gelöscht Rechtsform GmbH

Heldele GmbH

Salach ·HRB 530646 Ulm
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
73084 Salach
Handelsregister
HRB 530646, Ulm
Eintragungsdatum
31. Januar 1978
Branche
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Eingetragenes Kapital
2.500.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein und ist befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführern kann Alleinvertretungsbefugnis erteilt werden.

Unternehmenszweck
Gebäudetechnik Analyse, Beratung, Planung, Konstruktion, Dienstleistungen, Inbetriebnahme, sowie Be- und Betreuung und Betrieb im Rahmen von Betreiber- und Servicemodellen für - Elektroinstallation im Stark- und Schwachstrombereich - Energietechnik bis 30 KV - Sicherheitstechnische Anlagen (Brand, Einbruch, Zutritt, Überwachung), Rufanlagen - Ladeinfrastrukturlösungen, Elektromobilität, Photovoltaikanlagen, Elektrospeicher - Gebäudeautomation, Automatisierungstechnik - Schalt- und Steuerungsanlagen sowie Umwelt- und Verfahrenstechnik IT-Solution Analyse, Beratung, Planung, Implementierung, sowie Betreuung und Betrieb für (Gestattung- und Betreibermodelle) Miet-, Service- und Wartungslösungen sowie Pay-per-Use Modelle für - Daten- und Netzwerkinfrastruktur - Informations-, Kommunikations- und UCC- Lösungen - IT Server- und Client Infrastruktur sowie Hosting, Clouddienste, Rechenzentrums- betrieb,- - IT Managed Services, ThirdParty Maintenance - Softwareprodukte sowie IT- Lösungen insbesondere Security, Firewall

Finanzen

Umsatz 2024
126,84 Mio. €
Mitarbeiter 2024
719
Bilanzsumme 2024
57,84 Mio. €
Jahresergebnis 2024
5,71 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 57,84 Mio
  • Umlaufvermögen 78,2 % 45,21 Mio
  • Anlagevermögen 21,1 % 12,22 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 411,7 k
Passivseite 57,84 Mio
  • Eigenkapital 56,9 % 32,89 Mio
  • Verbindlichkeiten 30,3 % 17,50 Mio
  • Rückstellungen 12,4 % 7,16 Mio
  • Passive latente Steuern 0,5 % 288,0 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,1 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 133,95 Mio
  • Umsatzerlöse 94,7 % 126,84 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,9 % 3,91 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2,1 % 2,75 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 425,4 k
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 27,8 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 1,0 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 851
Aufwendungen 128,24 Mio
  • Materialaufwand 44,1 % −56,52 Mio
  • Personalaufwand 42,6 % −54,65 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,0 % −11,53 Mio
  • Abschreibungen 2,3 % −2,92 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,9 % −2,40 Mio
  • Sonstige Steuern 0,1 % −118,9 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % −107,8 k
  • Ergebnis nach Steuern 5,83 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 5,71 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • J***** C***** seit 2016 Geschäftsführer
  • R***** R****** seit 2014 Geschäftsführer
  • M*** S**** seit 2019 Prokura
  • O***** R*** seit 2016 Prokura
  • R****** g*** M***** H****** seit 2006 Prokura
14 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Top 3 halten 76,0 %
3 weitere Gesellschafter · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
90,0 % identifiziert 10,0 % nicht identifiziert
  • A**** H****** ≥25% 56,0 %
  • R***** H****** 10,0 %
3 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2025
  2. 22.12.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Gebäudetechnik Analyse, Beratung, Planung, Konstruktion, Dienstleistungen, Inbetriebnahme, sowie Be- und Betreuung und Betrieb im Rahmen von Betreiber- und Servicemodellen für - Elektroinstallation im Stark- und Schwachstrombereich - Energietechnik bis 30 KV - Sicherheitstechnische Anlagen (Brand, Einbruch, Zutritt, Überwachung), Rufanlagen - Ladeinfrastrukturlösungen, Elektromobilität, Photovoltaikanlagen, Elektrospeicher - Gebäudeautomation, Automatisierungstechnik - Schalt- und Steuerungsanlagen sowie Umwelt- und Verfahrenstechnik IT-Solution Analyse, Beratung, Planung, Implementierung, sowie Betreuung und Betrieb für (Gestattung- und Betreibermodelle) Miet-, Service- und Wartungslösungen sowie Pay-per-Use Modelle für - Daten- und Netzwerkinfrastruktur - Informations-, Kommunikations- und UCC- Lösungen - IT Server- und Client Infrastruktur sowie Hosting, Clouddienste, Rechenzentrums- betrieb,- - IT Managed Services, ThirdParty Maintenance - Softwareprodukte sowie IT- Lösungen insbesondere Security, Firewall
  3. 22.12.
    Satzungsänderung
    Heldele GmbH
  4. 04.11.
    Verschmelzung
    Heldele GmbH
  5. 18.02.
    Austritt einer Position
    B**** F********** · Geschäftsführer
  6. 2023
  7. 16.05.
    Austritt einer Position
    H****** K**** · Einzelprokura
  8. 18.04.
    Austritt einer Position
    S****** J****** · Einzelprokura
  9. 2019
  10. 03.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    M*** S**** · Einzelprokura
  11. 2018
  12. 07.08.
    Austritt einer Position
    W****** W*** · Geschäftsführer
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Heldele GmbH

Salach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der HELDELE GmbH Salach

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gebäudetechnik, IT-Solutions (Vormals ITK Systemhaus) und Automation sind die Dienstleistungsbereiche der HELDELE GmbH, Salach. Dazu gehören die Niederlassungen in Stuttgart und München, sowie die Montagestützpunkte in Eltville bei Wiesbaden und Hilzingen. Als 100%iges Tochterunternehmen gehört auch die Zielbauer GmbH in Karlsruhe und Die Stromtankstelle E-Mobility GmbH dazu.

Einen Teil des Portfolios bilden die Fachgebiete Gebäudetechnik mit Schwerpunkt der Elektrotechnik, E-Evolution (Elektromobilität, Photovoltaik, Energiespeicher) sowie Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik. Weitere Kompetenzen liegen im Bereich IT-Solutions. Den Bereich haben wir vom ITK Systemhaus auf IT-Solutions umbenannt. Dabei handelt es sich mit den Fachbereichen Medien-, Kommunikations- und Informationstechnik. Dazu kommt die dritte Säule, die Automation. In der Automation bietet HELDELE den Kunden Dienstleistungen und Produkte im Bereich der Verfahrens- und Umwelttechnik, sowie im Industrial Service an. Im Industrial Service handelt es sich um Maschineninstandhaltungen mit Reparaturen sowie der Dienstleistung rund um die Thermografie. Die HELDELE "Die Stromtankstelle E-Mobility GmbH" ist nach wie vor für die weitere Entwicklung in der E-Mobilität vorgesehen.

Forschung und Entwicklung:

Themen des Bereiches Kompetenzcenter Technologie sind die technische Beratung zur Energieeinsparung und zum Energiemanagement und die Erbringung gutachterlicher Leistungen sowie das integrierte Managementsystem. Der Bereich hält einen engen Kontakt zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen und stellt die verantwortliche Elektrofachkraft für die HELDELE GmbH.

