Medien Union GmbH LudwigshafenLudwigshafen am RheinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021(Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein HRB 1215)KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021(VORJAHR ZUM VERGLEICH)AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021(VORJAHR ZUM VERGLEICH)
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021A. ALLGEMEINE ANGABEN Das Mutterunternehmen hat seinen Sitz in Ludwigshafen am Rhein und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein unter HRB 1215 eingetragen. Die Aufstellung des Konzernabschlusses der Medien Union GmbH Ludwigshafen, Ludwigshafen am Rhein, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Konzernabschluss der Gesellschaft wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 290 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz oder Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben oder Vermerke, die wahlweise in der Konzernbilanz bzw. der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS/ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen und die assoziierten Unternehmen ergeben sich aus der Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und Anteilsbesitz. Die Gesellschaft beabsichtigt, den Konzernabschluss gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB befreiend für bestimmte in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen offen zu legen. Weiterhin werden einige Tochtergesellschaften unter Anwendung dieser Vorschrift von der Aufstellung eines Lageberichtes befreit. Die entsprechenden Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen dieser Unternehmen wurden gefasst. Diese Unternehmen sind in der Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und Anteilsbesitz namentlich aufgeführt. Der Konsolidierungskreis veränderte sich im Berichtsjahr 2021 dahingehend, dass fünf Tochtergesellschaften erstkonsolidiert wurden. Keine Gesellschaft wurde entkonsolidiert. Durch die Veränderung des Konsolidierungskreises ist die Vergleichbarkeit zum Vorjahr nicht eingeschränkt. C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Die Kapitalkonsolidierung wird im Fall der Erstkonsolidierung vor dem 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB i.V.m. § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs durchgeführt. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Danach wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteil mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Drei verbundene Unternehmen wurden gem. § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert. Bei diesen Unternehmen wurde auf eine Konsolidierung deshalb verzichtet, weil die kumulierten Bilanzsummen dieser Unternehmen etwa 1% der Konzernsummenbilanz betragen und die Unternehmen damit von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns sind. Die Anteile an diesen Unternehmen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Unternehmen sind in der Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und Anteilsbesitz, namentlich aufgeführt soweit sie nicht unter die Schutzklausel fallen. Im Rahmen der Equity-Bewertung wurden acht assoziierte Unternehmen gem. § 312 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung zum 01.01.1994 bestehen nicht mehr. Aktivische Unterschiedsbeträge aus Folgekonsolidierungen bestehen zum 31. Dezember 2021 in Höhe von T€ 3.280. Es ist kein Neuzugang im Geschäftsjahr 2021 enthalten. Die bestehenden Geschäfts- und Firmenwerte resultieren aus Anteilserwerben und werden planmäßig über die individuellen betrieblichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Die zugrunde liegenden Abschreibungsdauern basieren auf dem zum Zeitpunkt des jeweiligen Zugangs erwarteten Nutzen der erworbenen Unternehmen und liegen zum Teil über fünf Jahre. Es lagen im Geschäftsjahr keine Anhaltspunkte für eine Verkürzung der ursprünglich angenommenen Nutzungsdauern vor. Konzerninterne Umsätze sowie die konzerninternen Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen verrechnet. Eine Zwischenergebniseliminierung konnte gem. § 304 Abs. 2 HGB unterbleiben. D. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE 1. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Firmenwerte aus der Erst- und Folgekonsolidierung bzw. aus Einzelabschlüssen werden über eine Nutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben. Die zugrunde liegenden Abschreibungsdauern basieren auf dem zum Zeitpunkt des jeweiligen Zugangs erwarteten Nutzen (betriebliche Nutzungsdauer) der erworbenen Unternehmen und liegen zum Teil über 5 Jahre. Es lagen im Geschäftsjahr keine Anhaltspunkte für eine Verkürzung der ursprünglich angenommenen Nutzungsdauern vor. 2. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Soweit zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter, die zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. Dezember 2021 angeschafft oder hergestellt werden, die degressive Abschreibungsmethode angewandt, sofern die lineare Abschreibungsmethode nicht zu einem höheren Jahresabschreibungsbetrag führt. Der Übergang von der degressiven zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu einem höheren Jahresabschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Methode. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt. Den Abschreibungen auf Gebäude liegt eine Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren zugrunde. 3. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden nach der Equity-Methode gemäß § 312 HGB bilanziert. 4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben Einzelkosten ausschließlich die aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten erfasst sind. Für veraltete, gebrauchte, beschädigte und schwergängige Bestände werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von ca. 1 % auf die um die Umsatzsteuer verminderten Forderungen gebildet. 6. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. 7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Rentenbarwert passiviert. Sofern es sich um laufende Renten handelt, werden diese mit dem Barwert angesetzt. Für die Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsversicherungsverträge sowie Pfandbriefe, welche an die Pensionsberechtigten verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen sowie der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen und der Zeitwert der Pfandbriefe in der Bilanz nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung und Aufzinsung von Pensionsrückstellungen werden jeweils gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. 8. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung und Aufzinsung von Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden jeweils gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. 9. Die Verbindlichkeiten sowie erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden die Grundsätze des DRS 18 angewandt. Bei der Ermittlung der latenten Steuern auf zeitliche Buchungsunterschiede sowie auf Konsolidierungsmaßnahmen, die sich in Folgeperioden voraussichtlich ausgleichen werden, wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. 