aktiv Rechtsform GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

ITV Studios Germany GmbH

KölnKöln, DEU ·HRB 62502 Köln ·itvstudios.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Agrippastraße 87-93
50676 Köln
Handelsregister
HRB 62502, Köln
Eintragungsdatum
9. März 1999
Branche
Fernsehveranstalter und Verbreitung von Videoinhalten
Herstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und Fernsehprogrammen
Nachbearbeitung und sonstige Filmtechnik
Eingetragenes Kapital
25.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Produktionen für Film und Fernsehen, die Synchronisation von Programmen und die Auswertung aller damit im Zusammenhang stehender Rechte.

Finanzen

Ältere Kennzahlen · 2010 Warum?

Warum gibt es keine neueren Zahlen?

Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2010. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.

Wann müssen Abschlüsse vorliegen?

Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.

Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?

Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.

Kleinstgesellschaften
bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
Kleine Gesellschaften
bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
Mittelgroße Gesellschaften
bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
Große Gesellschaften
Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.

Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.

Andere Rechtsformen und Befreiungen

Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.

Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen

Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.

Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
Geänderter Veröffentlichungsumfang
Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
Erfassung der Daten
Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.

Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.

Umsatz 2010
24,01 Mio. €
Mitarbeiter 2010
183
Bilanzsumme 2010
22,28 Mio. €
Jahresergebnis 2010
1,49 Mio. €
1 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2010
Aktivseite 22,28 Mio
  • Umlaufvermögen 89,0 % 19,83 Mio
  • Anlagevermögen 11,0 % 2,45 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 3,3 k
Passivseite 22,28 Mio
  • Eigenkapital 47,1 % 10,49 Mio
  • Verbindlichkeiten 40,3 % 8,99 Mio
  • Rückstellungen 12,6 % 2,81 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2010
Erträge 31,27 Mio
  • Umsatzerlöse 76,8 % 24,01 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 12,0 % 3,74 Mio
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7,2 % 2,25 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 3,6 % 1,13 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,3 % −102,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 38,5 k
Aufwendungen 27,33 Mio
  • Produktionsaufwand 56,6 % −15,46 Mio
  • Personalaufwand 37,0 % −10,10 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 3,4 % −931,9 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,8 % −766,5 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,2 % −62,3 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,49 Mio
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GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Christiane Ruff seit 2014 Geschäftsführer
  • Duncan Thurston Russell Walker seit 2016 Geschäftsführer
  • Lisa Perrin seit 2021 Geschäftsführer
  • Martin Borowski seit 2017 Geschäftsführer
  • Jan Richters seit 2025 Prokura
  • Steffen Stein seit 2025 Prokura
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2025
  2. 26.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jan Richters · Gesamtprokura
  3. 26.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Steffen Stein · Gesamtprokura
  4. 09.01.
    Verschmelzung
    ITV Studios Germany GmbH
  5. 2022
  6. 30.12.
    Verschmelzung
    ITV Studios Germany GmbH
  7. 2021
  8. 14.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Lisa Perrin · Geschäftsführer
  9. 2020
  10. 25.03.
    Austritt einer Position
    M**** B*** · Geschäftsführer
  11. 2017
  12. 17.08.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Martin Borowski · Geschäftsführer
  13. 15.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Martin Borowski · Geschäftsführer
37 weitere Events inklusive aller Details API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

2 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2010 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2009 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2009 Jahresabschluss Volltext

ITV Studios Germany GmbH

(vormals: Granada Produktion für Film und Fernsehen GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

31.12.2009 31.12.2008
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 92.206,04 106.284,86
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.612,94 284.355,88
III. Finanzanlagen
Anteile an Verbundenen Unternehmen 2.189.362,51 2.159.100,11
2.500.181,49 2.549.740,85
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 2.833.534,15 6.533.281,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.327.503,37 3.729.710,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 252.837,92 533.024,95
III. 3. Sonstige Vermögensgegenstände 672.836,80 3.253.178,09 659.428,58 4.922.164,30
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.511.410,20 5.441.290,24
13.598.122,44 16.896.735,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.813,92 12.698,33
16.111.117,85 19.459.175,12

