aktiv Rechtsform GmbH & Co. KG Kommanditgesellschaft

OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG

HörstelHörstel, DEU ·HRA 7571 Steinfurt ·oke-group.com
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
48477 Hörstel
Handelsregister
HRA 7571, Steinfurt
Branche
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Eingetragenes Kapital
500.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Finanzen

Umsatz 2024
269,54 Mio. €
Mitarbeiter 2024
1.686
Bilanzsumme 2024
230,82 Mio. €
Jahresergebnis 2024
20,95 Mio. €
4 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 230,82 Mio
  • Umlaufvermögen 67,4 % 155,60 Mio
  • Anlagevermögen 31,7 % 73,12 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 1,51 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,3 % 591,4 k
Passivseite 230,82 Mio
  • Eigenkapital 59,7 % 137,91 Mio
  • Verbindlichkeiten 32,4 % 74,88 Mio
  • Rückstellungen 7,6 % 17,46 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 357,9 k
  • Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 0,1 % 206,5 k
  • Passive latente Steuern 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 466,44 Mio
  • Umsatzerlöse 57,8 % 269,54 Mio
  • Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 21,5 % 100,09 Mio
  • Konzerngewinnvortrag 17,2 % 80,37 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,3 % 10,53 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,5 % 2,29 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,3 % −1,45 Mio
  • Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 0,3 % −1,23 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 778,6 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 94,0 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 65,3 k
Aufwendungen 260,89 Mio
  • Materialaufwand 40,3 % −105,20 Mio
  • Personalaufwand 31,0 % −80,77 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,7 % −48,68 Mio
  • Abschreibungen 5,5 % −14,48 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,5 % −6,61 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,9 % −2,39 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,9 % −2,28 Mio
  • Sonstige Steuern 0,2 % −488,1 k
  • Gesamtleistung 270,38 Mio
  • Rohergebnis 175,70 Mio
  • Betriebsergebnis 31,78 Mio
  • Finanzergebnis −3,74 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 21,44 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 20,95 Mio
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GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Eigentum & Beteiligungen

Beteiligungen an

Historie

  1. 2020
  2. 25.02.
    Gerichtswechsel
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
  3. 25.02.
    Sitzänderung
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
  4. 25.02.
    Registerblatt geschlossen
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
  5. 17.02.
    Ersteintragung
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
  6. 17.02.
    Sitzänderung
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
  7. 17.02.
    Namensänderung
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
  8. 17.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  9. 17.02.
    Gerichtswechsel
    OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Konzernabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Konzernabschluss Volltext

TT Verwaltungs GmbH

Osnabrück (vormals: Hörstel)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die OKE-Gruppe ist ein führender Konzern in der Entwicklung und Produktion anspruchsvoller technischer Bauteile und Komponenten vor allem für die Automobil-, Elektronik- und Möbelindustrie. Die Kernkompetenzen sind die Extrusion, Spritzguss, Pultrusion, die CNC-Bearbeitung, die Stanz- und Umformtechnik, der Sondermaschinenbau sowie der Werkzeugbau. Durch Kombination dieser Fertigungsmethoden können je nach Kundenanforderung stets ganzheitliche Lösungen geliefert werden; von der Idee über die Entwicklung bis zum fertigen Bauteil wird die komplette Prozesskette abgebildet.

Als kompetenter Entwicklungspartner und zuverlässiger Lieferant ist die OKE-Gruppe weltweit präsent und in logistischer Nähe zu den Kunden angesiedelt. Das ermöglicht einen intensiven Austausch mit Geschäftspartnern und schnelle Entscheidungen.

Chart

Bei OKE steht der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Durch OKE Plus, ein Angebot für die Mitarbeiter, welches zahlreiche Zusatzleistungen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Fitness und Aktivität sowie Ernährung beinhaltet, ist die Unternehmensgruppe als familienfreundlicher Arbeitgeber überregional bekannt. Darüber hinaus engagiert sich die OKE-Gruppe stark im sozialen Bereich und unterstützt neben einzelnen Aktionen in Deutschland auch Kinderprojekte in Burkina Faso.

1.2 Forschung und Entwicklung / Produktinnovationen

Für die OKE-Gruppe ist die Generierung von nachhaltigen Werten in der Forschung und Entwicklung von zentraler Bedeutung. Sowohl in der Produktentstehung als auch in der Optimierung von Fertigungsprozessen werden vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Technologievorsprung und die Innovationskraft der Gruppe durch ein zielgerichtetes Innovationsmanagement gestärkt.

Einen bedeutenden Stellenwert hat bei OKE die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte, in die konsequent investiert wird. Im Fokus steht dabei die Optimierung von Produktionsprozessen, aber auch die Weiterentwicklung von Fertigungsverfahren.

Im Rahmen des Schaumprozesses wurde im Jahr 2022 die Substitution von zurzeit bestehenden Materialtypen angestoßen. Hier wurden Versuchsreihen mit bestehenden, unterschiedlichen Materialmischungen vorgenommen. Dadurch konnten neue Erkenntnisse bezüglich der Verträglichkeit der Materialien untereinander gewonnen werden. Ziel ist es, die Materialvielfallt in der Materialbeschaffung zu reduzieren. Zudem wurde ein weiteres System der neuen Schaumextrusion in der Produktion implementiert.

Durch die Prozessentwicklung und die kontinuierliche Investition in neue Maschinen und Anlagen wird sichergestellt, dass immer nach modernsten Methoden gefertigt wird. Auch neue Technologien werden erforscht und bei erfolgreichen Tests implementiert. Die Prozessentwicklung sorgt außerdem dafür, dass Produkte stets so ressourcenschonend wie möglich gefertigt werden und der Zielrichtung von Effizienzsteigerung und Emissionsreduktion folgen. Die Verbesserung der nachhaltigen Energieeffizienz stellt hierbei einen Kernpunkt dar und wird vom zentralen Energiemanagement vorangetrieben. Im Berichtszeitraum wurde besonders der angesprochenen Ressourcenschonung ein hoher Anteil beigemessen.

Am kontinuierlichen Verbesserungsprozess von Abläufen und Arbeitsweisen partizipieren neben den eigenen Mitarbeitern auch die Kunden der OKE-Gruppe, denn nur so können deren Bedürfnisse zielgerichtet bedient werden.

Das Thema Nachhaltigkeit hat weiterhin an Bedeutung gewonnen. Es finden Versuchsreihen mit Materialien statt, welche teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, um diese in der Produktion zu etablieren. Ziel ist es, die bestehende Kompetenz im Bereich der Extrusion mit den neuen Materialien zu kombinieren.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war in Deutschland und auch weltweit geprägt durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts. Am 24. Februar 2022 begann Russland einen Angriffskrieg gegen die benachbarte Ukraine. Die schwersten Folgen sind die Todesopfer und die humanitäre Krise der Menschen, die sich auf der Flucht befinden oder belagert werden. Der Krieg hat daneben auch viele wirtschaftliche Auswirkungen. Dieser sorgte neben den humanitären Schwierigkeiten für Verwerfungen auf den globalen Märkten, was besonders die Energie- und Rohstoffmärkte betraf. Die Nato- und EU-Staaten beschlossen aufgrund des russischen Angriffskrieges Sanktionen gegen Russland, unter anderem Handelsembargos und den Ausschluss von Finanzmärkten. Die Ukraine erhielt humanitäre Hilfeleistungen. Viele Staaten, auch Deutschland, lieferten Waffen an die Ukraine.

Aufgrund der Tatsache, dass Russland nach den verhängten Sanktionen die Energielieferungen nach Europa eingeschränkt hat, stiegen die Preise in dem Sektor stark an.

In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 insgesamt um +1,9% gestiegen. Nachdem die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Quartalen trotz widriger Rahmenbedingungen in der Weltwirtschaft und geopolitischen Spannungen jeweils noch leicht zulegen konnte, hat sich danach die Dynamik der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verringert. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahr 2022 robust gegenüber dem schwierigen Marktumfeld.

Im ersten Quartal konnte das BIP leicht zulegen. Die privaten Konsumausgaben stiegen nach Lockerung der Corona-Maßnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an, durch die milde Witterung profitierten die Investitionen im Baubereich. Im zweiten Quartal stagnierte das BIP mit +0,1% gegenüber dem ersten Quartal. In einzelnen Wirtschaftsbereichen zeigte sich ein gemischtes Bild. Vor allem die energieintensiven Branchen wie chemische Industrie und Metallerzeugung und -verarbeitung gerieten durch die hohen Energiepreise unter Druck. Die Baubranche verlor durch hohe Preissteigerungen deutlich an Wachstum. Der private Konsum war jedoch stabil, die Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe profitierten von wegfallenden Beschränkungsmaßnahmen der Corona-Krise. Im Juni wurde durch die Bundesregierung ein zweites Entlastungspaket auf den Weg gebracht, nachdem ein erstes Entlastungspaket bereits steuerliche Erleichterungen mit sich brachte. Das zweite Paket enthielt weitere Maßnahmen, um die Bürger nach den hohen Preissteigerungen vor allem im Energiesektor finanziell zu entlasten. Mit diesem Paket wurde unter anderem das 9-Euro-Ticket sowie ein Tankrabatt eingeführt, weiterhin gab es Einmalzahlungen für Erwerbstätige und für Empfänger von Sozialleistungen.

Im dritten Quartal stieg das BIP mit +0,5% wieder leicht an. Dies konnte erneut durch den privaten Konsum ermöglicht werden. Das Baugewerbe hingegen verlor erneut kräftig. Die hohen Baukosten, Fachkräfte- und Materialmangel sowie steigende Zinsen erschwerten das Umfeld. Die hohen Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise belasteten die deutsche Wirtschaft gerade im letzten Quartal. Der private Konsum ging in diesem Zeitraum zurück, da unter anderem Vergünstigungen wie der Tankrabatt und das 9-Euro-Ticket wegfielen und weniger Kaufkraft beim Verbraucher zur Verfügung stand.

Ein besonderer Treiber der Entwicklung im Jahr 2022 waren die Energiekosten. Gas, Öl und Strom haben sich im vergangenen Geschäftsjahr stark verteuert. Der durchschnittliche Preis für die Rohölsorte Brent stieg von 70,68 US-Dollar je Barrel im Jahr 2021 auf 100,93 US-Dollar je Barrel im Jahr 2022. Der Strompreis stieg ebenfalls im Laufe des Jahres an. Im zweiten Quartal 2022 lag der Strompreis für Verbraucher gegenüber dem zweiten Quartal 2021 um 6,4% höher. Beim Gaspreis war die Auswirkung noch erheblicher. Im zweiten Quartal 2022 lag der Gaspreis im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 um 36,7% höher. Bei Unternehmen war der Sprung des Gaspreises deutlich stärker, hier wurde im zweiten Quartal 2022 im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 im Schnitt 74,1% mehr gezahlt.

