Josef Bindrum & Sohn GmbHHammelburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Josef Bindrum & Sohn GmbH ist ein in den Bundesländern Bayern (verstärkt), Hessen, Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg tätiges, mittelständisches Bauunternehmen. Die Gründung des Bauunternehmens erfolgte 1856 durch Valentin Josef Anton Bindrum. Das seit Gründung familiengeführte Unternehmen wird in der 6. Generation durch die beiden Geschäftsführer Patrick Bindrum und Klaus Hayer vertreten. Der Sitz unserer Gesellschaft ist in Hammelburg. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 60.000,00 €. Die Gesellschaft ist beim Handelsregister Schweinfurt (HRB 1313) eingetragen und zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Das Leistungsspektrum des Unternehmens deckt folgende wichtigen Bereiche der Bautätigkeit ab: - Hochbau (Neubau): Wohnungsbau, öffentliche Bauten, Wirtschaftsbau - Tiefbau: Erschließungsmaßnahmen, Straßen- und Wegebau Dabei werden die Bauhauptgewerke mit eigenem, umfassend qualifiziertem Personal ausgeführt, verstärkt durch den Einsatz ausgesuchter Nachunternehmer und Fachkräfte aus dem europäischen Ausland. Der Schwerpunkt liegt derzeit im Gebäudebau; je nach Auftragsbestand können die Anteile der angeführten Bereiche an der Gesamtleistung variieren. Die Josef Bindrum & Sohn Projekt GmbH, eingetragen beim Handelsregister Schweinfurt (HRB 8448), ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Josef Bindrum & Sohn GmbH. 2. Forschung und Entwicklung Unser Ziel im Bereich der Entwicklung ist es, unser Bauwesen mittels Anwendung innovativer Strategien, Konzepte, Verfahren, Techniken und Materialien zukunftsweisend und nachhaltig weiterzuentwickeln. Dies zeigt sich in Bereichen wie Mobilität, Arbeitssicherheit und Gesundheit, Digitalisierung sowie Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Beispielsweise wird der Fuhrpark des Unternehmens schrittweise auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Vor diesem Hintergrund wurde auch die entsprechende Ladeinfrastruktur (inkl. eigener Stromerzeugung via Photovoltaikanlagen) auf dem Betriebsgelände ausgebaut. Vom Wahlrecht der Aktivierung von Entwicklungskosten wurde kein Gebrauch gemacht. Forschungskosten fielen wie im Vorjahr keine an. II. Wirtschaftsbericht 1. 1887531394 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1887531394FMFelix MützelQuelle für diesen Abschnitt ist die Handreichung des Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB), die auf den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und das Statistische Bundesamt abstellt. Die konjunkturelle Entwicklung im Bauhauptgewerbe ist weiterhin gespalten: Während Wohnungs- und Wirtschaftshochbau mit einer verfestigten Nachfrageschwäche kämpfen, profitiert der Wirtschaftstiefbau von den Investitionen in die Energie- und Mobilitätswende: Die Auftragseingänge im Tiefbau stiegen 2024 um 5,7 %, während der Hochbau einen Rückgang um 4 % verzeichnete. Über alle Sparten gesehen sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe seit 2021 um 13 % (real) zurückgegangen. Viele Betriebe können ihre Kapazitäten nicht vollständig auslasten, was die Investitionsbereitschaft sowie die Einstellung neuer Mitarbeiter hemmt. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel, insbesondere im Tiefbau, eine zentrale Herausforderung. Das Jahr 2024 startete mit einem Auftragsbestand von 72,9 Mrd. € für das Bauhauptgewerbe (nominal +7 %, real +5 %). Doch am Ende des Jahres hat der Umsatz mit 163 Mrd. € knapp das Niveau des Vorjahres gehalten (nominal +0,5 %; rechnet man 1,7 % Preisentwicklung heraus: real -1,2 %). Ursache der seit 2022 stagnierenden Umsätze sind die massiven Unsicherheiten der letzten 3 Jahre: Hohe Bauzinsen, Inflation und Baukosten, hohe Energiepreise, unzuverlässige und unzureichende Förderpolitik sowie knappe öffentliche Bauetats haben dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Bei nominal stagnierenden Umsätzen wurde real im gleichen Zeitraum um 11 % weniger gebaut. Denn unsichere politische Rahmenbedingungen verhindern Bauprojekte, die über Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte hinweg finanziert werden. Während das BIP 2024 um 0,2 % zurückging, sanken die Bauinvestitionen vergleichsweise überproportional um 3,5 %. Die Unterauslastung der Kapazitäten hat dazu geführt, dass nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus auf 928.0000 Beschäftigte die Beschäftigtenzahl 2024 erstmals um 12.000 zurückgegangen ist. In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab: Im Wohnungsbau wirkt sich die