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Proalpha Group GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

WeilerbachWeilerbach, DEU ·HRB 33668 Kaiserslautern ·proalpha.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Auf dem Immel 8
67685 Weilerbach
Handelsregister
HRB 33668, Kaiserslautern
Eintragungsdatum
13. Januar 2022
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und Verwalten und die Finanzierung von Beteiligungen sowie die unternehmerische Führung von Unternehmen, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt beteiligt ist ("Beteiligungsunternehmen") und die Erbringung von Managenment-, Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen an Beteiligungsunternehmen. Es sind keine erlaubnispflichtigen Geschäfte im Sinne des Kreditwesengesetzes oder des Kapitalanlagegesetzbuches erlaubt.

Finanzen

Umsatz 2025
20,02 Mio. €
Mitarbeiter 2025
2.271
Bilanzsumme 2025
120,83 Mio. €
Jahresergebnis 2025
39,34 Mio. €
3 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 120,83 Mio
  • Umlaufvermögen 145,3 % 175,55 Mio
  • Anlagevermögen 85,1 % 102,84 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3,6 % 4,29 Mio
Passivseite 120,83 Mio
  • Verbindlichkeiten 676,2 % 817,09 Mio
  • Eigenkapital 286,5 % 346,17 Mio
  • Passive latente Steuern 33,6 % 40,60 Mio
  • Rückstellungen 3,6 % 4,40 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 134,73 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 53,3 % 71,76 Mio
  • Erträge auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages 26,2 % 35,25 Mio
  • Umsatzerlöse 14,9 % 20,02 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5,2 % 7,05 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,5 % −656,6 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 0
Aufwendungen 94,08 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 50,0 % −47,00 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 24,6 % −23,12 Mio
  • Personalaufwand 19,1 % −18,00 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,3 % −5,96 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % −650
  • Ergebnis nach Steuern 39,34 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 39,34 Mio
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GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Björn Goerke seit 2023 Geschäftsführer
  • Eric Verniaut seit 2023 Geschäftsführer
  • Patrick Kurt Klein seit 2023 Geschäftsführer
  • Annika von Blanc seit 2023 Prokura
  • Nina Kirr seit 2023 Prokura
  • Oliver Wein seit 2023 Prokura
  • Petri Koivuluoma seit 2023 Prokura
  • Thomas Johannes Fodermeyer seit 2023 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 4 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 19.03.
    Austritt einer Position
    Christoph Manuel Kull · Geschäftsführer
  3. 2025
  4. 06.05.
    Austritt einer Position
    Stefan Dornseifer · Gesamtprokura
  5. 2024
  6. 16.12.
    Namensänderung
    Proalpha Group GmbH
  7. 16.12.
    Satzungsänderung
    Proalpha Group GmbH
  8. 20.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    C****** K*** · Geschäftsführer
  9. 2023
  10. 31.05.
    Austritt einer Position
    P**** H*** · Gesamtprokura
  11. 28.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Nina Kirr · Gesamtprokura
  12. 19.04.
    Sitzänderung
    Proalpha Group GmbH
47 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 19. Februar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Proalpha Group GmbH

Weilerbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die proALPHA Group GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der proALPHA Group GmbH, Weilerbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der proALPHA Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 8. August 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sommerrock, Wirtschaftsprüfer

Kengne Tekoudjou, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

EUR 31.03.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.794,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 793.602,00 72.551,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 537.679,93 0,00
1.331.281,93 72.551,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.011.995.205,71 982.259.033,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.050.150,20 1.606.344,65
1.027.045.355,91 983.865.378,54
1.028.416.431,84 983.937.929,54
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 169.739.746,54 106.957.782,76
2. Sonstige Vermögensgegenstände 17.116,06 48.775,08
169.756.862,60 107.006.557,84
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.795.387,40 25.492.722,03
175.552.250,00 132.499.279,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.291.693,89 2.151.698,06
1.208.260.375,73 1.118.588.907,47

Passiva

EUR 31.03.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 179.731,00 179.731,00
II. Kapitalrücklage 452.409.267,01 452.409.267,01
III. Verlustvortrag -87.930.533,98 -2.240.146,91
IV. Jahresfehlbetrag -18.484.068,03 -85.690.387,07
346.174.396,00 364.658.464,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.774.279,92 1.900.685,90
2. Sonstige Rückstellungen 2.628.782,51 2.852.240,80
4.403.062,43 4.752.926,70
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 330.221.650,16 312.823.266,29
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.262.574,59 1.410.750,34
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 99.474.731,29 20.217.994,84
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 378.605.827,05 365.206.006,40
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.520.987,81 7.156.139,87
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 6.520.938,21 (Vj. EUR 7.156.139,87)
davon aus Steuern EUR 969.301,61 (Vj. EUR 1.836.164,66)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 19.247,56 (Vj. EUR 21.381,26)
817.085.770,90 706.814.157,74
D. Passive latente Steuern 40.597.146,40 42.363.359,00
1.208.260.375,73 1.118.588.907,47

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

01.04.2022 31.03.2023
1. Umsatzerlöse 16.830.093,33 3.756.949,29
2. Sonstige betriebliche Erträge 111.083,79 26.916,91
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
16.941.177,12 3.783.866,20
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.167.463,18 -5.585.365,11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.311.060,69 -753.471,38
davon für Altersversorgung EUR 113.738,33 (Vj. EUR 31.979,93)
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -258.656,46 -58.509,12
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.068.356,03 -23.240.503,66
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 50.997,87 (Vj. EUR 49.575,99)
-8.864.359,24 -25.853.983,07
6. Erträge aus Beteiligungen 858.484,24 1.819.895,66
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 858.484,24 (Vj. EUR 1.819.895,66)
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -8.437.513,73
8. Erträge auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages 26.248.422,38 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.945.809,78 7.038.786,53
davon an verbundene Unternehmen EUR 5.045.151,49 (Vj. EUR 6.662.483,11)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -41.609.020,26 -21.955.182,81
davon an verbundene Unternehmen EUR 2.229.616,41 (Vj. EUR 396.303,54)
-16.420.663,10 -47.387.997,42
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.060.718,22 -38.318.409,40
davon Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern EUR 1.766.212,91 (Vj. Aufwand EUR 38.085.537,00)
12. Ergebnis nach Steuern -18.481.381,32 -85.706.406,82
13. Sonstige Steuern -2.686,71 16.019,75
14. Jahresfehlbetrag -18.484.068,03 -85.690.387,07

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die proALPHA Group GmbH mit Sitz in Weilerbach ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRB Nr. 33668 eingetragen.

Die proALPHA Group GmbH wurde zunächst mit Gesellschaftsvertrag vom 13. Januar 2022 als Blitz D22-242 GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 21. Januar 2022. In der Gesellschafterversammlung vom 1. Februar 2022 wurde beschlossen, die Firma der Blitz D22-242 GmbH in proALPHA Group GmbH zu ändern. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 17. Februar 2022. Die Gesellschafterversammlung vom 20. Dezember 2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1 (Firma und Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB 96193) nach Weilerbach beschlossen. Die Eintragung der Sitzverlegung im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern ist am 13. April 2023 erfolgt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die unverändert nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die proALPHA Group GmbH übt das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nicht aus.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden nur dann vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (als Anlage zum Anhang) dargestellt.

