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Schellenberger Holding GmbH GmbH

Bechhofen ·HRB 5882 Ansbach ·schellenberger-brushes.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Rudolf-Diesel-Str. 17
91572 Bechhofen
Handelsregister
HRB 5882, Ansbach
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
der Erwerb, das Halten und Verwalten von Gesellschaftsbeteiligungen an Unternehmen unterschiedlichster Rechtsformen, die Verwaltung eigenen und fremden Vermögens, die Zurverfügungstellung von Dienstleistungen, insbesondere auf den Gebieten der EDV, des Einkaufs, des Sekretariats, der Versicherungen, des Controllings, des Personalmanagements und des Kredit- und Finanzierungsmanagements, soweit hierfür keine Genehmigungserfordernisse bestehen.

Finanzen

Umsatz 2023
6,66 Mio. €
Mitarbeiter 2023
45
Bilanzsumme 2023
8,60 Mio. €
Jahresergebnis 2023
296.241 €
9 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 8,60 Mio
  • Anlagevermögen 49,9 % 4,29 Mio
  • Umlaufvermögen 49,4 % 4,25 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,6 % 51,6 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 7,2 k
Passivseite 8,60 Mio
  • Eigenkapital 78,4 % 6,74 Mio
  • Rückstellungen 14,9 % 1,28 Mio
  • Verbindlichkeiten 3,3 % 284,2 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 6,85 Mio
  • Umsatzerlöse 97,2 % 6,66 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,7 % 116,3 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,9 % 59,2 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 9,4 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,1 % 8,4 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 52
Aufwendungen 6,55 Mio
  • Materialaufwand 36,6 % 2,40 Mio
  • Personalaufwand 32,3 % 2,12 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 20,0 % 1,31 Mio
  • Abschreibungen 9,0 % 588,6 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,8 % 118,5 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,2 % 12,2 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 9,0 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern 305,3 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 296,2 k
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GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Gisela Schellenberger seit 2021 Geschäftsführer
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
  • G***** S****** ≥25% 99,0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2024
  2. 05.07.
    Satzungsänderung
    Schellenberger Holding GmbH
  3. 05.07.
    Austritt einer Position
    W****** S****** · Geschäftsführer
  4. 2021
  5. 21.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Gisela Schellenberger · Geschäftsführer
  6. 2020
  7. 28.04.
    Austritt einer Position
    Gisela Schellenberger · Geschäftsführer
  8. 2018
  9. 17.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Gisela Schellenberger · Geschäftsführer
  10. 17.12.
    Austritt einer Position
    Gisela Schellenberger · Einzelprokura
  11. 2014
  12. 30.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Johann Schellenberger GmbH & Co. KG · Kommanditist
  13. 21.07.
    Ersteintragung
    Schellenberger Holding GmbH
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2020 Konzernabschluss
  • 2019 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2022

Veröffentlicht am 19. Dezember 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

Schellenberger Holding GmbH

Bechhofen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

In den Konzernabschluss der Schellenberger Holding GmbH werden neben der Muttergesellschaft die MyBrush GmbH, die gisewo GmbH, die Schewo Asset GmbH sowie die Schellenberger Bürstenfabrik GmbH einbezogen.

Im Verlauf des Geschäftsjahres wurde die vormalige Johann Schellenberger GmbH (& Co. KG) in Schewo Asset GmbH umbenannt. Die vormalige Schewo Asset GmbH ist seit dem 1.1.2022 auf die MyBrush GmbH verschmolzen.

Die Schellenberger Bürstenfabrik GmbH ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen, während es sich bei den übrigen Gesellschaften um kleine bzw. Kleinst-Kapital-Gesellschaften handelt.

Die MyBrush GmbH, die gisewo GmbH, die Schewo Asset GmbH sowie die Schellenberger Bürstenfabrik GmbH machen von der Befreiung der Offenlegung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.

Maßgeblicher Geschäftsbereich der Schellenberger-Unternehmensgruppe ist die Herstellung und der Vertrieb gedrehter Bürsten für den technischen sowie für den medizinischen Bereich.

Die Schellenberger Unternehmensgruppe beliefert ausschließlich Industrie- und Großhandelskunden im B2B-Bereich mit individuell gefertigten gedrehten Drahtbürsten. Für Kleinkunden und Endverbraucher ist seit einigen Jahren ein Webshop implementiert worden.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die permanente Weiterentwicklung unserer Produkte für die Bedürfnisse unserer Kunden im technischen und medizinischen Bereich. Wir sind nach der DIN EN ISO 9001:2015 und des Weiteren nach der DIN EN ISO 13485:2016 zertifiziert.