Vor 3,5 Jahren wurde das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Maßnahme "InnoVET" ausgeschriebene Förderprojekt gewonnen. Daraus resultierte das Projekt mit dem Titel "BexElektro". Dieses wurde gemeinsam mit mehreren Projektpartnern wie dem Fraunhofer IAO Stuttgart, dem etz (Elektrotechnologiezentrum Stuttgart) und auch Phoenix Contact, Mennekes, Meyer Technik, Elektro Dresden West sowie EBZ Dresden und BFE Oldenburg ins Leben gerufen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte durch HELDELE eine Intensive Bearbeitung der aufeinander abgestimmten Bildungsangebote der DQR Stufen 3 bis 7 zu den neuen Berufen "Berufsspezialist erneuerbare Energien", "Berufsspezialist Ladeinfrastruktur und Elektromobilität" sowie dem "Berufsspezialisten Gebäudesystemintegration".

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz angespannter konjunktureller Lage in der deutschen Gesamtwirtschaft ist die Stimmung in den Elektrotechnischen Handwerken (E-Handwerken) -dank solider Auftragspolster und steigender Umsätze- vergleichsweise gut, berichtet der ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) in seinem Frühjahrsgutachten 2024. Es zeigen sich aber vermehrt Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung. Der Anteil der Betriebe mit offenen Stellen ist leicht rückläufig, bleibt aber immer noch auf einem hohen Niveau. Aktuell gehen weniger Betriebe von einer Verbesserung der Geschäftssituation in den nächsten sechs Monaten aus.

Der Geschäftsklimaindex der elektrotechnischen Handwerke Deutschland sinkt auf 75,7 von 100 möglichen Punkten, ist aber immer noch auf einem stabil hohen Niveau. Der Wert liegt aber 4,3 Punkte unter dem Wert aus dem Herbst 2023 und weist auf eine leicht abflauende Stimmungslage im E-Handwerk hin. Für die nächsten 6 Monate gehen 15,5 Prozent von einer Verbesserung ihrer Geschäftssituation aus, während 23,5 Prozent eine Verschlechterung erwarten.

Die Zahl der Unternehmen, die offene Stellen melden, ist leicht rückläufig, liegt aber mit 57,5 Prozent immer noch auf einem sehr hohen Niveau und verdeutlicht, dass der Großteil der Betriebe auch mittelfristig von einer guten Geschäftslage ausgeht. 27,7 Prozent der Betriebe erwarten zudem, dass sie in den nächsten sechs Monaten die Zahl ihrer Beschäftigten erhöhen können, 10,7 Prozent erwarten diesbezüglich einen Rückgang.

Bei den Umsätzen mit Photovoltaik und Speicher zeigt sich, dass private und gewerbliche Auftraggeber mit 38,8 Prozent beziehungsweise 36,1 Prozent (Speicher) am Umsatz weiterhin die bedeutendsten Kundengruppen darstellen. Öffentliche Auftraggeber und Wohnungsbaugesellschaften tragen 13,7 Prozent beziehungsweise 11,4 Prozent zum Umsatz im Elektrohandwerk bei. Diese Verteilung hat sich gegenüber der Herbstumfrage so gut wie nicht verändert und verdeutlicht die Vielseitigkeit der Einsatzbereiche elektrohandwerklicher Tätigkeiten. Die Krisenfestigkeit macht sich durch das bereite Kundensegment und der zahlreichen Geschäftsfelder bemerkbar. Die Stagnation im Neubau (12,3% Umsatzanteil) konnte durch Leistungen im Bereich der Gebäudesanierung (18,7%) ausgeglichen werden. Im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ist weiterhin eine seit einem Jahr rückläufige Nachfrage zu beobachten. Der Umsatzanteil sank gegenüber der Herbstumfrage des ZVEH von 4,5 Prozent auf 3,8 Prozent. Ein Grund ist sicher der Wegfall der KFW-Förderung seit 2023.

Entwicklung in der Region Stuttgart

Im Handwerkskammergebiet Region Stuttgart wird die Geschäftslage laut Konjunkturbericht der Kammer zum Jahresbeginn 2024 minimal schlechter bewertet als zum letzten Jahresbeginn. Im aktuellen Quartal bewerten 50 Prozent (im Vergleich zu 56% im Vorjahresquartal) ihre Geschäftslage als "gut". Eine spürbare konjunkturelle Entwicklung ist auch nach dem Jahreswechsel nicht in Sicht. Die Bundesregierung hat die BIP-Prognose für 2024 gesenkt, die Wirtschaft wird voraussichtlich nur noch um 0,2 Prozent wachsen. Die Südwesthandwerksunternehmen lagen zu Jahresbeginn bei Aufträgen-, Produktion und Umsätzen im Minus. Die Binnen- und Auslandsnachfrage bleiben schwach, ebenso die Stimmung der privaten Haushalte. Der Arbeitsmarkt blieb bislang robust und die Teuerungsraten gehen weiter zurück. Mit einer ersten Erholung rechnet die Handwerkskammer frühestens ab dem Frühjahr. Risiken liegen insbesondere in der Unsicherheit der wirtschaftlichen Ausrichtung, bei bürokratischen Belastungen aber auch bei Lieferketten und Energie.

Zur Auftragslage:
Negativer fallen auch die Einschätzungen zur aktuellen Umsatz- und Auftragslage aus. So geben mit 11 Prozent deutlich weniger Betriebe als zum Jahresbeginn 2023 (27%) an, dass ihr Umsatz gestiegen sei. 43 Prozent (Q1/2023: 32%) hatten sinkende Umsätze zu verzeichnen. Ähnliches gilt für den Auftragseingang. Der bei 44 Prozent (Q1/2023: 27%) rückläufig war.

Beschäftigte:
Eine Steigerung der Beschäftigungserwartung für das erste Quartal 2024 sehen in der Handwerkskammer Region Stuttgart derzeit 10,2 % der Befragten (14,7 Vorjahresquartal) und 85,2 % gehen im 1.Quartal 2024 von einer gleichbleibenden Beschäftigungserwartung aus (80,8% Vorjahresquartal). 4,6% sehen eine Rückläufige Beschäftigungserwartung (4,4% Vorjahresquartal)

Investitionen:
Die Investitionsneigung liegt im aktuellen Quartal auf einem etwas niedrigeren Niveau als zum Jahresbeginn 2023. Bei unverändert 15 Prozent (Q1/2023:16%) sind die Investitionen zwar gestiegen, bei 28 % jedoch (Q1/2023: 17%) gesunken.

IHK Stuttgart
Bei der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Stuttgart zum Jahresbeginn 2024 ergibt sich ein negativer Trend. Hohe Energiekosten, Inflation, schwacher Konsum, eine rückläufige Auftragslage und Fachkräftemangel belasten zunehmend die Unternehmen in der Region. Aktuell fehlt es der Wirtschaft an nötigen Impulsen, um wieder in Schwung zu kommen. Seit der Herbstumfrage 2023 hat sich der Indikator der aktuellen Geschäftslage kaum verbessert und liegt zum Jahresbeginn 2024 bei circa 15 Punkten. In einer guten Geschäftslage befindet sich derzeit jedes dritte Unternehmen. Eine schlechte Geschäftslage melden 18 Prozent der Unternehmen im IHK Bezirk Stuttgart.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die wirtschaftlichen HELDELE-Kennzahlen -wie im Vorjahr- weiter positiv. Zur Umsatzsicherung und zum Ergebnis haben alle Bereiche und Kundensegmente beigetragen.
Für das Geschäftsjahr 2024 ist aktuell eine positive Auslastung in allen Bereichen und Kundensegmenten gegeben. Der Jahresüberschuss des Vorjahres konnte verbessert werden und liegt bei 5.021 T€ für das Jahr 2023. Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 14.478 T€ (+12,7%) gesteigert.
Der Mangel an Fachkräften ist ein ernst zu nehmender Faktor für die weitere Gesamtleistungsbetrachtung der HELDELE GmbH Salach. Wir bilden weiter konstant Jugendliche in den verschiedenen Elektro- und IT-Berufen aus. Eine wichtige und erfolgreiche Maßnahme der Mitarbeitergewinnung ist unsere Aktion "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" und die Recruiting-Maßnahmen im Social-Media-Bereich. Derzeit sind das die Einzigen erfolgreichen Werkzeuge zur Mitarbeitergewinnung. Zusätzlich investieren wir zunehmend mehr in Mitarbeiterbindungsmaßnahmen. Wir investieren auch wieder verstärkt in technische Fortbildungen und in Führungskräfteseminare.

