INTER Versicherungsverein aG
Mannheim
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Erzbergerstraße 9-15
68165 Mannheim
Telefon: 0621/ 427-427
Die im Folgenden dargestellten Zahlenangaben sind
maschinell gerundet. Es können sich daher
darstellungsbedingt Rundungsabweichungen ergeben.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die
differenzierte Verwendung verschiedener Sprachformen
verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen in diesem
Bericht gelten gleichermaßen für alle
Geschlechter.
Lagebericht
Grundlagen der Gesellschaft
Geschäftsmodell der INTER
Versicherungsgruppe
Individuelle Lösungen auf Top-Niveau -
dafür steht die INTER Versicherungsgruppe (INTER) als
unabhängiger Versicherungskonzern seit über 100
Jahren. Neben der Geschäftsausrichtung auf
Privatkunden und das mittelständische Gewerbe ist die
INTER aus Tradition Ärzten und Handwerkern eng
verbunden. Als solider und verlässlicher Partner
bietet die INTER ihren Kunden mit Versicherungs- und
Vorsorgeprodukten ein hohes Maß an finanzieller
Sicherheit und legt seit jeher besonderen Wert auf Service
und Qualität.
An der Spitze der INTER steht der INTER
Versicherungsverein aG (INTER Verein), der als
Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit von seinen
Mitgliedern getragen wird. Die Wurzeln des INTER Verein
reichen bis in das Jahr 1926 zurück. Der INTER Verein
nimmt im Wesentlichen eine Holdingfunktion für die
unmittelbar und mittelbar gehaltenen Tochtergesellschaften
wahr. Der INTER Verein betreibt die Unfallversicherung mit
dem Produkt "INTER Mitglieder Assistance". Dieses Produkt
wird allen Versicherungsnehmern mit einem
Versicherungsvertrag bei der INTER Krankenversicherung AG
(INTER Kranken, außer
Auslandsreisekrankenversicherung), der INTER
Lebensversicherung AG (INTER Leben) und der INTER
Allgemeine Versicherung AG (INTER Allgemeine, außer
INTER Cyberguard) angeboten. Mit dem Abschluss dieses
Versicherungsvertrags werden die Kunden der genannten
Tochterversicherungsunternehmen Mitglieder der
Obergesellschaft, dem INTER Verein. Damit wird die
Aufrechterhaltung eines möglichst breiten
Mitgliederbestandes gewährleistet.
Die INTER Kranken bietet die gesamte Produktpalette
der privaten Krankenversicherung zur umfassenden
Gesundheitsvorsorge ihrer Versicherungsnehmer an. Neben der
privaten Krankheitskostenvollversicherung umfasst das
Angebot eine Vielzahl von Zusatzversicherungen zur
individuellen Absicherung gesetzlich Versicherter. Hierzu
zählt auch der weltweite Versicherungsschutz durch die
Auslandsreisekrankenversicherung. Zum umfassenden
Kundenservice gehören zudem zahlreiche
Gesundheitsservices.
Die INTER Leben entwickelte sich aus der im Jahre
1910 gegründeten "VOHK Versicherungsanstalt
Ostdeutscher Handwerkskammern V.a.G.". Mit den Produkten
der INTER Leben sichern Kunden sich und ihre Familien gegen
Risiken der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit sowie
für den Todesfall ab und sorgen privat für die
Zeit nach dem aktiven Berufsleben vor. Gewerblichen Kunden,
insbesondere aus dem Handwerk, bietet die INTER Leben die
Durchführung der betrieblichen Altersvorsorge für
deren Arbeitnehmer an.
Die INTER Allgemeine wurde 1981 als
Unfallversicherungsunternehmen gegründet. Im Jahr 1993
wurde das Versicherungsangebot um die Sparten Sach- und
Haftpflichtversicherungen erweitert und ab 2012 für
gewerbliche Kunden um Technische Versicherungen
ergänzt. Weitere spezielle Versicherungslösungen
bietet die INTER Allgemeine über ausgewählte
Kooperationspartner bzw. Beteiligungen an.
Mit der Beteiligung an der Bausparkasse Mainz AG
(BKM) hat die INTER einen Kooperationspartner rund um den
Erwerb und die Finanzierung von Wohneigentum. Das
Kerngeschäft der BKM besteht aus dem
Bauspargeschäft und der Vergabe von Baudarlehen. Ein
weiteres Geschäftsfeld ist das Angebot von
Geldanlageprodukten.
Seit 1996 engagiert sich die INTER auch in Polen. Mit
der Übernahme von jeweils 100% der Anteile wurden die
TU INTER Polska S.A. und die TU INTER-ZYCIE Polska S.A. im
Jahr 2012 vollständig in die INTER integriert.
Das Produktangebot der 1991 gegründeten TU INTER
Polska S.A. richtet sich insbesondere an Berufsgruppen aus
der medizinischen Branche und umfasst Unfall- und
Krankenversicherungen sowie Haftpflicht-, Sach- und
Rechtsschutzversicherungen. Dabei ist das Angebot von
berufsorientierten Versicherungspaketen für die
medizinische Branche besonders hervorzuheben.
Die TU INTER-ZYCIE Polska S.A. besitzt ein besonderes
Versicherungsangebot zur Absicherung des Lebens und der
Gesundheit der Mitarbeiter des Heilwesens in Polen.
Über die Gruppenlebensversicherung wird den Kunden ein
umfangreiches Spektrum zur Abdeckung von Risiken angeboten,
das sowohl die Spezifika der medizinischen Berufe als auch
private Risiken beinhaltet.
Die INTER kooperiert umfassend mit der Freie Arzt-
und Medizinkasse der Angehörigen der Berufsfeuerwehr
und der Polizei VVaG (FAMK) mit Sitz in Frankfurt am Main.
Diese ist spezialisiert auf die
Krankheitskostenvollversicherung für Personen mit
Anspruch auf Beihilfe nach der Hessischen
Beihilfeverordnung oder auf freie Heilfürsorge des
Landes Hessen, insbesondere als Angehörige von
Feuerwehr, Polizei, Justiz, Strafvollzug, Zoll,
Steuerfahndung, Gefahrenabwehrbehörden und deren
Verwaltungen in Hessen. Neben diesen Personengruppen
können auch alle anderen Beihilfeberechtigten und
deren Angehörige von den Services der FAMK
profitieren. Die FAMK bietet einen umfassenden Service
hinsichtlich der Beihilfeberatung und -abwicklung samt
Vorfinanzierung.
Insgesamt ist die INTER in der Lage, ein
Mehrfinanzangebot im Bereich der privaten Vorsorge,
Risikoabsicherung und Vermögensbildung zu
unterbreiten.
Stand 31.12.2023
Tarifwerk
Der INTER Verein betrieb im Geschäftsjahr die
Sparte Unfallversicherung. Angeboten wird das Produkt
"INTER Mitglieder Assistance", das verschiedene Leistungen
bei einem unfallbedingten Krankenhausaufenthalt umfasst.
Der Abschluss dieser Versicherung wird Versicherungsnehmern
eines Versicherungsvertrags bei der INTER Kranken
(außer Auslandsreisekrankenversicherung), der INTER
Leben und der INTER Allgemeine (außer INTER
Cyberguard) angeboten. Mit dem Abschluss dieses
Versicherungsvertrags werden die Kunden der genannten
Tochterversicherungsunternehmen zugleich Mitglieder der
Obergesellschaft, dem INTER Verein. Damit wird die
Aufrechterhaltung eines möglichst breiten
Mitgliederbestandes gewährleistet.
Standorte
Die Versicherungsgesellschaften der INTER - der INTER
Verein, die INTER Kranken, die INTER Leben und die INTER
Allgemeine - haben ihren Sitz in Mannheim. Die FAMK hat
ihren Sitz in Frankfurt am Main und die BKM in Mainz. Neben
der Direktion in Mannheim unterhält die INTER an 27
Standorten Geschäftsstellen zur
Vertriebsunterstützung. Eine detaillierte Aufstellung
der einzelnen Standorte befindet sich am Ende des
Geschäftsberichts.
Im Rahmen des Vertrags über die Ausgliederung
von Funktionen, Versicherungstätigkeiten und sonstigen
Tätigkeiten (Mastervertrag) werden sowohl der Vertrieb
der Versicherungsprodukte als auch die Verwaltung der
Versicherungsverträge von der INTER Kranken für
den INTER Verein übernommen, so dass auch auf den
Geschäftsstellen Tätigkeiten für den INTER
Verein verrichtet werden.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und
branchenbezogene Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Weltkonjunktur wächst
schwächer als im Vorjahr
Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 mit +3,1% weniger
stark gewachsen als im Jahr davor mit 3,5%. Die
Entwicklungen waren weltweit vom Krieg in der Ukraine und
dem israelisch-palästinensischen Konflikt
geprägt, ebenso von der hohen Inflation und
Naturkatastrophen.
Die hoch entwickelten Volkswirtschaften erreichten im
Jahr 2023 ein Wachstum in Höhe von 1,6% (nach +2,6% im
Vorjahr), wobei die USA mit +2,5% (Vorjahr +1,9%) weit vor
dem Europäischen Währungsraum mit +0,5% (Vorjahr
+3,4%) landeten. Die Wirtschaftsleistung der Schwellen- und
Entwicklungsländer stieg um 4,1% wie im Vorjahr,
darunter China mit +5,2% (Vorjahr +3,0%), Indien mit +6,7%
(Vorjahr +7,2%) und Russland mit 3,0% (Vorjahr -1,2%).
Deutschland als Schlusslicht der
entwickelten Länder
Die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts in
Deutschland wird im Jahr 2023 voraussichtlich -0,3% nach
+1,8% im Vorjahr betragen. Deutschland wäre damit die
einzige Industrienation mit einer schrumpfenden
Wirtschaftsleistung. Aufgrund der schwachen
weltwirtschaftlichen Entwicklung ging die Nachfrage im
Ausland beträchtlich zurück und die Exporte
nahmen deutlich ab. Die Importe litten zudem unter der
zurückhaltenden Nachfrage im Binnenland. Die weiterhin
massiven Steigerungen der Verbraucherpreise im Jahr 2023 in
Höhe von 5,9% nach 6,9% im Vorjahr führten zu
Kaufkraftverlusten der Konsumenten und zu einem
Rückgang der privaten Konsumausgaben in Höhe von
0,8%. Zudem reduzierte der Staat seine Ausgaben um 1,7%
nach den Sonderausgaben im Rahmen der Corona-Pandemie. Die
Europäische Zentralbank reagierte auf die hohe
Inflation mit weiteren Zinsanhebungen, so dass die
Finanzierungskosten für Investitionen stiegen und die
wirtschaftliche Aktivität erschwert hat. Die
Immobilienwirtschaft wurde insbesondere im Nachgang der
Corona-Pandemie, die einen hohen Nachfragerückgang bei
Büroimmobilien auslöste, zusätzlich durch
gestiegene Fremdkapitalzinsen und hohe Materialkosten
getroffen. Dies löste auch Sorgen um die Banken aus,
die Gewerbeimmobilien finanzieren. Die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen insgesamt stieg im Jahresverlauf an
und übertraf im Dezember im siebten Monat in Folge das
Vor-Corona-Niveau (gemessen an den Jahren 2016-2019). Der
Arbeitsmarkt zeigte sich weiter robust. Die
Arbeitslosenquote wuchs zwar im Jahr 2023 auf 5,7% an
(Vorjahr 5,3%, 2019 vor Corona: 5,0%), jedoch hat sich auch
die Zahl der Erwerbstätigen auf über 46 Mio.
erhöht. Die Sparquote hat sich im Jahr 2023 kaum
verändert und beträgt voraussichtlich 11,3%
(Vorjahr 11,1%). Sie liegt im internationalen Vergleich
weiterhin sehr hoch.
Die hohe Inflation wirkt sich auf die
Versicherungswirtschaft aus
Die Beitragsentwicklung der deutschen Versicherer
wies im Jahr 2023 einen Anstieg in Höhe von 0,6%
(Vorjahr -0,7%) aus. Insbesondere in der Schaden- und
Unfallversicherung konnte ein überdurchschnittlich
hohes Plus in Höhe von 6,7% verzeichnet werden. Dieser
Zuwachs resultierte u. a. aus Beitragsanpassungen, die zum
Ausgleich der gestiegenen Schadenzahlungen vorgenommen
wurden. Infolge der hohen Inflation waren die Kosten
für die Regulierung von Versicherungsleistungen
sprunghaft angestiegen. In der Krankenversicherung legten
die Beiträge mit +2,3% (Vorjahr +3,9%) weniger zu als
in den vorangegangenen Jahren. Die Treiber für die
Beitragsentwicklung sind vor allem Beitragsanpassungen und
Zuwächse bei Zusatzversicherungen. In der
Lebensversicherung sanken die Beiträge mit -5,3%
(Vorjahr -5,9%) im dritten Jahr in Folge. Während die
laufenden Beiträge um 0,2% zurückgingen,
reduzierte sich das Geschäft mit Einmalbeiträgen
um 16,2%.
Außergewöhnlich hoher
Zinsrückgang und gutes Aktienjahr
Am europäischen Kapitalmarkt gingen die Zinsen
zum Ende des Jahres 2023 beträchtlich nach unten.
Nachdem die Europäische Zentralbank den Leitzins im
Oktober 2023 zum ersten Mal seit Juli 2022 nicht weiter
angehoben hatte, kam am Kapitalmarkt eine
Zinssenkungseuphorie auf, die die Renditen für
Anleihen absinken und die Aktienkurse ansteigen ließ.
Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe gab
beispielsweise von 2,6% am Jahresende 2022 auf +2,0% am
Jahresende 2023 nach. Dabei reduzierten sich die
Risikoaufschläge leicht. Der Deutsche Aktienindex DAX
verzeichnete nach einem schwachen Jahr 2022 (-12,3%) einen
deutlichen Wertzuwachs in Höhe von 20,3%.
Die Aussagen und Daten zum gesamtwirtschaftlichen
Umfeld basieren auf den Publikationen "World Economic
Outlook - Update Jan 2024" des IWF,
"Jahreswirtschaftsbericht 2023" des BMWK, der
Presseinformation "Insolvenzen in Deutschland, Jahr 2022"
der Creditreform und der Beitragsstatistik des GDV.
Geschäftsverlauf
Geschäftsergebnisse im
Überblick
Der Vorstand des INTER Vereins ist mit dem
Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Der
Jahresüberschuss ging zwar von T€ 18.654 im
Vorjahr auf T€ 2.987 sichtbar zurück, diese
Entwicklung war jedoch eingeplant. Sie basiert im
Wesentlichen darauf, dass die INTER Kranken ihre
Überschussverwendungspolitik angepasst hat und noch
größere Teile ihres Überschusses zugunsten
ihrer Kunden verwendet. Dadurch hat sich die Dividende,
welche der INTER Verein von der INTER Kranken erhält
und maßgeblich auf dessen Kapitalanlageergebnis
wirkt, planmäßig stark reduziert.
Das Eigenkapital belief sich per 31.12.2023 auf
T€ 348.959 (Vorjahr T€ 345.972). Damit konnte der
INTER Verein seine Eigenkapitalausstattung erneut steigern.
Der Vergleich der Aussagen im Prognosebericht des
Geschäftsberichts 2022 mit den Ergebnissen 2023 zeigt
folgendes Bild:
Die Beitragseinnahmen lagen 7,8% über dem
Vorjahresniveau. Der leichte prognostizierte Anstieg der
Beitragseinnahmen ist eingetreten. Das
versicherungstechnische Ergebnis blieb wie erwartet
ausgeglichen. Der prognostizierte deutliche Rückgang
des Kapitalanlagenergebnisses ist eingetreten, da sich die
Dividende der INTER Kranken vermindert hat. Der
Jahresüberschuss lag erwartungsgemäß mit
T€ 2.987 deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Der
prognostizierte Aufbau Alternativer Anlagen und der
signifikante Anstieg der Erträge aus dieser
Assetklasse ist plangemäß erfolgt.
Beitragseinnahmen
Die gebuchten Bruttobeiträge, die zugleich den
verdienten Nettobeiträgen entsprechen, betrugen im
Geschäftsjahr T€ 44 (Vorjahr T€ 41). Sie
entfielen ausschließlich auf die "INTER Mitglieder
Assistance".
Bestandsentwicklung
Der INTER Verein betrieb im Geschäftsjahr das
Produkt "INTER Mitglieder Assistance" in der Sparte Unfall.
