Kommunalunternehmen Gemeindewerke PeißenbergPeißenbergJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtGrundlagen des Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg Die Gemeindewerke Peißenberg präsentieren sich als wichtiger Energielieferant und Dienstleister für die Marktgemeinde und die Region um Peißenberg. Das Kerngeschäft der Gemeindewerke Peißenberg besteht aus der Verteilung und der Belieferung von Strom, Gas und Wasser an Industrie-, Gewerbe- und Haushaltskunden sowie der Wärmeversorgung öffentlicher und künftig auch privater Liegenschaften. Sie betreiben zudem das Strom- und Trinkwassernetz, ein Fernwärmenetz (Erzeugung und Verteilung mittels Blockheizkraftwerk [BHKW], Biomasseheizwerk [BMHW]) und die Abwasserbeseitigung (Klärwerk und Abwassernetz). Bei der Energie- und Trinkwasserversorgung bilden die Gemeindewerke Peißenberg die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung in eigenen Anlagen (in kleinen Mengen) bis zur Verteilung an die Kunden ab. Die eigene Erzeugung von Strom und Wärme erfolgt in BHKWs nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die Gemeindewerke Peißenberg haben sich zudem an der PV-Freiflächenanlage „Sonnenwiese Dornbichl“ mit 200 € beteiligt. Die Anlage wird von der Energiegenossenschaft Peißenberg e.G. betrieben. Darüber hinaus betreiben die Gemeindewerke Peißenberg als typisches kommunales Querverbundunternehmen den Gesundheits- und Bäderpark „Rigi-Rutsch’n“. Des Weiteren führen die Gemeindewerke Peißenberg die Errichtung, Instandhaltung, Erweiterung und Erneuerung der Straßenbeleuchtungsanlagen im Auftrag der Marktgemeinde Peißenberg durch. Seit dem 01.01.2019 halten die Gemeindewerke eine strategische Beteiligung am Peißenberger Gasnetz. Damit soll der Bereich der Daseinsvorsorge umfänglicher abgedeckt werden. Die Gemeindewerke Peißenberg sind ein zu 100% kommunales Unternehmen der Marktgemeinde Peißenberg. Zuvor als Eigenbetrieb der Marktgemeinde geführt, wurden die Gemeindewerke Peißenberg zum 01.01.2011 in ein Kommunalunternehmen in Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Berichtsjahr laut Statistischem Bundesamt im zweiten Jahr im Folge gesunken. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2%. Entwicklungen und Veränderungen in der Energiewirtschaft Die energiepolitischen Rahmenbedingungen beeinflussen die Gemeindewerke z.B. durch - das im September 2019 vorgelegte Klimaschutzpaket (Klimaschutzprogramm 2030 und -gesetzte), die u.a. die CO2 -Bepreisung für Verkehr und Wärme regelt. - das Kohleausstiegsgesetz, das die CO2 -Emissionen im Energiesektor weiter sinken lassen soll, regelt die Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung bis 2038. - die Anreizregulierungsverordnung (ARegV), die als wesentliches Instrument Einfluss auf die möglichen Erlöse aus Netzentgelten (Erlösobergrenze) hat. Hier unterliegen die GWP der Prüfung durch die Regierung von Oberbayern. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e. V. sank 2024 der Primärenergieverbrauch in Deutschland um 1,1% auf 359,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten. Damit liegt der Verbrauch von Primärenergien in Deutschland um knapp 30 % unter dem bisherigen Höchststand von 1990. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2024 verschlechterte sich das Gesamtergebnis deutlich auf -679 T€. Der geplante Verlust in Höhe von 1.518 T€ wurde trotz der außerplanmäßigen Abschreibung eines Darlehens nicht erreicht, da im operativen Geschäft die Planwerte übertroffen werden konnten. Das Geschäftsjahr ist nicht zufriedenstellend verlaufen. Neben dem branchenüblichen Verlust des Gesundheits- und Bäderparks entwickelte sich im Geschäftsjahr die meisten Bereiche rückläufig. Die Beteiligung am Therapiezentrum PRO konnte zum 30. Juni 2024 verkauft werden. Im ersten Halbjahr 2024 waren an diese noch Darlehen in Höhe von TEUR 90 ausgereicht worden. Durch den Verkauf konnten Zuschreibungen auf die in Vorjahren abgewerteten Darlehen in Höhe von TEUR 245 erfolgen. Das Jahresergebnis verteilt sich über die einzelnen Sparten wie folgt:
In Summe ergab sich für das Jahr 2024 ein negatives Jahresergebnis von -679.061,03 € (2023 von +394.677,39 €). Das Ergebnis der Sparte Strom-Vertrieb hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 736 T€ reduziert. In der Sparte Strom-Netz verschlechterte sich das Ergebnis deutlich um 412 T€. Die Konzessionsabgabe (KA) Strom konnte steuerrechtlich in voller Höhe erwirtschaftet und an die Marktgemeinde bezahlt werden. Die Sparte Messstellenbetrieb erwirtschaftete ein Ergebnis von -72 T€. Der Verlust viel höher als im Vorjahr aus, aber in der Sparte muss, aufgrund von gesetzlichen Vorgaben, viel investiert werden. Die Gesamtentwicklung der drei „Strom-Sparten“ ist positiv. In der folgenden Übersicht sind die wesentlichen Kennzahlen ersichtlich:
Die Sparte Gasvertrieb verringerte sich deutlich um 277 T€ auf 264 T€. Der Absatz konnte deutlich gesteigert werden, was die nachstehende Übersicht verdeutlicht:
Die Sparte Wasser weist im Wirtschaftsjahr 2024 einen Verlust in Höhe von 297 T€ aus und liegt damit deutlich unter Plan. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Ergebnis um 250 T€ verschlechtert.
