H. Geiger GmbH Stein- und SchotterwerkeKindingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Amtsgericht Ingolstadt, Abtlg. B, Nr. 3086Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Der vorliegende Konzernabschluss wurde grundsätzlich gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden die aktiven und passiven latenten Steuerabgrenzungsposten zu einem Posten zusammengefasst. Die Gliederung der Bilanz wurde zur Verbesserung der Klarheit um folgende Posten ergänzt:
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Zusatzangaben insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Konzernabschluss wurde auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens, den 31. Dezember, aufgestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. II. Beteiligungsbesitz und Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft, der H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke, Kinding (H. Geiger GmbH), die folgenden in- und ausländischen Tochterunternehmen, die im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Als assoziierte Unternehmen sind gemäß den §§ 311, 312 HGB at Equity mit der Buchwertmethode einbezogen worden:
Abschlussstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB) angewandt (Vollkonsolidierung mit Minderheitenausweis). Dabei erfolgte die Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Erwerbszeitpunkt (= Zeitpunkt zu dem die Beherrschung durch die Muttergesellschaft beginnt). Die stillen Reserven und stillen Lasten wurden vollständig aufgedeckt. Die entstandenen Unterschiedsbeträge stellen Firmenwerte oder passive Unterschiedsbeträge dar. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Firmenwerte und passiven Unterschiedsbeträge waren zum 31.12.2010 vollständig abgeschrieben bzw. aufgelöst; sie stellen somit Gewinnrücklagen des Konzerns dar. Die Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften wurde auf die nachfolgend aufgeführten Zeitpunkte durchgeführt:
Die Beteiligungen an der Max Balz GmbH & Co. KG und der Max Balz GmbH wurden zu 50 % per 01.01.1997 und zu weiteren 40 % per 01.01.1998 erworben. Die restlichen 10 % wurden per 01.01.2006 erworben. Die Beteiligungen an der Betonwerk Freystadt GmbH & Co. KG und der Betonwerk Freystadt Verwaltungs-GmbH wurden zu 50 % per 01.08.1995 und zu weiteren 50 % per 01.01.2006 erworben. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Aufrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen, soweit diese nicht als andere aktivierte Eigenleistungen ausgewiesen worden sind. Die Zinserträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Wesentliche Zwischenerfolge aus konzerninternen Veräußerungen von Anlagevermögen und aus konzerninternen Anschaffungen von Vorratsvermögen wurden grundsätzlich eliminiert. Der Grund für die teilweise Nichtbeachtung von unwesentlichen Zwischenerfolgen aus konzerninternen Veräußerungen von Anlagevermögen und aus konzerninternen Anschaffungen von Vorratsvermögen war, dass die Ermittlung eines nicht wesentlichen Wertes zu unverhältnismäßig hohem Aufwand geführt hätte. Zwischenerfolge mit Unternehmen die im Rahmen der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen sind, wurden gem. § 304 Abs. 2 HGB nicht ermittelt. Diese Zwischenerfolge wurden nicht konsolidiert, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Die assoziierten Unternehmen sind gemäß den §§ 311, 312 HGB at Equity mit der Buchwertmethode bewertet worden. Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode errechnen sich nicht, da die H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke bzw. die Zeidler & Wimmel Natursteinindustrie GmbH & Co. KG Gründungsgesellschafterinnen der entsprechenden Unternehmen waren. Die Bewertung erfolgte zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss (Erwerbszeitpunkt). Im Konzernabschluss waren Steuerabgrenzungen gemäß §§ 274 und 306 HGB vorzunehmen. Die Steuersätze für den Ansatz latenter Steuern gemäß § 306 HGB betragen für die Körperschaftsteuer 15,80 % und für die Gewerbesteuer 12,08 %. Der durchschnittliche Steuersatz der latenten Steuern nach § 274 HGB beträgt für die Körperschaftsteuer 15,83 % und für die Gewerbesteuer 10,5 %. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr nach Abschlussstichtag erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag.
Aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde die Währungsumrechnung nur mit dem Stichtagskurs vorgenommen. Der Grund für diese vereinfachte Währungsumrechnung war, dass die Ermittlung eines nicht wesentlichen Wertes zu unverhältnismäßig hohem Aufwand geführt hätte. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten. Die Einzelabschlüsse der inländischen vollkonsolidierten Unternehmen wurden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Abweichungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich bei dem ausländischen vollkonsolidierten Unternehmen Bober SP Z.o.o., diese sind von untergeordneter Bedeutung. Die Bilanzierung und Bewertung der assoziierten Unternehmen und des Konzernabschlusses erfolgte einheitlich. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände wurden höchstens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung der Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt zeitanteilig nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von Einzelwirtschaftsgütern von 150,00 Euro bis 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Die Bewertung der unfertigen Bauleistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung bis zum Bauende. Basis für die Bewertung der unfertigen Leistungen bildeten die Herstellungskosten gemäß dem Betriebsabrechnungsbogen. Offen abgesetzt von den unfertigen Bauleistungen wurden die erhaltenen Anzahlungen unter Anwendung der Nettomethode. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Bei der Berechnung der Pauschalwertberichtigung wurden einzelwertberichtigte Forderungen und Forderungen gegen die öffentliche Hand ausgesondert. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zum Nennwert ausgewiesen. Soweit erforderlich, wurden bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ebenfalls Wertberichtigungen vorgenommen. Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nennwert bzw. dem Barwert. Soweit erforderlich, wurden bei den sonstigen Vermögensgegenständen ebenfalls Wertberichtigungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern wurde wie folgt vorgenommen: Gemäß § 274 HGB Die Berechnung ist aufgrund temporärer Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise erfolgt. Das Wahlrecht der Nichtbilanzierung von aktiven latenten Steuern wurde in Anspruch genommen. Gemäß § 306 HGB Die ausgewiesenen latenten Steuern beruhen auf Ergebnissen aus der Kapitalkonsolidierung und der Zwischenerfolgseliminierung. Die sich dabei ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der Überhang an aktiven latenten Steuern wurde in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" ausgewiesen. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Die übrigen Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände ergeben sich aus dem Anlagennachweis. Anlagennachweis zum 31. Dezember 2021
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Der Ausweis betrifft:
Beteiligungen Die folgenden Angaben betreffen Beteiligungen, an denen der Konzern Anteile von mehr als 20 % hält:
Die SSG-Geiger Cooperation GmbH wurde im Jahr 2013 gegründet. 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen In dem Posten unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen sind in Ausführung befindliche Bauaufträge in Höhe von 5.661 TEuro (Vorjahr 10.583 TEuro) enthalten. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 87 TEuro (Vorjahr 110 TEuro). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von 253 TEuro (Vorjahr 287 TEuro) enthalten. 4. Latente Steuern Die latente Steuerabgrenzung setzt sich wie folgt zusammen: Aktive latente Steuern:
Passive latente Steuern: Diese ergeben sich aus Sachverhalten nach § 274 HGB und betragen 82 TEuro. Die Erhöhung des Bilanzansatzes der aktiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt 42 TEuro setzt sich wie folgt zusammen:
5. Eigenkapital Die Aufgliederung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel dargestellt. 6. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematisch unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode bzw. der Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
(1) Die Rentendynamik betrifft einen Teil der
Verpflichtungen.
