Saturn Techno-Electro-Handelsgesellschaft mbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/2019I. Grundlagen des UnternehmensDie Gesellschaft betreibt den Handel mit Elektroartikeln, Artikeln der Unterhaltungselektronik, Tonträgern, Fotoartikeln und Computern sowie dazu passenden Services. Zudem vermittelt die Gruppe Garantieversicherungen und Verträge aus dem Mobilfunkbereich zwischen Endkunden und Versicherungen bzw. Mobilfunkprovidern. Neben dem Stammhaus werden zwei weitere Standorte betrieben. Diverse zentrale Verwaltungstätigkeiten und zentrale Systeme werden von der Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt, als Dienstleistung für die Media-Saturn Gruppe Deutschland angeboten und von der Gesellschaft genutzt. Der Vertrieb erfolgt im Wesentlichen über den stationären Handel, welcher mit der Onlinevertriebsplattform vernetzt ist. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich im abgelaufenen Jahr schwach. Das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts lag bei +0,5 %, nach +1,5 % im Vorjahr (Quelle: Feri Dossier Germany September 2019, S. 10). Die allgemeine Situation des Einzelhandels mit Haushalts- und Unterhaltungselektronik ist gekennzeichnet durch anhaltenden Konkurrenzkampf und einen bei geringem Wachstum des Gesamtmarktes vorherrschenden Verdrängungswettbewerb. Diese Situation wird durch den Online-Handel verstärkt. Im deutschen Elektrofachhandel war die Umsatzentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr mit -0,2 % leicht rückläufig (Quelle: GfK Blue Charts Germany, August 2019). Die Unternehmensstrategie zur Erhaltung und zum Ausbau der Marktanteile ist ausgerichtet auf digitales Wachstum, den Ausbau des Angebotes an kundenorientierten Services & Solutions, der Optimierung des Category & Supply Chain Managements und des Marketingmixes sowie an der Standardisierung und Optimierung von Markt- und Backoffice-Prozessen und -Strukturen und Kostenoptimierungen innerhalb der Media-Saturn Gruppe Deutschland. Mit ihrem breiten Sortiment in den Warengruppen Elektroartikel, Unterhaltungselektronik, Foto und Computer sowie dem Angebot an Services und digitalen Dienstleistungen hat die Gesellschaft entsprechend der Unternehmensstrategie eine starke lokale Marktpräsenz. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die folgenden Kennzahlen geben einen Überblick über die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres. Umsatz und Ergebnis vor Steuern sind die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten Leistungsindikatoren:
Der Verlauf des Geschäftsjahres war geprägt von diversen Kostensenkungsmaßnahmen und Umstrukturierungen in der gesamten Media-Saturn Gruppe sowie in der Gesellschaft selbst. Aufgrund der durchgeführten Restrukturierungsprogramme an den Verwaltungsstandorten der Gruppe ist das Ergebnis vor Steuern der Gesellschaft durch eine um TEUR 3.529 höhere Kostenumlage von der Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt, belastet. Durch die konsequente Umsetzung unserer Unternehmensstrategie entwickelten sich die Umsatzerlöse nicht so stark rückläufig wie erwartet. Die Umsatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres hat somit unsere Erwartungen übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern entwickelte sich im Geschäftsjahr aufgrund des Margendrucks und restrukturierungsbedingt höherer Kosten und Kostenumlagen durch die Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt, wie von uns erwartet, negativ. Die Gesellschaft erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des negativen Ergebnisses vor Steuern, wie erwartet, einen negativen operativen Cash Flow (Ergebnis vor Steuer zzgl. Abschreibungen). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte dadurch im Wesentlichen über den Aufbau der Cash-Pool Verbindlichkeiten gegenüber der Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt. Aufgrund der mit den Lieferanten vereinbarten Zahlungsziele und der Einbindung in das Cash-Pooling der Media-Saturn Gruppe Deutschland war und wird die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft sichergestellt. Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 27.383 (i. Vj. TEUR 21.963), Vorräte in Höhe von TEUR 8.745 (i. Vj. TEUR 8.847) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.737 (i. Vj. TEUR 13.020) gekennzeichnet. Die Cash-Pooling Konten der Gesellschaft weisen zum Stichtag einen negativen Saldo von TEUR -24.373 (i. Vj. TEUR -24.104) auf, der in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen ist. 3. Gesamtaussage Aufgrund des negativen Ergebnisses vor Steuern verlief das Geschäftsjahr für die Gesellschaft nicht zufriedenstellend. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Wir erwarten für das Jahr 2020 ein Wirtschaftswachstum in Deutschland von +0,9 % (Quelle: Feri Dossier Germany, September 2019, S. 11). Unter der Annahme eines weiterhin anhaltenden hohen Konkurrenzkampfes bei einem geringen Wachstum des Gesamtmarktes gehen wir aufgrund des zunehmenden Preisdrucks für das Geschäftsjahr 2019/2020 von einem stark rückläufigen Umsatz bei einem stark verbesserten Ergebnis vor Steuern aus, das aus der konsequenten Umsetzung unserer Unternehmensstrategie und Kosteneinsparungen erreicht werden soll. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Umsatzentwicklung und die Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, soweit die genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. 2. Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Media-Saturn Gruppe Deutschland einbezogen. Dadurch erkennen wir rechtzeitig die wesentlichen Risiken und können geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Folgenden Risiken und Chancen für die Media-Saturn Gruppe Deutschland und die Gesellschaft wird besondere Bedeutung beigemessen, wobei die Darstellung der Risiken bzw. Chancen in ihrer abnehmenden Bedeutung für die Gesellschaft erfolgt. Darstellung der Risikosituation Die kurzfristige Finanzierungsstruktur der Gesellschaft, insbesondere über mit Lieferanten vereinbarte Zahlungsziele bei im Verhältnis hierzu geringer Eigenkapitalausstattung, setzt eine fortlaufend hohe Umschlagshäufigkeit der Vorräte bei gleichbleibenden Zahlungszielen und einer ausreichenden Handelsmarge voraus. Dem Risiko rückläufiger Zahlungsziele begegnen wir durch individuelle Vereinbarungen von Zahlungszielen mit unseren Lieferanten. Dadurch erzielten und erzielen wir vergleichbare Zahlungsziele wie in der Vergangenheit. Sollte die tatsächliche künftige Entwicklung wesentlich hinter den Erwartungen zurückbleiben, kann sich aus dieser Finanzierungsstruktur grundsätzlich ein erhöhtes Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft ergeben. Ebenso können Veränderungen des Sortimentsmixes den operativen Cash Flow und damit die Liquiditätssituation der Gesellschaft beeinflussen. Durch die Einbeziehung der einzelnen Gesellschaften in das Cash-Pooling der Media-Saturn Gruppe Deutschland wird das Liquiditätsrisiko der Einzelgesellschaften relativiert. Durch die Einbeziehung der Konzernholding Media-Saturn-Holding GmbH und anderer Konzerngesellschaften in den Cash-Pool spielen auch der Finanz- und Liquiditätsbedarf sowie die Refinanzierungsmöglichkeiten dieser Gesellschaften eine Rolle für das Liquiditätsrisiko der deutschen Marktgesellschaften und werden entsprechend beobachtet. Aufgrund der derzeitigen Erwartungen hinsichtlich der Lieferantenkonditionen, der Ergebniserwartungen sowie der Liquiditätssituation der Media-Saturn Gruppe Deutschland insgesamt schätzen wir das Risiko einer signifikanten Liquiditätsverschlechterung der Gesellschaft für die absehbare Zukunft als unwahrscheinlich ein. Eine Herabstufung unserer Bonität zu einem Rating in einen Non-Investmentgrade-Bereich unterhalb von Baa3/BBB- hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität und die Konzernfinanzierung. Beispielsweise könnten sich in der Folge nicht nur die Zahlungsbedingungen verschlechtern, sondern auch die Kreditlimite der Kreditversicherer angepasst werden. Dieser Effekt kann zusätzlich durch die rückläufige konjunkturelle und/oder branchenspezifische negative Entwicklung, dem dadurch erhöhten Risiko von Insolvenzen und in der Folge der veränderten Geschäftsstrategie seitens der Warenkreditversicherer verstärkt werden. Trotz eines geringen Ergebniseffektes kann es zu einer signifikanten Verschlechterung der Liquiditätssituation führen. Zudem können Auswirkungen auf das Nettobetriebsvermögen (Net Working Capital) nicht ausgeschlossen werden. Grundsätzlich würde eine Verschlechterung des Nettobetriebsvermögens zusätzlichen Finanzbedarf auslösen. Um dem Risiko entgegenzuwirken, richtet sich die Strategie der Media-Saturn Gruppe Deutschland und der Gesellschaft vor allem auf die Optimierung des Nettobetriebsvermögens, unter anderem durch Forderungsverkäufe sowie die effiziente Allokation der Investitionsmittel. Der Ausfall von strategisch relevanten Geschäftspartnern stellt ein Risiko dar, das wir kontinuierlich überwachen und steuern. Durch eine mögliche strategische Neuausrichtung, eine Veränderung der Vertriebskonzepte, aber auch durch potenzielle technische Probleme im Waren-, aber insbesondere auch Dienstleistungsangebot, könnte dieses Risiko eintreten. Dazu analysieren wir regelmäßig Informationen über unsere Geschäftspartner, um im Bedarfsfall frühzeitig Schutzmaßnahmen in Bezug auf weiterführende Waren- und Dienstleistungsversorgung, aber auch gegen den finanziellen Verlust ausstehender Forderungen ergreifen zu können. Der Verlust eines strategischen Geschäftspartners kann durch Konditions- und Provisionsverluste das prognostizierte Ergebnis vor Steuern gefährden. Zur Kompensation eines entsprechenden Effektes reduzieren wir das Risiko durch Steuerung der Umsatzanteile unterschiedlicher Lieferanten, durch Ausbau des Dienstleistungsangebots unterschiedlicher Provider, aber auch durch Zentralisierung der Warenströme und somit verbesserter Planbarkeit für die Lieferanten. Ein wesentliches Geschäftsrisiko ist die anhaltende, deutliche Verschärfung des Wettbewerbs im digitalen Wandel vor allem durch global agierende Online-Händler wie zum Beispiel Amazon oder Alibaba und europäische oder nationale Online-Händler (zum Beispiel Coolblue in Niederlanden). Diese Wettbewerbsverschärfung kann zu zunehmendem Margendruck, Umsatz- und Marktanteilsverlusten führen. Die steigende Markt- und Preistransparenz sowie die deutlich verkürzten Produktlebenszyklen mit sinkenden Bruttomargen als Folge der Digitalisierung und der einhergehenden Veränderung des Produktmixes können diese Effekte zusätzlich verstärken und erschweren gleichzeitig das frühzeitige Erkennen von Trends im Konsumentenverhalten. Außerdem kann ein deutlich langsameres Wachstum als prognostiziert im Bereich Services & Solutions dazu führen, dass wir Marktanteile an unsere Wettbewerber verlieren. Dies könnte sich negativ auf Umsatz und Ergebnis vor Steuern auswirken. Um dem Risiko entgegenzuwirken, beobachten wir kontinuierlich Markt und Wettbewerber und entwickeln den Bereich Services & Solutions weiter, um neue Ertragspotenziale zu erschließen. Darüber hinaus überprüfen wir laufend unsere Prozesse im Hinblick auf die Anforderungen des digitalen Wandels sowie unseren Warengruppen-Mix, um Optimierungspotenziale aufzudecken. Die Digitalisierung und die damit einhergehende Vernetzung der IT-Systeme mit der Außenwelt bergen das operative Risiko von Angriffen auf die IT-Infrastruktur. Ausfälle und Fehler der IT-Systeme können signifikante Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Media-Saturn Gruppe Deutschland haben. Eine permanente, störungsfreie Erreichbarkeit ist Grundvoraussetzung. Erhebliche Umsatzeinbußen sowie Reputationsschäden können die Folge sein. Kritische Netzwerkstrukturen und IT-Systeme müssen daher fortlaufend überprüft und angepasst werden, um Unterbrechungen und Fehler wichtiger Geschäftsabläufe zu verhindern. Für den Geschäftsbetrieb zwingend erforderliche Systeme in den Märkten, vor allem Kassen, sind weitgehend autark und können auch bei einem Ausfall von Netzwerken oder zentralen Systemen ohne Unterbrechung für einige Zeit weiter eingesetzt werden. Außerdem lassen sich zentrale IT-Systeme bei Ausfall von einem oder mehreren Servern schnell wiederherstellen. Technische oder organisatorische Maßnahmen wie beispielsweise Sicherheitssoftwarelösungen sind als Risikobegrenzungsmaßnahmen implementiert. Darüber hinaus versichern wir monetäre Effekte durch Geschäftsunterbrechungen aus Cyber Attacken soweit möglich. Permanentes Monitoring von Cyber Risiken sowie Implementierung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nach DIN ISO 27001 reduzieren diese Risiken