PP Media Holding GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine AngabenDie PP Media Holding GmbH mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 255255 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. Der Konzernabschluss der PP Media Holding GmbH wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt, da die Gesellschaft als Mutterunternehmen anzusehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt worden. Der Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften sind in Anlehnung an die §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr unverändert fortgeführt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt und die Angaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (TEUR). Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen auftreten. II. KonsolidierungskreisDie PP Media Holding GmbH stellt gemäß § 290 Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss auf. In diesen werden gemäß § 294 HGB neben der PP Media Holding GmbH die Unternehmen einbezogen, an denen die PP Media Holding GmbH mittelbar oder unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt des Beherrschungsübergangs auf die Gruppe vollkonsolidiert bzw. bei Verlust der Beherrschung entkonsolidiert. Der Konsolidierungskreis und der Anteilsbesitz sind in der Anlage zu diesem Anhang (Anlage 5b) dargestellt. Im Geschäftsjahr haben sich folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis ergeben: • Die WH WEKA Holding GmbH, Wien, ist mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2023 rückwirkend zum 31. Dezember 2022 auf die PP AT GmbH, Wien, verschmolzen worden. Die Verschmelzung wurde im Handelsregister der WH WEKA Holding GmbH am 19. Juli 2023 sowie im Handelsregister der PP AT GmbH am 19. Juli 2023 eingetragen. • Die Quick-FDS SAS, Saint-Denis wurde neu gegründet und am 25.09.2023 im Handelsregister eingetragen. • Die WEKA Akademie GmbH, Wiesbaden, wurde mit Vollzugsprotokoll vom 1. Oktober 2023 veräußert. Die Entkonsolidierung erfolgte entsprechend zum Vollzugsstichtag. • Die WEKA Vermögensverwaltung GmbH, Kissing, sowie ihre Schweizer Tochterunternehmen WEKA Business Media AG, Zürich, ZfU - Zentrum für Unternehmungsführung AG, Zürich, CoachAkademieSchweiz GmbH, Rebstein und LWO Lernwerkstatt Olten GmbH, Olten, wurden mit Vollzugsprotokoll vom 1. Oktober 2023 veräußert. Die Entkonsolidierung erfolgte entsprechend zum Vollzugsstichtag. III. KonsolidierungsgrundsätzeTochterunternehmen, die unmittelbar oder mittelbar unter dem beherrschenden Einfluss der PP Media Holding GmbH stehen, werden nach den Regeln der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierungen entstandenen Geschäfts- und Firmenwerte werden über 7 Jahre abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge werden eliminiert. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile enthielt im Vorjahr die Anteile am Kapital und das anteilige Jahresergebnis von Mitgesellschaftern an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. IV. WährungsumrechnungDie Berichtswährung der PP Media Holding GmbH ist Euro. Die Umrechnung der von den veräußerten Schweizer Tochterunternehmen aufgestellten Bilanzen erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag des Vorjahres, während die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem monatlichen Durchschnittskurs des Geschäftsjahres bis zum 30. September 2023 erfolgte. V. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln aufgestellt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren vorgenommen. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden analog der Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Titelrechte über 7 Jahre abgeschrieben. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die betrieblichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 15 Jahren. Gebäude werden einheitlich linear mit einer Restnutzungsdauer von bis zu 20 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände werden bei Anschaffungskosten bis EUR 250 direkt als Aufwand berücksichtigt und bei Anschaffungskosten bis EUR 800 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt (verlustfreie Bewertung). Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird der firmenspezifische Steuersatz, der in einer Bandbreite von 17,40% bis 32,45% liegt, angewendet. Das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für latente Steuern wird nicht ausgeübt. Passive latente Steuern werden gesondert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der Projected Unit Credit Method bewertet. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre, der zwischen 1,82 % (Vj. 1,78 %) und 1,83 % (Vj. 1,80 %) liegt. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Ermittlung der Pensionsrückstellung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre und der Ermittlung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahren beträgt TEUR 83 (Vj. TEUR 380). Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde zudem wie im Vorjahr eine Fluktuationsrate von bis zu 5,0 % und eine Rentendynamik von 1,0 % (Vj. 1,5 %) unterstellt. Als Rechnungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen der deutschen Tochterunternehmen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Klaus Heubeck gewählt. Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.272 (Vj. TEUR 1.249) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen in Form von insolvenzsicheren Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 1.169 (Vj. TEUR 1.028) saldiert. Entsprechend wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung dieser Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 16 (Vj. TEUR 29) und Erträge aus dem verrechneten Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 14) saldiert. Der Zeitwert des Deckungsvermögens wurde als Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen ermittelt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitraum darstellen. VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage Bestandteil des Anhangs ist (Anlage 5a). Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren in Höhe von TEUR 54.362 (Vj. TEUR 71.671) aus der Kapitalkonsolidierung. Im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe wurde im Kaufvertrag unter bestimmten Bedingungen eine Anpassung des Kaufpreises in Abhängigkeit von dem in Klausel 2.3 des Kaufvertrags definierten EBITDA für 2020 sowie für 2021 vorgesehen. Im Vorjahreskonzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde eine nachträgliche Erhöhung des Kaufpreises um EUR 5,5 Mio. berücksichtigt, die zu einer entsprechenden Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung geführt hat. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen Unterschiedsbetrag nach § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 1.741 (Vj. TEUR 2.240). 4. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der unternehmensspezifischen Steuersätze, die wie im Vorjahr in einer Bandbreite von 17,4 % bis 32,45 % liegen.