unzureichende Neubauförderung aus: Von den jährlich angestrebten 400.000 Wohneinheiten (WE) bleibt Deutschland weit entfernt. Für 2024 erwarten die Spitzenverbände der Bauwirtschaft nur noch 250.000 bis 255.000 Fertigstellungen (Vorjahr: 294.400 WE). Die Rahmenbedingungen - stark gestiegene Bau- und Finanzierungskosten - bleiben ungünstig. Insgesamt sank der Umsatz im Wohnungsbau 2024 um knapp 6 % auf 54,5 Mrd. € (real -7,5 %). Und die Talsohle ist noch nicht durchschritten: Mit nur 216.000 genehmigten Wohnungen im Jahr 2024 wurden rund 150.000 WE weniger erreicht als jeweils in den Jahren 2020, 2021 und 2022. Dieser Rückgang bei den Genehmigungen wird sich auf die Auftragszahlen 2025 auswirken. Der Wirtschaftsbau erzielte mit knapp 62 Mrd. € zwar ein nominales Plus von ca. 2,4 % (real +0,6 %), das jedoch allein auf das Wachstum im Tiefbau zurückzuführen ist (nominal +7,5 %, real +5,7 %). Dort sorgen Projekte der Energie- und Mobilitätswende - vom Schienenausbau über Stromtrassen bis hin zum Breitbandausbau - für anhaltende Nachfrageimpulse. Die Auftragsbestände sind 2024 im Wirtschaftstiefbau um 20 % gestiegen. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Wirtschaftshochbau ein Minus von 1,9 % (real -3,6 %). Zinsen und Energiepreise bremsen die verarbeitende Industrie und deren Neigung zu investieren. Die Auftragseingänge gingen demzufolge 2024 zurück. Der öffentliche Bau erzielte 2024 einen Umsatz von gut 47 Mrd. €, was einem Zuwachs von 6,2 % entspricht (real +4,4 %). Laut KfW-Kommunalpanel ist der Investitionsstau allein in den Kommunen inzwischen auf 186 Mrd. € angestiegen (Stand: 2023). Durch unzureichende öffentliche Budgets wird der Investitionsstau weiter verschärft. 2. Geschäftsverlauf Die Bautätigkeit war in den ersten Monaten des Jahres kurz durch Kälte und Frost bedingt. Die Josef Bindrum & Sohn GmbH konnte die Wintermonate 2023/2024 nutzen, um Aufträge aus dem Vorjahr fertigzustellen. In den traditionell ruhigeren ersten Monaten des Jahres absolvierten die Mitarbeitenden die jährlichen Schulungen in relevanten Bereichen wie Sicherheit, Qualitätsmanagement und Baurecht. Auf Unternehmensebene werden als zentrale Steuerungsgrößen das Rohergebnis, die Rohergebnisrendite nach Steuern und die Eigenkapitalquote verwendet. Diese finanziellen Leistungsindikatoren werden unverändert zum Vorjahr angewendet. Es werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur internen Steuerung der Gesellschaft verwendet. Das Rohergebnis sank im Geschäftsjahr von TEUR 10.394 im Vorjahr um 17,3 % auf TEUR 8.594 deutlich. Diese Entwicklung liegt leicht über den prognostizierten Erwartungen des Vorjahres und ist im Wesentlichen durch eine im Vergleich zur Prognose tatsächlich besseren Materialaufwandsquote begründet bzw. auf einen geringeren Kosteneinfluss von Lieferengpässen bzw. Preisschwankungen am Rohstoffmarkt als angenommen zurückzuführen. Die Rohergebnisrendite hat sich im Geschäftsjahr von 1,7 % um 0,9 %-Punkte spürbar verbessert. Dies weicht jedoch von der Vorjahresprognose erheblich ab, die von einer moderat besseren Rohergebnisrendite ausgegangen war. Die Renditeminderung war hauptsächlich auf eine in größerem Umfang erforderlichen, nicht geplanten Abschreibung, einer Schlussabrechnungsforderung für erbrachte Bauleistungen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote lag im Geschäftsjahr bei 19,0 % und damit über dem Vorjahr, jedoch geringfügig unter der Vorjahresprognose von 20,0 %. Weitere Einzelheiten zu den Entwicklungen im Geschäftsjahr sind Abschnitt II. 3. Lage der Gesellschaft dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit blieben im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr konstant und hatten somit keinen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens. Die Wettbewerbsposition konnte im Geschäftsjahr aufgrund von erhöhten Bauaufträgen im Zusammenhang mit der positiven Entwicklung des Projektgeschäfts des Tochterunternehmens gestärkt werden. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Die Lage des Unternehmens war geprägt durch die rückläufige Entwicklung des Rohergebnisses, die auf die im Vergleich zum Vorjahr signifikant gesunkene Gesamtleistung bei annähernd gleicher Materialaufwandsquoten zurückzuführen war. Abgeleitet aus den Auftragsvolumina gliedern sich unsere Ergebnisquellen wie folgt: scroll
