aktiv Rechtsform GmbH

IDEALworks GmbH

München ·HRB 260546 München ·idealworks.com

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Riesstraße 22
80992 München
Handelsregister
HRB 260546, München
Eintragungsdatum
12. Oktober 2020
Branche
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Eingetragenes Kapital
35.735,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Die Entwicklung, Vermarktung und der Vertrieb von innovativen Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Transportlogistik, insbesondere die Entwicklung und das Angebot effizienzsteigernder autonomer Robotics Einheiten, einer integrierten Steuerungssoftware sowie Implementierungs- und Beratungsdienstleistungen in diesem Zusammenhang.

Finanzen

Mitarbeiter 2025
104
Bilanzsumme 2025
16,73 Mio. €
Jahresergebnis 2025
−15,46 Mio. €
5 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 16,73 Mio
  • Umlaufvermögen 91,3 % 15,27 Mio
  • Anlagevermögen 5,2 % 862,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3,6 % 598,3 k
Passivseite 16,73 Mio
  • Eigenkapital 58,3 % 9,75 Mio
  • Verbindlichkeiten 26,1 % 4,37 Mio
  • Rückstellungen 14,5 % 2,42 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,1 % 185,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 213,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 213,1 k
Aufwendungen 22,84 Mio
  • Personalaufwand 54,9 % 12,54 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 42,3 % 9,66 Mio
  • Abschreibungen 2,8 % 635,3 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 31
  • Sonstige Steuern 0,0 % 30
  • Rohergebnis 7,17 Mio
  • Ergebnis nach Steuern −15,46 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −15,46 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Michael Schneider seit 2021 Geschäftsführer
  • Ulrike Wegener seit 2024 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
  • Z****** C*** ≥25% 85,0 %
  • P**** M***** 10,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2026
  2. 27.04.
    Austritt einer Position
    Philipp Alexander Edward von Hagen · Geschäftsführer
  3. 26.01.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Philipp Alexander Edward von Hagen · Geschäftsführer
  4. 2024
  5. 26.06.
    Austritt einer Position
    K**** K***** · Geschäftsführer
  6. 24.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    P****** v** · Geschäftsführer
  7. 24.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ulrike Wegener · Gesamtprokura
  8. 2023
  9. 15.11.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    IDEALworks GmbH
  10. 15.11.
    Satzungsänderung
    IDEALworks GmbH
  11. 13.04.
    Adressänderung
    IDEALworks GmbH
13 weitere Einträge API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

IDEALworks GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die IDEALworks GmbH (nachfolgend „idealworks“) ist ein auf industrielle Automatisierung und Intralogistik spezialisiertes Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in München. Seit der Gründung im Jahr 2020 als Ausgründung aus der BMW Group entwickelt idealworks ein skalierbares Robotik-Ökosystem, das Unternehmen sowohl in Europa als auch weltweit befähigt, ihre Intralogistikprozesse zu automatisieren. Das Portfolio umfasst die intelligente Automatisierungsplattform AnyFleet, die die Multiintegration mobiler Roboter ermöglicht; den CE-zertifizierten autonomen mobilen Roboter iw.hub; die Simulationstechnologie iw.sim und das Robotik-Betriebssystem iw.os.

Als Systemintegrator bieten wir End-to-End-Lösungen von der Konzeption über Implementierung bis zum Betrieb. Unser Kundenportfolio ist branchenübergreifend und konzentriert sich auf drei zentrale Anwendungsfelder: Automotive (Automobilbranche), Manufacturing (Fertigung) und Logistics/Warehousing (Logistik/Lagerhaltung). Die Branchendiversifizierung ist strategisch relevant, da sich der Trend zu modularisierten Produktionsprozessen zunehmend auch außerhalb der Automobilbranche etabliert.

b. Forschung und Entwicklung

Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich auf die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Softwarelösungen sowie auf die Integration neuer Technologien in unsere bestehende Infrastruktur. Ziel ist es, den technologischen Vorsprung im Bereich mobiler Robotik und digitaler Intralogistiklösungen zu sichern und auszubauen.