Angaben zum 31. März 2024 Währung Beteiligung
in %
Eigenkapital in Tausend Landeswährung Ergebnis in Tausend Landeswährung
proALPHA GmbH, Weilerbach EUR 100,0 4.200 22.198 *
DIG GmbH (vormals: curecomp Software Services GmbH), Linz (Österreich) EUR 100,0 5.978 -593
Böhme & Weihs GmbH Industrieholding, Wuppertal EUR 100,0 6.500 2.039
ALFATEC - SKILL Software SARL, Saint-Pierre-de-Chandieu (Frankreich) EUR 100,0 973 66
Empolis Information Management GmbH, Kaiserslautern EUR 36,67 13.570 4.396
GEDYS IntraWare GmbH, Fulda EUR 100,0 1.101 -340
proALPHA ERP+ GmbH, Weilerbach EUR 100,0 49 1
proALPHA Solutions (Thailand) Co. Ltd., Phuket (Thailand) THB 99,9 3.993 -106
CP Corporate Planning GmbH, Hamburg EUR 100,0 2.851 4.050 *
ENIT IT Systems GmbH, Freiburg EUR 100,0 225 -777
SEMANTIC Management GmbH, München EUR 100,0 12.886 8

Angaben zum Anteilsbesitz

Unmittelbare Beteiligung

Mittelbare Beteiligungen

Angaben zum 31. März 2024 Währung Beteiligung
in %
Eigenkapital in Tausend Landeswährung Ergebnis in Tausend Landeswährung
Böhme & Weihs Systemtechnik GmbH & Co. KG, Wuppertal EUR 100,0 177 2.096
Böhme & Weihs GmbH Verwaltung, Wuppertal EUR 100,0 47 -40
CP Corporate Planning Schweiz AG, Hergiswi NW (Schweiz) CHF 100,0 158 59
CP Corporate Planning Nederland B.V., Amsterdam (Niederlande) EUR 100,0 -31 -13
CP Corporate Planning Software UK Limited, London (Großbritannien) GBP 100,0 -24 -77
Empolis Information Management GmbH, Kaiserslautern EUR 100,0 13.570 4.396
Empolis Solutions GmbH, Kaiserslautern EUR 100,0 1.398 112
Empolis Intelligent Views GmbH, Darmstadt EUR 100,0 2.405 792
tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH, Reutlingen EUR 100,0 1.072 2.872 *
tisoware Vertriebs- und Support GmbH, Wien (Österreich) EUR 100,0 237 43
Persis GmbH, Heidenheim a.d. Brenz EUR 100,0 -391 677
Quiply Technologies GmbH, Köln EUR 100,0 -336 72
proALPHA Software Austria GmbH, Gleisdorf (Österreich) EUR 100,0 1.196 1.117
proALPHA Software Kft., Budapest (Ungarn) HUF 100,0 138.223 12.073
proALPHA Polska Sp. z o.o., Zielona Góra (Polen) PLN 100,0 8.973 641
proALPHA Software Corporation, Nashua (USA) USD 100,0 244 140
proALPHA IT Consulting (Taicang) Co. Ltd., Taicang (China) ** CNY 100,0 4.686 2.171
MOLHABIS Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Weilerbach KG, Düsseldorf EUR 100,0 -575 12
NEMO GmbH, Weilerbach (vormals: humanIT GmbH, Bonn) EUR 100,0 3.188 3.080 *
proALPHA Schweiz AG Aesch (Schweiz) CHF 100,0 4.812 1.653
proALPHA Consulting France S.à r.l., Mulhouse (Frankreich) EUR 100,0 641 60

* Ergebnis vor Ergebnisabführung
** Angaben zum 31. Dezember 2023

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.03.2024
T€
31.03.2023
T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 169.740 106.958
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (108.845) (103.565)
Sonstige Vermögensgegenstände 17 49
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
169.757 107.007

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Cashpool-Forderungen (T€ 8.273, Vorjahr: T€ 0), Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 19.770, Vorjahr: T€ 0), Ergebnisabführungen (T€ 3.141, Vorjahr: T€ 0), Darlehen (T€ 108.845, Vorjahr: T€ 103.565) und Umsatzsteuerforderungen aus Organschaft (T€ 29.711, Vorjahr: T€ 3.393).

Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen den Gesellschafter.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entfällt in Höhe von T€ 4.292 (Vorjahr T€ 2.152) auf im Voraus bezahlte Beträge, soweit sie das folgende Geschäftsjahr betreffen.

Latente Steuern

Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

31.03.2024
T€
31.03.2023
T€
Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für
Immaterielle Vermögensgegenstände 30.699 32.572
Sachanlagevermögen 804 804
Finanzanlagevermögen 9.231 9.231
40.733 42.607
Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für
Sonstige Rückstellungen (Drohverluste) 136 243
Latente Steuerschulden netto 40.597 42.363

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,0 % unverändert zum Vorjahr zugrunde gelegt. Aktive latente Steuern wurden wie im Vorjahr mit passiven latenten Steuern verrechnet.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital besteht aus 179.731 Geschäftsanteilen im Nennbetrag von jeweils einem Euro und ist vollständig eingezahlt. Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden von der proALPHA Holding GmbH, Weilerbach, gehalten.

Die Kapitalrücklage T€ 452.409 resultiert aus der Kapitalerhöhung der proALPHA Group GmbH sowie die Einbringung der Gesellschafterdarlehen gegen die pA AcquiCo GmbH, Weilerbach, und ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus noch nicht gezahlten Prämien T€ 1.430 (Vorjahr T€ 1.303), Jahresabschluss- und Prüfungskosten T€ 505 (Vorjahr T€ 417), ausstehende Rechnungen T€ 278 (Vorjahr T€ 185), ausstehendem Urlaub T€ 273 (Vorjahr T€ 355), Weihnachtsgeld T€ 48 (Vorjahr T€ 95) sowie Abfindungen T€ 32 (Vorjahr T€ 474) zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

in T€ 31.03.2024 31.03.2023
Restlaufzeit Gesamtbetrag Restlaufzeit Gesamtbetrag
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 1 Jahr über 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 330.222 330.222 0 312.823 312.823
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.263 0 2.263 1.411 0 1.411
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 74.319 25.156 99.475 3.873 16.345 20.218
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 378.606 378.606 0 365.206 365.206
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.521 0 6.521 7.156 0 7.156

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 142.103 mittels Abtretung von immateriellen Vermögensgegenständen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Bankguthaben besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Cashpool-Verbindlichkeiten (T€ 72.370, Vorjahr: T€ 0), Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 1.949, Vorjahr: T€ 2.763), Ergebnisabführungen (T€ 0, Vorjahr: T€ 1.110) und Darlehen (T€ 25.156, Vorjahr: T€ 16.345).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus der Gewährung eines nachrangigen Gesellschafterdarlehens inklusive der abgegrenzten Zinsen, das eine Laufzeit bis zum 1. März 2030 hat. Der Nominalzinssatz der Darlehen beträgt 3,5 % p.a. (Senior Mezzanine) und 4,0% p.a. (Junior Mezzanine).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023/24 Umsatzerlöse in Höne von T€ 16.830 (Vorjahr T€ 3.757) erzielt. Diese Umsätze wurden ausschließlich aus Weiterbelastungen an verbundenen Unternehmen generiert.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 111 (Vorjahr T€ 27) betreffen im Wesentlichen Erstattungen, die aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz (T€ 97, Vorjahr T€ 6) entstammen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 7, Vorjahr T€ 21) sowie sonstige steuerfreie Erträge (T€ 7, Vorjahr T€ 0).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Fremdleistungen (T€ 2.808, Vorjahr T€ 438), Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten (T€ 2.858, Vorjahr T€ 2.232), Mietaufwendungen (T€ 1.951, Vorjahr T€ 196), Rekrutierungskosten (T€ 1.354, Vorjahr T€ 296), Intercompany-Weiterbelastungen (T€ 903, Vorjahr T€ 230), sowie Werbekosten (T€ 386, Vorjahr T€ 57).

