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Röther Beteiligungs GmbH GmbH

Michelfeld ·HRB 571636 Stuttgart
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Daimlerstr. 71
74545 Michelfeld
Handelsregister
HRB 571636, Stuttgart
Eintragungsdatum
13. August 2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Unternehmenszweck
Geschäftsführung und Beteiligung an Gesellschaften, deren Unternehmensgegenstand der Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Accessoires ist sowie Erbringung von Dienstleistungen im kaufmännischen Bereich und Schauwerbegestaltung für solche Unternehmen.

Finanzen

Umsatz 2024
323,98 Mio. €
Mitarbeiter 2024
2.228
Bilanzsumme 2024
84,66 Mio. €
Jahresergebnis 2024
10,36 Mio. €
15 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 78,78 Mio
  • Umlaufvermögen 95,3 % 75,10 Mio
  • Anlagevermögen 4,1 % 3,26 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 414,1 k
  • Aktive latente Steuern 0,0 % 0
Passivseite 78,78 Mio
  • Eigenkapital 59,0 % 46,50 Mio
  • Verbindlichkeiten 33,0 % 26,03 Mio
  • Rückstellungen 7,5 % 5,91 Mio
  • Passive latente Steuern 0,4 % 331,2 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,5 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 98,57 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 45,0 % 44,38 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 34,5 % 34,02 Mio
  • aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 19,9 % 19,62 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 527,2 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 12,5 k
Aufwendungen 34,78 Mio
  • Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 29,9 % 10,41 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 25,1 % 8,73 Mio
  • Personalaufwand 24,2 % 8,42 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14,8 % 5,14 Mio
  • Abschreibungen 3,0 % 1,06 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,2 % 756,0 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,7 % 250,0 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 12,6 k
  • Rohergebnis 24,99 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 10,38 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 10,36 Mio
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GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Fabian Daniel Messner seit 2023 Geschäftsführer
  • Michael Giertz seit 2021 Prokura
  • Volker Meyer seit 2024 Prokura
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Röther Stiftung DEU 50,0 % 14k €
  • Röther Holding GmbH DEU Amtsgericht Stuttgart, HRB 799686 50,0 % 14k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

51 weitere Beteiligungen · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 06.05.
    Satzungsänderung
    Röther Beteiligungs GmbH
  3. 2024
  4. 07.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    T***** R***** · Geschäftsführer
  5. 07.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Volker Meyer · Einzelprokura
  6. 07.08.
    Austritt einer Position
    M****** R***** · Geschäftsführer
  7. 2023
  8. 30.01.
    Austritt einer Position
    Fabian Daniel Messner · Einzelprokura
  9. 30.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Fabian Daniel Messner · Geschäftsführer
  10. 2021
  11. 18.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Fabian Daniel Messner · Einzelprokura
  12. 18.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Michael Giertz · Einzelprokura
16 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 28. Januar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Röther Beteiligungs GmbH

Michelfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Röther Beteiligungs GmbH ist Muttergesellschaft mit Tochtergesellschaften im Inland.

Neben der Holdingfunktion übernimmt die Röther Beteiligungs GmbH zentrale Dienstleistungen wie Rechnungswesen, Personalwesen, IT-Abteilung etc. Die Geschäftsleitung obliegt dem geschäftsführenden Gesellschafter Michael Röther sowie dem Geschäftsführer Fabian Messner.

Die Modepark Röther GmbHs betreiben deutschlandweit Textil- und Bekleidungseinzelhandel.

Die Modepark Röther GmbHs in Michelfeld, Heilbronn. Augsburg, Hermsdorf, Mühldorf, Rohrbach, Schwäbisch Gmünd, Weinstadt und Bretten betreiben zusätzlich Photovoltaikanlagen zur Eigenstromproduktion.

Der Betrieb des e-Commerce-Handel für den Konzern wurde durch die RG Digital GmbH zum 31.08.2023 eingestellt.

Am 11.03.2023 erfolgte die Gründung der Modepark Röther GmbH mit Sitz in Geislingen an der Steige. Die Eröffnung dieser neuen Filiale erfolgte am 05.10.2023.

Ebenfalls am 11.03.2023 erfolgte die Sitzverlegung der Modepark Röther GmbH mit bisherigem Sitz in Berlin-Spandau an den neuen Sitz in Weißenfels. Die Eröffnung dieser neuen Filiale erfolgte am 21.03.2024.

Eine weitere Neugründung einer Modepark Röther GmbH, ebenfalls am 11.03.2023 vollzogen, erfolgte mit Sitz in Lohmar. Die Filialeröffnung ist für Frühjahr 2025 geplant.

Im Juli 2023 erfolgte der Erwerb einer neugegründeten GmbH, deren Sitz am 29.01.2024 nach Wesseling verlegt worden ist. Die Eröffnung dieser neuen Filiale wird im November 2024 erwartet.

Um ein umfassendes Controlling der Unternehmen des Röther-Konzerns zu gewährleisten, sind alle Tochtergesellschaften in das zentrale Steuerungssystem der Röther Beteiligungs GmbH eingebunden. Die Überwachung der wichtigen Steuerungsgrößen wie Umsatz, Kosten, Wareneinsatzquote und Personalkostenquote erfolgt durch die Geschäftsleitung in Michelfeld.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Lage der Konjunktur

Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten drei Quartalen begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch weitestgehend stagnierte, so stellte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, im Februar 2024 zusammenfassend fest: Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte.