weiter. Darstellung der Chancensituation Die nachfolgend dargestellten Chancen schätzen wir bezüglich möglicher positiver Auswirkungen auf unsere Unternehmensziele der nächsten fünf Jahre als wesentlich für die Media-Saturn Gruppe Deutschland und die Gesellschaft ein. Für den zukünftigen Erfolg der Media-Saturn Gruppe Deutschland sehen wir zunehmend Chancen hinsichtlich der Erschließung neuer und innovativer Geschäftsfelder. Die Bedürfnisse und das Verhalten unserer Kunden verändern sich mit der voranschreitenden Digitalisierung stetig und eröffnen dadurch neue Geschäftsfelder in verschiedenen Bereichen wie etwa Smart Home, E-Sports, Healthcare oder E-Mobility. Wir sehen Potenzial in denjenigen neuen Geschäftsmodellen, die unseren Kunden einen exzellenten Mehrwert bieten, gut zu unserer Strategie passen sowie an die bestehenden Stärken unserer operativen Prozesse anknüpfen. Dazu zählt auch die Erweiterung des Service-Portfolios durch Konzepte in den Märkten, online und zu Hause bei den Kunden. Im Rahmen von laufenden Business-Transformation-Projekten entwickelt die Media-Saturn Gruppe Deutschland kundenzentrierte Geschäftsmodelle. Ziel ist es, die Chancen aus einem überzeugenden Kundennutzenversprechen zu generieren, die Media-Saturn Gruppe Deutschland sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich einzigartig positioniert. Die Media-Saturn Gruppe Deutschland hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und eine führende Position erreicht. Diese gilt es weiter zu festigen und auszubauen. Schwächere Marktteilnehmer ziehen sich aufgrund des Margen- und Wettbewerbsdrucks zurück. Der Rückzug von Wettbewerbern würde Chancen für weitere Marktanteilsgewinne eröffnen. Weitere Chancen zur Ergebnisverbesserung sehen wir in der im Vorjahr umgesetzten strategischen Neuausrichtung des Einkaufs der Media-Saturn Gruppe Deutschland, der Optimierung und Automatisierung unserer Backoffice-Prozesse sowie der Neuausrichtung der Supply-Chain. Daneben sind weitere Maßnahmen zur Kostensenkung und Ergebnisverbesserung geplant. Gesamtbewertung der Chancen- und Risikosituation durch die Unternehmensleitung Für die Beurteilung der gegenwärtigen Situation wurden die Chancen und Risiken nicht nur isoliert betrachtet. Vielmehr wurden auch Interdependenzen analysiert und entsprechend ihrer Wahrscheinlichkeit sowie ihrer Auswirkungen bewertet. Die Beurteilung hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind. Die identifizierten Risiken stellen sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit kein Risiko im Hinblick auf Illiquidität oder Überschuldung im Zeitraum von mindestens einem Jahr dar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Wir sind zuversichtlich, dass die Ertragskraft der Gesellschaft eine solide Basis für eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung und die Nutzung vielfältiger Chancen bietet. Grundlegende Änderungen der Chancen- und Risikolage erwarten wir derzeit nicht. Bilanz zum 30. September 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2018/2019I. Allgemeine AngabenDie Saturn Techno-Electro-Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Köln ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 2110 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 der Saturn Techno-Electro-Handelsgesellschaft mbH erfolgte gemäß dem Handelsgesetzbuch und dem GmbH Gesetz. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gliederung des Jahresabschlusses der Saturn Techno-Electro-Handelsgesellschaft mbH, Köln, erfolgt unter Anwendung der §§ 265 ff. HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird dabei das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. Die Bewertung entspricht den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. III. Angaben zu einzelnen BilanzpostenDie immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Sämtliche Vermögensgegenstände werden stets nach der linearen Abschreibungsmethode in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Für Zugänge bei beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens wird die anteilige Jahresabschreibung (pro rata temporis) verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelwert bis einschließlich EUR 250,00 werden im Zeitpunkt