SeaRenergy Offshore Holding GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(Kurzfassung gemäß § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die SeaRenergy Offshore Holding GmbH (vormals: SeaRenergy Offshore Holding GmbH & Cie. KG) hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 182674. Mit notariell beurkundetem Formwechselbeschluss vom 23. August 2023 wurde die SeaRenergy Offshore Holding GmbH & Cie. KG in eine GmbH umgewandelt. Die Vorschriften der §§ 264a i. V. m. 264c HGB wurden für das Geschäftsjahr 2023 nicht mehr angewendet. Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die in § 288 HGB vorgesehenen Erleichterungsmöglichkeiten für den Umfang der Darstellungen im Anhang wurden teilweise in Anspruch genommen. 2. Angaben zur Bilanz 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Soweit es sich um Nutzungsrechte handelt, erfolgt die Abschreibung entsprechend den vertraglich vereinbarten Laufzeiten. Bei der Software wird eine Nutzungsdauer zwischen 1 bis 5 Jahren unterstellt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und die Abschreibungen des Berichtsjahres (sowie um außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung), bewertet. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgen die Abschreibungen grundsätzlich linear. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen 3 und 15 Jahren, bei der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Einzelkosten der Herstellung. Das Niederstwertprinzip bei der Bewertung der Erzeugnisse und Waren wurde beachtet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen aufgrund erkennbarer Einzelrisiken bilanziert. Der Ausweis aktiver latenter Steuern beträgt EUR 805.035,94. Die sich insgesamt ergebenden Steuerentlastungen resultieren im Wesentlichen in Höhe von EUR 618.097,42 aus der Abschreibung der im Rahmen des Formwechsels aufgedeckten stillen Reserven der unfertigen Erzeugnisse in der Steuerbilanz. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwände bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt nach dem für Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsschema des § 266 Abs. 3 HGB. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 2.2 Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagenspiegel Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergeben sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich am 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
Die Jahresergebnisse der verbundenen Unternehmen betreffen das Geschäftsjahr 2023. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Laufzeit sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände beträgt analog zum Vorjahr unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 745 (i. V. TEUR 646) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 106 (i. V. TEUR 294) den sonstigen Vermögensgegenständen zugehörig. Aktive latente Steuern Infolge des Ausweises der latenten Steuern ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB zum Abschlussstichtag eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 805.035,94, diese entspricht dem saldierten Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern. Eigenkapital Das Eigenkapital betrug im Vorjahr EUR 7.795.074,65. Gemäß Formwechselbeschluss wurde ein Betrag von EUR 100.000,00 in das gezeichnete Kapital eingestellt. Der übersteigende Betrag in Höhe von EUR 7.695.074,65 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalkosten, Rückstellungen für die Schwerbehindertenabgabe, für die Erstellung des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen sowie für die Offenlegung des Jahresabschlusses. Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht (i. V. EUR O). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 800 (i. V. TEUR 500) aus einem Darlehen sowie in Höhe von TEUR 334 (i. V. TEUR 55) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 24 (i. V. TEUR 31) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Sonstige Verbindlichkeiten Hierin sind TEUR 145 (i. V. TEUR 329) Verbindlichkeiten aus Steuern und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 27 (i. V. TEUR 4) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 4.459. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat bei der Euler Hermes Deutschland eine Avalkreditlinie in Höhe von EUR 1.672.355,60. Diese ist durch eine Garantie-Erklärung der Hamburger Sparkasse in Höhe von EUR 600.000,00 besichert. Darüber hinaus besteht eine Avalkreditlinie bei der Hamburger Sparkasse in Höhe von EUR 800.000,00 Die Verträge mit der Hamburger Sparkasse sind zum Bilanzstichtag mit Guthaben in Höhe von EUR 625.000,00 auf einem Sparkonto der SeaRenergy Offshore Holding GmbH bei der Hamburger Sparkasse besichert. Aus einem Rahmenvertrag zur Arbeitnehmerüberlassung mit der Siemens AG besteht eine selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von EUR 25.000. Aus einem Kundenrahmenvertrag bestehen mittelbare Vertragserfüllungsbürgschaften, welche zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 1.033.954,00 mit der Avalkreditrichtlinie von Euler Hermes besichert sind. Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch als Gesellschafterin der folgenden aufgeführten Gesellschaften. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage seitens der Geschäftsführung der Gesellschaften als gering eingestuft:
Die Gesellschaft hat mit Beschluss vom 14. Februar 2024 gegenüber einer Tochtergesellschaft zugesichert, dass sie zur Sicherung des Liquiditätsbedarfes, der sich aus den Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaft ergeben könnte, diese bei Fälligkeit zu decken, damit die Tochtergesellschaft ihre Geschäftstätigkeit für mindestens zwölf Monate ab dem Datum der Genehmigung ihres Jahresabschlusses für das am 31. Dezember 2023 endende Jahr durch den Verwaltungsrat fortführen kann. Das Risiko der Inanspruchnahme wird von der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 27 HGB als gering eingeschätzt. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Posten "Personalaufwand" sind Aufwendungen für Altersversorgungen in Höhe von TEUR 23 (i. V. TEUR 18) enthalten. Der GuV-Posten sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 73,31 (i. V. EUR 61,09). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 197,16 (i.V. EUR 54,61) enthalten. Es sind im Posten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 155 (i. V. TEUR 0) enthalten. Insgesamt sind im Posten "Erträge aus Beteiligungen" Erträge in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 407) aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen enthalten. Der Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" beinhaltet sonstige Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7 (i. V. TEUR 0). 4. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung erfolgte bis zum 30. August 2023 durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die Verwaltung SeaRenergy Offshore Holding GmbH. Seit dem 31. August 2023 erfolgt die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer: Herrn Dr. Benjamin Vordemfelde Herrn Jan Boje Steffens Herr Dr. Vordemfelde und Herr Steffens waren im Jahr 2023 ausschließlich als Geschäftsführer tätig. Die persönlich haftende Gesellschafterin erhielt für die Übernahme des Haftungsrisikos eine Vergütung in Höhe von EUR 1.666,67. Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 93 , davon waren 85 Mitarbeiter in Deutschland sowie 8 Mitarbeiter in der französischen Betriebsstätte beschäftigt. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.921.797,48 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 6. November 2024 Dr. Benjamin Vordemfelde Jan Boje Steffens Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SeaRenergy Offshore Holding GmbH ist ein Unternehmen der Offshore-Wind-Branche, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Lösungen für den Transport und die Installation sowie den Betrieb und die Wartung von Netzanschlusssystemen und Windenergieanlagen offshore zu entwickeln und umzusetzen. Das Dienstleistungsportfolio des Unternehmens und der zugehörigen Tochtergesellschaften umfasst die vier Geschäftsfelder Engineering, Marine Services, QHSE (Quality, Health, Security & Environment) und Offshore Professionals. Vertieft werden die Geschäftsfelder durch die Aktivitäten der Elbe 1 GmbH, deren Tätigkeitsschwerpunkte Zertifizierungs- und Genehmigungsverfahren für Offshore Wind Projekte sind, die Aktivitäten der Con4Mare GmbH & Cie. KG, einem der führenden Marine Warranty Survey Unternehmen der Offshore Wind Industrie und die Aktivitäten der Seartec GmbH (Änderung der Firma im August 2023, vorher SeaRenergy Design GmbH), deren Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Design von Schiffen und maritimen Bauwerken liegt. Die vorgenannten Aktivitäten des Geschäftsfeldes Engineering Services werden gebündelt in der SeaRenergy Engineering GmbH, die sich zu 100% im Eigentum der SeaRenergy Offshore Holding GmbH befindet und die 100% der Anteile an der Seartec GmbH und 100% der Anteile an der Elbe 1 GmbH hält. Die Einbringung der Con4Mare GmbH & Cie. KG in die SeaRenergy Engineering GmbH und später folgende Umfirmierung der Con4Mare GmbH & Cie. KG in eine GmbH ist perspektivisch vorgesehen. Eine weitere 100%ige Tochtergesellschaft der SeaRenergy Offshore Holding GmbH, deren Geschäftsaktivitäten dem Geschäftsfeld Offshore Professionals zuzuordnen sind, ist die SeaRenergy Services GmbH mit dem Schwerpunkt Erbringung von Dienstleistungen und Personalgestellung im Bereich Offshore und maritime Infrastruktur. Ergänzend zur SeaRenergy Engineering GmbH, der Con4Mare GmbH & Cie. KG und der SeaRenergy Services GmbH hält die SeaRenergy Offshore Holding GmbH 100% der Anteile an den Auslandsgesellschaften SeaRenergy Ltd. auf Zypern, SeaRenergy B.V. in den Niederlanden sowie SeaRenergy sp. z o.o. in Polen. Die SeaRenergy Ltd. lässt sich im Hinblick auf die vier Geschäftsfelder vollständig dem Bereich Offshore Professionals zuordnen und erbringt Dienstleistungen im Bereich Personalgestellung und Reisemanagement. Die beiden anderen Auslandsgesellschaften SeaRenergy B.V. sowie SeaRenergy sp. z o.o. bringen die Bestrebungen des Managements der Sea- Renergy Offshore Holding GmbH zum Ausdruck, umfassende grenzüberschreitende Präsenz in Nord- und Ostsee-Anrainerstaaten zu gewährleisten und legen gleichzeitig den aktuellen regionalen Schwerpunkt der Tätigkeiten fest. Beide Gesellschaften können das gesamte Dienstleistungsportfolio geschäftsfeldübergreifend bedienen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist vor dem Hintergrund geopolitischer Kriegs- und Krisensituationen zu bewerten. Neben dem anhaltenden russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit den damit einhergehenden Auswirkungen sind die Inflation oberhalb von 2% und damit ein weiterhin erhöhtes Zinsumfeld, anhaltende Rezessionsängste und der seit Oktober 2023 sich stetig verschärfende Nahostkonflikt zu nennen. Der Blick auf die weltweiten BIP-Zuwächse zeigt im Vergleich zum Vorjahr (3,5%) ein schwächeres Wachstum in Höhe von 3,1%. China und die USA legten im Vergleich zum Vorjahr zu, die Eurozone lag allerdings mit 0,5% weiter unter dem Vorjahresniveau (3,4%). Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für Deutschland sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3%. Damit ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nach Jahren der vorsichtigen Erholung nach dem Corona-Einbruch in 2020 in 2023 ins Stocken geraten. Einer der Gründe war, einhergehend mit den oben genannten globalen Rahmenbedingungen, die auf hohem Niveau verbleibende Inflation von 5,9% (im Vorjahr noch 6,9%), die die Kaufkraft auch in 2023 schmälerte. Die hohen Zinsen führten zusätzlich zu ungünstigen Finanzierungsbedingungen. Für die globale Offshore-Windindustrie war das Geschäftsjahr 2023 im Hinblick auf die neuinstallierte Kapazität gemessen in GW nach 2021 das zweitstärkste Jahr der Historie. So speisten insgesamt Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) mit einer Gesamtkapazität von 10,8 GW erstmals in das Stromnetz ein, die globale Gesamtkapazität stieg auf 75,2 GW. China konnte als Spitzenreiter in 2023 6,3 GW neu in Betrieb nehmen, während Europa mit 3,8 GW neu installierter Kapazität ebenfalls ein Rekordjahr verzeichnete. Maßgeblich waren hier die Neuinstallationen in den Niederlanden (1,9 GW), UK (0,8 GW) und Frankreich (0,4 GW). Unabhängig vom beschriebenen Wachstum im Geschäftsjahr 2023 gab es in der Offshore-Windindustrie jedoch auch verschiedene Herausforderungen, die einen hohen Kostendruck auf die Lieferketten verursachten. Dazu zählten unter anderem die hohe Inflation, gestiegene Kapitalkosten, Lieferengpässe und die teils geltenden Ausschreibungsregelungen, erfolglose Ausschreibungen von Offshore-Windflächen sowie eingestellte und neu verhandelte Offshore-Windenergie-Projektvorhaben. Zusätzlich entsteht vor dem Hintergrund der gesetzten Ziele im Bereich Ausbau erneuerbarer Energien ein globaler Wettkampf um dieselben Ressourcen und Produktionskapazitäten. Global wird bis 2033 eine Gesamtkapazität im Bereich Offshore-Wind von rund 487 GW erwartet, davon allein 195 GW in Europa (2023: 34 GW installierte Gesamtkapazität) und 200 GW in China (2023: 38 GW installierte Gesamtkapazität). Beschleunigte Genehmigungsverfahren, günstige Finanzierungsbedingungen, Ausbau der benötigten Infrastruktur und Diversifizierung von Produktionsstandorten für die Konverterstationen der nächsten Generation (2 GW) sowie Anlagen und Komponenten sind somit die