aktiv Rechtsform GmbH

Karl Stocker Bauunternehmen GmbH

Pfullendorf ·HRB 710159 Ulm ·stocker-bau.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Hesselbühl 16
88630 Pfullendorf
Handelsregister
HRB 710159, Ulm
Eintragungsdatum
23. Juni 1976
Branche
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Eingetragenes Kapital
150.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer können von den Beschränkungen des § 181 BGB allgemein befreit werden.

Unternehmenszweck
Der Betrieb einer Bauunternehmung, die Ausübung der Bauträgertätigkeit, der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Grundstücken, die Errichtung, der Verkauf, die Vermietung oder sonstige Verwertung von Gebäuden oder Gebäudeteilen sowie aller damit zusammenhängenden Geschäfte. Die Gesellschaft kann Geschäfte aller Art tätigen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar in Zusammenhang stehen.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
60
Bilanzsumme 2024
14,71 Mio. €
Jahresergebnis 2024
251.213 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 14,71 Mio
  • Umlaufvermögen 91,0 % 13,39 Mio
  • Anlagevermögen 8,9 % 1,31 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 11,4 k
Passivseite 14,71 Mio
  • Verbindlichkeiten 43,4 % 6,39 Mio
  • Eigenkapital 32,9 % 4,85 Mio
  • Rückstellungen 18,4 % 2,71 Mio
  • STILLE EINLAGE 5,2 % 765,0 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 264,4 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 264,3 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 82
Aufwendungen 9,58 Mio
  • Personalaufwand 50,3 % 4,82 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 19,3 % 1,85 Mio
  • Aufwand aus Teilgewinnabführung 14,7 % 1,41 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9,2 % 883,5 k
  • Abschreibungen 4,7 % 448,2 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,6 % 153,7 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,1 % 12,1 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 7,0 k
  • Rohergebnis 9,57 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,67 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 251,2 k
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Holger Schmid seit 2026 Geschäftsführer
  • Jörg Manfred Stocker seit 2006 Geschäftsführer
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • ZECH Bau SE DEU Amtsgericht Bremen HRB 35431 HB 100,0 % 150k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 01.06.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Jörg Manfred Stocker · Geschäftsführer
  3. 01.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Markus Kaltenstadler · Gesamtprokura
  4. 01.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Albert Stotz · Gesamtprokura
  5. 01.06.
    Austritt einer Position
    Markus Kaltenstadler · Einzelprokura
  6. 01.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Holger Schmid · Geschäftsführer
  7. 01.06.
    Austritt einer Position
    Albert Stotz · Einzelprokura
  8. 2025
  9. 30.12.
    Satzungsänderung
    Karl Stocker Bauunternehmen GmbH
  10. 2023
  11. 05.07.
    Austritt einer Position
    K****** H*** · Einzelprokura
18 weitere Einträge API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Karl Stocker Bauunternehmen GmbH

Pfullendorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER KARL STOCKER BAUUNTERNEHMEN GMBH, PFULLENDORF

Wirtschaftsbericht

Gegenstand des Unternehmens

Die Karl Stocker Bauunternehmen GmbH ist ein in der Bodenseeregion tätiges mittelständisches Bauunternehmen, dessen bauliche Aktivitäten sich vom Bodenseeraum über Oberschwaben bis hin zum Schwarzwald erstrecken. Dabei werden mit überwiegend eigenem qualifizierten Personal, oder auch mit ausgesuchten Nachunternehmern, technisch anspruchsvolle Projekte im Hoch- und Ingenieurbau sowie im Schlüsselfertigbau als Generalunternehmer von Gewerbe-, Industrie- oder Wohnungsbauvorhaben mit all seinen Sonderformen realisiert. Je nach Auftragslage schwanken die Anteile der genannten Bereiche an der Gesamtleistung, wobei der Schwerpunkt im Rohbau liegt.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Marktumfeld der Baubranche in 2023

Auch im Jahr 2023 war die Bauwirtschaft weiterhin maßgeblich von den Auswirkungen des Ukrainekrieges tangiert. Die durch den Krieg bedingten Sanktionen gegen Russland und die Produktionsausfälle in der Ukraine sorgten für ein sprunghaftes Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1 % auf 4 %, eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengten.

