aktiv Rechtsform GmbH

Helmerding hiw Maschinen GmbH

Bad Oeynhausen ·HRB 2004 Bad Oeynhausen ·helmerding.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Sundern 93
32549 Bad Oeynhausen
Handelsregister
HRB 2004, Bad Oeynhausen
Eintragungsdatum
15. März 1991
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Herstellung von Prüfmaschinen
Eingetragenes Kapital
255.650,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Herstellung von Metallverarbeitungsmaschinen. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten oder bestehende zu erwerben oder sich an diesen zu beteiligen und die Geschäftsführung an solchen Unternehmen auszuüben sowie sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, den Zweck und die Unternehmung der Gesellschaft zu fördern. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.

Finanzen

Ältere Kennzahlen · 2020 Warum?

Warum gibt es keine neueren Zahlen?

Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2020. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.

Wann müssen Abschlüsse vorliegen?

Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.

Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?

Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.

Kleinstgesellschaften
bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
Kleine Gesellschaften
bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
Mittelgroße Gesellschaften
bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
Große Gesellschaften
Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.

Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.

Andere Rechtsformen und Befreiungen

Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.

Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen

Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.

Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
Geänderter Veröffentlichungsumfang
Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
Erfassung der Daten
Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.

Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.

Mitarbeiter 2020
99
Bilanzsumme 2020
19,22 Mio. €
Jahresergebnis 2020
284.509 €
14 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2020
Aktivseite 19,22 Mio
  • Umlaufvermögen 56,1 % 10,78 Mio
  • Anlagevermögen 43,7 % 8,41 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 39,3 k
Passivseite 19,22 Mio
  • Verbindlichkeiten 51,0 % 9,80 Mio
  • Eigenkapital 44,5 % 8,55 Mio
  • Rückstellungen 4,6 % 875,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2020
Erträge 45,6 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 45,6 k
Aufwendungen 7,48 Mio
  • Personalaufwand 71,8 % 5,37 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 17,8 % 1,33 Mio
  • Abschreibungen 6,8 % 511,8 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,1 % 235,3 k
  • Sonstige Steuern 0,4 % 30,9 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 0
  • Rohergebnis 7,72 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 315,4 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 284,5 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Jakob Dirksen seit 2016 Geschäftsführer
  • Stephan Brockmann seit 2025 Geschäftsführer
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • FORTAS GmbH DEU AG Köln HRB 96608 85,0 % 217k €
  • J**** D****** 15,0 % 38k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
81,5 % identifiziert 18,5 % nicht identifiziert
  • F**** S****** ≥25% 32,7 %
  • F**** B****** 15,7 %
4 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 23.06.
    Austritt einer Position
    Stephan Brockmann · Gesamtprokura
  3. 23.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stephan Brockmann · Geschäftsführer
  4. 2022
  5. 22.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stephan Brockmann · Gesamtprokura
  6. 2019
  7. 25.01.
    Adressänderung
    Helmerding hiw Maschinen GmbH
  8. 2016
  9. 14.07.
    Austritt einer Position
    B**** P***** · Geschäftsführer
  10. 14.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jakob Dirksen · Geschäftsführer
  11. 02.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    B**** P***** · Geschäftsführer
  12. 02.05.
    Austritt einer Position
    L****** H****** · Geschäftsführer
20 weitere Einträge API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2019 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2018 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2017 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2016 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2019 Jahresabschluss Volltext

Helmerding hiw Maschinen GmbH

Bad Oeynhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

Stand am 31.12.2019 Stand am 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 188.113,00 263.879,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.175.056,22 7.349.442,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 290.090,50 332.456,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.382,20 591.376,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.000,00
8.057.528,92 8.282.275,43
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 9.007.884,43 4.471.173,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.679.261,00 6.904.873,57
davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr EUR 1.300.312,24 (Vorjahr EUR 2.905.870,58)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.806,71 1.504.872,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.030,52 48.076,16
21.000.624,58 21.475.150,24

