aktiv Rechtsform GmbH

PLW Fassade GmbH

Hamburg ·HRB 89788 Hamburg ·plw-bau.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Lademannbogen 27
22339 Hamburg
Handelsregister
HRB 89788, Hamburg
Eintragungsdatum
16. Dezember 2003
Branche
Anbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Eingetragenes Kapital
100.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer können ermächtigt werden, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Unternehmenszweck
die Anbringung von Wärmedämmverbundsystemen und die Durchführung der damit zusammenhängenden handwerklichen Arbeiten.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
68
Bilanzsumme 2024
6,23 Mio. €
Jahresergebnis 2024
262.388 €
Jahresabschluss · –
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

Jahresabschluss · –
2024
Aktivseite 6,23 Mio
  • Umlaufvermögen 100,0 % 6,22 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 276
Passivseite 6,23 Mio
  • Verbindlichkeiten 69,4 % 4,32 Mio
  • Eigenkapital 29,2 % 1,82 Mio
  • Rückstellungen 1,3 % 82,1 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

Jahresabschluss · –
2024
Erträge 158,9 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 158,9 k
Aufwendungen 5,09 Mio
  • Personalaufwand 62,8 % −3,20 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 30,5 % −1,55 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4,2 % −212,5 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,5 % −129,2 k
  • Rohergebnis 5,20 Mio
  • Betriebsergebnis 445,2 k
  • Finanzergebnis −53,6 k
  • Ergebnis nach Steuern 262,4 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 262,4 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Leszek Janusz Wirski seit 2004 Geschäftsführer
  • Piotr Jan Wirski seit 2004 Geschäftsführer
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

2 mit ≥ 25 %
  • L***** W***** ≥25% 50,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2023
  2. 26.10.
    Austritt einer Position
    J***** D**** · Prokura
  3. 2022
  4. 10.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    J***** D**** · Prokura
  5. 2020
  6. 20.07.
    Satzungsänderung
    PLW Fassade GmbH
  7. 20.07.
    Namensänderung
    PLW Fassade GmbH
  8. 2013
  9. 01.10.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    PLW Fassade GmbH
  10. 01.10.
    Satzungsänderung
    PLW Fassade GmbH
  11. 01.10.
    Adressänderung
    PLW Fassade GmbH
  12. 23.07.
    Adressänderung
    PLW Fassade GmbH
10 weitere Events inklusive aller Details API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

PLW Fassade GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

PLW FASSADE GMBH, HAMBURG

1. Grundlagen des Unternehmens

Die PLW Fassade GmbH ist seit über 20 Jahren erfolgreich im Markt etabliert und ist eines der erfolgreichsten regionalen, mittelständischen und familiären Bauunternehmen, dessen Leistungsspektrum verschiedene Bereiche der Bautätigkeit wie Fassadensanierung und Wärmeverbundsysteme abdeckt. Wir arbeiten dabei überwiegend mit eigenem, umfassend qualifizierten Personal. In besonderen Fällen nutzen wir auch unsere langfristigen, guten Beziehungen mit hochqualifizierten Nachunternehmern. Dank unserer engagierten Mitarbeiter haben wir uns als einer der größten Verarbeiter von Wärmedämmverbundsystemen in Hamburg und Umgebung positioniert. Mit unserem Sitz in Hamburg bieten wir innovative Lösungen in der Fassadenkonstruktion und -sanierung für sowohl gewerbliche als auch private Kunden an. In unserer Unternehmensphilosophie legen wir großen Wert auf die Verwendung von hochwertigen Materialien, nachhaltigen Praktiken und auf höchste Kundenzufriedenheit. Der Schwerpunkt unserer betrieblichen Tätigkeit liegt traditionell im Bereich der Fassadebautechnik. Angesichts der aktuellen politischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen verlagern wir seit Anfang 2023 unseren Schwerpunkt und bieten immer mehr energetische Sanierungen an. Die PLW Fassade GmbH gehört zu der PLW Holding GmbH und ist eine der Tochtergesellschaften, zu denen auch PLW Bau GmbH, PLW Projekte GmbH und PLW Trade GmbH gehören.

Die Unternehmensstruktur ist darauf ausgelegt, ein Geschäftsmodell zu verfolgen, das den Kunden durch Zentralisierung und eine gezielte Wachstumsstrategie ein breites Spektrum anLeistungen bietet. Diese Herangehensweise ermöglicht es dem Unternehmen, effizienter zu arbeiten und Ressourcen optimal zu nutzen, während gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt gestellt werden. Durch die Zentralisierung können Prozesse standardisiert und optimiert werden, was zu einer höheren Qualität der Dienstleistungen führt. Die Wachstumsstrategie zielt darauf ab, das Angebot kontinuierlich zu erweitern, um den Kunden eine umfassende und vielfältige Auswahl an Produkten und Dienstleistungen anzubieten.

Innerhalb des Konzerns findet unser Kunde folgende Fachbetriebe (außer PLW Fassade) wie PLW Bau GmbH mit Leistungsschwerpunkt Rohbau und Bauen im Bestand, PLW Projekte GmbH mit dem Leistungsschwerpunkt Projektierung und Realisierung sowie PLW Trade GmbH, die als logistischer Fachbetrieb für die anderen Tochtergesellschaften gilt. Durch die enge Zusammenarbeit unserer Tochtergesellschaften sind wir in der Lage, unsere Marktposition zu festigen, flexibel auf die sich ständig ändernden Marktbedingungen zu reagieren und unseren Kunden als Holding Gruppe ein umfassendes Bauleistungsangebot aus einer Hand bereitzustellen.

Im Mittelpunkt unserer internen Prozesse stehen die Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit den Ressourcen. Angesichts der politischen Krise schauen wir uns ständig unsere internen Abläufe an, um die Wertschöpfungskette in unserem Unternehmen zu optimieren, um die Kosten zu reduzieren und um Humankapital zu schützen und zu fördern. Wir haben unsere Arbeits- und-Ablauforganisation komprimiert, um die internen Wege zu verkürzen und um die Qualität der Prozesse und der Produkte zu gewährleisten. Wir sind dabei, die notwendigen Kontrollmechanismen zu entwickeln und einzuführen, sowie unsere Prozesse soweit zu digitalisieren, damit das tägliche Geschäft effizienter gestaltet werden kann.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche im Jahr 2023