Steigende Material- und Energiepreise - ausgelöst durch das politische Vorantreiben der Klimawende - sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich und Stopps gerade erst neuaufgelegter Fördermittel sowie der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung und die Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel haben die Baukosten in die Höhe getrieben.

Gleichzeitig sind auch durch den Wegfall der stabilen politischen Rahmenbedingungen Bauprojekte verhindert worden, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant, umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Alle diese negativen Rahmenbedingungen haben dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, die stabile Grundlage entzogen und deuten darauf hin, dass das Jahr 2023 eher ein durchwachsenes Jahr für die Baubranche wird.

In das Jahr 2023 startete das Bauhauptgewerbe mit einem Auftragsbestand von 68,3 Mrd. Euro (nominal +6 %, real -9 %). Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt.

Zum Jahresende 2023 erreichte der Umsatz aller Betriebe im Bauhauptgewerbe nominal zwar insgesamt ca. 162,6 Mrd. Euro (+1,3 % zum Vorjahr), real ist er jedoch um ca. 5,3 % zum Vorjahr gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12 % eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1 % zu dieser krisenhaften Entwicklung bei.

Zwischen den Bundesländern und auch regional innerhalb der Länder sind jedoch ausgeprägte Unterschiede zu verzeichnen. So lag der baugewerbliche Umsatz aller Betriebe in Baden-Württemberg in 2023 bei rund 16,2 Mrd. Euro und war geprägt von einem Umsatzplus von 4,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen. Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.700); trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen, ihr Personal zu halten. In Baden-Württemberg dagegen nahm die Anzahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe von 69.152 im Vorjahr auf 70.946 in 2023 leicht zu (+2,6 %).

Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau. Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60 % über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75%. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45 % über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60 % zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten.

Inzwischen hat die Preisdynamik für Bauleistungen allerdings erkennbar nachgelassen. Für 2023 lag die Preisentwicklung für Bauleistungen bei etwa +7 % (nach +16 % in 2022), der Umsatz betrug 162,5 Mrd. Euro (real -5,3 %; nominal +1,3 %).

In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab:

Im Wohnungsbau wurden 2023 für 260.000 Wohneinheiten Baugenehmigungen erteilt. Damit wurden etwa 100.000 Wohneinheiten weniger genehmigt als im Vorjahr. Die Auftragsbestände sind 2023 real um fast 20 % zurückgegangen; die Auftragspolster der Unternehmen damit weitgehend aufgebraucht.

Die Bauverbände gehen davon aus, dass 2023 etwa 271.000 Wohneinheiten fertiggestellt worden sind (Vorjahr: 295.300 Wohneinheiten). Der Umsatz im Wohnungsbau betrug bei 58 Mrd. Euro (nominal -6 %, real -12 %).

Im Wirtschaftsbau ist die Entwicklung zweigeteilt. Im Wirtschaftshochbau schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Zinsen und Energiepreise bremsen die Investitionsneigung der Unternehmen. Für Baumaßnahmen in und an Wirtschaftsbauten fehlen Genehmigungen über insgesamt ca. 3 Mrd. Euro (nominal -10 % gegenüber Vorjahr). Die Auftragseingänge lagen 2023 im Wirtschaftshochbau im Minus, die Auftragsbestände sind gegenüber dem Vorjahr geschmolzen.

Für 2023 lag der Umsatz im Wirtschaftshochbau bei 32,4 Mrd. Euro (real -6 %), im Wirtschaftstiefbau bei 27,6 Mrd. Euro (real +5 %). Der Wirtschaftsbau insgesamt erreicht 2023 somit einen Umsatz von 60 Mrd. Euro (nominal +5,5 %, real -1,3 %).

Auch der öffentliche Bau zeigte ein ambivalentes Bild. Insgesamt erreichte der Umsatz 2023 im öffentlichen Hochbau 9,4 Mrd. Euro (nominal +13 %, real fast +6 %). Im öffentlichen Tiefbau stiegen die Umsätze dagegen nur leicht auf 35 Mrd. Euro (nominal fast +4 %, real -3 %). Insgesamt hat der öffentliche Bau damit in 2023 gut 44 Mrd. Euro erreicht (nominal +6 %, real -1 %).

