aktiv

SIMPLICITY INVEST GmbH GmbH

Herzebrock-Clarholz ·HRB 9926 Gütersloh ·simplicity.ag
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Otto-Hahn-Straße 34
33442 Herzebrock-Clarholz
Handelsregister
HRB 9926, Gütersloh
Eintragungsdatum
12. Dezember 2014
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
Halten und Verwalten von eigenem Vermögen
Textilunternehmen

Finanzen

Umsatz 2024
274,52 Mio. €
Mitarbeiter 2024
386
Bilanzsumme 2024
274,71 Mio. €
Jahresergebnis 2024
36,65 Mio. €
8 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 274,71 Mio
  • Umlaufvermögen 52,0 % 142,74 Mio
  • Anlagevermögen 47,6 % 130,83 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 1,14 Mio
Passivseite 274,71 Mio
  • Eigenkapital 86,4 % 237,47 Mio
  • Rückstellungen 6,4 % 17,50 Mio
  • Verbindlichkeiten 5,6 % 15,48 Mio
  • Passive latente Steuern 1,6 % 4,27 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 290,79 Mio
  • Umsatzerlöse 94,4 % 274,52 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 3,0 % 8,58 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,4 % 4,01 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,2 % −3,54 Mio
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 106,0 k
  • auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne 0,0 % −36,8 k
Aufwendungen 247,02 Mio
  • Materialaufwand 54,3 % −134,18 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 28,2 % −69,77 Mio
  • Personalaufwand 10,7 % −26,48 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,5 % −16,14 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,2 % −381,6 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −38,0 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % −23,1 k
  • Ergebnis nach Steuern 36,69 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 36,65 Mio
  • Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 36,61 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Stefan Heinrich Leewe seit 2014 Geschäftsführer

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

Historie

  1. 2016
  2. 22.09.
    Spaltung
    SIMPLICITY INVEST GmbH
  3. 09.09.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    SIMPLICITY INVEST GmbH
  4. 09.09.
    Satzungsänderung
    SIMPLICITY INVEST GmbH
  5. 25.08.
    Spaltung
    SIMPLICITY INVEST GmbH
  6. 2014
  7. 22.12.
    Adressänderung
    SIMPLICITY INVEST GmbH
  8. 22.12.
    Sitzänderung
    SIMPLICITY INVEST GmbH
  9. 22.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stefan Heinrich Leewe · Geschäftsführer
  10. 22.12.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    SIMPLICITY INVEST GmbH
6 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Konzernabschluss
  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2020 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2023

Veröffentlicht am 23. September 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

SIMPLICITY INVEST GmbH

Herzebrock-Clarholz

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Simplicity mit Headquarter in Oelde ist das Netzwerk hinter den erfolgreichen Modemarken OPUS und someday. 600 Mitarbeitende arbeiten an der Mission, mit zeitgeistigen Produkten einfach schöne Erlebnisse zu schaffen. Das Produktportfolio umfasst ready-to-wear Kollektionen mit Fokussierung auf die Marktsegmente all day casual (OPUS) und everyday premium (someday). Die Marken sind mit dem “Wholesale first”-Ansatz europaweit bei den wichtigsten Einzelhändler:innen sowie online erhältlich.

Mit der Vision “Rethinking shopping” strebt Simplicity danach, als ein Vorreiter der Branche das Shopping für Kundinnen so einfach und innovativ wie möglich zu gestalten. Alle Aktivitäten sind darauf ausgerichtet und werden stetig optimiert. Unter der Leitidee „BE mindful“ sorgt Simplicity für mehr Nachhaltigkeit durch konkrete Maßnahmen: von wachsenden Anteilen an nachhaltigen Materialien bis hin zu ressourcensensiblen Unternehmensprozessen.

Gesamtwirtschaftliche Lage

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft. Hinzu kommen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 hat sich somit nicht fortgesetzt. Private und staatliche Konsumausgaben sanken. Destatis zufolge nahm der private Konsum angesichts hoher Verbraucherpreise im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Von Rückgängen seien vor allem die Bereiche betroffen gewesen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Wie Destatis bekannt gab, wurde die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das seien 0,7 Prozent oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor gewesen und somit so viele wie noch nie in Deutschland.

