Heinrich Hütter GmbH & Co.KGDorstenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Heinrich Hütter GmbH & Co. KG hat ihren Firmensitz in Dorsten und ist unter der Nummer HRA 3308 im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Anwendung der Regelungen für mittelgroße Personenhandelsgesellschaften erstellt worden und wurde demnach um einen Lagebericht erweitert. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Grundlegende Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die im Vorjahr angewandten Bewertungsverfahren sowie der Stetigkeitsgrundsatz des § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurden unverändert beibehalten bzw. gewahrt. Die Bilanzgliederung ist auf der Aktivseite um einen Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" sowie auf der Passivseite um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" erweitert worden. Die Heinrich Hütter GmbH & Co. KG unterhält Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, an denen der alleinige Kommanditist wesentlich beteiligt ist. Zur Verbesserung der Transparenz werden daher entsprechende Forderungen und Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - soweit es sich um abnutzbare Gegenstände handelt - reduziert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei beweglichen Anlagegegenständen, die während des Geschäftsjahres angeschafft wurden, erfolgten die Abschreibungen zeitanteilig. Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode berechnet. Abschreibungen auf bewegliche Vermögensgegenstände werden auch nach der degressiven Methode berechnet, soweit diese den Werteverzehr angemessen widerspiegelt. Es werden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 2 - 20 Jahren zugrunde gelegt. Beim Erwerb von gebrauchten Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden der jeweilige Abnutzungsgrad und das Alter angemessen bei der Ermittlung der Nutzungsdauer berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, da sie für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung sind. Hierbei wird im Anlagenspiegel der Totalabgang im Jahr der Anschaffung unterstellt. Das Finanzanlagevermögen wird mit Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Für Systemschalungen und Stützen wird ein Festwert gebildet. Die Bestände werden alle drei Jahre durch eine körperliche Bestandsaufnahme ermittelt. Die regelmäßig, alle drei Jahre durchzuführende körperliche Bestandsaufnahme der betreffenden Schalungen und Stützen erfolgte zuletzt zum 31. Dezember 2021. Die Bewertung wird unter Berücksichtigung der ursprünglichen Anschaffungskosten und eines angemessenen Abschlages für den eingetretenen Werteverzehr (sog. Anhaltewert) vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren Einstandskosten bewertet. Soweit erforderlich werden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die unfertigen Leistungen enthalten noch nicht fertiggestellte oder noch nicht abgenommene Bauten. Deren Bewertung erfolgt in Abhängigkeit vom Fertigungsstand zu Herstellungskosten; darin sind auch angemessene Anteile von Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Soweit erforderlich werden zu Gewährleistung einer verlustfreien Bewertung angemessene Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in den Bewertungsansatz einbezogen. Auf die Vorräte entfallende erhaltene Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Soweit erforderlich werden angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen kamen folgende Bewertungsprämissen zur Anwendung: Die biometrischen Annahmen orientierten sich an den Richttafeln 2018G von Prof. Klaus Heubeck. Als Rechnungszins wurde im Sinne des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gewählt. In Ansatz kamen danach 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Der Rententrend wurde unverändert mit 2 % p. a. unterstellt. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit ist von keiner Fluktuation auszugehen. Ebenso entfiel die Annahme eines Anwartschaftstrends, da es sich bei den Pensionszusagen um Festzusagen handelt. Das Pensionierungsalter beträgt 65 Jahre. Zur Anwendung kam die Projected Unit Credit Method. Das Versorgungswerk ist bereits seit Dezember 1977 für neue Mitarbeiter geschlossen. Gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist der Differenzbetrag zwischen der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre und dem vom Unternehmen gewählten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre ausschüttungsgesperrt und im Anhang anzugeben (§ 253 Abs. 6 HGB). Der Differenzbetrag zum 31. Dezember 2023 wurde unter Ansatz eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) ermittelt und beträgt EUR 1.193,00 (Vorjahr: EUR 4.948,00) Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei den anderen langfristigen Rückstellungen (Archivierungsrückstellungen) wurde ein Mietsteigerungstrend von unverändert 1,25 % p. a. sowie ein Abzinsungssatz nach den Angaben der Deutschen Bundesbank von 1,22 % (Vorjahr: 0,80 %) unterstellt. Die genau bestimmbaren Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungswert passiviert. III. Erläuterungen zum Jahresabschluss Hinsichtlich der Entwicklung des Sachanlagevermögens wird auf den beigefügten Bruttoanlagenspiegel verwiesen, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Die Heinrich Hütter GmbH & Co. KG hält einen Anteil von 51 % an der HR Living GmbH, Dorsten (AG Gelsenkirchen, HRB-Nr. 16683), die am 27. September 2021 gegründet wurde. Diese Gesellschaft verfügt über ein gezeichnetes Kapital von EUR 25.000,00. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der HR Living GmbH, Dorsten, weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 11.932,28 sowie ein Eigenkapital in Höhe von EUR 9.612,35 aus. Die Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus der Gewährung eines verzinslichen Darlehens an die HR Living GmbH. Die Laufzeit des endfälligen Darlehens ist bis zum 31. Dezember 2026. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betreffen mit rd. EUR 3.100 die HSG Garten- und Landschaftsbau GmbH (= Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie die Hütter Immobilien GmbH & Co. KG aus der Hingabe eines unbefristeten Darlehens in Höhe von EUR 400.000,00 zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen. Unter dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" wird ein Genossenschaftsanteil an der Vereinte Volksbank eG Kirchhellen Dorsten Bottrop von EUR 250,00 ausgewiesen. Im Posten "sonstige Vermögensgegenstände" sind Kautionen in Höhe von EUR 3.100,00 enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Ansonsten bestehen keine weiteren Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Kapital der Gesellschaft umfasst die Einlagen des Kommanditisten mit EUR 307.000,00. Die Hütter-Verwaltungs GmbH, Dorsten, leistete als persönlich haftende Gesellschafterin vereinbarungsgemäß keine Einlage. Die Pensionsrückstellungen betreffen 15 laufende Rentenbezieher. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie für Gewährleistungsrisiken gebildet. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen sowohl gegenüber der Komplementärin als auch gegenüber dem Kommanditisten und betreffen das Verrechnungs- und Darlehenskonto, teils saldiert mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. IV. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr erfolgte durch den Geschäftsführer der Komplementär- GmbH, Herrn Hendrik Hütter, Bautechniker. Herr Hütter ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Hütter-Verwaltungs GmbH, Dorsten, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 26.000,00. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 241 aufgrund von Miet- und Wartungsverträgen mit einer jährlichen Laufzeit und einem Leasingvertrag mit einer Laufzeit bis Juli 2025. Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 71,6 (Vorjahr: 68,8) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 54,3 (Vorjahr: 53,8) gewerbliche Arbeitnehmer und 14,0 (Vorjahr: 15,0) kaufmännische / technische Angestellte. Darüber hinaus beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 3,3 (Vorjahr: 2,3) Auszubildende. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss dem Verrechnungskonto des Gesellschafters zuzuweisen.
Dorsten, 23. Mai 2024 Heinrich Hütter GmbH & Co. KG Geschäftsführung der Komplementär-GmbH Hendrik Hütter Anlagenspiegel zum Anhang zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein alteingesessenes, mittelständisches und inhabergeführtes Bauunternehmen in Dorsten (Kreis Recklinghausen). Als erfolgreiches Bauunternehmen in Nordrhein-Westfalen bieten wir eine Vielzahl von Bauleistungen für Bauherren, Architekten, Baugesellschaften und Kommunen an. Unser Unternehmen ist über den Kreis Recklinghausen hinaus auch im ganzen Ruhrgebiet ein Begriff für qualitatives und kostengünstiges Bauen. Wir errichten Wohnungs-, Gewerbe-, Industrie- und Sozialimmobilien. Spezialisiert haben wir uns auf den Hoch- und