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.500.000,00 3.500.000,00
III. Gewinnvortrag (i.Vj. Verlustvortrag) 2.401.450,18 - 1.829.053,33
IV. Jahresüberschuss 3.074.408,44 4.230.503,51
9.000.858,62 5.926.450,18
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.419.085,74 994.832,25
2. Sonstige Rückstellungen 2.408.775,74 2.505.221,86
4.827.861,48 3.500.054,11
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 541.424,71 6.889.535,46
-- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 541.424,71 (i. Vj. EUR 6.889.535,46)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 42.710,64 894.653,75
-- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 42.710,64 (i. Vj. EUR 894.653,75)--
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.650.141,95 1.646.637,31
-- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.650.141,95 (i. Vj. EUR 1.646.637,31)--
4. Sonstige Verbindlichkeiten 48.120,45 601.844,31
-- davon aus Steuern EUR 0,00 (i. Vj. EUR 426.251,00)--
-- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 20.890,52 (i. Vj. EUR 109.754,28)--
-- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 48.120,45 (i. Vj. EUR 601.844,31)--
2.282.397,75 10.032.670,83
16.111.117,85 19.459.175,12

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009

2009 2008
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 42.490.164,36 42.662.244,72
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen 3.699.747,25 4.477.483,20
3. Sonstige betriebliche Erträge 195.517,62 541.443,63
4. Produktionsaufwand 22.490.087,94 29.383.640,61
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.626.381,88 10.512.962,00
b) Soziale Abgaben 1.290.265,85 10.916.647,73 1.397.085,96 11.910.047,96
-- davon für Altersversorgung EUR 21.564,04 (i. Vj. EUR 25.931,58)--
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 113.991,19 101.710,82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 930.569,22 1.084.537,95
4.534.638,65 5.201.234,21
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.501,14 269.481,13
-- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 21.823,02 (i. Vj. EUR 38.350,74)--
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.448,00 47.053,14 79.065,12 190.416,01
-- davon an verbundene Unternehmen EUR 60.300,00 (i. Vj. EUR 76.324,92)--
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.581.691,79 5.391.650,22
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.507.283,35 1.161.146,71
12. Jahresüberschuss 3.074.408,44 4.230.503,51

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009

A. Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu Grunde. Die Postenbezeichnung in der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) wurde, entsprechend den Besonderheiten der Branche, branchenüblich angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.000 ist vollständig eingezahlt.

Im Dezember 2004 wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 3.500 beschlossen, die gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB ausgewiesen wird.

Nach der Bestimmung des § 267 Abs. 2 HGB ist unsere Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen ergeben sich folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

zu Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen.

Abschreibungen entsprechend der geplanten Nutzungsdauer linear pro rata temporis.

Für selbständig nutzbare Vermögensgegenstände, mit Anschaffungskosten zwischen 150,01 EUR und 1.000,00 EUR (geringwertige Anlagegüter), wurde ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet. Diese werden, verteilt auf fünf Jahre, gleichmäßig abgeschrieben.

Finanzanlagen

zu Anschaffungskosten. Voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird durch entsprechende außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.

Unfertige Leistungen

zu Herstellungskosten (Einzelkosten). Wertminderungen (verlustfreie Bewertung) wird durch entsprechende Abschreibung auf einen niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

zum Nominalbetrag; zweifelhafte Forderungen werden wertberichtigt bzw. abgeschrieben.

Flüssige Mittel

zum Nominalwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Ansatz zum Nennbetrag.

Rückstellungen

nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, für alle ungewissen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme.

Verbindlichkeiten

zum Rückzahlungsbetrag. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Kurs des Ersteinbuchungszeitpunktes (Briefkurs) oder zum höheren Stichtagskurs bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen.