11. Die Jahresabschlüsse ausländischer Konzerngesellschaften wurden an die deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften angepasst. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung in diesen Fällen grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Die Werte der Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften wurden mit dem Devisenkassamittelkurs (Bilanz) und dem Durchschnittskurs (Gewinn- und Verlustrechnung) am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapitalien und Beteiligungsbuchwerte der einbezogenen Unternehmen werden mit den historischen Kursen im Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Kapitals und des erwirtschafteten Konzernergebnisses von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, wurden erfolgsneutral der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung (Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung) zugeordnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs umgerechnet. E. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum 31. Dezember. I. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind nachfolgend dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen verbundene Unternehmen, die nicht konsolidiert wurden. Von den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 233 (Vorjahr: T€ 248) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellung wurde unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit Methode (PUCM) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von T€ 1.446. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen im Vergleich zur Handhabung bis 2015 niedriger angesetzt. Dieser Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB schreibt die Verrechnung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen (bewertet zu Zeitwerten) vor. Die Vermögensgegenstände sind dem Zugriff aller Gläubiger des Unternehmens (mit Ausnahme des jeweils Bezugsberechtigten) im Wege der Einzelvollstreckung oder der Insolvenz entzogen. Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 verrechneten Beträge:
Im Finanzergebnis wurden entsprechend die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Ab- bzw. Aufzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen saldiert:
Im Fall von österreichischen Tochterunternehmen werden die Pensionsrückstellungen nach finanzmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 1,35 % und des frühest möglichen Pensionseintrittsalters ermittelt. Die Auswirkung einer Umbewertung mit einem einheitlichen Zinssatz ist aus Konzernsicht unwesentlich, weshalb darauf verzichtet wurde. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen verbundene Unternehmen, die nicht konsolidiert wurden. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf solche aus Steuern T€ 12.154 (Vorjahr: T€ 13.989) und auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 510 (Vorjahr: T€ 376). 5. Latente Steuern Die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern aus Konsolidierungsvorgängen nach § 306 HGB setzen sich wie folgt zusammen:
Die latenten Steuerschulden nach § 306 HGB (Konzernabschluss) resultieren aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Verbundforderungen. Die latenten Steueransprüche nach § 306 HGB resultieren aus der Rückgängigmachung von konzerninternen Verkäufen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Die sich rechnerisch aus den Einzelabschlüssen ergebenden latenten Steuern gem. § 274 HGB ergeben einen Überhang der aktiven latenten Steuern, eine Bilanzierung findet unter Anwendung des Wahlrechtes nicht statt.
Die aktiven latenten Steuern gem. § 274 HGB resultieren im Wesentlichen aus Wertunterschieden bei den Pensionsrückstellungen; die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus steuerlichen Ergänzungsbilanzen bei in den Konzernabschluss einbezogenen Personengesellschaften. II. Erläuterung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Teilbereichen
2. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.197 (Vorjahr: T€ 2.924) enthalten. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.992 (Vorjahr: T€ 2.748). 3. In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T€ 4.842 (Vorjahr: T€ 14.231) enthalten. 4. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 815 (Vorjahr: T€ 1.623) enthalten. 5. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten latente Steuererträge aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von T€ 821 (Vorjahr: Steueraufwand T€ 14). III. Sonstige Angaben Die Schutzklausel gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es besteht eine Haftung aus der Unterdeckung einer Unterstützungskasse eines konsolidierten Unternehmens in Höhe von T€ 620 (Vorjahr: T€ 626). Darüber hinaus besteht eine Patronatserklärung in Höhe von T€ 1.622 (Vorjahr: T€ 3.165) Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird zum Bilanzstichtag als nicht wahrscheinlich eingestuft, allerdings ist auch ein vollständiger Ausschluss nicht möglich. Diese Einschätzung basiert darauf, dass den Verpflichtungen der Unterstützungskasse fristgerecht nachgekommen wird und die wirtschaftliche Situation der Gesellschaften, die die Bürgschaft in Anspruch genommen haben, nicht auf eine Inanspruchnahme schließen lassen. 2. Derivative Finanzinstrumente Aus der Gewährung von Put-Optionen besteht für eine Konzerngesellschaft eine aufschiebend bedingte Verpflichtung (zum Erwerb von Beteiligungen) zum Preis von 3,5 Mio. €. Der Ausweis der Put-Optionen in der Bilanz beträgt € 0,00. 3. Mitarbeiter Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten (Quartalsdurschnitt) betrug im Geschäftsjahr:
Der Ausweis betrifft ausschließlich Beschäftigte von vollkonsolidierten Unternehmen. 4. Zusammensetzung der Organe Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern des Mutterunternehmens bestellt:
5. Abschlussprüferhonorare Die Abschlussprüferhonorare betragen im Berichtsjahr insgesamt T€ 665 (Vorjahr: T€ 561) und setzen sich wie folgt zusammen:
6. GewinnverwendungsbeschlussGemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens wird der Jahresüberschuss des Jahres 2021 in die Gewinnrücklagen eingestellt. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Am 24. Februar 2022 sind russische Truppen in die Ukraine einmarschiert. In Folge dieses Einmarsches ist es zu umfangreichen Sanktionen westlicher Staaten gegen Russland als auch gegen Weißrussland gekommen. Dies hat auch zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise geführt. Die Energieversorgung scheint zum aktuellen Zeitpunkt aber gesichert. Der weitere Verlauf des Konflikts und seine Folgen auf den Geschäftsverlauf des Konzerns werden laufend überwacht und soweit möglich Maßnahmen umgesetzt, die negative Wirkungen auf den Konzern verringern sollen. Der Konflikt bedroht derzeit die Geschäfte vieler Unternehmen. Eine globale Rezession ist nicht auszuschließen, ebenso könnte es eine Schuldenkrise geben. Negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht auszuschließen. Die Höhe möglicher finanzieller Auswirkungen ist jedoch nicht quantifizierbar und hängt entscheidend davon ab, wie sich der Konflikt weiterentwickelt. Zur Abmilderung negativer Folgen hat die Bundesregierung Maßnahmen zur Stützung der deutschen Unternehmen in Aussicht gestellt.