Dabei kooperieren wir mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen. Seit Anfang 2023 ist idealworks Teil des von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekts DIDYMOS-XR im Rahmen von Horizon Europe. Das Projekt - mit einem Fördervolumen von rund 6 Millionen Euro - vereint ein internationales Konsortium und zielt darauf ab, digitale Zwillinge in industriellen Anwendungen großflächig skalierbar und immersiv nutzbar zu machen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse stärken unsere Kompetenzen in der Entwicklung hochperformanter, simulationsbasierter Intralogistiklösungen. Unsere Beteiligung an solchen geförderten Projekten sichert uns einen frühzeitigen Zugang zu kommenden Anforderungen im Rahmen von Industrie 4.0 - und ermöglicht es, Forschungsergebnisse praxisnah in marktfähige Produkte zu überführen.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hält die wirtschaftliche Schwächephase in Deutschland auch zur Jahreswende an. Laut ersten, vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ist das BIP im Jahresendquartal in preis-, saison- und kalenderbereinigter Rechnung gegenüber dem Vorquartal erneut leicht um 0,1 % zurückgegangen. Im Gesamtjahr 2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Positiv trugen dabei vor allem die öffentlichen und - zu einem geringeren Ausmaß - die privaten Konsumausgaben bei. Dies wurde jedoch überlagert von deutlich rückläufigen Anlageinvestitionen sowie einem negativen Impuls vom Außenbeitrag, wobei weitgehend stagnierenden Importen sinkende Exporte gegenüberstanden.

Eine konjunkturelle Erholung in Deutschland bleibt auch zum Jahresende 2024 aus. Hohe Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Perspektiven im Inland wie auch im Ausland dämpfen derzeit Nachfrage, Produktion, Investitionen und privaten Konsum. Erst mit klaren Aussichten für die weiteren wirtschafts-, finanz- und geopolitischen Rahmenbedingungen besteht die Chance, dass sich der Attentismus auflöst und die Stagnation einer etwas stärkeren wirtschaftlichen Wachstumsdynamik weicht.1

Der Logistik-Indikator der Bundesvereinigung Logistik (BVL) vom Januar 2025 zeigt einen leichten Aufwärtstrend des Geschäftsklimas in der deutschen Logistikwirtschaft. Verantwortlich dafür ist eine Trendumkehr hinsichtlich der Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr*. Dies zeigen die neuen Zahlen zum 4. Quartal 2024. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und struktureller Krisen, die insbesondere die herstellende Industrie betreffen - von rückläufigen Auftragseingängen bis hin zu branchenspezifischen Herausforderungen - hat sich die Stimmung der deutschen Logistiker im zurückliegenden Jahr leicht aufgehellt.

Sowohl Anbieter als auch Anwender von Logistikdienstleistungen sehen die aktuelle Situation deutscher Unternehmen weiterhin als sehr herausfordernd. Diese Einschätzung spiegelt sich im Index der Geschäftslage wider, der den niedrigsten Stand seit Mitte 2020 erreicht hat. Nur während der zwei großen Krisen der letzten zwei Jahrzehnte - Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 und Coronakrise 2020 - brach der Index noch stärker ein. Allerdings gab es für beide Krisen jeweils eine eindeutige Hauptursache, die eine schnelle und erfolgreiche Einleitung von Gegenmaßnahmen ermöglichte. Während sich die Weltwirtschaft und die Geschäftslage in der Logistik nach der Wirtschafts- und Coronakrise relativ rasch erholte, ist nun seit bereits drei Jahren ein deutlich langsamerer, aber kontinuierlicher Abwärtstrend des Index erkennbar.2

Diese Markt- und Ertragssituation spiegelt sich auch bei idealworks wider.

b. Geschäftsverlauf und Lage

Aufgrund des Wechsels unseres Auftragsfertigers sowie der Markteinführung einer neuen iw.hub-Generation begannen die Umsätze in diesem Jahr zunächst sehr verhalten. Über den Jahresverlauf verbesserte sich die Situation, sodass das Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 10,5 Mio. Euro abgeschlossen wurde.

Das Rohergebnis belief sich auf 3,1 Mio. Euro und liegt damit um 1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert.

i. Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Berichtsjahr aufgrund der zuvor genannten Markt- und Ertragssituation um 1.024 T€ zurückgegangen auf 3.097 T€. Der Personalaufwand ist hingegen um 1.688 T€ bzw. 22 % auf 9.405 T€ angestiegen, was insbesondere auf die Zunahme der Mitarbeiteranzahl um 25 % zurückzuführen ist. Die Abschreibungen waren um 1.502 T€ auf 586 T€ rückläufig, da die Abschreibung eines von BMW bei der Ausgründung übernommenen immateriellen Wirtschaftsgutes ausgelaufen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 1.839 T€ auf 8.786 T€, da vor allem mehr Fremdleistungen im Bereich der Entwicklung bezogen wurden. Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von 286 T€ wurden erzielt, die im Vergleich zum Vorjahr um 268 T€ anstiegen, da höhere Kapitaleinlagen zur Verfügung standen. Im Kontrast dazu nahmen die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen um 93 T€ auf 1 T€ ab, da die negative Verzinsung für Bankguthaben in 2024 entfallen ist. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresfehlbetrag von 15.394 T€ abgeschlossen (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 12.705 T€).