Für das gesamte Jahr 2023 haben Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Februar 2024 den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt.

Nach einem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas.

Gleichzeitig sank die Inflationsrate.

Die Investitionen gingen im Vorquartalsvergleich dagegen deutlich zurück: So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % sogar noch deutlicher zurück.

"Die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Regierung und die schwache Weltkonjunktur dämpfen derzeit die Konjunktur in Deutschland und führen erneut zu einer Winterrezession", so fasst Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, Stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen und Leiter Konjunkturprognosen im März 2024 die aktuelle Wirtschaftslage zusammen.

Aus der am 6. März 2024 veröffentlichten ifo Konjunkturprognose geht hervor, dass für 2024 ein marginales Wachstum des preisbereinigten BIP von nur 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zu erwarten ist. Für 2025 wird eine Steigerung der Wirtschaftsleistung um 1,5 % prognostiziert.

2.2 Lage der Branche

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3 % weniger Umsatz und nominal 2,3 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Damit lag der reale Jahresumsatz im Einzelhandel 2023 1,3 % über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019.

Der Wirtschaftsbereich "Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren" schloss hierbei im Vorjahresvergleich besonders positiv ab: Die Zuwächse betrugen +2,6% real und +3,7% nominal!

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. stellt in seiner am 25. Juni 2024 veröffentlichten Konjunkturanalyse "Baukonjunkturelle Entwicklung in Deutschland" fest, dass aufgrund der starken Baumaterial-, Energie-, Zins- und somit Baukostensteigerungen die Nachfrage 2023 deutlich zurückgegangen ist. Der Auftragseingang lag preisbereinigt um 4,4 % unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Der Umsatz verzeichnete in 2023 gar einen Rückgang um 5,1 %.

Diese Entwicklung konnte 2024 vorerst gestoppt werden: Für die ersten vier Monate wurde ein kalenderbereinigter Anstieg des Auftragseingangs von real 1,8 % gemeldet.

Aufgrund der trotz schwacher Konjunktur eingetretenen Normalisierung der Umsätze im Einzelhandel und den positiven Erwartungen für die Konsumausgaben ist in 2024 von keinen wesentlichen Effekten bei den umsatzabhängigen Mieten der Gesellschaft auszugehen, so dass auch für 2024 das Umsatzniveau der Gesellschaft in Höhe des abgelaufenen Geschäftsjahres zu erwarten ist.

2.3 Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von EUR 15,5 Mio. (Vorjahr: EUR 12,5 Mio.) erzielt werden.

Dies entspricht einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,9 Mio. bzw. 23 %. Der Umsatzzuwachs ist im Wesentlichen auf das Filialwachstum zurückzuführen.

2.4 Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres im Bereich des Anlagevermögens beliefen sich auf insgesamt EUR 1,5 Mio. (Vorjahr: TEUR 395). Demgegenüber haben sich betriebsgewöhnliche Anlagenabgänge mit TEUR 349 der ursprünglichen Anschaffungskosten ergeben.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen insgesamt TEUR 821 (Vorjahr: TEUR 851).

2.5 Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen konnten aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. In 2023 wurden keine Bankdarlehen aufgenommen, sondern nur bisher vereinbarte Kreditlinien in Anspruch genommen.

Zum Jahresende belaufen sich die Bankverbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr unverändert auf TEUR 0.

Im Rahmen des Risikomanagements des Unternehmens werden derivative Finanzinstrumente in Form von Zins- und Währungsswaps sowie Termingeschäfte eingesetzt. Hauptsächlich sollten hiermit Risiken aus Zinsschwankungen sowie Kreditrisiken begrenzt werden. Die Swaps sind seit Jahren Bestandteil des laufenden Cash-Managements. Die stetige Überwachung erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsführung.

Die Bewertung erfolgt durch die Banken auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. Der beizulegende Zeitwert der einzelnen Swaps wurde von den Instituten mitgeteilt. Dieser beträgt zum 31.12.2023 TEUR -6.414 (VJ EUR -6.362). Wir sind verpflichtet in dieser Höhe eine Rückstellung für drohende Verluste zu bilden. Die negativen Marktwerte spiegeln jeweils den Barwert des auf den zugrundeliegenden Kapitalbetrag aggregierten Cash-Flows wider. Die Kontrakte bestehen gegenüber deutschen Kreditinstituten.

2.6 Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden bei der Röther Beteiligungs GmbH insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Entlohnung erfolgt bei den gewerblichen Mitarbeiter(innen) und auch in weiten Teilen im Angestelltenbereich branchenüblich, darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. Ä. haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

2.7 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres bzw. der Vorjahre

Kontinuierliche Investitionen im IT-Bereich garantieren hohe Effizienz und Transparenz. Das in den vergangenen Jahren implementierte ERP-System wird laufend weiterentwickelt und verbessert.