Ludwigshafen am Rhein, den 1. Juli 2022 Dr. Thomas Schaub, Geschäftsführer Ulrich Lingnau, Geschäftsführer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde von der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens am 19. Dezember 2022 gebilligt. AUFSTELLUNG DER IN DEN KONZERNABSCHLUSS EINBEZOGENEN UNTERNEHMEN UND ANTEILSBESITZ ZUM 31. DEZEMBER 2021Die Medien Union GmbH Ludwigshafen, Ludwigshafen, ist Mutterunternehmen für die folgenden Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB sind und alle in den Konzernabschluss einbezogen werden.
In Einzelfällen wurde von der Schutzklausel nach § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft beabsichtigt, für die nachstehend aufgeführten vollkonsolidierten Tochterunternehmen den Konzernabschluss befreiend für die Einzelabschlüsse nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB offen zu legen. Die Gesellschafterversammlungen dieser Gesellschaften haben die erforderlichen Gesellschafterbeschlüsse gefasst.
Die Gesellschaft hat von der Vorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB dahingehend Gebrauch gemacht, die nachstehend aufgeführten Tochterunternehmen von der Aufstellung eines Lageberichtes zu befreien. Die Gesellschafterversammlungen dieser Gesellschaften haben die erforderlichen Gesellschafterbeschlüsse gefasst und offengelegt.
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG 2021(Vorjahr zum Vergleich)
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Medien Union-Konzern ist im Wesentlichen in folgenden Bereichen unternehmerisch aktiv:
Folgende Ziele bestimmen das unternehmerische Handeln:
In Folge der grundsätzlich begrenzten Mittel erfolgt eine Gewichtung der Ziele innerhalb definierter Zeiträume. 2. Forschung und Entwicklung Der Medien Union-Konzern betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Sinne eines Industrieunternehmens. Um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, ein führendes und innovatives Medienunternehmen zu sein, sind Mitarbeiterfortbildung sowie ständige Weiterentwicklungen und Investitionen in höhere Qualität sowie Produktportfolio-Erweiterungen und -Entwicklungen notwendig. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Allgemeine Entwicklung In seinem Jahresgutachten 2021/22 hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Stellung genommen: Die Weltwirtschaft erholt sich zunehmend von der Corona-Krise, ihre Auswirkungen prägen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig gilt es, die tiefgreifende Transformation hin zu einer klimaneutralen und digitalen Wirtschaft zu gestalten. Die beschleunigte Digitalisierung bietet große Potenziale, die zu heben sind. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte das Vorkrisenniveau aus dem vierten Quartal 2019 im Verlauf des erstes Quartals 2022 wieder erreichen. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt bedeutenden Risiken. Erneute umfassende pandemiebedingte Einschränkungen oder länger anhaltende Liefer- und Kapazitätsengpässe könnten die Erholung stärker beeinträchtigen als in der Prognose unterstellt. Die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im Euro-Raum haben sich durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine drastisch verschlechtert. Daher korrigiert der Sachverständigenrat seine Prognose deutlich nach unten: Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland für das Jahr 2022 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,8 % und für das Jahr 2023 ein Wachstum von 3,6 %. Das Vorkrisenniveau aus dem vierten Quartal 2019 wird voraussichtlich erst im dritten Quartal 2022 wieder erreicht. Die aktuelle geopolitische Situation bringt eine sehr große Unsicherheit für die weitere konjunkturelle Entwicklung mit sich. Die weltwirtschaftliche Erholung wird zudem von einem Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise sowie angebotsseitigen Engpässen begleitet. Dies hat zu einem deutlichen Anstieg der Inflation geführt, die ohnehin durch Basis- und Sondereffekte erhöht ist. Der Sachverständigenrat erwartet in Deutschland Inflationsraten von durchschnittlich 6,1 % und 3,4 % in den Jahren 2022 und 2023. Länger anhaltende angebotsseitige Engpässe, höhere Lohnabschlüsse und steigende Energiepreise bergen jedoch das Risiko, dass temporäre Preistreiber zu anhaltend höheren Inflationsraten führen könnten. Der EZB-Rat ist der Auffassung, dass die Nettoankäufe im Rahmen seines Programms zum Ankauf von Vermögenswerten im dritten Quartal 2022 eingestellt werden sollten. Die Geldpolitik der EZB wird von neu verfügbaren Daten und der sich verändernden Beurteilung des Ausblicks durch den EZB-Rat abhängen. Der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität werden unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,50 % belassen. Die Entwicklung der EZB-Leitzinsen richtet sich weiterhin nach der Forward Guidance des EZB-Rats und seiner strategischen Verpflichtung, die Inflation auf mittlere Sicht bei 2 % zu stabilisieren. Dementsprechend geht der EZB-Rat