3. Lage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von 5.021 T€ [Vorjahr 4.795 T€] erzielt werden. In allen Bereichen und Abteilungen war zu jeder Zeit eine Auslastung gegeben. Außerordentliche Vorgänge, außer den geschilderten, waren nicht zu verzeichnen.

a) Ertragslage

2023 trugen alle Bereiche dazu bei, dass die geplanten Zahlen gehalten und übertroffen werden konnten. Die Auftragslage war und ist, zum Jahresbeginn 2024 unverändert gut. Zu der hohen Liquidität und Gesamtleistung tragen zwei summenmäßig hohe Aufträge von Bestandkunden bei, die auch noch 2024 weiter ausgeführt werden. Der Materialaufwand incl. Fremdleistungen belief sich 2023 auf 59.971 T€ [Vorjahr 50.851 T€], die Personalkosten auf 50.414 T€ [Vorjahr 46.705 T€], die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 9.331 T€ [Vorjahr 9.148 T€].

2023 2022
T€ T€
a) Ertragszahlen
Gesamtleistung 128.213 113.735
Jahresergebnis 5.021 4.795
Abschreibungen 2.771 2.970
Jahresergebnis vor Zins, Abschreibungen und Steuern (EBITA) 9.905 9.777
b) Finanzlage
a) Bilanzziffern
Bilanzsumme 60.115 48.799
Eigenkapital 30.184 28.163
Anlagevermögen 9.702 10.298
Bankschulden 0 313
Flüssige Mittel 29.054 6.259
b) Finanzziffern
1. Cashflow nach DVFA/SG 7.869 7.976
2. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 28.125 5.302
3. Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.914 -1.288
4. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -3.416 -3.719
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (Summe 2.- 4.) 22.795 295

Die stichtagsbedingte vorübergehende Liquiditätsschöpfung aus dem Bereich des Net Working Capital (insbesondere der erhaltenen Anzahlungen) i.H.v. rd. 20 Mio. Euro führte zu einer signifikant geringeren korrigierten Bilanzsumme und einem entsprechenden Anstieg der Kennzahl auf ein Vielfaches des Sollwertes. Der Operative Cashflow lag bei 28.125 T€.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten 2023 komplett getilgt werden und sind zum 31.12.2023 mit 0 zu bewerten. Per 31.12.2023 belief sich der Gesamt-Cashflow auf rd. +22.795, das Net Working Capital bei 22.617 T€. Die liquiden Mittel erhöhten sich durch die Anzahlungen im Bezug zum Vorjahr auf 29.054 T€.

Unsere Zahlungen haben wir jeweils erfüllt und innerhalb der Fristen ausgeglichen.

c) Vermögenslage

Auf Grund der Bilanzverlängerung reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 50,2% [2022 = 57,7%]. Die Bilanzsumme liegt bei 60.115 T€ [2022 = 48.799 T€]. Die absolute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens erhöhte sich um 2.021 T€ auf 30.184 T€.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern, Kapitalrendite [ROCE- Return on Capital Employed] und den Cashflow heran.

Die Kapitalrendite [ROCE] ist eine Kennzahl zur wertorientierten Unternehmenssteuerung und sagt aus, wie effizient und profitabel ein Unternehmen mit seinem eingesetzten bzw. gebundenen Kapital umgeht. Die Kennzahl ist aufgrund der Korrekturen der Bilanzsumme aussagekräftiger als der ROI. Als hervorragend gelten Werte ab 9-10%. Die HELDELE GmbH erreichte auch im Jahr 2023 mit 342,6 % einen Wert, der über dem geforderten Wert von 10% liegt.

Den Cashflow berechnen wir anhand der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und der Berücksichtigung der Veränderungen aus den Rückstellungen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) beträgt 7.134 T€ [Vorjahr 6.807 T€]. Die Kapitalrendite [ROCE] beträgt im Geschäftsjahr 342,6 % [Vorjahr 29,3 %]. Der erfolgswirksame Cashflow belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 7.734 T€ [Vorjahr 7.718 T€].

5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Gebäudetechnik:

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Bereich Gebäudetechnik -wie in den Jahren davor- die gesteckten Ziele voll erfüllen. Der Bereich realisiert die klassische Elektrotechnik, Installation, Wartung, Gebäudeautomation, Sicherheitstechnik mit Brand- und Einbruchmeldetechnik und die erneuerbaren Energien (E-Evolution). Schwerpunkte sind die reinen klassischen Elektroinstallationen und das Projektgeschäft sowie die Jahresvertragsleistungen in der Industrieinstandhaltung. Weitere Themen zur Energieeffizienz im Bereich der Gebäudeautomation ergänzen das klassische Elektroinstallationsportfolio. Zusätzlich qualifizieren wir im Bereich gezielt Personal für zukunftsträchtige Tätigkeiten in den Bereichen Thermografie, elektrischer Explosionsschutz sowie zum Thema Sicherheit elektrischer Anlagen. Die Gebäudeautomation ist ein fester und notwendiger Bestandteil, der die Schnittstelle zu anderen Fremdgewerken wie z.B. Heizung/Lüftung/Klima oder auch de Medientechnik oder des Lademanagements sicherstellt und sich gut entwickelt. Der Fachbereich Sicherheitstechnik trägt konstant zu einer stabile Umsatzentwicklung bei und hat mit seinem hohen Service- und Wartungsanteil auch ein gutes Ertragspotential. Für alle Bereiche der Gebäudetechnik gilt, dass die gesteckten Ziele voll erfüllt werden konnten. Auch der Bereich E-Evolution mit Schwerpunkt erneuerbare Energien (PV), Ladetechnik für E-Fahrzeuge, Lastmanagement und Batterietechnik bietet weiteres Potential. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 waren die Hauptkundenbranchen breit gestreut, dazu gehörten Automobilhersteller/-zulieferer, Maschinen- sowie Anlagenbau, Versicherungen und Banken sowie die Bekleidungsindustrie und Pharmaunternehmen. Durch zwei Großaufträge aus dem Pharma- und Automobilbereich kann das Jahr 2023 für den Bereich und dem gesamten Unternehmen als außergewöhnlich bezeichnet werden. Durch die damit verbundenen Anzahlungen sind auch die finanziellen Leistungsindikatoren außergewöhnlich

(Siehe Punkt 4.). Mangel an gut ausgebildeten Elektronikern bleibt uns auch im Geschäftsjahr 2023 und 2024 als Dauerthema erhalten.