entscheidenden Faktoren für die vorgesehenen Zuwachsraten. Der Blick auf Deutschland zeigt, dass im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 27 neue Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 257 MW erstmals in das Stromnetz eingespeist haben. Die Inbetriebnahme-Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 erfolgten dabei ausschließlich in der Ostsee. Zusätzlich wurden 74 neue Fundamente installiert, wobei die zugehörigen Windenergieanlagen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 noch nicht errichtet waren. Die Umsetzung sämtlicher Projekte, die im sog. Übergangssystem (Ausschreibungsrunden von Offshore-Windflächen in den Jahren 2017 und 2018) bezuschlagt worden sind, schreitet somit voran. Erwartet wird eine vollständige Inbetriebnahme der jeweiligen Projekte bis Ende 2025. Insgesamt waren zum 31.12.2023 1.566 Offshore-Windenergieanlagen in Betrieb mit einer Gesamtleistung von rund 8,5 GW. Der Blick auf die Verteilung der Gesamtleistung auf Nordsee (7,1 GW) und Ostsee (1,4 GW) gibt einen Ausblick für die Zukunft, wonach sich der Ausbau der Offshore-Windenergie rein größentechnisch stärker auf die Nordsee konzentriert. So gehört Deutschland zu den neun europäischen Staaten, die sich im April 2023 auf das gemeinsame Ausbauziel von 120 GW Offshore-Windenergie bis 2030 in der Nordsee geeinigt haben. Nach dieser Vereinbarung werden die Ausbauziele für Deutschland im Vergleich zum Windenergie-auf-See-Gesetz (30 GW bis 2030, 40 GW bis 2035 und 70 GW bis 2045) für 2035 mit insgesamt 50 GW sogar übertroffen (BSH, (Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie). Zur Erreichung der festgelegten Ziele in 2030, 2035 und 2045 werden regelmäßig Flächen durch das BSH ausgeschrieben. Am 01.06.2024 wurde in dem Zusammenhang der Zuschlag von zwei Flächen mit einer Gesamtkapazität von 2,5 GW an Total Energies (1,5 GW) und EnBW (1 GW) bekannt gegeben. Im Geschäftsjahr 2023 wurde mit DolWin 6 die 13. deutsche Offshore-Netzanbindung nach einem mehrwöchigen Probebetrieb durch Siemens Energy offiziell für den regulären Betrieb an TenneT übergeben. Die SeaRenergy Offshore Holding GmbH konnte hierzu in 2022 den Auftrag für die Offshore-Infrastruktur für die Inbetriebnahme der Offshore Umspannplattform von Siemens Energy gewinnen und erbrachte im Geschäftsjahr ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Bereich Onshore und Offshore Logistik sowie Personalgestellung. Ergänzend unterstütze SeaRenergy den Konsortialpartner des Projektes, die Dragados Offshore aus Spanien, mit weiteren Supportfunktionen auf dem Projekt DolWin 6. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr der Offshore-Windpark Arcadis Ost 1 erfolgreich fertiggestellt und im Dezember 2023 mit einer Gesamtleistung von rund 250 MW eingeweiht. Auch hier war die Gesellschaft mit einzelnen Aufträgen beteiligt. In 2024 erbringt die Gesellschaft für den Betreiber des Offshore-Windparks Arcadis Ost 1, Parkwind, erneut einzelne Dienstleistungen, u.a. im Bereich Unterwasser-Inspektion. Wie bereits erwähnt wurden im Geschäftsjahr insgesamt 74 Fundamente in Nord- und Ostsee installiert. 50 Fundamente wurden dabei im Offshore-Windpark Baltic Eagle erfolgreich installiert. Hier erbrachte die Gesellschaft im Geschäftsjahr neben Client Rep Services auch Offshore Technician Services. Neben der im Geschäftsjahr gestarteten Fundamentinstallation für die Offshore-Windparks Gode Wind 3 und Borkum Riffgrund 3 wurde für den Offshore-Windpark EnBW He Dreiht die finale Investitionsentscheidung getroffen. Im Mai 2024 erfolgte der offizielle Baustart. Die SeaRenergy Offshore Holding GmbH ist hier verantwortlich für den Betrieb des Marine Coordination Centers. 2.2 Geschäftsentwicklung Die Gesellschaft konnte sich trotz der bereits beschriebenen herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt sehr gut behaupten. Sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim Ergebnis vor Steuern ist ein deutlicher Aufschwung zu erkennen im Vergleich zu den vorangegangenen Geschäftsjahren 2021 und 2022, die durch den im Rahmen des EEG 2017 (Erneuerbare-Energien-Gesetz) verhängten Ausbaustopp und durch die Corona-Pandemie mit den entsprechenden Auswirkungen geprägt waren. Durch die politischen Anstrengungen und die gesetzlich festgelegten Ausbauziele hat sich die langfristige Perspektive für die Offshore-Wind-Branche grundsätzlich positiv verändert. Das Geschäftsjahr 2023 markierte dabei den Startpunkt für die Ausschreibung von Offshore-Wind-Flächen durch das BSH gemäß der neuen Ausschreibungsregelungen. Insgesamt wurden in dem Zusammenhang in 2023 bereits 7 GW in Nord- und Ostsee bezuschlagt. Der erwartete Leistungszubau über die nächsten Jahre sieht dabei recht gleichmäßig aus, mit einer ersten Spitze in 2025. Ab 2028 steigt der erwartete Leistungszubau überproportional an, was insbesondere auf die langjährigen vorbereitenden Maßnahmen für die Installation und Inbetriebnahme zurückzuführen ist. Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin geprägt durch einzelne, teils herausragende Projekte und erfolgreiche Projektvergaben. Hinsichtlich der prägenden Projekte im Geschäftsjahr 2023 ist insbesondere der durch TenneT in 2022 an das Konsortium SemSea GbR (bestehend aus der Gesellschaft und Semco Maritime AS) vergebene Auftrag über die mechanische und elektrotechnische Instandhaltung von insgesamt 20 Offshore-Umrichterstationen und den dazugehörigen Landstationen in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Deutschen Nordsee und der Holländischen Nordsee über einen Zeitraum von fünf Jahren zu nennen. Das Projekt startete erfolgreich im März 2023 und konnte maßgeblich umsatz- und ergebnisseitig zum Erfolg in 2023 beigetragen. Der Blick auf die für die SeaRenergy Offshore Holding GmbH (excl. der Tochterunternehmungen, die bereits in früheren Phasen aktiv sind) wesentlichen Projektphasen eines Offshore-Windenergie-Projektes, namentlich "Installation & Commissioning" und "Operation & Maintenance" (O&M), zeigt, dass die Gesellschaft durch den zuvor erwähnten Vertrag mit TenneT insbesondere im Bereich O&M eine herausragende Position am Markt einnimmt, vor dem Hintergrund einer aktuell begrenzten Anzahl von in Betrieb befindlichen Plattformen. Zusätzlich war die Gesellschaft im Geschäftsjahr maßgeblich an der Inbetriebnahme von DolWin6, der 13. deutschen Offshore-Netzanbindung von TenneT, beteiligt, zugleich die einzige Plattform-Inbetriebnahme in 2023. Die Gesellschaft erbrachte hier ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Bereich Onshore und Offshore Logistik sowie Personal. Die Frachtbeziehungsweise Versorgungsfahrten für dieses Projekt erfolgten dabei mit der Spirit of Emden, einem Schiff, welches von der ebenfalls im Besitz von Herrn Bertram Rickmers (+ 