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inteligy GmbH GmbH

Köln ·HRB 80450 Köln
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Zollstockgürtel 57-67
50969 Köln
Handelsregister
HRB 80450, Köln
Eintragungsdatum
23. Dezember 2013
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Unternehmenszweck
a) Einkauf, Herstellung, Entwicklung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zur Energieerzeugung, Speicherung von Energie und Produkten aus dem Bereich der Elektromobilität, einschließlich Smart-Metering und Smart-Grid Lösungen, b) Einkauf und Vertrieb von immobiliennahen Produkten und Dienstleistungen, insbesondere von Strom, Gas, Medien- und Telekommunikationsprodukten und Produkten zur Steigerung der Wohnqualität allgemein, c) Beratungsdienstleistungen in allen vorgenannten Produkt- und Dienstleistungsbereichen.

Finanzen

Mitarbeiter 2023
3
Bilanzsumme 2023
4,68 Mio. €
Jahresergebnis 2023
3.047 €
8 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 4,68 Mio
  • Umlaufvermögen 97,3 % 4,55 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,1 % 100,0 k
  • Anlagevermögen 0,6 % 27,4 k
Passivseite 4,68 Mio
  • Eigenkapital 53,2 % 2,49 Mio
  • Rückstellungen 29,5 % 1,38 Mio
  • Verbindlichkeiten 17,3 % 811,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2022
Erträge 54,1 k
  • Erträge aus Beteiligungen 85,5 % 46,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14,5 % 7,8 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 15
Aufwendungen 2,85 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 58,4 % 1,67 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19,8 % 566,2 k
  • Personalaufwand 17,6 % 501,1 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,5 % 71,6 k
  • Abschreibungen 1,0 % 28,8 k
  • Sonstige Steuern 0,7 % 18,6 k
  • Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 0,0 % 0
  • Rohergebnis 4,23 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,45 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,43 Mio
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GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Slaven Grizelj seit 2015 Geschäftsführer
  • Peter Wickerath seit 2016 Prokura
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2023
  2. 30.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Genek Verwaltungs GmbH · Liquidator
  3. 2022
  4. 18.08.
    Spaltung
    inteligy GmbH
  5. 2018
  6. 16.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Genek Gesellschaft für Energieeinkauf mbH & Co. KG · Kommanditist
  7. 2017
  8. 29.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Organization (44063526d1e4...) · Kommanditist
  9. 2016
  10. 21.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Peter Wickerath · Einzelprokura
  11. 26.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    K***** K***** · Geschäftsführer
  12. 01.02.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    inteligy GmbH
  13. 01.02.
    Satzungsänderung
    inteligy GmbH
19 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2021

Veröffentlicht am 21. Februar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

inteligy GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der inteligy GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist:

a) Der Einkauf, die Herstellung, die Entwicklung und der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zur Energieerzeugung, Speicherung von Energie und Produkten aus dem Bereich der Elektromobilität, einschließlich Smart-Metering und Smart-Grid Lösungen.

b) Der Einkauf und Vertrieb von immobiliennahen Produkten und Dienstleistungen, insbesondere von Strom, Gas, Medien- und Telekommunikationsprodukten und Produkten zur Steigerung der Wohnqualität.

c) Die Durchführung von Beratungsdienstleistungen in allen vorgenannten Produkt- und Dienstleistungsbereichen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2021 war geprägt von einer wirtschaftlichen Erholung nach den Belastungen der COVID-19-Pandemie. Deutschland verzeichnete ein Wirtschaftswachstum von 2,7%, unterstützt durch staatliche Konjunkturprogramme und eine schrittweise Normalisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten. Besonders die Bau- und Immobilienbranche erlebte eine Aufwärtsbewegung, angetrieben von niedrigen Zinsen und einer anhaltend starken Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Ballungszentren.1

