mycs GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 20201. Grundlagen des Unternehmens Die mycs GmbH (im Folgenden MYCS) ist im Handelsregister unter HR 159787 B, Amtsgericht Charlottenburg eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Waren aus Holz, Metall, Leder, Stoffen und Kunststoffen, die Lizensierung solcher Produkte und diesbezüglicher Vertriebskanäle sowie Beratungsleistungen in Bezug auf die genannten Produkte. Der Firmensitz in Berlin umfasst die Geschäftsführung, die Finanz- und Personalabteilung, sowie Marketing, Kundenservice und die Software-Entwicklung. Zudem betreibt MYCS Vertriebsgesellschaften in Frankreich, in der Schweiz und in UK, sowie eine Einkaufsgesellschaft in Polen, wo sich auch das Warenlager von MYCS befindet. Das Unternehmen besteht seit 2014 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 71 Angestellte beschäftigt. Das Geschäftsmodell von MYCS ist der Verkauf selbst entwickelter modularer Möbel mittels eines selbst entwickelten Online-Konfigurators. Die Herstellung der Module erfolgt in Möbelmanufakturen in Europa. Die Module werden in das von der Tochtergesellschaft MYCS Sp. z o.o. betriebene Lager in Polen transportiert und dort für Kundenbestellungen der Vertriebsgesellschaften kommissioniert. Die Lieferung an die Endkunden erfolgt über externe Möbelspeditionen. Neben dem Vertrieb über die Website www.mycs.com betreibt MYCS Showrooms in Deutschland (Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart), sowie über Tochtergesellschaften in Zürich und in Paris. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen 2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2020 Laut statistischem Bundesamt ist die deutsche Wirtschaft in 2020 wegen Covid-19 um 4,9% geschrumpft, das erste Jahr nach zehn Jahren in Folge mit Wachstum. 2.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2020 nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 4,1% sowie nominal (nicht preisbereinigt) 5,3% mehr umgesetzt als im Jahr 2019. Der Möbelmarkt in Deutschland ist im Jahr 2020 mit einem Bruttoumsatz von 34,5 Mrd. € leicht gewachsen (Quelle: Statista). Für den Onlinehandel mit Möbeln in Deutschland wurde für das Jahr 2020 ein Wachstum von ca. 18% geschätzt (Quelle: IFH). 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft In den nachfolgenden Absätzen erfolgt die Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage unter Einbeziehung bedeutender finanzieller Leistungsindikatoren. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt nach Umsatz und Jahresergebnis unter Berücksichtigung der Liquiditätserfordernisse. 3.1. Ertragslage Das Unternehmen verfolgte im Jahr 2020 weiterhin die Strategie mit über 50% zu wachsen sowie Kostenpositionen zu stabilisieren oder zu senken. Wie im Vorjahr konnte der Umsatz erneut erhöht werden und stieg um 64% auf insgesamt 26,5 Mio. EUR. Die Verkäufe stiegen um ca. 80%. Da der Anstieg in den letzten beiden Monaten überproportional hoch war, wurde ein höherer Anteil als 2019 erst im Folgejahr als Umsatz realisiert. Die aktivierten Eigenleistungen beinhalten Entwicklungskosten für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände, welche in etwa 80% der internen IT Kosten entsprechen. Insgesamt beträgt der aktivierte Betrag 1,7 Mio. EUR, wovon 0,8 Mio. EUR durch die Tochtergesellschaften in Frankreich und Polen erbracht wurden. Bis Ende 2020 wurden 6,0 Mio. EUR aktiviert. Davon betreffen 5,1 Mio. EUR Projekte, die bis Ende 2020 fertiggestellt wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Erträge aus Weiterberechnungen verauslagter Marketing- und Logistikkosten an verbundene Unternehmen, die etwa im gleichen Maß wie das Geschäftsvolumen (Verkäufe) der Tochtergesellschaften anstiegen. Nach 16% Einsparungen im Vorjahr bei Personalkosten