Die Weltwirtschaft war ebenso geprägt durch die bereits genannten Faktoren. Auch hier wirkten die gestiegenen Energiepreise bremsend. Die wirtschaftliche Expansion schwächte sich im Jahresverlauf deutlich ab. Die industrielle Erzeugung ging sowohl in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern im vierten Quartal leicht zurück. Zur konjunkturellen Abschwächung der Nachfrage kamen in China erneut die Auswirkungen von Corona-Lockdowns hinzu. Hier kam es nach Beendigung der Zero-Covid-Strategie Anfang Dezember zu einer massiven Infektionswelle. Deutlich an Schwung verloren hat insbesondere die Elektronikindustrie, wo es angesichts erheblich ausgebauter Produktionskapazitäten zu einem Preisverfall bei Halbleitern gekommen ist. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften schwächte sich die Konjunktur deutlich ab, da gerade im zweiten Halbjahr die privaten Konsumausgaben aufgrund der hohen Inflation reduziert wurden. Die Logistik hingegen entspannte sich weiter. Für das Jahr 2022 rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem weltweiten BIP-Wachstum i.H.v. +3,4%. 2021 lag der Wert noch bei +6,1%.

Die Inflation stieg im Jahr 2022 stark an. In Deutschland betrug der Wert im Jahresdurchschnitt 6,9%, der höchste Wert wurde mit 8,8% im Oktober 2022 festgestellt. Weltweit betrug die durchschnittliche Inflationsrate 8,7%. In Deutschland waren krisen- und kriegsbedingte Sondereffekte wie z.B. Lieferengpässe oder deutliche Preisanstiege entscheidend für den Verlauf der Inflation im Geschäftsjahr. Gerade der Bereich Energie und Nahrungsmittel stieg deutlich an.

Die Notenbanken reagierten auf diese Ereignisse sehr unterschiedlich. In den großen fortgeschrittenen Wirtschaftsräumen wurde zunächst verzögert auf den starken Anstieg der Inflation reagiert, dann folgte eine historisch steile Anhebung der Leitzinsen. Die Federal Reserve Bank hat in den USA den Leitzins im Laufe des Jahres 2022 stufenweise von 0,25% auf 4,5% (Dezember 2022) angehoben. Die EZB hat erst ab Juli 2022 mit der Anpassung begonnen und erhöhte den Leitzins ebenfalls in mehreren Stufen von 0% auf 2,5% im Dezember 2022. In Großbritannien kletterte der Leitzins von 0,5% Anfang 2022 auf 3,5% zum Jahresende.

In der europäischen Union wird für das Jahr 2022 ein BIP-Wachstum von etwa +3,6% angenommen. Nach dem Abklingen der Energiekrise haben sich die Konjunkturaussichten im Euroraum etwas aufgehellt. Bis zur Jahresmitte 2022 konnte sich die Konjunktur nach der Energiekrise leicht erholen, diese Erholung nahm anschließend ab. Dennoch reichten die Auftriebskräfte aus, um ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung durch hohe Energiekosten zu verhindern.

Für die USA rechnet der Internationale Währungsfonds im Jahr 2022 mit einem BIP-Wachstum i.H.v. 2,1%. Auch hier ist das geringere Wachstum im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu sehen, im Jahr 2021 lag der Wert bei +5,7%. Die USA hatten wie andere Staaten auch mit hoher Inflation und einem angespannten Arbeitsmarkt zu kämpfen. Der US-Dollar zeigte im Jahr 2022 insgesamt eine starke Entwicklung, zum Jahresende hingegen wurde der Kurs etwas schwächer. Während im Januar 2022 die Notierung bei 1,13 USD/EUR stand, wurde im Oktober sogar ein Wert von 0,98 USD/EUR erzielt. Zum Jahresende lief der Wert bei 1,06 USD/EUR aus.

Brasilien konnte laut IWF-Berechnungen im Jahr 2022 ein Wirtschaftswachstum i.H.v. +2,9% erzielen, 2021 lag der Wert bei +4,6%. Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie verschärften der russische Angriffskrieg auf die Ukraine die Situation. Lieferengpässe, steigende Preise und hohe Inflation haben das Jahr 2022 beeinflusst. Gegenüber dem Euro notierte der brasilianische Real zum Jahresbeginn bei 6,34 BRL/EUR, zum Jahresende lag die Notierung bei 5,66 BRL/EUR.

Die chinesische Wirtschaft konnte im vergangenen Jahr nur schwach zulegen. Aufgrund der strikten Null-Covid-Politik wurde die wirtschaftliche Aktivität 2022 weiterhin stark belastet. Nachdem die strikten Maßnahmen Ende 2022 aufgehoben wurden, belastete eine hohe Infektionswelle die wirtschaftlichen Aktivitäten. Der Immobiliensektor ging weiter zurück. Der IWF prognostiziert ein Wirtschaftswachstum von 3,0% für das Jahr 2022, was eine der niedrigsten Raten in den vergangenen Jahren ist. Die Währung hat sich im Jahresverlauf leicht verringert. Zum Jahresbeginn lag der Kurs bei 7,23 RMB/EUR, zum Jahresende bei 7,38 RMB/EUR.

In Indien konnte das BIP im vergangenen Jahr ein Wachstum von 6,7% erreichen. Doch auch hier spielten Preiserhöhungen und Leitzinsanhebungen eine Rolle und wirkten sich in den einzelnen Quartalen aus. In Asien insgesamt konnte ein BIP-Wachstum von 4,2% erzielt werden.

Osteuropa wurde durch den Russland-Ukraine-Konflikt unter anderem aufgrund der räumlichen Nähe stark beeinflusst. Die gegen Russland verhängten Sanktionen belasteten die Region. Das BIP in Russland verzeichnete ein negatives Wachstum im vergangenen Jahr i.H.v. -2,1%.

Südafrika hat nach wie vor mit strukturellen Problemen zu kämpfen. Das BIP-Wachstum betrug 2,0% im Jahr 2022. Zu den Gründen zählen die Unsicherheit über den wirtschaftspolitischen Kurs der Regierung, der Fachkräftemangel, die Energieknappheit, häufige Arbeitskämpfe und die hohe Kriminalität im Land.

Branchenentwicklung

a) Branchenentwicklung in den Geschäftsbereichen Automotive / Elektronik

Der Geschäftsbereich Automotive konzentriert sich auf den weltweiten Markt für Automobilsitze und Kunststoffteile für den Interieur- und Exterieur-Bereich in Fahrzeugen. Maßgeblich ist dabei der Umsatz der Erstausrüstung mit den Automobilherstellern. Im Bereich Elektronik findet der Großteil der im Spritzguss gefertigten Produkte ebenfalls Anwendung in der Fahrzeugindustrie, zum Teil jedoch auch in der Elektronik- und Haushaltsgeräteindustrie.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussten auch die Entwicklung des PKW-Marktes. Vor allem die anhaltenden Lieferkettenstörungen und Angebotsengpässe sowie die im Jahresverlauf nachlassende volkswirtschaftliche Konjunkturdynamik beeinflussten die Absatzmärkte. Infolge des Russland-Ukraine-Konfliktes wurden Sanktionen verhängt, wodurch Produktion und Verkauf von Fahrzeugen insbesondere in Russland eingeschränkt wurden. Weiterhin spielten fiskalpolitische Maßnahmen wie Steuersenkungen bzw. Steuererhöhungen, Kaufprämien, Förderprogramme und Importzölle eine Rolle bei der Marktentwicklung.

Im Jahr 2022 konnte sich die weltweite PKW-Produktion leicht erholen. Es wurden weltweit etwa 61,6 Mio. PKWs hergestellt, was im Vergleich zum Vorjahr ein geringes Wachstum bedeutet (2021: 57,1 Mio. Fahrzeuge). Das Niveau vor der Pandemie wurde noch nicht erreicht. Die Zuwächse und Abnahmen fielen weltweit unterschiedlich aus, da die Engpässe und Störungen der globalen Lieferketten, die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konfliktes sowie nachhallende Folgen der Coronavirus-Pandemie differenzierte Auswirkungen hatten.

Der chinesische Markt war auch im vergangenen Jahr ein wichtiger Absatzmarkt. Es wurden 23,2 Mio. Fahrzeuge abgesetzt, was ein Plus von etwa 10% bedeutet. Die Rückgänge aus dem Frühling, als Lockdowns in wichtigen Absatzregionen für ein stark eingeschränktes Geschäft sorgten, wurden auch dank einer Steuerreduktion auf einen Großteil der verkauften Fahrzeuge im zweiten Halbjahr wieder wettgemacht.

In den USA sind die Light-Vehicle-Verkäufe (Pkw und Light Trucks) im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr 2021 spürbar um 8 Prozent auf 13,7 Mio. Fahrzeuge zurückgegangen.

In Europa ist der Trend weiterhin negativ. Im Jahr 2022 wurden auf dem europäischen Pkw-Markt 11,3 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, etwa 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit blieb auch im vergangenen Jahr die Erholung von den pandemiebedingten Rückgängen der beiden Vorjahre aus.

Die großen Automobilmärkte konnten dementsprechend kein positives Wachstum verzeichnen: Frankreich -7,7%, Großbritannien -2,0%, Spanien -7,1%, Italien -9,8%. Lediglich in Deutschland wurde ein kleines Plus von etwa 1% erzielt.

Der Bereich der Transporter wurde ebenfalls durch die wirtschaftliche Lage beeinflusst. In Deutschland wurden bei den leichten Nutzfahrzeugen 21,1% weniger Fahrzeuge als im Vergleich zum Vorjahr zugelassen, in Westeuropa wurden ebenfalls 20,7% weniger Zulassungen in dem Bereich verzeichnet. Zentral- und Osteuropa folgen dem Trend mit einer negativen Entwicklung i.H.v. -28,6%, wovon auf Russland etwa 45,2% weniger Zulassungen entfallen. Lediglich in der Türkei und Südafrika wurden leichte Zugänge festgestellt. Bei den LKW mit einem Gesamtgewicht größer 6t wurde in den 27 EU-Staaten ohne Malta und inklusive Großbritannien, Norwegen und der Schweiz (EU27+3) ein Wachstum über +5,1% verzeichnet. In Deutschland gingen die Neuzulassungen um -1,7% zurück, jedoch konnten Großbritannien (+9,8%) und die Türkei (+24,7%) Zuwächse ausweisen.

