aktiv Rechtsform GmbH & Co. KG

Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG

Lüdenscheid ·HRA 4297 Iserlohn ·maerkische-kliniken.de
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
58515 Lüdenscheid
Handelsregister
HRA 4297, Iserlohn
Branche
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Vertretungsregelung

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Finanzen

Umsatz 2024
17,38 Mio. €
Bilanzsumme 2024
36,78 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
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Bilanz

2024
Aktivseite 36,78 Mio
  • Anlagevermögen 87,3 % 32,12 Mio
  • Umlaufvermögen 11,8 % 4,35 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 270,6 k
  • Aktive latente Steuern 0,1 % 40,6 k
Passivseite 36,78 Mio
  • Eigenkapital 52,7 % 19,39 Mio
  • Verbindlichkeiten 43,2 % 15,91 Mio
  • Rückstellungen 4,0 % 1,45 Mio
  • Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 0,1 % 25,9 k
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Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 18,22 Mio
  • Umsatzerlöse 95,4 % 17,38 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3,1 % 564,0 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,7 % 121,3 k
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,6 % 112,8 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 44,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 0
Aufwendungen 17,09 Mio
  • Personalaufwand 68,6 % 11,73 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 29,8 % 5,10 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,4 % 246,4 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % 18,5 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 947
  • Ergebnis nach Steuern 947
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • S****** K******* seit 2020 Prokura
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Historie

  1. 2021
  2. 07.06.
    Austritt einer Position
    A**** K*** · Gesamtprokura
  3. 2020
  4. 26.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    S****** K******* · Gesamtprokura
  5. 2017
  6. 17.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    A**** K*** · Gesamtprokura
  7. 2014
  8. 06.11.
    Adressänderung
    Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG
  9. 2007
  10. 12.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  11. 12.03.
    Änderung der Rechtsform
    Kommanditgesellschaft
  12. 12.03.
    Sitzänderung
    Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG
  13. 12.03.
    Berichtigung von Unternehmensdaten
    Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG

Lüdenscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 520.893,00 626.265,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 907.012,00 956.116,01
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.881,73 945.893,73 0,00 956.116,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.432.111,88 18.231.511,37
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.200.000,00 30.632.111,88 0,00 18.231.511,37
32.098.898,61 19.813.892,38
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.484,54 400,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.981.200,42 1.019.955,69
3. Sonstige Vermögensgegenstände 438.508,74 8.426.193,70 153.019,46 1.173.375,84
II. Guthaben bei Kreditinstituten 167.862,99 25.714,01
8.594.056,69 1.199.089,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 623.464,10 258.000,04
D. Aktive latente Steuern 26.907,00 26.907,00
41.343.326,40 21.297.889,27

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile des Kommanditisten 50.000,00 50.000,00
II. Darlehnskonto Märkischer Kreis -45.081,38 0,00
III. Kapitalrücklagen 19.421.685,76 9.621.685,76
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
19.426.604,38 9.671.685,76
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 25.862,16 25.862,16
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 680.870,00 666.540,00
2. Sonstige Rückstellungen 831.162,92 727.820,50
1.512.032,92 1.394.360,50
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 997.140,31 605.626,25
2. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 19.235.511,52 9.298.663,36
3. Sonstige Verbindlichkeiten 146.175,11 301.691,24
- davon aus Steuern EUR 133.202,69 (i. Vj. EUR 146.795,27) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.346,90 (i. Vj. EUR 2.346,90) -
20.378.826,94 10.205.980,85
41.343.326,40 21.297.889,27

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.159.476,31 15.191.309,10
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 16.159.476,31 186.092,39 15.377.401,49
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.140.873,06 8.337.513,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 2.242.960,29 11.383.833,35 2.108.343,17 10.445.857,01
- davon für Altersversorgung EUR 649.068,65 (i. Vj. EUR 576.463,50) -
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 552.579,16 558.708,01
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.280.294,34 4.256.061,04
6. Erträge aus Beteiligungen 170.924,68 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 170.924,68 (i. Vj. EUR 0,00) -
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 109.890,00 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 109.890,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31,12 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 243.674,80 61.122,39
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 231.231,63 (i. Vj. EUR 49.583,35) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
( - = Steuererstattung) -21.060,54 54.774,04
11. Ergebnis nach Steuern 1.001,00 879,00
12. Sonstige Steuern 1.001,00 879,00
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.655.858,69 72.043,65 0,00 2.727.902,34
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.048.406,87 326.059,51 59.293,69 4.315.172,69
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 38.881,73 0,00 38.881,73
4.048.406,87 364.941,24 59.293,69 4.354.054,42
6.704.265,56 436.984,89 59.293,69 7.081.956,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.231.511,37 10.200.600,51 0,00 28.432.111,88
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 2.200.000,00 0,00 2.200.000,00
18.231.511,37 12.400.600,51 0,00 30.632.111,88
24.935.776,93 12.837.585,40 59.293,69 37.714.068,64
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.029.593,69 177.415,65 0,00 2.207.009,34
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.092.290,86 375.163,51 59.293,68 3.408.160,69
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.092.290,86 375.163,51 59.293,68 3.408.160,69
5.121.884,55 552.579,16 59.293,68 5.615.170,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.121.884,55 552.579,16 59.293,68 5.615.170,03
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 520.893,00 626.265,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 907.012,00 956.116,01
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.881,73 0,00
945.893,73 956.116,01
1.466.786,73 1.582.381,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.432.111,88 18.231.511,37
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.200.000,00 0,00
30.632.111,88 18.231.511,37
32.098.898,61 19.813.892,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Vorbemerkungen

Die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Lüdenscheid und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn (HRA 4297).