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von T€ 859 (Vorjahr T€ 1.820) resultierten der Gewinnausschüttung der Böhme & Weihs GmbH Industrieholding.

Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von T€ 26.248 resultieren aus der Ergebnisabführung von der proALPHA GmbH in Höhe von T€ 22.198 sowie der CP Corporate Planning GmbH in Höhe von T€ 4.050.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge resultieren in Höhe von T€ 5.045 (Vorjahr T€ 6.662) aus Cashpooling im Verbundbereich, in Höhe von T€ 1.615 (Vorjahr T€ 0) aus Zinssicherungsgeschäften sowie in Höhe von T€ 284 (Vorjahr T€ 375) aus Kursgewinnen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Zinsen für nachrangige Gesellschafterdarlehen (T€ 13.400, Vorjahr T€ 13.222), Zinsen für die Akquisitionsfinanzierung (T€ 24.738, Vorjahr T€ 6.710) sowie Zinsen im Verbundbereich (T€ 2.230, Vorjahr T€ 396).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Steueraufwendungen enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben.

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr ergaben sich keine außergewöhnlichen Erträge und/oder Aufwendungen.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

Außerbilanzielle Geschäfte

Operating Leasing Zweck Miet- und Leasingverträge wurden abgeschlossen, um zum einen Zahlungsabflüsse, die bei einem Erwerb von Gebäuden bzw. Vermögensgegenständen sofort anfallen würden, in die Zukunft zu verlagern und zum anderen das Risiko des Werteverzehrs nicht tragen zu müssen.
Risiken Wesentliche Risiken bestehen nicht.
Vorteile Verlagerung von Zahlungsabflüssen in die Zukunft und Befreiung vom Risiko des Werteverzehrs
Finanzielle Auswirkungen Für die Anmietung von Grund und Boden sowie Gebäuden bestehen zum Stichtag finanzielle Verpflichtungen in Gesamthöhe von T€ 259, davon T€ 0 gegenüber verbundenen Unternehmen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge und ergeben sich auf Basis der am 31. März 2024 bestehenden nicht kündbaren Verträge wie folgt:

bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt 31.03.2024
T€
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 147 112 0 259

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahestehenden Unternehmen, die mitteloder unmittelbar mit weniger als 100% im Anteilbesitz der Konzernmuttergesellschaft stehen, und marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahestehenden Personen wurden nicht getätigt.

Derivative Finanzinstrumente

Es wurde mit Anfangsdatum zum 31. März 2023 und einer Laufzeit von 3 Jahren ein Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatzvereinbarung ("Cap") abgeschlossen. Das Enddatum ist hierbei der 31. März 2026 und der Bezugsbetrag beträgt T€ 225.000, bei einer Cap Rate von 3,0% pro Jahr. Da das Zinsbegrenzungsgeschäft einen positiven Zeitwert aufweist, wurde keine Drohverlustrückstellung bilanziert. Bewertungseinheiten wurden nicht gebildet.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der proALPHA Group GmbH gehörten in dem Geschäftsjahr 2023/24 an:

Eric Verniaut, Carquerainne, Frankreich (CEO)

Patrick Klein, Mandelbachtal (CFO)

Björn Goerke, Walldorf (CTO)

Die Bezüge für die Geschäftsführung belaufen sich auf insgesamt T€ 1.866.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023/2024 beschäftigten Mitarbeiter beträgt 171 (Vorjahr: 93).

Konzernverhältnisse

Die proALPHA Group GmbH erstellt einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) nach § 315a HGB für den kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen. Dieser Konzernabschluss wird in deutscher Sprache im Unternehmensregister offengelegt und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Die proALPHA Holding GmbH, Weilerbach, erstellt einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) nach § 315a HGB für den größten Kreis von verbundenen Unternehmen. Dieser Konzernabschluss wird in deutscher Sprache im Unternehmensregister offengelegt und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 18.484 soll zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Christoph Kull, Karlsruhe, wurde ab 1. April 2024 zum weiteren Geschäftsführer für den Bereich "ERP+" ernannt.

Bis zum Aufstellungszeitpunkt gab es keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind oder bekannt wurden.

 

Weilerbach, den 31. Juli 2024

Die Geschäftsleitung der proALPHA Group GmbH

Eric Verniaut

Patrick Klein

Björn Goerke

Christoph Kull

Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.03.2024
EUR
Stand am 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 51.345,86 0,00 51.345,86 0,00 11.551,86
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.790,30 968.155,60 2.379,15 1.048.566,75 10.239,30 247.104,60
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 537.679,93 0,00 537.679,93 0,00 0,00
82.790,30 1.505.835,53 2.379,15 1.591.004,98 10.239,30 247.104,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 982.259.033,89 29.736.171,82 0,00 1.011.995.205,71 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.606.344,65 13.443.805,55 0,00 15.050.150,20 0,00 0,00
983.865.378,54 43.179.977,37 0,00 1.027.045.355,91 0,00 0,00
983.948.168,84 44.737.158,76 2.379,15 1.028.682.948,45 10.239,30 258.656,46
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Abgänge
EUR
Stand am 31.03.2024
EUR
31.03.2024
EUR
31.03.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 11.551,86 39.794,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.379,15 254.964,75 793.602,00 72.551,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 537.679,93 0,00
2.379,15 259.723,05 1.331.281,93 72.551,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 1.011.995.205,71 982.259.033,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 15.050.150,20 1.606.344,65
0,00 0,00 1.027.045.355,91 983.865.378,54
2.379,15 266.516,61 1.028.416.431,84 983.937.929,54

Lagebericht Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Allgemeine Informationen zum Unternehmen

Die proALPHA Group GmbH, Weilerbach, (im Folgenden auch "die Gesellschaft") ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Die Gesellschaft hat ihre Geschäftsanschrift in 67685 Weilerbach, Auf dem Immel 8 und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern (HRB 33668) eingetragen.

Die proALPHA Group GmbH wurde zunächst mit Gesellschaftsvertrag vom 13. Januar 2022 als Blitz D22-242 GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 21. Januar 2022. In der Gesellschafterversammlung vom 1. Februar 2022 wurde beschlossen, die Firma der Blitz D22-242 GmbH in proALPHA Group GmbH zu ändern. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 17. Februar 2022. Die Gesellschafterversammlung vom 20. Dezember 2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1 (Firma und Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB 96193) nach Weilerbach beschlossen. Die Eintragung der Sitzverlegung im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern ist am 13. April 2023 erfolgt.