Passiva

Stand am 31.12.2019 Stand am 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.650,00 255.650,00
II. Gewinnvortrag 7.798.784,91 7.592.077,33
III. Jahresüberschuss 206.219,21 206.707,58
8.260.654,12 8.054.434,91
B. Rückstellungen 844.275,00 763.495,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.911.400,43 5.627.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 960.235,29 (Vorjahr EUR 375.656,30 )
davon mit einer Restlaufzeit mehr als einem Jahr EUR 4.951.165,14 (Vorjahr EUR 5.251.343,67)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.590.675,65 4.532.774,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.590.675,65 (Vorjahr EUR 4.532.774,31)
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 4.590.675,65 (Vorjahr EUR 4.532.774,31)
3. Übrige Verbindlichkeiten 1.393.619,38 2.497.446,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.393.619,38 (Vorjahr EUR 2.497.446,02)
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 425.000,00 (Vorjahr EUR 485.000,00)
11.895.695,46 12.657.220,33
21.000.624,58 21.475.150,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Rohergebnis 8.423.392,06 7.713.713,87
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.941.176,69 4.432.990,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 981.592,82 868.496,81
davon für Altersversorgung EUR 19.043,35 (Vorjahr EUR 18.322,14)
5.922.769,51 5.301.487,56
3. Abschreibungen 495.307,45 246.504,82
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.612.389,48 1.949.961,49
392.925,62 215.760,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95.156,23 133.528,18
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 251.372,50 128.678,15
davon an verbundene Unternehmen EUR 70.799,17 (Vorjahr EUR 79.564,87)
-156.216,27 4.850,03
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.890,07 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 225.819,28 220.610,03
9. Sonstige Steuern 19.600,07 13.902,45
10. Jahresüberschuss 206.219,21 206.707,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Helmerding hiw Maschinen GmbH

Bad Oeynhausen

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma: Helmerding hiw Maschinen GmbH
Sitz: Bad Oeynhausen
Registergericht: Amtsgericht Bad Oeynhausen, HRB 2004

Die Helmerding hiw Maschinen GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet jedoch hinsichtlich der Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung freiwillig die Vorschriften gemäß § 266 und § 275 Abs. 2 HGB für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB an.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und werden - soweit sie abnutzbar sind - linear gemäß ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Es wird von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht.

Bei dem Posten Bauten auf eigenen Grundstücken wurde von den Wahlrechten nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB und § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und ein angemessener Teil der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie die Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten einbezogen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden bei Anschaffung in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand 800,00 Euro nicht überschreiten.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten unter der Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. Abschläge wegen mangelnder Verwertbarkeit werden vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet, Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten werden berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden aktiviert.

In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d.h., falls bei dem erwarteten Verkaufspreis mit einem Verlust zu rechnen ist, wird die teilfertige Arbeit entsprechend abgewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen erkennbaren Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das Risiko in den übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen worden.

Das übrige Umlaufvermögen ist mit den Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Aufgliederung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nach Restlaufzeiten ergibt sich aus den in der Bilanz gemachten Angaben.

Diese mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr resultieren aus langfristig eingeräumten Zahlungszielen.

Passiva

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:

31.12.2019 31.12.2018
insgesamt 844.275,00 Euro 763.495,00 Euro
Verbindlichkeiten
1. Gesamtbetrag der unter dem Posten "C. Verbindlichkeiten" ausgewiesenen Verbindlichkeiten: 11.895.695,46 Euro 12.657.220,33 Euro
davon:
- Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren 3.294.514,48 Euro 3.679.302,90 Euro
- Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind 5.911.400,43 Euro 5.627.000,00 Euro

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nach dem Bilanzstichtag zu erfüllenden planmäßigen Verpflichtungen

- aus Mietverträgen betragen
(ohne Umsatzsteuer) 3.618,00 Euro
(Vorjahr 6.231,00 Euro)
- aus Leasingverträgen betragen
(ohne Umsatzsteuer) 110.323,83 Euro
(Vorjahr 119.252,25 Euro)

Zahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der Arbeitnehmer - gemäß § 285 Nr. 7 HGB - betrug im Geschäftsjahr 2019 (Vorjahr):

Angestellte 49 (50)
gewerbliche Arbeitnehmer 50 (47)
insgesamt 99 (97)

Gesellschaftsorgane

Zum Geschäftsführer ist Herr Jakob Dirksen, Dipl.-Ing. Maschinenbau, Hille, bestellt. Er ist alleinvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben zu Mutterunternehmen und zu Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen, wird in den Konzernabschluss der FORTAS GmbH mit Sitz in Rösrath als dem Mutterunternehmen, einbezogen.

Der Konzernabschluss der FORTAS GmbH mit Sitz in Rösrath, wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers erhältlich sein.

Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB (Abschlussprüferhonorar) sind in Anwendung der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB unterblieben.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019 ist folgender Vorgang von besonderer Bedeutung eingetreten:

Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den internationalen Gesundheitsnotstand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus ausgerufen. Seit dem 11. März stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus nunmehr als Pandemie ein. Langfristige Einschränkungen aufgrund des Coronavirus könnten negative Auswirkungen auf die prognostizierte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen aber nicht verlässlich vorhersagbar. Wir verweisen in diesem Zusammenhang ebenfalls auf unsere Ausführungen im Lagebericht in den Kapital "Risiko- und Chancenbericht" sowie "Prognosebericht".

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird in der Gesellschafterversammlung vorschlagen,

den Jahresüberschuss 2019 von 206.219,21 Euro
dem Gewinnvortrag von 7.798.784,91 Euro
zuzurechnen und den Bilanzgewinn von 8.005.004,12 Euro

auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstiges

Der vollständige Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7. Mai 2020 festgestellt worden.

 

Bad Oeynhausen, den 16. März 2020

gez. Jakob Dirksen

Entwicklung des Anlagevermögens der Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen, im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2019 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 604.051,38 25.713,45 0,00 0,00 629.764,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.365.572,27 19.312,24 0,00 0,00 7.384.884,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.481.498,98 9.576,06 0,00 22.218,71 1.468.856,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 985.136,26 147.984,69 9.000,00 44.052,11 1.098.068,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.000,00 0,00 -9.000,00 0,00 0,00
9.841.207,51 176.872,99 0,00 66.270,82 9.951.809,68
10.445.258,89 202.586,44 0,00 66.270,82 10.581.574,51
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2019 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 340.172,38 101.479,45 0,00 441.651,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.129,54 193.698,75 0,00 209.828,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.149.042,98 51.941,56 22.218,71 1.178.765,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.759,56 148.187,69 36.260,61 505.686,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.558.932,08 393.828,00 58.479,32 1.894.280,76
1.899.104,46 495.307,45 58.479,32 2.335.932,59
Buchwerte
Stand am 31.12.2019 Stand am 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 188.113,00 263.879,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.175.056,22 7.349.442,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 290.090,50 332.456,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.382,20 591.376,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.000,00
8.057.528,92 8.282.275,43
8.245.641,92 8.546.154,43

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist seit Jahrzehnten spezialisiert auf die Herstellung von Exzenter- und Servopressen. Seit 2016 stellen wir auch Sondermaschinen für die Materialzuführung und zum Abtransport der gefertigten Teile von der Presse her. Unsere Kunden sind metallverarbeitende Betriebe, Unternehmen aus dem Anlagenbau und Zulieferbetriebe, z.B. für die Automobilindustrie.

Daneben bieten wir als Generalunternehmer Lösungen zur industriellen Automatisierung von Montage- und Handlingsprozessen für verschiedene Branchen, wie z.B. die Automobilzuliefererindustrie an. Wir entwickeln Automationslösungen aus einer Hand vom Konzept bis zur Endabnahme.

2. Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit im Geschäftsbereich Pressen ist die Neu- und Weiterentwicklung der Produkte, z.B. für die Erzeugung unterschiedlicher Drücke durch Servoantriebstechnik. Zunehmend werden die Produktionsabläufe unserer Kunden automatisiert, so dass hierfür der Einsatz mechanischer und elektronischer Systeme entwickelt wird.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist dabei unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter, welches wir stetig ausbauen.

Für den Geschäftsbereich Automatisierungstechnik entwickeln wir kundenspezifische Lösungen anhand vom Kunden definierter Anforderungen für Produktions- und Montageaufgaben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Gesamtwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2019 verhalten mit einem geringen Wachstum von 0,6% (Vorjahr 1,5%). Der Maschinenbau verzeichnete über das gesamte Jahr 2019 um 9 Prozent rückläufige Auftragseingänge und eine reale Reduzierung der Produktion im Maschinenbau um 2,8 Prozentpunkte. Die Gründe hierfür liegen in weltweiten Handelsstreitigkeiten und dem tiefgreifenden Strukturwandel in der Automobilindustrie. Außerdem wird die Ausbreitung des Coronavirus den Maschinenbau im Jahr 2020 spürbar beeinflussen.

Der Nachholbedarf bei automatisierten Produktionslösungen ist bei kleineren und mittleren Unternehmen nach wie vor steigend, wobei auch hier eine Investitionszurückhaltung spürbar ist.

Wir profitieren von dieser Entwicklung mit unseren innovativen Produkten, die uns durch integrierte Automationslösungen vom Wettbewerb abheben und mit einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit punkten.

2. Geschäftsverlauf

Anfang 2019 wurden Umzug und Anpassung der Prozesse abgeschlossen. Der neue Unternehmensstandort und die Neuorganisation der Prozesse nach Übernahme des Unternehmens sind die Basis für unsere erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Die neu ausgelieferten Maschinen werden zügig beim Kunden in Betrieb genommen. Die Projekte werden nach dem Qualitätsmaßstab ausgeführt, für den die Gesellschaft in der Branche einen ausgezeichneten Ruf genießt. Verzögerungen bei Auslieferungen und Abnahmen gehören der Vergangenheit an. Die positive Entwicklung wird kundenseitig mit Folgeaufträgen honoriert.

Insgesamt betrachtet war das Geschäftsjahr 2019 zufriedenstellend. Der Auftragseingang blieb zwar hinter dem Vorjahr zurück, wir profitieren aber beim Auftragsbestand noch vom starken Auftragseingang Ende 2018. In den ersten beiden Monaten 2020 erlebten wir eine Belebung beim Auftragseingang. Der Auftragseingang lag 2019 mit etwa 18 Mio. Euro auf dem Niveau des Jahres 2017. Helmerding profitiert weiterhin vom zurückgewonnenen Vertrauen der Kunden im Pressengeschäft und von der Möglichkeit Presse und Automation aus einer Hand anzubieten. Die Auslastungssituation war ganzjährig sehr gut und konnte nur durch Fremdvergaben bewältigt werden. Das Arbeitsvolumen übertraf das des Vorjahres deutlich. Die punktuelle Ergänzung des Personalstamms durch Fachkräfte und die Verstärkung des Vertriebs, sowie individuelle Anpassungen in der Entlohnung, führten zu gestiegenen Personalkosten. Der Jahresüberschuss von T€ 206 entspricht nahezu dem Vorjahresergebnis.

3. Lage

a) Ertragslage

Die wesentliche Ergebnisquelle des Unternehmens ist die Herstellung von Pressen mit einer hohen Bandbreite bezüglich Art und Stärke der Presskräfte. Der Umsatzanteil aus dem Bau von Automationsanlagen steigt stetig. Somit zahlt sich die Erweiterung der Produktpalette um den Geschäftsbereich Sondermaschinenbau aus.