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zeigte einen klaren Trend zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die energetische Modernisierung bestehender Gebäude sowie die Integration erneuerbarer Energien gewannen weiter an Bedeutung. Diese Entwicklungen wurden durch gesetzliche Vorgaben zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen im Gebäudesektor verstärkt, was zu verstärkten Investitionen in energieeffiziente Technologien und Lösungen führte. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zeigte einen klaren Trend zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die energetische Modernisierung bestehender Gebäude sowie die Integration erneuerbarer Energien gewannen weiter an Bedeutung. Diese Entwicklungen wurden durch gesetzliche Vorgaben zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen im Gebäudesektor verstärkt, was zu verstärkten Investitionen in energieeffiziente Technologien und Lösungen führte. Die inteligy GmbH hat sich neben der Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften zu CO 2 -Emissionen und zur Nachhaltigkeit insbesondere den Trend zur Digitalisierung und Prozessautomatisierung aufgegriffen und das Produktportfolio entsprechend erweitert.2

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Allgemein

Im Verlaufe des Jahres 2021 sind die Gaspreise stark gestiegen, was auf verschiedene Faktoren zurückzuführen war, darunter Lieferengpässe und geopolitische Spannungen. Insbesondere der Konflikt mit Russland führte im dritten und vierten Quartal 2021 zu einem massiven Preisanstieg bei Gas und Strom. Diese Preisschwankungen beeinflussten sowohl die Endverbraucherpreise als auch die Betriebskosten der Energieversorgungsunternehmen.3

Der Ausbau erneuerbarer Energien setzte sich fort, unterstützt durch politische Maßnahmen und Förderprogramme. Dies führte zu einer zunehmenden Integration von Wind- und Solarenergie in den Strommix, was die traditionelle Energieerzeugung herausforderte und die Netzstabilität beeinflusste.

Die Energiepolitik der EU und Deutschlands war weiterhin auf die Erreichung der Klimaziele ausgerichtet, was zu verschärften Anforderungen an die CO 2 -Emissionen und zur Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen führte. Dies zwang die Energieversorgungsunternehmen zu Investitionen in moderne Technologien und Infrastrukturen. Insbesondere die massive Verteuerung von Gas und Strom an den Energiebörsen zwang unser Unternehmen die Beschaffungsstrategie immer wieder anzupassen.4

b) Ertragslage

Im Jahr 2021 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 33,05% gestiegen. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Akquirierung neuer Kunden und einer somit deutlich verstärkten Nachfrage nach unseren Produkten. Gleichzeitig sind die Aufwendungen für Material und Ware um ca. 21.385 TEUR gestiegen. Das hängt mit den gestiegenen Preisen auf dem Beschaffungsmarkt zusammen, wodurch sich eine Materialeinsatzquote von 93,96% (VJ: 71,32%) ergibt. Um die gestiegene Nachfrage abzusichern, war eine Personalaufstockung unumgänglich und führte unweigerlich zu erhöhten Auszahlungen der Löhne und Gehälter. In Summe wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 461 TEUR (VJ: Jahresüberschuss in Höhe von 422 TEUR) erwirtschaftet.

c) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert solide. Die Gesellschaft finanziert das investive und operative Geschäft überwiegend aus dem Cashflow. Das Unternehmen verfügt nach wie vor über gute Liquidität. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 7,02% (Vorjahr 19,67%).

d) Vermögenslage

Der Anstieg der Bilanzsumme von 7.818 TEUR auf 15.334 TEUR beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf dem Anstieg der Forderungen und der Erhöhung der Liquiden Mittel (um 177%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 4.317 TEUR auf 4.693 TEUR gestiegen. Das beruht im Wesentlichen auf den gestiegenen Umsätzen sowie der erhöhten Nachfrage. Auf der Passivseite beruht der Anstieg im Wesentlichen auf der Erhöhung der Rückstellungen, von 2020 mit 1.262 TEUR auf 2021 mit 4.792,3 TEUR, und des passiven Rechnungsabgrenzungsposten, um 4.744,5 TEUR.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir für das Geschäftsjahr 2021 trotz der allgemein schwierigen Lage als gut ein. Die Umsatzentwicklung war steigend und das Unternehmen verfügt nach wie vor über gute Liquidität.

