Schulte-Schlagbaum AktiengesellschaftVelbertJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
AnhangI. Allgemeine Angaben und Grundsätze der Rechnungslegung Die Schulte-Schlagbaum AG (im Folgenden auch "AG" benannt) mit Sitz in Velbert, eingetragen im Handelsregister Wuppertal unter HR B 17361, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Schulte-Schlagbaum AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gliederung und der Ausweis der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 ff. und 275 ff. HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) zur Anwendung kommt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 277 HGB) erstellt. Von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wird insofern Gebrauch gemacht, als dass bestimmte Anhangsangaben unterbleiben. II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Außerdem wurde von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Ansatz planmäßiger Abschreibung über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Auf eine Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde im Geschäftsjahr verzichtet. Hier hat die Gesellschaft im Vorjahr von der Ausübung des Wahlrechts Gebrauch gemacht. Die folgende Tabelle gibt die im Anlagevermögen verwendeten Nutzungsdauern wieder:
Unter Berücksichtigung der steuerlichen Vorschriften wurden die höchstmöglichen linearen Abschreibungen vorgenommen. Die Anlagenzugänge des Geschäftsjahres sind, soweit sie von Dritten erworben wurden, mit ihren Anschaffungskosten bewertet worden. Abnutzbare Wirtschaftsgüter, deren Wert EUR 250 nicht übersteigt, wurden sofort im Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden als Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit ihren historischen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert, sofern dieser geboten ist, angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden entsprechend ihrem Fertigungsgrad mit den Herstellungskosten bewertet. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Erkennbaren Risiken aus Lagerdauer und geringerer Verwertbarkeit wurde durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Festwerte sind nicht gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen bzw. eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet. Liquide Mittel sowie der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen abzudecken. Rückstellungen von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a II HGB umgerechnet und bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Die Zugänge bei den gewerblichen Rechten betreffen die laufende Anschaffung von ERP-Software zur Unterstützung unternehmensinterner Arbeitsprozesse und die damit verbundene Eigenleistung. Nach § 268 Absatz 8 HGB sind 588 TEUR ausschüttungsgesperrt. Dies betrifft mit 588 TEUR die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände. Anteilsbesitz Die Bilanz der AG beinhaltet die Position:
Bilanziert werden jeweils die Anschaffungskosten. Die mit 1) gekennzeichneten Gesellschaften haben von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Die inaktive Secotel Sicherheitsservice GmbH wurde aus dem Handelsregister gelöscht und ausgebucht. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt. Dem Grad der Verwendbarkeit der Vorräte wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Im Geschäftsjahr wurde eine Ausweisänderung von sogenannten Kaufteilen in Höhe von 2.402 TEUR aus der Bilanzposition Fertige Erzeugnisse und Waren in die Position der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe vorgenommen, da diese Artikel in der Produktion verbraucht werden. Zur Vergleichbarkeit der Daten sei auch der Betrag des Vorjahres mit 2.678 TEUR genannt. Ferner wurde die Berechnung der Abschläge im Berichtsjahr dahingehend geändert, dass Gängigkeiten einem anderen prozentualen Abschlag unterlegt wurden. Durch diese Änderung hat sich eine erhöhte Abwertung von TEUR 320 auf den beizulegenden Wert ergeben. Eine Änderung der Bewertung war nötig, da die Verwendbarkeit nach neuen Erkenntnissen nicht mehr gegeben ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Tochtergesellschaften eccos pro gmbh und die Sächsische Schlossfabrik GmbH. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.420 enthalten, die mit gegenläufigen Ansprüchen saldiert sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen österreichische Steuerforderungen, Reisekostenvorschüsse sowie sonstige Forderungen. Latente Steuern Es besteht ein Überhang aktiver latenter Steuern über passive latente Steuern aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen. Auf seine Bilanzierung wurde unter Anwendung des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.400.000. Es ist eingeteilt in 56.