ISO Public Services GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen 1. Geschäftsmodell Die ISO Public Services GmbH (nachfolgend IPU genannt) hat sich in der Softwareentwicklung und der Erbringung von Beratungsdienstleistungen auf die spezifischen Herausforderungen der Öffentlichen Verwaltung fokussiert. Hauptsächlich mit regionalen und überregionalen Partnerunternehmen führt die ISO-Gruppe große Digitalisierungsprojekte für öffentliche Institutionen durch. In diesem Kontext versteht die IPU das Software-Engineering als Disziplin, die sowohl system- und projektübergreifend als auch ganzheitlich und vernetzt gedacht werden muss. Komplexe Architekturansätze, der Einsatz neuester Technologien, agile Vorgehensweisen, User-zentrierte Frontend-Lösungen sowie hoch performante Backend-Strukturen, aber eben auch die Sicherstellung der laufenden Systeme mit dem Wissen um deren Technologien, bilden für die IPU die Grundlagen eines verantwortlichen Software-Engineerings. Durch ihr Anwendungsmanagement unterstützt die IPU den reibungsfreien operativen Betriebsablauf bei Behörden, von der Softwareanwendung bis zum Netzwerkmanagement. Den Kunden steht hierfür die gesamte Bandbreite von persönlichen Hotlines, Helpdesks, der persönlichen Betreuung vor Ort bis zu Lern- und Kollaborationsplattformen für Stakeholder zur Verfügung. Zum Leistungsspektrum der IPU zählen Beratung, Software-Engineering und Betriebsunterstützung und decken so ganzheitlich die Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung ab. 2. Forschung und Entwicklung Die IPU behält die Marktdynamiken fest im Blick und analysiert in einem gemeinsamen Framework systematisch mit ihren Partnern technologische Entwicklungen und verfolgen die weltweiten Trends aus einer Front- und Backend-Perspektive. Durch Markt- und Trendanalysen werden Potentiale für die Kunden der IPU bewertet und notwendige Implikationen für das Leistungsportfolio abgeleitet. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft bleiben auch im Jahr 2023 weiter angespannt. Trotz bestehender Herausforderungen, wie der andauernde russische Angriffskrieg in der Ukraine oder hoher Energiepreise, sowie der neuen Eskalation des Nahostkonflikts, stabilisierte sich das Wachstum der Weltwirtschaft laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2023 auf 3,2% (Vorjahr 3,5%). Ein ähnliches Wachstum wird auch für das kommende Jahr prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft fiel 2023 in eine Rezession. Die Wirtschaftsleistung stagnierte zunächst im Verlauf des Jahres 2023. Im vierten Quartal war ein Rückgang des BIP um 0,3% zu verzeichnen. Die Bundesregierung korrigierte ihre im Oktober 2023 zunächst optimistische Prognose in ihrer Frühjahrsprojektion. Sie rechnet im Jahr 2024 mit einem nur marginalen Wachstum von 0,3% und im Folgejahr von 1,0%. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 im Zuge niedrigerer Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft allmählich erholt und wieder an Dynamik gewinnt. Im Berichtsjahr ging die Inflationsrate auf 5,9% (Vorjahr 6,9%) zurück. Die Bundesregierung rechnet für das Jahr 2024 mit einem weiteren Rückgang der Inflation auf 2,4% und im darauffolgenden Jahr auf 1,8%. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt um 0,4% auf 5,7% gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg beruht insbesondere auf der schwachen Wirtschaftsleistung, wodurch es für Arbeitslose schwieriger war eine neue Beschäftigung zu finden. Angesichts der großen Herausforderung wirkten sich jedoch die Belastungen auf den deutschen Arbeitsmarkt im Geschäftsjahr 2023 nach wie vor gering aus. Zudem war die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 zurückgegangen. Dieser Trend war auch im Jahresverlauf 2023 zu verzeichnen. Dennoch ist der Bedarf an Fachkräften im langjährigen Vergleich weiterhin hoch. Die deutsche Informations- und Kommunikationsbranche (ITK) konnte im Jahr 2023 