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG erfüllt zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Nach § 17 des Gesellschaftsvertrags ist der Jahresabschluss der Gesellschaft entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des dritten Buches des HGB aufzustellen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Als Nutzungsdauern werden grundsätzlich drei bis zehn Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Hierbei werden Nutzungsdauern zwischen fünf bis 15 Jahren zugrunde gelegt.

Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über EUR 250 bis einschließlich EUR 1.000 werden in einem Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren zu je einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. ihrem Einbringungswert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der beizulegende Wert der Anteile an der Märkische Kliniken GmbH wird anhand des Rekonstruktionswertes als Substanzwert ermittelt.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,30 % (Vj.: 1,75 %) bei den Renten aus. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,83 % (Vj.: 1,78 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rechnungszinssatz für den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde mit 1,75 % (Vj.: 1,44 %) festgesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden gebildet. Passive und aktive latente Steuern werden grundsätzlich verrechnet. Eine nach Verrechnung verbleibende latente Steuerschuld wird passiviert. Nach Verrechnung verbleibende aktive latente Steuern werden aufgrund des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bilanziert.

Temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben sich im Wesentlichen bei den Pensionsrückstellungen.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 17,46 % für Gewerbesteuern.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagennachweis dargestellt (Anlage zum Anhang).

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 26 sämtliche Anteile an der alleinigen Komplementärin, der Märkische Gesundheitsholding Verwaltungs GmbH, Lüdenscheid, ausgewiesen. In Höhe der aktivierten Anschaffungskosten wurde auf der Passivseite ein Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile gebildet.

Gem. AR-Beschluss vom 15.03.2023 wurde eine Anpassung der Konzernstruktur zur Sicherstellung effizienterer Abläufe und schlankerer Strukturen beschlossen. Wesentlicher Punkt ist die Bereinigung der Gesellschafterstruktur im Konzern. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr folgende Anteile fremder Gesellschafter zum Wert der ursprünglich eingezahlten Bareinlage erworben:

―

WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH

erworbener Anteil gesamt (7 Fremdgesellschafter): 27,85 % Kaufpreis 168.374,67 EUR

―

WIDI Energie GmbH

erworbener Anteil gesamt (2 Fremdgesellschafter): 40,00 % Kaufpreis 12.000,00 EUR

―

Märkische Reha-Kliniken GmbH

erworbener Anteil gesamt (2 Fremdgesellschafter): 42,00 % Kaufpreis 210.000,00 EUR

―

Märkische Seniorenzentren GmbH

erworbener Anteil gesamt (1 Fremdgesellschafter): 0,97 % Kaufpreis 10.225,84 EUR

Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Gesellschaften:

Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
% TEUR TEUR
Märkische Catering GmbH, Lüdenscheid 100,00 607 -30
Märkische Dialysezentren GmbH, Lüdenscheid 100,00 4.106 -331
Märkische Gesundheitsholding Verwaltungs GmbH, Lüdenscheid 100,00 30 0
Märkische Kliniken GmbH, Lüdenscheid 74,09 16.230 -10.736
Märkische Reha-Kliniken GmbH, Lüdenscheid 100,00 258 -193
Märkische Seniorenzentren GmbH, Lüdenscheid 100,00 9.570 281
WIDI Energie GmbH, Lüdenscheid 100,00 810 186
WIDI Gebäudeservice GmbH, Lüdenscheid 100,00 3.281 155
WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Lüdenscheid 100,00 5.087 46

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Restbetrag aus der Kapitaleinlage des Kommanditisten gem. Einlagenverpflichtungserklärung aus April 2023 in Höhe von TEUR 6.762 und im Übrigen - wie im Vorjahr - den Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aus der Aktivierung der latenten Steuern resultiert gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 27 (Vj.: TEUR 27).

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 5 (Vj.: TEUR 22). Erfolgswirkungen aus den Änderungen des Rechnungszinses für die Abzinsung werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Im Eigenkapital wird gem. § 6 Absatz 2 des Gesellschaftsvertrages ein negatives Darlehenskonto des Kommanditisten ausgewiesen (TEUR -45). Es resultiert aus den anrechenbaren Ertragsteuern aus der Gewinnausschüttung der WIDI Gebäudeservice GmbH, die gem. § 6 Absatz 1 des Gesellschaftsvertrages, da eine Entnahme ausgeschlossen ist, in der Gesellschaft verbleiben.

Die von dem Kommanditisten Märkischer Kreis zum Zweck der Zwischenfinanzierung des Beteiligungserwerbs an der WIDI Gebäudeservice GmbH im Vorjahr geleistete Einlage in die Kapitalkonten von TEUR 7.000 wurde in 2022 in ein langfristiges Darlehen umgewandelt. Das Darlehen ist für einen Zeitraum von fünf Jahren tilgungsfrei.

Im Februar 2023 wurde ein weiteres Darlehen über TEUR 2.200 vom Märkischen Kreis gewährt. Es hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist jährlich mit TEUR 220, erstmals am 10.02.2024, zu tilgen. Dieses Darlehen hat die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. GmbH zu gleichen Konditionen an die Märkische Kliniken GmbH zur Finanzierung des Beteiligungserwerbs an der Märkische Radioonkologische Versorgungszentrum GmbH weitergeleitet. Der Ausweis erfolgt unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Ebenfalls unter dieser Position wird ein Restbetrag aus der Kapitaleinlage in die Märkische Kliniken GmbH gem. Einlagenverpflichtungserklärung von April 2023 von ursprünglich TEUR 9.800 zur Finanzierung von Investitionen in Höhe von TEUR 6.762 ausgewiesen. Ansonsten betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wie im Vorjahr ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr.

