![]() Neumann Gruppe GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Neumann Gruppe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Neumann Gruppe GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Neumann Gruppe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die in Abschnitt „A.4.3 Andere nicht finanzielle Leistungsindikatoren“ des Lageberichts enthaltenen Informationen haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannten Informationen in Abschnitt „A.4.3 Andere nicht finanzielle Leistungsindikatoren“ des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob diese Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 16. Mai 2025 EY GmbH & Co. KG Berg, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024I. Allgemeine Angaben 1. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen / Registerinformationen Die Neumann Gruppe GmbH, Hamburg, (im Folgenden NGHH oder Gesellschaft genannt) hat ihren Sitz in Hamburg und ist dort beim Amtsgericht im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 66888 eingetragen. Der Gesellschaftsvertrag wurde am 2. Januar 1998 geschlossen und zuletzt am 19. August 2020 geändert. 2. Anwendung des HGB Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Bei der Aufstellung des Anhangs wird von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten an dieser Stelle gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss ist nach Ergebnisverwendung aufgestellt worden. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wird zusätzlich außerplanmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, sofern eine dauerhafte Wertminderung vorliegt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Soweit erforderlich werden Abschreibungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Auszahlungen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Gutachten (Projected Unit Credit Verfahren) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Sie decken die Verpflichtungen gegenüber allen Anspruchsberechtigten ab. Zum Bilanzstichtag bestanden insgesamt dreiundzwanzig Pensionszusagen an sieben aktive und sechzehn ausgeschiedene Mitarbeiter. Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,90% p.a. (Vorjahr: 1,82% p.a.) verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,00% p. a. (Vorjahr: 2,00% p.a.) berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die derivativen Finanzinstrumente werden einzeln nach allgemein anerkannten Bewertungsverfahren bewertet. Devisenterminkontrakte werden mit dem Terminkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Optionen erfolgt mittels Optionspreismodellen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge erfolgt mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des zu erwartenden Abbaus der Differenzen. Eine Abzinsung der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung erfolgt nicht. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Einzahlungen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Ersterfassung zum Referenzkurs „Bloomberg Rates, New York 17:00 Uhr“ im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag bestehende Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs bewertet und sich ergebende Kursgewinne und -verluste werden erfolgswirksam gebucht. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Kursgewinne nicht berücksichtigt gem. § 256a HGB. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024 aus der Anlage zu diesem Anhang. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 2.003 als Anlagen in Bau aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr im Rahmen eines IT Projektes Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.567 an, von denen TEUR 2.003 kapitalisiert werden konnten. Die Nutzungsdauer von selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten beträgt 5 Jahre. Für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird eine Nutzungsdauer von 5 zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer von Einbauten in Gebäuden beträgt 10 Jahre, von anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 13 Jahre, von geringwertigen Wirtschaftsgütern (Sammelposten) 5 Jahre. Die Anteile an verbundenen Unternehmen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB betreffen folgende Unternehmen:
Die Angaben beruhen auf den (zum Teil ungeprüften) Jahresabschlüssen der Gesellschaften zu den oben angegebenen Stichtagen. Die Angaben bei den ausländischen Gesellschaften basieren auf nach IFRS erstellten Abschlüssen. Die Fremdwährungsbeträge wurden zu Kursen vom 31. Dezember 2024 in EUR umgerechnet. Am 12. Dezember 2024 wurde das genehmigte und eingezahlte Stammkapital der Neumann Gruppe Asia Pte. Ltd., Singapur, um TUSD 19.000 auf insgesamt TUSD 40.000 erhöht. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 ergibt sich somit ein zum Stichtagskurs umgerechnetes Stammkapital der Neumann Gruppe Asia Pte. Ltd, in Höhe von TEUR 38.632. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Lediglich die Forderungen aus Mitarbeiterdarlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 28) haben eine Restlaufzeit über 1 Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten, wie auch im Vorjahr, keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung aus Steuern in Höhe von TEUR 3.518 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.
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Vor Ergebnisabführung/Verlustübernahme 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 30.000 und ist voll eingezahlt. Die Geschäftsanteile am Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 werden, wie auch im Vorjahr, allein von der Familienstiftung David M. Neumann, Hamburg, gehalten. Der im Geschäftsjahr 2024 entstandene Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 10.973 (Vorjahr: TEUR 39.723) wurde vollständig in den Gewinnvortrag eingestellt. In Höhe von TEUR 2.612 (Vorjahr: TEUR 1.185) ergibt sich aus den Aktivierungen selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Gewinnausschüttungssperre. 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden Pensionsverpflichtungen, die durch an die Berechtigten abgetretene Rückdeckungsversicherungen in voller Höhe gesichert sind. Angaben zur Verrechnung von Schulden und Planvermögen ergeben sich nach § 246 Abs. 2 HGB und § 285 Nr. 25 HGB wie folgt:
Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Gutachten angesetzt unter Berücksichtigung der sich aus den Rückdeckungsversicherungen ergebenden Ansprüche. Ein positiver Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich im Geschäftsjahr nicht, da der Erfüllungsbetrag, der sich bei einer Diskontierung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, den oben genannten Erfüllungsbetrag unterschreitet. Somit bestehen im Geschäftsjahr diesbezüglich keine ausschüttungsgesperrten Beträge. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Tantieme in Höhe von TEUR 1.975 (Vorjahr: TEUR 1.387) sowie für Zinsabgrenzungen, ausstehende Eingangsrechnungen, Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses gebildet. 6. Verbindlichkeiten Die Gesellschafterdarlehen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten, wie auch im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten in Höhe von TEUR 4.571 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre (Vorjahr: TEUR 4.571) sowie in Höhe von TEUR 3.429 (Vorjahr: TEUR 4.571) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Pfandrechte und sonstige Sicherheiten für Haftungsbeträge wurden nicht bestellt. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten u.a. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen in Höhe von TEUR 10.658 (Vorjahr: TEUR 5.932), Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 362) und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 307). 7. Passive latente Steuern Passive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus der Anwendung von steuerlichen Wahlrechten bei den Organgesellschaften sowie gegenläufig aktive latente Steuern aus einem steuerrechtlich bestehenden Verlustvortrag, der voraussichtlich innerhalb von fünf Jahren zu einer Steuerentlastung führen wird. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 15,8% für die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag und von 16,5% für die Gewerbesteuer zugrunde gelegt.