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 25 EUR/Stück. Mit dem Eigenkapital verrechnet wurden 484 Stückaktien (eigene Anteile) der Schulte-Schlagbaum AG mit einem Nominalwert von EUR 12.100 bzw. 0,864% des Stammkapitals. Die Differenz zwischen Nominalwert und Anschaffungskosten in Höhe von EUR 8.966 ist in der Kapitalrücklage ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen passiviert und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Die Rückstellungen für Pensionen sind versicherungsmathematisch nach dem modifizierten Teilwertverfahren angesetzt und basieren auf den biometrischen Grundwerten der Richttafel Heubeck 2018G. Die Verpflichtungen wurden unter Ansatz eines Rechnungszinssatzes von 1,83% und eines Rententrends von 1,00% p.a. für die Belegschaft bzw. 1,55% für die Vorstände errechnet. Im Jahr 2016 sind die gesetzlichen Bestimmungen zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen geändert worden. Nach der Neuregelung ist bei der Durchschnittsbetrachtung für die Ermittlung des Zinssatzes bei der Bewertung nicht mehr auf die vergangenen 7, sondern auf die vergangenen 10 Jahre abzustellen (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F.). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Jahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Jahren ist im Anhang anzugeben und unterliegt einer Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 Sätze 2 und 3 HGB). Der aus der Bewertungsänderung der Pensionsrückstellungen bei der Berichtsgesellschaft resultierende Unterschiedsbetrag (höherer Erfüllungsbetrag der Rückstellung) beträgt TEUR 52 (Vorjahr TEUR 237) und ist ausschüttungsgesperrt. Insgesamt ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag von TEUR 640. Die versicherungsmathematischen Teilwerte sind in voller Höhe passiviert. Die kalkulatorische Verzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem Rechnungszinsfuß ist als Zinsaufwand erfasst. Auf Grund erhöhter Produktherausforderungen haben und werden Serviceeinsätze zu unvorhergesehenen Belastungen führen, so dass wir diesem Umstand Rechnung tragen mussten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen daher im Wesentlichen Gewährleistungen, welche annähernd die Hälfte der Gesamtsumme ausmachen, Aufsichtsratsvergütungen, Prämien-, Zeitkonten- und Resturlaubsansprüche aus dem Berichtsjahr sowie ausstehende Eingangsrechnungen. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern, Verpflichtungen gegenüber der Unterstützungseinrichtung e.V. und kreditorische Debitoren. Sicherheiten für Verbindlichkeiten sind nur in Form von verkehrsüblichen Eigentumsvorbehalten aus der Belieferung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie mit Halbfabrikaten und Waren gegeben. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in der AG gliedern sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bankbürgschaften zu Gunsten der eccos pro gmbh im Hinblick auf deren Gewährleistungs- oder Anzahlungsverpflichtungen in Höhe von 230 TEUR (Vorjahr: 230 TEUR). Anzeichen für eine Inanspruchnahme liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 a HGB in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 407). Von diesen sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 194 innerhalb eines Jahres, TEUR 194 im Zeitraum zwischen ein und fünf Jahren fällig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach den §§ 251, 285 Satz 1 Nr. 3a HGB anzugeben sind, bestehen neben den Leasingverpflichtungen nur im Rahmen des normalen Geschäftsganges und nur in einem Umfange, der für die Beurteilung der Finanzlage ohne Bedeutung ist. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen bestehen nur zwischen den Konzerngesellschaften und werden zu Marktpreisen abgerechnet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen oder geographischen Märkten unterbleibt, weil sich die Tätigkeitsbereiche und Märkte untereinander nicht erheblich unterscheiden, im Übrigen in Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB. Sonstige betriebliche Erträge In der Position sonstige betrieblichen Erträge sind insbesondere Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie Erträge aus der KFZ-Gestellung enthalten. Abschreibungen Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 322 TEUR vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen alle Aufwendungen, die nicht an anderer Stelle auszuweisen waren. Sie betreffen im Wesentlichen Betriebs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten. Zu circa 80% ist die Erhöhung um 1.000 TEUR auf außergewöhnliche Kosten für Gewährleistungen für Serviceeinsätze aus dem vergangenen Jahr als auch für zukünftige Einsätze zurückzuführen. Ferner wurden die Sachverhalte Instandhaltungsmaterialien sowie Werkzeugkosten in Höhe von 260 TEUR aus dem Materialaufwand in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Erträge aus Beteiligungen Die Gesellschaft hat unter den Erträgen aus Beteiligungen die Gewinnausschüttungen der Tochtergesellschaften ausgewiesen. Im Vorjahr wurde die Gewinnausschüttung der novacom GmbH phasengleich vereinnahmt (450 TEUR). Dies ist im Berichtsjahr nicht erfolgt und wurde an die Systematik der Systemtechnik Schänis GmbH angepasst. Aufwendungen aus Verlustübernahmen Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft Aufwendungen aus Verlustübernahme von der eccos pro gmbh in Höhe von 676 TEUR verbucht. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen überwiegend die Abzinsung von Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen Rückzahlungen von Gewerbesteuer- und Körperschaftssteuervorauszahlungen der Vorjahre. Latente Steuerabgrenzungen waren bei der AG nicht auszuweisen. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der MitarbeiterInnen im Jahr 2023 betrug 138 MitarbeiterInnen (Vorjahr: 137). Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Vergütungen an Aufsichtsrat und Vorstand Die Vergütungen an den Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 210.000. Die Angabe der Bezüge des Vorstands unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. An frühere Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen wurden Zahlungen von insgesamt EUR 159.480 geleistet. Die Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen betragen EUR 3.505.248. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für berechnete Leistungen gliedert sich wie folgt auf:
Vorstand Im Geschäftsjahr wurde die Gesellschaft vertreten durch: Peter Pongratz, Wuppertal, Dipl.-Ing. (FH) Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Es wurden insgesamt keine Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen getätigt, die marktunüblich waren. Nachtragsbericht Zum 31. Dezember 2023 hat Herr Johannes Weißbach sein Amt als Aufsichtsratsmitglied niedergelegt und ist am 1. Januar 2024 als Vorstand der AG hinzugetreten. Am 29. Februar 2024 hat Herr Peter Pongratz sein Amt als Vorstand niedergelegt, so dass Herr Weißbach die AG seitdem allein vertritt. Darüber hinaus liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Velbert, 15. März 2024 Schulte-Schlagbaum AG Geschäftsleitung gez. Johannes Weißbach LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Schulte-Schlagbaum AG ist ein mittelständisches Unternehmen mit dem Schwerpunkt in der Herstellung und dem Vertrieb von Waren aus Metallen und Kunststoffen aller Art, insbesondere von Schlössern und Beschlägen, sowie in der Herstellung, dem Vertrieb und Service für Systeme der Zutrittsorganisation und -kontrolle. Unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio konzentriert sich im Wesentlichen auf Komponenten, Systeme und Lösungen für den Verschluss und die Organisation von Gebäuden. In unserem Geschäftsbereich Schloss- und Schließblechsysteme liegt der Fokus auf der Fertigung von Mengenprodukten. So werden hier jährlich rund 9 Millionen Einsteckschlösser und Schließbleche produziert, die über OEM aus der Türenindustrie und Handelspartner im In- und Ausland vertrieben werden. In Deutschland wurde so eine herausragende Marktposition erreicht. Unser zweiter Geschäftsbereich am Standort Velbert, Schließsysteme für Türen und Möbel, entwickelt und fertigt intelligente, zukunftssichere Lösungen für Zutritt und Zugriff. Nutzungsmöglichkeiten wandeln sich, Technologie schreitet fort, Lebens- und Arbeitswelten verändern sich: Unser Portfolio für den Einsatz in Bildungs- und Kulturbauten, Sport- und Freizeitstätten, Kliniken und Residenzen, Hotels sowie Verwaltungs- und Industriebauten gibt Betreibern die optimale Flexibilität, auf diese Veränderungen zu reagieren. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz am Standort in Velbert. II. Wirtschafts- und Branchebericht Allgemeine wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Inländische Konjunktur Die konjunkturelle Entwicklung im Inland war 2023 negativ geprägt von den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, sowie Energiepreisen und einer Inflation auf weiterhin hohem Niveau. Fiel die erhoffte ökonomische Regeneration nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch 2020 bereits im Jahr 2022 geringer als erwartet aus, kam es 2023 nun zu einer Rezession. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal ab. In der Folge ist das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken. Die Inflationsrate beträgt in 2023 +5,9 %. Die Inflation verstärkte sich zum Jahresende nochmals, nachdem sie in den Vormonaten rückläufig gewesen war. Hauptursächlich war nach Angaben des Statistischen Bundesamts die Energiepreisentwicklung, die im Dezember noch mal einen sprunghaften Anstieg verzeichnete. Die Energieprodukte verteuerten sich insgesamt 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. In dem für uns so wichtigen Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Kosten der Finanzierung von Bauprojekten aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem den stark nachgefragten energetischen Sanierungen zuzuschreiben sein dürfte. Laut des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe per Oktober 2023 preisbereinigt einen Rückgang um -3,2 %. Im Wohnungsbau betrug der Umsatzrückgang real -10,3 %. Von Januar bis Oktober gab es hier 22 % weniger Wohnungsbauaufträge als im Vorjahr. Hinzu kommen fast 80.000 weniger Wohnungsbaugenehmigungen. Positivere Ergebnisse hat die deutsche Freizeitindustrie mit den für uns maßgeblichen Bereichen Hotellerie/Tourismus und Gastronomie zu vermelden. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamts aus Januar 2024, hat das Gastgewerbe in Deutschland 2023 preisbereinigt 2,6 % mehr Umsatz erwirtschaftet als 2022. So waren die realen Umsätze im 1. Quartal 2023 um 15,9 % höher als im noch stark von der Corona-Pandemie geprägten 1. Quartal 2022. Jedoch schwächte sich die Entwicklung im weiteren Jahresverlauf deutlich ab, sodass die realen Umsätze mit Ausnahme des Septembers in allen restlichen Monaten des Jahres 2023 niedriger waren als im jeweiligen Vorjahresmonat. Dies dürfte vor allem am gestiegenen Preisniveau gelegen haben, zu dem vor allem die höheren Preise für Lebensmittel, Personal und Energie beigetragen haben. Konjunktur in den europäischen Nachbarländern Nach Angaben zum Jahreswirtschaftswachstums für 2023 durch das Statistische Amt der Europäischen Union, die auf saison- und kalenderbereinigten Quartalsdaten basieren, stieg das Bruttoinlandsprodukt sowohl in der EU als auch in der Eurozone um 0,5 %. Die Inflationsrate der Eurozone ist im Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 2,9 % gestiegen. Die Europäische Kommission gibt die Inflationsrate in der EU 2023, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI, im Jahresdurchschnitt mit 6,3 % an. Im Vergleich zum Vorjahr (2022: 9,2 %) sanken die Preise, verdeutlichen jedoch eine weiterhin angespannte Preisentwicklung. Nach einer im Dezember 2023 im Rahmen der 96. Euroconstruct-Conference veröffentlichten Meldung, sah sich die europäische Bauwirtschaft nach einer unerwarteten Wachstumsphase 2022 nun im Jahr 2023 mit einem Abwärtstrend konfrontiert. Die Einschätzung der Folgen der Zinserhöhungen und des Krieges in der Ukraine haben die Wachstumsaussichten der Branche zunehmend gedämpft. Während das Eurocontruct-Netzwerk im Winter 2022 noch eine Stagnation der gesamten Bauproduktion in den Jahren 2023 und 2024 prognostizierte, sanken die erwarteten Veränderungsraten im Sommer 2023 in den negativen Bereich. Die meisten der 19 nationalen Märkte werden dabei von den stark gestiegenen Zinsen und Baupreisen, der anhaltend hohen Inflation, dem Kaufkraftverlust der privaten Haushalte, dem schwächeren Wirtschaftswachstum, der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte und den sinkenden Immobilienpreisen gebremst. Führend im wirtschaftlichen Abschwung war auch 2023 europaweit erneut der Wohnungsbau. Gastgewerbe und Tourismus in unseren Nachbarmärkten Österreich und Schweiz haben für 2023, wie schon im Vorjahr, erneut positive Entwicklungen zu verzeichnen. Nach Angaben der Bundesanstalt Statistik Österreich hat der Tourismus dort weiter kräftig angezogen. Trotz hoher Preise lagen die Nächtigungen in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im abgelaufenen Jahr mit mehr als 150 Mio. 10,4 % höher als 2022 und lediglich um 1 % unter dem Höchstwert des Vor-Corona-Jahres 2019. Laut des Bundesamts für Statistik der Schweiz weist der Tourismus hier ebenfalls einen Anstieg der Logiernächte vor. Von Januar bis November 2023 waren es insgesamt 38,5 Mio. Übernachtungen, und damit 9 % mehr als im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode. In beiden Märkten liegt der Hauptumsatz bei den ausländischen Gästen. Geschäftsverlauf 2023 Die zuvor erläuterte allgemeine wirtschaftliche Situation hat die Nachfrage nach Bauleistungen signifikant gedrückt. Neben den negativen konjunkturellen Einflüssen war das Jahr durch interne Herausforderungen und Qualitätsmängel beim Launch der neuen Produkte aus dem Bereich Schließsysteme für Türen und Möbel sowie einen zwischenzeitlich gelösten Qualitätsmangel im Bereich Schloss- und Schließblechsysteme geprägt. Zu Jahresbeginn stand bei der Schulte-Schlagbaum AG die geplante Umstellung auf das neue ERP-System, wie bereits im Vorjahr bei der Sächsischen Schlossfabrik GmbH an. Trotz der Umstellungen waren die Auslieferungen an unsere Kunden nie gefährdet. Geschäftsbereich Schloss- und Schließblechsysteme Aufgrund der zwischenzeitlich vertieften betrieblichen und organisatorischen Verschmelzung des Geschäftsbereiches Schloss- und Schließblechsysteme der Schulte-Schlagbaum AG und unserer Tochtergesellschaft Sächsische Schlossfabrik GmbH in Groitzsch, erfolgt die Berichterstattung an dieser Stelle unter der Überschrift "Geschäftsbereich Schloss- und Schließblechsysteme". Trotz leicht rückläufiger Umsätze im Vergleich zum Vorjahr des ersten Quartals, zeigte sich das operative Ergebnis verbessert. Beginnend mit dem zweiten Quartal wirkte sich die schwache Baukonjunktur mit einem signifikanten Rückgang des Auftragseingangs aus, so dass der Umsatzrückgang zum 31. Dezember 2023 sich auf über 20% kumulierte. Der negative Trend im Auftragseingang zu Beginn des 2. Quartals stabilisierte sich in den folgenden Quartalen auf niedrigem Niveau. Trotz verschiedener eingeleiteter Kostenoptimierungen und vertrieblicher Maßnahmen, ist es uns nicht gelungen den geringeren Umsatz zu kompensieren. Der zwischenzeitlich gelöste Qualitätsmangel wirkte sich darüber hinaus negativ auf das Ergebnis aus. Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel Mit fast 18 % Umsatzrückgang zum Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2022 verfehlte der Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel sein Wachstumsziel. Operative Engpässe und interne Prozessoptimierungen beanspruchten mehr Ressourcen als erwartet, was zu Verzögerungen bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategien führte und letztendlich das Erreichen unserer Jahresziele beeinträchtigte. Die Einführung neuer Produkte im Bereich der Hard- & Software erforderte längere Anpassungsphasen als erwartet, was zu einer verzögerten Markteinführung und somit zu einer Unterperformance im Vergleich zu unseren Zielvorgaben führte. Aufgrund der Produktherausforderungen führten vermehrte Serviceeinsätze zu unvorhergesehenen Belastungen für unsere Betriebsabläufe und Ressourcen. Der erhöhte Einsatz bei der Lösung von Problemstellungen führte zu einem Rückgang des geplanten Umsatzes und Gewinns. Für in 2023 noch nicht abgeschlossene Reklamationen wurde im Ergebnis eine Risikovorsorge getroffen. Prognose/Ist-Vergleich Der massive Nachfrageeinbruch im Bereich Schloss- und Schließblechsysteme, welcher durch die Krise im Baugewerbe induziert war, sowie die technischen Herausforderungen im Bereich Schließsysteme für Türen und Möbel, welche für erhöhte und unvorhergesehene Belastungen gesorgt haben, sind Gründe dafür, warum das prognostizierte Ergebnis nicht erreicht werden konnte. Ertragslage Die Schulte-Schlagbaum AG hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von TEUR 22.903 (Vorjahr TEUR 27.079, -15,4 %) erzielt. Schulte-Schlagbaum AG - Umsatz und Ergebnis
Die Position der sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 408,8, Vorjahr TEUR 774,1, - 47,2 %) beinhaltet Teilauflösungen von Pensionsrückstellungen (TEUR 134) und Erträge aus der KfZ Gestellung (TEUR 121). Durch die im Jahr 2023 gefallenen Materialeinkaufspreise konnten wir im Berichtsjahr sukzessive eine Senkung des Materialteuerungszuschlags vornehmen. Unsere Materialaufwandsquote ist rein rechnerisch auf 46,0 % (Vorjahr: 50,7 %) im Jahr 2023 gefallen. Eine Umgliederung in Höhe von in Summe 260 TEUR in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen trug auch dazu bei. Aufgrund des Umsatzrückgangs und durch höhere Personalaufwendungen erhöhte sich die operative Personalaufwandsquote im Jahr 2023 auf 38,9 % (Vorjahr: 30,3 %). Die Erhöhung der Personalkosten ist insbesondere auf den im Januar 2023 gezahlten Inflationsausgleich zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 5.494,2 (Vorjahr: TEUR 4.492,2) sind im Wesentlichen aufgrund von höheren externen Entwicklungskosten im Zusammenhang mit der Unterstützung in der Produktentwicklung des Geschäftsbereichs Schließsysteme für Türen und Möbel sowie erhöhter Gewährleistungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr zu erklären. Die Abschreibungen erhöhten sich im Jahr 2023 auf TEUR 1.333,3 (Vorjahr: TEUR 916,1, +45,5 %) insbesondere aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Die Erträge aus Beteiligungen von TEUR 713,5 (Vorjahr: TEUR 1.428,0, -50,0 %) enthalten die Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft Systemtechnik Schänis GmbH (Schweiz). Im Vorjahr wurde die Gewinnausschüttung der österreichischen Tochter novacom GmbH (Vorjahr: TEUR 450) phasengleich vereinnahmt. Dies ist im Berichtsjahr nicht erfolgt und wurde an die Systematik der Systemtechnik Schänis GmbH angepasst. Ferner wurden Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffend die eccos pro GmbH im Jahr 2023 von TEUR -676,6 (Vorjahr: -80,3 TEUR) verbucht. Durch die oben genannten Faktoren konnte die Schulte-Schlagbaum AG im Berichtsjahr das prognostizierte Betriebsergebnis (EBIT) nicht erreichen. Das Betriebsergebnis sank massiv auf -3.336,2 TEUR. Dies führt auch dazu, dass das Ergebnis der Schulte-Schlagbaum AG um TEUR 4.574,4 auf TEUR - 3.442,8 im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: TEUR 1.131,6) gefallen ist. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Schulte-Schlagbaum AG sank im Wesentlichen auf Grund eines geringeren Working Capitals, welches wiederum auf ein geringeres Geschäftsvolumen zurückzuführen ist. Ferner stehen erhöhte plan- als auch außerplanmäßige Abschreibungen einem geringeren Investitionsvolumen gegenüber. Die Bilanzsumme sank um TEUR 2.837 auf TEUR 21.528,4 zum 31. Dezember 2023 (Vorjahr: TEUR 24.365,4). Die Eigenkapitalquote sank um 10,3 % aufgrund des Jahresfehlbetrages auf 56,3 % zum 31. Dezember 2023 (Vorjahr: 66,6%). Die Eigenkapitalausstattung der Schulte-Schlagbaum AG kann weiterhin als stabil angesehen werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Prognose-, Chancen und Risikobericht enthält zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf Erwartungen und Einschätzungen der Schulte-Schlagbaum-Gruppe und können von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden. Dies kann dazu führen, dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung, unter anderem wegen veränderter politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, sowohl positiv als auch negativ von den nachfolgend beschriebenen Erwartungen abweicht. Chancen- und Risikobericht Die Betrachtung und Berücksichtigung von Chancen und Risiken ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Unternehmensführung und -steuerung. Unser Risikomanagementsystem ist dabei ausgerichtet, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, zuverlässig einzuschätzen und die Risiken mit geeigneten Gegensteuerungsmaßnahmen begrenzen zu können. Wir analysieren permanent die allgemeine und branchenspezifische Geschäftsentwicklung, die Nachfragetendenzen der Kunden und die Wettbewerbsaktivitäten bezogen auf Produkttechnologie und deren Weiterentwicklung. Die Einschätzung unserer Produkt- und Lieferqualität erfassen wir regelmäßig im Rahmen von Kundenzufriedenheits- Checks und werten diese aus, um rechtzeitig Konsequenzen ableiten zu können. Unsere Qualitätssicherung umfasst sowohl unsere Produkte als auch unsere Fertigungs- und Geschäftsprozesse. Die Schulte-Schlagbaum AG ist von der konjunkturellen Lage und insbesondere von der Entwicklung des Bauwesens abhängig. Zusätzlich sind wir den Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung im Außer- Haus-Markt und der damit verbundenen Investitionsbereitschaft der Anlagenbetreiber ausgesetzt. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, setzen wir unseren Fokus auf die stetige Erweiterung unseres Lösungs- und Dienstleistungsangebots, der permanenten Produktivitätssteigerungen im Bereich der Fertigungsprozesse sowie auf die verstärkte Internationalisierung unserer Produkte. Ausfallrisiken können sich ergeben, wenn Forderungen nicht oder nicht fristgerecht ausgeglichen werden. Um die Ausfallrisiken zu minimieren, nehmen wir eine laufende Überwachung von Bonität und Zahlungsverhalten unserer Debitoren vor. Währungsrisiken wie auch Zinsrisiken aus zinssensitiven Vermögenswerten und Verbindlichkeiten wird aufgrund ihrer Bedeutung grundsätzlich nicht durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente begegnet. Risiken auf der Beschaffungsseite können sich sowohl auf die Verfügbarkeit als auch auf die Preisentwicklungen beziehen. Hierbei können sich Rohstoffpreisrisiken aus den Preisentwicklungen auf den Rohstoffmärkten ergeben. Diese Risiken können nur teilweise durch Preisgleitklauseln in Kundenverträgen und in langfristigen Lieferantenverträgen gemildert werden. Hinsichtlich der Materialverfügbarkeit wird dem Risiko durch eine laufende Überprüfung unseres Lieferantennetzwerks entgegengewirkt. Die IT-Sicherheit hat bei der Gesellschaft eine hohe Bedeutung, die in verschiedenen Projekten mit hoher Priorität dauerhaft adressiert ist. Wesentliche Maßnahmen, um der aufgrund der Internetanbindungen permanent bestehenden Gefährdung zu begegnen, sind dabei Investitionen in Firewall-Systeme und sonstige adäquate Hard- und Software, die zeitnahe Aktualisierung der eingesetzten Software-Releasestände und vor allem die über Newsletter und sonstige Veröffentlichungen, vor allem mittels E-Learning-Tools, kontinuierlich durchgeführte Sensibilisierung der Mitarbeiter. Gesamtbeurteilung der Risiko- und Chancenlage Um die Einflüsse der Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schulte-Schlagbaum AG möglichst klein zu halten, unterliegen diese einem ständigen Monitoring. Änderungen der Parameter fließen sofort in Forecasts und andere Jahresprognosen mit ein. Durch dieses Risikomanagement sehen wir uns dazu in der Lage unsere aktuell erkennbaren Risiken zu beherrschen. Die Risikosituation in der AG halten wir für begrenzt und überschaubar. Unsere Beurteilung stützen wir auf professionelle Markteinschätzungen, Aussagen von Stakeholdern sowie einer permanenten Neubewertung unserer Planungsprämissen. Vor dem Hintergrund dieser Faktoren sind keine Risiken zu erkennen oder bekannt, weder aus einzelnen Risiken noch aus der Aggregation aller bekannten Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens heute oder künftig gefährden könnten. Prognosebericht Der IMF hat in seinem jüngsten World Economic Outlook (Stand: Januar 2024) seine Prognosen zur Veränderung der Wirtschaftsleistung von Nationen und Regionen angepasst. Das weltweite BIP- Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,1 % geschätzt, im laufenden Jahr 2024 wird sich das globale Wachstum laut Prognosen nicht verändern und weiterhin geschätzt rund 3,1 % betragen. Für das Jahr 2025 wird dann ein leichter Anstieg auf rund 3,2 % prognostiziert. In ihrer Winterprognose 2024 senkt die EU-Kommission ihre Prognose zum BIP-Wachstum gegenüber ihrer Herbstprognose auf 0,9 % (von 1,3 %) in der EU und auf 0,8 % (von 1,2 %) im Euroraum. Die Kommission erwartet jedoch, dass sich die Wirtschaftstätigkeit im laufenden Jahr allmählich beschleunigt. Für Deutschland hat das ifo Institut seine Wachstumsprognose für 2024 in einer Meldung vom 24.01.2024 auf 0,7 % gesenkt. Die Inflation ist weiter rückläufig, zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit November 2023, und im Frühsommer 2024 dürfte laut ifo Institut die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Vergleichbares gilt nach Prognosen der EU-Kommission auch für Europa. Allerdings warnt die EU-Kommission davor, dass Unsicherheit und Abwärtsrisiken aufgrund des anhaltenden Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine und der Konflikte im Nahen Osten zugenommen haben. Bisher konnten die Auswirkungen auf die Energiemärkte unter Kontrolle gehalten werden, jedoch besteht das Risiko von Unterbrechungen der Energieversorgung, die sich erheblich auf die Energiepreise, die weltweite Produktion und das Preisniveau insgesamt auswirken könnten. Die wirtschaftlichen Entwicklungen bei den wichtigsten Handelspartnern der EU, insbesondere China, könnten ebenfalls Risiken mit sich bringen. Der Prognose der Schulte-Schlagbaum AG für das Geschäftsjahr 2024 legen wir die genannten Erwartungen und Annahmen zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung zugrunde. Für die deutsche Bauwirtschaft 2024 