MediClin à la Carte GmbHOffenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015der MediClin à la Carte GmbH, OffenburgI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Gesellschaftszweck der Gesellschaft ist die Versorgung von Kliniken, Pflegeeinrichtungen und sonstigen medizinischen Einrichtungen mit Speisen und Getränken für Patienten, Besucher und Mitarbeiter. Gegenstand des Unternehmens ist des Weiteren die Beratung von Kliniken, Pflegeeinrichtungen und sonstigen medizinischen Einrichtungen in diesem Bereich und sonstigen Dienstleistungsbereichen. Die Gesellschaft übernimmt dabei vor allem die Speiseversorgung von Kliniken und Pflegeeinrichtungen des MediClin-Konzerns. Der MediClin-Konzern betreibt bundesweit 49 Einrichtungen. Hierzu zählen Krankenhäuser (Akut-Bereich), Rehakliniken, Pflegeeinrichtungen und Medizinische Versorgungszentren. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz gedämpfter weltwirtschaftlicher Perspektiven präsentiert sich die deutsche Wirtschaft weiter sehr robust. Eine weiterhin hohe Arbeitskräftenachfrage, steigende Einkommen, stabile Preise und niedrige Zinsen sorgen dafür, dass der private Konsum die zuverlässigste konjunkturelle Stütze in Deutschland bleibt. Das Wachstum des BIP betrug nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts preisbereinigt +1,7 % (Vorjahr: + 1,6 %). Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahr 2015 weiterhin sehr stabil, die Arbeitslosenquote lag bei 6,4 % (Vorjahr: 6,7 %). Die Zahl der Erwerbstätigen stieg 2015 um 0,8 % oder 324.000 Erwerbstätige auf über 43 Millionen Erwerbstätige. Nachfolgende Ausführungen zur Branchenlage entstammen aus dem GV[1]-Barometer 2016 der traditionell im Vorfeld der europäischen Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien "INTERNORGA" erhobenen Umfrage.[2] Danach zeigen sich die Anbieter von Verpflegung in Betriebsrestaurants, Heimen oder Klinken 2016 weiterhin investitionsfreudig. 67 % aller befragten Betriebe[3] planen Anschaffungen für 2016. Dabei fallen bei 56 % größere Investitionen für Herde, Kassensysteme oder Spülmaschinen an, bei 11 % für allgemeine Ausstattungen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die grundsätzliche Investitionsneigung der Gemeinschaftsverpflegung 2016 auf hohem Niveau leicht rückläufig (von 71 % auf 67 %). Betrachtet man das Investitionsvolumen der geplanten Anschaffungen, zeigt sich ein uneinheitliches Bild: 63 % aller Betriebsrestaurants beabsichtigen Investitionen für 2016 - davon liegen 46 % bei einem Budget von 50.000 Euro und mehr. Bei der Klinik- und Heimverpflegung haben 69 % Anschaffungen vor, aber nur 28 % davon planen über 50.000 Euro ein. Die Zuversicht der GV-Branche, die im nächsten Jahr anvisierten Investitionen auch tatsächlich zu realisieren, ist sehr groß. Hinsichtlich der Frage was die Qualität einer Großküche auszeichnet sind sich 82 % der befragten GV-Anbieter einig, dass freundliches Personal bei der positiven Bewertung einer Küche eine entscheidende Rolle spielt. Heime und Kliniken stufen die emotionale Ansprache durch das Personal noch einmal höher ein (85 %) als die Betriebsrestaurants (76 %). Die Gästezufriedenheit hängt nach Einschätzung der Befragten zudem zunehmend von der Abwechslung beim Speiseplan ab. Im Vergleich zum Vorjahr (2015: 51 %) gewinnt dieses Kriterium mit 61 % weiter an Bedeutung. Die Befragung verdeutlicht darüber hinaus, dass der Besuch eines GV-Betriebes immer mehr zum emotionalen Erlebnis wird. Gemäß dem Motto "Das Auge isst mit" schreiben die GV-Entscheider auch der ansprechenden Präsentation (50 %) und der ansprechenden Atmosphäre im Speisesaal (43 %) eine hohe Gewichtung zu. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch die deutlich gestiegene Bereitschaft von Betriebsrestaurants (2015: 22 %, 2016: 31 %), Kliniken und Heimen (2015: 14 %, 2016: 28 %), zukünftig vermehrt in die Gastraumgestaltung zu investieren. Vegetarische und vegane Ernährung boomt weiter. 