ii. Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich von 7.106 T€ auf 12.325 T€ erhöht, da im Januar 2024 die zweite Tranche der zugesagten Kapitaleinlagen der Gesellschafter in Höhe von 19.995 T€ eingezahlt wurde. Dem entgegen stand der Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter, in denen die Forderung der zweiten und dritten Tranche der Kapitaleinlagen zum Jahresende 2023 ausgewiesen wurde. Zum Jahresende 2024 ist noch die dritte Tranche der zugesagte Kapitaleinlagen der Gesellschafter in Höhe von 9.998 T€ enthalten, die im Januar 2025 zugeflossen ist.

Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr von 91 % auf 82 % gesunken, was insbesondere durch den Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 30.123 T€ und den Jahresfehlbetrag in Höhe von 15.394 T€ zu begründen ist.

Die zukünftige Liquiditätsdeckung der Gesellschaft ist auf Basis der Planerträge gesichert und die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

iii. Vermögenslage

Aktiva wesentliche Bilanzposten wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
%
Anlagevermögen 864,8 1071,2 -206,4 -19
Vorräte 2.604,6 3.299,4 -694,8 -21
Forderungen gegen Gesellschafter 10.427,4 29.892,5 -19.465,1 -65
liquide Mittel 12.325,0 7.106,2 5.218,8 73
Passiva
Eigenkapital 25.208,8 40.502,5 -15.293,7 -38
kurzfristiges Fremdkapital 3.477,6 1.793,6 1.684,0 -94
Bilanzsumme 30.754,4 44.585,5 -13.831,1 -31

Die Bilanzsumme hat im Berichtsjahr um 13.831 T€ auf 30.754 T€ abgenommen.

Auf der Aktivseite haben sich die Vorräte um 695 T€ auf 2.605 T€ vermindert, da Geräte, die zum Jahresende 2023 aufgrund des Lieferantenwechsels eingelagert wurden, abverkauft wurden.

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultierten vor allem aus den oben genannten zugesagten Kapitaleinlagen, die im Folgejahr 2025 zugeflossen sind.

Die liquiden Mittel haben sich um 5.219 T€ auf 12.325 T€ erhöht, da wie zuvor genannt die zweite Tranche der zugesagten Kapitaleinlagen der Gesellschafter in Höhe von 19.995T€ eingezahlt wurde.

Das Eigenkapital hat durch den Verlustvortrag aus dem Vorjahr und den Jahresfehlbetrag um 15.294 T€ auf 25.209 T€ abgenommen. Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem aufgrund der Auszahlung des Long Term Incentives and die Mitarbeiter im Jahr 2024 um 240 T€ auf 1.929 T€ zurückgegangen. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vor allem durch gestiegene Verbindlichkeiten im Bereich Fremdleistung Entwicklung um 2.036 T€ auf 3.171 T€ angestiegen sind, haben die sonstigen Verbindlichkeiten um 473 T€ auf 184 T€ abgenommen, was insbesondere an der Verbindlichkeit aus Umsatzsteuer lag.

c. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis.

Demnach sind das Rohergebnis und das Betriebsergebnis die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren. Sie stellen sich wie folgt dar:

Das Rohergebnis belief sich im Jahr 2024 auf 3,1 Mio. Euro. Im Budget 2024 waren 11,6 Mio. Euro vorgesehen. Die Erwartungen konnten aufgrund konjunktureller Entwicklungen sowie Wechseln in Schlüsselpositionen im Salesbereich nicht gehalten werden.

Das Betriebsergebnis fällt negativ aus und lag in Höhe von -15.394 T€ aufgrund des geringeren Rohergebnisses auch unter dem Budget in Höhe von -14.019 T€, konnte aber aufgrund von Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und im Personalbereich den Rückgang teilweise kompensieren.

d. Gesamtaussage

Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sehen wir das Unternehmen robust aufgestellt. Der Ausbau der Kundenbasis über unsere drei strategischen Anwendungsfelder hinweg unterstützt die Resilienz des Geschäftsmodells. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel ausreichend gedeckt, und unsere Prozesse sind auf eine solide und skalierbare Weiterentwicklung ausgerichtet.

3. Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement der idealworks wird zentral von der Abteilung Strategie betrieben. Dabei werden Risiken identifiziert, bewertet und der weitere Umgang damit in regelmäßigen Abständen mit der Geschäftsführung besprochen.

Die folgenden Risiken und Chancen werden in absteigender Reihenfolge ihrer Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgeführt. Sie beziehen sich auf den Prognosezeitraum 2025.

Risiken

Fachkräftemangel erschwert Skalierung und Projektabwicklung bei gleichzeitig wachsendem Markt

Anhaltende Unsicherheiten in Lieferketten und zunehmender Preisdruck durch (vor allem asiatische) Wettbewerber

Noch geringe Marktanteile im gesamten Bereich "Mobile Robotik" erfordern intensivierte Kundenakquise und Ausbau des Bestandskundengeschäfts

Abhängigkeit von Pilotprojekten und Technologieakzeptanz bei Schlüsselkunden, die den Rollout neuer Produkte verzögern kann

Chancen

Etablierung eines ganzheitlichen Robotik-Ökosystems als USP (Software + Hardware aus einer Hand), das auch Roboter von Drittanbietern integrieren kann und Schnittstellen zu verschiedenen IT-Systemen bietet

Wachsendes Partnernetzwerk und hohes Skalierungspotenzial bei bestehenden Kunden

Ausbau des eigenen Technologie-Stacks (z.B. eigene Navigation, Simulation, VDA 5050) erhöht Differenzierung & Umsatzpotenzial

Steigende Nachfrage nach Automatisierung in Logistik & Produktion, insbesondere durch Fachkräftemangel und Effizienzdruck in den Zielbranchen

Der Deloitte CFO Survey schätzt die Lage wie folgt ein:

Im Vergleich zum Frühjahr verschlechterten sich die Geschäftsaussichten im Mittelstand ähnlich wie in der Gesamtwirtschaft. Über ein Drittel der CFOs der mittelständischen Unternehmen schätzen die Aussichten wieder schlechter ein als noch vor drei Monaten.

Anhaltende Risiken belasten mittelständische Unternehmen - die schwächere Inlandsnachfrage sowie zunehmende Regulierung in Deutschland und der Fachkräftemangel beeinträchtigen die Unternehmen. Kapitalkosten nehmen hingegen als Risikofaktor ab. Im Vergleich zum Frühjahr erwarten mittelständische CFOs einen geringeren Anstieg der Umsätze sowie einen Rückgang der Margen, entsprechend sollen Investitionen und Beschäftigung weiterhin zurückgehen. Kostensenkungen haben damit weiterhin Priorität.3

Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage

Wir konnten uns von dieser rückläufigen Entwicklung im Jahr 2024 nicht abkoppeln und haben unser geplantes Umsatzziel nicht erreicht. Auch wir spüren deutlich, dass die Investitionen in der deutschen Wirtschaft zurückgehen und der Investitionsprozess in Unternehmen deutlich länger geworden ist. Aufgrund unserer geänderten Produktportfolios sehen wir dennoch positiv ins neue Jahr und gehen davon aus, den geplanten Auftragseingang in 2025 zu erreichen. Auch in diesem Jahr setzt sich der Auftragseingang aus diversen Branchen zusammen.

In den letzten beiden Jahren wurden aufgrund der Aufbau- und Entwicklungsphase Verluste erwirtschaftet. Die Planung für die Folgejahre sieht grundsätzlich eine positivere Entwicklung vor, sodass weder für 2025 noch für 2026 mit einem negativen Eigenkapital bzw. Liquiditätsunterdeckung gerechnet wird. Sofern sich jedoch zukünftig die Planung nicht realisieren lässt, kann eine zusätzliche Außenfinanzierung notwendig werden.

4. Prognosebericht

Der Expertenkreis der Logistikweisen sieht den Wirtschaftsbereich Logistik in unruhigem Fahrwasser: Ein raues wirtschaftliches Klima mit herausfordernden Rahmenbedingungen erfordere Höchstleistungen von den Unternehmen der Logistik, umschreiben die Logistikweisen die aktuelle Lage.

Die Logistik muss den Logistikweisen zufolge in einem vierdimensionalen Raum navigieren:

„Decarbonization: Das Ziel der Klimaneutralität ist beschlossen, der Weg dorthin bietet für die Logistik einen Gestaltungsspielraum mit großen Unsicherheiten.