ihrer Anschaffung unmittelbar als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelwert zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden aktiviert und im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 % abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei Wegfall des Grundes für einen niedrigeren Wertansatz wird gemäß § 253 Abs. 5 HGB bis auf die ursprünglichen Anschaffungskosten zugeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Seiten 8 und 9 dargestellt. Bei den Vorräten werden Waren zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Lagerrisiken und nicht vollwertige Bestände werden warengruppenspezifische Bewertungsabschläge auf die Vorräte vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Auf zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Provisionsforderungen aus der Vermittlung von Mobilfunkverträgen enthalten, die in nicht unwesentlichem Umfang variable Vergütungsbestandteile enthalten, die von dem tatsächlichen Telefonie- und Nutzungsverhalten des Endkunden abhängen. Unsicherheiten bzgl. des tatsächlichen Endkundenverhaltens sind durch entsprechende Sicherheitsabschläge berücksichtigt. Im Rahmen ihres Forderungsmanagements veräußert die Gesellschaft Provisionsforderungen aus der Vermittlung von Mobilfunkverträgen an eine Finanzierungsbank. Mit dem Verkauf gehen sämtliche Bonitätsrisiken auf die Finanzierungsbank über, sodass die Voraussetzungen für die Ausbuchung der betreffenden Forderungen aus der Bilanz der Gesellschaft erfüllt sind. Außer dem hierbei beabsichtigten Liquiditätszufluss führt dieses Verfahren zu einer Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ergebnisauswirkungen ergeben sich aus der Transaktion nur in geringem Umfang aus Gebühren an die Finanzierungsbank sowie aus Gebühren für die Garantieübernahme durch die CECONOMY AG. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von EUR 372.562,27 (i. Vj. EUR 671.299,79) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Forderungen in Höhe von EUR 1.213,27 (i. Vj. EUR 2.320,82) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nennwert angesetzt. Sie beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin Saturn Electro-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln in Höhe von EUR 6.802.484,83 (i. Vj. EUR 0,00). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.151.675,43 (i. Vj. EUR 647.262,11) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Bonusforderungen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für sich in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt und unverrechnet ausgewiesen. Latente Steuern werden auf steuerliche Verlustvorträge insoweit berücksichtigt, als mit deren Nutzung in den folgenden fünf Jahren gerechnet werden kann. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von anderen Forderungen der sonstigen Vermögensgegenstände, Vorratsvermögen, Personalrückstellungen, passiven Rechnungsabgrenzungsposten, aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und übrigen Verbindlichkeiten. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 32,45 %. Dieser enthält Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag auf Körperschaftsteuer (5,5 %) und Gewerbesteuer (16,625 %). Zum Bilanzstichtag bestehen lediglich aktive latente Steuern von EUR 1.368.754,94. Gemäß § 269 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in dieser Höhe. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 200.000,00. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Pensionsrückstellungen sind gemäß der projected unit credit method mit einem Rechnungszinsfuß von 2,82 % und einem Rententrend von 1,5 % bei Anwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt und durch ein versicherungsmathematisches Gutachten vom 27. September 2018 der Mercer Deutschland GmbH, Düsseldorf, nachgewiesen. Der Differenzbetrag, der sich zwischen der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergibt, beträgt zum Bilanzstichtag EUR 4.207,00 (i. Vj. EUR 4.145,00). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht eine Ausschüttungssperre. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde gebildet für die Unterdeckung einer Unterstützungskasse. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen, noch nicht abgegoltene Urlaubs- sowie Lohn- und Gehaltsansprüche, Wiederherstellungsverpflichtungen und Prozesskosten. In den sonstigen Rückstellungen ist eine Rückstellung für Rückbauverpflichtungen in Höhe von EUR 320.215,93 enthalten. In den sonstigen Rückstellungen ist ein Betrag aus der Überdeckung nach Art. 67 Abs. 1 Satz 4 EGHGB aus der Rückstellung für Sterbegeld in Höhe von EUR 6.645,10 enthalten. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin Saturn Electro-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln in Höhe von EUR 2.510.556,90 (i. Vj. EUR 1.401.662,98) enthalten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die Abgrenzung von bereits vereinnahmten Beiträgen verkaufter Garantieleistungen in Höhe von EUR 1.422.861,19, welche über die jeweilige Vertragslaufzeit aufgelöst werden. Passive latente Steuern bestehen zum 30. September 2019 nicht. IV. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse enthalten Erlöse aus dem stationären Verkauf von Waren, Provisionserlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen sowie Umsätze aus dem Online-Handel, soweit die Abholung der Waren im Markt erfolgt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 210 enthalten, im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 81) und der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung (TEUR 65). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 168 enthalten, im Wesentlichen aus Anlagenabgängen (TEUR 136) und Mietverhältnissen (TEUR 6). Der Zinsaufwand enthält Aufwendungen aus der Rückstellungsaufzinsung in Höhe von EUR 3.012,00 (i. Vj. EUR 3.693,00). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 634 enthalten, im Wesentlichen Erträge aus der Gewerbeertragsteuer (TEUR 316) und Erträge aus der Körperschaftsteuer (TEUR 302). V. Sonstige AngabenDie Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumlichkeiten; zum Bilanzstichtag bestehen nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von EUR 9.114.316,85. Zum 30. September 2019 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von EUR 155.077,01. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 286 Mitarbeiter. Dabei handelt es sich um 215 Vollzeitbeschäftigte und 71 Teilzeitbeschäftigte. Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers werden im Konzernabschluss der CECONOMY AG, Düsseldorf, veröffentlicht. Ergebnisabführungsvertrag Zwischen der Gesellschaft als beherrschter Gesellschaft und der Saturn Electro-Handelsgesellschaft mit Sitz in Köln als herrschender Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag vom 2. Dezember 1997. Diesem Vertrag hat die Gesellschafterversammlung der Gesellschaft durch Beschluss vom 23. Dezember 1997 zugestimmt. Geschäftsführung
Folgende Mitglieder der Geschäftsführung sind im Geschäftsjahr ausgeschieden:
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CECONOMY AG, Düsseldorf, sowie in den Konzernabschluss der Media-Saturn-Holding GmbH, Ingolstadt, einbezogen. Beide Abschlüsse werden im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Köln, den 20. Dezember 2019 Die Geschäftsführung Sebastian Knaup Thomas Moser Lorenz Joachim Plass Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Saturn Techno-Electro-Handelsgesellschaft mbH, Köln PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Saturn Techno-Electro-Handelsgesellschaft mbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Saturn Techno-Electro-Handelsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. Dezember 2019 KPMG
AG
Kaltenegger, Wirtschaftsprüferin Specht, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2018/2019
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MediaMarktSaturn Köln GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Maybachstr. 115
50670 Köln - Handelsregister
- HRB 2110, Köln
- Eintragungsdatum
- 1. März 1963
- Branche
-
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten - Eingetragenes Kapital