Die stabilen politischen Rahmenbedingungen, auf sich die Baubranche Jahrzehnte gestützt hat, sind aufgrund der politischen Unsicherheiten und auftretenden Krisen auf globaler Ebene weggefallen. Der Ausbruch des Ukraine-Krieges im Jahre 2022 und das Kriegsgeschehen in 2023 unterbrachen die Erholung der Konjunktur nach der Corona-Pandemie, die zur Stagflation führte, wobei sich der ökonomische Zustand durch eine Kombination aus hoher Inflation und stagnierender Wirtschaftsleistung gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (BIP-Pressemitteilung Nr.019 v. 15.01.2024 des Statistischen Bundesamtes (Destatis)). Ende 2023 haben die rückläufigen Investitionen die Konjunktur gebremst. Die Bauinvestitionen nahmen noch um weitere 1,7 % ab und die Investitionen in Ausrüstung - insbesondere in Maschinen, Geräten und Fahrzeugen- gingen zum Jahresende mit -3,5 % noch deutlicher zurück. Die Bruttowertschöpfung war in den meisten Bereichen im Minus. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe (-2,6 %) und im verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %). Die Bruttowertschöpfung in der Energieversorgung konnte dagegen kräftig zulegen. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich, im Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistungen kam es im Jahr 2023 zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um jeweils 0,9 % (Wirtschaftsleistung- Pressemitteilung Nr. 066 v. 23.02.2024 des Statistischen Bundesamtes (Destatis)). Die Konsumausgaben haben sich nach dem starken Rückgang im Jahr 2022 leicht erholt und sind zum Ende 2023 um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen, obwohl die Verbraucherpreise in Deutschland sich durchschnittlich im Jahr 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht haben. Die Inflationsrate fiel im Jahr 2023 damit geringer aus als im Jahr 2022, in dem sie noch bei 6,9 % gelegen hatte. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bei +3,7 %)Verlauf der Inflation 2023-Pressemittteilung Nr. 020 v. 16.01.2024- des Statistischen Bundesamtes (Destatis)). Der Anstieg der Energiepreise und Rohstoffe, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle treffen die deutsche Bauwirtschaft hart, insbesondere, weil die Politik, die früher jahrelang den Bauboom unterstützt hat, keine sicheren politischen Bedingungen mehr bieten konnte. Zu den relevanten Ereignissen, die einen enormen Einfluss auf die Bauwirtschaft in Deutschland haben, gehören z.B.:

-die Entwicklung des Zinssatzes der EZB für Hauptrefinanzierungsgeschäfte von 1,25 % vom September 2022 bis 4,5 % bis September 2023 (Entwicklung des Zinssatzes der Europäischen Zentralbank für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte von 1999 bis 2024 (Stand Oktober 2024) - Statista-de.statista.com)

-eine hohe Inflation im Jahresdurchschnitt 2023 +5,9 % im Vergleich zu 2022 (Inflationsrate 2023-Pressemitteilung Nr. 003 vom 04.01.2024 des Statistischen Bundesamtes (Destatis))

-steigende Material- und Energiepreise

-sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich, Förderstopps neuaufgelegter Fördermittel und Wegfall der Neubauförderung.

Die oben genannten Faktoren sowie die Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel haben die Situation in der Baubranche vor allem im Hochbau und im Wohnungsbau verschlechtert. Infolge politischer Unsicherheiten wurden viele Bauprojekte verhindert, da die Projekte über mehrere Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden.

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe zu Beginn des Jahres 2023 ist zum Vorjahr um real -4,4 % (Auftragseingang im Baugewerbe-Pressemitteilung Nr. 068 vom 23.02.2024 des Statistischen Bundesamtes (Destatis)) gesunken . Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden lag der Auftragseingang als Frühindikator mit einem Volumen von 102,3 Mrd. Euro nominal 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich. Die politische Situation hat im Laufe des Jahres 2023 zum Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt. Der Umsatz der Bauwirtschaft ist real um 5,3 % gesunken, insbesondere weil der Wohnungsbau real um 12 % eingebrochen ist. Beim Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau hat der Einbruch real einen Wert von -1 %. Das Bauhauptgewerbe hat 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro, nominal waren es 1,4 % mehr als im Jahr 2022 (Bauwirtschaft im Zahlenbild 2023- Herausgeber: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Stabstelle Volkswirtschaft und Statistik, Autoren: Dipl.-Volkswirtin Petra Kraus, Dipl.-Ökonom Heinrich Weitz, Ausgabe April 2024). Der deutliche Nachfrageeinbruch blieb nicht ohne Konsequenzen für den Beschäftigungsabbau und Einkaufspreise für Baumaterialien, die weiterhin auf einem hohen Niveau geblieben sind z.B.: Dämmstoffe aus Styrol liegen um 41,9 % höher als im Vorjahr, wie ebenfalls mineralische Baustoffe, die zum Vorjahr um 41,7 % gestiegen sind (Preisentwicklung 2023-Baustoffpreise- Built- der Bluebeam Blog/ Pressemitteilung Nr. 012 vom 14.03.2024 des Statistischen Bundesamtes (Destatis)). Der deutliche Preisanstieg hat für alle drei Bausparten wie Wohnungsbau, Wirtschaftshochbau und Wirtschaftstiefbau einen enormen Einfluss.

2.2. Geschäftsverlauf und VFE-Lage der PLW Fassade GmbH in 2023

2.2.1. Geschäftsverlauf

Die PLW Fassade GmbH startete zum Jahresbeginn 2023 mit einer guten Auftragslage, die einen Bestand von ca. 19 Mio. Euro umfasste. Es gab keine Lieferschwierigkeiten und keine Lieferengpässe, jedoch waren die Baustoffpreise durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet. Während die Preise einiger Materialien, wie mineralische Baustoffe und Kunststoffe deutlich gestiegen sind, gab es bei anderen Materialien Preisrückgänge wie bspw. bei den Baustoffen wie Holz und Metalle.

Im Verlauf des Jahres 2023 veränderte sich die Situation. Ab dem 2. Halbjahr des Jahres wurde ein schleppender Auftragseingang beobachtet, begleitet von einem zunehmenden Wettbewerbsdruck. Die Nachfrage nach den Bauleistungen war deutlich rückläufig und die Gesellschaft konnte bis Mitte des Jahres 2023 eine geringere Anzahl an Aufträgen akquirieren.

Dies führte dazu, dass die Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit auf die internen Prozesse gelegt hat. Im Fokus der Überprüfung stand an erster Stelle die Kalkulation. Viele Bauherren haben ihre Projekte aufgrund der kritischen Marktsituation verschoben oder gestoppt, was die PLW Fassade GmbH hart getroffen hat. Die Situation in der Sommerzeit war durch markante Unsicherheit geprägt. Infolge der internen Datenanalyse und der Marktforschung haben wir festgestellt, dass die internen Zuschlagssätze in der Kalkulation unbedingt anzupassen sind, damit wir mit den Mitbewerbern den Schritt halten konnten. Seit der Preisanpassung haben wir beobachtet, dass sich die Anfrage-Situation leicht erholt hat.