Es wurden in 2023 zusätzliche Maßnahmen realisiert, um den steigenden Anforderungen in Bezug auf Datensicherheit und -redundanz gerecht zu werden. Weitere Schritte zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für mögliche Angriffsszenarien wurden trainiert und sind als Standard etabliert. Dieses Maßnahmenpaket unterstreicht unseren Anspruch, gegen externe Attacken bestmöglich und zeitgemäß geschützt zu sein und diese abzuwehren. Sofern wider Erwarten ein Angriff erfolgreich sein sollte, wird sichergestellt, dass die Betriebsbereitschaft unverzüglich wiederhergestellt werden kann.

3. Wirtschaftsbericht

3.1 Vermögenslage

Bei einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 75,0 Mio. liegt die Eigenkapitalquote bei 48,2 % (Vorjahr: 34,1 %).

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 5,2 % (Vorjahr: 4,0 %). Die Stichtagsliquidität beträgt EUR 4,6 Mio. (Vorjahr: EUR 4,7 Mio.).

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

3.2 Finanzlage

Ergänzend zu unseren Ausführungen zu den Finanzierungsmaßnahmen lässt sich feststellen, dass im Geschäftsjahr 2023 temporär Kontokorrentlinien in Anspruch genommen wurden. Die Kontokorrentrahmen betragen EUR 34,0 Mio. (Vorjahr: EUR 27,0 Mio.), die in Höhe von EUR 32,8 Mio. als freie Linien zur Verfügung standen.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden, in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontobeträgen, durch schnelle Zahlung erfüllt.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt EUR 6,4 Mio. Der Finanzmittelbestand reduzierte sich um TEUR 70.

3.3 Ertragslage

Das Betriebsergebnis betrug EUR 3,0 Mio. gegenüber EUR -4,4 Mio. im Vorjahr. Die Ergebnisverbesserung liegt vor allem in einem um EUR 3,3 Mio. niedrigeren Aufwand für derivative Finanzinstrumente und einem um EUR 2,6 Mio. niedrigeren Saldo aus Erträgen aus der Auflösung und Aufwand aus der Zuführung von Drohverlustrückstellungen begründet.

Die abgeführten Ergebnisse der Tochtergesellschaften beliefen sich auf insgesamt EUR 10,1 Mio. gegenüber EUR 11,0 Mio. im Vorjahr.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Der ifo Konjunkturprognose für das Frühjahr 2024 ist zu entnehmen, dass die aktuell vorliegenden Frühindikatoren für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hindeuten: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks sind die Gründe hierfür. Insgesamt soll das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Für 2025 wird eine Zunahme der Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % erwartet.

Die Inflationsrate wird von durchschnittlich 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,3 % in 2024 und 1,6 % im kommenden Jahr 2025 weiter zurückgehen. Das Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrates geht davon aus, dass die Weltkonjunktur mit neuem Schwung in das Jahr 2024 gestartet ist, was insbesondere an einer deutlichen Erholung des globalen Warenhandels liegt - somit steigt gleichzeitig auch die globale Industrieproduktion.

Der Sachverständigenrat prognostiziert für 2024 und 2025 ein globales BIP-Wachstum von 2,6 % bzw. 2,7 %.

Insbesondere steigen in Deutschland wie im übrigen Euro-Raum die Realeinkommen an, was die privaten Konsumausgaben stützt. Die im Verlauf des Jahres 2024 günstiger werdenden Finanzierungsbedingungen dürften die Investitionen dann im Jahr 2025 anschieben.

Im Verlauf der Jahre 2024 und 2025 dürften positive Impulse vor allem vom privaten Konsum ausgehen. So dürften die Nettolöhne um 5,2 % im Jahr 2024 und um 3,1 % in 2025 weiter zulegen, so das Frühjahresgutachten des Sachverständigenrats.

Die Risiken für die vorliegenden Prognosen sind vielfältig. Vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus, so urteilt das ifo Institut in seiner jüngsten Konjunkturprognose.

Der Sachverständigenrat sieht den andauernden Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten als erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die Europäische Zentralbank (EZB) veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben.

Dies würde die wirtschaftliche Erholung erneut verzögern, nicht zuletzt, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima zusätzlich belasten dürfte.

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Der Chancen- und Risikobericht erläutert die aus heutiger Sicht erkennbaren wesentlichen Chancen und Risiken für die Gesellschaft und weist auf die wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung hin, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können.

Für das frühzeitige Erkennen wesentlicher Risiken wurde ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung eingerichtet, welches weiter ausgebaut wird, um Risiken noch besser bewerten und handhaben zu können.

Durch die von der Geschäftsleitung stattfindende Überwachung der wesentlichen Ergebnisse und Kennzahlen ist jederzeit ein schnelles Eingreifen in das wirtschaftliche Geschehen möglich. Dies sorgt zudem für eine hohe Sicherheit des Geschäftsablaufs.

Um geplante Ziele zu erreichen, Marktchancen gezielt zu nutzen und ein flächendeckendes Angebot zu optimieren, werden beherrschbare Risiken bewusst eingegangen. Als Risiken bewerten wir die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung sowohl interner als auch externer Ereignisse, die sich negativ auf die Erreichung unserer Unternehmensziele auswirken können.

