aktiv Rechtsform GmbH & Co. KG

Messingschlager GmbH & Co. KG

Baunach ·HRA 10244 Bamberg
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
96148 Baunach
Handelsregister
HRA 10244, Bamberg
Eintragungsdatum
6. Dezember 2002
Branche
Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
Vertretungsregelung

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Die persönlich haftende Gesellschafterin und ihre Geschäftsführer sind befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Finanzen

Ältere Kennzahlen · 2020 Warum?

Warum gibt es keine neueren Zahlen?

Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2020. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.

Wann müssen Abschlüsse vorliegen?

Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.

Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?

Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.

Kleinstgesellschaften
bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
Kleine Gesellschaften
bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
Mittelgroße Gesellschaften
bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
Große Gesellschaften
Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.

Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.

Andere Rechtsformen und Befreiungen

Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.

Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen

Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.

Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
Geänderter Veröffentlichungsumfang
Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
Erfassung der Daten
Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.

Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.

Mitarbeiter 2020
146
Bilanzsumme 2020
33,88 Mio. €
Jahresergebnis 2020
2,70 Mio. €
Jahresabschluss · –
14 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

Jahresabschluss · –
2020
Aktivseite 33,88 Mio
  • Umlaufvermögen 65,5 % 22,19 Mio
  • Anlagevermögen 34,4 % 11,66 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 22,0 k
Passivseite 33,88 Mio
  • Verbindlichkeiten 82,6 % 28,00 Mio
  • Eigenkapital 13,5 % 4,58 Mio
  • Rückstellungen 3,8 % 1,30 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

Jahresabschluss · –
2020
Erträge 196,9 k
  • Gewinne aus Ergebnisübernahme 65,8 % 129,6 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33,4 % 65,8 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,8 % 1,5 k
Aufwendungen 12,49 Mio
  • Personalaufwand 62,2 % 7,76 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 24,5 % 3,06 Mio
  • Abschreibungen 5,8 % 729,2 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,5 % 691,9 k
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 1,1 % −137,7 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,3 % 43,4 k
  • Sonstige Steuern 0,3 % 41,6 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 18,6 k
  • Rohergebnis 14,99 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 2,75 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,70 Mio
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GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • H*** B**** M************** seit 2025 Kommanditist
  • T*** M************** seit 2023 Prokura
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Historie

  1. 2025
  2. 25.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    H*** B**** M************** · Kommanditist
  3. 25.09.
    Austritt einer Position
    D***** C**** S******** · Kommanditist
  4. 2023
  5. 16.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    T*** M************** · Gesamtprokura
  6. 2021
  7. 25.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Messingschlager GmbH & Co. KG · Kommanditist
  8. 25.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    D***** S****** · Kommanditist
  9. 25.05.
    Austritt einer Position
    K**** R*** · Kommanditist
  10. 25.05.
    Austritt einer Position
    H*** B**** M************** · Kommanditist
  11. 22.04.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    K**** R*** · Kommanditist
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2020 Jahresabschluss Geprüft von INTARIA AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwaltsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 30. Juni 2021 Veröffentlicht Über die API
2019 Jahresabschluss Geprüft von INTARIA AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwaltsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 30. Juni 2020 Veröffentlicht Volltext lesen
2018 Jahresabschluss Geprüft von Moore Stephens KPWT AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwaltsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 13. Dezember 2019 Veröffentlicht Über die API
2017 Jahresabschluss Geprüft von Moore Stephens KPWT AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 21. Dezember 2018 Veröffentlicht Über die API
2016 Jahresabschluss Geprüft von Moore Stephens KPWT AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft · Bestätigungsvermerk vom 20. Dezember 2017 Veröffentlicht Über die API
2019 Jahresabschluss Volltext

Messingschlager GmbH & Co. KG

Baunach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Fahrrädern, Fahrradteilen und Fahrradzubehör, sowie der Handel mit diesen oder anderen Artikeln. Produziert wird fast ausschließlich in Fernost. Wir arbeiten dort vorwiegend mit namhaften Herstellern zusammen, die auch teilweise Artikel exklusiv für uns fertigen. Die Verbindungen bestehen oft schon mehrere Jahrzehnte. Natürlich beobachten wir den Markt genau und knüpfen je nach Bedarf neue Lieferantenkontakte. Eine umfangreiche Lagerhaltung ermöglicht uns Kundenwünsche weltweit, insbesondere aber in Europa, kurzfristig zu befriedigen. Für große Kunden werden auch Streckengeschäfte durchgeführt.