III. Prognosebericht

Das Aufkündigen der Kundenverträge im Gas- und Strombereich zum Jahresende 2021 und der in der Folge zu erwartende Umsatzeinbruch in einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag stellt das Unternehmen vor massive Herausforderungen. Es müssen Maßnahmen zur Stabilisierung des Unternehmens ergriffen werden, insbesondere Kosteneinsparungen und Liquiditätssicherung stehen im Fokus der Aktivitäten, damit sich die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens auch im Jahr 2022 weiterhin stabil entwickeln können. Zu klären ist, ob das Geschäftsmodell in der bisherigen Form weiter fortgeführt werden kann.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken

Für unser Unternehmen bedeutete die äußerst angespannte Lage an den Beschaffungsmärkten im Jahre 2021, dass die inteligy GmbH vor dem Hintergrund der massiv gestiegenen Preise und der drohenden Liquiditätsengpässe in der Folge, zum Ende des Jahres 2021 das Kerngeschäft mit Gas und Strom kurzfristig beenden und die Kundenverträge aufkündigen musste. Diese Maßnahmen waren notwendig geworden, um die potenziellen Risiken für das Unternehmen zu minimieren.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Unternehmen verfügt über eine gute Liquidität, jedoch ist das finanzwirtschaftliche Risiko für die inteligy GmbH, durch die Aufkündigung der Kundenverträge und dem zu erwartenden Umsatzeinbruch, deutlich erhöht.

Absatzmarktrisiken

Aufgrund der angespannten Marktlage mussten schon einige Energieversorger Ihren Vertrieb einstellen. So ist der Energiemarkt durch diverse Preisanpassungen und nicht zustande kommende Verträge geprägt. Dabei ist gerade die Beschaffung der Energiemengen ein großes Problem, dem sich die inteligy GmbH stellen muss und sich darauf konzentrieren wird, die Beschaffung der Portfolios im Gas- und Strom Bereich sicherzustellen.

Chancen

Durch die getroffenen Maßnahmen können die potenziellen Risiken, die sich aufgrund des Energiemarktes ergeben, minimiert werden. Somit kann sich die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens weiterhin stabil entwickeln. Chancen bestehen insbesondere im Abschluss neuer gewinnbringender Verträge mit Großkunden.

Gesamteinschätzung

Der Energiemarkt stellt viele Versorger und deren Vertrieb vor weitreichende Probleme. Um in diesem Markt noch konkurrieren zu können wurden alle möglichen Maßnahmen getroffen. Sollte es gelingen die Liquidität zu sichern und Kosten einzusparen, sollte sich das Unternehmen weitestgehend wieder stabilisieren können.

 

Bonn, den 10. Dezember 2024

inteligy GmbH

Die Geschäftsführung

1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14. Januar 2022

2 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland Digitalisierungsindex 2021

3 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 144 vom 01. April 2022

4 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 116 vom 17. März 2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 311.790,88 677.587,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 345.804,80
II. Sachanlagen 307.790,88 260.783,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.790,88 260.783,00
III. Finanzanlagen 4.000,00 71.000,00
1. Beteiligungen 3.000,00 70.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen 14.998.035,40 7.110.001,93
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.290.032,37 4.690.116,92
1. Forderungen gegen Gesellschafter 475.714,37 1.623.070,33
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 140.066,28
3. sonstige Vermögensgegenstände 7.814.318,00 2.926.980,31
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.708.003,03 2.419.885,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.038,76 29.912,81
Summe Aktiva 15.333.865,04 7.817.502,54

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 1.076.679,74 1.537.360,54
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.437.360,54 1.015.378,35
III. Jahresfehlbetrag 460.680,80 -421.982,19
B. Rückstellungen 4.792.322,17 1.262.000,00
C. Verbindlichkeiten 4.720.235,09 5.018.042,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 267.264,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 267.264,42
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.452.970,67 5.018.042,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.422.108,80 4.969.229,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 30.861,87 48.812,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.744.628,04 100,00
Summe Passiva 15.333.865,04 7.817.502,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 9.585.175,23 8.071.786,34
2. Personalaufwand 1.044.701,40 873.707,03
a) Löhne und Gehälter 852.211,10 691.435,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 192.490,30 182.271,81
davon für Altersversorgung 2.002,55 850,20
3. Abschreibungen 62.240,63 79.541,81
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 61.087,33 59.911,20
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.153,30 19.630,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.880.256,55 2.357.861,17
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14,73
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.163,40 30.903,41
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 67.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 67.000,00
8. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 394.703,48
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.714,98 4.337,79
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -81.086,00 222.246,92
11. Ergebnis nach Steuern 4.242.822,32 4.564.995,03
12. sonstige Steuern 4.703.503,12 4.143.012,84
13. Jahresfehlbetrag 460.680,80 -421.982,19

