Philippi & Herweck Holding GmbHSt. IngbertJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft1.) Geschäftsmodell der GesellschaftDie Philippi & Herweck Holding GmbH wurde am 4. Mai 2011 gegründet. Die Anteile an den übrigen Konzerngesellschaften wurden im Wege der Sacheinlage in die Gesellschaft eingelegt. Zum 31. Dezember 2011 bestand damit erstmals die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses i.S.d. § 290 Abs. 1 HGB. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt war dabei gem. § 301 Abs. 2 HGB der 4. Mai 2011. Die Herweck-Gruppe umfasst neun Gesellschaften, die unter der Philippi & Herweck Holding GmbH zusammengefasst sind. Im Einzelnen sind dies: • Herweck AG, St. Ingbert • Implement-IT GmbH, St. Ingbert • Philippi & Herweck Güdingen GmbH & Co. KG, St. Ingbert • Geist, Kirch & Hof GmbH, St. Ingbert • Philippi & Herweck Verwaltungsgesellschaft mbH, St. Ingbert • Philippi & Herweck GmbH & Co. KG, St. Ingbert • Telexa GmbH, St. Ingbert • DANTEL GmbH, St. Ingbert • Mondo Barista GmbH, St. Ingbert Die Mondo Barista GmbH, St. Ingbert (Anteilsbesitz 66,67%) wird unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die wesentlichen Geschäftsfelder der Herweck-Gruppe sind der Großhandel für Telekommunikations- und IT-Produkte (Herweck AG), die Vermittlung von Mobilfunk- und Festnetzverträgen (Herweck AG), die Lieferung von Hardware und Betreuung von Firmennetzwerken als IT-Systemhaus (Implement-IT GmbH), der Betrieb von sechs Apple Premium Reseller Shops (Implement-IT GmbH), der Betrieb einer Werbeagentur (Geist, Kirch & Hof GmbH) und der Betrieb von Mobilfunkfachhandelsgeschäften (DANTEL GmbH). 2.) StrategieberichtUnsere Unternehmensstrategie ist es nach wie vor, weiter profitabel zu wachsen. Dazu möchten wir die bestehenden Geschäftsverbindungen intensivieren und ausbauen. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Produkten und Geschäftsaktivitäten. Dazu sondieren die einzelnen Unternehmen ihren Markt nach sich bietenden Möglichkeiten, die je nach Branche unterschiedlich sind. 3.) SteuerungssystemUm unsere Unternehmensstrategie erfolgreich und nachhaltig zu verfolgen, ist es für uns wichtig, die Erwartungen unserer Geschäftspartner im Blick zu haben: • Kunden und Lieferanten erwarten einen zuverlässigen und loyalen Partner. • Die Fremdkapitalgeber erwarten eine angemessene Verzinsung und die Fähigkeit zur Schuldenrückzahlung. • Die Mitarbeiter erwarten sichere Arbeitsplätze mit Zukunftsperspektiven. • Die Business Units im Unternehmen erwarten ausreichend Investitionsmittel, um das zukünftige Geschäft zu gestalten und Produkte, Innovationen und Services für die Kunden zu entwickeln. Dazu bedienen wir uns der Steuerungskennzahlen aus unserer Finanzbuchhaltung und unserem Controlling. Wichtigste Steuergröße sind dabei insbesondere die Umsatzerlöse bei einer zufriedenstellenden Marge. II. Wirtschaftsbericht1.) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Entwicklung der deutschen Gesamtwirtschaft war im Berichtsjahr weitgehend von einer Stagnation bei gleichzeitig hohen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für die schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung war vor allem der geschwächte private Konsum infolge des Kaufkraftverlustes im Zuge der Energiekrise. Weiterhin wirkten geopolitische Spannungen und Krisen dämpfend auf das Verbrauchervertrauen. Dies führte insgesamt zu einem niedrigeren Bruttoinlandsprodukt, das in 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 0,3% gesunken ist (Vorjahr: Wachstum von 1,8 %). Der IT-Markt in Deutschland erwies sich laut aktueller Marktzahlen von Bitkom mit einer Wachstumsrate von 2,0% (Vorjahr 6,8%) gegenüber der Gesamtwirtschaft als vergleichsweise resilient. Die Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe ist von den im Geschäftsjahr von den Herstellern lancierten Neuentwicklungen, den der Herweck Gruppe eingeräumten Einkaufskonditionen und maßgeblich auch von der Binnennachfrage determiniert. 2.) GeschäftsverlaufDas Geschäftsvolumen der Herweck Gruppe, gemessen an den Umsatzerlösen, ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 29.706 auf TEUR 535.911 gesunken. Das Konzernergebnis sank um TEUR 1.242 auf TEUR 7.105. Grund hierfür war insbesondere das im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Jahresergebnis der Herweck AG. Mit der bisherigen Geschäftsentwicklung 2024 ist die Geschäftsführung zufrieden. 