prognostiziert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie eine weiterhin rückläufige Baukonjunktur mit einem Umsatzminus um rund 3 %, trotz verbesserter Materialversorgungslage. Überproportionaler Treiber ist der Wohnungsbau, der seinen Abwärtstrend voraussichtlich mit etwa -13 % fortsetzen wird. Auch für Europa werden die Aussichten für 2024 als rückläufig bewertet, wie Euroconstruct im Dezember 2023 vermeldete. Ein Rückgang der Bautätigkeit wird demnach in den meisten Euroconstruct-Ländern erwartet, bedingt durch Inflation, das hohe Zinsniveau und den Fachkräftemangel entsteht eine schwächere Nachfrage. Auch hier führt der Wohnungsbau den Negativtrend an, wobei die Gesamtzahl der Fertigstellungen neuer Wohnungen bis 2025 auf das Niveau von 2016 zurückfallen dürfte. Erst für 2025 und 2026 wird wieder ein bescheidenes Gesamtwachstum erwartet. Auch für 2024 gilt das formulierte Ziel der Bundesregierung, in der laufenden Legislaturperiode jährlich 400.000 Wohnung zu errichten, welches wir in den Prognoseberichten der vergangenen beiden Geschäftsjahre berücksichtigt hatten, als nicht realistisch. Das ifo Institut schätzt, dass 2024 lediglich 225.000 Wohnungen fertiggestellt werden könnten, was einem Rückgang von 45.000 Wohnungen (-16,7 %) im Vergleich zum Vorjahr entspräche. Auch die wichtigsten Branchenverbände, etwa der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, teilen diese pessimistische Einschätzung, obwohl die jeweiligen Prognosezahlen leicht variieren. Gemessen an den Übernachtungszahlen (+8,1 % gegenüber 2022) hat unser Zielmarkt Gastgewerbe/ Tourismus die Corona-Krise fast hinter sich gelassen. Für 2024 prognostiziert die Deutsche Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum im Incoming-Tourismus mit einem möglichen Anschluss an die Rekord- Ergebnisse aus 2019. Dennoch sehen sich die Bereiche Hotellerie und Gastronomie im laufenden Geschäftsjahr großen Herausforderungen gegenüber. Aus einer aktuellen DEHOGA-Umfrage (Januar 2024) geht hervor, dass die wirtschaftliche Lage auch zu Beginn des neuen Jahres angespannt bleibt. Hauptursächlich dafür sind die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 7 % auf 19 % für Speisen bei gleichzeitig stark steigenden Kosten für Personal und Lebensmittel. Auch die hohen Energiepreise belasten die Betriebe weiterhin, wie bereits aus unserem Prognosebericht aus dem Vorjahr hervorgeht. Zudem belastet die Negativlage in der Baukonjunktur weiterhin den Hotelimmobilienmarkt. Laut Branchenanalysen sind weltweit weniger Hotelprojekte in Bau oder Planung als noch vor einem Jahr. Konzepte wie das Serviced Apartment-Segment haben sich auch im Geschäftsjahr 2023 beweisen können, der Blick auf die Marktentwicklung wird laut einer Analyse von Apartmentservice von rund 73 % der Betreiber als positiv bewertet. Auch, weil das Marktsegment als einer der Treiber im Bereich Digitalisierung/Automatisierung gilt, in dem die Schulte-Schlagbaum-Gruppe mit ihren Lösungen ansetzt. Negativfaktoren wie dem Personalmangel kann durch automatisierte Abläufe, etwa bei Check-In, Zutritt oder auch Zahlungs- und Warenwirtschaftsprozessen, auch künftig begegnet werden. Umso bedeutender wird es weiterhin für uns als Unternehmensgruppe sein, die Digitalisierung, Automatisierung und Verschlankung sämtlicher Geschäftsprozesse in allen unseren Unternehmensbereichen weiter zu stabilisieren und erfolgreich voranzutreiben. Die Weichen dafür sind mit unserer veränderten Organisationsstruktur seit 01.01.2024 gestellt, worin die verstärkte digitale Ausrichtung des gesamten Konzerns fest verankert wurde. Unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Rahmenbedingungen sowie Annahmen strebt die Schulte-Schlagbaum AG für das Jahr 2024 ein negatives EBIT im unteren einstelligen Prozentbereich an (Umsatzrendite EBIT). Eigene Aktien Zum Bestand an eigenen Aktien nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG wird auf die Angabe im Anhang verwiesen. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Im Rahmen der Produktentwicklung im Wesentlichen für den Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel fallen Entwicklungstätigkeiten an, die sowohl von Mitarbeitern der Schulte-Schlagbaum AG als auch von externen Dienstleistern wahrgenommen werden. Die externen Entwicklungskosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Betriebskosten ausgewiesen. Darüber hinaus wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 322 TEUR vorgenommen. Erklärung zur Unternehmensführung Der Frauenanteil in der gesamten Mitarbeiterschaft der Schulte-Schlagbaum AG betrug im Berichtsjahr rund 39 % (VORJAHR: 42 %). Der Aufsichtsrat hat in seiner aktuellen fachlichen Zusammensetzung ausschließlich männliche Mitglieder. Eine Veränderung des Verhältnisses ist derzeit nicht absehbar. Mittelfristig plant der Aufsichtsrat eine Zielquote von 15% Frauen im Aufsichtsrat. Da Herr Johannes Weißbach der alleinige Vorstand der Schulte-Schlagbaum AG ist, erübrigt sich für den Vorstand die Festlegung eines Anteils weiblicher Mitglieder. Die erste Führungsebene der Schulte-Schlagbaum AG beinhaltet die Ebene der Leitungsfunktionen für die Vertriebsbereiche, die Produktion und die Servicefunktionen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war