Das Wachstum der globalen Elektrik-, Elektronik- und Haushaltsgeräteindustrie lag mit einer Höhe von 4,9% im Jahr 2022 deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die Nachfrage nach Elektronik und elektrischen Bauteilen war aufgrund von Verschiebungen der Verbraucherausgaben von Waren zu Dienstleistungen im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr nur noch schwach ausgeprägt.

b) Branchenentwicklung im Geschäftsbereich Möbeltechnik

Der Geschäftsbereich Möbeltechnik liefert Kunststoffkomponenten in unterschiedliche Segmente der Möbelindustrie. Neben Polster-, Büro-, und Objektmöbeln werden die Produkte auch in Betten verbaut.

Die weltweite Möbelindustrie musste nach einem Zuwachs im Vorjahr nun einen Rückgang von -3,6% verzeichnen. Hohe Inflation, steigende Verkaufspreise, sinkende Verbrauchernachfrage und geringere Investitionen im Wohnungssektor schwächten die Nachfrage nach Möbeln im Jahr 2022 in allen Regionen im Vergleich zum Vorjahr signifikant.

Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie stieg im Jahr 2022 an. Im Vergleich zum Vorjahr konnte dieser um etwa 7% auf 18.8 Mrd. EUR gesteigert werden. Ausschlaggebend waren dabei die Preisanpassungen, die aufgrund der Erhöhung der Material- und Energiekosten notwendig wurden. Die Möbelbranche befindet sich in einem weiter schwierigen Marktumfeld.

In den unterschiedlichen Möbelsegmenten konnte in fast allen Bereichen ein Umsatzwachstum verzeichnet werden. Besonders die Küchenmöbel mit 9,47% mehr Umsatz stechen heraus. Auch Büromöbel (+8,43% mehr Umsatz) und sonstige Möbel (+7,95% mehr Umsatz) konnten sich positiv entwickeln. Lediglich die Matratzen wiesen einen starken Rückgang über -23,06% auf. Der Inlandsumsatz konnte sich im Vergleich zum Vorjahr steigern (+5,45% mehr Umsatz), der Auslandsumsatz stieg um 9,81% an.

Die wichtigsten Exportländer im vergangenen Jahr waren Frankreich (15,7%), die Schweiz (14,4%) und Österreich (11,9%). Am meisten importiert wurde erneut aus China (29,9%), Polen (27,2%) und Italien (4,2%). Die Entwicklung zum Vorjahr zeigt sich sehr unterschiedlich. Während beim Import zum Beispiel die Türkei ein Wachstum von +51,6% und Vietnam in Höhe von 23,8% verzeichnen konnten, sank Dänemark um -19,9% ab. Auf der Export-Seite wuchsen Kroatien und Korea um fast 30%, Dänemark hingegen reduzierte sich hier ebenfalls um -18%.

Die durchschnittliche Anzahl der Betriebe ging weiter zurück (von 459 auf 449), es waren ebenfalls weniger Beschäftigte im Durchschnitt angestellt (2022: 78.322; Vorjahr 79.168).

2.2 Geschäftsverlauf

2.2.1 Beschaffungsbereich

Für die OKE-Gruppe gilt unter anderem der Rohölpreis als wichtiger Indikator für eine Prognose zur Preisentwicklung der Kunststoffgranulate. Ölpreisschwankungen wirken sich nicht unmittelbar auf die Preisentwicklung bei Kunststoffen aus. In der Regel schlagen Schwankungen des Ölpreises erst mit zwei- bis dreimonatiger Verzögerung durch die gesamte Wertschöpfungskette der Petrochemie auf den Marktpreis von Kunststoffgranulaten durch. Ein wichtiger Parameter ist dabei grundsätzlich, dass die Nachfrageseite konstant bleibt.

Zu Beginn des Geschäftsjahres stiegen die Preise weiterhin größtenteils an. Ab März und April 2022 drehte sich der Trend jedoch, die Preise sanken. Die Reduzierungen verflachten sich zunächst im Herbst und Preise stabilisierten sich, zum Jahresende jedoch setzte sich die Senkung fort.

Die Preise für Monomere (Propylen (C3) Kontrakt und Ethylen (C2) Kontrakt) entwickelten sich im Jahr 2022 der allgemeinen Entwicklung angepasst. In der Spitze gab es eine Preisreduzierung um 165 EUR/to (C3, Propylen im September 2022) bzw. um 120 EUR/to (C2, Ethylen im September 2022)). Der Grundstoff Naphtha zeigte ebenfalls den Trend, im August 2022 wurde ein Preisrückgang i.H.v. 108 EUR/to verzeichnet.

Die Preise der Polymere (PP-Copolymere sowie Low-Density-Polyethylen PE-LD für die Möbelprofile) sanken deutlich rapider als die Preise der Monomere. Hier fand ebenfalls bis März bzw. April eine Erhöhung statt, anschließend sanken die Preise deutlich. Es wurden teilweise Preisreduzierungen von 200 EUR/to (PP-Copolymere) bzw. 165 EUR/to (PE-LD) verzeichnet, bei PP-Copolymere ICIS 195 EUR/to. Ab Herbst 2022 verringerte sich auch hier der Preisverfall und entwickelte sich langsamer.

Die technischen Kunststoffe zur Bedarfsdeckung im Spritzgussbereich der OKE-Gruppe stiegen gemäß des Polymer-Preisindexes Plastixx zu Jahresbeginn bis April 2022 weiter an. Ab Mai 2022 nahmen die Preissteigerungen wieder ab, die Preise sanken stetig. Der Trend setzte sich über das gesamte Geschäftsjahr fort.

Aufgrund des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine wurden strikte Sanktionen gegenüber Russland vom Westen erlassen und im Laufe des Jahres weiter verschärft. Die Preise von Öl, Erdgas, Weizen und anderen wichtigen Rohstoffen stiegen stark an.

Der Preis für Brent Rohöl stieg im März 2022 aufgrund der vorgenannten Ereignisse auf 130 US-Dollar/Barrel. Im Jahresverlauf kamen die Ölpreise aber aufgrund eines recht stetigen Preisrückgangs nahe an das Vorjahresniveau zurück. Im November erfolgte ein steiler nachhaltiger Preisrückfall an den Ölbörsen. Dabei sanken die Rohölleitsorten Anfang Dezember 2022 auf das tiefste Preisniveau seit Januar ab. Gründe hierfür waren Befürchtungen einer Rezession und ansteigende Corona-Infektionen in mehreren Regionen in China, nachdem die Beschränkungen in dem Land aufgehoben wurden. Weiterhin beschlossen die EU und die G7 ab Dezember einen Ölpreisdeckel für russisches Öl mit 60 US-Dollar/Barrel. In den letzten Wochen des Jahres bewegten sich die Rohöl-Notierungen dementsprechend nur um 5 USD/Barrel höher.

Die schwächelnde Weltwirtschaft, vor allem in China, belastete die globale Rohölnachfrage insgesamt. Im Jahr 2022 kostete das Barrel Rohöl im rechnerischen Jahresmittel 100,93 US-Dollar/Barrel, im Jahr 2021 betrug der Wert noch 70,68 US-Dollar/Barrel.

2.2.2 Investitionen

Im Jahr 2022/2023 investierte die OKE-Gruppe 10,2 Mio. EUR (im Vorjahr 19,0 Mio. EUR), davon entfallen 7,8 Mio. EUR auf Sachanlagen. Alle Geschäftsbereiche profitierten von Investitionen in neue und effiziente Produktionsanlagen und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Vor dem Hintergrund des technologischen Wandels bildeten im Berichtsjahr insbesondere Investitionen in die strategische Entwicklung sowie in die internationale Ausrichtung einen Schwerpunkt.

Die Investitionen sind durch den betrieblichen Cash Flow finanziert worden. Für das kommende Geschäftsjahr wird mit einem Gesamtvolumen von 13,369 Mio. EUR geplant. 8,139 Mio. EUR fließen in Ersatz- und Erweiterungsprojekte und weitere 5,23 Mio. EUR in PV-Anlagen.

2.2.3 Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in der Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2022/2023 erhöhte sich von 1.670 im Vorjahr auf einen Stand von 1.684. Die ausgewogene Altersstruktur in der Belegschaft fördert den Austausch zwischen den Generationen und wirkt dem Know-how-Verlust bei altersbedingten Austritten entgegen. Der Aufbau von Nachwuchs ist in der OKE-Gruppe von großer Bedeutung. Im Konzern haben sich im Berichtsjahr durchschnittlich 66 (Vorjahr: 92) Mitarbeiter in einem Ausbildungsverhältnis befunden.

In der OKE-Gruppe haben Investitionen in die Mitarbeiterqualifikation einen wichtigen Stellenwert. Die Weiterbildung in den Bereichen zukunftssichere Technologien und moderne Fertigungstechniken bildet dabei einen Schwerpunkt.

2.2.4 Qualitäts- und Umweltmanagement

Die Qualitäts- und Umweltpolitik ist Teil der Unternehmensphilosophie und wird von der Geschäftsführung für die gesamte Unternehmensgruppe vorgegeben.

Die OKE-Gruppe ist bestrebt, unter Einsatz modernster Technologien höchsten Qualitätsansprüchen zu genügen, um eine hohe Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Neben der hohen Qualität der Produkte sowie der Sicherheit der Mitarbeiter sind auch der schonende Umgang mit Ressourcen und der Umweltschutz Unternehmensziele. Gestützt wird das Handeln u.a. durch ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO50001 und durch den Einsatz von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien.

Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse wird die OKE-Gruppe den Ausbau von erneuerbaren Energien an vielen deutschen und europäischen Standorten weiter vorantreiben.

Das Qualitätsmanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen zu entsprechen. Ein entscheidender Baustein hierfür ist die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach den Normen IATF16949 und ISO9001.

2.3 Wirtschaftliche Lage des Konzerns

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung mehrere finanzwirtschaftliche und produktionsspezifische Kennzahlen heran, die eine ausgeglichene Steuerung des Konzerns gewährleisten und die langfristigen Unternehmensziele in den Vordergrund stellen. Weiterhin wird der Geschäftsjahresverlauf im Voraus detailliert geplant und die Entwicklung monatlich analysiert.

Zu den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zählen die Umsatzerlöse sowie das EBITDA.

2.3.1 Ertragslage (Datenbasis GuV)

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der OKE-Gruppe im Geschäftsjahr 2022/2023 kann als stabil bezeichnet werden.