- 202.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- der Handel und Vertrieb, Verkauf, Import und Export von Elektroartikeln, insbesondere Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Werkzeuge, Bücher und Spielzeuge inkl. einschlägiger Nebenprodukte (insb. verpackte Lebensmittel) und Fotoartikel, sowie die Vermittlung und der Verkauf daraus korrespondierender Services und Dienstleistungen, insbesondere Installations- und Reparaturservices, Vermittlung von Warenversicherungen, Vermittlungen von Darlehensverträgen (inkl. Rahmenverträgen), das Mieten und Vermieten von Produkten, den Verkauf und Download von digitalem Content aller Art, Lizenzierungen und Unterlizenzierungen von digitalen Lösungen, das Erbringen von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen, der Vertrieb, Verkauf oder Vermittlung von Mobilitätsdienstleistungen (einschließlich des Verkaufs von elektrisch getriebenen Fahrzeugen) sowie die Vermarktung von Werbe- und Standflächen zu Präsentations- und Verkaufszwecken an andere Unternehmen und weitere Werbemaßnahmen und ergänzende Dienstleistungen, wie das Betreiben eines Paketshops (ohne die lizenzpflichtige Beförderung von Postsendungen) und daran angrenzende Dienstleistungen, wie die Identifizierung von Personen sowie der Betrieb einer Gaming- und Eventlocation, soweit dies nicht einer Erlaubnispflicht unterliegt. Die Gesellschaft ist darüber hinaus berechtigt sämtliche weiteren Handlungen, Geschäfte, Dienstleistungen und sonstigen Maßnahmen zu erbringen und zu ergreifen, die den vorstehenden Unternehmensgegenstand unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind.
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2020 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2020. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
2020- Umlaufvermögen 83,3 % 40,64 Mio
- Anlagevermögen 11,6 % 5,67 Mio
- Aktive latente Steuern 4,7 % 2,27 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 224,5 k
- Verbindlichkeiten 87,4 % 42,66 Mio
- Rückstellungen 6,0 % 2,91 Mio
- Eigenkapital 4,9 % 2,42 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,7 % 836,7 k
Bilanzdaten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2020- Umsatzerlöse 93,5 % 68,35 Mio
- Erträge aus Verlustübernahme 3,3 % 2,45 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,9 % 1,42 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,2 % 870,0 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 36,1 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 922
- Materialaufwand 69,4 % 50,90 Mio
- Personalaufwand 15,1 % 11,05 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 14,1 % 10,37 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,3 % −977,6 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 43,2 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 436
- Ergebnis vor Steuern −3,42 Mio
- Ergebnis nach Steuern −2,45 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Gerrit Wöstenfeld
seit 2026 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Media-Saturn Deutschland GmbH DEU 100,0 % 202k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2026
-
16.06.
Austritt einer PositionSebastian Knaup · Geschäftsführer
-
29.05.
Austritt einer PositionChristian Bianco · Geschäftsführer
-
29.05.
Austritt einer PositionLothar Andreas Klaus Puls · Gesamtprokura
-
29.05.
Austritt einer PositionHeico Alexander Roth · Geschäftsführer
-
26.02.
Eintritt eines MitgliedsGerrit Wöstenfeld · Geschäftsführer
-
26.02.
Austritt einer PositionJens Volker Jakobs · Geschäftsführer
-
26.02.
Eintritt eines MitgliedsHeico Alexander Roth · Geschäftsführer
- 2025
-
08.07.
Austritt einer PositionMarcel Wilhelm · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2019 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2018 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2017 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2016 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2019 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
Weitere Unternehmen entdecken
Unternehmensdaten direkt im AI-Chat
Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von MediaMarktSaturn Köln GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 4ad4d3c4ac9d5ed1ff223754fe9c305c",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von MediaMarktSaturn Köln GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
Kopieren war nicht möglich. Bitte den Text markieren und manuell kopieren.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?