Aus der Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 18 TEuro (Vorjahr 31 TEuro). Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG im Geschäftsjahr 2010 ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 398 TEuro (Vorjahr 398 TEuro). In Höhe von 382 TEuro (Vorjahr 382 TEuro) wurde von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde im Geschäftsjahr demgemäß 1/15, also 25 TEuro (Vorjahr 25 TEuro) den Pensionsrückstellungen zugeführt und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2021 beträgt 77 TEuro (Vorjahr 103 TEuro). Für die Pensionsverpflichtungen besteht im Berichtsjahr keine Rückdeckung. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rekultivierungsverpflichtungen von 14.736 TEuro (Vorjahr 15.602 TEuro), unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen von 1.409 TEuro (Vorjahr 1.522 TEuro), Personalaufwendungen von 2.612 TEuro (Vorjahr 2.720 TEuro) und Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen von 2.563 TEuro (Vorjahr 2.171 TEuro) gebildet. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellung. 7. Verbindlichkeiten
Die mit den Vorräten verrechneten Abschlagszahlungen (siehe offener Ausweis in der Bilanz) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 10.853 TEuro (Vorjahr 12.593 TEuro) sind wie folgt besichert:
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.971 TEuro (Vorjahr 6.918 TEuro) sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen bzw. Fahrzeugen besichert. Die sonstigen Lieferantenverbindlichkeiten unterliegen dem üblichen Eigentumsvorbehalt, es bestehen branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstandene Sicherheiten. 8. Haftungsverhältnisse aus Beteiligungen an BGB-Gesellschaften: Die Konzerngesellschaften haften als Gesellschafterin für mehrere BGB-Gesellschaften unbeschränkt und persönlich. aus Bürgschaften: - Rekultivierungsverpflichtungen Es bestehen Bürgschaften aus Rekultivierungsverpflichtungen in Höhe von 1.127 TEuro (Vorjahr 1.127 TEuro). Die Inanspruchnahme aus Rekultivierungsverpflichtungen schätzen wir als gering ein, da der Verpflichtung, soweit fällig, laufend nachgekommen wird. - Gewährleistungs- und sonstige Verträge Zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Gewährleistungs- und sonstigen Verträgen wurden Bürgschaften über insgesamt 10.091 TEuro (Vorjahr 10.643 TEuro) ausgereicht. Für diese Bürgschaftsverpflichtungen haften Rückbürgschaften von Arge-Partnern in Höhe von 0 TEuro (Vorjahr 0 TEuro). Da aus laufenden Gewährleistungen bisher keine wesentlichen Ansprüche geltend gemacht wurden und uns keine Anhaltspunkte für entsprechende Schäden vorliegen, schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein. - selbstschuldnerische Bürgschaften Zur Erfüllung der Verpflichtung aus Gewährleistungsbürgschaften sowie aus Mietkaufverträgen wurden in Höhe von 4.525 TEuro (Vorjahr 4.865 TEuro) selbstschuldnerische Bürgschaften der Muttergesellschaft ausgereicht sowie ein Geldmarktkonto in Höhe von 600 TEuro (Vorjahr 600 TEuro) verpfändet. Des Weiteren wurden für diese Verpflichtungen Rückbürgschaften von Banken in Höhe von 750 TEuro (Vorjahr 750 TEuro) eingesetzt. Da sowohl aus laufenden Gewährleistungsansprüchen als auch aus Mietkaufverträgen keine wesentlichen Ansprüche geltend gemacht wurden und uns keine Anhaltspunkte für entsprechende Schäden vorliegen, schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen - Abbau-Vertrag über Gestein: Restlaufzeit 14 Jahre; Mindestverpflichtung pro Jahr 100 TEuro (Vorjahr 100 TEuro) Restlaufzeit 7 Jahre; Mindestverpflichtung pro Jahr 170 TEuro (Vorjahr 170 TEuro) - mehrjährige Miet-, Pacht- und Leasingverträge: Restlaufzeiten 2022 bis 2026, Verpflichtung in Höhe von insgesamt 236 TEuro (Vorjahr 257 TEuro) 10. Angaben zur Kapitalflussrechnung Als Finanzmittelfond sind die flüssigen Mittel sowie die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten zugrunde gelegt. VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von den Konzernumsatzerlösen in Höhe von insgesamt 87.174 TEuro (Vorjahr 91.784 TEuro) wurden 85.598 TEuro (Vorjahr 90.767 TEuro) im Inland, 689 TEuro (Vorjahr 399 TEuro) im europäischen Ausland und 887 TEuro (Vorjahr 618 TEuro) in Drittländern erzielt. Die Umsatzerlöse entfallen auf die folgenden Geschäftsbereiche:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 314 TEuro (Vorjahr 394 TEuro). 3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 522 TEuro (Vorjahr 527 TEuro) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2 TEuro (Vorjahr 87 TEuro). 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten 0 TEuro (Vorjahr 1 TEuro) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten 614 TEuro (Vorjahr 690 TEuro) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. VII. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 457 , davon 143 Angestellte, 314 gewerbliche Arbeitnehmer. 2. Gesellschaftsorgane der Muttergesellschaft Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung der Muttergesellschaft durch die Geschäftsführer
Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen belaufen sich zum 31. Dezember auf 627 TEuro inklusive Fehlbeträge. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Konzernabschlussprüfers gliedert sich für das Geschäftsjahr 2021 wie folgt auf:
4. Inanspruchnahme von § 264b HGB Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen in der Gesellschaftsform einer Personengesellschaft nehmen die Offenlegungserleichterung des § 264b HGB in Anspruch:
Kinding, 27. April 2023 gez. Joachim Geiger, Geschäftsführer Kapitalflussrechnung für 2021
