Runden Group GmbH & Co. KGDammeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern ist ein familiengeführtes Unternehmen mit der Ausrichtung, standardisierte Mehrwegtransportverpackungen (MTV) im offenen und geschlossenen Pool logistisch zu bewegen, zur Verfügung zu stellen, zu reinigen, zu desinfizieren und, soweit von den Auftraggebern gewünscht, auch die MTV's zu verkaufen. Zudem ist der Konzern in der Kontraktlogistik mit dem Schwerpunkt temperaturgeführte Lebensmittellogistik und Futtermittellogistik tätig. Sitz der zentralen Verwaltung ist in Steinfeld; Betriebsstätten bestehen in Damme, Holdorf und Emstek. An allen Standorten werden die operativen Tätigkeiten für die Kunden durchgeführt. Mit Anwendung unserer Dienstleistungen erreichen wir für unsere Kunden eine kostenoptimierte Versorgungssicherheit, Einsparungen im Bereich der Logistik und Minimierung bei der Kapitalbindung von MTV's. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken geraten. Die Konjunktur wurde trotz der jüngsten Rückgänge der weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen gedämpft. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung der einzelnen Wirtschaftsbereiche verlief dabei recht unterschiedlich. Das Produzierende Gewerbe als auch das Verarbeitende Gewerbe verzeichneten einen Rückgang von 2,0 % bzw. 0,4 %. Im Baugewerbe machten sich neben weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die schlechten Finanzierungsbedingungen bemerkbar, so dass hier lediglich ein kleines Plus von 0,2 % erzielt wurde. Viele Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ausweiten, auch wenn der Anstieg gegenüber den beiden vorangegangenen Jahren geringer ausfiel. Der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe war im Jahresvergleich mit -1,0 % rückläufig. Insgesamt ging somit die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 mit -0,1 % leicht zurück. Im Jahr 2023 betrug der Anteil der LKW an der Transportleistung im Güterverkehr in Deutschland etwa 72,1 %. Damit blieb der Anteil nahezu konstant im Vergleich zu den Vorjahren. Auf der Nachfrageseite nahm der private Konsum preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab, was vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen ist. Von den Rückgängen waren speziell die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben um -1,7 %. Ursächlich hierfür ist vor allem der Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen, wodurch die Wirtschaftsleistung in den Jahren ab 2020 gestützt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machte sich auch im Außenhandel bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Die Importe sanken (preisbereinigt -3,0 %) stärker als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %) und es kam somit im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das Bruttoinlandsprodukt stützte. Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigte sich im Jahr 2023 weiterhin robust. Durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätige erbrachten dabei die Wirtschaftsleistung. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr 2022 und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Zunahme der Beschäftigung begründet sich unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte als auch durch die steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand jedoch fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren knapp 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Zwar erfolgten auch im Jahr 2023 umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, jedoch entfielen größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, wodurch sich deren Finanzierungssalden wiederrum verschlechterten. Die große Anzahl an Geflüchteten und die damit verbundene anhaltende finanzielle Belastung machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit beendeten. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger ausfällt als in den drei vorangegangenen Jahren. Die vom Konzern betreuten Kunden kommen primär aus dem Bereich der Lebensmittelindustrie (Hersteller, Handel, Speditionen) und sind auch weiterhin systemrelevant. Auf Basis dieser Situation war auch gesamtwirtschaftlich eine Zunahme des Transport- und Logistikaufkommens zu verzeichnen. Die unterschiedlichsten MTV wurden in allen Branchen der Lebensmittelindustrie, die den Lebensmitteleinzelhandel beliefern, nachgefragt. Die Nachfrage nach tierischen Fleischprodukten in Deutschland setzte auch im Jahr 2023 ihren rückläufigen Trend fort. Dies ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter ein wachsendes Bewusstsein für Umwelt- und Tierschutz, gesundheitliche Bedenken und der zunehmende Trend zu pflanzlichen Alternativen. Der nationale Nachfragerückgang, das weiterhin bestehende Exportverbot von Schweinefleisch und die Energiekosten haben die Fleischwirtschaft auch im Jahr 2023 vor Herausforderungen gestellt. Dieser Nachfragerückgang führte dazu, dass national von der Lebensmittelindustrie viele E-Behälter mit Ware (bspw. Fleisch) eingelagert wurden. Wie 2017 begonnen, hat der Konzern auch 2023 erfolgreich mit einer weiteren Internationalisierung und der weiteren Entwicklung von eigenen MTV-Lösungen fortgefahren, um so den Risiken am nationalen Markt entgegenzutreten. 3. Geschäftsverlauf des Konzerns Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 417 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr: 440). Der Konzern in seiner aktuellen Struktur mit der RUNDEN Group GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen ist Anfang des Jahres 2020 entstanden. Das Jahr 2023 galt der Neuausrichtung von Looks und Brandings. Einige Unternehmen der Gruppe sowie die Runden Group GmbH & Co. KG als Holding erhielten Rebrandings, neue moderne Webseiten sowie Social Media Kanäle. 3.1 Warehousing/Cross-Docking Der Konzern konzentriert seine Tätigkeit auf das "Cross-Docking/Warehousing" von temperaturgeführten Lebensmitteln. Insbesondere werden Lebensmittel im Frische- und Ultra-Frischebereich umgeschlagen, kommissioniert, konfektioniert, eingelagert und distribuiert. Neben der Lagerung von Lebensmitteln im Frischebereich werden auch Produkte im Trockenbereich zwischengelagert und weiterproduziert. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich weiterhin die Energiekrise, aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, in diesem Segment bemerkbar gemacht. Dennoch konnten wir in dem Bereich nach dem Verlust von Kunden im Jahr 2021 neue Kunden in 2022 und 2023 dazugewinnen. Erfreulich ist hier zu erwähnen, dass Direktgeschäfte von Kunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) dabei sind. Weiteres Wachstum ist in dem Bereich für die nächsten Jahre vorgesehen. 3.2 Emballage Als weiteres Standbein hat sich die Sparte "Emballage" am Markt etabliert. Der Konzern bietet seinen Kunden die Bereitstellung und Versorgung von Mehrweg-Transportverpackung (MTV), wie z.B. Hygienepaletten (H1-Pal.), Euroholzpaletten und weitere MTV-Artikel an. Die MTV werden in der Wertschöpfungskette beim Produzenten in der gewünschten Qualität angeliefert und beim Empfangskunden wieder zurückgeholt. Zu der physischen Versorgung gehört auch die Bestandsführung sowie die monatliche Saldenabstimmung, welche für die einzelnen Kunden vorgenommen wird. Die Verfügbarkeit der Mehrweg-Transportverpackung hat sich wieder stabilisiert und die Produktpreise nähern sich wieder den "Vor-Energiekrise" Marktpreisen an. 3.3 Transport Im Transportbereich wird unter "Bulk-Logistics" und "Frigo-Logistics" unterschieden. In der "Bulk-Logistics" werden Futtermittel nach GMP+B4 von den Futtermittelmühlen zu den einzelnen Landwirten befördert. In der "Frigo-Logistics" werden temperaturgeführte Lebensmittel nach IFS Logistics/QS/Bio vom Quellgebiets-Crossdock zu den Regionalgesellschaften des LEH befördert. Die Energiekrise hat sich auch noch im Geschäftsjahr 2023 in diesem Segment bemerkbar gemacht. Durch Volatilität am Markt und hohen Kostendruck konnte trotz Preisanpassungen kein gutes Geschäftsjahresergebnis erzielt werden. Der Mehrbedarf an Transporten im Bereich des LEH hat weiter angehalten. 3.4 Track & Trace Im Bereich "Track & Trace" verfolgt der Konzern die stetige und transparente Rückverfolgbarkeit der Sendungen. Hier streben wir einen digitalen und schnelleren Informationsprozess für unsere Kunden an. Ziel ist, dass die Kunden die unterschriebenen Abholnachweise und Abliefernachweise direkt nach der Beladung und Entladung digital zur Verfügung gestellt bekommen. 