Lage und Entwicklung der Gesellschaft in 2023

In das Geschäftsjahr 2023 ist das Unternehmen mit einem sehr auskömmlichen Auftragsbestand von rund 47 Mio. Euro (Vorjahr 21,5 Mio. Euro über beide Segmente Roh- und Schlüsselfertigbau gestartet, wovon den Rohbau 26 Mio. Euro und den Schlüsselfertigbau 21 Mio. Euro betrafen. Lieferschwierigkeiten gab es kaum noch. Die Materialpreise bewegten sich zwar auf hohem Niveau, schwankten aber nicht mehr so stark.

Auf hohem Niveau stabil waren auch die Energiepreise, obwohl auf dem Energiemarkt bereits wieder zu geringeren Preisen gehandelt wurde. Per Ende Juni 2023 konnte der Auftragsbestand über beide Segmente nochmals um 4,2 Mio. Euro zulegen. Von Kurzarbeit oder Ausfall durch Schlechtwetterperioden war die Gesellschaft in 2023 nicht tangiert. Vom IV. Quartal an war der Auftragseingang schleppend und geprägt von einem zusehends schärfer werdenden Wettbewerb. Insgesamt war jedoch eine sehr gute Kapazitätsauslastung in den Kerngeschäften in 2023 gegeben.

Die Geschäftstätigkeit führte in 2023 zu Umsatzerlösen von 24,4 Mio. Euro bei einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt +9,8 Mio. Euro. Die Gesamtleistung betrug somit 34,2 Mio. Euro (prognostiziert 35,3 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss belief sich auf 2.120 TEuro (nach Steuern), das entspricht 6,2 %.

Die Umsatzrentabilität hat sich gegenüber dem Vorjahr (8,9 %) auf 10,8 % erhöht. Trotz einer gegenüber dem Vorjahr erhöhten Betriebsleistung (+7,5 %), hat sich das operative Betriebsergebnis aufgrund gestiegener Betriebsaufwendungen (+13,6 %), auf 7,2 % vermindert (Vorjahr 12,1 %).

Der Anteil der Aufwendungen für Material- und Subunternehmerleistungen an der Gesamtleistung gemäß Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr (59,8%) auf 68,2 % gestiegen, einhergehend mit einer Verringerung der Personalintensität um 1,9 % auf 17,0 % (Vorjahr 18,9 %).

Im Berichtsjahr wurden 310 TEuro in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte investiert (Vorjahr 449 TEuro). Die Investitionen wurden ohne Fremdkapital aus dem Cash-Flow finanziert. Neben Investitionen zur Modernisierung des gewerblichen Fuhrparks 62 TEuro (Vorjahr 101 TEuro) wurden weitere Ersatzinvestitionen im technischen Anlagen- und Maschinenbereich 189 TEuro (Vorjahr 261 TEuro), Rüst- und Schalmaterial 34 TEuro (Vorjahr 46 TEuro) sowie im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung 25 TEuro (Vorjahr 41 TEuro) getätigt.

Die Betriebsleistung je Mitarbeiter hat sich auf 496 TEuro (Vorjahr 419 TEuro) erhöht. Die Wertschöpfungsquote ist aufgrund des gestiegenen Materialaufwandes auf 30,4 % gefallen (Vorjahr 38,7 %). Ebenso die Wertschöpfung je gewerblicher Mitarbeiter, die im Vorjahr noch bei 252 TEuro lag und in 2023 auf 238 TEuro gesunken ist.

In der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 69 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 76). Das durchschnittliche gewerbliche Kernpersonal verringerte sich auf insgesamt 48 Mitarbeiter (Vorjahr 54), darunter 4 gewerbliche Auszubildende (Vorjahr 5). Im Angestelltenbereich waren 20 Mitarbeiter (Vorjahr 21), darunter 12 technische, 7 kaufmännische Mitarbeiter sowie 1 kaufmännischer Lehrling beschäftigt.

Die nach wie vor gute Wettbewerbssituation - trotz eines immer schwierigeren wirtschaftlichen Umfeldes - ist neben der technischen Leistungsfähigkeit unter anderem auch auf die gut ausgebildeten Fachkräfte der Gesellschaft zurückzuführen und auf deren kontinuierliche Fortbildung in den Bereichen Qualitätssicherung und Arbeitssicherheit sowie in einer adäquaten und leistungsgerechten Entlohnung.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist 2023 durch ein Bilanzvolumen von 18.073 TEuro gekennzeichnet (Vorjahr 14.974 TEuro). Die gute Eigenkapitalquote (Eigenkapital inklusive der atypisch stillen Einlage) hat sich gegenüber dem Vorjahr (33,5 %) auf 29,7 % leicht vermindert und geht damit weiterhin einher mit einer sehr soliden Finanzstruktur.