2023) befindlichen The Asian Spirit Steamship Company betrieben und von der Gesellschaft verchartert wird. Der Zugriff auf das Schiff ermöglichte der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zusätzlich zum Regelbetrieb durch das DolWin6 Projekt kurzfristig Frachtbeziehungsweise Versorgungsfahrten ab Emden anzubieten. Weiterhin erhielt die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 den Zuschlag von Iberdrola für Inspektions-, Wartungs- und Reparaturarbeiten und die Gestellung von Client Reps für den Baltic Eagle Windpark in der deutschen Ostsee. Die Arbeiten konnten im Geschäftsjahr erfolgreich begonnen werden und werden in 2024 weiter fortgesetzt. Zusätzlich konnte im Oktober 2023 der Kauf zweier CSOVs (Construction Service Operation Vessel) vermeldet werden, durch das Joint Venture Windward Offshore Holding GmbH & Co. KG. Im Januar 2024 wurden die Verträge über zwei weitere CSOVs geschlossen. SeaRenergy Offshore Holding GmbH wird hier u.a. das kommerzielle Schiffsmanagement übernehmen. Die Auslieferung der ersten Schiffe ist in 2025 vorgesehen. Die SeaRenergy Offshore Holding GmbH mit ihren Tochterunternehmungen ist ein führender Player in der Offshore-Wind-Industrie und das schon seit nunmehr 13 Jahren. Die erneuerbaren Energien stellen einen der wesentlichen Hebel dar, für die Abschwächung des Klimawandels nebst entsprechenden Auswirkungen. Wir als Gesellschaft wollen den Übergang weg von fossilen Brennstoffen aktiv begleiten und greifen hier auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurück. Um dieses Ziel zu erreichen, mit klarer Richtung und Fokus, hat die Gesellschaft im Berichtsjahr 2023 die "Vision 2030" erfolgreich verabschiedet: "Mit Innovation und Erfahrung gestalten wir aktiv Lösungen für die nachhaltige Energieversorgung von heute und morgen."Die Vision dient der Gesellschaft dabei als Leitfaden für die Strategieentwicklung und stellt sicher, dass die abgeleiteten Maßnahmen auf das übergeordnete Ziel ausgerichtet sind. Zur Erbringung der beschriebenen Dienstleistungen beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 85 MitarbeiterInnen in Deutschland sowie weitere 8 in der Betriebsstätte in Frankreich sowie weitere 34 Mitarbeiter in den einzelnen Tochterunternehmungen. 2.3 Stellung des Unternehmens Die SeaRenergy Offshore Holding GmbH & Cie. KG, Hamburg, wurde mit Umwandlungsbeschluss vom 18. August 2023 formwechselnd gemäß §§ 190 ff., 214 ff. UmwG in die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Mit Eintragung in das Handelsregister am 31. August 2023 lautet die Firma nunmehr SeaRenergy Offshore Holding GmbH mit Sitz in Hamburg. Die Umwandlung erfolgte steuerlich zum Stichtag 31. Dezember 2022 zu gemeinen Werten. Das Stammkapital der Gesellschaft ist wie folgt strukturiert:
2.3.1 Ertragslage Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 sowohl Umsatz als auch Ergebnis signifikant steigern. Hierzu trugen Ende 2022 gesicherte, teils langfristige Verträge sowie im Geschäftsjahr 2023 neu gewonnene Verträge bei. Die Veränderungen von Umsatz, Personal- und Projektaufwand im Vergleich zum Vorjahr lassen sich auf Grundlage dessen im Wesentlichen erklären. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Umsatz von TEUR 25.907 um TEUR 16.346 (+63%) auf TEUR 42.253. Die Personalkosten haben sich im Vergleich zu 2022 (TEUR 5.181) um TEUR 2.373 auf TEUR 7.554 (+46 %) erhöht und die projektbezogenen Kosten sind im Vergleich zu 2022 (TEUR 19.815) um TEUR 11.263 auf TEUR 31.078 (+57 %) gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.587, im Vorjahr lag das Ergebnis vor Steuern bei TEUR 349. Damit ergibt sich eine Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern von TEUR 1.238 gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen Steuern beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 2, nachdem sie im Vorjahr TEUR 3 betragen hatten. 2.3.2 Finanzlage Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 58 % (Vorjahr 65 %). Die laufenden Aufwendungen der Gesellschaft werden aus dem operativen Cash-Flow finanziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.632. 2.3.3 Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 erfolgt der Ausweis aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 805. Diese resultieren aus der Verrechnung von zu Steuerentlastungen und -belastungen führenden Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 Abs. 1 HGB. Die sich insgesamt ergebenden Steuerentlastungen resultieren im Wesentlichen in Höhe von TEUR 618 aus der Abschreibung der im Rahmen des Formwechsels aufgedeckten stillen Reserven der unfertigen Erzeugnisse in der Steuerbilanz. Die unfertigen Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 364) um TEUR 441 auf TEUR 805. Hauptursächlich für den Anstieg waren einzelne Projekte, die sich zum Bilanzstichtag in unterschiedlichen Fertigstellungsgraden befanden und deren Projektlaufzeit mehrere Monate beziehungsweise teils Jahre umfasst. Der Betrag errechnet sich dabei anteilig mit Hilfe des messbaren und gut dokumentierten Projektfortschritts, welcher eine eindeutige Aufteilung der Aufwendungen auf die einzelnen Geschäftsjahre ermöglicht. Die fertigen Erzeugnisse und Waren erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (EUR 0) um TEUR 204 auf TEUR 204. Hintergrund für die Aktivierung der Waren ist, dass die finale Abnahme, der für den Kunden im Geschäftsjahr 2023 beschafften Waren bis zum Bilanzstichtag noch nicht in Gänze erfolgte. Es bestehen dabei keine Anzeichen, dass die Abnahme verweigert wird. Deshalb gibt die Aktivierung der Waren eine realistische Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse wieder und stellt sicher, dass der Aufwand periodengerecht erfasst wird. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.658) signifikant um TEUR 3.991 auf TEUR 9.649. Der Anstieg bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist u.a. zurückzuführen auf das signifikant erhöhte Umsatzvolumen und zum Teil vereinbarte längere Zahlungsziele. Die Gesamtverbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.712) um TEUR 2.116 auf TEUR 5.828. Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus einem gestiegenen Einkaufsvolumen im Zusammenhang mit dem Projektgeschäft der Gesellschaft. Zusätzlich hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 erstmals erhaltene Anzahlungen über TEUR 257 bilanziert. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzieller Leistungsindikator wird das Ergebnis vor Steuern herangezogen. Nach einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 349 im Vorjahr schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.587. Längerfristige Bankdarlehen bestehen wie in den Vorjahren nicht. 