70 % der GV-Entscheider gehen davon aus, dass die fleisch- und tierproduktfreie Ernährung weiter an Bedeutung gewinnen werden. Zu dieser Einschätzung kommen Betriebsrestaurants (72 %) und Krankenhäuser (75 %) gleichermaßen - lediglich die Seniorenheime sind bei ihrer Prognose etwas zurückhaltender (48 %). Darüber hinaus fragt der Verbraucher zunehmend Produkte nach, die erntefrisch vom Feld und aus der Region stammen. Diese Entwicklung nehmen 65 % der Betriebsrestaurants zum Anlass, verstärkt saisonale und regionale Zutaten bei der Speisenplanung zu berücksichtigen. Fast die Hälfte der Kliniken und Heime (42 %) betont, dass ihr Betrieb darauf schon immer großen Wert gelegt hat. Hinsichtlich der Frage wie sich ein GV-Betrieb im Spannungsverhältnis "gute Qualität versus niedriger Preis" verhalten soll, sind sich die die GV-Entscheidungsträger bewusst, dass eine zu rigide Preisorientierung von den Tischgästen durchaus registriert wird: aus ihrer Sicht bemerken die Tischgäste sehr genau, wenn die Großküche beim Einkauf die Qualität und nicht den Preis an die erste Stelle setzt. Die GV-Betriebe sehen sich also "gelernten Verbrauchern" gegenüber, die hinter dem Essen auch die Qualität des Wareneinsatzes bewerten können. [1] Gemeinschaftsverpflegung [2] Quelle: http://www.internorga.com/fileadmin/internorga/2016/pdf/in16_gv-barometer.pdf [3] befragt wurden 146 Betriebsrestaurants, 88 Krankenhäuser/Sanatorien/Reha-Kliniken und 75 Alten-/Seniorenheime. Geschäftsverlauf und Lage Ertragslage Die MediClin à la Carte GmbH schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 120.832,48 Euro (Vorjahr: 185.301,83 Euro) ab. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 30.879 Tsd. Euro (Vorjahr: 30.508 Tsd. Euro) an Umsatzerlösen erzielt, welche sich wie folgt entwickelten:
Die Essenslieferungen und Personalverpflegung an bzw. für den MediClin Konzern machen gut 80 % der Umsatzerlöse aus. Insgesamt wurden zum Geschäftsjahresschluss 2015 unverändert 30 Akut- und Reha-Einrichtungen der MediClin, sowie 7 Senioreneinrichtungen der MediClin mit Speisen beliefert. Der Personalaufwand im Berichtsjahr 2015 lag mit 14,5 Mio. Euro um 0,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Er stellt sich wie folgt dar:
Die Rückstellungen für Gleitzeit- und- Uriaubsguthaben konnten um insgesamt 224 Tsd. Euro verringert werden, wovon rd. 200 Tsd. Euro auf den Abbau von Gleitzeitguthaben entfiel. Die Einführung flexibler Arbeitsverträge trägt dazu bei Bedarfsspitzen optimal auszugleichen. Insgesamt stieg der Personalaufwand um 1,0 %. Der durchschnittliche Mitarbeiterstand (berechnet nach Vollzeitkräften) weist einen Rückgang von 14,6 Vollzeitkräften auf 486,2 Vollzeitkräfte (-2,9 %) auf. Der durchschnittliche Personalaufwand erhöhte sich von 28,5 Tsd. Euro um 4,0 % auf 29,7 Tsd. Euro je Vollzeitkraft. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach Vollzeitkräften sank um 2,9 % und stellt sich wie folgt dar:
Der Materialaufwand betrifft vorrangig die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 14,6 Mio. Euro (Vorjahr 14,7 Mio. Euro) und zu einem geringen Teil bezogene Leistungen. Einen Überblick gibt nachfolgende Zusammenstellung:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro). Sie entfallen auf:
Der Anstieg resultiert im Wesentlichen durch die Inrechnungstellung einer Kostenumlage für die Dienstleistungen der MediClin GmbH & Co. KG in Höhe von 0,6 Mio. Euro. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren aus der Auflösung der aktiven latenten Steuern. Abzüglich der sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 121 Tsd. Euro, der zusammen mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Finanzlage Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 562 Tsd. Euro und stellt sich wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote liegt bei 17,0 % und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozentpunkte. Nachfolgende Kapitalflussrechnung stellt Herkunft und Verwendung der Finanzmittel dar:
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag um 0,3 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Die Investitionen in Sachanlagen konnten zu knapp 59 % (Vorjahr: 68 %) aus den erwirtschafteten Abschreibungen finanziert werden. Von den Gesellschafterdarlehen wurden 0,4 Mio. getilgt. Zum 31.12. standen noch 600 Tsd. Euro (31.12.2014: 1.000 Tsd. Euro) an Gesellschafterdarlehn zur Verfügung. Die Gesellschaft ist im Laufe des Jahres ihren Verpflichtungen jederzeit nachgekommen, die Liquidität war gesichert. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der MediClin à la Carte GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Vermögen ist nach wie vor kurzfristig ausgerichtet.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 664 Tsd. Euro vermindert. Da die Gesellschaft die Infrastrukturen der bestehenden Kliniken des Konzerns benutzt, beschränkt sich das Sachanlagevermögen im Wesentlichen auf Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Den Gesamtinvestitionen des Geschäftsjahres in Höhe von 204 Tsd. Euro standen Abschreibungen von 120 Tsd. Euro gegenüber. Im Berichtsjahr wurden unter anderem 72 Tsd. Euro in Kaffee- und Snackautomaten, 33 Tsd. Euro in Verkaufsregale und Salatbuffets, 32 Tsd. Euro in Kombidämpfer und 18 Tsd. Euro in EDV investiert. Der Rückgang des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau der liquiden Mittel um 591 Tsd. Euro. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozentpunkte von 11,1 % auf 17,0 % erhöht. Der Rückgang bei den sonstigen Rückstellungen von insgesamt 241 Tsd. Euro resultiert mit 130 Tsd. Euro aus den Rückgang der Rückstellungen für Personalkosten und mit 111 Tsd. aus den niedrigeren übrigen Rückstellungen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich vor allem aus der Tilgung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von 400Tsd. Euro. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Gesellschaft stellen die Umsatzerlöse eine elementare Steuerungsgröße des operativen Geschäfts dar. Entsprechend gehören die Umsatzerlöse und deren Entwicklung zu einer bedeutenden Kennzahl. Die Materialaufwandsquote und Personalkostenquote bilden zwei weitere wichtige Steuerungskennzahlen, um die Profitabilität und den effizienten Einsatz von Ressourcen zu steuern. Die Umsatzrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 0,4 %. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 63.592 Euro (Vorjahr 60.797 Euro) und ist damit um 2.795 Euro bzw. 4,6 % gestiegen. Während die Materialaufwandsquote sich um 0,9 Prozentpunkte auf 47,5 % (Vorjahr: 48,4) verbesserte, war bei der Personalaufwandsquote trotz der um 14,6 Vollzeitkräfte geringeren Anzahl von Mitarbeitern, eine Verbesserung um 0,2 Prozentpunkte auf 46,7 % (Vorjahr 46,9 %) zu verzeichnen. Die Personalkosten je Vollzeitkraft stiegen um 1.160 Euro auf 29.703 Euro (Vorjahr 28.543 Euro). Unternehmenssteuerung Als interne Unternehmenssteuerung wurde ein flächendeckender einheitlicher Produktionspreis eingeführt. Unsere Strategie, in allen Einrichtungen systemgastronomische Standards zu schaffen (gleiche Speisepläne und Arbeitsabläufe, einheitliche Technik, Personaleinsatz usw.), wurde erfolgreich umgesetzt. Abweichungen, zu den in den Wirtschaftsplanungen angegeben Belegungszahlen, werden mit einem Staffelpreis ausgeglichen. Für alle Einrichtungen, unabhängig der Betriebsgröße, ist für die Küchenproduktion und Küchenreinigung ein einheitlicher Grundpreis für Personal- und Warenkosten festgelegt. Über ein Kontrollmanagement werden Personal- und Warenkosten kontrolliert. Bedingt durch das Kontrollmanagment und der stringenten Einhaltung der Lieferantenordersätze, sowie die intensive betriebswirtschaftliche Fortbildung der Betriebsleiter, haben dazu geführt dass Rückvergütungen beim Materialeinkauf von 498 Tsd. Euro und eine Reduzierung von Sachkosten in Höhe von 459 Tsd. Euro