Für unsere diversen Produktgruppen haben wir Eigenmarken entwickelt, die zum Zuge kommen, wenn wir keine Weiterentwicklung bestehender Artikel betreiben, die wir als OEM (Original Equipment Manufacturer) für unsere Kunden herstellen. Die Eigenmarken haben wir im Jahr 2018 als eingetragene Warenzeichen schützen lassen, um unsere Produkte von Billigprodukten unterscheiden zu können, die sich allerdings am Markt erst etablieren müssen: OndoSAN® für medizinische Bürsten, Tecsp!n® für technische Bürsten und SOLENDA® für Haushaltsbürsten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entgegen der Erwartungen der derzeitigen Bundesregierung sind die Wirtschaftsaussichten und der BIP weiterhin gesunken, die Wirtschaft rechnet mit einer weiteren Abwärtsbewegung. Auf dem inländischen und europäischen Markt zeigt die technische Bürstenindustrie eine Stagnation für den technischen Bereich. Durch die Fokussierung auf die medizinischen Bürsten und der bereits vorhandenen o.a. Zertifizierung ist das Unternehmen auf die neuen Anforderungen der EU Verordnung (2017/745) der Medizinprodukte vorbereitet. Zurzeit ist es durch die konjunkturellen Verwerfungen, einen Krieg in Europa und durch die Verteuerung wie auch weiterhin noch vorhandenen Verknappung am Rohstoffmarkt, wie auch dem immer stärker vorherrschenden Fachkräftemangel in der gesamten Industrie einhergehend mit einer Inflationsrate von derzeit 6% schwer, eine Aussage zu treffen, wie sich die Situation weiter entwickeln wird.

Für das laufende Geschäftsjahr 2023 rechnen wir mit einem moderaten Umsatzrückgang um 5 %, da unsere Auftragsvolumina aufgrund von Rückständen aus dem letzten Jahr wegen teilweise immer noch nicht verfügbaren Rohstoffen mit Lieferzeiten von z.T. 10-12 Monaten eine derzeitige Reichweite von mehr als 10 Monaten aufweisen.

In unserem Industriezweig herrscht ein reger nationaler und internationaler Wettbewerb, gleichwohl können wir uns durch unsere Spezialisierung auf medizinische Bürsten als der führende Hersteller in Europa für dieses Segment bezeichnen. Unsere Marktanteile unterliegen keinen großen Schwankungen, jedoch ist es nicht einfach, diese national und international zu halten bzw. auszubauen. Im Segment der medizinischen Bürsten und als einziges Unternehmen mit einer Zertifizierung nach der DIN EN ISO 13485:2016 können wir uns dadurch von den Wettbewerbern unterscheiden und versuchen die Marktanteile kontinuierlich auszubauen. Im September 2023 folgt die Rezertifizierung auf die überarbeitete Norm DIN EN 13485:2021.

Die Gesamtsituation ist mehr denn je von konjunktureller Unsicherheit geprägt. Die Wirtschaftsleistung stagniert im Vergleich zum Vorquartal und tendiert gegen 0.

"Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nicht weiter gesunken (0,0 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestätigt sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 28. Juli 2023. "Nach den leichten Rückgängen in den beiden Vorquartalen hat sich die deutsche Wirtschaft im Frühjahr stabilisiert", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im 4. Quartal 2022 hatte die Wirtschaftsleistung um 0,4 % und im 1. Quartal 2023 um 0,1 % gegenüber den jeweiligen Vorquartalen abgenommen. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität - gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde - nahm nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,4 % ab. Je Erwerbstätigen war sie ebenfalls um 1,4 % niedriger als im 2. Quartal 2022. Im Vorjahresvergleich lag Deutschland mit -0,1 % deutlich unterhalb der Entwicklung der EU mit +0,5 %. " (Quelle: Auswertungen des Statistischen Bundesamtes; abrufbar unter www.destatis.de).

Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit. Im Bereich der technischen, sowie auch medizinischen Bürsten unterliegen wir einem permanenten Preisdruck und Wettbewerb aus Asien, obwohl wir feststellen, dass der allgemeine Trend wieder zurück nach Europa führt und Aufträge angefragt werden, die bisher nach Asien vergeben wurden.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse konnten wir in 2022 um einen Gesamtanteil von 46% steigern und sind nun wieder auf einem guten Weg. Der Anstieg hätte noch höher liegen können, jedoch konnten und können wir wegen immer noch fehlender Rohstoffe mit Lieferzeiten von durchschnittlich bis zu 10 Monaten (ein wichtiger Rohstofflieferant war von der Flut im Ahrtal betroffen) nicht abarbeiten und schieben diesen Auftragsberg immer noch vor uns her. Von den Umsatzerlösen wurden 37% im Ausland erzielt und 63% im Inland.

Die Materialaufwandsquote konnte bei 28,8% relativ stabil gehalten werden, da durch notwendige Preisanpassungen ein weiterer Anstieg verhindert werden konnte. Dieses Szenario betrifft ausnahmslos alle Produkte, wobei rohstofflastige Artikelgruppen mit hohen Materialanteilen von 60 - 80% demzufolge überproportional betroffen sind. Unser Lagerbestand an Rohstoffen, den wir wegen der Materialverfügbarkeit um 60% nach oben gepusht hatten, ist nach wie vor zu hoch und muss sukzessive wieder reduziert werden.