trotz abermals schwieriger Rahmenbedingungen wiederholt ein Wachstum verzeichnen, jedoch fiel dieses geringer als in den Vorjahren aus. Nachdem gemäß des Hightech-Verbands bitkom im Vorjahr ein Wachstum von 6,8% zu verzeichnen war, sank im Geschäftsjahr 2023 die Wachstumsrate auf 2,0%. Im Teilmarkt für IT-Services und -Dienstleistungen, in dem die IPU vornehmlich aktiv ist, konnte eine Steigerung von 2,2% verzeichnet werden, was ein Gesamtvolumen von 142,9 Mrd. EUR entspricht. Als Wachstumstreiber in diesem Teilsegment des IT-Marktes erwiesen sich die Softwareumsätze mit einer Steigerung von 9,6% und IT-Serviceumsätze mit 5,1%. Der IT-Markt erweist sich demnach im Vergleich zur gesamtdeutschen Entwicklung damit als krisenfest. Die Prognosen für das Jahr 2024 sind gemäß bitkom insgesamt sehr positiv. So wird für die deutsche Informations- und Kommunikationsbranche (ITK) ein Wachstum von 4,4% und im Teilmarkt für IT-Services und -Dienstleistungen ein Wachstum von 6,1% erwartet. 2. Geschäftsverlauf Die IPU konnte im Geschäftsjahr 2023 ihren Umsatz um 11,15% steigern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr weitere Rahmenverträge in der öffentlichen Verwaltung gewonnen werden konnten, sowie bestehende Verträge ausgeweitet werden konnten. Durch längerfristige laufende Verträge in der öffentlichen Verwaltung war die Auftragslage durchgehend sehr gut. Dazu konnten im Geschäftsjahr 2023 weitere Aufträge durch Ausschreibungen gewonnen werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Im Geschäftsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um TEUR 1.525 von TEUR 21.060 auf TEUR 22.586. Dies ist auf einen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.601 auf TEUR 12.292 (Vorjahr TEUR 10.691) und der Erhöhung des Bestandes der Rückstellungen von TEUR 4.773 auf TEUR 5.581 aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 6.146 auf TEUR 6.511 stichtagsbedingt leicht erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringern sich um TEUR 556 auf TEUR 7.195. Das Gesellschafterdarlehen (Stand zum Geschäftsjahresende im Vorjahr: TEUR 5.000) konnte im Geschäftsjahr um TEUR 2.500 zurückgeführt werden, die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Gegenzug um TEUR 1.944. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen von TEUR 468 auf TEUR 737, was auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Steuern zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote konnte aufgrund des Jahresüberschusses und trotz gestiegener Bilanzsumme von 9,1% auf 11,3% der Bilanzsumme verbessert werden. Finanzlage Aufgrund des positiven Jahresergebnisses und dem Anstieg der Verbindlichkeiten und Rückstellungen sowie trotz der gegenläufigen Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich ein positiver Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Durch die Teilrückzahlung eines Gesellschafterdarlehens ergibt sich ein negativer Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit. Der Bestand an flüssigen Mitteln verringerte sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 113 auf TEUR 10.050. Ertragslage Die IPU erzielt im Geschäftsjahr eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse) über dem Wert des Vorjahres. Der Umsatz beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 88.849 (Vorjahr: TEUR 79.933). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 347 auf TEUR 518 gestiegen. Dies ist vorwiegend auf höhere Zuwendungen aufgrund des Forschungszulagengesetzes zurückzuführen. Im Jahr 2023 konnte der durchschnittliche Personalstamm signifikant um 51,1% erhöht werden. Dadurch stiegen die Personalaufwendungen deutlich überproportional zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.540 auf TEUR 12.233. Daneben wurde aufgrund des angespannten Arbeitsmarkts und vertraglicher Lieferverpflichtungen als Generalunternehmer auch im Jahr 2023 auf Partner und freiberufliche Mitarbeiter zurückgegriffen. Der Materialaufwand für diese bezogene Leistungen erhöht sich gegenüber dem Vorjahr proportional zum Umsatz von TEUR 65.212 auf TEUR 72.271. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um TEUR 747 auf TEUR 3.640. Zwar erhöhte sich aufgrund der Geschäftsausweitung der Aufwand für die Bereitstellung der IT- und Verwaltungsinfrastruktur, sowie für Recruiting Aktivitäten durch interne Verrechnungen anderer Mitglieder der ISO-Gruppe. Ein insgesamter Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist aber mit der erhöhten Bildung der Gewährleistungsrückstellung im Vorjahr (TEUR 274; i.Vj. TEUR 1.779) zu begründen. Die Zinserträge sind aufgrund der positiven Entwicklung am Kapitalmarkt um TEUR 193 auf TEUR 204 angestiegen. Überschüssige Liquidität wurde unter Berücksichtigung kurzfristiger Verfügbarkeit angelegt. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verringerte sich auf TEUR 1.079 (Vorjahr: TEUR 1.777), da Umsatzerlöse nicht im gleichen Maße wie die Kosten gesteigert werden konnten. Das Ergebnis nach Steuern und Zinsen verringerte sich korrespondierend zum EBIT auf TEUR 640 (Vorjahr: TEUR 1.035). 4. Weitere bedeutende Leistungsindikatoren Investitionen und Finanzierung Neben den kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen die Vermögensgegenstände der IPU vor allem in den immateriellen Werten "Know-how der Mitarbeiter". Klassische materielle, langfristige Vermögensgegenstände spielen in der Bilanz grundsätzlich eine sehr untergeordnete Rolle. Es wurden hohe Investitionen in die eigene Produktivität getätigt. Personal Die Mitarbeiter stehen bei der IPU im Mittelpunkt und der Mensch war und ist der wichtigste Faktor für den Erfolg. Vor diesem Hintergrund unterzeichnete die IPU als Mitglied der ISO-Gruppe im März 2020 die Charta der Vielfalt. Diese Arbeitgeberinitiative steht für die Förderung von Vielfalt im Unternehmen. Ziel der Initiative ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen. Zudem wurde der IPU als Mitglied der ISO-Gruppe die Fair Company Urkunde verliehen. Die Fair Company Initiative setzt sich nachhaltig für eine faire Arbeitswelt ein. Sie richtet sich dabei gezielt an Berufseinsteiger und Young Professionals und zeichnet Unternehmen aus, die jungen Menschen faire Arbeitsbedingungen und Entwicklungsperspektiven bietet. Im Herbst 2022 führte das renommierte Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work unter den Mitarbeitern der ISO- Gruppe eine anonyme Befragung durch. Dabei betrachtete das in über 60 Ländern tätige Institut verschiedene Themen wie Vertrauen in die Führungskräfte, Teamgeist, Fairness, Wertschätzung, Respekt und Identifikation mit dem Unternehmen. Die ISO-Gruppe erreichte im wirtschaftlich starken Bundesland Bayern den 7. Platz in der Kategorie 4, das sind Unternehmen mit 501 bis 1.000 Mitarbeitern. Gerade bei den Themen Vertrauen, Teamgeist und Glaubwürdigkeit schnitt die ISO-Gruppe besonders gut ab und erhielt damit die Auszeichnung "Bayerns Beste Arbeitgeber 2023". Die IPU konzentriert sich darauf, die besten Mitarbeiter zu gewinnen, sie in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu fördern und an das Unternehmen zu binden. Aus diesem Grund wurde in den Vorjahren das Hochschulmarketing intensiviert und Studenten können im Rahmen eines Praktikums, einer Diplomarbeit oder eines berufsbegleitenden Studiums die IPU kennenlernen. Zur individuellen Weiterentwicklung der Mitarbeiter steht unter anderem auch ein breites Angebot an internen Qualifikationsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies können maßgeschneiderte Führungskräfteschulungen sein, oder diverse Vortragsthemen, jeweils zugeschnitten auf die Bereiche Softwareentwicklung, Architektur, Projektleitung und Vertrieb. In jährlichen Beurteilungsgesprächen werden die vereinbarten Ziele überprüft, weiterentwickelt und neu definiert. Die IPU konnte im Berichtsjahr Ihren Mitarbeiterstamm weiter ausbauen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter konnte von 103 auf 155 erhöht werden. Zu dieser Erhöhung trugen die ISO Recruiting Consultants GmbH, sowie der Recruiting Bereich der ISO Software Systeme GmbH bei, beides Unternehmen der ISO-Gruppe. Zum Geschäftsjahresende beschäftigte die IPU 169 (Vorjahr: 130) Angestellte. Darunter befanden sich 5 (Vorjahr: 6) Auszubildende, Praktikanten und Diplomanden. 