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes stellt sich wie folgt dar:

Sitz Beteiligungsquote
in Prozent
Eigenkapital 31.12.2009
T€
Jahresergebnis 2009
T€
Anteile an verbundenen Unternehmen
Imago-TV Film- und Fernsehproduktion GmbH Berlin 67,72 611 26
UMB Movie Doc's Produktions GmbH i.L. Berlin 76,0 - 707,4 - 15,4
Mein Restaurant Erste Betriebs GmbH Berlin 100,0 25,1 0
Mein Restaurant Zweite Betriebs GmbH Hamburg 100,0 25,1 0
Mein Restaurant Dritte Betriebs GmbH Köln 100,0 25,1 0
Mein Restaurant Vierte Betriebs GmbH Leipzig 100,0 25,1 0
Mein Restaurant Fünfte Betriebs GmbH München 100,0 25,1 0
Mein Restaurant Verwaltungs GmbH Köln 100,0 25,1 0
Kromschröder & Pannenschmidt GmbH Köln 50,0 40,0 - 11

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Der Forderungsbetrag des an die Tochtergesellschaft UMB ausgegebenen Darlehens inklusive Zinsen beläuft sich zum 31. Dezember 2009 auf EUR 721.299,14 (31. Dezember 2008: EUR 699.475,50). Auf Grund der zum Bilanzstichtag bestehenden Wertminderung wurde die mit einem Rangrücktritt versehene Darlehensforderung einschließlich Zinsen in voller Höhe wertberichtigt.

Zum 31. Dezember 2009 bestehen weiteren Forderungen gegen verbundene Unternehmen in denen Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 1.956,51 (i.Vj. EUR 0,00) aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind. Die zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Liefer- und Leistungsforderungen.

Steuerrückstellungen betreffen mit TEUR 1.442 Ertragssteuerrückstellungen des Jahres 2009 und im Übrigen das Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für fertiggestellte Fernsehproduktionen (TEUR 1.721) sowie andere Rückstellungen in Höhe von TEUR 688 die insbesondere personalbezogene Rückstellungen wie z.B. Urlaubsrückstellung, Sonderzahlungen etc. (TEUR 551) umfassen.

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalteten EUR 1.650.141,95 (31. Dezember 2008: EUR 1.646.637,31) betreffen Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen. Gegenüber dem Gesellschafter ITV plc, London, Großbritannien, bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.377.020,46 (i. Vj. EUR 1.624.759,34).

Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich Inlandserlöse für Fernsehproduktionen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 102; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 30.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 621; Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

D. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 103 (i. Vj. 190) Angestellte.

Das Honorar des Abschlussprüfers betrifft in Höhe von EUR 33 Abschlussprüfungsleistungen einschließlich der Auslagen und in Höhe von EUR 3 sonstige Leistungen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.074.408,44 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus:

 

Herrn Jan Kromschröder, Produzent

Da nur ein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge aus der Gesellschaft erhält, wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Granada GmbH ist über den Gesellschafter Granada Television Overseas Limited, Manchester, Großbritannien, Tochterunternehmen der börsennotierten ITV plc, London, Großbritannien. Sie wird in den Konzernabschluss der ITV plc, London, Großbritannien, einbezogen, der in London beim Register veröffentlicht wird.

 

Köln, 28. März 2012

Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland die schwerste Rezession seit ihrer Gründung erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 5 Prozent zurückgegangen (zum Vergleich: 2006 gab es eine Steigerung von 3,2 Prozent, 2007 2,5 Prozent und 2008 1,3 Prozent.) Parallel dazu hat der Staat mit Autoabwrackprämie und Garantien für Banken so stark in die Wirtschaft eingegriffen wie noch nie zuvor.

Zwar hatte sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte 2009 etwas stabilisiert, doch bedeutet das vorläufige Ende der Abwärtsdynamik mit einer geschätzten Steigerung des Bruttoinlandsprodukts für 2010 von 1,6 Prozent noch keine Entwarnung. Denn konjunkturell befindet sich die Wirtschaft in 2010 immer noch in einer Talsohle.

Der neuen Bundesregierung war als wichtigste Aufgaben gestellt, den Rückzug aus den krisenbedingten staatlichen Eingriffen vorzubereiten, ohne die konjunkturelle Stabilisierung zu gefährden, sowie die Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte ab dem Jahr 2011 konsequent zurückzuführen. Das kann nur durch drastische Ausgabenkürzungen und/oder Steuererhöhungen erreicht werden. Das Jahr 2009 hat außerdem allen Industrienationen verdeutlicht, dass die Finanzmarktaufsicht internationaler sowie inhaltlich und institutionell effizienter gestaltet werden muss.

