Securiton Beteiligungs-GmbHSulzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB und macht von den Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Absatz 2 HGB teilweise Gebrauch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Securiton Beteiligungs-GmbH mit Sitz in Sulzburg im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 300451 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und über einen Zeitraum von drei Jahren planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zu Grunde gelegt. Bei beweglichen Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Im Zugangsjahr wird die Abschreibung anteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsaufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Solche mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe ihres Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen berechnet und gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Jubiläumsrückstellung wurde unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method). Bei der Abzinsung in Höhe von 1,72 % p.a. (Vj. 1,43 % p.a.) handelt es sich um den nach der Vereinfachungsregelung für eine Laufzeit von 15 Jahren angegebenen Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung für den Monat November 2023. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 2,0 % (Vj. 2,0%) berücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit nach dem sogenannten Blockmodell wurden ebenfalls unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen. Die Abzinsung erfolgte in Abhängigkeit der Duration gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung für den Monat November 2023. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die unter der einheitlichen Leitung der Securitas AG, Zollikofen/Bern, Schweiz, stehen oder an denen dieser Gesellschaft mittelbar oder unmittelbar, die in § 290 Abs. 2 HGB genannten Rechte zustehen. C. Erläuterungen zum Jahresabschluss (1) Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang. Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 wurde bei der Securiton Beteiligungs-GmbH ein "Shared Service Center" eingerichtet, das verschiedene Prozesse und Dienstleistungen (insbesondere in den Bereichen IT und HR) zentral für andere Unternehmen der Securitas- Unternehmensgruppe übernommen hat. Die Hekatron Technik GmbH und die Hekatron Vertriebs GmbH haben zum 1. Januar 2023 im Rahmen von Asset Deals, die den Unternehmensbereichen IT und Personal einschließlich SAP-Services zuzuordnenden Vermögensgegenstände i. S. d. § 266 Abs. 2 HGB an die Securiton Beteiligungs-GmbH veräußert. (2) Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen sowohl zum 31. Dezember 2023 als auch im Vorjahr ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft hält unmittelbar Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen:
Zu (1): Die Jahresergebnisse dieser
Gesellschaften wurden nach Ergebnisabführung
angegeben.
Die Gesellschaft hält mittelbar Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen:
Zu (1): Über Hekatron Technik GmbH,
Sulzburg.
Zu (2): Über Schrack Seconet AG, Wien,
Österreich.
Zu (3): Über Securiton GmbH, Achern.
Zu (4): Das Jahresergebnis dieser Gesellschaft
wurde nach Ergebnisabführungsvertrag angegeben.
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. In den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 137.127 (Vj. TEUR 127.484) enthalten. (4) Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt unverändert EUR 160.000,00. (5) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 10.856 (Vj. TEUR 10.711) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 50.459 (Vj. TEUR 50.215) enthalten. D. Sonstige Angaben (6) Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 die folgenden Damen/Herren an:
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. (7) Personalbestand Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 92 Angestellte (Vj. 84). Zum Stichtag sind 94 Angestellte beschäftigt. (8) Konzernzugehörigkeit Gesellschafterin ist zu 100 % die Securiton AG, Zollikofen/Bern, Schweiz. Über ihre Gesellschafterin gehört die Gesellschaft zum Konzern der Securitas AG, Zollikofen/Bern, Schweiz, und ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB als verbundenes Unternehmen zum Mutterunternehmen Securiton AG, Zollikofen/Bern, Schweiz, und deren Mutterunternehmen Securitas AG, Zollikofen/Bern, Schweiz, sowie deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen anzusehen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Securitas AG, Zollikofen/Bern, Schweiz, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Des Weiteren stellt die Securiton Beteiligungs-GmbH selbst einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde im Unternehmensregister veröffentlicht. (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Leasingvereinbarungen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 654 (Vj. TEUR 98), welche in Höhe von TEUR 128 innerhalb eines Jahres fällig sind. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 573 (Vj. TEUR 21) auf verbundene Unternehmen. (10) Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse sind nicht zu verzeichnen. (11) Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. (12) Abschlussprüferhonorar Die Angaben sind im Konzernabschluss der Securiton Beteiligungs-GmbH, Sulzburg, enthalten. (13) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von EUR 109.253.525,65 eine Ausschüttung in Höhe von EUR 5.000.000,00 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 104.253.565,65 auf neue Rechnung vorzutragen.
