Gemeindewerke Oberhaching GmbHOberhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Gemeindewerke Oberhaching GmbH, OberhachingAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Gemeindewerke Oberhaching GmbH, Oberhaching
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit möglich werden steuerrechtliche Bestimmungen beachtet. Alle bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände, Schulden und Rückstellungen werden ordnungsgemäß erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden gemäß § 42 Absatz 3 GmbHG im Anhang angegeben. Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und dem Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Zuschüsse werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Abschreibungen auf Sachanlagen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig linear vorgenommen. Der steuerliche Jahressammelposten gemäß § 6 Absatz 2a EStG wird in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und einen Einzelwert zwischen 250 € und 1.000 € haben, werden in den Sammelposten eingestellt. Die Auflösung des Sammelpostens erfolgt über einen Zeitraum von fünf Jahren. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 €, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Investitionszuschüsse für Hausanschlüsse werden als Minderung der Anschaffungs-/Herstellungskosten erfasst. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag (§ 253 Abs. 1 und 3 HGB), sofern eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt. Die Anschaffungskosten umfassen die Anschaffungsnebenkosten. Im Berichtsjahr wurden keine außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Die Brennstoffvorräte werden mit den gewogenen Durchschnittspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben und Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese einen Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Ein Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund der Differenzen zwischen der handels- und steuerrechtlichen Betrachtung unterbleibt nach dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip, da mit einer künftigen Steuerbe- oder -entlastung derzeit nicht zu rechnen ist (DRS 18 Tz. 9). Passive latente Steuern ergeben sich insbesondere aus temporären Differenzen bei Beteiligungen an Personengesellschaften, aktive latente Steuern würden sich insbesondere aus steuerlichen Verlustvorträgen ergeben. Das Eigenkapital wird zu Nominalwerten ausgewiesen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Ggf. wirken sich Abzinsungen aufgrund von Rückstellungsrundungen nicht aus. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit Umsatzsteuer ausgewiesen und mit dem Nennwert bewertet. Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen aus der laufenden Lieferung von Fernwärme und Strom generiert. Die Abrechnung für Strom erfolgt für einen Großteil der Kunden zum 31. Dezember des Berichtsjahres. Für die Kunden der Fernwärme erfolgt die Abrechnung zum 30. September des Berichtsjahres. Nicht abgerechnete Abschlagszahlungen bzw. Lieferungen von Fernwärme und Strom werden zum Stichtag unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die nicht zum Bilanzstichtag abgerechneten Aufwendungen aus Netznutzungsentgelten, die unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ausgewiesen werden, werden auf Grundlage der erhaltenen Abrechnungen von Netzbetreibern erfasst. Die Netznutzungsentgelten werden den Kunden ohne Gewinnaufschlag auf Basis der gezahlten Netznutzungsentgelte in Rechnung gestellt. 2. Erläuterung einzelner Posten Der Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023 der Gesellschaft ist auf der folgenden Seite dargestellt: Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Zum 31.12.2023 ist die Gesellschaft an folgenden Unternehmen beteiligt:
* laut vorläufigen Jahresabschluss zum
30.09.2023
