Reger Getränke Fachgroßhandel GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht des Geschäftsjahres 20211. Grundlagen des Unternehmens Reger ist einer der führenden unabhängigen Getränke-Fachgroßhändler im süddeutschen Raum und beliefert hauptsächlich Getränkemärkte, Lebensmittelhandel, Gastronomie, Kantinen, Catering-Unternehmen, Kliniken und andere Großverbraucher. Aufgrund dieser Selbstständigkeit ist Reger absolut produktneutral und kann seinen Kunden deshalb stets ein aktuelles und großes, den Verbraucherwünschen angepasstes Sortiment der Produktbereiche Mineralwässer, Heilbrunnen, alkoholfreie Getränke wie Limonaden, Fruchtsäfte, Fruchtsaftgetränke, Biere und auch Weine aus vielen Regionen Deutschlands und aus dem Ausland anbieten. Die ständige Verfügbarkeit der von Reger vertriebenen Produkte wird durch einen eigenen Fuhrpark gewährleistet. Der Reger Fuhrpark ist mit einer eigenen Betriebswerkstätte und einer modernen LKW-Waschanlage ausgestattet. Die große Lagerkapazität, eine gut organisierte Logistik und leistungsbereites Personal stellen eine der wesentlichen Erfolgsfaktoren des Unternehmens dar. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft erholt sich zunehmend von der Corona-Krise, ihre Auswirkungen prägen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. Im Verlaufe des Jahres 2021 hat sich die deutsche Wirtschaft weiter von den Folgen der Pandemie erholt und dürfte im Laufe des zweiten Quartals 2022 wieder Vorjahresniveau erreichen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2021 um 2,7 % gestiegen. Noch vor dem 24. Februar 2022 rechnete der Sachverständigenrat mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung für 2022 um 4,6 %. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft jedoch das Wachstum, trägt zum weiteren starken Anstieg der Energie- und Verbraucherpreise bei und führt zu einer hohen Unsicherheit in Deutschland und Europa. Unter der Prämisse weiterer russischer Energielieferungen senkte der Sachverständigenrat seine Konjunkturerwartung auf 1,8 %. Bei einem umfassenden Energieembargo könnte das Wachstum vollständig zum Erliegen kommen. Es werden negative Wachstumsraten erwartet. 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Brancheninformationen des deutschen Getränkefachgroßhandels erfüllten sich alle Hoffnungen, die Pandemie mit ihren gesellschaftlichen und teils dramatischen wirtschaftlichen Auswirkungen mit Ablauf des Jahres 2020 überwunden zu haben, nicht. Nachdem bereits in den letzten Monaten des Vorjahres umfangreiche Corona-Maßnahmen zu landesweit geschlossener Gastronomie und stark eingeschränkter Hotellerie geführt haben, startet auch das Geschäftsjahr 2021 unter Lockdown-Bedingungen und führt im Getränkefachgroßhandel zu Umsatzeinbrüchen von 23,6 Prozent im Januar sowie 17 Prozent im Februar gegenüber einem noch Corona-freien Vorjahr 2020. Die Umsatzentwicklung der Branche im März mit plus 12,1 Prozent im Vergleich zu 2020 und plus 8,0 Prozent gegenüber 2019 macht dann Lust auf mehr. Leider bleibt die Entwicklung jedoch in den Monaten April und Mai weit hinter den Erwartungen zurück und ist im Vergleich zu 2019 mit minus 20,8 Prozent bzw. minus 12,8 Prozent sogar mehr als enttäuschend. Corona hat die Branche weiter fest im Griff. Der Monat Juni verläuft dann Land auf Land ab sehr gut, Juli bis einschließlich September eher durchschnittlich. Der November ist gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 23,4 Prozent Spitzenreiter und auch im Vergleich zu 2019 mit plus 3,9 Prozent recht ordentlich. Der Dezember ist dann erneut geprägt von den Einschränkungen der Corona-Schutzmaßnahmen und damit mit plus 0,6 Prozent gegenüber 2020 nicht befriedigend. Im Ganzjahresergebnis erzielen die Getränkefachgroßhändler 2021 im Vergleich zum Vorjahr ein reales Plus von 2,7 Prozent (nominal +3,6 Prozent). Dabei entwickelten sich einzelne Bereiche weiter unterschiedlich (Gastronomie und Hotellerie, Getränkemärkt, Messen und Events, Streckenlogistiker für den Lebensmitteleinzelhandel). Je nach Fokussierung und Vorjahresniveau führt dies für einzelne die Getränkefachgroßhändler zu unterschiedlichen Entwicklungen. Eine für diese Betriebe äußerst schwierige Situation, da die Corona-Wirtschaftshilfen des Bundes und der Länder allein den Umsatz eines Unternehmens als entscheidenden Faktor für die Antragsberechtigung definiert haben. Das Jahr 2021 muss insgesamt in der Gesamtbetrachtung als weiteres recht schwieriges Jahr für die Branche gesehen werden. 