Die proALPHA Group GmbH hat mit dem Erwerb der pA Holding GmbH, Weilerbach, und ihrer in- und ausländischen Tochterunternehmen am 28. Februar 2022 ihre operative Geschäftigkeit aufgenommen.

2. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und Verwalten und die Finanzierung von Beteiligungen sowie die unternehmerische Führung von Unternehmen, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt beteiligt ist und die Erbringung von Management-, Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen an Beteiligungsunternehmen.

3. Forschung und Entwicklung

Für die proALPHA-Gruppe sind intensive und nachhaltige Forschung und Entwicklung unerlässliche Grundlage des zukünftigen Unternehmenserfolges. Die Gesellschaft selbst betreibt jedoch keine Forschung und Entwicklung.

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Wegen der engen Integration in die Strukturen des proALPHA-Konzerns verwendet die proALPHA Group GmbH neben den Größen "Umsatz" und "EBITDA" im IFRS-Konzernabschluss keine weiteren finanziellen Leistungsindikatoren. Eine maßgebliche Steuerung findet auf Ebene des Konzerns, weniger auf der Ebene der Einzelgesellschaft, statt.

Für den Einzelabschluss ist daher lediglich das Jahresergebnis der finanzielle Leistungsindikator.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa

Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 angesichts des weiterhin von Krisen geprägten Umfelds ins Stocken", erklärte, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes während der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Trotz der jüngsten Rückgänge dämpften die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht fort", fuhr Brand fort. Im Jahr 2023 war das BIP um 0,7 % höher als im Jahr 2019, vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Im Jahr 2023 verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank insgesamt um 2,0 %. Dies war hauptsächlich auf einen starken Rückgang in der Energieversorgung zurückzuführen. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, verzeichnete ebenfalls einen Rückgang von 0,4 % nach Preisanpassung. Positive Entwicklungen wurden vor allem in der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau verzeichnet. Hingegen gab es erneut einen Rückgang in der Produktion und Wertschöpfung in energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie. Diese Branchen hatten bereits 2022 stark auf die steigenden Energiepreise reagiert.

Die meisten Dienstleistungsbereiche erweiterten im Vergleich zum Vorjahr erneut ihre wirtschaftlichen Aktivitäten und unterstützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg war jedoch insgesamt schwächer als in den beiden vorherigen Jahren. Der Bereich Information und Kommunikation verzeichnete den größten Zuwachs von +2,6 % in preisbereinigten Zahlen und knüpfte damit an sein langjähriges, lediglich im ersten Corona-Jahr 2020 gebremstes Wachstum an. Auch die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten leicht zulegen. Im Gegensatz dazu ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im kombinierten Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -1,0 % zurück. Dies war hauptsächlich auf Rückgänge im Groß- und Einzelhandel zurückzuführen, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt verzeichnete die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 einen leichten Rückgang (-0,1 %).

Im Jahr 2023 wiesen die staatlichen Haushalte ein Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro auf, was etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr (96,9 Milliarden Euro) war. Insbesondere der Bund konnte sein Defizit im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzieren. Im Jahr 2022 führten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Bewältigung der Energiekrise und zur Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben. Im Jahr 2023 wurden zwar weiterhin beträchtliche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse geleistet, jedoch fielen die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, wie beispielsweise für Tests und Impfstoffe, größtenteils weg. Darüber hinaus verringerte der Bund auch seine Transfers an Länder und Sozialversicherungen, was zu einer Verschlechterung ihrer Finanzierungssalden führte.

Im vierten Quartal 2023 sanken die exportierten Waren und Dienstleistungen um insgesamt 1,6 % im Vergleich zum vorherigen Quartal, bereinigt um Preis-, Saison- und Kalendereffekte. Die Importe verzeichneten einen noch stärkeren Rückgang von -1,7 %. Dies ist auf eine zurückhaltende Nachfrage im Ausland, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise zurückzuführen, was sich insbesondere im schwächeren Warenhandel bemerkbar machte.

Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, was einem Anstieg um 0,7 % oder 333.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht und einen neuen Rekord in Deutschland darstellt. Dieser Anstieg wurde unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie durch eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung erreicht. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Zuwachs an Beschäftigung fand im Jahr 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die schwache Dynamik der Weltwirtschaft und die geringe Nachfrage im Inland im Jahr 2023 wirkten sich auch auf den Außenhandel aus, der trotz sinkender Preise rückläufig war. Die Importe sanken dabei stärker (preisbereinigt um 3,0 %) als die Exporte (preisbereinigt um 1,8 %). Dadurch entstand ein positiver Handelsbilanzüberschuss, der das Bruttoinlandsprodukt unterstützte.

Auch in den anderen großen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie insgesamt in der EU hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2023 verlangsamt. Während Spanien und Italien im Vergleich zum 3. Quartal 2023 noch Zuwächse von 0,6 % bzw. 0,2 % verzeichneten, stagnierte das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP sowohl in Frankreich als auch im gesamten Euroraum (0,0 %). Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) wuchs im Vergleich zum Vorquartal um +0,8 % und gegenüber dem 4. Quartal 2022 um +3,1 %, was stärker war als in den meisten europäischen Staaten. Deutschland verzeichnete im Vorjahresvergleich einen Rückgang von -0,2 %, was deutlich unter der Entwicklung in der EU insgesamt (+0,3 %) liegt.

2. Branchenentwicklung

Die Digitalbranche zeigt sich zum Ende des ersten Quartals wieder optimistischer. Die aktuelle Geschäftslage der IT- und Telekommunikationsunternehmen liegt über dem Februar-Wert. Das ist der erste Anstieg im Monatsvergleich seit Juli 2023. Die Geschäftserwartungen für den weiteren Jahresverlauf haben sich im Vergleich zum Februar noch deutlicher verbessert.

Zur Jahresmitte zeichnet sich für Deutschlands digitale Wirtschaft ein stabiles Wachstum ab, allerdings werden nicht alle Unternehmen gleichermaßen von dieser positiven Entwicklung profitieren. Für 2024 kündigt der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) im deutschen Markt ein Umsatzplus von 4,3 % auf 224,8 Milliarden Euro an. Für 2025 wird ein Wachstum auf ähnlichem Niveau in Höhe von 4,7 % auf 235,4 Milliarden Euro erwartet. Einzelne Segmente, wie zum Beispiel die Umsätze mit Unterhaltungselektronik (minus 7,5 %) oder Desktop-PCs (minus 1,5 %), schrumpfen hingegen. Die Digitalbranche entwickelt sich 2024 in einem schwierigen Umfeld insgesamt stabil. Massive politische Eingriffe in den Markt, Kriege und Konflikte in der Ukraine und in Nahost, ungelöste Fragen in der Ampel-Koalition und die anstehenden Wahlen in den USA sorgen allerdings für Verunsicherung.

Innerhalb der Bitkom-Branche gibt es eine große Spreizung zwischen den einzelnen Segmenten. Das größte Wachstum kann wie in den Vorjahren die Informationstechnik verbuchen. Nach aktueller Prognose werden 2024 mit IT 151,2 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 5,4 %. Am stärksten wachsen dabei die Umsätze mit Software (+9,8 % auf 46,6 Milliarden Euro).

