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FEIG ELECTRONIC GmbH GmbH

Weilburg ·HRB 3178 Limburg a. d. Lahn
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Industriestraße 1 a
35781 Weilburg
Handelsregister
HRB 3178, Limburg a. d. Lahn
Eintragungsdatum
7. Dezember 1992
Unternehmenszweck
ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb elektronischer Geräte.

Finanzen

Umsatz 2024
84,46 Mio. €
Mitarbeiter 2024
485
Bilanzsumme 2024
64,77 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,58 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 64,77 Mio
  • Anlagevermögen 86,2 % 55,85 Mio
  • Umlaufvermögen 84,9 % 55,02 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 469,5 k
Passivseite 64,77 Mio
  • Eigenkapital 85,3 % 55,24 Mio
  • Verbindlichkeiten 7,5 % 4,86 Mio
  • Rückstellungen 7,2 % 4,67 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 87,50 Mio
  • Umsatzerlöse 96,5 % 84,46 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2,1 % −1,87 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,7 % 637,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 330,8 k
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,2 % 207,6 k
Aufwendungen 82,19 Mio
  • Materialaufwand 40,3 % 33,09 Mio
  • Personalaufwand 39,6 % 32,51 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 17,4 % 14,30 Mio
  • Abschreibungen 2,1 % 1,72 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,6 % 504,1 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 45,7 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 14,3 k
  • Ergebnis nach Steuern 1,62 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,58 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Carsten Kubata seit 2024 Geschäftsführer
  • Wolfgang Feig seit 2003 Geschäftsführer
  • Boris Alexander Dr. Raith seit 2025 Prokura
  • Dirk Schäfer seit 2025 Prokura
  • Ilja Wolf Borchers seit 2026 Prokura
  • Klaus Orthofer seit 2025 Prokura
  • Markus Desch seit 2025 Prokura
  • Markus Mink seit 2025 Prokura
11 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 06.05.
    Austritt einer Position
    Eldor Walk · Geschäftsführer
  3. 30.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ilja Wolf Borchers · Gesamtprokura
  4. 2025
  5. 30.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Klaus Orthofer · Gesamtprokura
  6. 30.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Markus Desch · Gesamtprokura
  7. 30.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Markus Mink · Gesamtprokura
  8. 30.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Dirk Schäfer · Gesamtprokura
  9. 30.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Boris Alexander Dr. Raith · Gesamtprokura
  10. 30.10.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Wolfgang Feig · Geschäftsführer
42 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 8. April 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

FEIG ELECTRONIC GmbH

Weilburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und änliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 318.438,00 414.578,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 318.440,00 29.099,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 438.957,00 466.481,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.545.433,00 3.446.332,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.200.679,96 7.097.525,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 171.782,18 11.356.852,14 998,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.766,08 2.193,38
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 996.764,15
3. Ausleihungen an Gesellschafter 9.797.463,55 9.822.229,63 10.308.879,96
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.301.538,71 13.832.812,74
2. unfertige Erzeugnisse 5.796.309,05 5.548.369,28
3. fertige Erzeugnisse 1.978.966,06 1.043.082,20
4. geleistete Anzahlungen 13.314,71 21.090.128,53 52.184,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.666.614,61 7.240.784,33
2. Forderungen gegen Gesellschafter 4.211.416,41 3.793.851,60
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 392.181,03 328.344,05
4. sonstige Vermögensgegenstände 514.306,69 11.784.518,74 955.149,04
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.754.850,03 3.365.605,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 444.713,35 411.803,41
63.571.732,42 59.334.838,58

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 50.100.163,26 49.022.251,70
III. Jahresüberschuss 3.535.920,53 53.662.083,79 1.077.911,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.106.097,00 353.731,00
2. sonstige Rückstellungen 5.580.672,20 6.686.769,20 4.295.243,92
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.000.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 369.777,47 11.196,87
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.809.204,81 2.634.953,09
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 111.197,12 196.613,56
5. sonstige Verbindlichkeiten 909.366,70 3.199.546,10 693.603,55
- davon aus Steuern: € 576.401,79 im Vorjahr: € 306.034,73
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 34.339,09 im Vorjahr: € 32.400,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 23.333,33 23.333,33
63.571.732,42 59.334.838,58

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 87.542.122,71 76.277.912,45
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.183.823,63 1.562.773,68
3. sonstige betriebliche Erträge 385.129,73 1.107.271,90
89.111.076,07 78.947.958,03
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 35.613.186,40 35.298.694,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.649.245,73 1.640.075,04
38.262.432,13 36.938.769,28
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 26.550.199,37 21.559.751,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.614.601,84 3.930.859,97
- davon für Altersversorgung € 44.210,03 (i. Vj.: € 40.686,25) 31.164.801,21 25.490.611,45
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.807.582,71 1.954.210,45
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.980.763,50 13.193.181,24
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 225.861,01 243.453,20
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 225.861,01 (i.Vj.: € 243.453,20)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 143.822,04 70.738,91
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 68.946,40 (i.Vj.: € 67.231,71)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.501,25 16.985,42
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.670.271,29 546.992,21
12. Ergebnis nach Steuern 3.582.407,03 1.121.400,09
13. sonstige Steuern 46.486,50 43.488,53
14. Jahresüberschuss 3.535.920,53 1.077.911,56

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FEIG ELECTRONIC GmbH hat ihren Sitz in Weilburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Limburg (HRB 3178).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 8 Jahren abgeschrieben. Domain-Adressen werden nicht abgeschrieben, da deren Nutzung zeitlich nicht begrenzt ist.

