Magna Mirrors GmbH & Co. KGDorfprozeltenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2021I. Grundlagen der GesellschaftDie Magna Mirrors GmbH & Co. KG mit Sitz in Dorfprozelten gehört zum Magna-Konzern und produziert und vertreibt im Wesentlichen Spiegelsysteme an Automobilhersteller. Die Absatzmärkte dieser Produkte sind insbesondere in der EU. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der AutomobilbrancheDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 um 2,7 % höher als im Jahr 2020. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau im Jahr 2021 noch nicht wieder erreicht hat. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Im Jahr 2022 war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland insbesondere geprägt von den Auswirkungen des Ukrainekriegs sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde Corona-Pandemie. Im Jahr 2022 überstieg das BIP erstmals das BIP vor Beginn der Corona-Pandemie aus dem Jahr 2019 um 0,7 %. Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht der deutschen Bundesregierung spielen im Jahr 2022 die Sonderfaktoren eine spürbar geringere Rolle. Bei Rohstoffen und insbesondere bei Rohöl deuten die Preise der Terminkontrakte an den Finanzmärkten auf eine allmähliche Entspannung hin. Entlastend auf die Inflationsrate wirkte im Jahr 2022 die Senkung der EEG-Umlage. Die Lieferengpässe vor allem bei Vorleistungsgütern wie Halbleitern bleiben aber ein zentraler preistreibender Faktor. Für das Jahr 2023 wurde laut Statistischem Bundesamt ein Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,3 Prozent registriert. Der Rückgang für das Jahr 2023 lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Insbesondere wirkte sich die hohe Inflation negativ auf die Kaufkraft der privaten Haushalte aus, was zu erheblichen Veränderungen in der Wirtschaftsführung führte. Zusätzlich blieb trotz gesunkener Energiepreise eine merkliche Erholung in energieintensiven Industriezweigen in Deutschland aus. Im Jahr 2024 rechnet das ifo Institut mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent. Gemäß Auskunft des Statistisches Bundesamtes lag die Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2023 bei 5,9 Prozent. Die Wirtschaftsinstitute prognostizieren generell eine Beruhigung der Preisanstiege, insbesondere aufgrund des erheblichen Rückgangs der Energierohstoffpreise. Die internationalen Automobilmärkte haben ein turbulentes Jahr 2021 hinter sich: Während insbesondere in der ersten Jahreshälfte aufgrund des niedrigen Vorjahresvergleichs und aufgrund von Nachholeffekten teilweise deutliche Zuwächse realisiert werden konnten, zeichnete sich in der zweiten Jahreshälfte ein deutlich negatives Bild ab. Insbesondere der Mangel an Halbleitern strapazierte die weltweiten Lieferketten. Daneben machen Knappheit bei weiteren Vorprodukten und Rohstoffen sowie steigende Preise für Energie und Logistik der Industrie zu schaffen. Von den drei größten Absatzregionen musste im Gesamtjahr 2021 einzig Europa (EU-27, Europäische Freihandelsassoziation EFTA und Vereinigtes Königreich) einen Rückgang verbuchen. In den USA und in China legte der Absatz hingegen leicht zu. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im Jahr 2021 knapp 11,8 Millionen Neufahrzeuge zugelassen, rund 2 Prozent weniger als im Vorjahr. In Deutschland wurden hingegen 10 Prozent weniger Pkw zugelassen als im Vorjahr. (Quelle: VDA/Pressemeldungen/ Internationale Automobilmärkte 2021 mit turbulenter Entwicklung). Im Jahr 2022 wurden auf dem europäischen Pkw-Markt 11,3 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, rund 4 % weniger als im Vorjahr. Damit blieb auch im Jahr 2022 die Erholung von den pandemiebedingten Rückgängen der Vorjahre aus. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war der Absatz im zurückliegenden Jahr um 29 % reduziert. Die fünf größten Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Jahr mehrheitlich negativ, während die Neuzulassungen in Deutschland um 1 % zulegten. (Quelle: VDA/Pressemeldungen/Internationale Automobilmärkte 2022). Die internationalen Automobilmärkte haben in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 überwiegend einen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet, die Wachstumsraten sind auf den meisten Märkten positiv. Die Automobilkonjunktur entwickelt sich in den verschiedenen Kernmärkten weitestgehend stabil, allerdings verringerten sich die kumulierten Wachstumsraten bis zum Jahresende etwas. Aufgrund von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten und nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreisen kommt es zu einer geringeren Nachfrage, sodass auch im Jahr 2024 ein herausforderndes Umfeld für die Automobilwirtschaft besteht. Auf dem europäischen PKW-Markt (inkl. UK) wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 gut 9,7 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Das sind 17 Prozent mehr als im identischen Vorjahreszeitraum. Der Aufholprozess verläuft jedoch schleppend: Der europäische PKW-Markt liegt aktuell noch immer gut ein Fünftel (-20 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. 2. Allgemeine Lage unserer GesellschaftUnsere Gesellschaft blieb im Berichtsjahr 2021 vom negativen Trend in der Automobilindustrie im Hinblick auf die Umsatzentwicklung nicht verschont. Infolge der Coronapandemie und der damit verbundenen Knappheit von wesentlichen Produktionskomponenten haben wir von Februar bis Ende Oktober 2021 Kurzarbeit in einzelnen Abteilungen in unserem Unternehmen eingeführt. Entgegen der allgemeinen negativen Entwicklung der Automobilindustrie in Deutschland hat sich das Geschäft positiver entwickelt als erwartet, sodass ein Gesamtumsatz von 168,9 Mio. EUR und lediglich ein Rückgang von 4,7 % erzielt wurde. Dieser Rückgang war im Wesentlichen durch die noch anhaltende Coronapandemie und die damit verbundene Konjunkturschwäche der Automobilindustrie begründet. Zur positiven Umsatzentwicklung hat insbesondere die trotz Corona vorhandene gute Auftragslage im Rückblickspiegelgeschäft