Sulzburg, den 28. März 2024 Securiton Beteiligungs-GmbH Gez. Armin Berchtold Gez. Daniel Liechti Gez. Michael Roth Gez. Petra Riesterer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Der Securiton Beteiligungs-GmbH ist Teil der Schweizer SECURITAS-Gruppe und ist sowohl im Bereich der «Sicherheitsdienstleistungen» (WSH GmbH) sowie im Bereich «Alarm- und Sicherheitssysteme» tätig. Gruppenweite Strategie ist neben der Erbringung von erstklassigen Sicherheitsdienstleistungen die Entwicklung, Produktion sowie der Vertrieb von elektronischen Sicherheitssystemen in Deutschland, der Schweiz, in Österreich sowie im übrigen europäischen Ausland. Rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in der Schweiz, in Europa und darüber hinaus in den Diensten der Schweizer Securitas Gruppe. Die Securiton Beteiligungs-GmbH (nachfolgend SBG) wurde im Dezember 1993 errichtet. Ihr Gesellschaftszweck war ursprünglich der Erwerb, Halten und Verwalten von Tochtergesellschaften und Beteiligungen auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik und Sicherheitsdienstleistungen im In- und Ausland einschließlich der Wahrnehmung der Gesellschafterrechte in den Beteiligungsgesellschaften, Beteiligungscontrolling sowie Beratung und Unterstützung der Beteiligungsgesellschaften. Die SBG hält zum 31. Dezember 2023 unmittelbar Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen:
Bis zum 31. Dezember 2021 hat die SBG ausschließlich Dienstleistungen für die Hekatron Technik GmbH und für die Securiton Immobilien GmbH in den Bereichen Finanzen/ Controlling erbracht. Der Bereich Finanzen/ Controlling nimmt Einfluss bzw. bestimmt die Gestaltung von Geschäftsprozessen sowohl bei der Hekatron Technik GmbH als auch bei der Securiton Immobilien GmbH, insbesondere in Bezug auf das interne Kontrollsystem und ist für die Budgeterstellung und Budgetüberwachung der beiden oben genannten Gesellschaften verantwortlich. Die Konzernleitung hat im Geschäftsjahr 2021 beschlossen, sämtliche Services in den Bereichen IT und Personal, einschließlich der SAP-Services, ab dem 1. Januar 2022 zentral bei der Securiton Beteiligungs-GmbH anzusiedeln, die für diese Zwecke als "Business Service Center" fungiert. Im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB sind sowohl von der Hekatron Technik GmbH als auch von der Hekatron Vertriebs GmbH Mitarbeiter aus den Bereichen IT und Personal in die SBG gewechselt. Seit dem 1. Januar 2024 wurden im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB auch die Services aus den Bereichen Controlling und Finanzbuchhaltung der Hekatron Vertriebs GmbH BGB bei der SBG angesiedelt. Aus dem Business Service Center und den Finanzen-und-Controlling-Bereichen wurde zum 1. Januar 2024 das Hekatron Service Center, in welchem alle Abteilungen der SBG im neuen "Hekatron Service Center" (kurz HSC) beheimatet sind - also Personalwesen (HR), IT und Finanzen & Controlling. Damit verfolgt die Standortleitung zum einen das Ziel, weitere für den gesamten Standort relevante Einheiten zentral zu bündeln. Zum anderen unterstreicht die Standortleitung die Tatsache, dass alle Geschäftsbereiche des Hekatron Service Center unverzichtbarer Teil der Hekatron Unternehmen und in ihrer Wirkung für den geschäftlichen Erfolg von Hekatron Brandschutz und Hekatron Manufacturing unerlässlich sind. Darüber hinaus werden weitere zentrale Bereiche nicht in den Tochtergesellschaften, sondern über die SBG abgedeckt. Die SBG ist so z.B. grundsätzlich Versicherungsnehmerin für den gesamten Teilkonzern. Die Verhandlung und Ausarbeitung der Versicherungspolicen in Deutschland erfolgt grundsätzlich seitens der SBG. Weiterhin übernimmt die SBG auch die Funktion des Treasury Managements für die deutschen Gruppengesellschaften. Die Finanzierung der deutschen Gruppengesellschaften erfolgt über die SBG. 2. Steuerungssystem Als operative Ergebnisgrößen zur Messung der Wirtschaftlichkeit zieht die SBG das EBIT und das Beteiligungsergebnis heran. Die SBG misst die Finanzierungsqualität anhand der Bilanzkennziffer Verschuldungsgrad (Fremdkapital / Eigenkapital). Der Verschuldungsgrad gibt Auskunft zur Finanzierungsstruktur des Unternehmens und zeigt an, wie stark ein Unternehmen fremd- oder eigenkapitalfinanziert ist. 3. Forschung und Entwicklung Zur Erhaltung und zum Ausbau der guten Stellung am Markt und des technologischen Vorsprungs wurden im Kalenderjahr 2004 die Kompetenzcenter der verbundenen Unternehmen mit der Forschung und Entwicklung von neuen Produkten beauftragt. Bei der SBG findet keine eigene Forschung und Entwicklungstätigkeit statt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund einer stabilen Infektionslage sind zum 1. März 2023 in Deutschland fast alle Test- und Maskenpflichten ausgelaufen. Gemäß der Pressemitteilung vom 14. Februar 2023 des Bundesministeriums für Gesundheit ist Deutschland gut durch die Pandemie gekommen. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, allerdings hat die Pandemie ihren Schrecken verloren und das Virus ist im Alltag beherrschbar. Dies hat sich auch auf den Alltag in den Unternehmen ausgewirkt. Die Präsenzzahlen der Mitarbeitenden in den Unternehmen hat sich im Vergleich zu den Corona-Jahren wieder erhöht. Es gibt keine Coronabedingten Einschränkungen mehr. Auch bezüglich der Lieferkettenproblematik hat sich im Geschäftsjahr 2023 eine Entspannung abgezeichnet. Nachdem sich gemäß dem Monatsbericht der Deutschen Bundesbank 12/2023 zunächst noch Störungen in den Lieferketten bemerkbar gemacht haben, wurden diese im Jahresverlauf 2023 abgebaut, sodass der Preisanstieg auf der Verbraucherstufe in der zweiten Jahreshälfte abnahm. Mit dem erfolgten Einmarsch des russischen Militärs in die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich nach dem Auslaufen der Coronabeschränkungen neue Unsicherheiten für die Entwicklung der Weltwirtschaft ergeben. Der Einmarsch hat sich dramatisch auf die Entwicklung der Rohstoff- und der Energiepreise ausgewirkt. Diese Erhöhung hat sich auf die weltweite Inflation und die Entwicklung der Realeinkommen ausgewirkt. Mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der sich anschließenden Bombardierung vom 27. auf den 28. Oktober 2023 des Gazastreifens ist ein weiterer Konfliktherd entstanden, welcher Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatte und noch immer hat. Seit Oktober 2023 hat die Huthi-Miliz aus dem Jemen immer wieder Handelsschiffe im Roten Meer attackiert. Als Reaktion greifen die USA und Großbritannien seit Mitte Januar 2024 Stellungen der Huthi im Jemen an. Die großen Reedereien nehmen zur Sicherstellung der Schiffe und der Ladung den Umweg um die Südspitze Afrikas in Kauf, welcher 5500 Kilometer länger ist und die Frachtzeit um fünf bis acht Tage verlängert. Die hat auch direkten Einfluss auf die Frachtkosten, welche durch die längeren Seewege für Warenlieferungen aus Fernost stark angestiegen sind. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Trotz alledem fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr 2022. Im Jahr 2022 lag diese noch bei 6,9 %. War die Inflationsrate im Januar und Februar 2023 noch bei über 8,0 %, so ist diese über das Jahr 2023 stetig auf einen Wert von 3,7 % im Dezember 2023 gesunken. Zur Eindämmung der Inflation haben die zentralen Notenbanken die Leitzinsen erhöht, was sich sofort auf die Zinsen für Bau- und Konsumentenkredite ausgewirkt hat. Dies hat sich gemäß der Bundesbank auf die Bauinvestitionen ausgewirkt. Der Leitzins ist von 2,5 % im Dezember 2022 auf 4,5 % (seit 20. September 2023) angestiegen. Dies wirkt sich auch direkt auf die Finanzlage der Unternehmen aus, welche sich gemäß der IHK Freiburg in 2023 leicht entspannt hatte, sich aber seit Anfang des Kalenderjahres 2024 wieder verschlechterte. Während die Unternehmensinvestitionen relativ konstant geblieben sind, haben sich gemäß der Bundesbank die Investitionen in den privaten Wohnungsbau deutlich verschlechtert in 2023. Nach einer ersten Schätzung der Eurostat ist das BIP im Euroraum und in der EU um 0,5 % gestiegen (Vj. Erhöhung um 3,6 %). Gemäß Eurostat ist das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum entsprechenden Vorquartal sowohl im Euroraum 20 als auch auf Ebene der EU mit einer Wachstumsrate 0,0% konstant geblieben, d.h. es war kein Wachstum zu verzeichnen. Laut Statista hat sich die USA im Vergleich zu EU stabiler gezeigt. Für das Jahr 2023 wird das Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in den USA auf rund 2,08 % prognostiziert. Von den großen Euro-Volkswirtschaften verzeichnete Spanien gemäß einer Schnellschätzung der Eurostat im vierten Quartal 2023 (gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres) mit 2,0 % wiederholt das stärkste Wirtschaftswachstum, gefolgt von Frankreich 0,7 %, Italien 0,5 %, Deutschland -0,2 % und Österreich -1,3 %. Nach Destatis ist die deutsche Wirtschaft im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken geraten. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach ersten Berechnungen der Destatis um 0,3 Prozent. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen ist sehr unterschiedlich verlaufen. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging um 2,0 % zurück. Das verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) war im Jahr 2023 mit -0,4 % ebenso im Minus. Positive Impulse kamen aus der Automobilindustrie und dem Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung der energieintensiven Industriezweige wie Chemie- und Metallindustrie erneut. Im Baugewerbe machen sich weiterhin hohe Baukosten bemerkbar. Allerdings erreichte das Baugewerbe ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Im gesamten letzten Jahr 2023 sind die Bestellungen in der deutschen Elektroindustrie und Digitalindustrie um -2,2 % (Vj. 10,0 %) hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben. Aus dem Inland stiegen die Bestellungen um 2,6 % (Vj. 9,0 %), die Bestellungen aus dem Ausland sind um -6,1 % (Vj. Anstieg um 10,8 %) zurückgegangen. Das Minus aus Bestellungen aus dem Euroraum ist mit -9,3 % fast doppelt so hoch ausgefallen wie die Bestellungen aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums (-4,2 %). (Quelle: ZVEI-Konjunkturbarometer Februar 2024). Im gesamten Jahr 2023 kamen die Branchenerlöse der deutschen Elektro- und Digitalindustrie auf einen neuen Rekordwert von 238,1 Mrd. EUR (Vj. 224,6 Mrd. EUR) und legten damit um 6,0 % zu. Die Auslandserlöse (5,1 % auf 123,1 Mrd. EUR) sind dabei schwächer angestiegen als die Inlandserlöse (7,2 % auf 115,0 Mrd. EUR). Bei Geschäften mit dem Euroraum wurden 2023 44,0 Mrd. EUR (Vj. 41,7 Mrd. EUR) erlöst und mit Drittländern 79,1 Mrd. EUR (Vj. 75,6 Mrd. EUR) (Quelle: ZVEI Konjunkturbarometer Februar 2024). Diese Entwicklung hat sich bei den Gruppengesellschaften der Securiton Beteiligungs-GmbH tendenziell widergespiegelt. Die Erträge aus Gewinnabführungen sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rd. 2,0 Mio. EUR höher ausgefallen - für das Geschäftsjahr 2024 wird jedoch ein Rückgang von rd. 5,4 Mio. EUR erwartet. 2. Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse in Höhe von 13.427 TEUR (Vj. 6.143 TEUR) sind im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen. Der Anstieg ist durch höhere Dienstleistungsumlagen begründet, da ab dem 1. Januar 2023 neben den Personalaufwendungen auch die Kosten inkl. der Abschreibungen (Asset Deal per 1.1.2023) aus den per 1. Januar 2022 ausgelagerten Services aus den Bereichen IT und Personal in der Securiton Beteiligungsgesellschaft erfasst und über Dienstleistungsverrechnungen anteilig an die Hekatron Technik GmbH und Hekatron Vertriebs GmbH weiterbelastet werden. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich mit verbundenen Unternehmen erwirtschaftet. Beteiligungsergebnis Das Beteiligungsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 2.039 TEUR auf 14.501 TEUR angestiegen. Der Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Ergebnisabführungen von drei Gruppengesellschaften zurückzuführen. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Das EBIT belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 13.141 TEUR (Vj. 13.986 TEUR) und hat sich somit um 845 TEUR vermindert. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/ Eigenkapital per 31. Dezember 2023) hat sich von 9,1 % auf 9,5 % erhöht. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 12.132 (Vj. 10.990 TEUR) abgeschlossen. Hiervon entfallen wie im Vorjahr 5.000 TEUR auf eine Dividendenausschüttung der Schrack Seconet AG. Hiervon wurden TEUR 3.260 an die Hekatron Technik GmbH ausgeschüttet und über die Ergebnisabführung an die Securiton Beteiligungs-GmbH abgeführt. Im Jahresüberschuss des Vorjahres war ein Ertrag aus der Zuschreibung einer Tochtergesellschaft in Höhe 2.380 TEUR enthalten. Die Zuschreibung im Vorjahr ist auch der Hauptgrund für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 2.156 TEUR auf 1.438 TEUR. Der Anstieg der Personalaufwendungen ist auf tarifliche Gehaltserhöhungen und auf einen Anstieg der durchschnittlich beschäftigten Personen von 84 auf 92 Mitarbeitern zurückzuführen. Die Erhöhung der Abschreibungen um 1.675 TEUR auf 1.676 TEUR resultiert im Wesentlichen aus den Asset Deals zwischen der Hekatron Technik GmbH sowie der Hekatron Vertriebs GmbH und der Securiton Beteiligungs-GmbH per 1. Januar 2023. Im Zusammenhang mit den Asset Deals wurden Vermögensgegenstände in Höhe von 3.948 TEUR an die SBG veräußert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 5.116 TEUR (Vj. 1.674 TEUR) angestiegen. Der Anstieg ist überwiegend durch die Erfassung der Aufwendungen für IT und Personal ab dem 1. Januar 2023 auf Ebene der SBG verursacht. Das Zinsergebnis ist trotz der deutlichen Erhöhung der Fremdkapitalzinsen um 722 TEUR auf 1.983 TEUR angestiegen. Dies resultiert aus einer höheren Cash-Pool-Inanspruchnahme einzelner Gruppengesellschaften. Die Verminderung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultiert auf einen im Vorjahr berücksichtigen Einmaleffekt aus der Bildung einer Ertragsteuerrückstellung in Höhe von 1.800 TEUR. Der Jahresüberschuss für 2023 lag mit 12.132 TEUR deutlich über dem für das Geschäftsjahr 2023 budgetieren Jahresüberschuss von rd. 5.600 TEUR. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass im Budget 2023, die im Geschäftsjahr 2023 erfolgte Dividendenausschüttung der Schrack Seconet AG über 5.000 TEUR nicht berücksichtigt war. 3.2. Finanzlage a) Kapitalstruktur Die Bilanzsumme erhöhte sich um 10.430 TEUR auf 199.327 TEUR (Vj. 188.897 TEUR). Der Anstieg der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 9.643 TEUR zurückzuführen, welcher sich aus höheren Cash-Pool-Forderungen (5.725 TEUR), Umsatzsteuerforderungen (1.472 TEUR), Forderungen aus Ergebnisabführung (1.998 TEUR) und sonstigen Forderungen (448 TEUR) zusammensetzt. Die Finanzierung der Erhöhung der Bilanzsumme erfolgte über den Cash-Flow (+ 13.808 TEUR). Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7.132 TEUR erhöht. Die Veränderung im Eigenkapital resultiert aus einer Dividendenzahlung an die Muttergesellschaft in Höhe von 5.000 TEUR und dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 12.132 TEUR. Die Eigenkapitalquote hat sich marginal von 63,8 % auf 64,0% erhöht und ist damit stabil geblieben. Zur Finanzierung stand unverändert ein kurzfristiges gruppeninternes Darlehen der Securitas Finance Limited, Guernsey, in Höhe von 39.700 TEUR zur Verfügung. Dieses Darlehen wird der Gesellschaft seit Jahren zur Finanzierung des Finanzbedarfs der Tochtergesellschaften gewährt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein durchschnittlicher Zinssatz von 3,396 % (Vj. 1,375 % p.a.) berechnet. Zu der gruppeneigenen Finanzierung besteht noch eine Finanzierung über externe Kreditinstitute. Hier hat sich die Inanspruchnahme gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 145 TEUR erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Zinssätze zwischen 2,890 % und 4,907 % berechnet. Die von der Securitas Finance Limited aufgenommenen Darlehen wurden in Höhe von 37.900 TEUR als kurzfristige Darlehen an Tochterunternehmen der SBG ausgegeben. Des Weiteren bestand zum Stichtag ein weiteres kurzfristiges konzerninternes Darlehen in Höhe von 6.000 TEUR, welches Anfang Januar 2024 wieder zurückgeführt wurde. Im Übrigen erfolgt die Finanzierung über die Thesaurierung von Gewinnen. b) Investitionen Im Gegensatz zu den vorausgegangenen Geschäftsjahren waren die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 deutlich höher. Neben Investitionen in neue Vermögensgegenstände in Höhe von 577 TEUR wurden im Rahmen von zwei Asset Deals zum 1. Januar 2023 Vermögensgegenstände mit einem Buchwert von 3.948 TEUR von der Hekatron Technik GmbH und der Hekatron Vertriebs GmbH erworben. Die Investitionen erfolgten in Höhe von 3.278 TEUR in entgeltlich erworbene Software und in Höhe von 1.247 TEUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Vermögensgegenstand mit dem höchsten Einzelwert betrifft die im Rahmen des Asset Deals mit der HTG erworbene SAP-Software mit einem Buchwert von 1.939 TEUR. Im Bereich der Finanzanlagen erfolgten keine Investitionen. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von insgesamt rd. 2.450 TEUR budgetiert. Die Investitionen dienen insbesondere Ersatzinvestitionen in IT-Hardware sowie der Ausrollung der 2. Welle Microsoft 365. c) Liquidität Die Finanzierung des Betriebsvermögens erfolgt über das Konzern-Cashpooling, für welche die SBG der Cashpool-Führer ist, und über die Aufnahme von kurzfristigen Bankverbindlichkeiten. Die von der SBG ausgegebenen Cash-Pool-Darlehen belaufen sich per 31. Dezember 2023 auf 81.723 TEUR (75.998 TEUR). Die Cash-Pool-Anlagen bei der SBG belaufen sich per 31. Dezember 2023 auf 1.902 TEUR (6.796 TEUR). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Cash-Flow im engeren Sinne (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen auf das Anlagevermögen) in Höhe von 13.808 TEUR (Vj. 10.991 TEUR) erwirtschaftet. Im Cash-Flow ist, wie im Vorjahr, die oben erläuterte Dividendenausschüttung der Schrack Seconet AG in Höhe von 5.000 TEUR enthalten. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf höhere Abschreibungen um 1.676 TEUR und auf einen höheren Jahresüberschuss zurückzuführen. Der Verschuldungsgrad hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und liegt bei 56,2 % (Vj. 56,7 %), d.h. der Anteil des Eigenkapitals ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen. 3.3. Vermögenslage Die SBG weist zum 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme von 199.327 TEUR aus. Diese hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10.430 TEUR (5,5 %) erhöht. Das Anlagevermögen beträgt 60.259 TEUR und hat sich um 2.850 TEUR (5,0 %) gegenüber dem Vorjahr (57.409 TEUR) erhöht. Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden im Rahmen betriebswirtschaftlich festgelegter Nutzungsdauern vorgenommen. Der Schwerpunkt der Investitionen betrifft erforderliche Investitionen in IT-Hard- und Software. Die Erhöhung des Anlagevermögens ist zum Großteil auf zwei Asset Deals per 1. Januar 2023 zurückzuführen. Im Rahmen der Assets Deals wurden Vermögensgegenstände zu einem Buchwert von 3.948 EUR von der SBG erworben. Das Finanzanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Das Umlaufvermögen beträgt 138.429 TEUR und hat sich um 6.941 TEUR (5,3 %) gegenüber dem Vorjahr (131.488 TEUR) erhöht. Die Erhöhung des Umlaufvermögens entfällt mit TEUR 9.643 auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, wohingegen die Guthaben bei Kreditinstituten und die sonstigen Vermögensgegenstände um 2.302 TEUR bzw. 400 TEUR gesunken sind. Der Ausweis von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist darauf zurückzuführen, dass ab dem 1. Januar 2023 neben den Personalaufwendungen, auch die Kosten inkl. der Abschreibungen (Asset Deal per 1.1.2023) aus den per 1.Januar 2022 ausgelagerten Services aus den Bereichen IT und Personal in der SBG erfasst und über Dienstleistungsverrechnungen anteilig an die HTG weiterbelastet werden. Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um 2.299 TEUR (3,7 %) erhöht und belaufen sich auf 64.696 TEUR (Vj. 62.397 TEUR). Die wesentliche Erhöhung entfällt mit 1.638 TEUR auf die sonstigen Verbindlichkeiten, welche auf gestiegene Umsatzsteuerverbindlichen um 1.606 TEUR zurückzuführen ist. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.000 TEUR auf 6.985 TEUR angestiegen (Vj. 5.985 TEUR), was im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Steuerrückstellungen um 619 TEUR resultiert. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Personal Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl (Quartalsschnitt) betrug 92 Mitarbeiter/-innen (Vj. 84). Zum Jahresende sind 94 Mitarbeiter beschäftigt. In der Veränderung der Mitarbeiterzahlen ist eine Mitarbeiterfluktuation von 6,26 % enthalten. In der Mitarbeiterfluktuation enthalten sind 6 Austritte (Arbeitnehmerkündigung, Arbeitgeberkündigung, einvernehmliche Trennungen) und 10 Neueintritte. Im Anstieg der Mitarbeiterzahlen zeigt sich, dass die SBG nachhaltig sichere Arbeitsplätze schafft. In der positiven Entwicklung spiegelt sich eine erfolgreiche Personalpolitik wider, die den Demografischen Wandel im Blick hat und welche in zunehmendem Maße auf eine eigene Aus- und Weiterbildung setzt. Die SBG bietet mehr als einen Job: ein Zuhause. Die "Hekatroner" arbeiten gerne bei den drei in Sulzburg ansässigen Unternehmen der Securiton Beteiligungs-GmbH und deren Tochtergesellschaften - der Hekatron Technik GmbH und der Hekatron Vertriebs GmbH. Nicht ohne Grund sind die drei Unternehmen schon mehrfach unter die Top-100-Arbeitgeber in Deutschland gewählt worden. Das Motto, welches bei "Hekatron-Unternehmen" auch aktiv gepflegt wird, heißt: "Great Place to Work". Bei der alle zwei Jahre möglichen Teilnahme erreichten die Hekatron-Gesellschaften seit 2009 ununterbrochen bis auf das Jahr 2019 einen Platz unter den Top-100-Arbeitgeber in Deutschland. Auch im Jahr 2023 haben die Mitarbeitende die Hekatron Gesellschaften (inkl. SBG) als sehr guten Arbeitsgeber eingestuft. Die Hekatron-Gesellschaften bieten zu dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter anderem eine Ferienbetreuung in den Sommerferien an. Daneben existieren besondere Angebote für ältere Beschäftigte im Unternehmen. Das Gesundheitsmanagement der Hekatron offeriert interessante Angebote zur Erhaltung der Gesundheit. b) Umweltaspekte Seit August 2023 gehören die Hekatron Unternehmen (inklusive der SBG) mit 14 weiteren regionalen Unternehmen dem "Bündnis Zielgerade 2030 Klimaneutral am Oberrhein" an. Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden Der Weg zur Klimaneutralität gliedert sich in drei entscheidende Etappen: Zunächst analysieren wir unsere CO 2 -Emissionen im Unternehmen, daraufhin setzen wir Maßnahmen zur Reduktion dieser Emissionen um und schließlich kompensieren wir verbleibende Emissionen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 gibt es drei wesentliche Erwartungshaltungen der Bundesregierung:
Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie haben sich im Dezember 2023 verschlechtert. Im Dezember 2023 hat die Elektro- und Digitalindustrie 5,3 % weniger Bestellungen erhalten als ein Jahr zuvor. Die Inlandsorders verminderten sich im letzten Monat des vergangenen Jahres um 8,8 % und die Auslandsorders um 2,1 % (Quelle: ZVEI Konjunkturbarometer Februar 2024). Gemäß Ifo stagnierte in Deutschland die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wirtschaftsleistung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Das Ifo Institut prognostiziert im Kalenderjahr 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2025 prognostiziert das Ifo-Institut eine Steigerung der Wirtschaftsleistung um 1,5 %. Die deutsche Wirtschaft beurteilt ihre aktuelle Lage gemäß der DIHK-Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn 2024 für das Gesamtjahr 2024 insgesamt negativ. Die schlechte Stimmung der Unternehmen verfestigt sich. Angesichts der insgesamt trüben Aussichten und des schwachen Jahresbeginns rechnet die DIHK auch in diesem Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent. Das wäre erst die zweite Phase mit zwei aufeinanderfolgenden Rezessionsjahren in der deutschen Nachkriegsgeschichte - zuletzt 2002/2003. (Quelle: DIHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2024). Die Erwartungen der SBG im Budget 2024 teilen die Prognosen von dem ZVEI und der vom DIHK veröffentlichten Erwartungen für das Jahr 2024. Für das Geschäftsjahr 2024 wird sowohl beim EBIT als auch beim Beteiligungsergebnis von einem deutlichen Rückgang im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ausgegangen (Beteiligungsergebnis: Budget 2024 rd. 9.000 TEUR; Ist 2023 rd. 14.500 TEUR). Für den Verschuldungsgrad ist eine leichte Erhöhung von 56,2 % auf 57,8 % geplant. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde in allen Bereichen sehr diszipliniert geplant. Bestehende Kostenstrukturen werden ständig analysiert und optimiert. Eingerichtete Organisationsabläufe werden wiederkehrend genaueren Untersuchungen unterworfen und optimiert. Im Zuge der Zusammenlegung der beiden Finance-Abteilungen am Standort Sulzburg sollen auch die Digitalisierungsanstrengungen in diesen Bereichen ausgebaut werden. Bei konsequenter Umsetzung der strategischen Ziele auf Ebene des Unternehmensbereichs Alarm- und Sicherheitssystems innerhalb der Securitas-Gruppe ist mit einer weiteren positiven Entwicklung der SBG zu rechnen. Die geplante Investitionsquote im Geschäftsjahr 2024 liegt mit 4,0 % unter dem Niveau im Geschäftsjahr 2023 (7,5 %). Hierbei gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der beiden Asset Deals (s.o.) nicht vergleichbar sind. Alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften sind in den Rückstellungen berücksichtigt. Über die in den Rückstellungen abgebildeten Risiken sind keine weiteren Risiken bekannt. Sämtliche finanziellen Ziele, die in unserer Planung vom Oktober festgelegt wurden, wurden unter den Annahmen und Rahmenbedingungen festgelegt, wie sich die Entwicklung der Lieferketten und der Entwicklung des Ukraine-Krieges / Gaza-Krieges dargestellt haben. Das Erreichen hinsichtlich der finanziellen Ziele lässt sich vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung der Gesamtwirtschaft zum heutigen Zeitpunkt noch nicht absehen. 