aktiv Rechtsform GmbH

Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik

Schwäbisch Gmünd ·HRB 700188 Ulm

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Melitta-Bentz-Straße 19
73529 Schwäbisch Gmünd
Handelsregister
HRB 700188, Ulm
Eintragungsdatum
23. Dezember 1971
Branche
Malerei- und Lackiergewerbe
Anbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei
Eingetragenes Kapital
200.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Jeder Geschäftsführer vertritt einzeln. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Unternehmenszweck
Ausführung von Malerarbeiten, Bautenschutzarbeiten, Decken- und Wandverkleidungen und Wärmeschutzarbeiten.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
124
Bilanzsumme 2024
34,82 Mio. €
Jahresergebnis 2024
4,93 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 34,82 Mio
  • Umlaufvermögen 80,6 % 28,06 Mio
  • Anlagevermögen 18,8 % 6,53 Mio
  • Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,6 % 214,0 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 12,6 k
Passivseite 34,82 Mio
  • Eigenkapital 62,2 % 21,65 Mio
  • Rückstellungen 20,5 % 7,14 Mio
  • Verbindlichkeiten 17,3 % 6,03 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 249,4 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 249,4 k
Aufwendungen 18,93 Mio
  • Personalaufwand 51,0 % 9,65 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 34,1 % 6,45 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11,0 % 2,09 Mio
  • Abschreibungen 3,6 % 675,0 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,3 % 51,0 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 19,2 k
  • Rohergebnis 23,61 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 4,93 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Alfred Clemens Alois Hörner seit 2006 Geschäftsführer
  • Maria Gudrun Martha Hörner-Poncet seit 2026 Geschäftsführer
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Alfred Clemens Alois Hörner 52,0 % 104k €
  • Gudrun Martha Hörner-Poncet 48,0 % 96k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

2 mit ≥ 25 %
  • C****** H***** ≥25% 52,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 13.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Maria Gudrun Martha Hörner-Poncet · Geschäftsführer
  3. 13.07.
    Satzungsänderung
    Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik
  4. 13.07.
    Austritt einer Position
    Gudrun Hörner · Prokura
  5. 13.07.
    Austritt einer Position
    Maria Gudrun Martha Hörner-Poncet · Einzelprokura
  6. 30.03.
    Austritt einer Position
    Marco Schattmann · Geschäftsführer
  7. 2023
  8. 13.11.
    Adressänderung
    Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik
  9. 20.06.
    Satzungsänderung
    Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik
  10. 20.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    M**** S****** · Geschäftsführer
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik

Schwäbisch Gmünd

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1891 gegründet ist unser, in vierter Generation als Familienunternehmen geführter Betrieb, heute regionaler Marktführer bei der Herstellung, dem Schutz, der Sanierung, der Instandsetzung, der Verstärkung, sowie der Anpassung von Industriefußböden.

In unserer Malerabteilung liegen die Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich der Fassadensanierungen, Betonsanierungen, Wärmedämmverbundsysteme und sonstigen Malerarbeiten. Das Leistungsportfolio unserer Fußbodenabteilung umfasst die Reparatur, Sanierung, Verstärkung und dekorative Gestaltung von Fußböden, durch Beschichtung mit Flüssigkunststoffen wie Epoxidharz oder Polyurethan, den Einbau von Gewässerschutzbeschichtungen nach den WHG und AwSV Anforderungen, die Herstellung von ESD Fußböden mit speziellen Ableitwiderständen zum Bauteil- und Personenschutz, innovative Systeme zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Böden gegen Abrieb, Verschleiß und Zerstörung, sowie den dafür notwendigen Einbau von Beton und Estrich.

II. Wirtschaftsbericht

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. Diese unterschiedliche Entwicklung zwischen realer und nominaler Betrachtung ist vorwiegend auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Und die absoluten Zahlen werden durch den einen oder anderen Sondereffekt, der abseits der normalen privatwirtschaftlichen Tätigkeit die Statistik aufpoliert (Großaufträge, vor allem im Bahnstreckenausbau und beim Bau der Kabeltrassen Suedlink und Süd-Ost-Link trugen maßgeblich zum Ergebnis bei), beschönigt und täuschen über die tatsächliche Lage hinweg.

