aktiv Rechtsform GmbH

Kaiser GmbH Oberflächentechnik

Erndtebrück ·HRB 6468 Siegen ·kaiser-oberflaechentechnik.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Jägersgrund 12
57339 Erndtebrück
Handelsregister
HRB 6468, Siegen
Eintragungsdatum
5. Februar 1986
Branche
Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen
Eingetragenes Kapital
150.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Die Herstellung von Metallwaren, die Be- und Verarbeitung von Metallen und anderen Werkstoffen, insbesondere deren erosive Oberflächenbearbeitung und/oder elektrostatische Kunststoff- Pulverbeschichtung.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
77
Bilanzsumme 2024
4,82 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 4,82 Mio
  • Anlagevermögen 83,5 % 4,02 Mio
  • Umlaufvermögen 16,2 % 782,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 12,7 k
Passivseite 4,82 Mio
  • Verbindlichkeiten 46,1 % 2,22 Mio
  • Eigenkapital 41,8 % 2,01 Mio
  • Rückstellungen 12,1 % 581,3 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 961,8 k
  • Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Gewinn/Verlust 99,7 % −959,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,3 % 2,7 k
Aufwendungen 9,20 Mio
  • Personalaufwand 51,9 % −4,77 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 41,3 % −3,80 Mio
  • Abschreibungen 6,4 % −585,2 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % −41,1 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −556
  • Rohergebnis 10,16 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 959,7 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Sascha Paduch seit 2006 Geschäftsführer
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

  • V****** R****** 0,00 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 06.11.
    Unternehmensvertrag
    Kaiser GmbH Oberflächentechnik
  3. 2022
  4. 08.03.
    Austritt einer Position
    J*** S***** · Geschäftsführer
  5. 2020
  6. 21.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    J*** S***** · Geschäftsführer
  7. 2015
  8. 09.11.
    Unternehmensvertrag
    Kaiser GmbH Oberflächentechnik
  9. 21.10.
    Unternehmensvertrag
    Kaiser GmbH Oberflächentechnik
  10. 11.05.
    Austritt einer Position
    A*** K***** · Geschäftsführer
  11. 2013
  12. 08.03.
    Satzungsänderung
    Kaiser GmbH Oberflächentechnik
  13. 08.03.
    Austritt einer Position
    J****** K***** · Geschäftsführer
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Kaiser GmbH Oberflächentechnik

Erndtebrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A) Grundlagen des Unternehmens

I) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kaiser GmbH Oberflächentechnik (nachfolgend Kaiser genannt) ist seit 1976 ein führender * Anbieter auf dem Gebiet der Lohnbeschichtung. Die Kernkompetenzen von Kaiser liegen in den Bereichen KTL-, Pulver- und Zinklammellenbeschichtung sowie allen damit einhergehenden Serviceleistungen, Montagen, Kontrollen oder Verpackungen.

II) Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt eigene Forschungen und Entwicklungen im Bereich des Gestellbaus mit 3 Mitarbeitern.

B) Wirtschaftsbericht

I) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 war durch einige Herausforderungen beeinflusst, darunter globale Störungen, wie die Spannungen im asiatisch-pazifischen Raum und der Krieg in der Ukraine, die ein Klima der Unsicherheit und des Zögerns schufen.

Darüber hinaus beeinflussten, insbesondere in der für uns äußerst relevanten Automobilindustrie, Knappheiten von Mikrochips, Rohmaterial und Arbeitskräfte, fast jeden Berührungspunkt der Lieferkette und somit unsere Kunden.

Ein weiterer Kostentreiber blieb wie im Jahr 2022, trotz staatlicher Unterstützung, der Bereich Energiebeschaffung, hier im speziellen Gas und Strom.

Trotz der krisenbedingten Hürden konnte die inländische Automobilindustrie in 2023 ein gemäßigtes Wachstum verzeichnen. Die Verkaufszahlen von Personenkraftwagen liegen mit einem Zuwachs von ca. 13% über dem Niveau von 2022 allerdings immer noch ca. 24% hinter dem Vor-Pandemie-Niveau von 2019.

II) Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der inländischen Autoproduktion wider. Der Umsatz liegt mit T€ 11.200 ca. 10% über dem des Vorjahres. Die Umsatzerlöse lagen allerdings rd. T€ 400 hinter unserer Prognose. Ursächlich dafür ist, dass die geplanten Stückzahlen im Bereich der Automobilindustrie geplant abgerufen wurden.

Die internen Gegenmaßnahmen aus 2022 zur Bewältigung der Krise zeigen in 2023 insgesamt deutlich über unsere Prognose hinaus ihre Wirkung, wodurch sich das Ebitda (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) gegenüber 2022 von minus T€ 280 auf ein positives Ergebnis von T€ 1.600 erheblich verbessert und damit unsere Erwartung übertroffen hat. Hier wirkt sich wesentlich die doppelt positive Wirkung der staatlichen Fördermaßnahmen im Rahmen der Energiekrise sowie die gleichzeitig sinkenden Energiepreise aus. Unter Berücksichtigung der unverändert hohen Abschreibungen - bei sehr niedrigem Investitionsbedarf - und der Zinsaufwendungen verbleibt ein Jahresgewinn von T€ 1.000 gegenüber einem Verlust von T€ 1.000 des Vorjahres.

Für 2024 erwarten wir einen leichten Umsatzanstieg von 3 % auf T€ 11.500, der zum Teil auf Preisanpassungen und leichtem Volumenzuwachs zurückzuführen ist. Damit wird ein positives Ebitda von ca. T€ 1.380 erwartet, was unter Berücksichtigung der durch die hohen Investitionen nach dem Brandschaden 2013 vorzunehmenden Abschreibungen zu einem weiteren positiven Jahresergebnis (T€ 750) gemäß Planung führen wird.

III) Lage des Unternehmens

1) Ertragslage

In 2023 beträgt der Umsatz vor allem wegen der umgesetzten Preiserhöhung T€ 11.200 und liegt damit um ca. 10 % über dem Niveau des Vorjahres.

Der positive Cashflow ist auch darauf zurückzuführen, dass die stattlichen Fördermaßnahmen im Rahmen der Energiekrise sich auch in 2023 noch zahlungswirksam (+ T€ 250) und zum Teil ergebniswirksam (+ T€ 135) niederschlagen, während die Energiekosten deutlich zurückgegangen sind (- T€ 1.476). Das Ergebnis hängt damit auch stark von der Entwicklung der Energiepreise ab.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ist anders als im Vorjahr positiv und liegt mit T€ 1.000 über unserem Planwert und somit ca. T€ 2.000 über dem Vorjahr. Die wesentlichen Faktoren waren eine weitere Verringerung der Materialaufwandsquote, Einsparungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere im Bereich Energie und die Optimierung der Produktionsabläufe, insbesondere im Bereich der Pulverbeschichtung.

Wir konnten in 2023 neue Kunden bzw. neue Projekte gewinnen und es spricht viel dafür, dass keine Marktanteile verloren wurden. * Die unsichere wirtschaftliche Lage der deutschen Autoproduktion erschwert dennoch unsere Planungsannahmen.

2) Finanzlage

Unser Unternehmen befindet sich durch das erfolgreiche Jahr 2023 in einer guten finanziellen Position, gekennzeichnet durch gemäßigtes Umsatzwachstum und eine effiziente Kostenkontrolle. Ein besonders positives Merkmal unserer Finanzlage ist die nur geringfügige Ausschöpfung unserer Kontokorrentlinien. Dies unterstreicht unsere starke Kapitalbasis und unser effektives Cash-Management.

Die geringe Nutzung der Kreditlinien bietet uns weiterhin finanzielle Flexibilität und stellt eine Reserve dar, die für zukünftige Wachstumsinitiativen oder zur Bewältigung unvorhergesehener Ausgaben genutzt werden kann.

Die Kombination aus Umsatzwachstum, kostenbewusstem Management und einer soliden Kapitalstruktur positioniert unser Unternehmen für anhaltendes Wachstum und Erfolg. Wir sind zuversichtlich, dass diese finanzielle Stabilität uns ermöglichen wird, sowohl kurz- als auch langfristige Ziele zu erreichen.

Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber Banken sind weitgehend langfristiger Natur und durch ausgewählte Aktiva des Unternehmens besichert. Der Kapitaldienst wurde in allen Jahren jederzeit fristgerecht bedient.

Investitionen wurden trotz des positiven Jahres auf das Nötigste beschränkt. Anschaffungen wurden geleast bzw. aus den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert.

3) Vermögenslage

Die Bilanzstruktur des Unternehmens ist sehr solide. Das Anlagevermögen wird durch Eigenkapital und langfristige Bankdarlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote (ohne Gesellschafterdarlehen) liegt mit ca. 57 % weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Jahresgewinn (T€ 959) wurde gemäß dem vorliegenden Abführungsvertrag dem Verrechnungskonto des Gesellschafters gutgeschrieben.

Die hohen Abschreibungen der nach dem Brandschaden neu investierten Maschinen und Anlagen belasten das Ergebnis dennoch überproportional. Trotz der hohen Abschreibung konnte nach den negativen Jahren 2016 - 2022 im Jahr 2023 ein positives Ergebnis (nach Abschreibungen und Zinsen sowie vor Ergebnisabführung) verzeichnet werden.

4) Finanzielle Leistungsindikatoren

Neben den üblichen Leistungsindikatoren wie der Eigenkapitalquote und der Material- und Personalaufwandsquote, stellt die Ebitda-Marge einen wesentlichen finanziellen Leistungsindikator des Unternehmens dar.

Die erwartete positive Ebitda-Marge, die soliden Bilanzrelationen und die Infrastruktur (Maschinen und Anlagen) stimmen uns auch für die mittel- und langfristige Zukunft des Unternehmens positiv.

5) Gesamtaussage

Insgesamt ist die Gesellschaft mit dem krisenbehafteten Verlauf des Geschäftsjahres mehr als zufrieden. Die positiven Erwartungen für 2024 basieren auf einer anhaltenden Stabilität der aktuellen Marktsituation.

C) Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I) Prognosebericht

Unser Unternehmen steht am Beginn eines vielversprechenden Jahres, geprägt von erwartetem weiterem Wachstum und finanzieller Stabilität. Basierend auf den Erfolgen und Lernprozessen des Jahres 2023 und unter der Annahme geopolitischer Stabilität, sind wir für das Jahr 2024 zuversichtlich.

In Bezug auf Investitionen und unsere Kapitalstruktur planen wir auch im kommenden Jahr mit einer geringfügigen Ausschöpfung unserer Kontokorrentlinien. Unsere solide Kapitalbasis wird es uns ermöglichen, Investitionen vorzunehmen, ohne unsere finanzielle Stabilität zu gefährden.

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft einen Umsatz von rd. T€ 11.500 und einen Jahresüberschuss (vor Abführung an die Muttergesellschaft) von rd. T€ 750. Die geplanten Abschreibungen betragen T€ 570, was einen positiven Plan-Cash Flow von T€ 1.320 bedeutet. Größere Investitionen sind wie in 2023 auch für 2024 nicht vorgesehen.

Für 2024 planen wir mit einem Umsatz von T€ 11.450 und mit einem erneut positiven EBITDA von T€ 1.370, was der geplanten Zielgröße von rd. 12 % entspricht.

II) Chancenbericht

Mit den in 2014 und 2015 entstandenen, neuen Produktionsanlagen befindet sich das Unternehmen unverändert in einer guten Ausgangsposition für die Herausforderungen und Chancen der Folgejahre.

Wir gehen davon aus, dass wir auch im Jahr 2024, neben der geplanten Umsatzsteigerung, weitere Optimierungsmaßnahmen zur Steigerung unserer produktiven Leistung durchführen, die unser positives Ergebnis sichern und auch für die Zukunft stabilisiert.

Der Gesellschafter wird das Unternehmen weiterhin unterstützen, um eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu halten * ; die Fortsetzung des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages über den 31.12.2024 wird unterstellt.