davon aus, dass die EZB-Leitzinsen so lange auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden, bis er feststellt, dass die Inflationsrate deutlich vor dem Ende seines Projektionszeitraums 2 % erreicht und sie diesen Wert im weiteren Verlauf des Projektionszeitraums dauerhaft hält. Laut aktuellen Prognosen wird eine erste Anhebung der Zinsen frühestens im Juli erwartet, das betrifft vor allem den Einlagenzins. Im Laufe des Jahres könnten bis zu drei weitere Zinsschritte folgen. b) Entwicklung der Verlagsbranche Laut dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) stiegen die Nettoerlöse der Medien 2021 nach dem pandemiebedingten, deutlichen Rückgang im ersten Corona-Jahr 2020 um 8,8 % auf 25,9 Mrd. €. Damit konnte das Vorkrisenjahr 2019 nicht nur eingeholt, sondern übertroffen werden. Neben der digitalen Werbung konnten vor allem TV Bewegtbild, die Außenwerbung, die Zeitungen und das Kino deutliche Zuwächse erzielen. Betrachtet man die Printwerbung insgesamt, konnte diese sich mit einem leichten Plus stabilisieren. Die Internetwerbung setzt sich in der ZAW-Nettosystematik aus Search, Display Ads (einschließlich Video-Streaming), Classifieds und In-Stream Audiowerbung zusammen. Sie erreichte insgesamt 11,6 Mrd. € (Vorjahr: 10,0 Mrd. €), ein Plus von 16,4 %. Die gestiegene Online- und E-Commerce-Nutzung machte sich auch im zweiten Corona-Jahr bemerkbar und befeuerte die Schaltung digitaler Werbung. Auch der Bereich Classifieds stieg um 6,7 %. Hier zeigte sich gerade bei den Jobportalen ein großer Nachholbedarf, da viele Unternehmen ihre Suche nach Mitarbeitern 2020 auf Eis gelegt hatten. Print erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von insgesamt 7,7 Mrd. € (Vorjahr: 7,3 Mrd. €), ein Plus von 5,8 %. Die digitalen Werbeeinnahmen der Verleger von Zeitungen, Fachzeitschriften und Verzeichnismedien stiegen deutlich um 20,5 % auf 2,1 Mrd. € (Vorjahr: 1,8 Mrd. €). Die Daten sind monetär unter den Display Ads im Segment Internetwerbung erfasst. Die Printwerbung der Zeitungen, Fachzeitschriften, Anzeigenblätter, Publikumszeitschriften und Verzeichnismedien stieg um 1,1 % auf 5,6 Mrd. € (Vorjahr: 5,5 Mrd. €). Innerhalb der papierbasierten Werbeträger erzielten die Zeitungen wie auch die Anzeigeblätter als Einzige ein Plus im Jahr 2021. Die Tageszeitungen nahmen netto 1,8 Mrd. € (Vorjahr: 1,7 Mrd. €) ein, ein deutliches Plus von 6,4 %. Dabei erreichen die Zeitungen nach wie vor jede Woche 81,5 % der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren - ob mit Print oder digital. Die Fachzeitschriftenwerbung sank im Jahr 2021 leicht um 0,5 % auf 1,3 Mrd. € (Vorjahr: 1,4 Mrd. €). Die digitalen Werbeerlöse, die Bestandteil der Print Digitalerlöse gesamt sind, stiegen hingegen deutlich an. Branchenspezifische Fachzeitschriften sind für Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung die mit Abstand wichtigste Mediengruppe für die berufliche Tätigkeit. Die Netto-Werbeeinnahmen der Anzeigenblätter stiegen im Berichtsjahr um 1,1 % auf 1,2 Mrd. € (Vorjahr: 1,2 Mrd. €) und konnten damit nach dem hohen Rückgang des ersten Corona-Jahres stabilisierend leicht wachsen. Die Anzeigenblätter haben mit einer wöchentlichen Gesamtauflage von 58,9 Mio. Exemplaren eine große Verbreitung und intensive Nutzung. Mit der Vielfalt und Eigenständigkeit der lokalen Titel sind die Wochenblätter ein lebendiger Beitrag zur Pressekultur in Deutschland. Die Publikumszeitschriften erzielten Nettoerlöse in Höhe von 710,0 Mio. €, ein leichter Rückgang von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr (2019: 720,0 Mio. €). Zeitschriften sind weiterhin ein gefragtes Medium: 89,0 % aller Deutschen ab 14 Jahren lesen sie regelmäßig. Die Wochen- und Sonntagszeitungen erzielten 114,8 Mio. € Netto-Werbeeinnahmen in 2021 (2020: 111,4 Mio. €) und erreichten damit fast die Werte des Vorkrisenjahres 2019 (114,9 Mio. €). Die Außenwerbung stieg um 8,5 % auf 1,0 Mrd. € und überquerte damit wieder die Milliarden-Grenze (Vorjahr: 988,0 Mio. €). Mit der Rückkehr zu einer annähernd normalen Mobilität der Menschen nach dem Lockdown im Frühjahr 2021 setzte eine Aufholjagd für die Außenwerbung ein, die Monat für Monat Zuwächse generierte. Dabei war die digitale Out-of-Home-Werbung (OOH) der große Gewinner. Sie konnte sogar das Vorkrisenniveau übertreffen. Digital Out-of-Home nahm um deutliche 27 % auf 287,9 Mio. € zu. (Vorjahr: 226,9 Mio. €; 2019: 259,8 Mio. €). Radio und Audio erzielten mit digitalen und linearen Werten 790,7 Mio. € (Vorjahr: 778,0 Mio. €), ein Plus von 1,6 %. Während die Nettodaten für die lineare Radiowerbung im Jahr 2021 rückläufig waren, sie sanken um 0,9 % auf 706,7 Mio. € (Vorjahr: 713,0 Mio. €), stiegen die Nettodaten der In-Stream Audiowerbung um 29,2 % auf 84,0 Mio. € (Vorjahr: 65,0 Mio. €). Die durchschnittliche tägliche Audionutzung lag im zurückliegenden Jahr hochgerechnet bei insgesamt 4 Stunden und 7 Minuten (Vorjahr: 4 Stunden und 1 Minute). Verglichen mit dem Vorkrisenzeitraum von 2019 ist der Konsum von