3.) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslagea.) ErtragslageDie Umsatzerlöse des Konzerns betragen im Konzerngeschäftsjahr TEUR 535.911 (VJ TEUR 565.617) und entfallen dabei insbesondere mit TEUR 331.439 (VJ TEUR 384.884) auf den Bereich Handel und mit TEUR 183.208 (VJ TEUR 160.347) auf den Bereich Provisionen. Unter Berücksichtigung eines Materialaufwandes von TEUR 489.710 (VJ TEUR 517.150) ergibt sich für den Konzern ein Rohertrag von TEUR 46.201 (VJ TEUR 48.467). Die Marge hat sich dabei auf 8,6 % (VJ 8,6 %) verbessert. Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 3.435 (VJ TEUR 3.170) beinhalten im Berichtsjahr unter anderem Erträge von TEUR 1.084 aus dem Verkauf von Anlagevermögen und sind darüber hinaus vorwiegend durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 571 (VJ TEUR 401), Schadensvergütungen sowie Sachbezugsverrechnung geprägt. Der Personalaufwand beträgt TEUR 24.401 (VJ TEUR 22.937) und entfällt mit TEUR 19.058 (78,1 %) (VJ TEUR 17.741 (77,3%)) auf die Herweck AG, mit TEUR 3.999 (16,4%) (VJ TEUR 3.782 (16,5%)) auf die Implement-IT GmbH, mit TEUR 961 (3,9 %) (VJ TEUR 746 (3,3 %)) auf die Geist, Kirch & Hof GmbH, mit TEUR 358 (1,5 %) (VJ TEUR 367 (1,6 %)) auf die DANTEL GmbH sowie mit TEUR 25 (0,1 %) (VJ EUR 301 (1,3%)) auf die Telexa GmbH. Die Herweck-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 407 Mitarbeiter beschäftigt, davon 82 (VJ 77) gewerbliche Arbeitnehmer, 306 (VJ 282) Angestellte sowie 19 (VJ 19) Aushilfen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.719 (VJ 1.913) sowie eines sonstigen betrieblichen Aufwands von TEUR 12.534 (VJ TEUR 13.656) erwirtschaftet der Konzern im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 10.619 (VJ TEUR 12.922). Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 3.155 (VJ TEUR 4.192) sowie der sonstigen Steuern von TEUR 62 (VJ TEUR 75) ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 7.401 (VJ TEUR 8.655). Zum Zeitpunkt des Vorjahresabschlusses wurde unter Verweis auf Unwägbarkeiten ein Konzernjahresergebnis 2023 vor Steuern von 9,5 Mio. Euro prognostiziert. Diese Prognose wurde um rund 1,1 Mio. Euro übertroffen. Nach Abzug des den nicht beherrschenden Anteilen zustehenden Gewinns von TEUR 295 (VJ TEUR 307) sowie der Vorabausschüttung von TEUR 6.000 (VJ TEUR 5.600) und unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrags von TEUR 29.674(VJ TEUR 26.926) ergibt sich ein Konzernbilanzgewinn von TEUR 30.780 (VJ TEUR 29.674). b.) FinanzlageDer Finanzmittelbestand (ohne Kontokorrentkredite) betrug am Bilanzstichtag TEUR 7.441 (VJ TEUR 4.077). Dabei entfallen TEUR 105 (VJ TEUR 105) auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie TEUR 7.336 (VJ TEUR 3.972) auf flüssige Mittel. Aufgrund des stabilen Finanzmittelbestandes und ausreichender freier Kreditlinien war der Konzern jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Zum Stichtag bestehen nicht genutzte Kreditlinien von EUR 32,0 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen langfristige Betriebsmittelkredite von TEUR 6.536 (VJ TEUR 8.440). Kontokorrentkredite wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen (VJ TEUR 14.977 Inanspruchnahme bei der Herweck AG). Als wesentliche Mittelabflüsse des Geschäftsjahres sind die Ausschüttung in Höhe von TEUR 6.000 (VJ TEUR 5.600), die Auszahlungen aus der Tilgung von langfristigen Krediten von TEUR 1.904 (VJ TEUR 2.456) sowie Auszahlungen für Investitionen vonTEUR 1.137 (VJ TEUR 1.466) zu nennen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 25.603 (VJ TEUR 6.551) und ergibt sich insbesondere als Saldo aus dem Periodenergebnis vor Abschreibungen von TEUR 9.120 (VJ TEUR 10.567), einer Abnahme des Vorratsvermögens um TEUR 13.280 (VJ Zunahme um TEUR 12.918), einer Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Aktiva um insgesamt TEUR 331 (VJ Abnahme um TEUR 9.523) sowie einer Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, erhaltener Anzahlungen sowie anderer Passiva um insgesamt TEUR 3.229 (VJ Abnahme um TEUR 2.525). c.) VermögenslageDas Anlagevermögen von TEUR 16.471 (VJ TEUR 17.904) macht 13,9 % (VJ 13,9%) der Bilanzsumme aus. Es