aktiv Rechtsform eG

MEGA eG

Hamburg ·GnR 837 Hamburg

Stammdaten

Rechtsform
eG
Anschrift
Hamburg
Handelsregister
GnR 837, Hamburg
Eintragungsdatum
19. Februar 1918
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Großhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Eingetragenes Kapital
700,00 EUR
Vertretungsregelung

Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Die Genossenschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Der Aufsichtsrat kann einzelne oder alle Vorstandsmitglieder von dem Verbot der Mehrvertretung des § 181 2. Alternative BGB befreien, ihnen also die Befugnis erteilen, bei allen Rechtshandlungen, welche die Genossenschaft mit oder gegenüber Dritten vornimmt, zugleich als Vertreter Dritter zu handeln.

Unternehmenszweck
der Einkauf und gegebenenfalls die Herstellung der zum Betriebe des Fach- oder eines verwandten Ausbauhandwerks erforderlichen Arbeitsstoffe, Werkzeuge und sonstigen Bedarfsartikel und der Einkauf von für Fachhändler geeigneten Waren sowie der Verkauf aller Artikel an Mitglieder und die Verwaltung, Vermitetung und Verpachtung von eigenem Grundbesitz.

Finanzen

Umsatz 2025
363,56 Mio. €
Mitarbeiter 2025
1.445
Bilanzsumme 2025
163,84 Mio. €
Jahresergebnis 2025
3,82 Mio. €
19 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 163,84 Mio
  • Anlagevermögen 52,8 % 86,50 Mio
  • Umlaufvermögen 46,5 % 76,15 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 1,19 Mio
Passivseite 163,84 Mio
  • Eigenkapital 60,2 % 98,66 Mio
  • Verbindlichkeiten 28,3 % 46,44 Mio
  • Rückstellungen 10,2 % 16,78 Mio
  • Passive latente Steuern 1,2 % 1,96 Mio
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Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 401,55 Mio
  • Umsatzerlöse 90,5 % 363,56 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 3,6 % 14,62 Mio
  • Gewinnvortrag 2,9 % 11,80 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,4 % 5,49 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 0,8 % 3,09 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 1,18 Mio
  • Einstellung in Rücklagen 0,2 % 1,00 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 479,7 k
  • Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,1 % 331,9 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 6,9 k
Aufwendungen 359,33 Mio
  • Materialaufwand 65,0 % 233,67 Mio
  • Personalaufwand 20,5 % 73,80 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,5 % 48,50 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,7 % 2,44 Mio
  • Sonstige Steuern 0,1 % 344,7 k
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,1 % 331,4 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % 231,6 k
  • Rohergebnis 131,06 Mio
  • Betriebsergebnis 3,26 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 4,17 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,82 Mio
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GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Peter Dr. Zillmer seit 2011 Vorstandsmitglied
  • Volker König seit 2007 Vorstandsmitglied
  • Ines Renate Buchholz seit 2004 Prokura
  • Ismail Simsek seit 2007 Prokura
  • Jan Wehnert seit 2018 Prokura
  • Jens Hungershausen seit 2019 Prokura
  • Joachim Klein seit 2014 Prokura
  • Matthias Monden seit 2012 Prokura
  • Olaf Gabor seit 2020 Prokura
16 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2021
  2. 13.10.
    Satzungsänderung
    MEGA eG
  3. 2020
  4. 18.05.
    Registervermerk
    MEGA eG
  5. 17.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Olaf Gabor · Gesamtprokura
  6. 17.02.
    Austritt einer Position
    H***** L****** · Gesamtprokura
  7. 2019
  8. 02.07.
    Satzungsänderung
    MEGA eG
  9. 27.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jens Hungershausen · Gesamtprokura
  10. 2018
  11. 10.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jan Wehnert · Gesamtprokura
  12. 08.06.
    Verschmelzung
    MEGA eG
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

MEGA eG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31.12.2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 556.055,79 907.238,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 870.916,00 1.426.971,79 831.609,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.515.581,45 16.626.415,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.605.508,04 10.890.804,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 143.480,37 44.264.569,86 753.550,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.572.217,41 32.645.934,50
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 233.593,23 0,00
3. Beteiligungen 8.013.192,83 8.013.192,83
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 130.000,00 165.000,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 7.830,00 5.000,00
6. Sonstige Ausleihungen 46.830,45 44.003.663,92 22.531,66
89.695.205,57 70.861.275,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 680.800,00 638.200,00
2. Waren 44.595.000,00 45.275.800,00 36.639.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.671.336,22 14.308.506,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.853.245,63 557.802,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.563.147,59 34.087.729,44 2.112.162,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 953.463,82 256.833,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.098.162,50 730.232,26
171.110.361,33 126.104.013,38

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
1. der verbleibenden Mitglieder 32.055.292,02 29.473.114,42
2. der ausscheidenden Mitglieder 829.636,91 632.993,87
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile: € 321,53 (VJ €4.275,41) 29.922,54 32.914.851,47 41.300,00
II. Kapitalrücklage 6.910.850,44 1.655.829,13
III. Ergebnisrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 22.099.129,13 17.954.000,00
davon: aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres eingestellt: € 882.800,00 (VJ € 690.500,00)
2. Andere Ergebnisrücklagen 21.239.611,93 43.338.741,06 17.445.000,00
davon: aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres eingestellt: € 220.700,00 (VJ € 309.500,00)
IV. Bilanzgewinn
davon: Gewinnvortrag aus dem Vorjahr: € 10.111.841,75 (VJ € 9.123.829,63) 13.422.285,10 11.575.063,14
96.586.728,07 78.777.300,56
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9.648.281,00 3.122.263,00
2. Steuerrückstellungen 1.163.012,86 2.320.511,18
3. Sonstige Rückstellungen 7.124.041,06 17.935.334,92 5.934.325,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.049.609,87 19.487.090,46
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.085,44 57.548,46
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.945.813,51 10.199.992,51
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.107.531,63 2.525.808,04
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.194.506,87 54.326.547,32 3.679.173,67
davon aus Steuern: €2.649.471,31 (VJ € 1.909.849,64)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 17.954,43 (VJ € 195,50)
D. Passive latente Steuern 2.261.751,02 0,00
171.110.361,33 126.104.013,38

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024 2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 358.795.157,71 310.475.685,40
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.010.248,02 359.805.405,73 960.344,85
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 232.782.798,32 200.836.596,71
127.022.607,41 110.599.433,54
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 62.644.340,41 48.905.173,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 12.426.088,87 75.070.429,28 9.841.796,60
davon für Altersversorgung: € 209.987,39 (VJ € 29.941,26)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.084.436,03 3.941.136,43
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.123.541,40 41.229.846,74
1.744.200,70 6.681.480,20
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 296.324,69 403.740,26
8. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben davon aus verbundenen Unternehmen: € 3.659.399,22 (VJ € 0,00) 5.098.245,87 750,00
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.075,00 10.408,33
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 604.037,65 368.297,88
davon aus verbundenen Unternehmen € 381.827,62 (VJ € 232.875,97)
davon aus Abzinsung: € 0,00 (VJ € 301,72)
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 772.883,20 276.961,27
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.679.415,49 1.858.322,32
davon an verbundene Unternehmen: € 577.592,39 (VJ € 440.329,98)
davon aus Aufzinsung: € 194.744,00 (VJ € 70.959,00)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -434.484,62 1.625.950,77
14. Ergebnis nach Steuern 4.731.069,84 3.703.442,31
15. Sonstige Steuern 317.126,49 252.208,80
16. Jahresüberschuss 4.413.943,35 3.451.233,51
17. Gewinnvortrag 10.111.841,75 9.123.829,63
18. Einstellung in Rücklagen 1.103.500,00 1.000.000,00
19. Bilanzgewinn 13.422.285,10 11.575.063,14

Bilanz zum 31.12.2024

AKTIVA

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Geschäftsjahr Vorjahr aggregiert*) Vorjahr MEGA eG
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 556.055,79 924.239,19 907.238,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 870.916,00 831.609,00 831.609,00
1.426.971,79 1.755.848,19 1.738.847,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.515.581,45 19.777.871,17 16.626.415,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.605.508,04 12.209.428,71 10.890.804,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 143.480,37 753.550,00 753.550,00
44.264.569,86 32.740.849,88 28.270.769,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.572.217,41 32.695.390,54 32.645.934,50
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 233.593,23 261.132,92 0,00
3. Beteiligungen 8.013.192,83 8.023.592,83 8.013.192,83
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 130.000,00 165.000,00 165.000,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 7.830,00 7.830,00 5.000,00
6. Sonstige Ausleihungen 46.830,45 22.531,66 22.531,66
44.003.663,92 41.175.477,95 40.851.658,99
Anlagevermögen insgesamt 89.695.205,57 75.672.176,02 70.861.275,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 680.800,00 672.254,00 638.200,00
2. Waren 44.595.000,00 43.074.208,90 36.639.000,00
45.275.800,00 43.746.462,90 37.277.200,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.671.336,22 16.745.858,83 14.308.506,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.853.245,63 2.073.640,82 557.802,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.563.147,59 3.905.907,69 2.112.162,59
34.087.729,44 22.725.407,34 16.978.471,98
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 953.463,82 2.560.262,87 256.833,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.098.162,50 740.233,16 730.232,26
D. Aktive latente Steuern 0,00 683.064,55 0,00
171.110.361,33 146.127.606,84 126.104.013,38

*) Um eine Vergleichbarkeit zu den Vorjahreszahlen (2023) herzustellen, werden die Vorjahreszahlen der beiden verschmolzenen Genossenschaften in dieser Spalte so dargestellt, als wenn die Verschmelzung (zu Buchwerten) bereits in 2023 erfolgt wäre.