Am Standort Eltville konnte die Gebäudetechnik auch 2023 den Umsatz halten und zum Ertrag beitragen. In Eltville ist jederzeit eine gute Auslastung gegeben.
Am Standort ist unser langjähriger Abteilungsleiter im Mai 2023 altersbedingt ausgeschieden. Am Standort Salach ebenso unser langjähriger Bereichsleiter und Prokurist. In Salach konnten sich unsere neuen jungen Führungskräfte rechtzeitig auf die Aufgaben vorbereiten.
Am Standort Eltville sind 23 Mitarbeiter beschäftigt, im Bereich Gebäudetechnik insgesamt 357.

ITK Systemhaus:

Im Jahr 2023 konnte das ITK Systemhaus die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr steigern. Der Vertrieb kann sich auf ein gut eingespieltes Technikteam verlassen. Die Kundenberatungen im Zusammenspiel zwischen Technik und Vertrieb sind von fachlich hoher Qualität. Durch das Experience-Center des Systemhauses können Kundenberatungen rund um die Informationstechnologie auch im Live-Einsatz gezeigt werden. Sichtbar wird, was modernste IT-Infrastruktur, Kommunikationstechnologien, Sicherheitslösungen, Videokonferenzsysteme und Präsentationsmedien heute leisten können. Zusätzlich haben wir Kommunikations- und IT-Lösungen aus der Cloud im Angebot und können Leistungen als Cloudportal für die Kommunikation sicherstellen. Für den Sommer 2024 ist ein Relaunch der Internetseiten des Fachbereiches geplant und ein anderer Sprachgebrauch für den Bereich. Aus ITK Systemhaus wird IT-Solutions. Dadurch wollen wir die Sichtbarkeit unserer Kompetenzen im IT-Lösungsbereich in den Focus stellen und den Bereich als IT-Kompetenz-Center sichtbar machen. Im Bereich IT-Outsourcing und Managed-Service spezialisieren wir uns und können unsere Kunden als vollumfänglicher IT-Service-Dienstleister bedienen. Ein vorhandener IT-Schulungsraum bietet die Möglichkeit die komplexe Technik für unsere Kunden gleich als Einarbeitung zu vermitteln. Für unsere Kunden ist dadurch ein schneller und effektiver Echtbetrieb nach einer IT-Umstellung gewährleistet. In Walddorfhäslach wurde im Juli 2023 eine neue IT-Niederlassung gegründet, um die Kunden von dort aus auch überregional bedienen zu können.

Die Re-Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 konnte im Dezember 2023 erfolgreich aufrechterhalten werden und stellt neben unseren technisch gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine zusätzlichen Vertrauensbildung in unsere Leistungen dar. Die Abteilung Medientechnik konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre komplexen Dienstleistungen und Produkte ebenfalls wieder sehr gut darstellen, so dass eine gute Auslastung und ein Ertrag für 2023 immer gegeben waren. In Zeiten von komplexen und unzuverlässigen Lieferketten ist unser Ersatzteillager wichtig und garantiert unseren Kunden auch im Störungsfalle eine schnelle Problemlösung.

Im Jahr 2023 hat sich der Bereich IT-Solutions gut entwickelt und stellt sich erfolgreich den IT-Themen wie z.B. Cloud und Sicherheitsthemen. Die Themen wie Digitalisierung, Datenschutz, IT-Sicherheit sind kein Trend mehr, sondern in der Unternehmenskommunikation unabdingbar. Das bietet uns auch für die kommenden Geschäftsjahre gute Voraussetzungen für diesen Bereich unseres Hauses. Letztendlich partizipieren alle HELDELE Bereiche von einer starken IT-Unterstützung, da die IT- und KI-Abhängigkeit zunehmend in alle technischen Bereichen Einfluss nehmen wird. Insgesamt sind im IT-Solutions-Bereich 183 Mitarbeiter beschäftigt.

Niederlassung Stuttgart:

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die gesamte Niederlassung Stuttgart immer eine gute Auslastung erreichen. Die Kundenausrichtung ist weiterhin auf Industrieinstandhaltung und Wartungsleistungen von elektrotechnischen Anlagen fokussiert. Trotz schwierigem Umfeld in der Region Stuttgart konnten die Gesamtleistung und der Ertrag für die Niederlassung Stuttgart im Vergleich zum Vorjahr übertroffen werden. Das Ziel eine langfristige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kunden in der Region Stuttgart aufzubauen hat sich bewährt und wird konsequent weiterverfolgt.

Der Fachbereich Automation/Verfahrenstechnik der NL Stuttgart konnte im Jahr 2023 die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr wesentlich steigern. Dadurch leistete die Abteilung einen wichtigen Beitrag zum positiven Gesamtbild des Firmenumsatzes und des Ertrages sowohl für die Niederlassung als auch für das Gesamtunternehmen. Insgesamt ist die Entwicklung in den Bereichen der Verfahrenstechnik zufriedenstellend. Die Auslastung in der Abteilung war immer gegeben.

In dem Bereich der Automation/Verfahrenstechnik sind insgesamt 21 Mitarbeiter tätig.

Der Bereich Informationstechnologie der Niederlassung Stuttgart agiert eigenständig, greift bei komplexerem Kundeninteresse auf den IT-Solutions-Bereich in Salach zurück. Im Bereich IT der Niederlassung ist eine stabile Gesamtleistung und eine stabile Deckungsbeitragsleistung gegeben.

Neben der Elektrotechnik, der Verfahrenstechnik und der IT ist noch der Standort Hilzingen organisatorisch der Niederlassung Stuttgart zugeordnet, der sich ebenfalls Umsatz- und Ertragstechnisch gut entwickelt und jederzeit eine Auslastung hatte.

Auch in der Niederlassung Stuttgart gab es altersbedingte Veränderungen. Wir konnten durch vorausschauende Personalplanung das altersteilzeitbedingte Ausscheiden des langjährigen Niederlassungsleiters und Prokuristen kompensieren.

Insgesamt sind in der Niederlassung Stuttgart und am Standort Hilzingen 132 Mitarbeiter (inclusive der 21 Mitarbeiter im Bereich Automation/Verfahrenstechnik) beschäftigt.

Niederlassung München:

Der Standort der Niederlassung in München konnte einen der bereits erwähnten Großaufträge bei einem Pharma-Kunden gewinnen. Dadurch wurde die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr noch einmal nach oben katapultiert. Dabei trugen die beiden Fachbereiche, also der IT-Solution-Bereich der Niederlassung München und die Gebäudetechnik der Niederlassung München, gleichermaßen zur Steigerung der Gesamtleistung bei. Durch diesen Großauftrag ist auch eine gute Auslastung bis in das Jahr 2024 gesichert. Serviceeinsätze für die HELDELE-Kunden in München können auch von der Technik her sehr gut und schnell bedient werden. Weiterhin ist die Neukundengewinnung im IT-Solutions-Bereich ein notwendiges und erfolgreiches Konzept für die Niederlassung München. Die Sicherheitstechnik wird ebenfalls auch am Standort München nachgefragt und ist unter der Gebäudetechnik der Niederlassung geführt.

Insgesamt sind in der Niederlassung München 56 Mitarbeiter beschäftigt.