Hieraus ergab sich ein Bestandsrückgang von 21.532
Verträgen auf 490.033 Verträge (Vorjahr 511.565
Verträge).
Aufwendungen für
Versicherungsfälle
Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für
Versicherungsfälle für einen Schadenfall von
weniger als T€ 1 an. Im Vorjahr gab es keine
Aufwendungen für Versicherungsfälle.
Aufwendungen für den
Versicherungsbetrieb
Die INTER Kranken führt im Wege der
Dienstleistung die Bestandsverwaltung, die
Vermögensverwaltung, das Rechnungswesen und weitere
Funktionen für den INTER Verein auf der Basis des
Mastervertrags über die Ausgliederung von Funktionen,
Versicherungstätigkeiten und sonstigen
Tätigkeiten durch. Im Geschäftsjahr sind daher
lediglich Verwaltungsaufwendungen angefallen. Diese
betrugen T€ 39 (Vorjahr T€ 38). Daher bilden
ausschließlich die Aufwendungen für
Dienstleistungen die Verwaltungsaufwendungen.
Versicherungstechnisches Ergebnis
Im Geschäftsjahr wurde ein
versicherungstechnisches Ergebnis von T€ 2 (Vorjahr
T€ 45) erzielt.
Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
Kapitalanlagen
Das Kapitalanlagevolumen erhöhte sich leicht um
1,3% auf T€ 349.368 (Vorjahr T€ 344.841). Der
Portfolioaufbau für Alternative Anlagen wurde im Jahr
2023 fortgesetzt. Unter Alternativen Anlagen werden nicht
notierte Unternehmensbeteiligungen (Private Equity) und
nicht notierte Unternehmensdarlehen (Private Debt
Corporates) zusammengefasst. Der INTER Verein investiert
ausschließlich über Fonds in diese Anlagearten,
deren Anteil sich von 13,6% auf 14,4% erhöht hat. Im
Gegenzug sank der Portfolioanteil der Beteiligungen und
verbundenen Unternehmen von 81,7% auf 80,6%. Der Bestand an
Inhaberschuldverschreibungen ging auf 0,7% (Vorjahr 1,7%)
und der Anteil der kurzfristigen Einlagen bei
Kreditinstituten auf 2,9% (Vorjahr 3,0%) zurück.
Der INTER Verein gab im Geschäftsjahr keine
neuen Kapitalzusagen für Private Equity. Die
planmäßigen Kapitalabrufe überstiegen die
Rückzahlungen aus den Fonds dieser Anlageklasse um
T€ 2.897. Die Buchwerte stiegen demzufolge auf T€
25.843 (Vorjahr T€ 22.946) an. Für Private Debt
gab das Unternehmen im Geschäftsjahr ebenfalls keine
neuen Kapitalzusagen ab. Die planmäßigen
Kapitalabrufe überstiegen die Rückzahlungen aus
den Fonds dieser Anlageklasse um T€ 255. Die Buchwerte
stiegen demzufolge auf T€ 24.357 (Vorjahr T€
24.102) an. Bei den strategischen Unternehmensbeteiligungen
gab es im laufenden Geschäftsjahr keine
Bestandsveränderung. Der Buchwert beträgt
weiterhin T€ 281.598. Die Zinsanlagen verzeichneten
einen Zugang in Höhe von T€ 1.876. Das
Unternehmen hat ein Nachrangdarlehen an die FAMK mit einem
Volumen von T€ 5.000 begeben. Der Bestand an
Schuldscheindarlehen erhöhte sich damit auf T€
5.000 (Vorjahr T€ 0). Die Inhaberschuldverschreibungen
reduzierten sich aufgrund von Tilgungen bei
Endfälligkeit auf T€ 2.570 (Vorjahr T€
5.693). Die kurzfristigen Einlagen bei Kreditinstituten
verringerten sich um T€ 502 auf T€ 10.000
(Vorjahr T€ 10.502).
Gegenüber dem Vorjahr sind die
Bewertungsreserven des INTER Verein deutlich angestiegen
und betrugen zum Ende des Geschäftsjahres T€
126.281 (Vorjahr T€ 89.102). Das Unternehmen wies
damit eine Reservequote in Höhe von 36,1% (Vorjahr
25,8%) aus.
Eine detaillierte Gegenüberstellung der Buch-
und Zeitwerte sowie der Entwicklung der Kapitalanlagen
befindet sich im Anhang.
Ergebnis der Kapitalanlagen
Im Geschäftsjahr sanken die laufenden
Erträge deutlich auf T€ 4.571 (Vorjahr T€
20.141), da die Dividende der INTER Kranken
planmäßig viel geringer ausfiel als im Vorjahr.
Die laufenden Aufwendungen erhöhten sich auf T€
362 (Vorjahr T€ 301).
Das laufende Ergebnis der Kapitalanlagen fiel
demzufolge mit T€ 4.209 deutlich niedriger aus als im
Vorjahr (T€ 19.840). Das
außerplanmäßige Ergebnis betrug T€ 18
und verbesserte sich leicht im Vergleich zum Vorjahr
(T€ -20).
Das Nettoergebnis der Kapitalanlagen betrug im
Geschäftsjahr T€ 4.227 (Vorjahr T€ 19.820).
Die laufende Durchschnittsverzinsung sank wie erwartet
merklich auf 1,21% (Vorjahr 5,91%). Die Nettoverzinsung
betrug 1,22% (Vorjahr 5,91%).
Versicherungstechnische
Rückstellungen
Unter den versicherungstechnischen
Rückstellungen werden die Beitragsüberträge
in Höhe von T€ 40 (Vorjahr T€ 38)
ausgewiesen.
Eigenkapital
Das Eigenkapital betrug per 31.12.2023 T€
348.959 (Vorjahr T€ 345.972). Es setzt sich zusammen
aus der Verlustrücklage von T€ 100.500 (Vorjahr
T€ 100.500) und den anderen Gewinnrücklagen von
T€ 248.459 (Vorjahr T€ 245.472). Im
Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von
T€ 2.987 (Vorjahr T€ 18.654) erzielt. Dieser
wurde wie schon im Vorjahr in voller Höhe in die
anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Das Eigenkapital dient dem INTER Verein als sichere
Basis für die laufende Geschäftstätigkeit
und für die Rolle als Konzernobergesellschaft. Die
betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote ist definiert als
das Verhältnis Eigenkapital zur Bilanzsumme und ist
ein Maßstab für die Solvabilität der
Gesellschaft. Die Eigenkapitalquote betrug per 31.12.2023
96,6% (Vorjahr 96,7%). Mit dieser Eigenkapitalausstattung
ist der INTER Verein komfortabel aufgestellt und in der
Lage, mögliche Verluste auszugleichen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Menschlich, engagiert, begeisternd. Dies sind die
zentralen Werte, die das Handeln im Unternehmen bestimmen.
Die Mitarbeiter und Vertriebspartner der INTER tragen
maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Daher
investiert die INTER kontinuierlich in die Qualifizierung
und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter. Sie
unterstützt Mitarbeiter bei berufsbegleitenden
fachlichen und überfachlichen Fortbildungen, indem sie
sich an den Fortbildungskosten und -zeiten beteiligt.
Ferner bietet die INTER ein breit gefächertes
Trainingsangebot für Mitarbeiter in verschiedenen
Feldern, wie beispielsweise Arbeitsmethodik,
Selbstmanagement und Kommunikation, an.
Unter dem Motto "Gemeinsam zum Erfolg" wurde 2023 ein
neues Entwicklungsprogramm für Potenzialträger
gestartet. In diesem vertiefen und festigen die
Teilnehmenden ihre Schlüsselqualifikationen für
eine Führungs-, Projektmanagement- oder
Expertenlaufbahn.
Im beständigen Veränderungsprozess hin zu
einem Unternehmen, das den Herausforderungen auf dem
Versicherungsmarkt und an den Arbeitgeber von morgen
gewachsen ist, kommt den Führungskräften eine
zentrale Funktion zu. In ihrer Rolle tragen sie die
Verantwortung für die Weiterentwicklung des
Unternehmens und behalten die Mitarbeiter als wertvollste
Ressource im Fokus.
2023 wurde eine INTER-weite Mitarbeiterbefragung
durchgeführt, die regelmäßig wiederholt
werden soll. Zielsetzung ist es, aktuelle Themen und
Handlungsfelder, welche die Belegschaft bewegen,
frühzeitig erkennen und aufgreifen zu können. So
können die Mitarbeiter der INTER dazu beitragen, das
Unternehmen aktiv mitzugestalten und kontinuierlich zu
verbessern.
Die INTER stellt sich als Arbeitgeber ihrer sozialen
Verantwortung und wirkt auf ein partnerschaftliches
Zusammenwirken im Betrieb hin. Das betriebliche
Gesundheitsmanagement, zahlreiche Maßnahmen zur
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Flexibilität
des mobilen Arbeitens bis hin zum Angebot einer attraktiven
betrieblichen Altersversorgung zahlen hierauf positiv ein.
Risikomanagement
Risikomanagementsystem
Der INTER Verein ist im Rahmen der regulären
Geschäftstätigkeit laufend einer Vielzahl von
Risiken ausgesetzt. Ziel des Unternehmens ist es, diesen
Risiken durch eine aktive Risikosteuerung zu begegnen, um
die positive Entwicklung des Unternehmens dauerhaft
sicherzustellen. Hierzu hat der INTER Verein ein
Risikomanagementsystem aufgebaut, das in die
Organisationsstruktur und die Entscheidungsprozesse des
Unternehmens integriert ist. Das Risikomanagementsystem
umfasst die mit der Geschäftsstrategie verzahnte
Risikostrategie sowie interne Prozesse und Meldeverfahren,
um die Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, zu
identifizieren, zu bewerten, zu überwachen und zu
steuern sowie aussagefähig über diese Risiken zu
berichten. Darüber hinaus ist die Governance-struktur
des INTER Verein so aufgebaut, dass sie das
Risikomanagementsystem sowie die Risikokultur im
Unternehmen unterstützt. Somit ist sichergestellt,
dass bestandsgefährdende wie auch neue Risiken
frühzeitig identifiziert, bewertet und in den
bestehenden Steuerungskreislauf integriert werden.
Das Eingehen von Risiken ermöglicht es dem
Unternehmen, Chancen am Markt zu nutzen und die
Attraktivität der Produkte für bestehende und
neue Kunden aufrechtzuerhalten. Der INTER Verein entwickelt
sein Produktportfolio permanent weiter, um durch gezieltes
Wachstum die Profitabilität der Gesellschaft zu
optimieren. Der Themenkomplex Digitalisierung ist für
den INTER Verein ebenfalls eine Chance, um für seine
Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeiter flexible
Lösungen anzubieten, wie neue Möglichkeiten der
digitalen Interaktion mit Kunden oder die Umsetzung von
Homeofficelösungen für die Mitarbeitenden.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Methoden
und Verfahren zur risikoorientierten Unternehmenssteuerung
ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der INTER
Verein auch zukünftig die steigenden Herausforderungen
eines sich immer schneller verändernden Markts
meistern und die Risiken aus den
Geschäftsaktivitäten zielgerichtet steuern kann.
Risikostrategie
Aus der vom Vorstand verabschiedeten
Geschäftsstrategie wird die Risikostrategie abgeleitet
und jährlich überprüft. In der
Risikostrategie ist der risikopolitische Grundsatz
"Sicherheit vor Rendite" für unternehmerische
Entscheidungen verankert. Mit dem Ziel der jederzeitigen
Erfüllung interner und externer Anforderungen wurden
für den INTER Verein Zielgrößen festgelegt,
die zur risikoorientierten Steuerung und zur Sicherstellung
der Risikotragfähigkeit eingesetzt werden. Die
Einhaltung der Zielgrößen wird laufend
überwacht.
Aufbauorganisation des
Risikomanagements
Vorstand
Der Vorstand des INTER Verein ist insbesondere
verantwortlich für die Festlegung der
Geschäftsstrategie und der daraus abgeleiteten
Risikostrategie. Im Zuge dessen legt er Leitlinien für
das Risikomanagement und für die unternehmenseigene
Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and
Solvency Assessment, ORSA) fest. Er gibt die Risikotoleranz
für das Unternehmen vor, überwacht die Einhaltung
der Risikotragfähigkeit und entscheidet bei
wesentlichen risikorelevanten Ad-hoc-Ereignissen über
geeignete Maßnahmen.
Risikomanagementfunktion (RMF)
Der INTER Verein hat das Risikomanagement sowie die
damit verbundenen RMF an die INTER Kranken ausgegliedert.
Das für das Risikomanagement zuständige
Vorstandsmitglied des INTER Verein ist als
Ausgliederungsbeauftragter die intern verantwortliche
Person für die RMF. Die im Rahmen der Ausgliederung
zuständige Person für die RMF bei der INTER
Kranken ist die Leitung des Bereichs Risikomanagement (RM).
Die URCF unterstützt den Vorstand und die
weiteren Schlüsselfunktionen bei einer effektiven
Handhabung des Risikomanagementsystems, überwacht das
Risikomanagementsystem sowie das Risikoprofil und
analysiert regelmäßig die Risikosituation des
INTER Verein. Sie ermittelt die Solvabilitätssituation
gemäß Standardformel und ist für den
ORSA-Prozess verantwortlich. Durch interne Informations-
und Schulungsveranstaltungen sowie den laufenden Austausch
zum Thema Risikomanagement mit den Dezentralen
Risikobeauftragten (DRB) und den risikoverantwortlichen
Personen fördert die RMF die laufende
Weiterentwicklung der Risikokultur der INTER.
Risikoausschuss
Zentrales Gremium der Risikomanagementorganisation
des INTER Verein ist der Risikoausschuss unter Leitung der
RMF. Mitglieder sind das für das Risikomanagement
zuständige Vorstandsmitglied, die intern
zuständige Person der RMF sowie der
versicherungsmathematischen Funktion, der Bereichsleiter
Rechnungswesen sowie der Bereichsleiter
Unternehmensplanung/Controlling. Die intern zuständige
Person der Schlüsselfunktion Interne Revision ist
ständiger Gast im Risikoausschuss.
Im Risikoausschuss erfolgt die regelmäßige
Bewertung und Beratung der Risikosituation der INTER
Unternehmen, die Ableitung und Diskussion von
Maßnahmen zur Steuerung der Risikosituation, die
Empfehlung von Maßnahmen an den Vorstand und das
laufende Umsetzungscontrolling der Maßnahmen.
Dezentrale
Risikomanagementorganisation
Der zentrale Bereich Risikomanagement wird durch die
DRB in seiner Arbeit unterstützt. Neben der
regelmäßigen Identifikation und Bewertung der
Einzelrisiken im Rahmen der Risikoinventur beobachten die
DRB laufend die Risiken in ihrem
Zuständigkeitsbereich, implementieren geeignete
Kontrollen und entwickeln Maßnahmen zur
Risikoreduktion. Außerdem informieren die DRB bei
Erkennen von Ad-hoc-Risiken die zuständige Person
für die RMF.
Interne Revision des
Risikomanagementsystems
Der INTER Verein hat die Schlüsselfunktion
Interne Revision auf die INTER Kranken ausgegliedert. Die
Interne Revision der INTER Kranken ist aufgrund ihrer
allgemeinen Aufgabenstellung und ihrer
prozessunabhängigen Position für die
unternehmensinterne Prüfung der
Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems
zuständig.
Risikomanagementprozess
Der Risikomanagementprozess folgt dem Ablauf des Own
Risk and Solvency Assessment (ORSA) und umfasst die
Identifikation, Bewertung, Überwachung und Steuerung
sowie die Berichterstattung und Kommunikation der Risiken.
Risikoidentifikation
Bei dem INTER Verein werden Risiken im Rahmen einer
halbjährlichen Risikoinventur identifiziert.
Wesentliche Risiken sind die Risiken gemäß der
Solvency II-Standardformel sowie das
Liquiditätsrisiko, das Reputationsrisiko und das
strategische Risiko.
Risikobewertung
Die Risikobewertung erfolgt mithilfe der
Standardformel gemäß Solvency II. Die
Solvenzkapitalanforderung (Solvency Capital Requirement,
SCR) wird anhand des Risikomaßes Value at Risk zum
Konfidenzniveau 99,5% berechnet. Darüber hinaus werden
sonstige wesentliche Risiken anhand individueller
Bewertungsmaßstäbe wie Markt-, Wettbewerbs- und
Umfeldanalysen quantitativ bewertet. Die
Risikodiversifikation, als wesentlicher Aspekt des
Geschäftsmodells, wird in den Berechnungen
berücksichtigt. Die Angemessenheit der Risikobewertung
wird jährlich und gegebenenfalls anlassbezogen
überprüft.