2.3 Geschäftsverlauf Durch das breite gefächerte Kundenspektrum (Getränkemärkte, Lebensmittelhandel, Gastronomie, Kantinen, Catering-Unternehmen, Kliniken und andere Großverbraucher) fiel der Umsatzrückgang im Vorjahr zwar nicht so hoch aus wie in der gesamten Branche. Allerdings profitierte Reger beim Aufschwung der gesamten Branche im Geschäftsjahr 2021 auch nicht im gleichen Maße. Das Geschäftsjahr 2021 ist wie im Vorjahr erwartet, deshalb für Reger insgesamt wiederum nicht zufriedenstellend verlaufen. Wiederum nahm Reger keine Wirtschaftshilfen in Anspruch. 2.4. Ertragslage Die Gesellschaft hat einen Umsatzrückgang bzw. des Getränkeverkaufs um -3,5 % (Vj. -4,8 %) bedingt durch die Corona Pandemie zu verkraften. Der Rohertrag ging leicht überproportional von TEUR 3.420 auf TEUR 3.168 bzw. um 7,4 % zurück. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Geschäftsjahr außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von Pensionsverpflichtungen (Verzicht auf Witwenansprüche) in Höhe von TEUR 534 (Vj. TEUR 550 durch den Tod eines Anspruchsberechtigten). Die Gesellschaft ist damit von den gesamten Pensionsverpflichtungen entlastet. Die Mitarbeiterzahl konnte nach einem coronabedingten Abbau von 53 auf 48, aufgrund des vorherrschenden Personalmangels, insbesondere bei den Fahrern, nicht wieder im gewünschten Umfang erhöht werden. Im Personalaufwand ergab sich dadurch insgesamt ein Rückgang. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen durch Einsparungen zurück und beinhalten im Wesentlichen Pacht- und Grundstücksaufwendungen sowie Fahrzeug- und Verwaltungskosten. Die Abschreibungen folgen den geringen Investitionen und haben sich entsprechend entwickelt. Nach Abzug von Ertragsteuern (TEUR 121; Vj. TEUR 134) sowie sonstigen Steuern (TEUR 13; Vj. TEUR 14) ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 323 (Vj. TEUR 438). 2.5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.376 (Vj. TEUR 2.410) insbesondere aufgrund der vollständigen Entlastung bei den Pensionsrückstellungen reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 40,2 % (Vj. 26,2 %). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt bei 19,4 % (Vj. 25,3 %) und ist vollständig durch Eigenkapital abgedeckt. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in das Anlagevermögen (TEUR 4) gingen zu Lasten der Liquidität. Leasingverpflichtungen bestehen keine. Bei den Vorräten handelt es sich im Wesentlichen um Getränke- sowie Leergutbestände am Lager in München. Die Lieferforderungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Es waren keine Einzelwertberichtigungen vorzunehmen. Die Gesellschaft ist zum Ende Geschäftsjahres 2021 von sämtlichen früheren Pensionsverpflichtungen entlastet. Die flüssigen Mittel liegen um TEUR 34 über den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (Vj. Unterdeckung TEUR 132; Stichtagsliquidität). Die Liquidität hat sich damit im Geschäftsjahr verbessert. Ursächlich dafür ist die Unterstützung der Vermieterin mit einem Darlehen in Höhe von TEUR 200. Die übrigen Verbindlichkeiten des operativen Geschäftsbetriebs haben sich absolut von TEUR 772 auf TEUR 1.108 erhöht. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Chancenbericht Die Chancen der Gesellschaft ergeben sich aus der guten Aufstellung gegenüber den Mitbewerbern am Markt, der Positionierung bei den langjährigen Kunden, die eine nachhaltig stabile bzw. kurz- bis mittelfristig in der Tendenz steigende Umsatzentwicklung erwarten lassen, sowie aufgrund unserer Produkt-Unabhängigkeit. Einen weiteren Beitrag leistet auch das bisher gute wirtschaftliche Umfeld in der Region München, in dem der überwiegende Teil unserer Kunden und Abnehmer geschäftlich tätig ist. 3.2. Risikobericht 3.2.1 Branchenspezifische Risiken Durch die Corona Pandemie haben sich der Wettbewerbs- und Preisdruck erhöht. Durch einen ständigen Austausch mit Kunden und Lieferanten können wir diese Markttendenzen frühzeitig erkennen und darauf angemessen reagieren. Die Gesellschaft unterhält laufende und in der Regel langjährige Geschäftsbeziehungen für den Warenbezug auf Lieferantenseite, was sich positiv auf die Steuerung des Warenbezugs auswirkt. Besondere Risiken sind deshalb nicht zu erwarten. 