PASSIVA

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Geschäftsjahr Vorjahr aggregiert*) Vorjahr MEGA eG
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
1. der verbleibenden Mitglieder 32.055.292,02 32.155.406,36 29.473.114,42
2. der ausscheidenden Mitglieder 829.636,91 702.483,82 632.993,87
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen 29.922,54 41.300,00 41.300,00
rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile: € 321,53 (VJ € 4.275,41) 32.914.851,47 32.899.190,18 30.147.408,29
II. Kapitalrücklage 6.910.850,44 1.655.829,13 1.655.829,13
III. Ergebnisrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 22.099.129,13 21.216.329,13 17.954.000,00
davon: aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres eingestellt: € 882.800,00 (VJ € 690.500,00)
2. Andere Ergebnisrücklagen 21.239.611,93 21.018.911,93 17.445.000,00
davon: aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres eingestellt: € 220.700,00 (VJ € 309.500,00) 43.338.741,06 42.235.241,06 35.399.000,00
IV. Bilanzgewinn
davon: Gewinnvortrag aus dem Vorjahr: € 10.111.841,75 (VJ € 9.123.829,63) 13.422.285,10 11.657.491,91 11.575.063,14
96.586.728,07 88.447.752,28 78.777.300,56
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtunge 9.648.281,00 9.928.262,00 3.122.263,00
2. Steuerrückstellungen 1.163.012,86 2.326.236,54 2.320.511,18
3. Sonstige Rückstellungen 7.124.041,06 6.164.226,77 5.934.325,50
17.935.334,92 18.418.725,31 11.377.099,68
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.049.609,87 20.699.140,51 19.487.090,46
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.085,44 57.548,46 57.548,46
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.945.813,51 11.287.034,24 10.199.992,51
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.107.531,63 2.525.808,04 2.525.808,04
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.194.506,87 4.691.598,00 3.679.173,67
davon aus Steuern: € 2.649.471,31 (VJ € 1.909.849,64) 54.326.547,32 39.261.129,25 35.949.613,14
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 17.954,43 (VJ € 195,50)
D. Passive latente Steuern 2.261.751,02 0,00 0,00
171.110.361,33 146.127.606,84 126.104.013,38

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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Geschäftsjahr Vorjahr aggregiert*) Vorjahr MEGA eG
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 358.795.157,71 370.852.841,51 310.475.685,40
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.010.248,02 1.831.273,72 960.344,85
3. Materialaufwand 359.805.405,73 372.684.115,23 311.436.030,25
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 232.782.798,32 243.911.790,40 200.836.596,71
127.022.607,41 128.772.324,83 110.599.433,54
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 62.644.340,41 59.130.096,75 48.905.173,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 12.426.088,87 12.062.542,58 9.841.796,60
davon für Altersversorgung: € 209.987,39 (VJ € 29.941,26) 75.070.429,28 71.192.639,33 58.746.970,17
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.084.436,03 4.502.101,40 3.941.136,43
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.123.541,40 46.775.028,32 41.229.846,74
1.744.200,70 6.302.555,78 6.681.480,20
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 296.324,69 403.740,26 403.740,26
8. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 5.098.245,87 862,35 750,00
davon aus verbundenen Unternehmen: € 3.659.399,22 (VJ € 0,00)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlageverr 6.075,00 13.142,58 10.408,33
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 604.037,65 378.953,22 368.297,88
davon aus verbundenen Unternehmen € 381.827,62 (VJ € 232.875,97)
davon aus Abzinsung: € 0,00 (VJ € 301,72)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 706.000,00 0,00
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 772.883,20 276.961,27 276.961,27
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.679.415,49 2.016.075,69 1.858.322,32
davon an verbundene Unternehmen: € 577.592,39 (VJ € 440.329,98)
davon aus Aufzinsung: € 194.744,00 (VJ € 70.959,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -434.484,62 1.558.731,80 1.625.950,77
15. Ergebnis nach Steuern 4.731.069,84 2.541.485,43 3.703.442,31
16. Sonstige Steuern 317.126,49 321.044,75 252.208,80
17. Jahresüberschuss 4.413.943,35 2.220.440,68 3.451.233,51
18. Gewinnvortrag 10.111.841,75 10.207.618,84 9.123.829,63
19. Einstellung in Rücklagen 1.103.500,00 770.567,61 1.000.000,00
20. Bilanzgewinn 13.422.285,10 11.657.491,91 11.575.063,14

ANHANG 2024

A. Allgemeine Angaben

Bei der MEGA eG handelt es sich um eine große Genossenschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB i.V.m § 336 Abs. 2 HGB.

In den Generalversammlungen der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG, Essen (im Folgenden auch kurz „MEG“ genannt) am 12. Juni 2024 in Essen und der MEGA eG, Hamburg am 14. Juni 2024 in Hamburg beschlossen die Mitglieder der Genossenschaften die Verschmelzung der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG auf die MEGA eG. Mit Eintragung der Verschmelzung vom 16. September 2024 erlosch die Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG. Die Mitglieder werden Mitglieder der MEGA eG. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend zum 1. Januar 2024. Um eine bessere Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen zu gewährleisten, wurde in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung in der beigefügten Anlage zum Anhang neben den Vorjahreszahlen der MEGA eG auch eine zusätzliche Spalte mit aggregierten Vorjahreszahlen eingefügt. Aufgrund der geringen gegenseitigen Geschäftsbeziehungen der beiden fusionierten Unternehmen wurde bei der Darstellung des Geschäftsjahres und des Vorjahres aus Gründen der Wesentlichkeit auf die Eliminierung der Geschäftsvorfälle verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese orientiert sich - falls zutreffend - an den von den Finanzverwaltungen veröffentlichten AfA-Tabellen. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe direkt als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250,00 nicht übersteigen. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 800,00 betragen, hat sich die MEGA eG für das Wahlrecht entschieden, diese im Jahr der Anschaffung vollständig abzuschreiben. Niedrigere Wertansätze von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, die auf steuerlichen Vorschriften beruhten und in früheren Geschäftsjahren vorgenommen wurden, sind in Ausübung des Wahlrechts gem. Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB fortgeführt.

Im Rahmen der Verschmelzung wurden die Grundstücke und Gebäude der ehemaligen Maler-Einkauf Rhein- Ruhr eG, Essen in Höhe von 11,7 Mio. EUR zum Zwischenwertansatz berücksichtigt. Dabei erfolgte eine Aufdeckung von stillen Reserven in Höhe von 8,7 Mio. EUR.

Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus dem Erwerb von Niederlassungen im Rahmen eines Asset Deal resultiert, wird wegen des langfristigen Lebenszyklus des Großhandelsgeschäftes über einen planmäßigen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Das Vorratsvermögen ist zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Bei der Bewertung sind zudem erhaltene Boni und Skonti anteilig anschaffungspreismindernd berücksichtigt. Für langsam bzw. nicht drehende Warenbestände sind entsprechende Wertabschläge vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem individuellen Ausfallrisiko durch Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigung im Rahmen kaufmännischer Vorsicht Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von K. Heubeck bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei ist ein zum 31. Dezember 2024 prognostizierter Zinssatz von 1,90 % p.a. (im Vorjahr 1,83 %) und ein Rententrend von 2 % angesetzt.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei ist zum 31. Dezember 2024 ein Zinssatz von 1,96 % p.a. und ein Gehaltstrend von 2,25 % angesetzt.

Der Unterschiedsbetrag bei der Berechnung des Erfüllungsbetrages der Pensionsrückstellungen vom durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre beträgt EUR -58.296,00. Dieser Betrag ist grundsätzlich, soweit positiv, zur Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden.

Bei der Genossenschaft bestehen in Bezug auf latente Steuern Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen vor allem in den Bilanzposten Beteiligungen, Rückstellungen und Forderungen (aktive Latenzen) sowie Grundstücke und Gebäuden (hauptsächlich passive Latenzen). Die Ermittlung der Differenzen erfolgte bilanzpostenbezogen unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Steuersatzes von 30 %. Im Rahmen der Gesamtdifferenzbetrachtung überwiegen die passiven latenten Steuern in Höhe von 2,3 Mio. EUR.

Die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bestehenden Wertberichtigungen gemäß § 253 Abs. 4 HGB (vor BilMoG) betragen 2,0 Mio. EUR (Vorjahr 2,0 Mio. EUR), davon 0,6 Mio. EUR im Sachanlagevermögen, 0,4 Mio. EUR in den Vorräten und 1,0 Mio. EUR in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie werden unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung des HGB gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB fortgeführt.

Die Bilanz ist unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses nach § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens 2024

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Anschaffungs-/ Herstellungskosten historisch 01.01.2024 Zugänge aus Verschmelzung mit der MEG Zugänge aus der Aktivierung stiller Reserven der MEG Zugänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.723.488,96 2.974,79 0,00 176.174,02
2. Geschäfts - oder Firmenwert 2.108.209,04 0,00 0,00 185.000,00
Zwischensumme Immaterielle 15.831.698,00 2.974,79 0,00 361.174,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.422.138,10 2.981.828,88 8.678.240,20 369.133,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.713.275,83 1.465.275,52 0,00 6.941.580,84
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 753.550,00 0,00 0,00 143.480,37
Zwischensumme Sachanlagen 78.888.963,93 4.447.104,40 8.678.240,20 7.454.194,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 34.145.934,50 0,00 0,00 3.239.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 233.593,23 0,00 0,00
3. Beteiligungen 8.013.192,83 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 165.000,00 0,00 0,00 0,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.000,00 2.830,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 22.531,66 26.116,97 0,00 34.664,34
Zwischensumme Finanzanlagevermögen 42.351.658,99 262.540,20 0,00 3.273.664,34
137.072.320,92 4.712.619,39 8.678.240,20 11.089.033,05
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Abgänge Umbuchung Anschaffungs-/ Herstellungskosten historisch 31.12.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.426,67 0,00 13.891.211,10
2. Geschäfts - oder Firmenwert 0,00 0,00 2.293.209,04
Zwischensumme Immaterielle 11.426,67 0,00 16.184.420,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.651,53 0,00 56.447.689,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.012.541,71 753.550,00 39.861.140,48
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 -753.550,00 143.480,37
Zwischensumme Sachanlagen 3.016.193,24 0,00 96.452.309,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 312.717,09 0,00 37.072.217,41
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 233.593,23
3. Beteiligungen 0,00 0,00 8.013.192,83
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 35.000,00 0,00 130.000,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 7.830,00
6. Sonstige Ausleihungen 36.482,52 0,00 46.830,45
Zwischensumme Finanzanlagevermögen 384.199,61 0,00 45.503.663,92
3.411.819,52 0,00 158.140.394,04
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Abschreibungen (kumuliert) 01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchung Abschreibungen (kumuliert) 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.816.250,96 530.331,02 11.426,67 0,00 13.335.155,31
2. Geschäfts - oder Firmenwert 1.276.600,04 145.693,00 0,00 1.422.293,04
Zwischensumme Immaterielle 14.092.851,00 676.024,02 11.426,67 0,00 14.757.448,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.795.722,52 1.140.036,69 3.651,53 0,00 28.932.107,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.822.471,83 3.268.375,32 2.835.214,71 0,00 23.255.632,44
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme Sachanlagen 50.618.194,35 4.408.412,01 2.838.866,24 0,00 52.187.740,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.500.000,00 0,00 0,00 0,00 1.500.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme Finanzanlagevermögen 1.500.000,00 0,00 0,00 0,00 1.500.000,00
66.211.045,35 5.084.436,03 2.850.292,91 0,00 68.445.188,47
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Buchwerte 31.12.2023 Buchwerte 31.12.2024
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 907.238,00 556.055,79
2. Geschäfts - oder Firmenwert 831.609,00 870.916,00
Zwischensumme Immaterielle 1.738.847,00 1.426.971,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.626.415,58 27.515.581,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.890.804,00 16.605.508,04
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 753.550,00 143.480,37
Zwischensumme Sachanlagen 28.270.769,58 44.264.569,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.645.934,50 35.572.217,41
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 233.593,23
3. Beteiligungen 8.013.192,83 8.013.192,83
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 165.000,00 130.000,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.000,00 7.830,00
6. Sonstige Ausleihungen 22.531,66 46.830,45
Zwischensumme Finanzanlagevermögen 40.851.658,99 44.003.663,92
70.861.275,57 89.695.205,57

