Molex Elektronik GmbHEttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20233. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Molex Elektronik GmbH, Ettlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Molex Elektronik GmbH, Ettlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft, Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Molex Elektronik GmbH, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5. November 2024 Grant
Thornton AG
Carsten
Carstens
Maximilian
Meyer zu Schwabedissen
Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. 6. Schlussbemerkungen Verantwortliche Prüfungspartner im Sinne der Berufssatzung WP/vBP sind Herr WP Maximilian Meyer zu Schwabedissen - als für die Auftragsdurchführung vorrangig verantwortlich - und Herr WP Carsten Carstens als weiterer verantwortlicher Prüfungspartner. Diesen Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Molex Elektronik GmbH, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)) erstattet. Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt 3 dieses Berichts wiedergegeben
Frankfurt am Main, den 5. November 2024 Grant
Thornton AG
Carsten
Carstens
Maximilian
Meyer zu Schwabedissen
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Molex Elektronik GmbH mit Sitz in 76275 Ettlingen, Grashofstr. 17 im Handelsregister des Amtsgerichtes Mannheim unter der Nummer HRB 709854 eingetragen Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 88 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz oder Gewinnund Verlustrechnung anzubringen sind, überwiegend im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. II Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solches mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Folgende Nutzungsdauern liegen den Vermögensgegenständen unverändert zugrunde:
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzeiwertberichtigten Forderungen gebildet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "INSEE 2017-2019" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß § 253 Abs. 2 HGB angewendet. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) sowie ein Rententrend mit 4,00 % (Vj. 2,00 %) berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden voll dotiert. Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. III Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Molex Connectivity GmbH, Walldorf. Diese hat zum 31. Dezember 2023 unverändert ein Eigenkapital von TEUR 14.417 und ein Jahresergebnis von Null aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Des Weiteren hält die Gesellschaft 100 % der Anteile an der Molex Deutschland GmbH, Walldorf. Deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt unverändert TEUR 729 und das Jahresergebnis Null aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Weiterhin hält die Gesellschaft 100 % der Anteile an der FCT Electronic GmbH, München, mit einem Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 von TEUR 20.940 und einem Jahresergebnis von Null aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Der indirekte Anteilsbesitz an der S-Team Elektronik GmbH, Untereisesheim, beträgt 48,91 %. Die S-Team Elektronik GmbH hat zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 1.530 und ein Jahresergebnis von TEUR 192. Seit 21. Dezember 2018 hält die Gesellschaft unmittelbar 100 % der Anteile an der Molex CVS Bochum GmbH, Bochum, und 100 % der Anteile an der Molex Technologies GmbH, Schönefeld. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 der Molex CVS Bochum GmbH beträgt TEUR 20.702 und das _Jahresergebnis MNull aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Das Eigenkapital der Molex Technologies GmbH beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 19.845 und das Jahresergebnis Null aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Über die Molex CVS Bochum GmbH hält die Gesellschaft mittelbar 100 % der Anteile an der Molex CVS Hildesheim GmbH, Hildesheim. Das Eigenkapital der Molex CVS Hildesheim GmbH beträgt zum 31.Dezember 2023 TEUR4.353 und das Jahresergebnis Null, da ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Molex CVS Bochum GmbH besteht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 50.337 (Vj. TEUR 30.218) umfassen solche aus Lieferungen und Leistungen gegen Tochtergesellschaften und verauslagter Zollzahlungen in Höhe von TEUR 38.599 (Vj. TEUR 21.110). Des Weiteren bestehen Forderungen aus Ergebnisabführungen inklusive Zinsen in Höhe von TEUR 11.738 (Vj. TEUR 9.109). Wie im Vorjahr bestehen keine Forderungen gegen die Gesellschafterin, Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt unverändert DM 50.000,00 (EUR 25.564,59) und ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 499.096. Pensionsrückstellungen Gemäß § 253 Abs. 6 HGB n. F. ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Der Gesamtbetrag der einer Ausschüttungssperre unterliegenden Beträge beläuft sich auf TEUR 41 (Vj. TEUR 32) und bezieht sich ausschließlich auf den oben angegebenen Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen umfassen neben den Ertragssteuern für das laufende Jahr und Vorjahre auch die Risikovorsorge aufgrund vorläufig kommunizierter Feststellungen einer noch laufenden Betriebsprüfung, gleichwohl diese inhaltlich noch nicht final besprochen sind. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen personalbezogene Verpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Zinsen auf die Steuerrisiken.