III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 23.603 (Vorjahr: TEUR 17.430) enthalten vor allem Erträge aus Serviceleistungen sowie Prämienrückerstattungen aus Versicherungen für Tochtergesellschaften. 2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, Miet- und Raumkosten, Bankgebühren und IT-Kosten. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Veränderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthält einen Zinsanteil in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 7). 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Es werden im Wesentlichen Aufwendungen aus ausländischer Quellensteuer TEUR 129 (Vorjahr: TEUR 53), Gewerbesteuer TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4.722), Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlags TEUR 541 (Vorjahr: TEUR 2.160) erfasst. Für die latenten Steuern ergibt sich ein Ertrag i. H. v. TEUR 2.366 (Vorjahr: Aufwand TEUR 3.149). Die Neumann Kaffee Gruppe fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung („Pillar 2“). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes („MinStG“) in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15 % aufweist. Die Tochtergesellschaften können auch im Rahmen der nationalen Ergänzungssteuer eine Mindeststeuer in den ausländischen Jurisdiktionen schulden. Auf der Grundlage der CbCR-Safe-Harbour-Vorschriften (§ 84 MinStG) wird der Konzern in den meisten Ländern im Jahr 2024 voraussichtlich nicht steuerpflichtig sein. Die Ausnahmen bildet nur das Land Honduras, wo nach aktueller Berechnung ein zusätzlicher laufender Steueraufwand in Höhe von 541 Tausend Euro zu erwarten ist. Für die sogenannte Top-Up Tax wurde auf Ebene der Neumann Gruppe GmbH eine Rückstellung gebildet. IV. Haftungsverhältnisse Die NGHH und eine Gruppe von Banken haben am 26. Oktober 2012 einen Rahmenkreditvertrag (Master Credit Agreement) abgeschlossen, der den internationalen Standards der „Loan Market Association“ (LMA) entspricht. Dieser Vertrag wurde zuletzt am 26. Oktober 2024 verlängert. Unter dieser Vereinbarung wurden verschiedenen Tochter- und Enkelgesellschaften eigene Kreditlinien (Ancillary Facilitäten) in Höhe von insgesamt TEUR 2.625 (Vorjahr: TEUR 3.444) eingeräumt, für die die Gesellschaft haftet. Für Tochter- und Enkelgesellschaften wurden gegenüber Banken, Finanzdienstleistern und Behörden Zahlungsgarantien und Aval- bzw. Kreditaufträge von insgesamt bis zu TEUR 318.753 (Vorjahr: TEUR 306.292) erteilt. Aufgrund der ausreichenden Liquidität der begünstigten Gesellschaften ist mit einer Inanspruchnahme zurzeit nicht zu rechnen. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden folgende, nicht in der Bilanz angegebene finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) mit Angabe des beizulegenden Zeitwertes für derivative Finanzinstrumente (§ 285 Nr. 19 HGB): a) Devisentermingeschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen Devisenterminverpflichtungen aus:
b) Miet- und Leasingverpflichtungen Es bestehen Mietverpflichtungen für das Verwaltungsgebäude bis zum 30. April 2030 in Höhe von TEUR 13.414 (Vorjahr TEUR 15.042) sowie Leasingverträge für Kraftfahrzeuge mit einer Laufzeit bis zu vier Jahren in Höhe von TEUR 156 (Vorjahr TEUR 167). 2. Wesentliche Verträge a) Gewinnabführungsverträge Zwischen der NGHH und den nachfolgenden Gesellschaften bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge:
Danach verpflichteten sich die Gesellschaften, ihren nach den handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten gesamten Gewinn an die NGHH abzuführen. Entsprechend verpflichtet sich die NGHH, etwaige Verluste auszugleichen. Die Verträge wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Vertragspartnern unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten bzw. zwölf Monaten auf das Ende eines jeden Geschäftsjahres gekündigt werden. b) Master Credit Agreement Die NGHH und eine Gruppe von Banken haben am 26. Oktober 2012 einen Rahmenkreditvertrag (Master Credit Agreement) abgeschlossen, der den internationalen Standards der „Loan Market Association“ (LMA) entspricht. Dieser Vertrag wurde zuletzt am 26. Oktober 2024 neu gefasst und garantiert ein Finanzierungsvolumen von aktuell bis zu TUSD 1.100.000. Demnach stehen bis 2025 zugesagte Kreditlinien in ausreichender Höhe zur Verfügung. Bürgen im Rahmen dieser Vereinbarung sind die NGHH und einige ihrer Tochtergesellschaften. c) Private Placement / Bilaterale Kreditverträge / Repurchase Agreements Die NGHH kann darüber hinaus direkt oder über Tochtergesellschaften zusätzliche bilaterale Finanzierungsvereinbarungen bis zu TUSD 1.540.000 (Vorjahr TUSD 1.100.000) zur Finanzierung des Rohkaffeegeschäftes abschließen. Der NKG stehen damit Finanzierungslinien in Höhe von TUSD 2.640.000 zur Verfügung. Dies entspricht zum Stichtagskurs 31. Dezember 2024 einem Finanzierungsvolumen in Höhe von TEUR 2.549.739. 3. Mitarbeiter Im Jahr 2024 wurden durchschnittlich 151 Mitarbeitende und 22 Auszubildende (Vorjahr 116 bzw. 19) beschäftigt. Der Anstieg liegt in neuen Funktionsbereichen sowie einer Ausweitung der Dienstleistungen der NGHH begründet. 4. Geschäftsführung und Vertretung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2024 an:
Die Aufwendungen für die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Jahre 2024 TEUR 3.028 (Vorjahr: TEUR 2.807). Im Berichtsjahr sind als Prokuristen der NGHH bestellt:
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein. Die Prokuristen vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen. 5. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für die im Anhang aufgeführten Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB sind. Die Gesellschaft ist nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet und erstellt diesen freiwillig nach IFRS in Anwendung von § 315e Abs. 3 HGB. 7. Nachtragsbericht Die neuen US-Zölle haben verschiedene Auswirkungen auf das Import- und Exportgeschäft der Gruppe sowie deren Lieferketten. In einigen Fällen kann die Gruppe die zusätzlichen Importkosten an die Röstkunden weitergeben, höhere Rohkaffeepreise könnten jedoch gleichzeitig den Absatz in den USA reduzieren. Da die US-Lagerbestände aufgrund der aktuellen invertierten Marktstruktur niedrig geblieben sind, könnte es trotz Zöllen einfacher sein, auf dem Spotmarkt zu verkaufen, um die Nachfrage der Röstkunden zu decken. Auf der Exportseite sieht die Gruppe die Möglichkeit, dass die Zölle für Produkte, die typischerweise nicht in den USA angebaut werden, gelockert werden könnten und dass auch Rohkaffee von den Zöllen ausgenommen werden könnte. Bisher konnten die negativen Auswirkungen dieser Zölle in diesem Jahr ausgeglichen werden. Es gibt keine weiteren Vorfälle und Transaktionen nach dem Bilanzstichtag, die wesentliche Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss hätten. Der Einzelabschluss ist zu dem am Ende des Anhangs angegebenen Datum zur Veröffentlichung freigegeben.
