aktiv Rechtsform GmbH

Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH

BleicherodeNohra ·HRB 502309 Jena

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Hünstein 63
99752 Bleicherode
Handelsregister
HRB 502309, Jena
Eintragungsdatum
1. November 2007
Branche
Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Eingetragenes Kapital
25.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
sind die Produktion und der Vertrieb von - Kunststoff- und Gummiartikel, - Kleinserienfertigungen, - Baugruppen, - Umspritzungen verschiedener Art sowie die Durchführung von dazu erforderlichen Montage- und Bearbeitungstätigkeiten.

Finanzen

Bilanzsumme 2024
25,66 Mio. €
Jahresergebnis 2024
592.887 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 25,66 Mio
  • Umlaufvermögen 58,4 % 14,97 Mio
  • Anlagevermögen 37,3 % 9,58 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 4,3 % 1,10 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,0 % 0
Passivseite 25,66 Mio
  • Verbindlichkeiten 85,7 % 21,99 Mio
  • Eigenkapital 6,4 % 1,64 Mio
  • Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 4,9 % 1,27 Mio
  • Rückstellungen 2,8 % 725,5 k
  • Passive latente Steuern 0,1 % 36,6 k
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Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 154
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 154
Aufwendungen 11,23 Mio
  • Personalaufwand 45,8 % 5,14 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 34,0 % 3,82 Mio
  • Abschreibungen 10,3 % 1,16 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7,2 % 808,7 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,6 % 290,6 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 10,1 k
  • Rohergebnis 11,82 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 603,0 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 592,9 k
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GuV-Daten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Andreas Sandner seit 2013 Geschäftsführer
  • Sven Dr. Vogt seit 2008 Geschäftsführer
  • Maximilian Steffien seit 2026 Prokura

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 02.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Maximilian Steffien · Gesamtprokura
  3. 2020
  4. 28.09.
    Berichtigung von Unternehmensdaten
    Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH
  5. 28.09.
    Adressänderung
    Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH
  6. 2019
  7. 28.03.
    Sitzänderung
    Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH
  8. 2016
  9. 24.10.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Andreas Sandner · Geschäftsführer
  10. 2013
  11. 04.11.
    Adressänderung
    Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH
  12. 08.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Andreas Sandner · Geschäftsführer
  13. 08.08.
    Adressänderung
    Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH
11 weitere Einträge API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH

Bleicherode

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

I.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Alleinige Gesellschafterin der Norsystec - Nohra-System-Technik GmbH, Bleicherode (kurz Norsystec GmbH) ist die KKT Holding GmbH, Osterode/Harz.

Die Norsystec GmbH ist auf den Gebieten der Kunststoffverarbeitung, der Montage von Baugruppen und dem Projektgeschäft für Werkzeuge, die in der eigenen Produktion eingesetzt werden, tätig.

Der Absatz der Norsystec GmbH findet zur Hälfte im Inland statt, der ausländische Anteil ist wesentlich europäisch geprägt. Zur Produktion kommen zu fast 60 % Materialien aus dem Inland zum Einsatz, mehr als 10 % entstammen aus Mitgliedsstaaten der EU und 30 % aus dem nichteuropäischen Ausland, insbesondere Tunesien.

Hauptabnehmer sind Unternehmen der Automobilindustrie sowie deren Zulieferer, wobei in wachsendem Maß andere Branchen systematisch erschlossen werden.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland waren in 2023 weiter sehr herausfordernd. Das statistische Bundesamt (destatis) teilt mit, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um - 0,3 % zurückgegangen ist, nach einer Steigerung von +1,8 % in 2022. Die Gesamtarbeitslosenquote belief sich im Jahresschnitt 2023 auf 5,7 % und lag damit um 0,4 %-Punkte über dem Vorjahresschnitt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um + 5,9 % gegenüber 2022 (+ 6,9 %) erhöht, damit fiel die Inflationsrate etwas geringer aus als im Vorjahr. Ursache hierfür waren Preisanstiege für Energieprodukte (+5,3 %), Nahrungsmittel (+12,4 %), Waren (+7,3 %) und Dienstleistungen (+4,4 %).

II.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland wird weiterhin, wie schon in 2022 aufgezeigt, eng mit der Lage bzw. Auswirkung der Automobilbranche verknüpft. Corona, Versorgungsprobleme und der Abschied von Verbrennungsmotoren führen zu einer Verunsicherung und Umsatzeinbrüchen in der deutschen und europäischen Automobilindustrie. Oft wird dort zu wenig zur allgemeinen Industrie unterschieden. Nach wie vor kann es durch teilweise Knappheit von Bauteilen / Rohstoffen zu Produktionsausfällen kommen. Verschärft wird dies durch die globale Vernetzung, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sowie die zunehmenden Spannungen der westlichen Industriestaaten mit China.