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 1.735 (Vj. TEUR 21.890) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Verrechnungspreisanpassung in Höhe von TEUR 1.188 (Vj. TEUR 0), Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 431 (Vj. TEUR 112) und solche aus der Übernahme von Verlusten aus Ergebnisabführungsverträgen inklusive Zinsen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 24.710). Gegenüber der Gesellschafterin bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten. Nachfolgend dargestellt sind die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:
IV Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verilustrechnung Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen Die Herstellungskosten von TEUR 23.553 (Vj. TEUR 23.431) enthalten Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 1.085 (Vj. TEUR 1.616) und Personalaufwand in Höhe von TEUR 17.066 (Vj. TEUR 15.005). Der Personalaufwand unterteilt sich in Löhne und Gehälter TEUR 13.733 (Vj. TEUR 11.994) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung TEUR 3.333 (Vj. TEUR 3.011), davon betragen Aufwendungen für Altersversorgung TEUR 14 (Vj. TEUR 98). Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich um Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 19.350 (Vj. TEUR 21.789). Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Erträge angefallen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Auf die unter dieser Position ausgewiesenen Aufwendungen von TEUR 21.755 (Vj. TEUR 24.,564) entfallen auf Aufwendungen aus Währungsumrechnung TEUR 21.529 (Vj. TEUR 24.446). Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Aufwendungen angefallen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 164 (Vj. TEUR 92) enthalten Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten im Wesentlichen den Ertrag aus einem körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag ins Vorjahr gemindert um den Steueraufwand für das laufende Jahr und Vorjahre. Für die bessere Lesbarkeit wurde das Vorzeichen in der Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Der Steuerertrag des Vorjahres wird nun mit einem positiven Vorzeichen dargestellt. Das Unternehmen ist Mitglied der Koch Industries, Inc. Gruppe, die wahrscheinlich in den Anwendungsbereich der OECD-Steuerregeln der Globalen Mindestbesteuerung fallen wird, obwohl die Konsultationen zu diesem Zeitpunkt noch im Gange sind. Die Rechtsvorschriften der Globalen Mindestbesteuerung sind zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen in Kraft getreten. Die Gesetzgebung wird für das am 1.Januar 2024 beginnende Geschäftsjahr der Gesellschaft in Kraft treten. Das Unternehmen hat eine Bewertung seiner potenziellen Exposition gegenüber den Ertragsteuern der Globalen Mindestbesteuerung für das am 31.Dezember 2024 endende Geschäftsjahr vorgenommen. Die Bewertung des potenziellen Risikos von Einkommenssteuern im Rahmen der Globalen Mindestbesteuerung basiert auf den jüngsten Steuererklärungen und Jahresabschlüssen. Auf der Grundlage der Bewertung hat das Unternehmen kein potenzielles Risiko für FEinkommenssteuern im BRahmen der KGilobalen Mindestbesteuerung festgestellt, da der auf die Gewinne des Unternehmens im anwendbaren Standardsteuersatz über dem effektiven Steuersatz der zweiten Säule von 15 % liegt. V Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Für Bankverbindlichkeiten verschiedener verbundener Unternehmen im Rahmen einer syndizierten Darlehensvereinbarung mit der Citibank besteht eine Mithaftung in Höhe des Gesellschaftsvermögens. Aufgrund der positiven Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe ist mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht zu rechnen. Darüber hinaus bestehen keine weiteren angabepflichtigen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Zur Beschaffung liquider Mittel wurden das Grundstück und Gebäude in Ettlingen im Geschäftsjahr 2010/11 veräußert. Über dieselben Immobilien wurden gleichzeitig Mietverträge mit einer 5-jährigen Laufzeit geschlossen. Zum Ende des Vertrages besteht eine wiederholt ausübbare Mietverlängerungsoption für weitere 5 Jahre. Vorteile ergeben sich aus der Verbesserung der Liquiditätsplanung, Risiken bestehen hieraus keine. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen TEUR 748 (Vj. TEUR 1.463). Die Gesamtverpflichtung teilt sich wie folgt auf:
Die angegebenen Verpflichtungen sind hinreichend abgesichert und werden im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit erfüllt. Es sind keine Risiken ersichtlich, die eine wesentliche Beeinflussung der finanziellen Lage des Unternehmens zur Folge haben könnten. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen / Personen i. S. d. § 285 Nr. 21 HGB Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen erfolgen grundsätzlich zu marktüblichen Konditionen. Zudem sind diese nahestehenden Unternehmen mittel- oder unmittelbar zu 100 % in den Konzernabschluss der Koch Inc., Wichita, Kansas/USA, einbezogen. Es handelt sich neben dem allgemeinen Waren- und Dienstleistungsaustausch auch um konzerninterne Dienstleistungen. Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl beträgt 209 (Vj. 200) Arbeitnehmer, davon 144 (Vj. 143) Angestellte und 65 (Vj. 57) gewerbliche Arbeiter. Auf Grund neuer Erkenntnisse wurden die Vorjahreszahl der Arbeitnehmer von 203 auf 200, davon Angestellte von 138 auf 143 und gewerbliche Mitarbeiter von 65 auf 57 korrigiert. Geschäftsführung Die Geschäftsführer der Molex Elektronik GmbH sind:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von Molex Elektronik GmbH erhält. Gewinnverwendung Der Bilanzverlust in Höhe von TEUR -425.038 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bilanzverlust ergibt sich wie folgt:
Prüfungs- und Beratungskosten Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Molex Elektronik GmbH einbezogen wird. Name und Sitz des Mutterunternehmens Sämtliche Anteile an der Molex Elektronik GmbH, Ettlingen, werden von Molex Foreign Investments I S.à r.l., Bertrange/Luxembourg, gehalten. Den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis erstellt die Koch Inc., Wichita, Kansas/USA. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen erstellt die Gesellschaft selbst. Dieser wird im Bundesanzeiger offengelegt. Nachtragsberichterstattung Am 1. August 2024 wird Koch, inc. die neue Holdinggesellschaft auf oberster Ebene sein, und Koch Companies, LLC wird ein neues Unternehmen und eine Tochtergesellschaft von Koch, Inc. sein. Koch Companies, LLC wird Koch Industries und die Tochtergesellschaften halten, die bisher zu Koch Industries gehörten. Die Geschäftsleitung hat die Auswirkungen dieser Änderung bewertet und festgestellt, dass sie keinen wesentlichen Einfluss auf die finanzielle Lage des Unternehmens zum Bilanzstichtag haben wird. Über weitere wesentliche Nachstichtagsereignisse ist nicht zu berichten.