3.2.2 Ertragsorientierte Risiken Die Gastronomie war im Jahr 2021 inzidenzabhängig unterschiedlich lang und mit unterschiedlichen Regelungen mit und ohne Kontaktdatennachverfolgung geschlossen. Daneben hat sich die Arbeitswelt Corona-bedingt geändert. Beide Faktoren führten 2021 zu weiteren leichten Margenverlusten. Durch unsere Kundenbindungen und Lieferfähigkeit sowie die Erschließung neuer Kundengruppen konnten und können wir dem wiederum entgegenwirken. Ein mittelfristig verändertes Konsumverhalten kann sich jedoch auf unseren Umsatz und unseren Ertrag negativ auswirken, wenn sich die Fixkosten nicht in gleichem Maße anpassen lassen. 3.2.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Die Risikostruktur bei Kunden im Bereich Umsatz und Außenstände sind, trotz der Corona Pandemie, unverändert günstig. Einer geringen Zahl an Großkunden stehen weiterhin rund 90 Prozent Kundenbeziehungen im mittleren bis kleineren Umsatzbereich gegenüber, so dass eine signifikante Kundenabhängigkeit nicht gegeben ist. Durch ein intensives Mahnwesen und Forderungsmanagement werden die Risiken von Zahlungsausfällen geringgehalten. Die pandemiebedingten Ertragsrisiken haben, trotz verbesserter Eigenkapitalausstattung unseres Unternehmens, das Liquiditätsrisiko grundsätzlich ansteigen lassen. Aus heutiger Sicht sind aber keine Engpässe zu erwarten, da sich die Lage verbessert hat und auch zukünftig auf die Unterstützung eines nahe stehenden Unternehmens, mit dem langjährige Pachtverträge bestehen, zurückgegriffen werden kann. Nennenswerte Forderungsausfälle sind bislang nicht gegeben und werden auch nicht erwartet. Gleiches gilt umgekehrt für den Bereich der Lieferanten und des Warenbezugs. 3.3. Gesamtaussage Wesentliche Bestandteile der Unternehmenssteuerung sind laufende Organisationssitzungen im Bereich der Unternehmensleitung bzw. innerhalb des Gesellschafterkreises, Ergebnis- und Liquiditätsplanungen sowie das Forderungsmanagement und die laufende Überwachung und Steuerung der Lagerbestände. Erkennbare generelle oder spezifische Risiken werden laufend und zeitnah adressiert und führen zu entsprechenden Maßnahmen. Insgesamt können die genannten Risiken wesentlichen Einfluss auf die Vermögenslage, die Zahlungsfähigkeit oder die künftige Ergebnisentwicklung der Gesellschaft haben. Eine Bestandsgefährdung ist derzeit nicht erkennbar. 4. Prognosebericht Risiken der künftigen Entwicklung bestehen durch den vorherrschenden Personalmangel, insbesondere bei den Fahrern, und nicht vorhersehbare Entwicklungen auf den Märkten. Unsere Gesellschaft sieht sich dafür bei ihrer eigenen Entwicklung auch weiterhin gut aufgestellt. Produkte und Leistungsspektrum erfreuen sich bei unseren Kunden weiterhin großer Beliebtheit. Wir sehen deshalb auch für die zukünftigen Jahre grundsätzlich eine positive Entwicklung. Wir rechnen, dass sich die coronabedingten Einschränkungen im Jahr 2022 nicht weiter fortsetzen und verlässliche Logistiker wie wir von der bestehenden Marktenge profitieren werden. Wir planen deshalb für das laufende Geschäftsjahr 2022 wieder mit Umsatzwachstum sowie verbesserten Margen und erwarten deshalb ein leicht positives operatives Ergebnis. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft jedoch das Wachstum und führt zu einer hohen Unsicherheit. Risiken wie einen Gas- und/oder Kohlelieferstopp, die sich aus der Ukrainekrise entwickeln könnten und deren Auswirkungen auf den Konsum, haben wir nicht in der Planung berücksichtigt. Es werden weiterhin alle Anstrengungen unternommen, die Profitabilität zu steigern. Mit Unterstützung eines nahe stehenden Unternehmens, mit dem langjährige Pachtverträge bestehen, geht Reger auch für die Zukunft von einer stabilen Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage aus.