2. Entwicklung in der Medienbranche

2.1. Wirtschaftliche Entwicklung der Kommunikationsbranche

Entsprechend der allgemeinen Entwicklung fällt auch die Bilanz für die Kommunikationsbranche negativ aus: Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) geht in einer Markt-Analyse davon aus, dass der Werbemarkt 2009 um 5 Prozent geschrumpft ist. In absoluten Zahlen heißt das: Die Gesamtaufwendungen für Werbung - also die Kosten für Mediaschaltung, Gehälter, Honorare und Produktion - sinken hierzulande gegenüber dem Vorjahr um mehr als 1,5 Milliarden Euro auf nur noch etwas mehr als 29 Milliarden Euro. Das Werbevolumen geht damit auf das Niveau des Jahres 1997 zurück. Damit setzt sich der Abwärtstrend fort.

Bereits 2008 waren die Investitionen um 0,5 Prozent auf knapp 30,7 Milliarden Euro zurückgegangen. Besonders stark betroffen von der Baisse sind die Medien: Die Vermarktungserlöse, die TV-Konzerne, Verlage und sonstige Vermarkter im letzten Jahr erzielten, schrumpfen um 8 Prozent netto auf 18,7 Milliarden Euro netto. Ein Aufschwung ist auch in diesem Bereich noch lange nicht in Sicht.

Nach Einschätzung des ZAW könnte der deutsche Werbemarkt auch im Jahr 2010 schrumpfen obwohl sich eine langsame Aufwärtsbewegung andeutet. Immerhin setzt sich die Talfahrt mit deutlich gebremsten Tempo fort: So prognostiziert der Verband bei den Netto-Werbeeinnahmen eine Spannbreite der Erholung und von -2,5 Prozent und + 1 Prozent. Rechnet man die verlorenen Umsätze der Rezessionsjahre 2008 und 2009 mit ein, dann summiert sich der Umsatzverlust der Medien in den Jahren 2008 bis 2010 auf ca. 2 Milliarden Euro. Damit fällt die aktuelle Werbekrise nicht ganz so dramatisch aus wie die zu Beginn des neuen Jahrtausends.

In den Jahren 2001 bis 2003 waren die Netto-Werbeerlöse der Medien in Summe um 4,3 Milliarden Euro zurückgegangen. Begründet wird die anhaltende Werbeschwäche nicht nur mit der weltweiten Wirtschaftskrise. Allerdings hat die Werbe-Baisse nach Einschätzung des ZAW auch strukturelle Ursachen.

2.2. Fernsehen

2.2.1. Allgemein

Die Deutschen schauten im Jahr 2009 fünf Minuten länger Fernsehen als 2008: exakt 3:32 Stunden täglich, wie die GfK-Fernsehforschung schon kurz vor Jahresende ermittelte.

In einem Jahr ohne Fußball-Welt- oder Europameisterschaft und auch ohne Olympische Spiele mussten ARD und ZDF als traditionelle Sportrechteinhaber erwartungsgemäß zurückstecken. Dass bei den Privatsendern das Programm von Einsparungen diktiert wird, hat nichts an der Akzeptanz beim Publikum verändert. Während RTL deutlich von den Verlusten des gebührenfinanzierten Fernsehens profitierte, stagnierten die führenden Sender der hoch verschuldeten ProSiebenSat.1-Gruppe.

Die ARD war in dieser Dreiklassengesellschaft zwar zum sechsten Mal in Folge Nummer eins, ihr Marktanteil sank aber von 13,4 Prozent im Olympia- und EM-Jahr 2008 auf 12,7 Prozent. Das ZDF verbuchte statt 13,1 nur noch 12,5 Prozent. Für RTL, letztmals 2003 Marktführer, ging es dagegen von 11,7 auf ebenfalls 12,5 Prozent bergauf.

Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen steigerte sich RTL sogar um 1,2 Prozentpunkte auf 16,9 Prozent. Dagegen bauten ARD und ZDF in der Zielgruppe auf 6,6 bzw. 6,3 Prozent ab - weniger als je zuvor. Aber auch die deutschen ProSiebenSat.1-Sender, die inzwischen unter German Free TV Holding firmieren, konnten Erfolge verzeichnen: In der Gesamtaddition liegen sie mit einem Marktanteil von 30,1 Prozent (Vorjahr: 29,4 Prozent) vor der RTL-Gruppe (28,1 Prozent). Im Einzelergebnis verbesserte sich Sat.1 von 10,3 auf 10,4 Prozent, während ProSieben das Vorjahresergebnis von 6,6 Prozent hielt. Den größten Erfolg feierte Kleinsender Kabeleins, der mit 3,9 Prozent (plus 0,3 Prozentpunkte) zu RTL2 aufschloss.