2. Chancenbericht Aufgrund der Einbindung in die Schweizer Securitas-Gruppe und der individuellen Stärke der vier Kompetenzzentren und auch der vier Vertriebseinheiten (Hekatron Vertriebs GmbH, Securiton GmbH, Schrack Seconet GmbH und Securiton AG) hat die Securitas AG vier starke Kompetenzzentren / Vertriebsgesellschaften in ihrem Unternehmensportfolio, deren Produkte sich optimal ergänzen und welche mittels einer Koordinierung in der Produktentwicklung über ein internationales Produktmanagement stetig ausgebaut werden. Ergänzt werden die Produkte dieser vier Gesellschaften über die Produktpalette der Listec GmbH, welche als der Spezialist für Sensorkabelsysteme zur Brandfrüherkennung und Temperaturüberwachung am Markt fungiert. Die Hekatron Technik GmbH in Sulzburg/Deutschland fungiert als Auftragsfertiger für die vier Kompetenzzentren/Vertriebseinheiten mittels einer zentralen und in regionaler Nähe befindlichen Produktion. Neben einer modernen und flexiblen Produktion betreibt die Hekatron Technik GmbH zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit und einer zeitnahen Auslieferung an die konzerninternen Kunden bzw. Endkunden ein hochmodernes Logistikzentrum in Neuenburg. Chancen für das Geschäftsjahr 2024 bestehen in nachlassenden Material- und Lieferengpässen auf dem Bauteilemarkt. Durch ständige Verfahrens- und Kostenoptimierungen werden die Lohnstückkosten für Produkte gesenkt. Hierdurch wird die Konkurrenzfähigkeit der Produkte auf den verschiedenen Märkten erhöht. Mit dem daraus resultierenden steigenden Absatzvolumen wird die Fixkostendegression vorangetrieben. 3. Risikobericht Bei den wichtigsten Gesellschaften der SECURITAS Gruppe wurde ein konzernweites Risikomanagement eingeführt. Der Prozess wird zentral unterstützt und nach einheitlichen Richtlinien umgesetzt. Ausgehend von einer periodisch durchgeführten Risikoidentifikation werden die für die Gesellschaften wesentlichen Risiken beurteilt und auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung bewertet. Die Risiken betreffend vorwiegend die operativen Tochtergesellschaften. Die Risiken können die Jahresergebnisse vor Ergebnisabführung der Tochtergesellschaften beeinflussen und insofern zu einer geringeren Ergebnisabführung führen. Zudem können sie die Finanzlage der Gesellschaften verschlechtern, was die Inanspruchnahme des Cash Pooling bei der SBG erhöht. Wesentliche Risiken a) Marktrisiko Wesentliche Preisänderungs- und Marktpreisrisiken sind aufgrund der volatilen wirtschaftlichen geopolitischen Lage vorhanden. So weit als möglich werden die steigenden Rohmaterialpreise und Energiekosten an den Markt weitergegeben. Risiken werden in der momentanen Marktentwicklung, im Wettbewerbsverhalten sowie in der konjunkturellen Gesamtentwicklung gesehen. Der technische Fortschritt und der internationale Konkurrenzkampf führen zu einem harten Preiskampf, der sich in engen Preiskalkulationen ausdrückt. b) Gewährleistungsrisiko Aufgrund der komplexen Technologie lassen sich generell zukünftige Gewährleistungsrisiken nicht vollständig ausschließen. Es wurden auf Ebene der Tochtergesellschaften angemessene Rückstellungen gebildet. c) Liquiditätsrisiko Die Finanzierung des Betriebsvermögens erfolgt über das Konzern-Cashpooling in der SBG in das die unmittelbaren deutschen Tochtergesellschaften eingebunden sind. Aufgrund des Cash Poolings und die externen und internen Finanzierungsmöglichkeiten sind die Liquiditätsrisiken aus Sicht der Geschäftsführung als niedrig einzustufen. d) Währungsrisiko Der Verkauf der Produkte erfolgt grundsätzlich in Euro, weshalb verkaufsseitig kein Währungsrisiko gesehen wird. Auf der Beschaffungsseite werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in zunehmendem Umfang auch in USD bezogen. Es erfolgt eine quartalsweise Abstimmung zwischen den betroffenen Tochtergesellschaften und der Gruppenleitung, in welcher die Handlungsalternativen bei sich veränderten Erwartungen besprochen und gegebenenfalls ergriffen werden. Ein Währungsrisiko wird nicht gesehen. e) Beschaffungsrisiko Zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte werden Materialien benötigt, für welche unter anderem auch Rohstoffe für einen längeren Zeitraum geplant werden müssen. Hierzu wird der Markt stetig auf Lieferfähigkeit überwacht. Die im Geschäftsjahr 2022 noch bestehenden Lieferengpässe haben sich im Kalenderjahr 2023 weitgehend normalisiert. Zur Abfederung dieser Unsicherheit wird auf Gruppenebene eine geänderte Beschaffungsstrategie mit höheren Reichweiten und damit einhergehend mit dem Aufbau des Rohstofflagers für kritische Bauteile diskutiert. f) Kreditrisiko In den vergangenen Geschäftsjahren wurden keine nennenswerten Forderungsausfälle verzeichnet. Das Kreditrisiko wird seitens der Geschäftsführung als niedrig eingestuft. Unsere Erwartungen bzgl. der Geschäftsentwicklung könnten durch ein momentan nicht abschätzbares Risiko im Zusammenhang mit der negativen Geschäftserwartung gesehen werden. Mögliche negative Einflüsse sehen wir in folgenden Bereichen:
Durch die Einbindung des Unternehmens in die SECURITAS-GRUPPE, insbesondere in den Unternehmensbereich Alarm & Sicherheitssysteme und der damit verbundenen gruppenweiten Strategie, elektronische Sicherheitssysteme in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und im restlichen europäischen Ausland zu entwickeln, produzieren und zu vertreiben, ist der Weiterbestand der Unternehmung hinreichend abgesichert. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt.
