GENO
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| 2015 | 2014 | |
| EUR | EUR | |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 73.215,41 | 7.022,86 |
| II. Sachanlagen | 27.018.802,16 | 31.263.587,30 |
| III. Finanzanlagen | 100.677,00 | 100.002,00 |
| Summe ANLAGEVERMÖGEN | 27.192.694,57 | 31.370.612,16 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||
| I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte | 203.661,46 | 197.868,11 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.495.856,40 | 3.850.777,17 |
| III. Flüssige Mittel und Bausparguthaben | 2.382.208,02 | 853.702,77 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 4.861,26 | 7.148,44 |
| Bilanzsumme AKTIVSEITE | 33.279.281,71 | 36.280.108,65 |
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P A S S I V S E I T E |
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| 2015 | 2014 | |
| EUR | EUR | |
| A. EIGENKAPITAL | ||
| I. Geschäftsguthaben | 33.418.950,81 | 35.097.268,62 |
| II. Bilanzverlust | 5.295.155,64 | 3.937.567,17 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | 334.991,12 | 259.244,01 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | 4.751.784,44 | 4.716.820,49 |
| davon aus Steuern 37.915,20 EUR (Vorjahr 26.009,02 EUR) | ||
| D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 68.710,98 | 144.342,70 |
| Bilanzsumme PASSIVSEITE | 33.279.281,71 | 36.280.108,65 |
2. Anhang
des Jahresabschlusses 2015
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GenG erstellt.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach dem vorgeschriebenen Formblatt für Wohnungsunternehmen.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Unser Unternehmen ist eine kleine Gesellschaft i.S.d. § 267 HGB.
Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Der Abschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung des Unternehmens aufgestellt, da die Finanzierung durch Zahlungseingänge und bestehende Grundschuldbestellungen möglich ist.
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:
Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet.
Folgende Abschreibungssätze wurden verrechnet:
| Immaterielle Vermögensgegenstände | linear | 20,00% bzw. 33,30% |
| Wohngebäude | linear | 2,00% |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | linear | 7,70% bis 33,33% |
| Küchen und Außenanlagen | linear | 10,00% |
| Kaminofen | linear | 5,00% |
| Sauna | linear | 6,00% |
Im Geschäftsjahr wurden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 72.632,93 auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei Gebäuden des Sachanlagevermögens vorgenommen. Der niedrigere Wert ergibt sich aufgrund der erzielten Verkaufserlöse in Folgejahr. Des Weiteren wurde bei zwei Objekten wegen dauerhafter Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 54.830,80 vorgenommen.
Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.500,00 wurden in den jahresbezogenen Sammelposten erfasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Ab dem Jahr 2013 wurde kein Sammelposten mehr gebildet. Diese Wirtschaftsgüter wurden sofort abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden mit dem beizulegenden Wert bewertet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert, ggf. abzüglich Wertberichtigungen, bewertet.
Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für folgende Perioden betreffen.
Zu niedrigeren beizulegenden Werten wurden angesetzt:
| Finanzanlagen | |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | Einzelwertberichtigung |
| Beteiligungen | Einzelwertberichtigung |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | Einzelwertberichtigung |
| Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | Einzelwertberichtigung |
| Sonstige Vermögensgegenstände | Pauschalwertberichtigung |
Die Bildung von Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.
Die erwarteten künftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung berücksichtigt.