Risikosteuerung und
-überwachung
Die Ableitung von Steuerungsimpulsen erfolgt
regelmäßig aus der Beurteilung der
Risikosituation sowie der Überprüfung von
definierten Risikolimiten. Limite werden bei dem INTER
Verein für alle relevanten Risikokategorien
festgelegt. Die Auslastung der vom Vorstand festgelegten
Risikolimite wird laufend im Risikoausschuss
überwacht. Bei Limitüberschreitung werden
geeignete Maßnahmen entwickelt, um das Risiko zu
reduzieren.
Ad-hoc-Risikomeldungen
Neue bestandsgefährdende oder als wesentlich
beurteilte Risiken werden über einen etablierten
Prozess für Ad-hoc-Risikomeldungen kommuniziert. Zur
Orientierung, ab wann eine Meldung an die zuständige
Person für die RMF und gegebenenfalls an den Vorstand
zu erfolgen hat, sind Schwellenwerte definiert.
Interne Kommunikation und
Berichterstattung
Die qualitative und quantitative Berichterstattung
ist außerdem Bestandteil des
Risikomanagementprozesses. Darüber hinaus berichtet
die RMF regelmäßig im Risikoausschuss und an den
Vorstand über die aktuelle Risikosituation.
Versicherungstechnisches Risiko
Das versicherungstechnische Risiko bezeichnet das
Risiko, dass bedingt durch Zufall, Irrtum oder
Änderung der tatsächlichen
Schadenursachenkomplexe die eingetretenen Schadenleistungen
vom erwarteten Aufwand abweichen.
Prämien- und Reserverisiko
Das Prämien- und Reserverisiko ist definiert als
das Risiko eines Verlustes oder einer nachteiligen
Veränderung des Werts der
Versicherungsverbindlichkeiten, das sich aus Schwankungen
in Bezug auf das Eintreten, die Häufigkeit und die
Schwere der versicherten Ereignisse und in Bezug auf das
Eintreten und den Betrag der Schadenabwicklung ergibt. Die
"INTER Mitglieder-Assistance" ist der einzige vom INTER
Verein vertriebene Tarif. Dieser wird im Umlageverfahren
mit den Tochterunternehmen kalkuliert und abgerechnet. Es
werden nur Assistanceleistungen versichert. Diese sind in
der Leistungshöhe und der Leistungsdauer
beschränkt. Die Schranken sind so festgelegt, dass
keine Großschäden auftreten können.
Dem Reserverisiko begegnet der INTER Verein durch
eine Bewertung der Schadenrückstellungen auf der Basis
differenzierter Analysen der einzelnen
Rückzahlungsansprüche und unter Beachtung des
handelsbilanziellen Vorsichtsprinzips.
Großschadenrisiko
Unter Großschadenrisiko wird das Risiko
verstanden, dass Schadenereignisse das
Versicherungsunternehmen treffen, die selten eintreten,
aber im Falle ihres Eintretens ein besonders hohes
Schadenausmaß aufweisen.
Aus der Unfallversicherung sind vertragsbedingt keine
Großschäden zu erwarten. Bei der "INTER
Mit-glieder-Assistance" werden nur Assistanceleistungen
versichert.
Die "INTER Mitglieder-Assistance" wird seit dem Jahre
2018 angeboten. Bisher gab es nur einen einzigen
Schadenfall mit Aufwand zum Bilanzstichtag, hierfür
musste keine Schadenrückstellung gebildet werden.
Marktrisiko
Der INTER Verein übernimmt als
Konzernobergesellschaft der INTER das Beteiligungs- und
Kapitalmanagement der Gruppe. Der Kapitalanlagenbestand des
INTER Verein besteht dementsprechend im Wesentlichen aus
den Engagements an den deutschen
Versicherungsgesellschaften (INTER Kranken, INTER Leben und
INTER Allgemeine), der BKM sowie weiteren
Gruppengesellschaften. Daher ist der INTER Verein
insbesondere von der Entwicklung dieser
Tochtergesellschaften abhängig.
Das Marktrisiko bezeichnet die Gefahr, die sich aus
Schwankungen der Marktpreise für Vermögenswerte,
Verbindlichkeiten und Finanzinstrumente ergibt, die den
Wert der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des
Unternehmens beeinflussen. Es spiegelt die strukturelle
Inkongruenz zwischen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten, insbesondere im Hinblick auf deren
Laufzeit, wider. Das Marktrisiko umfasst das Zins-,
Aktien-, Währungs-, Spread- und Konzentrationsrisiko.
Die Leitlinie Kapitalanlagen gibt den Rahmen des
Kapitalanlagemanagements vor. Sie beinhaltet den internen
Anlagekatalog und beschreibt die Organisationsstruktur, den
Investmentprozess sowie die risikoreduzierenden
Maßnahmen. Die grundsätzliche Ausrichtung der
Kapitalanlagen ist entsprechend der Unternehmensleitlinie
auf Sicherheit abgestellt. Unter dieser Vorgabe zielt sie
auf eine möglichst hohe Rentabilität ab, die bei
jederzeit ausreichender Liquidität und unter
angemessener Diversifikation erreicht werden soll.
Die Entwicklung der Kapitalanlagen wird
kontinuierlich von mehreren Bereichen und Ausschüssen
überwacht. Die konsequente Umsetzung der gesetzlichen
und aufsichtsrechtlichen Vorschriften wird durch ein
qualifiziertes Kapitalanlagemanagement, eine nachhaltige
Kapitalanlagepolitik und organisatorische Maßnahmen,
wie die klare Trennung des Portfoliomanagements von
Abwicklung und Risikocontrolling, sichergestellt.
Derivative Finanzinstrumente und strukturierte Produkte
unterliegen besonderen Bestimmungen und stehen unter
ständiger Beobachtung. Sie werden zur Absicherung von
Marktpreisrisiken und in Einzelfällen zur
Ertragsvermehrung eingesetzt.
Investmentprozess
Das Asset-Liability-Management gewährleistet
eine ganzheitliche Steuerung des Unternehmens und
verknüpft den Investmentprozess mit der
Unternehmenssteuerung. Die Kapitalanlageplanung ist in die
Unternehmensplanung integriert und das
Kapitalanlagecontrolling ist in die laufenden
Risikomanagementverfahren eingebunden.
Im Rahmen der Kapitalanlageplanung wird die
Anlagestrategie für die kommenden Jahre im Kontext der
Unternehmensergebnisse umgesetzt und die nötigen
Maßnahmen, die zur angestrebten Struktur des
Kapitalanlagebestandes führen, identifiziert und
bewertet. Dabei werden eindeutige und messbare
Zielgrößen festgelegt. Transaktionen werden
vorschriftsgemäß durchgeführt und strikt
überwacht. Das Kapitalanlagereporting berichtet
zeitnah über die Wertentwicklung der einzelnen
Kapitalanlagen und über deren Risikopotenziale.
Mittels Szenariorechnungen und Sensitivitätsanalysen
werden die zukünftigen Kapitalanlageergebnisse in
unterschiedlichen Kapitalmarktsituationen im Rahmen des
ALM-Prozesses dargestellt. Darüber hinaus werden
interne Stresstestberechnungen durchgeführt. Auf
Unternehmensebene werden zudem im Rahmen des ORSA
ausgewählte Szenarien mit ungünstiger
Marktentwicklung simuliert und deren Auswirkungen
analysiert. Die Ergebnisse fließen in die
Überarbeitung der Strategie ein.
Der größte Teil der Kapitalanlagen
entfällt auf Beteiligungen und verbundene Unternehmen.
Als weitere Kapitalanlagen befinden sich Alternative
Anlagen, Zinsanlagen und kurzfristige Einlagen bei
Kreditinstituten im Bestand. Entsprechend der Anlagen sind
die folgenden Risiken zu überwachen.
Zinsrisiko
Das Zinsrisiko beschreibt die Sensitivität der
Werte von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und
Finanzinstrumenten in Bezug auf Veränderungen in der
Zinskurve oder in Bezug auf die Volatilität der
Zinssätze. Steigen die Zinsen am Kapitalmarkt, sinken
die Werte der Zinsanlagen im Bestand und umgekehrt.
Derivative Finanzinstrumente, die als Bestandteil von
strukturierten Zinsprodukten enthalten sind, können
sich davon abweichend verhalten. Der Entwicklung des
Zinsniveaus kommt eine erhebliche Bedeutung zu. Die
folgenden Ergebnisse einer Sensitivitätsanalyse
bestätigen dies:
Sensitivitätsanalyse:
Marktwertveränderung Zinsanlagen
| Zinsänderung |
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| + 100 Basispunkte |
-811 |
-317 |
| - 100 Basispunkte |
996 |
393 |
Bei einer Änderung des Kapitalmarktzinses
entwickeln sich die Zeitwerte von zinssensitiven Aktiva und
zinsforderndem Fremdkapital gegenläufig. Deshalb
werden strategische Kapitalanlageentscheidungen aus der
übergreifenden Sicht des Asset-Liability-Managements
getroffen.
Aktienrisiko
Das Aktienrisiko beschreibt die Sensitivität der
Werte von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und
Finanzinstrumenten in Bezug auf Veränderungen in der
Höhe oder bei der Volatilität der Marktpreise von
Aktien. Neben den Kursveränderungen von
börsennotierten Aktien werden hierunter die
Wertveränderungen von nicht notierten
Unternehmensbeteiligungen betrachtet.
Sinken die Preise dieser Anlageprodukte, führt
dies zu Marktwertverlusten und kann in der Folge zu
Aufwendungen führen.
Sensitivitätsanalyse:
Marktwertveränderung Aktien
|
Aktienkursänderung |
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| + 30% |
129.924 |
118.107 |
| - 30% |
-129.924 |
-118.107 |
Währungsrisiko
Das Währungsrisiko beschreibt die
Sensitivität der Werte von Vermögenswerten,
Verbindlichkeiten und Finanzinstrumenten in Bezug auf
Veränderungen in der Höhe oder bei der
Volatilität der Wechselkurse. Der Anteil der
Zinsanlagen, der in Fremdwährung investiert ist, ist
stark begrenzt. Zinsanlagen dürfen
ausschließlich in Euro und zu einem kleinen Teil in
Dänische Kronen angelegt werden. Im Bereich der
Alternativen Anlagen sind Investitionen in
Fremdwährungen Voraussetzung für globale
Anlagestrategien und tragen zur Diversifikation bei. Die
folgende Tabelle weist die Auswirkung auf die
Kapitalanlagen aus:
Sensitivitätsanalyse:
Marktwertveränderung bei Fremdwährungen
|
Währungskursveränderung |
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| + 25% |
1.638 |
1.578 |
| - 25% |
-1.638 |
-1.578 |
Spreadrisiko
Das Spreadrisiko beschreibt die Sensitivität der
Werte von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und
Finanzinstrumenten in Bezug auf Veränderungen in der
Höhe oder in der Volatilität der Kredit-Spreads
über der risikofreien Zinskurve. Weiterhin werden in
dieser Unterkategorie Ausfallrisiken und Migrationsrisiken
berücksichtigt.
Ein wichtiger Aspekt für das Management von
Spreadrisiken ist die Bonität der Anlagen. Die
Einschätzung der Kreditwürdigkeit eines
Emittenten erfolgt mittels der Ratings von anerkannten
externen Agenturen. Zusätzlich wird in einem internen,
produktspezifischen Ratingmodell für jede Einzelanlage
eine Ratingnote ermittelt. Die Aktualisierung der Ratings
erfolgt kontinuierlich.
Zinsanlagen nach Ratingklassen*
| Anteile an den gesamten
Zinslangen |
2023 |
2022 |
|
% |
% |
| AAA |
34,0 |
100,0 |
| AA |
0 |
0 |
| A |
0 |
0 |
| BBB |
66,1 |
0 |
| BB |
0 |
0 |
| B oder schlechter |
0 |
0 |
| ohne Rating |
0 |
0 |
| Durchschnittsrating
(ermittelt mit der Methode Moody's WARF) |
BBB+ |
AAA |
| Durchschnittsrating
(ermittelt mit der Methode nach Solvency II) |
A |
AAA |
* Enthält Anlagen in direkt gehaltene
Inhaberschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen.
Aufteilung anhand der zweitbesten Ratingnote der
ausgewählten externen Ratingagenturen.
Wertverluste bei Zinsanlagen sind als
vorübergehend zu betrachten, solange aufgrund der
Bonität bei Endfälligkeit von einer
Rückzahlung zum Nennwert auszugehen ist. Dies ist bei
Zinsanlagen mit einem Rating im Bereich des Investment
Grade der Fall. Dieser Bereich umfasst die Ratingnoten AAA,
AA, A und BBB.
Wegen der sicherheitsorientierten Anlagepolitik
handelt es sich bei den Zinsanlagen um Pfandbriefe und
Staatsanleihen. Grundsätzlich wird durch die
Festlegung von Mindestratings und strengen Limiten pro
Anlageart, Emittent und Kontrahent eine Konzentration
gleichartiger Risikofaktoren vermieden.
Zinsanlagen nach Anlageart*
| Anteile an den gesamten
Zinsanlagen |
2023 |
2022 |
|
% |
% |
| Pfandbriefe |
34,0 |
47,9 |
|
Staatsanleihen/staatsgarantierte Anleihen** |
0 |
52,1 |
| Erstrangige Anleihen
staatsnaher Unternehmen |
0 |
0 |
| Erstrangige Anleihen
Banken |
0 |
0 |
| Erstrangige Anleihen
sonstiger Unternehmen |
0,0 |
0 |
| Nachrangige
Zinsanlagen |
66,1 |
0 |
| Darlehen an
Privatpersonen |
0 |
0 |
* Enthält Anlagen in direkt gehaltene
Inhaberschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen.
** Unter Staatsanleihen werden alle Anleihen der
öffentlichen Hand inkl. Anleihen von
Regionalregierungen und Kommunen verstanden.
Konzentrationsrisiko
Das Konzentrationsrisiko beschreibt zusätzliche
Risiken für das Unternehmen, die entweder durch eine
mangelnde Diversifikation des Assetportfolios oder durch
eine hohe Exponierung gegenüber dem Ausfallrisiko
eines einzelnen Wertpapieremittenten oder einer Gruppe
verbundener Emittenten bedingt sind. Besonders hohe
Anlagevolumina bei einem Geschäftspartner, in einer
Region, in einer Branche oder in eine Anlagestrategie
erhöhen die Gefahr von bedeutenden Verlusten. Zur
Steuerung dieses Risikos wurden unter anderem Obergrenzen
pro Emittenten für besicherte und unbesicherte
Zinsanlagen festgelegt. Darüber hinaus werden
Zinsanlagen pro Land in Abhängigkeit von der aktuellen
Bonität und von der volkswirtschaftlichen Situation
begrenzt.
Aufgrund der Rolle des INTER Verein als
Konzernobergesellschaft der INTER ist es unvermeidbar, dass
die Engagements in Aktien von Versicherungen und Banken den
Kern des Kapitalanlagebestandes bilden.
Kapitalanlagen nach Land
|
|
Zinsanlagen |
Sonstige |
|
Anteil Buchwert an den
Kapitalanlagen in % |
Buchwert in
T€ |
Staatsrisiko in
T€ |
Pfandbriefe in
T€ |
Unbesichert in
T€ |
in T€ |
| Anteil Anlageklassen an
Buchwert |
|
|
0,0 % |
0,7 % |
0,0 % |
99,3 % |
| Deutschland |
84,9 |
296.598 |
0 |
0 |
0 |
296.598 |
| Luxemburg |
10,9 |
38.206 |
0 |
0 |
0 |
38.206 |
| Frankreich |
1,8 |
6.204 |
0 |
0 |
0 |
6.204 |
| Irland |
1,7 |
5.790 |
0 |
0 |
0 |
5.790 |
| Dänemark |
0,7 |
2.570 |
0 |
2.570 |
0 |
0 |
| Gesamtergebnis |
100,0 |
349.368 |
0 |
2.570 |
0 |
346.798 |
Gegenparteiausfallrisiko
Das Gegenparteiausfallrisiko trägt
möglichen Verlusten Rechnung, die sich aus einem
unerwarteten Ausfall oder der Verschlechterung der
Bonität von Gegenparteien und Schuldnern während
der nächsten zwölf Monate ergeben. Das
Gegenparteiausfallrisiko umfasst Verträge zur
Risikominderung wie Rückversicherungsvereinbarungen,
Verbriefungen und Derivate sowie Forderungen gegenüber
Vermittlern und alle sonstigen Kreditrisiken, die nicht vom
Spreadrisiko abgedeckt werden.