Mit einer Anzahl, bereits gelieferten, leistungsfähigeren Bürstendrehmaschinen und Montageautomaten werden wir zu einer nochmaligen Verbesserung der Rentabilität und Senkung der Herstellkosten beitragen, wenn durch eine höhere Ausbringleistung der kostenintensive Personalaufwand reduziert werden kann. Aufwendungen aus Kursdifferenzen haben wir nicht zu tragen, da wir zu 99% in Euro fakturieren.

Die positive Vorjahreseinschätzung ist aufgrund des höheren Umsatzes und eines permanenten Kostenmanagements eingetreten.

3. Lage

Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Unsere Beschäftigungslage ist als ausgezeichnet zu bezeichnen, der Fachkräftemangel in unserer Region wird immer kritischer, vor allem im technischen Bereich in unserer Produktion. Aus diesem Grund versuchen wir jetzt wieder verstärkt mit Präsenz bei Ausbildungsmessen, in den sozialen Medien, in Zeitungsartikeln und Anzeigen Personal für unser Unternehmen zu gewinnen.

Beschaffungs- sowie Produktionsoptimierung ist weiterhin ein wesentliches Thema, das permanent geplant und soweit möglich, umgesetzt werden muss.

a. Ertragslage

Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich durch die Herstellung und den Vertrieb von technischen und medizinischen Bürsten erzielt.

Zum neuen Geschäftsjahr 2023 lag der Auftragsbestand, wie in den Vorjahren, bei ca. 9 Monaten. Die Personalaufwandsquote betrug in 2022 gemessen an der Gesamtleistung 31,2% und ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,5% gesunken. Dies lässt sich mit dem gestiegenen Umsatz in Kombination mit der Vakanz einiger Stellen über einen unüblich langen Zeitraum begründen.

Die Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte und Sonderanfertigungen gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns nicht angeboten. Lagerware oder Standardartikel gibt es nur im Webshop, alle Produkte werden kundenspezifisch gefertigt. Um eine wirtschaftliche Produktionsplanung durchführen zu können, werden mit Großabnehmern Rahmenvereinbarungen mit Abrufterminen getroffen.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich aufgrund einiger Neuanschaffungen von Produktionsautomaten um fast 25% positiv verändert. Durch die geplante Investitionsstrategie, um die Fertigung in Deutschland zu halten, konnte das Geschäftsjahr 2022 sehr erfolgreich abgeschlossen werden.

Wie die letzten Jahre auch, werden die erwirtschafteten Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 81%. Die Rentabilitätskennzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen.

Die langfristige Fremdkapitalquote liegt bei 8,4%. Alle Investitionen für den Maschinenpark werden durch Eigenmittel finanziert.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Unsere Investitionstätigkeiten werden auf einem sehr hohen Niveau mit Invest in Erneuerung von Fertigungsmaschinen bleiben, damit wir auch mit Entwicklungen innovativer Produkte die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen können.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist nach wie vor gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

Betriebsvermögen wie z. B. technische Anlagen und Maschinen, welches zur Herstellung technischer und medizinischer Bürsten benötigt wird, wird von der Schellenberger Bürstenfabrik GmbH angeschafft.

Die Anlagenintensität befindet sich mit 53,6% weiterhin auf einem hohen Niveau und hat sich zum Vorjahr um etwa 3% erhöht.

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Die Debitorenlaufzeit haben wir nochmals von 15 Tagen auf 12 Tage reduzieren können.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und der Umsatzrendite heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 146 und ist gegenüber dem Vorjahr um weitere T€ 37 gestiegen. Die Umsatzrendite bewegt sich bei erwarteten 14%. Diese Kennzahlen liegen für uns im positiven Bereich.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

IV. Prognosebericht

Die nachstehenden Einschätzungen enthalten Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken (wir verweisen auf den Risikobericht) auftreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse abweichen.

Um die weitere Entwicklung des Unternehmens zu forcieren, werden wir auch in Zukunft die Kundenakquise durch Spezialisierung unserer Vertriebsmannschaft vorantreiben.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der bisherigen Geschäftspolitik geplant. Durch die europäische Verordnung über Medizinprodukte, (EU) 2017/745 (MDR) mit einem immer wieder verschobenen Beginn wird sich zwangsläufig auch der Anteil an Kunden erhöhen, die vom Produktionsstandort Asien wieder nach Europa zurückkommen, was wir an der Anzahl unserer Neuprojekte in unserer Projektabteilung ablesen können.