Risiken und Chancen sind für uns untrennbar verbunden. So können unter Umständen auch Risiken aus verpassten oder nur schlecht genutzten Chancen entstehen. Umgekehrt ist die Nutzung von Chancen in stagnierenden Märkten stets mit Risiken verbunden. Das Chancen- und Risikomanagement bildet eine Einheit und ist als Instrument der Unternehmenssteuerung darauf ausgerichtet die Unternehmensziele zu erreichen.

Durch Beobachtung und Analyse ungünstiger Entwicklungen oder Ereignisse können rechtzeitig Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen eingeleitet werden.

Als integraler Bestandteil einer wertorientierten Unternehmensführung ist das Risikomanagement eine wichtige Basis für unternehmerische Entscheidungen. Von uns getragene Risiken gehen mit den Kernprozessen des Einzelhandels einher und treten insbesondere bei der Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen, bei Standortentscheidungen sowie beim Ein- und Verkauf von Waren auf.

4.1 Zentrale Steuerung und Organisation

Aufgrund des Informationsaustausches innerhalb des Unternehmens werden zeitnah und kontinuierlich wesentliche Entwicklungen im Risikomanagement an die Geschäftsleitung berichtet und umgehend ausgewertet. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind eindeutig und transparent geregelt.

4.2 Branchenrisiken

Für den Röther-Konzern bieten sich gerade wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auch weiterhin enorme Wachstumschancen. Der stationäre Einzelhandel im Bekleidungsbereich musste in den letzten drei Jahren einen enormen Umsatzrückgang hinnehmen. Dies führt zu einer Schwächung bei einer Großzahl von Einzelhändlern, die in Liquiditäts- und Existenzkrisen stecken. Der Einzelhandelsverband befürchtet hieraus ein Wegsterben vieler Unternehmen. Die Kundennachfrage wird daher auf andere Anbieter verteilt werden. Wir gehen davon aus, dass wir hieran partizipieren werden.

Die Strategie des Wachstums und der Expansion werden wir konsequent beibehalten, um durch lokale Präsenz einzelne Standort-Risiken zu streuen.

Dies bedeutet jedoch, dass die bestehenden und die im Aufbau befindlichen neuen Filialstandorte regelmäßig auf ihre langfristige Qualität überprüft, werden müssen. Ebenfalls werden Studien betrieben, um Standorte ausfindig zu machen, die möglichst hohe Abschöpfungen an potenziellen Kunden gewährleisten.

Die enge und stetige Zusammenarbeit mit Projektentwicklern, Architekten und Immobilienmaklern ist dabei zwar von großer Bedeutung, durch eigenes Personal sind wir aber inzwischen in der Lage, Planungen und Ausführungen selbst zu leiten.

Wichtiger denn je für den Markterfolg ist ein für den Kunden erkennbares und klares Profil. Dieses reicht von dem Bekenntnis zu qualitätsorientierten Anbietern von Markenmode, der Einführung und Weiterentwicklung preislich attraktiver Marken bis hin zu einer verlässlichen Kunden-Bindung zum Unternehmen.

Vertikale Geschäftsmodelle, die die gesamte Wertschöpfungskette eines Produkts vom Design über Produktion bis zur Vermarktung beim Konsumenten kontrollieren, sind weiter erfolgreich und auf dem Vormarsch. Diese stark expansiven und meist preisaggressiven Konzepte erhöhen den Wettbewerbsdruck weiterhin. Die Röther-Gruppe begegnet dieser Herausforderung durch intensive Pflege von engen Partnerschaften mit Kernlieferanten. Diese teilvertikalisierten Prozesse ermöglichen eine schnellere Anpassung an die Konsumentenbedürfnisse.

4.3 Standorte

Eine Standortentscheidung wird erst nach intensiver Prüfung in Form von Standortanalysen nach bisher bewährten Methoden getroffen. Dennoch birgt jede Neueröffnung das Risiko, dass die Kundenfrequenz hinter den berechneten Planzahlen zurückbleibt. Durch gezielte Werbung, attraktive Sonderangebote, Aktionen und Events konnten in der Vergangenheit allerdings unsere Vorausplanungen in der Regel bestätigt werden.

Bei bestehenden Standorten können Umsatzrückgänge eintreten, die auf Veränderungen der Demografie oder der Konkurrenzsituation zurückzuführen sind. Durch konstante, regelmäßig tägliche Beobachtungen der Umsätze, der Handelsspanne und somit der Rentabilität werden negative Entwicklungen sofort erkannt und Reaktionen eingeleitet.

4.4 Lieferanten

Als Einzelhandelsunternehmen erwirbt der Röther-Konzern Waren von externen Anbietern. Bei der Auswahl der Lieferanten gehen wir mit größter Sorgfalt vor. Zuverlässigkeit und Konstanz der Lieferanten muss unseren hohen Ansprüchen genügen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die eingeführten Marken. Durch umfassende Prüfung und ständige Kontrollen wollen wir die hohe Qualität unserer Lieferanten auch weiterhin sicherstellen.

4.5 Personalrisiken

Eine Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg sind motivierte Beschäftigte. Qualifikation, Kompetenz und Engagement der Fach- und Führungskräfte tragen maßgeblich zur erfolgsorientierten Umsetzung der Unternehmensziele und dem Erhalt der Wettbewerbschancen bei. Ständige Qualifizierungsmaßnahmen, Schulungen und Weiterbildungen stellen die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter sicher. Leistungsorientierte Bezahlung und Altersvorsorgekonzepte stärken die Identifikation mit unserem Unternehmen.