sanken die Personalkosten trotz gleichbleibender Personalstärke noch einmal deutlich um 14%. Andere nicht variable Kosten stiegen unterproportional zur Geschäftsentwicklung um 49%. Die variablen Kosten (Wareneinsatz +64%, Logistik + 869%, Marketing - +71%, sowie Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen - +91%, bereinigt um weiterberechnete Finanzierungskosten von MYCS Furniture Ltd. +49%) entwickelten sich leicht unterproportional in Relation zum Geschäftsvolumen (Umsatz bzw. Verkäufe). Die Abschreibungen stiegen durch die Fertigstellung von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen um TEUR 367. Von den Abschreibungen entfallen TEUR 502 (Vorjahr TEUR 126) auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 64% (+ 6,0 Mio. EUR) auf 15,3 Mio. EUR. Wesentliche Faktoren sind der Anstieg der Marketingkosten - unterproportional zur Entwicklung der Verkäufe - um 71% (+ 4,3 Mio. EUR) auf 10,3 Mio. EUR, sowie der Anstieg der übrigen Kosten unterproportional zur Geschäftsentwicklung. Kosteneinsparungen bei variablen Kosten konnten aufgrund von Covid-19 nicht im geplanten Umfang realisiert werde. Der Jahresfehlbetrag ist dadurch um 2,8 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Die Umsatzrentabilität konnte dagegen von -41% auf -36% verbessert werden. Der Zinsaufwand verdoppelte sich durch zusätzliche Fremdfinanzierung von 0,4 Mio. EUR auf 0,8 Mio. EUR. Insgesamt wurde die Planung bei Verkäufen und Umsatz übertroffen, wobei der Fokus auch wegen Corona auf Wachstum und nicht auf Erhöhung der Profitabilität lag. Dennoch wurde die EBITDA-Marge gegenüber dem Vorjahr verbessert. 3.2. Finanzlage Die liquiden Mittel am Ende des Geschäftsjahres 2020 betrugen 1,2 Mio. EUR (Vj. 0,4 Mio. EUR). Der Cash Flow betrug insgesamt + 0,9 Mio. EUR. Der operative Cashflow verbesserte sich mit -1,3 Mio EUR um 4,8 Mio EUR gegenüber dem Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit mit -1,6 Mio. EUR enthält im Wesentlichen den Anteil der französischen Tochtergesellschaft an den selbsterstellen immateriellen Vermögensgegenständen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt mit +3,8Mio. EUR nahezu auf dem Vorjahresniveau. Er enthält Kapitalerhöhungen von 3,7 Mio. EUR. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um 51% auf 20,6 Mio. EUR. Darin sind die folgenden wesentlichen Veränderungen enthalten: Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände stiegen um 1,2 Mio. EUR auf 5,4 Mio. EUR (+ 29 %, davon 0,9 Mio. EUR in Entwicklung) und beinhalten selbsterstellte Software zur Optimierung der User Experience und der Supply Chain, die von der gesamten Unternehmensgruppe genutzt werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich durch das Wachstum um 0,1 Mio. EUR (+ 87 %). Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden durch den Ausgleich von Salden mit den Tochtergesellschaften um 1,8 Mio. EUR (- 46%) reduziert. Das Eigenkapital ist negativ mit -5,6 Mio. EUR. Dies ist das Ergebnis einer unterjährigen Kapitalerhöhung um 3,7 Mio. EUR sowie des Jahresfehlbetrages von 9,4 Mio. EUR. Die Rückstellungen erhöhen sich leicht um 6%, wobei der Rückgang der Personalkostenrückstellungen teilweise durch eine neu gebildete Gewährleistungsrückstellung kompensiert wird. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten steigen um durch Neuaufnahme eines Bankdarlehens um 0,9 Mio. EUR (84%) an. Erhaltene Anzahlungen stiegen überproportional zum Wachstum um 4,6 Mio. EUR (+ 190%), da wegen der Auftragseingänge zum Ende des Jahres ein größerer Anteil als im Vorjahr erst im Folgejahr ausgeliefert wurde. Der Anstieg der Lieferantenverbindlichkeiten liegt mit + 1,1 Mio. EUR (+ 52%) unterhalb der Geschäftsentwicklung. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken wie die Forderungen durch den Ausgleich von Soll- und Habensalden mit den Tochtergesellschaften um 1,4 Mio. EUR (- 38%). Der Anstieg der Sonstigen Verbindlichkeiten um 1,7 Mio. EUR (+ 45%) resultiert im Wesentlichen aus höherer Finanzierung (+ 0,7 Mio. EUR, +21%) und einer Zunahme der Umsatzsteuerverbindlichkeit (+0,8 Mio. EUR, + 197%). 4. Investitionsvorhaben Das zusätzliche Eigen- und Fremdkapital wird MYCS in den kommenden 12 Monaten in weiteres Wachstum investieren. Dabei geht es neben dem Invest in die Operations. 5. Risiko- und Chancenbericht 5.1. Chancen MYCS bieten sich verschiedene Opportunitäten, um das Geschäftsmodell in den kommenden Jahren durch Investitionen in Wachstum in bestehenden und neuen Märkten sowie über neue Produkte und Technologie voranzutreiben. Auch die Stärkung des Onlinehandels während und nach der Covid-19-Krise bietet Chancen, die MYCS helfen werden, die ambitionierten Wachstums- und Profitabilitätsziele zu erreichen. Marktwachstum Der Markt hat in sich in den vergangenen Monaten im Jahr 2020 sehr dynamisch entwickelt. Der Anteil des Online-Möbelhandels am gesamten Möbelmarkt in Deutschland wird für 2020 auf ca. 18% geschätzt. Es wird erwartet, dass dieser Anteil bis 2024 auf 25% steigt. (Quelle VDM). Mit dem Lockdown und der Schließung der Offline-Märkte und auch der Öffnung unter Auflagen leidet dieser Teil des Marktes an Umsatzverlusten. Ein Teil der Kunden, die normalerweise in Offline-Märkten Möbel kaufen würde, hat nun zum ersten Mal online Möbel gekauft, was zu einem Wachstum im Online-Möbelmarkt geführt hat, an dem MYCS im Jahr 2021 partizipiert hat. Trotz der veränderten Rahmenbedingungen im Jahr 2022 stellen Investition in langlebige Konsumgüter wie Möbel gerade in Zeiten hoher Inflationsraten eine wertstabile Anlage dar, und dem eigenen Zuhause komme in unsicheren Zeiten eine herausragende Bedeutung zu. Erhöhung der Markenbekanntheit Durch eine geplante Erhöhung der Markenbekanntheit durch Investitionen in Marketing-Kanäle, welche der Markenbekanntheit dienlich sind, kann MYCS mittelfristig seine Marketingkosten senken und die Abhängigkeit zu klassischen Performance-Marketingkanälen, wie z.B. CPC-Kanälen, verringern. Erhöhung der Marketing-Effizienz Mycs wird weiter in die Erhöhung der Marketing-Effizienz investieren, u.a. durch den Ausbau des CRM und die weitere SEO-Optimierung. Hierdurch können die geplanten Marketing-Ausgaben effizienter eingesetzt und die Customer Acquisition Cost reduziert werden. 5.2. Risiken Im Folgenden werden wesentliche Risiken dargestellt, welche die Entwicklung von MYCS negativ beeinflussen könnten. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2021 und 2022 hat sich die finanzielle und wirtschaftliche Situation der MYCS GmbH verschlechtert. Die ersten eingeschränkten oder vorübergehenden Öffnungsschritte im März brachten aber gute Impulse. Letztlich hat sich im Jahr 2021 die Situation für die deutsche Möbelindustrie stabilisiert und der Umsatz legte sogar um rund 2% zu. Für das Jahr 2022 wird ein Umsatzplus aufgrund von Preiseffekten erwartet bei jedoch anhaltenden Kostendruck und andauernden Materialengpässen. Bis zum Ende des dritten Quartals im Jahr 2022 konnte der Umsatz preisgetrieben um mehr als 10% in der deutschen Möbelindustrie gesteigert werden allerdings hat sich die Nachfrage aufgrund des eingetrübten Konsumklimas spürbar abgeschwächt. (Quelle: VDM). Dies führt bei der MYCS GmbH, sowie auch in der gesamten Möbelbranche weiterhin zu einer unsicheren Situation. Es lässt sich nur schwer abschätzen, wie sich die staatlichen Entlastungspakete zur Abfederung der stark gestiegenen Energiekosten auf die Konsumstimmung auswirken werden. Die Material- und Energiepreise befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau, die Lieferketten sind nach wie vor