Die Umsatzerlöse des Konzerns erhöhten sich im Geschäftsjahr um 28,5 Mio. EUR auf 260,4 Mio. EUR; der erwartete deutliche Anstieg im Geschäftsjahr konnte damit erzielt werden. Die Gesamtleistung ist im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse um 25,6 Mio. EUR auf 263,2 Mio. EUR angestiegen.

Die folgende Grafik zeigt die Umsatzentwicklung nach Konzerngeschäftsbereichen im Geschäftsjahr 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzzuordnung der operativen Unternehmen beruht auf dem maßgeblichen Anteil des Produktionsverfahrens.

Umsatz nach Geschäftsbereichen in Mio. EUR

Chart

Der Anteil des Extrusionsbereichs beträgt im Geschäftsjahr 2022/2023 39,6 % und ist um 2,0 Mio. EUR auf 103,1 Mio. EUR gesunken. Der Umsatz im Spritzgussbereich ist um 16,4 Mio. EUR auf 120,5 Mio. EUR angestiegen, der Anteil an den Gesamtumsatzerlösen beträgt mittlerweile 46,3 %.

Während der Umsatz im Werkzeugbau um 5,1 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR gesunken ist, stiegen die Umsätze im Bereich Maschinenbau um 2,5 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR, im Bereich Handel um 16,1 Mio. EUR auf 18,3 Mio. EUR sowie im Bereich Dienstleistungen um 0,7 Mio. EUR auf 0,9 Mio. EUR.

Umsatz nach Regionen in Mio. EUR

Chart

Die Umsatzerlöse mit Kunden innerhalb Deutschlands sind gegenüber dem Vorjahr mit 93,9 Mio. EUR um 7,9 Mio. EUR deutlich gestiegen.

Die Umsatzerlöse mit Kunden in der EU erhöhten sich um 14,0 Mio. EUR auf 80,6 Mio. EUR.

Auch die Umsatzerlöse mit Kunden im Drittland sind deutlich angestiegen, sie erhöhten sich um 6,5 Mio. EUR auf 85,9 Mio. EUR.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von 40,1 Mio. EUR erzielt und um 6,1 Mio. EUR gesteigert werden, liegt aber deutlich unter den Erwartungen.

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage (Datenbasis Bilanz)

Zum Ende des Geschäftsjahres hat sich die Bilanzsumme um 1,9 Mio. EUR auf 230,8 Mio. EUR verringert.

Der Anstieg des Umlaufvermögens ist insbesondere durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7,3 Mio. EUR begründet.

Hervorzuheben sind bei den Passivposten der Bilanz das Eigenkapital (Anstieg um 10,8 Mio. EUR) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, welche sich insbesondere durch die Tilgung kurzfristiger Darlehen gegenüber dem Vorjahr um 20,7 Mio. EUR verringert haben.

Die Liquiditätssituation ist weiterhin gut, ca. 7,8 % der Bilanzsumme werden als Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten vorgehalten.

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt durch Eigenkapital sowie lang- und kurzfristige (revolvierende) Darlehen von Kreditinstituten. Die Verzinsung der Darlehen erfolgt marktgerecht und wird jeweils zum Zeitpunkt der Prolongation angepasst.

Das Eigenkapital des Konzerns hat sich im Wesentlichen durch den Jahresüberschuss um 10,8 Mio. EUR erhöht.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 60,1 % was einer Steigerung um ca. 5,1 %-Punkte entspricht.

2.3.3 Rentabilität

Mit einem Konzernergebnis von 13,2 Mio. EUR konnte das Vorjahresergebnis von 6,7 Mio. EUR deutlich übertroffen werden.

Das Betriebsergebnis (EBIT) ist gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Mio. EUR auf 21,6 Mio. EUR gestiegen.

2.3.4 Gesamtbeurteilung

Der Konzern verfügt insgesamt über eine sehr gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Gegenüber dem Vorjahr ist die Umsatzentwicklung, entsprechend den Erwartungen, deutlich angestiegen. Trotz der im Geschäftsjahr weltweit anhaltenden angespannten wirtschaftlichen Lage konnte das Betriebsergebnis, wie geplant, deutlich gesteigert werden, auch wenn der Zielwert nicht ganz erreicht wurde. Diese Entwicklungen führen zu einem Anstieg des Eigenkapitals gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung zufrieden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose- und Chancenbericht

Die OKE-Gruppe ist durch ihre Produkte und weltweite Präsenz gut aufgestellt und verfolgt im nächsten Geschäftsjahr weiterhin die Unternehmensziele Steigerung des profitablen Wachstums und finanzielle Unabhängigkeit. Die nachfolgenden Prognosen berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Aufstellung vorliegenden Erkenntnisse, die einen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der OKE-Gruppe haben könnten. Sie enthalten die Konsensmeinung von führenden Wirtschaftsforschungsinstituten.

Vor Ausbruch des Russland-Ukraine-Konfliktes wurde damit gerechnet, dass sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nach den negativen Einflüssen der Coronavirus-Pandemie normalisieren würde. Hierzu gehört das Wachstum des BIP, die Rückkehr zur Vollbeschäftigung und Anpassung der Inflation sowie die Normalisierung der Geld- und Fiskalpolitik. Durch den Krieg wurden erhebliche wirtschaftliche und finanzielle Veränderungen hervorgerufen. Besonders betroffen sind Rohstoffmärkte. Die Preise für Öl, Gas und Weizen sind in die Höhe geschnellt. Als Reaktion auf den Kriegsbeginn haben viele Volkswirtschaften umfassende Sanktionen gegen Russland verhängt, welche das Land von den internationalen Finanzmärkten ausschließen und Warenhandel in einigen Bereichen erschweren sollen. Einige westliche Unternehmen haben im Jahr 2022 Exporte nach Russland sowie Transaktionen innerhalb Russlands eingestellt. Für Deutschland konnten teilweise die weggefallenen russischen Erdgaslieferungen durch Importe aus anderen europäischen Ländern ersetzt werden, Energieexporte wurden verringert und der Energieverbrauch durch Sparmaßnahmen reduziert.

Die Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2023 deuten ein geringes Wachstum an. Der IWF rechnet in seinem World Economic Outlook im April 2023 mit einem weltweiten BIP-Wachstum in Höhe von 2,8%, etwa 0,1% geringer als in der Hochrechnung aus Januar 2023. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Bundesregierung geht von einem weltweiten BIP-Wachstum von 2,2% aus. Ein positiver Entwicklungsfaktor ist die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Strategie, dieser Umstand kann die globale Wirtschaftsleistung stützen. Weiterhin geht man von rückläufigen Engpässen bei Vorprodukten aus. Trotz geringerer Energiepreise geht die Verbraucherpreisinflation in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nur langsam zurück und liegen in der Regel über dem selbst gesteckten 2%-Ziel der meisten Notenbanken. Weiterhin hat die Straffung der Geldpolitik der meisten Notenbanken dazu geführt, dass Finanzierungskosten gestiegen sind, was sich wiederum bremsend auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirkt.

Für das deutsche BIP rechnet der Sachverständigenrat aufgrund der aktuellen Geschehnisse mit einem niedrigen Wirtschaftswachstum von 0,2%. Der IWF legt in seiner Berechnung für Deutschland ein sogar ein negatives Wachstum von -0,1% zugrunde. Nach Ansicht des Sachverständigenrates wurde beispielsweise eine Energieknappheit im Winter 2022/2023 abgewendet, die Energiepreise sanken und die Lage im Energiesektor entspannte sich. Dennoch ist die Energiekrise noch nicht überwunden, da für den kommenden Winter 2023/2024 für die deutsche Wirtschaft erneut das Risiko eines Gasmangels besteht. Hinzu kommt auch in Deutschland das ansteigende Zinsniveau, was enorme Auswirkungen auf den Bausektor hat. Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass sich die Löhne und Gehälter nach und nach dem steigenden Preisniveau anpassen werden und die Inflation durch die Zinspolitik der Notenbanken gebremst werden kann. Diese Erholungseffekte werden aber nicht mehr komplett für 2023 erwartet.

Für den Euroraum gelten ähnliche Annahmen. Die EZB hat die Leitzinsen deutlich stärker erhöht als zunächst angenommen. Dies wird durch den Rückgang der Wohnungsbaukredite deutlich. Im Januar 2023 lagen diese 38,1% unter dem Vorjahreswert. Die Wirkung der Zinsnahebungen dürften die Verbraucherpreise nach Meinung des Sachverständigenrates noch in diesem Jahr beeinflussen. Der Kaufkraftverlust und die Inflationsentwicklung bleiben Risikofaktoren in der Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr. Der Sachverständigenrat prognostiziert für das Jahr 2022 für den Euroraum ein Wachstum von +0,9%. Der IWF kalkuliert für den Euroraum mit einem Wachstum von 0,8%.

Für die USA prognostiziert der IWF ein Wachstum von 1,6%. Seitens des Sachverständigenrates wird ein BIP-Wachstum in Höhe von 1,1% erwartet. Ein Risiko bleibt weiterhin die geopolitische Spannung zwischen den USA und China. Höhere Zölle und Sanktionen können sich auf die weltweite Konjunktur auswirken. Derzeit ist der Arbeitsmarkt in den USA nahe der Vollbeschäftigung, es wird durch die bereits erfolgten Schritte in der Zinspolitik der Federal Reserve jedoch davon ausgegangen, dass sich die Konjunktur im Laufe des Jahres abkühlen wird. Der Inflationsausblick lässt weitere Zinsanhebungen der amerikanischen Notenbank erwarten.

Chinas Wirtschaft wurde im vergangenen Jahr durch die Null-Covid-Strategie der Regierung, welche strikte Eindämmungsmaßnahmen zur Pandemiebekämpfung beschloss, und den schwachen Immobiliensektor beeinflusst. Nach Aufhebung der verhängten Corona-Maßnahmen wird mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung und einer Stärkung der Weltwirtschaft gerechnet. Die heimische Nachfrage soll ebenfalls hierdurch stabilisiert werden. Bremsende Faktoren könnten die weiter anhaltende Immobilienkrise sein sowie die Tatsache, dass die Dienstleistungsbranchen von der Maßnahmenaufhebung profitieren, die Industrie jedoch eher stagniert. Der Sachverständigenrat erwartet für China ein Wirtschaftswachstum von 5,6%. Der IWF geht für China von einem Wachstum von 5,2% aus.