5. Eigenkapital Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19. Dezember 2023 wurde die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB an die Gesellschafter ausgezahlt. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ungewisse Verpflichtungen im Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten. 7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus Gesellschafterdarlehen, die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe zur Verfügung gestellt wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 76.369 (Vj. TEUR 104.500), die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe eingegangen wurden. Diese Darlehensverbindlichkeiten sind besichert durch die Verpfändung von Bankkonten und bestimmten Beteiligungen sowie Sicherungsübereignung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus ist unter den sonstigen Verbindlichkeiten eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 1.805 im Zusammenhang mit einer nachträglichen Kaufpreisanpassung im Rahmen der Veräußerung der WEKA Akademie GmbH und der WEKA Vermögensverwaltung GmbH ausgewiesen. Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen Verbindlichkeiten eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 5.500 aus der nachträglichen Erhöhung des Kaufpreises für den Erwerb der WEKA Gruppe. Auf die Betriebsgrundstücke sind Grundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 8.500 zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eingetragen. 8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Dienstleistungs- und Logistikverträgen betrugen am Bilanzstichtag TEUR 14.480 (Vj. TEUR 22.347). Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 3.103 (Vj. TEUR 3.103). Diese resultieren wie im Vorjahr aus einer Garantie, die die WEKA Group GmbH im Rahmen des Verkaufs der Lexagri SAS gegenüber dem Erwerber übernommen hat (sogenannte "Parental Guarantee"). Die Garantie hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2024. VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufteilung der Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten
2. Außerplanmäßige Abschreibungen Die außerplanmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 31). 3. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres betragen TEUR 2.370 (Vj. TEUR 1.874) und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.549; Vj. TEUR 906) sowie aus Erträgen aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 374; Vj. TEUR 624). Die periodenfremden Aufwendungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 173 (Vj. TEUR 193) und resultieren im Wesentlichen aus IHK Beiträge für Vorjahre (TEUR 91) sowie aus Verlusten aus Anlagenabgängen (TEUR 34; Vj. TEUR 32). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 190 (Vj. Erträge TEUR 2.173) enthalten. 4. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von TEUR 71.959 aus der Veräußerung der WEKA Akademie GmbH, Wiesbaden und der WEKA Vermögensverwaltung GmbH, Kissing, sowie ihre Schweizer Tochterunternehmen (Vj. TEUR 13.236 aus der Veräußerung der Lexagri SAS, Saint Julien/Frankreich). 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein latenter Steueraufwand in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 110) und ein latenter Steuerertrag in Höhe von TEUR 2.511 (Vj. TEUR 3.659) enthalten. VIII. Sonstige Angaben1. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt: Dr. Edin Hadzic, München, Senior Partner Paragon Partners GmbH, München Christian Bettinger, München, Partner Paragon Partners GmbH, München Christoph Lotz, München, (ab 18. Dezember 2023) Investment Direktor Paragon Partners GmbH, München Katja Hengstermann, München, (bis zum 18. Dezember 2023) Investment Direktorin Paragon Partners GmbH, München Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Vergütung bezogen. 2. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
3. Gesamthonorar Abschlussprüfer Vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses wurde für das Geschäftsjahr folgendes Gesamthonorar berechnet:
4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr nicht getätigt. 5. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfond beträgt zum Stichtag TEUR 41.758 (Vj. 35.046) und ist mit Ausnahme von TEUR 1.549 (Vj. TEUR 1.612) frei verfügbar. 6. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Konzernbilanz noch in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, eingetreten: • Mit Vollzugsprotokoll vom 29. Februar 2024 hat die WEKA Group GmbH die von ihr gehaltenen Anteile an der Spitta GmbH veräußert. • Am 25. März 2024 hat die WEKA Group GmbH auf die bestehenden Darlehensverbindlichkeiten eine außerplanmäßige Tilgung in Höhe von TEUR 11.975 geleistet. • Mit Vollzugsprotokoll vom 2. April 2024 hat die WEKA Holding FR SAS die von ihr gehaltenen Anteile an der Quick-FDS SAS veräußert. Im Rahmen dieses Verkaufs hat die WEKA Group GmbH gegenüber dem Erwerber eine Garantie in Höhe von EUR 3 Mio. übernommen (sogenannte "Parental Guarantee"). Die Garantie hat eine Laufzeit bis zum 1. April 2026. 7. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens PP Media Holding GmbH Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 39.976.844,37 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
München, 29. April 2024 Die Geschäftsführer Dr. Edin Hadzic Christian Bettinger Christoph Lotz Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023 der PP Media Holding GmbH, München
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Vorbemerkung Die PP Media Holding GmbH mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 255255 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. In den zum 31. Dezember 2022 sowie zum 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahren hat sich der Konsolidierungskreis der PP Media Holding GmbH infolge der folgenden Transaktionen und Reorganisationen verändert: Mit Share Purchase Agreement vom 2. September 2022 hat die WEKA France S.A.S., Saint-Denis/Frankreich, sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der Lexagri S.A.S., Archamps/Frankreich, an die Foodchain ID France S.A.S., Saint Brieuc/Frankreich, veräußert. Die Transaktion wurde am 31. Oktober 2022 vollzogen und die Lexagri S.A.S. entsprechend zum 31. Oktober 2022 entkonsolidiert. Zudem wurde im zum 31. Dezember 2022 endenden Geschäftsjahr die WEKA France S.A.S., Saint-Denis/Frankreich, mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. November 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die WEKA Holding FR S.A.S., Saint-Denis/Frankreich, verschmolzen. Die Verschmelzung wurde am 21. Februar 2023 im Handelsregister der WEKA France S.A.S. sowie am 26. Dezember 2022 im Handelsregister der WEKA Holding FR S.A.S. eingetragen. Mit Vollzugsprotokoll vom 1. Oktober 2023 hat die WEKA Group GmbH, Kissing, sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der WEKA Akademie GmbH, Wiesbaden, an die Albert BidCo GmbH, München (nunmehr: Aspire Education Group GmbH, Wiesbaden), veräußert. Die Entkonsolidierung der WEKA Akademie GmbH erfolgte entsprechend zum 1. Oktober 2023. Ebenfalls mit Vollzugsprotokoll vom 1. Oktober 2023 wurden die WEKA Vermögensverwaltung GmbH, Kissing, sowie ihre Schweizer Tochterunternehmen WEKA Business Media AG, Zürich, ZfU - Zentrum für Unternehmungsführung AG, Zürich, CoachAkademieSchweiz GmbH, Rebstein und LWO Lernwerkstatt Olten GmbH, Olten, an die Albert BidCo GmbH, München (nunmehr: Aspire Education Group GmbH, Wiesbaden), veräußert. Die Entkonsolidierung erfolgte entsprechend zum 1. Oktober 2023. Infolge der Veräußerung unterhält die WEKA Gruppe nunmehr keine Geschäftsaktivitäten in der Schweiz. Die WH WEKA Holding GmbH, Wien, wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2023 rückwirkend zum 31. Dezember 2022 auf die PP AT GmbH, Wien, verschmolzen. Die Verschmelzung wurde am 19. Juli 2023 im Handelsregister der WH WEKA Holding GmbH sowie am 19. Juli 2023 im Handelsregister der PP AT GmbH eingetragen. Infolge der vorstehend erläuterten Transaktionen sind die zum 31. Dezember 2022 sowie zum 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahre nur bedingt vergleichbar. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die PP Media Holding GmbH ist Konzernobergesellschaft der WEKA Gruppe, einem führenden Anbieter von Fachinformationen, Software, Fort- und Weiterbildungsprogrammen und Dienstleistungen in den Bereichen Business Solutions & Education sowie Communication. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt seit dem Geschäftsjahr 2023 dabei auf Deutschland, Österreich und Frankreich, wo die WEKA Gruppe mit 14 operativen Medienunternehmen sowie weiteren 11 nicht-operativen Gesellschaften vertreten ist und diverse Marktsegmente mit unterschiedlichen Kundenbedürfnissen bedient. Die Themengebiete reichen dabei von A wie Arbeitssicherheit bis zu Z wie Zahnmedizin. Zu den wesentlichen Standorten der Gruppe gehören Kissing, Haar, Köln, Balingen, Wien, Saint-Denis und Annecy.