Im Geschäftsjahr 2024 verschlechterte sich das Ergebnis der Sparte Abwasser auf ein negatives Ergebnis von 281 T€. Durch die Umlagen-Finanzierung der Sparte werden Mehrergebnisse aus früheren Kalkulationszeiträumen planungsgemäß durch Gebührensenkungen zurückgegeben.
Das Gesamtergebnis der Sparte Gesundheits- und Bäderpark beträgt im Berichtsjahr -963 T€; im Vergleich zum Vorjahr (-1.046 T€) verbesserte es sich somit wieder, was aber vor allem auf die Zuschreibung bei einer Finanzanlage zurückzuführen ist. Nach wie vor belastet der, wie auch in den Vorjahren, unvollständig gezahlte Verlustausgleich von der Marktgemeinde an die Gemeindewerke für die Sparte Freibad (400 T€ inkl. der getätigten Investitionen) die Sparte und damit die Gesamtsituation der Gemeindewerke maßgeblich. Die wesentlichen Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:
Der Servicebetrieb, der im Wesentlichen die Instandhaltung der Straßenbeleuchtung der Marktgemeinde Peißenberg sowie die Leistungserbringung für Dritte umfasst, verzeichnete für 2024 ein deutlich verbessertes Ergebnis von 150 T€. In der Sparte Energieerzeugung, die im Wesentlichen vom BHKW und BMHW sowie fünf 2011 in Betrieb genommenen PV-Anlagen getragen wird, verschlechterte sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 160 T€, was vor allem an gestiegenen Bezugspreisen lag. Die Umsätze haben sich wie folgt entwickelt:
Die Sparte Gasnetz-Beteiligung erzielte einen Gewinn von 78 T€. Die Sparte RigiNet-Beteiligung verzeichnete ein negatives Ergebnis von 8 T€. Die Sparte Breitband-Netz verzeichnete durch die getätigten Investitionen ein negatives Ergebnis von 21 T€. Die Entwicklung des Personalaufwands stellt sich wie folgt dar:
Dabei ergibt sich folgende Mitarbeiterentwicklung:
* Zusatzangaben 21 Mitarbeiter waren zum 31.12.2024 teilzeitbeschäftigt, davon 3 in Altersteilzeit. ohne Auszubildende, Aushilfskräfte und Geringfügig Beschäftigte In der obigen Tabelle werden die tatsächlichen Mitarbeiterzahlen dargestellt, unterjährige Personalzu- und -abgänge werden nicht berücksichtigt. Daher besteht eine Abweichung zur durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl im Anhang. Die Abschreibungen stiegen im Vorjahresvergleich entsprechend der laufenden Investitionstätigkeit an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vorjahresvergleich deutlich, was vor allem auf eine im Vorjahr zu bildende Aufwandrückstellungen in Höhe von 480 T€ zurückzuführen ist. Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 70 (im Vorjahr TEUR 475). Vermögens- und Finanzlage / Bilanzstruktur Die Bilanzsumme beträgt 48.101 T€ und ist um 2.200 T€ (4,8%) höher als im Vorjahr. Hintergrund des Anstiegs ist im Wesentlichen auf den Stichtagsbezogenen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie des Sachanlagevermögens zurückzuführen. Das Anlagevermögen (incl. Vorräte) nimmt 88,0% der Aktivseite ein. Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände haben sich um 749 T€ erhöht. Den Investitionen in das Sachanlagevermögen und den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 3.219 T€ stehen Abschreibungen in Höhe von 2.434 T€ gegenüber. Die wesentlichen Investitionen waren insbesondere die Verteilungsanlagen für das Stromnetz (723 T€), das Leitungsnetz im Bereich Wasser (399 T€), das Leitungsnetz im Bereich Wasser (577 T€) sowie die Anlagen im Bau für die Energieerzeugung (245 T€). Die Entwicklung der einzelnen Anlagen sind dem Anlagennachweis zu entnehmen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen oder geplante Bauvorhaben. Die Anlagen in Bau betreffen im Wesentlichen das Wasser- und Abwassernetz sowie die Anlagen der Energieerzeugung. Das Umlaufvermögen (ohne Vorräte) hat einen Anteil von 12,9% am Gesamtvermögen, wobei die flüssigen Mittel (gesamt 1.274 T€) 20,5% des Umlaufvermögens ausmachen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch die neu aufgenommenen bzw. bestehenden, marktüblich verzinsten Bankdarlehen sowie den laufenden Cashflow. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit war in 2024 gegeben. Aufgrund der angespannten Finanzsituation benötigt die GWP für ihre weitere Entwicklung und zukünftige Projekte die Unterstützung der Marktgemeinde Peißenberg. Die zahlungswirksame Reduzierung des Finanzmittelbestandes (318 T€) resultiert aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.809 T€, dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -2.819 T€ und dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 692 T€. Das Eigenkapital reduzierte sich auf 10.429 T€ (Vj. 10.708 T€). Die Eigenkapitalquote von 21,7% wird vom Vorstand als noch ausreichend bezeichnet. Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
Die Entwicklung der Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