verteilt sich mit TEUR 15.511 (VJ TEUR 16.800) auf Sachanlagen, mit TEUR 940 (VJ TEUR 1.073) auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie mit TEUR 21 (VJ TEUR 31) auf Finanzanlagen. Die Vorräte belaufen sich auf insgesamt TEUR 36.855 (VJ TEUR 50.135). Sie betreffen ausschließlich Waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 52.035 (VJ TEUR 52.813) und betreffen mit TEUR 48.681 (VJ TEUR 50.763) insbesondere die Herweck AG. Das Eigenkapital ist um TEUR 1.195 angestiegen und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 54.023 (VJ TEUR 52.828). Die Eigenkapitalquote ist bei einer gesunkenen Bilanzsumme gestiegen und beträgt 45,7 % (VJ 40,9 %). Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 19.372 (VJ TEUR 17.786) betreffen insbesondere die Herweck AG. Die Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 41.267 (VJ TEUR 55.230). Sie entfallen mit TEUR 28.463 (VJ TEUR 26.203) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und mit TEUR 6.536 (VJ 23.417) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. TEUR 90 (VJ TEUR 69) betreffen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Auf die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 6.179 (VJ TEUR 5.541). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtAuf Grundlage des bisherigen Geschäftsverlaufs rechnen wir mit leicht steigenden Konzernumsatzerlösen und einem Konzernergebnis für das Jahr 2024 von circa 10,0 Mio. Euro vor Steuern. Eine belastbare Prognose für das Geschäftsjahr 2025 zu stellen, ist nach unserer Einschätzung vor dem Hintergrund zahlreicher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten erschwert. Unter der Voraussetzung, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht wesentlich verschlechtert, erwarten wir für 2025 leicht steigende Konzernumsatzerlöse und eine Verbesserung des Konzernergebnisses um etwa 10 Prozent im Vergleich zur Prognose 2024. 2. RisikoberichtDie Unternehmen der Herweck Gruppe, insbesondere die Herweck AG und die Implement-IT GmbH, können sich von der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht abkoppeln. Bestehende Unsicherheiten bezüglich der konjunkturellen Entwicklung können zu einem Rückgang der Konsumbereitschaft führen. Krieg, Katastrophen und deren Auswirkungen können zu Problemen bei der Warenbeschaffung führen. Pandemieverlauf und weltweite Lieferschwierigkeiten können ebenfalls Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Konzernunternehmen haben. Dem Risiko vorübergehender Engpässe in unseren internationalen Lieferketten begegnen wir, indem wir weiterhin möglichst vorausschauend einkaufen und bewusst - soweit möglich - eine Mehrquellenstrategie bei der Beschaffung fahren. Dem Bestands- und Preisrisiko im Lagerbestand wird durch eine regelmäßige Durchsicht der Bestände entgegnet. Systemausfälle und Cyberangriffe stellen für den betrieblichen Ablauf ein erhöhtes Risiko dar. Für diese Fälle existieren Notfallpläne, die eine schnelle Wiederherstellung der Systembereitschaft gewährleisten. Es erfolgt eine tägliche Datensicherung. Zur Vorbeugung der Auswirkungen von Cyberattacken werden Mitarbeiter geschult, selbstinitiierte Stresstests durchgeführt und in entsprechende IT-Sicherheitsinfrastruktur investiert. Möglichen Forderungsausfällen wird durch ein stringentes Debitorenmanagement sowie einer Ausfallversicherung entgegenwirkt. Das Risiko eines Lieferantenausfalls wird aufgrund der Struktur als gering angesehen. Die Herweck-Gruppe führt eine laufende Risikoüberwachung durch. Hierzu werden die wesentlichen Kennzahlen monatlich an die Geschäftsführung der Muttergesellschaft reportet, um so bei sich abzeichnenden negativen Entwicklungen gegensteuern zu können. Individuelle Risiken, die den Bestand der Gruppe gefährden könnten, werden von der Geschäftsführung der Muttergesellschaft zurzeit nicht gesehen. 3. ChancenberichtDie Herweck Gruppe geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter und bietet ihren Kunden seriöse Produktwelten mit einem besonderen Fokus auf Qualität in Service und Beratung. Chancen ergeben sich durch den weiteren Ausbau langlebiger und verlässlicher Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Ferner wird ständig überprüft, welche neuen Geschäftsfelder und Produktsortimente erfolgreich sein könnten.