Bei der IT-Hardware wird nach einem Umsatzrückgang im vergangenen Jahr wieder ein leichtes Wachstum von 2,8 % auf 53,0 Milliarden Euro erwartet. Allerdings gibt es im Hardware-Segment sowohl Bereiche, die sehr viel stärker wachsen als auch solche, die leicht schrumpfen. Starkes Wachstum gibt es insbesondere im Bereich Infrastructure-as-Service, also bei gemieteten Servern, Netzwerk- und Speicherkapazitäten.

Der Markt für Telekommunikation soll in diesem Jahr moderat um 2,0 % auf 73,7 Milliarden Euro wachsen. Dabei wird nach der Bitkom-Prognose mit Telekommunikationsdiensten der Löwenanteil von 52,8 Milliarden Euro erzielt, das entspricht einem Plus von 1,8 %. Noch etwas stärker kann das Geschäft mit Endgeräten zulegen, um 4,3 % auf 12,8 Milliarden Euro.

Trotz eines Umsatzwachstums von 4,3 % kann Deutschland mit anderen Regionen nicht mithalten. Weltweit werden die Umsätze mit IT und Telekommunikation im laufenden Jahr voraussichtlich um 6,4 % auf 4,82 Billionen Euro steigen. Die USA können mit einem Plus von 7,0 % ihre Vormachtstellung weiter ausbauen, auf sie entfällt nun ein weltweiter Marktanteil von 38,6 %. Auf Rang zwei liegt China mit einem Marktanteil von 10,9 %, dahinter folgt Japan mit 4,6 %. Deutschland kommt auf einen Marktanteil von 4,2 % und liegt damit wieder knapp vor Großbritannien (4,1 %). An der weltweiten Wachstumsspitze steht Indien mit einem Plus von 9,8 % und einem globalen Marktanteil von 2,5 %.

3. Geschäftsverlauf

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Aufgrund einer Reorganisation wurden im laufenden Geschäftsjahr bestimmte Funktionsbereiche der proALPHA-Gruppe auf Ebene der proALPHA Group GmbH angesiedelt, was zu erhöhten Kosten und somit auch zu höheren Umsätzen geführt hat. Die Umsatzerlöse, die ausschließlich aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen bestehen, konnten von T€ 3.757 auf T€ 16.830 gesteigert werden. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis konnte massiv von T€ -21.534 im Vorjahr auf T€ -7.556 verbessert werden.

4. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/24 umfassen ausschließlich Umsätze mit verbundenen Unternehmen aus Weiterbelastungen. Diese betragen im Geschäftsjahr T€ 16.830 (Vorjahr T€ 3.757).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 111 (Vorjahr T€ 27) betreffen im Wesentlichen Erstattungen, die aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz (T€ 97, Vorjahr T€ 6) stammen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 7, Vorjahr T€ 21) sowie sonstige steuerfreie Erträge (T€ 7, Vorjahr T€ 0).

Der Personalaufwand hat sich von T€ 6.339 im Vorjahr auf T€ 13.479 massiv erhöht, was auf den Transfer von Mitarbeitern der proALPHA-Gruppe in die Gesellschaft zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Personalbestand hat sich von 93 Personen auf 171 erhöht.

Die Abschreibungen haben sich aufgrund von Investitionen im Geschäftsjahr von T€ 59 auf T€ 259 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Fremdleistungen (T€ 2.808, Vorjahr T€ 438), Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten (T€ 2.858, Vorjahr T€ 2.232), Mietaufwendungen (T€ 1.951, Vorjahr T€ 196), Rekrutierungskosten (T€ 1.354, Vorjahr T€ 296), Intercompany-Weiterbelastungen (T€ 903, Vorjahr T€ 230) sowie Werbekosten (T€ 386, Vorjahr T€ 57). Hauptgrund für den Rückgang um T€ 11.173 im Vergleich war ein Sondereffekt im Vorjahr in Höhe von T€ 19.187 aufgrund von Verschmelzungen.

Die Erträge aus Beteiligungen belaufen sich auf T€ 859 nach T€ 1.820 im Vorjahr.

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von T€ 26.248 (Vorjahr T€ 0) resultieren aus den Ergebnisabführungen der proALPHA GmbH in Höhe von T€ 22.198 sowie der CP Corporate Planning GmbH in Höhe von T€ 4.050.

Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen in Höhe von T€ 1.615 (Vorjahr T€ 0) aus Zinssicherungsgeschäften sowie in Höhe von T€ 5.045 (Vorjahr T€ 6.662) aus Cashpool-Zinsen im Verbundbereich.

Die Zinsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Zinsen für nachrangige Gesellschafterdarlehen (T€ 13.400, Vorjahr T€ 13.222), Zinsen für die Konsortialfinanzierung (T€ 24.738, Vorjahr T€ 6.710) sowie Zinsen im Verbundbereich (T€ 2.230, Vorjahr T€ 396).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf den Organkreis und enthalten neben den laufenden Steuern auch T€ 1.766 Erträge (Vorjahr T€ 38.086 Aufwendungen) aus der Veränderung latenter Steuern.

Es wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 18.484 nach T€ 85.690 im Vorjahr erzielt.

Vermögens- und Finanzlage

Das Finanzanlagevermögen besteht in Höhe von T€ 1.011.995 (Vorjahr T€ 982.259) aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und in Höhe von T€ 15.050 (Vorjahr T€ 1.606) aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Der Anstieg resultiert aus den Unternehmenserwerben des Geschäftsjahres bzw. gewährten Darlehen an Tochtergesellschaften.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 169.740, Vorjahr T€ 106.958) bestehen aus Cashpool-Forderungen (T€ 8.273, Vorjahr T€ 0), Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 19.770, Vorjahr T€ 0), Ergebnisabführungen (T€ 3.141, Vorjahr T€ 0), Darlehen (T€ 108.845, Vorjahr T€ 103.565) und Umsatzsteuerforderungen aus Organschaft (T€ 29.711, Vorjahr T€ 3.393).

Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von T€ 5.795 (Vorjahr T€ 25.493).

Zum 31. März 2024 weist die proALPHA Group GmbH ein Eigenkapital in Höhe von T€ 346.174 (Vorjahr T€ 364.658) aus, die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 28,7% nach 32,6% im Vorjahr.

Die Rückstellungen setzen sich aus Steuerrückstellungen (T€ 1.774, Vorjahr T€ 1.901) sowie sonstigen Rückstellungen (T€ 2.629, Vorjahr T€ 2.582) zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 330.222, Vorjahr T€ 312.823) haben sich durch Inanspruchnahmen weiterer Kredite erhöht, bestehen in Euro und sind variabel verzinslich.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von T€ 1.411 im Vorjahr auf T€ 2.263 erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 99.475, Vorjahr T€ 20.218) bestehen aus Cashpool-Verbindlichkeiten (T€ 72.370, Vorjahr T€ 0), Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 1.949, Vorjahr T€ 2.763), Ergebnisabführungen (T€ 0, Vorjahr T€ 1.110) und Darlehen (T€ 25.156, Vorjahr T€ 16.345).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ 378.606, Vorjahr T€ 365.206) resultieren aus der Gewährung eines nachrangigen Gesellschafterdarlehens inklusive der abgegrenzten Zinsen, das eine Laufzeit bis zum 1. März 2030 hat.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 6.521, Vorjahr T€ 7.156) enthalten im Wesentlichen Kaufpreisverbindlichkeiten.