Zweifelhafte Forderungen soweit bestehend wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Bestehende Kontokorrent-Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen, ebenso keine Kredite.

Insgesamt ist die Gesellschaft im Jahr 2023 mit dem erzielten Umsatz sowie dem dabei erzielten Ergebnis äußerst zufrieden. Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als geordnet anzusehen und lässt die Gesellschaft mit einer nach wie vor soliden Personalstruktur und den beiden Geschäftsfeldern Rohbau und Schlüsselfertigbau gestärkt in ein bereits absehbar schwieriges Jahr 2024 gehen.

2. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2024

Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und CO 2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %.

Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. Euro (nominal -5 %; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13 % zu der schlechten Entwicklung beiträgt.

Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten. Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden, voraussichtlich etwa 30.000 (= 900.000 Beschäftigte). Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht. Nachdem die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,3 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 auch nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %.

Für 2024 erwarten die Bauverbände in den einzelnen Bausparten insbesondere im Wohnungsbau bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 Wohneinheiten. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 Wohneinheiten ist damit bereits in weite Ferne gerückt. Die mit dem Wachstumschancengesetz gesetzten Impulse (eine degressive Afa von 6 % für den Mietwohnungsbau und eine bessere steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen) werden nur bedingt wirken und brauchen noch weitere steuerliche Anreize. Den Umsatz im Wohnungsbau erwarten die Bauverbände daher 2024 nur noch bei 49 Mrd. Euro (nominal -15 %, real -13 %).

Im Wirtschaftsbau rechnet der Verband 2024 mit einem Umsatz von gut 60 Mrd. Euro (nominal knapp +1 %, real knapp +3 %). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Mrd. Euro erreicht (real +7 %). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (real -1 %).

Unter der Voraussetzung, dass es bei der für 2024 geplanten Investitionslinie in Höhe von 10 Mrd. Euro für die Infrastruktur (Straße und Wasserstraße) bleibt, gehen die Bauverbände für 2024 im öffentlichen Tiefbau von einem Umsatz in gleicher Höhe aus wie 2023 (35 Mrd. Euro, real +2 %). Im öffentlichen Hochbau wird dagegen von einem leichten Zuwachs auf 9,7 Mrd. Euro (real +5 %) ausgegangen. Die anhaltend prekäre Finanzsituation vieler Kommunen lässt Mehrausgaben zum Abbau des Investitionsstaus nicht zu. Insgesamt rechnen die Bauverbände mit einem Umsatz von 44,9 Mrd. Euro im öffentlichen Bau (nominal +1 %, real +3 %).

Im weiteren Verlauf des 1. Halbjahres 2024 hat sich gezeigt, dass sich die prognostizierte unbefriedigende baukonjunkturelle Entwicklung noch weitaus schwieriger gestaltet als erwartet und eine durchgreifende konjunkturelle Besserung nicht in Sicht ist. Vor allem die Umsätze im Wohnungsbau dürften weiter spürbar zurückgehen und auch in der Baden-Württembergischen Baubranche deutliche Spuren hinterlassen, worauf die Entwicklung der Wohnungsbaugenehmigungen in Baden-Württemberg mit einem Einbruch von 33 % hindeutet und ein Umsatzrückgang von 14,3 % zu verzeichnen ist. Real gingen die Umsätze im Bauhauptgewerbe in Baden-Württemberg im 1. Halbjahr 2024 insgesamt um ca. 5,1 % zurück. Auch die Auftragseingänge waren mit -3,5 % weiter rückläufig.

Um die Krise zu bewältigen muss nun schnell die Einführung der bereits beschlossenen degressiven AfA umgesetzt werden, damit mit der Sonderabschreibung für neu gebaute oder neu erworbenen Wohngebäude Steueranreize gesetzt werden um den stockenden Wohnungsbau anzukurbeln. Zudem ist aus Sicht der Bauwirtschaft vor allem eine Senkung der Grunderwerbsteuer auf 3,5 % erforderlich und die Aufstockung von Landes- wie Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau dringend erforderlich. Investoren müssen durch gute Finanzierungsmodelle und durch eine Senkung des Leitzinses gewonnen werden, um den Auftragseingang innerhalb der Branche zu erhöhen. Auch die gestiegene Belastung durch die Materialpreisentwicklung auf die Baupreise muss reduziert werden. Darüber hinaus sind dringend Vergaben für Bauprojekte durch die Öffentliche Hand zu forcieren, denn die Baubranche braucht vorübergehend eine verstärkte Unterstützung.