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Genossenschaft besitzt Beteiligungen im Sinne des § 271 HGB an folgenden Unternehmen:

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Name und Sitz Kapitalanteil Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
% Jahr TEUR Jahr TEUR
a) unmittelbar
MSG MEGASERVICE GmbH, Hamburg 100,00 31.12.2024 3.282 2024 569
Orth GmbH & Co. KG, Köln 93,33 31.12.2024 4.155 2024 -676
Orth GmbH, Köln 100,00 31.12.2024 185 2024 5
SKV GmbH, Marburg 100,00 31.12.2024 2.343 2024 0*
MEGAGRUND Grundstücksgesellschaft mbH, Hamburg 100,00 31.12.2024 30 2024 0*
RAUMA GmbH Raumgestaltung und Malerbedarf, Hamburg 100,00 31.12.2024 167 2024 2
MKB Mittelstandskreditbank Aktiengesellschaft, Hamburg 85,60 31.12.2024 26.637 2024 317
MEK Grundstücksverwaltungs Management GmbH, Karlsruhe 100,00 31.12.2024 98 2024 4
MEK Grundstücksverwaltungs GmbH & Co KG, Karlsruhe 100,00 31.12.2024 6.023 2024 -289
Robert Schmid GmbH & Co. KG Farben- und Tapetengroßhandel, Memmingen 100,00 31.12.2024 819 2024 -1.643
Schmid Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Memmingen 100,00 31.12.2022 52 2022 1
Kersting & Schmitz GmbH, Nordkirchen 100,00 31.12.2023 76 2023 -182
Magney GmbH, Iserlohn 100,00 31.12.2024 58 2024 8
RAFA GmbH, Köln 20,00 31.12.2022 3.013 2022 810
Murschhauser GmbH, Traunstein 33,33 31.12.2023 3.446 2023 187
Sonnen Herzog GmbH & Co. KG, Düsseldorf 48,00 31.12.2024 3.635 2024 1.174
b) mittelbar
über Orth GmbH
Orth GmbH & Co. KG, Köln 6,67 31.12.2024 4.155 2024 -676

* Es besteht zum 31. Dezember 2024 ein Ergebnisabführungsvertrag.

Durch die Verschmelzung der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG, Essen auf die MEGA eG, Hamburg rückwirkend zum 1. Januar 2024 kamen auch je 100 % der Kapitalanteile an der Kersting & Schmitz GmbH, Nordkirchen und der Magney GmbH, Iserlohn dazu.

Das bisherige verbundene Unternehmen MEGA Grundstücksgesellschaft Nr. 1 „Objekt Hannover“ GmbH & Co. KG, Hamburg ist durch Anwachsung auf die MEGA eG zum 31. Dezember 2024 weggefallen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 8 (Vorjahr TEUR 8) Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 7.434 (Vorjahr TEUR 521) sonstige Vermögensgegenstände und mit TEUR 1.420 (Vorjahr TEUR 37) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Im Bilanzposten Sonstige Vermögensgegenstände sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr TEUR 81) enthalten.

In den Guthaben bei Kreditinstituten sind Guthaben bei Unternehmen, welche verbundene Unternehmen sind, in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 19) enthalten.

In der Kapitalrücklage sind Zugänge aus dem Zwischenwertansatz im Rahmen der Verschmelzung unter Berücksichtigung latenter Steuern in Höhe von TEUR 5.255 enthalten. Darüber hinaus sind in der gesetzlichen Rücklage 3.262 TEUR sowie in den anderen Ergebnisrücklagen 3.574 TEUR aus Zugängen aus der Verschmelzung enthalten.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

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TEUR
Personalaufwand 1.828
Jubiläumsrückstellungen 1.341
Freistellungsvereinbarung Darlehen MKB 1.300
GoldCard-Punkte 1.272
Berufsgenossenschaft 412
Raumkosten 323
Prüfungskosten 310
Tantiemen 280

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:

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Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
2024 2023 2024 2023 2024 2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 26.478 4.725 13.399 10.512 173 4.250
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29 58 - - - -
aus Lieferungen und Leistungen 8.946 10.200 - - - -
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.108 2.526 - - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 4.195 3.679 - - - -
40.756 21.188 13.399 10.512 173 4.250

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 10.447 durch Grundpfandrechte sowie TEUR 242 durch Sicherheitsübereignung von Fahrzeugen gesichert.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten mit TEUR 1.034 (Vorjahr TEUR 2.707) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 74 (Vorjahr TEUR -181 (vor Kompensation)).

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

Die MEGA hat sich verpflichtet, den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) von allen Verlusten freizustellen, die dem Einlagensicherungsfonds zugunsten der MKB Mittelstandskreditbank AG (verbundenes Unternehmen) entstehen. Aufgrund des speziellen Bankengeschäfts der MKB wird die Inanspruchnahme des Einlagensicherungsfonds als äußerst unwahrscheinlich eingeschätzt.

Die MEGA verbürgt sich gegenüber der MKB Mittelstandskreditbank AG (verbundenes Unternehmen) für MEGA-Kunden im Einzelfall bis zu TEUR 600, im Gesamtobligo für nominell TEUR 776 (Valuta TEUR 150). Zum Bilanzstichtag wurden die Bürgschaften nicht in Anspruch genommen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist weiterhin mit einer Inanspruchnahme nur in einigen Einzelfällen zu rechnen.

Die weiteren Haftungsverpflichtungen zugunsten verbundener Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

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Beschreibung Nominell Valuta
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten EUR 6.779.730,23 EUR 1.800.000,00
Haftung als Gesamtschuldner EUR 28.500.000,00 EUR 27.406.660,32

Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der verbundenen Unternehmen wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet.

Derivative Finanzinstrumente

Folgende Finanzderivate bestanden zum 31. Dezember 2024:

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Laufzeit Währung Nominal-/ Valutawerte Marktwert
1. SWAP/Floor 31.12.2018 bis 31.12.2028 EUR 2.800.000,00 122.057,96

Die beiden abgeschlossenen Derivate haben identische Laufzeiten und Nominalwerte und dienen der Absicherung variabel verzinslicher Bankverbindlichkeiten in ebenfalls gleicher Höhe für die genannte Laufzeit. Durch den Swap werden die auf den Nominalbetrag bezogenen variablen Zinsbelastungen für die Bankverbindlichkeiten in einen Festzinssatz getauscht, der Floor führt dazu, dass aus den Festzinszahlungen für den Swap im Saldo keine Erträge werden können.

Die Effektivität der Bewertungseinheit ist über die Laufzeit der Sicherungsgeschäfte gegeben. Eine Rückstellungsbildung ist insofern nicht erforderlich.

Der Zeitwert des derivativen Marktwertes wurde anhand von Marktpreisen durch den Vertragspartner ermittelt.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden zu 99,8 % mit inländischen Unternehmen getätigt.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende außergewöhnliche oder periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:

―

Buchgewinne aus dem Abgang von Sachanlagevermögen: TEUR 88

―

Buchverluste aus dem Abgang von Sachanlagevermögen: TEUR 76

―

Ergebnis aus der Forderungsbewertung (Aufwand): TEUR 267

In den sonstigen Steuern werden Kfz-Steuern und Grundsteuern ausgewiesen. Die Grundsteuern beinhalten Grundsteueranteile aus Mietnebenkostenabrechnungen.

D. Sonstige Angaben

Die Summe aus dem Jahresüberschuss 2024 und dem Gewinnvortrag aus dem Jahr 2023 beträgt insgesamt TEUR 14.526. Hiervon sind bereits TEUR 883 der gesetzlichen Rücklage und TEUR 221 den anderen Ergebnisrücklagen zugeführt worden. Aus dem verbleibenden Bilanzgewinn von TEUR 13.422 werden wir der Generalversammlung im Rahmen der Gewinnverwendung die Auszahlung einer Dividende auf die Geschäftsguthaben in Höhe von 5 %, in Summe TEUR 1.620, vorschlagen. Den verbleibenden Gewinn in Höhe von TEUR 11.802 schlagen wir vor, auf neue Rechnung vorzutragen.

Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, bestehen insbesondere für

Miet- und Leasingverträge:

―

Mieten für Geschäftsräume: Jahreswert TEUR 7.538 mit Laufzeit zwischen 1 bis 10 Jahren

(davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 2.295)

―

Mieten/Leasing für Geschäftsausstattung Gesamtverpflichtung TEUR 3.631 (2025 - 2029)

Sonstige:

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- Andienungsrecht MKB-Aktien TEUR 2.556 zzgl. thesaurierten Gewinnanteilen ab 2016

Die Anzahl der im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer hat sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

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2024 Vollzeit 2023 Vollzeit 2024 Teilzeit 2023 Teilzeit
Kaufmännische Mitarbeiter 783 709 135 101
Gewerbliche Mitarbeiter 300 270 40 18

Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 9 (Vorjahr: 12) geringfügig Beschäftigte und 90 (Vorjahr: 80) Auszubildende beschäftigt.

Zum Vergleich: Die ehemalige Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG, Essen hatte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 112 kaufmännische Mitarbeiter in Vollzeit, 15 kaufmännische Mitarbeiter in Teilzeit, 65 gewerbliche Mitarbeiter in Vollzeit, 3 gewerbliche Mitarbeiter in Teilzeit sowie 11 Auszubildende beschäftigt.

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Mitgliederbewegung 2024 Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile
1. Januar 2024 5.584 50.075
Zugänge 875 6.726
Abgänge ./. 217 /. 1.996
31.Dezember 2024 6.242 54.805

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 2.582 erhöht.

Die Höhe des Geschäftsanteils beträgt EUR 700,00. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.

In den Zugängen sind 785 Mitglieder mit 5.076 Geschäftsanteilen aus der Verschmelzung mit der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG, Essen enthalten.

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

Genoverband e.V.

Wilhelm - Haas - Platz

63263 Neu-Isenburg

Mitglieder des Vorstandes:

Volker König (Vorsitzender)

Dr. Peter Zillmer

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Aufsichtsratsvorsitzender:

Hansjörg Orth

Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende:

Ulf Glagow

Karl-Martin Linder

Weitere Mitglieder:

Matthias Behr (ab 14. Juni 2024)

Matthias Bosse (ab 2. Januar 2025)

Alfonso Buttice

Gunter Giersch

Sven Kühnast

Benjamin Nielsen

Andreas Preuß

Heino Riewesell

Nils Sandscheiper (ab 14. Juni 2024)

Oliver Schmitz-Briese

Kathrin Schomann

Johanna Struck (ab 2. Januar 2025)

Nicolai Voß

Julius Wiederhöft (ab 14. Juni 2024)

Thomas Zimmermann (ab 14. Juni 2024)

Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an

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Mitglieder des Vorstandes TEUR 0
Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 541

 

Hamburg, 27. März 2025

MEGA eG

Der Vorstand

Lagebericht 2024

der MEGA eG

Grundlagen der Unternehmensgruppe

Die MEGA eG, mit Wurzeln bis ins Jahr 1901, ist ein in Hamburg ansässiges genossenschaftliches Großhandelsunternehmen, das im Genossenschaftsregister Hamburg unter der Nummer GenR 837 eingetragen ist. Aus dem ursprünglichen "Einkaufsverein der Maler zu Altona und Umgegend" hat sich die MEGA zu einem bedeutenden Unternehmen entwickelt, das heute 6.242 Mitglieder, vorwiegend selbstständige Handwerker, zählt.