Hamburg, 12. Mai 2025 Neumann Gruppe GmbH -Geschäftsführung- David M. Neumann Maren Uzarek Justin Schulze-Smidt Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024A. WIRTSCHAFTSBERICHT Gruppenstruktur 1988 wurde die Neumann Kaffee Gruppe (im folgenden auch "NKG") durch den Zusammenschluss der Unternehmen Hanns R. Neumann GmbH & Co., Hamburg, und Bernhard Rothfos AG, Hamburg, gegründet. Im Jahr 1990 wurde die Neumann Gruppe GmbH (im Folgenden auch "NGHH" oder "die Gesellschaft") als Holding- und Management-Servicegesellschaft gegründet. Heute besteht die Gruppe aus 72 operativen Einheiten in 30 Ländern, von denen 35 vollständig im Besitz der NGHH sind und bei den restlichen operativen Einheiten bestehen Mehrheitsbeteiligungen der NGHH. Die Neumann Gruppe GmbH hat ihren Sitz in Hamburg, Deutschland. Die Geschäftsräume befinden sich Am Sandtorpark 4, 20457 Hamburg. Die NGHH befindet sich in Privatbesitz. Die Anteile werden von der Familienstiftung David M. Neumann gehalten. Die NGHH als Holdinggesellschaft der NKG gibt die strategische Richtung für die Gruppe vor und fördert Synergien und Kooperationen zwischen den Gruppengesellschaften. In ihrer Rolle als Management-Service-Einheit erstellt die NGHH gemeinsam mit den Geschäftsführungen der einzelnen operativen Gesellschaften Businesspläne und setzt operative Ziele. Als Serviceeinheit ist die NGHH u.a. verantwortlich für Compliance, Corporate Responsibility und Communications, Corporate Finance und Taxes sowie für zentrale Dienst- und Beratungsleistungen wie Risikomonitoring, Finanzreporting und Controlling, Rechtsberatung, Personalwesen, Seefracht- und Versicherungsdienstleistungen weltweit. Das Kerngeschäft der NKG ist die weltweite Versorgung mit Rohkaffee. NKG ist ein wichtiger Dienstleistungspartner und Anbieter für Kaffeeproduzenten und die Kaffeeröst- und -verarbeitungsmärkte in aller Welt. Die Aktivitäten der Gruppe erstrecken sich vom Anbau bis zum Import in die Verbrauchermärkte und umfassen die gesamte Versorgungskette einschließlich Farmmanagement, Verarbeitung, Export, Import, Versand, Lagerung, Wiederaufbereitung, Mischung und Vertrieb von Rohkaffee. NKG bietet auch Marktforschungsdienste sowie kaffeebezogene kaufmännische Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen an. Strategie Die organisatorische Präsenz der NKG in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten und Verbrauchermärkten bietet die Infrastruktur für eine zuverlässige Kaffee-Lieferkette für ihre Rösterkunden. Die Exporteinheiten und Repräsentanzen der NKG haben direkten Zugang zu einem Großteil der weltweiten Rohkaffeeproduktion. Gleichzeitig bedient die NKG die Verbrauchermärkte über ihre Importhandelseinheiten, um die vielfältigen Anforderungen größerer und kleinerer Kaffeeröster mit einer umfassenden Palette von Dienstleistungen und einer großen Vielfalt an Kaffeesorten, Mischungen, Zubereitungen und Tassenprofilen zu erfüllen. Die lokale Präsenz ermöglicht es den Beschaffungs- und Vertriebsmitarbeitern, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und ein tiefes Verständnis für die Kaffeegemeinschaften in den Produktionsländern einerseits und die Konsumtrends in den Verbrauchsmärkten andererseits zu entwickeln. Das Board of Management der NKG legt die Strategie der Gruppe fest. Der NKG-Geschäftsplan, die Zuweisung von Ressourcen zu den Geschäftsbereichen, die strategische Kundensegmentierung und die NKG-Geschäftspolitik sind Teil des jährlichen Strategieüberprüfungsprozesses. Die operativen Einheiten werden von der Holding in Form von Managementleistungen in verschiedenen Funktionen unterstützt, wodurch eine enge Beziehung unter Wahrung der Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe gewährleistet wird. Die Holding weist den Geschäftseinheiten der Gruppe Ressourcen zu, begleitet den jährlichen Geschäftsplanungsprozess gemeinsam mit dem lokalen Management und monitort die Leistungsperformance der Geschäftseinheiten im Verlauf des Geschäftsjahres. A.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2024 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,1 %, während die europäische Wirtschaft Anzeichen einer moderaten Erholung nach einer Phase der Stagnation aufwies1. Die Inflation im gesamten EU-Währungsraumentwickelte sich ebenfalls rückläufig. Den Projektionen der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Dezember 2024 zufolge sank die jährliche Gesamtinflation von durchschnittlich 5,4 % im Jahr 2023 auf 2,4 % im Jahr 20242. In Deutschland ging die Inflation im Laufe des Jahres ebenfalls zurück und erreichte Ende 2024 mit 2,4 % die langfristig angestrebte Rate von 2 % knapp nicht3. Trotz dieser Stabilisierung blieb die Konsumlaune der Verbraucher gedämpft, was auf die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit zurückzuführen ist4. Im Jahr 2024 änderte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre Geldpolitik und leitete damit eine Zinswende ein. Nach einer Phase kontinuierlicher Zinserhöhungen erfolgte im September 2024 die erste Zinssenkung seit vier Jahren. Der Leitzins wurde dabei um 0,5 Prozentpunkte auf eine Spanne von 4,75 % bis 5,00 % gesenkt. Diese Entscheidung wurde durch das Abflauen der Inflationsrate auf 2,5 % ermöglicht. Diese geldpolitische Lockerung der Fed beeinflusste auch andere Zentralbanken weltweit. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England hatten bereits im Sommer 2024 ähnliche Schritte unternommen und ihre Leitzinsen gesenkt. Insgesamt markierte das Jahr 2024 somit eine bedeutende Wende in der globalen Zinspolitik, geprägt von einer Abkehr von den zuvor restriktiven Maßnahmen hin zu einer unterstützenden Geldpolitik5.