5. Zusammenfassende Einschätzung der Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr Die Planung in diesem Umfeld ist von externen Faktoren abhängig. Die Umsatz-Planvorgaben konnten im Berichtsjahr nicht übertroffen werden. Diese waren im Vorjahr ambitioniert festgelegt worden. Die Erreichung dieser Planumsätze ist zunächst vom Gewinn öffentlicher Ausschreibungen abhängig. Im Jahr 2023 konnten diverse Ausschreibungen gewonnen und neue Verträge abgeschlossen werden. Es ist jedoch auch notwendig, dass der Kunde die Rahmenverträge zeitnah nutzt. Hier gab es im Berichtszeitraum Verzögerungen, was dazu geführt hat, dass das geplante Umsatzwachstum nicht vollständig erreicht wurde und das Mitarbeiterwachstum nicht im geplanten Umfang umgesetzt wurde. Dennoch ist die Geschäftsleitung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 und der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zufrieden. Die Treiber für das Wachstum im Berichtsjahr waren große Digitalisierungsprojekte, in denen die IPU die Generalunternehmerschaft übernommen hat. Zusammenfassend war die Auftragslage im Berichtsjahr sehr zufriedenstellend. Um langfristig die Leistungsfähigkeit der IPU weiter zu erhöhen, wird stark in die Ausbildung und die Schaffung von Perspektiven und Chancen einzelner Mitarbeiter und Bewerber investiert. Dazu gehört die ISO-Academy, eine vitales Center of Excellence zur praxisnahen und zielgerichteten Förderung unserer Mitarbeiter. Die IPU begegnet dieser Herausforderung jedoch nicht allein. Zusammen mit ihren Partnern und in enger Kooperation mit ihren Kunden wird in allen Projekten unserer Rahmenverträge das bestmögliche Ergebnis ermittelt und umgesetzt. Gemeinsam können alle Qualifikationen in der notwendigen Anzahl und Geschwindigkeit bereitgestellt werden. Das gemeinsame Ziel der Digitalisierung Deutschlands Behörden motiviert die Mitarbeiter der IPU und ihrer Partner. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risikomanagement Das Qualitätsmanagement-System der IPU unterstützt den gesamten Zyklus der Softwareproduktion von der Aufgabenklärung bis zur Wartung des implementierten Systems. Es regelt den Umgang mit Dokumenten in allen Projektphasen und trägt maßgeblich zur Verständigung der internen und externen Projektmitglieder bei. Damit wird die Fehlerquote für unsere Software- Produkte und Dienstleistungen stark reduziert. Das Qualitätsmanagement-System der IPU wird einer regelmäßigen Überwachung durch die unabhängige, akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft TAW Cert GmbH unterzogen und darf das Prädikat "Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001" tragen. Zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine ist mit der neueren Eskalation im Nahostkonflikt ein weiterer Risikofaktor für die Erholung der Weltwirtschaft hinzugekommen. Die IPU unterhält keine Lieferanten- oder Kundenbeziehungen, die unmittelbar von den Konflikten betroffen sind. Das operative Geschäft ist nicht beeinträchtigt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass Kunden, durch Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung, Investitionsvorhaben verschieben. Dies könnte zeitversetzt und mittelbar Einfluss auf die IPU entfalten. Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Krisen rückt das Thema der Sanktionslistenprüfung stärker in den Fokus. Zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus hat die Europäische Gemeinschaft Verordnungen erlassen, wodurch es untersagt ist, sanktionierten Personen und Organisationen oder Einrichtungen weder direkt noch indirekt Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Die IPU nutzt für die Umsetzung dieser Richtlinie die selbstentwickelte Software Marlin Compliance. Der Kunden- und Lieferantenbestand, sowie alle Mitarbeiter werden regelmäßig über entsprechende Einträge in den aktuellen Sanktionslisten überprüft. Die Kernprozesse der IPU umfassen eine hochwertige Software-Produktionsumgebung und einen transparente Informationsstruktur für qualitative Dienstleistungen. Diese sind von der IT-Infrastruktur, insbesondere von Netzwerk-, Kommunikations- und Betriebssystemen abhängig. Cyberangriffe stellen daher eine signifikante Gefahr für die kritische Infrastruktur der IPU dar. Ein Ausfall der Systeme kann zu hohen Ausfallzeiten bei Mitarbeitern oder hohen Wiederherstellkosten führen. Insbesondere seit Beginn der Ukraine-Krise und der deutschen Unterstützung für die ukrainische Seite warnte das Bundesamt für Verfassungsschutz bereits mehrfach vor einem erhöhten Risiko von Cyberangriffen gegen deutsche Stellen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schätzt die Lage in ihrem Update vom 30. März 2024 weiterhin als angespannt bis kritisch ein. Die IT-Sicherheitslage sei dynamisch und kann sich jederzeit ändern. Ferner haben sich die Methoden der Cyberkriminellen Angreifer laut BSI im Berichtsjahr verändert. So gingen sie zunehmend den Weg des geringsten Widerstands und wählten vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen sowie Behörden, wissenschaftliche Einrichtungen, Schulen und Hochschulen als Opfer von Randsomware-Angriffen. Um dieser ernsthaften Bedrohung koordiniert und strukturiert entgegenzutreten wurde ein Chief Information Security Officer eingesetzt, sowie die notwendige IT-Security Organisation weiter aus- bzw. aufgebaut. Die IPU hat dabei auch zukünftige Regulatorien wie die EU- Richtline NIS2 oder der Cyber Resilience Act im Blick. Zur Verminderung der Risiken werden Schutzmaßnahmen wie Firewalls, Virenabwehr-, Verschlüsselungs- und Backup-Software sowie hochverfügbare Serverarchitekturen und Netzwerke eingesetzt. Insbesondere im Bereich der Mehrfaktorauthentifizierung und Mobile Device Management wurde weiter investiert. Zudem werden Mitarbeiter laufend durch verpflichtende Schulungen zu den Themen Datenschutz und IT-Security über den damit verbundenen Risiken sensibilisiert. Ein gewichtiger Anteil der Umsatzerlöse wird mit Bestandskunden generiert. Ein Großteil des Umsatzes wird, trotz weiteren Diversifikationen, mit den zwei größten Auftraggebern erzielt. Der Erfolg basiert vor allem auf der Erbringung von spezialisierten IT-Dienstleistungen in ganz speziellen Kundenumgebungen. Somit bilden sehr gut ausgebildete Mitarbeiter und Führungskräfte die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Personalwirtschaftliche Risiken umfassen sowohl die Bindung und Betreuung der bestehenden Mitarbeiter als auch die Rekrutierung von qualifiziertem Personal. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch in diesem Jahr weiter zugespitzt und wird sich wohl auch in den Folgejahren nicht entspannen. Daher bleibt es eines der großen Herausforderungen der nächsten Jahre weiterhin qualifiziertes Personal zu finden und zu binden. Um die rechtlichen und satzungsmäßigen Vorschriften einhalten zu können, gewährleisten die Rechnungslegungsprozesse der IPU korrekte und vollständige Zahlen und Angaben in den Instrumenten der externen Rechnungslegung (Buchführung, Abschlussbestandteile und Lagebericht). Die hierzu aufgebauten Strukturen und Prozesse beinhalten auch eine klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten beim Risikomanagementsystem sowie interne Kontrollmaßnahmen im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Basis dafür bilden hochqualitative IT-Systeme. In der Finanzabteilung wurden wesentliche Elemente und Kontrollen bei der Abschlusserstellung sowie transparente Vorgaben in Form von Richtlinien für sämtliche Prozesse sowie Bilanzierung festgelegt. Das Vier-Augen-Prinzip und die Funktionstrennung sind weitere wichtige Kontrollprinzipien im Rechnungslegungsprozess. 