Diese enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 9.360 (Vj.: TEUR 7.072).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich und Kosten für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung.

Verbindlichkeitenspiegel

gegliedert nach § 266 HGB davon mit Restlaufzeiten
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu 1 Jahr Mehr als 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 997 997 0 0
(606) (606) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.236 10.256 979 8.001
(9.299) (2.299) (29) (6.971)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 146 146 0 0
(302) (302) (0) (0)
20.379 11.399 979 8.001
(10.207) (3.207) (29) (6.971)

Haftungsverhältnisse

Die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG hat gegenüber der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf, ("Apo Bank") zur Sicherung von Darlehensverbindlichkeiten der Tochtergesellschaft Märkische Kliniken GmbH eine uneingeschränkte Patronatserklärung abgegeben. Das Darlehen valutiert zum Stichtag mit TEUR 16.100 (Vj.: TEUR 16.500).

Zur Sicherung von Darlehensverbindlichkeiten der Märkische Reha-Kliniken GmbH gegenüber der Sparkasse Lüdenscheid besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von TEUR 880 (Vj.: TEUR 880) sowie Bürgschaften für Intercompany Darlehen der Märkische Kliniken GmbH für die Märkische Reha-Kliniken GmbH in Höhe von TEUR 500 (Vj.: TEUR 500).

Die Gesellschaft haftet aus Bürgschaften für ein Bankdarlehen der Tochtergesellschaft WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Höhe von bis zu TEUR 400 (Vj.: TEUR 400). Darüber hinaus bestehen Bürgschaften für Bankdarlehen und Kontokorrentkreditlinien der Märkische Kliniken GmbH in Höhe von TEUR 11.000 (Vj.: TEUR 11.000) sowie ein Intercompany Darlehen für die WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Höhe von TEUR 500 (Vj.: TEUR 500).

Weiterhin bestehen Bürgschaften für Intercompany Darlehen der Märkische Seniorenzentren GmbH für die Märkische Reha Kliniken GmbH in Höhe von TEUR 1.176 (Vj.: TEUR 500) sowie die WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Höhe von TEUR 500 (Vj.: TEUR 500).

Außerdem besteht eine Bürgschaft für die Märkische Radioonkologische Versorgungszentren GmbH zur Absicherung des Mietkaufs von zwei Linearbeschleunigern zu Gunsten der Deutsche Leasing AG über TEUR 4.642 (Vj.: TEUR 0).

Alle genannten Unternehmen werden den bislang geplanten Kapitaldienst voraussichtlich pünktlich und vollständig erbringen können. Insofern ist eine Inanspruchnahme der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG unwahrscheinlich.

Mittelbare Versorgungsverpflichtungen

Die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG ist Mitglied der Kommunalen Zusatzversorgungskasse Westfalen-Lippe (kvw-Zusatzversorgung) mit Sitz in Münster. Die kvw-Zusatzversorgung hat die Aufgabe, den Beschäftigten ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Erwerbminderungs- und Hinterbliebenenversorgung in Form einer beitragsorientierten Leistungszusage zu gewähren. Die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung richten sich nach dem Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (ATV-K). Seit dem 1. Januar 2002 ist die Höhe der Betriebsrente insbesondere abhängig von dem jeweiligen Jahresentgelt und dem Alter des Beschäftigten (sog. Punktemodell). Anwartschaften aus dem bis zum 31. Dezember 2001 durchgeführten Gesamtversorgungssystem werden zusätzlich in Form einer Startgutschrift berücksichtigt.

Die Versorgungsverpflichtungen werden im Umlageverfahren in Form eines Abschnittsdeckungsverfahrens finanziert. Der Deckungsabschnitt beträgt 10 Jahre. Infolge der Schließung des Gesamtversorgungssystems und des Wechsels zum Punktemodell erhebt die Kasse zur Finanzierung der Ansprüche und Anwartschaften, die vor dem 1. Januar 2002 begründet worden sind, neben den Umlagen ein pauschales Sanierungsgeld zur Deckung eines zusätzlichen Finanzbedarfs. Die Deckungslücke wird nicht durch die kvw-Zusatzversorgung bekannt gegeben.

Im Jahr 2023 betrug der Umlagesatz 4,5 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts. Der Prozentsatz für das Sanierungsgeld betrug 3,25 %. Unter Berücksichtigung der derzeit bekannten Annahmen geht die kvw-Zusatzversorgung davon aus, dass die Aufwendungen für die Pflichtversicherung nicht über die gegenwärtigen Prozentsätze steigen werden.

Die Summe der zusatzversorgungspflichtigen Entgelte für die Beschäftigten der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG betrug im Geschäftsjahr TEUR 7.378 (Vj.: TEUR 6.948). Die beitragspflichtigen Gehälter werden sich zukünftig entsprechend der allgemeinen Tarifentwicklung erhöhen, von bedeutsamen Veränderungen der zu berücksichtigenden Mitarbeiterzahl ist nicht auszugehen.

Bei dieser Art der Zusatzversorgung liegt eine mittelbare Pensionsverpflichtung vor, für die nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB ein Passivierungswahlrecht besteht. Dieses wurde nicht ausgeübt.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse beinhalten mit TEUR 16.159 (Vj.: TEUR 15.191) konzerninterne Leistungsverrechnungen und Konzernumlagen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 81 (Vj.: TEUR 386) enthalten.

Unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen wurden insgesamt Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung für langfristige Rückstellungen in Höhe von TEUR 12 (Vj.: TEUR 11) ausgewiesen.

In der Satzung der Gesellschaft ist das Selbstaufwandsprinzip verankert. Der Jahresabschluss weist daher grundsätzlich ein ausgeglichenes Jahresergebnis aus.