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https://germany.representation.ec.europa.eu/news/herbstprognose-2024-allmahliche-erholung-unter-widrigen-bedingungen-2024-11-15_de Für die Weltwirtschaft sieht die OECD das Wachstum für 2024 bei 3,2 % auf dem gleichen Niveau wie 2023, aber unterhalb eines Mehrjahresdurchschnitts 2013-2019 von 3,4 %. Auch die globale Inflation ist rückläufig und hat sich für die G20 Staaten von 6,1 % im Jahr 2023 auf 5,4 % in 2024 verringert6. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die kumulativen Angebotsdefizite auf dem Kaffeemarkt in den letzten drei Jahren und der daraus resultierende Abbau der Lagerbestände machten den Kaffeemarkt im Jahr 2024 anfällig für Angebotsschocks. Dies war ein wesentlicher Grund für den Anstieg der Marktpreise für Arabica- und Robusta-Coffee-Futures an den Terminbörsen um etwa 70 % im Verlauf des Kalenderjahres 2024. Die Arabica-Preise stiegen auf über 315 cts/lb, ein Niveau, das zuletzt 2011 erreicht wurde. Die klimabedingten Einschränkungen für die brasilianische Ernte verschärften sich im Jahresverlauf, und die vorherrschende Trockenheit in vielen Anbaugebieten beeinträchtigte die Ernten weiter. Die vietnamesische Ernte war in den letzten zwei Jahren ebenfalls unterdurchschnittlich, was sowohl auf Wettereinflüsse als auch auf die Bewirtschaftungsintensität der Farmen zurückzuführen war. Der erhoffte Ausgleich des Brasiliendefizits wurde jedoch durch eine anhaltend heiße Trockenzeit zunichte gemacht. Die Robusta-Preise erreichten im November parallel sogar 5.528 USD/mt. Mit der anhaltenden Trockenheit stiegen die Robustapreise im Jahresverlauf auf historische Niveaus. Diese Preisanstiege bei Robusta fanden in einer Zeit großer Exporte aus Vietnam statt und führten zu einer hohen Zahl von Lieferausfällen und Verzögerungen bei Festpreisverträgen entlang der Lieferkette. Ein weiterer Faktor, der den physischen Markt zusätzlich unter Druck setzte, war die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR), die ursprünglich am 1. Januar 2025 in Kraft treten sollte, aber auf den 1. Januar 2026 verschoben wurde. Die Vorbereitungen auf diese bedeutende regulatorische Änderung führten dazu, dass im Sommerhalbjahr 2024 mehr Kaffee verschifft werden musste als normalerweise, damit dieser vor Ablauf der EUDR-Frist Ende des Jahres in der EU eintraf. Logistische Herausforderungen im Containerverkehr, insbesondere Engpässe im Hafen von Santos, Brasilien, und die längeren Fahrtzeiten zur Umschiffung des Suezkanals, verschärften die ohnehin schon prekäre Versorgungssituation weiter. Der Preisanstieg wurde teilweise durch Befürchtungen eines weiteren Angebotsdefizits im fünften Jahr in Folge angetrieben. Die Dynamik an den Terminmärkten erhöhte jedoch das Tempo: An beiden Terminbörsen hielten Fonds bzw. nicht-gewerbliche Marktteilnehmer Netto-Long- Positionen, die sich im zweiten Halbjahr 2024 auf 3 bis 6 Millionen Säcke bei ICE Robusta und 10 bis 15 Millionen Säcke bei ICE Arabica beliefen. Diese Netto-Long-Positionen entsprechen in etwa der Höhe des kumulierten physischen Angebotsdefizits seit 2021 und verschärften den Preisausbruch beider Märkte nach oben.
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https://www.welt.de/253579462 Gleichzeitig schienen Kaffeeröster im zweiten Halbjahr 2024 nur eine minimale Preisdeckung zu haben und nahmen nur geringfügige Preisanpassungen für die Verbraucher vor. Die Kombination aus Röstern als kontinuierliche tägliche Käufer von Kaffee-Futures, einem Netto-Long-Fonds und dem zunehmenden Liquiditätsdruck auf den Handel zur Zahlung von Margin Calls für Short- Hedges (die zum Schutz von Kaffeeeinkäufen/-beständen eingeführt wurden) führte zu einem äußerst volatilen und anfälligen Marktumfeld zum Jahresende. A.2 Lage A.2.1 Ertragslage Das Ergebnis der NGHH wird durch die Erwirtschaftung von Beteiligungs- und Zinserträgen sowie Service- und Beratungsvergütungen geprägt. Die Beteiligungserträge der ausländischen Tochtergesellschaften beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf TEUR 24.970 (Vorjahr: TEUR 46.967). Durch die Ertragssituation in den ausländischen Tochtergesellschaften fielen im Berichtsjahr die Dividenden geringer aus als im Vorjahr. Das Jahresergebnis wird zudem durch die auf Basis der handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Ergebnisabführungen bzw. Verlustübernahmen der deutschen Tochterunternehmen Bernhard Rothfos GmbH, NKG Kala Hamburg GmbH sowie der InterAmerican Coffee GmbH beeinflusst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen i. H. v. TEUR 882 (Vorjahr: TEUR 2.748) vereinnahmt werden. Dem gegenüber stehen Aufwendungen aus der Verlustübernahme von TEUR 835 (Vorjahr: TEUR 6.315). Das Ergebnis nach HGB entspricht dabei nicht den wirtschaftlichen Gegebenheiten der Tochtergesellschaften, da ein sich aus der Summe der positiven und negativen Zeitwerte von Warenkontrakten, Warentermin- und Devisentermingeschäften ergebender Verlust bilanziert, ein sich ergebender Gewinn jedoch nicht bilanziert wird (Imparitätsprinzip). Die steigenden Marktpreisniveaus führten zu einem höheren Working-Capital-Bedarf der operativen Einheiten und zugleich zu einer gestiegenen Gesamtverschuldung der Gruppe. Die Zinserträge sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -9.414 auf TEUR 38.852 gesunken. Der Rückgang liegt trotz deutlich gestiegener Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Jahresende in einem im Jahresverlauf gesunkenen USD-Zinssatzniveau begründet. Die Zinsaufwendungen weisen trotz der deutlich gestiegenen Verschuldung infolge stark gestiegener Kaffeepreise ebenfalls einen Rückgang um TEUR -2.660 auf TEUR 36.788 auf, der somit niedriger ausfällt als der Rückgang der Zinserträge. Diese Entwicklung ist einerseits auf umfangreiche Maßnahmen zur Rekapitalisierung von Auslandsgesellschaften zurückzuführen sowie andererseits auf eine Senkung der Zinsen auf Darlehen innerhalb der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr. Die Erlöse für Service- und Beratungsleistungen betrugen TEUR 23.603 (Vorjahr: TEUR 17.430). Der Umfang weiterbelasteter Dienstleistungen stieg im Jahresverlauf sowohl im Bereich Service (Transportdienstleistungen, Versicherungsdienstleistungen, Facility Management Dienstleistungen) als auch durch Weiterbelastungen von Holdingdienstleistungen an Tochtergesellschaften weltweit. Infolge von Personalanstieg sowie Gehaltsanpassungen stiegen die Personalaufwendungen von TEUR 15.165 auf TEUR 17.899. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere durch Projektaufwendungen im Rahmen eines globalen IT-Projektes von TEUR 16.843 auf TEUR 23.231. Durch die rückläufigen Beteiligungs- und Zinserträge sowie gestiegenen Aufwendungen für Personal und Projektarbeit ergab sich im Geschäftsjahr 2024 ein reduzierter Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 10.973 (Vorjahr TEUR 39.723). A.2.2 Finanzlage Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gruppe gilt als maßgeblicher Faktor zur Unterstützung der Marktposition sowie des strategischen Wachstums. Ein hoher Grad an Flexibilität in der Refinanzierung dient unter anderem dazu, profitable Geschäftsgelegenheiten jederzeit nutzen zu können. Die Finanzierungsstrategie der NKG orientiert sich an der Rentabilität, Zugang zu Liquidität in Kombination mit finanzieller Flexibilität sowie einer auf Langfristigkeit ausgerichteten Stabilität der Geschäftsentwicklung. Die NKG sichert sich den Zugang zu angemessener Liquidität durch diverse Finanzierungsinstrumente: (i) Eine Revolving Credit Facility (Rahmenfinanzierungsvertrag Master Credit Agreement) in Höhe von aktuell TUSD 1.100.000, (ii) ein U.S. Private Placement in Höhe von aktuell TUSD 100.000 sowie (iii) diverse lokale, bilaterale Kreditlinien bzw. Factoringvereinbarungen von bis zu maximal TUSD 1.440.000 (Vorjahr TUSD 1.100.000) zur Finanzierung des Rohkaffeegeschäftes. Der NKG stehen damit Finanzierungslinien in Höhe von TUSD 2.640.000 zur Verfügung. Dies entspricht zum Stichtagskurs 31. Dezember 2024 einem Finanzierungsrahmen in Höhe von ca. TEUR 2.550.000., der zum 31. Dezember 2024 zu ca. zwei Dritteln in Anspruch genommen wurde. Das Cash Management der NGHH koordiniert weltweit Bedarf bzw. Überschüsse von flüssigen Mitteln. Mithilfe von regelmäßigen Mittelbedarfsplanungen sowie aktivem Cash Pooling und dem Saldieren bzw. Verrechnen von internen Gruppentransaktionen optimiert die Gruppe den täglichen Liquiditätsbedarf und steuert so die Zahlungsfähigkeit der Gruppe. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 erhöhte sich von TEUR 101.899 auf TEUR 112.872 durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss. Im Jahr 2024 fand keine Ausschüttung statt (Ausschüttung Vorjahr TEUR 4.178). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich deutlich um TEUR 204.036 auf TEUR 554.839 und wurden weitestgehend dafür verwendet, den durch die stark gestiegenen Rohkaffeepreise erhöhten operativen Finanzbedarf der Tochtergesellschaften zu decken. A.2.3 Vermögenslage Im langfristig gebundenen Vermögen werden fast ausschließlich Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden diverse Kapitaleinzahlungen an verschiedene Tochterunternehmen geleistet. Das kurzfristig gebundene Vermögen umfasst hauptsächlich an Gruppengesellschaften begebene Working Capital Finanzierungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 184.576 aufgrund des durch die stark gestiegenen Rohkaffeepreise erhöhten operativen Finanzbedarfs der Tochtergesellschaften. A.3 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren A.3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Das Zinsergebnis und das Beteiligungsergebnis werden als wichtige finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen) zur Steuerung der Gesellschaft gesehen und sind im Jahresabschluss dargestellt. Das Zinsergebnis lag mit TEUR 2.064 deutlich unter dem Prognose- und Vorjahresniveau in Höhe von TEUR 8.818. Eine geänderte Eigenkapitalausstattung der Auslandsbeteiligungen sowie reduzierte Zinsen innerhalb der Gruppe haben maßgeblich das Zinsergebnis reduziert bei gleichzeitig hohem Finanzierungsbedarf in Folge der gestiegenen Marktpreise. Mit TEUR 25.017 ist das Beteiligungsergebnis, bestehend aus den Erträgen aus Beteilungen sowie den Erträgen bzw. Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen, im Berichtsjahr deutlich niedriger als im Vorjahr (2023: TEUR 43.400). Die Dividendenzahlungen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich rückläufig. A.4 Steuerungsrelevante nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für die Gruppe gilt darüber hinaus folgende wesentliche Kennzahl, die zur Steuerung der Unternehmensgruppe intern verwendet wird: Anzahl kontrahierter Säcke aus Verkäufen an Dritte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag das Gesamtvolumen neu kontrahierter Verkäufe bei 13,4 Mio. 60-kg Säcken (Vorjahr 16,2 Mio. 60-kg Säcke) und damit ca. -16 % unter dem in der Prognose für 2024 erwarteten Gesamtvolumen von 16 Mio. 60-kg Säcken. A.4.1 Andere nicht finanzielle Leistungsindikatoren* Die NKG engagiert sich für eine wachsende, nachhaltige Kaffeeindustrie und eine gute Corporate Citizenship. Die Berücksichtigung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Belange ist ein integraler Bestandteil ihres Geschäftsmodells und stellt für die Gruppe eine Grundlage zu langfristigem Erfolg dar. Unser NKG-Programm für verantwortungsvolles Wirtschaften (NKG Responsible Business Program) definiert vier Schwerpunktbereiche der Nachhaltigkeits- und Corporate-Responsibility- Initiativen der NKG:
Das NKG Responsible Business Program wird von der NGHH geleitet und koordiniert. Die strategischen Teilziele werden von der Geschäftsführung der NKG voll unterstützt und in enger Zusammenarbeit mit den Gruppengesellschaften weltweit umgesetzt. Die NKG ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen Unternehmens International Coffee Partners (ICP) und der vorwettbewerblichen Initiative coffee&climate (c&c), die sich für die Abschwächung des Klimawandels und die Anpassung an den Klimawandel in wichtigen Kaffeeanbaugebieten weltweit einsetzen. B. Risiko- und Chancenbericht, Prognose B.1 Risikobericht Die NKG und damit auch die NGHH ist diversen Risiken ausgesetzt, die sich sowohl direkt aus ihrer operativen Tätigkeit ableiten wie z.B. Marktpreisrisiken, Erfüllungsrisiken, Kredit- und Liquiditätsrisiken, Zins- und/oder Wechselkursrisiken, aber sich auch durch verändernde rechtliche und/oder regulatorische Rahmenbedingungen ergeben können. Die Gruppe unterhält ein umfassendes Risikomanagementsystem, um mögliche Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen die Auswirkungen der Risiken zu minimieren. Die NKG verfolgt eine konservative Risikomanagementpolitik und definiert jährlich die Gesamtrisikoexposition der NKG bzw. leitet daraus die globalen, operativen Risikolimite für NKG im Rahmen der jährlichen Geschäftsplanung ab. Operative Einheiten werden als Managementeinheiten bzw. Profitcenter geführt. Unabhängige, marktkonforme Konditionen bilden dabei die Grundlage für die Geschäftsbeziehung zwischen den operativen Einheiten und sollen das unternehmerische Handeln fördern. Diese dezentralen Entscheidungsprozesse auf operativer Ebene fragmentieren und mindern die operativen Risiken der Gruppe. Ein gruppenweites Risk Monitoring konsolidiert die Einzelrisikopositionen und überwacht die Einhaltung der Limite. Der Fortbestand der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2024 durch keine Risiken oder Ereignisse gefährdet. Aus heutiger Sicht sind maßgebliche Risiken oder Ereignisse mittelfristig nicht erkennbar.