Prognosebericht Die künftige Entwicklung des Unternehmens wird in den kommenden Geschäftsjahren von instabilen Rahmenbedingungen des Energiemarktes einerseits und von den Investitionsschwerpunkten im lokalen kommunalen Umfeld und deren Finanzierung andererseits geprägt. Die Wettbewerbsbedingungen der Energieversorgungsbranche werden sich weiter verschärfen. Darüber hinaus stellen sowohl die Vorgaben der Regulierungsbehörde in der Netzentgeltkalkulation als auch die Unwägbarkeiten, die aus der politisch inkonsequent umgesetzten Energiewende resultieren, zusätzliche Herausforderungen dar. Durch die außergewöhnliche Entwicklung in Folge des Konflikts in der Ukraine und der neuen US-Zollpolitik befindet sich das Land derzeit in der wohl größten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Weil das Kommunalunternehmen in einzelnen Unternehmensbereichen massiv davon betroffen ist, werden sich die Gemeindewerke Peißenberg genau wie die Wirtschaft und auch die Gesellschaft den negativen Folgen einer wirtschaftlichen Rezession voraussichtlich nicht entziehen können. Der Wirtschaftsplan 2025 sieht ein negatives Gesamtergebnis von 591 T€ vor. Vor allem das negative Betriebsergebnis des Gesundheits- und Bäderbetriebes ist für diese Entwicklung maßgebend. Im Bereich Strom-Vertrieb erwarten wir einen Rückgang der Verkaufsmengen im Gewerbekundenvertrieb, die durch den Mehrabsatz im Privatkundenvertrieb nicht vollständig kompensiert werden können. Zudem wird die allgemeine wirtschaftliche Lage, aber vor allem die unsichere Lage am Energiemarkt (erhöhte Börsenpreise für Strom- und Gas-Futures, Ausfall von Stromhändlern durch Zahlungsunfähigkeit, mögliche Zunahme von Privat- und Geschäftskundeninsolvenzen etc.) die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gemeindewerke Peißenberg KU zunehmend beeinflussen. Die Wettbewerbssituation bleibt unverändert angespannt. Seit 2012 bieten die Gemeindewerke ihre Produkte auch außerhalb des angestammten Netzgebietes an. Dieses Vorhaben wird nach vorne weiterverfolgt mit dem Ziel den Marktanteil zu halten bzw. moderat auszubauen. Darüber hinaus sollen weitere Stromladesäulen installiert werden um der steigenden Anzahl von elektrisch betriebenen Fahrzeugen gerecht zu werden. Größere Neubauvorhaben sollen mit Quartierslösungen aus Strom und Wärme erschlossen werden. Seit dem 01.10.2020 sind die Gemeindewerke Peißenberg KU in den Gasvertrieb eingestiegen. Dadurch wird die Chance genutzt einen Schritt weiter in Richtung „Vollversorger“ vor Ort zu gehen, unsere Kunden dadurch umfassender zu bedienen und die Kundenbindung weiter zu stärken. Auch hier erwarten wir in den kommenden Jahren steigende Umsätze, die zur Stabilisierung der Ergebnisentwicklung beitragen werden. Im Bereich Strom-Netz erwarten wir ebenfalls einen signifikanten Rückgang der Mengen, da hier auch die Industriebetriebe, z.B. wegen der allgemeinen Wirtschaftsstagnation, weniger Mengen nachfragen. Im Bereich Mittelspannung sind die Gemeindewerke gut aufgestellt, gleichzeitig könnte der Investitionsbedarf durch den Anschluss größerer PV-Freiflächenanlagen perspektivisch steigen. In den kommenden Jahren werden im Niederspannungsbereich bestehende Freileitungshausanschlüsse zurückgebaut und auf Erdkabel umgestellt. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Sparte Energieerzeugung ist von der Kostenentwicklung des Gasmarktes abhängig bzw. ob und in welchem Umfang sich weitere Kunden für eine Wärmelieferung aus den bestehenden BHKW-Anlagen entscheiden werden. Die Sparte „Messstellenbetrieb“ verfolgt die weitere Umsetzung der vom Gesetzgeber verabschiedeten Smart Metering Rolloutpläne; ist jedoch weiterhin abhängig von der Verfügbarkeit zertifizierter Smart Meter Gateways. In den Sparten Wasser und Abwasser werden die Gebühren im Jahr 2025 für den Zeitraum ab 01.01.2026 neu kalkuliert. In der Sparte Servicebetrieb gehen wir für die nächsten Jahre von einem weiterhin stabilen Geschäftsverlauf mit positiven Nachholeffekten aus Vorjahren aus. Für das Jahr 2025 sind Investitionen in Höhe von EUR 5,8 Mio. geplant. Die Finanzierung soll über Bankdarlehen erfolgen, ebenso wie für die operative Geschäftstätigkeit notwendige Darlehen. Deren Aufnahmen sind bereits erfolgt bzw. in den finalen Vertragsausarbeitungen. Die Finanzierung der Investitionen und des laufenden Geschäftsbetriebs ist über die Darlehen gedeckt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragssituation der GWP ist als angespannt zu betrachten, angestrebte Reduzierungen der Verluste aus defizitären Sparten des Vorstands sowie Kosteneinsparungen sind notwendig. Mit dem im Jahr 2021 gestarteten Konsolidierungskurs und weiteren Maßnahmen konnte das Ergebnis kontinuierlich gesteigert werden. Im Jahr 2025 erfolgte dazu passend die Neukalkulation der Gebühren für Wasser und Abwasser. Es ist zudem erforderlich im Vertrieb weiter zu wachsen sowie unsere Kosten und Effizienzen zu prüfen. Ziel ist ab 2026 ein nachhaltig positives Ergebnis zu erwirtschaften. Risikobericht Im Rahmen des Risikomanagements wird für das kommende