Der im Anlagevermögen enthaltene Geschäfts- und Firmenwert resultiert aus einem asset deal mit der Advanced PANMOBIL Systems GmbH & Co. KG i.l. und wird über fünf Jahre abgeschrieben. Die verkürzte Abschreibungsdauer ist durch den schnellen technischen Fortschritt und Wandel im Geschäftsbereich Identification und der Integration des erworbenen Geschäftsbetriebes in den bestehenden Geschäftsbereich Payment begründet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei unbeweglichem und beweglichem Anlagevermögen linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei den Bauten auf fremden Grundstücken 5 bis 33 Jahre und bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 20 Jahre. Ausstellungsstücke des FEIG-Firmenmuseums werden nicht abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,01 € und 800,00 € werden im Monat der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In den Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten.

Bei den Forderungen, zum Nennwert bilanziert, werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1% (Vj. 1%) ausreichend Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Sofern Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssäte der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Gewährleistungsrückstellungen werden in Höhe von 1,5% des Umsatzes (Vj. 1,5%) des Geschäftsjahres bei einer unterstellten Inanspruchnahme im Folgegeschäftsjahr gebildet. Die weiteren sonstigen Rückstellungen werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung gebildet. Die Rückstellungen für offene Urlaubstage und Überstunden werden auf Basis der zum Bilanzstichtag nicht genommenen Urlaubstage bzw. offenen Überstunden ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Erfolge aus der Änderung des Abzinsungssatzes von Rückstellungen werden unter dem operativen Ergebnis ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.333.351,84 67.029,55 0,00 0,00 2.400.381,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 873.032,80 0,00 0,00 0,00 873.032,80
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.206.384,64 67.029,55 0,00 0.00 3.273.414,19
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 704.782,71 4.154,15 0,00 0,00 708.936,86
2. technische Anlagen und Maschinen 10.782.103,66 584.432,61 560.384,91 0,00 11.926.921,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.308.028,73 636.481,67 4.595,82 10.263,56 11.938.842,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 998,32 735.764,59 -564.980,73 0,00 171.782,18
22.795.913,42 1.960.833,02 0,00 10.263,56 24.746.482,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.193,38 22.572,70 0,00 0,00 24.766,08
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 996.764,15 0,00 0,00 996.764,15 0,00
3. Ausleihungen an Gesellschafter 10.308.879,96 0,00 0,00 511.416,41 9.797.463,55
11.307.837,49 22.572,70 0,00 1.508.180,56 9.822.229,63
37.310.135,55 2.050.435,27 0,00 1.518.444,12 37.842.126,70
Aufgelaufene Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.918.773,84 163.169,55 0,00 0,00 2.081.943,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 843.933,80 29.097,00 0,00 0,00 873.030,80
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.762.707,64 192.266,55 0,00 0,00 2.954.974,19
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 238.301,71 31.678,15 0,00 0,00 269.979,86
2. technische Anlagen und Maschinen 7.335.771,66 1.045.716,52 0,00 0,00 8.381.488,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.210.502,77 537.921,49 0,00 10.261,56 4.738.162,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11.784.576,14 1.615.316,16 0,00 10.261,56 13.389.630,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0.00 0,00
14.547.283,78 1.807.582,71 0,00 10.261,56 16.344.604,93
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 318.438,00 414.578,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 29.099,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
318.440,00 443.677,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 438.957,00 466.481,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.545.433,00 3.446.332,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.200.679,96 7.097.525,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 171.782,18 998,32
11.356.852,14 11.011.337,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.766,08 2.193,38
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 996.764,15
3. Ausleihungen an Gesellschafter 9.797.463,55 10.308.879,96
9.822.229,63 11.307.837,49
21.497.521,77 22.762.851,77

Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an zwei Unternehmen, bei dem der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.

2. Ausleihungen und Forderungen

Die Ausleihungen und Forderungen gegen Gesellschafter stellen gleichzeitig Ausleihungen bzw. Forderungen gegen verbundene Unternehmen dar.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen wie im Vorjahr überwiegend auf Rückstellungen für Personalkosten (Urlaub, Überstunden, Sonderzahlungen) gefolgt von Rückstellungen für Gewährleistung- und Kulanzverpflichtungen.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Neben den branchenüblichen Sicherheiten wurden keine weiteren Sicherheiten bestellt.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 111 (Vj. T€ 197) ausgewiesen.

Die Gesellschaft haftet über einen Schuldbeitritt gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten der Gesellschafterin, der FEIG Holding GmbH, in Höhe von T€ 6.530 (Vj. T€ 7.563). Zum Bilanzstichtag valutierten die Verbindlichkeiten, für die die gesamtschuldnerische Haftung besteht, mit T€ 3.197 (Vj. T€ 3.717).