Zur Risikoreduzierung gelten Mindestanforderungen an
die Bonität der Kontrahenten. Bei
Finanztermingeschäften sind die
Risikominderungstechniken für nicht standardisierte
Derivate einzusetzen, für die gemäß der
EU-Verordnung European Market Infrastructure Regulation
(EMIR) eine gesetzliche Besicherungspflicht besteht. Die
Sicherheitsleistungen im Rahmen eines
Collateral-Managements werden ausschließlich in Form
von Kontoguthaben gestellt bzw. erhalten.
Forderungen aus Kapitalanlagen mit
Ausfallrisiko
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
|
Finanztermingeschäfte |
0 |
0 |
| Einlagen bei
Kreditinstituten |
11.610 |
10.876 |
| Saldierte
Sicherheitsleistungen |
0 |
0 |
|
11.610 |
10.876 |
Sonstige Risiken aus
Kapitalanlagen
Aufgrund der Investitionen in Alternative Anlagen
sind auch Rechts- und Steuerrisiken vorhanden. Diese
Risiken werden in den laufenden Prozessen (beim Erwerb in
der Due Diligence und im Bestandscontrolling bei
Planrechnungen) überwacht und berücksichtigt.
Alternative Anlagen werden ausschließlich über
Fonds- oder Dachfondsvehikel erworben, die oft im Ausland
ihren Sitz und den Gerichtsstand haben. Hinzu kommt die
globale Anlagetätigkeit in diesen Fonds, so dass
Veränderungen in der Gesetzgebung Einfluss auf die
Rendite haben können.
Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von
Verlusten, das sich aus der Unangemessenheit oder dem
Versagen von internen Prozessen, Mitarbeitern oder Systemen
oder durch externe Ereignisse ergibt. Es umfasst auch
Rechtsrisiken. Der INTER Verein begegnet den operationellen
Risiken durch eine Vielzahl von Maßnahmen,
beispielsweise mit Limiten im Kapitalanlagebereich und bei
der Freigabe von Schadenzahlungen oder
Leistungserstattungen. Ein wichtiges Instrument zur
Begrenzung operationeller Risiken stellt das Interne
Kontrollsystem (IKS) dar. Umfassende Kontrollen sind auf
allen Ebenen und Funktionen implementiert, um die Risiken
von Fehlern bei der Ausführung der
Geschäftsprozesse und von dolosen Handlungen zu
minimieren. Die Wirksamkeit des IKS wird
regelmäßig durch die Interne Revision
geprüft.
Compliance
Ein Compliance-Risiko ist das Risiko eines
Schadeneintritts zu Lasten des Unternehmens infolge der
Verletzung rechtlicher Vorgaben durch
unternehmensangehörige Personen. Die
Compliance-Risiken werden durch die Compliance-Funktion
identifiziert und beurteilt. Sie setzt sich aus einer
Zentralen Compliance-Funktion (ZCF) und einer Dezentralen
Compliance-Funktion (DCF) zusammen. Die ZCF wird bei allen
Unternehmen durch die INTER Kranken betreut. Der INTER
Verein hat die Funktion auf die INTER Kranken ausgegliedert
und einen Ausgliederungsbeauftragten bestellt. Die ZCF ist
eine selbstständige Einheit im Unternehmen und direkt
dem Vorstand unterstellt.
Die ZCF prüft, ob die von der DCF in der INTER
Risikomanagement Software (IRS) erfassten
Compliance-Risiken und die hierzu festgelegten
risikoreduzierenden Maßnahmen und das IKS plausibel,
unter Risikogesichtspunkten zur Sicherstellung von
Compliance geeignet und angemessen erscheinen. Über
das Ergebnis dieser Prüfung wird jährlich dem
Gesamtvorstand berichtet.
Anti-Fraud-Management
Zur Vermeidung von Risiken wie Diebstahl,
Unterschlagung, Betrug und Geldwäsche (sog.
Fraud-Risiken) hat der INTER Verein ein
Anti-Fraud-Management-System eingerichtet.
Fraudgefährdete Organisationseinheiten sind
bezüglich Fraud-Risiken sensibilisiert. Für
relevante Geschäftsprozesse sind Kontrollen definiert,
die der Abwehr von rechtswidrigen Handlungen dienen bzw.
risikoreduzierend wirken sollen und durch die operativen
Geschäftsbereiche zu überwachen sind. Die
Fraud-Risiken sind ebenfalls in der IRS erfasst.
Notfallpläne
Die INTER Kranken hat als zentraler Dienstleister
für die INTER Unternehmen Notfallvorsorgekonzepte
für den Fall einer Pandemie bzw. den Nutzungsausfall
von Gebäuden erstellt. Ein zügiger und
organisierter Umgang mit Ereignissen, die zum Ausfall von
wesentlichen Bereichen, Prozessen und Ressourcen
führen können, ist notwendig, um
größere Schäden zu vermeiden bzw. diesen
vorzubeugen. Ziel hierbei ist es, die
Geschäftstätigkeit während eines
möglichen Ausfalls aufrechtzuerhalten und die
vollständige Betriebsfähigkeit innerhalb einer
tolerierbaren Zeitspanne wiederherzustellen. Die
Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der
über die INTER Kranken bereitgestellten IT-Systeme,
auch nach einem Krisenfall, ist für den INTER Verein
ein wesentliches operationelles Risiko. Für erkannte
Einzelrisiken, z. B. das Risiko durch Datenverluste oder
externe Angriffe auf die IT-Landschaft, wurden
entsprechende Maßnahmen geschaffen, wie
Backup-Systeme für Rechner und Datenbestände,
Firewalls, Notfallplanungen, Zugangskontrollen und
Berechtigungssysteme, die entweder den Eintritt des
schädigenden Ereignisses verhindern oder die Folgen
daraus beherrschbar machen sollen.
Informationssicherheitsmanagement
Der Informationssicherheitsbeauftragte (ISB), als
Stabstelle im Unternehmen organisiert, ist verantwortlich
für die Gestaltung und Optimierung des
Informationssicherheitsmanagements (ISM). Neben der
Initiierung von Maßnahmen veranlasst der ISB
risikobasiert die Prüfung der IT-Sicherheit im
Unternehmen, informiert den Vorstand zur aktuellen Lage und
berät ihn zu weiteren sicherheitsrelevanten
Maßnahmen. Schwerpunkte des
Informationssicherheitsmanagements liegen auf der
Begleitung der Einführung neuer Arbeitsmodelle, wie z.
B. flexibler Homeofficelösungen, sowie der
technologischen Erneuerung der IT-Landschaft.
Zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden für das
Thema Cybersicherheit wurde ein Awareness-Programm mit
Schulungen und simulierten Mailangriffen aufgebaut. Zum
Schutz sensibler Kundendaten werden wichtige
Geschäftsprozesse und zugeordnete Anwendungen in einer
Schutzbedarfsanalyse regelmäßig bezüglich
ihrer Kritikalität untersucht und abhängig vom
Ergebnis weitere Maßnahmen wie die
Überprüfung der Sicherheit der Systeme oder der
zugehörigen Infrastruktur eingeleitet.
Personalplanung und -entwicklung
Um dem Risiko fachlich nicht ausreichend
qualifizierter Mitarbeiter im Risikomanagementprozess
entgegenzuwirken, informiert die zuständige Person
für die RMF die dezentralen Risikobeauftragten
regelmäßig über aktuelle Themen rund um
Risikomanagement und Solvency II. Dem Risiko personeller
Engpässe wirken die INTER Unternehmen durch eine
angemessene Personalausstattung entgegen, die mithilfe von
quantitativen Personal- und Kapazitätsplanungen zur
Sicherstellung der Funktionsfähigkeit in den einzelnen
Organisationseinheiten erstellt wird. Das INTER
Bildungsprogramm, die INTER Förderleitlinien und die
weiteren Personalentwicklungsmaßnahmen für
Mitarbeiter und Führungskräfte sichern die
Qualität der Mitarbeiter und wirken dem
Fachkräftemangel entgegen.
Fachliche Qualifikation und
persönliche Zuverlässigkeit - "fit &
proper"
Die INTER Kranken, die im Rahmen des Mastervertrags
Tätigkeiten für die INTER Unternehmen
ausführt, hat einen Prozess implementiert, um die
Anforderungen an die fachliche Qualifikation und die
persönliche Zuverlässigkeit von Personen, die das
Unternehmen tatsächlich leiten oder andere
Schlüsselaufgaben innehaben bzw. intern
verantwortliche Personen im Unternehmen für eine
Schlüsselfunktion bzw. -aufgabe sind, sicherzustellen.
Als Rahmenregelung dienen dabei die internen Leitlinien zu
"fit & proper". Zudem bestehen Standards zur "fit &
proper"-Bewertung und zur laufenden Dokumentation der Fort-
und Weiterbildung der betroffenen Personen.
Sonstige wesentliche Risiken
Liquiditätsrisiko
Unter Liquiditätsrisiko ist das Risiko zu
verstehen, dass Versicherungsunternehmen nicht in der Lage
sind, ausreichend Anlagen und andere Vermögenswerte zu
realisieren, um ihren finanziellen Verpflichtungen bei
Fälligkeit nachzukommen. Die jederzeitige
Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen aus dem
laufenden Geschäftsbetrieb wird durch eine aktive
Laufzeitsteuerung der Zinsanlagen und durch die zentrale
Überwachung sämtlicher Zahlungsströme des
Unternehmens in der Liquiditätsplanung sichergestellt.
Im Rahmen des ALM-Prozesses wird mehrmals im Jahr über
die Fortschreibung der wesentlichen Zahlungsströme aus
Kapitalanlage und Versicherungstechnik die Entwicklung der
Liquidität des Unternehmens überprüft, so
dass ggf. frühzeitig Maßnahmen für die
Liquiditätssteuerung angestoßen werden
können. Darüber hinaus erfolgt monatlich die
Aktualisierung der unterjährigen
Liquiditätsvorschau. Die Gewährleistung
unerwarteter Zahlungsverpflichtungen wird zudem durch die
Einteilung der Kapitalanlagen in Fungibilitätsklassen
und der daraus resultierenden Liquiditätsquoten
überwacht.
Reputationsrisiko
Das Reputationsrisiko ist das Risiko, das sich aus
einer möglichen Beschädigung des Rufes des
Unternehmens infolge einer negativen Wahrnehmung in der
Öffentlichkeit (z. B. bei Kunden,
Geschäftspartnern, Anteilseignern, Behörden)
ergibt. Das Reputationsrisiko kann als eigenständiges
Risiko auftreten (primäres Reputationsrisiko) oder im
Zusammenhang mit anderen Risiken (sekundäres
Reputationsrisiko), z. B. als Folge eines operationellen
Risikos. Der INTER Verein begrenzt das Risiko der Ruf- und
Imageschädigung durch eine kontinuierliche
Verbesserung der Geschäftsprozesse und Qualifikation
der Mitarbeiter. Auch dem Beschwerdemanagement wird ein
hoher Stellenwert beigemessen. Zudem wird die
öffentliche Berichterstattung über die INTER
sowie über aktuelle Themen der Versicherungswirtschaft
laufend beobachtet.
Strategisches Risiko
Das strategische Risiko ist das Risiko, das sich aus
strategischen Geschäftsentscheidungen bzw. daraus
ergibt, dass Geschäftsentscheidungen nicht einem
geänderten Wirtschaftsumfeld angepasst werden. Die
INTER beobachtet laufend aktuelle Entwicklungen am Markt
und in der Versicherungswirtschaft und analysiert
regelmäßig die strategische Ausrichtung. Die
Erkenntnisse werden bei der mindestens jährlichen
Überprüfung der Geschäftsstrategie
berücksichtigt, welche wiederum die Basis für die
Risikostrategie ist.
Nachhaltigkeitsrisiko
Nachhaltigkeitsrisiko ist definiert als ein Ereignis
oder eine Bedingung in den Bereichen Umwelt, Soziales oder
Unternehmensführung, dessen beziehungsweise deren
Eintreten tatsächlich oder potenziell negative
Auswirkungen auf den Wert der Investition oder auf den Wert
der Verbindlichkeit haben könnte.
Nachhaltigkeitsrisiken bilden keine eigene Risikokategorie,
sondern werden als Risikotreiber in bestehenden
Risikokategorien berücksichtigt.
Risikotragfähigkeit
Die Risikotragfähigkeit wird als das
Verhältnis der Eigenmittel zur
Solvabilitätskapitalanforderung ermittelt. Im
Geschäftsjahr 2023 erfüllte der INTER Verein die
aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsanforderungen. Eine
detaillierte Beschreibung der Anforderungen und deren
Erfüllung ist im Bericht über die
Solvabilität und Finanzlage (SFCR) zu finden.
Zusammenfassende Darstellung der
Risikolage
Das Risikomanagementsystem des INTER Verein
beinhaltet neben der regelmäßigen Ermittlung und
Steuerung der quantitativen Risikosituation auch die
laufende Berichterstattung über die
durchgeführten Aktivitäten und
Vorsorgemaßnahmen zur Risikobeherrschung. Es ist
sichergestellt, dass auch neue Risiken identifiziert,
bewertet und in den bestehenden Steuerungskreislauf
integriert werden. Plötzlich auftretende Risiken
werden über das installierte Ad-hoc-Berichtsverfahren
an die RMF und an den Vorstand gemeldet. Die Instrumente
zur Risikosteuerung werden kontinuierlich verfeinert. Der
INTER Verein hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um
die maßgeblichen Risiken zu steuern und einer
negativen Entwicklung des Unternehmens entgegenzuwirken.
Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den
Bestand des INTER Verein und die Interessen der Mitglieder
gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage wesentlich beeinträchtigen.
Ausgliederung
Die INTER Kranken führt als Dienstleistung die
Bestandsverwaltung, die Vermögensverwaltung, das
Rechnungswesen und weitere Funktionen im Rahmen des
Mastervertrags über die Ausgliederung von Funktionen,
Versicherungstätigkeiten und sonstigen
Tätigkeiten zwischen der INTER Kranken und den
deutschen Gesellschaften der INTER (mit Ausnahme der BKM)
durch.
Prognose- und Chancenbericht
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die globale Situation im Jahr 2024 ist weiterhin
geprägt von geopolitischen Krisen wie dem Krieg in der
Ukraine und dem Nahost-Konflikt sowie von den Folgen der
Corona-Pandemie und der hohen Inflation.
In Deutschland leidet zu Beginn des Jahres 2024 der
private Konsum unter den Kaufkraftverlusten, die sich durch
die hohen Kostensteigerungen für Energie und
Nahrungsmittel ergeben haben. Im Laufe des Jahres 2024
könnte eine sinkende Inflation für Entlastung
sorgen. Der Ausblick für die Exportnachfrage wird
durch die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft als einer
der wichtigsten Handelspartner getrübt. Nach der
Insolvenz von Evergrande, einem der größten
Immobilienunternehmen der Welt, leiden neben dem
Immobiliensektor weitere Branchen unter den Folgen des
Zusammenbruchs. Die Konsumentenstimmung in China ist auf
einem Tiefpunkt angelangt und der Arbeitsmarkt entwickelt
sich negativ. Selbst die Exporte gehen zurück, da vor
allem die westlichen Handelspartner die regionalen
Wirtschaftsbeziehungen stärken, um Engpässe in
den Lieferketten zu reduzieren.
Der Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex im
Januar 2024 und die gesunkene Geschäftserwartung
zeigen, dass der kurzfristige Ausblick auf die
wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stark
gedämpft ist. Neben den hohen Energiepreisen und der
schwachen globalen Nachfrage trüben der
Arbeitskräftemangel, die hohen Regulierungs- und
Steuerbelastungen sowie die nur langsam voranschreitende
Digitalisierung die Aussichten auf eine wirtschaftliche
Erholung. Die nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
erforderliche Anpassung des Bundeshaushalts für 2024
lässt zudem weniger Spielraum für Impulse durch
staatliche Förderprogramme und Investitionen.