2.2.2. Werbeinnahmen

Größtes Werbemedium war 2009 erneut das Fernsehen, das brutto um 2,9 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro zulegte. Bereinigt auf Netto-Werte dürfte das Ergebnis aber ganz anders aussehen. Bereits für 2008 kommt die ZAW auf einen Netto-Werbe-Gesamtumsatz im Bereich Fernsehen von 4,3 Milliarden Euro, was einen Verlust von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Insiderschätzungen gehen bei den privaten Senderblöcken von Umsatzbeinbußen zwischen 10 und 15 Prozent für das vergangene Jahr aus. In dieser Zeit haben beide Sendergruppen jedoch massive Sparmaßnahmen vorgenommen, die trotz der Krise zu positiven Geschäftsergebnissen geführt haben.

2.2.3. Produzenten und Formate

Trotz des schwachen öffentlichrechtlichen Fernsehjahres - nur die Dritten Programme konnten bei wohlwollender Addition zulegen: von 13,2 auf 13,5 Prozent - hatte das ZDF die meistgesehenen Sendungen des Jahres im Programm. Insgesamt haben sich kostengünstige Castingshows, Doku- und Coachingsoaps sowie Real Life-Formate aller Art erfolgreich etablieren können. Für die werbefinanzierten Sender ist dies ein günstiger Umstand, da sie ihre Programmangebote damit verstärkt bestücken und preiswert gestalten können.

Andererseits haben die Privatsender mit Bezug auf die Krisensituation Einsparungen bei den Produzenten durchgesetzt: Schätzungen belaufen sich auf 10 bis 15 Prozent bei den TV-Produktionen. Besonders unabhängige mittlere und kleinere Produktionsunternehmen geraten nicht nur dadurch unter Druck: Die bestimmenden Fernsehproduktions- Marktplayer bilden parallel immer größere Produktionsnetzwerke, um den Preisdruck so besser aufzufangen. ITV Studios Germany befindet sich durch diese Entwicklung in einer guten Ausgangsposition.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die allgemeine Entwicklung in der Medienbranche hatte auch Einfluss auf die Umsatz- und Auftragsentwicklung unserer Gesellschaft auch wenn wir uns weiterhin im Markt sehr gut behaupten konnten. Während wir in 2008 über 470 Stunden produziert haben, wurden in 2009 nur noch 367 Stunden für das Fernsehen hergestellt.

Dennoch gleicht der Umsatz im Geschäftsjahr 2009 annähernd dem des Vorjahres. Folglich wurde formatabhängig eine höhere Vergütung in Relation zur produzierten Sendezeit erzielt. Unter Einrechnung der Bestandsveränderung ergibt sich eine Minderung der Betriebsleistung von ca. EUR 8 Mio. Hierdurch bedingt und durch den hohen Kosten- und Margendruck sank das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in 2009 um 15 % auf EUR 4,6 Mio.

Der überwiegende Anteil des Umsatzvolumens wurde in 2009 durch jeweils weitere Staffeln der Formate "Hilfe, ich bin ein Star - holt mich hier raus", "Der Hotelinspector" sowie die Kochformate "Das perfekte Dinner", "Das perfekte Promi-Dinner", "Unter Volldampf" und "Die Kocharena" erzielt. Neue Formate wie "Der große Coup", "Promi Kochduell", "Die Perlen von Marbella" sowie die Fiction-Formate "Der letzte Bulle" und "Ein Fall für Fingerhut" trugen ebenfalls zum Umsatz bei. Weiterhin wurden Piloten wie "Loose Women" und "Secret Diner" gedreht.

4. Investitionen

Der Bestand an immateriellen Anlagegütern hat im Jahre 2009 abgenommen. Dies ist bedingt durch den Erwerb von Lizenzen und Computer in den Vorjahren und den damit verbundenen Abschreibungen.

