Hays Talent Solutions GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024I. UnternehmenDie Hays Talent Solutions GmbH (im nachfolgenden HTS) ist als eigenständige Tochtergesellschaft des weltweit agierenden Personaldienstleisters Hays tätig und widmet sich seit 2015 dem Thema Workforce Management, dem internen sowie externen Personalmanagement ihrer Kunden. Als Managed Service Provider (MSP) übernimmt die Gesellschaft die Beschaffungs- und Managementprozesse des Fremdpersonals ihrer Kundenunternehmen. Dies kann die vollständige Verwaltung des Personalbeschaffungsprozesses beim Kunden einschließlich der Anforderungsaufnahme, des Lieferanten- und Vertragsmanagements, der Leistungsüberwachung, der Abrechnung und Zahlungsabwicklung sowie des Inkassos mit Dritten oder Kernbereiche dieses Beschaffungsprozesses umfassen. Im Bereich Recruitment Process Outsourcing (RPO) bietet die HTS die Übernahme der Rekrutierungsprozesse für festangestellte Mitarbeitende ihrer Kundenunternehmen. Dabei kann die Gesellschaft für ihre Kunden den gesamten Rekrutierungsprozess, einschließlich des Bewerbermanagements, des Onboardings und des Personalmarketings oder Schlüsselbereiche innerhalb der Rekrutierung übernehmen. Die MSP-Dienstleistungen umfassen im Rahmen der Zahlungsabwicklung auch das erlaubnispflichtige Finanztransfergeschäft nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 i. V. m. § 10 ZAG. Die Gesellschaft befindet sich dazu im Erlaubnisverfahren nach §10 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Erlangung der Erlaubnis für die Erbringung von Zahlungsdiensten. Das Erlaubnisverfahren ist sehr weit vorangeschritten und befindet sich in den finalen Zügen. Derzeit gehen wir als Geschäftsführung davon aus, dass das Erlaubnisverfahren im Laufe des nächsten Geschäftsjahres 2024/2025 erfolgreich abgeschlossen wird. Die HTS ist mit insgesamt 22 Niederlassungen in Deutschland vertreten. II. Wirtschaftsbericht1. Konjunkturelle Entwicklung und Umfeld Die preisbereinigte BIP-Entwicklung für Deutschland auf Quartalssicht für das Kalenderjahr 2023 und dem ersten Halbjahr für das Kalenderjahr 2024 ist nachfolgender Tabelle zu entnehmen:
Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.289 vom 30. Juli 2024 1 Aus der Entwicklung der vierteljährlichen Zahlen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sieht man, dass die deutsche Wirtschaft sich fast in einer technischen Rezession befunden hat und nur schleppend von der Krise erholt. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Trotz merklich gestiegener Realeinkommen verzeichnete der private Konsum einen deutlichen Rückgang. 2 Offensichtlich ist die Verunsicherung bei den Konsumenten immer noch so groß, dass eine Zurückhaltung beim Konsum beziehungsweise eine Sparneigung zu beobachten war. Die Industrie und die Baubranche haben nur geringfügig neue Aufträge verzeichnet. 3 Nach einem Rückgang um 0,4 % im Jahresendquartal 2023 legte das deutsche BIP zu Jahresbeginn 2024 um 0,2 % zu. Maßgeblich hierfür waren die Exporte und die Bauinvestitionen, die recht deutlich ausgeweitet wurden. 4 Die Bauinvestitionen haben aufgrund der milden Witterung keine sonst üblichen winterlichen Einschränkungen erfahren. So dürfte es sowohl Nachholeffekte aus dem witterungsbedingten schlechten Jahresendquartal 2023 als auch Vorzieheffekte aus dem noch vorhandenen Auftragsbestand gegeben haben. 5 Aber auch das verarbeitende Gewerbe, der Handel und einige Dienstleistungsbereiche konnten ihre Wertschöpfung geringfügig ausweiten. 6 Insgesamt sind die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten immer noch spürbar unterausgelastet und liegen knapp unter ihrem langjährigen Mittelwert. 7 Im Gesamtjahr 2023 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. 8 Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. 9 Die genannten Faktoren belasteten die deutsche Wirtschaft anhaltender als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung. Trotz der konjunkturellen Probleme erwies sich der deutsche Arbeitsmarkt als robust. In der nachfolgenden Tabelle ist die Anzahl der Erwerbstätigen mit einem Arbeitsort in Deutschland ersichtlich:
Quelle: Statistisches Bundesamt, Konjunkturindikatoren Arbeitsmarkt 27. September 2024 10 Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit ist weiterhin positiv. Grundsätzlich ist aber ein Anstieg der Erwerbstätigkeit im 2. Quartal eines Jahres durch die allgemeine Belebung bei den Außenberufen im Frühjahr saisonal üblich. Im Vergleich zum 2. Quartal 2023 ist die Zahl der Erwerbstätigen bis zum 2. Quartal 2024 um 172.000 Personen (+0,4 %) gestiegen. Damit setzte sich der langfristige Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt fort. Am Ende des 2. Quartals 2024 hat sich die Wirtschaft in Deutschland kaum verändert beziehungsweise leicht verringert. Bremseffekt war weiterhin die restriktive Geldpolitik der EZB. Diese hatten ihren Ursprung in den hohen Inflationsquoten der vergangenen Perioden. Wenngleich auch eine Entwicklung nach unten erkennbar ist:
Quelle: Statistisches Bundesamt, veröffentlicht im Oktober 2024 11 Die positive Entwicklung der Inflationsraten haben die EZB veranlasst im Oktober 2024 bereits die dritte Senkung ihres Leitzinses im laufenden Kalenderjahr durchzuführen, der bei 3,25 % 12 liegt. Falls die Konjunktur weiterhin schleppend verläuft, rechnen wir im Dezember mit der vierten Zinssenkung für das Kalenderjahr 2024. Diese dürfte auch die Konjunkturerwartungen positiv beeinflussen. Zusammengenommen wird erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr steigen wird. Im kommenden Jahr wird der Zuwachs voraussichtlich 1,3 % betragen. Ausschlaggebend für die positiven Prognosen sind sowohl das starke erste Quartal 2024, als auch eine leicht stärkere Dynamik im Jahresverlauf, die davon profitieren dürfte, dass sich die Weltkonjunktur und insbesondere wichtige Handelspartner zügiger erholen. 13 Die Inflationsrate dürfte weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9 % im Jahr 2023 auf 2,3 % im Jahr 2024 und 2,0 % im Jahr 2025. 14 Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist, unabhängig von ihrer rechtlichen Ausgestaltung als Festanstellung, Arbeitnehmerüberlassung oder auf freiberuflicher Tätigkeit, sehr stark von konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Der problematischen konjunkturellen Entwicklung stand der sich weiter verschärfende Fachkräftemangel der vergangenen Jahre gegenüber. Nach einer Anfang Juli 2024 veröffentlichten Studie des Beratungshauses "Staffing Industry Analysts" wuchs der deutsche Personaldienstleistungsmarkt im Kalenderjahr 2023 um 2% gegenüber dem Kalenderjahr 2022. 15 Dieser Trend wird sich unserer Erwartung nach weiter fortsetzen. Grundsätzlich ist der Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland, der die Großunternehmen dazu zwingt, bestimmte dringend benötigte Expertise am Markt einzukaufen, weiterhin struktureller und damit langfristiger Natur. Dies trifft aufgrund der Struktur der deutschen Wirtschaft mit ihrer Exportorientierung insbesondere für IT-Spezialisten und Ingenieure zu. Für passgenaue Ressourcen, deren spezielle Kenntnisse dauerhaft oder zeitlich begrenzt für ein Projekt benötigt werden, existiert aus unserer Sicht ein permanenter Bedarf, zu dessen Deckung eine steigende Anzahl von Unternehmen bereit ist, spezialisierte Dienstleister zu beauftragen. Hinzukommt, dass die Corona-Krise und der Lockdown in der Gesellschaft und auch in der Industrie einen Digitalisierungsschub angestoßen haben, der ohne zusätzliche IT-Spezialisten nicht machbar ist. Die Konkurrenz um qualifizierte Ressourcen ist unseres Erachtens nach wie vor sehr hoch. Sowohl Endkunden als auch große Personaldienstleister gehen verstärkt dazu über, Aus- und Weiterbildungen anzubieten oder zu finanzieren. Auch Ressourcen aus dem benachbartem und europäischem Ausland werden verstärkt gesucht und engagiert, wobei jedoch die Sprachbarriere unserer Erfahrung nach weiterhin der limitierende Faktor bleibt. Trotzdem trifft im deutschen Markt immer noch eine begrenzte Anzahl von hochqualifizierten Spezialisten auf eine deutlich höhere Nachfrage. Der Markt bietet einer Vielzahl von Anbietern mit ähnlichem Geschäftsmodell wie dem der HTS attraktive Chancen. Allerdings ist festzustellen, dass die HTS nach wie vor aus unserer Sicht im Vergleich zur Konkurrenz ein Alleinstellungsmerkmal darin besitzt, dass sie ihre Dienstleistung deutschlandweit für eine Vielzahl von Skills und für verschiedene Vertragsformen anbietet. 2. Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Rechnungslegungsgrundsätze nach denen die HTS ihren Abschluss aufstellt, ergeben sich aus §340 Abs. 5 HGB nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften unter Beachtung der branchenspezifischen Vorschriften für Zahlungsinstitute, sowie ergänzend für Ausweis und Gliederungsvorschriften durch die einschlägigen Anforderungen der RechZahlV. Entsprechend erfolgt auch die Kommentierung der wirtschaftlichen Situation auf dieser Grundlage. Das Ergebnis des am 30. Juni 2024 endenden Geschäftsjahres ist auch vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Lage aus unserer Sicht als sehr zufriedenstellend zu beurteilen. Sowohl die Höhe der Provisionserträge als auch der Rohertrag haben unsere ursprüngliche Erwartung deutlich übertroffen. Das Ergebnis ist erstmalig im positiven Bereich und hat sich dadurch wesentlich besser entwickelt als erwartet. Ursächlich für diese positive Entwicklung ist neben den deutlich gestiegenen Kundenerträgen die erstmalige Weiterverrechnung einer prozentualen Business Fee an zwei deutsche Hays Schwestergesellschaften für die Erbringung einer Vielzahl von allgemeinen, wertschöpfenden Unterstützungsleistungen. Grundsätzlich ist damit zu erwähnen, dass die Höhe der Business Fee direkt abhängig ist vom Erfolg der beiden Hays Schwestergesellschaften und der Gesamterfolg damit auch im Querverbund mit den anderen deutschen Hays Gesellschaften zu sehen ist. Die Mitarbeiterzahl sank in den vergangenen 12 Monaten von 252 auf 240 Personen zum Ende des Geschäftsjahres. Die HTS ist weiterhin darauf fokussiert die Kundennachfragen mit einer ausreichenden Anzahl von eingearbeiteten Mitarbeitenden und etablierten Prozessen zu bedienen. Alle Geschäftsfelder werden weiterbetrieben und sind auf Wachstum ausgerichtet. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung werden für die gesamte Hays Gruppe inklusive HTS die Umsatzerlöse und die sog. NetFees herangezogen. Die Umsatzerlöse entsprechen den Provisionserträgen, die NetFees entsprechen dem Provisionsüberschuss als Differenz zwischen Provisionsertrag und Provisionsaufwand. Des Weiteren wird das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung) als bedeutsame Kennzahl zur internen Steuerung herangezogen. Im Rahmen der Unternehmensführung werden weitere finanzielle Kennzahlen erhoben und einbezogen, die bei der internen Steuerung hinsichtlich der mittel- und langfristigen Weiterentwicklung des Unternehmens von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung sind. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen des Berichtswesens werden für das Unternehmen auch nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die jedoch nur für die interne Steuerung erhoben werden und darüber hinaus keine wesentliche Bedeutung haben. Im Wesentlichen werden Kennzahlen aus dem Personalwesen einbezogen, wie zum Beispiel die Anzahl der Mitarbeiter. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme der HTS ist im Vergleich zum Vorjahr um 9.921 TEUR auf 32.394 TEUR (Vorjahr: 42.315 TEUR) gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die Verminderung der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Der erwirtschaftete Gewinn aus sonstigen Tätigkeiten wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Gegenzug erhöhten sich die Forderungen an Kreditinstitute aufgrund einer Erhöhung der liquiden Mittel durch die Eigenkapitalzuführung. Die Verminderung der Passiva resultiert im Wesentlichen aus den sonstigen Verbindlichkeiten (Verminderung um 12.715 TEUR) infolge der positiven Entwicklung des Cashpoolsaldos (569 TEUR/ Vorjahr -25.344 TEUR) in eine Forderung gegenüber der Hays Holding GmbH. Durch den erwirtschafteten Gewinn aus sonstigen Tätigkeiten wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags in Höhe von 12.464 TEUR verrechnet mit dem Verlust aus Zahlungsdiensten in Höhe von 956 TEUR eine höhere Verbindlichkeit ausgewiesen. Weiterhin sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gestiegen. Die Kapitalrücklage im Eigenkapital wurde erhöht, um die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen zu erfüllen und die Risikotragfähigkeit zu stärken. Mit der Hays Holding GmbH, Mannheim, wurde am 15. Juni 2016 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dieser trat rückwirkend zum 1. Juli 2015 in Kraft. Der bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde um spezifische regulatorische Aspekte mit Vertrag vom 28. April 2022 ergänzt und am 25. Mai 2022 in das Handelsregister eingetragen. Entsprechend besteht ab dem 1. Juli 2015 eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft zur Hays Holding GmbH. Umsatzsteuerlich war die Gesellschaft im Zeitraum zwischen dem 1. April 2016 und dem 31. Dezember 2020 Organgesellschaft der Hays Holding GmbH. Umsatzsteuerlich ist die HTS seit dem 1. Januar 2021 Organgesellschaft der Hays Beteiligungs GmbH & Co. KG, die als Organträger fungiert. Begründet durch die Verminderung der Bilanzsumme, bei höherem Eigenkapital, ist die bilanzielle Eigenkapitalquote auf 15,0 % (Vorjahr: 3,0 %) gestiegen. 6. Ertragslage Die Provisionserträge der HTS in Höhe von 113.448 TEUR (Vorjahr: 66.492 TEUR) sind in der Periode vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 70,6 % gestiegen. Ursprünglich gingen wir in unseren Planungen von leicht rückläufigen Provisionserträgen aus. Der starke Anstieg der Provisionserträge ist im Wesentlichen auf die erstmalige Verrechnung der Business Fee an zwei Hays Schwestergesellschaften sowie auf die derzeitige Robustheit unseres Geschäfts in Bezug auf konjunkturelle Schwankungen und der damit stark gestiegenen Nachfrage nach Personaldienstleistungen im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr, insbesondere bei Großkunden aus der Energiebranche, zurückzuführen. Der Provisionsüberschuss beträgt 37.694 TEUR (Vorjahr: 15.840 TEUR) und wies einen Anstieg in Höhe von 21.854 TEUR bzw. von >100 % auf. Ursprünglich gingen wir in unserer Planung von einem Anstieg von 10% -15 % aus. Der Grund für die positive Entwicklung des Provisionsüberschusses ist identisch zu den Provisionserträgen. Auch konnten teilweise Margenverbesserungen bei Kunden umgesetzt werden. Die erstmalige Verrechnung der Business Fee an zwei Hays Schwestergesellschaften ist aber der wesentliche Grund für die positive Entwicklung. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind um 3.575 TEUR auf 24.201 TEUR im Geschäftsjahr 2023/2024 gesunken. Ursächlich hierfür sind gesunkene Umlagekosten in Höhe von 4.090 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr von 1.047 TEUR auf 1.694 TEUR. Dies ist im Wesentlichen auf die Kosten für Softwarelizenzen zurückzuführen. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 758 TEUR (Vorjahr: 0 TEU) erhöht, während sich die Kosten für Fremdleistungen um 216 TEUR vermindert haben. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 11.516 TEUR hat sich um 24.554 TEUR gegenüber dem Wert des Vorjahres (-13.038 TEUR) verbessert. Ursprünglich wurde mit einer leichten Verbesserung jedoch weiterhin im negativen Bereich, geplant. Wesentlich ursächlich ist die bereits vorstehend beschriebene positive Rohertragsentwicklung um 21.854 TEUR und die Verminderung der Aufwendungen für allgemeine Verwaltungskosten in Höhe von 3.575 TEUR. Diesen standen gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 648 TEUR und gestiegene Zinsaufwendungen um 216 TEUR gegenüber. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags mit der Hays Holding GmbH beträgt das Jahresergebnis der HTS wie auch im Vorjahr 0 EUR. 7. Finanzlage Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 13.525 TEUR (Vorjahr: -22.554 TEUR). Dieser ist im Wesentlichen auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit, der Abnahme der Forderungen und der Zunahme der Verbindlichkeiten zurückzuführen. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt 57 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -9.863 TEUR (Vorjahr: 22.533 TEUR) und ist im Wesentlichen auf die Veränderung des Cashpoolsaldos (-25.913 TEUR) in eine Forderung zurückzuführen. Infolge der Integration der HTS in den Hays-Konzern-Cash-Pool ist jederzeit die Liquidität für die HTS gewährleistet. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht1. Risikobericht 1.1 Ziele und Grundsätze des Risikomanagements Gemäß § 27 ZAG i. V. m. AT 1 ZAG-MaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement von ZAG-Instituten) müssen Zahlungsinstitute über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation verfügen, die insbesondere angemessene Maßnahmen der Unternehmenssteuerung sowie ein angemessenes und wirksames Risikomanagement umfasst, das sicherstellt, dass ein Institut seine Verpflichtungen erfüllen kann. Die HTS befindet sich noch im Erlaubnisverfahren bei der BaFin für die Erlangung der Erlaubnis zur Erbringung des Finanztransfergeschäftes gemäß § 1 Abs. 1 -Satz 2 Nr. 6 ZAG. Zwar hat die HTS noch keine Zulassung erhalten, dennoch richtet sie ihre Geschäftsorganisation bereits jetzt an den aufsichtsrechtlichen Anforderungen gemäß der ZAG-MaRisk aus. Dafür hat sie bereits angemessene Risikosteuerung und Controllingprozesse sowie wirksame Strategien und Verfahren zur Ermittlung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken eingerichtet. Die Umsetzung dieser Anforderung stellt damit sicher, dass die HTS die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation in adäquater Art und Weise einhält und jederzeit über genügend internes Kapital zur Abdeckung aller relevanten Risiken verfügt. 1.2 Organisation des Risikomanagements Die Ausgestaltung des Risikomanagements der HTS ist geprägt durch ihre schriftlich fixierte Ordnung, die eine durch die Geschäftsführung definierte, nachhaltige Geschäftsstrategie und der daraus abgeleiteten Risikostrategie und Kapitalplanung sowie den im Risikohandbuch definierten Prozessen, Methoden und Verfahren umfasst. Ziel der Risikosteuerung ist es, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gefährdenden Risiken frühzeitig zu erkennen, diese einzuschätzen und darauf aufbauend Maßnahmen abzuleiten, welche den langfristigen und nachhaltigen Fortbestand des Unternehmens sichern. Die Geschäftsführung ist für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und deren Weiterentwicklung sowie für die Festlegung der Geschäfts- und Risikostrategie und die internen Grundsätze zum Umgang mit den relevanten Risiken verantwortlich. Zur Umsetzung und Überwachung der Risikostrategie sowie der Risikomanagementprozesse hat sie eine Risikocontrolling-Funktion eingerichtet. Die Risikocontrolling-Funktion ist aufbauorganisatorisch bis einschließlich der Ebene der Geschäftsführung von den Marktbereichen getrennt, die für die Erbringung der Produkte und Dienstleistungen zuständig sind. Die Risikocontrolling-Funktion ist in der Marktfolge der HTS angesiedelt und berichtet direkt an die für die Marktfolge zuständige Geschäftsführung. Die wesentlichen Aufgaben der Risikocontrolling-Funktion beinhalten u. a. die Verantwortung für die Durchführung der Risikoinventur, den Umgang und die Bewertung der wesentlichen Risiken, die Ermittlung und Einhaltung der Risikotragfähigkeit, die laufende Überwachung der Risikosituation sowie die regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung. Das Risikomanagement in der Marktfolge der HTS setzt sich aus dem übergreifenden, zentralen Risikomanagement in Form der Risikocontrolling-Funktion und den dezentralen Risikoverantwortlichen zusammen. Die dezentralen Risikoverantwortlichen sind in den einzelnen Fachbereichen der Marktfolge der HTS angesiedelt und für das Risikomanagement in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen verantwortlich. Die Risikocontrolling-Funktion unterstützt die dezentralen Risikoverantwortlichen in der Umsetzung ihres Risikomanagements und stimmt sich mit diesen bei der Bewertung und Überwachung der Risiken ab. Die dezentrale Risikosteuerung in der HTS umfasst dabei das Management der einzelnen Teilrisiken der operationellen Risiken, für die die jeweiligen Fachbereiche bzw. Risikoverantwortlichen zuständig sind, wie beispielsweise Rechts-, Informationssicherheits- oder Auslagerungsrisiken. Wesentliche Bedeutung kommt ferner einem angemessenen Notfallkonzept, einer den Betriebserfordernissen angepassten personellen und technisch-organisatorischen Ausstattung, festgelegten Regelungen von Anpassungsprozessen und einer angemessenen Berücksichtigung ausgelagerter Bereiche bzw. Funktionen zu. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023/24 ihren Risikomanagementprozess weiterentwickelt und eine Geschäftsstrategie beschlossen und einen Kapitalplanungsprozess eingerichtet. Im Geschäftsjahr 2024/25 wird der Risikomanagementprozess weiter verfeinert werden. Dieser Prozess sieht dabei eine Risikoinventur, die Risikofrüherkennung, die Risikobewertung, die Risikoberichterstattung, die Risikosteuerung und die Risikoüberwachung vor. Der Risikomanagementprozess bildet die Grundlage für die jederzeitige Sicherstellung und Überwachung der Risikotragfähigkeit der HTS. Dabei erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung der aktuellen Risikosituation an die Geschäftsführung, auf dessen Basis Entscheidungen zur Steuerung und Mitigierung von Risiken getroffen werden können. 1.3 Risikomanagement und -steuerung Im Rahmen der Risikoinventur werden in Übereinstimmung mit den Vorgaben der ZAG-MaRisk systematisch Risiken identifiziert und unter Berücksichtigung definierter Kriterien nach ihrer Relevanz und Wesentlichkeit für die HTS kategorisiert. Die als wesentlich eingestuften Risiken werden in die Risikosteuerungs- und -controllingprozesse der HTS eingebunden und aktiv gesteuert. Unwesentliche Risiken werden hingegen in angemessener Weise überwacht. Zudem berücksichtigt die HTS die mit den als wesentlich eingestuften Risiken verbundenen Risikokonzentrationen. Wesentliche Risiken für die HTS sind insbesondere solche Risiken, die die Vermögenslage, die Kapitalausstattung und die Ertragslage maßgeblich beeinträchtigen können. Die HTS hat folgende Risiken als wesentlich im Sinne der ZAG-MaRisk eingestuft:
Adressenausfallrisiken: Adressenausfallrisiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit der HTS treten hauptsächlich in Form von Forderungen an Kreditinstituten, Forderungen an Kunden und Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen auf. Bezüglich der bei Kreditinstituten unterhaltenen liquiden Mittel bestehen Adressenausfallrisiken, die aufgrund der guten Bonität und der Sicherheit der Einlagen des seitens der HTS ausgewählten Kreditinstitutes jedoch als gering einzustufen ist. Bei den Forderungen gegenüber Kunden handelt es sich im Wesentlichen um ausstehende Provisionsforderungen aus erbrachten Dienstleistungen. Etwaige Ausfallrisiken aus solchen Provisionsansprüchen bestehen im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des jeweiligen Vertragspartners, sowohl auf Seiten der Kunden als auch der Kundenlieferanten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ausfalls ist jedoch als vergleichsweise gering anzusehen, da es historisch gesehen nur geringe Verluste bzw. Wertberechtigungen bei Ausfällen gab und es sich bei den Vertragspartnern, insbesondere bei den Großkunden, um solche mit einer sehr guten Bonität handelt. Das Adressenausfallrisiko wird zudem durch ein aktives und kontinuierliches Monitoring seitens Accounting und des Risikocontrollings, mit dem die offenen Forderungen laufend überwacht werden und die Bonität der Kunden über externe Agenturen beobachtet wird, umfassend gesteuert. Im Falle einer sich potenziell verschlechternden Bonität, eines Zahlungsverzuges oder gar einer sich abzeichnenden Zahlungsunfähigkeit bzw. eines Ausfalls eines Vertragspartners führt die HTS umgehend geeignete Maßnahmen durch, um dem Risiko eines Ausfalls zu begegnen. Im Rahmen der Forderungen an Kunden können zudem Risikokonzentrationen durch die Abhängigkeit von nur wenigen Adressen oder durch hohe Forderungsbestände entstehen, die sich auf eine einzelne Adresse oder wenige Adressen konzentrieren. Diese werden durch eingerichtete Limite auf Ebene des einzelnen Kunden oder einer Gruppe verbundener Kunden überwacht und gesteuert. Die HTS verfügt über eine heterogene und umfangreiche Kundenbasis, die diesen Konzentrationen begegnet, so dass keine einseitigen Abhängigkeiten entstehen. Zudem wird auf eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen sowie auf verschiedene Vertragsarten