Die Lage auf dem Beschaffungsmarkt hat sich weiter stabilisiert, bleibt aber aufgrund der vielen weltpolitischen Risiken weiter angespannt.

II.3 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr übertraf umsatzseitig bzw. im Rohergebnis das Vorjahr und Plan deutlich, auch der EBIT übertraf Vorjahr und Plan. Neben der guten Absatzlage, war dies der konsequenten Umsetzung der Prozessoptimierung zu verdanken.

in T€ 2023 2022 Delta Plan 2023 Delta
Rohertrag 12.317 11.469 848 11.905 412
EBIT 1.291 965 326 1.268 23

Für weitere Erläuterungen wird auf die Ertragslage verwiesen.

II.4 Lage

II.4.a Ertragslage

Die Ertragslage wird anhand der Ertragsstruktur und von folgenden Kennzahlen dargestellt: Die Grundlage zur Berechnung der Prozentangaben (100 %) stellen die Umsatzerlöse dar.

1. Ertragsstruktur

Geschäftsjahr (GJ) Vorjahr (VJ) GJ - VJ
T€ % T€ % T€ % von Vj
Umsatzerlöse 37.260 100,0 29.183 100,0 8.077 27,7
Bestandsveränderungen -2.776 -7,5 808 2,8 -3.584 -443,7
Gesamtleistung 34.484 92,5 29.991 102,8 4.494 15,0
sonstige betriebliche Erträge 171 0,5 128 0,4 43 33,9
Materialaufwand -22.338 -60,0 -18.649 -63,9 -3.689 -19,8
Rohertrag 12.317 33,1 11.469 39,3 848 7,4
Personalaufwand -5.129 -13,8 -4.442 -15,2 -686 -15,4
Abschreibungen -1.365 -3,7 -1.483 -5,1 118 7,9
sonstiger betrieblicher Aufwand -4.532 -12,2 -4.579 -15,7 47 1,0
Betriebsergebnis 1.292 3,5 965 3,3 327 -33,9
Finanzergebnis -632 -1,7 -275 -0,9 -357 -129,6
Ergebnis vor Steuern 661 1,8 690 2,4 -30 4,3
Ertragsteuern -578 -1,6 444 1,5 -1.022 -230,1
Ergebnis nach Steuern 82 0,2 1.134 3,9 -1.052 92,7
sonstige Steuern -11 -0,0 -8 -0,0 -3 0,0
Jahresergebnis 71 0,2 1.126 3,9 -1.055 93,7

2. Darstellung der Einflussfaktoren auf die Ertragslage

Umsatzerlöse

Die positive Umsatzentwicklung ist der strategischen Ausrichtung in die Marktbereiche mit deutlich längeren Laufzeiten sowie der Umstellung neuer Modelle auf unsere Plattformteile zu verdanken.

Materialaufwand

Der Materialaufwand ist, bedingt durch den Produktmix, etwas geringer als im Vorjahr, aber im geplanten Bereich. Im Vorjahr war dieser auch durch deutlich erhöhte Werkzeugumsätze besonders geprägt.

Bestandsveränderungen

Die Bestandsveränderungen kommen im Wesentlichen aus Projektabrechnungen (Werkzeuge), da wir in den artikelbezogenen Bereichen immer noch mit kritischen Versorgungswegen rechnen müssen und daher der Sicherheitsbestand höher verbleiben muss.

Personalaufwand

Der Personalaufwand liegt deutlich höher, was zum Hauptteil aus der inflationsbedingten Erhöhung im Tarif begründet ist. Ebenso konnten einige vakante Stellen nunmehr neu besetzt werden, die vorher durch Zeitarbeit abgefangen wurden.

Finanzergebnis

Bedingt durch die deutlichen Zinserhöhungen, vor allem bei den kurzfristigen Kreditlinien, hat sich jedoch das Finanzergebnis deutlich verschlechtert.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Ertragssteueraufwand basiert rein auf der Auflösung aktiver latenter Steuern, aufgrund von reduzierten Verlustvorträgen.

3. Auftragslage

Die aktuelle Auftragslage liegt leicht über der Planung und zeigt sich derzeitig robust.

Die Engpässe in den globalen Liefer- und Logistikketten bleiben aber weiterhin ein großes Thema, das täglich überwacht werden muss. Insbesondere die vielen Streikthemen belasten dies erneut.