Sonstige Rückstellungen von einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
I. Bilanz
| 1. |
In der Position "Selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter" sind EUR 53.163,25 (Vorjahr EUR 0,00) Programmierkosten für eine eigene Verwaltungssoftware enthalten, die in 2016 fertiggestellt wird. Dieser Betrag ist gemäß § 285 Nr. 28 HGB ausschüttungsgesperrt. |
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| 2. |
In der Position "Unfertige Leistungen" sind EUR 168.846,90 (Vorjahr EUR 197.868,11) noch nicht abgerechnete Betriebskosten enthalten. |
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| 3. |
Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
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| 4. |
Die Forderungen gegen Mitglieder in Höhe von EUR 2.894.893,45 (Vorjahr EUR 2.498.481,31) resultieren aus rechtswirksamen Einzahlungsverpflichtungen der verbleibenden Mitglieder auf ihr Geschäftsguthaben, um welche die bisher eingezahlten Geschäftsguthaben die beschlossene, anteilige Verlustzuweisung nicht decken. Die Laufzeiten richten sich nach den jeweils bestehenden Ratenzahlungen auf die Geschäftsguthaben. Die endgültige Realisierung dieser Forderung ist maßgeblich vom zukünftigen Zahlungsverhalten der verbleibenden Mitglieder abhängig. In Abhängigkeit von der Relation zwischen Höhe des Forderungsbetrags und der Kosten des Verfahrens zur Beitreibung der Forderungen könnte deshalb für die Zukunft ein bedeutsames Ausfallrisiko bestehen. Um diesem Risiko Vorsorge zu tragen wurden die Forderungen gegen die verbleibenden Mitglieder mit einem Betrag in Höhe von EUR 1.447.000,00, das entspricht einer Quote von rund 50%, pauschal wertberichtigt. Die Forderungen aus der Verlustzuweisung gegenüber den ausgeschiedenen Mitgliedern in Höhe von EUR 642.148,90 (Vorjahr EUR 401.364,24) wurden aufgrund der vorgenommenen Bonitätseinstufung der betroffenen Mitglieder zu 59,3% und damit um EUR 142.781,00 (Vorjahr EUR 238.009,00) wertberichtigt. |
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| 5. |
In der Position "Geschäftsguthaben der mit Ablauf des Geschäftsjahres ausgeschiedenen Mitglieder" in Höhe von EUR 4.023.420,72 (Vorjahr EUR 5.172.609,95) sind Geschäftsguthaben in Höhe von EUR 584.791,61 (Vorjahr EUR 329.219,50) von Mitgliedern enthalten, die ihren Tarif gewechselt haben bzw. deren Geschäftsguthaben auf ein anderes Mitglied übertragen wurde. Diese wurden als sogenannte Teilkündigungen berücksichtigt und verbleiben in der Genossenschaft. |
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| 6. |
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie der zur Sicherheit gewährten Pfandrechte oder ähnliche Rechte stellen sich wie folgt dar: Bei den Angaben in Klammern handelt es sich um die Vorjahreswerte
Im Geschäftsjahr bestanden keine Sicherheiten. |
D. Sonstige Angaben
| 1. |
Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse: Die Rechte aus dem Sparkonto #21156824 wurden als Sicherheit für fremde Verbindlichkeiten verpfändet. Das Guthaben auf einem Treuhandkonto bei der Südwestbank wurde als Sicherheit für fremde Verbindlichkeiten verpfändet. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr die gesamtschuldnerische Mithaftung nach §§ 421 ff BGB in Höhe von EUR 1.431.000,00 (Vorjahr EUR 647.000,00) aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (Darlehen) übernommen. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte keine Inanspruchnahme. Auf Grund des fortlaufenden Monitorings der betreffenden Darlehensnehmer ist das Risiko einer Inanspruchnahme als gering anzusehen. |
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| 2. |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag aus folgenden vertraglichen Verhältnissen:
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| 3. |
Es bestehen keine Forderungen gegenüber dem Vorstandsmitglied Gerald Schäfer. Gegenüber dem Einzelunternehmen Genotrade eK (Inhaber Jens Meier) bestehen Forderungen in Höhe von EUR 33.320,81 (Vorjahr EUR 41.756,55). |
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| 4. |
Es bestehen keine Forderungen gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrats. |
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| 5. |
Die Genossenschaft ist an folgenden Kapitalgesellschaften beteiligt: Genotec Wohnbau GmbH, Ludwigsburg (100%) Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Der Bilanzverlust zum 31.12.2014 betrug EUR 217.530,08 und der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag betrug EUR 192.530,08. Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor. Genotec Vertriebs AG, Ludwigsburg (15%) Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 50.000,00. Der Bilanzverlust zum 31.12.2014 betrug EUR 225.086,57 und der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag betrug EUR 178.086,57. Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor. |
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| 6. |
Mitgliederbewegung
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Laufe des Geschäftsjahres um EUR 2.447.040,93 vermindert (Vorjahr EUR 6.674.463,85). Dies resultiert im Wesentlichen aus der im Vorjahr beschlossenen Verlustverteilung. Über den Rückgang der Geschäftsguthaben wird im Lagebericht ausführlich Stellung genommen. |
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| 7. |
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbands: PDG Genossenschaftlicher
Prüfungsverband e.V.
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| 8. |
Mitglieder des Vorstands:
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| 9. |
Mitglieder des Aufsichtsrats:
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Ludwigsburg, den 09.06.2016
Jens Meier
(Vorstandsvorsitzender)
Gerald Schäfer
(Vorstand)
Angaben zur Feststellung
Der Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Mitgliederversammlung am 30.06.2016 festgestellt.