Deshalb wird sich nach unserer Überzeugung der Anteil an Bürsten für den medizinischen Bereich deutlich am Standort Deutschland erhöhen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotz des schwierigen Marktumfelds positiv. Die Fokussierung auf den medizinischen Bereich bietet ein großes Wachstumspotential. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten in Europa.

In unserer Planung für 2023 haben wir uns aufgrund der angespannten Personalsituation für eine konservative Umsatzplanung mit einer Reduzierung um 5% entschieden. Dabei gründet sich die konservative Planung als ambitioniertes, aber machbares Szenario. Insgesamt erwarten wir einen geringeren Ertrag als 2022. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Wir werden auch künftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Chancen eine angemessene Umsatzsteigerung für das Unternehmen erwarten lassen und die Risiken als beherrschbar angesehen werden. Aufgrund der flachen Organisationsstrukturen ist eine zeitnahe Berichterstattung über Chancen und Risiken sichergestellt. Die nachstehenden angeführten wesentlichen Chancen und Risiken lassen sich aufgrund ihrer Art nicht quantifizieren, sind aber thematisch segmentiert und in der Reihenfolge der von der Geschäftsleitung eingeschätzten Wesentlichkeit aufgeführt, wobei der wesentlichste Bereich jeweils am Anfang genannt ist.

Branchenspezifische Risiken

Sollten sich die derzeitige instabile Lage auf dem Weltmarkt durch die politischen Turbulenzen eines Krieges in Europa und Verwerfungen mit Asien verstärken und sich dadurch die Konjunktur bei unseren Industriekunden abschwächen, kann dies die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, da wir als B2B-Hersteller von der guten Wirtschaftslage unserer Kunden abhängig sind.

Ertragsorientierte Risiken

Risiken sieht die Geschäftsleitung im permanent steigenden Preisdruck aufgrund der immer noch ansteigenden Rohstoffpreisspirale und vor allem -verfügbarkeit.

Dem Konzern wird es mit Hilfe der im Laufe der letzten Jahre bereits eingeleiteten Automatisierungs- und Rationalisierungsprozesse gelingen, die Ertragslage weiterhin stabil zu halten. Zudem wird durch den Einsatz neuer Automaten mehr Flexibilität und Stabilität in der Fertigung erreicht.

Der Konzern ist sowohl im Bereich des Absatz- als auch des Beschaffungsmarktes Preisänderungsrisiken ausgesetzt. Die Beschaffungspreise für Metalldrähte sind maßgeblich von der Stahlpreisentwicklung auf dem Weltmarkt beeinflusst. Die Preise für den Nylon-Besatz sind vom Rohölpreis abhängig. Die Beschaffungssituation bei den Naturmaterialien, die wegen ihrer Eigenschaften immer noch unverzichtbar bei einigen unserer Produkte sind, hat sich weiterhin verschlechtert und wird sich auch zukünftig wenig verbessern. Der Trend zeigt nun zu einem vermehrten Einsatz von Mischungen, um die Preissituation etwas zu entspannen. Langfristig gesehen werden die Naturprodukte aus Gründen der Verfügbarkeit und nicht möglicher gleichbleibender Qualität auf dem Markt keine Zukunft haben. Derzeit ist allerdings ein Trend zu erkennen, von den Stahlbürsten z.T. wieder zurück zu Naturborsten zu erkennen.

Preiserhöhungen müssen wir auch in 2023 aufgrund der stark gestiegenen Energie- und auch Rohstoffpreise, wie auch diverse Preissteigerungen in anderen Segmenten, in diesem Jahr teilweise nochmal an unsere Kunden weiterreichen, da wir durch langfristige Rohstoffeinkäufe erst nach Jahren wieder nachkaufen müssen. Unsere Vielfalt an beschaffbaren Materialien, die wir nur in geringen Mengen benötigen, ist unsere Stärke, führt aber auch dazu, dass wir nicht mehr für unsere C-Kunden Lagerhaltung betreiben können und die Auftragsvolumina größer werden müssen.

Das Preis-, Leistungsverhältnis unserer Produkte wird von unserem Vertrieb noch restriktiver beworben. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind damit jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe verbunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind nicht erkennbar, da zu 99% in Euro fakturiert und eingekauft wird.

Die Liquiditätslage ist sehr gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen und mit Hilfe des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 durch.

Um uns am Markt für medizinische Anwendungen besser zu positionieren, wurde eine Zertifizierung nach der DIN EN ISO 13485:2016 durchgeführt und in neue Maschinen für diesen Bereich investiert.