II.4.b Finanzlage

1. Kapitalstruktur

Geschäftsjahr (GJ) Vorjahr (VJ) GJ - VJ
T€ % T€ % T€ % von VJ
Eigenkapital 1.043 4,4 972 3,6 71 7,3
Sonderposten 1.308 5,5 1.343 5,0 -35 -2,6
langfristiges Fremdkapital 4.341 18,1 4.338 16,3 3 0,1
mittelfristiges Fremdkapital 1.640 6,8 1.265 4,7 375 29,6
kurzfristiges Fremdkapital 15.621 65,2 18.762 70,3 -3.141 -16,7
PRAP und pas. lat. Steuern 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Summe PASSIVA 23.953 100,0 26.679 100,0 -2.725 -10,2

Eigenkapital

Die positive Geschäftssituation in 2023 führte zu einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 71. Das Eigenkapital liegt nun bei T€ 1.043.

Sonderposten

Der Sonderposten wurde planmäßig um T€ 90 aufgelöst, neue Investitionszuschüsse flossen in 2023 in Höhe von T€ 55.

Fremdkapital

Das langfristige Fremdkapital setzt sich aus den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren zusammen (vgl. hierzu den Verbindlichkeitenspiegel im Anhang). Das mittelfristige Fremdkapital bilden die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren und das kurzfristige Fremdkapital besteht aus den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr, den sonstigen Rückstellungen sowie den Steuerrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten haben sich weiterhin stabilisiert und konnten im langfristigen Bereich trotz Investitionen konstant gehalten werden.

Im kurzfristigen Bereich schlagen Anzahlungen aus Maschinen und Werkzeugen zum Ende 2023 deutlich zu Buche. Letztere werden sich aber durch die Weiterberechnung im ersten Halbjahr 2024 wieder deutlich reduzieren, sodass sich der positive Verlauf auch in 2024 fortsetzen wird.

Zur Fristigkeit der Schulden wird auf den Verbindlichkeitenspiegel im Anhang verwiesen.

2. Investitionen

In 2023 wurden alle geplanten Investitionen durchgeführt und sollen im ersten Quartal 2024 final abgeschlossen sein. Für 2024 liegen weitere Planungen zur Verbesserung der CO 2 Reduzierung sowie anderer Technologievorhaben vor. Ebenso werden wir weiterhin in die Optimierung der logistischen Abläufe investieren.

Im Übrigen wird auf den Anlagenspiegel im Anhang verwiesen.

3. Liquidität

Es bestehen Universalkreditverträge für die KKT Gruppe in Höhe von T€ 13.000 mit Kreditinstituten, aus denen auch die Norsystec GmbH ihr Umlaufvermögen finanziert.

Kreditlinien der Norsystec GmbH bei Kreditinstituten (T€ 11.900) waren am Bilanzstichtag mit T€ 9.978 in Anspruch genommen, bei gleichzeitigen Guthaben von T€ 15.

Die Norsystec GmbH ist jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Liquidität stellt sich gemäß der Kapitalflussrechnung nach DRS 21 wie folgt dar:

Cash Flow Rechnung 2023
T€
2022
T€
1 Periodenergebnis (Jahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 71 1.126
2 +/- Abschreibungen/Zuschreibungen bei Gegenständen des Anlagevermögens 1.365 1.483
3 +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -31 -128
4 +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 309 695
5 -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 959 -1.883
6 +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.712 1.431
7 +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 632 275
8 +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 578 -444
9 -/+ Ertragsteuerzahlungen 0 -112
10 = Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.171 2.442
11 + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 12
12 - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 -31
13 - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -476 -852
14 + Erhaltene Zinsen 0 0
15 = Cash Flow aus Investitionstätigkeit -476 -872
16 + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 1.044 42
17 - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.156 -1.542
18 + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 55 183
19 - Gezahlte Zinsen -632 -275
20 = Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -689 -1.592
21 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 6 -21
22 + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9 30
23 = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 15 9
15 9

Bezüglich der Erläuterung der Kapitalflussrechnung wird auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage im Lagebericht verwiesen.

II.4.c Vermögenslage

Die Vermögenslage wird dargestellt anhand folgender Kennzahlen zur Vermögensstruktur:

Geschäftsjahr (GJ) Vorjahr (VJ) GJ - VJ
T € % T € % T € % von Vj
Immaterielle Vermögensgegenstände 636 2,7 809 3,0 -173 -21,4
Sachanlagen 8.007 33,4 8.724 32,7 -717 -8,2
langfristig gebundenes Vermögen 8.643 36,1 9.533 35,7 -890 -9,3
Vorräte 8.715 36,4 10.184 38,2 -1.469 -14,4
Forderungen LL 4.520 18,9 3.969 14,9 551 13,9
Verbundforderungen 335 1,4 438 1,6 -103 -23,5
sonstige Vermögensgegenstände 228 1,0 333 1,2 -105 -31,4
kurzfristig gebundenes Vermögen 13.798 57,6 14.923 55,9 -1.126 -7,5
liquide Mittel 15 0,1 9 0,0 6 63,0
ARAP und akt lat Steuern 1.495 6,2 2.213 8,3 -718 -32,4
Summe AKTIVA 23.953 100,0 26.679 100,0 -2.726 -10,2

Sachanlagen

Im Sachanlagevermögen sind in 2023 Investitionen von T€ 476 erfolgt, die Erweiterungsinvestitionen bei den technischen Anlagen, geleistete Anzahlungen auf Bauten und Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen. Nachdem die auf Sachanlagen entfallenden Abschreibungen bei T€ 1.193 liegen, hat sich der Wert des Sachanlagevermögens um T€ 717 reduziert.