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Dieser Abschnitt ist kein prüfungspflichtiger Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts Marktpreisrisiko Das gesamte Marktpreisrisiko der Gruppe und damit auch der NGHH umfasst die konsolidierte, aus physischen Kaffee- und Warenterminkontrakten (Coffee Futures und Options) resultierende Gesamtposition der NKG. Diese Position umfasst die finanzierten Bestände, alle nicht realisierten physischen Einkaufs- und Verkaufskontrakte sowie alle nicht realisierten Warentermingeschäfte und Optionen auf Warentermingeschäfte. Um Marktrisiken zu minimieren, setzen die Gruppengesellschaften derivative Finanzinstrumente (hier Warentermingeschäfte) ein. Warentermingeschäfte zu Absicherungszwecken werden an den Warenterminbörsen für Kaffees (New York, London und Säo Paulo) gehandelt. Die Absicherung erfolgt sowohl gegen einzelne physische Long und/oder Short-Positionen als auch gegen eine Netto Long oder Short-Position in Abhängigkeit von der Größe des jeweiligen operativen Geschäfts. Im Allgemeinen hat NKG ihre Warenbestände gegen den Warentermin-Kassamarkt abgesichert. Die Marktbewertung der Bestandsposition erfolgt in einer Cash & Carry Marktpreisstruktur gegen den ersten Futures Monat. Ein Preisrisiko entsteht, wenn sich die Preise für die Preisdifferenzen zwischen den Futures Monaten, die so genannten "Spreads", im Laufe der Zeit ausweiten oder verengen. Unverändert seit Jahresende 2021 ist die Marktpreisstruktur invertiert, d.h., spätere Preisquotierungen liegen unter den früheren - eine sogenannte inverse Marktpreisstruktur. Mit der umgekehrten Marktstruktur wird ein Halten von Warenbeständen und die damit verbundenen Finanzierungs- und Einlagerungskosten sowie Versicherungskosten nicht mehr über die Cash & Carry Marktpreisstruktur gedeckt und belastet zusätzlich das operative Ergebnis aus dem Handelsgeschäft. In einem Umfeld invertierter Marktpreisstrukturen optiert die NKG für eine Alternativbewertung der Bestandsposition gegen den zweiten Warenterminmonat, um das Marktpreisrisiko zu minimieren. Erfüllungsrisiko Das Erfüllungsrisiko für physische Ein- und Verkaufskontrakte wird maßgeblich durch Einflüsse auf die Kaffeelieferketten und hier insbesondere durch Schwierigkeiten in den Exporthäfen und im Seetransport beeinträchtigt. Der internationale Seetransport bleibt unverändert anfällig und insbesondere auf den hochfrequentierten Transportrouten aus Asien oder Lateinamerika in die Konsumländer stellen Verschiffungskapazitäten, Containerverfügbarkeit und Preisstrukturen eine besondere Herausforderung im Tagesgeschäft dar. Diverse regionale Konflikte haben dabei einen weiterhin zunehmenden Einfluss auf den Seetransport und beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit etablierter Lieferketten. Darüber hinaus bleiben klassische Erfüllungsrisiken aus den Ein- und Verkaufskontrakten (sogenannter Default oder Nicht-Erfüllung eines Kontraktes) Einzelfälle, die sich als solche in ihrer Gesamtheit als nicht wesentlich einordnen lassen. Käme es jedoch zu strukturellen Ernteausfällen ganzer Produktionsländer (z.B. durch den Klimawandel), können die Auswirkungen für die jeweiligen Märkte erheblich sein. Mögliches Vortragen von Einkaufskontrakten auf die neue Ernte sowie ein Nachverhandeln von Preisen sind geeignete Maßnahmen, um die Auswirkungen solcher Ernteausfälle zu kompensieren. Kredit und Liquiditätsrisiko Aus der operativen Geschäftstätigkeit resultiert ein vielschichtiges Geschäftspartnerrisiko, das sich insbesondere auf der Absatzseite als Kreditrisiko konkretisiert. Zur Risikominimierung nutzt die NKG in vielen Ländern ein breit gestreutes Portfolio von Lieferanten und Kunden, das durch eine umfangreiche Geschäftspartnerprüfung und/oder Kreditgenehmigungsverfahren (Zahlungsziele) ergänzt wird. Im Rahmen des Kaffeeeinkaufs im Ursprung kann es zu Vorauszahlungen oder Anzahlungen an Lieferanten kommen, die meist durch dingliche oder vertragsrechtliche Besicherungen abgesichert werden. Auf der Absatzseite nutzt die Gruppe Akkreditive und/oder Kreditversicherungen, um ihre Forderungen aus Lieferung und Leistung abzusichern. Verlängerte Zahlungsziele sind eher unüblich im internationalen Rohstoffhandel, finden jedoch zunehmend Zuspruch insbesondere bei industriellen Abnehmern in den Import- und Konsummärkten. Seit einigen Jahren verkauft die Gruppe einen wachsenden Teil ihrer Forderungen ohne Rückgriffsrecht an Dritte. Bis auf wenige Ausnahmen werden Zahlungsziele von maximal 120 Tagen gewährt. Einkaufs- und Zahlungsbedingungen von Lieferanten bzw. an Kunden sowie deren Änderungen werden im jeweiligen Geschäftsplan der Gruppengesellschaften definiert. Die NKG nutzt diverse Finanzierungsinstrumente, die sich die Qualität ihrer Vermögenswerte zunutze machen, um den Betriebskapitalbedarf über eine Revolving Credit Facility, Private Placement Facility, Repurchase-Agreements, Factoring Vereinbarungen sowie bilaterale Bankkredite zu finanzieren. Bei sich veränderndem bzw. steigendem Finanzierungsbedarf können die Instrumente flexibel eingesetzt und ausgeweitet werden, um den Finanzierungsrahmen zu erweitern. Zum Teil wachsen die Finanzierungsinstrumente mit der Höhe des Finanzierungsbedarfes bei direkter Besicherung (Repurchase-Agreements, Borrowing-Base Finanzierungen). Dieser Finanzierungsrahmen stellt sicher, dass der Liquiditätsbedarf der NKG jederzeit gewährleistet werden kann. Die Laufzeiten werden konservativ festgelegt, um den durchschnittlichen Rotationszyklus der Vermögenswerte zu übertreffen, während die langfristigen Vermögenswerte durch eine solide Eigenkapitalposition finanziert werden. Zinsrisiko Das Zinsrisiko wird durch die Synchronisierung der Auswirkungen von Zinssatzänderungen zwischen Umlaufvermögen und Verbindlichkeiten beeinflusst. Ein Anstieg der Finanzierungskosten wird in der Regel an Kunden durch Aufschläge auf die Carry-Kosten sowie durch Zinskosten in Abhängigkeit von den Zahlungsbedingungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weitergegeben. Darüber hinaus nutzt die Gruppe vereinzelt Zinsswaps zur Absicherung des Zinsrisikos. Fremdwährungsrisiko Die Geschäftsführung legt die Devisenrisikopolitik der NKG fest. Die Hauptgeschäftsaktivitäten der Gruppe werden in USD abgewickelt. Wenn einzelne Verträge in anderen Währungen als USD abgeschlossen werden, wird das Wechselkursrisiko durch individuelle Devisenkontrakte abgesichert. Zur Überwachung des gesamten Währungsrisikos erstellen die Gruppengesellschaften regelmäßig eine Währungsrisikoposition aller Fremdwährungspositionen (Aktiva, Passiva inklusive aller nicht