Sulzburg, 28. März 2024 Securiton Beteiligungs-GmbH Gez. Armin Berchtold Gez. Daniel Liechti Gez. Michael Roth Gez. Petra Riesterer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Securiton Beteiligungs-GmbH, Sulzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Securiton Beteiligungs-GmbH, Sulzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Securiton Beteiligungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, den 28. März 2024 KPMG
AG
Wildermuth, Wirtschaftsprüfer Schlitzer, Wirtschaftsprüfer Amtsgericht Freiburg HRB 300451Mitteilung gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGBDer Jahresabschluss der Securiton Beteiligungs-GmbH, Sulzburg, zum 31. Dezember 2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 26. Juni 2024 festgestellt.
Sulzburg, den 18. Dezember 2024 Securiton Beteiligungs-GmbH Die Geschäftsführung |
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Securiton Beteiligungs-GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Gebrüder-Spreng-Strasse 1
79295 Sulzburg - Handelsregister
- HRB 300451, Freiburg
- Eintragungsdatum
- 4. Dezember 1995
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Eingetragenes Kapital
- 160.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer können von den Beschränkungen des § 181 BGB allgemein befreit werden.
- Unternehmenszweck
- Der Erwerb, das Halten und Verwalten von Tochtergesellschaften und Beteiligungen auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik und Sicherheitsdienstleistungen im In- und Ausland, einschließlich der Wahrnehmung der Gesellschafterrechte in die Beteiligungsgesellschaften, Beteiligungscontcrolling sowie der Beratung und Unterstützung der Beteiligungsgesellschaften.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 69,4 % 138,43 Mio
- Anlagevermögen 30,2 % 60,26 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 609,8 k
- Eigenkapital 68,2 % 135,93 Mio
- Verbindlichkeiten 24,9 % 49,54 Mio
- Rückstellungen 3,0 % 5,99 Mio
Bilanzdaten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 63,6 % 12,76 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19,3 % 3,88 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 8,7 % 1,74 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8,4 % 1,68 Mio
- Personalaufwand 39,9 % 7,76 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 34,9 % 6,79 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15,4 % 2,99 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9,7 % 1,89 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 0
- Rohergebnis 14,87 Mio
- Ergebnis nach Steuern 12,13 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 12,13 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Armin Berchtold
seit 2013 Geschäftsführer
-
Daniel Liechti
seit 2022 Geschäftsführer
-
Tobias Fuchs
seit 2024 Geschäftsführer
-
Arno Hohmann
seit 2025 Prokura
-
Dietmar Otto
seit 2025 Prokura
-
Jürgen Josef Wehrle
seit 2025 Prokura
-
Michael Erhard Roth
seit 2025 Prokura
-
Petra Riesterer
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Securiton AG CHE 100,0 % 160k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- Hekatron Vertriebs GmbH 100,0 %
- CONTECO technische Control- und Servicegesellschaft mbH GmbH 100,0 %
- Industrie Technik IPS Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
30.01.
Austritt einer PositionThomas Schinkel · Gesamtprokura
- 2025
-
23.10.
Berichtigung personenbezogener DatenArmin Berchtold · Geschäftsführer
-
10.09.
Änderung der VertretungsbefugnisDaniel Liechti · Geschäftsführer
-
10.09.
Austritt einer PositionMichael Erhard Roth · Geschäftsführer
-
10.09.
Änderung der VertretungsbefugnisArmin Berchtold · Geschäftsführer
-
10.09.
Eintritt eines MitgliedsMichael Erhard Roth · Gesamtprokura
-
27.01.
Eintritt eines MitgliedsThomas Schinkel · Gesamtprokura
-
27.01.
Eintritt eines MitgliedsArno Hohmann · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2011 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2010 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
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-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Securiton Beteiligungs-GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: b9df573f47ba77161dc9b6bca65cc867",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
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