* Der Bereich Business Solution & Education umfasste bis einschließlich 30. September 2023 auch die Aktivitäten der WEKA Akademie GmbH sowie der ehemaligen Schweizer Tochterunternehmen WEKA Business Media AG, ZfU-Zentrum für Unternehmungsführung AG, CoachAkademieSchweiz GmbH und LWO Lernwerkstatt Olten GmbH. Im Bereich Business Solution & Education umfasst das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der WEKA Gruppe multimediale Fachinformationslösungen und Dienstleistungen für die Bereiche Produktion und Konstruktion, Arbeitssicherheit und Brandschutz, Umwelt und Energie, Management und Finanzen, Qualitätsmanagement, Behörden, Bauhandwerk, Architektur und betriebliche Mitbestimmung sowie Datenschutz. Zum Adressatenkreis zählen dabei neben Personalleitern, Finanzleitern, Controllern, Treuhändern und Steuerexperten auch Geschäftsführer, Führungskräfte, IT-Fachleute sowie Fachkräfte aus technischen Berufen. Unter der Marke Deubner® werden dabei Fachinformation in Form von Zeitschriften, Fachbüchern, CD-ROM, Onlinelösungen oder Mandanteninformationen für die rechts- und steuerberatenden Berufe vertrieben. Die Marke Spitta® steht hingegen für einen der größten Anbieter von Fachinformationen, Organisationsmitteln, Zeitschriften, digitalen Medien sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Zahnmedizin und -technik. Daneben umfasst die Tätigkeit im Bereich Business Solution & Education auch die hierarchiestufenübergreifende Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften durch Seminare, Workshops, Lehrgänge, Schulungsprogramme, Tagungen und Kongresse zu einer Vielzahl unternehmensrelevanter Themengebiete. Mit der Marke Comundi® ist die WEKA Gruppe in diesem Bereich in Frankreich vertreten. Der Bereich Communication umfasst sowohl die B2B als auch die B2C-Kommunikation. Im Bereich B2B zählt die WEKA Gruppe unter anderem mit ihren Fachzeitschriften und Online-Portalen für professionelle Elektronik, Automation und Logistik zu den führenden Fachverlagen in Deutschland. Zudem werden unter verschiedenen Marken (z.B. Audio®, connect®, stereoplay®) Special Interest Magazine in den Bereichen Telekommunikation, Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik und Fotografie sowie entsprechende Onlineangebote verlegt und Fachveranstaltungen / Event Aktivitäten (z. B. embedded world) organisiert. Im B2C-Bereich vertreibt die WEKA Gruppe ferner unter der Marke FRANZIS® Edutainment mit den Produktgruppen Technische Adventskalender, Bausätze, Lernpakete und Software. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaften der WEKA Gruppe sind in sich ständig wandelnden Märkten aktiv. Veränderung und Weiterentwicklung sind seit Gründung der WEKA Gruppe integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Ziel ist es dabei, Marktveränderungen schnell zu antizipieren und in innovative Produkte und Problemlösungen umzusetzen. Vorgelagerte Marktforschung ist dabei regelmäßiger Bestandteil. Im Fokus der Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten bei WEKA stehen dabei in der jüngeren Vergangenheit insbesondere die Themen Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, aber auch die kontinuierliche Transformation traditioneller Geschäftsmodelle. Weiterhin sind unverändert ständige Agilität und Flexibilität erforderlich, um mit neuen Produkten, insbesondere auch in und mit digitalen Formaten, und der Schaffung neuer interner Strukturen (z.B. die Schaffung neuer Profit Center-Strukturen bei der WEKA Media GmbH & Co. KG) in einem sich spontan veränderten Marktumfeld zu bestehen. Entwicklungskosten werden von der WEKA Gruppe nicht aktiviert. Wirtschaftsbericht 3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem insbesondere der Beginn des Jahres 2022 noch von der COVID-19 Pandemie und den damit einhergehenden Auswirkungen auf alle Bereiche des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens beeinflusst worden war, hat der Einfluss der COVID-19 Pandemie im weiteren Verlauf des Jahres 2022 kontinuierlich abgenommen und im Jahr 2023 nur noch eine untergeordnete Rolle gespielt. Laut einer Analyse von eurostat betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Europa in 2023 rund EUR 16,96 Billionen[1] und ist damit im Vergleich zum Jahr 2022 erneut gestiegen. Während in Frankreich ein Wachstum des BIP um 0,9 % zu verzeichnen war, verminderte sich das BIP sowohl in Deutschland als auch Österreich um -0,3 % bzw. -0,7 %.[2] Hauptursächlich für die zum Teil negative Entwicklung des BIP waren insbesondere in Deutschland und Österreich, aber auch in Frankreich die historisch hohen Inflationsraten sowie die gedämpfte Wirtschaftstätigkeit. Der Gesamtumsatz in der Fachmedienbranche in Deutschland, dem größten und damit wichtigsten Markt der WEKA Gruppe, lag 2023 mit EUR 8,58 Mrd. 3 % über dem Niveau von 2022. Hauptumsatzträger der Fachmedien war wie im Vorjahr der Bereich "Digital" mit einem Anteil von 44%, gefolgt vom Bereich "Print" mit 40%. Der Bereich "Digital" verzeichnete mit rund 5 % erneut ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr und setzte damit den kontinuierlichen Wachstumstrend fort. Der Bereich "Print" war im dritten Jahr in Folge rückläufig (-2 %), dies im Wesentlichen bedingt durch die antizipierte und seit längerem zu beobachtende Ablösung der Print-Medien als primäre Informationsquelle durch die Digital-Medien und einem signifikanten Rückgang im Bereich Werbung. Der Bereich "Veranstaltungen/Messen" war im Kalenderjahr 2023 mit einem Umsatzwachstum von 21% erneut der große "Gewinner" der Branche und macht nunmehr ca. 10% des Branchenumsatzes aus. Wesentlicher Treiber des Wachstums gegenüber dem Vorjahr waren dabei die Präsenzveranstaltungen mit einem Wachstum von rund 28 % und einem Umsatzanteil von 55 %.