Die Beteiligung an der GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co KG mit einem Buchwert zum 31.12.2023 in Höhe von 11.923.703,11 € steht einem Kapitalkonto der Gemeindewerke Oberhaching bei der KG zum 30.09.2023 in Höhe von 10.586.263,97 € gegenüber. Auf Basis der Bewertung des aktuellen Wirtschaftsplanes der GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co KG wird derzeit von einer Fortführung des Unternehmens und der dauerhaften Belieferung der Gemeindewerke mit Wärme ausgegangen. Die Bewertung der Beteiligung erfolgt vor diesem Hintergrund auf der Grundlage des mittelbaren Reproduktionswertes der Geothermieanlage, einer Wertberichtigung infolge des negativen Ergebnisses bedarf es deshalb nicht. Am 13. April 2023 hat die Gesellschaft die Energiewerke Oberhaching Verwaltungs GmbH zur Übernahme der Komplementärstellung, der ebenfalls am 13. April 2023 der Gesellschaftsvertrag gegründeten Energiewerke Oberhaching GmbH & Co. KG, gegründet. Der Zweck der Energiewerke Oberhaching GmbH &Co KG ist die Beschaffung, Vermarktung und/oder der Vertrieb von in Photovoltaik-Anlagen erzeugter elektrischer Energie und der dieser Energie zuzuordnenden Emissionszertifikate sowie der Erwerb, das Halten, die Verwaltung, die Planung, die Errichtung, und der Betrieb von Photovoltaik-Anlagen und der Absatz der von diesen Photovoltaik-Anlagen erzeugten elektrischen Energie sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften, die in diesen Bereichen tätig sind. Zur Gründung der Energiewerke Oberhaching Verwaltungs GmbH hat die Gesellschaft eine Kapitaleinlage von 25.000 Euro geleistet. Zur Gründung der Energiewerke Oberhaching GmbH & Co. KG hat die Gesellschaft eine Kapitaleinlage von 250.000 Euro geleistet. Sonstige Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzabgrenzungen aus vertraglich vereinbarten Wärme- und Stromlieferungen, die zum Bilanzstichtag nicht abgerechnet wurden. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 28.987,14 € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 14.922,86 € (Vorjahr 8.248,45 €) enthalten. Die Forderungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis in Höhe von 4.686.378,72 € (Vorjahr 3.239.536,59 €) stellen sowohl Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.899.437,05 € als auch ein Darlehen inklusive aufgelaufener Zinsen in Höhe von 2.786.941,67 € dar. In der folgenden Tabelle ist die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen dargestellt:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 € (Vorjahr 310.604,99 €) enthalten. Die Restlaufzeiten und Sicherheiten für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten der Gesellschaft ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 37.438.328,26 € durch Ausfallbürgschaften besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignung des Netzes und durch Grundschulden besichert. Erträge oder Aufwendungen, die fremden Geschäftsjahren zuzuordnen wären, die von wesentlicher Bedeutung sind, sind nicht angefallen. 3. Sonstige Pflichtangaben Die Gesellschaft ist wie folgt im Registergericht eingetragen:
Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Thomas Hümmer, Umweltschutzbeauftragter und Herr Sascha Bucklitsch, Master of Business Administration (MBA), (seit 8. November 2022). Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Der Aufsichtsrat besteht gemäß Punkt V. Ziffer 9.2. des Gesellschaftsvertrages neben dem ersten Bürgermeister der Gemeinde Oberhaching aus bis zu weiteren sieben Mitgliedern, die den amtierenden Mitgliedern des Gemeinderates der Gemeinde Oberhaching angehören. Der erste Bürgermeister der Gemeinde führt den Vorsitz im Aufsichtsrat. Die Bestellung der Mitglieder des Aufsichtsrates erfolgt gemäß Punkt V. Ziffer 9.3 Satz 4 des Gesellschaftsvertrages längstens für die Dauer ihres Mandates als Gemeinderatsmitglied (auch unter Berücksichtigung einer Wiederwahl). Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Für den Aufsichtsrat sind 2023 Aufwendungen in Höhe von 3.800 € (Vorjahr 3.628 €) angefallen. Das Honorar des Wirtschaftsprüfers für Abschlussprüfungsleistungen 2023 beträgt 23.500 € (Vorjahr 22 T€), für sonstige Bestätigungsleistungen 2 T€ (Vorjahr 4 T€). Die Gesellschaft beschäftigt im Berichtsjahr durchschnittlich 4,00 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr 5,00) und 4,00 Teilzeitkräfte (Vorjahr 3,75). Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von 1.378.908,82 € auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Wesentliche Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres Die GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG hat im August 2024 die Wärmeversorgung auf Grund der Ertüchtigungen der Bohrlöscher eingestellt. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2024 abgeschlossen werden und die Wärmelieferung an die Gemeindewerke wieder aufgenommen. In dieser Zeit stellt die Gemeindewerke die Wärmeversorgung durch die Redundanzversorgung der Energiezentrale bereit.
