SIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GmbHHermsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtSIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GMBH, HERMSDORF GESCHÄFTSJAHR 2023 L A G E B E R I C H T GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell des Unternehmens Unternehmensstruktur Die SIEGERT Thinfilm Technology GmbH (im Folgenden SIEGERT TFT GmbH genannt) wurde im Jahr 1992 gegründet, seit jeher ist die Gesellschaft ein hochinnovatives Unternehmen im Bereich der Dünnfilmtechnik. Unser Name steht für herausragende Qualität, äußerste Zuverlässigkeit und hochentwickelte Technologie. Als interdisziplinäres Unternehmen bieten wir die Fertigung hochpräziser elektronischer Bauelemente und Systeme in Dünnfilmtechnik von Musterstückzahlen bis hin zur Großserie an. Daneben ist auch die technologie- und produktorientierte Entwicklung und die Forschung im Bereich der Dünnfilm- und Nanotechnologie ein Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Die SIEGERT TFT GmbH ist ein Tochterunternehmen der HYDAC Electronic GmbH und wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der HYDAC Electronic einbezogen. Geschäftstätigkeit In unseren Gebäuden, mit einer Nutzfläche von 6.500 Quadratmetern davon 650 Quadratmeter Reinraum, entstehen sowohl Standardprodukte als auch kundenspezifische Komponenten aus den Bereichen der Sensorik (Druck, Kraft, Temperatur, Strömung und Beschleunigung), der Präzisionswiderstandstechnik und der Funktionsbeschichtungen (Schaltungsträger). Einsatz finden unsere Produkte in den verschiedensten Branchen wie z. B. Industrieautomation, Mess- und Regeltechnik, Hydraulik, Luft- & Raumfahrttechnik und Hochfrequenztechnik. Unser Angebotsspektrum erstreckt sich zurzeit auf folgende Kernsegmente: Leistungen:
Produkte:
Forschung und Entwicklung Anwendungsnahe Forschung und Entwicklung ist für Technologie-Unternehmen wie die SIEGERT TFT GmbH Grundvoraussetzung für dauerhaften Erfolg. Durch unsere hocherfahrenen Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie einer modernen Anlagentechnik entstehen bei uns hochwertige Dünnfilmbauelemente, die auch in Grenzbereichen mit extremen Anforderungen die höchsten Ansprüche an Qualität, Präzision, Funktionalität und Zuverlässigkeit erfüllen. Eng verflochten mit anderen Dienstleistern, Hochschulen und Forschungsinstituten, haben wir zu Gunsten der Anwender ein voll umfängliches und hervorragendes Netzwerk aufgebaut, um hochwertigste Produkte und Leistungen anbieten zu können. Dank unserem Team aus bestqualifizierten Forschern und Entwicklern setzen wir mit innovativen und ausgereiften Technologien Maßstäbe und bestimmen Trends für die Zukunft. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Globaler Maschinenbau Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Deutscher Maschinenbau Die Branche Fluidtechnik als Teilbereich des deutschen Maschinenbaus, der auch die SIEGERT TFT GmbH zuzurechnen ist, ist unverändert durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess geprägt. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. [Quelle: VDMA Vorlage für den Geschäftsbericht 2023 Stand 12. März 2024] Geschäftsverlauf Entgegen unserer Vorjahresprognose liegt das Umsatzwachstum aufgrund der schwächeren 2. Jahreshälfte knapp unter unseren Erwartungen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr daher nur leicht. Das Jahresergebnis vor Steuern liegt - entgegen unseren Erwartungen - erheblich unterhalb des Vorjahres. Die Veränderung des Jahresergebnisses vor Steuern ist im Wesentlichen auf folgende Umstände zurückzuführen:
Der Umsatz liegt mit TEUR 15.411 um 4,1 % oberhalb des Vorjahres. Aufgeteilt auf Produktgruppen ergibt sich folgende Zusammensetzung:
Der Auftragseingang im ersten Halbjahr lag ca. 20 % unter dem realisierten Umsatz. Im zweiten Halbjahr hat sich dieser Trend fortgesetzt und lag 33 % unter dem Umsatz. In 2023 haben wir in der zweiten Jahreshälfte sehr stark den Rückstand abgebaut. Damit haben wir den Umsatz generiert, der in 2024 fehlt. Die direkte Exportquote beträgt rund 56 %. Der wichtigste Absatzmarkt für das Unternehmen ist die Euro-Zone. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 - ohne Berücksichtigung von Investitionszuschüssen - TEUR 1.796. Zum 31. Dezember 2023 waren 137 Arbeiter und Angestellte, 2 Aushilfen sowie 1 Auszubildender, in Summe 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, das sind 5 Personen oder 3,7 % mehr als vor Jahresfrist Die Zahl der durchschnittlichen beschäftigten Arbeitsnehmer stieg von 135 Mitarbeiter in 2023 um 4 Personen auf 139 Beschäftigte. Die Personalaufwendungen erhöhten sich infolge des höheren Personalbestands im Vergleich zum Vorjahr stark, im Verhältnis zur Gesamtleistung stiegen die Personalaufwendungen deutlich von 32,5 % im Vorjahr auf 35,2 %. Besondere Schadens- und Unglücksfälle sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. Die Geschäftsprozesse sowie die betrieblichen Strukturen werden ständig systematisch auf Verbesserungsmöglichkeiten analysiert. Es werden konsequent Optimierungsmaßnahmen in der Fertigung durchgeführt um die Wettbewerbsposition weiterhin zu stärken. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Für die Ertragslage sind die nachfolgend aufgeführten Ergebnisquellen wesentlich:
Der Umsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr um 4,1 % auf TEUR 15.441. Der Umsatz stieg - wie bereits ausgeführt - im Wesentlichen auftragsbedingt, d. h. durch Anstieg der abgesetzten Menge. Die Verkaufspreise wurden teilweise den gestiegenen Beschaffungspreisen angepasst. Die Gesamtleistung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf TEUR 15.632. Hauptursächlich hierfür ist das Umsatzwachstum. Die Materialaufwendungen erhöhten sich im Wesentlichen absatzbedingt um TEUR 537 (+8,1 %) auf TEUR 7.192. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Verhältnis zur Gesamtleistung) stieg aufgrund höherer Beschaffungspreise gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte auf 46 %. Die Personalaufwendungen beliefen sich im Jahr 2023 auf TEUR 5.505. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr aufgrund des höheren Personalbestands um TEUR 573 (+11,6 %). Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 513 (+31,0 %) auf TEUR 2.170. Hauptursächlich hierfür sind die im Vorjahresvergleich stark gestiegenen sonstigen Verwaltungsaufwendungen. Das Unternehmen erzielte in 2023 ein Jahresergebnis vor Steuern von TEUR -26. Das Ergebnis lag aus den oben genannten Gründen um TEUR 1.343 unterhalb des Vorjahres. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -31 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 944). Der Ertragsteueraufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 368). Finanzlage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr sichere Finanzlage auf. Die Ziele des Finanzmanagements unserer Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Schulden (Working Capital) weist einen positiven Saldo von TEUR 2.470 auf. Der Cashflow aus dem operativen Bereich beträgt TEUR +547. Er resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Vorräte, Lieferforderungen und sonstigen Aktiva (TEUR -260), der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva (TEUR -145) sowie aus Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (TEUR +997). Aus der Investitionstätigkeit errechnet sich ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR -1.793, resultierend aus Investitionen ins Sachanlagevermögen in nahezu gleicher Höhe. Aus der Finanzierungstätigkeit errechnet sich ein Mittelzufluss in Höhe von TEUR 1.106, im Wesentlichen resultierend aus Ausschüttungen an Gesellschafter und Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten (Veränderung des Finanzverrechnungskontos der Muttergesellschaft) in Höhe von TEUR +1.927. Somit ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des gesamten Zahlungsmittelbestands um TEUR -140 auf TEUR +865. Die Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel und kurzfristige Forderungen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von 329 % auf 69 %. Sie ist daher nicht befriedigend. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2023 TEUR 225 und reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 43. Die Restlaufzeit liegt unter einem Jahr. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.928 (Vorjahr: TEUR 3). Die Restlaufzeit liegt bei unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen in 2023 um TEUR 117 auf TEUR 450. Die Restlaufzeit liegt ebenfalls unter einem Jahr. Die Gesellschaft ist frei von Bankverbindlichkeiten. Das Unternehmen ist durch den ausreichenden Bestand an Liquiden Mitteln, sowie durch nicht ausgenutzte Kreditlinien der Konzernmutter solide finanziert. Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich absolut um TEUR 831 auf TEUR 9.007 reduziert. Dies ist auf die Ausschüttung in Höhe von TEUR 800 an die Gesellschafter zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote ist von rund 83 % im Vorjahr auf rund 71 % gesunken. Die Eigenkapitalausstattung ist weiterhin sehr hoch, die Vermögenslage der Gesellschaft ist daher als sehr solide einzustufen. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 914 auf TEUR 12.757. Der Anstieg ist auf die Vorräte, welche sich im Vorjahresvergleich um TEUR 301 erhöhten, die übrigen Aktiva (TEUR +216) sowie auf den Anstieg des Anlagevermögens (TEUR +794) zurückzuführen. Gegenläufig reduzierten sich insbesondere die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR -249) sowie die liquiden Mittel (TEUR -140). Die Vermögensstruktur zeigt ein Verhältnis von Anlagevermögen zu Umlaufvermögen von 56 % zu 44 % (Vorjahr 53 % zu 47 %). Das langfristige Fremdkapital beinhaltet die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 580. Das kurzfristige Fremdkapital in Höhe von TEUR 3.170 hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 24,8 % und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.780. Es besteht zu 60,8 % aus Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschafterin HYDAC Electronic GmbH. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz und die Materialintensität (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) stellen bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für unser Unternehmen dar. Der Umsatz ist, wie bereits dargestellt, im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Die Materialintensität betrug im Geschäftsjahr 46 % (Vorjahr: 43,9 %) und ist trotz dem Anstieg weiterhin als zufriedenstellend zu beurteilen. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Kunden- sowie Mitarbeiterzufriedenheit herangezogen. Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten. Der Lieferservicegrad wird monatlich ermittelt als Abweichung des tatsächlichen vom zugesagten Liefertermin. Ziel ist es außerdem, unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter aufgrund des zukünftigen Fachkräftemangels durch eine leistungsgerechte Entlohnung, durch ein gutes Arbeitsklima sowie durch das Eingehen auf individuelle Belange langfristig an uns zu binden. Unser Erfolg zeigt sich deutlich an der geringen Fluktuation sowie der langen Betriebszugehörigkeit. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 verlief schwächer als prognostiziert. Der Umsatz erhöhte sich zwar im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 % auf TEUR 15.441. Das Jahresergebnis vor Steuern hingegen beträgt TEUR -26 und ist erheblich gegenüber dem Vorjahr gesunken. Unsere Gesellschaft verfügt unverändert über eine hohe Eigenkapitalausstattung und damit eine sehr solide Vermögenslage. Aufgrund des Bestandes an Liquiden Mitteln, einer ausreichenden Liquidität 2. Grades und den uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien gegenüber der Konzernmutter, weist unsere Gesellschaft eine absolut sichere Finanzlage auf. Daher bestehen zu keiner Zeit Liquiditätsengpässe, so dass keine Beeinträchtigung der Innovations- und Investitionsfähigkeit gegeben ist. PROGNOSEBERICHT Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Globaler Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. [Quelle: VDMA Vorlage für den Geschäftsbericht 2023 Stand 12. März 2024] Siegert TFT GmbH In 2024 erwarten wir wieder ein anspruchsvolles Geschäftsjahr. Die Inflation konnte durch die eingeleiteten Maßnahmen der Notenbanken glücklicherweise abgebremst werden. Die Preiserhöhungsforderungen von Lieferanten haben sich aufgrund sinkender Auftragseingänge verringert, was unsere Verhandlungsposition deutlich verbessert. Jedoch sind wir auch in 2024 mit gestiegenen Preisen für Energie sowie gestiegenen Personalkosten konfrontiert. Auch den Krieg in der Ukraine sowie den Nahostkonflikt beobachten wir weiterhin mit großer Sorge. Insgesamt gehen wir unter Betrachtung der aktuellen Marktentwicklung für 2024 daher von einem Umsatzrückgang in einem Korridor von 10 bis 15 % aus. Die Auftragseingänge der Siegert TFT GmbH sind von Januar bis Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die Umsatzentwicklung zeigte in der ersten Jahreshälfte ein negatives Bild mit einem starken Umsatzrückgang. Die Materialintensität konnte von Januar bis Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahr stark reduziert werden. Auch für das Gesamtjahr 2024 gehen wir im Vergleich zu 2023 von einer starken Verbesserung aus. Basierend auf unserer Umsatzprognose und trotz der Verbesserung der Materialintensität erwarten wir unter Berücksichtigung gestiegener Personalkosten ein Jahresergebnis vor Steuern leicht unterhalb des Vorjahres. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen Risiken und Risikomanagement Unternehmerische Tätigkeit ist stets dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der sich bietenden Chancen, Risiken einzugehen sind. Beide müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Unser Geschäftserfolg ist daher davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Daher sind die einzugehenden Risiken umfassend zu erkennen, zu steuern und zu überwachen. Wir verfügen über Planungs- und Kontrollsysteme, die geeignet sind, frühzeitig Risiken zu erkennen. Dies betrifft z. B. Marktbeobachtung, Controlling, Qualitäts- und Terminsicherung sowie die Personal- und Kapazitätsplanung. Nicht zuletzt im Zuge des Risikomanagements haben Qualitäts- und Produkthaftungsrisiken an Bedeutung gewonnen. Einzelrisiken Marktrisiken / Branchenrisiken Marktrisiken können sich aus den Folgen des andauernden Ukraine-Krieges, des Nahostkonfliktes sowie der Forcierung Deutschlands auf Klimaneutralität ergeben, mit der Folge einer Verteuerung von Energie und Rohstoffen, einer erneuten Verunsicherung über die weitere Entwicklung sowie einer höheren und anhaltenden Inflation. Der Elektronikmarkt ist weiterhin durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess gekennzeichnet. Zur Verbesserung der Wettbewerbssituation und zur Erschließung neuer Märkte hat das Unternehmen seine Vertriebskapazität im letzten Geschäftsjahr weiter erhöht. Optimierungsmaßnahmen wurden und werden weiterhin konsequent durchgeführt. Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktspektrums sowie verstärktem Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wird dem globalen Wettbewerb begegnet. Unsere Ausbildungstätigkeit auch mit Unterstützung der dualen Studiengänge, sowie eine Verstärkung der Personalentwicklungsaktivitäten sollen unseren Bedarf an Fachkräften in der Zukunft absichern. So kann gewährleistet werden, dass die Herausforderungen im globalen Wettbewerb mit seinen immer kürzeren Zyklen bewältigt werden können. Qualitätsrisiken Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten. Produktions- und Beschaffungsrisiken Im Bereich der Produktion wurde die Möglichkeit eines Ausfalls unserer Anlagen durch nachhaltige Investitionstätigkeit, durch regelmäßige Instandhaltung und andere Vorsorgemaßnahmen wie etwa im Brandschutz und im Bereich Hygiene minimiert. Die Versicherungen sowohl im Haftpflicht- als auch Sachversicherungsbereich wurden dem veränderten Geschäftsvolumen angepasst. Eventuelle Produkthaftungsfälle sind durch entsprechende Versicherungen - unter Berücksichtigung der üblichen Selbstbehalte - in ausreichendem Maße abgedeckt. Dem Risiko in der Beschaffung wird durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und dem Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Selbstverständlich werden regelmäßig eine Auditierung von Zulieferern sowie eine aussagekräftige Lieferantenbewertung durchgeführt. Das aktive A-Lieferantenmanagement (Expediting) wurde weiter ausgebaut. Ausfallrisiken Im Bereich des Umlaufvermögens wird dem Risiko des Ausfalls von Forderungen durch ein effizientes Debitorenmanagement begegnet. Durch die Bildung von Wertberichtigungen in dieser Bilanzposition ist zudem ausreichend Risikovorsorge getroffen worden. Währungsrisiken Da unsere Exporte sich überwiegend auf die Euro-Zone beschränken, nehmen Währungsrisiken eine untergeordnete Bedeutung ein. Liquiditätsrisiken Dem Unternehmen stehen ausreichend Kreditlinien zur Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen und einer weiteren Geschäftsausweitung zur Verfügung. Darüber hinaus hat die SIEGERT TFT GmbH weitere Maßnahmen ergriffen, um den zukünftigen Finanzbedarf noch genauer abschätzen zu können sowie Liquidität im Unternehmen freizusetzen. Dabei steht im Vordergrund, das Working Capital zu reduzieren. Sonstige betriebliche Risiken Sonstige betriebliche Risiken, außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken, sind nicht zu erkennen. Die internen Kontroll- und Steuerungssysteme wurden unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten weiter verbessert. Zudem wurde durch die Bildung von Rückstellungen für Gewährleistung und Drohverluste zukünftigen Risiken ausreichend Rechnung getragen. IT-Risiken Durch die zunehmende Vernetzung von Maschinen, Sensoren und komplexen Systemen besteht die Gefahr, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Durch die Digitalisierung und die Vernetzung der Daten von Geschäfts- und Privatbereichen stellen des Weiteren Computerkriminalität, Spionage und Sabotage von ganzen Netzwerken ein hohes Gefährdungspotenzial dar. Unsere Gesellschaft wappnet sich gegen diese Risiken mit international anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen. Für kritische Geschäftsprozesse haben wir redundante IT-Systeme angelegt. Chancen und Chancenmanagement Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Die laufende Beobachtung und Analyse der relevanten Produkt-, Technologie-, Markt- und Wettbewerbsentwicklungen sind zentrale Bestandteile des Chancenmanagements. Deren Durchführung stellt die Basis für das zeitnahe Erkennen potenzieller Chancen und das Ableiten geeigneter Strategien dar. Unter den im Folgenden dargestellten Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven Abweichung von unserer Prognose führen können. Umfeld- und Branchenchancen Sollte sich die wirtschaftliche Lage in einzelnen Branchen deutlich positiver als erwartet entwickeln, sehen wir zusätzliche Geschäftschancen. Beschaffungsmarktchancen Dem Risiko von Schwankungen des Beschaffungspreises steht die Chance gegenüber, dass sich die genannten Einflussfaktoren in eine für die SIEGERT TFT GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln. Finanzwirtschaftliche Chancen Den unter finanzwirtschaftlichen Risiken genannten Währungs- und Zinsrisiken steht die Chance gegenüber, dass sich die entsprechenden Einflussfaktoren in eine für die SIEGERT TFT GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln. Chancen aus Forschung und Entwicklung Durch Entwicklung neuer Produkte und insbesondere auch für neue Anwendungen bestehen Chancen einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Gesellschaft im Vergleich zu den Wettbewerbern. Chancen durch Digitalisierung Durch die zunehmende Digitalisierung (Automatisierung und Flexibilisierung) der Unternehmensprozesse besteht die Chance, Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu erzielen. Des Weiteren können mithilfe der digitalen Technik Arbeitserleichterung und Arbeitsbeschleunigung weiter forciert werden. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der Branchenvielfalt unserer Kunden sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Gesellschaft fakturiert den größten Teil ihrer Umsätze in Euro, so dass bei diesen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung in Euro, d. h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für Lieferungen an Kunden sowie von Lieferanten außerhalb Europas in fremder Währung bestehen Währungsrisiken. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Sicherungsgeschäfte eingesetzt.