Ettlingen, 04.11.2024 Molex
Elektronik GmbH, Ettlingen
Martin
Buss
Henry
Fürniß
Frank
Homann
Andreas
Vogt
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Molex Elektronik GmbH ist die deutsche Holding der Molex LLC, USA, einem weltweit vertretenen Hersteller von elektrischen und faseroptischen Verbindungssystemen, Folientastaturen und Kabelassemblagen mitsamt zugehörigen Werkzeugen. Am Standort in Ettlingen betreibt die Gesellschaft das europäische Logistikzentrum. Von hier werden die Kunden aus den verschiedenen Branchen, wie Automotive, Telekommunikation, Maschinen- und Anlagenbau, als auch Medizin- und Verkehrstechnik, beliefert. Externe Kunden existieren wie in den Vorjahren nicht, so dass die Gesellschaft nur mittelbar von der Entwicklung der Wirtschaft betroffen ist. Die Molex Elektronik GmbH als Mutterunternehmen hält unmittelbar jeweils sämtliche Anteile an der Molex Deutschland GmbH, Molex Connectivity GmbH, FCT electronic GmbH, Molex CVS Bochum GmbH, Molex Technologies GmbH und mittelbar sämtliche Anteile an der Molex CVS Hildesheim GmbH. Während die Molex CVS Gesellschaften in der Automobilindustrie tätig sind, ist die FCT electronic GmbH überwiegend in der Elektroindustrie tätig. Die übrigen Tochterunternehmen erbringen im Wesentlichen konzerninterne Dienstleistungen. Molex Automotive Branch ist eine permanente Niederlassung von Molex Elektronik mit Sitz in Bievres, Frankreich. Die Molex Elektronik GmbH generiert ihre Umsätze unverändert aus der Kostenweiterbelastung mit Aufschlag. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, jedoch kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem MNiveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus (Quelle: Statistisches Bundesamt). Nachdem die Molex Elektronik GmbH nur konzerninterne Leistungen erbringt, ist ihre betriebswirtschaftliche Entwicklung stark von der KGeschäftstätigkeit der Konzernunternehmen abhängig. Diese Unternehmen müssen mit ihren Produkten am Markt erfolgreich sein, da damit ein höheres Geschäftsvolumen für die Molex Elektronik GmbH einhergeht. 2. Geschäftsverlauf und Lage Leistungsindikatoren Die für die Geschäftsentwicklung relevanten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT). Ertragslage Die Molex Elektronik GmbH erwirtschaftete in ihrer Funktion als Supply Chain Hub ihr Ergebnis aus der Weiterbelastung ihrer Kosten mit einem Zuschlag an die Molex Interconnect GmbH und die Molex LLC. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Gesamtumsatz in Höhe von 25,1 Mio. EUR (Vj. 24,2 Mio. EUR), was einem Anstieg von rd. 3,7 % entspricht. Die Geschäfts- und Auftragsentwicklung der Gesellschaft ist wie in Vorjahren abhängig von der Auftragslage der Molex- bzw. KOCHGruppe. Die Herstellungskosten in Höhe von 23,6 Mio. EUR (Vj. 23,4 Mio. EUR) enthalten Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 1,1 Mio. EUR (Vj. 1,6 Mio. EUR) und Personalaufwand in Höhe von 17,1 Mio. EUR (Vj. 15,0 Mio. EUR). Ausschlaggebend für die Veränderung ist der Anstieg der Angestelltenzahl. Weitere wesentliche Bestandteile der Herstellungskosten sind Gebäudeaufwendungen (1,5 Mio. EUR, Vj. 1,6 Mio. EUR), inländische Reisekosten (0,5 Mio. EUR, Vj. 0,3 Mio. EUR), Beratungskosten (0,3 Mio. EUR, Vj. 0,4 Mio. EUR) und Abschreibungsaufwand (0,4 Mio. EUR, Vj. 0,4 Mio. EUR). Für die Weiterbelastung und den Gewinnaufschlag sind die für US-GAAP gebuchten Kosten maßgebend. Kosten- und Umsatzabgrenzungen für den handelsrechtlichen Jahresabschluss werden erst bei Erfassung für US-GAAP (in der Regel im Folgejahr) in die Weiterbelastung mit entsprechendem Gewinnaufschlag einbezogen., Dies ist bei einem Vergleich der einzelnen Perioden zu beachten. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich um Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 19,3 Mio. EUR (Vj. 21,8 Mio. EUR). Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Erträge angefallen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen aus Währungsrumrechnung in Höhe von 21,5 Mio. EUR (Vj. 24,4 Mio. EUR). Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Aufwendungen angefallen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Zinsen für das Darlehen zum Erwerb der CVS Gesellschaften (0,0 Mio. EUR, Vj. 5,2 Mio. EUR). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 0,6 Mio. EUR (Vj. -0,1 Mio. EUR) umfassen im Wesentlichen den Steueraufwand für die laufende Periode und einen Ertrag für den Verlustrücktrag ins Vorjahr Das Jahresergebnis nach Steuern (NIAT) beläuft sich auf 12,0 Mio. EUR (Vij. -16,5 Mio. EUR). Das Jahresergebnis ist im Wesentlichen aufgrund der Ergebnisübernahmen für die Tochtergesellschaften (11,7 Mio. EUR; Vj. -13,3 Mio. EUR) positiv. Unsere Analyse der Leistungsindikatoren mit Fokus auf den Umsatz zeigt eine positive Entwicklung über die letzten drei Jahre:
Im Jahr 2023 erzielten wir einen Umsatz von 25,1 Mio. EUR, was einem Anstieg von etwa 3,7 % gegenüber 2022 entspricht, als der Umsatz 24,2 Mio. EUR betrug. Im Vergleich zu 2021, als der Umsatz bei 21,8 Mio. EUR lag, entspricht dies einem Wachstum von etwa 14,9 % über den Dreijahreszeitraum. Trotz der positiven Umsatzentwicklung verzeichneten wir beim EBIT Herausforderungen. Iim Jahr 2023 lag das EBIT bei -0,9 Mio. EUR, was jedoch eine Verbesserung gegenüber dem EBIT von -2,0 Mio. EUR im Jahr 2022 darstelit. Im Jahr 2021 betrug das EBIT noch 1,8 Mio. EUR. Die Verbesserung zwischen 2022 und 2023 zeigt erste Erfolge unserer Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung, auch wenn wir noch nicht das positive EBIT-Niveau von 2021 erreicht haben. Diese Ergebnisse verdeutlichen unsere strategischen Bemühungen, sowohl das Umsatzwachstum als auch die Rentabilität zu verbessern. Wir werden weiterhin an der Optimierung unserer Geschäftsprozesse arbeiten, um die Profitabilität zu steigern und unsere finanziellen Ziele zu erreichen. Diese kontinuierliche Umsatzsteigerung spiegelt unsere strategischen Bemühungen wider, unseren Marktanteil zu vergrößern und die Kundennachfrage effektiv zu bedienen. Wir werden weiterhin unsere Strategien überprüfen und anpassen, um das Wachstum aufrechtzuerhalten und neue Möglichkeiten zu nutzen. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich kennzahlenmäßig wie folgt dar:
Die Bilanzsumme hat sich um 66,9 Mio. EUR auf 87,7 Mio. EUR (Vj. 154,6 Mio. EUR) verringert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung der Bankverbindlichkeiten in Höhe von 38,6 Mio. EUR. Das Sachanlagevermögen ist um 0,1 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR (Vj. 1,7 Mio. EUR) gesunken. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf der Abschreibung des Sachanlagevermögens, die die Investitionen überstiegen hat. Das Finanzanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und beträgt weiterhin 21,9 Mio. EUR. Aufgrund der vom CVS-Management vorgelegten Planungen für die Jahre bis 2025 und in Ermangelung vorhandener stiller Reserven und Synergieeffekten sind die Gründe für die Abschreibung in 2018 nicht weggefallen. Daher konnte auf die Anteile an den CVS-Gesellschaften zum 31. Dezember 2023 keine Zuschreibung vorgenommen werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 50,3 Mio. EUR (Vj. 30,2 Mio. EUR) enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und verauslagter Zolizahlungen (38,6 Mio. EUR, Vj. 21,1 Mio. EUR) und Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen inklusive Zinsen (11,7 Mio. EUR, VJ. 9,1 Mio. EUR). Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen durch Zahlungseingänge auf Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 0,6 Mio. EUR (Vj. 1,6 Mio. EUR). Der Rückgang über 1,0 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus einem Umsatzsteuer-Überschuss in Deutschland und Frankreich. Die liquiden Mittel sind um 86,1 Mio. EUR auf 13,1 Mio. EUR (Vj. 99,2 Mio. EUR) gesunken. Der Rückgang der liquiden Mittel beruht im Wesentlichen auf der Rückzahlung der Bankverbindlichkeiten und besserem Cash-pooling Management. Finanzlage Das Eigenkapital ist zum 31. Dezember 2023 positiv und beträgt 74,1 Mio. EUR (Vj. 62,0 Mio. EUR). Das Jahresergebnis hat sich um 28,5Mio. EUR auf 12,0 Mio. EUR (Vj. -16,5 Mio. EUR) verändert. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Mio. EUR auf 3,9 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang der Rückstellungen beruht hauptsächlich auf einem Rückgang der Steuerrückstellungen um 0,8 Mio. EUR. Die Steuerrückstellungen umfassen Steuern für die laufende Veranlagung sowie Risiken für eine noch laufende Betriebsprüfung. Der Rückgang der Passivseite resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-38,6 Mio. EUR), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-19,2 Mio. EUR) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-20,2 Mio. EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beruhten auf einer gesunkenen Inanspruchnahme der Kreditlinie des Cash-Pools. Die Verbindlichkeit besteht gegenüber der Cash-Pool führenden Bank. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 0,3 Mio. EUR (Vj. 0,3 Mio. EUR) beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen die Lohnsteuer. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist positiv, da das Jahresergebnis 2023 aufgrund der Ergebnisübernahmen von verbundenen Unternehmen auch in Summe positiv ist. 3. Investitionen Die Gesamtinvestitionen betrugen in diesem Berichtsjahr 0,5 Mio. EUR (Vj. 0,8 Mio. EUR). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen entfallen im Wesentlichen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung und technische Anlagen und Maschinen. 4. Personal- und Sozialbereich Zum Geschäftsjahresende beträgt die Mitarbeiteranzahl 209 (Vj. 177) Arbeitnehmer, davon 144 (Vj. 115) Angestellte und 65 (Vj. 62) gewerbliche Arbeiter. Auf Grund neuer Erkenntnisse wurden die Vorjahreszahl der Arbeitnehmer von 211 auf 177, davon Angestellte von 141 auf 115 und gewerbliche Mitarbeiter von 70 auf 62 korrigiert. 5. Umweltschutz und Qualitätssicherung Der Unternehmens-Standort Ettlingen ist nach DIN EN ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert. Regelmäßig werden unabhängige Prüfungen durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Des Weiteren hat der Unternehmens-Standort Ettlingen den Status des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO - Authorised Economic Operator). Es werden regelmäßig Prüfungen durchgeführt zur Sicherheit des Gebäudes und der Waren, die eine Konformitätsprüfung aller Prozesse miteinschließt. 6. Forschung und Entwicklung Am Standort Ettlingen gibt es keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Diese Funktion wird durch verbundene Unternehmen wahrgenommen. 7. Vergleich zur Prognose aus dem Vorjahr und Gesamtaussage Der Geschäftsjahresverlauf 2023 spiegelt hinsichtlich der Umsatzerlöse die im vorangegangenen Lagebericht prognostizierten Erwartungen wider (leichter Umsatzanstieg). Die im Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse in Höhe von 25,1 Mio. EUR (Vorjahr: 24,2 Mio. EUR) sind gestiegen. Auch das Jahresergebnis 2023 in Höhe von 12,0 Mio. EUR (Vorjahr: -16,5 Mio. EUR) entspricht teilweise den im vorherigen Lagebericht dargelegten Erwartungen. Wesentlich für das Jahresergebnis sind insbesondere die Ergebnisübernahmen basierend auf den Ergebnisabführungsverträgen. Hierbei wurde ein positiver Betrag von 3,0 - 4,0 Mio. EUR für die Verträge mit Molex Connectivity GmbH, Molex Deutschland GmbH und FCT electronic GmbH sowie ein positiver Betrag von 17,0 Mio. EUR für die CVS-Unternehmen prognostiziert. Trotz Nichterreichung des Ergebnisses bei den CVS-Gesellschaften ist es hervorzuheben, dass Molex CVS Bochum GmbH sein Ergebnis durch eine Anpassung der Transferpreispolitik zur globalen Molex-Richtlinien sowie durch einen neuen Vertrag zur Herstellung von USB-Hubs um 17,1 Mio. EUR signifikant verbessern konnte. Diese Entwicklung hatte einen signifikanten Einfluss auf das finanzielle Ergebnis. Im Berichtszeitraum haben wir unsere Geschäftsaktivitäten strategisch weiterentwickelt und bedeutende Meilensteine erreicht. Unser Unternehmenswachstum wurde durch effiziente Kostenkontrollen und - kontinuierliche Investitionen in unsere Kerngeschäftsbereiche unterstützt. Wir sind bestrebt, unseren Stakeholdern nachhaltigen Wert zu bieten und freuen uns darauf, unsere Erfolge im kommenden Jahr fortzusetzen. Insgesamt bewerten wir den Verlauf des Geschäftsjahres als zufriedenstellend. C. Risikomanagement Molex verfügt über ein konzernweites Risikomanagement-System. Es basiert auf einem systematischen Prozess, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, kontinuierlich zu überwachen und durch geeignete Steuerungsmaßnahmen zu begrenzen. Dazu hat die Gesellschaft unter anderem ein internes Berichtssystem aufgebaut, über welches sie anhand geeigneter Kennzahlen Veränderungen frühzeitig erkennen kann. Zudem prüft und beurteilt ein konzerneigenes Kontroliteam die vorhandenen Risiken auf regelmäßiger Basis. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess soll das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem eine vollständige, richtige und auch zeitnahe Übermittlung und Verarbeitung von Informationen gewährleisten. Hierzu sind übergreifende Grundsätze und Richtlinien verfasst, die die Wirksam-, Wirtschaftlich- und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie die Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften sicherstellen. Das Rechnungswesen ist zentral aufgesetzt und stellt sicher, dass die Anforderungen an die externen Berichtserfordernisse vollumfänglich erfüllt werden. Die Buchhaltung wird mittels SAP Standardsoftware geführt und die Erstellung des HGBAbschiusses wird mit Unterstützung von Office Anwendungen und Lexware erstellt. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft mit den verschiedenen aktuellen Krisenherden lässt eine Prognose schwer erstellen. Für die Gesellschaft Molex Elektronik GmbH wird sich die Entwicklung der Weltwirtschaft lediglich auf die Personalstruktur und der damit verbundenen Kosten und Erlösen aus Weiterbelastungen auswirken. Operationelle Risiken Die Sicherstellung der operativen Arbeitsfähigkeit des Logistikzentrums ist unerlässlich. Gefährdungspotenziale sind das IT-Netzwerk sowie andere betriebliche Störungen. Der Unternehmens-Standort ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Aus Qualitätsgesichtspunkten und Milderung des Risikopotenzials werden regelmäßig unabhängige Prüfungen durchgeführt. Auch hat der Unternehmens-Standort Ettlingen den Status des zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO - Authorised Economic Operator). Es werden regelmäßig Prüfungen durchgeführt zur Sicherheit des Gebäudes und der Waren, die eine Konformitätsprüfung aller Prozesse miteinschließt. Nachdem die Molex Elektronik GmbH nur konzerninterne Leistungen erbringt, ist ihre betriebswirtschaftliche Entwicklung stark von der KGeschäftstätigkeit der Konzernunternehmen abhängig. Diese Unternehmen müssen mit ihren Produkten am Markt erfolgreich sein, da damit ein höheres Geschäftsvolumen für die Molex Elektronik GmbH einhergeht. Fremdwährungsrisiken Ein nur sehr geringer Anteil der Herstellkosten wird in USD getätigt, so dass hier die Risiken als minimal anzusehen sind. Preisänderungsrisiken Die Umsätze der Gesellschaft resultieren aus Weiterbelastungen innerhalb des Molex Konzerns, sodass hier Preisänderungsrisiken kaum zum Tragen kommen. Produkt- und Umweltrisiken Die Gesellschaft begrenzt diese Risiken durch implementierte Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme. Die Molex Elektronik GmbH ist nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert und führt regelmäßige Rezertifizierungen durch. COVID-19-Pandemie und Lieferengpässe bzw. Materialknappheit Im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie ist in den meisten Geschäftsbereichen des Unternehmens eine Normalisierung eingetreten. Es gibt jedoch einige, die aufgrund der Auswirkungen der Pandemie weiterhin mit höheren Lieferketten-/Logistikkosten und angespannten Arbeitsmärkten zu kämpfen haben. Ukraine-Krieg Die Militäraktion Russlands gegen die Ukraine im Februar 2022 hatte Auswirkungen auf das Unternehmen in verschiedenen globalen Märkten, darunter Unterbrechungen in der Lieferkette, höhere Kosten und Wirtschaftssanktionen. Das Management wird die Entwicklungen weiterhin beobachten, um mögliche zukünftige Auswirkungen des anhaltenden Konflikts zu bewerten. Steuerrisiken Aufgrund unserer Einbindung in einen international tätigen Unternehmensverbund sind auch Steuerrisiken implizit. Die Molex- bzw. KOCH-Gruppe ist bestrebt diese zu vermeiden, indem von international tätigen Beratungsunternehmen Unterstützung bei der Ausfertigung von Transferpreis-Richtlinien und Transferpreis-Dokumentationen eingeholt wird. Ferner sollen externe international agierende Beratungsfirmen die gruppeninterne Steuerabteilung unterstützen und bei der Einhaltung der Tax- Compliance mitwirken bzw. Hinweise bei Risiken und deren Vermeidung geben. Eine steuerliche Betriebsprüfung für die Vorjahre ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Für die Risiken hieraus haben wir eine Rückstellung gebildet. Liquiditätsrisiken Unter finanziellen Risiken werden u. a. Risiken, die durch den Ausfall (Insolvenz) wichtiger Vertragspartner, Risiken aus den Verlustübernahmen der Tochtergesellschaften sowie Liquiditätsrisiken, die die eigene Zahlungsfähigkeit gefährden zusammengefasst. Das Risiko möglicher Forderungsausfälle sehen wir nicht, da wir nur Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben. D. Gesamtrisikobeurteilung