Stahlbetonbau. Darüber hinaus betreiben wir einen Betonpumpendienst zur Ausführung von Betonpumpeneinsätzen für Betonwerke, Baustoffhändler und Bauunternehmen. Wesentliches Ziel ist es, für unsere Kunden, Geschäftspartner, Nachunternehmer und Lieferanten ein verlässlicher, vertrauensvoller, fairer und innovativer Partner zu sein. Hohe Qualität, Termintreue und Kostensicherheit sind die Grundprinzipien der H. Hütter GmbH & Co. KG. Ein hohes Eigenkapital verbunden mit einer hohen Liquidität ermöglicht die Realisierung anspruchsvoller Projekte und Investitionen mit modernsten Arbeitsmaschinen. Um den langfristigen und nachhaltigen Unternehmenserfolg zu sichern, streben wir kontinuierliches und organisches Wachstum an. 2. Forschung und Entwicklung Als ein im traditionellen Hoch- und Stahlbetonbau tätiges Unternehmen betreiben wir unmittelbar selbst keine eigene Forschungs- oder Entwicklungsarbeit. Gleichwohl entwickeln und verbessern wir stetig unsere Arbeitsweisen und -abläufe. Hierzu investieren wir in modernste Arbeitsgeräte und Werkzeuge, um damit eine optimale und für unsere Auftraggeber kostengünstige Bauweise zu gewährleisten. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Kalenderjahr 2023 ist das reale Bruttoinlandsprodukt um 0,3% gesunken. Für 2024 erwarten die Wirtschaftsforscher einen realen Anstieg um 0,2%, teilweise sogar nur eine Stagnation. Damit verzeichnet Deutschland unter den großen Industrienationen die schwächste Entwicklung. Zudem ist die Prognose für das laufende Jahr mit einigen Risiken behaftet. Gestiegene Zinsen und hohe Preise bremsen den Wohnungsbau. Das ursprünglich von der Bundesregierung ausgegebene Ziel von 400.000 neuen Wohnungen liegt in weiter Ferne. Die Baugenehmigungen für neue Bauten (Baukosten) gingen 2023 nominal um 19,0% zurück. Angesichts der Baupreissteigerungen war dies ein Rückgang von 26,6%. Im Januar und Februar 2024 lag der reale Rückgang bei etwa 14,0%. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dato florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, die Sanktionen gegen Russland und die Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht - wie vorher die Coronakrise - meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben, wie zum Beispiel das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1% auf 4%, eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengen, sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich, Stopps gerade erst neuaufgelegter Fördermittel und der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung. Dies alles hat dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ging 2023 um 4,4% (kalenderbereinigt - 4,0%) zurück. Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Januar 2023 bei 4,4 Monaten, ging aber bis zum Februar 2024 auf 3,6 Monate zurück. Der Auftragsbestand lag Ende September 2023 mit 75,5 Mrd. Euro nominal auf einem hohen Niveau, real war dies gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 2%. 2023 gab es im Bauhauptgewerbe hingegen einen realen Umsatzrückgang von 5,2%. Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um rund 3,5%. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.700); trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen, ihr Personal zu halten. Im Wohnungsbau wurden 2023 für 260.000 Wohneinheiten (WE) Baugenehmigungen erteilt. Damit wurden etwa 100.000 WE weniger genehmigt als im Vorjahr (-26,6%). Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau: Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60% über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75%. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45% über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energie- intensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60% zugelegt. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten. Bei den Baumaterialpreisen zeigte sich im Jahresanfang 2024 eine Entspannung. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit insgesamt leicht rückläufigen Materialpreisen gegenüber 2023. 