Hermsdorf, den 26. August 2024 SIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GmbH gez. Dr. Ralf Koppert gez. Axel Wottawa gez. Dr. Carlos Javier Moran Iglesias gez. Uwe Rothaug Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangSIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GMBH, HERMSDORF ANHANG ALLGEMEINE ANGABEN Die Siegert Thinfilm Technology GmbH hat ihren Sitz in Hermsdorf und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HR B 203031 eingetragen. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss der Siegert Thinfilm Technology GmbH, Hermsdorf, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Methodenerläuterungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessen. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Empfangene Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen ermitteln sich grundsätzlich durch gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände (lineare Abschreibung). Bei Vermögensgegenständen, die vor dem 1. Januar 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, haben wir stattdessen von der Möglichkeit degressiver Abschreibung in steuerlich zulässigem Umfang Gebrauch gemacht, wenn dies zu einem höheren Abschreibungsbetrag führte als die lineare Abschreibung. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00, bei Zugängen ab dem 1. Januar 2018 mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind, bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren, zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten haben wir außer den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten eingerechnet. Auf einzelne Vermögensgegenstände sind Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu ihrem Nennwert angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 3,0 % des um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert mit Ausnahme der Pauschalwertberichtigung bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume sind zeitanteilig abgegrenzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Verfahren) errechnet. Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck sowie auf einem Rechnungszins von 1,83 %. Der Rechnungszins ermittelt sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Personalaufwand erfasst. Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinsten Betrag angesetzt. Die Pauschalrückstellung für Gewährleistung beträgt 1,5 % vom jeweiligen gewährleistungs-pflichtigen Jahresumsatz. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf Fremdwährungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Erstverbuchung in EURO umgerechnet. Die Umrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten, die am Abschlussstichtag auf fremde Währung lauten, wird wie folgt vorgenommen: Ist der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher als der entsprechende Kurs am Tag der Erstverbuchung, so werden die Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden - ungeachtet des Kurses am Tag ihrer Erstverbuchung - mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Eine Umrechnung unterbleibt, sofern die Beträge von untergeordneter Bedeutung sind. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Mitzugehörigkeitsvermerk Im Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind - wie im Vorjahr - ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 3) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.926 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 318). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.927 (Vorjahr TEUR 3). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2023 EUR 250.000,00. Es blieb im Geschäftsjahr unverändert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für Pauschalgewährleistungen (TEUR 230) sowie Zeitguthaben und Urlaubsansprüche der Mitarbeiter (TEUR 171). Verbindlichkeitenspiegel
Ausschüttungsgesperrte Beträge Zur Ausschüttung gesperrt ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem am Abschlussstichtag angesetzten Rückstellungsbetrag für Pensionen, der sich nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre ergibt, und dem Betrag, der sich aus dem Ansatz unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergeben würde (TEUR 6, Vorjahr TEUR 27). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Im Folgenden werden sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen im Inland und Ausland angegeben.