Geschäftsjahr ein Wirtschaftsplan erstellt. Er besteht aus dem Erfolgs-, Vermögens-, Stellen- und einem fünfjährigen Finanzplan. Nach Abschluss eines Quartals wird regelmäßig ein Zwischenbericht erstellt. Risikoberichterstattung zu Finanzinstrumenten: Die Gemeindewerke Peißenberg KU tätigen ihre operativen Geschäfte ausschließlich auf Eurobasis. Währungsrisiken sind damit ausgeschlossen. Insgesamt ist das Unternehmen aufgrund der Struktur der Geschäftstätigkeit nur geringen Zins- und Kreditrisiken ausgesetzt. Auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zur Begrenzung der Finanzrisiken wird verzichtet. Die Gesellschaft unterliegt Preisänderungsrisiken aus länger laufenden Stromlieferverträgen. Zur Kompensation der Risiken werden die Absatzgeschäfte im Rahmen eines Makro Hedging gruppenweise zusammengefasst und fortlaufend mit zeit- und mengenkongruenten Bezugskontrakten unterlegt. Preisänderungsrisiken (Markt- und Zinsrisiken): Ein Marktrisiko, d. h. das Risiko einer Wertänderung, liegt vorwiegend bei Vermögenswerten und Schulden mit Laufzeiten von über einem Jahr vor. Das Unternehmen hält seine liquiden Mittel und die Liquiditätsreserven ausschließlich im Bereich von Tagesgeldern vor, die keinen Kursschwankungen unterliegen. Die Gemeindewerke Peißenberg KU haben sich im langfristigen Bereich über Bankkredite finanziert. Alle Darlehen sind mit Festzinssätzen mit einer Zinsbindungsdauer von mindestens 10 Jahren ausgestattet und damit gegen das allgemeine Zinserhöhungsrisiko bestmöglich abgesichert. Ausfallrisiko (Kreditrisiko): Für das Unternehmen besteht ein Kreditrisiko dahingehend, dass der Wertansatz der Vermögenswerte beeinträchtigt werden könnte, wenn die Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht bzw. nicht in voller Höhe nachkommen. Die Kreditrisiken werden in den Bereichen der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie bei der Entwässerung durch die Erhebung von Abschlagszahlungen erheblich reduziert. Durch ein konsequentes Forderungsmanagement und die Möglichkeit, bei Zahlungsverzug Versorgungssperren zu erheben, bewegen sich die Forderungsausfälle auf niedrigem Niveau. Im Bereich der Beteiligungen und Darlehen erfolgt eine enge Kontrolle über die ausgereichten Vermögenswerte. Operative Risiken: Im Bereich der sonstigen oder operativen Risiken sehen wir die Gefahr von Wetterschwankungen, die zu Erlösausfällen führen können. Die Wettbewerbsbedingungen der Energieversorgungsbranche werden sich weiter verschärfen. Darüber hinaus stellen sowohl die Vorgaben der Regulierungsbehörde in der Netzentgeltkalkulation als auch die Unwägbarkeiten, die aus der politisch inkonsequent umgesetzten Energiewende resultieren, zusätzliche Herausforderungen dar. Liquiditätsrisiken: Die Liquidität und damit die Zahlungsfähigkeit der Gemeindewerke Peißenberg wird u.a. durch regelmäßige Abschlagszahlungen der Kunden sowie durch die neu aufgenommenen bzw. bestehenden, marktüblich verzinsten Bankdarlehen sowie den laufenden Cashflow und Kassenkredite bei der Marktgemeinde Peißenberg erhalten bleiben. Aufgrund der angespannten Finanzsituation benötigt die GWP für die weitere Entwicklung und zukünftige Projekte die Unterstützung der Marktgemeinde Peißenberg. Die Gefahr von Anlagen- und Leitungsschäden in unseren Sparten Strom, Wasser, Abwasser ist aus vielerlei Gründen möglich. Die Netze werden laufend auf dem technischen Stand gehalten. Akuten Störungen wird mit unseren Bereitschaftsdiensten entgegengewirkt. Chancenbericht Die Möglichkeit potentielle Kunden auch außerhalb von Peißenberg mit Strom zu beliefern, kann sich in den nächsten Jahren weiter kompensierend auf die Kundenverluste als Folge des Wettbewerbs auswirken. Erfreulicherweise steigt hier die Zahl der Kunden stetig an. In der Vorausschau können die Gemeindewerke unter Berücksichtigung und Lösung der aufgezeigten Problemfelder einer positiven Zukunft entgegensehen, in der die Gemeindewerke mit ihren Produkten, Dienstleistungen und positiven wirtschaftlichen Ergebnissen die Marktgemeinde Peißenberg stützen werden. Damit haben die Gemeindewerke Peißenberg ihren Konzeptansatz zur wirtschaftlichen Stabilisierung weiterhin konsequent verfolgt und trotz zunehmend dynamisierten und regulierten Märkten ihren Versorgungsauftrag gegenüber den Peißenberger Bürgern und der Marktgemeinde erfüllt. Dieser Lagebericht enthält an verschiedenen Stellen Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gemeindewerke bzw. wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen, die wiederum Einfluss auf die Unternehmensentwicklung erwarten lassen. Alle in die Zukunft gerichteten Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis der zum Zeitpunkt der Berichterstellung verfügbaren Informationen getroffen wurden. Sollten die zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeit erwarteten abweichen, so dass eine Gewähr für solche Angaben nicht übernommen werden kann.