Dem Mangel an Fachkräften in Zeiten, in denen im gesamten Einzugsgebiet nahezu Vollbeschäftigung herrscht, begegnen wir mit einem breitgefächerten Ausbildungsangebot.

4.6 Finanzwirtschaftliche Risiken

Ein finanzwirtschaftliches Risiko bestünde grundsätzlich in einem überraschend eintretenden Liquiditätsengpass. Die Röther Beteiligungs GmbH schaltet dieses Risiko durch eine kurz- und mittelfristige sowie eine strategische Finanzplanung aus. Der Liquiditätsbedarf ist durch kurz-, mittel- und langfristige Kredite sowie kurzfristige Kreditlinien sichergestellt. Aufgrund teilweise sehr langer Geschäftsbeziehungen mit den beauftragten Banken wird sehr großer Wert auf gegenseitiges Vertrauen gelegt. Zeitnahes Reporting unsererseits hilft den Banken bei Investitionsvorhaben zu einer sicheren Entscheidungsfindung.

Mittelfristig wird durch einen 3-Jahres-Finanzplan auf Monatsbasis mit Risikoaufschlägen der zu erwartende Finanzbedarf aufgestellt. Auswirkungen aus Währungsrisiken ergaben sich in überschaubarem Umfang. Bis auf wenige Ausnahmen werden alle Geschäfte der Röther Beteiligungs GmbH in EUR fakturiert.

Aufgrund eines zentralisierten Cash-Pooling-Verfahrens besteht zu jedem Zeitpunkt eine vollständige Transparenz über die Liquiditätssituation der Unternehmensgruppe. Saisonelle oder ggf. durch Umsatzrückgang ungeplante Liquiditätsbedarfsspitzen werden durch ausreichend gefasste Kontokorrentlinien abgesichert.

Durch derivative Finanzinstrumente sollen Risiken aus Zinsschwankungen sowie Kreditrisiken begrenzt werden. Die Swaps gelten als Bestandteil des laufenden Cash-Managements. Die laufende Überwachung erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsführung. Ziel ist auch künftig eine berechenbare und vorausschauende Unternehmensfinanzierung zu gewährleisten. Latenten Risiken aus bestehenden TARF-Geschäften wegen Währungs- und Zinsschwankungen wurden durch die Bildung von Drohverlustrückstellungen Rechnung getragen (Tz. 2.5).

4.7 Forderungsausfall

Das Forderungsausfallrisiko minimiert sich bei der Röther Beteiligungs GmbH auf die Risiken im Zahlungsverkehr mit den Endverbrauchern. Mit einem externen Dienstleister, der den Zahlungsverkehr mit EC- und Kreditkarten für den Röther-Konzern abwickelt, wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen.

4.8 IT-Risiken

Die Steuerung des Röther-Konzerns basiert auf einer branchenspezifischen Informationstechnologie.

In einer zentralisierten und vereinheitlichten IT-Umgebung besteht das Risiko der Abhängigkeit von diesem System und einem Rechenzentrum. Um das Risiko eines Systemausfalls zu minimieren, wurden weiterhin Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die laufende Erweiterung und Erneuerung der hierfür relevanten Server. Im Zuge der IT-Erneuerung werden ständig die Datenspiegelungen sowie die Back-up-Systeme in einem ausgelagerten zweiten Rechenzentrum aktualisiert.

Die Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgen durch qualifizierte interne und externe Fachleute. Risiken aufgrund von unberechtigten Datenzugriffen und Datenmissbrauch oder Datenverlust begegnen wir durch verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen.

Zur Minimierung der IT-Risiken werden ständig Maßnahmen und Investitionen in neue aktuelle Hard- und Software getätigt, um die IT-Sicherheit zu gewährleisten.

Im Rahmen der Umgestaltung der IT-Landschaft werden die operativen IT-Risiken durch externe Spezialisten überprüft und die jeweils erforderlichen Maßnahmen veranlasst.

4.9 Rechtliche Risiken, Steuerrisiken

Die Gesellschaften sind im üblichen Branchenrahmen sowohl als Kläger als auch als Beklagte an Rechtsstreitigkeiten beteiligt. Aus diesen Verfahren sind keine erheblichen Nachteile auf die ökonomische Lage zu erwarten. Steuerrisiken können sich vor allem durch zukünftige Steuerprüfungen ergeben. Die Geschäftsjahre bis einschließlich 2017 wurden von der Finanzverwaltung abschließend geprüft. Die Einbindung von Experten bei anstehenden Entscheidungsprozessen soll potenzielle Risiken vermeiden helfen.

4.10 Sonstige Risiken

Allgemeine Risiken, auch weltweit, sowie Risiken aufgrund höherer Gewalt sind nicht abzuschätzen. Gegen wesentliche Elementarschäden wurden entsprechende, ausreichend hohe Versicherungen abgeschlossen.