St. Ingbert, den 21.10.2024 Geschäftsführung Jörg Herweck Dieter Philippi BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Kapitalflussrechnung
Eigenkapitalspiegel
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. In den Konzernabschluss einbezogen wurden alle Geschäftsvorfälle der Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2023. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Philippi & Herweck Holding GmbH mit Sitz in St. Ingbert im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter der Nummer HRB 19563 eingetragen. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Philippi & Herweck Holding GmbH, St. Ingbert, sowie 8 inländische Tochterunternehmen. Es werden folgende Gesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen: • Herweck Aktiengesellschaft, St. Ingbert • Implement-IT GmbH, St. Ingbert • Philippi & Herweck Güdingen GmbH & Co. KG, St. Ingbert • Geist, Kirch & Hof GmbH, St. Ingbert • Philippi & Herweck Verwaltungsgesellschaft mbH, St. Ingbert • Philippi & Herweck GmbH & Co. KG, St. Ingbert • Telexa GmbH, St. Ingbert • DANTEL GmbH, St. Ingbert Die Mondo Barista GmbH, St. Ingbert (Anteilsbesitz 66,67%) wird wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die Philippi & Herweck Güdingen GmbH & Co. KG, St. Ingbert, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2024 auf die Philippi & Herweck GmbH & Co. KG, St. Ingbert, verschmolzen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen an Tochterunternehmen werden über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese orientieren sich weiterhin an den Abschreibungstabellen des Bundesministeriums der Finanzen für Anlagegüter. Die Restnutzungsdauer der vorhandenen Sachanlagen beträgt je nach Art und Anschaffungszeitpunkt des Anlageguts zwischen 1 Monat und 32 Jahren. Bei den Finanzanlagen werden Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und sonstige Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen einer dauernden Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Handelswaren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Tochterunternehmen wird bei der Kapitalaufrechnung dem Buchwert der Beteiligung der Zeitwert des Vermögens abzüglich Schulden gegenübergestellt. Die verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig linear über 5 Jahre - sowie bei Bedarf auch außerplanmäßig - abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Vollkonsolidierung, die darauf beruhen, dass zwischen dem Anteilserwerb und der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss Gewinne thesauriert wurden, wurden erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und nicht nach der Vollkonsolidierung einbezogene Tochterunternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Die Wertansätze der Beteiligungen werden auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist, ermittelt. Sie werden mit dem Buchwert entsprechend § 312 Abs. 1 HGB angesetzt. Der Beteiligungsbuchwert wird jeweils entsprechend dem Betrag der Eigenkapitalveränderungen, welcher der Beteiligung am Kapital des assoziierten Unternehmens entspricht, fortgeschrieben. Geleistete Gewinnausschüttungen werden erfolgsneutral vom Equity-Wert abgesetzt. Das auf die Mondo Barista GmbH entfallende Ergebnis war im Geschäftsjahr von untergeordneter Bedeutung. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Verkäufen von Vermögenswerten wurden wegen untergeordneter Bedeutung nicht eliminiert (§ 304 Abs. 2 i. V. m Abs. 1 HGB). Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres als Anlage zum Konzernanhang im Konzern-Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 1.000 (VJ TEUR 1.000) und die Kapitalrücklage von TEUR 4.386 (VJ TEUR 4.386) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Erstkonsolidierungen führten zu passivischen Unterschiedsbeträgen in Höhe von TEUR 16.759 (VJ TEUR 16.759). Diese resultierten in voller Höhe aus thesaurierten Gewinnen und wurden daher in die Gewinnrücklagen umgegliedert. Darüber hinaus enthält das Eigenkapital den Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile in Höhe von TEUR 1.099. (VJ TEUR 1.009). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden wie im Vorjahr im Wesentlichen für Provisionen, für Garantieverpflichtungen, für nicht genommenen Urlaub und Überstunden, für Tantieme, für Aufbewahrungskosten und für Händlervereinbarungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 4.536 gesichert. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.720 (VJ TEUR 1.355). Sie entfallen dabei im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 571 (VJ TEUR 401) und Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen (TEUR 1.066, VJ TEUR 322). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (VJ TEUR 90) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 341 (VJ TEUR 1.901) enthalten. Diese entfallen im Wesentlichen auf Forderungsverluste (TEUR 337, VJ TEUR 973). Die sonstigen Steuern enthalten periodenfremde Erträge aus der Anpassung von Steuerrückstellungen und Zinskorrekturen von insgesamt TEUR 148 (VJ TEUR 0). Gewinnverwendung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den nach der Ausschüttung von TEUR 6.000 verbleibenden Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 5.415 des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 3.736sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese betreffen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verträge enden zwischen 2024 und 2027, bzw. sind auf unbegrenzte Zeit abgeschlossen. Sonstige Angaben Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe über Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 314 Abs. 1., Nr. 6a. i. V. m. § 314 Abs. 3 u. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Prüfungs- und Beratungshonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Konzernverhältnisse Einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen wird von der Philippi & Herweck Holding GmbH, St. Ingbert, erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Unternehmensregister.
