Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbHGummersbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31.12.2023KNIPPING KUNSTSTOFFTECHNIK KING PLASTIC GMBH, GUMMERSBACH1. Grundlagen des Unternehmens Der Schwerpunkt des Unternehmens, welches mehrheitlich zur Arnold Knipping Holding GmbH (AKH) gehört, liegt in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Komponenten und Baugruppen aus Kunststoff und Metall für die Automobilindustrie. Die Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH (KING PLASTIC) entwickelt, produziert und vertreibt komplexe Module und Baugruppen. An den Produktionsstandorten Gummersbach und Ottendorf-Okrilla werden verstärkt geschweißte technische Teile für die Automobilindustrie gefertigt. Hierzu zählen im wesentlichen Behälter für Bremsaggregate, den Motorraum und verschiedene Innenraumkomponenten sowie Bordnetzkomponenten für diverse OEM's bzw. Tier 1 Kunden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Bedingungen Die Weltwirtschaft wächst derzeit mit einem moderaten Tempo. Gleichzeitig gibt es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA bislang ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verzeichnet, ist die Konjunktur in Europa schwach und die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bleibt, nicht zuletzt aufgrund anhaltender Probleme im Immobiliensektor, nur gebremst. Der Welthandel entwickelt sich ebenfalls schwach. Europas Wirtschaft stagniert weitgehend, und die Aussichten für das laufende Jahr haben sich eher noch eingetrübt. Das hat viel mit Deutschland zu tun. Die deutsche Wirtschaft wird 2024 nach Ansicht der EU-Kommission nur um 0,3 % wachsen. Unter den 20 Euro-Ländern belegt die Bundesrepublik damit den letzten Platz. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die ersten drei Jahre der neuen Dekade waren geprägt von extremen Einflüssen. Allen voran die Pandemie sorgte in den Jahren 2020 und 2021 für starke Schwankungen bei den Absätzen der einzelnen Autobauer. Noch extremer wirkten sich für viele OEMs und Zulieferer die Folgen des Ukraine-Kriegs aus. Zwar dauert dieser noch immer an, doch für das abgelaufene Jahr waren die Auswirkungen auf die Autobranche weniger deutlich. Viele Hersteller verzeichneten wieder Zunahmen bei ihren weltweiten Verkäufen. Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte entwickelten sich im Dezember 2023 wie folgt: Frankreich (+15 Prozent), Spanien (+11 Prozent), Vereinigtes Königreich (+10 Prozent), Italien (+6 Prozent), Deutschland (-23 Prozent). Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden 2023 knapp 25,8 Mio. Pkw neu zugelassen. Nie wurden in China in einem Jahr mehr Pkw verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stiegen die Pkw-Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 11 Prozent und gegenüber 2017, dem bisherigen Rekordjahr, betrug das Plus knapp 7 Prozent. Der chinesische Pkw-Markt widersetzte sich damit dem Trend einer an Dynamik verlierenden chinesischen Gesamtwirtschaft und war eine wichtige Stütze der ansonsten zuletzt schwächelnden Konjunktur. Der US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 dynamisch. In den Vereinigten Staaten sind die Light-Vehicle-Verkäufe im vergangenen Jahr zweistellig um 12 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Damit liegt der Markt allerdings noch knapp 9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. 