Vorräte

Das Vorratsvermögen (ohne die geleisteten Anzahlungen) hat sich in 2023 um T€ 2.640 reduziert. Dabei erhöhte sich der Bestand an den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um T€ 136 (Vorjahr T€ 379) und es kamen geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 1.172 (Vorjahr T€ 0) hinzu. Die noch nicht fertiggestellten Werkzeugprojekte reduzierten sich um T€ 1.961 (Vorjahr T€ +182) und der Fertigteilbestand um T€ 815 (Vorjahr T€ 403). Das Verhältnis der Vorräte zu den Umsatzerlösen hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 23,4 % reduziert (Vorjahr: 34,9 %).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Diese Position ist in Folge des stark gewachsenen Umsatzes ebenfalls gestiegen, jedoch unterproportional.

II.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bedeutsame Leistungsindikatoren der Norsystec GmbH sind

- der Rohertrag und

- der EBIT.

Der Rohertrag zeigt, inwiefern aus dem Kerngeschäft, dem Verkauf und der Herstellung eigener Artikel, nach Abzug der direkten Materialkosten ein Deckungsbeitrag verbleibt, aus dem die fixen Kosten, Investitionen, Finanzierungen, Steuern und die Marge gedeckt werden können.

Der EBIT stellt das Ergebnis des Unternehmens ohne Finanzierung und Steuern, aber eben nach Deckung der Fixkosten dar

Diese Kennzahlen werden monatlich ermittelt, analysiert und Maßnahmen ergriffen.

in T€ 2023 Ist 2022 Ist Diff. Ist 2023/2022 2023 Plan Diff. Plan/Ist
in %
Umsatzerlöse 37.260 29.183 8.077 30.867 20,7
Bestandsveränderungen -2.776 808 -3.584 0 100,0
Gesamtleistung 34.484 29.991 4.494 30.867 11,7
sonstige betriebliche Erträge 171 128 43 133 28,7
Materialaufwand -22.338 -18.649 -3.689 -19.095 17,0
Materialkosten in % von der Gesamtleistung 64,78 62,18 4,17 61,86 4,7
Rohertrag 12.317 11.469 848 11.905 0,0
Personalaufwand -5.129 -4.442 -687 -5.041 0,0
Personallkosten in % vom Rohertrag 41,64 38,73 7,50 42,34 -1,7
Abschreibungen -1.365 -1.483 118 -1.397 -2,3
sonstiger betrieblicher Aufwand -4.532 -4.579 47 -4.199 7,9
EBIT 1.291 965 326 1.268 1,8

Dank des beschriebenen positiven Verlaufs der Umsatzentwicklung sowie der weitergeführten Kostenoptimierung trotz aller Mehrkosten durch die vielen Sonderthemen des Marktes konnten wir eine Verbesserung des EBIT erreichen.

Bedingt durch die deutlichen Zinserhöhungen hat sich jedoch das Finanzergebnis deutlich verschlechtert. Hier gilt ebenso unser Augenmerk in 2024.

Für Details wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf und zur Ertragslage verwiesen.

II.6 Nachtragsbericht

Für Erläuterungen zum Nachtragsbericht verweisen wir auf den Anhang.

II.7 Gesamtaussage

Die Geschäftsleitung ist mit dem Ergebnis 2023 zufrieden.

Alle wesentlichen Kennzahlen konnten gemäß der Planung realisiert werden bzw. liegen in einer normalen Abweichungsgröße.

Auch für 2024 verlaufen die ersten Monate gemäß Plan und der Auftragsvorlauf bestätigt dies.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

III.1 Prognosebericht

Die Norsystec GmbH plant, aufgrund einer detaillierten Vertriebsplanung auf Kunden-/ Projektebene, im Vergleich zu 2023 einen reduzierten Umsatz für 2024 ein. Die Planung wurde konservativ unter Berücksichtigung von kundenindividuellen Prognosen, laufenden Angeboten und Verhandlungen sowie Erfahrungswerten der letzten Geschäftsjahre erstellt.