Zum Jahresbeginn 2024 hat der Internationale
Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognosen für
die europäischen Volkswirtschaften gegenüber den
Einschätzungen aus dem Herbst 2023 fast durchgehend
gesenkt, während sich die Projektionen für die
USA und den asiatischen Raum verbesserten. Für die
Weltwirtschaft wird ein Wachstum in Höhe von 3,1%
(Vorjahr +3,1%) erwartet. Auf den bedeutendsten
Marktplätzen wird der größte Anstieg mit
+6,5% (Vorjahr +6,7%) für Indien vorhergesagt. China
folgt mit +4,6% (Vorjahr +5,2%) mit einem für seine
Verhältnisse unterdurchschnittlichen Wachstum.
Für die USA prognostiziert der IWF mit +2,1% (Vorjahr
+2,5%) erneut ein höheres Wachstumsniveau als im
Euroraum mit +0,9% (Vorjahr +0,5%). Deutschland hinkt trotz
einer leichten Erholung weiterhin mit +0,5% (Vorjahr -0,3%)
hinterher. Die Prognose für 2024 wurde zuletzt
deutlich um 0,4 Prozentpunkte reduziert. Die
Bundesregierung geht für 2024 sogar nur von einem
Wachstum von +0,2% aus.
Der Arbeitsmarkt zeigt sich ungeachtet der
wirtschaftlichen Entwicklung robust. Es wird auch für
2024 ein Zuwachs der Erwerbstätigen bei einer leicht
steigenden Arbeitslosenquote in Höhe von 5,9% (Vorjahr
5,7%) erwartet. Die Sparquote wird mit 11,1% auf einem
weiterhin hohen Niveau aber leicht niedriger erwartet als
im Jahr 2023. Der Verbraucherpreisindex wird
voraussichtlich erheblich auf 2,8% (Vorjahr +5,9%)
absinken. Damit steigen die Erwartungen auf Zinssenkungen
der Zentralbanken auch vor dem Hintergrund der
schwächelnden Konjunktur im Euroraum. Die EZB
möchte allerdings zunächst die Lohnentwicklung
abwarten. Es besteht zusätzlich die Gefahr, dass
aufgrund der geopolitischen Risiken kurzfristig der
Ölpreis stark ansteigen könnte oder
wiederaufkommende Lieferengpässe die Inflation
anheben. Die fortwährend inverse Zinskurve zu Beginn
des Jahres 2024 ist Ausdruck davon, dass der Markt
kurzfristig das Risiko einer Rezession sieht. Der hohe
Zinsrückgang in den letzten Monaten des Jahres 2023
zeigt die gestiegene Volatilität an den
Anleihemärkten und bildet die Zinssenkungserwartungen
ab.
Die Auswirkungen auf die Finanzmärkte und
infolgedessen auch auf die Ergebnisse der Kapitalanlagen
sind im aktuell von vielen Unsicherheiten geprägten
und ungewöhnlich volatilen Umfeld schwer vorhersehbar.
Die Aussagen zum gesamtwirtschaftlichen Umfeld
basieren auf den Publikationen "Jahreswirtschaftsbericht
2024" des BMWK , "World Economic Outlook Update, January
2024" des IMF und "Economics & Finance Perspectives
Januar 2024" des GDV.
Branchentrends
Die allgemeine Stimmungslage in der
Versicherungsbranche zum Jahreswechsel 2023/24
gemäß der Verbandsumfrage des Instituts der
deutschen Wirtschaft wird besser als ein Jahr zuvor
beurteilt. Das Geschäftsklima in der Schaden- und
Unfallversicherung ist im 4. Quartal 2023 getrieben von den
Geschäftserwartungen deutlich angestiegen, liegt aber
weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt. Vor
allem in der Haftpflicht- und Unfallversicherung haben sich
die Aussichten verbessert, da mit einer positiven
Entwicklung des Schadenverlaufs gerechnet wird.
In der Schaden- und Unfallversicherung erwartet die
Branche im Jahr 2024 mit 7,7% ein höheres Wachstum als
im Vorjahr. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass
die inflationsbedingten Summen- und Beitragsanpassungen die
konjunkturell bedingten schrumpfenden Umsatzvolumina
übersteigen. Die Verteilung des Beitragswachstums hat
sich im Jahr 2023 weiter auf die Wohngebäude- und
gewerbliche Sachversicherung hin konzentriert, während
vor allem in der Allgemeinen Haftpflicht-, Unfall- und
Rechtsschutzversicherung nur geringfügige
Zuwächse gemäß der GDV-Prognose zu
verzeichnen waren.
Geschäftstendenzen
Der INTER Verein geht für 2024 von
unveränderten Beitragseinnahmen gegenüber dem
Vorjahr aus. Das Leistungsangebot besteht
ausschließlich aus dem Produkt "INTER Mitglieder
Assistance" in der Sparte Unfall. Da dieses Produkt im
Umlageverfahren kalkuliert ist, wird für den INTER
Verein von einem ausgeglichenen versicherungstechnischen
Ergebnis ausgegangen.
Die Höhe des Jahresüberschusses ist
maßgeblich abhängig vom Kapitalanlageergebnis,
das bis 2022 überwiegend von der Dividendenzahlung der
INTER Kranken geprägt war. Die Dividendenzahlung der
INTER Kranken wird im Jahr 2024 wie bereits 2023 deutlich
niedriger ausfallen, da die INTER Kranken die
Überschussverwendungsquote zugunsten Ihrer Kunden
erhöht hat. Die Erträge aus Alternativen Anlagen
werden planmäßig weiter signifikant ansteigen
und zukünftig den größten Ergebnisbeitrag
leisten. Der Jahresüberschuss wird aufgrund steigender
Kosten leicht zurückgehen.
Chancenbericht
Chancen ergeben sich aus der positiven Entwicklung
der Tochterunternehmen.
Das von der Bundesregierung vorgeschlagene
Wachstumschancengesetz soll die privaten Investitionen
erhöhen. Zudem soll durch Maßnahmen das Angebot
an Arbeitskräften aus dem In- und Ausland gesteigert
werden. Dies könnte zu einer steigenden Nachfrage
führen.
Zudem erhalten weltweit Projekte eine höhere
Bedeutung, die die Abhängigkeiten der jeweils lokalen
Wirtschaft mindern. Darüber hinaus soll mit dem
Genehmigungsbeschleunigungsgesetz in der Bundesrepublik
Deutschland die schnellere Umsetzung von
Infrastrukturprojekten gefördert werden. Dies
würde zu besseren Investitionsmöglichkeiten im
Bereich der Alternativen Anlagen mit hohen Renditechancen
führen.
Bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin stabil und
zusätzlich als Lehre aus der Pandemie das Bewusstsein
für die Bedeutung des Gesundheitsschutzes hoch, kann
dies ein Anschub für die Nachfrage nach
Krankheitskostenabsicherung sein. Ebenso könnte daraus
die Bedeutung des Erwerbsausfall- und
Betriebsausfallschutzes steigen und ein Anschub für
die Nachfrage von entsprechenden Versicherungsprodukten der
Sachversicherung sein.
Das gestiegene Zinsniveau unterstützt die
Profitabilität der einzelnen Versicherungsunternehmen
und trägt einerseits langfristig zur
Beitragsstabilität in der privaten Krankenversicherung
bei und setzt andererseits Mittel aus der Zinszusatzreserve
für die Überschussbeteiligung in der
Lebensversicherung frei. Die erhöhte
Überschussbeteiligung für 2024 könnte
Wachstumsimpulse durch attraktivere Konditionen für
Neukunden in allen Sparten ermöglichen.
Neben den externen Einflüssen bietet die
Strategie des INTER Verein Chancen aus dem Unternehmen
heraus. In den vier Perspektiven Profitabilität,
Kundenzufriedenheit, Prozesse und Mitarbeiter entwickelt
sich das Unternehmen gezielt weiter. Die
Kundenzufriedenheit spielt für das Unternehmen eine
zentrale Rolle bei der Kundengewinnung und -bindung. So hat
das Unternehmen die IT-Infrastruktur modernisiert und
treibt die Ablösung der bisherigen
Bestandsführungssysteme durch eine moderne,
zukunftsfähige Software konsequent voran. Gelingt auf
Basis dieses Systemwechsels schneller als erwartet die
Erhöhung des Automatisierungsgrads, könnte der
verbesserte Service gegenüber Kunden und
Vertriebspartnern vorzeitig wirken. Zudem könnten
gleichzeitig durch Kosteneinsparungen günstigere
Preise kalkuliert werden, die die Wettbewerbsposition der
Produkte verbessern. Durch die Weiterentwicklung des
ganzheitlichen Beratungsansatzes werden Kunden
bedarfsorientiert versorgt. Aufgrund der Einführung
eines neuen Vergütungsmodells für die
Ausschließlichkeitsorganisation kann es gelingen, die
Anzahl der Vertriebspartner auszuweiten und die
Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Diese Maßnahmen
können positiven Einfluss auf die
Neugeschäftsentwicklung des Unternehmens nehmen.
Chancen ergeben sich darüber hinaus aus der
Kapitalanlage. Werden bessere Kapitalanlageergebnisse
erzielt als geplant, wird sich das wirtschaftliche
Ergebnisse verbessern.
Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse
können von den vorgenannten Planungen abweichen. Vor
allem Ausfälle von Schuldnern und ein
verändertes, von Kaufzurückhaltung geprägtes
Kundenverhalten könnten die
Geschäftsmöglichkeiten des INTER Verein als
Muttergesellschaft der INTER Gruppe beeinträchtigen
könnten. Für diesen Fall entstehen Risiken
für die Validität der getroffenen Annahmen, das
Eintreffen der in diesem Lagebericht enthaltenen Prognosen
für das kommende Geschäftsjahr sowie die
Erreichung der Planziele.
Zusammenfassung
Der INTER Verein steht an der Spitze der INTER
Versicherungsgruppe. Diese ist in Deutschland und Polen ein
erfolgreicher Anbieter von Versicherungs- und
Finanzdienstleistungen, insbesondere für Handwerker,
Heilwesen, Selbständige, kleine und mittlere
Gewerbetreibende sowie deren Familien und Mitarbeiter.
Der INTER Verein nimmt im Wesentlichen eine
Holdingfunktion für die unmittelbar und mittelbar
gehaltenen Tochtergesellschaften wahr. Er vertreibt das im
Jahr 2018 eingeführte Unfallprodukt "INTER Mitglieder
Assistance". Aufgrund der geplanten
Dividendenausschüttungen der INTER Kranken
verfügt der INTER Verein über eine stetige
Einnahmequelle.
INTER Versicherungsverein aG
Der Vorstand
| Svenda |
Dr. Koryciorz |
Schillinger |
Jahresabschluss
Bilanz zum
31.12.2023
AKTIVSEITE
|
|
|
|
Vorjahr |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| A. Kapitalanlagen |
|
|
|
|
| I. Kapitalanlagen in
verbundenen Unternehmen und Beteiligungen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
281.598 |
|
|
281.598 |
|
|
281.598 |
|
281.598 |
| II. Sonstige
Kapitalanlagen |
|
|
|
|
| 1. Aktien, Anteile oder
Aktien an Investmentvermögen und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere |
50.200 |
|
|
47.048 |
| 2.
Inhaberschuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere |
2.570 |
|
|
5.693 |
| 3. Sonstige
Ausleihungen |
|
|
|
|
| a)
Schuldscheinforderungen und Darlehen |
5.000 |
|
|
0 |
| 4. Einlagen bei
Kreditinstituten |
10.000 |
|
|
10.502 |
|
|
67.770 |
|
63.243 |
|
|
|
349.368 |
344.841 |
| B. Forderungen |
|
|
|
|
| I. Sonstige
Forderungen |
|
478 |
|
626 |
| davon: |
|
|
|
|
| an verbundene
Unternehmen T€ 478 (Vorjahr T€ 626) |
|
|
478 |
626 |
| C. Sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| I. Laufende Guthaben bei
Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand |
|
1.610 |
|
375 |
| II. Andere
Vermögensgegenstände |
|
7.269 |
|
9.903 |
|
|
|
8.880 |
10.277 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
|
|
|
| I. Abgegrenzte Zinsen
und Mieten |
|
46 |
|
7 |
| II. Sonstige
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
2 |
|
2 |
|
|
|
48 |
9 |
| E. Aktive latente
Steuern |
|
|
2.289 |
2.150 |
| Summe der Aktiva |
|
|
361.062 |
357.903 |
PASSIVSEITE
|
|
|
|
Vorjahr |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| A. Eigenkapital |
|
|
|
|
| I.
Gewinnrücklagen |
|
|
|
|
| 1. Verlustrücklage
gemäß § 193 VAG |
|
100.500 |
|
100.500 |
| 2. Andere
Gewinnrücklagen |
|
248.459 |
|
245.472 |
|
|
|
348.959 |
345.972 |
| B.
Versicherungstechnische Rückstellungen |
|
|
|
|
| I.
Beitragsüberträge |
|
40 |
|
38 |
|
|
|
40 |
38 |
| C. Andere
Rückstellungen |
|
|
|
|
| I. Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen |
|
10.477 |
|
10.493 |
| II.
Steuerrückstellungen |
|
134 |
|
0 |
| III. Sonstige
Rückstellungen |
|
1.098 |
|
1.158 |
|
|
|
11.709 |
11.651 |
| D. Andere
Verbindlichkeiten |
|
|
|
|
| I. Sonstige
Verbindlichkeiten |
|
354 |
|
243 |
| davon: |
|
|
|
|
| gegenüber
verbundenen Unternehmen T€ 0 (Vorjahr T€
0) |
|
|
|
|
| aus Steuern T€ 264
(Vorjahr T€ 230) |
|
|
|
|
|
|
|
354 |
243 |
| Summe der Passiva |
|
|
361.062 |
357.903 |
Gewinn-
und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2023
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
Vorjahr T€ |
| I.
Versicherungstechnische Rechnung |
|
|
|
|
|
| 1. Verdiente
Beiträge |
|
|
|
|
|
| a) Gebuchte
Beiträge |
|
|
44 |
|
41 |
| b) Veränderung der
Bruttobeitragsüberträge |
|
|
3 |
|
-42 |
|
|
|
|
41 |
83 |
|
|
|
|
0 |
0 |
| 2. Aufwendungen für
den Versicherungsbetrieb |
|
|
39 |
|
38 |
|
|
|
|
39 |
38 |
| 3.
Versicherungstechnisches Ergebnis |
|
|
|
2 |
45 |
| II.
Nichtversicherungstechnische Rechnung |
|
|
|
|
|
| 1. Erträge aus
Kapitalanlagen |
|
|
|
|
|
| a) Erträge aus
Beteiligungen |
|
2.000 |
|
|
18.000 |
| davon: |
|
|
|
|
|
| aus verbundenen
Unternehmen T€ 2.000 (Vorjahr T€
18.000) |
|
|
|
|
|
| b) Erträge aus
anderen Kapitalanlagen |
|
|
|
|
|
| davon: |
|
|
|
|
|
| aus verbundenen
Unternehmen T€ 0 (Vorjahr T€ 0) |
|
|
|
|
|
| aa) Erträge aus
anderen Kapitalanlagen |
2.571 |
|
|
|
2.141 |
|
|
2.571 |
|
|
2.141 |
| c) Gewinne aus dem
Abgang von Kapitalanlagen |
|
24 |
|
|
2 |
|
|
|
4.594 |
|
20.143 |
| 2. Aufwendungen für
Kapitalanlagen |
|
|
|
|
|
| a) Aufwendungen für
die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen
und sonstige Aufwendungen für die
Kapitalanlagen |
|
362 |
|
|
301 |
| b) Abschreibungen auf
Kapitalanlagen |
|
5 |
|
|
22 |
|
|
|
368 |
|
323 |
|
|
|
|
4.227 |
19.820 |
| 3. Sonstige
Erträge |
|
|
1.063 |
|
1.398 |
| 4. Sonstige
Aufwendungen |
|
|
1.827 |
|
2.155 |
|
|
|
|
-764 |
-757 |
| 5. Ergebnis der normalen
Geschäftstätigkeit |
|
|
|
3.464 |
19.107 |
| 6. Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
|
|
396 |
|
403 |
| davon: |
|
|
|
|
|
| Ertrag aus latenten
Steuern T€ 139 (Vorjahr Aufwand T€
500) |
|
|
|
|
|
| 7. Sonstige Steuern |
|
|
82 |
|
50 |
|
|
|
|
477 |
453 |
| 8.