Dem weltweiten Wettbewerb werden wir weiterhin durch jahrzehntelange Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem immer noch schwierigen Wettbewerbsumfeld, immer noch steigenden Rohstoffpreisen und vor allem fehlenden Fachkräften im Produktionsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der überwiegenden Anzahl an Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, im Durchschnitt von 11 Tagen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Dies bestätigen auch die verhältnismäßig geringen Wertberichtigungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Debitorenlaufzeit.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Bechhofen, 22. September 2023

gez. Wolfgang Schellenberger als Geschäftsführer der Schellenberger Holding GmbH

gez. Gisela Schellenberger als Geschäftsführerin der Schellenberger Holding GmbH

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 4.437.190,90 3.559.363,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 344,00 1.302,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344,00 1.302,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Sachanlagen 4.435.246,90 3.556.461,82
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.507.368,63 1.561.503,13
2. technische Anlagen und Maschinen 1.473.300,82 1.766.824,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 211.797,88 228.133,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.242.779,57 0,00
III. Finanzanlagen 1.600,00 1.600,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 1.600,00 1.600,00
B. Umlaufvermögen 3.843.403,52 3.461.394,52
I. Vorräte 1.104.336,58 816.493,28
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 974.773,17 573.076,37
2. fertige Erzeugnisse und Waren 110.188,41 240.555,29
3. geleistete Anzahlungen 19.375,00 2.861,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 281.943,91 339.679,61
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 270.058,38 200.141,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 11.885,53 139.538,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.646,13 10.011,85
III. Wertpapiere 188.117,50 170.212,50
1. sonstige Wertpapiere 188.117,50 170.212,50
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.212.293,68 2.135.009,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.797,85 7.170,64
D. Aktive latente Steuern 51.914,00 58.395,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.280.594,42 7.086.323,98

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 6.739.283,90 5.768.926,53
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 0,00 0,00
II. Kapitalrücklage 1.318.409,91 1.318.409,91
III. Gewinnrücklagen 724.335,66 724.335,66
1. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
2. andere Gewinnrücklagen 724.335,66 724.335,66
IV. Gewinnvortrag 3.202.772,52 2.981.326,68
V. Bilanzgewinn 971.135,95 221.445,84
VI. Nicht beherrschende Anteile 22.629,86 23.408,44
B. Rückstellungen 1.355.856,78 1.052.864,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 694.791,00 840.272,00
2. Steuerrückstellungen 278.512,00 42.942,00
3. sonstige Rückstellungen 382.553,78 169.650,00
C. Verbindlichkeiten 184.453,74 264.533,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 49.248,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 49.248,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 44.128,80 57.391,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 44.128,80 57.391,60
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50.523,48 79.785,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 50.523,48 79.785,13
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 89.801,46 78.108,72
davon aus Steuern 25.789,67 31.497,58
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 56.560,80 2.592,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 89.801,46 78.108,72
D. Passive latente Steuern 0,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.280.594,42 7.086.323,98

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022 1.1.2021 - 31.12.2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 7.278.405,68 4.996.578,23
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 114.356,20 35.000,88
3. sonstige betriebliche Erträge 54.259,99 464.169,58
4. Materialaufwand 2.062.357,98 1.392.849,71
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.709.511,66 1.178.024,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 352.846,32 214.824,91
5. Personalaufwand 2.237.622,64 2.082.447,39
a) Löhne und Gehälter 2.025.912,49 1.752.632,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 211.710,15 329.815,19
davon für Altersversorgung 123.938,04 30.759,56
6. Abschreibungen 522.291,47 707.151,61
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 522.291,47 707.151,61
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.100.286,04 890.908,85
8. Erträge aus Beteiligungen 52,00 52,00
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 53.340,81 353,41
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101,00 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 28.207,50 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.135,41 53.284,66
davon an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen 12.655,00 42.148,00
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 325.085,84 138.825,98
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 6.481,00 109.451,00
14. Ergebnis nach Steuern 980.816,40 230.685,90
15. sonstige Steuern 9.459,04 9.821,36
16. Konzernjahresüberschuss 971.357,36 220.864,54
davon anderen Gesellschaftern zustehende Anteile 778,59 581,30

Konzernkapitalflussrechnung

2022 2021
1. Periodenergebnis 972.136 221.446
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 550.499 707.152
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 302.993 -728.009
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 8.854 110.387
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätig zuzuordnen sind -404.511 -308.889
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -187.330 -188.785
7. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 15.034 20.807
8. - Sonstige Beteiligungserträge -53.393 -405
9. +/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 325.086 138.826
10. Ertragsteuerzahlungen -41.113 -87.389
-/+
11. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1. bis 10.) 1.488.255 -114.859
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -780 -1.387
13. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.399.200 -91.963
14. + Erhaltene Zinsen 0 33
15. + Erhaltene Dividende 53.393 405
16 .= Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 12. bis 15.) -1.346.587 -92.912
17. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
18. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -49.248 -133.340
19. - Gezahlte Zinsen -15.135 -11.501
20. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 17. bis 19.) -64.383 -144.841
21. +/- Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 11., 16., 20.) 77.285 -352.612
22. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.135.009 2.487.621
23. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 21. und 22.) 2.212.294 2.135.009

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode:

