aktiv Rechtsform GmbH

Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH

Meschede ·HRB 3501 Arnsberg ·althoff-industriebau.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Enster Straße 15
59872 Meschede
Handelsregister
HRB 3501, Arnsberg
Eintragungsdatum
14. März 2001
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Eingetragenes Kapital
380.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Die Planung und das Erstellen von Industrie-, Verwaltungs- und Kommunalbauten, und zwar insbesondere aus Stahlelementen.

Finanzen

Mitarbeiter 2025
47
Bilanzsumme 2025
10,61 Mio. €
Jahresergebnis 2025
1,78 Mio. €
19 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 10,61 Mio
  • Umlaufvermögen 84,5 % 8,97 Mio
  • Anlagevermögen 14,5 % 1,53 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 109,6 k
Passivseite 10,61 Mio
  • Eigenkapital 37,0 % 3,93 Mio
  • Verbindlichkeiten 31,6 % 3,36 Mio
  • Rückstellungen 31,3 % 3,32 Mio
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Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 5,99 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 59,2 % 3,55 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 34,6 % 2,07 Mio
  • Ausschüttung 5,0 % 300,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,2 % 72,3 k
Aufwendungen 10,75 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 51,1 % 5,50 Mio
  • Personalaufwand 39,6 % 4,25 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7,5 % 809,0 k
  • Abschreibungen 1,1 % 116,3 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % 39,9 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,3 % 31,2 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 7,5 k
  • Rohergebnis 12,46 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,78 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,78 Mio
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GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Stephan Laarmann seit 2022 Geschäftsführer
  • Hubertus Anton Hester seit 2017 Prokura
8 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
50,0 % identifiziert 50,0 % nicht identifiziert
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2023
  2. 09.03.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    D*** H****** · Gesamtprokura
  3. 09.03.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    M***** K**** · Einzelprokura
  4. 09.03.
    Austritt einer Position
    M***** K**** · Gesamtprokura
  5. 09.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    M***** K**** · Einzelprokura
  6. 09.03.
    Austritt einer Position
    D*** H****** · Geschäftsführer
  7. 09.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    D*** H****** · Gesamtprokura
  8. 2022
  9. 09.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stephan Laarmann · Geschäftsführer
  10. 09.09.
    Austritt einer Position
    Stephan Laarmann · Gesamtprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH

Meschede

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1.) Grundlagen der Gesellschaft

Die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH entwickelt und erstellt als Generalunternehmer Projekte im Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbau.

Unsere Bauherren sind mittelständische Unternehmer, für die wir bundes- und europaweit tätig sind.

Durch eine umfassende Beratung unserer Interessenten sowie durch individuelle Konzepte und Entwürfe, die exakt auf die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind, bestehen wir mit unserem Spezial-Know-How im direkten Wettbewerb.

2.) Wirtschaftsbericht

2.1.) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Baubranche stand im Jahr 2024, wie auch schon im Vorjahr, vor großen Herausforderungen. Unter anderem auf Grund der negativen Konjunkturlage im verarbeitenden Gewerbe war die Nachfrage nach Bauleistungen im Hochbau sehr gering.

Im Jahr 2024 gab es im Bauhauptgewerbe, nach einem bereits deutlichen Rückgang in den Jahren 2022 und 2023, erneut einen realen Umsatzrückgang von 4 %. Der Umsatzrückgang, im für die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH relevanten Wirtschaftshochbau, lag bei 7%.1

So ist im Jahr 2024 auch für die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH ein Rückgang bei der Investitionsbereitschaft unserer potenziellen Kunden in den Neubau von Industrie- und Gewerbeimmobilien spürbar gewesen.

Durch die individuelle und intensive Betreuung unserer Bauinteressenten sowie einer umfassenden Unterstützung bei der Analyse und Umsetzung der exakten Anforderungen dieser, konnten für die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH im Jahr 2024 dennoch, trotz spürbar zunehmenden Wettbewerbs, erfolgreich namhafte Projekte, sowohl für Bestands- als auch für Neukunden, akquiriert werden.