realisierten, zahlungswirksamen Ergebnisse, die in Fremdwährung erwartet werden). Rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen Die Geschäftsführung hat für die gesamte Gruppe einen Verhaltenskodex verabschiedet, der die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften in den jeweiligen Ländern vorschreibt, in denen NKG tätig ist. Die Gruppe überwacht die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in diesen Ländern mit Hilfe internationaler Datenbanken sowie interner und externer Beratung. Die Gruppe beobachtet eine zunehmende Anzahl von Regulierungsinitiativen in Bereichen wie Lebensmittelsicherheit, Steuern, Finanzmärkte, Datenschutz und Sorgfaltspflicht in der Lieferkette. Das Gleiche gilt für Compliance-Themen wie Geldwäsche, internationale Sanktionen oder Anti-Korruptionsvorschriften. Insbesondere die Europäische Gesetzgebung hat in letzter Zeit starken Einfluss auf die Kaffeelieferketten nach Europa, zum Teil auch auf den gesamten globalen Rohkaffeemarkt. Neue Anforderungen für die Einfuhr nach Europa erschweren das operative Geschäft und die Gruppe hat sich frühzeitig den Herausforderungen gestellt und versucht hier ein für alle Geschäftspartner akzeptables Produktportfolio und transparenten Datenaustausch bereitzustellen. Andere Risiken Die Gruppengesellschaften sind in einer Vielzahl von Ländern tätig, darunter auch in sogenannten Schwellenländern. Sie bewerten regelmäßig die politische Stabilität, Änderungen der lokalen Gesetze und Vorschriften, das Steuerrecht, den freien Kapitalverkehr und die Volatilität der lokalen Währung gegenüber der funktionalen Währung. Bei Investitionsentscheidungen in Eigenkapital und langfristige Vermögenswerte werden die entsprechenden Risiken sorgfältig gegen die erwarteten Chancen abgewogen. Aktueller Risikoausblick Die Auswirkungen des globalen Nachfrageüberhangs sind in den letzten Jahren durch die konstant inverse Marktpreisstruktur an beiden Börsen, Arabica und Robusta, zu beobachten. Die Volatilität der Marktpreise war im Jahresverlauf unverändert hoch und der Marktpreisanstieg zum Jahresende erreichte für Robusta bisher nicht bekannte Ausmaße, während für Arabica diese Preisniveaus zuletzt 2011 zutrafen. Der Einfluss des Klimawandels auf anhaltend niedrige Ernten in Brasilien und Vietnam in Kombination mit Schwierigkeiten entlang der etablierten Lieferketten haben fundamentale Auswirkungen auf den Rohkaffeehandel. Schwankende Konsumaussichten infolge sinkender Realeinkommen in den etablierten, westlichen Konsummärkten scheinen durch das Nachfragewachstum aus Asien und Lateinamerika überkompensiert zu sein. Allerdings ist ein historisch niedriger Lagerbestand auf der Konsumseite und das kurzfristige Eindeckungsverhalten der Röster keine Grundlage für eine Entspannung der Marktpreisniveaus. Mit der Verschiebung des Inkrafttretens der EU-Entwaldungsverordnung auf 2026 haben alle Marktteilnehmer mehr Zeit gewonnen, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Ob sich die Einlagerungseffekte aus dem zweiten Halbjahr 2024 im Folgejahr wiederholen werden, bleibt aufgrund der Ernteaussichten und Marktpreisniveaus abzuwarten. Im vierten Jahr des Ukraine-Konfliktes ist ein gewisser Status-quo etabliert. Das internationale Umfeld, insbesondere für Geschäfte in und mit russischen Kunden bleibt sehr schwierig. Die Gruppe beobachtet aktiv das Spektrum der Sanktionen in Bezug auf die Länder Ukraine, Russland und Weißrussland. Im Hinblick auf die Cybersecurity-Krise im Zusammenhang mit dem Russland/Ukraine-Konflikt hat die NKG eine neue Strategie zum Schutz aller IT-Endpunkte der Gruppe eingeführt. Ziel ist es, die Daten aller Konzernunternehmen so gut wie möglich zu sichern und alle Mitarbeiter vor Identitätsdiebstahl (Hacking von IT-Konten) zu schützen. Zum Schutz vor Hacking-Versuchen hat die NKG ein globales, modernes Sicherheitssystem eingeführt, bei dem alle IT-Endpunkte durch ein neues, auf künstlicher Intelligenz basierendes System geschützt werden. Die Simulation von Phishingangriffen prüft dabei den Peripherieschutz unserer Systemlandschaft auf Zugriffssicherheit. B.2 Chancenbericht In etablierten, westlichen Konsummärkten mit ausgereifter Kaffeekultur ergeben sich neue Chancen für die NKG, wenn Röster bzw. die Röstindustrie auf Konsumententrends reagieren, und neue Produkte, Zubereitungen oder auch Preisvarianten anbieten. Nicht-qualitative Produkteigenschaften, wie zum Beispiel die Zertifizierung oder biologischer Anbau, spielen eine zunehmende Rolle in allen Preissegmenten. Etablierte Konsummärkte sind gekennzeichnet durch einen starken Konkurrenzdruck auf der Kundenseite. Die NKG bietet ein breites und vielseitiges Produktportfolio zu unterschiedlichen Qualitäten und Preiskategorien an, dass es den Röstern ermöglicht, flexibel auf neue Trends oder Marktdruck zu reagieren. Je nach Preisentwicklung bzw. Lieferbarkeit können sich Arbitragemöglichkeiten zwischen Arabica und Robusta ergeben, die die Gruppe mit ihrem breit aufgestellten Liefernetzwerk bedienen kann. Die sich weiterentwickelnde, europäische Gesetzgebung zur Transparenz der Lieferkette und EU-Entwaldungsverordnung können neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen, da die Gruppe in Prozesse und Softwarelösungen zur Berichterstattung investiert, um die Vorschriften einzuhalten. Die globale Präsenz der NKG in Kaffeeanbaugebieten ermöglicht es uns, Daten an der Quelle zu erfassen und von einem strukturellen Vorteil der Gruppe zu profitieren. Das Wachstum in der globalen Rohkaffeenachfrage verlagert sich seit einigen Jahren auf die Schwellenländer, insbesondere klassische Produktionsländer entwickeln sich zu neuen Absatzmärkten für den Rohkaffeehandel. Mit ihren Präsenzen in den Schwellenländern greift die NKG diese Entwicklung auf und ergänzt klassische Export-orientierte Organisationen um die Importfunktion für diese neuen Märkte. In Asien, die am stärksten wachsende Region in Bezug auf die Rohkaffeenachfrage, gründet die Gruppe neue geografische Präsenzen in Indonesien und Korea, um das strategische Wachstum der Gruppe zu unterstützen. B.3 Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In ihrem letzten Ausblick sieht die OECD das globale Wirtschaftswachstum für 2025 stabil bei etwa 3,2 % bleiben, unterstützt durch ein niedrigeres Inflationsumfeld, steigende Realeinkommen und flexiblere Geldpolitik8. Die Inflation in den meisten G20-Ländern wird voraussichtlich auf das jeweilige Zielniveau zurückkehren, wobei die Gesamtinflation von 5,4 % im Jahr 2024 auf 3,3 % im Jahr 2025 sinken soll9 , während die Kerninflation in den Industrieländern sogar auf 2,1 % zurückgehen könnte10.