Oberhaching, den 2. September 2024 gez. Thomas Hümmer, Geschäftsführer gez. Sascha Bucklitsch, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftszweck und Geschäftsverlauf Gegenstand des Unternehmens ist die Erforschung, Erzeugung, Beschaffung, Verteilung von und Versorgung Dritter mit Energie, Wasser, Wärme, insbesondere im Bereich der geothermischen Wärme, Licht, Breitbandkommunikation sowie die Einrichtung und der Betrieb der hierzu erforderlichen Anlagen und Werke. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben und Handlungen vornehmen, die geeignet sind, dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die Gesellschaft darf unter Beachtung von Artikel 92 Abs. 2 GO andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, errichten oder pachten und/oder sich an solchen Unternehmen beteiligen und zwar auch als persönlich haftende Gesellschafterin. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen unter gleicher oder anderer Firma errichten. Hinsichtlich der Organisation und Rechtsform sowie des Geschäftszweckes haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 keine weiteren Änderungen ergeben. 2. Allgemeine Wirtschaftslage 2023 Das Bruttoinlandprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Bruttoinlandprodukt lag zwar um 0,7 Prozent höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen führten zur Verunsicherung bei Produzenten, Investoren und Konsumenten. Die Energiepreise, die 2022 aufgrund des Ukraine Kriegs gestiegen waren, belasteten die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Die Wirtschaftsleistung im Produzierende Gewerbe ging insgesamt um 2,0 Prozent infolge der sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung zurück. Des Weiteren sanken die privaten Konsumausgaben in 2023 um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr insbesondere auf Grund von gestiegenen Verbraucherpreisen. Auch die Staatsausgaben sanken im Jahr 2023 deutlich um 1,7 Prozent. Dies ist insbesondere auf den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen zurückzuführen. Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen sanken um 1,8 Prozent beziehungsweise 3,0 Prozent auf Grund des weltweiten Wirtschaftsaufschwungs an. Der positive Saldo daraus stütze das Bruttoinlandsprodukt. Die Entwicklungen auf den internationalen Rohstoffmärkten wurden im Jahr 2023 von Preissenkungen geprägt, insbesondere bei Erdgas- und Ölpreisen. Die Nachfrageunsicherheit und Rezessionsängsten zusammen mit dem Anstieg der Ölproduktion in USA und Brasilien führten zu einem Rückgang der Ölpreise. Dieser verringerte sich auf Grund dieser Entwicklung über das Jahr 2023 betrachtet auf 79,00 Dollar je Barrel am Ende des Jahres 2023 im Verglich zu 84,50 Dollar je Barrel am Ende des Vorjahres. Die deutschen Strompreise konnten sich diesen Preisentwicklungen auch nicht entziehen. Nach den extremen Preisanstiegen im Jahr 2022, sind die Preise im Jahr 2023, insbesondere auf Grund des geringeren Einflusses der Gaspreise, deutlich gesunken. Des Weiteren führte die zunehmen Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu einer geringeren Abhängigkeit von Strom- und Gaspreis. Infolgedessen lag der Day-Ahead-Markt Base-Preis in 2023 bei durchschnittlich 95,2 Euro je MWh im Vergleich zu 235,4 Euro je MWh im Vorjahr. 3. Branchenentwicklung Zentrales Ziel der deutschen Klimaschutzpolitik ist die Minderung von Treibhausgasemissionen durch den Ausbau von erneuerbaren Energien. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, seine nationalen Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu reduzieren. Ein wesentlicher Beitrag ist eine deutliche Ausweitung der Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Erneuerbare Energien sind demnach die wichtigste Stromquelle in Deutschland und ihr Ausbau eine zentrale Säule der Energiewende. Der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor stieg im Vergleich zum Vorjahr (2022 bei 46,2%) deutlich auf 51,8 % an. Erstmals wurde über die Hälfte des in Deutschland benötigen Stroms aus erneuerbaren Energien bereitgestellt. Neben den günstigeren Witterungsbedingungen als in den Vorjahren ist der Anstieg auf den Zubau neuer Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien zurückzuführen. Seit der Einführung des EEG ist der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch (insgesamt in Deutschland verbrauchte elektrische Energie) von rund 6 % im Jahr 2000 auf 51,8 % im Jahr 2023 gestiegen. Grundsätzlich soll die Energieversorgung klimaverträglicher werden und gleichzeitig unabhängiger vom Import fossiler Brenn-, Kraft- und Heizstoffe werden. Die Stromversorgung in Deutschland wird demnach von Jahr zu Jahr weiterhin "grüner" - der Beitrag der erneuerbaren