Unternehmensaussichten der Gesellschaft für 2024

Wettertechnisch war der Winter zwar milde, gleichwohl hatte die Gesellschaft im Januar und Februar 2024 einige Ausfallstunden durch Schlechtwetter (ca. 8 %) zu verzeichnen. Von Kurzarbeit war die Gesellschaft in der ersten Jahreshälfte nicht betroffen.

Der zu Jahresbeginn vorhandene gute Auftragsbestand von insgesamt 26,9 Mio. Euro über beide Segmente Roh- und Schlüsselfertigbau - der bis zur Jahresmitte nochmals um 4,2 Mio. Euro zugelegt hat - konnte ohne nennenswerte Behinderungen sukzessive abgearbeitet werden.

Per Ende Juni lag die Gesamtleistung mit 18,0 Mio. Euro im Planbereich (17,0 Mio. Euro). Wegen der hohen Zinsen und Baukosten werden momentan nur wenige Projekte ausgeschrieben. Wir hoffen, dass die neu aufgelegten Fördermittel wieder Schwung in den Markt bringen; insbesondere von den Förderprogrammen "Gewerbe zu Wohnungen" und "klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment" und der im Wachstumschancengesetz verabschiedeten degressiven Abschreibung für neu gebaute oder neu erworbene Wohngebäude versprechen wir uns eine Belebung.

Die Geschäftsleitung plant daher erneut vorsichtig mit einer Gesamtleistung von ca. 28 Mio. Euro bei einem Jahresüberschuss (nach Steuern) von ca. 2 %, die Eigenkapitalquote soll auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Trotz des Nachfrageeinbruchs, der ab dem 2. Quartal verstärkt eingesetzt hat und mit einem harten Preiskampf bei Ausschreibungen einhergeht, wollen wir unser gut ausgebildetes Stammpersonal halten, um bei einer Erholung wieder schnell durchstarten zu können.

Der Investitionsplan sieht für das Jahr 2024 Neu- und Ersatzanschaffungen in Höhe von insgesamt 425 TEuro vor, davon für Maschinen und Geräte in Höhe von ca. 164 TEuro, Rüstung und Schalung ca. 75 TEuro, Fuhrpark ca. 94 TEuro und für Betriebs- und Geschäftsausstattung ca. 27 TEuro sowie ca. 64 TEuro für anstehende Investitionen in die Digitalisierungsprozesse, insbesondere im Softwarebereich für die Implementierung eines durchgängig vernetzten DMS-Systems in den Bereichen Kalkulation und Bauabrechnung, Rechnungswesen/Controlling. Die Finanzierung erfolgt aus dem Cash-Flow. Weiteren Fremdkapitalbedarf sehen wir aktuell nicht.

Die Gesellschaft ist personell, finanziell und technisch nach wie vor sehr solide aufgestellt. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Projektentwicklung bei unseren Stammkunden veranlassen uns, trotz schwacher Konjunkturaussichten auch für 2024 von einer moderat positiven Geschäftsentwicklung, allerdings unter dem Niveau der Vorjahre, auszugehen.

3. Chancen- und Risikobericht

Ungeachtet der unsicheren Konjunkturaussichten ergeben sich aus den Herausforderungen des Klimawandels und der daraus erwachsenden Notwendigkeit, den privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäudebestand energetisch zu sanieren, nach wie vor erhebliche Wachstumschancen für die Baubranche in den kommenden Jahren. Beim Klimaschutz und der Einsparung von CO 2 nimmt das Bauen eine Schlüsselrolle ein und wird somit auch für die Gesellschaft ein Wachstumsfeld bleiben. Zudem wird das Thema "Nachhaltigkeit" auch für Bauunternehmen unter dem Aspekt "CO 2 -Emissionen und Energieverbrauch" in Zukunft eine größere Rolle spielen.

Der starke Wettbewerb erfordert aktuell eine äußerst sorgfältige Kalkulation der Projekte, um bei Ausschreibungen erfolgreich zu sein.