Branchenentwicklung

Die gesamte Branche schließt das Jahr 2023 mit einem Umsatzplus von +2,7 % ab. Allerdings verlief das vergangene Jahr für die beiden Teilsegmente Textil und Bekleidung sehr unterschiedlich: Während Textil mit -1,9 % trotz Inflation Umsatzrückgänge verbuchen musste, steigerte der Bekleidungssektor seine Umsätze deutlich um +10,8 %. Im Bekleidungssegment konnten nach 2022 auch im vergangenen Jahr 2023 nahezu sämtliche Teilsegmente nach den Krisenjahren wieder deutlich Umsatz hinzugewinnen. Vor allem der größte Teilbereich, die sonstige Oberbekleidung, stützte mit einem zweistelligen Plus die positive Umsatzentwicklung. Auch die Arbeits- und Berufsbekleidung sowie die Strumpfwaren konnten ihre Umsätze im vergangenen Jahr kräftig steigern. Sowohl der Auslands- als auch der Inlandsabsatz legten teils kräftig zu. Besonders deutlich war das Plus im außereuropäischen Ausland. Die Umsätze des Bekleidungseinzelhandels entwickelten sich im Jahr 2023 mit einem Plus von +3,0 % positiv und auch besser als der Einzelhandel insgesamt mit einem Plus von +2,2 %. Der Versand/Online-Handel konnte nach den coronabedingten sehr starken Zuwächsen und dem anschließenden Rückgang des Vorjahres immerhin wieder um +1,5 % zulegen.

Kennzahlen der Unternehmenssteuerung

Der wesentliche Leistungsindikator stellt in der simplicity-Gruppe das EBITDA dar.

Ertragslage

Unser wesentlicher finanzieller Leistungsindikator, das EBITDA, beträgt 42.015 TEUR, der Konzernjahresüberschuss beläuft sich auf 24.737 TEUR. Die Umsatzerlöse konnten auf 239.537 TEUR gesteigert werden. Der Rohertrag (Umsatzerlöse plus sonstige betriebliche Erträge minus Materialaufwand) beträgt 123.158 TEUR. Die simplicity-Gruppe investiert weiterhin in Ausbau der Marken mit allen damit verbundenen Maßnahmen. Die Personalaufwendungen betragen 24.421 TEUR. Die Mitarbeiteranzahl beträgt zum Konzernbilanzstichtag 379 Mitarbeiter.

Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 228.397 TEUR. Die Aktivseite ist, neben den liquiden Mitteln und den Finanzanlagen, durch den Forderungsbestand sowie den Warenbestand zum Bilanzstichtag geprägt, welche sich beide durch eine hohe Umschlagshäufigkeit auszeichnen. Die Kapitalstruktur der simplicity-Gruppe ist durch eine gute Eigenkapitalausstattung geprägt. Das Konzerneigenkapital beträgt zum Stichtag 200.819 TEUR. Hiervon resultieren insgesamt 22 Mio. EUR aus der Verrechnung von Unterschiedsbeträgen aus der Erstkonsolidierung der simplicity networks GmbH sowie aus Neubewertungen nach § 301 HGB. Die Eigenkapitalquote liegt bei 87,9 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht, da die Gruppe nach größtmöglicher Autonomie gegenüber den Kapitalmärkten strebt. Investitionen in den Bereichen Büroausstattung, IT, Ladeinfrastruktur und Fuhrpark wurden in Höhe von 1.445 TEUR vorgenommen. Die Investitionen in Finanzanlagen beliefen sich auf 18.768 TEUR. Die Vorräte betragen zum Bilanzstichtag 21.581 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Rechnungsabgrenzung summieren sich auf 52.752 TEUR. Die Zahlungsmittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 87.426 TEUR, das entspricht 38,3 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten betragen 13.194 TEUR. Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich sehr positiv dar.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs

Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden. Die kommunizierten Umsatz- und Ertragsziele wurden erreicht. Der Mut und die Bereitschaft zu Veränderungen sowie der Wille zur immerwährenden Verbesserung sind in dem sich so rasch wandelnden Bekleidungsmarkt die wichtigsten Erfolgsfaktoren. In diesem Sinne blicken wir trotz anhaltend starkem Wettbewerbsdruck auf den relevanten Absatzmärkten und trotz einer absehbaren Eintrübung des Wirtschaftswachstums weiterhin optimistisch in die Zukunft

Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Da für die interne Steuerung keine Quantifizierung der Chancen und Risiken vorgenommen wird, erfolgt die Darstellung in absteigender Reihenfolge. Die Reihenfolge bezieht sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Risiken und Chancen. Unsere Prognose umfasst zwölf Monate ab dem Datum der Aufstellung dieses Lageberichts und geht grundsätzlich von einer unveränderten Konzernzusammensetzung im Prognosezeitraum aus mit der Einschränkung, dass ab 2024 die im April 2024 neu gegründete OPUS Pants GmbH in den Konzernabschluss einbezogen wird.

Die Einschätzung von Chancen und Risiken erfolgt im Rahmen der Planung prinzipiell für einen Zeitraum von einem Jahr. Die konjunkturelle Lage auf den Absatzmärkten beeinflusst die Wachstumsaussichten unserer Gruppe. Als Konsumgüterunternehmen können wir unmittelbar von positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkung auf das Konsumentenvertrauen und das Kaufverhalten der Kunden profitieren.

Regulatorische und gesetzgeberische Veränderungen können einen Einfluss auf die Absatzchancen und die Profitabilität haben. Die Senkung von Einfuhrzöllen oder Steuern kann beispielsweise die Wettbewerbsposition der Gruppe in Relation zum lokalen Wettbewerb verbessern. Um Risiken, Trends und Entwicklungen in der Modebranche und in den für uns relevanten Absatzmärkten frühzeitig identifizieren zu können, beobachten wir ständig den Markt. Die Erkenntnisse fließen in die Kollektionserstellung ein. Durch Vertriebsallianzen mit dem Einzelhandel und den damit verbundenen Erfahrungen am Point of Sale können Kollektionen noch gezielter auf die Nachfrage zugeschnitten werden. Mit zwölf Kollektionen im Jahr und einem sehr kurzen Zeitraum von der Kollektionserstellung bis zur Auslieferung der Ware reagiert die simplicity-Gruppe schnell und flexibel auf Markttrends.

Um das Risiko der qualitativen und zeitgerechten Warenbeschaffung weiterhin gering zu halten, setzen die Unternehmen der Simplicity-Gruppe auf eine dezentrale Lieferantenstruktur und mehrere, voneinander unabhängige Beschaffungsmärkte. Produktionsausfälle sind möglich, würden sich jedoch auf einzelne Modelle beschränken und könnten mit gewissem zeitlichem Verzug an andere Produktionsstandorte verlagert und nachproduziert werden. Um das Lagerrisiko möglichst gering zu halten, werden alle Bestände permanent überwacht und zeitnah verwertet.

Personalrisiken ergeben sich im Wesentlichen bei der Personalbeschaffung, durch den Fachkräftemangel und Fluktuation. Wir legen großen Wert auf die Fortbildung und Qualifikation unserer Mitarbeiter. Externe wie interne Fortbildungen und interne Trainingsprogramme dienen dazu, diesem Anspruch gerecht zu werden.

Investitionen in technische und IT-Unterstützung sorgen für die Sicherung und Weiterentwicklung der Prozesse.

Auf die stetige Weiterentwicklung der IT-Systeme wird sehr großen Wert gelegt. IT-Sicherheits- und Systemausfallrisiken werden durch Backupsysteme und regelmäßige Wartungen weitgehend ausgeschlossen.