III) Einflussfaktoren für das Betriebsergebnis

Operativ werden wir unsere Maßnahmen zur Kontrolle der Beschaffungs- und Prozesskosten fortsetzen. Die Preise für Energie, Erzeugnisse der chemischen Industrie und Transporte können stark schwanken und sind aufgrund der Wettbewerbsverhältnisse durch unsere Gesellschaft nur beschränkt zu beeinflussen. Wesentliche Teile des Energiebedarfs 2024 wurden bereits preislich abgesichert, um diesbezügliche Unsicherheiten zu vermindern.

IV) Prozessmanagement und Personalentwicklung

Zukünftig werden wir aktiv weitere Wachstumsimpulse, sowohl im Blick auf technische Entwicklungen als auch bezüglich neuer Markt- und Kundensegmente, prüfen und verfolgen. Mit der modernen Infrastruktur, weiteren Prozess- und Qualitätsoptimierungen sowie einem verstärkten Fokus auf die Personalentwicklung wollen wir unsere bestehenden Kunden weiter überzeugen und neue Kunden gewinnen.

V) Risikomanagement

1) Das Risikomanagement betrachtet eine angemessene Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft sowie die Sicherung eines Bestandes an jederzeit verfügbarer Liquidität als wichtige Indikatoren. Die Liquidität wird laufend seitens des Managements geprüft.

2) Daneben ist unser Risikomanagement durch entsprechende Überwachungs- und Berichtsprozesse so ausgestattet, dass die zeitnahe Information der Geschäftsleitung über alle wesentlichen Risiken gewährleitet ist.

3) Als wesentliche operative Risiken betrachten wir Qualitäts- und Preisrisiken. Der Vermeidung von Qualitätsrisiken dient das eingeführte und zertifizierte Qualitätsmanagementsystem (DIN EN ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, ISO 50001:2018. Die laufende Überwachung und kontinuierliche Verbesserung von Produkt- und Prozessqualität obliegen der Geschäftsleitung.

4) Die Geschäftsleitung ist zudem mit allen wesentlichen Fragen der Einkaufs- und Verkaufspreisgestaltung selbst befasst. Die Preisgestaltung erfolgt unter Beachtung unserer Qualitätsziele und der branchenüblichen Wettbewerbsbedingungen.

5) Es besteht ein nach Art und Umfang ausreichender Versicherungsschutz. Der erfolgreich überstandene Brandschaden aus 2013 hat die Angemessenheit des Versicherungsschutzes bestätigt. Angesichts der branchenüblichen Risiken wird weiterhin auf eine laufende und regelmäßige Abstimmung mit der Feuerwehr Wert gelegt.

6) Möglichen Forderungsausfällen wird durch ständige Debitorenüberwachung und intensives Mahnwesen vorgebeugt. Bei Neukunden und starken Umsatzausweitungen bei Bestandskunden werden Bonitätsprüfungen durchgeführt. Dabei wird auch auf externe Bonitätsunterlagen zurückgegriffen. In erforderlichen Einzelfällen erfolgt die Lieferung nur gegen Vorauskasse.

7) Die Überwachung der rechtlichen Risiken obliegt der Geschäftsführung, die bei Bedarf externen rechtlichen Rat einholt.

8) IT-Risiken werden durch die Geschäftsführung überwacht, die auch den erforderlichen Einsatz externer Spezialisten koordiniert.

9) Der Einsatz von Finanzinstrumenten spielt im Unternehmen keine Rolle.

* Gekennzeichnete Angaben sind ungeprüft.