Mit diesen beiden Hauptgeschäftsfeldern ist die Gesellschaft gut aufgestellt und kann auf Marktentwicklungen flexibel reagieren. Daneben stützt sich die gute Wettbewerbsposition in erster Linie auf die gute Qualität der ausgeführten Baumaßnahmen. Die Analyse der wesentlichen Veränderungen in den GuV-Positionen stellt sich wie folgt dar: Im Berichtsjahr war eine Reduzierung des Personalaufwands von TEUR 5.990 auf TEUR 5.065 zu verzeichnen. Die reduzierten Personalkosten entstanden aufgrund der im Jahresdurchschnitt um drei gesunkene Gesamtzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr. Zudem wurden im Vorjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 813 für die in den Vorjahren fehlerhafte Bewertung der Pensionsrückstellungen nachgeholt, hierbei handelte es sich um einen Einmaleffekt. Die Personalkostenquote stieg von 57,6 % im Vorjahr auf 58,9 % im Geschäftsjahr. Die prozentuale Personalkostenerhöhung lag damit bei 15,4 % und damit in annähernder Übereinstimmung mit der Reduzierung des Rohergebnisses mit 17,3 %. Die Abschreibungen des Anlagevermögens reduzierten sich absolut betrachtet von TEUR 394 auf TEUR 374. Bei einem gleichzeitig überproportional gesunken Rohergebnis ergab sich daher eine im Vergleich zum Vorjahr signifikant um 0,6 %-Punkte verschlechterter Abschreibungsquote von 4,4 %. Hauptursache für die absolut betrachtet annähernd gleich gebliebenen Abschreibungen auf Anlagevermögen waren ersatzbeschaffungsbedingte Abschreibungen, die die abgangs- bzw. vollabschreibungsbedingten Abschreibungen kompensierten. Anhand dieser verschlechtern Kennzahl wird die im Geschäftsjahr leicht reduzierte Kapazitätsauslastung unserer betrieblichen Fixkostenstrukturen deutlich. Der Aufwand für die Einzelwertberichtigung auf die Schlussforderung für erbrachte Bauleistungen, die die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen überschreiten, betrug TEUR 360 und entspricht dem halben Nennbetrag der bestrittenen Schlussforderung gegen den Auftraggeber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von TEUR 3.069 im Vorjahr um TEUR 483 auf TEUR 2.586 im Berichtsjahr. Die Aufwandsquote verschlechterte sich lediglich marginal um 0,6 %-Punkte auf 30,1 %, was im Wesentlichen den stabilen Fixkosten in den Kostenblöcken Raumkosten, Versicherung und Beiträgen, Reparaturen und Instandhaltungen, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten sowie den sonstigen Betriebs- und Verwaltungskosten geschuldet war. Deutliche Abweichungen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich in gesunkenen Kosten für Diesel und Benzin aufgrund im Vergleich zum Vorjahr im Jahresdurchschnitt günstigeren Treibstoffpreisen, reduzierten Kosten für Versicherungen durch Wechsel der Versicherer, einmaligen Werbe- bzw. Messekosten sowie höheren pauschalen Kosten für Gewährleistungsverpflichtungen im Vorjahr sowie Minderaufwendungen für Mieten von beweglichen Gegenständen. Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich um TEUR 68 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR -230 im Berichtsjahr. Diese positive Entwicklung war maßgeblich Folge der gesunkenen Inanspruchnahme von langfristigen Bankkrediten, deren Zinssätze gegenüber dem Vorjahr unverändert blieben. Der Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 174 um TEUR 45 auf TEUR 219, was einer relativen Erhöhung der Rohergebnisrendite von 1,7 % auf 2,5 % entspricht. 3.2 Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr robust entwickelt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten einschließlich der Anleihen machten 32,8 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 34,7 %). Die absolute Vermehrung der Bank- und Anleiheschulden um TEUR 115 zum Bilanzstichtag resultierte aus den planmäßigen Tilgungen von Bankdarlehen in Höhe von TEUR -350, einer Aufnahme von Kontokorrentinanspruchnahmen von TEUR 460 sowie einer geringfügigen Kreditaufnahme aus der Stichtagsabgrenzung von Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 5. Die Kontokorrentinanspruchnahme erfolgte während des gesamten Geschäftsjahres innerhalb der vereinbarten Kreditlinien. Die gezahlten Zinsen für das verzinsliche Fremdkapital betrugen im Geschäftsjahr TEUR 311. Diesen stehen Einzahlungen aus Zinsen und Dividenden von insgesamt TEUR 80 gegenüber. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 10,6 % der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 11,8 %. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Ersatzinvestitionen in das Sachanlagenvermögen zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit unserer Bautätigkeiten von insgesamt TEUR 120 getätigt. Die größten technischen Investitionen entfielen auf die Anschaffung von fünf Wallboxen in Höhe von insgesamt TEUR 13, EDV-Hardware für rund TEUR 10, mehrerer Werkzeuge und Kleinmaschinen für zusammen TEUR 37 sowie Gerüst- und Schalungsmaterial für TEUR 21. Darüber hinaus wurden Geringwertige Wirtschaftsgüter von insgesamt TEUR 31 erworben, die sofort als Aufwand in den Jahresabschreibungen enthalten sind. In Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden im Berichtjahr Investitionen in Höhe von TEUR 16 getätigt, die auf eine Bau-Software entfallen. Die Zugänge im Finanzanlagevermögen entfielen in Höhe von TEUR 150 auf Auszahlungen aus der Darlehensgewährung an ein verbundenes Unternehmen, Anschaffungskosten für Zugänge von Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt TEUR 48 bzw. Abgängen aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt TEUR 338 sowie die Erhöhung der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen für Pensionszusagen in einem Gesamtbetrag von TEUR 25. Aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens konnten Einnahmen von TEUR 3 erzielt werden. Zudem ergaben sich aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlagevermögens Einnahmen in Höhe von TEUR 352. Das Anlagevermögen ist langfristig durch unser Eigenkapital, die Pensionsrückstellungen (saldiert) und Bankdarlehen gedeckt. Die Anlagendeckung II, d.h. das Verhältnis von Anlagevermögen zum Eigenkapital zuzüglich des langfristigen Fremdkapitals, beträgt im Berichtsjahr 211,6 % gegenüber dem Vorjahr von 176,6 %. Die Einhaltung dieser langfristigen Finanzierungsregel in beiden Geschäftsjahren lag im Wesentlichen an einer im Vergleich zum Vorjahr stabilen Relation zwischen dem erhöhten Buchwert des Anlagevermögens zum gestiegenen Betrag des langfristigen Eigen- und Fremdkapitals. Die Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Bankbestände überstiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Ergebnis betrug der positive Bestand des Working Capital TEUR 4.728 zum Bilanzstichtag, was einem Plus von TEUR 1.053 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten von zusammen TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 384) sowie den jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten von TEUR -2.533 (Vorjahr: TEUR -2.073), nahm während des Geschäftsjahres um TEUR -799 ab (Vorjahr: TEUR +386) und entfiel auf die folgenden Cashflowpositionen: scroll
3.3 Vermögenslage Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens hat nur unwesentliche Änderungen erfahren haben. Das Anlagevermögen wurde insgesamt durch Ersatzinvestitionen in das Sachanlagevermögen und Desinvestition in das Finanzanlagevermögen verringert. Die Anlagenintensität, d.h. das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen, hat sich daher deutlich positiv von 22,0 % im Vorjahr auf 16,9 % im Berichtsjahr um -5,1 %-Punkte reduziert. Die Veränderung des Eigenkapitals unserer Gesellschaft war durch die Thesaurierung der Jahresergebnisse gekennzeichnet. Aus der Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 219 erwirtschaftet werden, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dadurch und lag mit 19,0 % leicht über dem Vorjahr mit 18,6 %. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Geschäftsjahr war im operativen Bereich durch einen konsolidierten Geschäftsverlauf gekennzeichnet, welcher auf eine rückläufige Gesamtleistung bei annähernd konstanter Materialaufwandsquote und dadurch gesunkenem Rohergebnis zurückzuführen ist. Das bessere Jahresergebnis ist im Wesentlichen durch eine fehlerhafte Bewertung der Pensionsrückstellungen der Vorjahre und eine geringere Einzelwertberichtigung auf eine Schlussabrechnungsforderung aus erbrachten Bauleistungen in unüblicher Höhe begründet. Wir betrachten den Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres als zufriedenstellend. III. Prognosebericht 1. 1279716817 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 1279716817FMFelix MützelQuelle für diesen Abschnitt ist die Handreichung des Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB), die auf den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und das Statistische Bundesamt abstellt. Für 2025 sind die Geschäftserwartungen der Unternehmen verhalten. Vor allem wegen der geringen Nachfrage im Wohnungsbau dürfte 2025 das fünfte Jahr in Folge mit realen Umsatzverlusten sein: Bei einer Preisentwicklung von etwa 2,5 % prognostizieren die Spitzenverbände der Bauwirtschaft ein weiteres Absinken der Umsätze im Bauhauptgewerbe von real -2,3 % (nominal +0,2 %). Es zeichnet sich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ab - bei nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen. Wegen nicht ausgelasteter Kapazitäten, vor allem im Wohnungsbau, wird die Zahl der Beschäftigten 2025 wohl zum zweiten Mal hintereinander zurückgehen, um etwa 7.000 Beschäftigte, schätzen die Bauverbände, dann auf eine Zahl von 909.000. Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht. Nachdem die deutsche Wirtschaft 2024 um 0,2 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2025 ein Wachstum des BIP von 1,1 %. In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus: Die Zahl der Baugenehmigungen ist 2024 im Wohnungsneubau noch einmal um knapp 20,0 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. So wurden 50.667 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt; 2021 waren es noch 126.000. Im Mehrfamilienhausbau gab es 2024 immerhin 114.227 Baugenehmigungen. 2021 hatte die Zahl noch bei 193.600 gelegen. Die Spitzenverbände der Bauwirtschaft prognostizieren daher auch für 2025 einen Rückgang der Umsätze im Wohnungsbau von 4,5 % auf 52 Mrd. € (real -6,8 %). Bei den Fertigstellungen beläuft sich die Prognose auf 225.000 bis 230.000 Wohneinheiten. Im Wirtschaftsbau rechnen die Spitzenverbände 2025 mit einem Umsatz von ca. 63 Mrd. € (nominal +2,3 %, real -0,1 %). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 32 Mrd. € erreicht (nominal +7,0 %). Dort sorgt weiterhin die Energie- und Mobilitätswende für anhaltende Nachfrageimpulse im Infrastrukturbau. Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. € umgesetzt werden (nominal -2,0%). Mit einem Anteil von 60,0 % an den öffentlichen Bauinvestitionen sind die Kommunen der größte Auftraggeber im öffentlichen Bau. Doch die unzureichenden Budgets verschärfen den Investitionsstau bei den Kommunen immer stärker. Für 2025 prognostizieren die Bauverbände stagnierende Umsätze im öffentlichen Bau (48,6 Mrd. €, nominal +2,7 %, real +0,2 %). Ein deutlicher Impuls könnte von dem im März 2025 im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beschlossenen Sondervermögen über 500 Mrd. € für die Infrastruktur ausgehen, zumal davon ein Fünftel für Kommunen und Länder reserviert ist. Unklar ist aber, ob die Pläne so umgesetzt werden und ob der Impuls dann schon Auswirkungen auf das laufende Jahr 2025 haben wird; die Planungsphasen für Infrastrukturprojekte sind lang. 2. Unternehmenserwartungen für das Folgejahr Wegen der hohen Zinsen und Baukosten werden momentan nur wenige Projekte ausgeschrieben. Im Rahmen der Neuwahl des Bundestags versprechen wir uns leicht optimistisch Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur, insbesondere in der Baubranche und zum Bürokratieabbau. Die Geschäftsleitung plant vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Entwicklungen und dem zu erwartenden Auftragsvolumen vorsichtig mit einem Rohergebnis von ca. 8,1 Mio. € und einer Rohergebnisrendite nach Steuern in einer Bandbreite von 3,0 bis 4,0 %. Hinsichtlich des Eigenkapitals zielt die Geschäftsleitung auf eine Quote von mindestens 20,0 % ab. Die grundsätzliche Kostenstruktur in den größeren Positionen (Material-, Personal- und Gerätekosten) sollte sich 2025 ähnlich wie im Vorjahr entwickeln und damit stabil bleiben. Trotz des Nachfrageeinbruchs wollen wir unser gut ausgebildetes Personal halten, um bei einer Erholung wieder schnell durchstarten zu können. Vor dem Hintergrund des sich weiter abzeichnenden Fachkräftemangels halten wir es für notwendig, Leistungsträger - neben anderen Maßnahmen - auch mit einer adäquaten Vergütung an das Unternehmen zu binden. 3. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Insgesamt erachten wir unser Unternehmen als personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Projektentwicklungen bei Stammkunden veranlassen uns daher, auch für 2025 von einer moderat positiven Geschäftsentwicklung auszugehen. Gleichwohl verbleiben Unsicherheiten aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation und des Zinsumfelds. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. I V. Risiko- und Chancenbericht Die Josef Bindrum & Sohn GmbH hat personelle und organisatorische Vorkehrungen für ein Risikomanagement getroffen, das sie in die Lage versetzen soll, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen und gegensteuern zu können. Auch 2024 fand das turnusmäßige Überwachungsaudit durch die Zertifizierung Bau statt. Dabei wurde, wie in den vergangenen Jahren, die hohe Qualität des Managementsystems bestätigt. Die Josef Bindrum & Sohn GmbH ist damit seit 02/2009 lückenlos nach den Vorschriften der Zertifizierung Bau zertifiziert. Weiterhin ist das Unternehmen WHG-Fachbetrieb und stellt sich erfolgreich regelmäßig der Prüfung als fremdüberwachtes Kanalbauunternehmen. Auf eine qualifizierte rechtliche Betreuung ausgewählter Maßnahmen wird Wert gelegt. Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig juristisch überprüft, die Bonität der Auftraggeber während der Bauzeit von einer Wirtschaftsauskunftei überwacht. Die Geschäftsleitung überwacht die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft anhand interner Auswertungen, insbesondere zur Liquiditäts- und Rentabilitätslage. Anhand monatlicher Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie wöchentlicher Baubesprechungen, in denen auch der Zahlungsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bauleiter und Poliere. Ablauforganisatorische Regelungen, Richtlinien und Anweisungen sind verankert. Risiken wie Kalkulationsfehlern, Verzug bei der Fertigstellung, Kostenüberschreitungen, etwaigen Mängeln sowie ausbleibenden Zahlungseingängen soll auf diese Weise proaktiv entgegengewirkt werden. Die Baubranche ist nach wie vor durch einen starken Preiswettbewerb und schwankende Auftragsvolumina gekennzeichnet, die anders als erwartet zu niedrigeren Margen führen könnten, insbesondere dann, wenn unser Unternehmen seine gesteckten Qualitäts- und Prozessziele nicht erreicht. Durch unsere sorgfältige Kalkulation, strukturierte Arbeitsvorbereitung und Abarbeitung von Projekten sowie den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden wirken wir durch einen Stammkundenkreis dem entgegen. Auch in angespannteren Perioden soll uns dadurch ein gewisser Grundumsatz gesichert und Schwankungsrisiken gemindert werden. Ein deutlicher Impuls könnte ab 2026 von dem im März 2025 im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beschlossenen Sondervermögen über 500 Mrd. € für die Infrastruktur ausgehen. Vorausgesetzt, dass die große Koalition zustande kommt und die geplanten Finanzmittel in die Haushalte überführt werden, würde dies einen langfristig stabilen Investitionsrahmen für die nächsten 10 Jahre bedeuten, mit dem der Investitionsstau wirksam abgebaut werden könnte. Dies würde die Umsatzentwicklung im öffentlichen Bau perspektivisch stützen, zumal ein Fünftel des Sondervermögens für Kommunen und Länder reserviert ist. Aus der anhaltenden Diskussion um den Klimawandel und der daraus erwachsenden Notwendigkeit, den privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäudebestand energetisch zu sanieren, ergeben sich Wachstumschancen für die Branche und damit implizit auch für unser Unternehmen, die über den in unserer Unternehmensplanung festgelegten Potentialen liegen. Darüber hinaus arbeiten wir zusammen mit unserem Tochterunternehmen an der Weiterentwicklung von Prozessen, um Marktchancen zur Entwicklung von Lebens- und Gewerberaum nutzen zu können. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen, wenngleich unvorhergesehene Unsicherheiten aufgrund des anhaltenden Ukrainekriegs und der damit verbundenen Energie- und Rohstoffrisiken verbleiben. Durch die Digitalisierung zahlreicher betrieblicher Prozesse konnten wir deutliche Effizienzvorteile erzielen, die uns helfen, die Qualität zu verbessern, Abstimmungsdefizite zu vermeiden und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen. Die schrittweise Optimierung unserer IT-Infrastruktur schlägt sich zum Teil auch in organisatorischen Maßnahmen nieder. Die IT-Sicherheit wird in enger Zusammenarbeit mit unserem IT-Dienstleister kontinuierlich auf dem aktuellen Stand gehalten. Wir sehen uns daher potenziellen IT-Risiken wie Infrastruktur- oder Systemausfällen gegenüber gut positioniert. Die Fachkräftesicherung bleibt ein Risiko für die Geschäftsentwicklung. Wir arbeiten daher kontinuierlich daran, unser Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Die geplanten Maßnahmen gehen dabei weit über die Außendarstellung des Unternehmens hinaus. Uns ist sehr daran gelegen, unsere Leistungsträger auch weiterhin zu binden und die Mitarbeiterzufriedenheit aufrecht zu erhalten. Hierfür werden vielfältige interne und externe Maßnahmen ergriffen (z. B. Marketing, Workshops, Öffentlichkeitsarbeit). Nicht ganz einfach gestaltet sich der Spagat zwischen einer ausreichenden, qualitativ hochwertigen Personaldecke und einer gebotenen Vorsicht bei dauerhaften Kostenbelastungen im Hinblick darauf, dass sich die Auftragslage auch wieder verschlechtern könnte. Wir arbeiten daher eng mit Nachunternehmern zusammen, um Auftragsspitzen abzudecken und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Die Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen bilden wir im Rahmen unserer Unternehmensplanung über entsprechende pauschale Wertminderungen ab. Darüberhinausgehende, relevante Unsicherheiten sind uns aktuell nicht bekannt bzw. keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten anhängig. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu einem Teil unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien der Hausbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jede nennenswerte Anlageninvestition ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren- und Mahnungsmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor der Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität des potenziellen Kunden. Unterschrift der Geschäftsführung