fragil und die Auftragslage hat sich spürbar eingetrübt. Bisher ist MYCS das eins der wenigen Unternehmen, das ein breites Spektrum an selbst entwickelten, modularen Möbel mittels Online-Konfiguratoren vertreibt. Allerdings versuchen neue Wettbewerber oder bestehende Wettbewerber das Geschäftsmodell von MYCS zu kopieren. Mit jedem Jahr, das MYCS auf dem Markt ist, steigen die Eintrittsbarrieren für neue Player, die das Geschäftsmodell kopieren wollen. Auch wenn es dazu käme, dass erste Wettbewerber das Geschäftsmodell von MYCS kopieren würden, ist der Möbelmarkt groß genug für mehr als ein erfolgreiches Unternehmen in diesem Segment - somit ist dieses Risiko für MYCS in den Auswirkungen nicht gravierend zu bewerten. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko stellt weiterhin das weltweit verbreitete Corona-Virus im Jahr 2021 und 2022 und vermutlich auch darüber hinaus dar. Zum jetzigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass die Welt versuchen muss mit dem Virus zu leben. Die Einschränkungen werden sukzessive weniger werden. Dennoch sind erneute temporäre Lockdowns oder Zulassungsbeschränkungen für den Einzelhandel im Winter nicht auszuschließen. Von diesen möglichen Schließungen und Beschränkungen wären unsere Showrooms betroffen. Ein geringes Risiko ergibt sich dadurch, dass die Nachfrage nach den Produkten nachlassen könnte. Aufgrund von finanziellen Einschränkungen könnte die Nachfrage bei den privaten Kunden zurückgehen und mögliche Investitionen in Möbel verschoben werden. Zudem können die schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verlängerten Lieferzeiten führen. Daher besteht ein mittleres Risiko in Bezug auf Lieferschwierigkeiten von Herstellern. Dies könnte zu einem geringeren Umsatz und in der Folge zu einer erhöhten Kundenunzufriedenheit führen. Ein hohes Risiko besteht in höheren Materialkosten. In den Jahren 2021 und 2022 gab es eine massive Verteuerung nahezu aller Materialien und Vorprodukte zur Möbelherstellung. Als Gegenmaßnahme wird die Verteuerung der Vorprodukte an den Endkunden weitergegeben, sodass die Endkundenpreise der Möbel steigen. In der Folge ergibt sich ein mittleres Risiko dafür, dass sich einige Kunden die Möbel nicht mehr leisten können. Aus finanzwirtschaftlicher Sicht besteht für die MYCS GmbH ein erhöhtes Risiko. Die Geschäftsaktivitäten der MYCS GmbH findet überwiegend in EUR statt. Allerdings werden ein Teil des Einkaufs (weniger als 10%) in PLN abgewickelt. Eine Erstarkung des polnischen Zloty um 10% würde zu höheren Kosten von <1% in der polnischen Tochtergesellschaft führen, die dann über die Verrechnungspreise an die deutsche MYCS GmbH weitergegeben werden müssten. Insgesamt bestehen jedoch nur sehr geringe Risiken aus Wechselkursschwankungen. Die Gesellschaft befindet sich in einer angespannten Liquiditäts- und Ertragssituation. Das für 2021 eingeplante Umsatzwachstum bzw. die Steigerung des Auftragseingangs konnten nicht erreicht werden, so dass sich die Situation der Gesellschaft verschärft hat. Nach weiteren Kapitalmaßnahmen im Jahr 2021 in Höhe von 24,7 Mio. EUR und im Jahr 2022 bis Ende Mai in Höhe von 7,5 Mio. EUR kam es durch zu einem Gesellschafterwechsel. Wir verweisen hierzu auf die Angaben zu den Ereignissen nach dem Abschlussstichtag im Anhang. Im Zuge des Gesellschafterwechsels erfolgt eine Neuausrichtung der Gesellschaft in der Form, dass alle verschiedene strategischen Optionen evaluiert werden und das Geschäftsmodell der MYCS angepasst wird. Im Rahmen dieser Anpassung sind folgende Maßnahmen im ersten Quartal 2023 geplant: - Schließung des Lagers in Polen; die Möbel werden danach direkt vom Lieferanten an die Kunden geliefert - Weitere Kostensenkungs- und Personaleinsparungsmaßnahmen Des Weiteren wurden zum einem bereits im