2.5 Gesamtaussage Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Gesellschaft sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis vor Steuern deutlich steigern. Im Rahmen des Prognoseberichtes 2022 wurden drei Szenarien für die Geschäftsentwicklung 2023 abgebildet. Das mittlere (realistische) Szenario mit einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.500 konnte hierbei übertroffen werden mit einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.587. Bereits bestehende in Vorjahren vergebene Projekte konnten erfolgreich umgesetzt werden und für einzelne neue Projekte erhielt die Gesellschaft den Zuschlag im Geschäftsjahr 2023. Zusätzlich konnten einzelne Auftragserweiterungen aus Bestandsprojekten heraus verhandelt werden. In der ex post Betrachtung kann die Geschäftsentwicklung in 2023 somit insgesamt als sehr positiv bewertet werden. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Grundlagen Das integrierte Management System der SeaRenergy Offshore Holding GmbH basiert auf den Standards ISO 9001, ISO 18001 und ISO 45001. Integraler Bestandteil ist hier die Erkennung und Bewertung von Risiken und Chancen sowie das Einleiten von entsprechenden Maßnahmen im Falle Ihres Eintretens. Risiken und Chancen werden anhand ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, ihrer Konsequenzen, ihrer möglichen Ursache und durch Bewertung einer Risikoprioritätsnummer (RPN) bewertet. Zur Berechnung der RPN ist die folgende Eingabe erforderlich:
Die Bewertungskriterien für jede Kategorie reichen von 1 (niedrig) bis 10 (sehr hoch). Die RPN wird unter Verwendung der folgenden Formel berechnet: Schweregrad x Wahrscheinlichkeit x Erkennung Aus der errechneten RPN zwischen 1 und 1.000 leiten sich folgende Kategorien ab:
Nach der Beurteilung des Ausgangszustands kann das Risiko durch die Festlegung von Korrekturmaßnahmen und Kontrollmaßnahmen gesenkt werden. Wenn Chancen entgegenwirken, kann sich das Risiko verringern. Risiken und Chancen, die betrachtet werden, ergeben sich insbesondere aus den folgenden Themen, sind jedoch nicht darauf beschränkt:
3.2 Risikobericht Gemäß der oben vorgestellten Bewertungsmatrix sehen wir folgende Risiken als niedrig bis moderat an: Weltpolitische Lage: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine setzte sich auch im Berichtsjahr 2023 fort. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen und Beeinträchtigungen für die Weltwirtschaft sind als massiv zu bewerten. Hinsichtlich des seitens der EU und den USA verhängten Rohstoff-Embargos gegenüber Russland gilt, dass die daraus resultierenden Engpässe bei der Energieversorgung das Thema erneuerbare Energien noch mehr in den Fokus gerückt haben. Gleichzeitig sorgten im Berichtsjahr 2023 steigende Zinsen, Rezessionsängste und die Eskalation im Nahostkonflikt seit Oktober 2023 für eine gesamtwirtschaftliche Unsicherheit, wodurch es insbesondere in der Eurozone zu einem geringeren Anstieg der Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2022 kam. Für 2024 rechnet die Bundesbank im Rahmen der Deutschland-Prognose mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft um rund 0,3 %. Für die deutsche Offshore-Windindustrie und somit auch die Gesellschaft ergibt sich, unabhängig von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, aus den in 2022 verabschiedeten Gesetzesnovellen ein immenses Wachstumspotenzial. Allerdings wird sich aufgrund der langen Projektierungszeiten, die auch von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst werden, die absehbar steigende Nachfrage erst verzögert in Aufträgen zeigen. Hierfür muss die Gesellschaft frühzeitig im gesunden Maße in den Kapazitätsausbau investieren. Das Risiko für die Gesellschaft ist vor dem Hintergrund einer permanenten Risikobewertung und langfristiger Kapazitätenplanung als moderat zu bewerten. Inflation: Neben den Preissteigerungen im Offshore Bereich (Kosten für Material, Arbeitskraft und Logistik) werden wir, wie bereits eingangs erwähnt, weiterhin mit erheblichen Preissteigerungen in allen Bereichen konfrontiert. Nicht nur Preissteigerungen bei Drittdienstleistungen belasten unsere Projektergebnisse, sondern auch höhere Personalkosten infolge höherer Gehälter für unsere Mitarbeiter. Im nunmehr vierten Jahr hoher Inflationsraten ist es mittlerweile common practice, Preisgleitklauseln in die Verträge mit Kunden aufzunehmen, die der Gesellschaft zum Beispiel das Recht einräumen, Preise bei Aufträgen mit mehrjähriger Laufzeit einmal im Jahr anhand allgemeingültiger, vorher festgelegter Preis-Indizes nachzuverhandeln. Das bestehende Risiko der steigenden Löhne infolge hoher Inflationsraten kann somit reduziert werden. Zusätzlich ergibt sich dadurch die Möglichkeit, etwaige Preissteigerungen auf Ebene der Unterlieferanten an den Kunden weiterzureichen, wodurch das inflationsbedingte Risiko für die Gesellschaft als niedrig zu bewerten ist. Aufbruch der Branche in eine neue Ära aufgrund der in 2022 verabschiedeten Gesetzesnovellen einhergehend mit den neuen Ausbauzielen im Bereich Offshore-Wind: Risiken in Bezug auf den Geschäftsbetrieb und entsprechende Verträge sowie gesetzliche Anforderungen und politische Rahmenbedingungen Nach den beiden Geschäftsjahren 2020 und 2021, die neben der Corona-Pandemie bestimmt waren durch den Ausbaustopp im Bereich Offshore-Wind gemäß des EEG 2017, konnte in 2022 erstmals wieder ein Offshore-Windenergieprojekt realisiert werden. Der Ausbautrend setzte sich im aktuellen Berichtsjahr 2023 weiter fort, so konnten u.a. die Bauaktivitäten im Offshore-Windenergieprojekt Arcadis Ost 1 erfolgreich abgeschlossen werden. Weitere Projekte aus dem sogenannten Übergangssystem (Ausschreibungsrunden 2017 / 2018) schreiten ebenfalls voran, sodass die installierte Leistung von insgesamt 8,1 GW im Vorjahr auf 8,5 GW zu Ende 2023 erhöht werden konnte. Zusätzlich konnte im Berichtsjahr 2023 die Offshore-Plattform Dolwin 6, zugehörig zur 13ten Offshore-Netzanbindung der TenneT mit einer Übertragungsleistung von 900 MW, erfolgreich installiert werden. Infolge der gesetzlich verankerten Ausbauziele für Deutschland (u.a. 30 GW bis 2030) und den durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie veröffentlichten Flächenentwicklungsplänen wird die Offshore-Wind-Branche in den nächsten Jahren weiter an Fahrt aufnehmen. Im Berichtsjahr 2023 wurden allein vier Flächen mit einer Gesamtkapazität von 7 GW erfolgreich unter dem neuen Auktionsregime gemäß des Windenergie-auf-See-Gesetzes versteigert. Somit sind im Berichtsjahr insgesamt 11,7 GW mit einem Netzanbindungsanspruch bezuschlagt. Weitere 8 GW müssen in den folgenden Jahren noch ausgeschrieben werden, damit das Ausbauziel von 30 GW erreicht werden kann. In 2024 konnten bereits weitere 2,5 GW erfolgreich bezuschlagt werden. Die Aussichten der Branche sind somit als durchweg positiv zu bewerten, wobei der Ausbaustopp