2.2 Geschäftsverlauf Die internationalen Automobilmärkte zeichneten ein durchwachsenes Gesamtbild. Noch immer belasten gestörte Wertschöpfungs- und Logistikketten Märkte und Produktion. Der Krieg in der Ukraine sorgt vorrangig in Europa weiterhin für Verunsicherung. Die hohe Preisdynamik in den USA und in Europa belastet die Märkte zusätzlich. Der europäische Automobilmarkt steht vor tiefgreifenden Veränderungen, durch die Konsolidierungstempo sowie Margen- und Kostendruck in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden. Geopolitische Entwicklungen wie z.B. gestiegene politische Unsicherheit durch den Ukraine-Krieg, Nachwirkungen der COVID-19 Pandemie im Bereich von Logistikketten mit entsprechender Knappheit bestimmter Vorprodukte oder deutlich über den Zielen der EZB liegende Inflationsraten wirken zusätzlich auf die mittelfristige Marktsituation ein. Das Konsolidierungstempo wird, begleitet von Margen- und Kostendruck, in den nächsten 2-3 Jahren weiter deutlich zunehmen und auch auf Knipping wirken. Unabhängig von den kurzfristigen, sich insbesondere auf Zulieferer negativ auswirkenden Trends, bleiben die mittel- und langfristig wirkenden Marktentwicklungen bestehen. Mittelfristig sieht sich Knipping durch Produkte, die sowohl im Verbrenner wie auch in Elektrofahrzeugen verbaut werden, gut aufgestellt. Bedingt durch diese Herausforderungen hat sich das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf einen Wert von 32,8 Mio. €. (Vorjahr 35,5 Mio. €) reduziert, lag damit aber über den Umsätzen von 2021 mit 30,4 Mio. €. Das EBITDA (Jahresergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen) beträgt 1,8 % des Umsatzes (Vorjahr 8,8 %). Das EBIT (Jahresergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) belief sich 2023 auf - 0,6 Mio. € (Vorjahr 1,8 Mio. €). Der im Vorjahr prognostizierte leichte Umsatzrückgang und die erwartete deutliche Verschlechterung des EBIT sind eingetreten. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Im Jahre 2023 erzielte KING PLASTIC einen Umsatz von 32,8 Mio. € gegenüber 35,5 Mio. € im Vorjahr. Bei den Behältern (incl. Verpackung), die überwiegend in Ottendorf gefertigt werden, erhöhte sich der Umsatz auf 13,6 Mio. € (Vorjahr 13,0 Mio. €); die anderen technischen Teile für die Automobilindustrie, die in Gummersbach produziert werden, fielen auf 19,3 Mio. € (Vorjahr 22,5 Mio. €). Der Anteil des Auslandsumsatzes liegt bei 51 %. Die Materialaufwandsquote (im Verhältnis zur Betriebsleistung) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 %-Punkte auf 53,7 %. Die Personalkosten stiegen um 0,7 Mio. € auf 9,2 Mio. €. Dies entspricht einer Personalaufwandsquote (im Verhältnis zum Umsatz) von 28,1 % (Vorjahr 23,9 %). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg von 193 auf 197 Mitarbeiter im Jahr 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 6,0 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres von 6,2 Mio. €. Das Finanzergebnis verschlechterte sich aufgrund der gestiegenen Zinsen um 0,4 Mio. € auf - 1,1 Mio.€ gegen über dem Vorjahr (- 0,7 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 ist mit -1,7 Mio. € deutlich schlechter als das des Vorjahres (1,0 Mio. €). 