Konzernverhältnisse Die HYDAC Electronic GmbH, Saarbrücken, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf. Der Abschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 110. Er resultiert aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen. Beziehungen zu Unternehmensorganen Geschäftsführung und deren Bezüge Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres die Herren
Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird auf die Angaben der Bezüge unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihrer Hinterbliebenen betrugen TEUR 38. Für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihrer Hinterbliebenen bestehen Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 580. Weitere Angaben Zahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt stellt sich wie folgt dar:
Hermsdorf, den 26. August 2024 SIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GmbH gez. Dr. Ralf Koppert gez. Axel Wottawa gez. Dr. Carlos Javier Moran Iglesias gez. Uwe Rothaug Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 15. Oktober 2024. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die SIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GMBH, Hermsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GMBH, Hermsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GMBH, Hermsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hermsdorf, den 19. September 2024 W U B Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bardo Bruchmüller Karl-Heinz Barth Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer |
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SIEGERT THINFILM TECHNOLOGY GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Robert-Friese-Straße 3
07629 Hermsdorf - Handelsregister
- HRB 203031, Jena
- Eintragungsdatum
- 4. November 1992
- Branche
-
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten - Unternehmenszweck
- Entwicklung, Produktion und der Verkauf von Erzeugnissen der Dünnfilmtechnik sowie die Bereitstellung von verfahrens- und erzeugnistechnischen Ingenieurleistungen der Dünnfilmtechnik und Elektronik.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 54,6 % 6,84 Mio
- Umlaufvermögen 45,4 % 5,69 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 8,8 k
- Eigenkapital 75,3 % 9,44 Mio
- Verbindlichkeiten 17,1 % 2,14 Mio
- Rückstellungen 7,6 % 952,4 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 1,0 k
- Personalaufwand 65,0 % 5,03 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 20,3 % 1,57 Mio
- Abschreibungen 11,7 % 904,1 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,9 % 150,5 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,9 % 73,1 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 4,7 k
- Rohergebnis 8,17 Mio
- Ergebnis nach Steuern 440,6 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 435,9 k
GuV-Daten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Axel Marcus Wottawa
seit 2023 Geschäftsführer
-
Carlos Javier Dr. Moran Iglesias
seit 2023 Geschäftsführer
-
Ralf Dr. Koppert
seit 2023 Geschäftsführer
-
Vera Christmann
seit 2024 Prokura
-
Wolfgang Georg Max Haering
seit 2024 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
J****** D*****
≥25%
41,4 %
-
A****** D*****
≥25%
41,3 %
Historie
- 2025
-
16.09.
Austritt einer PositionUwe Gernot Rudolf Rothaug · Geschäftsführer
- 2024
-
21.02.
Eintritt eines MitgliedsWolfgang Georg Max Haering · Gesamtprokura
-
21.02.
Eintritt eines MitgliedsVera Christmann · Gesamtprokura
- 2023
-
29.12.
Berichtigung personenbezogener DatenCarlos Javier Dr. Moran Iglesias · Geschäftsführer
-
05.12.
Eintritt eines MitgliedsCarlos Javier Dr. Moran Iglesias · Geschäftsführer
-
05.12.
Austritt einer PositionF**** D** · Geschäftsführer
-
05.12.
Eintritt eines MitgliedsU** R****** · Geschäftsführer
-
05.04.
Austritt einer PositionRalf Dr. Koppert · Gesamtprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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