Peißenberg, den 03.09.2025 Gemeindewerke Peißenberg KU Stefan Ziegler Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gemeindewerke Peißenberg KU wurde gem. Art 91 der Gemeindeordnung Bayern nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Verordnung über Kommunalunternehmen (KUV) und des § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) aufgestellt. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anlagennachweis wurden gemäß §§ 23 - 25 KUV nach den Formblättern der Verwaltungsvorschriften zur Eigenbetriebsverordnung (VwvEBV) erstellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Der Grundsatz der Stetigkeit in der Darstellung sowie in der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde beachtet. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist gegeben. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und sofern diese der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände im Sachanlagevermögen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Als Anschaffungskosten wurden grundsätzlich die Nettorechnungsbeträge, abzüglich Skonto und zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Im Bereich Abwasser ist in den Anschaffungskosten auch die Umsatzsteuer enthalten. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen; Fremdkapitalzinsen bleiben außer Ansatz. Die Absetzungen für Abnutzung für bewegliche Vermögensgegenstände erfolgten in den Betriebszweigen Strom und Wasser, die vor dem 01.01.2008 angeschafft wurden, grundsätzlich nach der degressiven Methode. In den Betriebszweigen Abwasser, Wärme und Freibad erfolgte die Abschreibung von Vermögensgegenständen unverändert nach der linearen Methode. Für alle nach dem 31.12.2007 angeschafften bzw. hergestellten Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgte die Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Für geringwertige Vermögensgegenstände (Anschaffungskosten über 150,00 EUR, jedoch unter 1.000,00 EUR) wurde im Zeitraum vom 01.01.2008 bis 31.12.2013 ein Sammelposten gebildet, welcher jeweils linear über fünf Jahre erfolgswirksam abgeschrieben wird. Ab dem Zugangsjahr 2018 werden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 800,00 EUR in voller Höhe abgeschrieben; Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 250,00 EUR werden voll im Aufwand erfasst. Unter Finanzanlagen wurden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nominalwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert (Beteiligungen, sonstige Ausleihungen) bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet und sofern notwendig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten, vermindert um erforderliche Einzelwertberichtigungen, bilanziert. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung (2%) auf Forderungen in Höhe von 30.500 EUR gebildet. Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände und Bankguthaben mit ihren jeweiligen Nennbeträgen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Vom Wahlrecht des Ansatzes aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die empfangenen Ertragszuschüsse für die Strom- und Wasserversorgung und seit 2022 auch das Breitbandnetz wurden mit dem Nennbetrag passiviert und werden jährlich erfolgswirksam mit 5% des Ursprungbetrages aufgelöst. Der Zugang zu den passivierten Beträgen beträgt 2024: 332.450,94 EUR (VJ: 210.548,64 EUR). Die empfangenen Ertragszuschüsse für die Abwasserentsorgung wurden mit dem Nennbetrag passiviert und linear über 33 Jahre erfolgswirksam aufgelöst. Der Zugang zu den passivierten Beträgen beträgt 2024: 218.885,44 EUR (VJ: 193.477,46 EUR). Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Es werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Dabei werden Vermögensgegenstände, Schulden und schwebende Geschäfte mit Finanzinstrumenten zusammengefasst. Es wird die Einfrierungsmethode angewendet. 3. Angaben zu Positionen der Bilanz 3.1. Sachanlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen und die Abschreibungen sind folgendem Anlagennachweis zu entnehmen. 3.2. Finanzanlagen Es bestehen folgende Beteiligungen:
Die Ausleihungen sind hypothekarisch nicht gesichert. 3.3. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen vor allem aus der Jahresverbrauchsabrechnung abzüglich zwölf Vorauszahlungen für Strom, Wasser und Abwasser. Die Jahresverbrauchsabrechnung umfasst einen Ablesezeitrum von einem Kalenderjahr. Die Forderungen an die Gemeinde als Gesellschafter enthalten Forderungen aus Strom-, Wasser- und Wärmelieferungen sowie Dienstleistungen in Höhe von 54 TEUR sowie den Anteil der Kommune an den Investitions- und Betriebskosten des Kanalnetzes für die Straßenentwässerung (148 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen solche aus Vorsteuern, die erst im Folgejahr abziehbar sind (191 TEUR) und debitorischen Kreditoren (285 TEUR). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3.4. Eigenkapital Das Stammkapital von 2.500.000,00 EUR entspricht der Betriebssatzung. Die allgemeine Rücklage erhöhte sich um Zuwendungen des Marktes Peißenberg (400 TEUR) für den Gesundheits- und Bäderpark Rigi Rutsch‘n. Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag 2024 in Höhe von 679.061,03 EUR mit dem Verlustvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. 3.5. Sonstige Rückstellungen Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen (257 TEUR), EEG-Einspeisevergütungen und -Umlagen (259 TEUR) der Sparte Strom-Netz und die Rückstellung für Kostenüberdeckung (73 TEUR) der Sparte Abwasserentsorgung sowie für Haftungsrisiken im Zusammenhang mit einer Beteiligung in Höhe von 420 TEUR. 3.6. Verbindlichkeiten