gesetzt, die im Rahmen der Einnahme- und Ertragsstruktur eine Konzentration auf wenige Einnahmequellen oder einzelne Aufträge möglichst vermeidet. Bei den Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen handelt es sich um gruppeninterne Provisionsforderungen im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen für Gesellschaften aus der Hays Gruppe. Diesen Risiken wird, soweit möglich, mit einer Begrenzung des Zahlungsziels sowie einer fortlaufenden und engmaschigen Überwachung der Forderungen begegnet. Aufgrund von gruppeninternen Auslagerungstatbeständen für die Funktionsbereiche Controlling und Accounting in den deutschen Hays-Gesellschaften wird das Forderungsmanagement wesentlich erleichtert. Im Geschäftsbereich des Finanztransfergeschäftes ist das Ausfallrisiko dagegen auszuschließen, da die HTS die Zahlungsabwicklung zwischen Kunden und Kundenlieferanten treuhänderisch übernimmt und das Ausfallrisiko beim Kundenlieferanten liegt. In diesem Zusammenhang übernimmt die HTS keine Zwischenfinanzierung und geht damit auch nie in Vorleistung. Im Übrigen werden die Gelder erst nach Zahlungseingang auf den Treuhandkonten an die Zahlungsempfänger weitertransferiert. Operationelle Risiken: Die operationellen Risiken stellen aufgrund der Geschäftsaktivitäten der HTS und der Durchführung von Zahlungsdienstleistungen per se ein wesentliches Risiko für das Unternehmen dar. Im Allgemeinen können operationelle Risiken entweder erhöhte Kosten, wie Nacharbeiten, Zeitaufwand mit Kunden, Haftungs- und Schadensersatzforderungen, Prozess- und Rechtsanwaltskosten sowie ggf. Strafzahlungen verursachen, oder zu Ertragsrückgängen infolge von Kundenabgängen und weniger Neukundenzugängen führen. Operationelle Risiken ergeben sich für die HTS im Wesentlichen aus Risiken aus internen Verfahren, Informationssicherheitsrisiken, externen Betriebsrisiken, Personalrisiken, Reputationsrisiken und rechtlichen Risiken. Bei den Risiken aus internen Verfahren geht es um Gefahren, die zur Unterbrechung oder zum Versagen des Geschäftsablaufs aufgrund von Mängeln in der Aufbau- und Ablauforganisation und den Geschäftsprozessen, in den Verantwortlichkeiten von Prozessen, in der Dokumentation und Pflege von Prozessen und Abläufen oder aufgrund von mangelndem Wissen oder fehlendem Training führen können. Die Prozesse und Geschäftsabläufe können ebenfalls durch betrügerisches Handeln einzelner oder kollusives Handeln beeinträchtigt werden. Zur Reduzierung dieser potenziellen operationellen Risiken besteht eine schriftlich fixierte Ordnung mit entsprechender Aufbau- und Ablauforganisation und den dazugehörigen Prozessen. Dabei werden alle internen Richtlinien und Arbeitsanweisungen regelmäßig auf Vollständigkeit und Aktualisierung hin überprüft und erkannte Lücken unter Beteiligung der Fachabteilungen der Markt- und Marktfolgebereiche geschlossen. Somit wird gewährleistet, dass Prozesse und Abläufe sowie Informationen und Wissen sich in der Organisation kontinuierlich weiterentwickeln und von den Mitarbeitenden gelebt werden. Trotz der Vielzahl getroffener Maßnahmen kann aufgrund der Vielfältigkeit der Arbeitsschritte und Vielzahl beteiligter Mitarbeitenden nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass operationelle Arbeitsfehler passieren. Daher wird dieses Risiko als wesentlich eingestuft. Das von der HTS betriebene Geschäft beruht maßgeblich auf den Betrieb von IT-Anwendungen und -Systemen zur Durchführung der operativen Geschäftsprozesse. Zur Mitigierung und bestmöglichem Umgang mit Risiken aus dem IT-Betrieb, der Systemsicherheit sowie der Datenintegrität hat die HTS ein umfassendes Rahmenwerk zur Informationssicherheit aufgebaut, das sich aus mehreren Anforderungsdokumenten auf verschiedenen Ebenen zusammensetzt. Die Anforderungen an die Informationssicherheit gehen dabei über den IT-Betrieb hinaus und betreffen ebenso die personelle sowie physische Sicherheit, den Umgang mit Sicherheitsvorfällen, das Business Continuity Management (BCM) sowie die Einhaltung der zugrundeliegenden aufsichtsrechtlichen, vertraglichen sowie internen Vorgaben. Das Rahmenwerk umfasst die vielfältigen Aspekte der IT und der Informationssicherheit. Zudem werden Änderungen bei Soft- und Hardware im Vorfeld getestet. Für den Fall eines vorübergehenden Ausfalls der IT-Systeme existiert ein Notfallkonzept, welches die Wiederherstellung der Systeme und Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes innerhalb einer angemessenen Frist ermöglicht. Weitere IT-relevante Risiken können auch aus Cyber-Angriffen auf die IT-Systeme der HTS entstehen. Unter anderem tragen regelmäßige Penetrationstests, die laufende Überwachung der Firewalls, die permanente Aktualisierung der IT-Security-Umgebung sowie der ständige Austausch mit "Security Gremien" im erheblichen Maße dazu bei, dass das Schadensrisiko aus dem Angriff auf die IT-Systeme wirksam reduziert wird. Des Weiteren bestehen diverse Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken aus der Beschädigung bzw. Entwendung von IT-Hardware und gegen den unbefugten Zutritt zu den Geschäftsräumen der HTS, wie u. a. ein dokumentiertes Zutrittssystem und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden. Klare Definitionen von Zugriffsberechtigungen und Vertraulichkeitsbereichen, verpflichtende Schulungen zwecks Sensibilisierung der Bedeutung von Datenschutz und Regeleinhaltung, regelmäßige Überprüfungen der Berechtigungskonzepte sowie die besetzte Funktion des Datenschutzbeauftragten vermindern nachhaltig das Risiko aus unserem "Need to Know"-Ansatz und führen damit fortwährend zu einem verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen sowie unternehmerischen Daten. Das Risiko von Datenschutzvorfällen ist im Bereich der Personalwirtschaft per se als wesentlich einzustufen, da mit sehr vielen personenbezogenen Daten gearbeitet wird. Abgesehen von den hohen Strafen, wäre auch der Reputationsschaden von hohem Maße. Daher wird dem Risiko von Datenschutzverletzungen aktiv gegengearbeitet. Die gesetzlichen und konzerninternen Anforderungen an die datenschutzkonforme Abwicklung der Geschäfte und Prozesse sind zwingend einzuhalten, um die Risiken aus einem Gesetzesverstoß gering zu halten. Neben dem verschriftlichten Regelwerk wird für die Überwachung in der Hays-Gruppe ein Datenschutzbeauftragter abgestellt. Aufgrund der Abhängigkeit des Geschäftsmodells der HTS von IT-Systemen und Informationen wird das IT- und Informationssicherheitsrisiko trotz der vielfältigen Maßnahmen als wesentlich definiert. Die HTS greift zur technischen Durchführung ihrer Geschäftsabläufe auf konzerninterne Dienstleister und deren IT-Systeme zurück, welche im Rahmen von Auslagerungen an Gruppengesellschaften betrieben werden. Eine Auslagerung darf weder die Ordnungsmäßigkeit der Dienstleistungen noch die Geschäftsorganisation beeinträchtigen. Insbesondere muss ein angemessenes und wirksames Risikomanagement durch die HTS gewährleistet bleiben, welches die ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse einbezieht. Die Auslagerung darf auch nicht zu der Delegation der Verantwortung an das Auslagerungsunternehmen führen. Sind die Zuverlässigkeit und die Leistungsfähigkeit in der Erbringung der Dienstleistungen sowie im Betrieb der IT-Systeme und der Datensicherheit durch die Dienstleister nicht gewährleistet, ergibt sich daraus ein Risiko für die HTS. Für ihre bestehenden Auslagerungen hat die HTS daher vielfältige Vorkehrungen getroffen, um den zugrundeliegenden Risiken zu begegnen. Die HTS hat Teilprozesse ausgelagert. Die Auslagerungen erfolgen primär an Unternehmen der Hays-Gruppe, um mögliche Synergien und Qualitätsvorteile zu nutzen. Neben einer regelmäßigen Risikoanalyse und Beurteilung möglicher Risiken bei einer unerwarteten Beendigung der Tätigkeit des Dienstleisters erfolgt eine laufende Qualitätskontrolle der ausgelagerten Prozesse im Rahmen einer engen Zusammenarbeit mit den Dienstleistern. Aufgrund der Sensibilität und der möglichen Auswirkungen bei Versagen wird das Risiko durch Auslagerungen als wesentlich definiert. Rechtliche Risiken umfassen die Gefahr, dass einem Unternehmen ein Schaden oder wirtschaftlicher Verlust durch fehlerhafte Anwendung von Gesetzen oder anderen rechtlichen Normen entstehen können. Rechtliche Risiken werden als wesentlich angesehen, insbesondere mögliche Regelungen