München, den 8. Juni 2022 Oswald Preidt, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Anhang zum Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Grundsatz der Stetigkeit in der Darstellung sowie in der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde beachtet. Ergebniseffekte aus der Auflösung der Pensionsrückstellung durch den Tod oder Verzicht der begünstigten Personen, die im Vorjahr unter den Aufwendungen für Altersversorgung erfasst wurden, wurden im Berichtsjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die entsprechende Vorjahreszahl wurde im Berichtsjahr angepasst. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist damit gegeben. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelsware werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt (niedrigeren Tageswerten) bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden gegebenenfalls Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Organmitgliedern wurden in Vorjahren Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Aufgrund des Verzichts der Berechtigten, wurde der Vorjahreswert ergebniswirksam ausgebucht. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die übrigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Vom Abzinsungswahlrecht der kurzfristigen Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0. Es bestehen Grundschulden für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 313. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietverhältnis betragen TEUR 150 p.a. zuzüglich einer variablen Vergütung. Sonstige Angaben Außergewöhnliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Geschäftsjahr 2021 außergewöhnliche Ergebniseffekte aus der Auflösung der Pensionsrückstellung durch den Verzicht der begünstigten Personen in Höhe von TEUR 534 enthalten. Im Vorjahr sind solche Effekte in Höhe von TEUR 550 durch den Tod eines Anspruchsberechtigten unter diesem Posten ausgewiesen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 48 (i.V. 53) Mitarbeiter beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Oswald Preidt, Kaufmann, geführt. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss von EUR 323.203,17 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft das prognostizierte Wachstum für 2022 in Deutschland und führt zu einer hohen Unsicherheit. Die Reger Getränke Fachgroßhandel GmbH ist derzeit hiervon nicht besonders betroffen. Allerdings können aufgrund der nicht absehbaren Tragweite der Geschehnisse die tatsächlichen wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen längerfristig derzeit nicht verlässlich vorausgesagt werden. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 24. März 2022 Oswald Preidt Entwicklung des Anlagevermögens
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Reger Getränke Fachgroßhandel GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reger Getränke Fachgroßhandel GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reger Getränke Fachgroßhandel GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 20. Juni 2022 Müller
Treuhand GmbH
Müller, Wirtschaftsprüfer Graf, Wirtschaftsprüferin In der Gesellschafterversammlung vom 11. Juli 2022 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 festgestellt. Der Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses entspricht dem Vorschlag der Geschäftsführung laut Anhang. |
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Getränke Geins GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Dachauer Str. 531
80993 München - Handelsregister
- HRB 100023, München
- Eintragungsdatum
- 8. Juli 1992
- Branche
-
Großhandel mit Getränken
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Großhandel mit Anstrichmitteln - Eingetragenes Kapital
- 100.000,00 DEM
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Fachgroßhandel mit Getränken jeglicher Art
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 87,8 % 2,45 Mio
- Anlagevermögen 12,2 % 340,6 k
- Verbindlichkeiten 54,2 % 1,52 Mio
- Eigenkapital 39,5 % 1,10 Mio
- Rückstellungen 5,9 % 164,8 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 11,3 k
Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 63,7 % 235,5 k
- AfA a. immat. Vermögensgegnst. D. Anlagev. U. Sachanl. 36,3 % −134,1 k
- Personalaufwand 68,3 % −2,47 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 28,9 % −1,04 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,0 % −73,5 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % −16,2 k
- Sonstige Steuern 0,3 % −12,4 k
- Rohergebnis 3,90 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 149,5 k
GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Christoph-Alexander Martin Dipl.-Kfm. Dietz
seit 2022 Geschäftsführer
-
Frank Wilhelm Salzer
seit 2022 Geschäftsführer
-
Rainer Geins
seit 2022 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- G1 Getränke Holding GmbH DEU 100,0 % 100k DEM
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Historie
- 2024
-
26.02.
SatzungsänderungGetränke Geins GmbH
-
26.02.
NamensänderungGetränke Geins GmbH
- 2023
-
15.12.
UnternehmensvertragGetränke Geins GmbH
- 2022
-
31.10.
Eintritt eines MitgliedsChristoph-Alexander Martin Dipl.-Kfm. Dietz · Geschäftsführer
-
31.10.
Austritt einer PositionO***** P***** · Geschäftsführer
-
31.10.
Eintritt eines MitgliedsRainer Geins · Geschäftsführer
-
31.10.
Austritt einer PositionR***** R**** · Gesamtprokura
-
31.10.
Eintritt eines MitgliedsFrank Wilhelm Salzer · Geschäftsführer
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2019 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2018 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2021 Jahresabschluss Volltext
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-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
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"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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}],
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