3.5 Zusammenfassung Logistik-Dienstleistungen Im Bereich Logistik-Dienstleistungen stieg der Umsatz als finanzieller Leistungsindikator im Geschäftsjahr 2023 mit 38.187 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (3.038 TEUR, +8,6 %). Der Ergebnisbeitrag, den dieser Bereich zum Konzernergebnis beigetragen hat, ist gestiegen. Dies resultiert wiederum auch aus Buchgewinnen aus Fahrzeugverkäufen (die normaler Bestandteil des Geschäfts sind) sowie aus Zuschüssen, die sich zum einen aus Fahrzeugneukäufen und zum anderen aus Förderungen (De-MINIMIS) ergeben. Im Jahr 2023 wurden 19.097 TEUR in Sachanlagen investiert. Die Zugänge betreffen Investitionen in den Bereichen Warehousing und Fuhrpark infolge von Auftragsanpassungen und dem Erschließen weiterer Geschäftsfelder sowie dem Erwerb von Neufahrzeugen, welche den neuesten gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die Finanzierung erfolgte aus Eigen- und Fremdmitteln. Um der Auftragsentwicklung und den Anforderungen der Arbeits-, Lenk- und Ruhezeitverordnung zu entsprechen, werden die Berufskraftfahrer und das Logistikpersonal durch Weiterbildungsmaßnahmen unverändert weiter qualifiziert und ausgebildet. Um den künftigen, wettbewerbsprägenden Anforderungen in den Bereichen logistischer Zusammenarbeit und der IT-Kommunikation zu entsprechen, wurde auch 2023 weiter in den Ablauf und Aufbau der betriebsinternen Organisation investiert. Das Personal wird weiterhin geschult, weiteres Fachpersonal angestellt und die Prozessabläufe den Absatzmärkten angepasst. Im Jahresdurchschnitt waren im Jahr 2023 bei der Rubetrans Logistics 196 Mitarbeiter sowie 9 Auszubildende beschäftigt. Die Gesellschaft hat sich, wie in den Vorjahren, auch im Jahr 2023 sowohl betrieblichen als auch außerbetrieblichen Zertifizierungsmaßnahmen in den Bereichen der Transport- und Lagerlogistik von Tiefkühl-, Frisch- und Trockenlebensmitteln (IFS Logistics + QS + Bio) sowie Non-Food Artikeln und dem Transport von Futtermitteln (GMP+) und Pharmaprodukten (GDP) unterzogen. Die Zertifizierungen und ständige Anpassungen wurden erfolgreich abgeschlossen. 3.6 Vermietung und Management von MTV (einschließlich Verkauf) Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete der Bereich Vermietung und Management von MTV einen erfreulichen Umsatzzuwachs von 7.572 TEUR, was einer Steigerung um 38,3 % im Vergleich zum Vorjahreswert von 19.747 TEUR entspricht. Während die Einkaufspreise im ersten Quartal 2023 noch auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten, konnte in der zweiten Jahreshälfte ein Rückgang verzeichnet werden. Trotz der geopolitischen Spannungen, die insbesondere durch die Ereignisse im Oktober 2023 in Israel ausgelöst wurden, war es möglich, vorteilhafte Einkaufskonditionen abzuschließen. Ein wesentlicher Treiber für die Investitionen im Jahr 2023 war das Rollout der IT-Kundenplattform myWBG Pooling, welches die Weiterentwicklung der Prozessabläufe maßgeblich beschleunigte. Diese Weiterentwicklung führte zu einer signifikanten Effizienzsteigerung und ermöglichte es uns, den zunehmend komplexeren Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Darüber hinaus investierten wir in die Anschaffung von Großladungsträgern, Hygienepaletten, faltbaren RTP-Systemen sowie starren E-Kisten. Diese Investitionen wurden durch die Marktakzeptanz und die Anforderungen an die Systemvernetzung, wie sie von unseren Kunden gefordert werden, bestimmt. Im vierten Quartal 2023 wurde in Sankt Leon-Rot, Südwestdeutschland, ein neues Servicecenter über einen Partner in Betrieb genommen. Dadurch konnte die Abdeckung für gereinigte Reusable Transport Packaging (RTP) in Deutschland weiter verbessert werden. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte durch eine ausgewogene Mischung aus Eigen- und Fremdmitteln, wobei die Cashflow-Entwicklung stets im Blick behalten wurde. Unsere Belegschaft wurde in den Bereichen Organisation, Vertrieb, IT-Systeme, Qualitätssicherung und Controlling strategisch angepasst, um die Umsatzentwicklung zu unterstützen und die Erfüllung der komplexer werdenden Anforderungen unserer Kunden sicherzustellen. Besonders hervorzuheben ist unser verstärkter Fokus auf den Ausbau internationaler Märkte, insbesondere in Südeuropa, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Ländern wie Spanien. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Aufgrund von Umgliederung der Depotmiete, des Dieselaufwands, der Maut sowie der Kfz-Instandhaltungen wurde das Rohergebnis des Vorjahres von 48.159 TEUR auf 42.027 TEUR reduziert. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Das Rohergebnis beträgt 48.194 TEUR (Vorjahr: 42.027 TEUR, +14,7 %). Die Rohergebnisquote ist auf 61,87 % gesunken (Vorjahr 57,14 %). Die übrigen Kostenblöcke Personalaufwand (+12,0 %), Abschreibungen (-17,3 %) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (-50,3 %) sind in Summe insgesamt um 15,3 % gesunken, sodass sich ein verbessertes Konzernjahresergebnis in Höhe von 7.434 TEUR ergibt (Vorjahr: 2.166 TEUR). 2. Finanzlage Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität des Konzerns. Wesentliches Nebenziel ist die Beibehaltung einer niedrigen Zinslast bei ausreichend frei verfügbaren Kreditlinien. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Im Finanzmittelfonds werden die flüssigen Mittel in Höhe von 18 TEUR (Vorjahr: 42 TEUR) und die Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von -9.832 TEUR (Vorjahr: -7.856 TEUR) zusammengefasst. Die Liquidität ist durch ausreichende Kreditlinien gesichert. 3. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Beim langfristig gebundenen Vermögen stehen den Investitionen in Höhe von 20.058 TEUR Abschreibungen in Höhe von 11.328 TEUR sowie Buchwertabgänge in Höhe von 1.731 TEUR gegenüber. Das kurz- bis mittelfristig gebundene Vermögen in Höhe von 24.247 TEUR beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (12.920 TEUR) sowie sonstige Vermögensgegenstände (5.295 TEUR). Das Eigenkapital setzt sich aus dem Kommanditkapital (100 TEUR), den Rücklagen (12.224 TEUR), dem Konzernverlustvortrag (1.783 TEUR), dem Anteil des auf das Mutterunternehmen entfallenden Konzernjahresüberschusses (3.451 TEUR) sowie den nicht beherrschenden Anteilen (6.647 TEUR) zusammen. Die nicht beherrschenden Anteile entfallen ganz überwiegend auf Anteilseigner, die auch Gesellschafter des Mutterunternehmens sind. Die Eigenkapitalquote hat sich trotz des starken Anstiegs der Bilanzsumme von 24,2 % auf 31,1 % erhöht. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital beinhaltet Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.152 TEUR (Vorjahr: 1.152 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 16.736 TEUR (Vorjahr 14.230 TEUR) sowie passive latente Steuern in Höhe von 1.417 TEUR (Vorjahr: 1.482 TEUR). Das kurzfristige Fremdkapital beinhaltet im Wesentlichen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 17.228 TEUR (Vorjahr: 14.638 TEUR) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.314 (4.530 TEUR). III. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 1. Risiko- und Chancenbericht In der Transportbranche ist der Margendruck infolge der nur schwer am Markt durchzusetzenden notwendigen Preiserhöhungen und der Verknappung der Kapazitäten an Fahrpersonal nach wie vor stark spürbar. Die im Laufe der Jahre in Kraft getretenen Mindestlohngesetze in den angrenzenden europäischen Ländern und die Auswirkungen des Brexit, vor allem aber die Ungewissheit über die weitere Entwicklung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, bedeuten weiterhin die größten Risiken für die Erholung der Wirtschaft in der EU. Zusätzlich haben die steigenden Energiekosten und die anhaltenden Lieferkettenprobleme erhebliche Auswirkungen auf die Frachtraten und Preise am Markt. Bestandsgefährdende Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht bekannt. Dem allgemeinen Branchenrisiko wird durch eine zeitnahe interne Berichterstattung über die Ergebnisentwicklung, durch angemessenen Versicherungsschutz insgesamt und auch bei Schadensfällen, eine zweck- und zielgerichtete Schulung von Mitarbeitern und eine Verbesserung in der Datensicherung und der IT-Technologie unverändert Rechnung getragen. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch Kreditversicherungen sowie durch ein konsequentes Mahnwesen begrenzt. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die WBG Pooling GmbH & Co. KG (WBG Pooling) ihre Position am Markt weiter festigen und ausbauen. Die Chancen, die sich aus der weiteren Marktdurchdringung ergeben, sind jedoch nur mit herausragender Branchenerfahrung, hoher Investitionsbereitschaft und speziellem Fachwissen realisierbar. Ein bedeutender Aspekt dabei ist, dass ökologische Anforderungen und die damit verbundenen Umweltauflagen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese können jedoch nur dann erfüllt werden, wenn Preisanpassungen am Markt durchgesetzt werden können. Eine der zentralen Chancen liegt im weiteren Ausbau der Märkte in Europa. Das Ziel, bis 2028 in jedem europäischen Land aktiv zu sein, eröffnet erhebliches Potenzial für Wachstum und Marktpräsenz. Dieser strategische Fokus auf eine geografische Expansion stellt sicher, dass die WBG Pooling langfristig ihre Marktposition stärkt und ihre Wettbewerbsvorteile ausbaut. Der Rollout der myWBG Pooling Plattform und deren Integration beim Kunden bietet eine weitere vielversprechende Möglichkeit, die Kundenbindung zu vertiefen und die Effizienz der Prozessabläufe signifikant zu steigern. Diese Plattform ermöglicht es, die Kundenbedürfnisse besser zu bedienen und gleichzeitig die eigenen operativen Prozesse zu optimieren. Ein weiterer Wachstumstreiber ist der Ausbau des