 

Erndtebrück, den 24. Januar 2024

Sascha Paduch

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.413.571,78 4.945.416,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.608,50 36.499,50
II. Sachanlagen 4.405.963,28 4.908.917,30
B. UMLAUFVERMÖGEN 900.324,87 1.172.029,09
I. Vorräte 199.790,66 210.605,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 698.752,94 960.286,49
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.781,27 1.136,98
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.302,80 12.014,17
5.326.199,45 6.129.460,06

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.012.975,35 3.012.975,35
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.862.975,35 2.862.975,35
B. RÜCKSTELLUNGEN 646.014,95 375.624,18
C. VERBINDLICHKEITEN 1.667.209,15 2.740.860,53
5.326.199,45 6.129.460,06

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 10.158.948,75 9.336.935,34
2. Personalaufwand -4.773.159,65 -4.338.122,28
a) Löhne und Gehälter -4.117.567,74 -3.664.626,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -655.591,91 -673.495,54
- davon für Altersversorgung: EUR 17.771,46 (Vorjahr: EUR 15.152,07)
3. Abschreibungen -585.214,24 -641.336,12
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.802.425,37 -5.276.294,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.653,68 1.106,37
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 780,00 (Vorjahr: EUR 700,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -41.147,07 -75.121,92
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 2.949,02 (Vorjahr: EUR 14.733,62)
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 3.422,46 (Vorjahr: EUR 3.124,54)
7. Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung 959.656,10 -992.832,61
8. Sonstige Steuern -555,93 0,00
9. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Gewinn/Verlust -959.100,17 992.832,61
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma Kaiser GmbH Oberflächentechnik hat ihren Sitz in Erndtebrück. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HR B 6468 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist u.a. gemäß § 265 V HGB i.V.m. § 42 III GmbHG um folgende Posten erweitert worden:

- Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung,

- Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Gewinn / Verlust.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 I HGB).

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

- Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 10 bis 25 Jahre
- Technische Anlagen und Maschinen: 5 bis 15 Jahre
- andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung: 3 bis 14 Jahre

Die Abschreibungsdauer der Ersatzinvestitionen für die durch den Brand am 08.04.2013 zerstörten Maschinen und Anlagen wurde im Geschäftsjahr 2017 von 15 auf 18 Jahre aufgrund einer ursprünglich zu kurz geschätzten Nutzungsdauer verlängert und der tatsächlichen Nutzung angepasst.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde im Jahr des Zugangs gem. § 6 II a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Jahr der Anschaffung und den folgenden 4 Wirtschaftsjahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Seit dem Jahr 2020 wird für geringwertige Wirtschaftsgüter von EUR 250 bis EUR 1.000 EUR gem. § 6 Abs. II a EStG ein Sammelposten gebildet, welcher im Jahr der Anschaffung und in vier weiteren Wirtschaftsjahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet oder auf niedrigere Wiederbeschaffungskosten abgeschrieben. Die fertigen Erzeugnisse und Waren und die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet, die aus Gründen der Wesentlichkeit retrograd aus den Verkaufspreisen ermittelt wurden. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in den Herstellungskosten berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nach Einzelwertberichtigungen um eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung (1 %) gekürzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung von Rückstellungen erfolgt mit demnach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). Es wurde ein Zinssatz über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung zwischen 0,99 % und 1,51 % berücksichtigt. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate.

Die Rückstellung für Pauschalgewährleistungen wurde aufgrund eines anhaltend rückläufigen Aufkommens von Gewährleistungssachverhalten mit 0,50 % (Vorjahr: 0,50%) des garantiebehafteten Umsatzes angesetzt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Rückstellung für Pensionen wurde aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Rückstellung wurde mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung im Anwartschaftsbarwertverfahren berücksichtigt:

1. pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

2. durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

3. es wurde kein Rententrend berücksichtigt sowie keine Lohn- und Gehaltstrends

4. Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.270,58 (im Vorjahr: EUR 9.552,90). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Für den Anlagenspiegel verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Die Gewinnrücklagen von EUR 2.862.975,35 wurden anlässlich des Gewinnabführungsvertrages gebildet und enthalten die nicht ausgeschütteten Gewinne bis zum Abschluss des Gewinnabführungsvertrages aus vororganschaftlicher Zeit.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von EUR 56.300 (im Vorjahr: EUR 51.000), Rückstellungen für Personalaufwand in Höhe von rd. EUR 270.540 (im Vorjahr: rd. EUR 79.515) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von rd. EUR 118.140 (im Vorjahr: EUR 65.422).