2. Geschäftsverlauf a) Ertragslage Die Geschäftsentwicklung verlief von Anfang an äußerst vielversprechend, ähnlich wie im Jahr 2022. Wir starteten mit einer außerordentlich guten Auftragslage. So wurde die positive Entwicklung aus dem Vorjahr auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gesamtleistung von EUR 26,2 Mio. erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr (EUR 28,2 Mio.) einen Rückgang darstellt. Dieser Rückgang ist auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen, die sich im Jahr 2023 massiv verändert haben. Die Gesamtleistung umfasst Bauvorhaben in den Bereichen Wohnungsbau, Gewerbe- und Industriebau sowie Sozialimmobilien. Das Geschäftsjahr 2023 zeigte weiterhin eine stabile Ertragslage auf hohem Vorjahresniveau. Mit der Geschäftsentwicklung sind wir zufrieden. Per 31.12.2023 liegt der Auftragsbestand bei EUR 18,0 Mio. (Vorjahr EUR 23,0 Mio.). Die Bauvorhaben wurden durch das Team von hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern, ebenso wie durch den Einsatz modernster digitaler Technologien erfolgreich umgesetzt. Bei den Baumaterialpreisen und den Lieferengpässen zeigte sich im Jahresverlauf 2023 eine Entspannung. Durch die Digitalisierung zahlreicher betrieblicher Prozesse haben wir deutliche Effizienzvorteile erzielt. Unter anderem auch beim Beschaffungsmanagement. Durch die seit Jahren bestehenden partnerschaftlichen Kooperationen mit Nachunternehmern und Lieferanten konnten wir stets auf die Ressourcen zugreifen, die für die qualitativ hochwertige und termingerechte Fertigstellung der Projekte nötig waren. Besonders in den schwierigen Zeiten der Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und der Energiekriese haben sich diese langjährigen Verbindungen bewährt. Der Materialaufwand reduzierte sich um 9,2% aufgrund von Strukturierungen und Entspannung auf der Beschaffungsseite. Es wurden weniger Ressourcen für Materialien benötigt, was zu Kosteneinsparungen führte. Durch den deutlich geringeren Einsatz von Nachunternehmern im Jahr 2023 sank der Fremdleistungsaufwand überproportional zur Gesamtleistung um 25,8%. Die gesamte Materialeinsatzquote sank demnach auf 65,2% im Gegensatz zu 73,3% im Vorjahr. Somit konnte wieder das Niveau aus dem Jahr 2021 von 66,5% erreicht werden. Das Rohergebnis stieg korrespondierend zur Gesamtleistung, bedingt durch die geringere Materialaufwandsquote, um EUR 1,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 6,3 % gestiegen, nachdem er im Vorjahr um 4,0% gestiegen war. Die wesentliche Ursache für die Erhöhung der Aufwendungen ist der zweite Teil der tariflichen Lohnerhöhung von 2,00 % im April 2023 sowie die tarifliche Zahlung der Inflationsausgleichsprämie und allgemeine Tarifanpassungen. Weitere Effekte waren übertarifliche Gehaltsanpassungen, Zulagen und Prämien und der Aufbau bei den durchschnittlichen beschäftigten Mitarbeitenden. Der zunehmende Fachkräftemangel hat sich in den letzten Jahren zum größten Geschäftsrisiko entwickelt, trotzdem ist es uns gelungen die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten um 4,0% zu steigern. Im Jahr 2023 waren bei uns 71,6 (Vorjahr: 68,8) Mitarbeiter beschäftigt. Unser EBDIT (operativer Ertrag vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) betrug EUR 2.872.600 gegenüber EUR 1.461.500 im Vorjahr und konnte das gute Vorjahresniveau nochmals übertreffen. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft kann weiter als sehr solide bezeichnet werden Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 5,6 Mio. (Vorjahr EUR 2,4 Mio.). Somit machen diese rund 68,6 % der Bilanzsumme aus. Die Eigenkapitalquote (einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) von 35,5 % unterstreicht unsere solide Finanzlage. Da sich die Gesellschaft nach wie vor in ihrem operativen Geschäft ohne Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder Darlehen finanziert, betreffen die Zinsen und ähnliche Aufwendungen lediglich die branchenüblichen Avalprovisionen für Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften. Wir gehen wie in den vergangenen Jahren davon aus, Kontokorrentkredite auch im laufenden Geschäftsjahr nicht in Anspruch zu nehmen und auch weiterhin alle Möglichkeiten zur Skontierung zu nutzen. Der Finanzmittelbestand setzt sich wie im Vorjahr ausschließlich aus den liquiden Mitteln zusammen. Laufende Bauvorhaben finanzieren wir zu einem großen Teil über Anzahlungen unserer Kunden; zum 31. Dezember 2023 war der bewertete Bestand an unfertigen Bauten zu 100,0 % durch bereits erhaltene Anzahlungen finanziert, es ergab sich ein Überhang bei den erhaltenen Anzahlungen. Der operative Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibung und der Berücksichtigung von zahlungsunwirksamen Aufwands- / Ertragsposten) lag bei EUR 2.481.300 (Vorjahr: EUR 1.210.400). Das Jahresergebnis von EUR 2.265.500 gegenüber dem guten Vorjahresergebnis von EUR 987.400 konnte nochmal gesteigert werden und wurde im Berichtsjahr im Verhältnis zum Gesamtergebnis nur unwesentlich durch außerordentliche oder periodenfremde Vorgänge beeinflusst. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gewährleistet. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um rund EUR 3,2 Mio. erhöht und beträgt zum 31. Dezember 2023 insgesamt EUR 8,2 Mio. (Vorjahr: EUR 5,0 Mio.). Dies ist auf der Aktivseite vorwiegend die Erhöhung der liquiden Mittel durch den auf der Passivseite dargestellten Überhang bei den erhaltenen Kundenanzahlungen zurückzuführen. Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die Ausgewiesenen Forderungen an Kunden betragen EUR 369.208 und werden als werthaltig angesehen. Das Eigenkapital stieg im Saldo aufgrund des Jahresüberschusses auf der einen Seite und Entnahmen des Gesellschafters auf der anderen Seite um rund EUR 1,3 Mio. Unsere Anlagenintensität betrug 11,3 % gegenüber 20,6 % im Vorjahr. Der Anlagendeckungsgrad I ist im Jahr 2023 weiterhin sehr positiv und beträgt 305,6 % im Vergleich zu 156,0 % im Jahr 2022. Einen wesentlichen Teil unseres Maschinenparkes pachten wir von der Schwestergesellschaft, Hütter Immobilien GmbH & Co. KG. Die eigenen Investitionen von EUR 192.500 (Vorjahr: EUR 111.800) in das Sachanlagevermögen betrafen Anschaffungen für die Infrastruktur von einer Photovoltaikanlage und einem Server zur Datensicherung. Ansonsten kleinere Ersatzinvestitionen von Maschinen. Das gesamte Anlagevermögen sowie Teile unseres Vorratsbestandes (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Arbeiten) sind durch langfristige Mittel (Eigenkapital und langfristige Rückstellungen) gedeckt. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Unsere Vermögenslage beurteilen wir dementsprechend als solide. 3. Leistungsindikatoren a) Finanzielle Leistungsindikatoren Zentrale Kennziffern unserer Unternehmenssteuerung sind die Entwicklung der Gesamtleistung, des Auftragsbestandes und der eingehenden Auftragsanfragen. So betrug das noch zu bearbeitende Auftragsvolumen zum 31. Dezember 2023 EUR 18,0 Mio. (Vj.: rd. EUR 23,0 Mio.). Die vorliegenden Aufträge umfassen u. a. den Geschosswohnungsbau, Kindergärten und Altenwohnheime sowie die Erweiterung von Produktionsstätten. b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Eine wesentliche Säule unseres Unternehmens sind unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigten wir 72 Personen im Vorjahr 70 Personen. Neben der Ausbildung junger Menschen legen wir Wert auf die Weiterentwicklung und Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch durch die ständige Verbesserung der Arbeitsbedingungen wird H. Hütter GmbH & Co. KG ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Die Fluktuation ist nachhaltig seit vielen Jahren äußerst gering. Wie in den vorangegangenen Geschäftsjahren ist es gelungen, junges und gut qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen. Auch im Jahr 2024 soll die Personalstärke weiter ausgebaut werden. Durch die Mischung von erfahrenen Mitarbeitern und jungen Talenten ist das Unternehmen für seine zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Die H. Hütter GmbH & Co. KG bietet für Mitarbeiter und neue Mitarbeiter/-innen durch
die besten Voraussetzungen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten sind zentrale Aspekte der Unternehmensstrategie. Daher bieten wir unseren Mitarbeitern im Jahr 2024 die Gesundheitsförderung mit unserem Kooperationspartner wellpass egym an. Wir danken allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihr Engagement und ihre Leistungsbereitschaft zum Geschäftserfolg beigetragen haben. C. Prognosebericht Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise nach. Andererseits bleiben die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und C02-Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2%. Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf EUR 154 Mrd. (nominal -5%; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3%). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13% zu der schlechten Entwicklung beiträgt. Für 2024 erwarten die Bauverbände bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 WE. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 WE ist damit in weite Ferne gerückt. Wir setzen uns mit dieser Thematik bewusst auseinander und verfolgt die Entwicklung sehr genau. Wir stehen vor diesem Hintergrund nicht nur in engem Kontakt zu Lieferanten und Partnern, sondern suchen daher noch mehr als sonst den konstruktiven Austausch mit Partnern und Kunden. Dieses Netzwerk hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass wir Veränderungen wie ggf. eintretende Versorgungsengpässe oder preisliche Veränderungen frühzeitig erkannten und darauf reagieren konnten. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Preisentwicklung im Laufe des Jahres stabil bleiben wird. Wegen der noch unsicheren konjunkturellen Lage und der hohen Baukosten planen wir daher vorsichtig mit einer Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2024 von EUR 18,0 Mio. und rechnen damit angemessene Gewinne zu erwirtschaften. Durch die milde, aber auch nasse Witterung zu Beginn des Jahres 2024 konnte größtenteils unterbrechungsfrei gearbeitet und die für diesen Zeitraum prognostizierten Bauleistungen erreicht werden. Die Gesellschaft ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Durch nachhaltiges und qualitatives Wachstum und eine effiziente Struktur sind wir in der Lage eine langfristig positive Entwicklung umzusetzen. Der gute Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 18,0 Mio. bietet eine solide Basis für das kommende Geschäftsjahr. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. Ein Problem, welches sich 2024 weiter verstärkt auswirken wird, ist die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt. In den vergangenen 10 Jahren waren die rekordniedrigen Zinssätze für Hypothekarkredite ein wesentlicher Treiber im Wohnungsneubau, weil die Refinanzierung günstig war. Der Zinssatz liegt zurzeit zwischen 3,5% und 5,0%. Dies hat sowohl Auswirkungen auf die Renditeerwartungen im Mietwohnungsbau als auch auf potenzielle Eigenheimbauer, die nun vor Finanzierungsproblemen stehen. Der uns zur Verfügung stehende Maschinenpark ist auf einem modernen Stand. Größere Investitionsvorhaben in diesem Bereich sind nicht geplant. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rechnen wir in der Zukunft mit einer defensiveren Investitionsbereitschaft. Allerdings angesichts der in den kommenden Jahren vor uns liegenden großen Bauaufgaben gehen wir aber davon aus, dass der konjunkturelle Rückgang sich auf die Jahre 2023 und 2024 beschränken wird und wir ab dem kommenden Jahr wieder in eine Wachstumsphase eintreten werden. Wir erwarten und planen mit einem geringeren Geschäftsvolumen, aber mit einem guten, soliden Jahresergebnis. D. Chancen- und Risikobericht Angesichts des jetzigen Auftragsbestands und der vorliegenden Auftragsanfragen gehen wir davon aus, dass wir auch im laufenden Geschäftsjahr weitere Auftragseingänge erhalten werden. Die H. Hütter GmbH & Co.KG stand seinen Kunden wie gewohnt als zuverlässiger, termin- und kostentreuer Partner zur Seite. Die Beziehungen sind partnerschaftlich, dienstleistungsorientiert und langfristig angelegt. Aufgrund erfolgreich abgeschlossener Projekte zeichnen sich immer wieder erneute Beauftragungen in allen Bereichen ab. Bewährte langjährige Partnerschaften mit den Nachunternehmern sichern der Gesellschaft die zukünftig benötigten handwerklichen Kapazitäten zu. Die gute strategische Positionierung und die beschriebene Auftragslage ermöglichen uns auch zukünftig erfolgreich am Markt zu behaupten. Wenig Einfluss können wir hingegen auf die Gewerke anderer Beteiligten eines Bauvorhabens nehmen. Hier sind wir auf termingerechte Vorleistungen der Vorgewerke angewiesen. Auch auf die Erteilung von Baugenehmigungen durch Behörden aufgrund von Personalmangel haben wir keinen Einfluss. Terminverschiebungen sind daher nicht auszuschließen. Das Risikomanagement gehört zu den zentralen und alltäglichen Managementaufgaben, um Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Risiken für das Geschäftsmodell ergeben sich projektspezifisch. Grundsätzlich führt die Gesellschaft nur Projekte aus, die beherrschbar sind und denen eine angemessene Vergütung gegenübersteht. Zu diesem Zweck lebt die H. Hütter GmbH & Co. KG ein Risikomanagementsystem. Dieses wird kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Risiken werden identifiziert. Sämtliche Risiken werden ihrer Höhe und Wahrscheinlichkeit nach regelmäßig bewertet. Aus der Risikobewertung werden entsprechende Maßnahmen abgeleitet und kommuniziert. Das Risikomanagement-System umfasst sämtliche Projekte und Funktionsbereiche der H. Hütter GmbH & Co. KG. Mit einem zeitnahen und strikten Kostencontrolling verfolgen wir die Entwicklung unserer Aufträge, um frühzeitig Probleme bei der Auftragsabwicklung zu erkennen. Unsere Bauleiter und