Auch im Bereich der Sachanlagen, hier Betriebs- und Geschäftsausstattung, wurden weniger Investitionen getätigt. Ältere EDV-Bestände wurden zum Teil voll abgeschrieben und neue Anschaffungen vergleichsweise günstiger getätigt.

Die Anteile an der Imago TV Film- und Fernsehproduktion GmbH mit Sitz in Berlin wurden von 51,2 % auf 67,72 % erhöht.

Die Anteile in Höhe von 50 % an der Kromschröder und Pfannenschmidt GmbH in Hamburg sowie die der Filmproduktion UMB Movie Doc´s Production GmbH blieben gleich.

Die im Rahmen einer Auftragsproduktion und zum Betrieb von fünf Restaurants inklusive einer Verwaltungsgesellschaft gegründeten sechs weiteren Gesellschaften befinden sich ebenfalls noch im Bestand des Unternehmens, werden aber 2010 vollständig beendet und aufgelöst.

5. Finanzierung

Die Gesellschaft wurde bis 2008 hauptsächlich über den Gesellschafter durch die Gewährung eines Darlehens finanziert. Dieses konnte 2008 vollständig zurückgeführt werden. Verluste führten in Vorjahren zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag und damit zu einer bilanziellen Überschuldung. Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis hatte daraufhin der Gesellschafter Ende 2004 eine Erhöhung des Eigenkapitals über eine Einlage in die Kapitalrücklage vorgenommen, was zum 31. Dezember 2004 zu einem positiven Eigenkapital führte.

Die bilanzielle Überschuldung konnte bis heute vollständig abgebaut werden. Der Gewinnvortrag und die Einlage in die Kapitalrücklage bilden eine solide Finanzgrundlage, die flexibleres Handeln ermöglicht.

Das Finanzmanagement ist geprägt durch die risikoaverse Anlage von kurzfristig zur Verfügung stehender Finanzmittel und einer detaillierten Cashflowplanung.

6. Personal- und Sozialbereich

Im Jahr 2009 wurden durchschnittlich 103 Arbeitnehmer beschäftigt. Dies entspricht 46 % weniger als im Jahr 2008 und ist im Wesentlichen auf abweichende Personalstrukturen innerhalb rationell organisierter Produktionen zurückzuführen.

Bei lang laufenden Formaten wie "Das perfekte Dinner", "Das perfekte Promi-Dinner", "Unter Volldampf" und "Kocharena" wurden in diesem und im Vorjahr gleichviel Mitarbeiter beschäftigt. Unsere Gesellschaft legt viel Wert darauf, auch den produktionsbezogen angestellten Mitarbeitern eine langfristige Perspektive zu bieten, um sich kontinuierlich weiterentwickeln zu können.

Die Mitarbeiterzahl in der Betriebsstätte Berlin beträgt ca. ein viertel der gesamten Mitarbeiter und bildet damit das kleinere regionale Team.

Wie in den Vorjahren bietet die Gesellschaft den Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit einem großen Versicherer eine Palette von Altersvorsorgemaßnahmen an. Ferner stehen allen Mitarbeitern sowohl Englisch- und Deutschkurse (UK-Arbeitnehmer) im Hause zur Verfügung. Um das Know-how in allen Unternehmensbereichen kontinuierlich aufzubauen, werden zusätzliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen angeboten. Hervorzuheben sind die Creativ-Workshops sowie die Austauschprogramme mit den Mutter- und Schwesterkonzernen in U.K. und Amerika.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 31. Dezember 2008 um 17,2 % gesunken.

Auf der Aktiva-Seite sind stichtagsbedingt die unfertigen Erzeugnisse um ca. 57 % und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 38 % geringer als im Vorjahr. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass wir zum Ende des Jahres 2009 nicht das Reality-Format "Hilfe, ich bin ein Star - holt mich hier raus" produzierten und andererseits zum Bilanzstichtag noch kein Entwicklungsauftrag für eine Fortsetzung der Fiction-Serie "Der letzte Bulle" vorgelegen hat.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund der Abwicklung und Beendigung der Gesellschaften zum Betrieb von fünf Restaurants sowie der Verwaltungsgesellschaft ebenfalls stark gesunken. Weiterhin führten Abschreibungen, denen geringere Investitionen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen gegenüberstanden, zu einer niedrigeren Bilanzsumme. Die Finanzanlagen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich nur leicht.