Audioinhalten um 11 Minuten gestiegen (2019: 3 Stunden 56 Minuten). c) Entwicklung der Bildungsbranche Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, blieb die Anzahl der Schülerinnen und Schüler nahezu unverändert gegenüber dem Schuljahr 2020/2021. Im Schuljahr 2021/2022 werden nach vorläufigen Ergebnissen circa 10,9 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens in Deutschland unterrichtet. Diese Bewegung verläuft parallel zur demografischen Entwicklung. Die Anzahl der Personen in der relevanten Altersgruppe (5 bis unter 20 Jahre) lag zum Jahresende 2020 auf demselben Niveau wie 2019. An allgemeinbildenden Schulen ist die Schülerzahl im Schuljahr 2021/2022 um 0,7 % auf 8,4 Millionen gegenüber dem Schuljahr 2020/2021 gestiegen. An beruflichen Schulen ging sie um 1,7 % auf 2,3 Millionen zurück. Von den circa 10,9 Millionen Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2021/2022 haben 1,3 Millionen eine ausländische Staatsbürgerschaft. Das sind 1,7 % mehr als im Schuljahr 2020/2021. Damit haben 12,4 % aller Schülerinnen und Schüler einen ausländischen Pass. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Konzerns ist im Jahr 2021 durch die konsolidierten Ergebnisse der Konzerngesellschaften bestimmt. Zum Umsatz als auch zum Ergebnis tragen wie in den Vorjahren hauptsächlich die Bereiche Tageszeitung und Schulbuch bei. Der Gesamtumsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 % erhöht. Das gilt auch für den Umsatz im Bereich Dienstleistungen (SaaS, Legal Tech). Sowohl im Bereich Hörfunk als auch im Bereich Jugendbuch liegen die Umsätze der konsolidierten Unternehmen ebenfalls über Vorjahresniveau. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse des Konzerns haben sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 596.566 auf T€ 613.218 erhöht. Die Umsätze im Vertriebs- und Dienstleistungsbereich liegen im Berichtsjahr über Vorjahr. Die Druck- und Werbeerlöse gehen im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.193 gestiegen. Die konsolidierte Betriebsleistung liegt im Geschäftsjahr 2021 um T€ 19.515 über Vorjahresniveau und beträgt T€ 629.457. Die Materialaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % von T€ 171.711 auf T€ 175.619 erhöht. Der Personalaufwand liegt unter Vorjahr. Im Konzern verringerte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr auf 3.520. Im Berichtsjahr liegt der Betriebsaufwand um 0,8 % unter dem Vorjahr. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von T€ 14.420 und die Abschreibungen auf den im Rahmen der Erst- und Folgekonsolidierung aufgedeckten Firmenwert in Höhe von T€ 20.864 liegen 11,1 % über Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus den im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten Firmenwerte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.250 verringert. Im Ergebnis hat sich der ordentliche Betriebserfolg von T€ 50.200 um T€ 24.215 auf T€ 74.415 verbessert. Die Erträge aus Beteiligungen verringern sich von T€ 5.850 auf T€ 4.019. In diesen Erträgen sind Erträge aus der Beteiligung an assoziierten Unternehmen auf Grund der Equity-Fortschreibung enthalten. Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens liegen leicht unter Vorjahresniveau. Der Zinsertrag hat sich mit T€ 638 im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 2.217 verringert. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.926 zurückgegangen. Die Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen betragen im Berichtsjahr T€ 1.910. Das Ergebnis nach Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der Konzernjahresüberschuss liegt mit T€ 46.931 über Vorjahresniveau (T€ 33.974). b) Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 105.866, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit T€ -20.251 sowie der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ -11.613. Im Ergebnis ist der Finanzmittelfonds von T€ 544.669 auf T€ 619.675 gestiegen. Die Finanzlage ist aufgrund der vorhandenen Liquidität als stabil zu bezeichnen. Aufgrund der guten Finanzlage des Konzerns waren Finanzierungen durch Banken nicht erforderlich und sind auch kurzfristig nicht geplant. c) Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 % auf T€ 948.712 gestiegen. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 % verringert. Das immaterielle Anlagevermögen verringert sich von T€ 49.468 auf T€ 44.998. Ein Rückgang ist beim Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 57.956 auf T€ 53.970 zu verzeichnen. Größere Sachanlageninvestitionen erfolgten im Berichtsjahr nicht. Der Wert der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen verringert sich auf T€ 7.133 entsprechend der Equity-Fortschreibung. Die Ausleihungen an assoziierte Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Sonstigen Ausleihungen betragen im Geschäftsjahr wie im Vorjahr T€ 352. Das Vorratsvermögen (T€ 83.292) ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.285 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit T€ 49.467 stichtagsbedingt über dem Vorjahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände verringern sich um T€ 6.028 im Vergleich zum Vorjahr. Ein Teil der liquiden Mittel wurde in Sachanlagevermögen und Finanzanlagen investiert. Die liquiden Mittel in Höhe von T€ 619.675 liegen T€ 75.006 über dem Vorjahr. Im Berichtsjahr erfolgte eine Einstellung in die Gewinnrücklagen des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 26,2 Mio. Das Eigenkapital erhöht sich um 6,7 % und beträgt T€ 580.286. Die Eigenkapitalquote liegt mit 61,2 % auf Vorjahresniveau. Die Steuerrückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 8.117 auf T€ 14.582 erhöht. Die Sonstigen Rückstellungen sind auf Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen stichtagsbedingt über Vorjahresniveau und betragen T€ 54.525. d) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir im Hinblick auf eine erfolgreiche Fortführung des Unternehmens als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 4. Leistungsindikatoren Die für die Geschäftstätigkeit bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren stellen die Umsatzerlöse (T€ 613.218) sowie als Ergebnisgrößen das Ergebnis vor Steuern (T€ 77.176) und das EBITDA (T€ 110.455) dar. Ein bedeutsamer nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Mitarbeiterzufriedenheit, die über Mitarbeitergespräche überwacht und durch die Fortbildungsmaßnahmen gefördert wird. C. Prognosebericht Die Prognose für das Jahr 2021 ist in wesentlichen Punkten eingetroffen. Lohn- und Gehaltssteigerungen konnten kompensiert werden, da freie Stellen weitestgehend nicht neu besetzt wurden und soweit möglich Kurzarbeit durchgeführt wurde. Wir erwarten in Abhängigkeit von der weiteren konjunkturellen Entwicklung für die Jahre 2022 und 2023 steigende Energie- und Rohstoffpreise, welche auch maßgeblich durch die Unwägbarkeiten im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Ukrainekrieges beeinflusst werden. Hinzu kommen höhere Personalkosten aufgrund des engen Personalmarkts sowie anstehender Tarifabschlüsse mit deutlichen Lohnsteigerungen. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist stark von der Entwicklung der Werbeausgaben Dritter abhängig. Für das Jahr 2022 rechnen wir mit einer eher stagnierenden Wirtschaftsentwicklung, da die Ukrainekrise und die anziehende Inflation zu einer konjunkturellen Eintrübung führen wird. Hinsichtlich der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren (Umsatzerlöse, Ergebnis vor Steuern, EBITDA) gehen wir von einer leichten Reduktion gegenüber dem Jahr 2021 aus, so dass wir für das Jahr 2022 mit einem daraus abgeleiteten operativen Jahresergebnis unter dem diesjährigen Niveau rechnen. D. Chancen- und Risikobericht Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 seit Ende Februar ganz im Zeichen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Ein Grund zur Sorge ist die Inflationsrate: Sie lag im März 2022 bei 7,3 %, maßgeblich getrieben durch eine erhebliche Zunahme der Energiepreise infolge des Kriegsausbruchs am 24. Februar 2022. Die weitere Preisniveauentwicklung lässt sich nicht verlässlich vorhersagen, weil weder Dauer noch Ausgang des Krieges zurzeit absehbar sind. Da Deutschland große Teile seines Gasbedarfs aus Russland importiert, besteht hier ein hohes Risiko für die Preisniveauentwicklung und Versorgungssicherheit für diesen Energieträger. Die Weltwirtschaft wird nach einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr wegen des Ukraine-Kriegs deutlich langsamer wachsen. Gleichzeitig erwartet der IWF eine höhere Inflationsrate, angetrieben unter anderem von gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreisen. Die Aussichten für die globale Wirtschaft haben einen harten Rückschlag erfahren, größtenteils wegen Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. In seiner neuen Prognose rechnet der IWF 2022 nur noch mit einem globalen Wachstum von 3,6 %. Das sind 0,8 Prozentpunkte weniger als noch im Januar angenommen. Für die Eurozone erwartet der IWF ein um 1,1 Prozentpunkte geringeres Wachstum von 2,8 %. In Deutschland soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach nur noch um 2,1 % wachsen - eine Herabstufung der Prognose vom Januar um 1,7 Prozentpunkte. Die jüngsten Corona-Lockdowns in China könnten neue Probleme für globale Lieferketten verursachen. Auch nach aktueller Einschätzung des Sachverständigenrates belastet der russische Angriffskrieg auf die Ukraine die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden. Vor Ausbruch des Krieges zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Zwar hatte die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus (SARS-CoV-2) in vielen Staaten zu neuen Höchstständen bei den Neuinfektionen geführt. Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen fallen aber zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfen der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten treffen voraussichtlich noch auf eine weiterhin robuste Konsumnachfrage. Insbesondere die kontaktintensiven Dienstleistungen dürften sich im Sommerhalbjahr 2022 weiter erholen. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen sollten zumindest die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verlieren. Wachstumsimpulse dürften daraus resultieren, dass die Menschen Mittel, die sie während der Pandemie ungewollt eingespart haben, jetzt ausgeben. Dies vor allem, weil der Arbeitsmarkt sich sehr stabil zeigt. Wie bereits das Jahr 2020 stand auch 2021 stark im Zeichen von Corona. Trotz der anhaltenden Einschränkungen ist der deutsche Werbemarkt im Jahr 2021 um 5,9 % im Vergleich zu Vorjahr gewachsen. Dies entspricht damit fast den von uns im Februar 2021 vorhergesagten Wachstum von 6,2 % (zum Media Index von letztem Jahr). Laut der Prognose der Unternehmensberatung Schickler wird für 2022 eine weitere Erholung des Werbemarktes und ein Wachstum in Höhe von 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Damit erreicht der deutsche Werbemarkt im Jahr 2022 einen Gesamtwert von 48,7 Mrd. € und überschreitet damit erstmals wieder den Wert von 48,5 Mrd. € aus dem Jahr 2019. Zu den größten Gewinnern zählen wie in den letzten Jahren die digitalen Werbegattungen. Die Bereiche Influencer-Marketing und Video-Werbung sind im Jahr 2021 mit 32,6 % und 31,8 % sehr stark gewachsen. Auch Display-Werbung lag mit einem Wachstum von 18,3 % deutlich über der Entwicklung der Vorjahre. Die überraschend gute Entwicklung dieser Gattungen war der Hauptgrund dafür, dass 2021 trotz anhaltender Corona-Einschränkungen und damit verbundener Umsatzeinbußen in Gattungen wie Messen/Kino/OOH der deutsche Werbemarkt um 5,9 % wachsen konnte. Schickler geht davon aus, dass dieser Wachstumssprung nicht zu Lasten der Entwicklung in den kommenden Jahren geht. Damit sind diese Gattungen durch Corona ihrer eigentlichen Entwicklung um ein bis zwei Jahre voraus und werden auch Im Jahr 2022 weiter kräftig wachsen. Im Bereich der klassischen Medien hatten die Print-Medien im ersten Corona-Jahr die größten Einbußen zu verkraften. Im Jahr 2021 haben die Print-Gattungen ungefähr das Niveau von 2020 halten können. Die Entwicklung von 2020 auf 2021 reicht von einem leichten Minus von 2,5 % bei Anzeigenblättern und 2,2 % bei Fachzeitschriften bis zu einem leichten Plus mit 1,1 % bei Tageszeitungen und 1,4 % bei Publikumszeitschriften. Auch im Jahr 2022 wird eine stagnierende Entwicklung bei den Print-Gattungen erwartet, bevor in den kommenden Jahren wieder jährliche Verluste in Höhe des Vor-Corona-Niveaus zu erwarten sind. Am stärksten von Corona getroffen waren die Gattungen Messen, Kino, Plakatwerbung und Sponsoring, die von der Präsenz der Werbeempfänger abhängig sind. Besonders betroffen waren die Messen, die bereits im Jahr 2020 circa 70 % unter dem Niveau von 2019 lagen. Während im Jahr 2020 zumindest in den ersten beiden Monaten noch ein normaler Messebetrieb stattfand, konnte dieser im gesamten Jahr 2021 nur eingeschränkt stattfinden. Die Messen haben deswegen im Jahr 2021 nochmal verloren und lagen 17,5 % unter dem Niveau von 2020. Auch im Jahr 2022 werden nach Einschätzung von Schickler die oben genannten Gattungen noch nicht wieder das Vor-Krisen-Niveau erreichen, da sie mindestens im ersten Quartal 2022 noch von Corona-Einschränkungen betroffen sind. Auch bleibt für die Zukunft abzuwarten, ob diese Gattungen sich überhaupt wieder vollständig erholen können. Dies hängt hauptsächlich davon ab, ob wir unser in den letzten Jahren geändertes Verhalten in Bezug auf Arbeitswelt, Einkaufsverhalten und Reisen nachhaltig beibehalten. Unter den übrigen Werbegattungen konnte lineares TV mit einem Plus von 7,0 % im Jahr 2021 fast die Corona-Verluste von 2020 wieder auffangen. Für 2022 erwarten wir gleichbleibende Werbeumsätze im linearen TV. Während die Gattung Radio in den Jahren 2020 und 2021 Verluste hinnehmen musste, wird im Jahr 2022 erstmals wieder ein Wachstum in Höhe von 2,7 % erwartet. Steigende Energie- und Papierpreise sowie kontinuierlich zunehmende Zustellkosten gefährden die Vielfalt der journalistischen Medien in Deutschland in ihrer Substanz, wie der Medien Verband der freien Presse äußert. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht zu einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Die Liquiditätsreserven der Medien Union sind nach derzeitiger Planung ausreichend für die Ausweitung des Geschäftsvolumens. Risiken aus Zins- und Währungsschwankungen gibt es nicht bzw. sind zu vernachlässigen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zwecks Früherkennung von Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, wird die Liquiditätssituation mittels einer sechswöchigen sowie einer wöchentlichen Vorausplanung überprüft. Darüber hinaus werden Jahres-Planungsrechnungen erstellt, welche regelmäßig überprüft werden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen die Konzerngesellschaften über ein effizientes Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität der Kunden.