Die Planung für 2024 schreibt bezogen auf den EBIT den positiven Trend der letzten Jahre fort. Die Leistung, bereinigt um die Bestandsänderung, liegt auf einem niedrigeren Niveau wie 2023. Jedoch kommt es aufgrund einer Verschiebung im Produktmix sowie ergänzender Montagen zu einer geringen Reduzierung der Materialquote. Zudem wird versucht, die Personalkosten auf einem stabilen Niveau zu halten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zu 2023 zu reduzieren, hier hauptsächlich im Bereich der Zeitarbeit.

in T€ 2024 Plan 2023 Ist Delta Plan/Ist Delta Plan/Ist
in %
Umsatzerlöse 31.770 37.260 -5.490 -15
Bestandsveränderungen 0 -2.776 2.776 -100
Gesamtleistung 31.770 34.484 -2.714 -8
sonstige betriebliche Erträge 137 171 -34 -20
Materialaufwand -20.294 -22.338 2.044 9
Materialkosten in % von der Gesamtleistung 63,88 64,78 -0,90 -1
Rohertrag 11.613 12.317 -704 -6
Personalaufwand -5.276 -5.129 -147 -3
Personallkosten in % vom Rohertrag 45,43 41,64 3,80 9
Abschreibungen -1.115 -1.365 250 18
sonstiger betrieblicher Aufwand -3.667 -4.532 865 19
EBIT 1.555 1.292 263 -20

III.2 Chancen- und Risikobericht

Risiken auf der Beschaffungsseite sind aktuell allgegenwärtig und werden sich auch im Hinblick auf die kommenden Monate weiter aufzeigen beziehungsweise bestehen bleiben.

Die Norsystec GmbH schließt mit ihren Lieferanten, soweit möglich, zeitlich befristete Vereinbarungen über Lieferkonditionen ab. Möglichst entsprechend dieser Fristigkeit werden die Lieferkonditionen auch mit den Kunden vereinbart beziehungsweise nachverhandelt. Für 2024 ist wie oben geschrieben mit weiterhin schwankenden Preisen beziehungsweise Preisen auf diesem erhöhten Niveau und teilweisen Lieferengpässen zu rechnen. Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Lieferanten, Materialsubstitute und Einsparungen durch technische Optimierungen sind extrem wichtig, um wirtschaftlich rentabel und lieferfähig zu bleiben. Aber auch die zeitnahe Anpassung der Verkaufspreise ist hierbei unumgänglich, da die Erhöhungen deutlich über dem bisherigen Schwankungsbreiten liegen.

Wie in der Automobilindustrie üblich, besteht auf der Absatzseite immer die Gefahr, dass die Kunden Druck auf die Verkaufspreise ausüben. Die oben geschilderte Situation der Rohstoffmärkte hilft dabei, den Forderungen nicht nachgeben zu müssen, sondern durch geringere Mengenabnahmen nochmals verstärkt durchsetzen zu können.

Risiken können sich aus einer weiteren Verschlechterung der konjunkturellen Entwicklung der Gesamtwirtschaft bzw. der Automobilindustrie ergeben. Eine Verschlechterung der Auslastung und der Ertragslage wären die Folge. Aufgrund anstehender Neuprojekte mit erheblichen Auslastungsverbesserungen wird dieses Risiko als handelbar für die kommenden Jahre ab 2023 eingestuft.

Die Steuerung der Risiken des laufenden Geschäftsbetriebes erfolgt durch eine permanente Kontrolle der aktuellen Kennzahlen im Unternehmen. Es wird eine stete Überwachung von Soll-Ist-Abweichungen vorgenommen. Bei Differenzen wird eine Ursachenanalyse durchgeführt, um zeitnah gegensteuern zu können.

Liquiditätsrisiken können sich ergeben, wenn sich Projektzahlungen von Kunden verzögern. Dieses Risiko wird aber aufgrund der aktuellen Projektstruktur als gering eingestuft.

Zinsänderungsrisiken bestehen für Finanzierungen mit variabler Verzinsung, die an den EURIBOR gekoppelt sind. Mittelfristig wird damit gerechnet, dass sich der EURIBOR auf dem aktuellen Niveau stabilisiert und nicht mehr so weiter steigt, wie in den vergangenen Monaten.

Chancen bestehen für die Norsystec GmbH in der breiten technologischen Aufstellung und der Zugehörigkeit zur KKT-Gruppe. Die laufenden Projekte bieten zudem die Möglichkeit, Synergieeffekte zu nutzen und neue Märkte zu erschließen. Erste Neuprojekte konnten umgesetzt werden und führen zu Neuumsätzen ab 2023-24, die schon zum heutigen Zeitpunkt in die Serie einfließen. Hier liegt für den Vertrieb ein großer Fokus für die weiteren Jahre.