Nach entsprechenden Maßnahmen zur Reaktion auf die genannten Risiken sehen wir unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten mit Ausnahme der Folgen aufgrund des Ukraine-Kriegs, keine weiteren Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Molex Elektronik GmbH wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen können. E. Chancen und voraussichtliche Entwicklung Auch zukünftig werden die Service Leistungen mit einem Gewinnaufschlag weiterberechnet werden, weshalb auch in Zukunft mit einem stabilen Gewinn aus eigener operativer Tätigkeit für die Gesellschaft (Bruttoergebnis vom Umsatz gem. § 275 Abs. 3 Nr. 3 HGB) geplant wird. Geschäftsjahr 2024 Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise, Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um 0,4 % und im kommenden Jahr um 1,5 % zunehmen. Die Inflationsrate wird von 5,9 % im Jahr 2023 spürbar auf 2,2 % im Jahr 2024 und auf 1,7 % im Jahr 2025 zurückgehen (Quelle: ifo Institut). Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir bei der Molex Elektronik GmbH einen Rückgang der Umsätze. Hauptursachen dafür sind die schwache wirtschaftliche Lage, die durch Verzögerungen und Engpässe in der Lieferkette sowie durch den Ukraine- Krieg geprägt ist. Hinzu kommt der Rückgang der Auftragseingänge, der unsere Prognosen zusätzlich belastet. Infolgedessen werden auch unsere weiterbelastbaren Kosten, hauptsächlich Abschreibungen und Vertriebskosten, sinken. Das Jahresergebnis wird maßgeblich von den Ergebnisübernahmen basierend auf den Ergebnisabführungsverträgen beeinflusst. Wir rechnen hier mit einem positiven Beitrag in Höhe von 4,5 - 5,5 Mio. EUR durch die Verträge mit der Molex Connectivity GmbH, der Molex Deutschland GmbH und der FCT electronic GmbH. Für die Ergebnisübernahmeverträge mit den CVS Gesellschaften erwarten wir einen positiven Betrag von 6,0 Mio. EUR. Aus diesem Grund gehen wir auch für das Jahr 2024 insgesamt von einem positiven Ergebnis aus. In Anbetracht des erwarteten Umsatzrückgangs und der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten gehen wir davon aus, dass das EBIT ebenfalls weiterhin herausgefordert sein wird. Während sich das EBIT von -2,0 Mio. EUR im Jahr 2022 auf -0,9 Mio. EUR im Jahr 2023 verbessert hat, rechnen wir für 2024 mit einem EBIT von -1,5 bis -0,5 Mio. EUR. Dieses Ergebnis spiegelt sowohl den Umsatzrückgang als auch die erhöhten Betriebskosten wider, die durch die schwache wirtschaftliche Lage verursacht werden. Unsere strategische Priorität liegt weiterhin darauf, durch Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auf die Marktbedingungen zu reagieren und Maßnahmen zur Kostenkontrolie zu intensivieren, um die Auswirkungen dieser Herausforderungen zu mildern. Wir werden die Situation genau beobachten und entsprechende Anpassungen vornehmen, um die langfristige Stabilität und Widerstandsfähigkeit unseres Unternehmens zu sichern. Prognose 2025 Im Jahr 2025 ist damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex 2025 mit Steigerungsraten von 2,1 %. Der erhöhte heimische Preisdruck infolge gestiegener Arbeitskosten verhindert allerdings eine schnellere Normalisierung der Inflationsraten. Die Prognose unterliegt angesichts der Unsicherheit über die geopolitischen Entwicklungen sowie die Haushalts- und Wirtschaftspolitik erheblichen Risiken (Quelle: Sachverständigenrat). Die Materiallieferengpässe führen zu teilweisen Produktionsstillständen in der Automobilindustrie und anderen Branchen. Dies führt zu einer reduzierten Nachfrage der Kunden nach unseren Produkten im Automobilbereich, was wiederum das Geschäftsvolumen im Lagerbereich verringert. Bei FCT wird Kurzarbeit eingeführt, und es ist geplant, die Abteilung Werkzeugbau zu schließen. Sofern sich die Materialbeschaffungsprobleme aufgrund der Ukraine-Krise nicht weiter verschärfen, erwarten wir für die Molex Elektronik GmbH im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse von etwa 19,0 bis 22,0 Mio. EUR, was leicht über dem Niveau von 2024 liegt. Wir gehen auch von einer moderaten Steigerung der weiterbelastbaren Kosten im Vergleich zum Vorjahr aus, da es in verschiedenen Bereichen zu Kostensteigerungen kommt, während die Personalkosten relativ konstant bleiben. Wesentlich für das Jahresergebnis bleiben weiterhin die Ergebnisübernahmen auf Basis der Ergebnisabführungsverträge. Hier