Die passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 40.597 (Vorjahr T€ 42.363) betreffen vor allem temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Vermögensgegenständen.

5. Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr belaufen sich auf T€ 44.737 und wurden im Wesentlichen für Unternehmenserwerbe getätigt.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Die Risikopolitik der proALPHA Group GmbH ist darauf ausgerichtet, den Unternehmenserfolg nachhaltig sicherzustellen, indem mit Risiken kontrolliert umgegangen wird. Dies schafft Handlungsspielräume, die ein Eingehen von Risiken ermöglichen, wenn das Verhältnis der angestrebten Vorteile und der eingegangenen Risiken angemessen erscheint. Die Geschäftsführung sieht sich in der Lage, Risiken, die mit der Geschäftstätigkeit verbunden sind, frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und bei Fehlentwicklungen Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Risikomanagement ist in die laufenden Geschäftsprozesse integriert und erfolgt durch die jeweils verantwortlichen Unternehmensbereiche. Darüber hinaus führt die Geschäftsführung regelmäßig Risikoanalysen durch, u.a. der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, und ist in der Lage, frühzeitig Risiken zu erkennen, diese zu bewerten sowie darüber Auskunft zu geben. Um den Prozess der Risikoidentifikation weiter zu verbessern, hat proALPHA, ein integriertes Risikomanagement-Reporting eingeführt, in das alle Funktionen und Unternehmensbereiche eingebunden sind.

Die proALPHA Group GmbH ist im Rahmen ihrer Funktion als Muttergesellschaft indirekt folgenden Risiken ausgesetzt, die einen Einfluss auf die Tochtergesellschaften und somit auch auf die Höhe der Finanz- und Beteiligungsergebnisse haben:

Geopolitische Spannungen / Kriege, Pandemien & Inflation

Der anhaltende Krieg in der Ukraine, der Konflikt zwischen Israel und der Hamas, sowie globale politische Konflikte haben uns dazu veranlasst, die geopolitischen Risiken und Auswirkungen für den proALPHA-Konzern intensiv zu beobachten und die Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeiten zu untersuchen. Eine anhaltende Verschlechterung der globalen Wirtschaftslage, sowie gesellschaftliche und politische Instabilität könnte zu steigender Anzahl von Insolvenzen bei unseren Kunden, Geschäftspartnern und wichtigen Lieferanten führen. Darüber hinaus könnten bereits getroffene Budgetentscheidungen unserer Kunden aufgrund der ungewissen weltwirtschaftlichen Lage dazu führen, von Verträgen zurückzutreten oder die Implementierung zur Einführung der erworbenen Software zu stoppen. Jeder dieser Umstände könnte wesentliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanz- und Ertragslage und unsere Cash flows haben.

Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie konnten wir wirksame Maßnahmen zur Minderung der daraus entstandenen Risiken ergreifen. Hierzu zählt insbesondere die Möglichkeit für proALPHA Mitarbeiter, flexibel von zu Hause aus zu Arbeiten - sei es im Home-Office, im Remote-Office oder an den jeweiligen Standorten. Darüber hinaus hat proALPHA moderne interne IT-Lösungen eingeführt, die ein ortsunabhängiges Arbeiten ermöglichen. Es gab keine erheblichen Beeinträchtigungen in unserem Geschäftsbetrieb oder negativen Auswirkungen auf die Umsätze. Während wir die Lage weiter beobachten, gehen wir davon aus, dass die verbleibenden Auswirkungen der Pandemie unwesentlich sein werden, und schätzen den Eintritt von wesentlichen Risiken dieses Risikofaktors als sehr unwahrscheinlich ein.

Die steigende Inflation erhöht den Druck auf die Kostenkontrolle und die Preisgestaltung der Produkte. proALPHA hat zu diesem Zweck unter anderem einen zentralen Einkauf eingeführt, um weitere Gruppensynergien zu erzielen und diesen Effekt abzumildern.

Corporate Governance und Compliance

Durch unsere Geschäftstätigkeit sind wir Risiken im Zusammenhang mit Verstößen gegen unseren "code of conduct" und der Nichteinhaltung unserer Richtlinien und Verstöße gegen Regeln, Vorschriften und gesetzliche Anforderungen im Zusammenhang mit der Compliance durch Mitarbeitende, externe Berater und Partner oder von der Gesellschaft ausgesetzt.

Darüber hinaus sehen wir Risiken in moralisch und ethisch nicht vertretbarem und betrügerischem Verhalten einzelner Mitarbeitender, externer Berater und Partnern oder von Tochtergesellschaften des proALPHA Konzerns, dass Strafanzeigen, Bußgelder und Forderungen der geschädigten Parteien nach sich ziehen könnte.

Jeder dieser Umstände könnte wesentliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanz- und Ertragslage, unsere Reputation, unsere Marke und unsere Wettbewerbsposition am Markt haben.

Neben obligatorisch einzuhaltenden Richtlinien wie dem code of conduct, IT-Richtlinien für die Gesellschaft und einem internen Kontrollsystem sowie klaren und eindeutigen Vorgaben in Richtlinien zu Dienstreisen und Spesen hat proALPHA zur Implementierung eines Compliance Programms einen interimistischen Compliance Officer eingesetzt, um geeignete Maßnahmen zur Risikoreduzierung zu implementieren.

Absatzchancen und -risiken

Es besteht das Risiko, dass der Absatz von proALPHA-Software und Dienstleistungen stagniert oder sich rückläufig entwickeln könnte, u.a. aufgrund allgemeiner konjunktureller Investitionszurückhaltung der Kunden oder aufgrund von Marktanteilsverlusten an den Wettbewerb. Um Risiken in diesem Bereich frühzeitig zu identifizieren und ggf. Gegenmaßnahmen einzuleiten, besteht ein intensives Vertriebscontrolling, bei dem alle Neukundenprojekte und der "Pipelineaufbau" regelmäßig von der Geschäftsführung überprüft werden.

Andererseits besteht die Chance, dass sich der Absatz von proALPHA-Software und Dienstleistungen besser als erwartet entwickeln könnte, insbesondere, wenn sich die konjunkturelle Lage weiter verbessert, oder wenn der Kapazitätsaufbau und die strukturellen Maßnahmen im Vertrieb, schneller als erwartet, bereits im Prognosezeitraum zu zusätzlichen Vertragsabschlüssen führen. Auch ein wirtschaftlicher Aufschwung nach Entschärfung der angespannten Lagen (COVID-19-Pandemie und UkraineKrise, sowie weiterer geopolitischer Spannungen) mit einem florierenden Absatzmarkt ist nicht auszuschließen.

Vertrags- und Projektrisiken

proALPHA schließt eine Vielzahl von kundenindividuellen Verträgen hinsichtlich der Einführung des proALPHA-ERP-Systems ab, vermeidet es aber grundsätzlich, in diesem Zusammenhang Werkverträge abzuschließen, da aufgrund der hohen Mitwirkungserfordernisse des Kunden eine sichere Aufwands- und Risikoabschätzung in der Regel nicht möglich ist.