Hauptabsatzmärkte unserer Gesellschaft sind Europa und die USA.

2. Ziele und Strategien

Langfristig ist unser Ziel Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen, insbesondere an Stammkunden, zu liefern. Unsere Positionierung im Markt bestätigt unsere Geschäftspolitik. Grundsätzlich streben wir an, unsere Marktpositionierung weiter auszubauen, die Kundenzufriedenheit fortwährend zu verbessern und neue Geschäftsfelder frühzeitig zu bewerten. Kennzeichnend für den bisherigen Unternehmenserfolg war ein organisches Wachstum, das auch zukünftig verfolgt wird.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt in geringem Umfang Forschung. Die Entwicklung von eigenen Produkten wird mehr und mehr verfolgt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2019 das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte um 0,6 % zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies ist eine weitere Steigerung gegenüber den Jahren 2018 (1,5 %) und 2017 (2,5 %), wenn auch etwas abgeschwächter zu den Vorjahren.

Die deutschen Ausfuhren konnten ebenfalls im Jahresdurchschnitt 2019 weiter zulegen: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 0,9 % höher als im Vorjahr, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren.

Auf der Entstehungsseite des BIP war die wirtschaftliche Entwicklung 2019 zweigeteilt: Einerseits verzeichneten die Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe überwiegend kräftige Zuwächse. Andererseits ist die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) eingebrochen. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr dadurch lediglich um 0,5 %.

Erneuter Rekordwert beim Absatz von E-Bikes in Deutschland - im Jahr 2019 wurden insgesamt rund 1,4 Millionen E-Bikes verkauft. Der Absatz ist dabei in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen und nahm vom Jahr 2018 bis 2019 so stark zu wie nie zuvor. Der Anteil von E-Bikes am gesamten Fahrradabsatz in Deutschland betrug im Jahr 2019 etwa 32 %. Trekking-Räder waren auf dem zweiten Platz zu finden. Ein Großteil der E-Fahrräder wird dabei nach Deutschland importiert. Im Jahr 2019 wurden rund eine Million Elektrofahrräder nach Deutschland eingeführt.

2. Geschäftsverlauf

Unser stetig aktualisiertes ERP- und Logistiksystem läuft reibungslos. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,93 %, beziehungsweise um T€ 1.113. Das Ergebnis nach Steuern hat sich um ca. T€ 1.489 verschlechtert. Gründe hierfür waren fast ausschließlich einmalige Abschreibungen auf externe Beteiligungen und eine relativ hohe Forderungsabschreibung.

C. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

1. Ertragslage

Die Erlöse sind in 2019 um 2,93 % gestiegen. Das Rohergebnis hat sich in der gleichen Zeit gegenüber dem Vorjahr um T€ 840 verschlechtert. Die Personalkosten haben sich dafür um T€ 605 verringert. Mit unserem stetig aktualisierten Programm, erfahrenem und qualifiziertem Personal und eigenem ERP- und Logistiksystem haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, um im nächsten Jahr wieder ein sehr gutes Ergebnis zu erreichen. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen .

2. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der von der Hausbank eingeräumte Kreditrahmen wurde während des ganzen Jahres nicht in Anspruch genommen. Die Liquidität war zu jeder Zeit sichergestellt.

2019
T€
2018
T€
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 96 1.715
+/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögen 1.782 636
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -251 535
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -671 -3.011
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -590 805
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge -53 -18
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 295 541
-/+ Ertragsteuerzahlungen -519 -534
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 89 669

3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Es besteht folgende Vermögens- und Kapitalstruktur (Werte in T€):

Vermögensstruktur 2019 2018
Anlagevermögen 11.667 10.126
Umlaufvermögen 22.772 20.626
Rechnungsabgrenzung 56 7
Summe Aktiva 34.494 30.759
Kapitalstruktur 2019 2018
Eigenkapital 4.579 4.576
Rückstellungen 846 1.130
Verbindlichkeiten 28.580 25.053
Rechnungsabgrenzung 490 0
Summe Passiva 34.494 30.759