2.3.2 Finanzlage KING PLASTIC strebt eine dauerhafte solide, ausgewogene Finanzierungsstruktur an. Ziel ist es, kurzfristig eine Eigenkapitalquote von mindestens 30 % zu erreichen, um eine hohe Akzeptanz sowohl bei Banken, Kunden als auch Lieferanten nachhaltig zu sichern. Mit der Hereinnahme eines Minderheitsgesellschafters (7,5 % der Anteile von KING PLASTIC) wurde bereits vor Jahren eine stabile langfristige Kapitalsituation sowohl für das Unternehmen als auch für Mitarbeiter und die Finanzierungspartner geschaffen. Das Finanzmanagement des Konzerns wird zentral von der Arnold Knipping Holding GmbH betrieben. Die wichtigsten Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherung der Liquidität der Unternehmensgruppe, die Optimierung der Finanzaufwendungen und -erträge sowie die Steuerung und Minimierung der Währungs- und Zinsrisiken. Generell setzt Knipping auf eine langfristige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kreditinstituten. Die kurz- und mittelfristige Finanzierung der Knipping Gruppe erfolgt auf Basis einer Konsortialdarlehensfinanzierung. Der aktuelle Konsortialdarlehensvertrag wurde bis Ende 2025 prolongiert. Damit ist die Gruppe bezogen auf die aktuellen Planungen bis Ende 2025 durchfinanziert. Die Jahre 2021 und 2022 waren geprägt von exogenen Faktoren, die zu einer sehr großen Volatilität der wirtschaftlichen Kerngrößen geführt haben und einen erheblichen und stark schwankenden Finanzierungsbedarf zur Folge hatten. Die Arnold Knipping Holding GmbH hat im Oktober 2021 die Ebner Stolz Management Consultants GmbH (ESMC) mit der Plausibilisierung des Forecast 2021 sowie der Mehrjahresplanung 2022-2024 und im November 2021 mit der Erstellung eines umfassenden betriebswirtschaftlichen Gutachtens für die Arnold Knipping Holding und ihre Tochterunternehmen beauftragt. Das Gutachten beinhaltete für die Knipping-Gruppe eine positive Fortbestehensprognose und unterlegt durch vorhandene Aufträge ein überdurchschnittliches Wachstum in Jahren bis einschließlich 2024. Die wesentlichen Eckpunkte des in diesem Zusammenhang vorgelegten Finanzierungskonzepts sind bereits umgesetzt. Der Nachtrag zum Gutachten von ESMC aus Juli 2024, basierend auf der Unternehmensplanung bis Ende 2026, bescheinigt der Knipping Gruppe unverändert eine positive Fortbestehensprognose. Die zukünftige Zahlungsfähigkeit ist auf Basis des erneut prolongierten Konsortialkredits und des vorgelegten Finanzierungskonzepts (u.a. Factoring) bis Ende 2025 sichergestellt. Der neue Konsortialdarlehensvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2025. Am Bilanzstichtag bestanden Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 14,5 Mio. € (Vorjahr 15,6 Mio. €). Auch das außerbilanzielle Instrument Leasing, welches wir zur Verbesserung der Liquidität einsetzen, wird zentral gesteuert. Angaben zum Leasing sind im Anhang unter sonstige finanzielle Verpflichtungen ausgewiesen. Bei KING PLASTIC flossen 2023 aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1,0 Mio. € zu gegenüber 2,9 Mio. € Zufluss im Vorjahr. Im Berichtsjahr investierte KING PLASTIC 0,3 Mio. € und lag damit unter Vorjahresniveau. Die Abschreibungen lagen mit 1,2 Mio. € leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Der Investitionsplan (Rahmenplan) für das Jahr 2024 weist für KING PLASTIC eine Gesamtsumme von 0,6 Mio. € aus. Der Schwerpunkt liegt im Bereich neuer Maschinen, in Investitionen für die Entwicklung und Fertigung neuer Produkte, sowie der Substanzerhaltung. 2.3.3 Vermögenslage KING PLASTIC wies am 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme von 26,2 Mio. € gegenüber 29,4 Mio. € zum Jahresultimo 2022 aus. Beim Anlagevermögen reduzierte sich das Sachanlagevermögen um ca. 1,8 Mio. €. Beim Umlaufvermögen liegt das Vorratsvermögen auf dem Niveau des Vorjahres, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich auf 5,4 Mio. € (Vorjahr 6,5 Mio. €) und die Forderungen gegen Gesellschafter erhöhten sich um 1,2 Mio. € auf 2,7 Mio. €. Der Finanzmittelbestand reduzierte sich um 0,7 Mio. € auf 0,6 Mio. €. Auf der Passivseite der Bilanz ist das Eigenkapital um 1,7 Mio. € auf 4,8 Mio. € gesunken (Vorjahr 6,5 Mio. €). Die nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelte Eigenkapitalquote liegt am 31.12.2023 bei 18,2 % (Vorjahr 22,1 %). Darüber hinaus stehen KING PLASTIC Nachrangdarlehen von 1,6 Mio. € zur Verfügung, so dass das wirtschaftliche Eigenkapital bei 24,3 % (Vorjahr 27,5 %) der Bilanzsumme liegt. Insgesamt beliefen sich die Finanzschulden Ende 2023 auf 14,5 Mio. € gegenüber 15,6 Mio. € am Vorjahresstichtag. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 0,3 Mio. €. 2.4 Gesamtaussage KING PLASTIC sieht sich als ein Technologieunternehmen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, kostenbewusst zu handeln und den Kunden Wettbewerbsvorteile zu bieten. Dies geschieht durch innovative Produkte und neue Werkstoffe. Verschiedene zum Teil umfangreiche Einzelprojekte mit dem Ziel, Prozesse zu optimieren und wertanalytische Vorteile bei Produkten zu erzielen, sind gestartet und werden schrittweise Einfluss nehmen. Wesentliche technische Entwicklungsvorhaben betrafen im Geschäftsjahr 2023 Baugruppen, Module und Komponenten im Bordnetz von Automobilen, der Behältertechnik sowie Komponenten im Motorraum. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, die zu einem Großteil projektbezogen sind, lagen auf Vorjahresniveau. Bei der Mitarbeiterentwicklung lag der Schwerpunkte im Bereich der Qualitätssicherung. Die Ausbildungsquote liegt weiterhin auf einem hohen Niveau und ist Garant für die zukünftige Weiterentwicklung. Know-How, Erfahrungen und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters bestimmen den Unternehmenserfolg wesentlich mit und sind das wichtigste Kapital von KING PLASTIC. Erreicht wird unser künftiges Wachstum im Wesentlichen auf Kosten des Wettbewerbs durch konsequente Nutzung der strategischen Stärken. Das mittelfristige Wachstum ist durch konkrete Projekte für neue Produkte belegt, die aus Sicht des Planungszeitpunktes bereits akquiriert waren oder mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Geschäftsjahren des Planungszeitraumes akquiriert werden. Die regelmäßige Verfolgung der Kostensenkungsprojekte sowie das ständige Suchen nach Optimierungsmaßnahmen zur schrittweisen Reduzierung von Verschwendungen sowohl in den Produktions- und produktionsnahen Bereichen als auch in dem administrativen Umfeld werden zu weiteren Einsparungen führen. Mittelfristig rechnen wir mit einer deutlichen Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe. 3. Chancen- und Risikobericht Die Knipping Gruppe ist überwiegend abhängig von der Entwicklung in der Automobilindustrie und der Nachfrage ihrer wesentlichen Kunden. Absatzeinbrüche bei den Kunden bedeuten Risiken, welche Knipping mit Kosten- und Personalanpassungen begegnen würde. Für die gesamte Automobilzulieferbranche ist ein seit langem steigender Preisdruck festzustellen. Gleichzeitig nehmen die Entwicklungsansprüche und die von den Zulieferern geforderten Vorleistungen kontinuierlich weiter zu. Der Konzern ist durch seine internationalen Aktivitäten Risiken ausgesetzt, die eine systematische Überwachung und Steuerung erfordern. Unsere Politik ist auf unsere Zielsetzung nach nachhaltigem und profitablem Wachstum und Steigerung des Unternehmenswertes ausgerichtet, wobei wir vor allem unangemessene Risiken vermeiden. Hierzu bedienen wir uns Risikomanagement- und Kontrollsystemen. Besonderes Gewicht hat dabei das interne Berichtswesen. Unser Geschäftsumfeld wird durch die inländischen wie auch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen beeinflusst. Zahlreiche Faktoren wie globale politische Konflikte, Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise und geopolitische Verspannungen stellen mögliche Risiken dar. Auch wenn viele Auslandsmärkte unverändert mittelfristig Chancen bieten, erschwert die Schwankungsanfälligkeit der Volkswirtschaften die Strategien zu deren Erschließung. Auch kann sich die finanzielle Lage der Kunden von KING PLASTIC in der Automobilbranche nachteilig auf das Ergebnis auswirken. Ferner steht die Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaften im Zusammenhang mit der Nachfrage der Verbraucher nach Kraftfahrzeugen, die durch die anhaltende konjunkturelle Unsicherheit beeinträchtigt werden kann. KING PLASTIC ist ebenso wie der gesamte Markt den Steigerungen bei Energie- und Rohstoffpreisen ausgesetzt. Diese Preissteigerungen können erhebliche negative Auswirkungen auf die Ertragslage haben, sofern es nicht gelingt, die dadurch gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben oder anderweitig beispielsweise durch Rationalisierung, Material- und/oder Lieferantenwechsel zu kompensieren. Entsprechende Gespräche werden intensiv geführt. Als produzierendes Unternehmen haben wir einen erheblichen Energiebedarf. Diese unvermeidbaren Zusatzkosten wirken sich ergebnisbelastend aus. Eine weitere Chance unseres kundenspezifischen Geschäfts besteht in der engen Kundenbindung, indem KING PLASTIC aus ihrem breiten Leistungsspektrum Automatisierungslösungen individuell auf die jeweiligen Anforderungen abstimmen. Auf diese Weise bauen wir spezielles Know-how auf, das uns klar vom Wettbewerber unterscheidet. Die Finanzierung der Knipping Gruppe erfolgt auf Basis eines Konsortialdarlehensvertrages, welcher eine Laufzeit bis Ende 2025 hat. In diesem hat sich die Gruppe u.a. verpflichtet, definierte Finanzkennzahlen einzuhalten. Die Kennzahlen werden mittels der eingereichten konsolidierten Jahres- bzw. Halbjahreszahlen berechnet. Die Nichteinhaltung einer der beiden Finanzkennzahlen stellt einen Kündigungsgrund für den Konsortialdarlehensvertrag dar. Die Knipping Gruppe hat die Finanzkennzahlen zum 31.12.2023 eingehalten. Der Krieg in der Ukraine behindert derzeit massiv fast die gesamte Automobilproduktion in Europa. 4. Prognosebericht Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Insgesamt rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,8 Prozent, nach 3,1 Prozent im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 wird ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 Prozent erwartet. Für die deutsche Wirtschaft hätte 2024 eigentlich zum Jahr der Erholung werden können. Doch die Rahmenbedingungen bleiben schwierig - und dann ist da noch der schwelende Haushaltsstreit. Besonders der Streit um den Bundeshaushalt verunsichert die Unternehmen, viele stellen ihre Investitionsentscheidungen erst einmal zurück. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es nach Ansicht des ifo Instituts erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Die deutschen Autobauer blicken laut einer ifo-Umfrage pessimistisch auf das Jahr 2024. Der Grund sind schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ein befürchteter Einbruch bei den E-Auto-Verkäufen. Die wegfallende E-Auto-Prämie und die Konkurrenz aus China bereiten den Autobauern Sorgen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für den deutschen Automarkt im laufenden Jahr mit einem Minus beim Absatz von einem Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge - das ist ungefähr ein Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der