eines unserer Auslandskunden beigetragen. Nachdem die Umsatzbeziehungen mit unseren verbundenen Unternehmen planmäßig weiter aufrechterhalten werden konnten, haben diese Beziehungen einen unverändert wichtigen Beitrag zur Umsatzzusammensetzung geliefert. In Folge der Schließung unserer Lackieranlage zum Ende August des Jahres 2021 haben wir zur Versorgungssicherheit unserer Kunden Sicherheitsbestand und Allzeitbestände für bestimmte Farbpalletten produziert und auf Bestand vorgehalten. Ebenso gab es durch die Corona-Pandemie noch erhebliche Lieferkettenschwierigkeiten, so dass wir bestimmte Elektronikteile ebenfalls überdurchschnittlich hoch bevorraten mussten. Dies hat zu einer Bestandserhöhung per Stichtag 31.12.2021 in Höhe von 3,4 Mio. EUR geführt. Die Materialquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund Materialverteuerungen um 1,7 %-Punkte erhöht. Die Personaleinsatzquote (betrachtet ohne Restrukturierungsaufwand aus dem Vorjahr) konnten wir im gleichen Zeitraum um 1,9 %-Punkte durch Restrukturierungsmaßnahmen vermindern. Das Betriebsergebnis vor Steuern (bereinigt um Beteiligungsbewertungen, Restrukturierungsaufwand und Gewinn- und Verlustübernahmen) im Vergleich zum Vorjahr (1,1 Mio. EUR) hat sich im Wesentlichen bedingt durch den Umsatzrückgang um 1,0 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR vermindert. 3. UmsatzentwicklungBei den Umsatzerlösen ist im Jahr 2021 festzustellen, dass wir im Bereich der originären Rückblicksysteme im oberen Spiegelsegment ein Umsatzminus von 1,9 Mio. EUR bzw. 2,0 % verzeichnen mussten. Daneben haben sich im Berichtsjahr auch die Umsätze im Dachkonsolengeschäft vermindert, nämlich um 5,5 Mio. EUR bzw. um knapp 12,2 %. Die Erlöse aus dem Werkzeugbereich haben sich gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Mio. EUR bzw. 80 % vermindert. Dagegen haben sich die sonstigen Erlöse, insbesondere wegen gestiegener kundenbezogener Konstruktionsleistungen, gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Mio. EUR erhöht. Positiv hat sich im Geschäftsjahr 2021 der Auslandsumsatz entwickelt. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 hat sich der Anteil der Auslandsumsätze von 38,1 % auf 43,7 % erhöht. 4. ProduktionDie Auslastung der Montageabteilung war im abgelaufenen ersten Halbjahr des Geschäftsjahres sehr dynamisch und wir mussten flexibel auf die Änderungen reagieren. Zur Deckung des schwankenden Personalbedarfs haben wir Zeitarbeitnehmer beschäftigt. Unsere Hauptlackieranlage lief im Zweischichtbetrieb. Ende August wurde die Hauptlackieranlage geschlossen. An der automatischen Lackieranlage sowie in der Handlackieranlage wurden, wie in den Vorjahren, Schwarzlacke in den Arten, Kunststoff, Metall, Matt und Glanz verwendet. Die Handlackieranlage wird auch über das Jahr 2021 hinaus weitergenutzt. In der Gießerei wurde mit sechs Gießmaschinen im gesamten Geschäftsjahr im Zweischichtbetrieb gearbeitet. Die Kunststoffabteilung mit 26 Spritzgießmaschinen war im Dreischichtbetrieb überdurchschnittlich ausgelastet. In der Metallschleiferei und Pulverbeschichtung waren keine Veränderungen festzustellen. Die Entwicklungsarbeiten in der sog. Liquid Cristal Fertigung wurden im Berichtsjahr fortgesetzt. 5. Investitionen und AbschreibungenDie nachfolgenden Zahlen berücksichtigen die Investitionen und Abschreibungen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und im Sachanlagenbereich.
Die im Jahr 2021 getätigten Investitionen betreffen hauptsächlich Investitionen für Automatisierungsprojekte im Kunststoffbereich und Transportmittel in der Logistik. Die Abschreibungen aus dem vergangenen Jahr beinhalten eine außerplanmäßige Abschreibung über 1,3 Mio. EUR. Dies hängt mit der Schließung der Lack-Abteilung zusammen. 6. Finanzierungsmaßnahmen und FinanzierungsvorhabenDie Gesellschaft finanziert sich insbesondere aus dem operativen Cashflow sowie aus den Beteiligungen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich fristmäßig gerecht zu werden. Grundsätzlich kann sich die Gesellschaft darüber hinaus bei Bedarf über den Magna Cash-Pool finanzieren. Der Cash-Pool-Vertrag ist kurzfristig kündbar. Die Geschäftsführung hat sich die Fortführung bestätigen lassen. 7. Personal- und SozialbereichTrotz der 2021 getätigten Entgelterhöhungen in Form des einmalig jährlichen Transformationsgelds von 18,4 % aufgrund des geltenden Tarifvertrages hat sich der Personalaufwand einschließlich der sozialen Abgaben bei einer um 69 Mitarbeiter niedrigeren durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl (ohne Auszubildende und ruhende Arbeitsverhältnisse) verglichen mit dem Vorjahr und bezogen auf die Gesamtleistung prozentual um knapp 1,9 %-Punkte vermindert. 8. QualitätssicherungIn einem Zertifizierungsaudit vom Mai 2018 wurde unser Qualitätsmanagementsystem nach den Anforderungen der IATF (International Automotive Task Force) 16949 erstmals überprüft. Das entsprechende Zertifikat vom 20. Juni 2018 gilt bis zum 19. Juni 2021. Ein erneutes Audit fand im Juli 2021 statt. Das hierzu erstellte Zertifikat gilt vom 30. Juli 2021 bis zum 29. Juli 2024. 9. EnergiemanagementWegen der Zielvorgabe durch die deutsche Bundesregierung, den Primärenergieverbrauch in Deutschland bis 2020 um 20 % und bis 2050 um 50 % gegenüber 2008 zu senken, wurde in unserem Unternehmen ein systematisches Energiemanagement eingeführt. Auf die Erst-Auditierung nach ISO 50001 im März 2014 folgten die entsprechenden Rezertifizierungen im Turnus von 3 Jahren zur Dokumentation der Nachhaltigkeit und Effizienzverbesserung. Das entsprechende Zertifikat vom 15. Mai 2020 gilt mittlerweile bis zum 14. Mai 2023 und wurde durch eine Rezertifizierung am 02.08.2023 erneuert und ist gültig bis 14.05.2026. 