Die personell und organisatorisch getroffenen Vorkehrungen der letzten Jahre versetzen uns in die Lage eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Über einen für das jeweilige Geschäftsjahr aufgestellten Liquiditäts- und Rentabilitätsplan wird deren Einhaltung anhand quartalsweise erstellter Soll-Ist-Vergleiche kontrolliert.

Mit Hilfe monatlicher Projektabrechnungen sowie wöchentlicher Baubesprechungen, in denen auch der Zahlungsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert.

Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bau- und Projektleiter. Die wichtigsten Risiken, wie Vertragsrisiken, Kalkulationsfehler, Verzug bei der Fertigstellung, Kostenüberschreitungen, Mängel sowie ausbleibende Zahlungseingänge, sind auf diese Weise beherrschbar.

Rechtsstreitigkeiten von besonderer Bedeutung bestehen nicht.

Über die anstehende Digitalisierung zahlreicher betrieblicher Prozesse versprechen wir uns deutliche Effizienzvorteile erzielen zu können, die uns helfen, die Qualität zu verbessern, Abstimmungsdefizite zu vermeiden und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen. Hierzu haben wir eine Beratungsfirma eingeschaltet, die uns bei der Findung passender Softwarelösungen unterstützt und dabei hilft die Prozesse mit der passenden Lösung zu optimieren.

Die Fachkräftesicherung bleibt ein Risiko für die Geschäftsentwicklung. Wir werden daher trotz schwacher Konjunkturaussichten versuchen keine Personalreduzierungen vorzunehmen.

 

Pfullendorf, im August 2024

gez. Die Geschäftsleitung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

KARL STOCKER BAUUNTERNEHMEN GMBH, PFULLENDORF

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.623.116,06 1.788
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.362,34 6
II. Sachanlagen 1.619.753,72 1.782
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.443.741,63 13.181
I. Vorräte 0,00 348
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.789.893,65 4.761
III. Wertpapiere 574.115,06 589
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.079.732,92 7.483
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.963,40 5
18.072.821,09 14.974

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 4.594.464,88 4.244
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150
II. Gewinnvortrag 4.094.342,41 3.600
III. Jahresüberschuss 350.122,47 494
B. STILLE EINLAGE 765.000,00 765
C. RÜCKSTELLUNGEN 2.636.295,16 3.310
D. VERBINDLICHKEITEN 10.077.061,05 6.655
18.072.821,09 14.974

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 11.027.671,53 12.830
2. Personalaufwand 5.807.292,96 6.033
a) Löhne und Gehälter 4.740.799,65 5.011
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.066.493,31 1.022
3. Abschreibungen 475.179,48 457
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 475.179,48 457
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.204.129,90 2.543
5. Erträge aus Beteiligungen 82,00 0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.306,24 81
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 186.739,25 135
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 328.983,76 737
9. Ergebnis nach Steuern 2.127.734,42 3.006
10. Sonstige Steuern 7.287,35 8
11. Aufwand aus Teilgewinnabführung 1.770.324,60 2.504
12. Jahresüberschuss 350.122,47 494

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER KARL STOCKER BAUUNTERNEHMEN GMBH, PFULLENDORF

Allgemeine Hinweise

Die Karl Stocker Bauunternehmen GmbH hat ihren Sitz in Pfullendorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (HRB 710159).

Der Jahresabschluss der Karl Stocker Bauunternehmen GmbH wurde auf Grundlage des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die Gesellschaft ist auf Grund der Bilanzsumme, des Umsatzes und der Anzahl der Arbeitnehmer als "mittelgroße Kapitalgesellschaft" einzuordnen (§ 267 Abs. 2 HGB).

Sämtliche Ausweise oder Vermerke der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit des Abschlusses im Anhang angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von drei Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - ebenfalls um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände überwiegend linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Anschaffungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Der Ansatz der unfertigen Bauleistungen erfolgte zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten, die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten, angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Leistungen.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden zum Nennwert abzüglich Umsatzsteuer angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. In den Fällen, in denen der Börsenpreis unter den Anschaffungskosten lag, kam dieser zum Ansatz.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert bilanziert.

Die stille Einlage wurde mit dem Nennwert bilanziert.

Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) mit den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Darüber hinaus wurde ein Rententrend von 2,0 % zugrunde gelegt. Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 1,74 % zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden die §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewandt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.646,91 360,00 1.501,02 96.505,89
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 128.624,38 0,00 0,00 128.624,38
Technische Anlagen und Maschinen 2.746.012,71 133.937,62 69.210,05 2.810.740,28
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.919.375,42 174.976,07 65.655,03 3.028.696,46
5.794.012,51 308.913,69 134.865,08 5.968.061,12
5.891.659,42 309.273,69 136.366,10 6.064.567,01
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.641,55 3.002,00 1.500,00 93.143,55
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.167,61 2.158,38 0,00 45.325,99
Technische Anlagen und Maschinen 1.991.569,75 224.861,46 69.200,36 2.147.230,85
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.976.239,30 245.157,64 65.646,38 2.155.750,56
4.010.976,66 472.177,48 134.846,74 4.348.307,40
4.102.618,21 475.179,48 136.346,74 4.441.450,95
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.362,34 6.005,36
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.298,39 85.456,77
Technische Anlagen und Maschinen 663.509,43 754.442,96
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.945,90 943.136,12
1.619.753,72 1.783.035,85
1.623.116,06 1.789.041,21

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist unverändert zum Vorjahr und beträgt TEUR 150 und wird zum Nennwert ausgewiesen.

Stille Einlage

Die stille Einlage ist unverändert zum Vorjahr und beträgt TEUR 765 und wird zum Nennwert ausgewiesen.

Pensionsrückstellungen

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der HDI Pensionsmanagement AG zum 31. Dezember 2023 weist eine Auflösung der Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 18.193,00 aus und basiert auf folgenden Parametern:

Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31. Dezember 2023: 1,82 %
Gehaltstrend: 0,00 %
Rententrend: 2,00 %
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,00 %
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2018 G nach Heubeck.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 1.321,00 und ist ausschüttungsgesperrt. Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags wurde ein Rechnungslegungszins von 1,74 % angesetzt. Als Rententrend wurden 2,00 % angenommen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Gesamtbetrag (Vorjahr
in EUR) EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr (Vorjahr
in EUR) EUR
Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre (Vorjahr
in EUR) EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre (Vorjahr
in EUR) EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.740.086,23 1.740.086,23 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.307.451,30 1.307.451,30 0,00 0,00
(1.043.544,18) (1.043.544,18) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 7.029.523,52 7.029.523,52 0,00 0,00
(5.611.453,01) (5.611.453,01) (0,00) (0,00)
- davon aus Steuern EUR 838.842,31 (Vj.: EUR 531.580,23)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 95.350,00 (Vj.: EUR 33.872,24)
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 5.878.858,43 (Vj.: EUR 4.838.555,50)
10.077.061,05 10.077.061,05 0,00 0,00
(6.654.997,19) (6.654.997,19) (0,00) (0,00)

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von TEUR 4 (Vj.: TEUR 16) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sind in Höhe von TEUR 5 (Vj.: TEUR 5) enthalten.

Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen und Zinserträge von verbundenen Unternehmen bestanden wie im Vorjahr nicht.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der ausgewiesene Steueraufwand belastet das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit TEUR 329 (Vj.: TEUR 737).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von jährlich TEUR 116 (Vj.: TEUR 116).

Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. (FH) Jörg Stocker, Überlingen, vertreten.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter beträgt:

laufendes Jahr Vorjahr
gewerbliche Mitarbeiter 44 49
Angestellte 19 20
63 69
Geschäftsführer 1 1
64 70
Auszubildende 5 6
69 76

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen am Abschlussstichtag TEUR 5.879 (Vj.: TEUR 4.839) und sind unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Ergebnisvorschlag

Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 350 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Bestätigung/Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB.

 

Pfullendorf, den 7. August 2024

Karl Stocker Bauunternehmen GmbH, Pfullendorf

vertreten durch den Geschäftsführer

gez. Dipl.- Ing. (FH) Jörg Stocker

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Karl Stocker Bauunternehmen GmbH, Pfullendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Karl Stocker Bauunternehmen GmbH, Pfullendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karl Stocker Bauunternehmen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Balingen, den 7. August 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Radke, Wirtschaftsprüfer

Beyer, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 20. September 2024 festgestellt.

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Karl Stocker Bauunternehmen GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: bc412818773cb850af0e2f2f8d997756",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
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    }
  }
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