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Anlagennachweis zum 31. Dezember 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021der H. Geiger GmbH Stein- und SchotterwerkeI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke ist ein Unternehmen aus der Natursteinbranche. Die Tätigkeit des Unternehmens umfasst die Geschäftsfelder "Baustoffe", "Naturwerkstein" und "Straßen- und Tiefbau". Das Produktportfolio im Geschäftsfeld "Baustoffe" umfasst Massengüter wie Splitte, Schotter, Asphaltmischgut, Kalksteinmehl etc. Im Geschäftsfeld "Garten- und Landschaftsbau" werden Produkte wie Steinkörbe (Gabionen), Mauersteine, Pflastersteine, Bodenbeläge für den Außenbereich u. a. produziert und vertrieben. Integraler Bestandteil der Geschäftsfelder ist ein eigener Fuhrpark. Das Geschäftsfeld "Naturwerkstein" umfasst überwiegend die Produktion von Natursteinfassaden und Natursteinböden. Dafür ungeeignetes Rohmaterial dient zur Herstellung von Produkten für den Garten- und Landschaftsbau. Neben Deutschland entwickelt sich zunehmend das europäische Ausland als wichtiger Absatzmarkt. Im Geschäftsfeld "Straßen- und Tiefbau" werden hauptsächlich Bauleistungen (Straßen-, Kanal-, Wasser-, Rohrleitungs- und Gestaltungsbau) für öffentliche Auftraggeber erbracht. Das Einsatzgebiet erstreckt sich dabei durch den fokussierten Eigenprodukteinsatz auf die durch die jeweiligen Produktionswerke des Geschäftsbereiches "Baustoffe" abgedeckten Marktgebiete. Die H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke stellt als Mutterunternehmen für 2021 einen Konzernabschluss auf. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie beeinflusste die Weltwirtschaft auch im Jahr 2021 erheblich. Lockdowns zur Eindämmung des Virus waren in vielen Ländern vorrangig im ersten Halbjahr die Folge. Diese Maßnahmen zogen enorme wirtschaftliche Kosten nach sich, die weiterhin den direkt betroffenen Branchen wie den Tourismus und die Gastronomie zu schaffen machten, darüber hinaus aber auch den weltweiten Lieferketten - vor allem aus dem asiatischen Raum - zusehends Probleme bereiteten. Das schnelle Wiederhochfahren der weltweiten Wirtschaft ab Mitte des Jahres 2021 befeuerte aufgrund des Ungleichgewichts von Angebot und Nachfrage die Inflationsentwicklung, die sich im Spätsommer bereits deutlich auf die Rohölpreise niederschlug. Der stetig anschwellende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der letztendlich im Februar des Folgejahres 2022 in die russische Kriegserklärung an die Ukraine mündete, verschärfte die globalen Preisanstiege insbesondere im Energiesektor. Während die Zentralbanken den Leitzins im Jahr 2021 noch auf dem niedrigen Vorjahresniveau hielten, um die Corona-gebeutelte Wirtschaft nicht zusätzlich zu belasten, deutete sich bereits Ende des Jahres eine Kurskorrektur an, die ab 2022 die Inflationsbekämpfung mit steigenden Leitzinsen zur Folge hat. Auch die deutsche Wirtschaft wurde von den Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Krise und der zunehmenden Inflation in beachtlichem Maße getroffen. Das BIP konnte sich allerdings nach dem Einbruch des Jahres 2020 wieder etwas erholen und wuchs gemäß der Meldung des Statistischen Bundesamt in 2021 um 2,6 % an. Neben den Unternehmen sieht sich auch der öffentliche Sektor durch geringe Steuereinnahmen und zusätzliche Ausgaben belastetet. Jedoch ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit gegen Ende des Jahres 2021 im Vergleich zum Vorjahr auf nur noch 5,1 % merklich gesunken. Das Ifo Institut rechnet zwar mit einer nur langsamen Erholung der deutschen Wirtschaft, allerdings mit einem Anstieg von 2,5 % des Bruttoinlandsproduktes. Bau Mit einem Rückgang der Bauleistung um nur 0,7 % ist auch die deutsche Bauwirtschaft bisher gut durch die Krise gekommen. Ab dem zweiten Quartal sah sich der Sektor neben dem Fachkräftemangel mit unerwarteten Lieferengpässen bei Baumaterialien und damit einhergehenden Preissteigerungen konfrontiert. Für alle Bereiche der Bauwirtschaft wird erst mittelfristig ein Ende des realen Wachstums erwartet, ungeachtet der von der Covid-19-Krise ausgelösten kurzfristigen Auf- und Abwärtsbewegungen. Im Wohnbau nahm das Volumen nur geringfügig um 0,5 % zu. Der Sektor profitiert derzeit noch von den niedrigen Zinsen und dem Mangel an Investitionsalternativen. Für den gesamten Bausektor erwartet Euroconstruct 2022 bzw. 2023 noch ein leichtes Plus von 1,1 % bzw. 0,2% und für 2024 erstmals wieder einen Rückgang von 0,1 %. Der sonstige Hochbau, der 2021 um 2,7 % schrumpfte, litt zunehmend unter der ökonomischen Unsicherheit und der Investitionszurückhaltung der Unternehmen und der öffentlichen Hand. Auch in diesem Segment wurde die Vorsicht bei Investitionen durch Preissteigerungen bei Baumaterialien aufgrund temporärer Lieferengpässe verstärkt. Euroconstruct sieht daher für den Sektor für 2022 und 2023 nur ein leichtes Plus von 0,7 % bzw. 0,9 %, für 2024 nur ein Plus von 0,1 %. Eine Vielzahl von Staatshilfen für Unternehmen hat zur Stabilisierung der Situation beigetragen und dürfte damit einen stärkeren Einbruch der Bautätigkeit im abgelaufenen Jahr verhindert haben. Der Tiefbausektor verzeichnete 2021 einen leichten Rückgang um 1,5 %. Getragen wurde diese Entwicklung im Wesentlichen noch von den langfristigen staatlichen Investitionsprogrammen in die Bahn- und Straßeninfrastruktur. Für 2022 wird ein leichtes Plus von 0,2 % erwartet. In den Folgejahren 2023 bzw. 2024 rechnet man mit einem Plus von 1,2 % bzw. 0,3 %. 