10. Forschung und EntwicklungUnsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt, da diese Tätigkeiten von einem verbundenen Unternehmen übernommen werden. III. Darstellung der Lage der Gesellschaft1. Erläuterung der Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft im abgelaufenen GeschäftsjahrZunächst ist festzustellen, dass sich das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 gegenüber dem Vorjahr ohne die Beteiligungsergebnisse, Restrukturierung und ohne Steuern vom Ertrag trotz Corona-Krise und Umsatzrückgang nur moderat vermindert hat. Dies ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Personalaufwandsquote verursacht. Nachdem sich die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. EUR bzw. 2,2 % erhöhten, ergab sich im Berichtsjahr eine prozentuale Erhöhung der Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung von 64,7 % des Vorjahres 2020 auf 66,4 %. Darüber hinaus haben sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen verglichen mit dem Vorjahr um knapp 1,4 Mio. EUR oder 47 % erhöht. Ursächlich dafür waren höhere Fremdleistungen für Entwicklungsaufwendungen. In den Vorjahrespersonalaufwendungen enthalten sind die Zuführung einer Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von 8,5 Mio. EUR, die zur sozialen Abfederung des geplanten Personalabbaus dient. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich leicht um 0,3 Mio. EUR erhöht. Unter anderem infolge der um 1,6 Mio. EUR reduzierten Investitionen im Berichtsjahr haben sich auch die Abschreibungsaufwendungen um 1,6 Mio. EUR bzw. um 33,6 % gegenüber dem Vorjahr verringert. Zu erwähnen gilt, dass die Vorjahresabschreibungsaufwendungen eine außerplanmäßige Abschreibung über 1,3 Mio. EUR aufgrund der Lackschließung beinhalten. Gemessen an der Gesamtleistung veränderte sich die aufaddierte Material- und Personaleinsatzquote bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr leicht von 80,3 % (in 2020) auf 80,6 % (in 2021). Insgesamt hat die Ergebnisentwicklung des abgelaufenen Jahres dazu geführt, dass sich das EBIT (= Ergebnis ohne Beteiligungsergebnisse, Zinsen und Steuern) im Verhältnis zur Gesamtleistung von ca. 5,5 % auf -2,95 % im Vergleich zum Vorjahr vermindert hat. Dies ist der außerplanmäßigen Abschreibung von 17,0 Mio. EUR auf Finanzanlagen geschuldet. Die außerplanmäßige Abschreibung betrifft den 100%-Anteil an der Näher Automotive GmbH, Markgröningen und resultiert aus einer aktualisierten Unternehmensplanung. Infolge der vertraglich vereinbarten negativen saldierten Ergebnisübernahmen in Höhe von -1,0 Mio. EUR gegenüber positiven saldierten Ergebnisübernahmen in Höhe 1,9 Mio. EUR des Vorjahres und der o.g. Abwertung auf die Finanzanlagen von 17,0 Mio. EUR, trat im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr eine Verminderung des Jahresergebnisses von 17,0 Mio. EUR ein. 2. Ausführungen zur Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum vorangegangenen Bilanzstichtag um insgesamt 5,5 Mio. EUR vermindert. Hauptgrund für die Verminderung des Aktivvermögens ist der Rückgang des Finanzanlagevermögens der Gesellschaft. Die Finanzanlagen haben sich um 17,0 Mio. EUR vermindert. Dies resultiert aus der außerplanmäßigen Abschreibung auf den 100 %-Anteil an der Näher Automotive GmbH. Entgegengesetzt haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entwickelt. Der stichtagsbedingte Anstieg in Höhe von insgesamt 8,7 Mio. EUR bzw. 10,0 %. resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Cash-Pool-Verrechnungskonto um 11,2 Mio. EUR, den gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen um 0,3 Mio. EUR, während die Forderungen aus dem Verrechnungskonto gegen eine Tochtergesellschaft bezogen auf das Vorjahr um 2,7 Mio. EUR zurückgingen. Neben den Forderungen gegen verbundene Unternehmen hat sich insbesondere das Vorratsvermögen um 5,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr erhöht. Als Folge der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lieferschwierigkeiten von wichtigen Produktionskomponenten hat die Gesellschaft bestimmte Elektronikteile zum Ende des Geschäftsjahres 2021 bevorratet, sodass die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Mio. EUR auf 6,8 Mio. EUR angestiegen sind. Zudem haben wir 2021 zur Versorgungssicherheit unserer Kunden Sicherheitsbestand und Allzeitbestände für bestimmte Farbpalletten infolge der Schließung unserer Lackieranlage zum Ende August des Jahres 2021 produziert und auf Bestand vorgehalten. Infolgedessen haben sich die unfertigen Erzeugnisse um 3,6 Mio. EUR auf 6,8 Mio. EUR erhöht. Des Weiteren sind sonstigen Vermögensgegenstände um 2,1 Mio. EUR gestiegen. Dies resultiert aus einer Kundenentschädigung. Rückläufig entwickelt haben sich neben dem Finanzanlagevermögen, das Sachanlagevermögen und Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen. Unser Sachanlagevermögen hat sich abschreibungsbedingt um 1,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr reduziert. Daneben haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse um 2,7 Mio. EUR vermindert. Die übrigen Vermögensgegenstände blieben insgesamt per Saldo nahezu unverändert. Im Kapitalbereich haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 3,0 Mio. EUR sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist dabei im Wesentlichen auf die gesteigerten Einkaufs- und Produktionsaktivitäten zum Geschäftsjahresende zurückzuführen. Daneben haben sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 0,6 Mio. EUR, sowie die Steuerrückstellungen um 0,8 Mio. EUR erhöht. Den Erhöhungen steht eine Verminderung der sonstigen Rückstellungen um 5,8 Mio. EUR und den sonstigen Verbindlichkeiten von 1,1 Mio. EUR gegenüber. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist dabei insbesondere auf die zum Ende des Jahres 2020 geschlossene Vereinbarung über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan hinsichtlich eines bis Anfang 2022 durchzuführenden Personalabbaus zurückzuführen. Durch den Jahresfehlbetrag des Jahres 2021 in Höhe von 5,4 Mio. EUR ergab sich eine entsprechende Eigenkapitalverschlechterung gegenüber dem Bilanzstichtag 31.12.2020. Der vereinfacht ermittelte Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen bereinigt um außerplanmäßige Abschreibungen und Zuschreibungen auf die Finanzanlagen) ist im GJ 2021 positiv und beläuft sich auf EUR 14,9 Mio.