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten hat sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig geändert. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 4.579 und damit ca. 13,27 % der Bilanzsumme.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere eine Deckungsbeitragsrechnung aus dem hauseigenen Warenwirtschaftssystem heran. Den Cash-Flow ermitteln wir über die Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen, Änderungen der Aktiva und Passiva die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, Zinsaufwendungen und -erträge und Ertragsteuerzahlungen.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unsere Umsatzentwicklung hat sich zum Vorjahr verbessert. Im Jahresabschluss 2018 wurde ein Jahresergebnis für 2019 auf dem Niveau von 2018 prognostiziert. Dieses Planergebnis konnte nicht erreicht werden. Verursacht insbesondere durch eine schlechtere Rohertragsmarge und Abschreibungen auf Finanzanlagen.

D. Prognosebericht

Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für 2020 gesenkt. Sie schätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt um 6,3 Prozent sinkt. Die Regierung, wie auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für 2021 wieder ein höheres Wachstum. Die Verunsicherung bezüglich des Brexits ist nach wie vor im Markt aber lange nicht mehr so stark wie Anfang des Jahres.

Im Gegensatz zu unserer Branche ist in der Auto-, Maschinenbau-, sowie in der Banken- und Versicherungsbranche, die Veränderungen im Mobilitätsverhalten, die erhöhte Sensibilität für den Umweltschutz und die niedrigen Zinsen negativ zu spüren.

Es sind keine wesentlichen Änderungen unserer Geschäftspolitik geplant. Unsere Marktposition betrachten wir nach über 95-jähriger Geschäftstätigkeit als gefestigt. Für unsere eigene Planung unterstellen wir, dass wir in 2020 eine Konsolidierung des Umsatzes auf dem hohen Niveau von 2019, bei einem weitaus besseren Ergebnis, erwirtschaften werden. Dies soll unter anderem mit Hilfe der Geschäftsfelder "E-Mobility", unserer Eigenmarke "M-Wave" und "OEM Services" generiert werden. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sie auch zukünftig in der Lage sein wird, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Im April 2020 haben wir die nächste Erweiterung unserer Lagerkapazitäten, verbunden mit der Aktualisierung unseres Lagerverwaltungssystems in Betrieb genommen. Dies ermöglicht uns einen noch schnelleren und kostengünstigeren Ablauf unserer Logistik. Außerdem eröffnet es uns die Möglichkeit, preisgünstiger zu kalkulieren und Fulfillment-Dienstleistungen unseren Partnern zur Verfügung zu stellen.

Die weltweite Covid 19 Pandemie hatte in den Monaten März und April starke negative Einflüsse auf das europäische Wirtschaftsgeschehen. Nach der Wiedereröffnung der Einzelhandelsläden ist aber eine deutliche Erholung zu spüren. Besonders in unserer Fahrradbranche wurden ab Mai vergleichsweise hohe Umsätze getätigt. Insgesamt kann Covid 19 schon gar positiv für die Entwicklung der Fahrradbranche in den nächsten Jahren gewesen sein, da sich viele Menschen wieder bewusst wurden, dass Fahrradfahren nicht nur ein Teil von Lösungen für Transport- und Umweltproblemen ist, sondern auch gesund ist und Spaß macht.

1. Risikobericht

Gegen den Wettbewerb am Markt müssen wir uns weiterhin positionieren. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen in Fernost zurück. Der Druck von der Rohstoffseite und Währung hat nachgelassen. Jedoch führen immer weitere gesetzliche Vorgaben und Restriktionen innerhalb der Fertigung in Asien teilweise zu erhöhten Preisen. Auch die Knappheit bei den Verschiffungskapazitäten führt zumindest vorübergehend zu höheren Beschaffungskosten. Der niedrige USD gleicht dies zumindest zum Teil aus.

Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahmen. Für größere Kunden mit zweifelhafter Kreditwürdigkeit wird in der Regel eine Warenkreditversicherung abgeschlossen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir gehen von einer weiteren positiven Entwicklung der Gesellschaft aus.