V. Sonstige Angaben

a) Honorar der Abschlussprüfer:

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Berichtsjahr ist im Konzernanhang der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG angegeben.

b) Anzahl der Mitarbeiter:

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:

2023 2022
Verwaltungsdienst 110 100
Technischer Dienst 29 29
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 12 11
Sonderdienste 6 6
Gesamt 157 146

c) Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat:

Herr Bernd Alban

- Pensionär

Herr Harald Haböck

- Pensionär

Herr Oliver Held

- Schulleiter in Werdohl

Herr Stefan Herburg

- Geschäftsführer, AOS Augenoptiker Service GmbH

Herr Axel Hoffmann

- Unternehmensberater, AH-Management

Herr Jochen Kliebisch

- Lehrer für Krankenpflegeberufe, Märkische Kliniken GmbH

Herr Udo Kritschker

- Revisor, Deutsche Post AG

Herr Andreas Rostek

- Nachrichtentechniker, Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG

Herr Bernd Schildknecht, 1. stellv. Vorsitzender

- Pensionär

Herr Volker Schmidt

- Leitender Kreisverwaltungsdirektor beim Märkischen Kreis

Frau Renate Schulte-Fiesel

- Pensionärin

Herr Detlef Seidel, Vorsitzender

- Pensionär

Herr Jörg Stahlschmidt,

- kaufm. Angestellter, Märkische Kliniken GmbH

Frau Regina Vanselow

- Stationsleitung, Märkische Kliniken GmbH

Herr Jürgen Weber, 2. stellv. Vorsitzender

- Oberarzt, Märkische Kliniken GmbH

An den Aufsichtsrat wurden Vergütungen in Höhe von TEUR 17 gezahlt.

Geschäftsführung

Märkische Gesundheitsholding Verwaltungs GmbH, vertreten durch ihre Geschäftsführer:

- Herr Dr. med. Thorsten Kehe, Arzt, Geschäftsführer (Sparte Akutmedizin)

- Herr Matthias Germer, Dipl. Kfm., Geschäftsführer (Sparte Pflege/Reha)

- Herr Georgios Schoinas, Dipl. Betriebswirt, Geschäftsführer (Sparte Servicedienste)

- Herr Achim Teich, Dipl. Betriebswirt, Geschäftsführer (Sparte Servicedienste) (seit dem 01. November 2023)

Die Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 727 (Vj.: TEUR 881).

Auf die Angabe der Gesamtbezüge früherer Organmitglieder nach § 285 Nr. 9b HGB wird mit Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

d) Mutterunternehmen

Der von der Märk. Gesundheitsholding GmbH & Co.KG für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

e) Persönlich haftender Gesellschafter

Persönlich haftender Gesellschafterin ist die Märkische Gesundheitsholding Verwaltungs GmbH, Lüdenscheid, mit einem gezeichneten Kapital zum Bilanzstichtag von TEUR 25.

f) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Lüdenscheid, den 07. November 2024

Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG

Geschäftsführung

Dr. med. Thorsten Kehe

Matthias Germer

Georgios Schoinas

Achim Teich

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG, Lüdenscheid

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG, Lüdenscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Märkische Gesundheitsholding GmbH &

Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 7. November 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Giorgini, Wirtschaftsprüferin

Lang, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG ("Märkische Gesundheitsholding") ist als Dienstleistungsunternehmen von kaufmännischen Services und Managementleistungen für alle Tochterunternehmen ihres Konzerns tätig.

Komplementärin der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG ist die Märkische Gesundheitsholding Verwaltungs GmbH. Beschränkt haftender Gesellschafter (Kommanditist) der Holding ist zu 100 % der Märkische Kreis.

Der satzungsmäßige Zweck der Gesellschaft besteht in der Gründung, dem Bau und dem Betrieb von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und deren Neben- und Hilfsbetrieben sowie medizinischer und wissenschaftlicher Einrichtungen im Märkischen Kreis bzw. in dem im Krankenhausbedarfsplan Nordrhein-Westfalen genannten Versorgungsbereich. Die Gesellschaft erfüllt die vorgenannten Aufgaben gegenüber ihren Tochtergesellschaften als geschäftsleitende Holding.

Damit ist die konzerneinheitliche Leitung in eine rechtliche Struktur eingebettet. Alle anderen Gesellschaften des Unternehmensverbundes werden unter dieser Managementgesellschaft angesiedelt.

Die Bildung von drei Sparten (Akutmedizin, Pflege/Reha und Servicedienste) soll dabei das wirtschaftliche Handeln in den einzelnen Gesellschaften erhöhen. Alle Sparten hatten im Geschäftsjahr eigene Geschäftsführer, die zusammen die Geschäftsführung der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG bilden (siehe auch nachfolgendes Organigramm).

Märkische Gesundheitsholding - Beteiligungsverhältnisse

Folgende Beteiligungen werden von der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG direkt bzw. indirekt gehalten:

•

Märkische Kliniken GmbH

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Märkische Dialysezentren GmbH

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Märkische Radioonkologische Versorgungszentren (MRV) GmbH

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Märkische Seniorenzentren GmbH

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Märkische Reha-Kliniken GmbH

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Hospiz Mutter Teresa GmbH

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Märkische Catering GmbH

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WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH

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WIDI Gebäudeservice GmbH

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WIDI Energie GmbH

Gem. Beschluss des Aufsichtsrates vom 15.03.2023 wurde eine Anpassung der Konzernstruktur zur Sicherstellung effizienterer Abläufe und schlankerer Strukturen beschlossen. Wesentlicher Punkt ist die Bereinigung der Gesellschafterstruktur im Konzern. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr folgende Anteile fremder Gesellschafter zum Wert der ursprünglich eingezahlten Bareinlage erworben:

- WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH
erworbener Anteil gesamt (7 Fremdgesellschafter): 27,85 % Kaufpreis 168.374,67 EUR
- WIDI Energie GmbH
erworbener Anteil gesamt (2 Fremdgesellschafter): 40,00 % Kaufpreis 12.000,00 EUR
- Märkische Reha-Kliniken GmbH
erworbener Anteil gesamt (2 Fremdgesellschafter): 42,00 % Kaufpreis 210.000,00 EUR
- Märkische Seniorenzentren GmbH
erworbener Anteil gesamt (1 Fremdgesellschafter): 0,97 % Kaufpreis 10.225,84 EUR

Bei allen Beteiligungen hält die Muttergesellschaft (direkt oder indirekt) sowohl einen Mehrheitsanteil als auch die Mehrheit der Stimmrechte.

Die Gesellschaft ist nicht gemeinnützig, hat aber in ihrer Satzung das Selbstaufwandsprinzip verankert. Demzufolge werden alle handelsrechtlichen Aufwendungen den Beteiligungsgesellschaften in Rechnung gestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld der Holding definiert sich im wirtschaftlichen Umfeld der einzelnen Beteiligungs-Gesellschaften. Einen eigenständigen Markt für die gesamten Leistungen der Holding als Gesamtgebilde gibt es nicht. Alternativ könnten theoretisch einzelne Bereiche wie z. B. die Buchhaltung oder das Personalwesen von externen Partnern abgewickelt werden. In einem solchen Fall gingen allerdings Synergie- und Verbundeffekte verloren, was sich mehr als kontraproduktiv auf den Konzernverbund auswirken würde.

2. Geschäftsverlauf

Da die Gesellschaft aufgrund des Selbstaufwandsprinzips keine Ergebnisse erzielt, sind die Ergebnisse der Beteiligungsgesellschaften und nicht die der Holding für das Gesamtergebnis des Konzerns maßgeblich.

Seit dem Geschäftsjahr 2020 werden die Konzernumlagen überwiegend anhand von definierten Umlageschlüsseln für die einzelnen Leistungsbereiche berechnet. Dabei werden neben Geschäftsführungsleistungen auch die Servicekosten der Holding an die Gesellschaften weiterberechnet. Die Umstellung auf diese neue Umlage erfolgt in einem mehrjährigen Verfahren und entfaltete die volle Wirksamkeit im Geschäftsjahr 2023.

Im Rahmen von Finanzierungsgeschäften hat die Holding für ihre Tochterunternehmen Bürgschaften und Haftungszusagen in Höhe von TEUR 37.598 (Vj. TEUR 34.280) gegeben. Diese Haftungsfunktion wird von der Muttergesellschaft ausgeübt, weil finanzierende Kreditinstitute entsprechende Vorgaben in die Kreditverträge aufnehmen.

Die Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 157 Mitarbeiter (Vj. 146), davon vier Geschäftsführer. Auf Vollkräfte (VK) bezogen erhöhte sich die Anzahl von 126,84 VK in 2022 auf 133,38 VK in 2023, was einer Abweichung von 4,88 VK entspricht.

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft lagen im Geschäftsjahr 2023 sowohl der Personalaufwand als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter dem Niveau des Wirtschaftsplans für 2023.

3. Lage

a. Ertragslage

Im Zuge der Kostenumlage auf die Gesellschaften des Konzerns (Selbstaufwandsprinzip) erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.159 (Vj.: TEUR 5.191). Dies entspricht einer Steigerung von TEUR 968.

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 11.384 (Vj.: TEUR 10.446) um TEUR 938 über dem Vorjahreswert. Begründet ist diese Entwicklung durch Tarifsteigerungen und einen leichten Personalaufbau.

Die Abschreibungen liegen mit TEUR 553 um TEUR 6 unter dem Wert des Vorjahres (TEUR 559). Sie sind vollständig planmäßig erfolgt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 4.280 auf Vorjahresniveau (Vj.: TEUR 4.256).

Das Finanzergebnis verbesserte sich um TEUR 98 durch zusätzliche Zinserträge aus konzerninternen Darlehen (TEUR 110) und Beteiligungserträge aus der Ausschüttung der WIDI Gebäudeservice GmbH (TEUR 171). Gegenläufig wirkten sich Erhöhungen des Zinsaufwandes für zwei Gesellschafterdarlehen des Kommanditisten Märkischer Kreis über TEUR 7.000 und TEUR 2.200 zur Finanzierung von Anteilskäufen aus (TEUR 232).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag lagen um 75 TEUR unter dem Wert des Vorjahres, da hier ein Ertrag verbucht werden konnte.

b. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft weist zum Jahresende 2023 einen Wert von TEUR 41.343 aus (Vj.: TEUR 21.298).

Das Anlagevermögen liegt mit TEUR 32.099 um TEUR 12.285 über dem Vorjahreswert (Vj.: TEUR 19.814). Grund ist die Erhöhung der Beteiligung an der Märkische Kliniken GmbH durch eine Kapitaleinlage zur Investitionsfinanzierung (TEUR 9.800) und eine Ausleihung an die Märkische Kliniken GmbH zur Finanzierung des Beteiligungserwerbs an der Märkische Radioonkologische Versorgungszentrum GmbH (TEUR 2.200).

Das Umlaufvermögen liegt mit TEUR 8.594 um TEUR 7.395 über dem Vorjahreswert von TEUR 1.199. Der Unterschied resultiert im Wesentlichen aus einer Forderung gegen den Kommanditisten Märkischer Kreis aus dem Restbetrag der Kapitaleinlage gem. Einlagenverpflichtungserklärung von April 2023 (ursprünglich TEUR 9.800) zur Weiterleitung an die Märkische Kliniken GmbH in Höhe von TEUR 6.762.