Geschäftsmodell

Die MEGA Gruppe fungiert als umfassender Dienstleister für das Handwerk, spezialisiert auf Maler, Bodenleger und Stuckateure. Mit einem breiten Sortiment an Qualitätsprodukten der Marke MEGA und von zahlreichen renommierten Herstellern bedient das Unternehmen die spezifischen Bedürfnisse von Fachhandwerkern. Die MEGA Gruppe gewährleistet über ein weitreichendes Netzwerk gemeinsam mit ihren Beteiligungen von über 140 Standorten in Deutschland eine flächendeckende Materialversorgung ihrer gewerblichen Kunden. Als genossenschaftlich organisiertes Unternehmen verfolgt die MEGA eG das Ziel, Mehrwerte zu schaffen, die ausschließlich dem Handwerk zugutekommen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung des Branchennachwuchses: Die MEGA engagiert sich aktiv in der Förderung der Meisterausbildunghttps://www.mega.de/mega-gruppe/unternehmen/mega-eg. Ergänzend dazu bietet die MEGA Akademie ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm an, das sowohl auf die Bedürfnisse von Fachhandwerkern als auch auf die Entwicklung der eigenen Mitarbeiter ausgerichtet ist. Zusätzlich genießen unsere Mitglieder und Kunden ein umfangreiches Angebot an handwerksspezifischen Leistungen.

Die Struktur und die Beteiligungen der MEGA Gruppe stellen sich wie folgt dar:

Zum Jahresende 2024 besteht die MEGA eG aus 109 Niederlassungen (MEGA Gruppe: 125). In Verbindung mit der MKB Mittelstandskreditbank AG und unseren Beteiligungen erstreckt sich die Präsenz für unsere insgesamt 60.000 Kunden auf 146 Standorte, verteilt über 14 Bundesländer.

Die Mitarbeiterzahlen der MEGA Gruppe zum Jahresende sind wie folgt aufgestellt:

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2023 2024 2024*
MEGA eG 1.187 1.130 1.317
MEGA Gruppe 1.381 1.318 1.528
MEGA Gruppe inkl. Beteiligungen 1.700 1.591 1.801

* inklusive der zum 1. Januar 2024 übernommenen Mitarbeiter der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG (MEG)

Im Bereich der Ausbildung zeigt sich zum Jahresende folgende Entwicklung:

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2023 2024 2024*
MEGA eG 85 79 90
MEGA Gruppe 91 86 97
MEGA Gruppe inkl. Beteiligungen 115 108 119

* inklusive der zum 1. Januar 2024 übernommenen Auszubildenden der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG (MEG)

Im vergangenen Jahr begannen 37 junge Menschen ihre Ausbildung in der MEGA Gruppe. Die Ausbildungsberufe umfassen Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute für E-Commerce, Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachlageristen und Fachinformatiker für Systemintegration. Dies unterstreicht das kontinuierliche Engagement der MEGA Gruppe in der Nachwuchsförderung und Fachkräfteentwicklung.

Ziele, Strategien und Entwicklung

Als traditionsreiches genossenschaftliches Unternehmen ist der Gedanke nachhaltiger Partnerschaft fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert. In unserer Rolle als Sortimentsgroßhandel sehen wir es als unsere zentrale Aufgabe, eine umfassende Produktvielfalt für das Handwerk zu gewährleisten. Ziel ist es, dass wir unser Leistungsportfolio und unseren Service gezielt an die Bedürfnisse unserer Geschäftspartner ausrichten und ausbauen und unsere Marke MEGA konsequent weiterentwickeln. Wir streben danach, unsere Position als führender Sortimentsgroßhändler zu stärken, indem wir uns in unserem Produktportfolio auf Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz konzentrieren. Unser Ziel ist es, unseren Handelspartnern Anwendungs- und Abnahmesicherheit zu bieten und sie aktiv bei ihren geschäftlichen Anforderungen zu unterstützen. Durch ein umfassendes und optimiertes Produktsortiment möchten wir der bevorzugte Lieferant für Handwerker sein und ihren Erfolg mit zuverlässigen Lösungen und fachkundiger Unterstützung sichern.

Verantwortungsvolles und zukunftsgerichtetes Handeln ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Unser Leitbild ist ein Leistungsversprechen, unter anderem mit dem Bekenntnis, Handlungsbedarf zu erkennen und bevorstehende Herausforderungen anzunehmen. Die Baubranche gehört zu den weltweit ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Als Großhandelsunternehmen für das Maler-, Bodenleger- und Stuckateurhandwerk sehen wir es als unsere Pflicht an, ökologische und soziale Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist unser MEGAgrün Sortiment. Mit dieser Produktfamilie setzen wir bereits Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Wohngesundheit. Unter dem Motto „Handeln fürs Handwerk“ überzeugen die entwickelten Produkte für Boden, Wand und Decke nicht nur durch Profiqualität, sondern auch durch Nachhaltigkeitsmerkmale wie konservierungsmittelfrei, recycelt, recycelbar, emissionsminimiert oder weichmacherfrei. Nachhaltigkeit und die Wahrung der Menschenrechte entlang unserer Wertschöpfungskette werden auch in Zukunft den Kurs der MEGA Gruppe bestimmen. Unsere Ziele: konventionelle Prozesse prüfen und neu denken, die Ressourcenschonung weiter vorantreiben, weiterhin in eine zukunftsfähige Infrastruktur investieren und unsere Produktentwicklung und Sortimentszusammenstellung konsequent an höchsten Standards ausrichten.

Nicht finanzielle Leistungsfaktoren in der MEGA Gruppe ergeben sich aus unseren genossenschaftlichen Grundwerten, unserem genossenschaftlichen Förderauftrag und den Führungsgrundsätzen von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Im Einzelnen verfolgen wir folgende Ziele:

―

eine durch Mitgliederzahlen und Umsatzerlöse belegte enge Bindung unserer Mitglieder und Kunden an die Genossenschaft,

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eine auf Kontinuität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensentwicklung und -politik,

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eine verlässliche Personalpolitik mit der Folge gut ausgebildeter und qualifizierter, kundenorientierter und hoch motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

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eine Standortpolitik, die unsere Funktion als Unternehmen in unserem originären Geschäftsgebiet festigt und

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die Entwicklung einer Beteiligungsstruktur zur Sicherstellung unserer Aufgaben, die wir im Rahmen unseres genossenschaftlichen Förderauftrages wahrnehmen wollen oder müssen, jedoch nicht als MEGA Gruppe allein bewältigen können.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2024 fiel in Deutschland aus gesamtwirtschaftlicher Sicht abermals schwach aus. Gründe für die bis zum Jahresende andauernde Wirtschaftsflaute waren zum einen die verhalten globale Industriekonjunktur, wie die im internationalen Vergleich hohen Strom- und Gaspreise in Deutschland, der anhaltende Arbeitskräftemangel, die hohe Bürokratiebelastung und die in weiten Teilen vernachlässigte Verkehrsinfrastruktur. Belastend wirkten auch die hohen wirtschaftspolitischen Unsicherheiten, die mit dem Bruch der Ampel-Regierungskoalition in Deutschland und dem Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentenwahlen zum Jahresende nochmals zunahmen. Aufgrund der schwachen Binnenkonjunktur, der gesunkenen Wettbewerbsfähigkeit sowie der anhaltend wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheit halten sich die Unternehmen mit Aufträgen zurück.

Die dämpfenden Faktoren machten sich insbesondere im verarbeitenden Gewerbe bemerkbar. Auch im Baugewerbe gab die reale Wertschöpfung deutlich nach, obwohl die EZB seit Juni 2024 bis heute sechs Zinssenkungsschritte festgelegt hat, die zu weniger Finanzierungskosten führen werden. In vielen Dienstleistungsbereichen blieb die Entwicklung hinter den Erwartungen zurück, da sich die privaten Haushalte trotz steigender Realeinkommen mit Konsumausgaben zurückhielten.

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um - 0,2 %. Bereits im Vorjahr war die reale Wirtschaftsleistung aufgrund struktureller und konjunktureller Belastungen um - 0,3 % zurückgegangen. Damit zementiert Deutschland seine Rolle als globales Schlusslicht.

Die deutsche Wirtschaft kommt auch Anfang 2025 noch nicht in Schwung. Im Herbst 2024 waren die Erwartungen an die Konjunktur noch optimistischer. Sah die Bundesregierung im Jahreswirtschaftsbericht Herbst noch eine Steigerung um 1,1 %, waren es im Februar 2025 nur noch 0,3 %. Der IWF senkte die Prognose von 0,8 % auf 0,3 % und die Bundesbank sieht auch nur noch 0,2 %. Die Erwartungen für 2026 wurden ebenfalls gesenkt, sehen aber noch eine Steigerung von 0,8 bis 1,1 % vor. Ob dieses zu halten sein wird, wird sich vor dem Hintergrund der sich zurzeit aufbauenden Handelsbarrieren, verursacht durch den US-Präsidenten Donald Trump, zeigen. Andere Prognosen gehen dagegen von einem abermals negativen Wirtschaftswachstum aus. Eine dreijährige Rezession wäre historisch einmalig für Deutschland und würde die längste Rezessionsphase in der Geschichte der Bundesrepublik bedeuten.

Entscheidend ist, welche Maßnahmen die neue Bundesregierung zur Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft beschließt und wie effektiv diese dann umgesetzt werden. Fakt ist, dass die neue Bundesregierung viele Versäumnisse ihrer Vorgänger zur Stärkung der Baubranche beheben muss. Mit 500 Mrd. € wurde das größte Sondervermögen der Geschichte der Bundesrepublik für Infrastrukturprojekte beschlossen. Davon werden sofort jeweils 100 Mrd. € für den Klimaschutz und für die Länder und Kommunen bereitgestellt. Um die Industriekonjunktur wieder in die Rentabilität zu bekommen, müssen die Standortbedingungen in Deutschland endlich wieder besser werden; in den handelspolitischen Auseinandersetzungen müssen Deutschland und Europa einen kühlen Kopf behalten.

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2024 nur um 2,2 %, nachdem sie sich 2022 um 6,9 % und 2023 um 5,9 % verteuert hatten.