Liquide Mittel lt. Bilanz 2.214.294
abzügl. Kontokorrentverbindlichkeiten 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.214.294

Konzerneigenkapitalspiegel

gezeichnetes Kapital Eigene Anteile nicht eingeforderte ausstehende Einlage
Stand am 1. Januar 2022 500.000 0 0
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2022 500.000 0 0
Kapitalrücklage
Summe nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 1. Januar 2022 500.000 0 1.318.410 1.318.410
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2022 500.000 0 1.318.410 1.318.410
Gewinnrücklage
gesetzliche Rücklagen nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklagen andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 1. Januar 2022 0 0 0 724.336 724.336
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2022 0 0 0 724.336 724.336
Summe Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag / Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 1. Januar 2022 2.042.746 0 2.981.327 221.446 5.745.519
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 221.446 -221.446 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0 972.136 972.136
Stand am 31. Dezember 2022 2.042.746 0 3.202.773 972.136 6.717.655
Summe Kapitalrücklage / Summe Gewinnrücklage / Konzernjahresüberschuss:
davon zur Ausschüttung verfügbar: € 1.318.410 / € 724.386 / € 897.090
davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0 / € 0 / € 75.046
davon satzungsmäßiger / gesellschaftsvertraglichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0 / € 0 / € 0
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile von Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn/ Verluste Summe
Stand am 1. Januar 2022 23.990 0 -581 23.409
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 581 0 -581 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 -779 -779
Stand am 31. Dezember 2022 24.571 0 -1.941 22.630
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 1. Januar 2022 5.768.148
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 972.136
Stand am 31. Dezember 2022 56.740.284
gezeichnetes Kapital Eigene Anteile nicht eingeforderte ausstehende Einlage Summe
Stand am 1. Januar 2021 500.000 -50 0
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 50 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2021 500.000 0 0
Kapitalrücklage
Summe nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 1. Januar 2021 499.950 0 1.318.410 1.318.410
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 50 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2021 500.000 0 1.318.410 1.318.410
Gewinnrücklage
gesetzliche Rücklagen nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklagen andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 1. Januar 2021 0 50 0 724.336 724.386
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 -50 0 0 -50
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2021 0 0 0 724.336 724.336
Summe Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag / Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 1. Januar 2021 2.042.796 0 2.840.237 141.090 5.524.072
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen -50 0 141.090 -141.090 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 0 221.446 221.446
Stand am 31. Dezember 2021 2.042.746 0 2.981.327 221.446 5.745.518

Summe Kapitalrücklage / Summe Gewinnrücklage / Konzernjahresüberschuss:

davon zur Ausschüttung verfügbar: € 1.318.410 / € 724.386 / € 119.345

davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0 / € 0 / € 102.101

davon satzungsmäßiger / gesellschaftsvertraglichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0 / € 0 / € 0

Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile von Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn/ Verluste Summe
Stand am 1. Januar 2021 24.699 0 -709 23.990
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen -709 0 709 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0 -581 -581
Stand am 31. Dezember 2021 23.990 0 -581 23.409
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 1. Januar 2021 5.548.062
Kapitalerhöhung/ -herabsetzung z.B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 220.865
Stand am 31. Dezember 2021 5.768.927

Konzernanhang

1. Allgemeine Erläuterungen

Der vorliegende Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB aufgestellt.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Gliederungsvorschriften sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB werden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse bei den Tochterunternehmen beachtet. Den Empfehlungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V. (DRSC) wurde teilweise entsprochen. Sofern Empfehlungen des DRSC nicht entsprochen wurde, sind anderweitige Erläuterungen vorhanden, um ein zutreffendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage abzubilden.

Mutterunternehmen nach § 290 Abs. 1 HGB ist zum Bilanzstichtag die Schellenberger Holding GmbH, Bechhofen.

Das Mutterunternehmen Schellenberger Holding GmbH hat ihren Sitz in Bechhofen und ist beim Amtsgericht Ansbach im Handelsregister unter der Nummer HRB 5882 eingetragen.

2. Grundsätze der Konsolidierung

Konsolidierungspflicht

Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ergibt sich aus § 290 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft hat die Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 HGB nicht überschritten. Aus der Befreiung der Offenlegung gemäß § 264 Abs. 3 HGB der Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaft ergibt sich eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses unabhängig von der Anwendung des § 293 HGB.

Konsolidierungskreis

Im Konzernabschluss werden folgende Unternehmen gemäß § 294 HGB voll konsolidiert:

Einbezogene Gesellschaften Sitz Anteil Stammkapital
% T€
MyBrush GmbH Bechhofen 100 26
gisewo GmbH Bechhofen 89 114
Schewo Asset GmbH Bechhofen 100 300
Schellenberger Bürstenfabrik GmbH Bechhofen 100 410

Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. Januar 2008 ist nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen konsolidierungspflichtigen Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag beträgt T€ 513. Es wurden stille Reserven in einem Grundstück in Höhe von T€ 66 aufgedeckt. Der verbleibende aktive Unterschiedsbetrag wurde gem. § 301 Abs. 3 S. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und gem. § 309 Abs. 1 HGB a.F. mit einem Viertel abgeschrieben.