Der Umsatz hängt von der Investitionsneigung und den Budgets der Auftraggeber ab und lag im Geschäftsjahr 2019 erwartungsgemäß deutlich über Vorjahresniveau. Die Beschäftigungslage ist gut. Der Umsatz verteilt sich zu ca. 63 % auf das Inland und zu ca. 37 % auf den Export, wobei etwa 90% des Exports auf das europäische Ausland entfällt.

Bei einer deutlich gesteigerten Gesamtleistung erhöhten sich der Materialaufwand inkl. Dienstleistungen überproportional um T€ 5.704. In der Folge erhöhte sich die Materialaufwandsquote von 63,3% auf 69,7%, dieses lag insbesondere an mehreren Aufträgen für große Pressenanlagen, die aufgrund Ihrer Größe einen überproportional großen Materialanteil von deutlich über 70% haben.

Der Personalaufwand im Jahr 2019 erhöhte sich um T€ 621 auf T€ 5.923. Die Steigerung ist auf eine Erhöhung des Personalbestandes und auf individuelle Anpassungen der Entlohnung zurückzuführen. Im Vergleich zur Gesamtleistung ist die Aufwandsquote für Personalkosten um 4 % auf 22 % reduziert.

Das Jahresergebnis 2019 liegt entgegen der Prognose nur auf Vorjahresniveau. Hierbei ist ein negatives Zinsergebnis von T€ -156 (Vj. T€ +5) zu berücksichtigen. Der Grund sind Zinsen für die Finanzierung der Immobilie und ein erhöhter Aufwand für Avale aufgrund des höheren Auftragsbestandes. Die abschließenden Maßnahmen für die Beseitigung technischer Altlasten belastete das Ergebnis nochmals mit ca. T€ 200.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Fristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich ausgeglichen. Die neue Immobilie wurde langfristig über ein Bankdarlehen finanziert.

Die Eigenkapitalquote liegt leicht verbessert auf Vorjahresniveau bei sehr soliden 39%. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital und langfristige Darlehen gedeckt. Kurzfristige Forderungen und Bankbestände decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Kurzfristige Verbindlichkeiten existieren aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber den Gesellschaftern und machen etwa 33% der Bilanzsumme aus.

Die laufende Liquidität konnte auch im Jahr 2019 in vollem Umfang eigenständig aus dem laufenden Geschäft generiert werden. Darüber hinaus stehen dem Unternehmen zur Vorfinanzierung der laufenden Projekte die in den Jahren 2016 und 2017 zur Verfügung gestellten Mittel der Gesellschafter zur Verfügung.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistungsrentabilität und den Cashflow heran.

Die Gesamtleistungsrentabilität berechnen wir mit dem Jahresergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung, den Cashflow in Anlehnung an DRS 21.

Die Gesamtleistungsrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr entgegen der Prognose leicht rückläufig. Das Ergebnis blieb im abgelaufenen Jahr belastetet durch nachlaufende Effekte aus dem Umzug und Abarbeitung letzter technischer Probleme bei Alt-Projekte sowie erhöhtem Zinsaufwand hinter der Steigerung der Gesamtleistung zurück. Der Wegfall von außerplanmäßigen Belastungen wird das Ergebnis 2020 positiv beeinflussen.

Der operative Cashflow reduzierte sich entgegen der Prognose von T€ 1.280 auf T€ -1.365, während der Cashflow aus Investitionstätigkeit von T€ -6.115 auf T€ -105 nach den Investitionen in die neue Immobilie im Vorjahr sich deutlich reduzierte. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (Vorjahr 4.958) betrug aufgrund der Tilgung von Finanzierungsdarlehen T€ -577. Insgesamt reduzierten sich die liquiden Mittel von im Vorjahr T€ 1.505 auf T€ -542 am Jahresende 2019.

Für 2020 erwarten wir eine deutliche Verbesserung beider Kennzahlen. Inwieweit sich die aktuelle durch die Coronakrise verursachte Situation negativ auf die Gesamtwirtschaft durchschlägt, können wir heute nicht beurteilen.