Um den Kunden ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, haben wir das Lieferantenportfolio mithilfe der Nutzwertanalyse und ABC-Analyse ausgewertet. Die Analyse externer Chancen und Risiken, sowie Analyse unserer internen Schwächen und Stärken hat in unserem Unternehmen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess ausgewirkt. Da das Marktgeschehen eher pessimistische Zukunftserwartungen weckte, haben wir uns als Unternehmen in einen Notstand gesetzt. Unsere leitenden Stellen hatten die Priorität, die internen Ressourcen und vor allem die Kosten auf jeder Ebene zu revidieren. Infolge dessen haben wir unsere Struktur quantitativ und qualitativ im folgenden Jahr 2024 angepasst.

Die Sanierungsmaßnahmen gewannen immer mehr an Bedeutung, wohingegen der Wohnungsbau an Bedeutung verlor. Sinkende Baugenehmigungen, Knappheit an bezahlbarem Wohnungsraum und steigende Kosten führten dazu, dass die Gesellschaft eigene Produkte an die Marktsituation anpassen musste. Das half der Gesellschaft, schnell auf das Marktgeschehen zu reagieren und neue Kunden im Bereich Sanierungsmaßnahmen zu gewinnen. Zum Ende des Jahres 2023 hat die Gesellschaft einen Forderungsausfall wegen der angemeldeten Insolvenzen von zwei Debitoren erlitten. Es kam zur Verfehlung der Umsatzziele und auch der Jahresüberschuss fiel gegenüber der Planung um fast TEUR 300 geringer aus.

2.2.2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft mit durchschnittlich 75 Mitarbeitern eine Bauleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen) von 22,6 Mio. Euro erzielt und lag somit mit 1,6 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Diese Entwicklung ist auf einen insgesamt gesunkenen Auftragsbestand zurückzuführen. Die gestiegene Anzahl an Projekten im Sanierungsbereich konnte die negative Entwicklung etwas kompensieren. Zum Ende des Jahres 2023 konnte die PLW Fassade GmbH auf einen gesicherten Auftragsbestand von 13,0 Mio. Euro für das folgende Jahr 2024 verweisen. Die Auftragslage hat sich ab dem 2. Halbjahr des Jahres 2023 normalisiert und war als sicherer zu bezeichnen. Die Aufwendungen für die Subunternehmerleistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Mio. Euro auf 8,1 Mio. Euro gesunken. Die Aufwendungen für den Baubetrieb, die im Wesentlichen die Aufwendungen für bezogene Baustoffe beinhalten, sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 192 auf TEUR 8.855. Der niedrigere Aufwand für Subunternehmerleistungen und für den Baubetreib ist damit begründet, dass sich im Geschäftsjahr 2023 wenigere Bauvorhaben in einer Bauphase befanden, in der mehr Nachunternehmerleistungen in Anspruch genommen wurden. Die Gesellschaft hat auch mehr Wert auf die Eigenleistung gelegt und in den Mitarbeiterbestand investiert, um qualitativ bessere Leistungen anzubieten und Qualitätskontrolle zu sichern. Der Rohertrag lag im Geschäftsjahr bei EUR 5,6 Mio. (Vorjahr: EUR 5,0 Mio.). Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.200 auf EUR 3,4 Mio. angestiegen. Ursächlich hierfür war neben den Gehaltserhöhungen auch der im Vergleich zum Vorjahr um 45,6 % höhere Mitarbeiterbestand. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg im Berichtsjahr auf 75 Mitarbeiter an. Die Personalkostenquote lag bei 60,8 % bezogen auf den Rohertrag (Vorjahr: 40,9 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche im Wesentlichen sonstige Fertigungs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten betreffen, betrugen im Jahr 2023 EUR 1,9 Mio. und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 542 gesunken. Die Kostensenkung resultierte größtenteils aus der Veränderung (Zunahme und Abnahme) verschiedener Kosten, die mit Holdingstruktur im Zusammenhang stand. Des Weiteren sind weitere Kosten im Bereich der Repräsentationskosten und der Beratungskosten gesunken. Nach Abzug von Abschreibungen sowie unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich ein EBIT von TEUR 236. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen TEUR 54 und betrafen überwiegend die Verrechnung von Sachbezügen, Versicherungsentschädigungen und weiterbelastete Kosten. Die Zinsaufwendungen für langfristigen Verbindlichkeiten beliefen sich zum Ende des Jahres 2023 auf TEUR 55 und sind im Vergleich zum Vorjahr um etwa TEUR 14 gesunken. Das Geschäftsergebnis vor Ertragsteuern beträgt TEUR 88,1 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 221 insbesondere infolge der Forderungsausfällen wegen angemeldeten Insolvenzen gesunken. Aus der operativen Geschäftstätigkeit erwirtschaftete die PLW Fassade GmbH einen positiven Cash Flow.

2.2.3 Vermögenslage

Im Vergleich zum Jahr 2022 hat sich die Bilanzsumme geringfügig um TEUR 3 auf TEUR 17.662 verringert. Das Vermögen setzt sich zu 73 % aus mittel- und zu 27 % aus kurzfristig gebundenem Vermögen zusammen. Der Forderungsbestand betrug insgesamt 4,6 Mio. Euro, davon 1,4 Mio. € aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Eigenkapitalquote hat sich um 0,32 % auf 8,82 % verbessert. Dank der internen Maßnahmen prognostiziert die Gesellschaft im Wirtschaftsjahr 2024 die Eigenkapitalquote im Bereich von mindestens 18 %.

2.2.4. Finanzlage

Neben dem Eigenkapital verfügte die Gesellschaft über die weiteren wesentlichen Finanzierungsquellen, zu denen die erhaltenen Anzahlungen gehören. Die erhaltenen Anzahlungen sind abhängig vom Baufortschritt, wie es in der Baubranche üblich ist.

Im Berichtsjahr wurden die Zahlungen in Bezug auf Anzahlungen auf Bestellungen und Umsatzerlösen überwiegend pünktlich durchgeführt, es kam nur vereinzelt zu Verzögerungen.

Im Jahr 2023 hat die PLW Fassade GmbH keine neuen Bankkredite in Anspruch genommen, dafür aber einen der früheren Investitionskredite bei ihrer Hausbank zum Jahresende 2023 reduziert. Der Darlehensstand belief sich zum Jahresende auf TEUR 800 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 850 verringert.

Die Liquiditätsengpässe sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entstanden und die Gesellschaft war in der Lage, ihren bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aufgrund der Schwierigkeiten im Zahlungslauf bei den Bauvorhaben, deren Bauherren zum Ende des Jahres die Insolvenzen angemeldet haben, kam es aber zu kurzfristigen Verfehlen der vereinbarten Zahlungsziele.