in den Jahren 2020 und 2021 weiterhin zu Nachholeffekten führt (siehe hierfür auch Absatz zu Fachkräftemangel). So konnten zwar in 2022 und in 2023 wieder einzelne Vorhaben realisiert werden, die Vorhaben aus den neuen Ausschreibungsrunden werden allerdings erst mit ein paar Jahren Zeitversatz umgesetzt. Grund hierfür sind die unvermeidlich langen Projektierungszeiten, wodurch sich der erwartete Nachfrageanstieg noch nicht in den Auftragsbüchern der Wertschöpfungskette zeigt. Gleichzeitig gilt, dass sich die Ausbauziele nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und weltweit erheblich erhöht haben, wodurch ein zeitgleicher Wettbewerb um Ressourcen und Produktionskapazitäten entsteht. Zusätzlich drängen neue Wettbewerber auf den lukrativen Markt. Wir haben deshalb auch in 2023 weitere Maßnahmen umgesetzt, die gewährleisten, dass wir in den kommenden Geschäftsjahren gut und diversifiziert aufgestellt sind und das Risiko für unser Geschäft moderat gehalten werden kann: 1. Kontinuierlicher Ausbau und Erweiterung der Unternehmensaktivitäten a) Aufnahme der Geschäftsaktivitäten der in 2022 neu gegründeten Gesellschaften: Nach erfolgreicher Gründung der Gesellschaften SeaRenergy Services GmbH, SeaRenergy Engineering GmbH, Seartec GmbH (vorher SeaRenergy Design GmbH) und SeaRenergy sp. z o.o. zur Mitte beziehungsweise zum Ende des Geschäftsjahres 2022 haben wir im Berichtsjahr 2023 die Aktivitäten der Gesellschaften erfolgreich hochgefahren. Neben ersten Personaleinstellungen in den jeweiligen Gesellschaften und der erfolgreichen Umfirmierung der SeaRenergy Design GmbH in die Seartec GmbH konnten die neugegründeten Gesellschaften im Berichtsjahr 2023 bereits erste Aufträge sichern und ausführen. Mit Hilfe der Gesellschaften forcieren wir eine Bündelung und Verzahnung von Ressourcen bei gleichzeitigem Fokus darauf, Kompetenzen und Synergien zu heben, um auch in den kommenden Geschäftsjahren erfolgreich als der Partner im Bereich Offshore-Windenergie mit unseren vier Geschäftsfeldern auftreten zu können. Neben den beschriebenen Neugründungen in 2022 wurde in 2023 erfolgreich das Joint Venture Windward Offshore GmbH & Cie. KG gegründet, welches im Oktober 2023 und im Januar 2024 je zwei state-of-the-art Commissioning Service Operation Vessels (CSOV) geordert hat. Die Gesellschaft tritt hier als mittelbar verbundenes Unternehmen auf und wird zukünftig das kommerzielle Schiffsmanagement übernehmen. Die Schiffsklasse ist dabei über alle Projektphasen eines Offshore-Windenergie-Projektes einsetzbar und wird vor dem Hintergrund der ambitionierten Ausbauziele vermehrt nachgefragt, weshalb die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Das Engagement der Gesellschaft erweitert entsprechend das Produktportfolio und sorgt für eine weitere Abgrenzung gegenüber vergleichbaren Wettbewerbern im attraktiven Offshore-Wind-Geschäft. Abschließend konnte die Gesellschaft im Berichtsjahr 2023 erfolgreich zwei Strategie-Paper verabschieden, die einerseits neue Offshore-Wind-Märkte in Europa beleuchten und Markteintrittsmöglichkeiten eruieren und andererseits die Potenziale für die Gesellschaft erwachsend aus neuen Technologien wie Offshore-Wasserstoffproduktion und Floating Wind herausstellen. b) Fortsetzung der internationalen Diversifizierung: Um unsere im Berichtsjahr 2023 verabschiedete Vision 2030 (s. Absatz 2.2) zu erreichen, wurden einzelne Strategien verabschiedet. Eine der Strategien sieht dabei vor "Wir fokussieren uns auf Projekte der Nord- und Ostsee und wachsen mit unseren Kunden in die ganze Welt.". Hinsichtlich der internationalen Diversifizierung gilt entsprechend ein klarer Fokus auf Nord- und Ostsee. Hierzu wurde bereits 2018 die niederländische Gesellschaft SeaRenergy B.V. gegründet und im Geschäftsjahr 2022 folgte die Gründung der polnischen Gesellschaft SeaRenergy sp. z o.o.. Die polnische Gesellschaft konnte dabei im Berichtsjahr 2023 bereits erste eigene Aufträge gewinnen. Im laufenden Geschäftsjahr 2024 setzt sich der positive Trend fort. Gleichzeitig sind wir auch über unsere Tochterunternehmungen Con4Mare GmbH & Cie. KG und Elbe 1 GmbH international aktiv. Das in 2023 verabschiedete Strategie-Paper bzgl. neuer Offshore-Wind-Märkte in Europa dient der Gesellschaft zusätzlich als Grundlage für zukünftige Entscheidungen. 2. Projektbezogene Arbeitsverträge: Eine Vielzahl von Mitarbeitern, die für ein bestimmtes Projekt eingestellt werden, haben nur befristete Arbeitsverträge. So minimieren wir das Fixkostenrisiko in Phasen niedriger Projektaktivität. Die in 2022 neu gegründete SeaRenergy Services GmbH sorgt ergänzend für die gesellschafts- und arbeitsrechtliche Trennung zur Gesellschaft. Um das Risiko, dieses Personal vor Vertragsende zu verlieren, zu minimieren, versuchen wir stets frühzeitig mit diesen Mitarbeitern eine Vereinbarung zu Folgeprojekten zu finden, um die Expertise im Unternehmen zu halten. Hinsichtlich des oben herausgestellten Risikos langer Projektierungszeiten, welches mit dem notwendigen Vorhalten von Ressourcen einhergeht, kann unser Recruiting auf ein umfangreiches Netzwerk entsprechenden Personals zurückgreifen und somit auch kurzfristig auf erfolgte Projektzuschläge reagieren. Fachkräftemangel: Risiken in Bezug auf den Geschäftsbetrieb Nach den durch Ausbaustopp gemäß des EEG 2017 und Corona-Pandemie sehr herausfordernden Jahren 2020, 2021 und 2022 stehen Unternehmen im Bereich Offshore-Wind vor der Herausforderung, für die Erreichung der Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien gemäß EEG 2023 und WindSeeG zehntausende neue Arbeitsplätze zu schaffen. Aktuell arbeiten in Europa im Bereich Offshore-Windenergie rund 80.000 Fachkräfte, Schätzungen zufolge werden vor dem Hintergrund der europäischen Ausbauziele (2030: 111 GW, 2050: 317 GW) bis 2050 rund 300.000 Arbeitskräfte benötigt. Mittelständische Unternehmen wie die Gesellschaft treten hierbei in den Wettbewerb mit teils multinationalen Unternehmungen um die besten Ingenieure, Techniker, Projektmanager und spezialisierten Techniker. Der stärkeren Nachfrage nach MitarbeiterInnen wirken wir aktiv mit Gesprächen und dem Aufzeigen von Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen und Angeboten zur Flexibilisierung des Arbeitsalltags entgegen. Unsere schlanke Unternehmensstruktur erlaubt uns, Entscheidungsprozesse effizient und unbürokratisch zu gestalten, und eine agile Arbeitsumgebung zu gewährleisten, in der MitarbeiterInnen ihre Ideen schnell einbringen und umsetzen können. Zusätzlich arbeiten wir in einer Arbeitsgruppe zum Thema "Beste MitarbeiterInnen gewinnen, entwickeln & halten, die unsere Visionsziele treiben" an Maßnahmen, die es uns ermöglichen, als etablierter Arbeitgeber mit langjähriger Geschichte im Bereich Offshore-Wind attraktiv zu