Nachhaltigkeit:

Wir sind seit 2014 Gründungsmitglied der WIN!-Charta, (Initiative Nachhaltigkeit des Umweltministeriums Baden Württemberg) die auf einer Selbstverpflichtung basiert. Dabei steht das nachhaltige Wirtschaften im Mittelpunkt und schließt ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung mit ein. Derzeit bekennen sich über 350 Firmen zu den 12 Leitsätzen. Aktuell ist auch eine Erweiterung um ein Klimaschutzkapitel möglich. Seit Mai 2014 berichten wir einmal jährlich über diese 12 Leitsätze an die Öffentlichkeit, unseren Stakeholdern und an die Mitarbeitenden.
Der größte Hebel, um die CO2 Reduzierung zu beeinflussen liegt in unserem Fahrzeugbereich. Im Berichtszeitraum 2023 haben wir den Bestand in der Schadstoffklasse E6 aufgestockt und zum Stichtag 31.12. von dieser Art 416 Fahrzeuge im Bestand. Die E5-Fahrzeuge sind anteilig auf 39 Fahrzeuge gesunken und die Elektrofahrzeuge sind auf 31 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir den CO2 Ausstoß unserer Fahrzeuge somit stabil halten. Der Durchschnittsverbrauch betrug 4,7 Liter/100km und das Durchschnittsalter der Fahrzeuge stieg um 25,5% auf 5,5 Jahre. Wir haben in den letzten beiden Jahren überproportional wenig Fahrzeuge neu gekauft, da die Beschaffungslage am KFZ-Markt zeitweise schwierig war.

Weiterhin beteiligen wir uns an der Brancheninitiative SAQ 5.0 der Automobilisten. Dabei werden die Themenfelder Arbeitsbedingungen und Menschenrechte, Arbeitsschutz, Unternehmensethik, Umwelt- und Liefermanagement, Treibhausgase mit einer Selbstauskunft gefordert und sind mit belastbaren Dokumenten zu belegen.

Die Bearbeitung der Kundenanfragen stellt uns vor neue Herausforderungen. Jeder Kunde beginnt seine eigene Nachhaltigkeitsabfrage oder arbeitet mit unterschiedlichen Betreuungsunternehmen zusammen, die wiederum Ihre eigene Software platzieren wollen. Es handelt sich um die Plattformen EcoVadis, SAQ 5.0, IntegrityNext und die WIN!-Charta (ab 2024 KLIMAWIN).

Über den Stand unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten können Sie sich auf unserer Homepage informieren und die WIN!-Charta einsehen. Auf der EcoVadis-Plattform können Sie eine Anfrage zur Einsicht stellen. Für 2024 ist der Einstieg in die Zertifizierung DIN EN ISO 14001 [Umweltmanagementnorm] geplant und wird zukünftig in unser integriertes Managementsystem [IMS] aufgenommen.

6. Gesamtaussage

Im Jahr 2023 haben sich die Rahmenbedingung, wie Lieferverzögerungen und Preissteigerungen etwas entspannt. Wir spüren jedoch teilweise bei den Unternehmen eine Zurückhaltung bei den Investitionen, da das Vertrauen in den Standort Deutschland und in die Zukunftserwartungen nicht vorhanden sind. Durch unsere vielseitige Kundenstruktur sind wir breit aufgestellt und können aktuell keine Beeinträchtigungen feststellen. Für das Jahr 2023 kann unsere wirtschaftliche Lage als zufriedenstellend bezeichnet werden. Für den Start 2024 sind wir derzeit ebenfalls zufrieden. Unsere angestrebten Unternehmensziele konnten alle erreicht werden.

Die Ausbildungsquote lag 2023 bei 13,5 Prozent (Vorjahr 13,1 Prozent). Wir bilden schon seit Gründung des Unternehmens kontinuierlich Jugendliche in elektrotechnischen Berufen aus. Ebenso investieren wir in die Weiterbildung unserer Fachkräfte. Das werden wir auch weiterhin uneingeschränkt tun. Dazu haben wir ein Ausbildungszentrum in Planung, der Spatenstich wird im Frühjahr 2025 erfolgen. Wie im Vorjahr stellen wir auch in der Bewerbungsphase für das Jahr 2025 fest, dass die Motivation und die Leistungsfähigkeit der Bewerber der Schlüssel für eine erfolgreiche Ausbildung sind. Zudem ist beim Recruiting der Markenname HELDELE für Fachkräfte ein wichtiges Argument. Die Digitalisierung unseres Bewerberprozesses auf unserer Homepage hat sich bewährt. Wir geben den Bewerbern die Möglichkeit über Social Media, Xing oder LinkedIn die Bewerbung mit wenigen Clicks in unsere HR-Software medienbruchfrei zu integrieren. Das beweist sich als richtiger Schritt, da nur noch 2,0 % der Bewerbungen über eine klassische schriftliche Bewerbung kommen. Dabei erreichen uns durchschnittlich 40% der Bewerbungen "Online", also über die beschriebenen Kanäle der HR-Software und über Social Media und 59% per "E-Mail" (alle Werte für Gesamt 2023). Die Entscheidung, auf Social-Media vertreten zu sein ist der einzig gangbare Weg für das Recruiting. In 5 Klicks zum neuen Job ist die neue Realität. Auf TikTok sind wir zwar vertreten, sehen das Medium eher kritisch.

III. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 gehen wir auf Grund der weiterhin unsicheren Rahmenbedingungen -trotz der beiden Großaufträge- von einer gleichen Gesamtleistung wie 2022 aus. In 2023 konnten wir zwei der höchsten Auftragseingänge (Bereich Gebäudetechnik und Niederlassung München) der HELDELE Geschichte verzeichnen. Dieser Sondereinfluss wird 2024 abnehmen. Wir sehen den Umsatz aus 2022 eher als realistisch an. Für unsere Fachkräfte ist das ein wichtiges Signal, dass die Auslastung im Bereich Gebäudetechnik zunächst gut gesichert ist. Wie sich eventuelle Investitionszurückhaltungen oder weiter steigende Inflation, auf die wirtschaftliche Gesamtstimmungslage in Deutschland auswirken wird, können wir zum heutigen Tag nicht abschätzen. Durch langfristig Verträge und Steigerung des Lagerbestandes haben wir Vorsorge getroffen. Weiterhin nicht abzuschätzen ist die Verunsicherung im Automobilsektor. Derzeit profitieren wir noch von der Umstellung der Gebäude auf Nachhaltigkeit und Investitionen auf Grund der Modellwechsel in der Produktion auf E-Fahrzeuge. Entscheidend wird sein, wie die deutsche Automobilindustrie sich die nächsten 3-4 Jahre auf dem Weltmarkt behaupten kann. Aus diesem Grund ist uns auch wichtig unseren Anteil am Automobilumsatz ständig im Fokus zu behalten. Alle Unsicherheitsfaktoren sind Außeneinflüsse die wir nicht, oder nur bedingt steuern können. Beim Ergebnis vor Steuern rechnen wir 2024 mit einem gleichen Ergebnis wie 2022. Die Einführung des neuen ERP-Systems hat sich bewährt. Derzeit rollen wir die ERP-Software auf verbundene Unternehmen aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Auch im Jahr 2024 wird unsere Branche durch die allgemeine Verteuerung der Rohstoffpreise, der Inflation und der allgemeinen Preissteigerung für Hardware und Dienstleistungen beeinflusst. Investitionszurückhaltung ist die Folge. Der Bereich Gebäudetechnik ist nach wie vor von der Rohstoffpreisverteuerung betroffen und muss diese an die Kunden weitergeben. Bei IT-Komponenten ist dies ebenfalls der Fall. Die Lieferfähigkeit von IT-Komponenten ist aktuell kein Thema und gut gewährleistet.
Unsere Arbeitsplatzangebote für Fachkräfte (ohne Auszubildende) an allen Standorten und Stützpunkten der HELDELE GmbH Salach lagen Anfang 2024 bei ca. 67 offenen Stellen (Vorjahr 56). Der Anstieg ist auch mit dem neuen Standort Waldorf Häslach verbunden. Es bleibt die Herausforderung in unserem hoch technischen Umfeld weiter nach erfahrenen Fachkräften zu suchen und zukünftig gutes Personal zu gewinnen. Der Weg der eigenen Ausbildung wird beibehalten. Für das Jahr 2025 gehen wir -wie im Vorjahr- ab sofort in das Recruiting für neue Auszubildende 2025. Wie zuvor erwähnt setzen wir weiter auf die Onlinepräsenz und auf die Social-Media-Kanäle. Die Lohnerhöhungen aus dem Tarifabschluss der elektrotechnischen Handwerke werden wir mit 3 % zum 01.07.2024 umsetzen. Hinsichtlich der Inflationsausgleichsprämie sind wir wieder in Vorleistung gegangen und gewähren den Vollzeitbeschäftigten mit der Abrechnung Mai 2024 (Tarifvertrag sieht den September vor) 1.000 Euro und für Auszubildende und Teilzeitkräfte 500 Euro.
Die Energiekosten belasten uns in den Fuhrparkkosten. Den Einsatz von E-Fahrzeugen werden wir -dort wo es sinnvoll ist- weiter verstärken. Wie im Prognosebericht erwähnt, haben wir auf die gesamtwirtschaftlichen Themen wenige Einfluss und Reaktionsmöglichkeiten. Die Aufnahme von Geflüchteten konnten wir auch 2023 nicht verzeichnen, da mangelnder technischer Hintergrund die Ursachen waren.
Wie 2022 hatten wir auch 2023 mit verwaltungstechnischen Mehrbelastungen auf Grund der Unübersichtlichkeit der EU-Entscheidungen in den Bereichen Soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und CO2 Bilanzierung und Lieferkettengesetz zu kämpfen. Jeder unserer größeren Kunden verlangt eigene Zertifizierungsvorgaben und hat differenzierte Ansprüche wie im Punkt Nachhaltigkeit beschrieben. Zudem haben die größeren Kunden auch unterschiedliche Plattformen für die Nachweispflichten.