Unser Auftragseingangsziel für das Jahr 2024 konnte nicht erreicht werden, da sich die Auftragserteilungen einiger bedeutender Projekte über das Jahresende 2024 hinaus verschoben haben.

2.2.) Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Gesamtleistung der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH belief sich im Jahr 2024 auf 24,7 Mio. €, nach 29,8 Mio. € im Jahr 2023. Die Planung für 2024 von ca. 24,3 Mio. € konnte damit leicht übertroffen werden.

Der polnische Markt wird nach wie vor durch die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH direkt bearbeitet. Auf dem polnischen Markt war, wie bereits im Vorjahr, eine sehr schwache Nachfrage bezüglich des Neubaus von Gewerbeimmobilien festzustellen. Im Jahr 2024 wurden in Polen lediglich Aufträge mit einer Gesamtleistung von ca. 995.000 € abgewickelt. Die polnischen Mitarbeiter unterstützten zeitweise die Kollegen in Deutschland.

Die Preisentwicklung im Nachunternehmerbereich war im Jahr 2024 unterschiedlich. So sind die Preise einiger Materialien und Leistungen (z.B. Stahlbau) gesunken. In anderen Bereichen des Nachunternehmerbereichs waren weiterhin Preissteigerungen wahrnehmbar. Allerdings nicht so stark wie in den Vorjahren. Der Baupreisindex für Bürogebäude stieg vom vierten Quartal 2023 bis zum vierten Quartal 2024 um 3,4% (Vergleich Vorjahr 4,4 %).

Durch vertragliche Vereinbarungen konnten nachunternehmerseitige Preissteigerungen im vergangenen Jahr zum Teil an die Auftraggeber weitergegeben werden.

Das Jahresergebnis der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH für das Geschäftsjahr 2024 wird durch eine Einzelwertberichtigung in Höhe einer siebenstelligen Summe negativ beeinflusst. Die Einzelwertberichtigung wurde notwendig, da die kundenseitige Nachfinanzierung nicht wie geplant umgesetzt werden konnte und zum aktuellen Zeitpunkt nicht sichergestellt ist.

2.3.) Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1.) Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr geringer ausgefallen. Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, so dass sich die Rohertragsmarge im Jahr 2024 verbessert hat und der Rohertrag ebenfalls deutlich gestiegen ist.

2.3.2.) Finanzlage

2.3.2.1.) Kapitalstruktur

Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Eigenkapitalquote sank im Jahr 2024, von 20,1 % im Jahr 2023, auf 15,8 %.

2.3.2.2.) Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen im Bereich Bürogebäude, Energie und Elektromobilität vorgenommen. Hierbei wurden sowohl Ersatzinvestitionen vorgenommen als auch in neue Wirtschaftsgüter investiert.

Im Bereich der EDV-Hardware und Software wurden, genauso wie im Bereich der sonstigen Ersatzinvestitionen, Investitionen leicht über dem Vorjahresniveau getätigt. Im Jahr 2025 werden Investitionen ca. auf dem Durschnitts-Niveau der Jahre 2023 und 2024 geplant.

2.3.2.3.) Liquidität

Die Liquiditätsentwicklung ist nach wie vor gut. Die laufende Finanzierung erfolgt ohne die Inanspruchnahme von Fremdmitteln von Kreditinstituten. Das 10-Jahresmittel der liquiden Mittel liegt bei 5,3 Mio. €. Die liquiden Mittel lagen auch im Jahr 2024 oberhalb des langfristigen Mittelwertes des Unternehmens. Dies ist durch eine hohe Vorfinanzierungsquote der Projekte beeinflusst.