Durch neue Produkte und Projekte bestehen gute Chancen, Umsätze mit bestehenden Kunden zu steigern sowie verstärkt mit neuen Kunden ins Geschäft zu kommen. Darüber hinaus zeigen die Erfahrungen, dass sich die Norsystec GmbH durch die Weiterentwicklung der vorhandenen Produkte eine gute Wettbewerbsposition beziehungsweise einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.

Aus der erarbeiteten Marktstellung heraus ist die Norsystec GmbH in der Lage, auf die Bedürfnisse der Kunden umfassend einzugehen.

IV. Datum und Unterzeichnung

 

Bleicherode, den 11.06.2024

Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH

gez. Dr. Sven Vogt, Geschäftsführer

gez. Andreas Sandner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.643.823,31 9.532.508,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 636.336,00 808.632,00
II. Sachanlagen 8.007.487,31 8.723.876,31
B. Umlaufvermögen 13.813.794,33 14.932.795,13
I. Vorräte 8.715.357,42 10.183.626,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.083.058,93 4.739.737,14
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.377,98 9.431,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.246.193,88 1.386.270,48
D. Aktive latente Steuern 249.064,10 827.176,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.952.875,62 26.678.750,42

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.043.179,86 971.787,98
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 800.000,00 800.000,00
III. Gewinnvortrag 146.787,98 -979.496,41
IV. Jahresüberschuss 71.391,88 1.126.284,39
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.308.033,90 1.342.803,52
C. Rückstellungen 405.701,82 436.572,98
D. Verbindlichkeiten 21.195.960,04 23.927.585,94
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.952.875,62 26.678.750,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.317.331,97 11.469.163,58
2. Personalaufwand 5.128.543,05 4.442.357,37
a) Löhne und Gehälter 4.245.297,91 3.652.895,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 883.245,14 789.461,49
3. Abschreibungen 1.364.911,65 1.482.501,66
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.364.911,65 1.482.501,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.531.674,19 4.579.093,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 298,71 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 631.965,22 275.108,11
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 578.112,40 -444.364,72
8. Ergebnis nach Steuern 82.424,17 1.134.468,16
9. sonstige Steuern 11.032,29 8.183,77
Jahresüberschuss 71.391,88 1.126.284,39

Anhang

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH
Sitz: Hünstein 63, 99752 Bleicherode
Registergericht: Amtsgericht Jena
Registernummer: HRB 502309

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbHG und den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Zahlen des Vorjahresabschlusses sind zu Vergleichszwecken angegeben.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Vergleichbarkeit der Zahlen des vorliegenden Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres ist in materieller Hinsicht gegeben, da die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht grundsätzlich geändert wurden.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB als auch unter Anwendung von Befreiungsvorschriften gemäß §§ 285 Nr. 17 und 288 Abs. 2 HGB erstellt.

Zur besseren Darstellung der Vermögenslage werden die für Investitionen im Anlagevermögen erhaltenen öffentlichen Investitionszuschüsse nach den Vorschriften des § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB als "Sonderposten für Investitionszuschüsse" ausgewiesen. Die erhaltenen Investitionszuschüsse werden über die Nutzungsdauer der angeschafften Anlagegüter erfolgswirksam aufgelöst.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die als Immaterielle Vermögensgegenstände aktivierten Entwicklungskosten werden mit ihren Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen die aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile, das heißt die bei der Entwicklung angefallenen Aufwendungen. Die Abschreibung erfolgt nach Übernahme des entwickelten Erzeugnisses in die Serienproduktion.

Sachanlagen werden mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, bilanziert.

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 1 bis 30 Jahren. Vereinfachungsverfahren (Vollabschreibung geringwertiger Anlagegüter im Zugangsjahr) werden in Anspruch genommen.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zu Nennwerten aktiviert. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt entsprechend den Sachanlagen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Notwendige Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen.

Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad mit anteilig angefallenen Herstellungskosten oder mit den Anschaffungskosten bewertet. Die progressiv ermittelten Herstellungskosten umfassen die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie steuerlich aktivierungspflichtige Gemeinkosten.