Energien wächst beständig. Mit der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG-Novelle) 2020 wurde der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch bis 2030 auf 65% angesetzt. Darüber hinaus hat die Bundesregierung Deutschlands mit der Einführung eines CO 2 -Preises, einen Anreiz für den klimafreundliches Wirtschaften geschaffen. Danach werden seit 2021 Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel in den Markt bringen, verpflichtet, Emissionsrecht zu erwerben. Neben der Stromerzeugung sollen auch die Bereiche Wärme und Verkehr verstärkt auf erneuerbaren Energien umgestellt werden. Der Endenergieverbrauch für Wärme aus erneuerbaren Energien lag im Jahr 2023 in Deutschland mit insgesamt rund 205,5 Milliarden Kilowattstunden leicht über dem Niveau des Vorjahres (203,3,9 Milliarden Kilowattstunden). Durch den Rückgang der fossilen Energieträger steigt die Nutzung von Erneuerbaren Energien im Wärmesektor weiterhin an. In Summe betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte im Jahr 2023 18,8% (2022: 17,5 %). Im Wärmemarkt wird der Einsatz erneuerbarer Energien durch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) geregelt. Es sieht vor, dass Bauherren bei Neubauten Wärme anteilig aus erneuerbaren Energien gewinnen, bestimmte Ersatzmaßnahmen wie beispielsweise zusätzliche Dämmmaßnahmen durchführen oder Kraft- Wärme-Kopplung bzw. Fernwärme nutzen. Darüber hinaus wurde mit der Einführung des Gebäudeenergiegesetzes in 2020 neue Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden, die Erstellung und die Verwendung von Energieausweisen sowie an den Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden geregelt. Dieses Gesetz wird mit staatlichen Förderprogrammen begleitet, so dass auch finanzielle Anreize zur Umstellung auf erneuerbare Energien im Wärmemarkt geschaffen werden. Mit der Einführung des Wärmeplanungsgesetz, welches zum 01. Januar 2024 in Kraft tritt, sind alle Städte und Gemeinde nunmehr verpflichtet eine lokale Wärmeplanung zu erstellen. Dieses Gesetz soll dazu beitragen die Klimaziele im Jahr 2045 zu erreichen und allen Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit geben, ob und mit welcher zentralen Wärmeversorgung vor Ort zu rechnen ist. Dies alles spiegelt sich auch in der Gemeinde Oberhaching wider. Jedes neu errichtete Gebäude/Wohngebiet im Versorgungsgebiet der Gemeindewerke wird an die "Oberhachinger Wärme" angeschlossen. Bei der Umstellung der Wärmeversorgung von Bestandsgebäuden werden zunehmend die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes beachtet und Fördermöglichkeiten ausgenutzt. Darüber hinaus ist das bestehende Versorgungsnetz nahezu flächendeckend in der Gemeinde Oberhaching ausgebaut. Aber erneuerbare Energien werden auch Schritt für Schritt wichtiger, um emissionsloses Fahren zu ermöglichen. Insbesondere die Elektromobilität steht aktuell und primär für CO 2 armes Fahren und verbindet die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind zunehmend mit dem Verkehrssektor. Mit der Errichtung mehrerer Ladesäulen in der Gemeinde Oberhaching konnten die Gemeindewerke Oberhaching das Produktangebot zur Elektromobilität aufbauen und somit den Bürgerinnen und Bürger eine Möglichkeit zum emissionslosen Fahren ermöglichen. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Zuspruch der Politik und der Rückhalt in der Gesellschaft für den Einsatz regenerativer Energien unvermindert anhalten. Insbesondere durch neue und geänderte gesetzliche Grundlagen und staatliche Förderprogramme, ist das Bewusstsein für ökologischen Handeln in den verschiedenen Bevölkerungsschichten gestiegen. Das Produktangebot der Gemeindewerke Oberhaching bietet die Möglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger im Versorgungsgebiet, einen aktiven Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz zu leisten. Trotzdem stehen die Gemeindewerke Oberhaching mit ihrem Angebot an regenerativen Energien mehreren konkurrierenden Energieversorgungsunternehmen im Markt gegenüber. 4. Wirtschaftsbericht Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt 82.713 T€ und sich hat im Vergleich zum Vorjahr um 1.561 T€ (2 %) erhöht. Größter Aktivposten ist das Sachanlagevermögens mit 56.892 T€ (Vorjahr: 56.447 T€), was einem Anteil von rd. 69% (Vorjahr 70 %) an der Bilanzsumme entspricht. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen in 2023 3.190 T€ (Vorjahr: 2.703 T€) insbesondere für den Ausbau des Fernwärme- sowie Glasfasernetztes. Das Sachanlagevermögen reduzierte sich in 2023 um 2.725 T€ Aufwendungen für Abschreibungen (Vorjahr 2.539 T€). Das Umlaufvermögen lag zum Jahresende bei 12.982 T€ und damit annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. Den höheren Forderungen aus Lieferung und Leistungen steht ein Rückgang der sonstigen Vermögensgegenständen in Folge geringeren Umsatzabgrenzungen aus geleisteten, aber zum Bilanzstichtag nicht abgerechnete Forderungen aus Strom- und Wärmelieferungen entgegen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von 769 T€ einen Zuschuss für den Erwerb von Wärmetauschern des Beteiligungsunternehmens, der über die Vertragslaufzeit des Wärmeliefervertrages von 25 Jahren aufgelöst wird. Die Passiva verteilen sich mit 25.564 T€ auf das Eigenkapital (Vorjahr 24.143 T€), mit 440 T€ auf die Rückstellungen (Vorjahr 587 T€) und mit 56.709 T€ auf die Verbindlichkeiten (Vorjahr 56.422 T€). Der Rückgang der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag 47.510 T€ und haben sich nur leicht gegenüber dem Vorjahr mit 47.053 T€ erhöht. Die Finanzierung von Investitionen im Anlagevermögen erfolgte im Geschäftsjahr 2023 zum überwiegenden Teil über den Abruf und die Neuaufnahme von mittel- bis langfristigen Darlehen. Dem gegenüber führten planmäßige Tilgung zur Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt unverändert 30,9 % (Vorjahr 29,8 %). Die Entwicklung der Umsatzerlöse in 2023 ist geprägt durch den deutlichen Umsatzanstieg im Geschäftsbereich Strom. In Folge der höhere Abrechnungspreise auf Grund gestiegenen Stromhandelspreisen bei neuen oder bestehenden Kommunen und Zweckverbände erhöhte sich die Umsatzerlöse. Die Gesamthandelsmenge betrug im Jahr 2023 183 Mio. kWh (Vorjahr 242 Mio. kWh) und dabei wurden 99.339 T€ Umsatzerlöse erzielt (Vorjahr 67.927 T€). Die Gemeindewerke Oberhaching agieren seit zehn Jahre am Energiemarkt, was insbesondere bei zahlreichen öffentlichen Ausschreibungen eine zwingende Voraussetzung zur Teilnahme unter Nennung entsprechender Referenzen ist. Das erworbene Knowhow aus diesem Geschäftsberiech kann damit künftig auch bei den Herausforderungen im Energiemarkt, insbesondere bei der Vermarktung der aus der EEG Förderung gefallenen Anlagen, bei dem Ausbau von EEG Anlagen und bei der Vermarktung von erzeugter Energie dienen. Im Geschäftsbereich Fernwärme wurden im Jahr 2023 weitere Netzbauabschnitte fertiggestellt, sowie im Bestandsnetz weitere Hausanschlüsse errichtet. Das Gemeindegebiet kann nahezu vollständig mit geothermischer Energie durch die Gemeindewerke versorgt werden. Die Gesamtwärmeverkäufe betrugen ca. 44.288 MWh und blieben damit gegen- über ca. 44.711 MWh im Vorjahr nahezu konstant. In Folge der Neukunden und gestiegener Mischpreise haben sich die Umsatzerlöse auf 5.492 T€ (Vorjahr 3.681 T€) deutlich erhöht. Die Wärmeerzeugung basierte im Jahr 2022 und 2023 überwiegend auf Geothermie. Im 2. Halbjahr 2022 und im letzten Quartal 2023 wurde zum Teil die Wärmeversorgung durch die Redundanzanlage gesichert, da an der Geothermieanlage Umbaumaßnahmen zur Optimierung der Wärmeversorgung durchgeführt wurden. Für die Redundanz- und Spitzenlastversorgung der Wärmebelieferung wurde zum 1. Dezember 2021 die Energiezentrale fertiggestellt. Die dort installierten Pufferspeicher mit 600 Kubikmetern Heißwasser dienen insbesondere zur Abdeckung von Spitzenlasten und damit zur Versorgung mit geothermischer Energie. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in 2022 1.758 T€ ergebniswirksame Auflösung aus Rückstellung für Drohverluste und Rechtsstreitigkeiten. In 2023 enthalten die sonstigen betriebliche Erträge 1.863 T€ Erstattungsansprüche für angefallene Mehrkosten der Redundanzversorgung gegenüber der GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG auf Grund des bestehenden Wärmeliefervertrages. Die Entwicklung des Materialaufwand ist im Wesentlichen durch die Beschaffungskosten im Geschäftsbereich Strom beeinflusst. Bereits in 2022 verzeichneten die Gemeindewerke in Folge in Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine deutliche Preisänderungen der Großhandelspreise. Grundsätzlich werden vertraglich vereinbarten Liefermengen auf Basis der zugrundeliegenden Lastgangprofile zu festen Terminpreisen beschafft. Abweichende Verbrauchsverhalten der Kunden führt zu kurzfristigen Beschaffungen und Veräußerungen von bilanzierten Strommengen über den Großhandelsstrommarkt. In Folge der gestiegenen Strompreise erhöhten sich der durchschnittliche Beschaffungskosten und führten zum Anstieg des Materialaufwandes. Darüber hinaus enthalten die Materialaufwendungen Wärmelieferungskosten Wärmebezugskosten der Redundanzversorgung Der Materialaufwand des Geschäftsbereiches Fernwärme reduzierte sich auf 4.201 TEURO (Vorjahr 4.675 T€) auf Grund geringerer Wärmebezugskosten der Redundanzversorgung. Die Abschreibungen umfassen im Wesentlichen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von 2.802 T€ (Vorjahr 2.614 T€). Der Anstieg der Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Fertigstellung der Netzbauabschnitte und der Energiezentrale. Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 betrug 1.379 T€ und ist durch die Fehlbeträge in den Bereichen Fernwärme und Glasfaser bedingt. Höhere Abschreibungen und die gestiegenen Zinsaufwendungen haben ein besseres Ergebnis verhindert. Darüber hinaus konnten die Wärmebezugskosten der Redundanzversorgung nur teilweise durch die sonstigen betrieblichen Erträge kompensiert werden. Die Vorjahresprognose, die von einem leichten Umsatzanstieg sowie einer Ergebnisverbesserung ausging, konnte aufgrund der Wärmebezugskosten der Redundanzversorgung im Geschäftsbereich Fernwärme und höheren Zinsaufwendungen nicht erreicht werden. Die bilanzielle Liquidität (working capital) entwickelt sich wie folgt:
Zum Bilanzstichtag konnten die kurzfristig fällig werdenden Verbindlichkeiten nicht aus kurzfristig verfügbaren finanziellen Mitteln gedeckt werden. Die Finanzierungslücke wurde 2023 durch Darlehensaufnahmen und Kapitaleinlagen gedeckt. Die kurz- und mittelfristige Liquiditätssituation der Gesellschaft ist in ausreichender Höhe sichergestellt. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die aktuelle wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Anhang. 6. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Durch die Beteiligung der Gemeindewerke Oberhaching an der Gesellschaft GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG ist die regenerative Wärmebelieferung sichergestellt, zumal in 2020 die Beteiligung auf 38,83 % an der Gesellschaft erhöht wurde. In Folge des Ausscheidens eines Gesellschafters wurden die Anteile durch die übrigen Anteilseigner übernommen. Die entsprechende Auszahlungsverpflichtung der GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG wird durch die bestehenden Gesellschafter über Ausgabe von Darlehen zur Verfügung gestellt. Mit der Beteiligung haben die Gemeindewerke Oberhaching eine Sperrminorität bzw. können bei einem Ausstieg eines Gesellschafters höhere Gesellschaftsanteile erwerben, um ihre Position in der Gesellschaft weiter zu stärken. Von der prognostizierten Fündigkeit der Bohrquelle in Taufkirchen von 40 MW kann ca. die Hälfte der verfügbaren Wärme gemäß Wärmeliefervertrag für die Gemeindewerke Oberhaching zur Verfügung gestellt werden. Durch die Belieferung mit Geothermie wird auch die Investitionssicherheit des ganzen Netzausbaus weiter gesichert und auch das Vertrauen in das Projekt durch die Bevölkerung gestärkt. Mit dem bestehenden Wärmeliefervertrage der Gemeindewerke Oberhaching und nach der vollständigen Abnahme des Geothermiekraftwerkes im Dezember 2022 kann ein möglicher Ausfall der Tauchkreiselförderpumpe eine kostenintensive Redundanzwärmelieferung durch Öl notwendig werden lassen. Nachdem aber nach dem vorliegenden Wärmeliefervertrag mit der GET maximal 600 Stunden durch die Gemeindewerke Oberhaching getragen werden müssen, ist dieses Risiko kalkulierbar bzw. werden anfallende Mehrkosten durch die GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG kompensiert. Das Vorhalten einer Reservepumpe, die kurzfristig am Bohrplatz ausgewechselt werden kann, lässt das Risiko einer Unterbrechung der Anlage weiter minimieren. Am 17. Oktober 2022 haben die Gesellschafter der GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG einer Vereinbarung zur Errichtung einer ORC Stromerzeugungsanlage zugestimmt. Damit besteht im Rahmen der Beteiligung an der GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG auch zukünftig die Möglichkeit anteilig an den Erträgen einer Stromerzeugungsanlage zu partizipieren, die aus bisher ungenutzten Wärmemengen betrieben werden kann. Die Inbetriebnahme der Anlage wird voraussichtlich 2025 erfolgen. Die mit Aufnahme des Stromhandels seit 01. Juli 2013 hauptsächlich unter Vertrag genommenen Kommunen und Zweckverbände zeigen in ihrem Stromverbrauch grundsätzlich stabile Abnahmemengen und Lastgänge. Darüber hinaus sind Konkursausfälle und Insolvenzen bei Kommunen ausschließbar und garantieren so der Gemeindewerke Oberhaching GmbH gesicherte Zahlungen und Abschlagsforderungen. Es verbleibt allerdings ein Risiko im Bereich der Zahlungsausfälle bei Privatkunden. In Folge der Verringerung der Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie verzeichnen die Gemeindewerke seit Mitte 2021 abweichende Verbrauchsverhalten bzw. im Vergleich zum Vorjahr ansteigende Liefermengen. Grundsätzlich werden die vertraglich vereinbarten Liefermengen auf Basis der zugrundeliegenden Lastgangprofile zu festen Terminpreisen beschafft. Abweichende Verbrauchsverhalten der Kunden führt zu kurzfristigen Beschaffungen und