Für Brasilien rechnet der Sachverständigenrat mit einem sehr geringen Wachstum von 0,3%. Der IWF rechnet mit einem Wachstum von 0,9%. Im Jahr 2022 wurde eine neue Regierung gewählt, auf welcher große Hoffnung gesetzt wird in Bezug auf Naturschutz und Wirtschaftswachstum. Die Wirtschaft wuchs in 2022, doch die anhaltend hohen Zinsen belasten die Konjunktur, der fiskalische Spielraum für die neue Regierung ist gering.

Südafrika hat weiterhin mit strukturellen Problemen zu kämpfen. Das Wirtschaftswachstum ist seit Jahren weniger dynamisch. Private Unternehmen investieren weniger, vor allem aufgrund der anhaltenden politischen Unsicherheiten, des Fachkräftemangels, der Energieknappheit sowie der Kriminalität. Der IWF erwartet ein Wachstum des BIP von 0,1%.

Für Russland wird vom IWF ein BIP-Wachstum von 0,7% erwartet. Der starke Rückgang spiegelt die Auswirkungen der Sanktionen wider, welche die Handelsbeziehungen mit dem Westen stark zurückgefahren und Finanzbeziehungen beeinträchtigt haben.

Unter Berücksichtigung der aktuellen weltpolitischen Lage, der teilweise noch auftretenden Versorgungs- und Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen und Vorprodukten sowie der Annahme, dass der Inflationsdruck seinen Höhepunkt überschritten hat und das Zinsniveau weiter leicht steigen wird, rechnen wir grundsätzlich mit einem geringen Wachstum der Weltwirtschaft. Die Annahmen sind stark abhängig von der Entwicklung der Inflation und weltpolitischen Entwicklungen, die sehr kurzfristig auftreten können, wie das Jahr 2022 erneut gezeigt hat.

Im Berichtszeitraum konnte die Automobilindustrie weltweit zwar positiv entwickeln, da gerade der chinesische Automarkt wächst. Europa und die USA jedoch verzeichneten ein negatives Marktwachstum. Durch die Einschränkungen in China im Rahmen der Corona-Maßnahmen sowie kriegsbedingte Ausfälle in der europäischen Wertschöpfungskette könnten zudem wichtige Vorprodukte und Rohstoffe knapp werden, weiterhin sind die Energiekosten hoch. Doch viele Unternehmen im Automotive-Bereich investieren in Zukunftstechnologien, um für die Energiewende gerüstet zu sein. Der VDA rechnet aufgrund eines guten Jahresstarts für 2023 in Deutschland mit einem Wachstum des Marktes von etwa 2,8 Mio., was einem Plus von 4% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit wird das Niveau von 2019 um 24% unterschritten. Für den Weltmarkt rechnet der Verband mit einem Wachstum von 4%, wobei in Europa mit einem Wachstum von 7% gerechnet wird (12 Mio. Fahrzeuge), für die USA wird mit 4% (14,3 Mio. Fahrzeuge) und für China mit 3% (23,9 Mio. Fahrzeuge) kalkuliert.

Wir rechnen für das kommende Jahr damit, dass der Automobilabsatz zwar knapp über dem des Berichtsjahres liegen, jedoch das Niveau vor der Corona-Pandemie nicht erreichen wird. Besondere Herausforderungen werden der Ukraine-Krieg sein, sowie teilweise vorkommende Versorgungsknappheit im Halbleiterbereich und bei Vorprodukten sowie Rohstoffen. Ein großer Einflussfaktor werden höhere Energiekosten sein, da wir mit einem erneuten Anstieg der Preise zum Herbst und Winter rechnen.

Die Möbelbranche konnte im Berichtszeitraum die Umsätze steigern, ausschlaggebend waren vor allem Preisanpassung, welche aufgrund der höheren Material- und Energiekosten nötig waren. Der Verband der deutschen Möbelindustrie VDM rechnet für das kommende Jahr mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Auch wir gehen davon aus, dass der Markt im Jahr 2023 moderat wachsen wird, gerade auch im Onlinebereich. Eine Rolle werden sicherlich Preisanpassungen aufgrund der gestiegenen Zulieferer-, Material- und Energiepreise spielen.

Für das kommende Jahr gehen wir von einem weiter steigenden Zinsniveau aus, jedoch nicht so rapide anziehend wie im Jahr 2022. Die US-Notenbank Federal Reserve hat bereits im Jahr 2022 die Leitzinsen deutlich erhöht, von 0,5% im März 2022 hin zu 4,5% im Dezember 2022. Auch zu Beginn des Jahres 2023 wurden aufgrund der Bekämpfung der steigenden Inflation die Zinsen weiter erhöht. Der Leitzins befindet sich derzeit bei 5%. Auch andere Notenbanken haben bereits als Gegensteuerung zur Inflation die Zinsen erhöht. Die EZB hat später als die Fed mit den Erhöhungen begonnen (Juli 2022), dann aber in kurzen Abständen auf 2,5% im Dezember 2022 erhöht, derzeit liegt der Leitzins bei 4%. Die bereits zurückgefahrene expansive Geldpolitik aus den Vorjahren wird unseren Erwartungen nach weiter abnehmen.

Im Jahr 2022 hat der Kurs des Euros gegenüber dem US-Dollar-Kurs teilweise Parität erreicht und war im Sommer 2022 sogar kurzzeitig unter diese Marke gefallen. Anschließend hat sich der Euro erholt und konnte kräftige Zuwächse verzeichnen. Die wirtschaftliche Lage ist jedoch aktuell sehr volatil. Wir rechnen für 2023 mit einem starken Eurokurs aufgrund der genannten Entwicklungen. Diese Annahme ist aber aufgrund der derzeitigen politischen Lage in Russland und der Ukraine sowie der Inflationserwartungen mit Unsicherheiten behaftet.

Im Jahr 2022 lag die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP in Deutschland bei 66,3% (2021: etwa 59,6%). Wir nehmen an, dass sich die Verschuldung im Jahr 2022 weiter erhöhen wird. Die Gründe liegen in der Unsicherheit über den Ausgang und Fortschritt der Russland-Ukraine-Krise sowie daraus resultierenden steigenden Kosten für beispielsweise Energie und Materialien. Voraussetzung für einen möglichen Abbau der Schulden sind zum einen das Wirtschaftswachstum, zum anderen die Wiederherstellung der politischen Ruhe im Osten Europas.

Durch das global ausgerichtete Geschäftsmodell mit seinen trotz dessen kurzen Kommunikationswegen ist die OKE-Gruppe in der Lage, unvorhersehbare Entwicklungen in einzelnen Regionen auszugleichen. Die Flexibilität des Unternehmens, welche sich gerade in der aktuellen Weltwirtschaftslage um das Coronavirus gezeigt hat, verschafft der OKE-Gruppe eine gute Ausgangsposition, um auf unvorhergesehene Veränderungen zu reagieren.

Im Vergleich zum Jahr 2021 konnte sich die Gruppe positiv entwickeln und profitierte erneut von der weltweiten Aufstellung der Unternehmensgruppe sowie von einem guten Jahresstart. Zur Eindämmung der Pandemie wurden zudem interne Maßnahmen weiter fortgeführt, wie beispielsweise Hygienevorschriften und erweiterte Homeoffice-Möglichkeiten sowie digitale Besprechungen. Die Nutzung der zur Verfügung gestellten Desinfektionsmittel sowie das Tragen der OKE-Mund-Nasen-Masken und das Befolgen von Abstandsregeln wurden beibehalten. Die Liquiditätssituation wurde laufend beleuchtet. Die angesprochenen Umsatzrückgänge in manchen Sparten wurden täglich verfolgt und bewertet. In einigen Bereichen wurde mit Kurzarbeit auf den Produktionsrückgang aufgrund fehlender Rohmaterialien und Vorprodukte reagiert. Das Liquiditätsmanagement wurde umsichtig durchgeführt und ausreichende Finanzierungslinien bereitgestellt. Die Handlungsfähigkeit der Gruppe war jederzeit gegeben. Durch das vorausschauende Handeln der Geschäftsführung geht die Unternehmensgruppe mit einer guten Ausgangslage in das neue Geschäftsjahr.

An dem neuen Standort der OKE-Gruppe, der OKE Company Limited in Vietnam, werden inzwischen Profile für die Möbelproduktion in Asien sowie Profile für die Automobilbranche hergestellt. Die Produktion am Standort hat im Jahr 2022 begonnen und befindet sich in der Anlauf- und Entwicklungsphase.

Im Jahr 2023 werden sowohl der OKE-Standort in Südafrika als auch das Unternehmen Schnitt und Form GmbH & Co. KG in Herscheid aus strategischen Gründen geschlossen. Weitere Informationen werden im kommenden Berichtsjahr folgen.

Neben dem organischen Wachstum bleibt auch zukünftig der Zukauf von Unternehmen erklärtes Ziel der Unternehmensgruppe.

Aufgrund der von uns angenommenen Entwicklung der Weltwirtschaft und der prognostizierten Tendenz auf unseren Absatzmärkten gehen wir sowohl von einem deutlichen Umsatz- als auch von einem deutlichen Ertragswachstum aus.

3.2 Risikobericht

Jedes unternehmerische Handeln ist mit Risiken verbunden. Voraussetzungen für ein wirksames Risikomanagement sind die klare und eindeutige Zuordnung und Verantwortung in der Gesamtorganisation. Die OKE-Gruppe mit ihren Einzelgesellschaften ist vielfältigen strategischen und operativen Chancen und Risiken ausgesetzt, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Um Risiken hinsichtlich der Ergebnisentwicklung systematisiert analysieren und bewerten zu können, berichten alle Geschäftsbereiche monatlich über ihre wirtschaftliche Entwicklung und zeigen neben den Ergebnissen auch Chancen und Risiken auf.

Es werden Simulationen und Stresstests in besonderen wirtschaftlichen Situationen durchgeführt. Die Liquidität ist unter den getroffenen Annahmen gesichert.

Die nachfolgenden Ausführungen beinhalten Ereignisse, die zu Prognoseabweichungen führen können. Hierzu gehört der aktuelle Ukraine-Russland-Konflikt, welcher die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr weiter prägen können. Derzeit sind keine akuten unmittelbaren Risiken für die OKE-Gruppe erkennbar. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass durch unterbrochene Lieferketten weltweit und steigende Energiekosten die wirtschaftliche Entwicklung der OKE-Gruppe beeinflusst werden kann. Die Geschäftsführung beobachtet die aktuellen Entwicklungen, um jederzeit kurzfristig reagieren zu können.