Jahresüberschuss |
|
|
|
2.987 |
18.654 |
| 9. Einstellungen in die
Gewinnrücklage |
|
|
|
|
|
| in andere
Gewinnrücklagen |
|
|
2.987 |
|
18.654 |
|
|
|
|
2.987 |
18.654 |
| 10. Bilanzgewinn |
|
|
|
0 |
0 |
Anhang
Angaben zur Identifikation
gemäß § 264 Abs. 1a HGB
Der INTER Versicherungsverein aG (vormals INTER
Krankenversicherung aG), Mannheim, ist beim Amtsgericht
Mannheim unter der Nummer HRB 47 eingetragen.
Angaben zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Maßgebende
Rechnungslegungsvorschriften
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB), des
Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Verordnung
über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen
(RechVersV) aufgestellt.
Kapitalanlagen
Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den
fortgeführten Anschaffungskosten gemäß
§ 341b Abs. 1 Satz 2 HGB nach dem gemilderten
Niederstwertprinzip bewertet. Die Abschreibungspflicht bei
dauerhaften Wertminderungen gemäß § 253
Abs. 3 Satz 5 HGB auf den niedrigeren beizulegenden
Zeitwert wurde berücksichtigt. Das Wertaufholungsgebot
des § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wurde beachtet.
Anteile oder Aktien an Investmentvermögen wurden
grundsätzlich mit den fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet. Der Bestand an Fonds, die in
Alternative Anlagen investieren, wurde dazu bestimmt,
dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Die Bewertung
erfolgte demzufolge gemäß § 341b Abs. 2 2.
Halbsatz HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip. Die
Abschreibungspflicht bei dauerhaften Wertminderungen
gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB auf den
niedrigeren beizulegenden Zeitwert wurde
berücksichtigt. Außerplanmäßige
Abschreibungen bei voraussichtlich nicht dauerhaften
Wertminderungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6
HGB wurden nicht vorgenommen. Das Wertaufholungsgebot des
§ 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wurde beachtet.
Die ausgewiesenen Inhaberschuldverschreibungen und
andere festverzinsliche Wertpapiere wurden
grundsätzlich mit den fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet, d.h. dass bei
Inhaberschuldverschreibungen mit laufenden Zinszahlungen
die Bewertung mit den Anschaffungskosten zuzüglich
bzw. abzüglich einer Amortisation von Agien und
Disagien unter Anwendung der Effektivzinsmethode analog
§ 341c Abs. 3 HGB erfolgt. Die
Inhaberschuldverschreibungen wurden dazu bestimmt, dauernd
dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Die Bewertung erfolgte
dementsprechend gemäß § 341b Abs. 2 2.
Halbsatz HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip. Die
Abschreibungspflicht bei dauerhaften Wertminderungen
gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB auf den
niedrigeren beizulegenden Zeitwert wurde
berücksichtigt. Das Wertaufholungsgebot des § 253
Abs. 5 Satz 1 HGB wurde beachtet.
Bei Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden die
Anschaffungskosten zuzüglich oder abzüglich der
kumulierten Amortisation der Differenz zwischen
Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag unter
Anwendung der Effektivzinsmethode gemäß §
341c Abs. 3 HGB angesetzt. Die Abschreibungspflicht bei
dauerhaften Wertminderungen gemäß § 253
Abs. 3 Satz 5 HGB auf den niedrigeren beizulegenden
Zeitwert wurde berücksichtigt. Das Wertaufholungsgebot
des § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wurde beachtet.
Die Einlagen bei Kreditinstituten wurden
gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den
Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungspflicht bei
dauerhaften Wertminderungen gemäß § 253
Abs. 3 Satz 5 HGB auf den beizulegenden niedrigeren
Zeitwert wurde berücksichtigt.
Forderungen
Sonstige Forderungen wurden mit den Nominalwerten
ausgewiesen. Erforderliche Wertberichtigungen wurden
vorgenommen.
Sonstige
Vermögensgegenstände
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Scheck- und
Kassenbestand wurden mit dem Nominalwert angesetzt.
Andere Vermögensgegenstände wurden mit dem
Nominalwert ausgewiesen.
Rechnungsabgrenzungsposten
Abgegrenzte Zinsen, die auf das Geschäftsjahr
entfallen, aber noch nicht fällig sind, wurden
zeitanteilig mit dem Nominalwert bewertet. Sonstige aktive
Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den
Nominalbeträgen angesetzt.
Aktive latente Steuern
Für die voraussichtliche Entlastung in den
folgenden Geschäftsjahren wurde gemäß
§ 274 HGB ein Abgrenzungsposten für aktive
latente Steuern gebildet. Dabei wurde auf der Grundlage der
Unterschiedsbeträge zwischen den Wertansätzen der
Handels- und der Steuerbilanz zum 31.12.2023 die
voraussichtliche Steuerentlastung der Folgejahre in
Höhe von T€ 2.289 (Vorjahr T€ 2.150)
ermittelt. Wesentliche Unterschiedsbeträge ergaben
sich bei der Rückstellung für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen. Der Bewertung lag ein
aktiver Überhang in Höhe von T€ 7.415
(Vorjahr T€ 6.963) und ein Steuersatz von 30,88%
zugrunde.
Versicherungstechnische
Rückstellungen
Die Beitragsüberträge wurden nach dem
1/360-System für jeden Versicherungsvertrag einzeln
berechnet.
Andere Rückstellungen
Pensionsverpflichtungen bestehen nach der
Bestandsübertragung ausschließlich
gegenüber ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
sowie ehemaligen Vorständen.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen sowie
der Rückstellungen für sonstige
Versorgungsbezüge erfolgte nach dem international
üblichen "projected unit credit"-Verfahren
(PUC-Methode) in Verbindung mit § 253 Abs. 1 Satz 2
HGB auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus
Heubeck. Neben gegenwärtigen wurden auch künftige
Entwicklungen und Trends berücksichtigt. Für die
Bewertung zum 31. Dezember 2023 wurde auf Basis des
Zinssatzes mit Stand November 2023 eine Projektion des
Zinssatzes zum 31. Dezember 2023 unter
Berücksichtigung des gegenwärtigen Zinsniveaus
vorgenommen.
Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB
unterliegt der Unterschiedsbetrag zwischen der Ermittlung
mit einem Sieben-Jahresdurchschnittszins (1,75%) und dem
Zehn-Jahresdurchschnittszins von T€ 113 einer
Ausschüttungssperre. Dabei wurde ein von der Deutschen
Bundesbank abweichender Zinssatz verwendet. Die Abweichung
ist unwesentlich.
Verpflichtungen aus Zusagen infolge
Gehaltsumwandlungen ehemaliger Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter wurden in die Bewertung einbezogen.
Es wurden nachstehende versicherungsmathematische
Parameter für die Ermittlung der Verpflichtungen
verwendet:
| Bewertungsverfahren |
Project Unit Credit
(PUC) |
| Biometrie |
HEUBECK-RICHTTAFEL 2018
G |
| Rententrend |
2,00%
(Durchschnitt) |
| Bewertung
Witwen-/Witwerrenten |
kollektive Methode |
| Zinssatz |
1,78% zum
01.01.2023 |
|
1,83% zum
31.12.2023 |
Das der Bewertung zugrunde liegende rechnerische
Pensionsalter entspricht dem vertraglich versicherten
Pensionsalter.
Die Rückstellungen für
Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Zeitwert der
Rückdeckungsversicherungen gemäß § 253
Abs. 1 Satz 3 HGB bewertet und mit dem Aktivwert dieser
Vermögensgegenstände gemäß § 246
Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet, da diese durch die Abtretung
der Versicherungsleistungen an die Mitarbeiter dem Zugriff
aller übrigen Gläubiger entzogen sind.
Alle anderen Rückstellungen wurden nach §
253 Abs. 1 Satz 2 HGB nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung angesetzt und, falls die
Laufzeiten mehr als ein Jahr betragen, gemäß
§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem der Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Andere Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden mit den
Erfüllungsbeträgen bewertet. Es handelt sich
ausschließlich um kurzfristige Verbindlichkeiten mit
einer Laufzeit von unter einem Jahr.
Währungsumrechnungen
Für die in fremder Währung abgeschlossenen
Kapitalanlagen werden die Aktiva und Passiva in der
jeweiligen ausländischen Währung geführt.
Zur Erstellung des Jahresabschlusses wurden diese Posten
gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs
des Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Ergebniseffekte
bei Kapitalanlagen aufgrund von
Währungskursschwankungen werden innerhalb der Zu- und
Abschreibungen bzw. Gewinne und Verluste auf Kapitalanlagen
ausgewiesen.
Aktiva - Entwicklung des Aktivposten A.
im Geschäftsjahr 2023
|
Bilanzwert Vorjahr |
Zugänge
1) |
Umbuchung |
Abgänge |
Zuschreibungen |
Abschrei-bungen
2) |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| A.I. Kapitalanlagen in
verbundene Unternehmen und Beteiligungen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
281.598 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| 2. Summe A.I. |
281.598 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| A.II. Sonstige
Kapitalanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Aktien, Anteile oder
Aktien an Investmentvermögen und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere |
47.048 |
4.498 |
0 |
1.346 |
0 |
0 |
| 2.
Inhaberschuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere |
5.693 |
15 |
0 |
3.134 |
0 |
5 |
| 3. Sonstige
Ausleihungen |
|
|
|
|
|
|
| a)
Schuldscheinforderungen und Darlehen |
0 |
5.000 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| 4. Einlagen bei
Kreditinstituten |
10.502 |
0 |
0 |
502 |
0 |
0 |
| 5. Summe A.II. |
63.243 |
9.513 |
0 |
4.981 |
0 |
5 |
| Insgesamt |
344.841 |
9.513 |
0 |
4.981 |
0 |
5 |
|
Bilanzwert
Geschäftsjahr |
|
T€ |
| A.I. Kapitalanlagen in
verbundene Unternehmen und Beteiligungen |
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
281.598 |
| 2. Summe A.I. |
281.598 |
| A.II. Sonstige
Kapitalanlagen |
|
| 1. Aktien, Anteile oder
Aktien an Investmentvermögen und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere |
50.200 |
| 2.
Inhaberschuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere |
2.570 |
| 3. Sonstige
Ausleihungen |
|
| a)
Schuldscheinforderungen und Darlehen |
5.000 |
| 4. Einlagen bei
Kreditinstituten |
10.000 |
| 5. Summe A.II. |
67.770 |
| Insgesamt |
349.368 |
1) davon Amortisation von Disagien in Höhe
von T€ 15
2) davon Devisenabschreibungen in Höhe von
T€ 5
Angaben zur
Bilanz
AKTIVA
Zu A. Kapitalanlagen
I. 1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
Die Anteile an verbundenen Unternehmen des INTER
Verein blieben in diesem Geschäftsjahr
unverändert und wiesen Buchwerte in Höhe von
T€ 281.598 aus.
Die Beteiligungsverhältnisse des INTER Verein
waren an den nachfolgend aufgeführten Unternehmen
unverändert. Die Marktwerte dieser nicht
börsennotierten Unternehmensbeteiligungen beliefen
sich auf T€ 393.849 (Vorjahr T€ 358.163). Darin
waren Vermögenswerte mit Buchwerten in Höhe von
T€ 281.572 (Vorjahr T€ 281.572) enthalten, die
Bewertungsreserven in Höhe von T€ 112.255
auswiesen. Zum anderen waren Vermögenswerte mit
Buchwerten in Höhe von T€ 26 (Vorjahr T€ 26)
enthalten, bei denen durch die Bewertung nach den
Vorschriften des Anlagevermögens Abschreibungen in
Höhe von T€4 vermieden wurden.
Anteile an verbundenen Unternehmen und
Beteiligungen
|
Direkte Beteiligung des
Mutterunternehmens |
Indirekte Beteiligung
des Mutterunternehmens |
Eigenkapital der
Gesellschaft zum 31.12.2023 |
Ergebnis des
Geschäftsjahres 31.12.2023 |
|
in % |
in % |
T€ |
T€ |
| die verbundenen
Unternehmen |
|
|
|
|
| INTER
Krankenversicherung AG, Mannheim |
100,00 |
|
283.900 |
8.400 |
| INTER Lebensversicherung
AG, Mannheim |
100,00 |
|
39.200 |
1.565 |
| INTER Allgemeine
Versicherung AG, Mannheim |
100,00 |
|
28.746 |
-1.637 |
| Bausparkasse Mainz AG,
Mainz |
94,81 |
|
125.074 |
2.567 |
| INTER Beteiligungen AG,
Mannheim |
100,00 |
|
10.382 |
-242 |
| TU INTER Polska S.A.,
Warschau |
|
|
|
|
| über die INTER
Beteiligungen AG |
|
100,00 |
26.456 |
2.696 |
| TU INTER-ZYCIE Polska
S.A.,Warschau |
|
|
|
|
| über die INTER
Beteiligungen AG |
|
100,00 |
6.385 |
556 |
| INTER Sachversicherungs-
und Kapitalvermittlungs-GmbH, Mannheim |
100,00 |
|
1.139 |
118 |
| INTER Service GmbH,
Mannheim |
100,00 |
|
20 |
-1 |
| NOV Nord-Ostsee
Versicherungsermittlungsgesellschaft mbH,
Rostock |
100,00 |
|
925 |
55 |
| BKM Immobilienservice
GmbH, Mainz |
|
|
|
|
| über die
Bausparkasse Mainz AG |
|
100,00 |
818 |
172 |
| adiNOVo
Versicherungsvermittlung GmbH, Mannheim |
|
|
|
|
| über die NOV
Nord-Ostsee Versicherungsvermittlungsgesellschaft
mbH |
|
100,00 |
911 |
47 |
| INTER Assistance Spolka
z oo, Warschau |
|
|
|
|
| über die TU INTER
Polska S.A. |
|
100,00 |
150 |
1 |
II. 1. Aktien, Anteile oder Aktien an
Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche
Wertpapiere
Hierbei handelte sich um Fonds, die in nicht notierte
Unternehmensbeteiligungen (Private Equity) und nicht
notierte Unternehmensdarlehen (Private Debt Corporates)
investieren. Der Bilanzposten betrug zum Bilanzstichtag
T€ 50.200 (Vorjahr T€ 47.048).
Der gesamte unter diesem Bilanzposten ausgewiesene
Bestand wurde dazu bestimmt, dauerhaft dem
Geschäftsbetrieb zu dienen, und hatte einen Marktwert
in Höhe von T€ 64.558 (Vorjahr T€ 60.056).
Darin waren Vermögenswerte in Höhe von T€
45.849 (Vorjahr T€ 47.048) enthalten, die
Bewertungsreserven in Höhe von insgesamt T€
14.393 auswiesen. Vermögenswerte in Höhe von
T€ 4.351 (Vorjahr T€ 0), bei denen durch die
Bewertung nach den Vorschriften des Anlagevermögens
Abschreibungen vermieden wurden, hatten Lasten in Höhe
von T€ 35 zu verzeichnen. Diese Wertminderungen wurden
als nicht dauerhaft beurteilt, da es sich um Fonds handelt,
die eine langfristige Anlagestrategie verfolgen und durch
zukünftige Investitionen ein hohes
Wertaufholungspotenzial beinhalten.
Der Bilanzposten wird aufgrund der insgesamt
ausstehenden Kapitalzusagen in Höhe von T€ 19.313
weiterwachsen.
Die Anteile an den geschlossenen alternativen
Investmentfonds können nicht zurückgegeben
werden.
II. 2.
Inhaberschuldverschreibungen
Der Bilanzposten enthielt ausschließlich
Inhaberschuldverschreibungen und betrug T€2.570
(Vorjahr T€ 5.693).
Die unter diesem Bilanzposten ausgewiesenen
Positionen wurde in Höhe von T€ 2.570 (Vorjahr
T€ 2.728) nach den Vorschriften des
Anlagevermögens bewertet und hatten Marktwerte in
Höhe von T€ 2.242. Bei allen darin enthaltenen
Vermögenswerten wurden durch die Zuordnung zum
Anlagevermögen Abschreibungen in Höhe von
insgesamt T€ 328 vermieden. Sämtliche
Wertminderungen wurden als nicht dauerhaft beurteilt, da es
sich ausnahmslos um besicherte Anleihen mit sehr guten
Bonitäten handelte und die Wertminderung
ausschließlich aus der Veränderung des
Zinsniveaus resultierte.
Durch Amortisationen von Disagien erhöhten sich
die Buchwerte im Geschäftsjahr um T€ 15.
Devisenabschreibungen führten zu einem
Buchwertrückgang um T€ 5 (Vorjahr T€ 1).