Besonders durch die Offenheit und Wiederentdeckung des Fahrrads durch viele neue und alte Radfahrer, wird die Fahrradbranche nachhaltig profitieren.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin bei spezialisierten Wettbewerbern, steigenden Lohnkosten und gestiegenen Transportkosten in Europa. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, dem stabil aufgestellten Management und unseren breit aufgestellten Geschäftsfeldern sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind keineswegs erkennbar.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und werden größtenteils über eine Kreditversicherung abgesichert. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Guthaben bei der Hausbank. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen.

 

Baunach, den 29.06.2020

Messingschlager GmbH & Co. KG

gez. Geschäftsführer

Benno Messingschlager

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 11.666.652,10 10.125.670,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.058,00 31.002,50
II. Sachanlagen 10.282.997,80 7.928.162,98
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.176.337,59 5.369.290,09
2. technische Anlagen und Maschinen 1.160.222,00 1.264.798,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 803.224,00 942.590,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.143.214,21 351.484,34
III. Finanzanlagen 1.362.596,30 2.166.504,88
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 76.129,18 76.129,18
2. Beteiligungen 18.019,55 725.617,17
3. sonstige Finanzanlagen 1.268.447,57 1.364.758,53
B. Umlaufvermögen 22.772.169,81 20.626.032,01
I. Vorräte 15.830.262,39 14.821.127,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.316.983,44 5.424.747,47
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.809.167,50 4.531.594,77
2. Forderungen gegen Gesellschafter 87.902,79 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20.000,00 100.000,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 399.913,15 793.152,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.624.923,98 380.157,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.613,14 7.374,59
Bilanzsumme, Summe Aktiva 34.494.435,05 30.759.076,96

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 4.578.952,52 4.575.771,10
I. Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter 73.952,52 70.771,10
II. Kapitalanteile der Kommanditisten 984.000,00 984.000,00
III. Rücklagen 3.521.000,00 3.521.000,00
B. Rückstellungen 845.893,07 1.130.552,97
C. Verbindlichkeiten 28.579.589,46 25.052.752,89
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.643.247,61 4.277.257,80
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 24.414.164,14 20.297.326,38
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 246.850,92 199.554,20
4. sonstige Verbindlichkeiten 275.326,79 278.614,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 490.000,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 34.494.435,05 30.759.076,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 12.301.690,16 13.142.012,68
2. Personalaufwand 6.972.046,57 7.576.725,92
a) Löhne und Gehälter 6.081.400,26 6.770.133,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 890.646,31 806.592,82
3. Abschreibungen 623.279,30 635.819,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 623.279,30 635.819,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.982.961,26 2.594.010,62
5. Erträge aus Beteiligungen 1.437,49 350,35
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.002,93 37.417,47
davon aus verbundenen Unternehmen 4.073,12 1.184,62
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.158.625,72 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.999,57 19.440,59
davon an verbundene Unternehmen 6.009,55 6.512,50
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 295.237,97 540.821,13
10. Ergebnis nach Steuern 323.980,19 1.812.962,64
11. sonstige Steuern 10.704,99 10.704,90
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -346.217,57 -243.653,80
13. Gewinne aus Ergebnisübernahme 128.672,38 156.130,30
14. Jahresüberschuss 95.730,01 1.714.734,24

Anhang

A. Allgemeine Angaben

1. Allgemeines

Die Messingschlager GmbH & Co. KG erfüllt die Kriterien einer mittelgroßen Gesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen der §§ 276 S. 1, 288 Abs. 2 und 327 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

Firma: Messingschlager GmbH & Co. KG

Sitz / Adresse: 96148 Baunach

Haßbergstr. 45

Handelsregister: Amtsgericht Bamberg, HRA 10244

Das Kommanditkapital der Gesellschaft lautet auf insgesamt € 984.000,00.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nach den bisherigen Grundsätzen unter Beachtung der allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie der ergänzenden Vorschriften des 2. Abschnitts des HGB (§§ 264 ff.) fortgeführt.

Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Im Jahr 2018 wurden geleistete Anzahlungen auf Vorräte i.H.v. 126 T€ als debitorische Kreditoren unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Im Jahr 2019 wurden die Anzahlungen i.H.v. 168 T€ direkt dem Vorratsvermögen zugeordnet.

2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Form der Darstellung und die angewandten Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 266 und § 275 HGB.