[3] 4. Geschäftsverlauf Das Geschäft der WEKA Gruppe wird im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA sowie des nicht finanziellen Leistungsindikators Anzahl Mitarbeiter gesteuert. Anders als noch insbesondere zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 waren im Geschäftsjahr 2023 durchgängig keine signifikanten Auswirkungen der im März 2020 in Europa ausgebrochenen globalen COVID-19 Pandemie auf die Geschäftsbereiche der WEKA Gruppe mehr festzustellen. Insbesondere im BereichBusiness Solution & Education konnten Präsenz-Veranstaltungen wie Seminare, Kongresse, Workshops oder Trainings wieder ohne Einschränkungen und ohne Auswirkungen auf die Umsatzerlöse stattfinden. Die während der COVID-19 Pandemie eingeführten digitalen und/oder hybriden Veranstaltungen wurden ergänzend zu den Präsenz-Veranstaltungen beibehalten und stellen mittlerweile eine weitere Einnahmequelle neben den Präsenzveranstaltungen dar. Im Bereich Communication war die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 erneut zweigeteilt. Der B2B-Bereich profitierte einerseits von einer weiteren Erholung der Event-Aktivitäten, sah sich aber andererseits mit weiterhin rückläufigen Werbeumsätzen, insbesondere im Bereich der Fachzeitschriften, konfrontiert. Der B2C-Bereich sah sich im Geschäftsjahr 2023 im zweiten Jahr in Folge mit einem nicht erwarteten Umsatzeinbruch, insbesondere im Bereich Adventskalender und Bausätze, konfrontiert. Die WEKA Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 wie bereits im Vorjahr die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf das operative Geschäft der gesamten Gruppe jederzeit eng verfolgt und nicht nur die Produktangebote für die Kunden, sondern auch die internen Kostenstrukturen bei Bedarf kurzfristig angepasst. Aufbauend auf der hierfür bereits in den vorherigen Geschäftsjahren gelegten Basis wurden im Geschäftsjahr 2023 selektiv einzelne Gesellschaften der Gruppe reorganisiert und teilweise die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter reduziert, um weiterhin mittelfristig die Fixkosten zu stabilisieren. Insgesamt erwirtschaftete die WEKA Gruppe im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von EUR 195,9 Mio. (Vj. EUR 208,2 Mio.) und - insbesondere auch infolge des Verkaufs der WEKA Akademie GmbH und der WEKA Vermögensverwaltung GmbH sowie ihrer Schweizer Tochterunternehmen (Vj. Lexagri SAS) - ein EBITDA von EUR 101,8 Mio. (Vj. EUR 44,5 Mio.). Die WEKA Gruppe beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 1.183 (Vj. 1.219) Mitarbeiter. Der im Vorjahr prognostizierte Konzernumsatz von ca. EUR 216 Mio. konnte insbesondere aufgrund der Entwicklungen im Bereich Communication, aber auch aufgrund des Verkaufs der WEKA Akademie GmbH sowie der WEKA Vermögensverwaltung GmbH und ihrer Schweizer Tochterunternehmen nicht erreicht werden. Die angestrebte EBITDA-Marge im zweistelligen Prozentbereich wurde jedoch realisiert. 5. Darstellung der Lage des Konzerns 5.1 Ertragslage Die WEKA Gruppe hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Konzernergebnis von EUR 53,3 Mio. (Vj. EUR -6,7 Mio.) abgeschlossen. Das positive Konzernergebnis resultiert dabei insbesondere aus der positiven operativen Entwicklung des Bereichs Business Solution & Education, aber auch aus dem Erlös aus der Veräußerung der WEKA Akademie GmbH und der WEKA Vermögensverwaltung GmbH mit ihren Schweizer Tochterunternehmen, die den Einfluss sowohl der Finanzierungsstruktur als auch der Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation, beides infolge des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH im Jahr 2020, auf die Ertragslage der Gruppe überkompensieren. Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von EUR 148 Mio. (Vj. EUR 158 Mio.) im Bereich Business Solution & Education und in Höhe von EUR 48 Mio. (Vj. EUR 50 Mio.) im Bereich Communication erwirtschaftet. Mit einem Anteil von 56 % (Vj. 54 %) war dabei Deutschland das Haupt-Umsatzgebiet der WEKA Gruppe, gefolgt vom europäischen Ausland mit 30 % (Vj. 29 %) Umsatzanteil. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen der Gewinn aus der Veräußerung der WEKA Akademie GmbH und der WEKA Vermögensverwaltung GmbH sowie ihrer Schweizer Tochterunternehmen (EUR 72,0 Mio.; Vj. Lexagri S.A.S. - EUR 13,2 Mio.) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen ausgewiesen. Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Kosten für Referenten, Autorenhonorare, Druck- und Weiterverarbeitungskosten, Räumlichkeiten und Verpflegung im Zusammenhang mit Seminaren und Kongressen, sowie Kosten für Handelswaren. Die Reduzierung der Kosten für Handelswaren infolge des rückläufigen Umsatzes mit Bausätzen und Adventskalendern im Bereich B2C ist dabei hauptursächlich für die Verminderung des Materialaufwands im Vorjahresvergleich. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr primär bedingt durch die Reduzierung der Mitarbeiterzahl gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen neben Marketingkosten insbesondere auch, Mietaufwendungen, Kosten für Porto und Fracht, IT Dienstleistungen, Rechts- und Beratungskosten sowie Wartung von Hard- und Software. Die Verminderung im Vergleich zum Vorjahr ist dabei primär auf geringere Kosten für sonstige Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie Marketing zurückzuführen. Das Finanzergebnis ist geprägt durch den überwiegend mit Fremdmitteln finanzierten Erwerb der WEKA Gruppe und die daraus resultierende Verzinsung der Darlehensverbindlichkeiten. Trotz der kontinuierlichen planmäßigen sowie ergänzender außerplanmäßiger Rückführungen der bestehenden Darlehensverbindlichkeiten war im Geschäftsjahr 2023 infolge der Koppelung der Verzinsung der Darlehen an den EURIBOR eine signifikante Erhöhung des Zinsaufwands zu verzeichnen. Die Steuern des Geschäftsjahres beinhalten neben den laufenden Steuern aufgrund positiver Ergebnisse der Einzelgesellschaften der WEKA Gruppe in Höhe von EUR 4,7 Mio. (Vj. EUR 2,9 Mio.) auch einen Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von EUR 2,5 Mio. (Vj. EUR 3,5 Mio.). 