2.2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren, die wir betrachten, umfassen insbesondere die Bauleistungen, das EBIT des Unternehmens sowie die Quick Ratio nach der indirekten Methode. Die Bauleistungen und das EBIT wurde in der Ertragslage dargestellt.

Die Quick Ratio nach der indirekten Methode ermittelt sich durch ((Gesamtkapital - Anlagevermögen - geleistete Anzahlungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten) * 100.

Der Quick Ratio berechnet nach der indirekten Methode betrug im Jahr 2023 1,16 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,01 erhöht. Das Verhältnis des Gesamtkapitals zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten mit dem Wert von 1,16 gibt Aufschluss darüber, dass das Unternehmen über ausreichend Liquidität verfügte, um seinen kurzfristigen Verbindlichkeiten nachzukommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Tendenz der Liquidität leicht steigend, was auf die steigenden Umsätze zurückzuführen ist. Die Ergebnisentwicklung wurde ausführlicher in der Ertragslage aufgezeigt.

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren legen wir besonderen Wert auf die Qualität unserer Dienstleistungen, Markenbekanntheit sowie auf die Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit.

2.2.6 Gesamtaussage der Wirtschaftsberichterstattung

Insgesamt war die Ertrags- Vermögens- und Finanzlage der PLW Fassade GmbH im Wirtschaftsjahr 2023 geordnet und die Liquidität jederzeit gewährleistet. Die bestehenden Kreditlinien wurden in Anspruch genommen. Neue Kredite wurden nicht aufgenommen. Es kam nicht zu einem Personalabbau. Stattdessen hat die Gesellschaft in neue Mitarbeiter investiert, um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu gewährleisten.

Das Unternehmen hat viel Wert darauf gelegt, die Standards zu halten und kontinuierlich zu verbessern. Dadurch wurde nicht nur die Produktqualität gesichert, sondern auch die Zufriedenheit der Kunden und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt.

Insgesamt bestätigte die Marktlage in 2023 eine gute Marktposition für die Gesellschaft durch die zwei Geschäftsfelder, wobei neben dem Fassadenbau die energetische Sanierung immer mehr an Bedeutung gewann. Die Marktposition der Gesellschaft wurde zusätzlich durch die politische Orientierung, den Klimawandel und die CO 2 -Politik begünstigt. Das gab der Gesellschaft die Chance, auf Marktentwicklungen flexibel zu reagieren. Der Ausfall von vielen Wohnungsneubau-Projekten in der Bauwirtschaft wurde durch Angebote aus dem energetischen Fassadensanierungsbau kompensiert.

Insgesamt sind wir trotz der pessimistischen Zukunftserwartungen in der Bauwirtschaft aus dem Vorjahr mit der Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 zufrieden. Die Investitionen der letzten Jahre, sowie unsere mehrjährige Erfahrung in der Baubranche führen dazu, dass wir mit dem Fokus auf das Bauen im Bestand gut aufgestellt sind.

3. Prognosebericht und Chancenbericht

3.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2024

Der Druck auf die Baupreise lässt zwar ein wenig nach, die Einkaufspreie bleiben aber auf einem hohen Niveau. Das Bauen verteuert sich aufgrund steigender Mautgebühren und CO 2 Aufschlägen weiter. Die Spitzenverbände der Bauwirtschaft sowie der Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung rechnen im Jahr 2024 mit der Stagnation der Preise für Bauleistungen (Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung Fachbeitrag v. 23.08.2024). Dafür sprechen die aktuellen Prognosen zur Entwicklung der Baupreise, die Kiel Economics Research & Forecasting im Auftrag des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt und Raumforschung erstellt hat. Die Bauverbände erwarten nach dem Nachfrageeinbruch in den letzten zwei Jahren, einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe, was weiterhin mit den ungünstigen politischen Rahmenbedingungen im Zusammenhang steht und auf die rückgängigen Werte real mit -13 % im Wohnungsbau zurückzuführen ist. Die Kapazitätsauslastung im Baugewerbe wird wahrscheinlich in den ersten zwei Quartalen 2024 zugelegt. Die Bauproduktion kann aber eine hohe Schwankungsbreite aufweisen: Es wird prognostiziert, dass die Produktion im gesamten Baugewerbe im ersten Quartal 2024 gegenüber dem vierten Quartal 2023 um 3,9 % steigen kann, im Tiefbau sogar um 8,2 %, im Hochbau um 0,9 % und im Ausbaugewerbe um 3,7 % (Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung Fachbeitrag v. 23.08.2024). Die Auftragseingänge in den verschiedenen Bausegmenten können sich unterschiedlich entwickeln. Es wird prognostiziert, dass die Auftragseingänge im Hochbau rückläufig sein werden, während sie im Tiefbau voraussichtlich deutlich zunehmen (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie 2024, Zahlen & Fakten). Eine signifikante Zinssenkung, die insbesondere Wohnungsbaunachfrage beleben könnte, findet mit großer Wahrscheinlichkeit nicht statt. Seit Anfang des Jahres 2024 rechnet man mit einem leichten Zinsanstieg. Für die Mitte des kommenden Jahres wird prognostiziert, dass die Hypothekenzinsen für eine Zinsbindung über 10 Jahren bei etwa 3,6 % liegen (Deutsche Bundesbank 2024 Publikationen, Statistiken Effektivzinssätze Banken DE / Neugeschäft / Wohnungsbaukredite an private Haushalte, anfängliche Zinsbindung über 10 Jahre / SUD119). Die Einkommens- und Konjunkturerwartungen der privaten Haushalte werden sich zwar verbessern, stagnierten jedoch zuletzt. Es wird damit gerechnet, dass sich die Verfügbarkeit der Baumaterialien wieder normalisieren wird. Die Energiepreise werden im Jahre 2024 zwar rückläufig, die Lohnerhöhungen in dem Baugewerbe werden die Preise allerdings tendenziell erhöhen. Die Baunachfrage wird sich kurzfristig stabilisieren, aber der Einbruch der Baugenehmigungen seit Anfang 2022 wird sich verzögert negativ auf die Wohnungsbauinvestitionen auswirken. Aus diesem Grund rechnet man für die kommenden Jahre 2024 und 2025 in diesem Segment mit einer negativen Entwicklung.