Dem Risiko, dass Werkverträge abgeschlossen oder sonstige zu weitreichende vertragliche Zusagen gemacht werden, begegnet proALPHA durch einen fest etablierten Genehmigungsprozess, bei dem jeder wesentliche Neuvertrag von der Geschäftsführung genehmigt wird.

Das Cloud-Transformationsprojekt von proALPHA ist intensiv und erfordert einen hohen Managementfokus, um die gesetzten Ziele in einem geplanten Zeitrahmen zu erreichen. Das Projekt birgt die üblichen Transformationsrisiken wie Produktarchitektur, Datensicherheit, Projektmanagement und "Cost-Overrun". proALPHA mitigiert die Risiken unter anderem durch den Einsatz von Cloud-Spezialisten, hoher Aufmerksamkeit des Managements und regelmäßiger Überwachung.

Produkthaftungsrisiken

Die proALPHA-Software wird im Rahmen von Lösungen und Prozessen eingesetzt, die für die Geschäftsabläufe bei unseren Kunden von kritischer Bedeutung sind. Hinzu kommt die relative Komplexität der Produkte und die technischen Abhängigkeiten der Module untereinander.

Darüber hinaus kann proALPHA aufgrund der zunehmenden Zahl von Hosting-Kunden die Risiken von Cyber-Attacken und den Ausfall des Rechenzentrums nicht ausschließen. Daher besteht das Risiko, dass Kunden Garantie-, Leistungs- oder ähnliche Ansprüche geltend machen, sofern es zu tatsächlichen oder angeblichen Mängeln kommt.

Die proALPHA-Vertragstexte enthalten in der Regel Bestimmungen, die darauf ausgerichtet sind, Risiken aus tatsächlichen oder angeblichen Mängeln zu begrenzen. Trotzdem sind derartige Ansprüche, unabhängig davon, ob sie begründet sind oder nicht, nicht auszuschließen und können beträchtliche Kosten und eine Beeinträchtigung der Reputation von proALPHA zur Folge haben.

Adressenausfallrisiken

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein effektives Debitorenmanagement begegnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden laufend hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit überwacht und bewertet, bei Auffälligkeiten werden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Unsere Kundenstruktur und die breite Streuung über zahlreiche Branchen hinweg führt uns zu Einzelrisiken, Klumpenrisiken werden hierbei jedoch vermieden. Im oberen Abschnitt zu geopolitischen Spannungen gehen wir detaillierter auf die hiermit verbundenen Risiken etwaiger Insolvenzrisiken unserer Kunden ein.

Personelle Risiken

Hochqualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte sind der wesentliche Erfolgsfaktor des Unternehmens. proALPHA bietet den Mitarbeitern deshalb nicht nur attraktive Vergütungspakete inklusive Zusatzleistungen, sondern auch Weiterbildungsmaßnahmen über interne Zertifizierungsmodelle, Homeoffice/re-mote Office Möglichkeiten und eine offene Unternehmungskultur mit flachen Hierarchien. Aufgrund natürlicher Fluktuation und des geplanten Personalaufbaus ist zudem eine hohe Aktivität im Recruiting erforderlich. Hierzu existiert ein eigener monatlicher Recruiting-Bericht. Trotz dieser Maßnahmen kann nicht abschließend ausgeschlossen werden, dass qualifizierte Mitarbeiter das Unternehmen verlassen oder nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden können.

proALPHA hat in diesem Zusammenhang im letzten Jahr eine Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage durchgeführt, mit dem Ergebnis zu Optimierungspotential aber auch positiven Rückmeldungen über alle Bereiche hinweg. Im Anschluss wurden in Zusammenarbeit mit HR sämtlichen Bereichen Verbesserungsvorschläge unterbreitet, welche von der Geschäftsleitung regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken bestehen im Wesentlichen aufgrund der im Rahmen des Unternehmenserwerbs aufgenommenen langfristigen Fremdfinanzierung, die im Zeitverlauf zurückgeführt und zu deren Aufrechterhaltung eine Finanzkennzahl (sog. Covenant) eingehalten werden muss. Die proALPHA-Gruppe überwacht deshalb sowohl die aktuelle und zukünftige Liquiditätsentwicklung, als auch die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Profitabilitäts- und Bilanzkennzahlen, die zur Berechnung der Covenants herangezogen werden, um ggf. frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Die proALPHA Group GmbH stellt die Liquidität und Finanzausstattung sämtlicher Konzerngesellschaften jederzeit sicher. Die mehrfach jährlich für Budget- und Forecast-Zwecke durchgeführten Unternehmensplanungen enthalten auch Cashflow-Planungen sowie Covenant-Planungen. Ein zentrales Cash-Management stellt einerseits die ausreichende Liquiditätsversorgung der proALPHA-Gruppengesellschaften und andererseits die zentrale Verfügbarkeit liquider Mittel zur Bedienung der Finanzverbindlichkeiten sicher.

Aufgrund des der finanziellen Leistungsfähigkeit der proALPHA-Gruppe angepassten Finanzierungsvolumens und des durch das Geschäftsmodell bedingten gleichförmig stark positiven operativen Cashflows ist die Bedienung der langfristigen Fremdfinanzierung auch dann gesichert, wenn sich das Geschäft bis zu einem gewissen Grad weniger positiv entwickeln würde, als erwartet. Ebenso ist auch die Einhaltung der Covenants in solchen Szenarien gesichert.

Zinsrisiken

Zinsrisiken ist die proALPHA Group GmbH hauptsächlich in Bezug auf die aufgenommene Konsortialfinanzierung ausgesetzt, da diese variabel verzinst ist.

Unternehmenserwerbe

Zur Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit und Sicherstellung des Wachstums der proALPHA Group GmbH kaufen wir sowohl Unternehmen als auch Technologien zu und planen derartige Erwerbe auch für die Zukunft. Es gelingt uns möglicherweise nicht, Unternehmen effizient oder erfolgreich zu akquirieren und zu integrieren.

Die proALPHA-Gruppe hat in den letzten Jahren vermehrt Unternehmen erworben. Die Verhandlungen zu möglichen Akquisitionen und die Integration zugekaufter Unternehmen und oder Technologien erfordern die Zeit, Aufmerksamkeit und die Ressourcen der Geschäftsführung und des Senior Managements und können unvorhersehbare operative Probleme nach sich ziehen. Insbesondere Risiken wie z.B. falsche Annahmen im Due-Diligence-Prozess für die Übernahmen, erfolglose Integration der übernommenen Unternehmen sowie ihrer operativen Tätigkeiten, Wertminderungen von Geschäfts- oder Firmenwerten und sonstiger immaterieller Vermögenswerte, die im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen übernommen wurden. Jeder dieser Umstände könnte wesentliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanz- und Ertragslage, unsere Reputation, unsere Marke und unsere Wettbewerbsposition am Markt haben.

Die proALPHA Group GmbH hat Maßnahmen ergriffen, die den beschriebenen Risiken begegnen und ihre negativen Auswirkungen mindern sollen. Hierzu gehören insbesondere der im letzten Jahr neu etablierte Bereich "Corporate Development & Strategy" und die hiermit einhergehende Erweiterung der Geschäftsführung zur strategischen und operativen Verantwortung dieses Bereichs.