5.2 Finanz- und Vermögenslage Investitionen Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt EUR 4,2 Mio. (Vj. EUR 11,4 Mio.) und entfielen mit EUR 3,3 Mio. (Vj. EUR 9,3 Mio., davon EUR 5,9 Mio. auf die nachträgliche Aktivierung von Geschäfts- oder Firmenwerten aus dem Erwerb der WEKA Gruppe) auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie mit EUR 0,8 Mio. (Vj. 2,0 Mio.) auf Sachanlagen. Finanzierung und Kapitalstruktur Das primäre Ziel der Finanzierungsstruktur der WEKA Gruppe besteht in der Aufrechterhaltung der jederzeit ausreichenden Liquiditätsversorgung der Gesellschaften der WEKA Gruppe unter Einhaltung der Finanzierungsverträge zur Sicherstellung der uneingeschränkten Zahlungsfähigkeit. Dazu baut die Finanzierungsstruktur auch im Geschäftsjahr 2023 auf folgenden Elementen auf: Eigenkapital, Darlehensfinanzierung, Bankenfinanzierung und Gesellschafterfinanzierung, wobei der Umfang der Darlehensfinanzierung im Vergleich zum Vorjahr signifikant reduziert wurde. Mit einer Eigenkapitalquote von 5,4 % (Vj. -2,0 %) hat sich die Eigenkapitalfinanzierung der WEKA Gruppe im Geschäftsjahr verbessert, so dass die WEKA Gruppe nicht mehr ausschließlich fremdfinanziert ist. Im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH in 2020 wurden zu dessen Finanzierung Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 115 Mio. durch verschiedene Gruppengesellschaften aufgenommen. Diese Darlehensverbindlichkeiten sind besichert durch die Verpfändung von Bankkonten und bestimmten Beteiligungen sowie durch Sicherungsübereignung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der zugrundeliegende Finanzierungsvertrag sieht neben planmäßigen Tilgungen unter bestimmten Bedingungen auch die Möglichkeit von außerplanmäßigen Tilgungen vor. Zudem wurden im Rahmen des Darlehensvertrags sogenannte Financial Covenants vereinbart, deren Einhaltung vierteljährlich, beginnend mit dem zum 31. März 2021 endenden Quartal, nachzuweisen ist. Im Geschäftsjahr 2023 hat die WEKA Gruppe insgesamt Darlehensverbindlichkeiten von EUR 28,1 Mio. (Vj. EUR 4,8 Mio.) getilgt, davon EUR 22,1 Mio. außerplanmäßig, so dass zum 31. Dezember 2023 noch eine Darlehensfinanzierung von EUR 76,4 Mio. (Vj. 104,5 Mio.) besteht. Nachdem bereits im Geschäftsjahr 2022 die der WEKA Gruppe im Rahmen des Erwerbs durch ihre Gesellschafter zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel größtenteils zurückgeführt worden waren, belaufen sich die Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen zum 31. Dezember 2023 noch auf EUR 4,0 Mio. (Vj. EUR 3,7 Mio.). Ferner bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7,5 Mio. (Vj. EUR 7,8 Mio.) aufgrund des Erwerbs der Betriebsgrundstücke in Kissing und Balingen. Zum 31. Dezember 2023 verfügt die WEKA Gruppe über Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln in Höhe von EUR 41,8 Mio. (Vj. EUR 35,0 Mio.), so dass die Finanzierung der WEKA Gruppe sichergestellt ist. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 14 Mio. (Vj. EUR 22 Mio.). Analyse der Bilanzstruktur Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 167,6 Mio. (Vj. EUR 202,0 Mio. ohne Berücksichtigung des Postens "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" auf der Aktivseite). Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 92,2 Mio. (Vj. EUR 129,8 Mio.) besteht zu 86 % (Vj. 89 %) aus den immateriellen Vermögensgegenständen. Größte Einzelposition im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände sind dabei mit EUR 54,4 Mio. (Vj. EUR 71,7 Mio.) die Geschäfts- und Firmenwerte. Das Sachanlagevermögen macht 13 % (Vj. 10 %) des Anlagevermögens aus und beinhaltet im Wesentlichen die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe erworbenen Grundstücke in Kissing und Balingen. Die Finanzanlagen (unverändert zum Vorjahr 1 % des Anlagevermögens) resultieren primär aus Ansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen. Das Umlaufvermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 72,2 Mio. (Vj. EUR 67,9 Mio.). Die Vorräte sind mit einem Anteil von 5 % (Vj. 9 %) des Umlaufvermögens von untergeordneter Bedeutung und bestehen im Wesentlichen aus fertigen Erzeugnissen und Waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen mit EUR 17,7 Mio. (Vj. EUR 22,6 Mio.) 25 % (Vj. 33 %) des Umlaufvermögens. Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag EUR 41,8 Mio. (Vj. EUR 35,0 Mio.) und ist mit Ausnahme eines Teilbetrags von EUR 1,5 Mio. (Vj. EUR 1,6 Mio.) frei verfügbar. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 3,2 Mio. (Vj. EUR 4,2 Mio.) resultiert überwiegend aus abgegrenzten Finanzierungskosten. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 5,4 % (Vj. -2,0 %). Nachdem zum 31.12.2022 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von EUR 4,0 Mio. ausgewiesen worden war, konnte die Eigenkapitalsituation zum 31. Dezember 2023 aufgrund des Konzernjahresüberschusses in Höhe von EUR 53,3 Mio. signifikant verbessert werden, wobei sich die Rückzahlung der Kapitalrücklage mindernd auswirkte. Die Rückstellungen wurden neben Pensionsverpflichtungen und Steuern insbesondere für ungewisse Verpflichtungen im Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten gebildet. Die Verbindlichkeiten der WEKA Gruppe belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 100,9 Mio. (Vj. EUR 137,7 Mio.) und betreffen mit EUR 7,5 Mio. (Vj. EUR 7,8 Mio.) solche gegenüber Kreditinstituten. Ferner wurden im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe Finanzverbindlichkeiten aufgenommen, die zum Bilanzstichtag inklusive abgegrenzter Zinsen insgesamt EUR 76,4 Mio. (Vj. EUR 104,5 Mio.) betragen und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf EUR 4,4 Mio. (Vj. EUR 4,0 Mio.) und betreffen langfristige Gesellschafterdarlehen nebst abgegrenzten Zinsen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt EUR 28,9 Mio. (Vj. EUR 33,1 Mio.) und beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Erträge aus Abonnements. 5.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere Mitarbeiter [4] sind unser Asset Qualifizierte Mitarbeiter sind wichtige Erfolgsfaktoren für Kreativität, Innovationsfähigkeit und Unternehmenserfolg. Die WEKA Gruppe setzt auf eine vielfältige und lebendige Kultur, die neue Ideen ermöglicht und fördert. Mit den richtigen Menschen am richtigen Platz stärkt die WEKA Gruppe Wettbewerbsfähigkeit und Kundenorientierung. Qualifizierte und motivierte Führungskräfte und Mitarbeiter sind die wichtigste Basis für nachhaltigen Erfolg. Deshalb fördert und unterstützt die WEKA Gruppe die eigene Belegschaft mit Angeboten und Leistungen sowohl zur beruflichen Entwicklung als auch für ihr persönliches Wohlbefinden. Es ist uns wichtig, die Fähigkeiten von Mitarbeitern zu erkennen und weiterzuentwickeln. Professionalität, Verantwortung und Verantwortlichkeit sowie Dialog, Offenheit und Wertschätzung stellen die Pfeiler der Unternehmenskultur dar. Bei der Suche nach kompetenten Mitarbeitern setzt die WEKA Gruppe verstärkt auf digitale Medien. Dazu werden auf den Karriereseiten der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen für potenzielle Mitarbeiter je nach Erfahrungsstand (Fach- und Führungskräfte, Absolventen und Berufseinsteiger, Studenten, Auszubildende) adressatengerechte Informationen mit authentischen Bildern, Videos und Texten gezeigt, deren Ziel es ist, einen realistischen Einblick in die Unternehmenskultur zu geben. Die WEKA Gruppe beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 1.183 (Vj. 1.219) Mitarbeiter. 