Der Wohnungsbau bleibt weiterhin von einem Mangel an Impulsen betroffen, während die Konjunkturlage in der verarbeitenden Industrie zunehmend auch den Wirtschaftshochbau belastet. Die wirtschaftliche Entwicklung im Bauhauptgewerbe zeigt eine gespaltene Tendenz. Während eine anhaltende Nachfrageschwäche im Wohnungsbau und im Wirtschaftshochbau zu verzeichnen ist, bleibt die Nachfrage im Wirtschaftstiefbau stabil. Besonders die Energiewende und die Mobilitätswende wirken hier als treibende Kräfte. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe wird im Jahr 2024 voraussichtlich rund 160 Mrd. Euro betragen. Dies entspricht einem nominalen Rückgang von 2 % und einem realen Rückgang von 4 % (Das Deutsche Baugewerbe Baukonjunktur 2024/2025 Pressemeldung vom 06.12.2024), wenn die Preisentwicklung von 2 % herausgerechnet wird.

Trotz eines weiterhin hohen Investitionsbedarfs ist die Nachfrage nach Bauleistungen in sämtlichen Bausparten nach wie vor schwach. Seit 2021 verzeichnen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe einen realen Rückgang von 13 %. Eine aktuelle Umfrage des Zentralverbands Deutsches Gewerbe der mehr als 1.600 Unternehmen teilnahmen, zeigt, dass der anhaltende Auftragsmangel nach wie vor der häufigste Grund für Bauverzögerungen ist. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Investitionsbereitschaft aus, sondern bremst auch die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bei den Baumaterialpreisen gab es seit Anfang 2023 eine merkliche Entspannung. Im Verlauf des folgenden Jahres werden viele Preise (z. B. Stahl, Bauholz, Glas) teils deutlich sinken. Bei einigen energieintensiven Materialien wie Zement und Bitumen wird aber mit einem Preisanstieg gerechnet. Insgesamt wird in dem kommenden Jahr erwartet, dass sich die Preise auf einem hohen Niveau stabilisieren.

Es wird erwartet, dass der Anteil der Unternehmen, die aufgrund von Auftragsmangel eine Beeinträchtigung ihrer Produktion melden, von 22 % im Januar 2021 bis zu 41 % zum Ende des Jahres 2024 beträgt (Bauindustrie zur baukonjunkturellen Lage Stand v. 28.11.2024). Dies entspricht dem Niveau zu Jahresbeginn 2024. Die Baugenehmigungen für neue Bauvorhaben sanken 2023 nominal um 19,0 %, was unter Berücksichtigung der Baupreissteigerungen einem realen Rückgang von 26 % entspricht (Bauindustrie zur baukonjunkturellen Lage Stand v. 28.11.2024).

Die Bauindustrie erwartet im kommenden Jahr einen Auftragsbestand von 81,0 Mrd. Euro nominal, was ein hohes Niveau darstellt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der reale Auftragsbestand um 8 % (Hochbau -1,5 %, Tiefbau +17 %) (Bauindustrie zur baukonjunkturellen Lage Stand v. 28.11.2024).

Im Jahr 2023 verzeichnete das Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 5,2 %. Für 2024 wird ein weiterer Rückgang von etwa 4,0 % erwartet. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter im Bauhauptgewerbe stieg im Vorjahr leicht auf 928.000, für 2024 wird jedoch ein Rückgang um rund 10.000 Beschäftigte prognostiziert. Besonders im Bereich des Wohnungsneubaus wird ein erneuter Einbruch erwartet. Nachdem die realen Umsätze in dieser Sparte 2023 um 11,5 % gesenkt wurden, wird für 2024 ein weiterer Rückgang von 12 % prognostiziert (Bauindustrie zur baukonjunkturellen Lage Stand v. 28.11.2024). Für 2024 wird der reale Umsatzrückgang auf 4,0 % abschwächen, was auch auf die Baupreisentwicklung zurückzuführen ist.

3.2. Aussichten für die PLW Fassade GmbH im Jahr 2024

Der Auftragsvolumen betrug im Jahr 2023 insgesamt 37 Mio. Euro. Davon wurden die Leistungen in Höhe von ca. 24 Mio. Euro erbracht. Zum Ende des 2023 belief sich der Auftragsbestand auf 12,9 Mio. Euro, was eine positive Grundlage für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 schuf. Die Gesellschaft hat sich darum gekümmert, dass keine der gewerblichen Mitarbeiter aufgrund der Auftragslage in den Wintermonaten in Kurzarbeit geschickt werden müssen.

Die Summe der Auftragseingänge wird von der Gesellschaft bis zum Ende 2024 auf ca. 24 Mio. Euro geschätzt.

Wegen der hohen Zinsen und hohen Baukosten werden nur noch wenige Projekte ausgeschrieben. Die Nachfrage nach energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Fassadensanierung steigt konstant. Die Gesellschaft ist zuversichtlich, dass neue Fördermittel wieder den Schwung in den Markt bringen können. Die neuen Förderprogramme der KfW wie ,,klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (KNN)'', oder ,,Genossenschaftliches Wohnen'', geben der Bauwirtschaft die Möglichkeit das Markgeschehen zu beleben.

Die Geschäftsleitung prognostiziert den Jahresüberschuss für 2024 von ca. TEUR 365. Es werden wahrscheinlich ähnliche Umsätze, wie im Berichtsjahr sowie die Bauleistung in der Höhe von ca. 16 Mio. Euro und ein EBIT von ca. TEUR 621 erwartet.

Die Gesellschaft erwartet für 2024 einen Quick Ratio von 1,00 %. Zudem wird der Einsatz vonSubunternehmen voraussichtlich zurückgehen, was zu einer Verringerung der Kosten für externe Dienstleistungen führen wird. Im kommenden Jahr plant die Gesellschaft, sowohl diese Ausgaben als auch die Personalkosten weiter zu senken. Viele Bauprojekte werden sich 2024 in einer Phase befinden, in der der Bedarf an Nachunternehmern geringer ist. Diese Einsparungen an fremdbezogenen Leistungen werden jedoch nur kurzfristige Auswirkungen haben.

Die Gesellschaft arbeitet daran, die Eigenkapitalquote bis zum Ende 2024 im Bereich von mindestens 18% zu halten.

Das Thema ,,nachhaltiges Unternehmen'', Ressourcenschonung, Digitalisierung und Prozesseffizienz werden weiter im Jahr 2024 im Fokus stehen. Die Gesellschaft ist personell und technisch solide aufgestellt. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und Projektentwicklung bei unseren Stammkunden veranlassen uns daher, auch für das Jahr 2024 von einer positiven Geschäftsentwicklung auszugehen und im Vergleich zum Berichtsjahr ein verbessertes Betriebsergebnis zu erreichen.