Elektroauto-Absatz dürfte dabei deutlicher schrumpfen, bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen sagt der Verband ein Minus von 14 Prozent voraus. Besser seien die Aussichten auf dem europäischen Markt insgesamt, wo der VDA ein Plus von vier Prozent erwartet. Für die USA ist mit zwei Prozent mehr Fahrzeugen zu rechnen. Der weltweit wichtigste Einzelmarkt China dürfte um ein Prozent zulegen. Weltweit werde der Automarkt um zwei Prozent wachsen und damit sein Vorkrisenniveau von 2019 fast wieder erreichen. Hildegard Müller, die Vorsitzende des Verbandes der Automobil-Industrie (VDA), glaubt weiterhin an die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Automobilindustrie. "Wir haben über 130 Elektromobilitätsmodelle auf dem Markt weltweit." Und es sollen bald noch mehr werden. Während die deutschen Autobauer Volkswagen, Mercedes und BMW in 2023 Umsatzsteigerungen verkünden, die Auto-Exporte und -Neuzulassungen wieder steigen, klagen Zulieferer über Produktionsrückgange und streichen massenhaft Stellen im Automotive-Sektor. Der Zulieferermarkt wird ein Wachstumsgeschäft bleiben, "jedoch mit anderen Komponenten, bei anderen Kunden und für andere Zulieferer als heute", heißt es in der Global Automotive Supplier Study. Die deutschen Autobauer und Zulieferer erwartet ein Jahr ohne großes Absatzwachstum. In Europa und Nordamerika werden laut der Unternehmensberatung Roland Berger 2024 kaum mehr Autos abgesetzt als 2023. Immerhin in China, dem größten Pkw-Einzelmarkt der Welt, dürften die Verkäufe weiter steigen. Roland Berger rechnet für das laufende Jahr weltweit zwar mit einem Absatz von rund 88 Millionen Fahrzeugen. Das wären etwa 2,5 Millionen mehr als noch 2023, aber im Vergleich zum Höchststand aus dem Jahr 2017 rund sieben Millionen Pkw weniger. Entscheidend wird sein, ob die deutschen OEMs mit ihren Elektroautos im Preiskampf mit Tesla und den chinesischen Konkurrenten bestehen können. Davon wird auch abhängen, ob es den OEMs im neuen Jahr besser als 2023 gelingt, die Werke in Deutschland und China auszulasten. Die mittelständischen Automobilzulieferer stehen vor einer ganzen Reihe neuer Herausforderungen. Der Wirtschaftsabschwung, fehlende Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts sowie ein weltweiter Konsumrückgang führen zu sinkenden Produktionszahlen, angespannten Lieferketten und schwankenden Kosten für Energie, Arbeitskräfte sowie Rohstoffe. Parallel erfordert die grüne und die digitale Transformation hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung, in Informationstechnologie, künstliche Intelligenz, Maschinen sowie in CO 2 neutrale Energiequellen und Energieeffizienz. Die Knipping Gruppe wird sich ungeachtet des historisch hohen Auftragseinganges in 2023 der allgemeinen Branchenentwicklung nicht entziehen können. So sind die Märkte insgesamt durch hohe Unsicherheiten geprägt. Das Marktumfeld bleibt außerdem sehr herausfordernd. Knipping ist hier mit seinen Standorten in Mexico und Ungarn gut aufgestellt. Zugleich investieren wir auch weiterhin deutlich in Forschung und Entwicklung und rechnen mit ansonsten hohen Material-, Energie- und Personalkosten. Für 2024 erwarten wir bei einem steigenden Umsatz und überwiegend proportional steigender Kosten ein leicht positives EBIT. Die Prognose berücksichtigt allerdings keine langfristigen Auswirkungen des Ukraine Krieges und der Energiekosten, da diese zurzeit nicht abschätzbar sind. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 können sich daher auch kurzfristig deutlich ändern.