Zeitwerte der Kapitalanlagen
|
Buchwerte 2023 |
Zeitwerte 2023 |
Buchwerte 2022 |
Zeitwerte 2022 |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| A.I. Kapitalanlagen in
verbundenen Unternehmen und Beteiligungen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
281.598 |
393.849 |
281.598 |
358.163 |
| 2. Summe A.I. |
281.598 |
393.849 |
281.598 |
358.163 |
| A.II. Sonstige
Kapitalanlagen |
|
|
|
|
| 1. Aktien, Anteile oder
Aktien an Investmentvermögen und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere |
50.200 |
64.558 |
47.048 |
60.056 |
| 2.
Inhaberschuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere |
2.570 |
2.242 |
5.693 |
5.223 |
| 3. Sonstige
Ausleihungen |
|
|
|
|
| a) Schuldseinforderungen
und Darlehen |
5.000 |
5.000 |
0 |
0 |
| 4. Einlagen bei
Kreditinstituten |
10.000 |
10.000 |
10.502 |
10.502 |
| 5. Summe A.II. |
67.770 |
81.800 |
63.243 |
75.781 |
| A. Kapitalanlagen |
349.368 |
475.649 |
344.841 |
433.943 |
| davon zu
fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert |
349.368 |
475.649 |
344.841 |
433.943 |
| davon zum Nennwert
bilanziert |
0 |
0 |
0 |
0 |
| davon Finanzinstrumente
wie Anlagevermögen bewertet (§ 285 Nr. 18
HGB) |
339.368 |
465.649 |
331.374 |
420.477 |
| davon mit stillen
Lasten |
6.947 |
6.580 |
2.754 |
2.279 |
Zeitwerte der Kapitalanlagen
Bei den verbundenen Unternehmen und den nicht
börsennotierten Beteiligungen wurde der Ertragswert
bzw. der Substanzwert mittels anteiligem Eigenkapital
zugrunde gelegt.
Bei Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen
entsprachen die Zeitwerte den Nettovermögenswerten,
die die Gesellschaften, die das Kapital verwalten,
ermittelt haben. Bei den Spezial-AIF weisen die Zeitwerte
Substanzwerte aus, da es keinen aktiven Markt für
diese Fondsanteile und die im Fonds enthaltenen
Vermögenswerte gibt.
Bei Inhaberschuldverschreibungen, die an einer
Börse notierten, wurden die Zeitwerte mit dem
Jahresultimo-Börsenkurs angesetzt.
Die Zeitwerte der Inhaberschuldverschreibungen, die
nicht an einer Börse notieren, und die sonstigen
Ausleihungen wurden mit Hilfe eines Marktpreismodells
ermittelt. Das Marktpreismodell bemisst den Zeitwert auf
Basis von Preisnotierungen für identische
Vermögenswerte auf inaktiven Märkten, von
Preisnotierungen für ähnliche
Vermögensgegenstände auf aktiven und inaktiven
Märkten sowie auf Basis weiterer für die
Wertentwicklung des Vermögenswerts relevanter
Marktdaten, die beobachtet werden konnten, wie z.B.
Zinskurven, Risikoaufschläge und Volatilitäten.
Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit dem
Nominalwert angesetzt.
Zu B. Forderungen
I. Sonstige Forderungen
Sonstige Forderungen
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Forderungen an
verbundene Unternehmen |
478 |
626 |
| Forderungen an
Finanzämter (einschl. Erstattungszinsen) |
0 |
0 |
| Übrige |
0 |
0 |
|
478 |
626 |
Zu C. Sonstige
Vermögensgegenstände
II. Andere
Vermögensgegenstände
Die anderen Vermögensgegenstände bestehen
ausschließlich aus Steuerforderungen.
Zu E. Aktive Steuerabgrenzungen
Es handelt sich um voraussichtliche
Steuerentlastungen nachfolgender Geschäftsjahre
gemäß § 274 HGB.
Zum 31.12.2023 errechneten sich künftige
Steuerentlastungen saldiert aus abweichenden
Wertansätzen im Wesentlichen bei der Rückstellung
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in
Höhe von T€ 2.289 (Vorjahr T€ 2.150). Der
Bewertung lag ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe
von T€ 7.415 (Vorjahr T€ 6.963) und ein
Steuersatz von 30,88% zugrunde.
Außerbilanzielle Geschäfte
und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag waren ausstehende
Zahlungsverpflichtungen in Höhe von T€ 19.313 zu
verzeichnen. Diese resultierten aus Kapitalzusagen an
Fonds, die über die nächsten Jahre hinweg in
Alternative Anlagen investieren.
PASSIVA
Zu A. Eigenkapital
I. Gewinnrücklagen
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| 1.
Verlustrücklage |
|
|
| Stand am 01.01. /
31.12 |
100.500 |
100.500 |
| 2. Andere
Rücklagen |
|
|
| Stand am 01.01. |
245.472 |
226.818 |
| Einstellung aus dem
Jahresüberschuss |
2.987 |
18.654 |
| Stand am 31.12. |
248.459 |
245.472 |
| Stand am 31.12. |
348.959 |
345.972 |
Zu B. Versicherungstechnische
Rückstellungen
Versicherungstechnische
Rückstellungen
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Versicherungstechnische
Rückstellungen |
40 |
38 |
| davon |
|
|
| - Rückstellungen
für noch nicht abgewickelte
Versicherungsfälle |
0 |
0 |
Zu C. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen ergab
einen Erfüllungsbetrag von T€ 14.475 (Vorjahr
T€ 14.623).
Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen von
T€ 3.999 (Vorjahr T€ 4.130) wurde mit dem
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung verrechnet.
Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Erfüllungsbetrag
aus Zusagen |
|
|
| - aus den
Versorgungsordnungen bzw. Einzelzusagen |
14.178 |
14.294 |
| - aus
Gehaltsumwandlungen |
324 |
347 |
|
14.502 |
14.641 |
| Erhöhung der
Pensionsverpflichtung aus Gehaltsumwandlung zu
Verrechnung |
-27 |
-17 |
|
14.475 |
14.623 |
| davon mit Aktivwerten
der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen
verrechenbar |
3.999 |
4.130 |
|
10.477 |
10.493 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen
nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren beträgt T€ 113 (Vorjahr
T€ 512). Dieser unterliegt gemäß § 253
Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.
III. Sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| PKV-Zuschuss |
800 |
894 |
| Erstellung,
Prüfung, Veröffentlichung und Archivierung
Jahresabschluss |
163 |
144 |
| Rechts- und
Steuerberatung |
17 |
25 |
| Erstellung
Solvenzübersicht |
76 |
66 |
|
Aufbewahrungspflicht |
3 |
3 |
| Zinsen aus
Steuerprüfung |
39 |
25 |
|
1.098 |
1.158 |
Zu D. Andere Verbindlichkeiten
I. Sonstige Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
0 |
0 |
| Verbindlichkeiten aus
Steuern |
264 |
230 |
| Sonstige |
91 |
13 |
|
355 |
243 |
Angaben zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Zu I. Versicherungstechnische
Rechnung
Zu 1. Verdiente Beiträge
Die gebuchten Bruttobeiträge (= verdiente
Nettobeiträge) entfielen ausschließlich auf das
mitgliedschaftsfördernde Produkt in der Sparte
Unfallversicherung und betrugen im Geschäftsjahr 2023
T€ 44 (Vorjahr T€ 41). Es handelt sich
ausschließlich um Beiträge aus inländischem
Geschäft.
Anzahl der mindestens einjährigen
Versicherungsverträge
Der Versicherungsbestand des INTER Verein wurde im
Geschäftsjahr um 21.532 Verträge der Sparte
Unfall verringert und beträgt nun insgesamt 490.033
Verträge (Vorjahr 511.565).
Zu 2. Aufwendungen für
Versicherungsfälle
Die Aufwendungen für Versicherungsfälle aus
der Unfallversicherung waren im Geschäftsjahr T€
0 (Vorjahr T€ 0). Es wurde für einen Schaden
Schadenaufwendungen verzeichnet.
Zu 3. Aufwendungen für den
Versicherungsbetrieb
Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
fielen im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 39
(Vorjahr T€ 38) an. Sie entfielen in voller Höhe
auf die Verwaltungsaufwendungen.
Zu 4. Versicherungstechnisches
Ergebnis
Das versicherungstechnische Ergebnis betrug im
Geschäftsjahr T€ 2 (Vorjahr T€ 45).
Zu II. Nichtversicherungstechnische
Rechnung
Zu 1. Erträge aus
Kapitalanlagen
Zu 2. Aufwendungen aus
Kapitalanlagen
In den Aufwendungen aus Kapitalanlagen waren
Devisenkursverluste und -abschreibungen in Höhe von
T€ 5 enthalten.
Das außerplanmäßige Ergebnis im
Geschäftsjahr resultierte aus Tilgungen bei
Zinsanlagen im Umlaufvermögen und betrug T€ 18
(Vorjahr T€ -20).
Zu 3. Sonstige Erträge Sonstige
Erträge
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Zinsen und ähnliche
Erträge |
178 |
471 |
| Erträge aus
Dienstleistungen für verbundene und nahe
stehende Unternehmen |
866 |
924 |
| Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen |
19 |
3 |
|
1.063 |
1.398 |
Zu 4. Sonstige Aufwendungen Sonstige
Aufwendungen
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Aufwendungen für
die Weitergabe von Erträgen |
42 |
459 |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
0 |
11 |
| Aufwendungen für
Dienstleistungen für verbundene und nahe
stehende Unternehmen |
866 |
924 |
| Aufwendungen, die das
Unternehmen als Ganzes betreffen |
919 |
761 |
|
1.827 |
2.155 |
Zinsen aus Ab- und Aufzinsung
Durch die Aufzinsung aus langfristigen
Rückstellungen entstanden Aufwendungen in Höhe
von T€ 0 (Vorjahr T€ 0), während durch die
Abzinsung wie auch im Vorjahr keine Ergebniseffekte zu
verzeichnen waren.
Währungsumrechnung
Aus der Fremdwährungsumrechnung abseits der
Kapitalanlagen haben sich Aufwendungen in Höhe von
T€ 0 (Vorjahr T€ 1) und Erträge in Höhe
von weniger als T€ 1 (Vorjahr T€ 0) ergeben.
Zu 6. Steuern vom Einkommen und
Ertrag
Das Unternehmen übt gemäß § 83
des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie EU 2022/2523 des
Rates zur Gewährleistung einer globalen
Mindestbesteuerung vom 21. Dezember 2023 nur eine
untergeordnete internationale Tätigkeit aus und ist
daher für die ersten fünf Jahre von der
Mindeststeuer (Pillar II) befreit. Aus der Einführung
der Globalen Mindeststeuer ergeben sich mithin keine
Auswirkungen auf die Steuerposition des Unternehmens.
Sonstige Angaben
Provisionen und sonstige Bezüge
der Versicherungsvertreter
|
|
2023 |
2022 |
|
|
T€ |
T€ |
| 1. |
Provisionen jeglicher
Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92
HGB für das selbst abgeschlossene
Versicherungsgeschäft |
0 |
0 |
| 2. |
Sonstige Bezüge der
Versicherungsvertreter im Sinne des § 92
HGB |
0 |
0 |
| 3. |
Löhne und
Gehälter |
33 |
33 |
| 4. |
Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Unterstützung |
0 |
0 |
| 5. |
Aufwendungen für
Altersversorgung |
0 |
0 |
| 6. |
Aufwendungen
insgesamt |
33 |
33 |
Anzahl Mitarbeiter
Der INTER Verein beschäftigte im
Geschäftsjahr keine Mitarbeiter.
Funktionsausgliederung
Über die im Lagebericht genannten
Funktionsausgliederungen hinaus wurden dem INTER Verein im
Wege der Dienstleistung von der INTER Kranken
Verwaltungstätigkeiten sowie die Bestands- und
Schadenbearbeitung durchgeführt.
Bezüge der Organe
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen T€
27 (Vorjahr T€ 26). An frühere Mitglieder des
Vorstands wurden T€ 681 (Vorjahr T€ 658) gezahlt.
Für Pensionsverpflichtungen gegenüber
früheren Mitgliedern des Vorstands wurden T€
11.624 (Vorjahr T€ 11.630) zurückgestellt.
Die Aufsichtsratvergütungen betrugen ohne
Umsatzsteuer T€ 75 (Vorjahr T€ 74).
Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers
für die gesetzlich vorgeschriebene
Jahresabschlussprüfung gemäß § 285 Nr.
17 HGB erfolgen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9
HGB im Konzernabschluss des INTER Verein. Zusätzlich
erfolgte eine Unterstützung bei der Weiterentwicklung
des Ausgliederungsmanagement als
Nichtprüfungsleistung.
Unternehmensgruppe
Der INTER Verein, Mannheim, erstellt für die
Versicherungsgruppe einen Konzernabschluss
(größter und kleinster Kreis). Dieser wird im
Unternehmensregister veröffentlicht.
Angaben zu den Geschäften mit nahe
stehenden Unternehmen und Personen
Zu den nahe stehenden Unternehmen zählen die mit
dem INTER Verein verbundenen Unternehmen sowie die FAMK,
die mit dem INTER Verein einen Gleichordnungskonzern im
Sinne des § 18 Abs. 2 AktG bildet.
Zu den nahe stehenden Personen gehören die
Mitglieder des Aufsichtsrats, des Vorstands und die
leitenden Angestellten der ersten Führungsebene unter
dem Vorstand sowie die nahen Familienangehörigen.
Zwischen den nahe stehenden Unternehmen bestehen ein
Organisationsgemeinschaftsvertrag sowie diverse
Generalagenturverträge und ein Vertrag über die
Ausgliederung von Funktionen, Versicherungstätigkeiten
und sonstigen Tätigkeiten zwischen dem INTER Verein
und den deutschen Tochtergesellschaften, wobei ganz
überwiegend die INTER Kranken Dienstleistungen
für die Konzernunternehmen erbringt und in geringem
Umfang erhält. Die Dienstleistungen werden bzw. wurden
überwiegend zu Selbstkosten einschließlich
entsprechender Gemeinkostenzuschläge bzw. zu
vereinbarten marktüblichen Preisen oder im Wege der
sachgerechten Kostenteilung abgerechnet.
Im Geschäftsjahr wurde der FAMK ein
Nachrangdarlehen in Höhe von T€ 5.000
gewährt.
Bei den Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden
Personen handelt es sich im Wesentlichen um Versicherungs-
und Bausparverträge. Hierbei erhalten nahe stehende
Personen Versicherungsschutz zu für Mitarbeiter von
Finanzdienstleistern geltenden Konditionen und
Mitarbeiterkonditionen bei Bausparverträgen. Ansonsten
erfolgen die Vertragsabschlüsse zu den üblichen
Bedingungen. Zusammenfassend ergibt sich keine
Berichterstattungspflicht im Sinne des § 285 Satz 1
Nr. 21 HGB über wesentliche Geschäfte zu
marktunüblichen Bedingungen.
Verbände
Der INTER Verein ist u.a. Mitglied folgender
Organisationen:
| ― |
Association Internationale des
Societétés d'Assurance Mutuelle,
Amsterdam
|
| ― |
Wiesbadener Vereinigung,
Köln
|
| ― |
Arbeitsgemeinschaft der
Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit e.V.,
Hannover
|
Nachtragsbericht
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres
beabsichtigt der Aufsichtsrat der INTER Krankenversicherung
AG, auf Grundlage des aktuellen Informationsstands der
Vermögensvollübertragung von der FAMK auf die
INTER Krankenversicherung AG zuzustimmen.