Rahmen des Gesellschafterwechsel Schuldenschnitte mit den größten Gläubigern vereinbart und zum anderen nach Übernahme der Anteile auch Gespräche mit den verbliebenen Gläubigern geführt, so dass für das Budget 2023 davon ausgegangen wird, dass keine finanziellen Mittel für Altschulden in Form von laufenden Rückzahlungen oder Zinsen notwendig sind. Entsprechend der gesamtwirtschaftlichen Situation und auch den Optimierungsmaßnahmen, die auch das Marketingbudget betreffen, geht die Gesellschaft daher für 2023 trotz Preiserhöhungen von einem rückläufigen Umsatz aus. Es besteht das Risiko, dass die Umsätze noch weiter hinter den Erwartungen zurückbleiben oder ungeplante Kostensteigerungen nicht entsprechend kompensiert werden können. Ebenso können die geplanten Optimierungsmaßnahmen teurer werden. Solche Entwicklungen können entsprechende negative Folgen auf die Zahlungsströme der Gesellschaft haben und einen zusätzlichen Liquiditätsbedarf auslösen. Auf Basis ihrer mittelfristigen Vermögens- Finanz- und Ertragsplanung geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass in dem Zeitraum bis Ende des Jahres 2023 zusätzlicher Kapitalbedarf zur Aufrechterhaltung der Liquidität und der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft notwendig wird. Für diesen zusätzlichen Kapitalbedarf ist in der Planung ein entsprechender Ausgleich durch die Gesellschafter berücksichtigt. 6. Prognosebericht Das Marktwachstum des Onlinehandels mit Möbeln wurde durch die COVID-19 Krise noch weiter verstärkt. Es wird erwartet, dass der Umsatz von 2017 bis 2025 um 94% steigen wird (Quelle: Statista.de). Auch bei MYCS hatte die Situation zu überwiegend positiven Auswirkungen und einem höher als geplanten Umsatzwachstum geführt. So gab es bei der MYCS in den Monaten Januar und Februar 2021 eine Steigerung von über 100% der Verkäufe gegenüber dem Vorjahr. Die von MYCS für 2021 geplanten Investitionen in Produktentwicklung, Technologieentwicklung, Showrooms und Marketing weisen zudem auf eine deutliche Umsatz- und Profitabilitätssteigerung gegenüber den Vorjahren hin. MYCS geht von einem mittleren zweistelligen prozentualen Umsatzwachstum für das Gesamtjahr 2021. Mit der angestrebten Kapitalerhöhung soll neben der technologischen Weiterentwicklung das weitere Wachstum auch in neuen Ländern und mit neuen Produkten finanziert werden. Im Zeitablauf hat sich jedoch gezeigt, dass im Jahr 2021 zwar die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20% gesteigert werden konnten, allerdings hat sich die Ergebnissituation durch überproportional gestiegene Kosten verschlechtert. Für das Jahr 2022 zeichnet sich ab, dass die Umsätze trotz Preiserhöhungen nicht gesteigert werden können im Vergleich zu 2021 und das Jahresergebnis weiterhin negativ ausfällt. Die geplanten Umsätze für 2023 sind aufgrund des eingetrübten Konsumklimas im Zuge der hohen Inflation leicht rückläufig (-5%) im Vergleich zu 2022. Die seit dem Gesellschafterwechsel im Juni 2022 vorangetriebene Neuausrichtung der Gesellschaft mit den geplanten Änderungen des Geschäftsmodells und den Optimierungsmaßnahmen werden sich erst zum Ende des Geschäftsjahres 2023 positiv auswirken (=positives Monatsergebnis), so dass auch für das Jahr 2023 mit einem negativen Jahresüberschuss gerechnet wird, der jedoch deutlich geringer ausfällt als in den Vorjahren. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Nummer HRB 159787 in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Die Gesellschaft befindet sich in einer angespannten Liquiditäts- und Ertragssituation. Sollte sich das geplante Umsatzwachstum bzw. die Steigerung des Auftragseingangs in den Folgejahren nicht wie geplant einstellen und die Ertragslage sowie der operative Cashflow weiterhin negativ bleiben, werden weitere Finanzierungsmaßnahmen zur Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft notwendig. Auf Basis ihrer mittelfristigen Vermögens-, Finanz- und Ertragsplanung geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass in dem Zeitraum bis Ende des Jahres 2023 zusätzlicher Kapitalbedarf zur Aufrechterhaltung der Liquidität und der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft notwendig wird. Für diesen zusätzlichen Kapitalbedarf ist in der Planung ein entsprechender Ausgleich durch die Gesellschafter berücksichtigt. Wir weisen auf die weiteren Ausführungen im Lagebericht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für weitere Ausführungen wird auf den Abschnitt 3.3 im Lagebericht verwiesen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände im Bau wurden mit den direkten Entwicklungskosten zuzüglich eines Gemeinkostenaufschlages angesetzt. Gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB werden die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände über einen typisierten Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert oder ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen wurden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte nach § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 wird im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Jahresabschluss als Anlage beigefügt ist. Die Gesellschaft weist per 31. Dezember 2020 selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 5.360.562,00 aus. In Höhe der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 49.472,21 (Vorjahr: Euro 46.472,21). Eigenkapital Zum Bilanzstichtag liegt ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von Euro 5.637.738,25 vor. Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen Die Entwicklung der Rückstellungen setzt sich wie folgt zusammen:
Latente Steuern Durch die Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in der Handelsbilanz unterscheiden sich das handelsrechtliche und das steuerrechtliche Jahresergebnis. Da in den Folgejahren die Steuerbilanz einen entsprechenden höheren Gewinn ausweisen wird, müsste eine Rückstellung für passive latene Steuern im Berichtsjahr gebildet werden. Dies unterbleibt jedoch aufgrund der deutlich übersteigenden steuerlichen Verlustvorträge zum Bilanzstichtag. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 5 HGB:
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Angaben und Erläuterung zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige Pflichtangaben Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 5.360.562,00 Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 2.022.040,44 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis in Höhe von Euro -9.402.068,14 wird auf neue Rechnung in das Folgejahr vorgetragen. Namen der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der mycs GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der mycs GmbH, Berlin, einbezogen (kleinster und größter Kreis), der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug 71 (Vorjahr: 70). Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt Euro 41.500,00. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2020 beeinflusst die weltweite Corona-Pandemie sowie der Krieg in der Ukraine mit den verschiedenen Folgen die Wirtschaft in den Jahren 2021, 2022 und darüber hinaus. Zu diesen Auswirkungen wird im Lagebericht Stellung genommen. Im Zuge der angespannten Liquiditätssituation der Gesellschaft wurden im Jahr 2021 Kapitalmaßnahmen von 18,0 Mio. EUR durchgeführt. Das Eigenkapital wurde hierbei mit 3 Mio. EUR durch eine Kapitalerhöhung im November 2021 gestärkt, der Rest wurde Fremdkapitalgeber zur Verfügung gestellt. Im Geschäftsjahr 2022 flossen der Gesellschaft nochmal 5,0 Mio. EUR Fremdkapital von existierenden Fremdkapitalgebern und