Das Wachstum des Privatverbrauchs fiel mit + 0,3 % verhalten aus, auch weil das bisher hohe Zinsniveau die Sparanreize verstärkte. Dämpfend auf die Konsumneigung wirkten zudem die eingetrübten Konsumausgaben vieler Verbraucher. Kräftig mit + 3,5 % (2023: - 0,1 %) legten die realen Konsumausgaben des Staates zu. Wachstumsimpulse kamen durch steigende Sachleistungen im Gesundheits- und Pflegebereich.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen prägen das Geschehen im Baugewerbe und seinen einzelnen Gewerken zurzeit negativ. Die Abwärtsbewegung am Bau setzte sich 2024 fort. Im Wohnungsbau und im Wirtschaftsbau wurde erheblich weniger investiert, während sich der öffentliche Bau vergleichsweise robust zeigte. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung des Baugewerbes verminderte sich um - 3,7 % und damit erheblich stärker als noch 2023 mit - 0,8 %. Die Entwicklung ist aber sehr unterschiedlich. So gab der Umsatz im Hochbau nach drei Quartalen um - 7 % (nicht preisbereinigt) nach, belastet durch hohe Finanzierungkosten und Baupreise. Im Ausbaugewerbe war in den ersten drei Quartalen ein Anstieg von moderaten, vor allem preisgetriebenen 3,8 % zu verzeichnen.

Bei durch Bauträger finanzierten Objekten, oft Mehrfamilienhäuser, ist die Anzahl begonnener Bauvorhaben stark rückläufig. Ein starker Anstieg der Finanzierungskosten durch hohe Material- und Arbeitskosten, die immer höheren Anforderungen an die Energieeffizienz und die wegbrechende Nachfrage wegen höherer Eigenkapitalanforderungen der Banken haben dazu geführt, geplante Objekte abzusagen. Die Baukosten in Deutschland sind von 2021 bis 2024 um ca. 30 % angestiegen (wobei 2024 gegenüber 2023 mit rund 3 % wieder moderat ausfiel). Einige Bauträger und Immobilienentwickler sind bereits in die Insolvenz geraten.

Das Ausbaugewerbe konnte die in Teilen auch coronabedingt hohen Umsatzzuwächse nicht halten. Das abermals abnehmende Neubaugeschäft sorgte 2024 für eine schwächere Umsatzentwicklung. Die gestiegenen Zinsen, die explorierenden Baukosten, insbesondere um die geforderte Energieeffizienz zu erreichen, haben für viele Familien die Hoffnung auf ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zunichtegemacht. Die Kreditvergabe an Privatkäufer schrumpfte auf das Finanzkrisenniveau des Jahres 2008. Die Ampel-Koalition hat zwar neue Fördermodelle über die KfW auf den Weg gebracht - beispielsweise Wohneigentum für Familien mit besonders niedrigen Zinsen ab 0,38 % - allerdings nur für den Erstkauf und auch nur für den Effizienzhausstandard EH 40. Für den Bestandskauf gibt es seit September 2024 „Jung kauft Alt“ mit einem Zinssatz von 1,5 %. Auch hier gelten strenge Voraussetzungen; es muss ein Haus der Energieklasse F oder schlechter sein. Als Drittes gibt es das KfW-Standard-Eigentumsprogramm mit aktuell 3,3 % Zinsen. Problem dabei ist, dass vor allem jüngeren Käufern und Familien Eigenkapital fehlt, um überhaupt den Sprung über die Schwelle ins Eigentum zu schaffen.

Das angestrebte Ziel der alten Bundesregierung lag bei 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Aktuell gibt es von der alten Bundesregierung noch eine beauftragte Studie, die den Bedarf bei nur 320.000 neuen Wohnungen sieht, aber bis 2030 eine um 1,3 % höhere Zahl an Haushalten auf dann 42,6 Millionen erwartet. Durch die geringen Neubauten der letzten Jahre gibt es mindestens 550.000 Wohnungen zu wenig. Besonders dramatisch ist der Mangel bei Sozialwohnungen mit über 900.000 Wohnungen. Im Jahr 2024 wurde in Deutschland der Bau von nur 215.900 Wohnungen genehmigt. Damit sank die Anzahl der Baugenehmigungen im dritten Jahr in Folge um weitere 43.700 Wohnungen bzw. - 16,8 %. Noch weniger Wohnungen wurden zuletzt im Jahr 2010 genehmigt. Nach Schätzungen dürften die Genehmigungen im Jahr 2025 nur bei 230.000 liegen, was die Wohnungsraumknappheit in den Ballungsräumen weiter verschärft. Die sieben größten Städte benötigen jährlich 60.000 neue Wohnungen.

Die Herausforderungen im Wohnungsbau erfordern ein umfassendes Maßnahmenpaket der Bundesregierung. Um die Baukosten zu reduzieren, ist eine Vereinfachung der Baustandards unerlässlich. Die Baubranche und Wohnungswirtschaft benötigen klare, stabile Rahmenbedingungen, um effizient planen und bauen zu können. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Planungssicherheit zu schaffen und die Baukosten zu senken. Die Bundesregierung hat bereits Schritte in diese Richtung unternommen, wie die Einführung des Gebäudetyps E, der auf nicht zwingend erforderliche Standards verzichtet, ohne Qualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Zusätzlich werden Verfahren zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen implementiert, wie der "Bau-Turbo-Pakt", der die Nutzung von Baulücken und die Umwandlung brachliegender Flächen in Wohnraum erleichtert. Diese Ansätze sollen dazu beitragen, den Wohnungsbau in Deutschland wieder in Schwung zu bringen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Das Baugewerbe nutzt noch wenig künstliche Intelligenz (KI) in ihrem Geschäftsalltag, hat zuletzt aber etwas aufgeholt. Das gilt nicht unbedingt für kleine Handwerksbetriebe, die sich den Herausforderungen noch stellen müssen. Lt. einer ifo-Konjunkturumfrage aus Juni 2024 gaben nur knapp 12 % der befragten Unternehmen aus dem Baugewerbe an, KI zu nutzen; im Vergleich zu 27 % der Gesamtwirtschaft.

Maler und Lackierer sind moderne und vielseitige Handwerksberufe mit langer Tradition. Diese Branche ist sowohl im Neubau als auch in der Sanierung, Renovierung und Modernisierung bestehender Bauwerke tätig. Der Neubau ist wie beschrieben stark eingebrochen, etwas anders sieht es im Segment „Bau im Bestand“ aus. Studien belegen, dass jedes zweite Einfamilienhaus unter die Effizienzklassen F bis H fällt und somit Sanierungsfälle sind. Hier stehen die Eigentümer schon jetzt vor hohen Sanierungskosten - eine Chance für das Handwerk. Auch die demografische Entwicklung sorgt für Aufträge rund um die Sanierung. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen wird mit steigender Lebenserwartung immer höher.

Ende 2023 gab es noch 38.659 Maler- und Lackiererbetriebe in Deutschland. Den höchsten Wert mit 42.754 bzw. 11 % mehr Betriebe als heute gab es im Jahr 2011. Mit 205.546 Beschäftigten sank die Zahl abermals um - 3.000 bzw. -1,5 %. Zum Vergleich: 1995 waren es noch 275.000 Mitarbeitende, jede vierte Mitarbeiterstelle ist heute nicht mehr da. Auch die Anzahl der Auszubildenden hat sich in dem Zeitraum mit zurzeit 19.194 mehr als halbiert. Bei einer Umfrage sagten 23 % der Malerbetriebe aus, nicht mehr auszubilden, weitere 34 % haben wachsende Probleme, freie Plätze zu besetzen.

Die globale Rohstoffverfügbarkeit hat sich auf ein Niveau wie vor Corona normalisiert. Für unsere Branche, den Großhandel, gab es im Jahr 2024 keine Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2025 mit weniger stark ansteigenden Preisen und keinen nennenswerten Lieferengpässen.

Unsere Vorteile als Großhändler sind unser breites und tiefes Warensortiment sowie umfangreiche Lagerkapazitäten. Dieses versetzt uns in die Lage, die steigenden Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen und dem zunehmenden Fachkräftemangel auch in unserer Branche entgegenzuwirken. Als größter herstellerunabhängiger Großhändler unserer Branche gestalten wir den aktuellen Konsolidierungsprozess durch Beteiligungen und Übernahmen aktiv mit und behalten auch die Lieferanten- und Artikelvielfalt im Blick. Mit unserer Umsatzentwicklung liegen wir über dem Marktdurchschnitt.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der MEGA wurde maßgeblich durch eine verhaltene Auftragsvergabe im deutschen Bauhaupt- und Baunebengewerbe beeinflusst. Im ersten Halbjahr führte insbesondere die anhaltende Investitionszurückhaltung im Immobiliensektor zu einem Rückgang. Weder eine moderate Zinsreduktion noch politische Maßnahmen zur Belebung des Marktes konnten eine Trendwende herbeiführen. Erst im dritten Quartal stabilisierten sich zentrale Rahmenbedingungen wie Zinsen und Baupreise, was zu ersten positiven Impulsen im Markt für Immobilienkäufe und -verkäufe führte. Auch die Situation im Ausbaugewerbe zeigte allmähliche Verbesserungen. Trotz der schwierigen Marktlage konnten wir uns im Branchenvergleich besser behaupten als unsere Wettbewerber und unsere Position stärken.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2024 erfolgte die Verschmelzung der MEGA eG mit der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG (MEG). Die Genossenschaft mit Zentrale in Essen verfügte über 20 Niederlassungen (zusammen mit den Tochterunternehmen Kersting & Schmitz GmbH, Nordkirchen und Magney GmbH, Iserlohn waren es 24 Standorte) und erwirtschaftete Ende 2023 einen Umsatz von 60,4 Mio. € und beschäftigte 206 Mitarbeiter. Durch diesen Zusammenschluss konnte die MEGA ihre Marktpräsenz im Ballungsraum Nordrhein-Westfalen ausbauen und gewann 785 neue Mitglieder hinzu. Dieser strategische Schritt stärkt die Position der MEGA Gruppe und schafft eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum. Im Raum Nordrhein-Westfalen bieten wir unseren Mitgliedern und Kunden mit 44 Standorten eine deutschlandweit einmalige regionale Präsenz. Dazu gehören auch 4 Standorte der RAFA GmbH sowie 13 Standorte der Sonnen Herzog GmbH & Co. KG, mit denen wir seit vielen Jahren im Rahmen einer Kooperationspartnerschaft erfolgreich verbunden sind.

Die Fusion führte in einigen Städten zu Überschneidungen in den Vertriebsgebieten sowie zu Standortdoppelungen. Infolgedessen wurde eine Neustrukturierung des Vertriebsnetzes in der Region West vorgenommen und der Vertrieb der Tochtergesellschaft ORTH GmbH & Co. KG in die MEGA eG integriert. Diese Optimierung betrifft nicht nur die direkten MEGA Standorte, sondern erstreckt sich auch auf die Tochter- und Beteiligungsunternehmen der MEGA Gruppe:

Aachen: ORTH Aachen wurde zu MEGA Aachen.

Bocholt: Der MEGA Standort ist in den Standort der ehemaligen MEG gezogen.

Essen: Nach der Schließung des ORTH Standortes sind die Mitarbeiter zum Standort der früheren MEG gewechselt.

Köln: Die Zentrale von ORTH werden wir Ende des 1. Quartals 2025 schließen und das Objekt anschließend verkaufen. Die Betreuung der dortigen Kunden erfolgt künftig durch die RAFA Standorte in Köln-Ossendorf und Köln-Stammheim sowie MEGA Essen. Die Zentrallagerfunktion wurde bereits zum Jahresende in das Zentrallager Hannover verlegt und die Regionallagerfunktion/Kundenauslieferung erfolgt aus anderen Lagerstrukturen der MEGA Gruppe in der Region.