(Vorjahreswerte in Klammern) 4. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Die Umsatzerlöse gliedern sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt auf:
Die vereinnahmte Strom- und Energiesteuer (655 TEUR; Vorjahr 507 TEUR) wurde offen von den Umsatzerlösen abgesetzt. 4.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 653 TEUR bestehen vorwiegend aus Auflösung von Rückstellungen (200 TEUR) und aus der Zuschreibung von Finanzanlagen (245 TEUR) sowie aus Erträgen aus Auflösung der Wertberichtigung von Forderungen (46 TEUR). 4.3. Materialaufwand Der Posten beinhaltet im Wesentlichen den Aufwand für Strombezug (2.895 TEUR), Vergütung für EEG-Einspeiser (2.245 TEUR), Netznutzung vorgelagerter Netze (1.370 TEUR), Konzessionsabgaben (TEUR 432), Gasbezug (1.705 TEUR) sowie Materialverbrauch und Fremdleistungen für die Instandhaltung der Betriebsanlagen. 4.4. Abschreibungen Im Wirtschaftsjahr 2024 wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2.434 TEUR (Vorjahr 2.348 TEUR) vorgenommen. 4.5. Personalaufwand
4.6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Wesentlichen enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kosten für die Wartungen von Hard- und Software (TEUR 375), Mietaufwand incl. Nebenkosten (TEUR 101), Fremdleistungen (TEUR 468) sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 199) sowie alle weiteren betriebsbedingten Aufwendungen. Zudem sind Aufwendungen für Forderungsausfälle und -abwertungen in Höhe von TEUR 43 entstanden. 4.7. Finanzergebnis Der Zinsaufwand des Geschäftsjahres 2024 enthält keinen Betrag, der entsprechend den Vorschriften des BilMoG aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultiert. Weiterhin waren außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen (Darlehen an ein verbundenes Unternehmen) in Höhe von 70 TEUR vorzunehmen. 4.8. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern enthalten im Wesentlichen Grund- und Kfz-Steuern. 5. Sonstige Angaben 5.1. Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG Im Berichtsjahr 2024 wurden mit dem Markt Peißenberg Umsätze für Strom-, Wasser- und Wärmelieferungen incl. Netznutzung (460 TEUR), für Straßenbeleuchtung 144 TEUR und für diverse Dienstleistungen und Materialien (116 TEUR) getätigt. Im Berichtsjahr wurden vom Markt Peißenberg Fremdleistungen in Höhe von TEUR 169 bezogen. 5.2. Personal Die durchschnittliche Belegschaft (ohne Vorstand) setzte sich im Wirtschaftsjahr wie folgt zusammen:
5.3. Versorgungsverpflichtungen Die Gemeindewerke Peißenberg sind Mitglied bei der Bayerischen Versorgungskammer, Zusatzversorgungskasse der Bayerischen Gemeinden. Für die Betriebsrente besteht seit 01.01.2013 ein Basisumlagesatz von 3,75%. Zum Basissatz wird wie im Vorjahr ein Sanierungssatz in Höhe von 4,0% hinzugerechnet. Der Sanierungssatz soll in den Folgejahren stabil bleiben. Die umlagepflichtigen Löhne und Gehälter betrugen 2.911.845,68 EUR. Versorgungsverpflichtungen aus der Zusatzversorgungskasse bestanden im Berichtsjahr gegenüber 84 Beschäftigten. 5.4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft unterliegt Preisänderungsrisiken aus länger laufenden Stromlieferverträgen. Zur Kompensation der Risiken werden die Absatzgeschäfte im Rahmen eines Makro Hedging gruppenweise zusammengefasst und fortlaufend mit zeit- und mengenkongruenten Bezugskontrakten unterlegt. Es bestehen hierzu Verpflichtungen aus dem Bestellobligo von insgesamt 7.707 TEUR, die im Wesentlichen das Bestellobligo für Strom- und Gasbezug für die Jahre 2025 bis 2028 in nachfolgender Höhe betreffen:
Die miteinander zu Bewertungseinheiten verbundenen Grund- und Sicherungsgeschäfte haben stets ihrer Art nach identische, gegensätzlich gerichtete Leistungen mit aufeinander abgestimmter Fälligkeit und gleichem Leistungsumfang zum Inhalt. Risiken und Chancen aus den einzelnen Verträgen heben sich, wegen der Übereinstimmung der verknüpften Leistungspflichten und -ansprüche, vollständig gegenseitig auf (vollständig effektive Sicherungsbeziehung). Bei der Abbildung der Sicherungsbeziehungen kommt die Einfrierungsmethode zur Anwendung. Soweit erforderlich, erfolgt die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. 5.5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Berichtsjahr nicht getätigt. 5.6. Organe Mitglieder des Verwaltungsrates: Zellner Frank, 1. Bürgermeister (Vorsitzender) Stellvertreter und 2. Bürgermeister: Halbritter Robert, Kommunikationselektroniker Bichlmayr Matthias, Gymnasiallehrer Höck Anton, Zimmerermeister Hutter Georg jun., Landwirt Quecke Christian, Verwaltungsamtmann Reichhart Matthias, Selbständiger Marketingwirt Rößle Sandra, Rechtsanwältin Wurzinger Walter, Projektmanager Vorstand: Stefan Ziegler, Herrsching 5.7. Die Sitzungsgelder des Verwaltungsrates in 2024 betrugen 10.800,00 EUR. 5.8. Bei der Angabe der Bezüge des Vorstandes wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5.9. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 16 für die Abschlussprüfung sowie TEUR 10 für andere Bestätigungsleistungen. 5.10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es liegen keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres vor. 5.11. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt als Ergebnisverwendungsvorschlag vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 679.061,03 EUR mit dem Verlustvortrag in Höhe von 3.123.606,97 EUR zu verrechnen und insgesamt auf neue Rechnung vorzutragen.