an die Einrichtungen rückvergütet wurden. Risiko- und Chancenbericht Risikofaktoren und Risikomanagement Grundsätzlich ist die Gesellschaft in erster Linie von der künftigen Entwicklung des MediClin-Konzerns abhängig. Die MediClin geht davon aus, dass der Gesundheitsmarkt demografiebedingt im Akut- und Rehabilitations- sowie im Pflegebereich weiter wachsen wird und die Nachfrage nach hochwertigen Leistungen zur medizinischen Rehabilitation steigen wird. Aus diesen Gründen sind aus unserer Sicht wesentliche Risiken der Geschäftsentwicklung sowie Risiken wie Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken und Liquiditätsrisiken momentan nicht ersichtlich. Eine Existenzgefährdung ist aufgrund der Aufträge aus den Krankenhäusern und Kliniken der MediClin AG nicht zu erwarten. Die Auftragslage gilt als gesichert. Eine Finanzierung aus zusätzlichen Fremdmitteln ist nicht notwendig, da die Liquidität der Gesellschaft durch die Einbindung in den MediClin Konzern bzw. durch die Muttergesellschaft, der MediClin GmbH & Co. KG sichergestellt ist. Organisatorisch ist die MediClin à la Carte GmbH in das Risikomanagementsystem der Konzernmuttergesellschaft MediClin AG miteinbezogen. Das Risikomanagement der MediClin AG entspricht hinsichtlich Risikoanalyse und Risikoüberwachung den Vorgaben nach § 91 Abs. 2 AktG und ist auch Gegenstand der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung. Ziel des Risikomanagements von MediClin ist die Erfassung und Steuerung wesentlicher Risiken. Hierzu wurden organisatorische Regelungen verabschiedet und Instrumente implementiert, die ein möglichst frühzeitiges Erkennen derzeitiger und zukünftiger Risiken gewährleisten sollen. Grundlage für ein effektives und effizientes Risikomanagement ist eine ausgeprägte und einheitlich verstandene Risikokultur. Die umfassende Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken und Chancen im Rahmen der jährlichen Risikoinventur wird dazu genutzt, Gefahren und Potenziale für das Unternehmen rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und effizient zu steuern. Die vergangenen Geschäftsjahre haben gezeigt, dass insbesondere der stetige Anstieg der Lebensmittelpreise ein bedeutendes Risiko für die Entwicklung der Gesellschaft darstellen kann. Diesem Risiko begegnen wir dadurch, dass der Einkauf dahin gehend zentralisiert wurde, dass alle Häuser ihre Lebensmittel von denselben überregionalen Lieferanten beziehen, wobei die Koordination der Einkäufe der MediClin à la Carte GmbH obliegt. Hierdurch können aufgrund des Mengeneffekts günstige Einkaufskonditionen mit den Lieferanten vereinbart werden. Dem Risiko der Produkthaftung wirken wir durch verstärkte Eigenfertigung entgegen. Als ein weiteres Risiko ist ein zunehmender Mangel an Fachkräften festzustellen. Diesen beiden letztgenannten Risiken tragen wir durch Umstellung von der klassischen zur systemgastronomischen Gemeinschaftsverpflegung Rechnung. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt. Chancen der künftigen Entwicklung Fortgesetzt werden soll für das Wirtschaftsjahr 2016 die Optimierung der Personalstruktur, sowie die Ausweitung der Aktivitäten zur Kundengewinnung außerhalb des Konzerns (Schulen, Kindergärten, Alten- und Pflegeheimen sowie Betriebskantinen). In der Umstellung von klassischer Gemeinschaftsverpflegung auf systemgastronomische Gemeinschaftsverpflegung, sehen wir die Chance dem Fachkräftemangel und dem Risiko der Produkthaftung durch Eigenfertigung entgegenzuwirken. Ein Vorteil der systemgastronomischen Vorgaben ist, dass im Küchenbereich notwendigen Investitionen in klassische, teure Großküchentechnik durch die Anschaffung effektiver und preisgünstiger Regeneriertechnik ersetzt werden können. Da die Speisen nur nach Bedarf regeneriert werden, vermeiden wir Überproduktionen und daraus resultierenden Tischabfall und erhöhen auch die Gästezufriedenheit durch die optimale Ausgabetemperatur der Speisen. Ausblick Insgesamt sind wir mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2015 zufrieden. Wie im Vorjahr prognostiziert, hatten sich die Umsatzerlöse um 371 Tsd. Euro erhöht und das Jahresergebnis wies einen Überschuss von 121 Tsd. Euro aus. Es lag somit ca. 25 Tsd. Euro, aufgrund der Auflösung aktiver letenter Steuern, unter dem geplanten Wert. Aufgrund der vorgenannten Risiken und Chancen geht die Geschäftsführung auch für das nächste Jahr von insgesamt leicht steigenden Umsatzerlösen und einem leicht gestiegen positiven Jahresergebnis aus.