Durch die strategische Diversifizierung in neue Geschäftsfelder befindet ich die PLW Fassade GmbH in einer äußerst starken Position. Unser traditioneller Kernbereich, der mit dem Wohnungsbau gebunden war, bleibt weiterhin ein stabiler Pfeiler für Umsatz und Ertrag. Die besseren Ertragschancen sieht aber die Gesellschaft im Bereich Bauen im Bestand. Die Modernisierung der Schulen wird für die PLW Fassade GmbH auch in den kommenden Jahren eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Unabhängig davon, ob es sich um den Wohnungsbau, den Wirtschaftsbau, den Hotelbau, den Schulbau, den Krankenhausbau, Sanierungsprojekte handelt, hat die Gesellschaft aufgrund langjähriger Erfahrung die notwendige Fachkompetenz im Wärmedämmverbundsystemen, um ein breites Spektrum an Kundengruppen zu gewinnen. Besonders das Thema nachhaltiges Bauen wird aufgrund der zu erwartenden politischen Entwicklungen im Hinblick auf Klimaziele sowie den steigenden Anforderungen von Kunden und Investoren zukünftig eine noch zentralere Rolle in unserer Geschäftstätigkeit einnehmen.

Durch den Fokus auf unsere Mitarbeiter als wertvollste Ressource sichern wir uns einen weiteren Wettbewerbsvorteil, insbesondere im Hinblick auf den Fachkräftemangel, und stellen sicher, dass wir als attraktiver Arbeitgeber agieren. Die PLW Fassade GmbH hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Ende 2025 nachhaltiger zu werden. In unserem Plan stehen vor allem folgende Nachhaltigkeitsthemen im Fokus:

-Energieverbrauch und Rohstoffverbrauch

-langfristige Fachkräftesicherung

-Arbeitssicherheit und Gesundheit unseres Personals

-Digitalisierung

Die Veränderung der Gesellschaft ist personal- und zeitintensiv. Wir sehen aber einen richtigen Weg in diesem Vorhaben. Durch die ständig fortschreitende Digitalisierung haben wir uns zahlreiche betriebliche Prozesse im Projektmanagement und Projektentwicklung vereinfacht und beschleunigt. Aufgrund dessen kann die Gesellschaft effizienter planen und die Kosten überwachen, was die Qualität verbessert und die Abstimmungsdefizite zu vermeiden lässt. Wir nutzen erfolgreich die Synergieeffekte auf unserer Konzernebene und etablieren einheitliche Qualitätsstandards in den Bereichen Projektmanagement, Controlling und Reporting bei allen im Bau tätigen Tochtergesellschaften. Die fortwährenden Veränderungen unserer Gesellschaft sowie die neuen Standards, die wir konsequent implementieren, ermöglichen es uns, als zukunftsorientiertes und wettbewerbsfähiges Unternehmen unabhängig von den marktpolitischen Rahmenbedingungen zu agieren.

4. Risikobericht

Die PLW Fassade GmbH trifft seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen, die im Rahmen des Risikomanagement notwendig sind. Unser Risikomanagement beschäftigt sich mit der Analyse möglicher Szenarien, die für unsere Gesellschaft eine drohende Gefahr darstellen könnten. Unsere Controlling -Systeme ermöglichen, die Risiken zu erkennen und zu messen, damit das Betriebsgeschehen entsprechend gesteuert werden kann.

4.1. Branchenrisiken

Der Absatzmarkt der PLW Fassade GmbH verändert sich ständig, was mit externen Einflussfaktoren im Zusammenhang steht. Die Geschäftsleitung, sowie das oberste Management der Gesellschaft bleiben kontinuierlich über die Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich informiert. Unser Management bemüht sich ständig, auf diese Veränderungen mit strategischen Entscheidungen zu reagieren und rechtzeitig wichtige Vorkehrungen im Bereich Arbeitsorganisation, Marktpräsenz und Leistungsangebot zu treffen.

In den letzten zwei Jahren hat sich die Gesellschaft zunehmend für das Geschäftsfeld Fassadensanierung engagiert, was die rückläufigen Auftragseingänge im Bereich Wohnungsbau kompensierte. In diesem Geschäftsfeld sieht die Gesellschaft vielversprechende Ertragschancen sowohl im heimischen Hamburg, als auch in ganz Norddeutschland. Weiterhin gibt es auch die Ertragschance im Bereich der Wohnbauprojekte. Immer mehr an Bedeutung gewinnt die Modernisierung der Schulen und der Schulbau selbst, wo die PLW Fassade GmbH in der Zukunft die besonderen Ertragschancen sieht. Ebenso ist der Bereich Gewerbebau für die Gesellschaft potentiell sehr interessant.

Die Marktposition der Gesellschaft sowie die Orientierung auf das Bauen im Bestand können die Kernrisken in der Baubranche minimieren, zu denen unter anderen steigenden Baukosten gehören. Die Gesellschaft rechnet damit, dass insbesondere Rohstoffe wie Stahl und Holz von starken Preisschwankungen betroffen werden. Das Risiko, dass die Energiekosten weiterwachsen und somit die Baukosten in die Höhe getrieben werden, ist auch sehr wahrscheinlich.

Mit personellen Vorkehrungen versucht die Gesellschaft dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Einerseits droht der Baubranche die Alterung der Belegschaft, weil viele erfahrene Handwerker in den Ruhestand gehen, andererseits fehlt ihr der Nachwuchs, da die Ausbildungsberufe im Bauhandwerk weniger gefragt sind.

Die weiteren Faktoren, die für die Baubranche die potenziellen Risiken darstellen, sind mit Lieferengpässen verbunden und betreffen globale Lieferketten. Die Störungen in den globalen Lieferketten können zu Verzögerungen bei der Materialbeschaffung führen. Auch die Baubranche wurde mit dem Risiko vom Halbleitermangel konfrontiert.

Die weiteren Branchenrisiken sind mit dem Zinsanstieg verbunden. Die gestiegenen Zinsen können die Baufinanzierungen verteuern und verursachen, dass Bauprojekte für viele unattraktiv sein können. Auf globaler Ebene ist weiterhin der Ukraine-Krieg ein Risikofaktor, der für die politische Ordnung in ganz Europa bedeutsam ist. Wie die Baubranche schon erfahren hat, kann es aus diesem Grund zu weiteren Störungen in den Lieferketten sowie zu weiterem Anstieg der Energiepreise kommen. Zu den inländischen Hindernissen gehört unter anderem das Baugenehmigungsverfahren. Das lange und komplizierte Genehmigungsverfahren ist oft die Ursache dafür, dass viele Projekte sich verzögern.

4.2. Projektrisiken

Die Auftragsabwicklung, Bonität unserer Kunde sowie Nachunternehmerauswahl gehören zu den größten Risikofaktoren für unsere Projekte besonders bei langen Ausführungszeiten.