Mit einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung ist aufgrund der konstant positiven Ertragslage der FEIG Holding GmbH, hauptsächlich durch die Vermietung der Firmengebäude an die FEIG ELECTRONIC GmbH nicht zu rechnen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund von schwerwiegenden Wettbewerbsnachteilen wird für die Verteilung der Umsatzerlöse nach Regionen die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 70 (Vj. T€ 678) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 84 (Vj. T€ 184) ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 122 (Vj. T€ 204).

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 1) ausgewiesen. Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0).

V. Sonstige Angaben

Das gezeichnete Kapital beträgt € 26.000,00.

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 455 (Vj. 394) Mitarbeiter beschäftigt, davon 230 Angestellte (Vj. 202) und 225 gewerbliche Mitarbeiter (Vj. 192). Zusätzlich waren durchschnittlich 19 Auszubildende (Vj. 16) beschäftigt.

Die Geschäftsführung wird durch Herrn Dipl.-Ing. Wolfgang Feig, Weilburg, als Vorsitzendem der Geschäftsführung und Herrn Eldor Walk, Heistenbach, wahrgenommen. Die Geschäftsführer üben berufsmäßig die Führung der Geschäfte der Gesellschaft aus.

Die Angabe der Gesamtbezüge für die Tätigkeit der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Aufgrund der befreienden Wirkung des Konzernabschlusses der FEIG Holding GmbH wird gemäß § 291 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts für den Teilkonzern der FEIG ELECTRONIC GmbH verzichtet.

Anteilsbesitz:

Anteilsbesitz Eigenkapital Jahresergebnis 2023
T$ T$
FEIG ELECTRONICS, Inc., Duluth, USA 100% 1.083 (Vj. 1.510) -428 (Vj. 684)
Anteilsbesitz Eigenkapital Jahresergebnis 2023
TPLN TPLN
FEIG Polska sp.z.o.o.. Wroclaw, Polen 100% 74 (Vj. -) -26 (Vj. -)

Die alleinige Gesellschafterin und damit Mutterunternehmen, ist die FEIG Holding GmbH, mit Sitz in Weilburg. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der FEIG Holding GmbH einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird.

Das Honorar des Abschlussprüfers ist im Konzernabschluss der FEIG Holding GmbH enthalten.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Im Rahmen des Beschlusses zur Ergebnisverwendung ist § 6 des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Gem. § 6 des Gesellschaftsvertrages sind mindestens 70% vom testierten und versteuerten Jahresüberschuss zum Einbehalt in der FEIG ELECTRONIC GmbH zu verwenden.

 

Weilburg-Waldhausen, den 28. März 2024

Dipl.-Ing. Wolfgang Feig

Eldor Walk

Carsten Kubata

Lagebericht 2023

FEIG ELECTRONIC GmbH

Weilburg

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Geschäftsmodell der FEIG ELECTRONIC GmbH umfasst die Beschaffung von elektronischen Bauteilen und Leiterplatten, deren Verarbeitung zu industriellen Tor- und Schrankensteuerungen, RFID Lesesystemen und Geräten für kontaktloses Bezahlen sowie deren Absatz.

FEIG ist mit den Geschäftsbereichen Controller & Sensors, Identification und Payment weltweit tätig, wobei die Umsatzschwerpunkte in Deutschland, den USA sowie innerhalb Europas liegen.

Zum Produktportfolio gehören Steuerungen für Schnelllauf-, Sektional- und Schiebetore, Verkehrsdetektoren und -sensoren, RFID- Lesesysteme (Reader und Antennen) sowie Terminals für kontaktloses Bezahlen und Ticketing.

Mit diesen Produkten bedient FEIG Abnehmer aus unterschiedlichsten Branchen, darunter Industrie. Logistik, Verkehr und Healthcare.

Wir streben dabei die technische Führerschaft sowie die Marktführerschaft für die bearbeiteten Märkte an.

2. Forschung und Entwicklung

Kernaufgabe unserer Forschung und Entwicklung, im Wesentlichen durchgeführt von FEIG-Mitarbeitern am Standort Weilburg, ist es, innovative und den Kundenwünschen entsprechende Lösungskonzepte zu erarbeiten, diese ständig zu optimieren und die Weiterentwicklung sicherzustellen.

Ein zentraler Aufgabenschwerpunkt ist dabei die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften, Normen und Sicherheitsrichtlinien, welche durch unsere weltweit verteilten Kunden besonders umfangreich sind.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Evaluierung individueller Kundenanforderungen und daraus abgeleiteten neuen Produktkonzepten unter Einsatz neuer Technologien oder Softwareanwendungen mit dem Ziel, neue Geschäftsfelder und Kundengruppen zu erschließen.

Entsprechende Patentanmeldungen sichern das Know-How und begünstigen eine stärkere Position im Wettbewerbsumfeld.