Bezüglich der oben genannten Formate stehen dem auf der Passiva-Seite deutlich verringerte Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber. 2009 wurden mehr Rückstellungen ausgewiesen als im Jahre 2008, da die Steuerrückstellungen neben denen des Jahres 2009 auch noch die Vorjahresbeträge enthalten.

Der noch bestehende Verlustvortrag aus 2008 konnte zum Ende des Jahres 2009 vollständig abgebaut werden. Der Jahresüberschuss führte zu einer Stärkung des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote liegt bei 56 %.

2. Finanzlage

Gegenüber dem Vorjahresstichtag haben sich die Bank- und Kassenbestände (Finanzmittelbestand) durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 38 % erhöht. Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit waren nur gering.

3. Ertragslage

Erneut konnte ein deutlicher Jahresüberschuss erzielt werden, wenn auch dieser geringer als im Jahr 2008 ausfiel. Durch die Minderung der Betriebsleistung, Kostensteigerungen in einigen Bereichen und ein deutlicher Rückgang an Zinseinnahmen sowie ein Anstieg der Steueraufwendungen sank das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr um fast 30 %. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil geblieben. Die Umsatzrentabilität (Umsatzerlöse zu Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzüglich Finanzergebnis) ist nur geringfügig geringer als im Vorjahr.

Die Produktionsaufwandsquote (Produktionsaufwand zu Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, die Personalaufwandsquote (Personalaufwand zu Gesamtleistung) nur unwesentlich gestiegen.

Aufgrund geringerer Anschaffungen beim Anlagevermögen ist die Abschreibungsquote um 10 % gestiegen, während die Abschreibungsintensität annähernd gleich blieb.

Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen ist konstant geblieben.

Aufgrund des positiven Ergebnisses des Vorjahres kam es zu höheren Steuerbelastungen aus Einkommen und Ertrag.

C. Chancen für unsere künftige Entwicklung

Auch im Jahre 2009 führten die Entwicklungsinvestitionen zu einer breiteren Produktpalette, die verschiedene Genres für die unterschiedlichen Anforderungen einer größeren Zahl von Kunden abdeckt. Neben bestehenden Formaten im Bereich Kochshow, Reality-Show, Service-Doku konnten 2009 die Fiction-Eigenformate wie "Der letzte Bulle" und "Ein Fall für Fingerhut" produziert und abgegeben werden. Stark fokussiert bietet die Gesellschaft ihre Produktpalette nicht nur den privaten Sendern an sondern widmet sich auch vermehrt den öffentlichrechtlichen Sendern. Viele Entwicklungen des Jahres 2009, die sich zum Jahresende erst in Produktion befanden und erfolgswirksam im Folgejahr realisieren lassen, tragen dem Rechnung. Hierzu gehören die Produktionen Hochzeitsfieber und Promi Pauker für ZDF Neo. Bei bestehenden Formatstaffeln wird immer wieder neu entwickelt um lang laufende Daily- und Weeklyproduktionen aufrechtzuerhalten.

Basierend auf diese Erfolge werden die Investitionen in die eigene Entwicklung künftig noch verstärkt.

Unsere Entwicklungsteams arbeiten an einer Vielzahl von Formaten, die zum einem lang laufende Produktionen am Ende des Produktlebenszyklus ablösen können und zum anderen zukünftige Trends setzen sollen, wenn aktuell bearbeitet Genres für den Zuschauer an Attraktivität verlieren.

Weitere Chancen sehen wir in unserer Beteiligung an der Imago TV Film- und Fernsehproduktion GmbH in Berlin, welche mit quotenstarken Doku-Soaps, Reportagen sowie auch konkurrierenden Kochformaten nicht nur ITV Studios-Kunden sondern auch weitere Sendeanstalten bedient.

D. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

Größtes Risiko des künftigen Jahres liegt in dem ungebrochenen Trend der Sender, an Produktionsbudgets zu sparen. Folglich werden die Privatsender auch weiterhin die Produzenten unter Druck setzen, damit diese zu "lowbudgets" produzieren. Die Margen vieler TV-Produzenten werden sinken. Des Weiteren stellen die Sender weniger finanzielle Mittel für große Shows und Eventsendungen zur Verfügung, so dass eine Folgeproduktion von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" nicht für das Jahr 2010 verkauft werden konnte.