Hammelburg, 11.11.2025 Patrick Bindrum, Geschäftsführer Klaus Hayer, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Josef Bindrum & Sohn GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschluss wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit unterstellt. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände entsprechen den zulässigen Höchstsätzen nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Tabellen. Die Spanne der angewandten Nutzungsdauern bewegt sich zwischen ein und 20 Jahren. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Vermögensgegenstände werden im Anlagenspiegel unter den Anschaffungs- und Herstellungskosten in der Spalte "Zugänge" und die planmäßigen Geschäftsjahresabschreibungen unter den Abschreibungen in der Spalte "Abschreibungen Geschäftsjahr" ausgewiesen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen an verbundene Unternehmen zum Nennwert - Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten - Rückdeckungsversicherungen zu fortgeführten Anschaffungskosten entsprechend der Deckungskapitalien der Versicherungsverträge zuzüglich verzinslich angesammelter Überschussanteile unter Beachtung des Rechnungslegungshinweises des Instituts der Wirtschaftsprüfer IDW-RH FAB 1/021 Soweit erforderlich, wurden die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden mit den Material- und Lohneinzelkosten zuzüglich angemessener Teile der notwendigen Gemeinkosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit ihrem Nennbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die sonstigen Wertpapiere wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert anzusetzen war. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Berichtsjahr ausschließlich Ausgaben i.S.d. § 250 Abs. 1 HGB. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Erfolgsauswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungszinssatzes wurden im Personalaufwand ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten und Anleihen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen dem handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Ertragsteuersatzes von 29,1597 %. Die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde aktiviert, deren Ausweis erfolgte unter den aktiven latenten Steuern saldiert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen vom Posten Vorräte abgesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.446.735,19 EUR (Vorjahr: 2.254.549,30 EUR), darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: 0,00 EUR (Vorjahr: 40.126,97 EUR) Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 45.922,50 EUR (Vorjahr: 120.780,00 EUR), darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: 0,00 EUR (Vorjahr: 120.780,00 EUR) 2. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. scroll
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3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 24.773,05 EUR (Vorjahr: 46.508,88 EUR). scroll
4. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 322.980,78 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt: scroll
5. Pensionsrückstellungen Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: scroll
Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Auflösung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht, die Überdeckung beträgt zum 31.12.2024 4.972,00 EUR (Vorjahr: 4.972,00 EUR). Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren von 1,90 % und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben von 1,96% Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von - 16.428,00 EUR. 6. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. scroll
7. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.847.894,99 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Pfandrechte an unbeweglichen Sachen, Buchgrundschulden - Sicherungsabtretung von Forderungen, Globalzession - Sicherungsabtretung von Tagesgeld- und Wertpapierdepotkonten - Sicherungsübereignungen bewegliches Sachanlagevermögen Darüber hinaus bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. 8. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: scroll