Die wirtschaftliche Lage entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter positiv und kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist eine der am stärksten exportabhängigen Branchen. Bislang erwies sich der Export eher als Wachstumsmotor, denn als Risikogrund. Anhaltende Handelskrisen können die Exportstärke beeinträchtigen. Eine Veränderung des anhaltend investitionsfreundlichen Zinsniveaus, welches auch der Binnenkonjunktur hilft, ist nicht abzusehen. Ein Exportrückgang und eine nachlassende Binnenkonjunktur können die Nachfrage nach unseren Produkten allerdings negativ beeinflussen. Es bleibt festzuhalten, dass die Aufnahme des Geschäftsfeldes "Sondermaschinenbau" hier entgegenwirkt.

Aufgrund des aktuell guten Auftragsbestandes erwarten wir für die nähere Zukunft keine wesentlichen Umsatz- und Ergebnisrisiken.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben sich im vergangenen Jahr nicht verändert. Wir sind in einem Markt tätig, der von uns ein stets hohes Qualitätsniveau verlangt. Wir haben Maßnahmen ergriffen, die uns in Zukunft ermöglichen die hohen Qualitätsanforderungen und den technischen Vorsprung unserer Pressen sicherzustellen.

Technische Risiken

Im Maschinenbau existieren Risiken aufgrund von technischen Fehleinschätzungen, mangelhafter Qualität der verbauten Bauteile und durch Terminverzug, unter Zeitdruck umgesetzter, unvollständiger oder mangelhafter Ausführung. Wir haben durch den Aufbau des technischen Managements die Qualitäts- und Terminrisiken minimiert, so dass wir aktuell keine Qualitäts- oder Terminprobleme erwarten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der nach wie vor guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und der Liquiditätszusagen der Gesellschafter sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut.

2. Chancenbericht

Die Firma Helmerding hiw Maschinen GmbH ist seit etwa 70 Jahren im Markt präsent und genießt einen ausgezeichneten Ruf für ihre Produkte.

Dieser gründet sich auf kontinuierlichen Verbesserungen in der Produktion, Ablaufprozessoptimierungen und strategischer Investitionen, wie der neue Standort beweist. Basis hierfür ist die fundierte Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und ein ausgeprägtes Projektmanagement.

Aktuell profitieren wir stark vom Aufbau des neuen Geschäftsbereichs Sondermaschinenbau. Hier erfolgen zum Jahresbeginn 2020 die Einstellung einiger neuer Know How Träger. Parallel können wir im Bereich Sondermaschinenbau mehrere Auftragseingänge verzeichnen. Auch die Nachfrage nach Automationslösungen in Verbindung mit Pressen ist weiterhin positiv. Hier ergeben sich große Potentiale sowohl bei Neukunden für die industrielle Automation, als auch bei der Pressenautomatisierung.

3. Gesamtaussage

Die strukturellen Risiken unseres Unternehmens bestehen in der Verpflichtung als vergleichsweise kleiner Maschinenproduzent, stets den hohen technischen Standard zu halten und den Anforderungen der zukünftig immer stärker automatisierten Produktionswelt im eigenen Betrieb und bei den Kunden zu genügen. Diesen Anforderungen werden wir auch aufgrund der Erweiterungen im personellen Bereich für den Sondermaschinenbau zukünftig voll gerecht. Aus der Ausbreitung des Coronavirus können sich allerdings aktuell nicht abschließend absehbare Risiken für das weltweite Wirtschaftswachstum und in der Folge Risiken für den deutschen Maschinen- und Anlagebau im Hinblick auf Beschaffung, Produktion und Vertrieb ergeben. Die sich hieraus gegebenenfalls ergebenden negativen langfristigen Auswirkungen auf die bisher prognostizierte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind auf Basis der uns aktuell vorliegenden Informationen nicht verlässlich vorhersagbar.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten bei den Gesellschaftern, ein Immobiliendarlehen und sowohl Kontokorrentlinien als auch Guthaben bei Kreditinstituten.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Im Jahr 2019 kam es zu keinem nennenswerten Zahlungsausfall aufgrund von Zahlungsunfähigkeit. Lediglich im Rahmen der Liquidation eines Kunden wurde eine Presse zurückgenommen, die weiter veräußert werden konnte, so dass dieser Vorgang zu keinem wirtschaftlichen Schaden führte. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