Einige große Risiken werden auf Versicherungsgesellschaften übertragen. Ansprüche durch Produktrückrufe, Haftpflicht- und Sachschäden sowie Schäden aus Betriebsunterbrechungen werden durch die Versicherungen gedeckt.

Aus der globalen Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten der OKE-Gruppe folgt, dass mit dem operativen Geschäft Risiken aus Wechselkursschwankungen verbunden sind. Diese resultieren für unser Unternehmen vor allem aus Schwankungen des US-Dollars, des brasilianischen Reals und des südafrikanischen Rand gegenüber dem Euro sowie dem südkoreanischen Won gegenüber dem chinesischen Renminbi. Ein Wechselkursrisiko entsteht im operativen Geschäft vor allem dann, wenn Umsatzerlöse in einer anderen Währung als die zugehörigen Kosten anfallen (Transaktionsrisiko). Die Gesellschaft sichert das Währungsrisiko ab einem bestimmten Geschäftsvolumen bei Bedarf mit geeigneten Finanzinstrumenten schrittweise ab, vorwiegend mit Devisentermingeschäften oder ähnlichen Transaktionen.

Als produzierendes Unternehmen ist die OKE-Gruppe Preisrisiken ausgesetzt. Insbesondere die Preisschwankungen der in der Produktion eingesetzten Rohstoffe können Risiken hervorrufen. Um dem entgegenzuwirken, werden die Einkäufe vorausschauend geplant. Zudem findet eine kontinuierliche Überwachung der Rohstoffpreisentwicklungen statt, so dass rechtzeitig auf Preisänderungen, zum Beispiel in Form von sofortigen Zukäufen der Materialien bei Preisrückgängen, reagiert werden kann. Dies erhöht die Planungssicherheit der OKE-Gruppe und mindert das Preisrisiko. Ein weiterer Aspekt zur Risikominimierung ist der größtenteils zentrale Einkauf, um die Kostensituation im Blick zu behalten.

Den Risiken im Einkauf wird durch regelmäßige Lieferantenbewertungen auf Finanzstärke und Zuverlässigkeit sowie eine zunehmende und globale Ausweitung des Lieferantennetzwerkes entgegengewirkt, so dass Lieferketten sichergestellt werden können.

Branchenspezifische Risiken bestehen vor allem in der Änderung von Gesetzen und Regulierungen wie lokale Maßnahmen zu Straßennutzungsgebühren wie der Maut oder etwa Einfahrbeschränkungen im Sinne von autofreien Innenstädten oder Beschränkungen im Schwerlastverkehr. Auch die Weiterentwicklung von Technologien wie die Abkehr vom Verbrennermotor hin zu Hybridantrieben oder Elektrofahrzeugen bedeutet für viele Automobilzulieferer eine Herausforderung. Die OKE-Gruppe begegnet dieser Entwicklung mit der verstärkten Generierung von Aufträgen im Bereich von elektrifizierten Fahrzeugen.

Den möglichen Liquiditätsrisiken aufgrund von potenziellen Zahlungsausfällen seitens unserer Kunden werden durch ein aktives Forderungsmanagement sowie dem Aufbau einer Liquiditätsreserve Rechnung getragen. Die OKE-Gruppe benötigt zur Erreichung der Wachstumsziele eine umfangreiche Liquiditätsreserve. Auf Basis der Planungen wird der Finanzbedarf ermittelt und bei den Kreditinstituten entsprechend in Anspruch genommen. Hier wird eine breite Streuung der Liquiditätsquellen gewahrt. Bei Akquisitionen wird ein zusätzlicher Finanzbedarf durch den definierten Bankenkreis abgedeckt.

Risiken nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 b) HGB

Aufgrund unserer Liquiditätssteuerungsmaßnahmen ist auch im folgenden Geschäftsjahr mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit nicht zu rechnen.

Die OKE-Gruppe ist Zulieferer von global agierenden Unternehmen und Konzernen. In vielen Fällen ist der eigene Wertschöpfungsanteil im Verhältnis zum Gesamtwert des später entstehenden Endprodukts relativ gering. Aus diesem Grund besteht das Risiko, dass schon geringe Normabweichungen bei der Auslieferung von Produkten zu hohen monetären Schäden führen können.

Diesem Risiko wird durch ein Qualitätssicherungssystem begegnet, welches die ordnungsmäßigen Lieferungen sicherstellen soll.

 

Osnabrück, den 9. August 2023

Geschäftsführung

KONZERNBILANZ ZUM 31. JANUAR 2023

AKTIVA

31.01.2023
€
31.01.2022
€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.825.195,52 1.834.071,92
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.370,00 2.145.012,00
3. Geleistete Anzahlungen 107.654,58 29.083,48
2.934.220,10 4.008.167,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.673.782,29 38.405.399,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.240.910,19 32.593.457,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.965.093,97 8.257.741,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.180.203,70 2.677.082,81
74.059.990,15 81.933.680,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110.321,97 110.321,97
2. Beteiligungen 9.000,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 300,00 300,00
4. Sonstige Ausleihungen 122.296,14 136.562,68
241.918,11 247.184,65
77.236.128,36 86.189.033,04
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 21.336.185,85 19.197.220,62
2. Unfertige Erzeugnisse 6.250.450,97 7.714.198,54
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.132.770,14 18.189.822,87
4. Geleistete Anzahlungen 1.594.126,80 994.845,09
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.806.410,15 -1.689.663,44
44.507.123,61 44.406.423,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 49.635.652,62 42.347.508,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 1.642,66
3. Forderungen gegen Gesellschafter 14.978.998,91 14.414.353,01
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 73.539,64 0,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 9.748.089,59 10.042.440,47
74.436.280,76 66.805.944,24
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 15.459.827,68 16.352.363,35
15.459.827,68 16.352.363,35
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 18.092.794,84 17.659.759,31
152.496.026,89 145.224.490,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.018.847,65 1.197.745,20
230.751.002,90 232.611.268,82

PASSIVA

31.01.2023
€
31.01.2022
€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 35.000,00 35.000,00
II. Kapitalrücklage 1.012.940,00 1.012.940,00
III. Gewinnrücklagen 52.229.098,60 52.229.098,60
IV. Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung 821.080,35 1.451.183,51
V. Konzernbilanzgewinn 80.371.337,86 69.874.750,84
VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 4.150.863,88 3.192.936,70
138.620.320,69 127.795.909,65
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 256.939,85 19.517,69
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.685.738,27 1.542.656,42
2. Steuerrückstellungen 3.984.583,74 1.846.755,68
3. Sonstige Rückstellungen 9.754.049,25 7.797.736,91
15.424.371,26 11.187.149,01
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 58.928.598,19 79.604.821,37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.137.937,32 9.413.022,93
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 175.017,92 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 99.246,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.862.516,39 4.225.000,08
- davon aus Steuern (1.369.335,31) (515.074,26)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (85.392,73) (62.895,59)
76.203.315,00 82,00
E. Rechnungsabgrenzungsposten 105.329,86 0,00
F. Passive latente Steuern 140.725,42 365.848,09
230.751.002,90 232.611.268,82

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

2022/2023
€
2021/2022
€
1. Umsatzerlöse 260.425.876,25 231.942.211,36
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.784.487,73 1.696.780,58
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 962.975,51 3.967.486,77
4. Gesamtleistung 263.173.339,49 237.606.478,71
5. Sonstige betriebliche Erträge 5.848.428,54 9.261.881,43
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 104.964.809,00 91.558.088,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.285.123,91 4.069.928,68
108.249.932,91 95.628.016,92
7. Rohergebnis 160.771.835,12 151.240.343,22
8. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 60.405.759,26 57.054.040,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 93.271,02 (Vorjahr: € -6.846,87) 13.405.449,63 12.503.023,15
73.811.208,89 69.557.063,15
9. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 18.423.244,47 18.633.243,40
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 46.908.627,51 47.706.328,03
11. Betriebsergebnis 21.628.754,25 15.343.708,64
12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 49.360,10 117.505,66
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 911.091,97 88.945,61
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.598.341,35 -3.604.992,74
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.124.972,88 753.688,79
16. Finanzergebnis -2.762.862,16 -4.152.230,26
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.169.251,77 4.017.713,38
18. Ergebnis nach Steuern 13.696.640,32 7.173.765,00
19. Sonstige Steuern 507.990,74 473.955,49
20. Konzernjahresüberschuss 13.188.649,58 6.699.809,51
21. Konzerngewinnvortrag 69.874.750,84 64.849.270,40
22. Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -2.692.062,56 -1.674.329,07
23. Konzernbilanzgewinn 80.371.337,86 69.874.750,84

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Osnabrück und war bis zum 17. April 2023 beim Amtsgericht Steinfurt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 9685 eingetragen. Ab dem 13. April 2023 wird die Gesellschaft beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 218918 mit der Firma TT Verwaltungs GmbH geführt.

Der Konzernabschluss zum 31. Januar 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss ist aus dem Jahresabschluss der TT Verwaltungs GmbH, Osnabrück, (Mutterunternehmen) und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt worden.

In der Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Die dem Konzernabschluss zum 31. Januar 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

2 Angaben zum Konsolidierungskreis

2.1 Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der TT Verwaltungs GmbH (Mutterunternehmen) die Gesellschaften einbezogen, bei denen die TT Verwaltungs GmbH unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

a. Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Folgende Gesellschaften sind neben der TT Verwaltungs GmbH (Mutterunternehmen) in den Konzernabschluss einbezogen worden:

Name und Sitz Anteilshöhe
(in %)
1) OKE Group GmbH, Hörstel 85,00
2) OKE - Tillner GmbH & Co. KG, Hörstel * 1 94,00
3) OKE-Tillner GmbH, Hörstel 94,00
4) OKE Automotive GmbH & Co. KG, Hörstel * 2 100,00
5) OKE Automotive Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Hörstel 100,00
6) OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG, Hörstel * 3 100,00
7) OKE Kunststofftechnik Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Hörstel 100,00
8) Alhorn GmbH & Co. KG, Lübbecke * 4 100,00
9) Alhorn Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Lübbecke 100,00
10) KKF Fels GmbH & Co. KG, Goslar * 5 100,00
11) KKF Fels Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Goslar 100,00
12) Hans von der Heyde GmbH & Co. KG, Hörstel * 6 100,00
13) Hans von der Heyde Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Hörstel 100,00
14) Goodside GmbH, Hörstel 100,00
15) TRIMATEC Mechanische Systemtechnik GmbH, Nordwalde 100,00
16) Harald Schultz Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hörstel 100,00
17) Wilhelm Schröder GmbH, Herscheid 100,00
18) SCHNITT + FORM Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Herscheid * 7 100,00
19) Schnitt + Form Werkzeugbau Verwaltungs-GmbH, Herscheid 100,00
20) OKE Plastic (Zhangjiagang) Co. Ltd., Zhangjiagang, China 100,00
21) OKE Plastic SK, s.r.o., Trebatice, Slowakei 100,00
22) OKE Tillner Perfis Lda., Abrantes, Portugal 99,00
23) OKE Plastic South Africa (PTY), Ltd., Kapstadt, Südafrika 100,00
24) OKE do Brasil Materiais Sintéticos Ltda., Curitiba, Brasilien 100,00
25) OKE Korea Co. Ltd., GimPo-City, Korea 100,00
26) Zhangjiagang Huanbo International Trading Co., Ltd, Zhangjiagang, China 100,00
27) OKE VIETNAM COMPANY LIMITED, Tam Ky City, Vietnam 100,00