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OECD Economic Outlook Vol 2024 Issue 2, Dec 2024 Da sich die Inflation abkühlt und der Druck auf dem Arbeitsmarkt nachlässt, ist eine weitergehende Zinsniveausenkung der Zentralbanken wahrscheinlich, um die wachsende Wirtschaftstätigkeit zu unterstützen. Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2025 werden andererseits von politischen Ereignissen beeinflusst, insbesondere von der neuen US-Präsidentschaft und anderen Wahlen in Ländern wie zum Beispiel Deutschland. National-politische Entscheidungen in den USA könnten sich auf die globalen Märkte, die Handelspolitik und das Vertrauen der Anleger auswirken, während Führungswechsel in Europa die Finanzpolitik und die Wirtschaftsstrategien prägen könnten. Die allgemeine Unsicherheit im Zusammenhang mit diesen Wahlen könnte die hohe Marktvolatilität weiter begründen und sich gleichzeitig auf Zinsentscheidungen und Investitionstrends auswirken. Die Gruppe stellt sich den globalen Herausforderungen und wächst mit neuen Geschäftsmodellen in den Schwellenländern weltweit. Insbesondere der Ausbau der Gruppenpräsenz in Asien hat durch Neugründungen in Korea, China, Indonesien und Vietnam an Fahrt gewonnen und es gilt diese Geschäfte weiter auszubauen. Branchenspezifische Entwicklung Die genauen Produktionsaussichten für das Erntejahr 2025 sind zu vage, aber Brasilien wird zum fünften Mal in Folge eine unterdurchschnittliche Kaffeeernte einfahren. Dies bedeutet, dass es voraussichtlich keinen globalen Produktionsüberschuss geben wird. Die günstigen Wetterbedingungen in Vietnam und Kolumbien werden allein nicht ausreichen, um die niedrigen Ernteerträge in Brasilien auszugleichen. Zusätzlich verzögern globale Logistikprobleme die gewohnt kurzfristige Versorgung der Importmärkte bei gleichzeitig historisch niedrigen Lagerbeständen in diesen Märkten. Somit spiegeln die aktuellen, hohen Marktpreisniveaus nicht die tatsächliche Angebots-Nachfrage-Situation wider und erschweren zunehmend den Absatz von Rohkaffee. Das Management erwartet für den Jahresverlauf 2025 eine anhaltend hohe Volatilität in beiden Kaffeemärkten bei anhaltender, inverser Preisstruktur. Wie schnell eine Normalisierung entlang der Lieferketten und damit Erholung der Lagerbestände eintritt, bleibt abzuwarten. Unternehmensspezifische Entwicklung Das für 2025 prognostizierte Gesamtverkaufsvolumen der Gruppe wird bei 14 Millionen 60-kg Säcken gesehen und liegt damit moderat über dem in 2024 erreichten Volumen. Für das Jahr 2025 erwartet die Gesellschaft aufgrund des ungewöhnlich hohen Marktpreisniveaus ebenfalls einen erhöhten Finanzierungsbedarf und bei unverändertem Zinsniveau ein leicht steigendes Zinsergebnis.
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https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-dezember-2024-947558?article=deutschland-prognose-wachstumsausblick-deutlich-eingetruebt-inflation-geht-zurueck-auf-2--947440&utm_source=chatgpt.com Das Beteiligungsergebnis bleibt maßgeblich von der Ertragskraft der Tochtergesellschaften abhängig. Regional unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen sowie Wechselkursrisiken machen es schwer, eine eindeutige Prognose hier abzugeben. Die Gruppe verfolgt eine konservative Dividendenpolitik zur Stabilisierung der lokalen Eigenkapitalausstattungen der Tochtergesellschaften. Zu Beginn des ersten Quartals 2025 gab es erneut eine außergewöhnliche Preisrally an beiden Kaffeemärkten und somit zu einem erhöhten Liquiditätsbedarf der Gruppe. Im Rahmen der bestehenden Rahmenfinanzierungen wurden Optimierungsmaßnahmen zur Sicherstellung des Liquiditätsbedarfes getroffen. Die ungewöhnliche Preisrally bei anhaltender inverser Marktpreisstruktur stellt die Gruppe erneut vor Herausforderungen in der Positionierung des operativen Geschäfts. Ein optimierter Lagerbestand steht dabei ebenso im Fokus wie die Fokussierung auf margenträchtiges Geschäft in allen Absatzmärkten. Das Management erwartet trotz der unsicheren und ungewöhnlichen Umstände des Hochpreisumfelds ein moderates Wachstum sowohl bei den Mengen als auch bei den Margen.
Hamburg, 12. Mai 2025 Neumann Gruppe GmbH -Geschäftsführung- David M. Neumann Justin Schulze-Smidt Maren Uzarek |
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Neumann Gruppe GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Am Sandtorpark 4
20457 Hamburg - Handelsregister
- HRB 66888, Hamburg
- Eintragungsdatum
- 2. Januar 1998
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen - Unternehmenszweck
- (1) Die Beteiligung an anderen Unternehmen, insbesondere solchen der Neumann Kaffee Gruppe. (2) Die Produktion von und der Handel mit Waren aller Art, insbesondere Kaffee in allen Erscheinungsformen von der Erzeugung bis zum Verbrauch.
Finanzen
Bilanz
2025- Umlaufvermögen 72,5 % 471,27 Mio
- Anlagevermögen 26,7 % 173,85 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 % 5,30 Mio
- Verbindlichkeiten 83,3 % 542,01 Mio
- Eigenkapital 11,7 % 75,97 Mio
- Rückstellungen 2,6 % 16,96 Mio
- Passive latente Steuern 2,4 % 15,48 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 30,0 % 63,37 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 21,8 % 45,97 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19,1 % 40,23 Mio
- Umsatzerlöse 13,8 % 29,17 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 11,7 % 24,62 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 3,1 % 6,52 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,4 % −809,0 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,2 % 468,0 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 0
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34,1 % −40,12 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 33,4 % −39,29 Mio
- Personalaufwand 17,6 % −20,64 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12,2 % −14,34 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 2,5 % −2,94 Mio
- Materialaufwand 0,2 % −254,0 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −30,0 k
- Ergebnis nach Steuern −17,38 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −17,41 Mio
GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
David Michael Neumann
seit 2004 Geschäftsführer
-
Kurt Justin Schulze-Smidt
seit 2019 Geschäftsführer
-
Maren Uzarek
seit 2025 Geschäftsführer
-
Jens Janecki
seit 2023 Prokura
-
Jochen Harald Michalak
seit 2005 Prokura
-
Marten Sievers
seit 2026 Prokura
-
Philippe Xavier Cañadas
seit 2011 Prokura
-
Ralf Lotze
seit 2019 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Familienstiftung DMN DEU 100,0 % 30,0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- NKG Farms GmbH GmbH 100,0 %
- Procafe G.m.b.H. GmbH 100,0 %
- IPI Instant Products International GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
19.01.
Eintritt eines MitgliedsMarten Sievers · Gesamtprokura
- 2025
-
01.12.
Berichtigung personenbezogener DatenJochen Harald Michalak · Gesamtprokura
-
01.12.
Berichtigung von UnternehmensdatenNeumann Gruppe GmbH
-
01.12.
Berichtigung personenbezogener DatenDavid Michael Neumann · Geschäftsführer
-
13.11.
Austritt einer PositionMichael Bode · Gesamtprokura
-
11.02.
Austritt einer PositionRuben Scholz · Geschäftsführer
-
28.01.
Eintritt eines MitgliedsMaren Uzarek · Geschäftsführer
-
28.01.
Austritt einer PositionMaren Uzarek · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- nkg.net AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
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