Als international operierende Gruppe unterliegen wir moderaten Wechselkursrisiken. Wechselkursrisiken, die durch den Einkauf in außereuropäischen Ländern entstehen, werden durch Kurssicherungsinstrumente abgesichert. Das Wechselkursrisiko wird dadurch weitgehend neutralisiert. Kurssicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung möglicher Risiken aus bestehenden oder geplanten Grundgeschäften und nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken eingesetzt und nur mit Banken bester Bonität abgeschlossen. Wechselkursentwicklungen können das Ergebnis der Gruppe potenziell beeinflussen. Wir analysieren das Marktumfeld kontinuierlich, um hieraus entstehende Chancen zu identifizieren und wahrzunehmen.

Wir verfügen über einen sehr breit gestreuten Kundenstamm. Das führt zu einer sehr geringen Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Durch das straffe Debitorenmanagement werden sehr kurze Forderungslaufzeiten und geringe Forderungsausfälle erreicht.

Einen Bestandteil des Risikomanagements bildet der Versicherungsbereich. Durch entsprechend hoher Deckungssummen für die Bereiche Haftpflicht, Feuerbetriebsunterbrechung, Gebäude etc. werden die Risiken abgesichert. Mit dem Versicherer findet im jährlichen Rhythmus eine Überprüfung der bestehenden Risiken und Deckungssummen statt.

Der rasante technologische Fortschritt der letzten Jahre hat die Einkaufs- und Lebensgewohnheiten der Konsumenten stark verändert. Die simplicity-Gruppe begreift diese Veränderungen als Chance.

Mit dem Ausbau und der kontinuierlichen Verbesserung des Online-Shops entsprechen wir den Ansprüchen der Konsumenten in Bezug auf Produktpräsentation, Produktauswahl und Service, Gleichzeitig nutzt die simplicity-Gruppe digitale Medien, um die Wahrnehmung seiner Marken zu verstärken und sie emotional aufzuladen.

Insgesamt sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. Risiken auf der Absatzseite haben wir durch unsere Präsenz am Point of Sale stets im Blick, nicht zuletzt gestützt durch breit aufgestellte Partnerschaften mit dem Einzelhandel. Zudem bietet uns die hohe Kollektionsfrequenz die Chance, auch kurzfristig auf Trends zu reagieren.

Wir sind bestrebt, durch die Warenqualität und das Design zwei für unsere Kunden wichtige Produktmerkmale zu bieten. Dadurch definieren wir uns im Wettbewerb nicht ausschließlich über den Preis. Auf der Beschaffungsseite sehen wir durch unsere, in Relation zu den Umsatzerlösen, vergleichsweise niedrigen Lagerbestände und die vorausschauende Einkaufsstrategie eher geringe Risiken.

Prognose und Ausblick

Im Jahr 2024 schrumpfte die deutsche Wirtschaft um 0,2 %. Damit verzeichnete Deutschland das zweite Jahr in Folge ein negatives Wachstum - zuletzt war das vor über 20 Jahren der Fall. Hauptursachen waren eine schwache Exportnachfrage, hohe Energiepreise, ein verhaltener Konsum und ein hohes Zinsniveau. Während sich einige Dienstleistungsbereiche stabil hielten, litt das verarbeitende Gewerbe unter deutlichen Einbußen. Insgesamt lag die Wirtschaftsleistung nur knapp über dem Niveau von 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie.

Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 2,2 % und damit deutlich niedriger als in den Vorjahren (2023: 5,9 %, 2022: 6,9 %). Besonders stark verteuerten sich Dienstleistungen mit durchschnittlich 3,8 %, während sich die Kerninflation - also ohne Energie und Nahrungsmittel - auf 3,0 % belief. Zum Jahresende 2024 zog die Teuerung wieder leicht an.

Die stationären Modehändler starteten sorgenvoll in das Jahr 2024. Wie die alljährliche Konjunkturumfrage im TW-Testclub zeigte, erwarteten die große Mehrheit der Modeanbieter ein herausforderndes Jahr 2024. Neben der Frequenzentwicklung und der Konsumstimmung bzw. dem sich verändernden Konsumverhalten bereiteten die weiter hohen Energiekosten den Befragten die größten Sorgen. Die Bekleidungsumsätze sanken 2024 um 3,7 %. Die Beschäftigenzahlen sanken im Jahresverlauf um 2,3 %. Der Bekleidungseinzelhandel hat im Jahr 2024 nominal 1 % an Umsatzverloren, gegenüber einem Anstieg von 2,5 % im gesamten Einzelhandel.