Gummersbach, den 25.07.2024 gez. Michael Hagemann gez. Thomas Greiner-Adam gez. Jürgen Neuser Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023KNIPPING KUNSTSTOFFTECHNIK KING PLASTIC GMBH, GUMMERSBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023KNIPPING KUNSTSTOFFTECHNIK KING PLASTIC GMBH, GUMMERSBACHI. Allgemeine Angaben Die Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH hat ihren Sitz in Gummersbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Köln unter der HRB 38840 eingetragen. Der vorliegende Abschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher verrechneten Abschreibungen angesetzt. Erhaltene Zuschüsse für Anlageinvestitionen wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Die Nutzungsdauern betragen für Gebäude 25 Jahre und für sonstige Bauten 8 bis 25 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 5 bis 8 Jahre sowie für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis € 800,00) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Zeitwerten bilanziert und wurden im Vorjahr unter den Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit dem letzten Einkaufspreis. In die Herstellkosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Gewährleistungsrisiken werden mit einem Prozentsatz der Umsatzerlöse pauschal geschätzt. Die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach der Teilwert-Methode mit einem Zinssatz von 1,82 % p.a. und einer jährlichen Kostensteigerung von 1,5 % bewertet. Der aus der Anwendung des BilMoG resultierende Unterschiedsbetrag wird gemäß der Übergangsregelung in Artikel 67 I EGHGB mit 1/15 jährlich zugeführt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Einzelangaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind in dem beigefügten Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB dargestellt. Darüber hinaus sind darin die Abschreibungen des Geschäftsjahres ersichtlich. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben Forderungen über T€ 86 (VJ T€ 29) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 544. Unter den Forderungen gegen Gesellschafter werden Forderungen mit Verbindlichkeiten saldiert ausgewiesen. Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1. 3. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt € 1.677.250,00. 4. Pensionsrückstellungen Der nach Art. 67 I EGHGB über 15 Jahre zuzuführende Unterschiedsbetrag zum 01. Januar 2010 beläuft sich auf T€ 98. Hiervon wurden in 2023 T€ 7 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Der noch nicht amortisierte Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ 7. Der Unterschiedsbetrag, der sich bei der Ermittlung des Zinssatzes zwischen der 7- und 10-jährigen Durchschnittsbetrachtung ergibt, beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 5. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen, Garantieleistungen und Verpflichtungen gegenüber Personal. 6. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 14,5 Mio. sind durch Sicherungsübereignung von Maschinen und Betriebsausstattung, des Vorratsvermögens und Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert. 7. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergab sich aus der Gesamtdifferenzbetrachtung (handelsrechtlich zu steuerlichen Wertansätzen) ein Überhang an aktiven latenten Steuern, der aufgrund des handelsrechtlichen Wahlrechts nicht aktiviert wird. Es bestehen temporäre Wertansatzdifferenzen bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Verbindlichkeiten. IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Mit Datum vom 11.06.2018 haben die Arnold Knipping Holding GmbH, die Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH und die Knipping Kunststofftechnik Gessmann GmbH als Darlehensnehmer einen Konsortialdarlehensvertrag über einen Gesamtrahmen von € 47,5 Mio. abgeschlossen. Im Januar 2022 wurde der Gesamtrahmen um € 10,0 Mio. erhöht. Die Inanspruchnahme beträgt zum Stichtag bei King Plastic € 14,5 Mio. und in der Gruppe insgesamt € 47,2 Mio. Hierbei haften die Darlehensnehmer für alle Verbindlichkeiten der jeweils anderen Darlehensnehmer aus dem Darlehensvertrag den Darlehensgebern als Gesamtschuldner. Als Sicherheit gelten die Übereignung des Vorratsvermögens der Gesellschaft und die Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Drittschuldnern. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der Ergebnisse der vorliegenden strategischen Planung als gering eingeschätzt. Die Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH, die Knipping Kunststofftechnik Gessmann GmbH und die Arnold Knipping Holding GmbH bürgen für Leasingverträge der Knipping Automotive Kft., Ungarn. Die Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag rd. T€ 1.792. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Produktionsanlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie für PKW betragen rd. T€ 2.455, aus befristeten Mietverträgen in Ottendorf T€ 540. Der Zweck in den eingegangenen Leasinggeschäften liegt in der Verbesserung der Bilanzrelation. V. Ergänzende Angaben 1. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023: Herr Michael Hagemann, kaufmännischer Geschäftsführer, Neukirchen Herr Thomas Greiner-Adam, technischer Geschäftsführer, Memmingen Herr Jürgen Neuser, technischer Geschäftsführer, Lauffen am Neckar 2. Beirat Gemäß § 9 des Gesellschaftsvertrages hat die Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH einen Beirat dem im Geschäftsjahr angehörten: Herr Dr. Harald Berninghaus, Unternehmer, Hamburg (Vorsitzender) Herr Christopher Schäfer, Unternehmer, Hattingen Herr Dr. Gyula Meleghy, Unternehmer, Bergisch Gladbach 3. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 50 Angestellte, 138 gewerbliche Arbeitnehmer und 9 Auszubildende beschäftigt. 4. Konzernverhältnisse Die Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH wird in den Konzernabschluss der Arnold Knipping Holding GmbH, Gummersbach, einbezogen. Dieser wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch offengelegt. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf eigene Rechnung vorzutragen.