V. Prognosebericht

Die Verstärkung des Vertriebsaußendienstes Anfang 2019 führte zu einer Belebung bei der Kundenakquise, welche sich aber aufgrund der insgesamt abwartenden Nachfrage bei Investitionsgütern bisher nur punktuell in Neuaufträgen niederschlug. Dieses gilt insbesondere für den südwestlichen Teil Deutschlands, in dem wir erheblich an Marktpräsenz hinzugewonnen haben.

Die transparente Struktur der Arbeitsabläufe in der Elektrotechnik und Produktion sind die Basis für eine erfolgreiche Projektabwicklung. Das eingesetzte Warenwirtschaftssystem unterstützt die Verbesserung der kaufmännischen Abläufe und verbessert die Qualitäts-, Ablauf- und Kostenkontrolle. Im Bereich der mechanischen Konstruktion konnten wir durch die Akquise zusätzlicher Fachkräfte aus dem Bereich Sondermaschinenbau eine signifikante Verbesserung erreichen. Die Umstellung auf ein einheitliches CAD System konnte von der Anfang 2019 neu besetzten konstruktiven Leitung abgeschlossen werden.

Der neue Unternehmensstandort ist die Basis einer erfolgreichen, zukunftsorientierten Unternehmensausrichtung. Wir verfügen damit über einen ansprechenden Auftritt mit einem Gebäude, das den Anforderungen an ein modernes Maschinenbauunternehmen gerecht wird.

Das Geschäftsfeld des Sondermaschinenbaus entwickelt sich zum Wachstumsmotor für das Unternehmen Helmerding. Neben weiteren Auftragseingängen und einer Führungsmannschaft mit entsprechender Erfahrung, konnten Anfang 2020 Mitarbeiter in allen technischen Bereichen aus dem Bereich Automatisierungstechnik rekrutiert werden. So wurden Fachleute in der Konstruktion, Steuerungstechnik und Montage eingestellt.

Die derzeitige Ungewissheit hinsichtlich der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus und der Folgen macht eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung zur Zeit nicht möglich. Insgesamt ist davon auszugehen, dass das weltweite Wirtschaftswachstum aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und der damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben wird. Grundsätzlich rechnen wir mit einem leicht steigenden Umsatz für das Geschäftsjahr 2020. Diese Einschätzung resultiert aus dem vorhandenen Auftragsbestand, einer positiven Entwicklung im Servicegeschäft und neuen Auftragseingängen Anfang 2020. Ebenso gehen wir nach der positiven Entwicklung 2019 von einem deutlich verbesserten Jahresüberschuss aus. Grund hierfür ist die vollständige Abarbeitung technischer Altlasten, insbesondere im Pressenbau, in Verbindung mit einem steigenden Anteil an verkauften Automationslösungen. Diese positive Entwicklung ist auch die Grundlage für die Einschätzung, unseren Zahlungsverpflichtungen weiterhin fristgerecht nachzukommen. Langfristige Einschränkungen aufgrund des Coronavirus könnten allerdings negative Auswirkungen auf die prognostizierte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind auf Basis der uns aktuell vorliegenden Informationen aber nicht verlässlich vorhersagbar. Wir verweisen in diesem Zusammenhang ebenfalls auf unsere Ausführungen im Risiko- und Chancenbericht.

Die weitere Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir insgesamt positiv.

 

Bad Oeynhausen, den 16. März 2020

gez. Jakob Dirksen, Geschäftsführer

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §§ 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht.

An die Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hannover, 20. März 2020

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Wilfried Steinke, Wirtschaftsprüfer

gez. Steffen Südmersen, Wirtschaftsprüfer

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        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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