Die Projekte werden dabei mitunter in Kooperation mit externen Forschungseinrichtungen, anderen Unternehmen oder Universitäten durchgeführt. Im Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten bei der FEIG ELECTRONIC GmbH 128 (120) Mitarbeiter. Die gesamten Kosten des Entwicklungsbereichs beliefen sich in 2023 auf insgesamt T€ 15.113 (T€ 12.749).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem das Bruttoinlandprodukt in 2022 noch um 1,9% ggü. Vorjahr gestiegen war, verringerte es sich in 2023 um 0,3% im Vergleich zu 2022. Aufgrund des krisengeprägten Umfeldes (Ukraine-Krieg, stark gestiegene Energiepreise, starker Anstieg der Inflation) kam die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland ins Stocken. Die Konjunktur wird insbesondere durch die stark gestiegenen Preise auf allen Wirtschaftsstufen gebremst. Einen ebenso negativen Einfluss auf konjunkturelles Wachstum hatten die nachteiligen Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen sowie eine sich allgemein verringernde Nachfrage sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. 1

Der Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts zeigte gegen Ende des Jahres einen Rückgang und lag mit 86,4 Punkten 0,8 Punkte unter dem Wert des Vormonats. Auch der Lage-Indikator ist von starken Werten über 90 Punkten in den ersten sieben Monaten des Jahres sukzessive auf einen deutlich geringeren Wert zum Ende des Jahres gesunken Insbesondere die Indizes des verarbeitenden Gewerbes zeigen eine rückläufige Entwicklung. Die Erwartungen sind zunehmend pessimistisch, insbesondere in energieintensiven Branchen. 2

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 3

Gemäß dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (iW) bremsen die aktuellen geoökonomischen Entwicklungen in den Krisengebieten der Ukraine und dem nahen Osten sowie die politischen Ungewissheiten im Fernen Osten weiterhin das Tempo der Weltwirtschaft. Verstärkt wird dies durch die aktuell fehlenden wirtschaftlichen Impulse auf China. Trotz der angespannten geopolitischen Lage ist anzunehmen, dass die Lieferketten und die Energieversorgung intakt bleiben. Mit einem Rückgang der Inflationsraten könnte im Jahresverlauf zudem wieder genügend Spielraum für eine Senkung der Leitzinsen gegeben sein. 4

1 Vgl. Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de), S. 1
2 Vgl. ifo Geschäftsklimaindex gefallen (Dezember 2023) | Fakten | ifo Institut, S. 2f
3 Vgl. Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de), S. 4
4 Vgl. IW-Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Stagnation im sechsten Jahr - Institut der deutschen Wirtschaft (IW) (iwkoeln.de), S. 5

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz hat sich in 2023 das dritte Jahr in Folge gegenüber dem Vorjahr erhöht. Nachdem in 2022 eine Umsatzsteigerung von 21,9% erzielt wurde, erhöhte sich dieser in 2023 um 14,8% ggü. Vorjahr auf T€ 87.542. Damit entspricht das Umsatzwachstum der für 2023 erstellten Prognose, die ebenfalls ein Wachstum im unteren, zweistelligen Prozentbereich vorhergesehen hatte.

Dieser Umsatzzuwachs resultiert hauptsächlich aus einer angestiegenen Nachfrage. Außerdem gelang es, über alle Geschäftsbereiche hinweg neue Kundenbeziehungen aufzubauen.

Es konnten alle Geschäftsbereiche des Unternehmens ein Umsatzwachstum ggü. dem Vorjahr aufweisen, wobei der Zuwachs in den Geschäftsbereichen Identification sowie Payment am stärksten ausgeprägt war.

Aufgrund einer Normalisierung am Beschaffungsmarkt und damit verbundenen, gesunkenen Materialkosten im Vergleich zum Vorjahr, liegt die Materialquote mit 43,1% deutlich unter der des Vorjahres (47,4%). Im Zusammenspiel mit der Umsatzsteigerung erhöhte sich daher der Rohertrag deutlich und ist mit T€ 50.849 um T€ 8.840 (+21,0%) höher als im Vorjahr.

Aufgrund des stark gestiegenen Rohertrags liegt der Jahresüberschuss trotz ebenfalls deutlich gestiegenen Personalaufwendungen mit T€ 3.536 um T€ 2.458 (228,0%) über dem des Vorjahres.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter von 394 auf 455 erhöht.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 ist in erster Linie durch die erneut deutliche Umsatzsteigerung um T€ 11.264 von T€ 76.278 im Vorjahr auf T€ 87.542 im abgelaufenen Geschäftsjahr gekennzeichnet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind ausgehend von T€ 1.107 im vorangegangenen Jahr auf T€ 385 deutlich zurückgegangen. Der Rückgang resultiert in erster Linie durch deutlich geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge bilden sich in erster Linie aus der Auflösung von Rückstellungen, aus Sachbezügen der Mitarbeiter sowie Erträgen aus Kursdifferenzen.

Das Rohergebnis ist aufgrund des starken Umsatzwachstums und der gesunkenen Materialquote um T€ 8.840 von T€ 42.009 auf T€ 50.849 gestiegen.

Die Rohertragsmarge erhöhte sich dabei von 54,0% bzw. T€ 42.009 im Geschäftsjahr 2022 auf 57,3% bzw. T€ 50.849 im Berichtsjahr.

Die Personalaufwendungen sind aufgrund des Aufbaus der Mitarbeiterzahl um durchschnittlich 61 Mitarbeiter sowie Lohn- und Gehaltsanpassungen um T€ 5.674 auf T€ 31.165 (+22,3%) ggü. Vorjahr gestiegen. Aufgrund des starken Aufbaus der Mitarbeiterzahl erhöhte sich die Personalaufwandsquote von 32,7% auf 35,1%.