Das vermehrte Aufkommen von Phishing-Attacken konnten wir durch umfangreiche technische Aufrüstungen und permanente Awareness-Schulungen bisher gut abwehren. Mit einer neuen Software "Zscaler" haben wir 2024 erneut in die Sicherung unserer IT investiert. Eine 100%-ige Sicherheit ist jedoch niemals gegeben. Zudem sind wir Cyber-Versichert.

Unser Risikomanagementsystem erfasst die einzelnen Bereiche und wird von den Bereichsleitern in einem quartalsweisen Risiko- und Chancenbericht dargelegt.

Ertragswirtschaftliche Risiken

Einzigartig ist die Dichte der Unternehmen im Elektrohandwerk im Großraum Stuttgart. Die Wettbewerbsbedingungen sind schwierig. Unsere Dienstleistungen und Produkte bieten echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile, deshalb gehen wir auch für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass unsere leistungs- und ertragswirtschaftlichen Risiken einschätzbar sind und stabil bleiben. Ertragsrisiken können wie bereits erwähnt jedoch aus den aktuellen Außeneinflüssen kommen. Die Unsicherheiten, wie hohe Energiekosten, volatile politische Entscheidungen, schlechte Infrastruktur, hoher Bürokratischer Aufwand durch CSRD-Berichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive) lassen in der Summe das Vertrauen in den Standort Deutschland und "Made in Germany" schwinden. Daher können wir nicht ausschließen, dass auch unsere Kunden Investitionen gar nicht ausführen lassen oder auf die lange Bank schieben. Zusätzlich deuten die Prognosen der Wirtschaftsinstitute auf eine Rezession hin. Letztendlich lassen sich die Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit derzeit noch nicht ab- bzw. einschätzen. Unsere Marktanteile haben wir mit den genannten beiden Großaufträgen im Verhältnis zu unserer Mitarbeiterzahl auf ein Maximum gebracht und werden das im Jahr 2024 nicht wesentlich ausdehnen können.
Auch für 2023 haben wir einen ergänzenden Bericht "Wirtschaftliche Verhältnisse der HELDELE GmbH Salach" erstellen lassen, so dass die Finanzkennzahlen noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet werden können. Für interessierte Parteien stellen wir diesen zur Verfügung.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungs- und Zinsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sehen wir derzeit nicht. Wir haben auch keine Risikopapiere im Portfolio. Die Liquiditätslage ist derzeit zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Bankverbindlichkeiten wurden alle planmäßig getilgt und wir sind zum 31.12.2023 ohne Bankverbindlichkeiten in das Jahr 2024 gestartet. Die Bankenauswertungen lagen bei Erstellung dieses Berichtes noch nicht vor. Auch die Bonitätsanalyse der Deutschen Bundesbank liegt noch nicht vor. Im Bericht "Wirtschaftliche Verhältnisse der HELDELE GmbH Salach" wird bestätigt, dass eine Einstufung in den Investment-Grade-Bereich gegeben ist. Die Kapitaldienstfähigkeit ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes weiterhin uneingeschränkt gewährleistet.

2. Chancenbericht

Die Themen Gebäudesanierung, Nachhaltigkeit und Energieeinsparung, so wie der Schwenk zur Elektromobilität werden zukünftig noch mehr Nachfragen nach intelligenter Gebäudesystemintegration erzeugen. Dadurch entstehen Umbau, Sanierungs- und Investitionsbedarfe auch in nachgelagerten Wirtschaftszweigen. Die notwendige Digitalisierung ermöglicht weitere Chancen, die wir aus HELDELE-Sicht jederzeit umfassend bedienen können. Überall dort, wo komplexe IT- und Gebäudetechnik gefragt ist, sehen wir weiter unseren Wettbewerbsvorteil. Aus diesem Grund haben wir auch den Beruf Elektroniker für Gebäudesystemintegration in die Ausbildung mit aufgenommen. Wie erwähnt wurde der Bau eines Ausbildungszentrums beschlossen und der Spatenstich ist für 2025 geplant. Dadurch sichern wir uns zusätzlich einen Wettbewerbsvorteil im Recruiting. Bereits 2020 hatten wir uns an einem Forschungsprojekt mit dem Fraunhofer IAO und dem ETZ Stuttgart beteiligt. Dabei handelt es sich um die Erarbeitung eines neuen Qualifizierungsabschlusses für die berufliche Bildung. Die teilnehmenden Kandidaten werden die Abschlussbezeichnung "Berufsspezialist" tragen. Das ermöglicht unseren Mitarbeitern/innen in den Bereichen Ladeinfrastrukturanalysen (LIS), erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiemanagement (EEE) oder der Gebäudesystemintegration (GSI) die Bildungsstufe DQR 5 zu erreichen und gibt unseren Kunden die Sicherheit, dass unsere Fachkräfte in den Zukunftsthemen bestens ausgebildet sind. Dadurch heben wir uns weiter vom Wettbewerb ab und können auch Fachkräfte in den Elektroniker-Berufen motivieren und rekrutieren. Die ersten Absolventen aus unserem Haus können wir schon verzeichnen.