oder Änderungen bei der Arbeitnehmerüberlassung und anderen Formen der Vermittlung und Bereitstellung von Arbeitskräften, die direkten Einfluss auf die Wertschöpfung der Personaldienstleister hätten. Bezüglich dieses Themas arbeitet die Hays-Gruppe in verschiedenen Verbänden innerhalb der Industrie zusammen, um die Politik und Gesellschaft von den Vorteilen der Dienstleistung weiter aufzuklären. Im Hinblick auf die Regulatorik der Zahlungsdienstleistungen wird durch die Überwachung der einschlägigen Gesetzeslandschaft das Risiko der Nichteinhaltung bzw. der Verstoß gegen neue gesetzliche Regelungen minimiert. Derzeit ist keine Gesetzesinitiative ersichtlich, die sich auf die angebotenen Personaldienstleistungen der Hays-Gruppe negativ auswirken könnte. Die HTS ist bei allen Geschäften einem Reputationsrisiko ausgesetzt, das dazu führen kann, dass das Ansehen bei ihren Kunden, Mitarbeitenden, Geschäftspartnern oder in der Öffentlichkeit in negativer Weise gestört wird, was sich u. a. aus mangelnder Qualität der Leistungserbringung und Schwächen in der Kompetenz und Integrität der Mitarbeitenden ergeben kann. Dieses Risiko wird durch implementierte Prozesse, Systeme und Kontrollen auf Seiten der operativen Geschäftsbereiche sowie den Unterstützungs- und Marktfolgebereichen IT, Accounting / Controlling, Risk Management, Compliance / Legal und dem stetigen Austausch mit den Kunden sowie eines adäquaten und soliden Vertragsrahmenwerks adressiert. Des Weiteren werden alle Mitarbeitenden (inkl. Geschäftsführung) zur Einhaltung der schriftlich fixierten Ordnung angehalten und bei der Auswahl der Mitarbeitenden wird auf fachliche und persönliche Eignung, Zuverlässigkeit sowie laufende Fortbildung und Qualifikation geachtet. Bei den Personalrisiken handelt es sich um die Gefahr einer quantitativ und qualitativ unzureichenden Personalausstattung der HTS, was sich in Mängeln bei der Ausführung von Kundengeschäften oder bei der Einhaltung von regulatorischen oder internen Anforderungen widerspiegeln kann, sodass Aufgaben nicht oder nicht vollumfänglich erfüllt werden können. Zu den Personalrisiken zählen auch interne strafbare Handlungen. Die HTS achtet bei der Auswahl ihrer Mitarbeitenden auf deren fachliche sowie persönliche Eignung und Zuverlässigkeit. Zudem begegnet sie den Personalrisiken neben einer marktkonformen Vergütung und einer Reihe von Zusatzleistungen und Vergünstigungen mit einer Vielzahl von weiteren Einzelmaßnahmen, wie u. a. klare definierte Verantwortungsbereiche, Gestaltungsspielraum in den jeweiligen Rollen und Funktionen, kontinuierlicher fachlicher und persönlicher Austausch, Mentoring, Mitarbeiterschulungen und -motivation sowie öffentliche Maßnahmen zur Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber. Geschäftsrisiko: Das Geschäftsrisiko umfasst die Gefahr, dass das Unternehmen die mit seiner Geschäftsstrategie verfolgten Ziele und Erwartungen nicht oder nur teilweise erreicht. Es spiegelt die potenziell negative Abweichung der Erträge und Aufwendungen von den Planzahlen aufgrund von unerwarteten Veränderungen des Geschäftsvolumens und/oder der Marge wider. Geschäftsrisiken können im Geschäftsmodell (Geschäftsstrategie) oder im laufenden Geschäftsbetrieb begründet sein und entsprechen dem allgemeinen Unternehmensrisiko. Sie stellen für die HTS somit nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen auf das Unternehmen ein wesentliches Risiko dar. Die HTS ergreift diverse Maßnahmen, um das Geschäftsrisiko zu steuern und zu mitigieren, wie u. a. die laufende Überprüfung der Geschäftsstrategie und des Geschäftsmodells, die fortwährende Beobachtung des Marktes auf Branchenentwicklungen und -trends sowie der Konjunktur und des Arbeitsmarktes zur Sicherstellung der Konkurrenzfähigkeit des Dienstleistungsangebotes der HTS, sowie ein stringentes Kosten- und Ertragscontrolling, um möglichen adversen Entwicklungen zeitnah zu begegnen und dadurch mögliche negative Auswirkungen auf die HTS abzufedern. Die bisherige konjunkturelle Entwicklung kann als durchwachsen, aber stabil betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund sehen wir kein erhebliches Risiko für die zukünftige Ertragssituation der HTS. Neben den o. g. wesentlichen Risiken hat die HTS im Rahmen ihrer Risikoinventur weitere Risiken als relevant identifiziert, diese jedoch als unwesentlich eingestuft. Im Einklang mit den ZAG-MaRisk werden unwesentliche Risiken regelmäßig und in angemessener Weise überwacht sowie auf die Gültigkeit ihrer Einstufung überprüft. Bei den als unwesentlich eingestuften Risiken handelt es sich u. a. um die in den ZAG-MaRisk genannten Marktpreisrisiken und Liquiditätsrisiken. Alle weiteren unwesentlichen Risiken werden darüber hinaus unter den sonstigen Risiken zusammengefasst. 1.4 Gesamtbetrachtung und Risikotragfähigkeit Korrespondierend zur Risikoinventur und im Einklang mit den ZAG-MaRisk hat die HTS das Risikotragfähigkeitskonzept nach normativer und ökonomischer Perspektive mit Basis- und adversen Szenarien umgesetzt. Diese haben als Ziel die Fortführung des Instituts und den Schutz der Gläubiger vor Verlusten zu berücksichtigen. Das Risikotragfähigkeitskonzept bildet die Grundlage für die regelmäßige Ermittlung der Risikotragfähigkeit. Diese wird ergänzt durch eine fortlaufende Kapitalplanung unter Berücksichtigung definierter adverser Szenarien. Ausgehend von einem Basisszenario werden potenzielle Auswirkungen auf die Risiko- und Eigenmittelsituation auf der einen Seite sowie mögliche Auswirkungen auf die Ertragslage und das Nachfrageverhalten von Kunden auf der anderen Seite analysiert, um ggf. erforderliche Gegenmaßnahmen rechtzeitig gezielt und effektiv zu treffen. Die Risikotragfähigkeitsberechnungen sind wesentliche Grundlage der Risikoberichterstattung an die Geschäftsführung. Wesentliche Instrumente zur Überwachung und Steuerung der Risiken für das Risikomanagement der HTS sind vor allem:
1.5 Gesamtrisikobewertung Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 / 2024 bestanden für die HTS keine bestandsgefährdenden Risiken. Aus heutiger Sicht sind auch keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der HTS gefährden könnten. Es sind zudem weder Schadenfälle zu verzeichnen noch Risiken oder andere wesentliche Risikoindikatoren, die sich in Verlusten oder Ausfällen materialisiert haben. Die Risiken der HTS sind vor dem Hintergrund einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserten Eigenmittelausstattung, des jederzeitigen Zugangs zu liquiden Mitteln aufgrund des weiterhin bestehenden Einbezugs in das Cash-Pooling der Hays-Gruppe und einer vorausschauenden und umsichtigen Risikosteuerung als überschaubar einzuschätzen. Die implementierten Instrumente des Risikomanagements der HTS sind geeignet, um die Risiken angemessen und wirksam zu überwachen und zu steuern. Für ihre Risikotragfähigkeit setzt die HTS als Risikodeckungspotential die regulatorischen Eigenmittel an. Zum 30. Juni.2024 beträgt das Risikodeckungspotential 5 Mio. EUR. Dem Risikodeckungspotential steht der Risikokapitalbedarf gegenüber, was zum genannten Stichtag zu einer Auslastung des Risikodeckungspotentials im mittleren prozentualen Bereich führt, basierend auf einer maximalen Auslastungsobergrenze von 100%. Die Risikotragfähigkeit wurde somit eingehalten. Auch für die nächsten drei Geschäftsjahre ist im Rahmen der Mehrjahresplanung ein angemessenes Risikodeckungspotential gegeben, um Risiken auch künftig wirksam entgegenwirken zu können. Die Risikotragfähigkeit wird folglich auch in den nächsten Geschäftsjahren entsprechend eingehalten. Aufgrund der noch jungen Historie der HTS in Bezug auf die Erfüllung der regulatorischen Anforderungen lässt sich festhalten, dass die HTS im Vergleich zum Vorjahr in der Etablierung und Weiterentwicklung ihres Risikomanagements einen erheblichen Schritt nach vorne gemacht hat. 2. Chancenbericht Die HTS hat ihre Marktposition in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Nach wie vor bestehen unserer Einschätzung nach für unsere Dienstleistungen ein hohes Potenzial und sehr gute Wachstumschancen. Die Vorteile, die diese Dienstleistungen sowohl Großunternehmen in Bezug auf Flexibilität und Kostenersparnis als auch selbständigen Spezialisten in Bezug auf erzielbare Honorare und abwechslungsreiche Arbeit bieten, sind unverändert vorhanden. Großunternehmen