Peißenberg, den 03. September 2025 Gemeindewerke Peißenberg KU Stefan Ziegler Vorstand ANLAGESPIEGELKommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
sonstige BerichtsbestandteileErfolgsübersicht nach Bereichen für das Wirtschaftsjahr 2024
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, PeißenbergBilanz zum 31. Dezember 2024 für den Tätigkeitsbereich ElektrizitätsverteilungAKTIVA
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, PeißenbergBilanz zum 31. Dezember 2024 für den Tätigkeitsbereich ElektrizitätsverteilungPASSIVA
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, PeißenbergGewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, PeißenbergBilanz zum 31. Dezember 2024 für den Tätigkeitsbereich Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbGAKTIVA
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, PeißenbergBilanz zum 31. Dezember 2024 für den Tätigkeitsbereich Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbGPASSIVA
Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, PeißenbergGewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024für den Tätigkeitsbereich Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
Tätigkeitsabschluss für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2024 nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für den Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG des Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg A. Allgemeine Angaben Am 30. Juni 2011 verabschiedete der Deutsche Bundestag die Novelle des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), die am 3. August 2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Aufgrund der geänderten Vorschriften haben die Gemeindewerke Peißenberg KU, als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen ab dem Geschäftsjahr 2011 den Tätigkeitsabschluss (§ 6b Absatz 3 EnWG) mit dem geprüften Jahresabschluss beim elektronischen Bundesanzeiger zur Veröffentlichung einzureichen und über die Tätigkeiten gemäß § 6b Absatz 3 EnWG zu berichten (§ 6b Absatz 7 EnWG). Für die Gemeindewerke Peißenberg KU ergeben sich die folgenden Tätigkeitsbereiche: Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 1 und 2 EnWG: • Elektrizitätsverteilung • Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 3 und 4 EnWG: • Andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors • Andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors Die Tätigkeiten „Straßenbeleuchtung“ und „Sonstige Nebengeschäfte“ sind seit dem Jahr 2007 in den Geschäftsbereich „Servicebetrieb“ ausgelagert. Die Erträge und Aufwendungen des Geschäftsbereichs Bauhof werden auf die Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung, Wasser und Servicebetrieb umgelegt. Mit unseren Tätigkeitsabschlüssen 2024 erfüllen wir die Berichtspflicht nach § 6b der EnWG-Novelle 2011. In der internen Rechnungslegung führen wir gemäß § 6b EnWG jeweils getrennte Konten für die Tätigkeiten der Elektrizitätsverteilung, Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG, andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors und andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors. Soweit eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich war oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung durch Schlüsselung zu den Konten, die sachgerecht und für Dritte nachvollziehbar sind. Der Verwaltungsbereich wurde mit den Personalkostenschlüsseln und der Bauhof mit dem Bauhofschlüssel allgemein umgelegt. Für die Elektrizitätsverteilung erstellen wir eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (Tätigkeitsabschluss) gemäß den Anforderungen des § 6b Absatz 3 EnWG sowie für den grundzuständigen Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Angaben über die Zuordnungsregeln gemäß § 6b Absatz 3 Satz 7 EnWG: Im Hinblick auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die den Tätigkeitsabschlüssen zugrunde gelegt wurden, verweisen wir auf die Angaben im Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 der Gemeindewerke Peißenberg KU. Die Aufteilung der Aktiv- und Passivposten erfolgte weitestgehend direkt über die jeweiligen Sachverhalte. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgt eine Aufteilung dieser Positionen unter Verwendung der Personalschlüssel im Verwaltungsbereich oder nach dem Bauhofschlüssel allgemein im Bauhofbereich. Die Abschreibung erfolgt wie im Anhang angegeben nach den gleichen Vorgaben wie für die Gesamtgesellschaft. Hierbei wurden die Vermögensgegenstände über Kostenstellen den einzelnen Tätigkeitsbereichen zugerechnet. Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte über die eingerichtete Kostenstellenrechnung weitestgehend direkt auf den einzelnen Kostenstellen. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgt eine Aufteilung dieser Positionen analog zur Aufteilung der Posten in der Bilanz. B. Erläuterungen zur Bilanz B.1 Anlagevermögen Das ausgewiesene Anlagevermögen der einzelnen Sparten ist direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Das Anlagevermögen des Bauhofs wurde mit dem Bauhofschlüssel allgemein auf die Sparten Elektrizitätsverteilung, Wasser und Servicebetrieb zugerechnet. Die Umlage der gemeinsamen Anlagen der Verwaltung erfolgte mittels der Personalschlüssel. B.2 Vorräte Abgesehen von den Vorräten der Verwaltung, die per allgemeinem Personalschlüssel umgelegt wurden, erfolgte die Zurechnung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen der einzelnen Tätigkeitsbereiche direkt. B.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sofern die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht direkt zugeordnet werden konnten, wurden diese in beiden Bereichen Verwaltung und Bauhof sachgerecht mit den Personalkosten- bzw. Bauhofschlüssel allgemein den einzelnen Tätigkeitsbereichen zugerechnet. Im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte soweit möglich eine direkte Zuordnung. Sonstige Forderungen allgemein, Steuererstattungsansprüche u. a. wurden über Schlüssel verteilt. Es liegen keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie bei den sonstigen Vermögensgegenständen vor. B.4 Liquide Mittel Die liquiden Mittel wurden entweder direkt zugeordnet oder im Bereich Verwaltung und Bauhof mit den jeweiligen Schlüsseln auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche umgelegt. B.5 Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden entweder direkt zugeordnet oder im Bereich Verwaltung und Bauhof sachgerecht geschlüsselt. B.6 Eigenkapital Das Stammkapital und die Rücklagen, der Gewinn-/Verlustvortrag sowie das aktuelle Jahresergebnis wurden direkt zugerechnet. B.7 