Der Bereich Sicherheitstechnik überzeugt nach wie vor durch solide und beständige Kennzahlen bei den Projekten und in der Wartung. Im IT-Solution-Bereich hat sich die Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001 [Informationssicherheit] bewährt. Bei den KRITIS-Unternehmen sind wir als Dienstleister gelistet. Diese Betreiber kritischer Infrastrukturen sind dazu verpflichtet nach dem IT-Sicherheitsgesetz bestimmte IT-Mindeststandards zur Vermeidung spezieller IT-Vorfälle einzuhalten. Auch unser Tochterunternehmen die Zielbauer GmbH nutzt die Verbindung zum IT-Solutions-Bereich, um Kunden auf den neuesten Stand der Technik im IT-Bereich und speziell medientechnischen Bereich zu bringen.
Der Bereich Elektromobilität erlebt mit der Kombination Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Batteriespeicher derzeit eine sehr gute Nachfrage. Zudem haben wir weiteres Personal für diese Zukunftsthemen aufbauen können.

3. Gesamtaussage

Aus Sicht der Geschäftsleitung haben wir die technischen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gestaltet, dass wir den von unseren Stakeholdern an uns gestellten betriebswirtschaftlichen Ertrag und den technischen und organisatorischen Anspruch erfüllen können. Die Risiken liegen wie bereits 2022 eher im Wettbewerbsumfeld bei zu erwartendem nachlassen der Investitionstätigkeiten und in der unsicheren Entwicklung der beschriebenen Rahmenbedingungen, die uns Volkswirtschaftlich erwarten. Hauptthema für die nächsten Jahre bleibt der Facharbeitermangel und die daraus resultierende Aufgabe die Mitarbeiter/innen weiter zu qualifizieren. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung eventueller künftiger Risiken gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der HELDELE GmbH gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen: Forderungen, das Forderungsmanagement, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die HELDELE GmbH Salach verfügt über einen ausgeglichenen und solventen Kundenstamm, hauptsächlich in Süddeutschland. Forderungsausfälle waren bisher die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Auch für kurzfristige Finanzierungen benötigten wir im abgelaufenen und derzeitigen Geschäftsjahr keinen Kreditrahmen der Banken. Die Bankverbindlichkeiten konnten wir bis Ende 2023 zurückführen. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eher eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen ein eventuelles Liquiditätsrisiko stehen die Kreditlinien unserer Geschäftsbanken weiterhin zur Verfügung. Diese Rahmenvereinbarungen mit den Geschäftsbanken halten wir weiter aufrecht, auch wenn wir keine Inanspruchnahmen haben.Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar wären, würden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt HELDELE über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und arbeiten mit Anzahlungen was auch bei den beiden Großaufträgen erfolgreich war.

Aus den Gewährleistungsbürgschaften ist derzeit keine Haftung zu erwarten. Auf Grund der beschriebenen größeren Auftragseingänge Anfang 2023 musste der Bürgschaftsrahmen für die Anzahlungsbürgschaften angepasst werden, was kein Problem darstellte.

VI. Niederlassungen

Niederlassungen unterhalten wir in Stuttgart-Degerloch im Industriegebiet Tränke mit insgesamt 132 Mitarbeitern und in München-Freiham mit 56 Mitarbeitern.

 

Salach, den 28. Juni 2024

Heldele GmbH

gez. Bernd Forstreuter

gez. Rasmus Reutter

gez. Jürgen Christ

Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 1.639.126,00 2.281.995,00
2. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 39.335,00 1.678.461,00 80.603,00
II. Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 872.293,31 1.114.910,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 274.719,67 279.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.488.688,17 4.183.158,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 79.485,88 5.715.187,03 49.225,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.245.309,02 2.245.309,02
2. Beteiligungen 13.000,00 13.000,00
3. Genossenschaftsanteile 50.350,00 2.308.659,02 50.350,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 2.205.531,56 1.788.784,82
2. Unfertige Leistungen 53.319.382,51 34.968.434,47
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 138.238,35 116.208,17
4. Geleistete Anzahlungen 103.985,52 0,00
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -53.319.382,51 2.447.755,43 -27.006.500,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.056.397,61 20.126.350,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.837,35 25.200,58
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 53.605,22
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.498.993,97 18.581.228,93 1.844.715,54
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 29.054.401,40 6.258.591,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 329.101,02 326.190,73
Summe 60.114.793,83 48.799.468,09

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Gewinnrücklagen, Andere Rücklagen 49.567,52 49.567,52
III. Gewinnvortrag 22.613.367,92 20.818.020,32
IV. Jahresüberschuss 5.021.343,16 4.795.347,60
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 931.592,50 990.127,87
2. Steuerrückstellungen 344.658,53 1.118.862,25
3. Sonstige Rückstellungen 8.104.514,00 9.380.765,03 7.541.388,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 312.500,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.100.479,18 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.679.461,96 4.224.984,43
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.075,92 192,46
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16.103,33 19.728,61
6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.353.399,08 20.170.519,47 5.939.271,28
- davon aus Steuern Euro 4.268.724,78 (Euro 3.991.912,91)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 457.474,54 (Euro 419.474,31)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.692,13 1.691,25
E. Passive latente Steuern 377.538,60 487.786,50
Summe 60.114.793,83 48.799.468,09

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023-31.12.2023 01.01.2022-31.12.2022
€ € € €
1. Umsatzerlöse 109.843.138,17 112.840.075,76
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 18.350.948,04 895.356,49
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.980,24 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.517.928,42 2.873.369,18
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -35.177.206,12 -31.977.922,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -24.793.565,68 -59.970.771,80 -18.873.447,12 -50.851.369,74
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -42.646.081,91 -39.296.878,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -7.767.640,51 -50.413.722,42 -7.407.646,48 -46.704.524,72
- davon für Altersversorgung Euro -128.100,51 (Vorjahr Euro -143.003,35)
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.770.793,14 -2.970.040,53
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.331.180,15 -9.148.414,04
9. Erträge aus Beteiligungen 1.040,00 1.040,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 18,75 11,25
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.593,19 30.517,35
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -103.073,92 -93.049,58
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro -20.915,00 (Vorjahr Euro -18.918,00)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.118.260,40 -1.949.697,17
- davon Erträge/Aufwendungen (-) aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro 110.247,90 (Vorjahr Euro 92.678,70)
14. Ergebnis nach Steuern 5.131.844,98 4.923.274,25
15. Sonstige Steuern -110.501,82 -127.926,65
16. Jahresüberschuss 5.021.343,16 4.795.347,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Heldele GmbH, Salach

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Heldele GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Heldele GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Salach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Ulm
Registernummer: HRB 530646

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

―

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

―

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

―

Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 931.592,50.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt geben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 25.837,35 (Vorjahr: Euro 25.200,58) ausgewiesen. Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 15.837,35 (Vorjahr: Euro 15.200,58) sowie Forderungen aus Darlehensgewährung in Höhe von Euro 10.000,00 (Vorjahr: Euro 10.000,00).

Forderungen gegen Gesellschafter sind in der Bilanz mit Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 53.605,22) ausgewiesen. Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 53.605,22).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 21.075,92 (Vorjahr: Euro 192,46) ausgewiesen. Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 21.075,92 (Vorjahr: Euro 192,46).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz mit Euro 16.103,33 (Vorjahr: Euro 19.728,61) ausgewiesen. Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 16.103,33 (Vorjahr: Euro 19.728,61).