2. Geschäftslage Umsatzentwicklung / Gesamtbetriebsleistung Im Geschäftsfeld "Baustoffe" hat sich im Vergleich zum Vorjahr die Gesamtleistung nicht wesentlich verändert. Hinsichtlich der Saisonalität unseres Geschäftsmodells haben sich im Vergleich zu den Vorjahren keine Änderungen ergeben. In den Monaten März/April gingen im Baustoffsektor die meisten Bestellungen ein, was wiederum auf die im Frühjahr abgeschlossenen Jahreslieferverträge insbesondere mit Beton- und Asphaltmischanlagen zurückzuführen war. Nennenswerte Verschiebungen gab es im Berichtsjahr nicht. Im Geschäftsfeld "Naturwerkstein" war im Vergleich zur Vorjahresfrist eine bessere Nachfrage zu verzeichnen. Dieses Geschäftsfeld profitiert, durch die Umgestaltung von Gärten, von der Corona-Pandemie. Schwerpunktmäßig produzieren wir weiterhin Produkte für den Garten- und Landschaftsbau, Fassaden- und Bodenplatten werden nur noch für ausgewählte Objekte produziert. Hierfür verwenden wir weiterhin insbesondere Rohmaterial aus den Steinbrüchen des Konzernverbundes. Im Geschäftsfeld "Straßen- und Tiefbau" konnte von einem außergewöhnlich hohen Auftragsüberhang aus dem Vorjahr profitiert werden. Auf Grund von verhaltener Ausschreibungsaktivität im öffentlichen Bereich sank jedoch die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich des Asphaltbaus war im Jahr 2021, im Vergleich zum Jahr 2020, ein Abwärtstrend zu erkennen. Sämtliche andere Sparten, wie Rohrleitungsbau, allgemeiner Straßenbau, Asphaltbau sowie Brückenbau- und Brückensanierung waren gemäß Ressourcenausstattung anteilig am Gesamtergebnis beteiligt. 3. Produktion Bei den Baustoffen aus Naturstein handelt es sich um weitestgehend standardisierte Massengüter, die anonym produziert und zeitnah bzw. sofort vertrieben werden. Differenzierungsmöglichkeiten im Wettbewerb sind daher kaum möglich. Unsere automatisierten, leistungsfähigen und flexiblen Produktions- und Aufbereitungsanlagen an den Einzelstandorten der Gesellschaft konnten wie im Vorjahr zur Erzielung einer konstanten Kapazitätsauslastung gut ausgelastet und mehrschichtig betrieben werden. Um unsere Anlagen auf dem Stand der Technik zu halten, wurden auch im Berichtsjahr umfangreiche und zielgerichtete Investitionen vorgenommen. Nennenswerte Veränderungen im Produktionsprogramm oder Verschiebungen zwischen den Produktionsstandorten waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen. Im Asphaltbereich wurden wie in den Vorjahren auch Asphalttragschichten und Asphaltdeckschichten produziert und aufgrund der eingeschränkten Lagerfähigkeit unmittelbar abgesetzt. Im Geschäftsfeld "Garten- und Landschaftsbau" hat sich die Zusammensetzung des Produktprogramms nicht wesentlich verändert. Den Schwerpunkt bilden weiterhin Mauersteine (gespalten oder gesägt), Pflastersteine und Massivprodukte sowie Gabionenkörbe. Im Bereich des Asphaltbaus war im Jahr 2021, im Vergleich zum Jahr 2020, ein Abwärtstrend zu erkennen. Sämtliche andere Sparten, wie Rohrleitungsbau, allgemeiner Straßenbau, Asphaltbau sowie Brückenbau- und Brückensanierung waren gemäß Ressourcenausstattung anteilig am Gesamtergebnis beteiligt. Den Schwerpunkt bildet weiterhin der technisch anspruchsvolle Asphaltbau von öffentlichen und privaten Verkehrsflächen einschließlich des Tiefbaus. 4. Beschaffung Durch das umfangreiche Eigentum an Steinbruchgrundstücken bzw. durch Abbauverträge mit langer Laufzeit und Verlängerungsoptionen ist die Verfügbarkeit des wesentlichen Materialfaktors in der Sparte "Baustoffe" langfristig gesichert. Im Geschäftsfeld "Naturwerkstein" kann ebenfalls auf langfristig gesicherte Rohstoffvorkommen zurückgegriffen werden. Die Beschaffungsaktivitäten werden maßgeblich durch die akquirierten Aufträge determiniert und sind ausnahmslos zentralisiert, um langfristig Synergie-Effekte durch die Konzentration auf leistungsfähige Lieferanten und Subunternehmer zu erzielen. Ca. 68 % der im Geschäftsfeld "Straßen- und Tiefbau" benötigten Baustoffe wurden durch konzernverbundene Unternehmen geliefert. Über alle Geschäftsbereiche hinweg erfolgt die Beschaffung der übrigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Fremdleistungen weiterhin bei zuverlässigen Partnern, die für die Weiterentwicklung von großer Bedeutung sind, ohne dabei mögliche Abhängigkeiten entstehen zu lassen. Regelmäßige Lieferantenbewertungen helfen uns bei der Auswahl und der qualitätsorientierten Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Partnern. Im Berichtsjahr haben sich insbesondere die Beschaffungspreise für Energieprodukte deutlich erhöht. Unsere Beschaffungspolitik hat sich dennoch nicht verändert. Die Durchsetzung notwendiger kosteninduzierter Preiserhöhungen aufgrund der Verteuerung der Hilfs- und Betriebsstoffe ist daher eine der wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft. Wir arbeiten weiterhin mit zuverlässigen Partnern zusammen, mit denen oft langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Ein weiteres Beschaffungsobjekt ist die temporäre Hinzuziehung von Dienstleistungen, insbesondere im Logistik-Bereich, um saisonale Nachfragespitzen abdecken zu können. Auch hierfür hat sich unsere Beschaffungspolitik nicht geändert, wobei wir insgesamt weiterhin darauf achten, keine Abhängigkeiten entstehen zu lassen. 5. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende in den einzelnen Konzerngesellschaften beträgt:
Im Vergleich zur Vorjahresfrist hat sich der Personalbestand um 10 Mitarbeiter verringert. Wir legen sehr großen Wert auf die Mitarbeitermotivation und -entwicklung. Wichtiger Bestandteil ist dabei eine konsequent an der Praxis orientierte Weiterbildung. In erster Linie geben Fach- und Führungskräfte ihr Wissen und ihre Erfahrung unternehmensübergreifend weiter. Daneben kommen qualifizierte externe Trainer zum Einsatz, um Führungs- und Managementqualitäten zu verbessern. Aufgrund der Bedeutung für den Geschäftserfolg wurden im Berichtsjahr wieder Schulungsschwerpunkte im baufachlichen und baurechtlichen Bereich gesetzt. Weitere Schulungen fanden in den Bereichen Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht sowie Logistik statt. Im Berichtsjahr absolvierten mehrere junge Menschen ihre Berufsausbildung in einem unserer Unternehmen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der notwendigen Bedarfsdeckung von Facharbeitsplätzen in unseren Unternehmen durch eigens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 6. Umweltschutz Mit der Verwendung und Weiterverarbeitung unserer Produkte sind keine nachteiligen Folgen für die Umwelt verbunden. Gleichwohl sind wir uns dessen bewusst, dass der Abbaubetrieb in unseren Steinbrüchen einen temporären Eingriff in die Natur bedeutet. Deshalb begegnen und manifestieren wir den Umweltschutz mit einem hohen Stellenwert in unserer Unternehmenspolitik. Um Lärm, Erschütterungen, Staub- und Abgasentwicklung auf ein Mindestmaß zu reduzieren, achten wir auf den Einsatz schonender Verfahren und umweltfreundliche Geräte. Zum Schutz von Böden und Gewässern gehen wir gewissenhaft mit schadstoffhaltigen Substanzen um. Doppelwandige Behälter, sichere Tankvorgänge bei der Treibstoffversorgung unserer Maschinen sowie Schlammfänge und Abscheider für leichte Flüssigkeiten auf unseren Wasch- und Lagerplätzen zählen zum Standard unserer Umweltschutzmaßnahmen. Um diesen hohen Standard nachhaltig gewährleisten zu können, führen wir regelmäßig externe und interne Audits durch. Mit dieser systematischen Überprüfung dokumentieren wir die Einhaltung gesetzlicher und interner Vorgaben. Gleichzeitig überprüfen wir, ob die gewählten Standards geeignet sind, die gesetzten Ziele des Unternehmens zu erreichen, um dadurch die regionale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dauerhaft sichern zu können. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Unsere Vermögensstruktur stellt sich in 2021 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Abschreibungen und Abgänge des Sachanlagevermögens überschreiten die Zugänge um 3.412 T€. Die Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr insgesamt 5.384 T€ (Vj. 8.012 T€) investiert. Folgende Kennziffern beschreiben unsere Vermögensstruktur:
Der erheblichen Minderung der Investitionen steht in Relation eine geringere Reduzierung der Betriebsleistung gegenüber, so dass sich die Investitionsrate im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozentpunkte verringert hat. Der Innenfinanzierungsgrad hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des leicht höheren Cash-flow sowie der geringen Investitionen deutlich erhöht. Für 2021 ergab sich im Vergleich zum Vorjahr die nachfolgende Kapitalstruktur:
Durch das weitsichtige Finanzmanagement der Geschäftsführung liegen die Kapitalstruktur und die Kapitalausstattung des Konzerns weiterhin über dem Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalausstattung des Konzerns liegt ebenfalls weiterhin über dem Branchendurchschnitt und beträgt 46,0 % (Vj. 44,0 %). Folgende Kennziffern beschreiben die Kapitalstruktur:
1) Ohne Berücksichtigung der Rekultivierungsverpflichtungen beträgt das Fremdkapital 33.280 T€ (Vj. 36.374 T€). 2. Finanzlage Der Cash-flow nach DVFA/SG hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Die verkürzte Kapitalflussrechnung zeigt folgende Veränderungen unseres Finanzmittelbestandes:
3. Ertragslage Unsere Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Gesamtleistung fiel im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 % geringer aus. Die EBITDA-Kennzahl (Jahresergebnis + Zinsen + Steuern + Abschreibung) beträgt 9.089 T€ (Vj. 9.599 T€). Diese Kennzahl zeigt unsere Fähigkeit auf, aus dem erwirtschafteten EBITDA sowohl Zinsen und Tilgung als auch Investitionen zu bezahlen. 4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Eine dezidierte Betrachtung von konkreten Zahlenwerken im Rahmen eines internen Berichtswesens findet in der Geiger-Gruppe auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelgesellschaften statt. Aufgrund der diversifizierten Geschäftsfelder ist die Leitung bzw. Steuerung des Geiger-Konzerns durch einheitliche finanzielle Leistungs- und Steuerungsindikatoren nicht zielführend. Auf Ebene des Konzernabschlusses werden somit ausschließlich die Gesamtleistung sowie die Ergebnissituation betrachtet. In der Vorjahresprognose für das Jahr 2021 ging die Konzernführung sowohl bezüglich der Gesamtbetriebsleistung als auch der Ergebnissituation davon aus, dass es keine signifikanten Änderungen geben werde. In Bezug auf die Gesamtleistung traf dies nicht zu, da einerseits die Corona-Pandemie sowie die steigenden Kosten für RHB-Stoffe nicht spurlos an der Bauwirtschaft vorübergehen, andererseits im Geschäftsfeld Straßen- und Tiefbau die Leistungen im Vergleich zu den Prognosen rückläufig waren und sich zudem Strukturmaßnahmen bei einer weiteren Tochtergesellschaft erwartungsgemäß umsatzmindernd ausgewirkt haben. Aufgrund verschiedener Maßnahmen sowie einem erhöhten Ertrag aus der Auflösung von Rückstellung gegenüber dem geplanten Wert für das Geschäftsjahr 2021 bei der Muttergesellschaft konnten wir jedoch unsere Ertragslage wesentlich verbessern und weiter stabilisieren. 