Durch den im Geschäftsjahr 2014 erfolgten sukzessiven Beteiligungserwerb durch Sacheinlage erfolgte für diese Anteile zum 1. Januar 2014 eine weitere Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Der Anschaffungswert der Tochterunternehmen wurde mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet.

Der aus der im Rahmen der Anteilseinbringung und der damit verbundenen Konsolidierungsmaßnahmen resultierende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 724 hatte bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise Eigenkapital-Charakter. Er resultierte aus der Gewinnthesaurierung der Tochterunternehmen, deren Eigenkapital damit die Anschaffungskosten der Beteiligung überstieg. Der passive Unterschiedsbetrag wurde deshalb in der Konzernbilanz umgegliedert und in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Mit Eintragung in das Handelsregister am 18. Dezember 2018 wurde die Schewo Asset GmbH als 100%-iges Tochterunternehmen der Johann Schellenberger GmbH & Co. KG gegründet. Sie war damit zum 31. Dezember 2018 erstmals in den Konzernabschluss der Schellenberger Holding GmbH als mittelbares Tochterunternehmen einzubeziehen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Der Anschaffungswert des Tochterunternehmens Schewo Asset GmbH wurde mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung am 18. Dezember 2018 verrechnet. Aufgrund der Neugründung ergab sich hierbei weder ein aktiver noch ein passiver Unterschiedsbetrag.

Im Verlauf des Geschäftsjahres wurde die vormalige Johann Schellenberger GmbH (& Co. KG) in Schewo Asset GmbH umbenannt. Die vormalige Schewo Asset GmbH ist seit dem 1. Januar 2022 auf die MyBrush GmbH verschmolzen. Aus diesen Vorgängen ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 3.

Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet.

An die Stelle der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen sind im Rahmen der Vollkonsolidierung die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Erträge und Aufwendungen dieser Tochterunternehmen getreten.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgerechnet.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung umfasst konzerninterne Umsätze, Erträge und Aufwendungen. Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung (§ 304 Abs. 2 HGB) wurde auf die Eliminierung von Zwischengewinnen aus konzerninternen Leistungsbeziehungen verzichtet.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 S. 1 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung grundsätzlich linear. Das Sachanlagevermögen wird linear und degressiv abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens

Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) angesetzt. In den Vorjahren waren die Wertpapiere auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben worden (§ 253 Abs. 4 HGB). Im Geschäftsjahr konnte eine Zuschreibung aufgrund von Wertaufholung erfolgen (§ 253 Abs. 5 S.1 HGB).

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Herstellungskosten i.S.d. § 255 Abs. 2 HGB bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 HGB).

Latente Steuern

Die Abgrenzung latenter Steuern nach §§ 274 bzw. 306 HGB war auf Ebene der Einzelabschlüsse vorzunehmen. Im Einzelabschluss des Mutterunternehmens Schellenberger Holding GmbH wurden auf die temporären Differenzen hinsichtlich der Bewertung von Beteiligungen passive latente Steuern in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 13) gebildet. Gleichzeitig waren aktive latente Steuern aus den Bewertungsunterschieden der Pensionsrückstellungen der Schellenberger Bürstenfabrik GmbH in Höhe von T€ 67 (Vorjahr: T€ 81) zu bilden. Aufgrund der steuerlichen Organschaft ist die aktive latente Steuer ebenfalls bei der Schellenberger Holding GmbH als Organträger zu berücksichtigen. Im Einzelabschluss der Tochter Schewo Asset GmbH (vormals Johann Schellenberger GmbH (vormals Johann Schellenberger GmbH & Co. KG)) wurden auf die temporären Differenzen hinsichtlich der Bewertung von Beteiligungen passive latente Steuern in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 11) gebildet. Somit sind im Konzernabschluss insgesamt T€ 52 (Vorjahr: T€ 52) aktive latente Steuern auszuweisen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte nach den unternehmensindividuellen Steuersätzen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Steuersatz beträgt bei Kapitalgesellschaften 28,08%. Aus Kapitalkonsolidierungssachverhalten resultieren keine latenten Steuern. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen wurden verrechnet angesetzt (§ 274 Abs. 1 S. 3 HGB). Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 75.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Es wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Jahre von 1,78% angesetzt.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

4. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend als Anhang im Konzernanlagenspiegel dargestellt.

Pensionsrückstellungen

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte auf Basis folgender Rechnungsgrundlagen:

Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck,

Rechnungszinssatz: 1,78%,

Rententrend: 1,00%,

Lohn- und Gehaltssteigerungen: 0,00%,

Bewertungsmethode: projected unit credit method.