Offenburg, 23. Juni 2016 Jens Breuer Uwe Hektor Thomas Schneider Bilanz zum 31. Dezember 2015der MediClin à la Carte GmbH, OffenburgAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015der MediClin à la Carte GmbH, Offenburg
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015der MediClin à la Carte GmbH, OffenburgI. Allgemeine Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 ist gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Absatz 2 HGB. Gesellschafterin ist die MediClin GmbH & Co. KG, Offenburg. Die Gesellschaften gehören zum MediClin Konzern. Mutterunternehmen ist die börsennotierte MEDICLIN Aktiengesellschaft, Offenburg, in deren Konzernabschluss, für den kleinsten Kreis von Unternehmen, die MediClin à la Carte GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzern der MEDICLIN Aktiengesellschaft wird wiederum in den Konzernabschluss der Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Deren Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden ebenfalls im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht, die Vorschriften des HGB i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG; BgBl. I Nr. 30 vom 22.07.2015) bereits für das Jahr 2015 anzuwenden, keinen Gebrauch. II. Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung 1. Ausweis Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Positionen "Gesamtleistung" und "Betriebsergebnis" erweitert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Sinne des § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, angesetzt. Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear über die Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Die Einrichtungen und Ausstattungen werden in der Regel ebenfalls linear über die Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter (über 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro) erfolgt eine Abschreibung über 5 Jahre. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - bis auf das Körperschaftsteuerguthaben nach dem SEStEG (Ansatz mit dem Barwert) - mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem pauschalen Zinssatz nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst. Die Jubiläumsrückstellungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Method" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwandt. Dem Bewertungsansatz zum 31. Dezember 2015 liegt ein Zinsfuß von 3,89 % (im Vorjahr: 4,55 %) zugrunde. Außerdem wurde eine Fluktuation von unverändert 2,0 % berücksichtigt. Die Anpassung der Zinsen aus der Abzinsung (6 Tsd. Euro; Vorjahr 8 Tsd. Euro) wurden zu Lasten des Zinsaufwandes gebucht. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerbelastungen werden gegebenenfalls bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Der der Ermittlung zugrunde liegende Steuersatz beträgt 30 %. Es wurde von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht (3 Tsd. Euro; Vorjahr: 36 Tsd. Euro). Diese Beträge sind für eine Ausschüttung gesperrt (§ 268 Abs. 8 Satz 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen in erster Linie Küchenvorräte. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferung und Leistungen und bestehen mit 1.615 Tsd. Euro gegenüber dem Gesellschafter (Vorjahr: 1.990 Tsd. Euro). Von den sonstigen Vermögensgegenständen betreffen 150 Tsd. Euro (Vorjahr: 150 Tsd. Euro) Bonirückvergütungen, 92 Tsd. Euro (Vorjahr: 2 Tsd. Euro) kurzfristige Steuerforderungen und mit 27 Tsd. Euro (Vorjahr: 27 Tsd. Euro) geleistete Kautionen. In den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren und bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme berücksichtigt. Sie betreffen in erster Linie abgegrenzte Personalaufwendungen und stellen sich wie folgt dar:
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten betreffen ausschließlich kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wie im Vorjahr. Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen 600 Tsd. Euro zwei unbesicherte Gesellschafterdarlehen (Vorjahr: 2 unbesicherte Darlehen in Höhe von 1.000 Tsd. Euro). Die Darlehen sind auf unbestimmte Zeit vereinbart. An Zinsen wurden hierfür insgesamt 20 Tsd. Euro (Vorjahr: 20 Tsd. Euro) aufgewendet. Die anderen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft hat gem. Art. 28 EGHGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, von der Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen der Mitarbeiterunterstützungskasse der vereinigten Klinikbetriebe ("Mauk" e.V.) abzusehen. Nach Abzug des anteiligen Kassenvermögens beträgt der Fehlbetrag der nach § 253 HGB zum 31.12.2015 ermittelten Verpflichtung 2.525 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.130 Tsd. Euro). 4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen Erlöse mit Konzernunternehmen (24.510 Tsd. Euro; Vorjahr: 24.344 Tsd. Euro), Umsätze aus Gästeessen, Cafeteria- und Kioskbetrieb (5.489 Tsd. Euro; Vorjahr: 5.255 Tsd. Euro), Küchenumsätze und Personalverpflegung (880 Tsd. Euro; Vorjahr: 909 Tsd. Euro). Der Materialaufwand betrifft mit 13.759 Tsd. Euro (Vorjahr: 13.925 Tsd. Euro) Lebensmittel und mit 755 Tsd. Euro (Vorjahr: 633 Tsd. Euro) Kioskbedarf. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:
Die Zinsaufwendungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus den Gesellschafterdarlehen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen:
III. Ergänzende Angaben An Mieten bzw. Leasingzahlungen fallen für die nächsten 3 Jahre rund 459 Tsd. Euro an, wovon 257 Tsd. Euro Mietzahlungen an verbundene Unternehmen betreffen. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft - ohne Geschäftsführung - durchschnittlich 486 Mitarbeiter (Vorjahr: 501 Mitarbeiter) ‑ umgerechnet in Vollzeitkräfte - beschäftigt. Sie verteilen sich wie folgt:
Als Geschäftsführer waren in 2015 bestellt: - Jens Breuer, Hamminkeln, Vorstandsmitglied der MediClin AG - Uwe Hektor, Obergailbach, Angestellter - Thomas Schneider, Sankt Wendel, kaufmännischer Direktor MediClin Bliestal Kliniken, (ab 01. September 2015) Da Herr Breuer für seine Geschäftsführertätigkeit keine Bezüge erhält, unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 286 Abs. 4 HGB. IV. Ergebnisverwendungsbeschluss In der Gesellschafterversammlung vom 22. Juni 2015 wurde u. a. beschlossen, den Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von - 409.194,25 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. V. Ergebnisverwendungsvorschlag Es wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust in Höhe von - 288.361,77 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Offenburg, den 23. Juni 2016 Jens Breuer Uwe Hektor Thomas Schneider Anlagespiegel zum Anhang für das Geschäftsjahr 2015der MediClin à la Carte GmbH, Offenburg
Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015der MediClin à la Carte GmbH, OffenburgWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MediClin a la Carte GmbH, Offenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart. 24. Juni 2016 Ernst
& Young GmbH
KochWirtschaftsprüfer Fleck, Wirtschaftsprüfer Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses für das Geschäftsjahr 2015der MediClin à la Carte GmbH, OffenburgDie Gesellschafterversammlung vom 04. Juli 2016 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ordnungsgemäß festgestellt und beschlossen, den Bilanzverlust in Höhe von - 288.361,77 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MEDICLIN Service Catering GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Okenstraße 27