bleiben. Durch diese Maßnahmen sowie das Angebot von Zusatzleistungen wie etwa JobRad, betrieblicher Altersvorsorge, Corporate Health-Benefits und Mobile Working mit modernster Technik ist es uns auch im Berichtsjahr 2023 gut gelungen, neue MitarbeiterInnen für uns zu gewinnen, um für unsere Projekte in 2024 und darüber hinaus gut gerüstet zu sein. Unser Anspruch besteht dabei darin, Personal hausintern über einen längeren Zeitraum fort- und weiterzubilden, um als Gesellschaft langfristig zu profitieren. Das Risiko für die Gesellschaft ist somit als moderat zu bewerten. Zusammengefasst gilt, dass wir keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft sehen, die unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen. 3.3 Chancenbericht Die Offshore-Wind-Branche in Deutschland befindet sich in einer sehr dynamischen Wachstumsphase. Die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung, teils gesetzlich verankert, sehen einen Zuwachs im Bereich Offshore Wind bis 2030 auf rund 30 GW Gesamtkapazität, bei rund 8,5 GW Gesamtkapazität per 31.12.2023. In der ersten Ausschreibung für 2024 konnten bereits zwei nicht zentral voruntersuchte Flächen mit einer vorgesehenen Leistung von 2,5 GW bezuschlagt werden. Im August 2024 folgt dann die nächste Ausschreibungsrunde für drei zentral voruntersuchte Flächen mit einer vorgesehenen Leistung von insgesamt 5,5 GW. Der Blick auf Europa zeigt, dass sich einzelne Länder wie u.a. Belgien, Dänemark, Frankreich und Deutschland gemeinsam mit der Europäischen Kommission darauf geeinigt haben, in den nächsten Jahren jährlich insgesamt 15 GW auszuschreiben, um die Planbarkeit für alle Stakeholder zu verbessern. In Summe sieht GWEC Market Intelligence einen Zuwachs zwischen 2024 und 2033 von rund 161 GW in Europa. Die Wachstumsraten sind dabei in 2024 und 2025 vor dem Hintergrund der bereits erwähnten langen Projektierungszeiten noch relativ verhalten. Soweit die Gesellschaft oder eine ihrer Tochtergesellschaften allerdings frühzeitig in Offshore-Wind-Projektvorhaben involviert wird, beginnend bei der Planung beziehungsweise den Genehmigungsprozessen, sehen wir in den langen Projektierungszeiten durchaus auch eine Chance, Auftragsvolumen bereits in frühen Phasen sichern zu können und die Grundlage für Folgegeschäfte zu legen. Infolge der erwarteten Zuwachsraten für Polen, hier sieht GWEC Market Intelligence ein Wachstum bis 2033 um rund 14 GW, sind auch die Aussichten unserer polnischen Gesellschaft durchaus als positiv zu bewerten. Wir sind über die Gesellschaft vor Ort in der Lage unmittelbar an dem dynamischen Umfeld zu partizipieren und entsprechendes Geschäft zu sichern, insbesondere vor dem Hintergrund der teils sehr restriktiven Regelungen, was die Teilnahme von nicht polnischen Gesellschaften an Ausschreibungen angeht. Neben den bereits in 2022 und 2023 erfolgten Zuschlägen für teils mehrjährige Projekte, die für eine Absicherung unseres Wachstums sorgen, bieten sich aufgrund der zukünftigen Projektvorhaben in Anbetracht der ambitionierten Ziele der Bundesregierung umfangreiche Möglichkeiten, als verlässlicher Partner mit langjähriger Erfahrung und starken Referenzen in Ausschreibungsverfahren und Vertragsverhandlungen aufzutreten. Gerade in Anbetracht des Markteintritts neuer Akteure, sowohl u.a. Netzbetreiber als auch Windparkbetreiber / Windparkentwickler nebst entsprechenden Lieferanten, können wir als Gesellschaft aufgrund unserer Erfahrung und Expertise im doch recht herausfordernden und komplexen Offshore-Wind-Umfeld der Partner sein. Unsere Technische Expertise und Innovationskraft sowie unser Netzwerk und unsere umfassende Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen beziehungsweise unsere Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden und Regulierungsstellen stellen dabei gestützt durch unser Risikomanagement und den Fokus auf Sicherheitsstandards einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Möglichkeiten und Chancen ergeben sich auch aus der bereits in Absatz 3.2 näher beschriebenen mittelbaren Beteiligung an der Windward Offshore GmbH & Cie. KG enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Die insgesamt vier bestellten CSOVs ergänzen das Produktportfolio optimal und unterstreichen unseren Anspruch eines Full Service Providers im Bereich Offshore Wind. In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen beschäftigen wir uns zusätzlich sowohl in internen Arbeitsgruppen wie zum Beispiel "Wachstum der SeaRenergy Group aus bestehenden Geschäftsfeldern heraus (Erweiterung & Vertiefung)" als auch in externen Gremien wie dem Förderverein "Aquaventus" oder dem Arbeitskreis "Genehmigungs- und Zertifizierungsanforderungen" mit entsprechenden Neuerungen und eruieren laufend Möglichkeiten und Chancen für unsere Tätigkeitsbereiche. Zu nennen ist hier neben dem Technologiewechsel von fest am Boden installierten Windanlagen hin zu schwimmenden Systemen auch die Produktion und Speicherung von grünem Wasserstoff. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und der als sehr positiv zu bewertenden Dynamik in der Offshore Wind Industrie sehen wir sehr gute Chancen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. 4. Prognosebericht Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um +0,2 % in Deutschland (Vorjahr -0,2 %). Zusätzlich geht der SVR von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,4 % aus in 2024, in 2023 lag die durchschnittliche Inflationsrate noch bei 5,9 %. Gleichzeitig stellen der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten auch im Geschäftsjahr 2024 enorme Risikofaktoren dar, die zu berücksichtigen sind. Unabhängig davon bedingen die verabschiedeten und gesetzlich verankerten Ausbauziele im Bereich erneuerbare Energien, noch verstärkt durch die weiterhin bestehenden Restriktionen gegenüber Russland und dem damit einhergehenden Umdenken im Bereich Energieversorgung, einen positiven Ausblick für die Offshore-Wind-Industrie in 2024 und die folgenden Geschäftsjahre. GWEC Market Intelligence rechnet in dem Zusammenhang mit einem weltweiten Ausbau um rund 17,8 GW in 2024, während in 2023 rund 10,9 GW neu installiert werden konnten. Die Treiber sind hier im Wesentlichen China und Europa, mit 12,0 GW respektive 3,7 GW erwartetem Ausbau in 2024. Für Deutschland erwarten die Analysten einen Zuwachs von rund 728 MW in 2024, während es in 2023 noch 257 MW waren. Der Blick auf die gesetzlich verankerten Ausbauziele für Deutschland im Bereich Offshore Wind, u.a. 30 GW bis 2030, zeigt, dass die kommenden Jahre geprägt sein werden von Zuwachsraten, die den bisherigen Stand bei weitem übertreffen werden. Grundvoraussetzung hierfür sind allerdings Anstrengungen der Politik, ein investitionsfreundliches Umfeld zu schaffen, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und