Die meisten Baumaterialien sind auch im Jahr 2023 weiterhin teurer gewesen als 2021 vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine und der damit einhergehenden Energiekrise. Das geht aus der Jahresbilanz zu den Baustoffpreisen hervor, die das Statistische Bundesamt kürzlich vorgelegt hat. Allerdings haben sich die Preise der verschiedenen Baustoffe im Einzelnen recht unterschiedlich entwickelt. Einige Materialien wurden 2023 wieder etwas preiswerter.

Auf der einen Seite haben sich im letzten Jahr alle mineralischen Baustoffe durchweg erheblich weiter verteuert. So stiegen die Preise für Zement im Schnitt um 32,3 % und Bausand verteuerte sich um 21,9 %. Dämmplatten und Leichtbauplatten kosteten im Schnitt 11,5 % mehr als im Vorjahr.

Die Fa. Hörner hatte im Jahr 2023 einen durchgängig guten Auftragsbestand, profitierte hierbei jedoch von einen sehr großen Auftragsüberhang aus 2022 im Bereich Bauschutztechnik. Unsere Fassadenabteilung hatte bis Q3 einen guten Auftragseingang, der sich zum Ende des Jahres normalisierte. Unsere Mitarbeiter wurden auch in 2023 durchgängig in Vollzeit beschäftigt.

Trotz der extrem gestiegenen Umsätze aus dem Vorjahr, konnten unsere Umsatzerlöse im Jahr 2023 nochmals um 8,3 % gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen ergibt sich eine Steigerung der Gesamtleitung um 2,3 %. Die Umsatzsteigerungen sind auf den Bereich Bauschutztechnik zurückzuführen.

Der Materialaufwand stieg minimal um 0,3 %, was bezogen auf den Umsatz eine Verringerung um 5,7 % bedeutet. Das Rohergebnis lag bei 22.225 T€. Das war eine Steigerung um 7,7 % gegenüber 2022.

Die Liquidität war wie im Vorjahr durchgehend gut, sodass unsere Forderungen immer zeitnah in den vereinbarten Fristen, wenn vereinbart auch Skontofristen beglichen wurden.

Die Vermögenslage ist anhaltend auf hohem Niveau. Die Eigenkapitalquote beträgt 58,9 % zum 31.12.2023, nach 54,6 % im Vorjahr.

Trotz der gestiegenen Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen, konnte ein Jahresüberschuss von 4.091 T€ erzielt werden. Dies bedeutet eine Steigerung um 7 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Anlagevermögen hat sich auf 6.972 T€ mehr als verdoppelt, was auf den Bau unseres Bürogebäudes zurückzuführen ist. Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit und Stabilität. Zudem ist es durch den Einbau einer Erdwärmepumpe auch aus ökologischer Sicht eine auf die Zukunft ausgerichtete Maßnahme.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Das Bauvolumen ging im vergangenen Jahr real weiter zurück und wird in diesem Jahr auch erstmals nominal sinken. Im Wohnungsbau spitzt sich die Lage 2024 weiter zu. Leichte Entspannung ist erst im kommenden Jahr zu erwarten. Politik sollte für Klarheit bei Förderprogramm sorgen und Umstrukturierung der Bauwirtschaft unterstützen.

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) erwartet im Wohnungsbau weiterhin eine Verschlechterung. Hohe Baupreise und verschlechterte Finanzierungsbedingungen belasten die Baukonjunktur, insbesondere den so dringend benötigten Wohnungsneubau. Insgesamt werden im Jahr 2024 die nominalen Ausgaben für Bauleistungen, auch wegen sinkender Baupreise erstmals seit der Finanzkrise abnehmen. Prognostiziert wird ein Minus von 3,5 Prozent, im Wohnungsbau sogar von 5,4 Prozent. Erst im Jahr 2025 dürfte sich die Lage stabilisieren. Das Ziel, jährlich 400 000 neue Wohnungen zu bauen, rückt damit noch weiter in die Ferne. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Bauvolumenrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Wir gehen davon aus, dass sich bei geeigneten Förderprogrammen der Politik, ein Teil des zu erwartenden Auftragsdefizites im Sanierungsbereich aufgefangen werden kann.

Im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau könnte es ein leichtes Umsatzplus geben. Jedoch werden steigende Insolvenzzahlen und sinkende Mitarbeiterzahlen erwartet.