Im Wesentlichen infolge dieser Kapitaleinlage des Märkischen Kreises erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 9.755 auf TEUR 19.427 (Vj.: TEUR 9.672).

Die Rückstellungen erhöhten sich auf Grund gestiegenem Rückstellungsbedarf für anhängige Rechtsstreitigkeiten (TEUR 57), ausstehenden Rechnungen (TEUR 24) und Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 24) um TEUR 118 auf TEUR 1.512 (Vj.: TEUR 1.394).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 9.937 auf TEUR 19.236 (Vj.: TEUR 9.299). Grund ist im Wesentlichen eine Verbindlichkeit gegenüber der Märkische Kliniken GmbH aus dem Restbetrag der Kapitaleinlage gem. Einlagenverpflichtungserklärung von April 2023 in Höhe von TEUR 6.762. Daneben ist in dieser Position erstmals ein Darlehen über TEUR 2.200 an die Märkische Kliniken GmbH zur Finanzierung des Beteiligungserwerbs an der Märkische Radioonkologische Versorgungszentrum GmbH enthalten (TEUR 2.200).

c. Finanzlage

Bedingt durch das Selbstaufwandsprinzip und die Finanzierung der laufenden Aufwendungen über die Beteiligungs-Gesellschaften weist die Holding zum Jahresende mit rund TEUR 168 (Vj. TEUR 26) ausreichende liquide Mittel aus und war aufgrund der gewählten Konstruktion jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Software und Sachanlagen in Höhe von TEUR 437 getätigt.

Die vereinfachte Kapitalflussrechnung (Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- Veränderung der langfristigen Rückstellungen) führt per 31. Dezember 2023 zu einem Wert von TEUR 567 (Vj. TEUR 532).

d. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund der unter den Punkten a) bis c) getätigten Aussagen kann die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage als stabil bezeichnet werden. Es ergeben sich keine wesentlichen weiteren Erkenntnisse, die zu einer veränderten Gesamtaussage führen.

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein gegenüber 2023 steigender Personalaufwand erwartet, der deutliche Erhöhungen gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Tariferhöhungen berücksichtigt. Gemäß Stellenplanung wird gegenüber 2023 ein Stellenzuwachs um +0,75 von 137,89 auf 138,64 Vollkräfte geplant. Die Veränderungen ergeben sich hauptsächlich in den Bereichen IT und Technik (Verlagerung der Nachrichtentechnik aus der Technik in die Informationstechnik bei gleichzeitigem Stellenaufbau in der Technik gemäß Organisations- und Personalkonzept Technik). Parallel wurden in der Personalabteilung und in weiteren Bereichen Stellen reduziert.

Die auf den IST-Zahlen per 30.09.2024 basierende Hochrechnung prognostiziert einen um ca. 800 T€ niedrigeren Personalaufwand für das Jahr 2024. Grund ist, dass nicht alle Stellen plangemäß besetzt werden konnten.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kostensteigerungen hauptsächlich durch diverse Projektaufwendungen im Zusammenhang mit der Wartung der IT-Infrastruktur im Verwaltungsgebäude geplant, so dass diese bei TEUR 4.399 erwartet werden. Auf Basis der IST-Zahlen per 30.09.2024 werden hier um 74 T€ geringere Aufwendungen prognostiziert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in der Holding wird auch im Geschäftsjahr 2024 weiterhin in der Übernahme von kaufmännischen Services und Managementleistungen für die Konzerngesellschaften der Märkische Gesundheitsholding liegen.

Auf Grund des Selbstkostendeckungsprinzips werden alle Aufwendungen auf die Konzerngesellschaften umgelegt, so dass für 2024 ein ausgeglichenes Jahresergebnis geplant wird.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Bedingt durch das Selbstaufwandsprinzip und die alleinige Tätigkeit der Holding für die Gesellschaften des Konzerns werden keine unmittelbaren Markt- oder sonstigen originären Risiken für die Gesellschaft gesehen.

Das wesentliche Risiko mit hoher Bedeutung für die Gesellschaft ist die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ihrer Beteiligungsgesellschaften insbesondere die der größten sowie wichtigsten Tochtergesellschaft Märkische Kliniken GmbH.

Nachhaltig negative wirtschaftliche Entwicklungen einzelner Beteiligungsgesellschaften können dazu führen, dass die bilanzierten Beteiligungsbuchwerte dauerhaft in ihrer Werthaltigkeit gemindert werden könnten und es zu Forderungsausfällen kommen könnte. Diesem Risiko tritt die Gesellschaft mit einheitlichen und soweit möglich zentralen Strukturen bei der Führung und Überwachung der Tochtergesellschaften und des Konzerns insgesamt entgegen.

Grundsätzlich bestehen bei den Tochtergesellschaften folgende wesentliche Risiken, beginnend mit dem Risiko der höchsten Bedeutung:

Infolge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine besteht das Risiko, dass die weltwirtschaftlichen Strukturen weiter nachhaltig gestört und verändert werden. Infolgedessen könnten sich nachhaltig hohe Energiepreise und allgemeine Inflationsraten etablieren, die alle Wirtschaftsbereiche deutlich in ihrer Ergebnisentwicklung beeinträchtigen können. Insbesondere in den budgetierten Vergütungssystemen des Gesundheitswesens sind diese Kostensteigerungen nicht unmittelbar gegenfinanziert, da sie nicht über höhere Preise an Patienten bzw. Versicherte weitergegeben werden können.