setzen nach unseren Beobachtungen ihre Bemühungen fort, ihre Einkaufsvolumina auf Preferred Supplier zu bündeln bzw. bestimmte klar abgegrenzte interne Prozesse auf externe Dienstleister zu verlagern. Nach unserer Ansicht wird sich damit die Anzahl der Lieferanten pro Kunde reduzieren und die bestehende Fragmentierung des Marktes mittelfristig zurückgehen. Die HTS unterstützt ihre Kunden aktiv in diesen Prozessen. Aus diesem Grund haben wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin stark in die Automatisierung der Geschäftsabläufe und Abrechnungsprozesse investiert. Ebenso halten wir eine angemessene Anzahl an Mitarbeitenden vor, um den Kundenanfragen gerecht zu werden. Wir erwarten, dass die Hays Gruppe sowohl aufgrund ihrer Größe, ihrer technischen Infrastruktur als auch der Dauer ihrer Kundenbeziehungen von dieser Entwicklung profitieren wird. Die Marktkonsolidierung wird u.E. durch die angespannten konjunkturellen Rahmenbedingungen noch einen Schub erhalten. Unternehmen, die keine ausreichende Kapitalausstattung oder aus Kundensicht nicht genug Risikobeständigkeit haben, werden Marktanteile an die großen Anbieter verlieren. Aus der Lizensierung als Zahlungsinstitut versprechen wir uns wesentliche Vorteile und eine Differenzierung gegenüber dem Großteil der Konkurrenz, zumal Großkunden zukünftig vermehrt ihre Entscheidung einen Auftrag zu vergeben, auch davon abhängig machen werden, inwiefern der Dienstleister in der Lage ist, das gesamte Serviceportfolio rechtskonform anzubieten. Unsere Investitionen in den Aufbau der Organisation zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen untermauern unsere positive Erwartungshaltung an die Entwicklung und das Wachstum dieses Geschäftsbereiches. Aufgrund der dargestellten Chancenlage gehen wir davon aus, dass sich die HTS weiterhin positiv entwickeln wird. 3. Prognosebericht Für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir mit relativ stabilen Provisionserträgen und einem relativ stabilen Provisionsüberschuss zwischen -3% und +3% gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024. Für das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung) sehen wir ebenfalls eine stabile Entwicklung im Vergleich zum abgeschlossenen Geschäftsjahr zwischen -3% und +3%. Die Planungen sehen für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 einen positiven Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit vor. Durch die bestehende Finanzierung über den Cash-Pool-Verbund der Hays Gruppe sind die Zahlungsverpflichtungen und eventuelle Investitionen jederzeit vollumfänglich gesichert. Zusammenfassend befindet sich die HTS unserer Ansicht nach vor einem herausfordernden Marktumfeld. Auch vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation kann diese Ausgangslage bestätigt werden. Für die HTS sind neben den Kundenerträgen auch die Performance und der Erfolg der Schwestergesellschaften entscheidend, weil auch für diese allgemeine Unterstützungsleistungen erbracht werden. Allerdings befindet sich die gesamte Branche in Bezug auf Marktumfeld und gesamtwirtschaftlichen Kontext in derselben Situation. Im Vergleich ist aber die HTS aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung und finanziellen Stärke der Hays Gruppe in einer besseren Situation, um in einem Szenario einer stagnierenden Gesamtwirtschaft die sich ergebenden Chancen eines dynamischen Marktes bestmöglich zu nutzen. Ziel ist es, mit hochmotivierten Mitarbeitenden den Expansionskurs der vergangenen Jahre weiter fortzusetzen. Gefahren für eine Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre stellen im Wesentlichen eine Verschlechterung der oben angesprochenen exogenen Faktoren dar, die von der Hays Gruppe nicht direkt beeinflussbar sind.
Düsseldorf, 22. November 2024 Die Geschäftsführung Alexander Heise Peter Kuhne Evelyne Wegerle
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/07/PD24_289_811.html
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024Bilanz zum 30. Juni 2024 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024 (01.07.2023 - 30.06.2024) Anhang für das Geschäftsjahr 2024 (01.07.2023 - 30.06.2024) Jahresbilanz zum 30.06.2024Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung 01.07.2023 - 30.06.2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine GrundlagenDie Hays Talent Solutions GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB 62436). Mit der Hays Holding GmbH, Mannheim, wurde am 15. Juni 2016 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dieser trat rückwirkend zum 1. Juli 2015 in Kraft. Der bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde um spezifische finanzregulatorische Aspekte mit Vertrag vom 28.04.2022 ergänzt und am 25.05.2022 in das Handelsregister eingetragen. Entsprechend besteht ab dem 1. Juli 2015 eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft zur Hays Holding GmbH. Umsatzsteuerlich ist die HTS seit dem 1. Januar 2021 Organgesellschaft der Hays Beteiligungs GmbH & Co. KG, die als Organträger fungiert. Gliederung des Jahresabschlusses Die Hays Talent Solutions GmbH ist seit diesem Jahresabschluss eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Nach §340a Abs. 1 i. V. m. §340 Abs.5 HGB hat die Hays Talent Solutions GmbH die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften bereits angewendet und ist dieser Verpflichtung in den vorangegangenen Jahresabschlüssen nachgekommen. Entsprechend ist der vorliegende Jahresabschluss der Hays Talent Solutions GmbH, Düsseldorf, gemäß §§ 340 Abs. 5, 340a Abs. 1,2,4 HGB i. V. m. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der RechZahlV aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung basiert auf den zum Bilanzstichtag gültigen Formblättern der RechZahlV. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres (vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr). Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB wurden einige Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst, um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern. Die zusammengefassten Posten sind im Anhang detailliert ausgewiesen und erläutert. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der Vorschriften der §§ 252 ff. HGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet, sofern nicht Sondervorschriften des § 340e HGB zur Anwendung kommen. Die Bewertungsmethoden der Vorjahre wurden, sofern die Sondervorschriften des §340e HGB keine abweichende Bewertung vorschreiben, unverändert beibehalten. Aufgrund der Sondervorschriften des §340e HGB ergaben sich keine Anpassungen der Vorjahresbeträge. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt wesentlichen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Hays Talent Solutions GmbH hat Bankkonten in eigenem Namen für die Ausführung von Zahlungsdiensten eröffnet, die die Gesellschaft als Treuhänderin für Kunden (Treugeber) verwaltet. In den Provisionserträgen sind Erträge aus Konzernverrechnung für erbrachte Leistungen sowie Erträge aus der vertraglichen Verrechnung mit der Hays AG und der Hays Professional Solutions GmbH enthalten. Die Forderungen an Kreditinstitute sind mit dem Nennwert bilanziert. Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Ein niedrigerer beizulegender Wert am Bilanzstichtag wird durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verbindlichkeiten ggü. Kunden und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung erfasst. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei den Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten sind unverbrieft. Aufwendungen und Erträge aus der Bewertung von Forderungen sowie Erträge aus dem Eingang der Forderungen nach teilweiser oder vollständiger Abschreibung werden verrechnet unter den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen ausgewiesen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Latente Steuern wurden aufgrund des nunmehr seit dem 1. Juli 2015 bestehenden Organschaftsverhältnisses auf Ebene der Organträgerin Hays Holding GmbH, Mannheim, berechnet und gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften ausgewiesen. Seit Januar 2021 werden die latenten Steuern auf Ebene der neuen Organträgerin Hays Beteiligungs GmbH & Co.KG, Mannheim ausgewiesen. Das sogenannte Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist am Tag nach der Veröffentlichung, d.h. am 28. Dezember 2023, in Kraft getreten. Kernstück des Gesetzes ist das sog. Mindeststeuergesetz. Flankiert wird dieses durch Anpassungen an anderen Gesetzen, u.a. auch am Handelsgesetzbuch (HGB) und am Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB). Die Änderungen am HGB sehen bis auf Weiteres eine Ausnahme von der Bilanzierung latenter Steuern im handelsrechtlichen Jahresabschluss für Sachverhalte, die aus in- oder ausländischen Mindeststeuergesetzen resultieren, vor (§§ 274 Abs. 3, 306 Satz 5 HGB). § 285 Nr. 30a HGB verlangt die Angabe des tatsächlichen Steueraufwands oder -ertrags, der sich aus einem entsprechenden Mindeststeuergesetz für das Geschäftsjahr ergibt. Sofern ein solches Gesetz noch nicht in Kraft getreten ist, sind stattdessen die erwarteten Auswirkungen eines solchen Mindeststeuergesetzes auf die Gesellschaft zu erläutern. Auf den laufenden Steueraufwand des Wirtschaftsjahres hat die Mindestbesteuerung keine Auswirkung, da sie auf das Wirtschaftsjahr zum 30.06.2024 keine Anwendung findet. Für latente Steuern zum 30.06.2024 hat dies ebenfalls keine Auswirkungen, da es um eine Mindestbesteuerung geht, und der für die latente Steuern bei der Hays Talent Solutions GmbH angesetzte Steuersatz grundsätzlich höher ist als der Mindeststeuersatz von 15% wäre. Da die Hays Talent Solutions GmbH keine nutzbaren Verlustvorträge hat sowie in eine ertragsteuerliche Organschaft eingegliedert ist, erfolgte außerdem dem Grund nach keine Bildung von latenten Steuern. Die Formblätter der RechZahlV sehen sowohl für die Posten der Bilanz als auch der Gewinn- und Verlustrechnung Untergliederungen in Zahlungsdienste und aus sonstigen Tätigkeiten vor. Für die Ermittlung der Beträge wurden zunächst jene identifiziert, die eindeutig einem der Geschäftsbereiche zuzuordnen sind. Sofern keine eindeutige Zuordnung möglich war, wurde das Verhältnis der Provisionserträge zwischen Zahlungsdiensten und sonstigen Tätigkeiten als Aufteilungsmaßstab zugrunde gelegt. Für die Verteilung der allgemeinen Kosten, die nicht direkt den Zahlungsdiensten und sonstigen Tätigkeiten zugeordnet werden konnten, wurde ein Provisionsschlüssel herangezogen. Dieser wurde im Verhältnis des Anteils der Provisionserträge aus Zahlungsdiensten zum Gesamtumsatz ermittelt. Daraus resultiert ein Umsatzschlüssel in Höhe von 0,27 % (Vorjahr 0,34 %). Erläuterungen zur Bilanz1 Forderungen an Kreditinstitute Der Betrag aus Zahlungsdiensten auf Treuhandkonten in Höhe von 158 TEUR (Vorjahr: 289 TEUR) stehen in gleicher Höhe Verbindlichkeiten ggü. Kunden zur Ausführung von Zahlungsvorgängen gegenüber. Die Forderungen an Kreditinstitute aus sonstigen Tätigkeiten belaufen sich auf 4.736 TEUR (Vorjahr: 1.017 TEUR). Von den Forderungen an Kreditinstituten sind 19 TEUR (Vorjahr: 17 TEUR) treuhändisch gebunden. 2 Forderungen an Kunden
Die Forderungen an Kunden haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger 3 Monaten. 3 Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Forderung aus dem Cashpool gegenüber der Hays Holding GmbH in Höhe von 569 TEUR. Im Vorjahr bestand hier noch eine Verbindlichkeit in Höhe von 25.344 TEUR, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurde. Des Weiteren sind Forderungen aus der Umsatzsteuer und Forderungen gegenüber Mitarbeitern enthalten. Die Ergebnisabführung aus Zahlungsdiensten und aus sonstigen Tätigkeiten gegenüber der Gesellschafterin wird dieses Geschäftsjahr aufgrund eines Gewinnes unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Vorjahr war der Verlust in Höhe von 13.038 TEUR in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. 4 Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert aus erhaltenen Rechnungen, die das Folgejahr betreffen. 5 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger 3 Monaten. 6 Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Ergebnisabführung aus Zahlungsdiensten und sonstigen Tätigkeiten in Höhe von 11.508 TEUR, die im Vorjahr in Höhe von 13.038 TEUR aufgrund eines Verlustes unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen war. Der Verlust aus den Zahlungsdiensten wurde mit dem Gewinn aus den sonstigen Tätigkeiten verrechnet. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10.523 TEUR (Vorjahr: 8.681 TEUR) enthalten. Die Verbindlichkeit aus dem Cashpool gegenüber der Hays Holding GmbH aus dem Vorjahr in Höhe von 25.344 TEUR besteht nicht mehr und wird aufgrund einer Forderung in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 569 TEUR ausgewiesen. Sämtliche sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger 3 Monaten. 7 Rückstellungen
Die anderen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmer in Höhe von 1.465 TEUR (Vorjahr: 2.566 TEUR), Rabattstaffeln gegenüber Kunden in Höhe von 240 TEUR (Vorjahr: 197 TEUR), Verpflichtungen für Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgaben in Höhe von 17 TEUR (Vorjahr: 22 TEUR) sowie aus sonstigen Verpflichtungen in Höhe von 464 TEUR (Vorjahr: 242 TEUR) zusammen. 8 Eigenkapital
Das Eigenkapital setzt sich im Wesentlichen aus der Kapitalrücklage zusammen. Die Kapitalrücklage wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 23. April 2024 im aktuellen Geschäftsjahr erhöht und dient der Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderung. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung9 Zinserträge Die Zinserträge in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR) wurden vollständig in der Bundesrepublik Deutschland erwirtschaftet. Sie resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung der Cashpool-Forderung und Zinserträgen aus dem Festgeldkonto. 10 Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen in Höhe von 705 TEUR (Vorjahr: 489 TEUR) resultieren im Wesentlichen wie im Vorjahr aus der Verzinsung der Cashpool-Verbindlichkeit. 11 Provisionserträge Im Geschäftsjahr wurden 113.448 TEUR (Vorjahr: 66.492 TEUR) Provisionserträge erzielt. Davon resultieren 311 TEUR (Vorjahr: 228 TEUR) aus regulierten Zahlungsdiensten und 113.137 TEUR (Vorjahr: 66.264 TEUR) aus sonstigen Tätigkeiten. Des Weiteren sind Erträge aus Konzernumlagen in Höhe von 1.444 TEUR (Vorjahr: 977 TEUR) enthalten, die den sonstigen Tätigkeiten zugeordnet sind. Erstmalig sind Erträge aus der Business Fee gegenüber zwei Schwestergesellschaften in Höhe von 19.733 TEUR enthalten. Die Gesellschaft erzielt ihre Provisionserträge überwiegend im Inland.
12 Provisionsaufwand Der Provisionsaufwand beträgt im Geschäftsjahr 75.754 TEUR (Vorjahr: 50.652 TEUR). Der vollständige Provisionsaufwand ist den sonstigen Tätigkeiten zuzuordnen. 13 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Geschäftsjahr 411 TEUR (Vorjahr: 394 TEUR). Hiervon wurden 1 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) im Bereich der Zahlungsdienste und 410 TEUR (Vorjahr: 392 TEUR) aus den sonstigen Tätigkeiten erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus den Eigenanteilen für die Kfz-Nutzung in Höhe von 366 TEUR (Vorjahr: 327 TEUR) enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 2 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Die übrigen Erträge beinhalten Erträge periodenfremder Natur in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr: 58 TEUR). 14 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf 24.201 TEUR (Vorjahr: 27.776 TEUR). Für Zahlungsdienste wurden 1.262 TEUR (Vorjahr: 720 TEUR) und für die sonstigen Tätigkeiten 22.939 TEUR (Vorjahr: 27.056 TEUR) aufgewendet. In den Zahlungsdiensten sind 616 TEUR (Vorjahr: 349 TEUR) und in den sonstigen Tätigkeiten 17.760 TEUR (Vorjahr: 17.753 TEUR) Personalkosten enthalten. Des Weiteren sind Intercompany Umlagen in Höhe von 4.371 TEUR (Vorjahr: 8.461 TEUR) enthalten. Hiervon belaufen sich die Aufwendungen für Zahlungsdienste auf 12 TEUR (Vorjahr: 29 TEUR) sowie sonstige Tätigkeiten auf 4.359 TEUR (Vorjahr: 8.432 TEUR). Die Intercompany Umlagen betreffen Leistungen anderer Hays Gesellschaften, die für die Hays Talent Solutions GmbH tätig sind. Für die Verteilung der allgemeinen Kosten, die nicht direkt zuzuordnen nach Zahlungsdiensten und nicht Zahlungsdiensten sind, wurde ein Provisionsschlüssel herangezogen. Diese wurde im Verhältnis des Anteils der Provisionserträge nach Zahlungsdiensten zum Gesamtumsatz ermittelt. Daraus resultiert ein Umsatzschlüssel in Höhe von 0,27 % (Vorjahr 0,34 %).
Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Absatz 5 HGB waren im Geschäftsjahresdurchschnitt 249 Mitarbeiter (Vorjahr: 241) beschäftigt, die sich den Bereichen Backoffice (8), Sales/Recruitment Management (7) und Special Sales (234) zuordnen lassen. 15 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 1.694 TEUR (Vorjahr: 1.047 TEUR). Hiervon wurden für den Bereich Zahlungsdienste 4 TEUR (Vorjahr: 4 TEUR) und für die sonstigen Tätigkeiten 1.690 TEUR (Vorjahr: 1.043 TEUR) aufgewendet. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen mit 393 TEUR (Vorjahr: 609 TEUR) die Kosten für Fremdarbeiten, mit 758 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) die Kosten für Softwarelizenzen und mit 409 TEUR (Vorjahr: 373 TEUR) die Integrated Business System Fee enthalten. Aus der Währungsumrechnung sind Aufwendungen in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) enthalten. 16 Abschreibung/Zuschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen In den Wertberichtigungen auf Forderungen wurden 45 TEUR abgeschrieben (Vorjahr: -22 TEUR) und sind den sonstigen Tätigkeiten zuzuordnen. 17 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
18 Ergebnisabführung Der auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichene Verlust aus Zahlungsdiensten in Höhe von 956 TEUR (Vorjahr: 496 TEUR) und der abgeführte Gewinn aus sonstigen Tätigkeiten in Höhe von 12.464 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) resultiert aus dem mit der Hays Holding GmbH, Mannheim geschlossenem Ergebnisabführungsvertrages. Aufgrund dieses Vertrages sowie der finanziellen Eingliederung besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Hays Holding GmbH. Darüber hinaus besteht aufgrund der weiteren wirtschaftlichen und organisatorischen Eingliederung eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Hays Holding GmbH. 19 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag 30.06.2024 bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 20 Honorare des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt 162 TEUR (Vorjahr: 141 TEUR). Dabei handelt es sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen. 21 Anzahl Zahlungsvorgänge und Zahlungsvolumen Es wurden im Berichtsjahr 1.965 Zahlungsvorgänge (Vorjahr: 2070 Zahlungsvorgänge) ausgeführt. Das Gesamtvolumen beläuft sich somit auf 117.563 TEUR (Vorjahr: 99.830). Ergänzende AngabenEreignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine, der weiterhin risikobehafteten Energieversorgung und den Folgewirkungen der COVID-19-Pandemieentwicklung, besteht grundsätzlich die Unsicherheit einer weiteren negativen Auswirkung im gesamtwirtschaftlichen Kontext. Für die Hays Talent Solutions bestehen dabei direkte Risiken vor allem in Abschluss von neuem Geschäft aufgrund der Zurückhaltung der Kunden bei neuen Projekten und den vorgenannten potenziellen Zahlungsschwierigkeiten von Kunden deren Liquiditätspolster nicht mehr ausreichen könnten. Diese Risiken können aus heutiger Sicht nicht quantifiziert werden. Konzernbeziehungen Das Mutterunternehmen der Hays Talent Solutions GmbH, Düsseldorf ist die Hays Holding GmbH, Mannheim, die alle Anteile an der Gesellschaft hält. Das Mutterunternehmen der Hays Holding GmbH, Mannheim ist die Hays Beteiligungs GmbH & Co. KG, Mannheim, die alle Anteile an der Gesellschaft hält. Für den größten Kreis und kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die Hays plc., London, Großbritannien, den befreienden Konzernabschluss, der im Companies House für England und Wales in Cardiff, Großbritannien, unter der Nummer 2150.950 registriert ist, in englischer Sprache auf. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Konzernlagebericht werden nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im deutschen Unternehmensregister veröffentlicht. Angaben zur Geschäftsführung Zusammensetzung der Geschäftsführung Herr Dipl.-Kaufmann Dirk Hahn, Ilvesheim, Geschäftsführer, bis 31.12.2023 Herr Dipl.-Kaufmann Alexander Heise, Waghäusel-Kirrlach, Geschäftsführer Herr Dipl.-Kaufmann Peter Kuhne, Frankfurt am Main, Geschäftsführer, ab 01.01.2024 Frau Dipl.-Betriebswirtin (FH) Evelyne Wegerle, Lampertheim, Geschäftsführerin, ab 01.01.2024 Bezüglich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer wird § 286 Abs. 4 HGB angewendet, da nur Herr Peter Kuhne und Frau Evelyne Wegerle von der Gesellschaft ein Gehalt beziehen.
Düsseldorf, 22. November 2024 Hays Talent Solutions GmbH, Düsseldorf Geschäftsführung Alexander Heise Peter Kuhne Evelyne Wegerle BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hays Talent Solutions GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hays Talent Solutions GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hays Talent Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 22. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Landau, Wirtschaftsprüfer Axel Menge, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.06.2024 wurde am 27.11.2024 festgestellt. |
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Hays Talent Solutions GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Völklinger Straße 33
40221 Düsseldorf - Handelsregister
- HRB 62436, Düsseldorf
- Eintragungsdatum
- 6. November 2009
- Branche
-
Vermittlung von Arbeitskräften
Geld- und Wertdienste
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften - Eingetragenes Kapital
- 100.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Einem oder mehreren Geschäftsführern kann die Befugnis erteilt werden, die Gesellschaft stets einzeln zu vertreten. Jeder Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
- Unternehmenszweck
- Die Erbringung von Dienstleistungen im Umfeld des Personalmarketings, der Personalsuche und -auswahl sowie der Personalentwicklung und Personaladministration sowie ergänzender Dienstleistungen, gleichfalls die gewerbliche Vermittlung von Arbeitnehmern. Die Einziehung von Forderungen (Inkasso). Hierbei kann das Unternehmen eigene Forderungen einziehen und sowohl mit der Einziehung fremder Forderungen beauftragt werden, als auch Forderungen Dritter erwerben und im eigenen Namen durchsetzen. Das Unternehmen betreibt außergerichtliches sowie gerichtliches Inkasso, kann Mahnverfahren und Bonitätsprüfungen durchführen sowie alle Geschäfte im Zusammenhang mit der Einziehung von Forderungen vornehmen. Zudem betreibt das Unternehmen die Annahme eines Geldbetrags eines Zahlers zur Übermittlung des entsprechenden Betrags an einen Zahlungsempfänger bzw. an einen in dessen Namen handelnden Zahlungsdienstleister oder die Entgegennahme eines Geldbetrags im Namen eines Zahlungsempfängers und die Verfügbarmachung des Geldbetrags an diesen, jeweils ohne Einrichtung eines Zahlungskontos auf den Namen des Zahlers oder des Zahlungsempfängers.
Finanzen
Bilanz
2025- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65,6 % 34,28 Mio
- Forderungen an Kreditinstitute 20,8 % 10,87 Mio
- Sonstige Vermögensgegenstände 13,5 % 7,08 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 9,7 k
- Sonstige Verbindlichkeiten 74,2 % 38,78 Mio
- Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 12,0 % 6,27 Mio
- Eigenkapital 9,6 % 5,00 Mio
- Sonstige Rückstellungen 4,2 % 2,19 Mio
Bilanzdaten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Provisionserträge 84,1 % 130,04 Mio
- Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 7,7 % 11,88 Mio
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 7,7 % 11,86 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 558,1 k
- Zinserträge 0,2 % 234,2 k
- Zuschreibung zu Forderungen 0,0 % 65,9 k
- Provisionsaufwendungen 80,3 % 95,53 Mio
- Allgemeine Verwaltungskosten 18,9 % 22,47 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,8 % 1,01 Mio
- Steuern aus Einkommen und Ertrag 0,0 % 25,8 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 0
- Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 0,0 % 0
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Alexander Heise
seit 2020 Geschäftsführer
-
Fabian Knobelspies
seit 2026 Geschäftsführer
-
Peter Kuhne
seit 2024 Geschäftsführer
-
Arthur Seidl
seit 2022 Prokura
-
Carmen Keilmann
seit 2022 Prokura
-
Christopher Groß
seit 2024 Prokura
-
Daniela Vukic
seit 2025 Prokura
-
Dennis Kunz
seit 2023 Prokura
-
Irfan Eksi
seit 2020 Prokura
-
Julian Heimerl
seit 2019 Prokura
-
Laura Weir
seit 2025 Prokura
-
Leonardo Rizzo
seit 2024 Prokura
-
Markus Berg
seit 2024 Prokura
-
Markus Konrad
seit 2009 Prokura
-
Nicole Wilhelmi-Hemel
seit 2020 Prokura
-
Paul Kappe
seit 2018 Prokura
-
Sabine Eufe
seit 2025 Prokura
-
Thomas Leibfried
seit 2024 Prokura
-
Timo Grün
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Hays Holding GmbH DEU 100,0 % 100k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2026
-
06.02.
Austritt einer PositionEvelyne Wegerle · Geschäftsführer
-
06.02.
Eintritt eines MitgliedsFabian Knobelspies · Geschäftsführer
- 2025
-
03.11.
Eintritt eines MitgliedsSabine Eufe · Gesamtprokura
-
03.11.
Eintritt eines MitgliedsDaniela Vukic · Gesamtprokura
-
25.07.
Austritt einer PositionImke Mahner · Gesamtprokura
-
25.07.
Austritt einer PositionMarkus Auer · Gesamtprokura
-
25.07.
Austritt einer PositionLars Kalenka · Gesamtprokura
-
25.07.
Austritt einer PositionMarius Peter Knierim · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
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-
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
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-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Hays Talent Solutions GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 5a5a90a330f8485ff6eeca5b95914125",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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