3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Entwicklung der Abschreibungen Euro
kumulierte Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres 19.010.293,33
Abschreibungen des Geschäftsjahres 2.770.793,14
Abschreibungen aus Abgängen des Geschäftsjahres -1.096.260,86
kumulierte Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres 20.684.825,61

3.3 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 18.458,39 (Vorjahr: Euro 8.000,00).

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.056 17.056 0
Vorjahr 20.126 20.126 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26 26 0
Vorjahr 25 25 0
Forderungen gegen Gesellschafter 0 0 0
Vorjahr 54 54 0
sonstige Vermögensgegenstände 1.499 1.481 18
Vorjahr 1.845 1.837 8
Summe 18.581 18.563 18
Vorjahr 22.050 22.042 8

3.4 Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 5.444,00 (Vorjahr: Euro 26.153,00).

3.5 Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 5.444,00 (Vorjahr: Euro 26.153,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

3.6 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.139.206,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 207.613,50
verrechnete Aufwendungen 20.841,00
verrechnete Erträge 6.210,13

Der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde mit dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital angesetzt.

3.7 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum Stand zum
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub 1.426.517,00 1.258.860,00
Personalprämien und Tantiemen 1.528.320,00 1.178.400,00
Mehrarbeit 1.151.406,00 1.161.290,00
Gewährleistung 493.000,00 509.000,00
Rechtsstreit 2.350.000,00 2.350.000,00
Berufsgenossenschaft 186.410,00 169.800,00
Revisionsplanung 0,00
Altersteilzeit 769.761,00 633.935,00
noch zu erbringende Leistungen 0,00
Wartungseinheit Anlagen 0,00
sonstige Rückstellungen 199.100,00 280.103,00
sonstige Rückstellungen 8.104.514,00 7.541.388,00

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

3.8 Angabe zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 20.170.519,47 (Vorjahr: Euro 10.496.676,78).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

davon Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 1 Jahr mehr als 5 Jahre
31.12.2023 TEuro TEuro TEuro TEuro
31.12.2022
gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Vorjahr 313 313 0 0
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.101 6.101 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 7.679 7.679 0 0
Vorjahr 4.225 4.225 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 21 21 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
gegenüber Gesellschaftern 16 16 0 0
Vorjahr 20 20 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 6.353 6.353 0 0
Vorjahr 5.939 5.939 0 0
Summe 20.170 20.170 0 0
Vorjahr 10.497 10.497 0 0

3.9 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 16.103,33 (Vorjahr: Euro 19.728,61).

3.10 Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz.

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

―

Anlagevermögen: Euro 1.721.592,00 (passiv)

―

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Euro 323.908,00 (aktiv)

―

Rückstellung Altersteilzeit: Euro 134.222,00 (aktiv)

―

Sonstige Rückstellungen: Euro 5.000,00 (aktiv)

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30,00 %.

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 377.538,60 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 110.247,90 Euro.

3.11 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag in Euro
31.12.2023
aus Gewährleistungsverträgen 8.681.340,50

3.12 Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Zur Abdeckung des allgemeinen Risikos wurden in der Bilanz entsprechend den Erfahrungen der Vergangenheit pauschale Rückstellungen für die Gewährleistungsinanspruchnahme gebildet. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit darüberhinausgehender Gewährleistungen ist als gering einzuschätzen.

3.13 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 2.667.017,69 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

―

Mietverträge für Grundstücke (Euro 1.273.302,45)

―

Leasinggebühren (Euro 1.393.715,24)

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
Euro
Gebäudetechnik 35.500.000,00
Industrie/Wartung 32.000.000,00
Kommunikationstechnik 19.000.000,00
Informationstechnik 18.000.000,00
Automation 5.500.000,00
Gesamt: 110.000.000,00

4.2 Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen Euro 6,31 (i.V. Euro 2,40).

4.3 Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen Euro 225,90 (i.V. Euro 100,11).

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 459
Angestellte 235
694

5.2 Namen der Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Firma Heldele GmbH durch

Herrn Bernd Forstreuter, Kaufmann
Herrn Rasmus Reutter, Kaufmann und
Herrn Jürgen Christ, Elektromeister.

5.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Zur Angabe der Vergütung der Geschäftsführer sowie der früheren Geschäftsführer wird die Vergünstigung gem. § 286 Abs. 4 HGB genutzt.

5.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
Zielbauer GmbH, Karlsruhe 100,00 % x x
Die Stromtankstelle - E-Mobility GmbH, Salach 100,00 % x x

x keine Angabe nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB

5.5 Konzernzugehörigkeit

Die Heldele GmbH wurde in den Konzernabschluss der Firmengruppe Heldele, Salach einbezogen.
Mutterunternehmen ist die Heldele GmbH in Salach.

5.6 Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 20.300,00 Euro und beinhaltet Kosten für Abschlussprüferleistungen.

5.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

5.8 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung legt über die Ergebnisverwendung einen gesonderten Beschluss vor.

5.9 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Salach, den 29. Mai 2024

Heldele GmbH

gez. Bernd Forstreuter

gez. Rasmus Reutter

gez. Jürgen Christ

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 3.791.098,05 60.147,98 24.755,02 0,00 3.826.491,01
2. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 3.710.848,39 0,00 0,00 0,00 3.710.848,39
7.501.946,44 60.147,98 24.755,02 0,00 7.537.339,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.443.502,92 0,00 180.700,98 0,00 5.262.801,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 914.498,36 78.483,57 17.182,58 0,00 975.799,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.090.349,42 2.099.365,26 966.667,61 0,00 14.223.047,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.225,11 30.260,77 0,00 0,00 79.485,88
19.497.575,81 2.208.109,60 1.164.551,17 0,00 20.541.134,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.245.309,02 0,00 0,00 0,00 2.245.309,02
2. Beteiligungen 13.000,00 0,00 0,00 0,00 13.000,00
3. Genossenschaftsanteile 50.350,00 0,00 0,00 0,00 50.350,00
2.308.659,02 0,00 0,00 0,00 2.308.659,02
29.308.181,27 2.268.257,58 1.189.306,19 0,00 30.387.132,66
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 1.509.103,05 703.012,98 24.751,02 0,00 2.187.365,01
2. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 3.630.245,39 41.268,00 0,00 0,00 3.671.513,39
5.139.348,44 744.280,98 24.751,02 0,00 5.858.878,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.328.592,61 196.453,00 134.536,98 0,00 4.390.508,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 635.161,36 82.494,57 16.576,25 0,00 701.079,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.907.190,92 1.747.564,59 920.396,61 0,00 9.734.358,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13.870.944,89 2.026.512,16 1.071.509,84 0,00 14.825.947,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
19.010.293,33 2.770.793,14 1.096.260,86 0,00 20.684.825,61
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 1.639.126,00 2.281.995,00
2. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 39.335,00 80.603,00
1.678.461,00 2.362.598,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 872.293,31 1.114.910,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 274.719,67 279.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.488.688,17 4.183.158,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 79.485,88 49.225,11
5.715.187,03 5.626.630,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.245.309,02 2.245.309,02
2. Beteiligungen 13.000,00 13.000,00
3. Genossenschaftsanteile 50.350,00 50.350,00
2.308.659,02 2.308.659,02
9.702.307,05 10.297.887,94

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Heldele GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heldele GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heldele GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs¬legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 29. November 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz
- Wirtschaftsprüfer -

Sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis nach § 328 HGB:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 9. Dezember 2024 festgestellt.

Der Bilanzgewinn von Euro 27.634.711,08 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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Assistent verbinden

  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Heldele GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 949c0ab7d9cc0bd7ae8ef41034952862",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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