Die Qualität unserer Kalkulationen hat für uns höchste Priorität, um sicherzustellen, dass alle Baukosten korrekt erfasst werden. Unsere Bauleiter übernehmen die Steuerung der Auftragsabwicklung und sind sowohl für die Einhaltung des Budgets als auch für die vollständige Ausführung des Bauvorhabens verantwortlich. Die Überwachung erfolgt projektbezogen und wöchentlich, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und zeitnah gegenzusteuern. Vor der Auftragsvergabe prüfen wir die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Erfahrung der Subunternehmer, die für die Auftragsvergabe in Frage kommen, im Detail.

Unser Einkauf sorgt durch termingerechte Vergaben, feste Preisbindungen und gezielte vertragliche Anpassungen dafür, dass Preisschwankungen und Unterbrechungen in der Lieferkette möglichst gering gehalten werden. Die Controlling-Abteilung führt eine kontinuierliche Echtzeitüberwachung jedes Projektes durch, um potenzielle Abweichungen frühzeitig zu erkennen und das Risiko von Unregelmäßigkeiten maßgeblich zu reduzieren.

In unserem Kundenportfolio pflegen wir langjährige Partnerschaften, die zum Teil bereits über zwei Jahrzehnten bestehen. Diese Beziehungen zeichnen sich durch ein tiefes gegenseitiges Vertrauen in die finanzielle und rechtliche Solidität unserer Geschäftspartner aus. Angesichts der Ereignisse des Berichtsjahres, insbesondere im Hinblick auf Forderungsausfälle und die herausfordernde Marktsituation, haben wir unseren Fokus verstärkt auf die Bonität unserer Geschäftspartner gerichtet. Für das Jahr 2024 haben wir daher eine intensivere Zusammenarbeit mit Wirtschaftsauskunfteien eingeplant. Darüber hinaus hat die Gesellschaft erweiterte Maßnahmen ergriffen, um die Kettenbürgschaft engmaschiger zu überwachen und unsere Haftung als Auftraggeber zu minimieren. Regelmäßige Prüfungen der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sowie eine quartalsweise Soll-Ist-Analyse zur Kontrolle der Planwerte sind Teil unseres Risikomanagements. Die Steuerung und Kontrolle der Bauvorhaben erfolgt durch die regelmäßige Erfassung von Leistungsmeldungen auf Quartalsbasis, monatlichen Berichten zum Fertigungsgrad sowie wöchentlichen Baubesprechungen, um eine präzise und vorausschauende Projektführung zu gewährleisten.

4.3. Liquiditätsrisiken

Die kontinuierliche Überwachung der Finanz- und Liquiditätsrisiken obliegt der Geschäftsleitung und der Abteilung Rechnungswesen. Neben einer sorgfältigen Kontrolle des Forderungsausgleichs wird fortlaufend die Abrechnung von Teilleistungen überwacht. Damit wir unser kurzfristiger und langfristiger Kapitalbedarf decken können, stellen wir die Zahlungspläne nach dem Liquiditätsplan, den uns unsere Software zur Verfügung stellt. Unser Forderungsmanagement ist bemüht, die ausstehenden Forderungen aktiv einzufordern. Da wir nach unserem Budget handeln, treten fast keine unvorhergesehenen Kosten auf. Projektbezogen sieht die Gesellschaft die potenziellen Liquiditätsrisiken auch in Projektverzögerungen und Kostenüberschreitungen. Unvorhergesehene Ereignisse können zu einer Verlängerung der Projektlaufzeit und damit zu einer späteren Zahlung führen. Es kann auch vorkommen, dass die tatsächlichen Projektkosten das geplante Budget übersteigen, was zu finanziellen Engpässen führen kann. In Bezug auf diese Risiken konzentrieren wir uns sehr auf die Qualität unserer Kalkulation und bleiben im ständigen Kontakt mit allen beteiligten Geschäftspartnern.

4.4. Risiken in der Aufbau- und Ablauforganisation

In diesem Kontext sind insbesondere die Risiken im Hinblick auf qualitative und quantitative Personalausstattung von Bedeutung. Wir legen sehr viel Wert auf die fachlichen Qualifikationen, Kompetenzprofil sowie Personalentwicklung unserer Mitarbeiter. Unser Vertrieb ist im ständigen Austausch mit dem Personalleiter, um den Personalbestand und die Personalkapazitäten richtig einzuplanen. Eine fortlaufende Kontrolle durch unsere IT-Experten gewährleistet die Verfügbarkeit und den Schutz unserer elektronischen Daten. Das Risiko eines möglichen Manipulationsvorgang wird durch geeignete organisatorische Maßnahmen verhindert.

Mit Nachdruck verfolgen wir die Weiterbildung bestehender und die Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Das Thema Fachpersonal stellt für uns in den kommenden Jahren eine große Herausforderung. Wir haben unser Arbeitsmodell an den Marktanforderungen und an den Personalanforderungen angepasst, um als Arbeitgeber für die bestehenden und potenziellen Mitarbeiter attraktiv zu sein.

4.5. Risiken im Bereich der Verwendung von Finanzinstrumenten

In unserem Unternehmen werden insbesondere folgende Finanzinstrumente genutzt wie Guthaben bei Kreditinstituten und Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Hauptziel des Finanz- und Risikomanagements besteht darin, den Unternehmenserfolg gegenüber sämtlichen finanziellen Risiken abzusichern. Zur Sicherstellung einer stabilen Liquidität wird ein detaillierter Liquiditätsplan erstellt, der wöchentlich aktualisiert wird und einen klaren Überblick über alle Zahlungsströme - sowohl Einnahmen als auch Ausgaben - bietet. Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht insbesondere das Risiko von Zahlungsausfällen. Um dieses Risiko zu minimieren, werden mit unseren Kunden entsprechende Zahlungssicherheiten, Abschlagszahlungen oder individuell abgestimmte Zahlungspläne vereinbart. In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sorgt das Unternehmen für die pünktliche Begleichung aller fälligen Zahlungen.

4.6. Gesamtaussage der Risikoberichtserstattung

Die Risikosituation des Unternehmens kann insgesamt als stabil und unbedenklich eingeschätzt werden. Es sind keine außergewöhnlichen oder ungeplanten Ereignisse erwartet, die eine hohe finanzielle Belastung mit sich bringen könnten, oder die mit anderen risikobehafteten Faktoren zu verzeichnen sind. Für das kommende Jahr 2024 erkennt die Gesellschaft keine außergewöhnlichen Risiken, die insbesondere die Liquidität des Unternehmens beeinträchtigen können.