Münster: Der Standort von Kersting & Schmitz wurde zu einem MEGA Standort. Die Zusammenlegung der beiden MEGA Standorte in die Schuckertstraße ist zum Ende des ersten Halbjahres 2025 geplant. Nordkirchen: Der Standort von Kersting & Schmitz wurde zu einem MEGA Standort.

Oberhausen: Der MEGA Standort ist in den Standort der ehemaligen MEG gezogen.

Recklinghausen: Der ehemalige MEG Standort zieht im ersten Halbjahr 2025 in die MEGA Recklinghausen.

Soest: Der Standort von Kersting & Schmitz wurde zum Jahresende geschlossen.

Velbert: Der ehemalige MEG Standort wurde geschlossen und die Kunden gehen zum Standort Velbert von Sonnen Herzog über, zum Teil werden die vertrieblichen Aktivitäten von der MEGA Wuppertal übernommen.

Auch außerhalb Nordrhein-Westfalens gab es vertriebliche Veränderungen:

In der Region Schwaben haben wir eine neue vertriebliche Präsenz aufgebaut. In Stuttgart übernahmen wir im Sommer des letzten Jahres den Groß- und Einzelhandelsbetrieb der Farben Heim GmbH & Co. KG. Farben Heim ist seit fast 80 Jahren in der Heusteigstraße ansässig und als altbekannte Adresse ein etablierter Anlaufpunkt der dortigen Malerkunden. Zwei Monate später eröffneten wir in Freiberg am Neckar einen weiteren Standort in der Region.

In der Region Allgäu haben wir unsere Vertriebsstruktur optimiert und Standorte ohne wirtschaftliche Perspektive geschlossen. Der Standort Leutkirch mit einem reinen Ladengeschäft von ca. 200 qm wurde zum 30. Juni 2024 und der Standort Albstadt im Februar 2025 geschlossen.

Im vergangenen Jahr setzten wir unsere Strategie zur kontinuierlichen Optimierung unseres Immobilienbestands fort. Dabei realisierten wir erneut umfangreiche bauliche Veränderungen, die auf eine Verbesserung der räumlichen und logistischen Gegebenheiten abzielten. Diese Maßnahmen umfassten:

Bremerhaven: Der Kundenabholbereich wurde neu gestaltet und die gesamte Außenflächenbefestigung auf dem Grundstück erneuert.

Hannover: Im Zentrallager erfolgte ein umfangreicher Umbau der vorhandenen Regalanlage. Ein Teil der Fußbodenregale wurde durch Palettenregale ersetzt, um die Waren aus dem Zentrallager ORTH Köln einlagern zu können.

Karlsruhe: Im Rahmen der Sanierung und Modernisierung der Niederlassung inklusive eines neuen Schulungsbereiches entsteht auch hier nach dem Konzept der Hamburger Zentrale eine moderne Verkaufs- und Präsentationsfläche für unsere Kunden mit einer offenen Raumgestaltung sowie separaten Bereichen für Kunden- und Beratungsgespräche.

Kiel: Unser Standort hat einen Anbau erhalten. Derzeit wird das Bestandsgebäude saniert, die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2025 vorgesehen.

Nordhorn: Der Standort wurde umfangreich umgebaut und die Fassade erneuert.

Plauen: Unser Standort ist zum Jahreswechsel in neue, modernere Räume umgezogen.

Schweinfurt: Die Komplettsanierung des Standortes (Erneuerung von Flachdach, Elektrotechnik, Heizung und Sanitäranlagen sowie Fenster und Toranlagen) wurde zum Jahresende 2024 abgeschlossen.

Wangen: Der Standort wurde umgebaut und modernisiert (Erneuerung der IT-Infrastruktur, Heizungsanlage, Sanitärbereich und Sozialräume).

Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr weiter nachhaltig in die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse investiert, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zunehmende Bedrohungen sowohl im Bereich der Cybersicherheit als auch Risiken im Datenschutz erfordern erhöhte Vorsichtsmaßnahmen in der digitalen Infrastruktur. Für das kommende Geschäftsjahr planen wir dort weitere Investitionen, aber auch die Entwicklung innovativer digitaler Lösungen. Im Jahr 2025 werden wir weitere Möglichkeiten des KI-Einsatzes in unserer Branche testen. Im Bereich der Rekrutierung von Logistikpersonal nutzen wir einen KI-gestützten Chatbot, der potenzielle Bewerber möglichst unkompliziert an uns heranführt. Auch in der Vertriebssteuerung werden wir auf KI zurückgreifen. Der permanente Ausbau unserer Social Media Strategie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer digitalen Aktivitäten. Analog unserer erfolgreichen Social Media-Kampagne „Angst vorm Schimmel?“ starteten wir zum Jahreswechsel eine gleichartige Kampagne für den Bereich Fußboden unter dem Motto „Ich steh' drauf“. Wir erwarten, dass diese Maßnahmen zu einer nachhaltigen Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität beitragen werden.

Lage der MEGA eG

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie Liquidität

Die MEGA eG erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 358,8 Mio. €, was einer Steigerung von 15,6 % gegenüber dem Vorjahresumsatz von 310,5 Mio. € entspricht. Der Unternehmensbereich MEG trug 55,3 Mio. € zum Gesamtumsatz bei, während die sonstigen Umsätze 11,5 Mio. € ausmachten (Vorjahr: 9,2 Mio. €). Der MEGA Onlineshop verzeichnete einen Umsatzanteil von 12,2 Mio. € am Gesamtumsatz, im Vergleich zu 4,9 Mio. € im Vorjahr. Die Umsatzprognose des Vorjahres wurde deutlich übertroffen. Hauptursächlich hierfür war die Verschmelzung mit der MEG. Berücksichtigt man jedoch die aggregierten Umsätze von MEGA und MEG im Jahr 2023, ergibt sich für 2024 ein Umsatzrückgang von 3,3 %. Die Handelsmarge betrug 35,1 % und sank damit um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bleiben unverändert zum Vorjahr bei 1,0 Mio. €.

Der Personalaufwand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 75,1 Mio. € und lag damit um 16,4 Mio. € über dem Vorjahreswert von 58,7 Mio. €. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf den Personalkostenanteil des Unternehmensbereichs MEG zurückzuführen, der sich auf 12,7 Mio. € belief. Der weitere Anstieg ist im Wesentlichen durch die Tariferhöhung begründet.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,2 Mio. € und belaufen sich nun auf insgesamt 5,1 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 3,9 Mio. € und betragen nun 45,1 Mio. €. Die wesentlichen Aufwandspositionen sind wie folgt:

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Aufwandspositionen Geschäftsjahr 2024 Vorjahr 2023*)
Mieten und Nebenkosten 15,2 Mio. € 13,4 Mio. €
Frachten und Verpackungen 8,0 Mio. € 7,8 Mio. €
Kraftfahrzeugkosten 5,8 Mio. € 4,8 Mio. €
Kosten für IT-Standleitung, -Wartung, -Lizenzen und -Beratung 4,2 Mio. € 3,4 Mio. €

*) ohne die Aufwendungen der rückwirkend zum 1. Januar.2024 verschmolzenen Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG

Die Finanzerträge, bestehend aus Beteiligungserträgen von 5,4 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €) und Zinserträgen von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €), stiegen um 5,2 Mio. € und erreichten insgesamt 6,0 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €). Dies ist insbesondere auf die deutlich erhöhten Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen und einer Beteiligungsgesellschaft sowie auf einmalige Sondereffekte infolge der Anwachsung einer Tochtergesellschaft auf die MEGA eG und der Wertaufholung des Beteiligungsansatzes eines verbundenen Unternehmens zurückzuführen.

Die Finanzaufwendungen, hauptsächlich bestehend aus Zinsaufwendungen, erhöhten sich um 1,4 Mio. € und betragen nun 3,5 Mio. €. Dieser deutliche Anstieg ist auf die erhöhte Kreditaufnahme zurückzuführen, die notwendig wurde aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens im neuen Vertriebsgebiet des Unternehmensbereichs MEG sowie der Finanzierung für den Neubau in der Zentrale in Hamburg, wobei es sich hier um eine Vorfinanzierung für die Tochtergesellschaft MEK Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG handelt. Zusätzlich wirkten sich die weiterhin hohen Zinskonditionen auf dem Finanzmarkt aus.

Das Ergebnis der MEGA eG vor Steuern aus Einkommen und Ertrag liegt mit 4,0 Mio. € um 1,1 Mio. € unterhalb des Vorjahresergebnisses und nur gering um 0,1 Mio. € unterhalb des Planwertes für die MEGA inkl. MEG. Das Ergebnis ist wesentlich durch positive Effekte aus den Beteiligungserträgen beeinflusst.

Trotz gestiegener Aufwendungen erhöhte sich das Ergebnis nach Steuern (aus Einkommen und Ertrag) um 1,0 Mio. € und beträgt nun 4,7 Mio. €.

Nach Berücksichtigung des sonstigen Steueraufwands ergibt sich ein Jahresüberschuss von 4.414 T€ (Vorjahr: 3.451 T€), welcher sich damit entgegen unserer Prognose im letzten Lagebericht nicht leicht rückläufig entwickelt hat, sondern deutlich angestiegen ist. Wie bereits vorstehend beschrieben, wurde dies im Wesentlichen durch die Entwicklung des Finanzergebnisses begünstigt. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrags und nach Abzug der Vorwegeinstellung von 1.104 T€ in die Rücklagen verbleibt ein Bilanzgewinn von 13.422 T€.

Dieser ergibt sich im Einzelnen wie folgt:

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Jahresüberschuss 4.414 T€
Gewinnvortrag 10.112 T€
Zwischensumme 14.526 T€

Vorwegeinstellung in:

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gesetzliche Rücklagen 883 T€
andere Ergebnisrücklagen 221 T€
Bilanzgewinn 13.422 T€

Wir werden der Generalversammlung folgende Gewinnverwendung vorschlagen:

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Dividende (5 %) 1.620 T€
Vortrag auf neue Rechnung 11.802 T€

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 beträgt die Bilanzsumme der MEGA eG 171,1 Mio. € (Vorjahr: 126,1 Mio. €), was eine Erhöhung um 45,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahresabschluss bedeutet. Der wesentliche Grund für diesen Anstieg ist die Fusion mit der MEG.

Das Anlagevermögen der MEGA eG beläuft sich insgesamt auf 89,7 Mio. € (Vorjahr: 70,9 Mio. €). Davon entfallen 1,4 Mio. € auf immaterielle Vermögensgegenstände und 44,3 Mio. € auf Sachanlagen.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 52,4 % (Vorjahr 56,2 %).