Der Rückgang bei den Abschreibungen um T€ 147 auf T€ 1.808 (-7,5%) resultiert in erster Linie aus dem Wegfall einiger größerer Posten aus der Abschreibung, da diese nun vollständig abgeschrieben sind.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzieren sich leicht um T€ 212 auf T€ 12.981 (-1,6%).

Die Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Betriebskosten (Mieten, Versicherungsprämien etc.) sowie Vertriebs- und Verwaltungskosten.

Das Betriebsergebnis ist um T€ 3.521 von T€ 1.328 auf T€ 4.849 gestiegen.

Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 60 auf T€ 357 (20,2 %) gestiegen. Das Finanzergebnis ergibt sich aus intern gewährten Darlehen, u.a. im Rahmen der Errichtung des neuen Bürogebäudes durch die Unternehmensmutter und den damit verbundenen Zinszahlungen.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 3.536 und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert (T€ 1.078, +228,0%). Ursächlich hierfür sind in erster Linie der stark gestiegene Rohertrag. Die im letzten Jahr prognostizierte deutliche Erhöhung des Jahresüberschusses ist demzufolge eingetreten.

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital) beträgt 6,8% und ist damit um 4,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

b) Finanzlage

Das Finanzmanagement der FEIG ELECTRONIC GmbH sieht vor, sämtliche kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten durch den Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit zu decken und darüber hinaus Überschüsse zu erzielen, damit neue Investitionen getätigt werden können.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, soweit möglich unter Inanspruchnahme von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen in 2023 T€ 1.809 (Vj. T€ 2.635) und damit 2,8% (Vj. 4,4%) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände betrugen T€ 67 (Vj. T€ 86), in die Sachanlagen T€ 1.961 (Vj. T€ 1.715) und in die Finanzanlagen T€ 23 (Vj. T€ 8).

Neben einer Vielzahl von Ersatz- und Neuinvestition wurde u.a. eine Erweiterung der Stickstoffanlage, eine neue Selektivlötmaschine sowie ein neuer Schablonendrucker angeschafft. Weiterhin wurde umfassend in die Erneuerung und Erweiterung von Produktionswerkzeugen investiert. Die Sammlung technischer Abbildungen wurde ebenfalls um neue und zusätzliche Ausstellungsstücke bereichert.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um ein Mehrfaches.

Aufgrund der geringeren Investitionen in die Vorräte, einem leichten Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Zunahme der Rückstellungen in Verbindung mit einem deutlich gestiegenen Jahresergebnis hat sich der operative Cashflow im Vergleich zum Vorjahr um T€ 12.444 auf T€ 7.412 erhöht.

Die Finanzlage war im Geschäftsjahr 2023 geprägt durch eine moderate Zunahme der Vorratsbestände im Vergleich zum Vorjahr. Diese erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 614 (Vj.: T€ 6.294), was primär der Sicherstellung der möglichst umfassenden Lieferfähigkeit dient. Die Lage am Beschaffungsmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar verbessert, es existieren jedoch nach wie vor Engpässe bzgl. der Verfügbarkeit einzelner, strategisch wichtiger Bauteile.

Das Working Capital (Saldo aus Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.801 auf T€ 32.165.

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um T€ 5.389 erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 8.755.

c) Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
Anlagevermögen 21.498 33,8 22.763 38,4
Umlaufvermögen 41.629 65,5 36.160 60,9
Rechnungsabgrenzungsposten 445 0,7 412 0,7
Aktiva 63.572 100,0 59.335 100,0
Eigenkapital 53.662 84,4 50.126 84,5
kurzfristiges Fremdkapital 9.887 15,6 9.186 15,5
Rechnungsabgrenzungsposten 23 0,0 23 0,0
Passiva 63.572 100,0 59.335 100,0

Die Bilanzsumme hat sich damit um T€ 4.237 auf T€ 63.572 erhöht.

Hauptsächlich aufgrund der planmäßigen Rückführung der Ausleihungen an Gesellschafter sowie dem Verkauf der Wertpapiere des Anlagevermögens verringert sich das Anlagevermögen um T€ 1.265 auf T€ 21.498. Das gesamte Anlagevermögen ist durch Eigenkapital ohne Verwendung von kurz- oder langfristigem Fremdkapital finanziert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme (Anlagenintensität) beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 33,8% (Vj.: 38,4%).

Die Vorräte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr moderat um T€ 614 auf T€ 21.090, in erster Linie um die Lieferfähigkeit bzgl. strategisch wichtiger Bauteile auch weiterhin sicherzustellen. Des Weiteren erforderten die aufgrund der gestiegenen Nachfrage deutlich erhöhten Umsatzerlöse eine entsprechende Erhöhung der Vorräte. Der Anteil des Vorratsvermögens an der Bilanzsumme (Vorratsintensität) beträgt 33,2% (Vj.: 34,5%).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzieren sich um T€ -574 auf T€ 6.667. Das Debitorenziel verringert sich deutlich auf 27 Tage (Vj.: 34 Tage).

Auf der Passivseite waren gegenüber dem Vorjahreswert die größten Veränderungen beim Eigenkapital sowie bei den Rückstellungen zu verzeichnen.