Pensionsrückstellungen wurden in Höhe von EUR 201.040 (Erfüllungsbetrag) (im Vorjahr: EUR 179.686) gebildet. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen oder anderem Planvermögen bestehen nicht.

5. Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.089.349,15 (im Vorjahr: EUR 1.838.872,53).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt EUR 577.860,00 (im Vorjahr: EUR 901.988,00).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen in diesem wie auch im Vorjahr nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch Sicherungsübereignungen von Maschinen und der globalen Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesichert.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr betragen insgesamt TEUR 652 (davon TEUR 25 für Leasingverträge und TEUR 101 gegenüber verbundenen Unternehmen).

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von 2 bis 5 Jahren betragen TEUR 1.445.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen nicht.

Bestellobligos bestehen im üblichen Rahmen zum Stichtag.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 II HGB gegliedert und wurde um den Posten "Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Gewinn/Verlust" erweitert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 15. Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge außergewöhnliche Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 3 und Erstattungen aus der Förderung des Energiekostendämpfungsprogrammes in Höhe von TEUR 136.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft 87 gewerbliche Arbeitnehmer und 15 Angestellte beschäftigt.

Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Sascha Paduch, Kaufmann, Freudenberg bestellt worden.

Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers und der Witwe des ehemaligen Geschäftsführers (§ 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB) unterbleibt gemäß § 286 IV HGB.

Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Firma Kai Capital Management GmbH & Co. KGaA, Neuss abgeschlossen. Die Firma Kaiser GmbH Oberflächentechnik hat sich verpflichtet während der Vertragsdauer von 5 Jahren den gesamten Gewinn, analog des § 301 AktG, in der jeweils gültigen Fassung, an die Firma Kai Capital Management GmbH & Co. KGaA abzuführen. Die Firma Kai Capital Management GmbH & Co. KGaA ist analog des § 302 AktG, in der jeweils gültigen Fassung, dazu verpflichtet die Verluste der Firma Kaiser GmbH Oberflächentechnik auszugleichen. Die planmäßige Laufzeit des Ergebnisabführungsvertrages endete am 31.12.2019. Die Vertragslaufzeit verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn der Vertrag nicht mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende gekündigt wird.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Kai Capital Management GmbH & Co. KG, Neuss einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Wesentliche Ereignisse haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben.

 

Erndtebrück, den 24. Januar 2024

Sascha Paduch

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023: 25.03.2024

Historische Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 339.801,63 0,00 0,00 339.801,63
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 690.346,61 0,00 0,00 690.346,61
Technische Anlagen und Maschinen 10.047.018,00 2.733,27 0,00 10.049.751,27
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 811.944,03 50.635,97 0,00 862.580,00
11.549.308,64 53.369,24 0,00 11.602.677,88
11.889.110,27 53.369,24 0,00 11.942.479,51
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 303.302,13 28.891,00 0,00 332.193,13
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 685.565,12 1.227,00 0,00 686.792,12
Technische Anlagen und Maschinen 5.368.761,50 514.871,27 0,00 5.883.632,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 586.064,74 40.224,97 0,00 626.289,71
6.640.391,36 556.323,24 0,00 7.196.714,60
6.943.693,49 585.214,24 0,00 7.528.907,73
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.608,50 36.499,50
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.554,49 4.781,49
Technische Anlagen und Maschinen 4.166.118,50 4.678.256,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 236.290,29 225.879,29
4.405.963,28 4.908.917,28
4.413.571,78 4.945.416,78

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des UNABHÄNGIGEN Abschlussprüfers

An die Kaiser Oberflächentechnik GmbH, Erndtebrück

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kaiser Oberflächentechnik GmbH, Erndtebrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kaiser Oberflächentechnik GmbH, Erndtebrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 24. Januar 2024

8P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm./Dipl.-Vw. D. Neuhaus, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Ergebnisverwendung:

Über eine Ergebnisverwendung braucht aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Alleingesellschafterin nicht beschlossen zu werden.

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  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Kaiser GmbH Oberflächentechnik. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 48db7ce0669042d5cc9b76648c099775",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
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