Gummersbach, den 25.07.2024 gez. Michael Hagemann gez. Thomas Greiner-Adam gez. Jürgen Neuser die Geschäftsführung
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 6. August 2024 Breidenbach
und Partner PartG mbB
Dr. Niemeyer, Wirtschaftsprüfer Eisenberg, Wirtschaftsprüfer KNIPPING KUNSTSTOFFTECHNIK KING PLASTIC GMBH, GUMMERSBACHANGABEN ZUR FESTSTELLUNGDer Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Knipping Kunststofftechnik King Plastic GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Hammerwiese 3
51647 Gummersbach - Handelsregister
- HRB 38840, Köln
- Eintragungsdatum
- 2. Dezember 1987
- Branche
-
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Herstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen - Unternehmenszweck
- Gegenstand des Unternehmens sind Entwicklung, Forschung, Herstellung und Vertrieb betreffend Produkte der Kunststofftechnik und verwandte Erzeugnisse. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die geeignet sein können, den Gegenstand des Unternehmens direkt oder indirekt zu fördern. Sie ist insbesondere zum Erwerben, Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen berechtigt.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 64,2 % 13,92 Mio
- Anlagevermögen 35,5 % 7,71 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 66,2 k
- Verbindlichkeiten 78,5 % 17,03 Mio
- Rückstellungen 11,2 % 2,43 Mio
- Eigenkapital 10,3 % 2,23 Mio
Bilanzdaten für 11 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 86,4 % −1,16 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13,6 % 182,5 k
- Personalaufwand 50,8 % −8,90 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 42,2 % −7,40 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7,0 % −1,22 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % −16,3 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −504
- Rohergebnis 15,98 Mio
- Ergebnis nach Steuern −2,52 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −2,54 Mio
GuV-Daten für 11 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Jürgen Bruno Neuser
seit 2016 Geschäftsführer
-
Parag Arvind Shah
seit 2024 Geschäftsführer
-
Thomas Greiner-Adam
seit 2018 Geschäftsführer
-
Andreas Endt
seit 2009 Prokura
-
Andreas Manfred Michael Weiss
seit 2023 Prokura
-
Claudia Eva Györi
seit 2025 Prokura
-
David Rog
seit 2018 Prokura
-
Frank Witt
seit 2002 Prokura
-
Kerstin Feistkorn
seit 2010 Prokura
-
Marcus Bachert
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Arnold Knipping Holding GmbH DEU 89,5 % 1,5M €
- K-Invest GmbH & Co. KG DEU 7,5 % 126k €
- Arnold Knipping Holding GmbH DEU 1,0 % 17k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
I****** v**
24,1 %
-
B****** H***
22,7 %
Historie
- 2025
-
23.04.
Eintritt eines MitgliedsMarcus Bachert · Gesamtprokura
-
23.04.
Eintritt eines MitgliedsClaudia Eva Györi · Gesamtprokura
-
27.03.
Berichtigung personenbezogener DatenKerstin Feistkorn · Gesamtprokura
-
27.03.
Berichtigung personenbezogener DatenThomas Greiner-Adam · Geschäftsführer
- 2024
-
15.10.
Austritt einer PositionKlaus Michael Hagemann · Geschäftsführer
-
15.10.
Eintritt eines MitgliedsParag Arvind Shah · Geschäftsführer
- 2023
-
24.05.
Austritt einer PositionM****** T**** · Gesamtprokura
-
27.03.
Eintritt eines MitgliedsAndreas Manfred Michael Weiss · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2014 Jahresabschluss
- 2013 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?