Darüber hinaus haben wir so genannte "shared services" Funktionen im Konzern für die Bereiche Finance, HR, IT, Risk & Compliance sowie Marketing etabliert, welche als übergeordnete Funktionen für den proALPHA-Konzern für die neu erworbenen Tochtergesellschaften diese Zentralfunktionen übernehmen und mit Ausnahme des Marketingbereichs auch als Kontrollfunktion agieren.

Gesamtaussage zur Risikolage

Nach Überzeugung der proALPHA Group GmbH-Geschäftsleitung weisen die in diesem aggregierten Risikobericht beschriebenen Risiken in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter für die Gesellschaft auf.

Die Geschäftsführung bleibt zuversichtlich, dass die Ertragskraft der Gesellschaft eine solide Basis für unsere künftige Geschäftsentwicklung bildet. Aufgrund unserer strukturierten Prozesse zur Risikofrüherkennung und der Einführung eines professionellen Risikoreportings sind wir zuversichtlich, den Herausforderungen, die sich aus den Risiken in unserem derzeitigen Risikoprofil ergeben, auch im folgenden Geschäftsjahr begegnen zu können.

2. Prognosebericht

Deutsche Wirtschaft:

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn leicht belebt. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30. April ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,2 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr lag das BIP um 0,9 % niedriger.

Auf der Verwendungsseite kamen im ersten Quartal laut Statistischem Bundesamt Wachstumsimpulse vor allem von den Bauinvestitionen, wobei die günstige Witterung zu Jahresbeginn eine wesentliche Rolle gespielt haben dürfte. Auch der Außenbeitrag (Ausfuhren minus Einfuhren) stützte das Wachstum. Die Ausrüstungsinvestitionen wie auch der private Konsum dürften dagegen rückläufig gewesen sein.

Entstehungsseitig dürfte sich entsprechend vor allem die Wertschöpfung im Baugewerbe wie auch im Verarbeitenden Gewerbe im ersten Quartal kräftig entwickelt haben. Die noch gedämpfte Konsumstimmung spiegelt sich in den insgesamt noch verhaltenen Einzelhandelsumsätzen wider. Die sonstigen Dienstleistungsbereiche dürften das Wachstum dagegen stabilisiert haben.

Die Bundesregierung geht in ihrer Wachstumsprognose für das Jahr 2024 von einem moderaten Wachstum von 0,3 % und für 2025 von 1,0 % aus, was eine Verschlechterung der Prognose aus 2022 darstellt. Die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft bleibt im Kontext des russischen Angriffskrieges und der schwachen Entwicklung der Weltwirtschaft bestehen. Im Vergleich zu den Vorjahren wird im Jahr 2024 ein deutlich geringerer Anstieg der Inflation i.H.v. 2,8 % prognostiziert. Wachstumsimpulse dürften vor allem vom privaten Verbrauch ausgehen: Die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte werden schrittweise überwunden und führen in Verbindung mit einer insgesamt robusten Beschäftigungssituation zu einer Belebung des privaten Konsums. Die Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen dürften auch vor dem Hintergrund des hohen Investitionsbedarfs im Zuge der Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft trotz relativ hoher Nominalzinsen weiter zulegen, wohingegen die Bauinvestitionen im Jahresdurchschnitt weiter zurückgehen dürften.

Obwohl sich die Energieversorgungslage vorerst entspannt hat, ist die Energiekrise noch nicht überwunden. Im Winter 2022/23 konnte eine Gasmangellage abgewendet werden, die eine staatlich angeordnete Rationierung erforderlich gemacht hätte. Die weggefallenen russischen Erdgaslieferungen konnten zum Teil durch höhere Erdgasimporte aus anderen europäischen Ländern ersetzt werden. Für den Winter 2024/25 besteht für die deutsche Volkswirtschaft zudem nach wie vor das Abwärtsrisiko einer Gasmangellage.

EU-Wirtschaft:

Das Wachstum der europäischen Wirtschaftstätigkeit in diesem und im nächsten Jahr dürfte weitgehend von einer stetigen Ausweitung des privaten Verbrauchs getragen werden, da das anhaltende Wachstum der Reallöhne und der Beschäftigung einen Anstieg des real verfügbaren Einkommens unterstützt. Eine starke Sparneigung bremst den privaten Verbrauch jedoch teilweise noch.

Vor dem Hintergrund einer robusten Weltwirtschaft wird ein Aufschwung des Handels die EU-Exporte stützen. Da jedoch die Binnennachfrage in der EU wieder anzieht, wird eine Beschleunigung der Importe den positiven Wachstumsbeitrag der Exporte weitgehend ausgleichen.

Die europäische Kommission prognostiziert unter Berücksichtigung des langwierigen russischen Angriffskrieges und des Konflikts im Nahen Osten für die Jahre 2024 und 2025 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,0 % und 1,6 %.

Weltwirtschaft:

Für das weltweite Wirtschaftswachstum geht der IMF davon aus, dass die Weltwirtschaft in den Jahren 2024 und 2025 weiterhin mit 3,2 Prozent wachsen wird, also mit dem gleichen Tempo wie 2023. Eine leichte Beschleunigung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, wo das Wachstum von 1,6 Prozent im Jahr 2023 auf 1,7 Prozent im Jahr 2024 und 1,8 Prozent im Jahr 2025 steigen soll, wird durch eine leichte Verlangsamung in den Schwellen- und Entwicklungsländern von 4,3 Prozent im Jahr 2023 auf 4,2 Prozent in den Jahren 2024 und 2025 ausgeglichen.

Die Weltwirtschaft hat sich trotz erheblicher Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Wiederherstellung der Preisstabilität als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen.

Auch wenn sich die globalen Wirtschaftsaussichten stabilisieren, hat die Finanzpolitik weiterhin mit den Altlasten der hohen Verschuldung und der Defizite zu kämpfen und steht gleichzeitig vor neuen Herausforderungen. Die Risiken für die öffentlichen Finanzen sind in diesem Jahr akut, da in über 80 Volkswirtschaften und Wirtschaftsregionen Wahlen stattfinden und die Unterstützung für hohe Staatsausgaben zunimmt.

Entwicklung der Gesellschaft:

Die Geschäftsführung geht von einer weiter positiven Geschäftsentwicklung im Prognosezeitraum des Geschäftsjahres 2024/25 für die proALPHA-Gruppe aus, sowohl durch organisch als auch anorganisches Wachstum. Bei der Umsatzentwicklung erwartet die Geschäftsführung ein Wachstum zwischen 5% und 10%, beeinflusst durch das allgemeine wirtschaftliche Umfeld und damit einhergehend bei ähnlicher Kostenstruktur auch ein entsprechend verbessertes Ergebnis. Für die proALPHA Group GmbH werden entsprechend höhere Beteiligungserträge bzw. Erträge aus Ergebnisabführung erwartet, sodass das Jahresergebnis leicht über Vorjahresniveau liegen soll.

 

Weilerbach, den 31. Juli 2024

Die Geschäftsleitung der proALPHA Group GmbH

Eric Verniaut

Patrick Klein

Björn Goerke

Christoph Kull

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