Gem. dem Gutachten der ERGO Lebensversicherung AG bestehen keine verpfändeten Rückdeckungsversicherungen zum Bilanzstichtag. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt T€ 0 (Vorjahr: T€ 0), daher ergaben sich keine Zinserträge aus dem Deckungsvermögen. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2022 betrug T€ 695 (Vorjahr: T€ 840). Die Aufwendungen aus der Abzinsung der Verpflichtungen beliefen sich auf T€ 13.

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 23. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung bei der Muttergesellschaft Schellenberger Holding GmbH gesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, Mitarbeiteransprüche, Aufbewahrungspflichten und Gewährleistungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 183 durch Buchgrundschulden besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 270) enthalten.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt T€ 7.278 entfallen zu 98,4% auf die Herstellung und den Vertrieb von technischen und medizinischen Bürsten. Von den Umsatzerlösen wurden 42,05 % im Ausland erzielt und 57,95 % im Inland.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing-Verträgen belaufen sich auf T€ 85.

Überleitungsrechnung zwischen ausgewiesenem Steueraufwand/-ertrag und dem zu erwartenden Steuerbetrag

Durchschnittliche Steuerquote des Konzerns 28,08%

bezogen auf das Konzernjahresergebnis vor Steuern T€ 1.306

zu erwartender Steuerbetrag T€ 367

ausgewiesener Steueraufwand T€ 325

Abweichung T€ 42

Die Abweichung beruht auf Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz auf Ebene der Konzern-Gesellschaften.

5. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer (im Jahresdurchschnitt 2022)

Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 52 Arbeiter und Angestellte bei den Konzerngesellschaften beschäftigt. Davon entfallen auf

gewerbliche Arbeitnehmer 35
Angestellte 17.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens geführt durch

Herrn Wolfgang Schellenberger, Kaufmann

Frau Gisela Schellenberger, Bürokauffrau.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a und b HGB macht der Konzern von der Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB in analoger Anwendung Gebrauch.

Konzernverhältnisse

Aufgrund der Anwendung der Befreiungsvorschriften des §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB sind die MyBrush GmbH, die Schewo Asset GmbH (vormals Johann Schellenberger GmbH (vormals Johann Schellenberger GmbH & Co. KG)), die gisewo GmbH sowie die Schellenberger Bürstenfabrik GmbH von der Offenlegung der geprüften und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2022 befreit.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns haben, haben sich nicht ergeben.

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Konzernabschlussprüfung einschließlich der Prüfung der konsolidierungsbedingten Anpassungen sowie der Prüfung der Überleitungen von der HB I zur HB II und für die Jahresabschlussprüfung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beträgt T€ 50.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen machen von der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17, 2. HS HGB Gebrauch.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernanlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 305.502 780
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 305.502 780
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.791.826 0
2. technische Anlagen und Maschinen 7.068.895 126.006
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.216.099 30.414
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 1.242.780
Summe Sachanlagen 14.067.031 1.399.200
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.600 0
Summe Finanzanlagen 1.600 0
Summe Anlagevermögen 14.383.922 1.399.980
Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022 kumulierte Abschreibungen 01.01.2022 Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro Euro Euro Euro Euro
A.
0 0 306.282 304.200 1.738
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 306.282 304.200 1.738
0 0 5.791.826 4.229.801 54.656
0 0 7.194.901 5.302.453 419.147
0 0 1.246.513 987.966 46.750
0 0 1,242,780 0 0
Summe Sachanlagen 0 0 15,476,020 10.520.220 520.553
0 0 1.600 0 0
Summe Finanzanlagen 0 0 1.600 0 0
Summe Anlagevermögen 0 0 15.783.902 10.824.420 522.291
Abschreibungen Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2022 Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro
A.
0 305.938 0 344 1.302
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 305.938 0 344 1.302
0 4.284.457 0 1.507.369 1.561.503
0 5.721.600 0 1.473.301 1.766.824
0 1.034.716 0 211.797 228.133
0 0 0 1.242.780 0
Summe Sachanlagen 0 11.040.773 0 4.435.247 3.556.461
0 0 0 1.600 1.600
Summe Finanzanlagen 0 0 0 1.600 1.600
Summe Anlagevermögen 0 11.346.711 0 4.437.191 3.559.363

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bechhofen, 22. September 2023

gez. Wolfgang Schellenberger als Geschäftsführer der Schellenberger Holding GmbH

gez. Gisela Schellenberger als Geschäftsführerin der Schellenberger Holding GmbH

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schellenberger Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Schellenberger Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Schellenberger Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlage- bericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ansbach, 19. Oktober 2023

DC Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Walterspacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Prof. Dr. Carl, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile:

Angaben zur Feststellung:

Der Konzernabschluss wurde am 22.11.2023 gebilligt.

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  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
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  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
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