2. Chancenbericht Im Jahr 2017 wurde das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz - OZG) verabschiedet. Es verpflichtete Bund, Länder und Kommunen, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten. Es wurden knapp 575 Verwaltungsleistungen identifiziert, die digitalisiert werden sollen. Damit wurden durch das OZG die Weichen für die Digitalisierung gestellt und die Umsetzung der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung hat erheblich an Dynamik zugenommen. Nichtsdestotrotz konnte die Frist bis Ende 2022 nicht eingehalten werden. Vielmehr hat die Bundesregierung in einem neuen Gesetzentwurf vom 22.05.2023 die weitere Bereitstellung eines elektronischen Zugangs zu Verwaltungsleistungen zu einer Daueraufgabe für Bund und Länder definiert. Neben dem OZG verfolgt auch die EU-Verordnung zum Single Digital Gateway (SDG) das Ziel einer modernen, bürgernahen und digitalen Verwaltung. Demnach sollen alle Leistungen der öffentlichen Verwaltung über ein einziges Portal zu finden sein. Damit findet die Digitalisierung der Prozesse in der öffentlichen Verwaltung eine immer höhere Priorisierung. Wodurch sich zahlreiche weitere Chancen für die IPU ergeben, sich weiter im Markt zu behaupten. Hinzu kommt, dass die bereits gewonnenen Rahmenverträge als Referenz die Chancen auf weitere Digitalisierungsprojekte nochmals erhöhen. 3. Prognosebericht Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnet die IPU mit einer Umsatzsteigerung (ohne interne Umsätze mit Gesellschaften der ISO-Gruppe) gegenüber dem Berichtsjahr um ca. 27%. Durch die geopolitischen Entwicklungen ist eine abschließende Prognose schwer möglich, es wird aber erwartet, dass sich der EBIT 2024 korrespondierend zum Umsatz entwickeln wird. Die IPU verfolgt eine konsequente Wachstumsstrategie und investiert daher systematisch in den Aufbau eines nachhaltigen und stabilen Mitarbeiterstammes. Die gute Auftragslage ist die Basis für die Erreichung der Umsatzziele 2024. Neue Verträge wurden bereits geschlossen, jedoch sind die einzelnen vertraglichen Abrufe nicht endgültig planbar. Die IPU wird im Jahr 2024 laufend an weiteren Ausschreibungen im öffentlichen Bereich teilnehmen, um die Auftragslage weiter auszubauen und die Auslastung für die IPU und Partner sicherzustellen. Die weitere Diversifikation in den Kundenstrukturen ist ein weiterer Baustein zum Ausbau des Risikomanagements der IPU. Erste Zahlen zur Geschäftsentwicklung des Jahres 2024 stimmen zuversichtlich, dass sich die IPU im Marktumfeld weiter behaupten kann. Eine Indikation für die Marktentwicklung liefert die aktuelle Umfrage von Capgemini zu den IT-Trends 2024: Die Höhe der zur Verfügung gestellten Budgets vieler Organisationen für IT-Investitionen stagniert im kommenden Jahr. Die Investitionen werden sich weiter verstärkt auf IT-Sicherheit und effiziente Digitalisierung fokussieren. Die Entkopplung der Ziele Effizienzerhöhung und Kostenreduzierung deutet daraufhin, dass mehr Effizienz nicht mehr hauptsächlich auf die Reduzierung von Kosten, sondern auf die Reduzierung von Arbeitsaufwand abzielt. Des Weiteren korreliert die Zielerreichung der IPU für 2024 sehr stark damit, ob auch der geplante Personalzuwachs in den relevanten Qualifikationen und die avisierten Ziele im Partnermanagement erreicht werden. Festzustellen ist, dass sich der Markt der Bewältigung des Fachkräftemangels und den wandelnden Randbedingung der Leistungserbringung stellen muss. Gerade in Bezug auf spezialisierte Qualifikationen wird dies sicherlich weiterhin eine der größten Herausforderung der IT-Branche in den nächsten Jahren sein. Das Recruiting von spezialisierten Mitarbeitern bleibt weiterhin sehr schwierig. Daher wird ein Anstieg der Personalaufwendungen erwartet.