erwarten wir einen positiven Beitrag in Höhe von 5,0 - 6,0 Mio. EUR für die Verträge mit der Molex Connectivity GmbH, der Molex Deutschland GmbH und der FCT electronic GmbH. Für die Ergebnisübernahmeverträge mit den CVS Gesellschaften rechnen wir mit einem positiven Betrag von bis zu 6,0 Mio. EUR. Wir rechnen daher mit einem Jahresergebnis auf dem Niveau des prognostizierten Jahresergebnisses von 2024. In Anbetracht der Umsatzerwartungen und der derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen prognostizieren wir ein EBIT, das sich weiterhin unter Druck befinden wird. Für 2025 rechnen wir mit einem EBIT im Bereich von -1,5 bis -0,5 Mio. EUR. Diese Einschätzung spiegelt die Herausforderungen wider, die durch die Sschwankenden Umsatzerlöse sowie die Notwendigkeit fortlaufender Anpassungen entstehen. Wir werden unsere strategischen Initiativen verstärkt darauf ausrichten, die Resilienz unseres Unternehmens zu verbessern, indem wir unsere Kostenstruktur weiter optimieren und neue Marktchancen identifizieren. Gleichzeitig ist es essenziell, fexibel auf Veränderungen in der Marktumgebung zu reagieren, um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Mit der strategischen Ausrichtung und dem vorhandenen Knowhow ist die Molex Elektronik GmbH gut positioniert, um die sich bietenden Wachstumschancen künftig wahrnehmen zu können.
Ettlingen, 04.11.2024 Molex
Elektronik GmbH
Martin
Buss
Henry
Fürniß
Frank
Homann
Andreas
Vogt
Eindhoven, 18. November 2024 Molex Foreign Investment S.a.r.l., John
Jeka
Olivier
Ferres
Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt. |
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Molex Elektronik GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Grashofstr. 17
76275 Ettlingen - Handelsregister
- HRB 709854, Mannheim
- Eintragungsdatum
- 17. Juni 1998
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften - Unternehmenszweck
- der Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen sowie die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von elektronischen Bauteilen einschließlich elektronischen Verbindungssystemen. Darüber hinaus kann die Gesellschaft alle gesetzlich zulässigen Geschäfte betreiben, die ihr förderlich sind oder sein können.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 77,2 % 79,28 Mio
- Anlagevermögen 22,7 % 23,34 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 35,8 k
- Eigenkapital 84,9 % 87,19 Mio
- Verbindlichkeiten 11,1 % 11,38 Mio
- Rückstellungen 4,0 % 4,09 Mio
Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Sonstige betriebliche Erträge 66,5 % 80,05 Mio
- Umsatzerlöse 20,0 % 24,10 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 11,1 % 13,36 Mio
- Bruttoergebnis vom Umsatz 1,3 % 1,62 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,0 % 1,26 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 75,2 % 79,44 Mio
- Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 21,3 % 22,48 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 2,4 % 2,59 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,0 % 1,09 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 37,4 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 18,1 k
- Ergebnis nach Steuern 13,13 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 13,11 Mio
GuV-Daten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Andreas Vogt
seit 2023 Geschäftsführer
-
Martin Walter Buss
seit 2013 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Molex Foreign Investments I S.à r.l. LUX 100,0 % 50k DEM
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- Molex CVS Bochum GmbH GmbH 100,0 %
- Molex Deutschland GmbH GmbH 100,0 %
- Molex Connectivity GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2025
-
17.09.
Austritt einer PositionHenry Albert Peter Fürniß · Geschäftsführer
-
17.09.
Austritt einer PositionFrank Homann · Geschäftsführer
- 2023
-
26.07.
Eintritt eines MitgliedsF**** H***** · Geschäftsführer
-
26.07.
Eintritt eines MitgliedsAndreas Vogt · Geschäftsführer
- 2014
-
17.12.
Austritt einer PositionG***** B**** · Geschäftsführer
-
17.12.
Eintritt eines MitgliedsH**** F***** · Geschäftsführer
-
18.11.
SatzungsänderungMolex Elektronik GmbH
-
03.01.
NamensänderungMolex Elektronik GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- molex.com AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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