77652 Offenburg - Handelsregister
- HRB 470928, Freiburg
- Eintragungsdatum
- 11. Juli 1984
- Branche
-
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art - Eingetragenes Kapital
- 200.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer können von den Beschränkungen des § 181 BGB allgemein befreit werden.
- Unternehmenszweck
- Das Durchführen von Dienstleistungstätigkeiten, insbesondere: Catering, Patientenservices und Hotelleistungen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen (Kantinen), allgemeine hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, angrenzende Dienstleistungen anzubieten.
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2016 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2016. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
2016- Umlaufvermögen 84,4 % 3,63 Mio
- Anlagevermögen 15,1 % 648,9 k
- Aktive latente Steuern 0,4 % 18,7 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,3 k
- Verbindlichkeiten 57,5 % 2,47 Mio
- Rückstellungen 21,8 % 935,4 k
- Eigenkapital 20,8 % 893,0 k
Bilanzdaten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2016- Umsatzerlöse 98,1 % 31,59 Mio
- Verlustvortrag 0,9 % −288,4 k
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,4 % −144,5 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 131,7 k
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,1 % 43,0 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 16
- Personalaufwand 47,6 % −14,88 Mio
- Materialaufwand 47,1 % −14,72 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 4,7 % −1,45 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,4 % −140,0 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % −44,5 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −3,0 k
- Gesamtleistung 31,72 Mio
- Betriebsergebnis 518,9 k
- Ergebnis nach Steuern 334,3 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 331,4 k
GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Jörg Lauer
seit 2022 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- MediClin Management GmbH & Co. KG DEU 100,0 % 200k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2025
-
29.12.
NamensänderungMEDICLIN Service Catering GmbH
-
29.12.
Änderung des UnternehmensgegenstandsDas Durchführen von Dienstleistungstätigkeiten, insbesondere: Catering, Patientenservices und Hotelleistungen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen (Kantinen), allgemeine hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, angrenzende Dienstleistungen anzubieten.
-
29.12.
SatzungsänderungMEDICLIN Service Catering GmbH
-
09.10.
Änderung der VertretungsbefugnisJörg Lauer · Geschäftsführer
-
09.10.
Austritt einer PositionThomas Christian Hempel · Geschäftsführer
- 2023
-
08.11.
Austritt einer PositionY*** D**** · Geschäftsführer
-
08.11.
Eintritt eines MitgliedsT***** H***** · Geschäftsführer
- 2022
-
16.02.
Austritt einer PositionP****** S****** · Geschäftsführer
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2016 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2015 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2014 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2013 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2012 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2015 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
Weitere Unternehmen entdecken
Unternehmensdaten direkt im AI-Chat
Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von MEDICLIN Service Catering GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: a37907af8cde519e3403bde96f727dbd",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von MEDICLIN Service Catering GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
Kopieren war nicht möglich. Bitte den Text markieren und manuell kopieren.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?