2.3.3.) Vermögenslage

Die Vermögenslage ist trotz Einzelwertberichtigung weiterhin als gut zu bezeichnen. Der Anstieg des mittel- und kurzfristigen Vermögens im Vorjahresvergleich ist im Wesentlichen auf den Anstieg der liquiden Mittel zurückzuführen. Dies korrespondiert im Wesentlichen mit dem Anstieg des mittel- und kurzfristig verfügbaren Kapitals der Gesellschaft.

2.4.) Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf 2024 der Gesellschaft hat unsere Erwartungen übertroffen. So konnten im Jahr 2024 die Erwartungen in den Bereichen Rohertragsmarge, Rohertrag und Jahresüberschuss übertroffen werden.

Die Lage der Gesellschaft im Jahr 2024 ist als gut einzustufen.

Der nicht erreichte Auftragseingang im Jahr 2024 ist unter anderem auf verzögerte Auftragserteilungen zurückzuführen. Die Anfragenlage ist auch im Jahr 2024 akzeptabel gewesen.

2.5) Finanzielle Leistungsindikatoren

Anhand eines detaillierten Projektcontrollings wird das Unternehmen über die projektbezogenen Deckungsbeiträge gesteuert.

3.) Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1.) Prognosebericht

Die Anfragesituation war bis Mitte März 2025 bei der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH trotz eher pessimistischer Gesamtstimmung in der Bauindustrie positiv, wenn auch verhalten. So konnte bis März 2025 bereits ein Auftragseingang von rund 5,1 Mio. Euro erreicht werden.

Auf Grund der konjunkturellen Lage und einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft bestehen bei der weiteren Auftragseingangsplanung Unsicherheiten, so dass wir aktuell hierzu keine seriöse Prognose abgeben können. Im Normalfall sollte der Auftragseingang im Bereich der Vorjahre liegen.

Die wirtschaftliche Gesamtentwicklung lässt sich ebenfalls, auf Grund der vorstehend beschriebenen Lage, schwer beurteilen. Die mittel- bis langfristigen Entwicklung des Unternehmens sehen wir als herausfordernd, aber positiv.

Zurzeit befindet sich das Unternehmen in einer komfortablen Ausgangslage und verfügt zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung über eine rechnerische Auftragsreichweite bis mindestens Oktober 2025.

Der über das Jahr 2025 hinausgehende Unternehmenserfolg hängt maßgeblich vom weiteren Auftragseingang im Jahr 2025 und Investitionsbereitschaft im Bereich Bau ab.

Aktuell befinden sich eine Vielzahl von Akquise-Projekten in der vertrieblichen Bearbeitung. Kommt der übliche Anteil dieser Projekte zur Umsetzung, kann der übliche notwendige Auftragseingang erreicht werden.

Die Geschäftsführung und die Gesellschafter halten regelmäßige bzw. situativ kurzfristige Sitzungen zur Überprüfung der Markt- und Unternehmenssituation ab.

Im Zahlungsverhalten unserer Kunden sind, bis auf einen großen Einzelfall, derzeit keine Veränderungen festzustellen. Dabei sind Forderungen einiger Kunden über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Nach derzeitigem Stand halten wir weitere Zahlungsausfälle, die über die Wertberichtigungen hinaus gehen, für nicht wahrscheinlich.

Durch die aktuelle Kostenentwicklung und aufgrund der aktuell teilweise schwachen Konjunktur gestaltet es sich für unsere potenziellen Auftraggeber oft schwieriger die notwendigen Finanzierungen erfolgreich abzuschließen. Es bleibt abzuwarten, ob der konjunkturelle Abschwung weitere negative Folgen für unsere Auftraggeber haben wird.

Die Marktentwicklung im Bereich der Materialbeschaffung und Einkaufsleistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr teilwiese entspannt. Kostensteigerungen lassen sich in einem sehr volatilen Beschaffungsmarkt weiterhin, je nach Gewerk in unterschiedlich starker Ausprägung, feststellen. Dies versucht die AIV durch eine frühzeitige Ausschreibung und intensive Bearbeitung des Nachunternehmermarktes mit dem Ziel guter Einkaufspreise zu kompensieren.