Fertige Erzeugnisse und Waren werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialkosten sowie steuerlich aktivierungspflichtige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden die Fertigerzeugnisse und Waren mit maximal 90 % des Verkaufspreises angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden grundsätzlich durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit den Nominalwerten ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die aktiven latenten Steuern betreffen die Erfassung von latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge und wurden auf sonstigen Rückstellungen gebildet. Passive latente Steuern wurden auf Entwicklungskosten erfasst. Es erfolgt ein saldierter Ausweis mit den aktiven latenten Steuern. Für die Bemessung der latenten Steuern wurde der zum Abschlussstichtag geltende Steuersatz von 30,53 % zugrunde gelegt. Gemäß einem Unternehmensplan wird von einer Realisierung der aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre ausgegangen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen werden grundsätzlich mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zinsen auf Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Fremdwährungsumrechnung (USD) erfolgt gemäß § 256a HGB. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung für mittel- und langfristige Posten grundsätzlich nach dem Imparitätsprinzip. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen für Währungsumrechnung betreffen ausschließlich die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben folgende Fristigkeit:

31.12.2023
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.520 3.535 985
Vorjahr 3.969 2.603 1.366

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 335 (Vorjahr: T€ 438) betreffen gänzlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 228 (Vorjahr: T€ 333) enthalten Steuererstattungsansprüche von T€ 179 (Vorjahr: T€ 210).

Latente Steuern

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Veränderung
T€
Aktive latente Steuern 436 1.065 -628
Passive latente Steuern -187 -237 50
Saldierter Ausweis der aktiven latenten Steuern 249 827 -578

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzungen betreffen eine Leasingsonderzahlung und Versicherungen. Darüber hinaus wurden kundenseitige Projektpunkte abgegrenzt, die entsprechend der vertraglichen Regelung im Projektverlauf aufgelöst werden.

Eigenkapital

Jahresüberschuss und Gewinnvortrag unterliegen in Höhe von T€ 862 (Vorjahr: T€ 1.605) einer Ausschüttungssperre aufgrund der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 613 (Vorjahr: T€ 778) sowie der in 2023 in Summe angefallenen aktiven latenten Steuern von T€ 249 (Vorjahr: T€ 827).

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter verteilt. Der Auflösungsbetrag im Geschäftsjahr beträgt T€ 90 (Vorjahr: T€ 86). Im Geschäftsjahr wurden dem Sonderposten T€ 55 (Vorjahr: T€ 183) zugeführt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen lassen sich wie folgt aufgliedern:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
ausstehende Rechnungen 110 117
Gewährleistung 86 67
Urlaubsrückstand, Zeitguthaben, Prämien, Abfindung 131 121
Berufsgenossenschaft 6 0
Jahresabschlusskosten 16 15
drohende Verluste 0 18
Sonstige Rückstellungen 57 99
406 437

Bei den drohenden Verlusten 2022 handelte es sich um mögliche Regresszahlungen aus einem schwebenden Rechtsstreit, der in 2023 erledigt wurde.

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Gläubigern und Fristigkeiten, ihre Besicherung und die dazugehörigen Davon-Vermerke stellen sich wie folgt dar (in kursiver Angabe des Vorjahresbetrages):

31.12.2023
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.988 10.247 1.741 344
Vorjahr 11.848 10.674 1.174 282
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.255 1.255 0 0
Vorjahr 2.268 2.268 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.803 3.566 4.237 3.997
Vorjahr 9.553 5.197 4.356 4.056
Davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind 7.774
Vorjahr 9.355
Sonstige Verbindlichkeiten 150 147 3 0
Vorjahr 259 186 73 0
Davon aus Steuern 36 36 0 0
Vorjahr 33 33 0 0
Summe 21.196 15.215 5.981 4.341
Vorjahr 23.928 18.325 5.603 4.338

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden von der Gesellschaft Sicherheiten in Form von Grundschulden in Höhe von T€ 699 (Vorjahr: T€ 826) sowie Sicherungsübereignungen und -abtretungen gestellt. Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen übliche Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit T€ 7.774 (Vorjahr: T€ 9.355) aus Darlehen und kurzfristigen Verrechnungen. T€ 30 (Vorjahr: T€ 197) entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Es sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von T€ 7.774 (Vorjahr: T€ 9.355) enthalten; davon T€ 7.774 (Vorjahr: T€ 9.355) aus Darlehen und kurzfristigen Verrechnungen.

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haftet die Gesellschaft am Bilanzstichtag für Verbindlichkeiten aus Universalkreditverträgen zugunsten der Gesellschafterin KKT Holding GmbH, Osterode am Harz, der KKT Frölich GmbH, Osterode am Harz, der KKT Pressig GmbH, Pressig, und der Elastica GmbH, Osterode am Harz, gegenüber Kreditinstituten gesamtschuldnerisch in Höhe von bis zu T€ 13.000. Zum Bilanzstichtag waren diese Universalkredite mit einem Gesamtsaldo von T€ 9.684 in Anspruch genommen, bei gleichzeitigen Bankguthaben von T€ 299.

Auf die Norsystec GmbH entfielen dabei Linienbeanspruchungen von T€ 9.778, bei gleichzeitigen Bankguthaben von T€ 15.