WBG Pooling Produkt- und Dienstleistungsportfolios. Die Erweiterung des Angebots ermöglicht es, auf die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden flexibler und schneller zu reagieren und sich als umfassender Anbieter im Markt zu positionieren. Auch die Umsetzung der Umstrukturierung innerhalb der Organisation hin zu zentralen Operationsbereichen wird als wesentliche Chance gesehen. Diese strategische Neuausrichtung soll die Effizienz steigern und die Flexibilität erhöhen, was in einem dynamischen Marktumfeld entscheidend ist. Eine bedeutende ökologische Chance stellt die Cradle to Cradle Zertifizierung der WBG Pooling RTPs dar. Diese Zertifizierung stärkt das Nachhaltigkeitsprofil des Unternehmens und bietet einen klaren Wettbewerbsvorteil, da sie den wachsenden Anforderungen an umweltfreundliche und ressourcenschonende Produkte gerecht wird. Trotz der Chancen bestehen auch erhebliche Risiken, die das Geschäft negativ beeinflussen können. Geopolitische Entwicklungen, wie sie aktuell durch die Konflikte in der Ukraine und Israel geprägt sind, stellen ein ernstzunehmendes Risiko dar. Solche Ereignisse können die globalen Lieferketten erheblich stören und zu unvorhersehbaren Kostensteigerungen führen. Ein weiteres Risiko ist die hohe Inflation im Euroraum und das daraus resultierende abflauende Konsumverhalten. Eine anhaltend hohe Inflation kann die Kaufkraft der Konsumenten reduzieren, was wiederum negative Auswirkungen auf die Nachfrage der Produkte unserer Kunden haben kann und so indirekt auf das Geschäft der WBG Pooling einzahlt. Die angespannte Lage bei der Gewinnung von Fachkräften bleibt ein kritischer Faktor. Der Mangel an qualifiziertem Personal könnte die Fähigkeit der WBG Pooling beeinträchtigen, die notwendigen operativen Prozesse effektiv und effizient zu steuern. Ein zunehmend relevantes Risiko ist die steigende Cyberkriminalität. Die zunehmende Digitalisierung und die Vernetzung der Systeme machen das Unternehmen anfällig für Cyberangriffe, die nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch Reputationsverluste zur Folge haben könnten. Die WBG Pooling hat bereits begonnen, in IT-Technologie und Sicherheit zu investieren, um dieser Bedrohung entgegenzuwirken. Die Chancen und Risiken der WBG Pooling stehen in einem dynamischen Gleichgewicht. Der Erfolg hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, die Chancen effektiv zu nutzen, während gleichzeitig die Risiken durch geeignete Maßnahmen minimiert werden. Durch den Ausbau des europäischen Marktes, die Optimierung der operativen Strukturen und die Stärkung des Nachhaltigkeitsprofils hat der Konzern eine solide Grundlage geschaffen, um auch in einem herausfordernden Umfeld nachhaltig zu wachsen. Gleichzeitig wird durch eine sorgfältige Risikoüberwachung und -steuerung sichergestellt, dass der Konzern auf potenzielle Bedrohungen schnell und angemessen reagieren kann. 2. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird für Deutschland derzeit preisbereinigt mit einem stagnierenden Wachstum von 0,0 % gerechnet (aktualisierte Herbstprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft, Stand September 2024). Die Prognosen mussten zuletzt häufig angepasst werden und hängen stark von der Entwicklung des Kriegs in der Ukraine sowie den anhaltenden geopolitischen Spannungen, einschließlich der Konflikte in Israel und Gaza, ab. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich in der letzten Dekade als leistungsfähige Wirtschaftsordnung erwiesen. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist weiterhin positiv und aus der Binnenwirtschaft kommen Impulse. Das wirtschaftliche Umfeld bleibt jedoch weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Der Krieg in der Ukraine und die in diesem Zusammenhang verhängten Sanktionen, internationale Handelskonflikte, der Brexit und andere geopolitische Risiken dämpfen den Welthandel und die globale Industrieproduktion. Zusätzlich belasten die steigenden Energiekosten und anhaltenden Lieferkettenprobleme die Wirtschaft. Es gilt, in einem sich wandelnden Umfeld die Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Standorts Deutschland weiter zu stärken. Dazu gehört vor allem auch die Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen. Die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, speziell in der Logistikbranche wird positiv beurteilt. Der Erfüllung von Kundenaufträgen wird mit entsprechender Flexibilität, insbesondere durch eine stetige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, begegnet. Zukünftige Investitionen betreffen unverändert die Anschaffung von elektrischen Neufahrzeugen und elektrischen Flurförderfahrzeugen, die Optimierung von Digitalisierung im Fuhrpark und im Logistikbereich, mit dem Ziel einer Verbesserung von Volumen und Umsatz bei gleichzeitiger Kostenanpassung. Die Ertragsentwicklung für 2024 entspricht derzeit nicht den positiven Planansätzen. Als hoch qualifiziertes Unternehmen mit technologisch modernem Fuhrpark und Warehousing-Equipment ist das Unternehmen gut gerüstet, um sich den Veränderungen zu stellen und mit den Herausforderungen zu wachsen. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 liegt in den gesteckten Planvorgaben. Unter der Annahme, dass das Geschäft im Zuge des Kriegs in der Ukraine und der anhaltenden Konflikte in Israel und Gaza im weiteren Verlauf des Jahres 2024 nicht wesentlich gestört wird, erwartet der Konzern für das Jahr 2024 einen weiteren leichten Anstieg der Umsatzerlöse und geht von einem leicht besseren Ergebnis aus. Zusätzlich wird erwartet, dass die steigenden Energiekosten und anhaltenden Lieferkettenprobleme das Geschäftsjahr beeinflussen könnten.
Steinfeld, den 2. Oktober 2024 Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Konzern Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Runden Group GmbH & Co. KG (vormals RUNDEN Packaging & Logistics GmbH & Co. KG) hat ihren Sitz in Steinfeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRA 206238 eingetragen. Der Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen im Konzernanhang, soweit dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Konzernabschlusses erforderlich erscheint. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt nach dem um konzernspezifische Posten erweiterten Gliederungsschema nach § 266 HGB für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. Das Geschäftsjahr für den Konzern entspricht dem Geschäftsjahr des Mutterunternehmens. Es beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember eines Jahres. Die Jahresabschlüsse der konsolidierten Unternehmen enden ebenfalls auf den 31. Dezember eines Jahres. Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Konsolidierungskreis Folgende Tochterunternehmen werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
*) hierbei handelt es sich um mittelbaren Anteilsbesitz Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Tochterunternehmen nicht verändert. Auf der Grundlage des § 296 Abs. 2 HGB werden zwei Tochterunternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da der Umsatz, das Ergebnis und die Bilanzsumme dieser Gesellschaften für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind. Auch liegen keine anderen Sachverhalte vor, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wesentlich sind. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren bis einschließlich 2009 erfolgt sind, wird auf der Grundlage des Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB unter Anwendung der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) vorgenommen. Dabei wird der Buchwert der Beteiligung an jedem Stichtag mit dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals, das sich im Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss ergab, aufgerechnet. Für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren erfolgen, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben, erfolgt die Kapitalkonsolidierung unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Dabei wird der Buchwert der Beteiligung an jedem Stichtag mit dem Wert des Eigenkapitals verrechnet, das sich aus der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zu dem Zeitpunkt ergibt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Verbleibende passive Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen und nach Maßgabe des § 309 Abs. 2 HGB erfolgswirksam aufgelöst. Bei Eigenkapitalcharakter (insbesondere Gewinnthesaurierungen) werden passive Unterschiedsbeträge in den Gewinnvortrag eingestellt. Für Anteile fremder Gesellschafter an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird in der Konzernbilanz ein Ausgleichsposten in Höhe der fremden Gesellschafter am Eigenkapital unter der Bezeichnung "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet oder so umgegliedert, wie sie aus der Sicht eines einheitlichen Unternehmens auszuweisen sind. Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten sind, werden diese erfolgswirksam eliminiert. Aus konzerninternen Verkäufen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens entstehende Buchgewinne oder -verluste werden eliminiert, soweit sie auf das laufende Geschäftsjahr entfallen und ergebnisneutral mit den Konzernrücklagen verrechnet, soweit sie früheren Geschäftsjahren zuzuordnen sind. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden aktive und passive Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB vorgenommen, sofern sich die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen in späteren Jahren voraussichtlich wieder ausgleichen. Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen werden dabei miteinander verrechnet. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden dabei mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen werden einheitlich nach den hier beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Exklusive der auf der nächsten Seite erläuterten Änderung der Nutzungsdauer für Mehrwegtransportverpackungen ist der Konzernabschluss unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der vorliegende Konzernabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Ergänzende Vorschriften zur Konzernrechnungslegung wurden beachtet. Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. In 2023 wurde eine Änderung der Nutzungsdauer für die Mehrwegtransportverpackungen im Anlagevermögen vorgenommen. So wird in 2023 erstmalig die Nutzungsdauer von zwei auf fünf Jahre geändert. Diese Änderung wurde vorgenommen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage besser vermitteln zu können. Die Änderung der Nutzungsdauer für die Mehrwegtransportverpackungen hat in 2024 eine positive Ergebnisauswirkung in Höhe von 2.550 TEUR. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und etwaige außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die Nutzungsdauer für die selbst erstellten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände ist nicht verlässlich schätzbar, so dass eine typisierte Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB von 10 Jahren herangezogen wird. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Nutzungsdauer der Sachanlagen
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Latente Steuern Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Verlustvorträge sowie Steuergutschriften werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 11,9 % zugrunde gelegt. Vermögens- sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie von Verpflichtungen aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung bei der Gesellschaft zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand versicherungsmathematischer Verfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. Übrige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Konzernbilanz 1. Konzern-Anlagenspiegel
2. Aktive und passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von 1.417 TEUR resultieren aus einer Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie aus der Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 11,9 % zugrunde gelegt.
Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den nachfolgenden Bilanzpositionen:
3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt im Berichtsjahr 1.177.339,00 EUR. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %), sowie einem Rententrend von 2,00 % pro Jahr. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2018). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 3 S.1 HGB beträgt im Geschäftsjahr 21.059,00 EUR. Vermögensgegenstände mit einem beizulegenden Zeitwert zum 31. Dezember 2023 von 24.939,76 EUR (Anschaffungskosten 23.997,43 EUR), die nur der Deckung der bestehenden Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen sind, werden mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 33.964 TEUR durch Grundschulden, Abtretung von Miet- und Pachtzinsforderungen sowie durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen besichert. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Sparten
Bei den Umsätzen handelt es sich in Höhe von 83,9 % um Inlandsumsätze. 2. periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende wesentliche aperiodische Erträge:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende wesentliche periodenfremde Aufwendungen enthalten:
3. Außergewöhnliche Posten Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind in 2023 aufgrund einer Änderung der Nutzungsdauer für die Mehrwegtransportverpackungen von zwei auf fünf Jahren niedriger als in den Vorjahren. Der Ergebniseffekt aus der Bewertungsänderung beträgt 2.550 TEUR. 4. Finanzergebnis Im Finanzergebnis sind unter anderem Erträge und Aufwendungen aus zu verrechnendem Vermögen enthalten.
5. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis
Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 417 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
3. Komplementärstellung Bei folgenden Gesellschaften ist die Muttergesellschaft oder ein anderes in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen persönlich haftende Gesellschafterin: Rubetrans Logistics GmbH & Co. KG, Steinfeld WBG-Pooling GmbH & Co. KG, Damme PLANWORKS GmbH & Co. KG (vormals RPL Technik & Service GmbH & Co. KG), Steinfeld 4. Kapitalflussrechnung In den Finanzmittelfonds werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen. Darüber hinaus werden jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, berücksichtigt. Der Finanzmittelfonds setzt sich danach wie folgt zusammen:
5. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. 6. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Die für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare gliedern sich wie folgt:
7. Befreiender Konzernabschluss Die nachstehend bezeichneten Unternehmen haben von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB bzw. des § 264b HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 Gebrauch gemacht: Runden Group GmbH & Co. KG (vormals RUNDEN Packaging & Logistics GmbH & Co. KG) WBG-Pooling GmbH & Co. KG Rubetrans Logistics GmbH & Co. KG LHM-Pooling GmbH & Co. KG (vormals LHM-Pooling GmbH) TALENT CONNECT GmbH (vormals RPL Technik & Service GmbH & Co. KG) WBG-Pooling Verwaltungs-GmbH Rubetrans Verwaltungs-GmbH LHM-Pooling Verwaltungs-GmbH PLANWORKS GmbH & Co. KG (vormals RPLTechnik & Service GmbH & Co. KG) PLANWORKS Verwaltungs-GmbH (vormals RPL T & S Verwaltungs-GmbH) ecobyte GmbH (vormals RPL Digital & IT Solutions GmbH) RPL Communication GmbH
Steinfeld, den 2. Oktober 2024 gez. Florian Runden gez. Bernhard Runden gez. Lisa Runden Geschäftsführung Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15. Oktober 2024 gebilligt. Konzern Kapitalflussrechnung Geschäftsjahr 2023
Konzern Eigenkapitalspiegel 2023
Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 des Mutterunternehmens wird ein Bilanzgewinn in Höhe von 0 TEUR ausgewiesen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Runden Group GmbH & Co. KG (vormals RUNDEN Packaging & Logistics GmbH & Co. KG), Steinfeld Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Runden Group GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Runden Group GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 9. Oktober 2024 Treuhand
Weser-Ems GmbH
gez. Schürmann, Wirtschaftsprüfer gez. Dettmers, Wirtschaftsprüfer |
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Runden Group GmbH & Co. KG
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 49401 Damme
- Handelsregister
- HRA 206238, Oldenburg
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Ist nur ein persönlich haftender Gesellschafter vorhanden, so vertritt dieser die Gesellschaft allein und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Sind mehrere persönlich haftende Gesellschafter vorhanden, so vertreten diese gemeinschaftlich.
Finanzen
Bilanz
- Anlagevermögen 62,9 % 48,98 Mio
- Umlaufvermögen 36,7 % 28,55 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 301,8 k
- Verbindlichkeiten 57,1 % 44,47 Mio
- Eigenkapital 35,3 % 27,50 Mio
- Rückstellungen 5,2 % 4,08 Mio
- Passive latente Steuern 2,3 % 1,78 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 5,5 k
Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 84,1 % 84,23 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 11,5 % 11,55 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 2,8 % 2,85 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,4 % 1,42 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 72,2 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % 56,4 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 1,1 k
- Materialaufwand 52,2 % 36,62 Mio
- Personalaufwand 32,4 % 22,69 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 11,3 % 7,94 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,2 % 1,53 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,7 % 1,22 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % 93,4 k
- Gesamtleistung 87,14 Mio
- Rohergebnis 51,94 Mio
- Betriebsergebnis 9,76 Mio
- Finanzergebnis −1,46 Mio
- Ergebnis nach Steuern 7,08 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,99 Mio
GuV-Daten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
B******* R*****
seit 2021 Kommanditist
-
F****** R*****
seit 2019 Kommanditist
-
K**** R*****
seit 2019 Kommanditist
-
B******* S**********
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- RUNDEN Packaging & Logistics GmbH & Co. KG DEU 100,0 % 26k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- Biohof Losse Verwaltungs-GmbH 100,0 %
- Circulog GmbH 100,0 %
- Rubetrans Verwaltungs-GmbH 100,0 %
Historie
- 2024
-
17.09.
AdressänderungRunden Group GmbH & Co. KG
-
17.09.
SitzänderungRunden Group GmbH & Co. KG
- 2023
-
28.12.
Eintritt eines MitgliedsBiohof Losse GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
10.10.
RegisterverweisRunden Group GmbH & Co. KG
-
09.10.
Eintritt eines MitgliedsLHM-Pooling GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
04.09.
Eintritt eines MitgliedsB******* S********** · Einzelprokura
-
01.09.
Eintritt eines MitgliedsWBG-Pooling GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
24.08.
Austritt einer PositionL*** R***** · Einzelprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
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- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Runden Group GmbH & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 9b3031e73b3ac47ed295abc5a850df46",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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