4.11 Gesamtchancen und -risiken

Gerade in der Abgrenzung von unseren Wettbewerbern sehen wir wichtige Chancen für eine positive geschäftliche Weiterentwicklung.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

Durch sorgfältige Planung und ständige Modernisierung gehen wir davon aus, die Zielsetzungen zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

5. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung

Die Strategie ist auf weiteres Wachstum ausgelegt. Neben der bereits am 21.03.2024 vollzogenen Eröffnung des neuen Modepark Röther in Weißenfels ist im November 2024 die Eröffnung eines weiteren Modeparks in Wesseling geplant.

Aufgrund von Lieferverzögerungen wichtiger Komponenten für die Immobilie verschiebt sich die Eröffnung der Modeparks in Lohmar auf das Frühjahr 2025.

Fortgesetzte Umbaumaßnahmen und Umstrukturierungen in einzelnen Modeparks sollen die Warenumschlagshäufigkeit und die Flächenproduktivität zudem weiter verbessern.

Durch flache Hierarchien und Einbindung der Mitarbeiter in die Strukturierung der Arbeitsprozesse schaffen wir ein effizientes Kostenmanagement.

Unsere Kundenkarte, welche seit April 2024 ebenfalls digitalisiert in einer Kunden App verfügbar ist, die gesteigerte Social Media Präsenz und flankierende klassische Werbemaßnahmen zielen auf stärkere Kundenbindung und letztlich einen höheren Marktanteil ab.

Für 2024 rechnen wir aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Umfelds mit einem moderaten Umsatzanstieg von rd. 0,8 %. Aufgrund inflationärer Effekte auf der Kostenseite erwarten wir eine leichte Abschwächung der Ertragslage, d. h. einen Rückgang des Betriebsergebnisses auf rd. 1,8 Mio. EUR (2023: 3,0 Mio. EUR).

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Liquiditätslage entspannt und kann weiterhin als gesichert bezeichnet werden.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.882.686,87 3.172.610,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 946.115,89 164.519,00
II. Sachanlagen 1.077.570,98 1.249.091,00
III. Finanzanlagen 1.859.000,00 1.759.000,00
B. Umlaufvermögen 70.335.074,50 75.716.206,04
I. Vorräte 458.770,76 178.711,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 65.241.280,23 70.808.595,65
III. Wertpapiere 20.373,00 44.442,50
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.614.650,51 4.684.456,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 660.960,94 837.464,69
D. Aktive latente Steuern 122.033,53 156.252,12
Aktiva 75.000.755,84 79.882.532,85

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 36.139.782,37 27.246.145,14
I. Gezeichnetes Kapital 28.000,00 28.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.090.022,00 2.090.022,00
III. Bilanzgewinn 34.021.760,37 25.128.123,14
B. Rückstellungen 11.809.792,23 10.131.985,45
C. Verbindlichkeiten 27.048.681,24 42.504.402,26
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.500,00
Passiva 75.000.755,84 79.882.532,85

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 24.688.381,55 19.529.374,54
2. Personalaufwand 7.906.422,33 7.097.425,60
a) Löhne und Gehälter 6.527.218,12 5.930.886,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.379.204,21 1.166.539,09
davon für Altersversorgung 68.432,74 67.930,19
3. Abschreibungen 821.424,31 851.245,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 821.424,31 851.245,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.980.052,14 15.954.975,51
5. Erträge aus Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
6. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 20.154.445,41 21.850.242,93
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 679.823,95 494.452,91
davon aus verbundenen Unternehmen 381.506,88 437.761,09
davon Erträge aus Abzinsung 8.310,79
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 24.069,50
9. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 10.057.461,48 10.843.315,58
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 401.267,89 279.005,43
davon an verbundene Unternehmen 86.696,48 55.114,79
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 3.216,05
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.438.334,03 959.247,62
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.096.283,84
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 34.218,59
12. Ergebnis nach Steuern 8.906.119,23 5.901.355,44
13. sonstige Steuern 12.482,00 10.228,00
14. Jahresüberschuss 8.893.637,23 5.891.127,44
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 25.128.123,14 19.236.995,70
16. Bilanzgewinn 34.021.760,37 25.128.123,14

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Der Röther Beteiligungs GmbH, Michelfeld, Registergericht Stuttgart, HRB 571636

1. Allgemeine Angaben

Die Röther Beteiligungs GmbH ist nach den Größenklassen des § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Entsprechend wurden bei Aufstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen teilweise beansprucht.

Die Bilanzaufstellung erfolgte unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendung (§ 268 Abs. 1 HGB) und weist damit den Posten "Bilanzgewinn" aus. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zum Zwecke der Klarheit wurden einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert sowie Mitzugehörigkeitsvermerke angebracht.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Anpassung der Vorjahreszahlen

Im Vorjahr wurde die Auflösung der Drohverlustrückstellung für Devisentermingeschäft mit der Zuführung saldiert. Die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr haben sich dadurch von TEUR 3.892 um TEUR 3.680 auf TEUR 7.572 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 12.275 um TEUR 3.680 auf TEUR 15.955 erhöht.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Röther Beteiligungs GmbH wurde entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB wurden nicht gebildet.

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 5 Jahren), bewertet, sofern diese der Abnutzung unterliegen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte und falls erforderlich außerplanmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 14 Jahren), angesetzt.