5. Für die Gesellschaft bedeutsame nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben einer effizienten und gut geführten Organisation haben folgende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren einen entscheidenden Anteil an dem nachhaltigen Erfolg des Konzerns: Ausbildung Ein wesentliches Asset sind erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die zumeist langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen stärkt das gegenseitige Vertrauen in diesem Geschäft. Im Berichtsjahr lag der Ausbildungsschwerpunkt bei den gewerblichen / technischen Berufen wie z. B. Naturwerksteinmechaniker, KFZ-Mechatroniker, Straßenbauer und Bauzeichner. Wiederholt konnten hervorragende Ausbildungsergebnisse mit Staatspreisauszeichnungen erzielt werden. Unser Engagement ist nicht nur auf unsere gesellschaftliche Verantwortung zurückzuführen. Es ist auch ein wesentlicher Bestandteil der notwendigen Bedarfsdeckung von Facharbeitsplätzen in unseren Unternehmen durch eigens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Effektive und kundenorientierte Beschaffung und Logistik Die Geiger-Gruppe arbeitet auf der Beschaffungsseite mit einer Vielzahl von Lieferanten zusammen. Ziel aller Beschaffungsaktivitäten ist es, über eine enge und langfristige Zusammenarbeit mit den Lieferanten Produktqualität und Liefertreue sicherzustellen und so dauerhaft Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Nachhaltiges Handeln als Bestandteil der Unternehmenskultur Die Geiger-Gruppe ist einem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg verpflichtet. Nachhaltigkeit steht dabei für die Fähigkeit eines Unternehmens, seine unternehmerischen Aktivitäten zukunftsorientiert auszurichten und dabei ökologische und soziale Auswirkungen mit einzubeziehen. Nachhaltigkeit wird damit Teil der Unternehmenskultur und überdies ein Leistungsindikator, der für Kunden, Mitarbeiter und andere interessierte Gruppen mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen hat seit jeher in der Geiger-Gruppe einen hohen Stellenwert. Alle Geschäftsfelder vermeiden unnötigen Energie- und Materialverbrauch. Schwerpunkt eines nachhaltigen Umweltmanagements ist die kreative Suche nach immer besseren Möglichkeiten, die Energieeffizienz zu steigern und so den Ressourcenverbrauch weiter zu reduzieren. Soziale Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor für Wertbeständigkeit Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießen ohne Ausnahme Wertschätzung und Respekt. Den Führungskräften kommt die Aufgabe zu, die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter seinem Können, seinem Potential und seiner Einsatzbereitschaft entsprechend optimal einzusetzen. Es ist für uns von großer Bedeutung, dass sie am richtigen Ort und in der richtigen Umgebung eingesetzt sind. Die Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiter, die bzw. der sich den betrieblichen Herausforderungen stellt und die Arbeit nimmt, fühlt sich im Unternehmen wohl. Dabei unterstützen und helfen wir uns gegenseitig, um gemeinsam das Unternehmen auch in eine erfolgreiche Zukunft führen zu können. Daran partizipieren alle dafür Verantwortlichen und insbesondere auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Orientieren wir uns an den grundsätzlichen Werten und den allgemeinen Regeln der Höflichkeit, werden aus Konflikten konstruktive Lösungen erwachsen. III. Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht 1. Chancen- und Risikobericht Um Chancen zeitnah identifizieren und unser Unternehmen darauf ausrichten zu können, erfolgt eine intensive Beobachtung unsere Märkte und deren Entwicklung. Zu den aktuellen Chancen zählen weiterhin hohe Investitionsvolumina in unseren Absatzmärkten. Das anhaltend hohe Verkehrsaufkommen auf der Straße sowie langfristig auf der Schiene werden zusätzliche Investitionen in die Verkehrswege erforderlich machen, wovon unsere Firma je nach Priorisierung seitens Bund und Länder profitieren kann (Straße: Asphalt, Schüttgüter / Schiene: Lärmschutzkörbe, Schüttgüter). Risiken registrieren wir insbesondere in der konjunkturellen Entwicklung unter Einfluss der Corona-Pandemie, der regionalen Branchenentwicklung sowie dem Verhalten unserer Wettbewerber. Um auf unsere Risiken gezielter reagieren zu können, unterscheiden wir folgende Risikokategorien:
Bedeutende Risikoverschiebungen zwischen diesen Kategorien sind im Vergleich zum Vorjahr nicht festzustellen. Im Berichtsjahr stellten sich die Risikosituationen in den einzelnen Kategorien wie folgt dar: Marktrisiko / Strategische Risiken: Ein starker Preiswettbewerb sowie eine hohe Dynamik bezüglich der Angebots- und Nachfragesituation kennzeichnen nach wie vor den Baumarkt. Aufgrund der kriegsbedingten Inflationsentwicklung ist die Verschärfung dieser Bedingungen noch nicht überstanden. Ein Risiko für die prognostizierte Entwicklung im öffentlichen Bau sehen wir in der stetig wachsenden finanziellen Belastung der Kommunen und dem damit voraussichtlich einhergehenden restriktiven Ausschreibungsverhalten. Gewisse Unsicherheiten birgt weiterhin die Besteuerung von Emissionen in den kommenden Jahren. Dennoch ist unsere Positionierung insbesondere in unserem Konzernverbund weiterhin sehr gut. Die Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit sehen wir als nachhaltig gegeben. Leistungsrisiken: Zu den Leistungsrisiken sind Produktionsausfälle aufgrund von z.B. Anlagen- und Maschinenausfällen zu zählen, welche eine Umsatzminderung sowie Instandhaltungskosten nach sich ziehen können. Um diesem Risiko entgegenzusteuern, werden vorbeugende Instandhaltungsarbeiten sowie kontinuierliche Investitionen