Die Geschäftsführung überwacht mit einer fortlaufenden Szenario-Planung die weitere Unternehmensentwicklung, um schnell Empfehlungen für evtl. Anpassungsmaßnahmen ableiten zu können.

Nach den aktuellen Erkenntnissen wird die geplante Gesamtleistung für das Jahr 2025 auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2024 liegen.

3.2.) Chancenbericht

Die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH sieht in einer auf die differenzierten Anforderungen der Kunden ausgerichteten persönlichen Beratung sowie der Konzeption individueller Konzepte und Entwürfe, die exakt auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, die beste Chance sich weiter am Markt zu behaupten und vom Wettbewerb abzugrenzen. Die Gesellschaft analysiert hierzu regelmäßig die Entwicklung in unterschiedlichen Industriezweigen und geht verstärkt auf die Besonderheiten erfolgsversprechender und wachsender Branchen ein, um am Markt in den entsprechenden Segmenten besser wahrgenommen zu werden.

Zudem versucht die Unternehmung einerseits durch eine intensive Nutzung von realitätsnahen 3D Visualisierungen die Interessenten in einem frühen Vertriebsstadium bereits nachhaltig an das Unternehmen zu binden und andererseits durch eine umfassendere Beratung, die über den reinen Bau eines Objektes hinausgeht, dem Interessenten einen noch stärkeren Mehrwert zu bieten.

Dies ermöglicht es der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH sich zum Teil einem Preiswettbewerb zu entziehen. Durch eine modularere Planung sowie eine strikte prozessorientierte Abwicklung mit Hilfe des 3D-Gebäudemodells wird zudem die Abwicklung effizienter gestaltet. Das Thema Nachhaltigkeit wird weiterhin genau beobachtet und bereits in der Planung und Umsetzung der Bauprojekte sowie der Unternehmensführung verfolgt.

3.3.) Risikobericht

3.3.1.) Risikomanagementsystem

Mittels eines begleitenden Projektcontrollings wird versucht, so früh wie möglich Risiken in einem Projekt zu erkennen und ggf. mit geeigneten Maßnahmen zu minimieren. Durch eine permanente Prognose der Deckungsbeiträge der Bauvorhaben zum Bauzeitende wird laufend jedes einzelne Projekt kontrolliert und bei negativen Abweichungen frühzeitig korrigierend in den Herstellungsprozess eingegriffen. Zudem werden durch eine gute Strukturierung der Zahlungspläne die Projekte grundsätzlich größtenteils kundenseitig finanziert.

3.3.2.) Risiken

Die wesentlichen Risiken für unsere Gesellschaft bestehen aktuell in einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft unserer Kunden und Interessenten. Auf Grund der schwachen konjunkturellen Gesamtlage und volatiler Rahmenbedingungen werden Investitionen in neue Standorte oder Erweiterungsbauten aktuell oft kritisch hinterfragt und hinausgezögert. Entsprechend ist die zukünftige Investitionsbereitschaft möglicher Kunden das ausschlaggebende Kriterium für den weiteren Erfolg der Gesellschaft.

Ein weiteres potenzielles Risiko sehen wir in einer Verschlechterung der Zahlungssituation unserer Kunden, die sich ebenfalls aus der konjunkturellen Gesamtlage ergeben können.

Des Weiteren ist durch die aktuell schwache Auftragseingangslage in der Baubranche ein verstärkter Wettbewerb festzustellen. Dies führt vermehrt zu entsprechenden Nachlässen bei Auftragsvergaben. Durch eine ständige Anpassung der Grundlagen der Kalkulation überprüft die Gesellschaft regelmäßig die Kostenbasis und kann hier aktuell sehr gut bestehen. Die weitere Entwicklung ist hier jedoch genau zu beobachten.

Durch die weiterhin angespannte geopolitische Lage, u.a. mit dem anhaltenden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und der angespannten Lage im Nahen Osten, können sich hieraus ebenfalls direkt oder indirekte Risiken ergeben.