* 1 Komplementärin der Gesellschaft ist die OKE-Tillner GmbH, Hörstel

* 2 Komplementärin der Gesellschaft ist die OKE Automotive Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Hörstel

* 3 Komplementärin der Gesellschaft ist die OKE Kunststofftechnik Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Hörstel

* 4 Komplementärin der Gesellschaft ist die Alhorn Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Lübbecke

* 5 Komplementärin der Gesellschaft ist die KKF Fels Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Goslar

* 6 Komplementärin der Gesellschaft ist die Hans von der Heyde Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Hörstel

* 7 Komplementärin der Gesellschaft ist die Schnitt + Form Werkzeugbau Verwaltungs-GmbH, Herscheid

Bei den unter 4 bis 27 genannten Unternehmen handelt es sich um eine mittelbare Beteiligung.

Bei folgenden mittelbaren Tochterunternehmen wurde auf eine Einbeziehung in den Konzernabschluss gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind:

Name und Sitz Anteilshöhe
(in %)
OKE Plastic Mexiko S. de R.L. de C.V., Saltillo, Mexiko 100,00

2.2 Befreiender Konzernabschluss

Die OKE Automotive GmbH & Co. KG, die OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG, die Alhorn GmbH & Co. KG, die KKF Fels GmbH & Co. KG, die Hans von der Heyde GmbH & Co. KG, die SCHNITT + FORM Werkzeugbau GmbH & Co. KG und die OKE - Tillner GmbH & Co. KG sind gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kommanditgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Die OKE Group GmbH, die Wilhelm Schröder GmbH, die TRIMATEC Mechanische Systemtechnik GmbH, die Harald Schultz Gesellschaft mit beschränkter Haftung sowie die Goodside GmbH sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Diese Befreiungsvorschriften werden von den Gesellschaften hinsichtlich der Offenlegung und - soweit anwendbar - hinsichtlich der Erstellung eines Lageberichtes in Anspruch genommen.

3 Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

3.1 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde für Erstkonsolidierungen vor dem 1. Januar 2010 abweichend von DRS 23 als Vollkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB i.d.F. vor BilMoG) durchgeführt. Die Verrechnung der Beteiligungsansätze mit dem (anteiligen) Eigenkapital wird vorwiegend auf der Grundlage der Wertansätze (Buchwerte) zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile vorgenommen (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Kapitalkonsolidierung der nach dem 1. Januar 2010 erworbenen und vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB).

Die sich bei der Erstkonsolidierung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Der sich bei der Erstkonsolidierung ergebende passivische Unterschiedsbetrag resultiert aus Gewinnvorträgen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Dieser wird daher i. S. d. § 301 Abs. 3 HGB den Gewinnrücklagen zugerechnet.

3.2 Schuldenkonsolidierung

Die Bilanzposten der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind, soweit sie Forderungen bzw. Verpflichtungen gegenüber dem Mutter- oder anderen Tochterunternehmen beinhalten, gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet worden.

3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind die Erträge und Aufwendungen, die aus Beziehungen zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stammen, gegeneinander aufgerechnet worden.

3.4 Zwischenergebniseliminierung

Auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse ist im Geschäftsjahr gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet worden, da die Maßnahme lediglich von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist.

3.5 Steuerabgrenzung nach § 306 HGB

In dem Posten Passive latente Steuern ist ein Betrag von € 140.725,42 (Vorjahr: € 365.848,09) enthalten, der auf Steuerabgrenzungen nach § 306 HGB in Zusammenhang mit der Zwischenergebniseliminierung aus Vorjahren sowie auf Steuerabgrenzungen auf Einzelabschlussebene entfällt.

Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

31.01.2023
€
31.01.2022
€
Aktive latente Steuern 144.267,39 137.582,07
Passive latente Steuern 284.992,81 503.430,16

Abweichend vom DRS 18 wurden Steuerabgrenzungen im Konzernabschluss gemäß § 306 i. V. m. § 274 HGB saldiert ausgewiesen und mit dem Posten nach § 274 HGB zusammengefasst.

3.6 Angabe zu bedeutenden Geschäftsvorfällen bei abweichendem Wirtschaftsjahr

Folgende Gesellschaften mit Abschlussstichtag 31. Dezember 2022 werden unter Verzicht der Aufstellung eines Zwischenabschlusses gemäß § 299 Abs. 3 HGB einbezogen:

• OKE Plastic (Zhangjiagang) Co. Ltd., Zhangjiagang (China),

• Zhangjiagang Huanbo International Trading Co., Ltd, Zhangjiagang, China.

Wesentliche Geschäftsvorfälle zwischen dem Abschlussstichtag der Tochtergesellschaften und dem des Konzerns im Sinne des § 299 Abs. 3 HGB haben sich nicht ereignet.

4 Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

4.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Konzernabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, da für die geschäftswertbildenden Faktoren eine Nutzungsdauer von fünf Jahren geschätzt wurde. Diese Schätzung basiert auf den erwarteten Produktlebenszyklen der übernommenen Projekte.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Es handelt sich um eine lineare Abschreibung, wobei eine Orientierung an den geringstmöglichen Nutzungsdauern erfolgte.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip oder der Anschaffungskostenrestriktion.

Die Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden unabhängig vom Realisationsprinzip und der Anschaffungskostenrestriktion mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde nach einem sachgerechten Verfahren über die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, für die sie gewährt wurden, verteilt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G bewertet. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren in Höhe von 1,78 %, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung als Annahme eine erwartete Lohn- bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p. a., eine Fluktuation von 0,0 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 0,0 % bzw. 2,0 % p. a. zugrunde.

Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im Finanzergebnis gezeigt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Des Weiteren wurden Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Langfristige Rückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden, der von der Bundesbank veröffentlicht wurde.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die passiven latenten Steuern sind in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung bewertet. Die handelsrechtlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten weisen zu ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen auf. Es ergeben sich dabei sowohl aktive als auch passive latente Steuern, die im Inland mit einem Steuersatz von 30 % und im Ausland mit einem Steuersatz zwischen 15 % und 21 % bewertet wurden. Aktive und passive latente Steuerposten wurden miteinander verrechnet.

4.2 Grundlagen für die Währungsumrechnung

Umrechnung der Fremdwährungsposten in- und ausländischer Unternehmen

Forderungen in Fremdwährungen sind mit dem historischen Umrechnungskurs oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet worden. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem historischen Umrechnungskurs oder imparitätisch mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet worden.

Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen sind mit dem am Bilanzstichtag gültigen amtlichen Mittelkurs umgerechnet und imparitätisch berücksichtigt worden.

Umrechnung der auf Fremdwährung lautenden Jahresabschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften

Die Währungsumrechnung der auf Fremdwährung lautenden Jahresabschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften erfolgt auf der Grundlage der modifizierten Stichtagsmethode. Die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden mit folgenden Kursen umgerechnet:

Bilanzposten Umrechnungskurs
Vermögensgegenstände und Schulden Stichtagskurs
Eigenkapital Historischer Kurs
Aufwendungen und Erträge Jahresdurchschnittskurs

Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital des Konzerns erfasst.

5 Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Januar 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.02.2022
€
Zugänge
€
Abgänge
€
Umbuchungen
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.615.684,16 2.306.384,26 552.573,32 56.300,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 21.403.444,49 45.094,00 75,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 29.083,48 82.021,10 0,00 -3.450,00
33.048.212,13 2.433.499,36 552.648,32 52.850,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 63.436.164,59 673.288,60 0,00 -38.475,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 119.652.832,29 3.383.782,95 2.848.297,11 2.007.718,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.174.491,79 1.973.975,39 1.310.955,50 207.433,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.685.582,81 1.764.936,57 7.954,10 -2.229.436,81
214.949.071,48 7.795.983,51 4.167.206,71 -52.760,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110.321,97 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 9.000,00 0,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 300,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 136.562,68 2.554,22 21.334,60 0,00
247.184,65 11.554,22 21.334,60 0,00
248.244.468,26 10.241.037,09 4.741.189,63 90,00
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Veränderungen i.Z.m. Währungsumrechnungen
€
31.01.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -15.773,83 13.410.021,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 24.722,60 21.473.186,09
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 107.654,58
8.948,77 34.990.861,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -175.862,53 63.895.115,66
2. Technische Anlagen und Maschinen -263.360,35 121.932.676,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -136.672,04 29.908.273,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -24.424,77 2.188.703,70
-600.319,69 217.924.768,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 110.321,97
2. Beteiligungen 0,00 9.000,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 300,00
4. Sonstige Ausleihungen 4.513,84 122.296,14
4.513,84 241.918,11
-586.857,08 253.157.548,64
Abschreibungen
01.02.2022
€
Zugänge
€
Abgänge
€
Umbuchungen
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.781.612,24 1.365.736,85 552.569,32 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.258.432,49 2.188.736,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
29.040.044,73 3.554.472,85 552.569,32 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.030.765,15 2.259.381,83 0,00 -181,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 87.059.374,91 10.490.120,48 2.660.255,36 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.916.750,43 2.119.269,31 989.640,27 181,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.500,00 0,00 0,00 0,00
133.015.390,49 14.868.771,62 3.649.895,63 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
162.055.435,22 18.423.244,47 4.202.464,95 0,00
Abschreibungen
Veränderungen i.Z.m. Währungsumrechnungen
€
31.01.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -9.954,02 10.584.825,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 24.647,60 21.471.816,09
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
14.693,58 32.056.641,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -68.632,02 27.221.333,37
2. Technische Anlagen und Maschinen -197.474,05 94.691.765,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -103.381,97 21.943.179,09
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.500,00
-369.488,04 143.864.778,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
-354.794,46 175.921.420,28
Buchwerte
31.01.2023
€
31.01.2022
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.825.195,52 1.834.071,92
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.370,00 2.145.012,00
3. Geleistete Anzahlungen 107.654,58 29.083,48
2.934.220,10 4.008.167,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.673.782,29 38.405.399,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.240.910,19 32.593.457,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.965.093,97 8.257.741,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.180.203,70 2.677.082,81
74.059.990,15 81.933.680,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110.321,97 110.321,97
2. Beteiligungen 9.000,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 300,00 300,00
4. Sonstige Ausleihungen 122.296,14 136.562,68
241.918,11 247.184,65
77.236.128,36 86.189.033,04