in den mobilen sowie stationären Maschinenpark getätigt. Eine weitere Ursache hierfür stellt der Personalmangel dar, dem mit der verstärkten Suche nach geeignetem Ersatzpersonal entgegengewirkt werden soll. Die Versorgung der Asphaltproduktion mit Zuschlagstoffen birgt aufgrund der vorherrschenden Kiesknappheit ein Risiko für die laufende Produktion und führt gleichzeitig zu erhöhten Ausgaben für benötigte Ersatzprodukte wie Granit. Finanzrisiko: Das Hauptaugenmerk im Bereich des Finanzrisikomanagements liegt auf der Sicherstellung jederzeitiger Liquidität. Liquidität bedeutet nicht nur Zahlungsfähigkeit, sondern auch langfristige Verfügbarkeit des notwendigen finanziellen Spielraums für unser Grundgeschäft. Lediglich die Inflations- und Kostenentwicklung auf die Auftragssituation (begrenzte Ausschreibungen) stellt in naher Zukunft ein potenzielles Risiko dar, in dem es zu einem verstärkten Preiskampf zwischen den Wettbewerbern und infolgedessen zu geringeren Einkünften führen könnte. Nichtsdestotrotz beurteilen wir unsere Finanzsituation weiterhin als gut, zumal negative Wertbeiträge von Tochterunternehmen rückläufig sind. Die weiteren potentiellen Risiken haben wir aufgrund der bestehenden Sicherungsmaßnahmen (z. B. Forderungsmanagement) nach wie vor im Griff. Derivative Finanzierungsinstrumente liegen nicht vor. Sonstige Risiken: Die Bedrohung durch Risiken dieser Kategorie stufen wir weiterhin als gering ein. Um diesen Status beizubehalten, bauen wir auf eine Controlling-Abteilung, durch die unsere Aufwandsstruktur laufend überwacht wird. Dabei werden unter anderem unsere Aufwendungen analysiert, um nachteilige Entwicklungen möglichst frühzeitig erkennen und Gegensteuerungsmaßnahmen einleiten zu können. Potenziellen IT-Risiken, z.B. durch unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste, treten wir mit zahlreichen technischen und organisatorischen Maßnahmen entgegen. Dazu zählen beispielsweise stringente flächendeckende Benutzerrechte. Unsere IT-Sicherheit gewährleisten wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern. Als aktuelles Fazit bezüglich der Risikoeinschätzung kann festgehalten werden, dass die hier im Lagebericht dargestellten Risiken weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter besitzen. 2. Prognosebericht Die Bauwirtschaft in Deutschland hatte im Jahr 2021/2022 mit großen Problemen zu kämpfen, diese werden auch in Zukunft noch merkliche Auswirkungen haben. Inflation und Kaufkraftverlust, Lieferengpässe, Energiekrise, Ukrainekrieg und konjunkturelle Schwächephase sorgen für eine Explosion der Baupreise und Einbrüche bei den Auftragseingängen. Zwar lässt die enorme Preisentwicklung die Umsätze der Bauunternehmen nominal steigen, real dürfte das Bauvolumen aber nach den Berechnungen des DIW Berlin in den Jahren 2022 und 2023 rückläufig sein. Aufgrund der Entspannung bei Lieferketten und Materialpreisen sowie der sinkenden Kapazitätsauslastung dürfte sich der Preisanstieg in diesem Jahr zwar etwas abschwächen. Nichtsdestotrotz bleibt die Dynamik hoch und dürfte, gepaart mit steigenden Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheit, die Bautätigkeit ausbremsen. Im Rahmen der konjunkturellen Erholung dürfte das Bauvolumen im kommenden Jahr auch real wieder ausgeweitet werden. Das Jahr 2022 erwies sich als schwieriges Pflaster für den Wohnungsbau. Vor allem die sehr dynamische Preisentwicklung zog die Wohnungsbauinvestitionen in Mitleidenschaft. Sie begann bereits im Jahr 2021 aufgrund von Lieferengpässen und Materialmangel und verschärfte sich mit der Energiekrise im vergangenen Jahr. Die Baupreise werden im Jahr 2022 um voraussichtlich 15 Prozent zulegen. Der massive Kaufkraftverlust durch die stark steigenden Verbraucherpreise sowie die Unsicherheit über die weitere reale Einkommensentwicklung sorgten dafür, dass viele Haushalte zurückhaltend agierten und Investitionen in Wohnraum zunächst zurückstellten. Auch im Nichtwohnungsbau zeigen sich die Auswirkungen der Preissteigerungen, wenn auch weniger deutlich als im Wohnungsbau. Der Auftragsbestand legte weiter zu und blieb dementsprechend auf Rekordniveau. Dabei waren vor allem die öffentlichen Auftraggeber ausschlaggebend, deren Auftragseingänge bis zuletzt anstiegen, während der Wirtschaftshochbau schwächelte. Für die folgenden beiden Geschäftsjahre sehen wir bezüglich des Rohertrags/Gesamtleistung sowie beim EBIT auf Basis der oben beschriebenen Rahmenbedingungen folgende Entwicklung: In unseren Geschäftsfeldern "Baustoffe" und "Garten- und Landschaftsbau" liegen die Frühindikatoren "Auftragseingang" und "-bestand" in 2022 und 2023 in etwa auf dem Niveau des Vorjahreswerts aus 2020. Die laufenden Prozessoptimierungen in der Produktion alleine reichen voraussichtlich nicht aus, um die immensen Preisanstiege für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ausgleichen zu können, weshalb diese zu einem Teil auf die Verkaufspreise umgelegt werden müssen. Die Rohertragsquote 2022 wird somit erheblich unterhalb des Vorjahreswerts liegen. Beim EBIT für 2022 gingen wir zu Jahresbeginn von einem leichten Anstieg aus, der sich allerdings als Konsequenz der verschärften Energiekrise voraussichtlich nicht ergeben wird. Für 2023 hingegen wird mit einem EBIT-Zuwachs in Höhe von bis zu 1,8 % der Gesamtleistung gerechnet. Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass sämtliche Planungen während der Corona-Pandemie sowie anschließend in Zeiten der Energiekrise im Rahmen des Ukraine-Kriegs erstellt wurden und potenzielle konjunkturelle Risiken darin nicht berücksichtigt sind. Die weitere Entwicklung ist hier abzuwarten. Im Geschäftsfeld "Naturwerkstein" hat sich die im Jahr 2020 begonnene Neuausrichtung eines Tochterunternehmens zwar in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 positiv auf dessen Jahresergebnis ausgewirkt, allerdings hat sich dieser Trend nicht als nachhaltig erwiesen. Im Spätherbst 2022 wurden deshalb weitere Anpassungen der Unternehmensstrategie beschlossen, die wiederum mit einer deutlichen Reduzierung der Personalstärke verbunden sind. Diese werden sich im Jahr 2023 sowie verstärkt im Folgejahr 2024 deutlich positiv auf das Ergebnis auswirken und die Ertragssituation im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verbessern. Die Gesellschaft ist weiterhin finanziell von der Muttergesellschaft abhängig. Im Geschäftsfeld "Straßen- und Tiefbau" wird für das Jahr 2022 von einer Planleistung in Höhe von ca. 20 Mio. Euro ausgegangen. Die seit dem Vorjahr geänderte Aufgabenstruktur, die auch der Zusammensetzung der Ausschreibungen geschuldet war - Mittelbereitstellung im öffentlichen Brückenbau (Straßen- und Bahnbau) und im privaten und öffentlichen Erschließungssektor, wesentliche Anteilsminderung im Asphaltbau - ergibt die folgende Umsatz- und Ergebniszusammensetzung: Der Anteil Betonbau/Brückenbau/Brückensanierung wird ca. 13 Prozent, der traditionelle Straßen- und Tiefbau ca. 65 Prozent und der Asphaltbau ca. 23 Prozent betragen. In der Prognose für das Geschäftsjahr 2022 gehen wir für die Gesamtleistung von leicht rückläufigen Zahlen aus. Im Hinblick auf das Ergebnis ist für das Jahr 2022 ebenfalls mit leichten Einbußen im Vergleich zu 2021 zu rechnen, wobei diesbezüglich trotz der weiterhin bestehenden Unsicherheitsfaktoren Ukrainekrieg und Inflation kein nachhaltiger Trend für die Folgejahre prognostiziert werden kann, wie die ansprechenden Monatsergebnisse zum Jahresbeginn 2023 belegen. Am eingeschlagenen Weg, unsere Unternehmensgruppe durch zukunftsorientierte Investitionen stabil und nachhaltig weiterzuentwickeln, halten wir weiterhin fest. Bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit liegen nicht vor. (Alle in diesem Bericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Da sie jedoch auch von Faktoren abhängen, die nicht unserem Einfluss unterliegen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen.)
Kinding, den 24.05.2023 H.
Geiger GmbH
gez. Joachim Geiger, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke, Kinding Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke, Kinding, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke, Kinding, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 24. Mai 2023 DORNBACH
GmbH
Schenkel, Wirtschaftsprüfer Brüggemeyer, Wirtschaftsprüfer H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke, Kinding - KonzernabschlussDatum der Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 31. Mai 2023 gebilligt. |
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Pusch Bau GmbH & Co. KG
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 85125 Kinding OT Pfraundorf
- Handelsregister
- HRA 861, Ingolstadt
- Eintragungsdatum
- 8. Juli 1975
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Finanzen
Bilanz
- Anlagevermögen 57,5 % 48,08 Mio
- Umlaufvermögen 41,7 % 34,86 Mio
- Aktive latente Steuern 0,7 % 586,7 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 83,7 k
- Eigenkapital 48,0 % 40,10 Mio
- Verbindlichkeiten 26,1 % 21,86 Mio
- Rückstellungen 25,9 % 21,64 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,5 k
Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 93,0 % 73,53 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 3,2 % 2,52 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2,9 % 2,27 Mio
- Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,5 % 391,1 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 186,5 k
- Ergebnisanteile aus Arbeitsgemeinschaften 0,2 % 123,0 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 69,4 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 12,8 k
- Materialaufwand 48,8 % 38,97 Mio
- Personalaufwand 28,2 % 22,53 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,6 % 10,08 Mio
- Abschreibungen 9,3 % 7,44 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,7 % 570,5 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,3 % 231,6 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 91,2 k
- Ergebnis nach Steuern −722,9 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −814,0 k
GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Pusch GmbH DEU Persönlich haftender Gesellschafter
Beteiligungen an
- Pusch GmbH 100,0 %
Historie
- 2018
-
15.02.
AdressänderungPusch Bau GmbH & Co. KG
-
15.02.
Berichtigung von UnternehmensdatenPusch Bau GmbH & Co. KG
- 2016
-
03.11.
AdressänderungPusch Bau GmbH & Co. KG
- 2004
-
12.07.
NamensänderungPusch Bau GmbH & Co. KG
-
05.05.
Änderung der VertretungsregelungJeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
-
05.05.
SitzänderungPusch Bau GmbH & Co. KG
-
05.05.
NamensänderungPusch GmbH & Co Bau KG
-
05.05.
Eintritt eines MitgliedsPusch Bau GmbH & Co. KG · Kommanditist(en)
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2020 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2019 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2018 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2021 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
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-
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-
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