Digitalization: Neue Technologien und intelligente Lösungen ermöglichen der Logistik, die Produktivität und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, erfordert jedoch auch mutige Investitionsentscheidungen.

Demographic change: Der Personalmangel wird sich nicht entspannen und erfordert einen Wandel in der Unternehmenskultur und dem Arbeitsumfeld.

Derisking: Unsichere Zeiten mit zahlreichen Ereignissen wie Störungen der Lieferketten bedürfen eines größeren Augenmerks auf das Risikomanagement, Kapazitätsplanung, IT-Sicherheit, Resilienzanforderung et cetera.“4

Für 2025 planen wir eine moderate Skalierung des Unternehmens durch:

selektive Personalerweiterung,

gezielten Ausbau unseres Partnernetzwerks,

Prozessoptimierung zur Effizienzsteigerung,

sowie eine konsequente Weiterentwicklung des Portfolios für unsere drei adressierten Anwendungsfelder.

In einem zunehmend volatilen Umfeld zielt unsere Strategie darauf ab, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und gleichzeitig resilient in unseren Kernbranchen präsent zu bleiben.

Aufgrund des bereits guten Auftragseingangs und der abgegebenen Angebote gehen wir von einer Erreichung unseres geplanten Umsatzziels aus. Ertragsseitig wird auch 2025 maßgeblich davon abhängen, ob Aufträge aufgrund des Investitionsverhaltens zügig abgeschlossen und entsprechend abgerechnet werden können. Für das Jahr 2025 rechnen wir daher aktuell mit einem Rohergebnis von rund 6,6 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis soll dabei um ca. 0,7 Mio. Euro auf -14,7 Mio. Euro verbessert werden.

 

München, den 30.05.2025

1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2025/20250115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2025.html
*) bezieht sich auf Veröffentlichung im Januar
2 https://www.bvl.de/logistik-indikator/4-quartal-2024
3 https://www.deloitte.com/content/dam/assets-zone2/de/de/docs/services/deloitte-private/cfo-survey-mittelstand-edited-inkl-ap.pdf
4 Wirtschaftsbereich Logistik: Logistikweise geben Einschätzung für Logistikjahr 2025 - Konjunktur | News | LOGISTIK HEUTE - Das deutsche Logistikmagazin

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 251.303 435.142
251.303 435.142
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 456.730 484.115
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.759 151.956
613.489 636.071
864.792 1.071.213
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
2. Unfertige Erzeugnisse 133.731 0
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.470.919 3.299.431
2.604.649 3.299.431
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.550.860 2.244.702
2. Forderungen gegen Gesellschafter 10.427.391 29.892.535
3. Ford. gg. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.994.705 429.471
4. Sonstige Vermögensgegenstände 405.040 93.787
14.377.996 32.660.495
IV. Guthaben bei Kreditinstituten 12.324.997 7.106.173
C. Rechnungsabgrenzungsposten 582.004 448.208
30.754.437 44.585.520

Passiva

31.12.2024
31.12.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 35.735 35.735
II. Kapitalrücklage 70.689.265 70.589.290
III. Verlustvortrag -30.122.560 -17.417.379
IV. Jahresfehlbetrag -15.393.599 -12.705.181
25.208.841 40.502.465
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.919.459 2.159.909
1.919.459 2.159.909
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.088 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.170.850 1.134.629
3. Verb. ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 100.864 1.959
4. Sonstige Verbindlichkeiten 183.791 657.022
(davon aus Steuern € 124.083,01; Vorjahr € 518.402,63)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 30.801,70; Vorjahr € 21.023,39)
3.477.593 1.793.610
D. Rechnungsabgrenzungsposten 148.544 129.536
30.754.437 44.585.520

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

Geschäftsjahr 01.01. 2024 - 31.12.2024
Geschäftsjahr 01.01. 2023 - 31.12.2023
1. Rohergebnis 3.097.242 4.121.846
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.060.189 6.659.193
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.344.507 1.057.318
(davon für Altersversorgung € 4.708,00; Vorjahr € 3.322,00)
9.404.696 7.716.511
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 585.689 2.088.048
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.785.844 6.946.818
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 7.236,10; Vorjahr € 8.166,16)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 286.255 18.462
(davon Erträge aus Abzinsung € 0,00; Vorjahr € 0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 657 93.901
7. Ergebnis nach Steuern -15.393.389 -12.704.971
8. sonstige Steuern 210 210
9. Jahresfehlbetrag -15.393.599 -12.705.181

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittlere Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IDEALworks GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 260546

Die Gesellschaft nimmt teilweise die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 6 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 € netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge zum Anlagevermögen erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Bei der Folgebewertung wird unterstellt, dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Vermögensgegenstände zuerst verbraucht oder veräußert worden sind (LIFO Verfahren).

Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet, erhaltene Anzahlungen mit dem Nennbetrag.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Entstehung oder dem niedrigeren Stichtagskurs (bei Aktivposten) bzw. höheren Stichtagskurs (bei Passivposten) bewertet.

Die Umsatzerlöse werden bei Leistungserbringung / Gefahrenübergang gebucht.

Aufwendungen werden unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips erfasst.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungswahlrechte werden stetig angewendet.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlust-Rechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen.

Angaben zur Bilanz

Mit Ausnahme einer Forderung über 141 TEUR, die erst nach Ende der Gewährleistungsfrist fällig, ist haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 429,9 TEUR (Vorjahr 0) enthalten. Außerdem beinhaltet die Position die dritte Tranche der zugesagten Kapitaleinlage in die Gesellschaft, in Höhe von 9.998 TEUR, die im Januar 2025 zugeflossen ist. Alle Forderungen gegen Gesellschafter haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für Personalkosten und Urlaub und nachlaufende Rechnungen sowie Rückstellungen aus schwebenden Geschäften, Gewährleistungen und Abschluss und Prüfungskosten zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie um 240 TEUR auf 1.919 TEUR abgenommen, vor allem da der Long Term Incentive im Jahr 2024 ausgelaufen ist und ausbezahlt wurde.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Vorjahr wurde eine Drohverlustrückstellung für ein Absatzgeschäft gebildet. Im Berichtsjahr materialisierten sich die Verluste durch Sachanlagen, die unentgeltlich dem Kunden zur Verfügung gestellt wurden. Die im Vorjahr gebildete Drohverlustrückstellung wurde gegen die Abschreibungen verbraucht, sodass um diesen Betrag die Abschreibungen im Anlagenspiegel nicht mit der Gewinn- und Verlustrechnung identisch sind.

Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge mit Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 78,4 TEUR (Vorjahr: 18,5 TEUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 85 (Vorjahr: 68).

Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Michael Schneider, CEO

 

Karin Korber, CFO bis 31.05.2024

 

Philipp von Hagen, CFO ab 24.05.2024

Gewährte Gesamtbezüge für die Tätigkeit der Mitglieder der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 8.536 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen bestehen i.W. aus Abnahmeverpflichtungen ggü. Lieferanten für das Jahr 2025 in Höhe von 6.768 TEUR.

Prüfungshonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf 22 TEUR. Es wurden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen erbracht.

Konzernzugehörigkeit

Die IDEALworks GmbH gehört zu 51% der Agile Robots SE München und zu 49% der BMW Holding B.V, Den Haag. Der Konzernabschluss der Agile Robots SE München für das Geschäftsjahr 2023 wird bei der das Unternehmensregister führenden Stelle eingereicht und ist über die Internetseite des Unternehmensregisters zugänglich. Dies entspricht gelichzeitig dem größten und kleinsten Konsolidierungskreis der Gesellschaft.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr wird mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 15.394 TEUR abgeschlossen. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 30.05.2025

Michael Schneider

Philipp von Hagen

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs- und Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 6.566.661 57.750 0 6.624.411
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.566.661 57.750 0 6.624.411
SACHANLAGEN 1.264.132 409.769 -28.436 1.645.465
Technische Anlagen und Maschinen 885.698 245.585 -26.028 1.105.256
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.434 164.184 -2.408 540.210
7.830.793 467.519 -28.436 8.269.876
kumulierte Abschreibungen 01.01.2024
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge/ Wertberichtigungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 6.131.518 241.589 0 6.373.107
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.131.518 241.589 0 6.373.107
SACHANLAGEN 628.061 415.440 -11.525 1.031.977
Technische Anlagen und Maschinen 401.583 257.785 -10.842 648.526
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.478 157.656 -683 383.451
6.759.579 657.029 -11.525 7.405.084
Buchwert 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 251.303 435.143
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 251.303 435.143
SACHANLAGEN 613.489 636.071
Technische Anlagen und Maschinen 456.730 484.115
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.759 151.956
864.792 1.071.213

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IDEALworks GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IDEALworks GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDEALworks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 30. Mai 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Popp, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martha Ernst, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 03.06.2025 festgestellt.

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
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  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von IDEALworks GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 536add423cc8879b4a0945c686d0f12e",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
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