Beim beweglichen Anlagevermögen wurden Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Abwertungen waren nicht erforderlich.

Der Vorratsbestand betrifft ausschließlich Handelsware. Die Bewertung erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Altbestände mit geringer Verwertbarkeit wurden angemessen, je nach Warengruppe, abgewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sofern erkennbare Einzelrisiken bestanden, wurden diese durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für aktive latente Steuern wurde das Aktivierungswahlrecht beansprucht. Eine Saldierung mit den passiven latenten Steuern ist erfolgt.

Die Rückstellungen werden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet und betreffen ausschließlich Restlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr.

Die im Anlagenspiegel aufgeführten Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.575.000,00 setzen sich wie folgt zusammen:

Beteiligung Gesellschaft
%
gezeichnetes Kapital
EUR
Eigenkapital
EUR
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
EUR
Modepark Röther GmbH Aalen 100 100.000,00 2.243.719,09 0,00
Modepark Röther GmbH Augsburg 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Backnang 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Balingen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Bobenheim-Roxheim 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Bretten 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Chemnitz 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Dortmund 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Ehingen an der Donau 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Esslingen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Geislingen 1) 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Gießen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Halle 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Heilbronn 100 100.000,00 209.348,69 0,00
Modepark Röther GmbH Hermsdorf 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Hildesheim 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Hockenheim 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Hohenschönhausen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Hückelhoven 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Idar-Oberstein 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Kaiserslautern 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Kaufbeuren 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Kempten 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Kerpen-Sindorf 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Lambrechtshagen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Landshut 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Lohmar 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Michelfeld 100 100.000,00 1.202.992,96 0,00
Beteiligung Gesellschaft
%
gezeichnetes Kapital
EUR
Eigenkapital
EUR
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
EUR
Modepark Röther GmbH Mühldorf am Inn 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Neu-Ulm 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Plauen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Plettenberg 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Rastatt 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Rohrbach 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Rosenheim 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Schiffdorf 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Schwabach 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Schwäbisch Gmünd 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Weißenfels 2) 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Stuttgart-Vaihingen 100 100.000,00 106.929,40 0,00
Modepark Röther GmbH Teltow 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Tuttlingen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Villingen-Schwenningen 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Völklingen 100 25.000,00 24.220,23 0,00
Modepark Röther GmbH Weinheim 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Weinstadt-Endersbach 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Wiedemar 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Wust 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther GmbH Wutöschingen 3) 100 25.000,00 25.000,00 0,00
RG Digital GmbH 100 25.000,00 25.000,00 0,00
Modepark Röther Vorratsgesellschaft mbH4) 100 25.000,00 25.000,00 0,00

1) gegründet am 11.03.2023

2) bis 10.03.2023 Spandau

3) gegründet am 12.03.2023

4) erworben am 04.08.2023

3. Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagengegenstände sind in folgendem Anlagenspiegel dargestellt:

Sonstige Vermögensgegenstände

Die größten Posten der sonstigen Vermögensgegenstände sind:

31.12.2023
TEUR
Darlehen 4.388
Zuschüsse 149

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 4.388 (Vj. TEUR 2.310) enthalten.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Im Wesentlichen sind Baukostenzuschüsse abgegrenzt, die an Grundbesitzunternehmen gewährt wurden.

Latente Steuern

Stand 01.01.2023
EUR
Veränderung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Passive latente Steuern -1.798.218,42 -40.118,77 -1.838.337,19
Aktive latente Steuern 1.954.470,54 5.900,18 1.960.370,72
156.252,12 -34.218,59 122.033,53

Aufgrund abweichender Wertansätze beim Anlagevermögen der Tochterunternehmen ergeben sich passive latente Steuern. Aktive latente Steuern ergeben sich aufgrund der handelsrechtlich zwingend zu bildenden Rückstellung für drohende Verluste bei den derivativen Finanzinstrumenten (Swaps) sowie abweichender Wertansätze bei den Rückstellungen. Die Körperschaftsteuer wurde dabei mit 15 % zuzüglich gesetzlich normiertem Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer mit pauschal 13,65 % (Vj. 13,3 %) angesetzt. Gemäß § 274 HGB wurde die sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer in der Bilanz angesetzt.

Bezüglich des Gesamtbetrags in Höhe von EUR 122.033,53 (Vj. TEUR 156) besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.

Bilanzgewinn

In den Bilanzgewinn wurde nach § 268 Abs. 1 HGB ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 25.128.123,14 (Vj. TEUR 19.237) einbezogen.

Andere Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus Wertaufholungen, die im Zuge der erstmaligen Anwendung des BilMoG gebildet wurden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Abgeltung der Arbeitnehmerguthaben aus Arbeitszeitkonten und Urlaubsrückstellungen (TEUR 1.112). Des Weiteren wurde eine Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen gebildet (TEUR 562) sowie eine Rückstellung für drohende Verluste (TEUR 6.414). In den Rückstellungen der Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 188) ist das Honorar für die Prüfung des Einzelabschlusses und des Konzernabschlusses enthalten (TEUR 65).

Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten

Im Rahmen des Risikomanagements des Unternehmens werden derivative Finanzinstrumente in Form von Zins- und Währungs-Swaps eingesetzt. Hauptsächlich sollen hiermit Risiken aus Zinsschwankungen sowie Währungsrisiken begrenzt werden. Die Swaps sind seit Jahren Bestandteil des laufenden Cash-Managements. Die stetige Überwachung erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsführung. Die Bewertung erfolgt durch die Banken auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. Der beizulegende Zeitwert der einzelnen Swaps wurde von den Instituten mitgeteilt. Dieser beträgt zum 31.12.2023 TEUR -6.414 (Vj. TEUR -6.362). Wir rechnen - gemessen auf die langfristig zeitlich gestreckten Laufzeiten der Swaps - nicht mit außerordentlich hohen Verlusten. Die negativen Marktwerte spiegeln jeweils den Barwert des auf den zugrundeliegenden Kapitalbetrag aggregierten Cash-Flows. Die Geschäftsführung ist bestrebt, das Risiko durch gezielte Laufzeitstreuung in Grenzen zu halten.

Geschäfte (nicht bilanziert) Zeitwerte 31.12.2023
TEUR
Devisentermingeschäfte 0
TARF Produkte -4.007
Strukturierte Produkte USD -2.407
Summe -6.414
Drohverlustrückstellung 6.414

Verbindlichkeitenspiegel

Gegliedert nach Restlaufzeit

Gesamt 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.068.976,65 1.068.976,65 0,00 0,00
Vorjahr: 627.247,92 627.247,92 0,00 0,00
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.017.026,27 18.017.026,27 0,00 0,00
Vorjahr: 20.736.746,51 20.736.746,51 0,00 0,00
- Sonstige Verbindlichkeiten 7.962.678,32 7.962.678,32 0,00 0,00
Vorjahr: 21.140.407,78 21.140.407,78 0,00 0,00
aus Steuern 4.803.082,78 4.803.082,78 0,00 0,00
Vorjahr: 4.313.280,39 4.313.280,39 0,00 0,00
im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.385,80 9.385,80 0,00 0,00
Vorjahr: 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten 27.048.681,24 27.048.681,24 0,00 0,00
Vorjahr: 42.504.402,26 42.504.402,26 0,00 0,00

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind EUR 10.274,39 (Vj. EUR 8.331,73) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Es bestehen Belassungserklärungen für Gewinnvorträge und Jahresüberschüsse.

Eingegangene Verbindlichkeiten wurden stets planmäßig getilgt.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse wurden weitestgehend im Inland erzielt und gliedern sich in folgende Tätigkeitsbereiche:

TEUR
Kaufmännische Dienstleistungen 14.482
Verkauf von EDV-Artikeln und Andere 962
Pkw-Vermietung 23
Summe 15.467

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.397 (Vj.TEUR 3.713) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Zuführungen zur Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 6.414 (Vj. 6.362) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten TEUR 34 latenten Steueraufwand, der sich aus dem Saldo der Erhöhung der passiven latenten Steuern und der Erhöhung der aktiven latenten Steuern ergibt.

5. Sonstige Angaben

Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB :

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Höchstbetragsbürgschaften 1.692 1.692
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
Selbstschuldnerische Bürgschaften 528 528
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 128 128
Summe Haftungsverhältnisse 2.220 2.220

Aufgrund der bekannten Rentabilitäts- und Liquiditätslage der Unternehmen, für die Haftungsverhältnisse bestehen, schätzen wir die Inanspruchnahme aus diesen Risiken sehr gering ein. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den begebenen Sicherheiten besteht nach unserer Einschätzung nicht.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende außerbilanzielle Geschäfte, die zur Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung abgeschlossen wurden:

Leasingverträge: TEUR 225
- davon innerhalb eines Jahres fällig: TEUR 105

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Mietverpflichtungen aus mehrjährigen Verträgen: TEUR 582
- davon gegen verbundene Unternehmen: TEUR 537
- davon innerhalb eines Jahres fällig: TEUR 314

Der Geschäftsbetrieb der RG Digital GmbH (Onlinehandel) wurde, wie im Gesellschafterbeschluss vom 16.05.2023 gefasst, zum 31.08.2023 eingestellt.

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt, davon 135 Angestellte und 15 Auszubildende.

Die Röther Beteiligungs GmbH stellt für den größten und kleinsten Kreis der Konzernunternehmen einen Konzernabschluss auf, der im Unternehmensregister elektronisch offengelegt wird.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag und -beschluss

EUR
Die Geschäftsführer schlagen vor, den zur Verfügung stehenden Bilanzgewinn in Höhe von 34.021.760,37
wie folgt zu verwenden:
Vortrag auf neue Rechnung 34.021.760,37

Die Gesellschafterversammlung vom 28.03.2024 hat beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer sind bestellt:

• Michael Röther, Dipl. Kfm., Schwäbisch Hall

• Fabian Messner, Schorndorf (seit 03.01.2023; eingetragen im Handelsregister am 30.01.2023)

Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung.

Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Michelfeld, den 11.07.2024

gez.

Michael Röther

Fabian Messner

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Röther Beteiligungs GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Röther Beteiligungs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Röther Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heilbronn, den 22. Juli 2024

HERRMANN + MAY Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Thomas May, Wirtschaftsprüfer

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