Das Eigenkapital der FEIG ELECTRONIC GmbH beträgt zum Bilanzstichtag T€ 53.662 (Vj.: T€ 50.126), was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von T€ 3.536 (7,1%) entspricht. Trotz Erhöhung des Eigenkapitals auf Basis des vollständig thesaurierten Jahresüberschuss führt die Erhöhung der Rückstellungen zu einer minimalen Reduzierung der Eigenkapital-Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 84,4%.

Das Fremdkapital setzt sich ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten i.H.v. T€ 3.200 (Vj.: T€ 4.536) und Rückstellungen i.H.v. T€ 6.687 (Vj.: T€ 4.649) zusammen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, EBIT und den Cash flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash flow gemäß DRS21.

Das EBIT betrug in 2023 T€ 4.849 und lag damit um T€ 3.521 über dem des Vorjahres.

Der Cashflow erhöhte sich um T€ 10.694 auf T€ 5.389. Dieser Aufbau resultiert in erster Linie aus dem deutlich gestiegenen Jahresergebnis, nur moderat gestiegenen Lagerbeständen, reduzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Zunahme von Rückstellungen.

Die Umsatzrentabilität liegt in 2023 bei 5,5% und damit um 3,8%-Punkte über der Quote des Vorjahres.

III. Prognosebericht

Der internationale Währungsfonds (IWF) sieht für die deutsche Wirtschaft ein nur schwaches Wachstum von 0,2% in 2024 vor. Sofern die Prognosen eintreffen, würde Deutschland damit erneut das Schlusslicht unter den großen Industrienationen sein. 5 Dass trotz eines Rückgangs, der in 2022 noch stark gestiegenen Energiepreise die Wirtschaft derart langsam wächst, liegt u.a. am historisch niedrigen Wachstum des Welthandels, was sich auf eine Exportnation wie Deutschland besonders stark auswirkt. Als Folge der Inflationsbekämpfung wurden die Leitzinsen stark erhöht, was sich negativ auf die Investitionen der Unternehmen auswirkt.

Im verarbeitenden Gewerbe entwickelten sich insbesondere die Auftragseingänge bis zuletzt abwärts, die Talsohle scheint hierbei jedoch mittlerweile überschritten. Zuwächse in der Produktion, die am Anfang des Jahres noch festzustellen waren, setzten sich im weiteren Verlauf jedoch nicht mehr fort. Aufgrund der begonnenen Lockerung der Geldpolitik und damit verbundenen günstigeren Finanzierungsbedingungen, dürfte aber ein Nachfragezuwachs deutscher Produkte im Ausland zu erwarten sein. 6

Bei FEIG wird für 2024 deshalb mit einem Umsatzzuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet.

Entscheidend für die Erreichung der gesteckten Ziele wird die Gewinnung von Großprojekten im Geschäftsbereich Payment sowie der Ausbau der Kundenbeziehungen zu den Großkunden in den Bereichen Controller & Sensors sowie Identification sein. Die planmäßige Einführung neuer Produkte stellt die Voraussetzung für die Erreichung dieser Ziele dar. Hierfür wurden u.a. die Personalkapazitäten im Bereich der Entwicklung durch die Gründung einer neuen Gesellschaft in Polen verstärkt. Die Auftragslage ist analog zur gesamtdeutschen Wirtschaft und auch der Elektrotechnik-Branche bisher leicht rückläufig, wir rechnen jedoch ab dem zweiten Halbjahr 2024 mit einer Verbesserung der Auftragslage.

Die termingerechte Belieferung unserer Kunden stellt nach wie vor ein wichtiges Ziel dar, weshalb die Lagerbestände weiterhin auf einem hohen Niveau liegen, jedoch kein weiterer Aufbau derer zu erwarten ist. Um Abhängigkeiten von einzelnen Schlüssel-Lieferanten weiterhin so gering wie möglich zu halten, wurde sowohl der Aufbau von Substitutionslieferanten weiter vorangetrieben als auch die Produktentwicklung in die Vermeidung von Engpässen bei einzelnen Bauteilen miteinbezogen.

Als Folge des geplanten Umsatzwachstums stockt FEIG seine Produktionskapazitäten weiter auf. Hinzu kommen geplante Investitionen in den Ausbau vorhandener Fertigungslinien und den Aufbau neuer Arbeitssysteme.

Verlässliche Aussagen zur weiteren Geschäftsentwicklung der FEIG ELECTRONIC GmbH sind aufgrund der schwierigen Lage am Weltmarkt nur mit einer gewissen Unsicherheit zu treffen. Die positive Situation an den Beschaffungsmärkten sowie die bevorstehende Einführung neuer und die Verbesserung bestehender Produkte lässt die Erreichung der gesteckten Umsatzziele realistisch erscheinen. Das Jahresergebnis wird sich anhand dieser Einschätzungen im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern.