notwendige Infrastruktur zu schaffen. Die bereits erwähnten auch unabhängig von den Bestrebungen der Politik langen Projektierungszeiten sorgen weiterhin dafür, dass die in 2023 und 2024 bezuschlagten Flächen für den Ausbau Offshore Wind erst mit einigen Jahren Verzögerung installiert sein werden. Im Geschäftsjahr 2024 schreitet somit die Umsetzung der im Übergangssystem (Ausschreibungsrunden in 2017/2018) bezuschlagten Projekte voran, an denen die Gesellschaft selbst oder eine der Tochterunternehmungen bereits unmittelbar beteiligt ist. Die Gesellschaft konnte ihre Marktposition auch im Geschäftsjahr 2023 weiter stärken, gleichzeitig wurden mit der Vision 2030 die Weichen gestellt für die zukünftige strategische Ausrichtung der Gesellschaft. Neben einzelnen wesentlichen Vertragsabschlüssen in 2023, die auch das Ergebnis 2024 positiv beeinflussen werden, kann sich die Gesellschaft auf bestehende Projekte mit teils mehrjähriger Laufzeit stützen. Zusätzlich befinden wir uns derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen für mehrere bedeutende Verträge, die unser Unternehmen nachhaltig stärken und unsere Marktposition weiter ausbauen werden. Unser Engagement im Bereich neuer Technologien wie Floating Wind und Green Hydrogen sowie der mittelbare Bezug zu den Ende 2023 beziehungsweise Anfang 2024 bestellten CSOVs bringen die Zukunftsorientierung und Innovationskraft der Gesellschaft zum Ausdruck. Aufgrund der beschriebenen auch in 2024 weiterhin bestehenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten können wir die Entwicklung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage nicht abschließend belastbar bewerten. Um den bestehenden Unsicherheiten Rechnung zu tragen, führen wir folgend drei Szenarien für das Ergebnis vor Steuern der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 auf, die wir bereits im ersten Quartal 2024 intern kommuniziert haben: Optimistisches Szenario: Ergebnis vor Steuern i.H.v. ca. EUR 2.887.000 Prämissen:
Mittleres Szenario: Ergebnis vor Steuern i.H.v. ca. EUR 2.288.000 Prämissen:
Konservatives Szenario: Ergebnis vor Steuern i.H.v. ca. EUR 1.090.000 Prämissen:
Zum Berichtszeitpunkt sprechen die Indikatoren, die sich unter anderem aus der laufenden Ergebnisbetrachtung ableiten, dafür, dass sich das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2024 im Bereich des konservativen Szenarios befinden wird.
Hamburg, den 6. November 2024 Dr. Benjamin Vordemfelde Jan Boje Steffens Feststellung des Jahresabschlusses der SeaRenergy Offshore Holding GmbH, HamburgDie Feststellung des Jahresabschlusses 2023 der SeaRenergy Offshore Holding GmbH erfolgte am 21. November 2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SeaRenergy Offshore Holding GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SeaRenergy Offshore Holding GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SeaRenergy Offshore Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 6. November 2024 Moore
BRL GmbH
Andreas Höth, Wirtschaftsprüfer Christian Peters, Wirtschaftsprüfer |
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SeaRenergy Offshore Holding GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Kaiser-Wilhelm-Straße 85
20355 Hamburg - Handelsregister
- HRB 182674, Hamburg
- Eintragungsdatum
- 18. August 2023
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g. - Eingetragenes Kapital
- 108.695,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer können ermächtigt werden, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
- Unternehmenszweck
- Gegenstand der Gesellschaft sind (i) die Erbringung von Dienstleistungen und sonstigen Tätigkeiten in Bezug auf die Errichtung, den Betrieb sowie sonstige Aktivitäten im Bereich von Offshore Windkraftparks und (ii) der Erwerb, Bau oder Umbau und die Eincharterung hierzu benötigter Schiffe, der Betrieb dieser Schiffe und (iii) alle mitVorbezeichnetem im Zusammenhang stehenden Geschäften und Tätigkeiten, insbesondere auch die Vermittlung derartiger Geschäfte an Dritte sowie (iv) die Gründung, der Erwerb und das Halten von Unternehmen und Beteiligungen an solchen Unternehmen aller Art einschließlich der Erbringung von Dienstleistungen für solche Beteiligungen.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 81,1 % 15,05 Mio
- Anlagevermögen 14,4 % 2,67 Mio
- Aktive latente Steuern 2,4 % 451,2 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,1 % 380,8 k
- Eigenkapital 56,4 % 10,47 Mio
- Verbindlichkeiten 36,7 % 6,80 Mio
- Rückstellungen 6,9 % 1,28 Mio
Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 98,4 % 45,16 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,5 % −680,3 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 57,4 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 12,9 k
- Materialaufwand 74,0 % −32,42 Mio
- Personalaufwand 18,9 % −8,27 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 6,0 % −2,61 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,8 % −372,2 k
- Abschreibungen 0,2 % −73,7 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % −54,6 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −185
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Gesamtleistung 44,48 Mio
- Ergebnis nach Steuern 753,9 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 753,7 k
GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Benjamin Dr. Vordemfelde
seit 2023 Geschäftsführer
-
Natalia Kress
seit 2026 Geschäftsführer
-
Sebastian Zaitz
seit 2026 Geschäftsführer
-
Johann Philipp
seit 2023 Prokura
-
Marius Schneck
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- ASSC Offshore-Wind Services GmbH DEU 92,0 % 100k €
- Campo Ventures GmbH DEU 8,0 % 9k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Beteiligungen an
- SeaRenergy Services GmbH 100,0 %
- Verwaltung SeaRenergy Offshore Holding GmbH 100,0 %
- SeaRenergy Engineering GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
18.06.
Austritt einer PositionJan Boje Steffens · Geschäftsführer
-
18.06.
Eintritt eines MitgliedsNatalia Kress · Geschäftsführer
-
18.06.
Austritt einer PositionSebastian Zaitz · Gesamtprokura
-
18.06.
Austritt einer PositionNatalia Kress · Gesamtprokura
-
18.06.
Eintritt eines MitgliedsSebastian Zaitz · Geschäftsführer
-
16.04.
AdressänderungSeaRenergy Offshore Holding GmbH
- 2025
-
23.12.
Eintritt eines MitgliedsSebastian Zaitz · Gesamtprokura
-
26.08.
Austritt einer PositionHagen Heesch · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
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-
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Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von SeaRenergy Offshore Holding GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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