5.4 Nachhaltigkeit Die Unternehmenskultur der WEKA Gruppe steht für das Bewahren von Werten und im Einklang mit ökologischem und sozialem Fortschritt. Das Fundament für eine konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Nachhaltigkeitsorganisation. Unsere Umwelt ist uns wichtig Das Umweltengagement der WEKA Gruppe als nicht-produzierendem Medienunternehmen fokussiert sich auf Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, die an den einzelnen Standorten oder im Bereich der Mobilität umgesetzt werden können (z.B. die Reduzierung der Präsenz an den einzelnen Standorten durch Einführung einer Home-Office Regelung oder die Reduzierung von Geschäftsreisen). Auch bei der Auswahl der Lieferkette wird das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigt und die von den jeweiligen Lieferanten (z.B. Papierlieferanten, externe Druckereien) verfolgte Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in die Entscheidungsfindung bezüglich der Zusammenarbeit einbezogen. Die operative Verantwortung für das Energie- und Umweltmanagement sowie die Umsetzung von spezifischen Maßnahmen liegt dabei jeweils bei den Geschäftsführungen der einzelnen Lieferanten. 5.5 Zusammenfassende Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie in 2020 war das Geschäftsjahr 2023 der WEKA Gruppe erstmalig nicht mehr beeinflusst von der globalen COVID-19 Pandemie und ihren Auswirkungen. Auch der anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Implikationen für die wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und den für die WEKA Gruppe relevanten Märkten waren für die WEKA Gruppe aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit unverändert von untergeordneter Bedeutung. In einem aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung weiteren insgesamt herausfordernden Jahr gelang es der Gruppe bei einem Umsatz von EUR 195,9 Mio. (Vj. EUR 208,2 Mio.) ein EBITDA von EUR 101,8 Mio. (Vj. EUR 44,5 Mio.) bzw. eine EBITDA-Marge von 52 % (Vj. 21 %) zu erwirtschaften. Auch wenn die Gruppe im Bereich Communication unter ihrem Potential und unter ihren Erwartungen blieb, bewertet die Geschäftsführung die operative Entwicklung der gesamten WEKA Gruppe unter Abwägung aller Faktoren und unter Berücksichtigung des Marktumfeldes als verhältnismäßig gut. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 6. Prognose Nach der Erholung des BIP in 2021 und 2022 und dem moderaten Wachstum in 2023 prognostiziert die Europäische Kommission für 2024 eine weitere leichte Erholung und ein Wachstum des BIP in Europa von rund 1 %.[5] Während die Erwartungen für Deutschland zwischen Rezession und Stagnation bei einem prognostizierten Wachstum von 0,3 % liegen, wird für Österreich für 2024 von einem Wachstum um 0,6 % ausgegangen[6]. Für Frankreich wird auch 2024 ein erneutes Wachstum um 0,9 % und damit eine Entwicklung auf europäischem Niveau erwartet.[7] Bei Erstellung und Verabschiedung der Planung für 2024 ist die WEKA Gruppe davon ausgegangen, dass die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auch im Kalenderjahr 2024 weiterhin keinen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der WEKA Gruppe haben werden und es darüber hinaus zu keinen weiteren externen Beeinträchtigungen auf die Geschäftsfelder der WEKA Gruppe kommen wird. Insofern wurde in der Planung eine moderate Erholung der wirtschaftlichen Situation im Vergleich zu 2023 unterstellt und es wurde ein leicht rückläufiger Konzernumsatz 2024 insbesondere aufgrund der Veränderungen im Konsolidierungskreis geplant. Aufgrund der bereits in der Vergangenheit eingeleiteten und in 2023 weiter vorangetriebenen Reorganisationen in einzelnen Bereichen der Gruppe sowie eines konsequenten Kostenmanagements strebt die WEKA Gruppe für 2024 eine weitere Verbesserung der Rentabilität an und erwartet erneut eine EBITDA-Marge im zweistelligen Prozentbereich. 7. Risikobericht Das Risikomanagementsystem der WEKA Gruppe ist darauf ausgerichtet, die wesentlichen Risiken zu erfassen, alle notwendigen Risikosteuerungsmaßnahmen einzuleiten sowie die bestehenden Risiken und eingeleiteten Gegenmaßnahmen zu überwachen. Ziel ist nicht die strikte Vermeidung aller Risiken, sondern eine individuelle Risikosteuerung und -bewältigung. Im Rahmen der regelmäßig zwischen der Gruppen-Geschäftsführung und den Bereichsgeschäftsführern bzw. den Geschäftsführern der Gruppengesellschaften stattfindenden Meetings ist die Erörterung der jeweiligen Risiken und Chancen der einzelnen Gruppengesellschaften ein Standard-Tagesordnungspunkt. Im Rahmen dieser Meetings erhält die Gruppen-Geschäftsführung zudem regelmäßig detaillierte Informationen zur Entwicklung der einzelnen Gruppengesellschaften. Ergänzend erhält die Gruppen-Geschäftsführung jeden Monat ein Management Reporting mit den wesentlichen Kennzahlen je Gesellschaft. Seit Anfang 2022 erhält die Gruppen-Geschäftsführung im Zuge der kontinuierlichen Professionalisierung des Risikomanagement-Prozesses eine standardisierte Risiko-Abfrage, mit der für jede Gruppengesellschaft die Risiken, insbesondere in den Bereichen Strategie, Finanzen, Operations, Technologie, Umwelt und Personal, abgefragt und entsprechend dokumentiert werden. Risiken aus rückläufigem Print-Geschäft und abnehmenden Abonnements Das Print-Geschäft ist unter anderem aufgrund der zunehmenden Bedeutung der digitalen Medien und der voranschreitenden Digitalisierung dem Risiko abnehmender Umsätze infolge rückläufiger Abonnementzahlen ausgesetzt. Dieser Effekt wurde durch die COVID-19 Pandemie in den Jahren 2020 bis 2021 beschleunigt und hält auch nach Aufhebung der COVID-19 Schutzmaßnahmen zu Beginn des letzten Geschäftsjahres weiterhin unverändert an. Im Bereich der werbefinanzierten Print-Angebote bergen die rückläufigen Abonnementzahlen und die daraus resultierende abnehmende Reichweite zudem ein