Veräußerungen von bilanzierten Strommengen über den Großhandelsstrommarkt. Der Großhandelsstrommarkt und insbesondere die Preise sind von der deutlichen Verknappung der inländischen Erzeugungskapazität in Folge der Abschaltung von Atom- und Kohlkraftwerken gekennzeichnet. Darüber hinaus verteuert sich in 2022 die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken auf Grund der gestiegenen Gaspreise als Folge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Infolgedessen steigen die Stromgroßhandelspreise und damit die Beschaffungskosten für kurzfristig notwendige Verbrauchsmengen. Die entstanden Mehrkosten können die Gemeindewerke auf Grund der vertraglich vereinbarten Festpreise nicht unmittelbar an die Kunden weitergegeben werden. Auf Basis dieser Kenntnisse wurde bereits in 2021 für die bestehenden vertraglich vereinbarten Stromliefermengen eine Drohverlustrückstellung zum Bilanzstichtag gebildet, da die erwarteten Aufwendungen aus der Vertragsverpflichtung die zu erwartenden Erträge übersteigen. Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 bestehenden Verträge entsprechend angepasst oder, wenn möglich vorzeitig beendet, sowie die Mehraufwendungen für Verbrauchsmengen, die über den vertraglich vereinbarten Liefermengen lagen, an ihre Kunden weiterverrechnet. Im Allgemeinen verbleibt auch zukünftig bei Ausschreibungen ein Preisrisiko, wenn zwischen Mitteilung zur beabsichtigten Zuschlagserteilung und tatsächlichem Zuschlag der Strompreis am Markt steigt, sowie ein Mengenrisiko, dass über vereinbarte Toleranzbänder minimiert wird. Teilweise werden diese Risiken durch kalkulatorische Aufschläge bzw. durch indexierte Arbeitspreise minimiert. Durch den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes werden der Gemeindewerke Oberhaching aus der Vermarktung mittel- bis langfristig moderat höhere Umsatzerlöse zufließen. Allerdings werden die kontinuierlichen Umsatzerlöse nicht die Abschreibungen aus den Investitionen decken. Die Rentabilität der Investitionen in das Glasfasernetz hängen daher wesentlich davon ab, dass Glasfasernetzanschlüsse verkauft werden können, also die Nachfrage von privaten und gewerblichen Anschlussnehmern deutlich gesteigert werden kann. Aufgrund der stetig steigenden Datenmengen und Anforderungen an Home-Office Arbeitsplätze, sieht die Gesellschaft weiterhin Potential in diesem Bereich. Zudem bietet die Gesellschaft den Kunden attraktive Kombiangebote. Um von den Sonderkonditionen profitieren zu können, müssen die Kunden beim Kauf von Glasfaser-Hausanschlüssen in einem bestimmten Zeitraum zukünftig auch die Fernwärme der Gemeindewerke Oberhaching nutzen. Das Glasfasernetz und das Fernwärmenetz sind somit wirtschaftlich im Verbund zu würdigen. Die Gesellschaft sieht wesentliche Chancen der Nutzung des Glasfasernetzes durch Beteiligung von weiteren Kommunikationsunternehmen. Zur zukünftigen Nutzung des Glasfasernetzes wurden mit mehreren Kommunikationsunternehmen Rahmenverträge unterzeichnet, die die Versorgung der Anschlussteilnehmer mit Telekommunikationsdienstleistungen sicherstellen. Angesichts der volatilen Preisentwicklung an den Energiemärkten haben sich in den vergangenen Jahren wesentlichen finanzielle Auswirkungen auf die Finanz-, Ertrags und Vermögenslage der Gesellschaft ergeben. Kurzfristige Preisänderungen bei Strompreisen am Termin- und Großhandelsmarkt, sowie Heizölpreise können zu einer deutlichen Erhöhung der Beschaffungskosten der Gemeindewerke führen, die nur teilweise an die Endkunden weitergegeben werden können bzw. auch nur zu einem Teil im Rahmen des Wärmeliefervertrages mit der GeoEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG kompensiert werden. Aufgrund der weiterhin hohen Unsicherheit hinsichtlich der Energieversorgung und der politischen Maßnahmen in Folge des Angriffskrieges in der Ukraine und der darauffolgenden Sanktionen der Europäischen Union sind weiterhin die wirtschaftlichen Folgen sowie die genauen Ausmaße auf die Finanz-, Ertrags und Vermögenslage der Gesellschaft derzeit nicht vollständig abschätzbar. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft wird seitens der Geschäftsführung für den Geschäftsbereich Fernwärme als positiv betrachtet, da sich die Bereitschaft zum Anschluss an die Geothermie aufgrund des nachhaltigen Anstiegs der Beschaffungskosten fossiler Energieträger und staatlicher Förderprogramme deutlich attraktiver darstellt. Des Weiteren führen Preissteigerungen zu deutlich steigenden Umsatzerlösen in diesem Geschäftsbereich. Für den Geschäftsbereich Strom sieht die Geschäftsführung auf Grund der eingeleiteten Maßnahmen in 2022 zur Konsolidierung des Stromportfolios, der Aufbau eigener Erzeugungsanlagen und die Beschaffung von Strommengen aus der Direktvermarktung von Photovoltaikanlagen mittelfristig eine deutliche wirtschaftliche Verbesserung des Geschäftsbereiches Strom. Für das Folgejahr plant die Gesellschaft mit steigenden Umsätzen im Geschäftsbereich Fernwärme in Folge der weiteren Preisanpassungen und wachsenden Kundenanzahl. Im Geschäftsbereich Strom plant die Gesellschaft höhere Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr auf Grund höhere Abrechnungspreise. Auf Grund der gestiegenen Beschaffungskosten für Strom und Heizöl, sowie höhere Wärmebeschaffungskosten plant die Gesellschaft deutlich höhere Materialaufwendungen. Die Liquiditäts- und Kapitalausstattung wird weiterhin von Kapitaleinlagen des Gesellschafters abhängig sein. Langfristig geht die Geschäftsführung aufgrund der Wirtschaftlichkeitsanalyse von der Unternehmensfortführung aus. Hinsichtlich eines Prognosezeitraums von mehr als einem Jahr ist mit weiteren Jahresfehlbeträgen zu rechnen, die hauptsächlich durch Abschreibungen und Zinsaufwendungen verursacht werden. 7. Sonstige Angaben Die Gesellschaft setzt keine Finanzinstrumente ein. Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen.
Oberhaching, den 2. September 2024 gez. die Geschäftsführung Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gemeindewerke Oberhaching GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gemeindewerke Oberhaching GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gemeindewerke Oberhaching GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Düsseldorf, den 6. September 2024 ENERKO
GmbH
gez. Kempa, Wirtschaftsprüfer gez. Müller-Achterwinter, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses für 2023 Der ungekürzte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 01. Oktober 2024 festgestellt. Beschluss über die Ergebnisverwendung(Protokollauszug).... 2. Verwendung des Jahresfehlbetrages 2023 Der Jahresfehlbetrag 2023 i.H.v. 1.378.908,82 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. .... |
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Gemeindewerke Oberhaching GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Bajuwarenring 17
82041 Oberhaching - Handelsregister
- HRB 165464, München
- Eintragungsdatum
- 15. November 2006
- Branche
-
Wärme- und Kältehandel
Wassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Wassergewinnung ohne Fremdbezug zur Verteilung - Unternehmenszweck
- Erforschung, Erzeugung, Beschaffung, Verteilung von und Versorgung Dritter mit Energie, Wasser, Wärme, insbesondere im Bereich der geothermischen Wärme, Licht und Breitbandkommunikation sowie Einrichtung und Betrieb der hierzu erforderlichen Anlagen und Werke.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 79,1 % 75,85 Mio
- Umlaufvermögen 20,2 % 19,35 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 % 734,9 k
- Verbindlichkeiten 64,3 % 61,69 Mio
- Eigenkapital 33,4 % 32,03 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,9 % 1,82 Mio
- Sonstige Rückstellungen 0,4 % 400,7 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 93,0 % 57,92 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5,0 % −3,08 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,7 % 1,05 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 222,3 k
- Materialaufwand 93,3 % −50,32 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,6 % −1,42 Mio
- Personalaufwand 2,1 % −1,15 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 2,0 % −1,07 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % −2,0 k
- Ergebnis nach Steuern 2,14 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,14 Mio
GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Sascha Bucklitsch
seit 2022 Geschäftsführer
-
Thomas Hümmer
seit 2006 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Gemeinde Oberhaching DEU 100,0 % 1,0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- Energiewerke Oberhaching Verwaltungs GmbH GmbH 100,0 %
- GeoEnergie Taufkirchen Verwaltungs GmbH GmbH 40,0 %
Historie
- 2023
-
16.05.
Eintritt eines MitgliedsEnergiewerke Oberhaching GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2022
-
25.11.
Eintritt eines MitgliedsSascha Bucklitsch · Geschäftsführer
-
25.11.
Änderung der VertretungsbefugnisThomas Hümmer · Geschäftsführer
- 2020
-
02.07.
SatzungsänderungGemeindewerke Oberhaching GmbH
- 2016
-
02.03.
AdressänderungGemeindewerke Oberhaching GmbH
- 2015
-
07.09.
SatzungsänderungGemeindewerke Oberhaching GmbH
-
07.09.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsGemeindewerke Oberhaching GmbH
- 2012
-
07.08.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsGemeindewerke Oberhaching GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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