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Aus dem bisherigen Zahlungsverhalten und der nach unserer Risikoeinschätzung guten Bonität des verbundenen Unternehmens ergeben sich keine Hinweise für eine Inanspruchnahme aus der gewährten Sicherheit für die fremde Darlehensschuld. Gegenüber Auftraggebern bestehen unselbständige Gewährleistungspflichten als Bestandteile der Werk- und Dienstleistungsverträge. Hierbei handelt es sich um geschäfts- und branchenübliche Garantien hinsichtlich der Zusicherung der vertraglich geschuldeten Eigenschaften von Bauleistungen. 9. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.169.099,10 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: scroll
IV. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: scroll
3. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet: scroll
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4. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehendes Unternehmen berichtet: scroll
5. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 219.190,80 EUR. Der Gewinnvortrag vor Verwendung beträgt 1.671.040,62 EUR. Auf neue Rechnung werden 219.190,80 EUR vorgetragen. 6. Unterschrift der Geschäftsführung
Hammelburg, 11. November 2025 Patrick Bindrum Klaus Hayer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.01.2026 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Josef Bindrum & Sohn GmbH, Hammelburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Josef Bindrum & Sohn GmbH, Hammelburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Josef Bindrum & Sohn GmbH, Hammelburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 22024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 26. Januar 2026 Rödl Audit GmbH gez. Groll, Wirtschaftsprüfer gez. Broda, Wirtschaftsprüfer |
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Josef Bindrum & Sohn GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Am Stöckleinsbrunnen 2
97762 Hammelburg-Westheim - Handelsregister
- HRB 1313, Schweinfurt
- Eintragungsdatum
- 23. Januar 1985
- Branche
-
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau) - Unternehmenszweck
- Die Führung eines Bauunternehmens in den Bereichen Hoch-, Tief- und Straßenbau sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte und Handlungen einschließlich der Tätigkeiten nach § 34 c, Abs. 1 der Gewerbeordnung (nur reine Bauträgertätigkeit).
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 79,9 % 9,10 Mio
- Anlagevermögen 16,9 % 1,92 Mio
- Aktive latente Steuern 2,8 % 323,0 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 43,7 k
- Verbindlichkeiten 57,9 % 6,60 Mio
- Rückstellungen 23,1 % 2,63 Mio
- Eigenkapital 19,0 % 2,16 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73,3 % 59,3 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 26,7 % 21,6 k
- Personalaufwand 59,9 % 5,06 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 30,6 % 2,59 Mio
- Abschreibungen 4,4 % 373,6 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,7 % 311,3 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,2 % 102,1 k
- Sonstige Steuern 0,2 % 17,3 k
- Rohergebnis 8,59 Mio
- Ergebnis nach Steuern 236,5 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 219,2 k
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Klaus Hayer
seit 2003 Geschäftsführer
-
Patrick Dipl.Ing. (FH) Bindrum
seit 2003 Geschäftsführer
-
Joachim Broller
seit 2015 Prokura
-
Matthias Knoblauch
seit 2019 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Patrick Bindrum
95,0 %
57k €
-
K**** H****
5,0 %
3k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
P****** B******
≥25%
95,0 %
Beteiligungen an
- Josef Bindrum & Sohn Projekt GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2024
-
04.03.
Austritt einer PositionT**** Z****** · Einzelprokura
- 2021
-
17.06.
Berichtigung personenbezogener DatenPatrick Dipl.Ing. (FH) Bindrum · Geschäftsführer
-
17.06.
Änderung der VertretungsbefugnisMatthias Knoblauch · Prokura
- 2019
-
04.10.
Berichtigung personenbezogener DatenKlaus Hayer · Geschäftsführer
-
04.10.
SatzungsänderungJosef Bindrum & Sohn GmbH
-
04.10.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsJosef Bindrum & Sohn GmbH
-
27.06.
Eintritt eines MitgliedsT**** Z****** · Einzelprokura
-
06.05.
Eintritt eines MitgliedsMatthias Knoblauch · Einzelprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- bindrum.com AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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