Obwohl an ständigen Weiterentwicklungen bestehender Formate und Nachfolgeprodukten gearbeitet wird, kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Format am Ende seines Produktlebenszyklus nicht zeitgleich durch ein Nachfolgeprodukt ersetzt werden kann.

Die Produktionsfirmen müssen immer mehr in die eigene Forschung und Entwicklung investieren, und das häufig auf eigenes Risiko. Die Sender erwarten eine immer schnellere Umsetzung von Ideen. Dies ist in der Regel nur schlagkräftigen, großen Unternehmen möglich, die über das entsprechende Personal verfügen.

Auch der Trend der Ausstrahlung von Importen aus den USA stellt für die produzierenden Unternehmen weiterhin ein hohes Risiko dar. Hauptsendeplätze werden selten mit Produktionen aus Deutschland besetzt, der Verkauf von inländischen Formaten wird immer schwieriger.

Ein weiteres Risiko stellt die Eigenproduktion der deutschen Fernsehsender dar. Dies erschwert die Endwicklung und den Absatz neuer Formate von unabhängigen Produzenten.

Auf Grund der Konzernzugehörigkeit ist die Gesellschaft in das Risikomanagementsystem der börsennotierten ITV plc integriert. Neben den branchenüblichen Risiken sind uns keine Anhaltspunkte für bestandsgefährdende Risiken bekannt.

E. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

1. Voraussichtliche Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Die Gesellschaft konnte sich weitere Staffeln der Daily-Formate "Das perfekte Dinner", "Das perfekte Promi-Dinner" sowie einige Folgen von "Unter Volldampf" sichern. Eine sehr gute Basis für eine dritte Staffel der Produktion "Let's Dance" wurde bereits im Verlauf des Jahres geschaffen, welche zu großen Anteilen den Wegfall von "Hilfe, ich bin ein Star - holt mich hier raus" kompensieren könnte. Eine weitere Staffel der Kocharena, einige Folgen von "Frauenzimmer" und "Mein Traum vom Restaurant" für VOX sowie die bereits angeführten Formate für ZDF Neo befanden sich zum Jahresende bereits in Produktion.

Die Bedienung öffentlichrechtlicher Sender baut die Marktfähigkeit aus. Aufgrund einer starken Präsenz bei den privaten Fernsehsendern sowie den erstmaligen Verkauf bei öffentlichrechtlichen Sendern wird das Unternehmen trotz der momentan stark anhaltenden Wirtschaftskrise den positiven Trend der letzten Jahre fortsetzen und weiter ausbauen können. Für das Jahr 2010 rechnen wir daher mit einer rückgängigen Umsatzentwicklung und ein entsprechend geringeres positives Jahresergebnis.

Dieser positive Umsatz- und Ergebnistrend wird abhängig von der Konjunkturentwicklung und dem Eintritt unserer Annahmen von der Umsatzentwicklung auch in den kommenden Jahren anhalten. Die derzeitigen Entwicklungen bestätigen diese Einschätzung.

2. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Auch zukünftig steht die Entwicklung neuer Formate sowie die Erhaltung lang laufender Daily-Produktionen für das Fernsehen im Focus des Unternehmens. Durch die Nutzung des umfangreichen Formatangebots von ITV, als auch durch noch stärkere Entwicklung eigener Formate und deren erfolgreiche Produktion, soll die Marktstellung kontinuierlich ausgebaut werden.

3. Bestehende Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB)

Niederlassungen unserer Gesellschaft bestehen in den Städten Köln und Berlin, in denen wir Geschäftsräume angemietet haben.

 

Köln, im März 2012

Geschäftsführung

Jan Kromschröder

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ITV Studios Germany GmbH, Köln, (bis 22. November 2011: Granada Produktion für Film und Fernsehen GmbH, Köln) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ITV Studios Germany GmbH, Köln (bis 22. November 2011: Granada Produktion für Film und Fernsehen GmbH, Köln). Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 28. März 2012

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Quitmann, Wirtschaftsprüfer

Meier, Wirtschaftsprüfer

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client = OpenAI()
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        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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