Nach mehreren Schwankungen in den letzten Monaten befindet sich aber die Industrie, eine unserer Hauptkundengruppen, postpandemisch erneut in einer Rezession. Schwache Nachfrage, geringer Konsum und hohe Energiepreise wirken sich negativ auf die Geschäftsaktivitäten der Industriebetriebe aus. Diese Entwicklung war jedoch vorhersehbar, da bereits seit der Energiekrise 2022 ein starker Rückgang der Auftragseingänge zu verzeichnen war, von dem sich die Industrie bislang nicht erholt hat. Obwohl die Preise für Strom und Energie durch den Wegfall der EEG-Umlage wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht haben, sind sie im internationalen Vergleich, insbesondere mit China und den USA, noch immer nicht konkurrenzfähig. Derzeit mangelt es der Industrie an den erforderlichen Impulsen, auch von politischer Seite, um einen erneuten Aufschwung zu schaffen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Industrie, insbesondere die Automobilindustrie steht vor signifikanten Herausforderungen, die sowohl Risiken als auch Chancen für unser Unternehmen darstellen. Die Umstellung auf Elektromobilität verändert die gesamte Wertschöpfungskette und erfordert erhebliche Investitionen in neue Technologien und Produktionsprozesse. Die zunehmende Digitalisierung der Automobilproduktion stellt eine weitere Herausforderung dar. Die Integration von smarten Produktionssystemen und Automatisierung erfordert von uns eine Anpassung und Weiterentwicklung unserer eingesetzten Produkte, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Diese Transformation könnte zu einer Verlagerung der Nachfrage hin zu neuen Materialien und Produktionsmethoden führen, was auch unsere Bodenbeschichtungen betrifft.

Zudem sind die Automobilhersteller mit steigenden Rohstoffpreisen und Lieferkettenproblemen konfrontiert. Die globalen geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten beeinträchtigen die Verfügbarkeit und Kosten von Materialien, was die Planbarkeit und Stabilität unserer Aufträge beeinflusst.

Trotz dieser Herausforderungen bieten sich Chancen durch den Einsatz nachhaltiger und innovativer Beschichtungslösungen, die den neuen Anforderungen der Automobilindustrie entsprechen.

Sehr entscheidend wird aber die zukünftige Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes Deutschland sein.

Die Baubranche steht vor erheblichen Herausforderungen bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter. Der Fachkräftemangel ist akut und verschärft sich durch den demografischen Wandel und die geringe Attraktivität der Bauberufe für junge Menschen. Viele Fachkräfte gehen in den Ruhestand, und es fehlt an ausreichend qualifiziertem Nachwuchs, um die Lücken zu füllen.

Zudem sind die Anforderungen an Facharbeiter gestiegen, da moderne Bauprojekte zunehmend spezialisierte Kenntnisse und Fähigkeiten erfordern. Dies erschwert die Rekrutierung geeigneter Kandidaten zusätzlich. Die Konkurrenz um gut ausgebildete Fachkräfte ist hoch, was zu einem intensiven Wettbewerb zwischen den Unternehmen führt.

Auch die Arbeitsbedingungen in der Baubranche, die oft körperlich anstrengend und witterungsabhängig sind, tragen dazu bei, dass junge Menschen andere Berufsfelder bevorzugen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen wir attraktive Arbeitsbedingungen bieten, in die Ausbildung und Weiterbildung investieren und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung verstärken. Nur so können wir langfristig eine stabile und qualifizierte Belegschaft sichern.

Fortschritte in der Materialwissenschaft und Beschichtungstechnologie ermöglichen neue, leistungsfähigere Produkte. Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, können von der wachsenden Nachfrage nach spezialisierten Beschichtungen profitieren.

Die Preise für Rohstoffe bleiben volatil, und Lieferkettenprobleme könnten weiterhin auftreten. Diese Unsicherheiten können die Kostenstrukturen beeinflussen und die Planbarkeit von Projekten erschweren.

Strengere Umwelt- und Sicherheitsvorschriften erfordern kontinuierliche Anpassungen der Produkte und Prozesse. Hierbei müssen wir sicherstellen, dass unsere Beschichtungen den neuesten Standards entsprechen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Auch die zusätzlichen Anforderungen in Bezug auf Dokumentation und Berichtswesen erfordern zusätzliches Wissen und Ressourcen. Der professionelle Umgang damit, könnte sich aber auch als Chance gegenüber Mitbewerbern herausstellen.

Insgesamt bietet der Markt für Bodenbeschichtungen in der Industrie sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Unternehmen, die flexibel auf Marktveränderungen reagieren und in innovative sowie nachhaltige Lösungen investieren, sind gut positioniert, um von den positiven Trends zu profitieren. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach spezialisierten und umweltfreundlichen Beschichtungslösungen weiterwächst, was langfristig positive Impulse für die Branche setzen könnte.