Es ist aus oben genannten Gründen nicht auszuschließen, dass sich, besonders bei einer weiter rückläufigen Investitionsbereitschaft, zukünftig konjunkturelle Nachteile ergeben, die weitere negative Auswirkungen auf die Baubranche und somit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können.

Andere allgemeine Risiken sehen wir derzeit als weniger bedeutend an. Risiken aufgrund eines Fachkräftemangels halten wir für unsere Gesellschaft aktuell für wenig relevant.

 

Meschede, den 31.03.2025

Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH

- Geschäftsführung -

Stephan Laarmann

1 Das deutsche Baugewerbe (https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2024-2025)

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.641.799,34 1.526.215,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.464,00 22.266,00
II. Sachanlagen 1.061.059,56 1.042.403,56
III. Finanzanlagen 566.275,78 461.546,14
B. Umlaufvermögen 13.747.641,15 10.254.329,36
I. Vorräte 315.066,18 550.661,25
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.990.342,65 10.723.418,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.581.741,35 1.508.173,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.850.833,62 8.195.494,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.716,01 172.929,43
Aktiva 15.537.156,50 11.953.474,49

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 2.454.397,65 2.406.804,27
I. Gezeichnetes Kapital 380.000,00 380.000,00
II. Kapitalrücklage 4.297,81 4.297,81
III. Bilanzgewinn 2.070.099,84 2.022.506,46
B. Rückstellungen 966.568,55 2.126.182,49
C. Verbindlichkeiten 12.115.065,30 7.417.112,73
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.125,00 3.375,00
Passiva 15.537.156,50 11.953.474,49

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 8.735.010,31 7.232.268,49
2. Personalaufwand 3.575.172,13 3.553.671,38
a) Löhne und Gehälter 2.996.247,17 3.004.287,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 578.924,96 549.383,41
davon für Altersversorgung 5.392,90
3. Abschreibungen 131.792,85 190.797,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 131.792,85 190.797,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.740.413,43 2.441.581,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 144.763,02 89.772,18
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.595,51 31.959,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 96.832,02 339.363,35
8. Ergebnis nach Steuern 293.967,39 764.667,08
9. sonstige Steuern 6.374,87 6.517,83
10. Jahresüberschuss 287.592,52 758.149,25
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.022.506,46 1.424.356,32
12. Ausschüttung 239.999,14 159.999,11
13. Bilanzgewinn 2.070.099,84 2.022.506,46

Anhang zum Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH hat ihren Sitz in Meschede. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgericht Arnsberg unter Abteilung B Nr. 3501 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach § 242 ff. sowie § 264 ff. (Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften) des HGB aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung wurden daher teilweise die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz- und Bewertungswahlrechte

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

► Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

► Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden nach dem Wahlrecht im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

► Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

► Die Bewertung der Vorräte erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Darüber hinaus sind angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten aktiviert.

► Die projektbezogenen erhaltenen Anzahlungen wurden zum Zwecke der besseren Vergleichbarkeit offen von den Vorräten abgesetzt.

► Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Für ausgewählte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung wurde verzichtet.

► Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert.

► Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

► Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Posten Jahresüberschuss und Gewinnvortrag wurden zum Posten Bilanzgewinn zusammengefasst.

► Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

► Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

► Fremdwährungsbeträge wurden mit dem entsprechenden Tageskurs umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt.

Das Finanzanlagevermögen ist zum überwiegenden Teil zur Absicherung des Avalrahmens verpfändet.

Im Bilanzgewinn in Höhe von 2.070.099,48 € ist der Gewinnvortrag zum 01.01.2024 mit 2.022.506,46 € enthalten.