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: inteligy GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: 80450

Größenklasse des Unternehmens (§ 267 HGB)

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der inteligy GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies die folgenden Grundsätze und Methoden:

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern, § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Dies setzt zum einen eine positive Entwicklung der zukünftigen Absatz- und Beschaffungsmärkte für Strom und Gas voraus und dass die Gesellschaft weiterhin in der Lage sein wird, gewinnbringende Verträge mit bedeutenden Großkunden einzugehen. Zum anderen ist eine Entwicklung der Geschäftstätigkeit notwendig, die eine Neuausrichtung der inteligy GmbH, nach der Aufkündigung der Strom- und Gaskunden, sowie der Abspaltung des Bereichs Fernwärme, in ein rentables Geschäftsmodell im Bereich der Energieversorgung fordert. Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "III. Prognosebericht" und "IV. Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestands und der Bankguthaben angesetzt worden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Gem. § 253 Abs. 2 HGB werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel

Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden Anlagenspiegel verwiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen wird eine Forderung gegen den Gesellschafter CMB Ventures GmbH in Höhe von TEUR 476 (Vorjahr: TEUR 1.623) ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die ausstehenden Rechnungen für CO 2 -Zertifikate in Höhe von TEUR 3.176 (Vorjahr: TEUR 0), Netzentgelte für das Jahr 2021 in Höhe von TEUR 495 (Vorjahr: TEUR 0), sowie Rückstellungen für Schadensersatz und erfolgsabhängiger Vergütung in Höhe von TEUR 968 (Vorjahr: TEUR 0).

Verbindlichkeitenspiegel

Stand 31.12.2021
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
>5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 215 215 0 0
(132) (132) (0) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 210 210 0 0
(2) (2) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.552 1.552 0 0
(1.403) (1.403) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis existiert 267 267 0 0
(0) (0) (0) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.476 2.476 0 0
(3.481) (3.475) (6) (0)
4.720 4.720 0 0
(5.018) (5.012) (6) (0)

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gesamtkostenverfahren

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich in die folgenden Bereiche:

Tätigkeitsbereich 2021 2020
Gas 32.174 TEUR 25.780 TEUR
Strom 14.919 TEUR 10.088 TEUR
Fernwärme 4.963 TEUR 3.703 TEUR
Sonstiges 932 TEUR 256 TEUR

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung der inteligy GmbH durch die Geschäftsführer:

Slaven Grizelj, Köln, Geschäftsführer

Konrad Klaus Knappe, Euskirchen, Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wurde in entsprechender Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 31.

Hiervon waren:

Vollzeit: 20
Teilzeit: 2
Geringfügig Beschäftigte: 7
Werkstudenten: 2

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.437 wird zusammen mit dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 461 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Gesellschaft hat nach Maßgabe des Spaltungsplanes vom 18.08.2022 sowie des Zustimmungsbeschlusses ihrer Gesellschafterversammlung vom 18.08.2022 Teile ihres Vermögens als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Abspaltung auf die dadurch neu gegründete Fernwärme Effizienz GmbH mit Sitz in Köln (Amtsgericht Köln, HRB 112000) übertragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

 

Köln, 10.12.2024

Slaven Grizelj

Konrad Knappe

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die inteligy GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der inteligy GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inteligy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs sowie im Abschnitt "III. Prognosebericht" und "IV. Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts, in denen dargestellt wird, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft zum einen davon abhängt, dass es eine positive Entwicklung der zukünftigen Absatz- und Beschaffungsmärkte für Strom und Gas gibt und dass die Gesellschaft weiterhin in der Lage sein wird, gewinnbringende Ver- träge mit bedeutenden Großkunden einzugehen. Zum anderen ist eine Entwicklung der Geschäftstätigkeit notwendig, die eine Neuausrichtung der inteligy GmbH, nach der Aufkündigung der Strom und Gaskun- den, sowie der Abspaltung des Bereichs Fernwärme, in ein rentables Geschäftsmodell im Bereich der Energieversorgung fordert.

Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinn des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fä- higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten re- sultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 18. Dezember 2024

VRT Revisionsgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

André Brüstle, Wirtschaftsprüfer

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