Zukünftige Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sollen auch weiterhin weitgehend aus Eigenmitteln finanziert werden. Auf Basis der bestehenden Bonität des Unternehmens, ist davon auszugehen, dass das Unternehmen auch weiterhin durch die Hausbanken mit Fremdmitteln ausgestattet wird. Ebenfalls wird die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

5 Vgl. Infografik: IWF-Prognose: Deutschland bleibt Konjunktur-Schlusslicht | Statista, S. 1
6 Vgl. BMWK - Konjunktur und Wachstum, S. 1f

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Im Einzelnen ist die FEIG ELECTRONIC GmbH folgenden wesentlichen Risiken ausgesetzt:

Liquiditätsrisiken:

Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität der Gesellschaft sicherstellen zu können, existieren bei der FEIG ELECTRONIC GmbH unterschiedliche Werkzeuge. Hierzu gehören Liquiditätsanalysen und ein umfangreiches Forecasting sowie flexibel einsetzbare Kreditlinien bei den Banken, die für kurzfristigen und unvorhergesehenen Liquiditätsbedarf genutzt werden können. Der kontinuierliche Lagerbestandsaufbau der letzten Jahre hat sich in 2023 deutlich verlangsamt. Die Lieferfähigkeit gegenüber unseren Kunden steht bei FEIG nach wie vor mit an vorderster Stelle, zudem wird mit einem weiteren deutlichen Umsatzwachstum geplant. Die Kapitalbindung am Lager soll vor diesen Tatsachen regelmäßig überprüft und auf ein optimales Gleichgewicht zwischen den jeweiligen Einflussgrößen gesteuert werden.

Beschaffungsrisiken:

Die einzelnen Warengruppen wurden hinsichtlich ihrer jeweiligen Beschaffungsfähigkeit durch den Einkauf bewertet und die möglichen Auswirkungen eines Lieferausfalls möglichst genau abgeschätzt. Um die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und Distributoren zu reduzieren, wurden zudem Alternativlieferanten gesucht und schrittweise in den Beschaffungsprozess einbezogen.

Die verbesserte Verfügbarkeit der Produktionsmaterialien an den Beschaffungsmärkten reduziert zwar die unmittelbare Gefahr einer eingeschränkten Lieferfähigkeit, mit den getroffenen Maßnahmen will die Gesellschaft sich aber auch einer möglicherweise wieder verschärfenden Situation stellen können.

Ebenfalls tragen Produktinnovationen zu einer möglichst geringen Abhängigkeit von einzelnen Bauteilen oder Lieferanten bei.

Absatzrisiken:

Aufgrund der globalen Geschäftsaktivitäten und des zunehmenden Wettbewerbs haben für die FEIG ELECTRONIC GmbH die internationale Konjunkturentwicklung und die Innovationskraft große Bedeutung. Trotz der eher verhaltenen Prognosen hinsichtlich des Wachstums der Weltwirtschaft hat der Umsatzanteil mit ausländischen Kunden den Inlandsumsatz weiter zugenommen. Die Auftragseingänge verzeichnen dabei ein geschäftsbereichs-übergreifendes Wachstum, speziell das Projektgeschäft nimmt hierbei einen immer größeren Anteil ein. Aufgrund der eher geringen Aktivitäten im russischen Raum fallen von der EU verhängte Lieferverbote in dieses Gebiet kaum ins Gewicht. Aufgrund des erfolgreichen Aufbaus weiterer strategischer Großkunden ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden noch geringer als zuvor.

Forderungsausfallrisiken:

Als globales Unternehmen agiert die FEIG ELECTRONIC GmbH mit vielschichtigen Produkt- und Kundenstrukturen, um weitestgehend unabhängig von regionalen Krisen auf den Absatzmärkten zu sein. Die Gesellschaft begegnet möglichen Forderungsausfällen mit einem wirksamen Debitorenmanagement. Mit einer Warenkreditversicherung schützt sich das Unternehmen gegen Ausfallrisiken bei den Kundenforderungen. Dieses Mittel wird insbesondere bei Neukunden und im Projektgeschäft eingesetzt und ermöglicht die Erschließung neuer Märkte sowie die Gewinnung von Neukunden bei gleichzeitiger Absicherung vor Zahlungsausfällen.

Als weitere Instrumente zum Schutz vor Zahlungsausfällen dienen bei entsprechenden Kunden die Abwicklung per Dokumenten-Akkreditiv oder die Zahlung per Vorauskasse bzw. mit Abschlagszahlungen vor Lieferung.

Risiken der Informationssicherheit:

Die IT-gestützten Geschäftsprozesse der FEIG ELECTRONIC GmbH sind Risiken der Informationssicherheit ausgesetzt. Aus menschlichen Fehlern, organisatorischen oder technischen Verfahren und/oder Sicherheitslücken bei der Informationsverarbeitung können Risiken entstehen, die die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Informationen gefährden. Daher werden permanent die Informationstechnologien überprüft und die Systeme bei Bedarf aktualisiert. Die IT-gestützte Integration der Geschäftsprozesse der Gesellschaft setzt voraus, dass die mit ihr verbundenen Risiken für das Unternehmen und für unsere Geschäftspartner minimiert sind. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden umfangreiche Maßnahmen getroffen, um das Informationssicherheitsmanagement weiterzuentwickeln und die IT-Prozesse weiter zu verbessern. Dazu gehörten u.a. umfangreiche Schulungsmaßnahmen der Belegschaft hinsichtlich IT-Awareness, womit die Sensibilisierung für schädliche bzw. virenbehaftete Programme, E-Mails und Webseiten gemeint ist.

Ebenfalls wird die IT-Strategie verstärkt Cloud-basierte Systeme und Lösungen beinhalten, da diese aus Sicht des Unternehmens immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Die neu geschaffene Stelle Informationssicherheitsbeauftragte wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr besetzt.