Mitglieder der Organe
Mitgliedervertretung
| Bauer, Alexander |
seit Januar 2023 |
| Bucher, Michael |
|
| Geishauser, Irmgard |
|
| Gießelmann,
Markus |
|
| Grimminger, Michael |
|
| Kaminsky, Manfred |
ab August 2023 |
| Dr. med. Kauert,
Steffen |
|
| Kießler,
Peter |
|
| Liesenkötter,
Georg |
|
| Müller, Gerd |
|
| Niehaus, Frank
Michael |
|
| Paulsen, Georg-Iwer |
bis August 2023 |
| Peschke,
Jörg-Günter |
|
| Prössl,
Heinrich |
bis Januar 2023 |
| Dr. med. Placke,
Jens |
|
| Scharold, Richard |
|
| Schulze, Reinhard |
|
| Seufferheld, Daniel |
|
Aufsichtsrat
| Thomas, Peter |
vorm. Vorsitzender der
Vorstände der INTER Versicherungen,
Betriebswirt, Nieblum OT Goting, Vorsitzender des
Aufsichtsrats |
| Gordt, Claudia |
Rechtsanwältin und
Notarin a.D., Viernheim stellvertretende Vorsitzende
des Aufsichtsrats |
| Burlon, Silvio |
Direktor der hessischen
Landesfeuerwehrschule a.D., Kassel |
| Dr. Dedert, Bernd |
Diplom Volkswirt, Doktor
der Staatswissenschaften, Hennef (Sieg) (ab
28.06.2022) |
| Krimmer, Joachim |
Meister im
Zentralheizungs- und Lüftungsbauhandwerk,
Präsident der Handwerkskammer Ulm,
Leutkirch |
| Olbermann,
Jürgen |
Betriebswirt,
Tröndel OT Emkendorf |
Vorstand
| Dr. Solf, Michael |
Sprecher des Vorstands,
Baierbrunn, bis 30.06.2023 |
|
Datenverarbeitung,
Interne Revision, Kapitalanlagen,
Organisationsentwicklung, Personal,
Unternehmenskommunikation, Recht |
| Dr. Koryciorz, Sven |
Vorstandsmitglied,
Neustadt a. d. Weinstraße |
|
Mathematik,
Rechnungswesen, Risikomanagement, Unternehmensplanung
/ Controlling, Interne Revision (seit
01.07.2023) |
| Schillinger,
Michael |
Vorstandsmitglied,
Mannheim |
|
Marketing, Vertrieb,
Unternehmenskommunikation (seit 01.07.2023), Personal
(seit 01.07.2023), Recht (seit 01.07.2023) |
| Svenda, Roberto |
Vorstandsmitglied,
Ilvesheim, Sprecher des Vorstands seit
01.07.2023 |
|
Antrag, Bestand,
Leistung, Compliance, Zentrales Eingangs- und Service
Management, Unternehmenspolitik (seit 01.07.2023),
Datenverarbeitung (seit 01.07.2023), Kapitalanlagen
(seit 01.07.2023), Organisationsentwicklung (seit
01.07.2023) |
INTER Versicherungsverein aG
Der Vorstand
| Svenda |
Dr. Koryciorz |
Schillinger |
Bestätigungsvermerk des
Abschlussprüfers
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An den INTER Versicherungsverein aG, Mannheim
Vermerk über die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des INTER
Versicherungsverein aG, Mannheim, - bestehend aus der
Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht des INTER Versicherungsverein aG
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage des Vereins zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage des Vereins. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr.
537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den
europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt.
Darüber hinaus erklären wir
gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO,
dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach
Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige
Prüfungssachverhalte in der Prüfung des
Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind
solche Sachverhalte, die nach unserem
pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in
unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit
unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und
bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu
berücksichtigt; wir geben kein gesondertes
Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht war folgender Sachverhalt am
bedeutsamsten in unserer Prüfung:
(1) Bewertung von Kapitalanlagen in verbundenen
Unternehmen und Beteiligungen
Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen
Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert:
① Sachverhalt und Problemstellung
② Prüferisches Vorgehen und
Erkenntnisse
③ Verweis auf weitergehende Informationen
Nachfolgend stellen wir den besonders wichtigen
Prüfungssachverhalt dar:
(1) Bewertung von Kapitalanlagen in verbundenen
Unternehmen und Beteiligungen
① Im Jahresabschluss des Vereins werden unter
dem Bilanzposten "Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen
und Beteiligungen" Anteile an verbundenen Unternehmen in
Höhe von T€ 281.598 (78,0 % der Bilanzsumme)
ausgewiesen.
Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an
verbundenen Unternehmen richtet sich nach den
Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert.
Die beizulegenden Werte der wesentlichen Anteile an
verbundenen Unternehmen werden als Barwerte der erwarteten
künftigen Erträge, die sich aus den von den
gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen
ergeben, mittels Ertragswertverfahren ermittelt. Hierbei
werden jeweils auch Erwartungen über die
zukünftige Marktentwicklung und Annahmen über die
Entwicklung der makroökonomischen und geopolitischen
Einflussfaktoren einschließlich der Zinsentwicklung
auf die Geschäftstätigkeit der verbundenen
Unternehmen berücksichtigt. Die Diskontierung erfolgt
mittels der individuell ermittelten Kapitalkosten der
jeweiligen Kapitalanlage. Auf Basis der ermittelten Werte
sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das
Geschäftsjahr kein Abwertungsbedarf. Das Ergebnis
dieser Bewertung ist in hohem Maße abhängig
davon, wie die gesetzlichen Vertreter die künftigen
Erträge einschätzen, sowie von den jeweils
verwendeten Diskontierungszinssätzen und
Wachstumsraten. Die Bewertung ist daher, auch vor dem
Hintergrund der Auswirkungen der makroökonomischen und
geopolitischen Einflussfaktoren einschließlich der
Zinsentwicklung, mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet.
Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen
Komplexität der Bewertung und der wesentlichen
Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage des
Vereins war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer
Prüfung von besonderer Bedeutung.
② Im Rahmen unserer Prüfung haben wir
unter anderem das methodische Vorgehen zur Bewertung
nachvollzogen. Wir haben insbesondere beurteilt, ob die
beizulegenden Werte der wesentlichen Beteiligungen
sachgerecht mittels Ertragswertverfahren unter Beachtung
der relevanten Bewertungsstandards ermittelt wurden. Dabei
haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit
allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie
auf umfangreiche Erläuterungen der gesetzlichen
Vertreter zu den wesentlichen Werttreibern gestützt,
die den erwarteten finanziellen Überschüssen
zugrunde liegen. Zudem haben wir die Einschätzung der
gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Auswirkungen der
makroökonomischen und geopolitischen Einflussfaktoren
einschließlich der Zinsentwicklung auf die
Geschäftstätigkeit der verbundenen Unternehmen
gewürdigt und deren Berücksichtigung bei der
Ermittlung der erwarteten Erträge nachvollzogen. Mit
der Kenntnis, dass bereits relativ geringe
Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes
wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des auf diese
Weise ermittelten Unternehmenswerts haben können,
haben wir uns intensiv mit den bei der Bestimmung des
verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen
Parametern beschäftigt und das Berechnungsschema
nachvollzogen.
Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Bewertungsparameter und zugrunde gelegten
Bewertungsannahmen sind unter Berücksichtigung der
verfügbaren Informationen aus unserer Sicht insgesamt
geeignet, um die Bewertung der Anteile an verbundenen
Unternehmen sachgerecht vorzunehmen.
③ Die Angaben des Vereins zu den Anteilen an
verbundenen Unternehmen sind im Abschnitt "Angaben zu den
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" sowie "Angaben zur
Bilanz" des Anhangs enthalten.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die
sonstigen Informationen verantwortlich.
Die sonstigen Informationen umfassen den
Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf
externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften
Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie
unseres Bestätigungsvermerks.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen
Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein
Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von
Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir
die Verantwortung, die oben genannten sonstigen
Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die
sonstigen Informationen
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum
Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften
Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der
Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
|
| ― |
anderweitig wesentlich falsch
dargestellt erscheinen.
|
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter und des Aufsichtsrats für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Vereins vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit des Vereins zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des
Vereins vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit
dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Vereins
zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
des Vereins vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu
erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
des Vereins abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit des Vereins zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass der Verein seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Vereins vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Vereins.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die
Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab,
dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen
eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle
Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen
vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie
sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern
einschlägig, die zur Beseitigung von
Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen
Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den
für die Überwachung Verantwortlichen
erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der
Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen
Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die
besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir
beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk,
es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften
schließen die öffentliche Angabe des
Sachverhalts aus.
Sonstige gesetzliche und andere
rechtliche Anforderungen
Übrige Angaben gemäß
Artikel 10 EU-APrVO
Wir wurden von der Mitgliedervertreterversammlung am
4. Juli 2023 als Abschlussprüfer gewählt.
Wir wurden am 28. September 2023 vom Aufsichtsrat
beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem
Geschäftsjahr 2017 als Abschlussprüfer des INTER
Versicherungsverein aG, Mannheim, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem
Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile
mit dem zusätzlichen Bericht an den
Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO
(Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Verantwortlicher
Wirtschaftsprüfer
Der für die Prüfung verantwortliche
Wirtschaftsprüfer ist Martin Eibl.
Frankfurt am Main, den 28.
März 2024
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Martin Eibl |
ppa. Anna Seifert |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüferin |
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat ließ sich im Jahr 2023
über die Geschäftsentwicklung, die
Geschäftsführung und die finanzielle Situation
des Unternehmens vom Vorstand umfassend schriftlich und
mündlich berichten. Zudem wurden in
regelmäßigen gemeinsamen Sitzungen alle
wichtigen geschäftspolitischen Ereignisse eingehend
besprochen und dabei vom Vorstand alle Fragen
erschöpfend beantwortet.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht 2023 wurden
durch den vom Aufsichtsrat bestellten Abschlussprüfer,
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main,
geprüft. Es wurden keine Beanstandungen erhoben,
sodass der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk
erteilt wurde. Der Aufsichtsrat hat zu den
Prüfungsergebnissen keine Bemerkungen zu machen.
Der Aufsichtsrat hat den ihm vorgelegten
Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft; er erhebt
nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung
keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand
aufgestellten Jahresabschluss 2023 der damit festgestellt
ist.
INTER Versicherungsverein aG
Der Aufsichtsrat
| Thomas |
Gordt |
Burlon |
| Vorsitzender |
Stellvertretende
Vorsitzende |
|
| Dr. Dedert |
Krimmer |
Olbermann |
Standorte
Standorte der INTER
Versicherungsgesellschaften
Direktion
| Mannheim |
Erzbergerstraße
9-15 |
Telefon |
0621 / 427-427 |
|
68165 Mannheim |
Fax |
0621 / 427-944 |
Geschäftsstellen
| Augsburg |
Stadtberger Straße
99 |
Telefon |
0821 / 455962-12 |
|
86157 Augsburg |
Fax |
0821 / 455962-25 |
| Berlin |
Wittenbergplatz 2 |
Telefon |
030 / 235165-17 |
|
10789 Berlin |
Fax |
030 / 235165-76 |
| Bremen |
Martinistraße
53-55 |
Telefon |
0421 / 16936-30 |
|
28195 Bremen |
Fax |
0421 / 16936-50 |
| Dortmund |
Lindemannstraße
79 |
Telefon |
0231 / 206398-41 |
|
44137 Dortmund |
Fax |
0231 / 206398-55 |
| Erfurt |
Fischmarkt 12 |
Telefon |
0361 / 4302354-11 |
|
99084 Erfurt |
Fax |
0361 / 4302354-40 |
| Frankfurt/Oder |
Spiekerstraße
11a |
Telefon |
0335 / 68368-90 |
|
15230
Frankfurt/Oder |
Fax |
0335 / 68368/55 |
| Freiburg |
Konrad-Goldmann-Straße 5a |
Telefon |
0761 / 707699-19 |
|
79100 Freiburg |
Fax |
0761 / 707699-25 |
| Halle |
Graefestraße
22 |
Telefon |
0345 / 29261-11 |
|
06110 Halle |
Fax |
0345 / 29261-25 |
| Hamburg |
Rosenstraße 8 |
Telefon |
040 / 30219-132 |
|
20095 Hamburg |
Fax |
040 / 30219-191 |
| Hannover |
Karl-Wiechert-Allee
1 |
Telefon |
0511 / 54709-12 |
|
30625 Hannover |
Fax |
0511 / 54709-18 |
| Köln |
Ettore-Bugatti-Straße 6-14 |
Telefon |
0231 / 206398-41 |
|
51149 Köln |
Fax |
02203 / 35839-25 |
| Leipzig |
Dresdener Straße
11-13 |
Telefon |
0341 / 98279-20 |
|
04103 Leipzig |
Fax |
0341 / 98279-43 |
Standorte der INTER
Versicherungsgesellschaften
| Lübeck |
Kohlmarkt 19-21 |
Telefon |
0451 / 20345-17 |
|
23552 Lübeck |
Fax |
0451 / 20345-50 |
| Magdeburg |
Liebigstraße
7 |
Telefon |
0391 / 61193-11 |
|
39104 Magdeburg |
Fax |
0391 / 61193-19 |
| Mannheim |
Erzbergerstraße
17 |
Telefon |
0621 / 12718-15 |
|
68165 Mannheim |
Fax |
0621 / 12718-66 |
| München |
Wilhelm-Hale-Straße 50 |
Telefon |
089 / 532938-11 |
|
80639 München |
Fax |
089 / 532938-50 |
| Nürnberg |
Frankenstraße
148 |
Telefon |
0911 / 929953-18 |
|
90461 Nürnberg |
Fax |
0911 / 929953-50 |
| Rostock |
Am Vögenteich
24 |
Telefon |
0381 / 25222-73 |
|
18055 Rostock |
Fax |
0381 / 25222-77 |
| Saarbrücken |
Trierer Straße
12 |
Telefon |
0681 / 94828-23 |
|
66111
Saarbrücken |
Fax |
0681 / 94828-10 |
| Schwerin |
Heinrich-Mann-Straße 9 |
Telefon |
0385 / 74313-45 |
|
19053 Schwerin |
Fax |
0385 / 74313-40 |
| Stuttgart |
Hauptstätter
Straße 89 |
Telefon |
0711 / 64877-45 |
|
70178 Stuttgart |
Fax |
0711 / 64060-91 |
| Tuttlingen |
Karlstraße 17 |
Telefon |
07461 / 96619-14 |
|
78532 Tuttlingen |
Fax |
07461 / 96619-50 |
| Ulm |
Söflinger
Straße 250 |
Telefon |
0731 / 96284-15 |
|
89077 Ulm |
Fax |
0721 / 96284-25 |
| Würzburg |
Koellikerstraße
13 |
Telefon |
0931 / 3512-41 |
|
97070 Würzburg |
Fax |
0931 / 3512-35 |
Handwerk
| Dresden |
Am Lagerplatz 7 |
Telefon |
0351 / 43556-10 |
|
01099 Dresden |
Fax |
0351 / 43556-50 |
| Leipzig |
Dresdener Straße
11-13 |
Telefon |
0341 / 98279-20 |
|
04103 Leipzig |
Fax |
0341 / 98279-43 |
Standorte der INTER
Versicherungsgesellschaften
Ärzte-Service
| Berlin |
Wittenbergplatz 2 |
Telefon |
030 / 235165-75 |
|
10789 Berlin |
Fax |
030 / 235165-76 |
| Bremen |
Martinistraße
53-55 |
Telefon |
0421 / 16936-30 |
|
21895 Bremen |
Fax |
0421 / 16936-50 |
| Dortmund |
Lindemannstraße
79 |
Telefon |
0231 / 206398-41 |
|
44137 Dortmund |
Fax |
0231 / 206398-55 |
| Dresden |
Schützenhöhe
20 |
Telefon |
0351 / 81266-34 |
|
01099 Dresden |
Fax |
0351 / 81266-50 |
| Erfurt |
Mainzerhofplatz 14 |
Telefon |
0361 / 59801-50 |
|
99084 Erfurt |
Fax |
0361 / 59801-60 |
| Hamburg |
Rosenstraße 8 |
Telefon |
040 / 30219-114 |
|
20095 Hamburg |
Fax |
040 / 30219-195 |
| Mannheim |
Erzbergerstraße
17 |
Telefon |
0621 / 12718-15 |
|
68165 Mannheim |
Fax |
0621 / 12718-66 |
| München |
Wilhelm-Hale-Straße 50 |
Telefon |
089 / 532938-18 |
|
80639 München |
Fax |
089 / 532938-51 |
| Nürnberg |
Frankenstraße
148 |
Telefon |
0911 / 929953-18 |
|
90461 Nürnberg |
Fax |
0911 / 929953-50 |
| Schwerin |
Heinrich-Mann-Straße 9 |
Telefon |
0385 / 74313-45 |
|
19053 Schwerin |
Fax |
0385 / 74313-40 |
| Stuttgart |
Hauptstätter
Straße 89 |
Telefon |
0711 / 64877-45 |
|
70178 Stuttgart |
Fax |
0711 / 64060-91 |
| Ulm |
Söflinger
Straße 250 |
Telefon |
0731 / 96284-15 |
|
89077 Ulm |
Fax |
0731 / 96284-25 |
Makler
| Mannheim |
Erzbergerstraße
9-15 |
Telefon |
0621 / 427-1216 |
|
68165 Mannheim |
Fax |
0621 / 427-8709 |
|