Deshalb analysieren wir regelmäßig, wie sich die makroökonomischen Veränderungen auswirken und wie wir weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. In den einzelnen Geschäftsbereichen haben wir Spezialkompetenzen aufgebaut, um die typischen Risiken zu minimieren. Die zentrale Beobachtung des Geschäftes ermöglicht es, Risiken frühzeitig zu erkennen.

Die aktuelle politische Situation ist geprägt von geopolitischen Spannungen, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland, die weiterhin globale Lieferketten und Energiepreise belasten. Diese Unsicherheiten wirken sich negativ auf die wirtschaftliche Stabilität und Planungssicherheit aus. Zudem sorgt die hohe Inflation in vielen Ländern für steigende Produktionskosten und eine reduzierte Kaufkraft. In Deutschland und Europa werden politische Maßnahmen zur Energieunabhängigkeit und zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft intensiv diskutiert. Gleichzeitig bleiben Investitionen in nachhaltige Technologien und Infrastrukturprojekte zentrale Themen, um langfristige wirtschaftliche Resilienz zu fördern.

Es ist eine steigende Tendenz bei den Insolvenzen zu beobachten, bedingt durch wirtschaftliche Unsicherheiten und die teilweise noch als Folge der globalen Pandemie. Trotz staatlicher Unterstützungsmaßnahmen und konjunktureller Erholung stiegen die Insolvenzzahlen in verschiedenen Branchen an. Besonders betroffen waren kleine und mittlere Unternehmen sowie solche, die stark von Lieferkettenproblemen und steigenden Rohstoffpreisen beeinträchtigt wurden. Teilweise aber auch größere Firmen aus dem Bereich der Immobilienwirtschaft, die bedingt durch steigende Zinsen in Schieflage geraten sind. Diese Entwicklung zeigt die anhaltenden Herausforderungen für Unternehmen, ihre Liquidität zu sichern und sich den volatilen Marktbedingungen anzupassen. Deshalb wird unser Augenmerk noch mehr als in der Vergangenheit auf die Absicherung unserer Forderungen durch Kreditversicherungen liegen. Parallel hierzu wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben und das Mittel der Handwerkersicherung genutzt.

Alle Projekte ab einer bestimmten Größenordnung oder Risikostufe werden in einem strukturierten Prozess geprüft. Dabei werden neue Projekte vor einem Angebot auch unter vertraglichen Risikoaspekten betrachtet und ausgewählt. Verträge und Vereinbarungen unterziehen wir vor Abschluss einer sorgfältigen technischen, kaufmännischen und rechtlichen Prüfung. Damit lassen sich bereits in einem frühen Stadium mögliche Vertrags- und Projektrisiken erkennen und weitestgehend reduzieren. Gleichwohl sind beispielsweise Kalkulationsrisiken bei Großprojekten nicht vollständig auszuschließen.

Den daraus erwachsenden Risiken beugen wir vor, in dem wir laufend mit unseren leistungsfähigen Nachunternehmern im Gespräch sind und vorausschauend planen und Alternativen überlegen.

Unser technisches Know-how bietet uns Chancen, auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wir werden auch in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf die Verbesserung unserer Beschichtungsaufbauten und auf die Entwicklung innovativer Beschichtungsverfahren legen. Hier können wir Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern erzielen.

Auf Grund der vorgenannten Einflussfaktoren erwarten wir für das Jahr 2024 eine geringere Gesamtleistung wie in den Vorjahren, jedoch mit positivem Ergebnis.

 