Die Anlagenzugänge in Höhe von 7,8 Mio. € resultieren hauptsächlich aus Ersatzbeschaffungen im IT- Bereich und Fuhrpark sowie aus neuen SAP-Lizenzen für die Mitarbeiter an den neuen Standorten der ehemaligen MEG. Diesen Zugängen stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 4,3 Mio. € gegenüber. Durch die Verschmelzung erhielt die Genossenschaft immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Wert von 4,1 Mio. €. Zudem erfolgte eine buchhalterische Werterhöhung der Immobilien um 8,7 Mio. € aufgrund der Übernahme mit Zwischenwerten. Dieser Ertrag wurde, nach Abzug latenter Steuern, in die Kapitalrücklage eingestellt.

Die Finanzanlagen erhöhten sich um 3,1 Mio. € und betragen nun 44,0 Mio. € (Vorjahr: 40,9 Mio. €). Diese Steigerung ist größtenteils auf die Aufstockung der Kapitalrücklage unserer Beteiligung an der Robert Schmid GmbH & Co. KG zurückzuführen.

Das Umlaufvermögen der MEGA eG beträgt zum 31. Dezember 2024 80,3 Mio. € (Vorjahr 54,5 Mio. €). Das entspricht einer Erhöhung um 25,8 Mio. € zum Vorjahr.

Der Wert der Vorräte beträgt 45,3 Mio. € und liegt damit um 8,0 Mio. € über dem Vorjahreswert. Der Hauptgrund für diese deutliche Erhöhung ist der zusätzliche Bestand aus der Fusion mit der MEG.

Zum Jahresende betragen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände 34,1 Mio. € (Vorjahr: 17,0 Mio. €). Innerhalb dieser Positionen belaufen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 16,7 Mio. € (Vorjahr: 14,3 Mio. €), die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf 8,9 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) und die sonstigen Vermögensgegenstände auf 8,6 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €). Der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Finanzierung des Neubaus unserer Tochtergesellschaft MEK Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, die diese Finanzierung im Folgejahr in ihre eigenen Bücher übernehmen wird.

Die liquiden Mittel sind um 0,7 Mio. € gestiegen und betragen nun 1,0 Mio. €.

Durch die Zugänge aus der Verschmelzung bei Geschäftsguthaben und Ergebnisrücklagen, die Dotierung der Kapitalrücklage, die Aufstockung der Geschäftsguthaben bestehender Mitglieder und das realisierte Ergebnis erhöhte sich das Eigenkapital um 17,8 Mio. € und beträgt nun 96,6 Mio. €.

Bei einer Bilanzsumme von 171,1 Mio. € ergibt das eine Eigenkapitalquote von 56,5 %. Zu berücksichtigen sind an dieser Stelle auch noch die bestehenden versteuerten Wertberichtigungen nach § 253 Abs. 4 HGB in der Fassung vor BilMOG in einer Größenordnung von 2,0 Mio. €. Rechnet man diese Wertberichtigungen dem Eigenkapital hinzu, ergäbe das eine Eigenkapitalquote von 57,0 %.

Die Rückstellungen der MEGA eG erhöhten sich zum Bilanzstichtag um 6,5 Mio. € und betragen nun 17,9 Mio. €. Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf die durch die Fusion hinzugekommenen Pensionsrückstellungen der MEG zurückzuführen, die Ende letzten Jahres 6,8 Mio. € betrugen. Innerhalb der Rückstellungen belaufen sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf 9,6 Mio. € (Vorjahr: 3,1 Mio. €), die Steuerrückstellungen auf 1,2 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €) und die sonstigen Rückstellungen auf 7,1 Mio. € (Vorjahr: 5,9 Mio. €). Wesentliche Positionen innerhalb der sonstigen Rückstellungen betreffen personelle Verpflichtungen in Höhe von 3,9 Mio. € sowie nicht eingelöste GoldCard-Punkte in Höhe von 1,3 Mio. €.

Die Verbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 18,3 Mio. € und betragen nun 54,3 Mio. €. Innerhalb dieser Positionen beläuft sich die Bankenverschuldung auf 40,1 Mio. € (Vorjahr: 19,5 Mio. €), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 8,9 Mio. € (Vorjahr: 10,2 Mio. €), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 1,1 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €) und die übrigen Verbindlichkeiten auf 4,2 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €).

Auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr war die Liquidität der MEGA eG durch die eingeräumten Kreditlinien in ausreichendem Maße gesichert. Die durchschnittliche Inanspruchnahme der uns zur Verfügung gestellten Kreditlinien lag im Jahr 2024 bei 55,6 Mio. €, was 79,5 % der bereitgestellten Gesamtkreditlinien entspricht. Die Finanzierung der Geschäftsaktivitäten war jederzeit gewährleistet und die Zahlungsbereitschaft stets gegeben.

Wie im Verschmelzungskonzept erwartet, wurden die bilanziellen Verhältnisse durch Einmaleffekte beeinflusst. Dennoch sind sie im Jahresabschluss 2024 geordnet dargestellt. Alle Positionen wurden mit kaufmännischer Vorsicht bewertet und bieten eine solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.

Kapitalstruktur

Die MEGA eG hat im Jahr 2024 eine positive Entwicklung ihrer Mitgliederzahlen und Kapitalbasis verzeichnet. Zum 31. Dezember 2024 zählte die Genossenschaft 6.242 Mitglieder, was einer Steigerung um 658 Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Zuwachs setzt sich zusammen aus 875 neuen Mitgliedern, einschließlich der 785 Mitglieder, die durch die Verschmelzung mit der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG hinzugekommen sind, sowie 217 überwiegend altersbedingten Austritten. Unsere Kapitalbasis konnte durch diese Entwicklung ebenfalls gestärkt werden. Die Anzahl der Mitgliederanteile stieg um 4.730 auf insgesamt 54.805 Anteile.

Investitionen

Die MEGA eG hat im Geschäftsjahr 2024 gezielt in ihre Zukunftsfähigkeit investiert, wobei der Schwerpunkt auf der Modernisierung der IT-Infrastruktur und der Fahrzeugflotte lag. Im Bereich der Standardsoftware wurden 176 T€ aufgewendet, während die Hardware-Ausstattung mit 408 T€ modernisiert wurde. Für die Erneuerung der Flurförderzeuge, Lkw und Pkw entstanden Investitionskosten in Höhe von 4.807 T€. Zusätzlich flossen 1.035 T€ in die Ausstattung der Vertriebs- und Lagerstandorte.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das vergangene Jahr haben wir für strukturelle Veränderungen genutzt, um im Jahr 2025 von einer reduzierten Kostenstruktur profitieren zu können. Aufgrund der verhaltenen Nachfrage nach Produkten in unserer Branche bei deutlich gestiegenen Kosten waren wir gezwungen, mit einem Abbau von rund 160 Stellen zu reagieren. In diesem Jahr werden wir unsere Position im Markt durch intensive Marktbearbeitung und hohe Kostendisziplin festigen und weiterhin den Schwerpunkt auf Produktivitätsfortschritte durch Verbesserung unserer Prozesse legen. Mit großer Erwartung schauen wir auf politische Impulse nach der vorgezogenen Bundestagswahl. Der aufgelaufene Wohnungsmangel sowie die Notwendigkeit, durch energetische Sanierungen das Klimaziel zu erreichen, stimmen uns optimistisch. Für das Jahr 2025 gehen wir von einer mengenmäßigen Seitwärtsbewegung aus. Mit einer deutlichen Belebung rechnen wir erst in den nächsten Jahren.

Basierend auf unseren strategischen Maßnahmen und den Marktentwicklungen prognostizieren wir für 2025 ein moderates Umsatzwachstum. Dies berücksichtigt die Neuordnung unseres Vertriebsnetzes in Nordrhein-Westfalen (Integration der ORTH Aachen und ORTH Essen sowie der Kersting Standorte Münster und Nordkirchen zum 1. Januar 2025 in die MEGA) sowie die selektiven Preisanpassungen von bis zu 4 % in bestimmten Produktgruppen. Nach Abschluss der Integrationsphase erwarten wir eine Normalisierung der Ertragslage und rechnen für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresergebnis in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Für die nachfolgenden Geschäftsjahre planen wir mit einem jährlichen Umsatzplus von 3 %.

Unser vertrieblicher Höhepunkt in diesem Jahr wird wieder die zweijährlich stattfindende MEGA MESSE am 16. und 17. Mai 2025 in den Messehallen direkt am Fernsehturm sein. Hier setzen wir als bundesweiter Sortimentsgroßhändler gemeinsam mit über 100 Industriepartnern vertriebliche Impulse. Auf diesem Branchen- und Familientreff zeigen wir zahlreiche eigene Produktneuheiten, die wir auf den Markt bringen werden.

Verbesserungen unserer räumlichen und logistischen Strukturen sind in diesem Jahr insbesondere in der Vertriebsregion West geplant. Im Zuge der Zusammenlegung unseres Standortes Recklinghausen mit dem ehemaligen MEG Standort Recklinghausen wird der Abwicklungs- und SB-Bereich umfangreich überarbeitet werden. Darüber hinaus stehen in einigen ehemaligen MEG Standorten Sanierungsarbeiten an.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die MEGA ist verpflichtet, in den Organen der Genossenschaft sowie den Führungsebenen unterhalb des Vorstandes verbindliche Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils festzulegen. Zum Ende des 5-jährigen Planungszeitraums (Termin 30. Juni 2027) wurden folgende Zielgrößen als verbindlich festgelegt: für Vorstand 0 % und für Aufsichtsrat 8 % sowie für Bereichs-, Regionalvertriebs- und Abteilungsleiter 5 %. Die beiden Vorstandsmandate sind derzeit mit zwei langjährigen männlichen Funktionsträgern qualifiziert besetzt und mittelfristig wird kein altersbedingtes Ausscheiden erfolgen. Bei etwaiger Vakanz werden im Auswahlverfahren Frauen und Männer gleichgestellt. Persönlichkeit und Qualifikation entscheiden über die Vergabe des Mandats. Die Istgrößen für 2024 liegen bei 0 % für den Vorstand, 11 % für den Aufsichtsrat und 6 % für die zweite und dritte Führungsebene.

Risiko- und Chancenbericht

Das Risikomanagementsystem der MEGA Gruppe unterliegt einer kontinuierlichen Evaluierung und Aktualisierung, wobei neue potenzielle Gefahrenquellen identifiziert und integriert werden. Durch diesen Prozess können die möglichen Konsequenzen abgeschätzt und präventive Maßnahmen gegen aufkommende Risiken ergriffen werden. Eine detaillierte Darstellung der Risikoeinschätzungen erfolgt in dem jährlich erstellten Risikobericht.

Die MEGA Gruppe richtet ihr unternehmerisches Handeln nach den ESG-Kriterien (Environmental/Umwelt, Social/Soziales und Governance/Unternehmensführung). Die Nachhaltigkeitsziele sind Teil der Unternehmens-DNA und spiegeln sich im Handeln wider. Chancengleichheit, faire Arbeitsbedingungen, eine gesunde Work-Life-Balance, Gesundheitsförderung sowie die individuelle Förderung der Beschäftigten haben hierbei eine hohe Priorität. Verantwortungsbewusst zu handeln ist für uns ein zentrales Unternehmensziel und gehört zum Selbstverständnis der MEGA Gruppe.