Zuschüsse Empfangene Ertragszuschüsse sind voll dem Netzbereich zugeordnet. B.8 Rückstellungen Nach Abzug der direkt zuordenbaren Rückstellungen der einzelnen Tätigkeiten wurden die Rückstellungen für den allgemeinen Bereich mittels der Umlageschlüssel verteilt. B.9 Verbindlichkeiten Die Aufteilung der Verbindlichkeiten erfolgte weitestgehend direkt unter Berücksichtigung der jeweiligen Saldenlisten. Der jeweilige Finanzierungsbedarf bzw. das Finanzierungsvermögen der Tätigkeitsbereiche gegenüber anderen Tätigkeitsbereichen wird in der Position „Verbindlichkeiten gegenüber anderen Tätigkeitsbereichen“ abgebildet. Im Tätigkeitsbereich „Elektrizitätsverteilung“ ergibt sich ein Finanzierungsbedarf, der unternehmensintern gedeckt wird. Die Verbindlichkeiten im Bereich Elektrizitätsverteilung, die mit dem Erfüllungsbetrag passiviert sind, haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten im Bereich Messtellenbetrieb, die mit dem Erfüllungsbetrag passiviert sind, haben folgende Restlaufzeiten:
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung C.1 Umsatzerlöse, andere aktivierte Eigenleistungen, sonstige betriebliche Erträge und Finanzerträge Die Zuordnung der Erlöse erfolgte auf Basis von Auswertungen aus der Netzentgeltabrechnung/Verbrauchsabrechnung oder Kostenstellen. Die Erlöse mit Dritten sind unter den Umsatzerlösen, die Erlöse gegenüber dem assoziierten Vertrieb aus Erträgen aus Lieferungen an andere Betriebszweige ausgewiesen. Die Erträge Verwaltung werden mittels der Personalschlüssel, die Erträge Bauhof mit dem Bauhofschlüssel allgemein verteilt. C.2 Materialaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige Steuern Die Aufteilung der Aufwendungen erfolgte unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu den Kostenstellen. Positionen, die nicht direkt zuordenbar waren, wurden mit sachgerechten Schlüsseln zwischen den Tätigkeiten aufgeteilt. C.3 Personalaufwand Die Personalkosten wurden, sofern nicht direkt zuordenbar, nach den Personal- bzw. Bauhofschlüssel allgemein verteilt. C.4 Abschreibungen, Zinsaufwand und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Nicht direkt zuordenbare Abschreibungen der Verwaltung und des Bauhofs wurden ebenfalls analog der anderen Aufwendungen verteilt. Der Tätigkeitsabschluss ist in der Anlage dargestellt.
Peißenberg, den 03. September 2025 Gemeindewerke Peißenberg KU Stefan Ziegler Vorstand Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, Peißenberg VERMERK üBER DIE PRüFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss des Kommunalunternehmens Gemeindewerke Peißenberg, Peißenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg, Peißenberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgdeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beihnalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung und grundzuständiger Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft. • Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. • Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, • ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und • ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen. Ferner umfass unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Augsburg, den 23. September 2025 HLB Augsburg Schwben GmbH & Co. KG Graf, Wirtschaftsprüferin |
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Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg
Stammdaten
- Rechtsform
- eGbR
- Anschrift
- Peißenberg
- Handelsregister
- HRA 76102, München
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Das Kommunalunternehmen wird durch den Vorstand vertreten.
- Unternehmenszweck
- Versorgung des Gemeindegebietes mit Wasser und in Teilbereichen mit Wärme sowie Abwasserentsorgung, Errichtung und Betrieb des Freizeit- und Bäderparks "Rigi - Rutschn ́n", Vorhalten von Stromnetzen, Erzeugung und Lieferung von Strom, Lieferung von Erdgas, sowie Bereitstellung von Telekommunikations-Infrastruktur und Dienstleistungen sowie Beratung von Endabnehmern hinsichtlich einer möglichst effizienten und umweltverträglichen Energieversorgung.
Finanzen
Bilanz
2025- Anlagevermögen 89,9 % 43,98 Mio
- Umlaufvermögen 10,1 % 4,93 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 27,0 k
- Verbindlichkeiten 60,2 % 29,46 Mio
- Eigenkapital 20,4 % 9,98 Mio
- Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 15,6 % 7,65 Mio
- Rückstellungen 3,8 % 1,87 Mio
Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Umsatzerlöse 95,9 % 20,12 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 2,3 % 474,7 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,9 % 194,6 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,7 % 154,8 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,1 % 15,6 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 11,7 k
- Materialaufwand 57,7 % 12,59 Mio
- Personalaufwand 19,2 % 4,20 Mio
- Abschreibungen 11,4 % 2,48 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,0 % 1,95 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,6 % 575,5 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % 19,2 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 6,3 k
- Ergebnis nach Steuern −847,1 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −853,4 k
GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
S***** Z******
seit 2022 Vorstandsmitglied
-
R****** K*****
seit 2019 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Marktgemeinde Peißenberg DEU 100,0 % 2,5M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- RigiNet GmbH 100,0 %
- Plattform Energie GmbH 1,7 %
- Südwestdeutsche Stromhandels GmbH 0,64 %
Historie
- 2022
-
09.11.
Austritt einer PositionI***** H***** · Vorstand
-
09.11.
Eintritt eines MitgliedsS***** Z****** · Vorstand
- 2019
-
10.01.
SatzungsänderungKommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg
-
10.01.
Eintritt eines MitgliedsR****** K***** · Einzelprokura
-
08.01.
Eintritt eines MitgliedsGasnetz Peißenberg GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2018
-
12.04.
Eintritt eines MitgliedsMeteringSüd GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2017
-
11.08.
Austritt einer PositionG****** F****** · Vorstand
-
11.08.
Eintritt eines MitgliedsI***** H***** · Vorstand
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
Unternehmensdaten direkt im AI-Chat
Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 3b2bcb7d7d76d080aabe126070831339",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Kommunalunternehmen Gemeindewerke Peißenberg. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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