Ludwigshafen am Rhein, 1. Juli 2022 Dr. Thomas Schaub, Geschäftsführer Ulrich Lingnau, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Medien Union GmbH Ludwigshafen: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Medien Union GmbH Ludwigshafen und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Medien Union GmbH Ludwigshafen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 1. Juli 2022 Keiper
& Co. KG
Dr. Guldan, Wirtschaftsprüfer Berizzi, Wirtschaftsprüfer |
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Intermedia Vermögensverwaltungs GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Amtsstr. 5-11
67059 Ludwigshafen - Handelsregister
- HRB 4527, Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen)
- Eintragungsdatum
- 26. April 1991
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Unternehmenszweck
- Der Erwerb und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen aller Art sowie das Eingehen aller einschlägigen Geschäfte, die den Betrieb des Unternehmens fördern; die Gesellschaft ist berechtigt, die Stellung als persönliche haftende Gesellschafterin einer GmbH & Co. KG zu übernhmen, deren Gegentand dem Gegenstand der Gesellschaft entspricht, oder sich an solchen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligten.
Finanzen
Bilanz
2022- Umlaufvermögen 77,0 % 546,62 Mio
- Anlagevermögen 22,4 % 159,39 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 3,44 Mio
- Aktive latente Steuern 0,1 % 677,0 k
- Verbindlichkeiten 79,1 % 561,83 Mio
- Eigenkapital 9,2 % 65,66 Mio
- Rückstellungen 8,7 % 61,48 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 3,0 % 21,17 Mio
Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2022- Umsatzerlöse 91,1 % 660,70 Mio
- Einstellungen in die Gewinnrücklagen 5,0 % −36,38 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 2,1 % 15,03 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,6 % 4,05 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,5 % 3,39 Mio
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,3 % 2,14 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 1,87 Mio
- Verrechnung mit den Gewinnrücklagen 0,2 % 1,17 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 % 378,5 k
- Nicht beherrschende Anteile 0,0 % −131,1 k
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 0,0 % 0
- Materialaufwand 32,3 % −210,60 Mio
- Personalaufwand 30,5 % −198,64 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 25,8 % −168,46 Mio
- Abschreibungen 5,0 % −32,48 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,9 % −32,24 Mio
- Aufwendungen aus der Beteiligung an assoziierten Unternehmen 0,7 % −4,56 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,6 % −4,03 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % −905,9 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % −289,1 k
- Ergebnis nach Steuern 36,25 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 35,35 Mio
GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Stephan Marzen
seit 2017 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Medien Union GmbH Ludwigshafen DEU 100,0 % 15,3M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
B***** L***
4,9 %
-
D****** W***
3,6 %
Beteiligungen an
- get in GmbH GmbH 100,0 %
- Walhalla u. Praetoria Verlag Unternehmensbeteiligung GmbH GmbH 100,0 %
- Fix Beteiligungs GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2025
-
06.03.
Austritt einer PositionMedialog GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
05.02.
Austritt einer PositionBauhelden Media GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2018
-
26.01.
Austritt einer PositionS*** F****** · Geschäftsführer
- 2017
-
07.12.
Eintritt eines MitgliedsStephan Marzen · Geschäftsführer
- 2016
-
16.06.
SatzungsänderungIntermedia Vermögensverwaltungs GmbH
-
16.06.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsIntermedia Vermögensverwaltungs GmbH
-
20.01.
Eintritt eines MitgliedsBauhelden Media GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2015
-
03.07.
Austritt einer PositionW****** D** · Geschäftsführer
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2022 Konzernabschluss
- 2021 Konzernabschluss ↓
- 2020 Konzernabschluss
- 2019 Konzernabschluss
- 2018 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2021
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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