Schwäbisch Gmünd im Juli 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.972.698,86 3.469.281,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.658,00 27.597,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 13.658,00 27.597,00
II. Sachanlagen 6.882.793,14 3.365.437,06
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.774.391,78 471.637,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.108.401,36 1.376.520,36
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.517.278,92
III. Finanzanlagen 76.247,72 76.247,72
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 76.247,72 76.247,72
B. Umlaufvermögen 24.647.782,38 27.813.539,83
I. Vorräte 5.783.593,46 9.953.269,98
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt -30.230.006,54 -18.730.530,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.081.695,24 8.999.955,29
1. sonstige Vermögensgegenstände 9.081.695,24 8.999.955,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.782.493,68 8.860.314,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.266,66 11.831,66
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 188.424,00 49.783,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 31.816.171,90 31.344.436,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 18.717.902,73 17.127.415,86
I. gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.902.258,38 4.902.258,38
III. Bilanzgewinn 13.615.644,35 12.025.157,48
B. Rückstellungen 6.851.588,59 7.278.369,00
C. Verbindlichkeiten 6.246.680,58 6.938.651,41
1. sonstige Verbindlichkeiten 6.246.680,58 6.938.651,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.426.115,64 5.381.277,63
Bilanzsumme, Summe Passiva 31.816.171,90 31.344.436,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.225.331,64 20.642.068,68
2. Personalaufwand 10.507.783,00 9.595.183,54
a) Löhne und Gehälter 9.260.565,24 8.390.935,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.247.217,76 1.204.248,31
davon für Altersversorgung -58.514,84 2.102,48
3. Abschreibungen 520.462,08 367.339,99
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 520.462,08 367.339,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.568.360,20 5.309.631,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 142.550,02 23.293,17
davon aus Abzinsung 3.499,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.646,82 58.090,90
davon aus Abzinsung 0,00 5.269,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.612.933,97 1.499.941,42
8. sonstige Steuern 19.208,72 14.273,25
Jahresüberschuss 4.090.486,87 3.820.901,01

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik
Firmensitz laut Registergericht: Schwäbisch Gmünd
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 700188

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen (nach Saldierung mit Deckungsvermögen) Euro 80.939,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 2.824.648,08.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 2.882.908,17.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.319,29 2.300,00 0,00 7.345,00 0,00 145.274,29
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 150.319,29 2.300,00 0,00 7.345,00 0,00 145.274,29
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 471.637,78 2.809.337,15 0,00 0,00 1.517.278,92 4.798.253,85
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.078.446,15 1.250.856,01 0,00 493.470,99 0,00 4.835.831,17
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.517.278,92 0,00 0,00 0,00 -1.517.278,92 0,00
Summe Sachanlagen 6.067.362,85 4.060.193,16 0,00 493.470,99 0,00 9.634.085,02
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 76.247,72 0,00 0,00 0,00 0,00 76.247,72
Summe Finanzanlagen 76.247,72 0,00 0,00 0,00 0,00 76.247,72
Summe Anlagevermögen 6.293.929,86 4.062.493,16 0,00 500.815,99 0,00 9.855.607,03
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 122.722,29 15.781,00 0,00 6.887,00 0,00 131.616,29
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 122.722,29 15.781,00 0,00 6.887,00 0,00 131.616,29
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 23.862,07 0,00 0,00 0,00 23.862,07
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.701.925,79 480.819,01 0,00 455.314,99 0,00 2.727.429,81
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.701.925,79 504.681,08 0,00 455.314,99 0,00 2.751.291,88
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.824.648,08 520.462,08 0,00 462.201,99 0,00 2.882.908,17
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 13.658,00 27.597,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 13.658,00 27.597,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.774.391,78 471.637,78
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.108.401,36 1.376.520,36
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.517.278,92
Summe Sachanlagen 0,00 6.882.793,14 3.365.437,06
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 76.247,72 76.247,72
Summe Finanzanlagen 0,00 76.247,72 76.247,72
Summe Anlagevermögen 0,00 6.972.698,86 3.469.281,78

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 4.909,30).

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 10.525.157,48 (Vorjahr: Euro 8.204.256,47) einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Zinssatz 1,82 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 1.293,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt und stellt zugleich den ausschüttungsgesperrten Gesamtbetrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB dar.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.620.711,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 2.728.196,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 2.728.196,00
verrechnete Aufwendungen 40.826,00
verrechnete Erträge 44.325,00

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Der Zeitwert wird aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen und Verpflichtungen aus dem Personalbereich..

Angabe zu Restlaufzeitvermerken und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 19.726,18 (Vorjahr: Euro 4.625,07).

Latente Steuern

Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Rückstellungen ergeben ausschließlich aktive latente Steuern.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe Euro 491.937,44, aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von Euro 681.120,00 aus Serviceverträgen in Höhe von Euro 137.320,25 sowie aus Versicherungsverträgen in Höhe von Euro 95.833,33.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 60
Angestellte 53
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 113

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Clemens Hörner Diplom-Betriebswirt (BA)
Marco Schattmann

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schwäbisch Gmünd, den 30. Juli 2024

Clemens Hörner

Marco Schattmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gebr. Hörner GmbH Malerwerkstätten, Bauschutztechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Schwäbisch Gmünd, 30. Juli 2024

Joachim Zapp, Wirtschaftsprüfer

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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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