St. Ingbert, den 21.10.2024 Geschäftsführung Jörg Herweck Dieter Philippi Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Philippi & Herweck Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Philippi & Herweck Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Philippi & Herweck Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillingen, den 21.10.2024 W+ST WIRTSCHAFTSPRüFUNG AG & CO. KG WIRTSCHAFTSPRüFUNGSGESELLSCHAFT Harry Hartz, Wirtschaftsprüfer Patrick Weber-von Freital, Wirtschaftsprüfer |
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Philippi & Herweck Holding GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Geistkircher Str. 18
66386 St. Ingbert - Handelsregister
- HRB 19563, Saarbrücken
- Eintragungsdatum
- 4. Mai 2011
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden - Unternehmenszweck
- Der Erwerb und die Verwaltung von Grundstücken und Gebäuden sowie von Vermögensbeteiligungen jeder Art, insbesondere das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen im Bereich des Handels mit und des Im- und Exports von Geräten, Anlagen und Einrichtungen der Informationstechnologie, der Kommunikations-, Nachrichten-, Büro- und Computer- und Telekommunikationstechnologie, der Entwicklung, der Bereitstellung und Vermarktung von Dienstleistungen in den Bereichen der Informationstechnologie, der Kommunikations-, Nachrichten-, Büro- und Computertechnik und der Telekommunikation.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 92,0 % 10,82 Mio
- Anlagevermögen 8,0 % 947,1 k
- Eigenkapital 96,2 % 11,32 Mio
- Rückstellungen 2,3 % 274,6 k
- Verbindlichkeiten 1,5 % 175,5 k
Bilanzdaten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 99,3 % 535,91 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 3,43 Mio
- Erträge aus Verlustübernahme 0,1 % −295,5 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 92,8 k
- Materialaufwand 92,0 % 489,71 Mio
- Personalaufwand 4,6 % 24,40 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 2,4 % 12,53 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,6 % 3,16 Mio
- Abschreibungen 0,3 % 1,72 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 455,3 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 62,3 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 7,11 Mio
GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Dieter Heinz Philippi
seit 2011 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
J*** H******
≥25%
50,0 %
Beteiligungen an
- Telexa GmbH GmbH 100,0 %
- Geist, Kirch & Hof GmbH GmbH 100,0 %
- Philippi & Herweck Verwaltungsgesellschaft mbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2021
-
12.01.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsPhilippi & Herweck Holding GmbH
-
12.01.
SatzungsänderungPhilippi & Herweck Holding GmbH
- 2020
-
18.12.
Eintritt eines MitgliedsPhilippi & Herweck Güdingen GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2014
-
26.05.
SatzungsänderungPhilippi & Herweck Holding GmbH
-
26.05.
AdressänderungPhilippi & Herweck Holding GmbH
-
26.05.
SitzänderungPhilippi & Herweck Holding GmbH
- 2011
-
05.07.
Eintritt eines MitgliedsPhilippi & Herweck GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
30.06.
Änderung des UnternehmensgegenstandsDer Erwerb und die Verwaltung von Grundstücken und Gebäuden sowie von Vermögensbeteiligungen jeder Art, insbesondere das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen im Bereich des Handels mit und des Im- und Exports von Geräten, Anlagen und Einrichtungen der Informationstechnologie, der Kommunikations-, Nachrichten-, Büro- und Computer- und Telekommunikationstechnologie, der Entwicklung, der Bereitstellung und Vermarktung von Dienstleistungen in den Bereichen der Informationstechnologie, der Kommunikations-, Nachrichten-, Büro- und Computertechnik und der Telekommunikation.
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- herweck.de AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
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