Die Steuerrückstellungen enthalten nur Rückstellungen für Ertragsteuern. Die noch nicht fällige Umsatzsteuer (805.930,20 €, i.Vj. 34.965,88 €) wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen aus schlussgerechneten Projekten, die auf Basis des bestehenden Projektplanungssystems ermittelt wurden. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für Gewährleistungen, Prämien, Urlaubsansprüche, Rechts- und Beratungskosten, Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungen sowie sonstige Sachverhalte.

In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten (i.Vj. 0,00€).

Damit haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von einem Jahr.

Zum Abschlussstichtag sind durch Banken und Versicherungen, lautend auf die Firma Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH, folgende Bürgschaften ausgestellt:

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2024 2023
- Anzahlungsbürgschaften 160.370,00 € 730.300,00 €
- Bankrückbürgschaften 419.005,00 € 419.005,00 €
- Vertragserfüllungsbürgschaften 1.428.300,00 € 0 €
- Gewährleistungsbürgschaften 3.803.858,50 € 4.316.410,95 €
5.811.533,20 € 5.465.715,95 €

Für Gewährleistungen wurden für ausgewählte Projekte Rückstellungen gebildet (258,0 T€, i. Vj. 403,0 T€). Darüber hinaus ist aufgrund der aktuellen Erkenntnisse aus dem Projektcontrolling derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften zu rechnen.

Zum 31.12.2024 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von ca. 250 T€ p.a. (i.Vj. 204 T€) mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 1 Jahr und 3 Monaten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sämtliche Materialaufwendungen wurden den Aufwendungen für bezogene Leistungen zugeordnet.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von 5.686,56 € (i.Vj. 21.490,70 €) enthalten.

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 32.978,53 € (i.Vj. 39.0614,64 €) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2024 wurden 42 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 39 Angestellte und 3 gewerbliche Mitarbeiter.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, dass der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Im Geschäftsjahr 2024 erfolgte die Geschäftsführung der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH durch den Geschäftsführer:

- Herr Stephan Laarmann, Nordkirchen

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gemäß Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Nachtragsbericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2025 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation und des Branchenumfeldes ergeben.

 

Meschede, den 31.03.2025

Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH

- Geschäftsführung -

Stephan Laarmann

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
AbgängeUmbuchung
Vortrag zum 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
EUR EUR Stand 31.12.2024
EUR
547.592,82 8.410,15 0,00 0,00 556.002,97
1.396.301,57 0,00 0,00 0,00 1.396.301,57
44.349,02 0,00 6.000,00 0,00 38.349,02
867.914,92 140.236,70 0,00 0,00 1.008.151,62
2.308.565,51 140.236,70 6.000,00 0,00 2.442.802,21
475.818,61 404.725,03 308.517,99 0,00 572.025,65
475.818,61 404.725,03 308.517,99 0,00 572.025,65
3.331.976,94 553.371,88 314.517,99 0,00 3.570.830,83
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Kumulierte Abschreibung Buchwerte
Abschreibungen Vortrag zum 01.01.2024 EUR Geschäftsjahr EUR Abgänge EUR Stand 31.12.2024 EUR 31.12.2024 EUR 31.12.2023 EUR
525.326,82 16.212,15 0,00 541.538,97 14.464,00 22.266,00
543.255,01 34.103,00 0,00 577.358,01 818.943,56 853.046,56
1.445,02 3.582,00 5.027,02 33.322,00 42.904,00
721.461,92 77.895,70 0,00 799.357,62 208.794,00 146.453,00
1.266.161,95 115.580,70 0,00 1.381.742,65 1.061.059,56 1.042.403,56
14.272,47 0,00 8.522,60 5.749,87 566.275,78 461.546,14
14.272,47 0,00 8.522,60 5.749,87 566.275,78 461.546,14
1.805.761,24 131.792,85 8.522,60 1.929.031,49 1.641.799,34 1.526.215,70

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

„Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH, Meschede

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH, Meschede, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH, Meschede, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bottrop, den 31. März 2025

IMB Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ingolf Müller, Wirtschaftsprüfer „

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client = OpenAI()
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    tools=[{
        "type": "mcp",
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        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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