Die auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear pro rata temporis vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer und in der steuerlich zulässigen Höhe, angesetzt. Zuschüsse werden anschaffungskostenmindernd angesetzt.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurde in den Vorjahren ein Sammelposten gebildet, der weiterhin über fünf Jahre linear abgeschrieben wird.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten, mit dem niedrigeren Teilwert bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Die entsprechende Abschreibung richtet sich nach der Lagerdauer der Produkte.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurde allen erkennbaren Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen Rechnung getragen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Aufwendungen für eine Zeit nach dem Bilanzstichtag.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung einer jährlichen Verzinsung von 2,71 % (Vj. 3,21 %) berechnet.

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB i.H.v. € 218,00 (Vj. € 330,00).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Gemäß § 256a HGB wurden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2019 ist aus dem separat dargestellten Anlagenspiegel ersichtlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i.H.v. € 0 (Vj. € 1.750) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. 231.916,09 (Vj. € 141.486,80) enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit:

Gesamt Davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2019
T€
bis zu 1 Jahr
T€
von 1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.643 3.643 0 0
Vorjahr 4.277 4.277 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 247 247 0 0
Vorjahr 200 200 0 0
4. Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 24.414 14.414 10.000 0
Vorjahr 20.297 10.297 10.000 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 275 275 0 0
Vorjahr 279 279 0 0
28.579 18.579 10.000 0
Vorjahr 25.053 15.053 10.000 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in der Höhe von T€ 537 durch Grundschulden auf Firmengrundstücken besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 9 (Vj. T€ 8) enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 35 (Vj. T€ 70) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 180. Hierbei handelt es sich um Abschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 S. 5 HGB wegen dauerhafter Wertminderung in Höhe von T€ 1.159.

C. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen i.H.v. insgesamt T€ 351. Diese bestehen i.H.v. T€ 343 gegenüber Gesellschaftern.

Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. T€ 6 aus Leasingverträgen.

Zum 31.12.2019 besteht eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft über T€ 10 für ein Kontokorrentkonto der Tochtergesellschaft PTI Sports GmbH. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Tochtergesellschaft als gering eingeschätzt.

Die unbeschränkt haftende Gesellschafterin ist die Benno Messingschlager GmbH mit Sitz in Baunach. Das gezeichnete Kapital beträgt € 25.564,59.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 45 gewerbliche Mitarbeiter, 82 kaufmännische Mitarbeiter, 13 Heimarbeiter und 8 Auszubildende.

Zur Geschäftsführung und Vertretung ist die persönlich haftende Gesellschafterin, die Benno Messingschlager GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Benno Messingschlager, Kaufmann, berechtigt und verpflichtet. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit.

Hinsichtlich der Angaben gem. § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der RTV Rennteile Vertriebs GmbH. Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft beträgt € 51.129,19. Mit der Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der PTI Sports GmbH. Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft beträgt € 21.616,27. Mit der Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres wird auf den Verfügungskonten verbucht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Die Ausbreitung des Coronavirus Covid 19 hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) negativ beeinträchtigen.

Beispiele sind:

•

(vorübergehende) Ein- und Ausreisestopps

•

Schließungen von Landesgrenzen, Häfen, Schulen und Kitas, sowie andere öffentlichen Einrichtungen und gastronomische Betriebe

•

Absage von Messen und Veranstaltungen

•

Ausdünnung des Flug- und Bahnverkehrs.

In den knapp vier Wochen vom 17.2.2020 bis zum 13.3.2020 verlor der Leitindex der größten deutschen börsennotierten Unternehmen DAX mehr als 30 % seines Wertes. Inzwischen hat er sich aber schon wieder erholt.

Gleiches gilt für die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen.

Die weltweite Covid 19 Pandemie hatte in den Monaten März 2020 und April 2020 negative Einflüsse in Form eines "Lockdowns" auf das europäische Wirtschaftsgeschehen.

Dies beeinflusste unser Unternehmen PTI Sports GmbH, denn durch die Schließung des Cafés sowie unseres Stores kam es in diesem Zeitraum zu großen Umsatzeinbußen. In der Firma Messingschlager GmbH & Co. KG wurde der Monat April 2020 von den Mitarbeitern zum Teil mit Kurzarbeit überbrückt, da auch hier durch die globale Pandemie die Umsätze zurückgingen.