Nürnberg, den 23.08.2024 BILANZ zum 31.12.2023der ISO Public Services GmbH, NürnbergAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023der ISO Public Services GmbH, Nürnberg
ANHANG für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ISO Public Services GmbH, Nürnberg, (Amtsgericht Nürnberg HRB 30749) wurde zum 31.12.2023 auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Von den weiteren größenabhängigen Erleichterungen wird Gebrauch gemacht. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 268 bis 274a, 276 bis 278 HGB erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. Anlagevermögen Soweit abnutzbar, wurden die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge des Geschäftsjahres 2023 wurden zeitanteilig abgeschrieben. Bewegliche, selbständig nutzungsfähige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Gegenstände des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Umlaufvermögen Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag Euro 25.000,00. Die Stammeinlage wurde vollständig eingezahlt. Die Überleitung vom Gewinnvortrag des Vorjahres zum Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 geht aus der nachstehenden Übersicht hervor.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt (§ 285 Nr. 12 HGB):
Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von Euro 2.750.000,00 enthalten. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen In der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Euro 835,55 aus Währungskursdifferenzen enthalten. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge In der Position sonstige betriebliche Erträge stammen Euro 330.100,00 aus der Auflösung von Rückstellungen und Euro 143.562,00 aus öffentlichen Zuwendungen im Rahmen der Forschungszulagen, sowie Euro 1.440,23 aus Währungskursdifferenzen. 5. Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 beträgt Euro 2.537.424,89 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen betragen Euro 2.267.942,49 zum 31.12.2023. Hierbei handelt es sich insbesondere um Verpflichtungen aus internen Verrechnungen gegenüber anderen Mitgliedern der ISO Gruppe. Die Gesamtzahl der im Berichtszeitraum durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 155,25 (ohne Auszubildende, Praktikanten und Diplomanten: 3,5). Unternehmen gem. § 285 Nr. 14 HGB: KM Goeb GmbH, Nürnberg, der Abschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gegeben. Ereignisse zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus folgenden Mitgliedern: Harald Goeb, Diplom Kaufmann, Diplom Informatiker Moritz Goeb, Diplom Informatiker Herr Harald Goeb und Herr Moritz Goeb sind jeweils zur Einzelvertretung der Gesellschaft berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Nürnberg, den 23.08.2024 Harald Goeb Moritz Goeb Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ISO Public Services GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ISO Public Services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ISO Public Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, den 23. August 2024 KBL
Corporate Audit GmbH
Marc Kernchen, Wirtschaftsprüfer |
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ISO Public Services GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Eichendorffstr. 33
90491 Nürnberg - Handelsregister
- HRB 30749, Nürnberg
- Eintragungsdatum
- 8. Mai 2014
- Branche
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen - Unternehmenszweck
- Die Produktion, die Verwaltung und der Vertrieb von Software-Systemen, der Handel mit IT-Systemen sowie die Beratung und Dienstleistungen für die Informationstechnologie, insbesondere im Bereich der öffentlichen Verwaltung.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 99,9 % 25,39 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 10,2 k
- Anlagevermögen 0,0 % 4,2 k
- Verbindlichkeiten 42,4 % 10,78 Mio
- Rückstellungen 32,8 % 8,34 Mio
- Eigenkapital 24,7 % 6,28 Mio
Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 86,6 % 99,15 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 5,5 % 6,26 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4,7 % 5,35 Mio
- Gewinnvortrag 2,2 % 2,54 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,7 % 789,2 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 384,2 k
- Vorabausschüttung 0,0 % 0
- Materialaufwand 80,6 % 77,91 Mio
- Personalaufwand 13,8 % 13,34 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 3,7 % 3,62 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,7 % 1,63 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 102,8 k
- Abschreibungen 0,0 % 5,9 k
- Ergebnis nach Steuern 3,72 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,72 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Harald Goeb
seit 2014 Geschäftsführer
-
Moritz Goeb
seit 2021 Geschäftsführer
-
Johannes Reichel
seit 2022 Prokura
-
Jörg Schmitt
seit 2022 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- KM Goeb GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
K**** B*****
≥25%
50,0 %
Historie
- 2022
-
09.06.
Eintritt eines MitgliedsJohannes Reichel · Einzelprokura
-
09.06.
Eintritt eines MitgliedsJörg Schmitt · Gesamtprokura
- 2021
-
04.02.
Eintritt eines MitgliedsMoritz Goeb · Geschäftsführer
-
04.02.
Austritt einer PositionMoritz Goeb · Einzelprokura
- 2020
-
20.03.
Eintritt eines MitgliedsMoritz Goeb · Einzelprokura
-
20.03.
Änderung des UnternehmensgegenstandsDie Produktion, die Verwaltung und der Vertrieb von Software-Systemen, der Handel mit IT-Systemen sowie die Beratung und Dienstleistungen für die Informationstechnologie, insbesondere im Bereich der öffentlichen Verwaltung.
-
20.03.
NamensänderungISO Public Services GmbH
-
20.03.
SatzungsänderungISO Public Services GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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