IV. Finanzielle LeistungsindikatorenDas Konzern-Reporting inklusive Ergebnisanalyse erfolgt grundsätzlich nach US-GAAP. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Umsatz und EBIT heran und haben diese beiden Kennzahlen als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren identifiziert. V. Nicht-finanzielle LeistungsindikatorenNeben den finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesundheit und Arbeitssicherheit der Beschäftigten der Gesellschaft und der Umweltschutz wesentliche Leistungsindikatoren der Gesellschaft. 1. Gesundheit und ArbeitssicherheitFür unsere Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter und ihre Sicherheit am Arbeitsplatz weiterhin ein besonderes Anliegen, das durch die Rezertifizierung nach ISO 45001:2018 vom März 2021 belegt ist. Das neue Zertifikat ist gültig bis zum April 2024 gilt. Durch regelmäßige Lärm- und Staubmessungen und ärztliche Angebotsuntersuchungen, sowie durch den verstärkten Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen sollen Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Krankheiten weitestgehend vermieden werden. Darüber hinaus wurde das Instrument des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) konsequent fortgesetzt. Unsere Gesellschaft führt die internen Ergonomie-Programme fort, die regelmäßige Überprüfungen der Arbeitsplatzverhältnisse zur Folge haben. 2. UmweltschutzNeben den externen ISO 14001:2015 Zertifizierungen werden im Magna-Verbund jährliche interne Audits vorgenommen, die über das gesetzliche vorgeschriebene Maß hinausgehen, um schädliche Auswirkungen durch die industrielle Tätigkeit auf den Umweltbereich so gering wie möglich zu halten. VI. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungWir überwachen alle Finanzrisiken durch die Verwendung entsprechender finanzwirtschaftlicher Kontroll- und Steuerungsinstrumente. Das interne Berichtswesen gewährleistet eine kontinuierliche Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken. Dies geschieht zeitnah im monatlichen Rhythmus. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert. Die Finanzierung erfolgt fast vollständig durch Konzernfinanzierungen und ist dementsprechend konzernabhängig. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfall-, Währungs- und Zinsänderungsrisiken. Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement entgegengetreten. Währungsrisiken werden durch den Eingang von Sicherungsgeschäften reduziert. Zinsänderungsrisiken bestehen grundsätzlich bei den Cash-Pool-Forderungen. Sie werden aufgrund des derzeitigen niedrigen Zinsniveaus als niedrig eingeschätzt. Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken hat die Gesellschaft Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Folgen in Grenzen halten bzw. ganz vermieden werden. Absatzrisiken ergeben sich grundsätzlich aus der Abhängigkeit von unseren Hauptkunden und den damit einhergehenden Nominierungen für Serienproduktionen. In den Folgejahren laufen Serienproduktionen mit unseren Hauptkunden aus, zu denen wir nur teilweise für Produktfolgeaufträge nominiert worden sind. Durch die bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2020 gestartete Restrukturierung hat die Gesellschaft bereits auf die auslaufenden Serienproduktionen reagiert und Stellen abgebaut. Bereits zum damaligen Zeitpunkt war absehbar, dass weitere Restrukturierungsmaßnahmen nötig sein werden, um die Gesellschaft auf die sinkenden Umsätze und Produktionsvolumen vorzubereiten. Um diesem Risiko aus reduzierten Umsätzen und einer reduzierten Auslastung zu begegnen, hat die Geschäftsführung in Abstimmung mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat zum Jahreswechsel 2023 und 2024 ein weiteres Restrukturierungsprogramm beschlossen. Durch diese Restrukturierungsprogramme und zusätzliche Effizienz- und Optimierungsmaßnahmen sieht sich die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2027 ff. positiv für die Zukunft aufgestellt, sodass sich derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken aus Sicht der Geschäftsführung ergeben. Die Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen können neben der operativen Tätigkeit aus den Cash-Pool-Guthaben finanziert werden. Zum 31.12.2021 weist die Gesellschaft ein Cash-Pool-Guthaben in Höhe von 90,0 Mio. EUR aus. Chancen ergeben sich aus der weiteren Umsetzung von "Lean-Prinzipien" sowie konsequenter Verbesserung von Logistikprozessen, womit wir unseren Fertigungsbereich noch effizienter gestalten werden und hieraus Kosteneinsparungen erwarten. Weitere Chancen zeigen sich aus der Akquise neuer Kunden vor allem in unserem neu entwickelten Liquid Cristal (LC)-Geschäft. Durch gezielte Continous Improvement-Initiativen und Digitalisierungsmaßnahmen sehen wir eine positive Weiterentwicklung unserer Vertriebs- und Verwaltungsprozesse. Weitere Risiken ergeben sich aus dem Ukraine-Konflikt für unsere Geschäftstätigkeit. Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine einmarschiert. Die internationale Staatengemeinschaft hat in großer Geschlossenheit u.a. mit Sanktionen gegen Russland reagiert. Als Folge des Konflikts und der Sanktionen waren sofort negative Reaktionen an den Güter- und Finanzmärkten spürbar. Ab dem Kriegsbeginn ergaben sich aus dem Ukraine-Krieg sowie den Sanktionsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft, die globalen Handelsströme und damit auch für die Automobilindustrie. Das von Sanktionen betroffene Russland ist für uns kein bedeutender Absatzmarkt. Als ein wesentliches Risiko für die Automobilindustrie und damit auch unserer Unternehmen sehen wir jedoch Auswirkungen auf die Lieferketten und die Versorgung unserer Kunden mit kritischen Komponenten (z.B. Kabelstränge), die in der Ukraine und in angrenzenden Ländern produziert werden. Weitere Risiken bestehen im Energiesektor. So führte der Ukraine-Konflikt erst mal zu einem höheren Niveau der Energiepreise und auch der in Deutschland angestrebte Umbau der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energieträgern bringt Kostenrisiken mit sich. Darüber hinaus ist mit einem erhöhten Risiko aus sog. Cyberangriffen zu rechnen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. Auch bestehen nach wie vor Risiken im Energiesektor. So könnte der anhaltende Ukraine-Konflikt, die handelspolitischen Spannungen und eine hohe Inflation zu weiter steigenden Preisen führen, sodass Preisänderungsrisiken im Wesentlichen bei Teilezulieferern die Folge wären. All diese Risiken könnten rasche, unerwartete und signifikante negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, finanzielle Lage und unser Geschäftsergebnis haben. Hiervon sind in gleichem Maße auch unsere Beteiligungsunternehmen betroffen, so dass dies einen negativen Einfluss auf den Beteiligungswert haben könnte. Unabhängig von der Dauer der Pandemie, werden die bis heute erkennbaren signifikanten Auswirkungen auf die globale Ökonomie und der Verlust von Arbeitsplätzen wahrscheinlich das verfügbare Einkommen und Vermögen der Konsumenten über 2021 hinaus beeinflussen, was eine direkte Auswirkung auf die Absatzzahlen, auf die Produktion von Fahrzeugen und somit auch auf unsere Gesellschaft haben könnte. 2. PrognoseDurch ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm beginnend in 2024 gehen wir noch für die Jahre 2024 bis 2026 von negativen Ergebnissen aus. Durch eine gezielte Politik der Kostenreduktion beim Materialeinsatz und im Gemeinkostenbereich sowie durch die weiterhin konsequent verfolgte Personalpolitik, gehen wir für 2027 wieder von positiven Ergebnissen aus. Die Neuwagenkäufe sind aufgrund des Ausmaßes der globalen Wirtschaftskrise, des Verlusts von Arbeitsplätzen und der Auswirkungen auf das Vermögen und das verfügbare Einkommen der Verbraucher stark zurückgegangen. Es ist noch zu früh, um vorherzusagen, wie lange das Verbrauchervertrauen und das Niveau des verfügbaren Einkommens niedrig bleiben werden, oder wie sich diese Faktoren auf den Fahrzeugabsatz auswirken werden. Wir beobachten die aktuelle Situation genau und haben unsere Produktionspläne den eingeschränkten Produktionsplänen der OEMs und damit reduzierten Stückzahlen angepasst. Gemäß vorläufigen Zahlen für 2022 belaufen sich die Umsatzerlöse auf 168 Mio. EUR und das positive operative Betriebsergebnis (EBIT) auf 3,0 Mio. EUR. Gemäß vorläufigen Zahlen für 2023 (ohne Berücksichtigung der geplanten Restrukturierungsprogramme) belaufen sich die Umsatzerlöse auf 147 Mio. EUR und das positive operative Betriebsergebnis (EBIT) auf 4,1 Mio. EUR. Für das Jahr 2024 erwarten wir, dass der Umsatz mit 108 Mio. EUR voraussichtlich weit unter dem des Vorjahres liegt, da hier weitere Serienproduktionen auslaufen. Zum jetzigen Zeitpunkt rechnen wir mit einem negativen Betriebsergebnis (EBIT) (ohne Berücksichtigung der geplanten Restrukturierungsprogramme) von -4,8 Mio. EUR. Wir gehen zudem, abhängig vom weiteren Verlauf des Kriegsgeschehens und der als Reaktion verhängten Sanktionen, davon aus, dass sich aus dem Ukraine-Konflikt Auswirkungen auf die Automobilindustrie und damit auch unser Unternehmen ergeben werden, die das Erreichen des ursprünglichen Ergebnisziels für die kommende Jahren deutlich erschweren.