im Gegensatz zum Vorjahr eine Frau in der ersten Führungsebene bei der Schulte-Schlagbaum AG beschäftigt. Es besteht weiterhin die Zielsetzung den Frauenanteil in der Zukunft weiter zu erhöhen, wenn sich infolge altersbedingter Austritte und eventueller Nachfolgeoptionen Möglichkeiten ergeben. In der zweiten Führungsebene sind Führungskräfte zusammengefasst, die jeweils für Teilbereiche der Vertriebs- und Servicebereiche sowie der Produktion die Verantwortung tragen. Für diesen Personenkreis haben wir einen Zielwert von 15 % definiert, den wir im Jahr 2023 mit 20 % übertroffen haben. Für die zweite Führungsebene wird eine Beibehaltung der bestehenden Quote für die Zukunft als Ziel definiert. Wir möchten in dem Zusammenhang unverändert darauf hinweisen, dass ein höherer Frauenanteil im Rahmen unserer gelebten Firmenkultur als wünschenswert angesehen und angestrebt wird. Die Realisierung dieses Ziels gestaltet sich aber aufgrund branchenspezifischer Besonderheiten in der metallverarbeitenden Industrie, dem geringen überregionalen Bekanntheitsgrad des Unternehmens sowie dem grundsätzlich zu beobachtenden Fachkräftemangel schwierig. Nachtragsbericht Am 1. Januar 2024 ist Herr Johannes Weißbach als Vorstand der AG hinzugetreten. Am 29. Februar 2024 hat Herr Peter Pongratz sein Amt als Vorstand niedergelegt, so dass Herr Weißbach die AG seitdem allein vertritt. Darüber hinaus liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.
Velbert, den 15. März 2024 Johannes Weißbach Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023An die Schulte-Schlagbaum AG, Velbert Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schulte-Schlagbaum AG, Velbert, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, dem Anhang unter Einbeziehung der Buchführung einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schulte-Schlagbaum AG, Velbert, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Wuppertal, den 22. April 2024 WTG
Wirtschaftstreuhand Dr. Grüber PartG mbB
Dipl.-Kfm P. Schüttrich, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Ökonom A. Düsterloh, Wirtschaftsprüfer |
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Schulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft AG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Nevigeser Str. 100
42553 Velbert - Handelsregister
- HRB 17361, Wuppertal
- Eintragungsdatum
- 13. Dezember 1897
- Branche
-
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen - Unternehmenszweck
- Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Waren aus Eisen, anderen Metallen und Kunststoffen aller Art, insbesondere von Schlössern und Beschlägen sowie die Herstellung, der Vertrieb und Service für Systeme der Zutrittsorganisation und Kontrolle.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 49,9 % 10,52 Mio
- Umlaufvermögen 48,4 % 10,22 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,7 % 362,4 k
- Eigenkapital 55,7 % 11,75 Mio
- Rückstellungen 31,5 % 6,64 Mio
- Verbindlichkeiten 12,9 % 2,71 Mio
Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 83,4 % 22,25 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 6,3 % 1,68 Mio
- Entnahmen aus Gewinnrücklagen 4,5 % 1,20 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 2,3 % 616,7 k
- Verlustvortrag (Vj. Gewinnvortrag) 2,1 % −559,7 k
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1,0 % 267,5 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 55,4 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 32,5 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % 3,8 k
- Personalaufwand 39,3 % −9,83 Mio
- Materialaufwand 38,3 % −9,59 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 16,2 % −4,05 Mio
- Abschreibungen 4,5 % −1,12 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,8 % −207,0 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % −112,1 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,3 % −62,7 k
- Sonstige Steuern 0,2 % −38,2 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −655
- Rohergebnis 13,34 Mio
- Betriebsergebnis −1,67 Mio
- Finanzergebnis 1,33 Mio
- Ergebnis nach Steuern −334,6 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −372,8 k
GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Thomas Golatta
seit 2024 Vorstandsmitglied
-
Marc Ströter
seit 2024 Prokura
-
Sven Dr. Hilfert
seit 2024 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- Sächsische Schlossfabrik GmbH GmbH 100,0 %
- Schloss-Schulte Werksiedlungsgesellschaft mbH GmbH 20,0 %
- eccos pro gmbh GmbH 10,0 %
Historie
- 2026
-
15.03.
Austritt einer PositionSven Gill · Gesamtprokura
- 2024
-
04.12.
Austritt einer PositionJohannes Weißbach · Vorstand
-
04.12.
Eintritt eines MitgliedsSven Dr. Hilfert · Gesamtprokura
-
04.12.
Austritt einer PositionLutz Baum · Gesamtprokura
-
19.07.
Austritt einer PositionThomas Golatta · Gesamtprokura
-
19.07.
AdressänderungSchulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft
-
19.07.
Eintritt eines MitgliedsThomas Golatta · Vorstand
-
03.07.
SatzungsänderungSchulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2013 Jahresabschluss
- 2009 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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