Nach der Wiedereröffnung der Fahrradeinzelhandelsläden zum 27.04.20 ist aber eine deutliche Erholung zu spüren. Besonders in unserer Fahrradbranche wurden ab Mai 2020 vergleichsweise hohe Umsätze getätigt. Insgesamt kann Covid 19 schon gar positiv für die Entwicklung der Fahrradbranche in den nächsten Jahren gewesen sein, da sich viele Menschen wieder bewusst wurden, dass Fahrradfahren nicht nur ein Teil von Lösungen für Transport- und Umweltprobleme, sondern auch gesund ist und Spaß macht.

 

Baunach, den 29.06.2020

gez. Geschäftsführer

Benno Messingschlager

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
in €
01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 493.992,93 20.765,75 0,00 514.758,68
Summe: 493.992,93 20.765,75 0,00 514.758,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.809.431,63 0,00 0,00 7.809.431,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.114.637,92 32.970,96 0,00 2.147.608,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.229.493,23 122.704,04 3.843,38 2.348.353,89
4. Geleistete Anzahlungen und Sachanlagen im Bau 351.484,34 2.791.729,87 0,00 3.143.214,21
Summe: 12.505.047,12 2.947.404,87 3.843,38 15.448.608,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 76.129,18 0,00 0,00 76.129,18
2. Beteiligungen 725.617,17 60.000,00 0,00 785.617,17
3. Sonstige Ausleihungen 1.364.758,53 294.717,14 0,00 1.659.475,67
Summe: 2.166.504,88 354.717,14 0,00 2.521.222,02
Summe: 15.165.544,93 3.322.887,76 3.843,38 18.484.589,31
Aufgelaufene Abschreibung
in €
01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 462.990,43 30.710,25 0,00 493.700,68
Summe: 462.990,43 30.710,25 0,00 493.700,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.440.141,54 192.952,50 0,00 2.633.094,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 849.839,89 137.546,99 0,00 987.386,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.286.902,71 262.069,56 3.842,38 1.545.129,89
4. Geleistete Anzahlungen und Sachanlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe: 4.576.884,14 592.569,05 3.842,38 5.165.610,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 767.597,62 0,00 767.597,62
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 391.028,10 0,00 391.028,10
Summe: 0,00 1.158.625,72 0,00 1.158.625,72
Summe: 5.039.874,57 1.781.905,02 3.842,38 6.817.937,21
Nettobuchwerte
in €
31.12.2018 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.002,50 21.058,00
Summe: 31.002,50 21.058,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.369.290,09 5.176.337,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.264.798,03 1.160.222,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 942.590,52 803.224,00
4. Geleistete Anzahlungen und Sachanlagen im Bau 351.484,34 3.143.214,21
Summe: 7.928.162,98 10.282.997,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 76.129,18 76.129,18
2. Beteiligungen 725.617,17 18.019,55
3. Sonstige Ausleihungen 1.364.758,53 1.268.447,57
Summe: 2.166.504,88 1.362.596,30
Summe: 10.125.670,36 11.666.652,10

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 30.06.2020 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Messingschlager GmbH & Co. KG, Baunach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Messingschlager GmbH & Co. KG, Baunach - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Messingschlager GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem dengeplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 30.06.2020

INTARIA AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwaltsgesellschaft

Thomas Ziegler, Wirtschaftsprüfer

Josef Ecker, Wirtschaftsprüfer

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  1. Öffne die handelsregister.ai-App in ChatGPT und füge sie hinzu.
  2. Melde Dich mit Deinem handelsregister.ai-Konto an, wenn ChatGPT danach fragt.
  3. Stell im Chat Deine Frage – die Antworten kommen direkt aus dem Handelsregister.

Lieber selbst verbinden? Leg im Entwicklermodus von ChatGPT eine eigene App mit dieser Server-URL an:

https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Deinem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Deiner Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Wer führt Messingschlager GmbH & Co. KG, wem gehört das Unternehmen und wie haben sich die Geschäftszahlen entwickelt? Nenne Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 7aacde1bf81b2b041f905180ed568619",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Deinem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Deinen handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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