Dorfprozelten, 06. Mai 2024 Magna Mirrors Verwaltungs GmbH Die Geschäftsführung Matthias Weixler Ludvik Beleny Detlef Mücke Andreas Buhl Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2021Allgemeine HinweiseDie Magna Mirrors GmbH & Co.KG hat ihren Sitz in Dorfprozelten und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg (HRA 1546). Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kommanditgesellschaften i. S. d. § 264a HGB geltenden Vorschriften aufgestellt. Für die Gesellschaft gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden weitestgehend unverändert maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die Abschreibungszeiträume des Anlagevermögens werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Auf Zugänge im Geschäftsjahr wird der anteilige Abschreibungssatz pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abwertungen erfolgen auf Basis einer Wertermittlung nach dem Discounted-Cashflow-Verfahren ("DCF-Verfahren"). Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind 100 % der Geschäftsanteile an der Näher Automotive GmbH, Markgröningen, mit historischen Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 60.900 aktiviert. Die Anteile an der Näher Automotive GmbH, Markgröningen, wurden in der Vergangenheit auf Basis von Bewertungen nach der Discounted-Cash-Flow-Methode in mehreren Tranchen außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von zuletzt Mio. EUR 19,1 zum 31. Dezember 2020 abgeschrieben. Im Berichtsjahr erfolgte basierend auf einer Unternehmensbewertung nach der Liquidationswertmethode eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 17.000 auf den zum 31. Dezember 2021 ermittelten beizulegenden Zeitwert von TEUR 2.081. Die Bewertungsmethode zur Bewertung der 100 % Anteile an der Näher Automotive GmbH wurde dabei aufgrund einer geänderten Unternehmensplanung auf die Liquidationswertmethode geändert. Die Ausleihungen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Bestand der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zukunftsbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bewertung von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu Anschaffungskosten (Nennwert). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag, deren Zahlungsausgang vor dem Bilanzstichtag liegt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bzw. der zu erwarteten Vollkosten ermittelten Verpflichtungsüberschüsse passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen unter Verwendung aktueller Sterbetafeln mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden fristadäquaten individuellem Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde nach finanzmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018G und eines Gehaltstrends von 2 % ermittelt. Zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurde eine entsprechende Insolvenzsicherung abgeschlossen. Die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Ansprüche wurden als Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Verpflichtungen aus den betreffenden Altersversorgungszusagen verrechnet ausgewiesen. Die Versicherungsansprüche werden auf Basis von Mitteilungen des Versicherers zum Aktivwert bewertet, der den fortgeführten Anschaffungskosten und damit dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtung werden mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen verrechnet ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhanges latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 14 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum AnteilsbesitzZum Anteilsbesitz wird auf die Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen am Ende des Anhangs verwiesen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 2.639 (Vj.: TEUR 2.383). Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 93.572 (Vj. TEUR 85.080) sind auf Guthaben aus dem Cashpooling sowie Forderungen aus Gewinnabführung zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr größtenteils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Einzig sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.099 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren. KapitalanteileDie Umstellung der Kommanditeinlagen in Euro ist im Handelsregister noch nicht erfolgt. Zum 31. Dezember 2021 betragen sie unverändert noch 7,5 Mio. DM. Nachfolgend wird die Entwicklung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2021 dargestellt:
RückstellungenDie Pensionsrückstellung betrifft einen Rentenanspruch eines ehemaligen Gesellschafters gegenüber der Gesellschaft und beträgt TEUR 165. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 10.131 betreffen den Personalbereich mit TEUR 4.435 sowie übrige Rückstellungen mit TEUR 5.696. Im Personalbereich sind besonders die Rückstellungen für Restrukturierung (TEUR 1.935), die ausstehenden Lohndaten (TEUR 1.120), die Altersteilzeit (TEUR 482), die Jubiläumsrückstellungen (TEUR 455) und Urlaubsverpflichtungen (TEUR 443) hervorzuheben. Bei den übrigen Rückstellungen sind von besonderer Bedeutung die Rückstellung für Preisreduzierungen (TEUR 1.381), die Rückstellung für Gewährleistungen (TEUR 1.241), die Rückstellung für Drohverluste (TEUR 1.028) sowie die Rückstellung für nicht erhaltene Rechnungen (TEUR 944). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.071 (Vj. TEUR 6.006). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten TEUR 892 (Vj. TEUR 460) gegenüber der Gesellschafterin enthalten, davon TEUR 879 (Vj. TEUR 427) aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten sämtlicher Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr unter einem Jahr. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft haftet gemeinsam mit anderen Unternehmen des Magna-Konzerns gesamtschuldnerisch und unbegrenzt aus einer Cash-Pool-Vereinbarung, an die sich die Gesellschaft als Poolteilnehmer angeschlossen hat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt und das Cash-Pool-Konto bei der verwaltenden Bank grundsätzlich ausgeglichen wird. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht bilanziert bzw. nicht unter der Bilanz ausgewiesen sind, liegen in Form von Leasing- und Grundstücksmietverpflichtungen vor. Entsprechend ihrer Laufzeit ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Restverpflichtungen, die mit dem Nominalwert angegeben sind:
Die Leasingverhältnisse wurden zum Zwecke der Schonung der Liquidität abgeschlossen und führen weiterhin dazu, das Verwertungsrisiko nicht tragen zu müssen. Zur Minimierung des Risikos aus Wechselkursveränderungen für das operative Geschäft werden Devisenterminkontrakte eingesetzt. Der Nominalwert der zum Stichtag bestehenden Kontrakte beträgt TEUR 3.174. Der Zeitwert (Marktwert), entsprechend der Differenz zwischen Einstand- und Rückkaufswert ermittelt anhand von finanzmathematischen Bewertungsmodellen, der Kontrakte beläuft sich zum Stichtag auf TEUR -15. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungVon den Umsatzerlösen entfallen rund 43,7 % (Vj. 38,1%) auf das Ausland. Die Umsatzerlöse stellen sich segmentiert wie folgt dar:
Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 741 sowie ein einmaliger sonstiger betrieblicher Ertrag aus Kundenentschädigungen in Höhe von TEUR 2.099 enthalten. Sonstige AngabenAngaben zu den OrganenPersönlich haftende Gesellschafterin ist die Magna Mirrors Verwaltungs GmbH, Dorfprozelten, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.564,60. Die Geschäftsführung und Vertretung der Magna Mirrors GmbH & Co. KG wird durch die Magna Mirrors Verwaltungs GmbH wahrgenommen. Diese wird durch folgende Geschäftsführer vertreten: Ludvik Beleny, Director of Finance Europe David Crespy, Vice President Europe (bis 07.07.2022) Detlef Mücke, Director Human Resources Andreas Buhl, General Manager Operations Matthias Weixler, Group General Manager (ab 07.07.2022) Wir haben gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführergehälter sowie die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Honorar des AbschlussprüfersDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 53 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. MitarbeiterDurchschnittliche Gesamtzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Auch im Jahr 2021 stand die globale Wirtschaft im Zeichen der COVID-19-Pandemie. Die europäischen Länder begegneten weiterhin der raschen Verbreitung von COVID-19 mit nationalen Lock Down-Maßnahmen, die sich entsprechend auf die Wirtschaft auswirkten. Die daraus bedingten Einschränkungen im wirtschaftlichen Leben betreffen auch unsere Kunden und Lieferanten. Zusätzlich haben viele OEMs auf Grund von Lieferausfällen bei Halbleitern im Jahr 2021 ihre Produktion eingeschränkt oder zeitweise stillgelegt. Die unzureichende Verfügbarkeit von wichtigen Produktionskomponenten hat sich auch im Jahr 2022 fortgesetzt. Wir beobachten die Lage unserer Lieferanten und Kunden weiterhin sehr genau, um mögliche Störungen in der Lieferkette bzw. im Absatzmarkt frühzeitig zu erkennen. Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine einmarschiert. An den Güter- und Finanzmärkten waren die Reaktionen sofort spürbar und viele Staaten haben in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt. Aus den kriegerischen Handlungen sowie den Sanktionsmaßnahmen haben sich teils erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft, die globalen Handelsströme und damit auch für die Automobilindustrie ergeben. Hinsichtlich einer diesbezüglich vertiefenden Berichterstattung wird auf den Lagebericht, insbesondere auf die Risiko- und Prognoseberichterstattung verwiesen. KonzernverhältnisseDie Magna Mirrors GmbH & Co. KG und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Magna International Inc., Aurora, Ontario, Kanada, einbezogen. Die Magna International Inc. Aurora, Ontario, Kanada, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Magna International Inc. ist auf der Internetseite der SEC (www.sec.gov) einsehbar und wird im elektronischen Bundesanzeiger unter der Magna Automotive Holding (Germany) GmbH, Sailauf, offengelegt. Die Magna Mirrors GmbH & Co. KG ist daher gemäß § 292 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen, befreit. Der befreiende Konzernabschluss wird nach US-Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt. Insbesondere folgende im Konzernabschluss der Magna International Inc. angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden weichen wie folgt vom deutschen Recht ab. VorräteDie Vorräte werden entsprechend international üblichem Vorgehen nach den Vollkosten bewertet. Unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips orientiert sich die Vorratsbewertung nach US-GAAP stärker am Absatzmarkt als nach HGB. Dadurch ergeben sich im Vergleich zum HGB unter Umständen höhere Wertansätze. FinanzinstrumenteNach HGB erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten-, Realisations- und Imparitätsprinzips. Im Gegensatz dazu sind bestimmte Finanzinstrumente nach US-GAAP mit dem Marktwert anzusetzen. LeasingNach HGB ist das Leasingobjekt dem Leasingnehmer zuzuordnen, wenn der wirtschaftliche Charakter einem Ratenkauf unter Eigentumsvorbehalt entspricht. In der unkündbaren Grundmietzeit müssen mindestens die Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten gedeckt sein. Nach US-GAAP hat der Leasingnehmer das Leasingobjekt zu bilanzieren, wenn der Leasingnehmer die wesentlichen Chancen und Risiken am Leasingobjekt trägt. FremdwährungsumrechnungLangfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit dem beizulegenden Wert angesetzt, auch wenn dieser aufgrund von Kursänderungen über bzw. unter den Anschaffungskosten liegt. Geschäfts- oder FirmenwertFirmenwerte entstehen nur, soweit Unterschiedsbeträge nicht auf die Abgeltung identifizierbarer immaterieller Vermögensgegenstände zurückgeführt werden können. Sie werden nicht planmäßig abgeschrieben. AnlagevermögenEntgegen den Vorschriften des HGB ist eine Wertaufholung nach erfolgter außerplanmäßiger Abschreibung im Anlagevermögen grundsätzlich nicht gestattet. PensionsrückstellungenBei der Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung mit dem jeweils aktuellen Marktzins. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden nach US-GAAP erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Sonstige RückstellungenLangfristige (>1 Jahr) Rückstellungen werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatzes der letzten 7 Jahre, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes bilanziert. Verpflichtungen in Verbindung mit dem Abgang von SachanlagenFür rechtliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Sachanlagen (bspw. Entsorgungs- oder Rückbauverpflichtungen) sind nach US-GAAP unter bestimmten Voraussetzungen sogenannte "Asset Retirement Obligations" anzusetzen. Im Entstehungszeitpunkt sind die Verpflichtungen sowohl als Rückstellung zu passivieren als auch dem zugehörigen Vermögensgegenstand zuzuschreiben. Der Ansatz erfolgt dabei in Höhe des Barwerts der voraussichtlich entstehenden Kosten. Latente SteuernNach HGB besteht für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht, wohingegen für einen Überhang aktiver latenter Steuern, sofern werthaltig, ein Aktivierungswahlrecht eingeräumt wird. Des Weiteren können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet werden, sofern deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet werden kann. Nach US-GAAP besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach US-GAAP und nach Steuerrecht. Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf seine Werthaltigkeit zu überprüfen. UmsatzerlösrealisierungIm US-GAAP Konzernabschluss werden Umsatzerlöse für langfristige Auftragsfertigung aus wesentlichen Engineering- und Werkzeugverträgen unter bestimmten Voraussetzungen über einen Zeitraum nach Leistungserbringung realisiert. In diesen Fällen erfolgt die Umsatz- und Gewinnrealisierung entsprechend dem geschätzten Fertigstellungsgrad, d.h. im Verhältnis des angefallenen Aufwands zum geschätzten Gesamtaufwand der betreffenden Aufträge. Nach HGB ist grundsätzlich nur die sogenannte Completed-Contract-Methode zulässig, nach der die Umsatzerlöse und der Gewinn erst bei Gefahrenübergang bzw. Abnahme der Leistung durch den Auftraggeber realisiert werden. Übersicht über die Anteile an
verbundenen Unternehmen
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| Gesellschaft, Sitz |
Eigenkapital
TEUR |
Jahresergebnis
TEUR |
Beteiligung der Magna Mirrors GmbH & Co.KG
% |
| Magna Donnelly Neunkirchen GmbH & Co.KG Dorfprozelten 1) | -38 2) | 0 | 100,0 |
| Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz 4) | 2.357 | 3.616 3) | 100,0 |
| Näher Automotive GmbH, Markgröningen 4) | 33.641 | -4.618 3) | 100,0 |
| Magna Mirrors Espana, S.A, Barcelona / Spanien 4) | 78.780 | 6.642 | 55,29 |
| Factron AG, Vaduz, Städtle 7, Vaduz / Liechtenstein 4) | 368 | 0 | 100,0 |
1) Jahresergebnis für das
Geschäftsjahr 01.06.2020 bis 31.05.2021 und
Eigenkapital zum 31.05.2021
2) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
zum 31.05.2021
3) Jahresergebnis zum 31.12.2021 vor
Ergebnisabführung
4) Jahresergebnis für das
Geschäftsjahr 01.01.2021 bis 31.12.2021 und
Eigenkapital zum 31.12.2021
Dorfprozelten, 06. Mai 2024
Die Geschäftsführung der Magna Mirrors Verwaltungs GmbH
Matthias Weixler
Ludvik Beleny
Detlef Mücke
Andreas Buhl
Anlagespiegel zum 31.12.2021
| Anschaffungs- u. Herstellungskosten | |||||
|
Stand am 01.01.21
EUR |
Zugänge
*
EUR |
Abgänge
*
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Stand am 31.12.21
EUR |
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Lizenzen | 3.307.571,13 | 42.053,39 | 22.000,00 | 0,00 | 3.327.624,52 |
| Sachanlagen | |||||
| 1. Mietereinbauten | 512.596,83 | 71.073,15 | 0,00 | 52.056,00 | 635.725,98 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 38.512.483,37 | 159.587,40 | 162.628,64 | 231.433,42 | 38.740.875,55 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.050.434,50 | 278.131,62 | 183.494,50 | 390.688,00 | 9.535.759,62 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 674.177,42 | 868.906,79 | 0,00 | -674.177,42 | 868.906,79 |
| Summe | 48.749.692,12 | 1.377.698,96 | 346.123,14 | 0,00 | 49.781.267,94 |
| Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 65.630.490,82 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 65.630.490,82 |
| 2. Sonstige Ausleihungen | 990.826,37 | 825,63 | 32.015,15 | 0,00 | 959.636,85 |
| Summe | 66.621.317,19 | 825,63 | 32.015,15 | 0,00 | 66.590.127,67 |
| Gesamt | 118.678.580,44 | 1.420.577,98 | 400.138,29 | 0,00 | 119.699.020,13 |
| Abschreibungen | Restbuchwerte | |||||
|
Stand am 01.01.21
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand am 31.12.21
EUR |
Stand am 31.12.21
EUR |
Stand am 31.12.20
EUR |
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene Lizenzen | 3.162.275,13 | 88.420,39 | 22.000,00 | 3.228.695,52 | 98.929,00 | 145.296,00 |
| Sachanlagen | ||||||
| 1. Mietereinbauten | 81.856,83 | 50.974,15 | 0,00 | 132.830,98 | 502.895,00 | 430.740,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 29.686.490,37 | 2.412.511,82 | 162.628,64 | 31.936.373,55 | 6.804.502,00 | 8.825.993,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.477.330,50 | 653.330,62 | 183.494,50 | 7.947.166,62 | 1.588.593,00 | 1.573.104,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 868.906,79 | 674.177,42 |
| Summe | 37.245.677,70 | 3.116.816,59 | 346.123,14 | 40.016.371,15 | 9.764.896,79 | 11.504.014,42 |
| Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 43.479.888,62 | 17.000.063,34 | 0,00 | 60.479.951,96 | 5.150.538,86 | 22.150.602,20 |
| 2. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 959.636,85 | 990.826,37 |
| Summe | 43.479.888,62 | 17.000.063,34 | 0,00 | 60.479.951,96 | 6.110.175,71 | 23.141.428,57 |
| Gesamt | 83.887.841,45 | 20.205.300,32 | 368.123,14 | 103.725.018,63 | 15.974.001,50 | 34.790.738,99 |
* hier sind in den Zugängen + Abgängen
jeweils 63.174,14 Euro GwG ausgewiesen
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Magna Mirrors GmbH & Co. KG, Dorfprozelten
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Magna Mirrors GmbH & Co. KG, Dorfprozelten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magna Mirrors GmbH & Co. KG, Dorfprozelten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 6. Mai 2024
Deloitte
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dirk Hällmayr, Wirtschaftsprüfer
Florian Senel, Wirtschaftsprüfer
SCHRIFTLICHER GESELLSCHAFTERBESCHLUSS der
Magna Mirrors GmbH & Co. KG
- Aschaffenburg, HRA 1546 -
("Gesellschaft")
durch ihre Gesellschafter
Magna Mirrors Verwaltungs GmbH und
(Komplementärin)
Magna Mirrors Holding GmbH (Kommanditistin)
Die unterfertigenden Gesellschafter der Gesellschaft beschließen unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften:
1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 wird hiermit gemäß § 10 (2) des Gesellschaftsvertrages festgestellt. Der Jahresfehlbetrag vor Ergebnisverwendung beträgt EUR 5.356.573,70.
2. Der Komplementärin wird für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr Entlastung erteilt. Bei diesem Beschluss hat die Komplementärin nicht mitgewirkt.
Im Falle von Differenzen im Wortlaut zwischen der deutschen und der englischen Fassung dieses Beschlusses geht die deutsche Fassung vor.
Sailauf, 02.07.2024
Ludvik Beleny, Geschäftsführer der Magna Mirrors Verwaltungs GmbH
Detlef Mücke, Geschäftsführer der Magna Mirrors Verwaltungs GmbH