Seit dem Jahr 2015 schreibt der Gesetzgeber für Nicht-KMU (Nicht-Kleine und Mittlere Unternehmen) ein sogenanntes Energieaudit zur Überprüfung des Energieverbrauchs vor. Diese Verpflichtung gilt für Unternehmen, die mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllen: mehr als 250 Mitarbeiter, einen Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. € und/oder eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Mio. €. Das Energieaudit muss alle vier Jahre wiederholt werden. Nach der turnusmäßigen Erneuerung im Jahr 2019 stand die zweite Erneuerung des Audits im Jahr 2023 an. Mit Inkrafttreten des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) am 18. November 2023 wurden die Anforderungen weiter verschärft. Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresgesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 Gigawattstunden (GWh) über einen Zeitraum von drei Jahren müssen nun bis zum 18. Juli 2025 ein Energie- oder Umweltmanagementsystem nach ISO 50001 oder EMAS einführen. Die Vorgaben werden mithilfe eines externen Dienstleisters umgesetzt.

Die MEGA Gruppe steht vor umfassenden regulatorischen Veränderungen im Bereich der IT-Sicherheit. Am 24. Juli 2024 hat die Bundesregierung den Entwurf des NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetzes (NIS2UmsuCG) beschlossen, der nun dem Bundestag zur Beratung vorliegt. Dieses Gesetz setzt die europäische NIS2-Richtlinie um, die darauf abzielt, die Cybersicherheit in der EU zu verbessern. Als Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern im Bereich Produktion oder Handel mit chemischen Produkten fällt die MEGA Gruppe unter den Geltungsbereich der NIS2-Richtlinie. Dies bedeutet, dass wir bis Mitte 2026 unsere bestehenden Richtlinien und Prozesse überprüfen und an die neuen Anforderungen anpassen müssen.

Turnusgemäß fand in 2024 ein Wiederholungsaudit nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015 für die MEGA Gruppe statt. Die Zertifizierungsgesellschaft TÜV Austria führte das Audit durch und bestätigte erneut die vollständige Einhaltung der Normanforderungen ohne Feststellung von Abweichungen. Das erfolgreiche Audit unterstreicht die kontinuierliche Verpflichtung der MEGA Gruppe zu höchsten Qualitätsstandards und die effektive Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems.

Unser Unternehmen sichert seinen Erfolg durch eine nachhaltige Steigerung der Produktivität und eine konsequente Kosteneffizienz. Dabei bewerten wir unsere Geschäftsbereiche und Prozesse systematisch anhand von Benchmarks, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren und umzusetzen. Derzeit liegt unser Schwerpunkt auf der Effizienzsteigerung der internen Prozesse, der Erweiterung unserer Social- Media-Aktivitäten sowie der Stärkung unserer Marke MEGA und der Fokussierung auf unsere Kernpartner. Dadurch schaffen wir eine langfristige Differenzierung gegenüber unseren Wettbewerbern. Im ersten Halbjahr 2024 arbeiteten wir zudem an der technologischen Migration unseres Onlineshops in die Cloud, um eine zukunftssichere Online-Infrastruktur für unsere Kunden zu gewährleisten.

Durch sorgfältige Analyse der Wettbewerbslandschaft identifizieren wir potenzielle Synergien und Wachstumschancen. Wir streben danach, unsere Rolle als führender unabhängiger Großhändler in der Branche weiter auszubauen, indem wir aktiv am Konsolidierungsprozess teilnehmen und gleichzeitig die Vielfalt unseres Angebots bewahren. Unseren genossenschaftlichen Prinzipien und dem Ziel einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung bleiben wir dabei stets treu.

Die MEGA verfügt stets über ausreichende liquide Mittel, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Wir überprüfen kontinuierlich unseren Finanzierungsbedarf und passen die Finanzierungsstruktur bei Bedarf an die aktuellen Marktbedingungen an. Die Kapitalversorgung wird durch den operativen Cashflow sowie durch kurz- und langfristige Fremdfinanzierungen sichergestellt.

Unserer Beurteilung zufolge sind weder existenzbedrohende Risiken noch solche mit signifikanten Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens in irgendeinem Bereich unserer Geschäftstätigkeit erkennbar.

Wir möchten unseren Mitgliedern, Kunden, Industriepartnern und Geschäftsfreunden herzlich danken, dass wir gemeinsam die großen Herausforderungen des Jahres 2024 erfolgreich meistern konnten. Ihre Treue und Unterstützung waren dabei von unschätzbarem Wert. Ebenso gilt unser Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Engagement und herausragende Leistungen wesentlich zum Erfolg der MEGA Gruppe beigetragen haben. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft auf ihre Verbundenheit zählen zu dürfen und gemeinsam die Chancen des Jahres 2025 zu nutzen.

 

Hamburg, 27. März 2025

Volker König, Vorsitzender des Vorstandes

Dr. Peter Zillmer, Mitglied des Vorstandes

Bericht des Aufsichtsrates 2024

der MEGA eG

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 hat der Aufsichtsrat der MEGA eG seine Pflichten gemäß den gesetzlichen Vorgaben, der Satzung und der Geschäftsordnung umfassend erfüllt. Dabei wurde die Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. In alle wesentlichen Entscheidungen war der Aufsichtsrat einbezogen. Zustimmungsbedürftige Vorgänge sowie bedeutende Entwicklungen wurden sorgfältig geprüft und behandelt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat ordnungsgemäß und vollständig in regelmäßig Sitzungen. Zusätzlich fand ein kontinuierlicher Austausch zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstand zu allen wichtigen Geschäftsvorfällen statt.

Aufsichtsrat und Vorstand haben im vergangenen Geschäftsjahr unter Einhaltung der gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorgaben regelmäßig getagt. In fünf gemeinsamen Sitzungen standen die allgemeine Geschäftsentwicklung und die strategische Ausrichtung der MEGA Gruppe im Fokus. Ein zentrales Thema war die Verschmelzung und Integration der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG in die MEGA Gruppe. Zudem wurden die Preis- und Absatzentwicklungen im Markt sowie deren mögliche Auswirkungen auf die geschäftliche Entwicklung der MEGA Gruppe intensiv diskutiert. Alle erforderlichen Beschlüsse wurden ordnungsgemäß gefasst.

Zur Bearbeitung spezifischer Themen haben wir drei Ausschüsse eingerichtet, in denen relevante Themen von den leitenden Mitarbeitern tiefergehend behandelt und die Ergebnisse anschließend im Gesamtgremium erläutert werden.

Der Ausschuss für Vertrieb, Einkauf und Marketing, geleitet von Nicolai Voß, tagte im vergangenen Jahr dreimal. Dieser Ausschuss befasste sich mit der Integration der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG, den Vertriebsregionen in der MEGA Gruppe, der MEGA MESSE 2025 und den Produktneuheiten. Die weitere Entwicklung unseres Onlineshops, die Marktentwicklung sowie die Lieferantensituation waren ebenfalls Gegenstand der Sitzungen.

Der Ausschuss für Logistik, Immobilien, IT und Revision unter der Leitung von Heino Riewesell tagte in drei Sitzungen und befasste sich mit den Umbaumaßnahmen in der MEGA Gruppe, den Warenbeständen, der Optimierung des Logistikkonzeptes, IT-Arbeitsprozessen und IT-Sicherheitskonzepten sowie den Prüfsystemen der Internen Revision.

Der Ausschuss für Finanzen und Personal wird von Karl-Martin Linder geleitet und tagte in zwei Sitzungen. Die Finanzierung und Liquidität der MEGA Gruppe, Kostensenkungsmaßnahmen sowie Controlling- und Risikomanagementsysteme, Benchmarkziele und Produktivitätskennziffern waren Themen der Sitzungen. Im Bereich des Personalwesens wurde über Instrumente des Personalmanagements, die Sicherung von Nachwuchskräften sowie die Wettbewerbsfähigkeit der MEGA Gruppe im Arbeitsmarkt beraten.

Die Bestandsaufnahmen zum Jahresabschluss fanden unter Beteiligung der Wirtschaftsprüfer statt. Wir sind darüber umfassend informiert worden und haben deren Ordnungsmäßigkeit festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat den vorliegenden Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 sowie den Lagebericht geprüft. Der Jahresabschluss war Gegenstand unserer heutigen gemeinsamen Sitzung mit den Wirtschaftsprüfern. Diese berichteten über alle wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung und standen für zusätzliche Erläuterungen und Stellungnahmen zur Verfügung. Gegen den Jahresabschluss sind keine Einwendungen zu erheben. Zum Bericht des Vorstandes und dem Vorschlag zur Gewinnverwendung haben wir unsere Zustimmung erteilt und empfehlen der Generalversammlung deren Annahme.

Die ordentliche Generalversammlung der MEGA fand am 14. Juni 2024 statt. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die Herren Karl-Martin Linder, Heino Riewesell und Oliver Schmitz-Briese in ihren Ämtern bestätigt. Ferner wurde der Verschmelzung mit der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG einstimmig die Zustimmung erteilt. Gemäß dem Verschmelzungsvertrag waren aus dem Kreis der Maler-Einkauf Rhein- Ruhr eG vier weitere Mitglieder in den Aufsichtsrat zu wählen. Dies erforderte die Anpassung unserer Satzung. Die Zustimmung zu dieser Änderung erfolgte ebenfalls einstimmig. Anschließend wurden die Herren Matthias Behr, Nils Sandscheiper, Julius Wiederhöft und Thomas Zimmermann in das Gremium gewählt.

Nach den Bestimmungen des Drittelbeteiligungsgesetzes wurde auch eine Erhöhung der Arbeitnehmervertretermandate um zwei Mitglieder notwendig. Da die turnusmäßigen Wahlen in der zweiten Jahreshälfte 2025 anstehen, erfolgte die Bestellung von Johanna Struck und Matthias Bosse als zusätzliche Arbeitnehmervertreter durch einen gerichtlichen Beschluss am 2. Januar 2025.

Zur diesjährigen Generalversammlung scheiden Alfonso Buttice, Ulf Glagow, Hansjörg Orth und Julius Wiederhöft turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl ist zulässig.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern für ihre Verbundenheit und Treue zur MEGA. Dem Vorstand, den Führungskräften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für ihre großartigen Leistungen. In einem schwierigen Jahr haben sie mit ihrem hervorragenden Engagement und großem persönlichen Einsatz zum Erfolg der MEGA Gruppe beigetragen.

 

Hamburg, 29. April 2025

Aufsichtsrat

Hansjörg Orth, Vorsitzender

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MEGA eG, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEGA eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt „Sonstige Informationen“ genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angabe zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

―

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

―

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Genossenschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 13. Juni 2025

Genoverband e.V.

Michael Grimme, Wirtschaftsprüfer

Michael Krone, Wirtschaftsprüfer

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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.

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Assistent verbinden

  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

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from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von MEGA eG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 290de739d4007ed0afa454f90a318430",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Dieses Unternehmen abfragen

Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:

Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von MEGA eG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.

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