Gleiches gilt für die Auswirkungen der Teilsperrung der Autobahn A 45. Die Entwicklung der durch die Sperrung bedingten Überlastung der Anfahrwege zum Standort Lüdenscheid ist mittelfristig nicht prognostizierbar. Die Gesamtsituation wirkt sich kostensteigernd auf die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Gesellschaften, vor allem der WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH, aus. Außerdem drohen Umsatzeinbußen bei der Märkische Kliniken GmbH und der Märkische Reha-Kliniken GmbH wegen deutlich längerer Wegezeiten von ambulanten und stationären Patienten aus dem nördlichen Einzugsgebiet. Zudem stellt die langfristig zu erwartende Teilsperrung einen Nachteil bei der Personalbindung und -beschaffung dar.

Es zeigen sich zunehmende Schwierigkeiten, vakante Stellen zeitnah mit Fachkräften nach zu besetzen. Insbesondere die Bereiche der Pflegefachkräfte aber auch des ärztlichen Dienstes sind hiervon betroffen. Es besteht ein nachhaltiger und deutlicher Fachkräftemangel, der auch den Märkischen Kreis erreicht hat. In der Folge kommt es zu erhöhten Kosten für Überstunden, für die Beauftragung von Zeitarbeitsfirmen und die Personalbeschaffung. Darüber hinaus wirken sich personelle Unterbesetzungen negativ auf die Belegungssituation und die Umsatzentwicklung aus. Im Bereich der Krankenhäuser können nicht besetzte Stellen zudem auf Grund der bestehenden gesetzlichen Regelungen zu Belegungsbeschränkungen und Sanktionen führen.

Verstöße gegen Datenschutzvorgaben (geringe Eintrittswahrscheinlichkeit, aber im Einzelfall hohe Bußgelder, orientiert am Konzernumsatz).

Außer den o.a. Risiken, die für alle Tochtergesellschaften von wesentlicher Bedeutung sind, bestehen in den jeweiligen Sparten/Tochtergesellschaften die folgenden bedeutenden Risiken, jeweils beginnend mit dem Risiko der höchsten Bedeutung:

Märkische Kliniken GmbH (Sparte Akutmedizin)

Mit dem MDK-Reformgesetz hat der Gesetzgeber die Position der Krankenkassen bei Rechnungsprüfungen gestärkt und den Medizinischen Dienst mit neuen Befugnissen ausgestattet. Krankenhäuser können seit 2021 keine nachträglichen Rechnungskorrekturen mehr vornehmen, selbst wenn dies zum Vorteil der Kostenträger wäre. Stattdessen werden bei Rechnungsprüfungen, die der Medizinische Dienst zu Gunsten der Krankenkassen entscheidet, neben der Rechnungskürzung Strafzahlungen fällig. Weitere Bestimmungen, wie z. B. deutliche Fristverkürzungen im Verfahren für die Krankenhäuser und ein Malussystem für verlorene Verfahren, setzen die Krankenhäuser erheblich unter Druck und stellen ein relevantes wirtschaftliches Risiko dar.

Werden in Kliniken bestimmte aufwändige Leistungen durchgeführt (z. B. Intensivtherapie, Behandlung von Schlaganfällen), müssen sich diese Häuser regelmäßigen Strukturprüfungen (StrOPS-RL) durch den Medizinischen Dienst stellen, bei denen auch die Anzahl und Qualifikation des klinischen Personals geprüft wird. Besteht die Klinik die Strukturprüfung nicht, verliert sie u. U. das Recht, die erbrachten komplexen Leistungen gegenüber den Krankenkassen in Rechnung zu stellen. Durch den Fachkräftemangel kann es immer wieder in einzelnen Leistungsbereichen zu vorübergehenden personellen Engpässen kommen, die unter den neuen Bedingungen zum Verlust der Abrechnungsfähigkeit führen und damit ein wirtschaftliches Risiko darstellen können.

Die Liquiditätslage der Märkische Kliniken GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 nicht signifikant verbessert werden. Die nach Umsetzung der Budgetvereinbarungen 2021 und 2022 in 2023 zufließenden Ausgleichsbeträge für die Vorjahre (Umsetzung zum 01.02., 01.08. bzw. 01.10.2023) und die Vereinbarung eines höheren Pflegeentgeltwertes konnten den negativen Cash-Flow des Geschäftsjahres 2023 gerade ausgleichen.

Der Finanzbedarf der Folgejahre ist durch Unterstützungsmaßnahmen des Märkischen Kreises gesichert. Ende 2022 hat der Märkische Kreis über die Märkische Kommunale Wirtschafts GmbH (MKG) einen Überbrückungskredit zur Absicherung der Liquiditätsrisiken aus der Umsetzung der Budgetvereinbarungen in Höhe von TEUR 15.000 zur Verfügung gestellt. Er hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2026 und wird zum Stichtag mit TEUR 12.000 (Vj. TEUR 12.000) in Anspruch genommen.

Weiterhin wurde der bereits am 23.03.2023 vom Kreistag beschlossene Ausgleich der operativen Verluste der Märkische Kliniken GmbH als Kapitaleinlage durch die Gesellschafterin Märkische Kommunale Wirtschafts GmbH (MKG) für die Jahre 2023 und 2024 bis zu einer Höhe von TEUR 15.000 mit Kreistagsbeschluss vom 07.12.2023 auf insgesamt TEUR 28.300 erhöht.