Zur Besicherung des Universalkredits besteht eine Globalzession der Forderungen. Als Sicherheit für Mietkaufdarlehen wurden die jeweiligen Gegenstände des Anlagevermögens beliehen.

Aufgrund der vorliegenden Unternehmensplanung der KKT-Gruppe ist derzeit keine hohe Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, dass die Norsystec GmbH aus den Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverpflichtungen und Mieten ergibt sich für 2024 ein Gesamtbetrag von rund T€ 64. Die Verpflichtungen mit einer Laufzeit von 2 bis 5 Jahren betragen T€ 86.

V. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse betragen T€ 90 (Vorjahr: T€ 86), und aus Währungsumrechnung T€ 1 (Vorjahr: T€ 0).

Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet T€ 5 (Vorjahr: T€ 8) für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 1) sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Zinsen

Die Zinsaufwendungen betreffen mit T€ 68 (Vorjahr: T€ 68) verbundene Unternehmen, wobei es sich bei der Gläubigerin zugleich um die alleinige Gesellschafterin handelt.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Geschäftsführer in 2023 waren:

- Herr Dr. Sven Vogt, geschäftsführender Gesellschafter

- Herr Andreas Sandner, geschäftsführender Gesellschafter

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen/Konzernzugehörigkeit

Die Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH wird in den Konzernabschluss der KKT Holding GmbH, Osterode am Harz, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht und stellt sowohl den größten, als auch den kleinsten Konsolidierungskreis dar.

Angaben über das Abschlussprüferhonorar

Für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Anhangsangaben im Konzernabschluss einbezogen wird (§ 285 Nr. 17 HGB).

Mitarbeiter

In 2023 wurden durchschnittlich 110 (Vorjahr: 108) Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind 24 (Vorjahr: 25) Angestellte und 86 (Vorjahr: 83) gewerbliche Mitarbeiter. Daneben wurden 6 (Vorjahr: 9) Auszubildende, 5 Aushilfen (Vorjahr: 4) und 12 (Vorjahr: 12) Heimarbeiter beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 71 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von T€ 147 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach wie vor kritisch wird die Lage zwischen China und Taiwan, Russland und der Ukraine und Israel und seinen Nachbarländern gesehen. Weitere Eskalationen können deutliche Auswirkungen auf die Lieferketten und damit das Geschäftsmodell der Norsystec GmbH mit seiner Ausrichtung auf die internationale Automobilindustrie haben.

Im Übrigen haben sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses keine wesentlichen Änderungen in der Gesamteinschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

VII. Unterschrift des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Bleicherode, den 11.06.2024

Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH

gez. Dr. Sven Vogt, Geschäftsführer

gez. Andreas Sandner, Geschäftsführer

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 31.12.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.020.514,91 0,00 0,00 0,00 2.020.514,91
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.833,38 0,00 0,00 0,00 105.833,38
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 2.126.348,29 0,00 0,00 0,00 2.126.348,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.570.808,82 0,00 0,00 0,00 4.570.808,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.451.776,37 236.760,96 0,00 0,00 17.688.537,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.594.301,27 97.465,69 0,00 0,00 2.691.766,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 66.464,21 142.000,00 0,00 0,00 208.464,21
Summe Sachanlagen 24.683.350,67 476.226,65 0,00 0,00 25.159.577,32
Summe Anlagevermögen 26.809.698,96 476.226,65 0,00 0,00 27.285.925,61
Abschreibungen
Stand 31.12.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.242.500,91 164.927,00 0,00 0,00 1.407.427,91
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.215,38 7.369,00 0,00 0,00 82.584,38
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 1.317.716,29 172.296,00 0,00 0,00 1.490.012,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.240.421,72 157.358,00 0,00 0,00 1.397.779,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.796.047,37 826.807,96 0,00 0,00 13.622.855,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.923.005,27 208.449,69 0,00 0,00 2.131.454,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 15.959.474,36 1.192.615,65 0,00 0,00 17.152.090,01
Summe Anlagevermögen 17.277.190,65 1.364.911,65 0,00 0,00 18.642.102,30
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 613.087,00 778.014,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.249,00 30.618,00
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 636.336,00 808.632,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.173.029,10 3.330.387,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.065.682,00 4.655.729,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 560.312,00 671.296,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 208.464,21 66.464,21
Summe Sachanlagen 8.007.487,31 8.723.876,31
Summe Anlagevermögen 8.643.823,31 9.532.508,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH, Bleicherode

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH, Bleicherode, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH, Bleicherode, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rosenheim, den 11.06.2024

Hubert Jahn Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hannes Hubert, Wirtschaftsprüfer

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Norsystec - Nohra-System-Technik - GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 6eb66583a78be9e22cb3ae1a7b5f3aaf",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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