6 Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31. Januar 2023

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag € (Vorjahr
€)
bis zu 1 Jahr € (Vorjahr
€)
über 1 Jahr bis 5 Jahre € (Vorjahr
€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 58.928.598,19 48.281.615,80 8.386.447,18
(79.604.821,37) (58.137.896,93) (18.891.931,53)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.137.937,32 9.428.605,40 709.331,92
(9.413.022,93) (9.413.022,93) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmnen 175.017,92 175.017,92 0,00
(0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 99.246,00 99.246,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.862.516,39 6.860.464,15 2.052,24
(4.225.000,08) (4.225.000,08) (0,00)
76.203.315,82 64.844.949,27 9.097.831,34
(93.242.844,38) (71.775.919,94) (18.891.931,53)
davon mit einer Restlaufzeit
über 5 Jahre € (Vorjahr
€)
Besicherung *
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.260.535,21 Sicherungsübereignung Maschinen, Grundschulden, Verpfändung
(2.574.992,91)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
(0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmnen 0,00
(0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00
(0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
(0,00)
2.260.535,21
(2.574.992,91)

* : Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 7.998 (Vorjahr: T€ 10.873).

7 Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

7.1 Konzernbilanz

7.1.1 Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 301 Abs. 3 HGB

In dem Bilanzposten Geschäfts- oder Firmenwert ist ein Betrag von T€ 0 (Vorjahr: T€ 2.142) enthalten, der bei der Verrechnung nach § 301 Abs. 1 Satz 3 HGB (Kapitalkonsolidierung) entstanden ist. Dieser wird gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde aus der erwarteten Laufzeit von bestehenden Geschäftsbeziehungen abgeleitet.

Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäfts- oder Firmenwert nach § 301 Abs. 3 HGB zum
Tochterunternehmen Erstkonsolidierung 31.01.2023
T€
31.01.2022
T€
Wilhelm Schröder GmbH, Herscheid 01.01.2018 0 2.142
0 2.142

7.1.2 Forderungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 313.026,51) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 1.642,66) enthalten.

7.1.3 Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Forderungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 1.642,66) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.

7.1.4 Angaben zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 314 Nr. 17 HGB

Folgende Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet worden:

31.01.2023
Anschaffungskosten
€
Beizulegender Zeitwert
€
Guthaben bei Kreditinstituten 145.310,65 145.310,65
Summe 145.310,65 145.310,65

Der beizulegende Zeitwert des verpfändeten Kontos entspricht dem Marktpreis.

Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen beträgt € 421.974,00. Als Schulden sind ausschließlich Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet worden.

7.1.5 Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 i.V.m. Satz 1 HGB und ausschüttungsgesperrte Beträge

Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich wie folgt:

31.01.2023
€
Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellung 107.795,00
Ausschüttungsgesperrter Betrag 107.795,00

7.1.6 Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 175.017,92 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 99.246,00 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

7.1.7 Passive latente Steuern

Latente Steuern wurden verrechnet in der Bilanz ausgewiesen. Ein sich bei der Verrechnung ergebender passiver Überhang ist als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen worden.

Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen, die jeweils mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet wurden:

Art der Differenz Art der Steuerlatenz
Neubewertung von Vermögensgegenständen im Rahmen der Kapitalkonsolidierung passiv
Abweichende Nutzungsdauern von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens bei ausländischen Gesellschaften passiv
Abweichende Bewertung des Vorratsvermögens aktiv
Abweichende Bewertung des Forderungsbestands aktiv
Pensionsrückstellungen aktiv
Aktive latente Steuern
€
Passive latente Steuern
€
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 137.582,07 503.430,16
Veränderung 6.685,32 -218.437,35
Stand zum Ende des Geschäftsjahres 144.267,39 284.992,81

Am Ende des Geschäftsjahres beträgt der Saldo der latenten Steuern T€ 141 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 225 vermindert.

7.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung

7.2.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB

Umsatzspiegel nach Regionen

2022/2023 2021/2022
in T€ % in T€ %
Inland 93.862 36,0 86.012 37,1
EU 80.630 31,0 66.576 28,7
Drittland 85.934 33,0 79.354 34,2
260.426 100,0 231.942 100,0

Umsatzspiegel nach Produktgruppen

2022/2023 2021/2022
in T€ % in T€ %
Spritzguss 120.451 46,3 104.096 44,9
Extrusion 103.116 39,6 105.077 45,3
Handel 18.262 7,0 2.214 0,9
Werkzeugbau 9.203 3,5 14.346 6,2
Maschinenbau 8.464 3,2 5.988 2,6
Dienstleistungen 930 0,4 221 0,1
260.426 100,0 231.942 100,0

7.2.2 Erträge aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 129.915,02 (Vorjahr: € 514.811,31) enthalten.

7.2.3 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 332.911,15 (Vorjahr: € 674.711,87) enthalten.

7.2.4 Aufwendungen aus der Abzinsung

In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von € 52.179,00 (Vorjahr: € 131.913,00) enthalten.

7.2.5 Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von € 225.126,93 (Vorjahr: € 122.866,72) enthalten.

8 Sonstige Angaben

8.1 Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2022/2023 2021/2022
Inland 1.099 1.091
EU 153 154
Drittland 432 425
1.684 1.670

Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich 66 (Vorjahr: 92) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden.

8.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr

Der Geschäftsführung der Muttergesellschaft gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Thomas Tillner, Diplom Betriebswirt.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 314 Abs. 3 HGB.

8.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Nr. 2a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Verpflichtung aus: 2022/2023 T€ p. a. 2021/2022 T€ p. a.
Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 2.462 3.533
Langfristigen Wartungs- und Serviceverträgen 1.056 671
Bestellobligo 5.465 443
8.983 4.647

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt fünf Jahre.

8.4 Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

2022/2023
€
a) Abschlussprüfungsleistungen 136.600,04
b) Steuerberatungsleistungen 376.279,62
c) sonstige Leistungen 20.374,66
533.254,32

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist mit dem Nettowert, d. h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

 

Osnabrück, den 9. August 2023

Geschäftsführung

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023

2022/2023
T€
2021/2022
T€
Periodenergebnis 13.189 6.700
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 18.423 18.633
+ Zunahme der langfristigen Rückstellungen 91 28
- Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -104 -12
Cash Earnings nach DVFA/SG * 31.599 25.349
+ Zunahme der (Sonstigen) kurzfristigen Rückstellungen 1.541 783
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -8.547 -3.538
+ / - Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) 3.504 -1.585
- / + Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -76 13
+ Zinsaufwendungen (saldiert) 214 665
- Sonstige Beteiligungserträge -49 0
+ Ertragsteueraufwand 5.169 4.018
- Ertragsteuerzahlungen -2.568 -6.204
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 30.787 19.501
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.433 -649
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 640 1.278
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.796 -18.412
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 21 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -11 -10
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 893 0
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 -7.875
+ Erhaltene Zinsen 911 89
+ Erhaltene Dividenden 49 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.726 -25.579
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 341 0
- Auszahlungen an Gesellschafter -2.188 -16.655
+ Einzahlung aus der Aufnahme von Bankkrediten 7.772 26.800
- Auszahlung für die Tilgung von Bankkrediten -25.363 -9.914
- Gezahlte Zinsen -1.073 -622
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -20.511 -391
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 2.550 -6.469
- / + Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -334 810
+ Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 55
+ Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 14.234 19.838
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 16.450 14.234
Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes am Ende des Geschäftsjahres
Zahlungsmittel 18.093 17.660
kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -1.643 -3.426
16.450 14.234

* Ergänzt um die Position Cash Earnings nach DVFA/SG

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Januar 2023

Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital
€
Summe
€
Kapitalrücklage
€
Stand am 1. Februar 2022 35.000,00 35.000,00 1.012.940,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2022/2023 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Januar 2023 35.000,00 35.000,00 1.012.940,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens Rücklagen Gewinnrücklagen
€
Summe
€
Stand am 1. Februar 2022 52.229.098,60 53.242.038,60
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2022/2023 0,00 0,00
Stand am 31. Januar 2023 52.229.098,60 53.242.038,60
Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung
€
Konzernbilanzgewinn
€
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
€
Summe
€
Stand am 1. Februar 2022 1.451.183,51 69.874.750,84 0,00 124.602.972,95
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung -630.103,16 0,00 0,00 -630.103,16
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2022/2023 0,00 0,00 10.496.587,02 10.496.587,02
Stand am 31. Januar 2023 821.080,35 69.874.750,84 10.496.587,02 134.469.456,81
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis
€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn
€
Stand am 1. Februar 2022 2.936.845,50 256.091,20 0,00
Ausschüttung -822.940,70 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -111.194,68 0,00
Sonstige Veränderungen -800.000,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2022/2023 0,00 0,00 2.692.062,56
Stand am 31. Januar 2023 1.313.904,80 144.896,52 2.692.062,56
Nicht beherrschende Anteile
Summe
€
Konzerneigenkapital Summe
€
Stand am 1. Februar 2022 3.192.936,70 127.795.909,65
Ausschüttung -822.940,70 -822.940,70
Währungsumrechnung -111.194,68 -741.297,84
Sonstige Veränderungen -800.000,00 -800.000,00
Konzernjahresüberschuss 2022/2023 2.692.062,56 13.188.649,58
Stand am 31. Januar 2023 4.150.863,88 138.620.320,69

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

Zu dem am 31. August 2023 gebilligten Konzernabschluss zum 31. Januar 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 11. August 2023 erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TT Verwaltungs GmbH, Osnabrück,

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TT Verwaltungs GmbH, Osnabrück, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Januar 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TT Verwaltungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Januar 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 11. August 2023

PKF WMS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater
Rechtsanwälte

Dr. Marc Danne, Wirtschaftsprüfer

Michael Strack, Wirtschaftsprüfer

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
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  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: cce0b2ff75b6efca69d186df0eed7727",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Dieses Unternehmen abfragen

Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:

Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von OKE Kunststofftechnik GmbH & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.

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