In der Sitzung des Kreistages vom 14. März 2024 wurde beschlossen, die modifizierte Ausfallbürgschaft zugunsten der Märkische Kliniken GmbH für eine Kreditlinie bei der Sparkasse ab dem 01.05.2024 von bisher 30 Mio. € auf 40 Mio. € zu erhöhen und bis zum 31.12.2026 zu verlängern. Daraufhin hat die Sparkasse den Kontokorrentkredit ab dem 15.07.2024 ebenfalls auf 40 Mio. € erhöht (Laufzeit bis zum 30.12.2026).

Zudem wurde für die Märkische Kliniken GmbH für das Jahr 2024 die Freigabe von Investitions-zuschüssen in Höhe von Mio. EUR 9,9 aus dem Haushaltsansatz von Mio. EUR 22,7 beschlossen, deren Bedarf sich aus der Investitionsplanung der Märkische Kliniken GmbH ergibt und die der Ertüchtigung dienen (Brandschutz, Abbau des Sanierungsstaus).

Das Risiko fehlender Finanzmittel für benötigte Investitionen besteht trotz aktueller Sonderförderungen des Bundes weiterhin. Grundsätzlich werden Fördermittel für Investitionen derzeit auf Basis bestimmter Kennzahlen festgelegt. Eine Berücksichtigung bestehender baulicher Strukturen findet keine Berücksichtigung bei der Gewährung von Fördermitteln. Es besteht das Risiko, dass die Fördermittelgewährung in ihrer derzeitigen Form, wie auch schon in der Vergangenheit, nicht zur notwendigen Substanzerhaltung ausreicht.

Deshalb hat der Gesellschafter Märkischer Kreis zunächst in den Jahren 2023 bis 2026 einen Betrag in Höhe von 64,1 Mio. EUR zur Finanzierung behördlich geforderter Brandschutzmaßnahmen und dringend notwendiger Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt.

WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH (Sparte Servicedienste)

Grundsätzliche Risiken mit hoher Bedeutung für das Unternehmen entstehen durch Mitbewerber für Wäschereien. Durch die Verbundpartnerschaft mit Sitex-Textile Dienstleistungen Simeonsbetriebe GmbH besteht eine zentrale Gegenmaßnahme zur Bewährung auf dem Markt und gegenüber großen Mitbewerbern.

Das Risiko aus der Energiekostenentwicklung und Unsicherheiten hinsichtlich der Versorgungslage sowie die insgesamt stark steigende Inflation werden weiterhin negativen Einfluss auf den wirtschaftlichen Verlauf haben. Dieses Risiko wird insgesamt als mittel eingeschätzt.

Insbesondere Investitionsmaßnahmen verzögern sich bedingt durch längere Lieferzeiten. Sanierungsmaßnahmen können zum Teil erst greifen, wenn die Investitionen getätigt sind.

2. Chancenbericht

Ebenso sind auch keine eigenständigen Chancen der Gesellschaft zu erkennen, da sie von ihren Beteiligungs-Gesellschaften abhängig ist. Hierzu ist festzustellen:

Im Wettbewerb um Belegungs-, Patienten- und Kundenzahlen stellt für unseren Konzern die Einbindung der einzelnen Tochtergesellschaften in das vielfältige Angebot des Konzerns in den jeweiligen Städten einen Wettbewerbsvorteil dar.

Auch die gute Vernetzung mit ergänzenden Dienstleistungsangeboten im Konzern schafft gute Voraussetzungen, auch in der Zukunft überdurchschnittliche Belegungs-, Patienten- und Kundenzahlen zu erzielen und hierdurch die Wirtschaftlichkeit unserer Tochtergesellschaften und des Konzerns insgesamt abzusichern.

3. Gesamtaussage

Die Gesellschaft ist in ihren Risiken und Chancen von den Risiken und Chancen ihrer Beteiligungsgesellschaften abhängig. Trotz der unter IV 1. genannten Risiken sehen alle Gesellschaften aufgrund ihrer jeweiligen Kompetenzen Möglichkeiten, die Geschäftsbasis auszubauen und auch in der Zukunft positive bzw. verbesserte Ergebnisse im Sinne des Versorgungsauftrages zu erzielen. Von Bedeutung ist, dass die Unterstützungsleistungen des Gesellschafters für die Märkische Kliniken GmbH auch zukünftig gesichert sind und die laufende Sanierung der WIDI Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH weiter erfolgreich umgesetzt wird.

V. Öffentliche Zwecksetzung und Erfüllung

Der satzungsmäßige Zweck der Gesellschaft besteht in der Gründung, dem Bau und dem Betrieb von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und deren Neben- und Hilfsbetriebe sowie medizinischer und wissenschaftlicher Einrichtungen im Märkischen Kreis bzw. in dem im Krankenhausbedarfsplan Nordrhein-Westfalen genannten Versorgungsbereich. Die Gesellschaft erfüllt die vorgenannten Aufgaben gegenüber ihren Tochtergesellschaften als geschäftsleitende Holding.

Die im Jahresabschluss und Lagebericht gegebenen Erläuterungen veranschaulichen, dass die Gesellschaft die öffentliche Zwecksetzung der Daseinsvorsorge im Gesundheitswesen im Berichtsjahr 2023 erfüllt hat.

 

Lüdenscheid, 07. November 2024

Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG

Geschäftsführung

Dr. med. Thorsten Kehe

Matthias Germer

Georgios Schoinas

Achim Teich

In ihrer Sitzung vom 20.06.2024 hat die Gesellschafterversammlung der Märkische Gesundheitsholding GmbH & Co. KG den geprüften, aber noch nicht testierten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, unter der aufschiebenden Bedingung der unveränderten Testierung des vorliegenden Jahresabschlusses, festgestellt.

Der Jahresabschluss wurde mit Datum vom 07.11.2024 in der von der Gesellschafterversammlung festgestellten Version von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen."

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