Gesellschaftern bis Ende Mai zu. Mit notariellem Vertrag vom 9./10. Juni 2022 hat die MAURITIUS 228. Vermögensverwaltungs GmbH (in Zukunft: ConPlacard GmbH) registriert im Handelsregister Köln unter HRB 110794 mit Sitz in Bergisch Gladbach (in Zukunft: Köln) (Geschäftsadresse: Breslauer Platz 4, 50668 Köln) sämtlich Anteile an der MYCS zum Nennwert erworben. Die Übernahme der Geschäftsanteile und Fortführung der MYCS-Geschäftsaktivitäten kam nur unter Zugeständnissen der Gläubiger zustande, womit die Gesellschaft von Tilgung- und Zinszahlungen entlastet wurde. Der Gesellschaft flossen danach in Form von Gesellschafterdarlehen der ConPlacard GmbH weitere 6,6 Mio. EUR an finanziellen Mitteln zu. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 3. Mai 2023 Christoph Jung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.05.2023 festgestellt. |
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mycs GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
- 10243 Berlin
- Handelsregister
- HRB 159787, Charlottenburg (Berlin)
- Eintragungsdatum
- 9. Mai 2014
- Branche
-
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von keramischen Erzeugnissen, Glaswaren, Holzwaren a. n. g., sowie Flecht- und Korbwaren
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Rohholz, Holzhalbwaren und Bauelementen aus Holz - Unternehmenszweck
- Der Handel mit Waren aus Holz, Metall, Leder, Stoffen und Kunststoffen, die Lizensierung solcher Produkte und diesbezüglicher Vertriebskanäle sowie Beratungsleistungen in Bezug auf die genannten Produkte.
Finanzen
Bilanz
2020- Anlagevermögen 43,8 % 9,02 Mio
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 27,4 % 5,64 Mio
- Umlaufvermögen 26,9 % 5,53 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,9 % 387,8 k
- Verbindlichkeiten 97,8 % 20,13 Mio
- Sonstige Rückstellungen 2,2 % 447,0 k
- Eigenkapital 0,0 % 0
Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2020- Umsatzerlöse 82,9 % 26,39 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 12,1 % 3,86 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 2,9 % 928,2 k
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,7 % −529,3 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 139,1 k
- Materialaufwand 51,5 % −20,69 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 38,0 % 15,29 Mio
- Personalaufwand 8,5 % 3,40 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,0 % −813,3 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 2
- Gesamtleistung 27,32 Mio
- Ergebnis nach Steuern −9,40 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −9,40 Mio
GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Christoph Paul Jung
seit 2014 Geschäftsführer
-
Piotr Pawel Siudak
seit 2023 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- ConPlacard GmbH DEU 100,0 % 76k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Historie
- 2024
-
19.04.
Insolvenzverfahren eröffnetmycs GmbH
-
23.02.
Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnetmycs GmbH
-
23.02.
Zustimmungsvorbehalt angeordnetmycs GmbH
- 2023
-
20.12.
Änderung der VertretungsbefugnisPiotr Pawel Siudak · Geschäftsführer
-
20.12.
Berichtigung personenbezogener DatenPiotr Pawel Siudak · Geschäftsführer
-
19.10.
Satzungsänderungmycs GmbH
-
19.10.
Änderung der VertretungsbefugnisPiotr Pawel Siudak · Geschäftsführer
-
13.07.
Eintritt eines MitgliedsPiotr Pawel Siudak · Geschäftsführer
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2020 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss ↓
- 2019 Jahresabschluss
- 2018 Jahresabschluss
- 2017 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2020
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- mycs.com AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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