zunehmendes Risiko von Umsatzeinbußen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, arbeitet die WEKA Gruppe kontinuierlich daran, bestehende Print-Angebote für die Kunden attraktiv zu gestalten, ein adäquates digitales Angebot aufzubauen und die Kunden auf diese digitalen Angebote umzustellen. Herausforderungen im Bereich der digitalen Medien Sowohl die Bedeutung digitaler Medien als auch die Relevanz von Künstlicher Intelligenz ("KI") im Bereich der Fachinformationen nimmt kontinuierlich zu. Sollte es der WEKA Gruppe nicht gelingen, die sich aus dem veränderten medialen Nutzerverhalten und die zunehmende Bedeutung der KI ergebenden Herausforderungen durch neue Produkte und Formate bedienen zu können, könnte sich dies nachhaltig negativ auf die Geschäftsentwicklung der WEKA Gruppe auswirken. Durch Innovation und Fokussierung auf die kundenrelevanten Themen adressiert die WEKA Gruppe dieses Thema im Rahmen ihrer Produktpalette, die zudem kontinuierlich überarbeitet und erweitert wird. Risiken im Personalbereich Das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter der WEKA Gruppe sind ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung der WEKA Gruppe, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, der Nutzung von KI und zur Entwicklung und Weiterentwicklung von neuen Produkten und Formaten. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass es durch Fluktuation zu einem Verlust von Kompetenzen kommt (sogenannter "Brain Drain") und dass keine qualifizierten Fachkräfte angeworben werden können. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, haben die Förderung und Unterstützung der eigenen Mitarbeiter und die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds in der WEKA Gruppe einen hohen Stellenwert (vgl. auch 5.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren). Risiken aus der Fremdfinanzierung der WEKA Gruppe Infolge des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH hat die WEKA Gruppe Bank- und Darlehensverbindlichkeiten von mehr als EUR 83 Mio. (Vj. EUR 112 Mio.). Sollte die WEKA Gruppe die sich aus diesen Verbindlichkeiten ergebenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen nicht bedienen können oder die vierteljährlichen Covenant Tests nicht bestehen, könnten sich hieraus wesentliche finanzielle Risiken für die WEKA Gruppe ergeben. Zudem kann sich ein steigendes Zinsniveau negativ auf das Konzernergebnis auswirken. Aufgrund der zum 31. Dezember 2023 bestehenden Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln in Höhe von rund EUR 42 Mio. (Vj. EUR 35 Mio.), dem positiven Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit und dem kontinuierlichen Monitoring der Covenants schätzt die Geschäftsführung dieses Risiko als gering ein. Rechnungslegungsbezogene Risiken Zur Abbildung der buchhalterischen Vorgänge werden in der WEKA Gruppe verschiedene Standardsoftware-Programme eingesetzt. Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Mitarbeiter erfüllen die qualitativen Anforderungen und werden den internen und externen Anforderungen entsprechend bei Bedarf geschult. Es besteht eine klare Aufgabenabgrenzung. Grundsätze der Funktionstrennung, wie das Vier-Augen-Prinzip, sind Bestandteil des Rechnungslegungsprozesses. Komplexe versicherungsmathematische Gutachten und Bewertungen werden durch darauf spezialisierte Dienstleister erstellt. Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine Der Beginn des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft. Die Unternehmen der WEKA Gruppe sind hiervon aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit nicht unmittelbar betroffen und haben weder im Geschäftsjahr 2022 noch im Geschäftsjahr 2023 etwaige sich infolge des Kriegs ergebende wesentlichen Auswirkungen gespürt, insbesondere hat der Krieg bislang nicht zu einer reduzierten Nachfrage infolge der allgemeinen Unsicherheit oder eines vorsichtigen Kundenverhaltens, insbesondere in den Bereichen Werbung und Abonnements, geführt. Aufgrund der breiten Kundenbasis erwartet die Geschäftsführung auch bei einem weiteren Anhalten des Krieges kein wesentliches Risiko. Zusammenfassung des Gesamtrisikos Nach Überprüfung der Risikolage zum 31. Dezember 2023 liegen nach Auffassung der Geschäftsführung aufgrund der Diversifizierung der Gruppe keine Risiken vor, die den Fortbestand der WEKA Gruppe oder eines ihrer Unternehmen gefährden. Auch für die Zukunft sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken absehbar. Sollte sich der Krieg in der Ukraine weiterhin und langfristig fortsetzen oder der Konflikt im Nahen Osten weiter verschärfen, gegebenenfalls verbunden mit einer weltweiten langanhaltenden Rezession, könnte dies auch entsprechende Auswirkungen auf die wesentlichen Betätigungsfelder der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen und somit auf die Geschäftstätigkeit und Lage der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen haben. Der Umfang dieser etwaigen Auswirkungen ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht abschätzbar. 8. Chancenbericht Das Erkennen und Nutzen von Chancen ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Unternehmensführung. Grundlage für die Identifikation von Chancen ist die systematische Beobachtung und Analyse der für die WEKA Gruppe relevanten Märkte sowie die Verfolgung von gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen, zuletzt insbesondere KI und ihre Einsatzmöglichkeiten bei der WEKA Gruppe. Auf Basis einer kontinuierlichen Analyse und Bewertung von Chancen werden in der WEKA Gruppe für jedes Unternehmen strategische Maßnahmen festgelegt und umgesetzt, mit dem Ziel profitabel zu wachsen und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Zudem werden im Rahmen einer generellen Markt- und Branchenbeobachtung Optionen überprüft, die einerseits das Portfolio der WEKA Gruppe sinnvoll ergänzen könnten oder andererseits aber auch durch den Verkauf von Teilbereichen die Fokussierung der WEKA Gruppe stärken oder aber auch wesentliche stille Reserven heben könnten. Die WEKA Gruppe adressiert im Bereich Fachmedien insbesondere jene Branchen und Unternehmensbereiche, die im gesamtwirtschaftlichen Umfeld von großer Bedeutung sind. Das Produktportfolio bedient dabei nicht nur bestehende Informationsbedürfnisse im Hinblick auf regulatorische