Personalrisiken:

Für den Unternehmenserfolg sind engagierte Mitarbeiter und Führungskräfte von immenser Bedeutung. Dem Risiko, nicht im ausreichenden Maße Leistungsträger für offene Stellen zu finden oder kompetente Stelleninhaber zu verlieren begegnet die FEIG ELECTRONIC GmbH zum einen durch Ihre Positionierung als attraktiver Arbeitgeber in der Region. Zum anderen werden den Mitarbeitern weitreichende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen angeboten.

Qualifizierte Nachwuchskräfte werden u.a. durch von FEIG mit veranstaltete oder besuchte Ausbildungsmessen gesucht. Einer Fluktuation insbesondere bei den Leistungsträgern versucht FEIG mit der Gestaltung einer attraktiven Arbeitsumgebung, flexiblen Arbeitszeiten und einer angemessenen Entlohnung zu begegnen.

Durch eine entsprechende Aufstockung der Kapazitäten im Bereich Human Resources wurde insbesondere der Bereich Recruiting von Spezialisten und Fachkräften verstärkt. Der als Folge der Corona-Krise eminent gewordene Fachkräftemangel macht sich auch bei FEIG zunehmend bemerkbar. Daher wurde die Möglichkeit der Gründung einer Auslandsgesellschaft umgesetzt, um auf dem lokalen Markt vor Ort die benötigten Fachkräfte anzuwerben (FEIG Polska). Durch das mittlerweile weit verbreitete Arbeiten im Home Office ist zudem die räumliche Nähe zum Unternehmenssitz bei manchen Funktionen in den Hintergrund.

2. Chancenbericht

Durch das vielschichtige Produktportfolio in Verbindung mit den globalen Absatzmärkten und -kanälen ergibt sich eine wirtschaftliche Diversifikation, welche die Stabilität unserer Geschäftstätigkeit entscheidend unterstützt. Durch die sukzessive ausgebauten Kapazitäten im Bereich der Produktentwicklung ist die Gesellschaft in der Lage, schnell und individuell auf sich ändernde Kundenwünsche, Normen und Marktentwicklungen zu reagieren.

Um unsere gesteckten Umsatz- und Wachstumsziele zu erreichen, wurde das Produktportfolio in allen Geschäftsbereichen erweitert und verbessert. Dadurch versetzt sich die Gesellschaft in die Lage, die Kundenbeziehungen noch weiter zu stärken und auch neue Kundengruppen und neue Märkte bedienen zu können. Hierdurch entstehen weitere Wachstumspotenziale, die unsere Position auf den jeweiligen Märkten weiter verbessern werden.

Hierzu gehört auch eine weitere Ausweitung unserer Vertriebsaktivitäten durch die Durchdringung bestimmter Märkte im Ausland anhand Vertriebsmitarbeiter vor Ort sowie der Ausbau des Vertriebspartnernetzwerks in Ländern mit entsprechendem Wachstumspotenzial.

Die Einführung einer neuen ERP-Lösung soll die aktuell vorhandene, mitunter fragmentierte IT-Landschaft in einem System vereinen und zu deutlich schlankeren und schnelleren Prozessen führen. Die Gesellschaft bildet mit dem angestrebten Wechsel des ERP-System den Grundstein für ein fortwährendes Wachstum in der Zukunft. Die Möglichkeit, strategisch wichtige Kunden oder Lieferanten per EDI- Schnittstelle direkt an unser neues System anzubinden, wird von unseren externen Partnern sehr positiv aufgefasst und führt zu wichtigen Synergieeffekten.

Aus den beschriebenen Chancen erwartet die Gesellschaft nachhaltig positive Einflüsse auf die Vermögens- und Ertragslage der FEIG ELECTRONIC. Es wird daher davon ausgegangen, dass das Unternehmen trotz der aktuellen Schwierigkeiten an den Absatzmärkten und einem vergleichsweise geringen Wachstum in der Elektronikbranche den bereits erfolgreich eingeschlagenen Weg aus den letzten großen Krisen heraus weiterhin beschreiten und auch in Zukunft profitabel wachsen kann.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Kreditlinien bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Aufgrund der Aktivitäten von FEIG in sogenannten "Nischenmärkten" werden Zahlungsschwierigkeiten von Kunden schon häufig vor Auftreten im Markt bekannt. Durch ein konsequentes Verfolgen von Kreditlimits und ggf. auch Lieferstopps, konnten Zahlungsausfälle weitgehend vermieden werden.

Zudem wird mit der bereits erwähnten Warenkreditversicherung ein weiteres Instrument zur Vermeidung von Zahlungsausfällen verwendet.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden mittels Auskunfteien.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bzw. sofern möglich unter Abzug von Skonto gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Weilburg, 28. März 2024

FEIG ELECTRONIC GmbH

Wolfgang Feig, Geschäftsführer

Eldor Walk, Geschäftsführer

Carsten Kubata, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FEIG ELECTRONIC GmbH, Weilburg-Waldhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FEIG ELECTRONIC GmbH, Weilburg-Waldhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FEIG ELECTRONIC GmbH, Weilburg-Waldhausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kronberg im Taunus, 24. Juli 2024

Grüneisen Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Grüneisen, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 15. August 2024 festgestellt.

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