Projektingenieure werden hierzu mit den notwendigen Informationen ausgestattet. Zur Überwachung, Kontrolle und Steuerung werden als wesentliche Finanzkennzahlen die Entwicklung der Gesamtleistung, des Deckungsbeitrages, der Liquidität und des Ergebnisses eingesetzt. Für das Geschäftsjahr hat die Gesellschaft einen Liquiditätsplan und einen Rentabilitätsplan aufgestellt, deren Einhaltung anhand monatlich erstellter Soll-Ist-Vergleiche kontrolliert wird. Durch die Digitalisierung zahlreicher betrieblicher Prozesse haben wir deutliche Effizienzvorteile erzielt, die uns helfen, die Qualität zu verbessern, Abstimmungsdefizite zu vermeiden und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit unserem IT-Dienstleister und jährlichen Schulungen sehen wir die IT-Sicherheit bei der Gesellschaft momentan als gewährleistet an. Durch eine konsequente Prüfung der Kreditwürdigkeit unserer Auftraggeber und die Finanzierung des Baufortschritts der Aufträge durch Anzahlungen unserer Kunden verringert sich das Risiko von Forderungsausfällen. Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden werden grundsätzlich überwacht. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Zinsrisiken bestehen nicht, da die Gesellschaft keine kurzfristigen Bankverbindlichkeiten hat. Die Fachkräftesicherung, besonders im handwerklichen Bereich, stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. An der Gewinnung von Fachkräften und der Aufgabe, die Gesellschaft nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, wird kontinuierlich gearbeitet. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre statten uns mit dem nötigen Optimismus aus, so dass wir auch die aktuelle Phase gut bewältigen werden. Der Fortbestand der Gesellschaft ist zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise gefährdet.
Dorsten, den 23. Mai 2024 In dem hier offengelegten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Heinrich Hütter GmbH & Co. KG, Dorsten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heinrich Hütter GmbH & Co. KG, Dorsten, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinrich Hütter GmbH & Co. KG, Dorsten, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Datteln, 17. Juni 2024 VESTIA-WP
GmbH
Dr. Nikolaus Fork, Wirtschaftsprüfer Michael Suren, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. Juli 2024 festgestellt. |
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Heinrich Hütter GmbH & Co.KG
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 46284 Dorsten
- Handelsregister
- HRA 3308, Gelsenkirchen
- Eintragungsdatum
- 1. Januar 1966
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 87,6 % 7,18 Mio
- Anlagevermögen 12,4 % 1,02 Mio
- Verbindlichkeiten 45,2 % 3,71 Mio
- Eigenkapital 43,5 % 3,57 Mio
- Rückstellungen 11,3 % 923,1 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 130,1 k
- Personalaufwand 63,1 % −4,44 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 23,7 % −1,67 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9,1 % −644,5 k
- Abschreibungen 3,7 % −262,0 k
- Sonstige Steuern 0,2 % −16,2 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % −9,6 k
- Rohergebnis 9,93 Mio
- Ergebnis nach Steuern 3,03 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,01 Mio
GuV-Daten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
H****** H*****
seit 2003 Kommanditist
-
F********* H*****
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
H****** H***** Kommanditist
307k €
- Hütter - Verwaltungs GmbH DEU Persönlich haftender Gesellschafter
Beteiligungen an
- HR Living GmbH 51,0 %
- TBW-Transportbeton Verwaltungs GmbH 8,3 %
Historie
- 2025
-
28.05.
Eintritt eines MitgliedsF********* H***** · Einzelprokura
- 2012
-
17.07.
AdressänderungHeinrich Hütter GmbH & Co.KG
- 2003
-
23.05.
Berichtigung von UnternehmensdatenHeinrich Hütter GmbH & Co.KG
-
18.03.
Eintritt eines MitgliedsTBW-Transportbeton GmbH & Co KG · Kommanditist
-
10.02.
Eintritt eines MitgliedsH****** H***** · Kommanditist
-
10.02.
ErsteintragungHeinrich Hütter GmbH & Co.KG
-
10.02.
Änderung der RechtsformKommanditgesellschaft
-
10.02.
SitzänderungHeinrich Hütter GmbH & Co.KG
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Heinrich Hütter GmbH & Co.KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: b92b41ccd139116ee7b60d38d5d1bb24",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Heinrich Hütter GmbH & Co.KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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