Grundlagen (sogenannte "must-have-Informationen"), sondern vor allem auch Informationsbedürfnisse in für Unternehmen erfolgsrelevanten Funktionen wie den Bereichen Recht, Steuern, Personal oder Arbeitssicherheit, um nur einige zu nennen. Vor allem durch die Entwicklung neuer, auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittener Produkte und Formate, aber auch durch die Nutzung von KI bieten sich hier Wachstumsmöglichkeiten. Darüber hinaus entstehen Chancen für die weitere Entwicklung der WEKA Gruppe durch die kontinuierlich fortschreitende Digitalisierung, die unverändert zum Vorjahr einen weiteren Schub erhalten hat, die ständige Entwicklung neuer Technologien, insbesondere die jüngsten Entwicklungen im Bereich KI, und die permanente inhaltliche Aktualisierung des bestehenden Produktportfolios. Die Geschäftsführung der WEKA Gruppe begreift sämtliche Herausforderungen, vor die sie gestellt wird, immer auch als Chance für die künftige Entwicklung der WEKA Gruppe, die dazu führt, dass Innovation in Form neuer Produkte und Formate und die Digitalisierung kontinuierlich und unaufhaltsam vorangetrieben wird.
München, 29. April 2024 Dr. Edin Hadzic Christian Bettinger Christoph Lotz [1] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/188776/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-den-eu-laendern/ (Stand: 18.04.2024) [2] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14536/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-frankreich/ (Stand: 18.04.2024) [3] Quelle: Fachpresse-Statistik 2023 der Deutschen Fachpresse [4] In diesem Konzernlageberichtsind selbstverständlich und ohne jede Einschränkung immer alle Geschlechtergruppen gemeint. Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird jedoch auf die Unterscheidung von Geschlechtergruppen und die Verwendung von sprachlichen Sonderformen und -zeichen verzichtet. Dies gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch - sofern relevant - für Kundinnen und Kunden etc. [5] Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_24_730 (Stand: 18.04.2024) [6] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/https://de.statista.com/statistik/daten/studie/600180/umfrage/prognose-zum-bruttoinlandsprodukt-bip-von-oesterreich/ (Stand: 18.04.2024) [7] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14536/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-frankreich/ (Stand: 18.04.2024) Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PP Media Holding GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PP Media Holding GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PP Media Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlichen Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 29. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Josef Eberl, Wirtschaftsprüfer Olga Resnik, Wirtschaftsprüferin |
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PP Media Holding GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
- 86438 Kissing
- Handelsregister
- HRB 41865, Augsburg
- Eintragungsdatum
- 28. Februar 2020
- Branche
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Unternehmenszweck
- Erwerb, Halten, Verwalten und Verwerten von eigenem Vermögen, insbesondere Eigenkapitalbeteiligungen, an Unternehmen im In- und Ausland sowie Erbringung von Managementleistungen an Beteiligungsunternehmen und alle sonstigen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, jeweils insbesondere hinsichtlich Beteiligungen im Medienbereich.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 76,1 % 135,90 Mio
- Anlagevermögen 23,2 % 41,48 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 1,09 Mio
- Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,0 % 42,1 k
- Eigenkapital 65,4 % 116,81 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 12,1 % 21,57 Mio
- Rückstellungen 11,3 % 20,14 Mio
- Verbindlichkeiten 10,9 % 19,42 Mio
- Passive latente Steuern 0,3 % 584,9 k
Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 36,4 % 150,32 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 30,1 % 124,16 Mio
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 26,1 % 107,70 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7,1 % −29,49 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 888,3 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 293,7 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % −98,3 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 1,1 k
- Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne 0,0 % 0
- Personalaufwand 48,4 % −66,95 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 26,0 % −35,98 Mio
- Materialaufwand 17,7 % −24,47 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5,6 % −7,81 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,1 % −2,88 Mio
- Sonstige Steuern 0,2 % −295,9 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % −450
- Ergebnis nach Steuern 107,99 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 107,70 Mio
GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Jochen Curt Hortschansky
seit 2025 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- WEKA Media Group GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- Unbekannte Beteiligung 100,0 %
- PP Media Immobilien GmbH GmbH 100,0 %
- Unbekannte Beteiligung 100,0 %
Historie
- 2026
-
05.03.
VerschmelzungPP Media Holding GmbH
- 2025
-
14.11.
SpaltungPP Media Holding GmbH
-
22.10.
AdressänderungPP Media Holding GmbH
-
22.10.
SitzänderungPP Media Holding GmbH
-
22.10.
Registerblatt geschlossenPP Media Holding GmbH
-
22.10.
GerichtswechselPP Media Holding GmbH
-
21.10.
Änderung der VertretungsregelungIst nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
-
21.10.
Änderung des UnternehmensgegenstandsErwerb, Halten, Verwalten und Verwerten von eigenem Vermögen, insbesondere Eigenkapitalbeteiligungen, an Unternehmen im In- und Ausland sowie Erbringung von Managementleistungen an Beteiligungsunternehmen und alle sonstigen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, jeweils insbesondere hinsichtlich Beteiligungen im Medienbereich.
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Konzernabschluss
- 2023 Konzernabschluss ↓
- 2022 Konzernabschluss
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
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