 

Hamburg, den 21.11.2024

Gez. Leszek Wirski

Gez. Piotr Wirski

Geschäftsführung der PLW Fassade GmbH

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

PLW FASSADE GMBH, HAMBURG

AKTIVA

31.12.2023
€
31.12.2022
€
A. UMLAUFVERMÖGEN 17.589.629,61 17.644.770,17
I. Vorräte 12.969.285,26 14.545.112,22
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.647.838,76 13.902.170,28
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 321.446,50 642.941,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.571.475,86 3.087.813,75
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.440.257,42 1.669.797,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.440.724,68 454.183,34
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.492.960,64 711.229,61
4. Sonstige Vermögensgegenstände 197.533,12 252.603,64
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 48.868,49 11.844,20
B. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 72.094,18 20.084,62
17.661.723,79 17.664.854,79

PASSIVA

31.12.2023
€
31.12.2022
€
A. EIGENKAPITAL 1.557.713,72 1.501.118,44
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn/-verlust 1.457.713,72 1.401.118,44
1. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.401.118,44 1.222.800,87
2. Jahresüberschuss 56.595,28 178.317,57
B. RÜCKSTELLUNGEN 35.829,94 32.829,59
1. Steuerrückstellungen 4.129,94 20.129,59
2. Sonstige Rückstellungen 31.700,00 12.700,00
C. VERBINDLICHKEITEN 16.068.180,13 16.130.906,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.206.977,67 3.707.494,85
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.362.482,88 11.456.105,91
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 980.608,23 713.416,54
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 255.500,11 38.074,41
5. Sonstige Verbindlichkeiten 262.611,24 215.815,05
17.661.723,79 17.664.854,79

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
€
2022
€
1. Rohergebnis 5.615.864,99 5.043.353,15
2. Personalaufwand -3.415.388,37 -2.215.361,71
a) Löhne und Gehälter -2.251.858,82 -1.528.785,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.163.529,55 -686.576,25
- davon für Altersversorgung: € 8.398,34 (Vorjahr: € 1.200,00)
3. Abschreibungen 0,00 -3.734,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.964.913,70 -2.507.181,73
5. Betriebsergebnis 235.562,92 317.075,71
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.406,41 73.456,04
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 62.999,41 (Vorjahr: € 70.023,91)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -210.852,00 -81.463,64
- davon an verbundene Unternehmen: € 146.429,36 (Vorjahr: € 5.073,72)
8. Finanzergebnis -147.445,59 -8.007,60
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag -31.522,05 -73.401,06
10. Ergebnis nach Steuern 56.595,28 235.667,05
11. Sonstige Steuern 0,00 -57.349,48
12. Jahresüberschuss 56.595,28 178.317,57

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

PLW FASSADE GMBH, HAMBURG

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die PLW Fassade GmbH, Hamburg, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 89788 eingetragen.

Der Jahresabschluss wird gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der rechtsform-spezifischen Besonderheiten für Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB auf.

Von der Möglichkeit, Posten zusammenzufassen (§ 265 Abs. 7 HGB), wird kein Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Von den Erleichterungsmöglichkeiten des § 288 HGB wird bei der Aufstellung des Anhangs teilweise und bei der Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 326 HGB vollständig Gebrauch gemacht.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Das Niederstwertprinzip für Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos mit dem Nominalbetrag bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird gemäß § 272 Abs. 1 HGB mit seinem Nennbetrag angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird möglichen Einzelrisiken angemessen Rechnung getragen. Der Ansatz erfolgt zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Erwägung anzusetzenden Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit ein bis fünf Jahre
EUR
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
1. Gegenüber Kreditinstituten 3.206.977,67 2.406.977,67 800.000,00 0,00
Vorjahr 3.707.494,85 2.907.494,85 800.000,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.362.482,88 11.362.482,88 0,00 0,00
Vorjahr 11.456.105,91 11.456.105,91 0,00 0,00
3. aus Lieferungen und Leistungen 980.608,23 980.608,23 0,00 0,00
Vorjahr 713.416,54 713.416,54 0,00 0,00
4. Gegenüber verbundenen Unternehmen 255.500,11 255.500,11 0,00 0,00
Vorjahr 38.074,41 38.074,41 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 262.611,24 262.611,24 0,00 0,00
Summe 16.068.180,13 15.268.180,13 800.000,00 0,00
Summe Vorjahr 16.130.906,76 15.330.906,76 800.000,00 0,00

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Materialaufwand

Der Materialaufwand des Geschäftsjahres beträgt EUR 17.018.039,26 und gliedert sich wie folgt:

Materialaufwand EUR
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.855.170,68
b) Fremdleistungen 8.162.868,58

E. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag Verpflichtungen aus der Haftung oder Mithaftung für fremde Verbindlichkeiten aus Vertragserfüllungsbürgschaften und Bürgschaftsavalen, die zum 31. Dezember 2023 mit einem Betrag von EUR 2.561.510,83 valutieren.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 75.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

- Leszek Janusz Wirski, Gesamtgeschäftsführer, Hamburg

- Piotr Jan Wirski, Gesamtgeschäftsführer, Hamburg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 1.457.713,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernzugehörigkeit

Die PLW Fassade GmbH wurde in den Konzernabschluss der PLW Holding GmbH, Hamburg, einbezogen. Die PLW Holding GmbH wird den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis aufstellen.

 

Hamburg, den 14. Januar 2025

PLW Fassade GmbH

Gez. Leszek Wirski, Geschäftsführer

Gez. Piotr Wirski, Geschäftsführer

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PLW Fassade GmbH, Hamburg:

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PLW Fassade GmbH, Hamburg, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PLW Fassade GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile'' beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt ''Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile'' beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der fertigen Erzeugnisse und Waren in Höhe von 321 TEUR zum 31.12.2023 und in Höhe von 643 TEUR zum 1.1.2023 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventuren nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der PLW Fassade GmbH für das vorherige, am 31.Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

-beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

-führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 14. Januar 2025

Hamburger Treuhand Gesellschaft
Schomerus & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Reinecke, Wirtschaftsprüfer

Gez. Bolz, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt.

Registerdokumente

Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.

GET/v1/fetch-document
Dokumenten-API ansehen
Website plw-bau.de
  • Aktueller Auszug (AD) PDF
  • Chronologischer Auszug (CD) PDF
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
  • Gesellschafterliste PDF
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF

Weitere Unternehmen entdecken

Handelsregister-API · MCP

Unternehmensdaten direkt im AI-Chat

Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.

MCP-Dokumentation

Assistent verbinden

  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von PLW Fassade GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 440121303746405d69bf9bf358cbcd61",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Dieses Unternehmen abfragen

Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:

Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von PLW Fassade GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.

entity_id440121303746405d69bf9bf358cbcd61