Simplicity konnte trotz der erwähnten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen den Konzernumsatz im Jahr 2024 deutlich steigern. Dies wurde unter anderem durch eine Steigerung der D2C-Umsätze sowie die Ausweitung bestehender Partnerschaften erreicht. Das EBITDA liegt aufgrund der positiven Entwicklung der Rohstoff-Transport- und Energiekosten ebenfalls deutlich über Vorjahresniveau.

Die Bundesregierung erwartet 2025 ein leichtes Wirtschaftswachstum von 0,3 %. Die Prognose steht unter dem Eindruck einer schwachen Ausgangslage, geprägt von den Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs, strukturellen Problemen wie demografischem Wandel und geopolitischen Unsicherheiten sowie einer schwachen Investitionstätigkeit. Im Jahresverlauf soll sich die Binnenkonjunktur leicht erholen - vor allem durch steigende Realeinkommen und einen moderaten Anstieg des privaten Konsums.

Die US-Zölle im Jahr 2025 dürften spürbare Folgen für die deutsche Textilbranche haben. Geplant ist ein 20-prozentiger Aufschlag auf Textil- und Bekleidungsexporte aus der EU in die USA. Laut dem europäischen Branchenverband Euratex könnten dadurch jährlich Zollkosten von rund 1,5 Milliarden Euro entstehen.

Das könnte dazu führen, dass asiatische Anbieter - etwa aus China - durch die US-Zölle verstärkt auf den europäischen Markt ausweichen könnten. Das würde zu einem Überangebot führen und den Preisdruck in Europa zusätzlich erhöhen. Die deutsche Textilindustrie, die ohnehin schon mit hohen Energiepreisen und neuen EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeit zu kämpfen hat, steht damit vor zusätzlichen Herausforderungen. Besonders gefährdet sind sowohl Standardprodukte als auch hochwertige Segmente wie Designermode, sofern sie sich nicht klar über Qualität oder Markenimage differenzieren können.

Die Bekleidungsbranche in Deutschland zeigt im Jahr 2025 Anzeichen einer moderaten Erholung. Der ifo-Geschäftsklimaindex für den Modehandel stieg im Mai auf 87,5 Punkte - der fünfte Anstieg in Folge. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate verbesserten sich spürbar.

Getrieben wird die positive Entwicklung vor allem durch eine zunehmende Zuversicht im Handel. Trotz globaler Unsicherheiten rechnet die Branche mit einem moderaten Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte 2025. Die Stabilisierung des Geschäftsklimas deutet auf eine allmähliche Rückkehr zu mehr wirtschaftlicher Dynamik hin Simplicity blickt aufgrund der soliden Vororder-Entwicklung und des erfolgten Launches einer neuen Hosenlinie optimistisch auf das Jahr 2025 und geht von einem moderaten Umsatzwachstum aus. Das EBITDA wird voraussichtlich ebenfalls von dieser Entwicklung profitieren und moderat wachsen.

 

Herzebrock-Clarholz, 16.06.2025

Stefan Leewe

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.211,00 114.863,00
2. Markenrecht 16.257.639,31 18.350.906,31
16.319.850,31 18.465.769,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 356.011,20 365.043,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.227.470,00 1.122.994,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.811.067,59 3.859.123,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.254,58 69.307,58
5.467.803,37 5.416.468,51
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 44.850.686,97 47.999.131,19
66.638.340,65 71.881.369,01
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 11.548.773,43 15.371.099,04
2. Geleistete Anzahlungen 10.032.177,82 9.234.278,04
21.580.951,25 24.605.377,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.727.580,81 15.418.966,96
2. Sonstige Vermögensgegenstände 34.727.007,01 35.053.467,32
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 3.330.116,21 (Vorjahr: € 4.608.453,42)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 31.396.890,80 (Vorjahr: € 30.445.013,90)
51.454.587,82 50.472.434,28
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 87.425.849,70 52.066.087,11
160.461.388,77 127.143.898,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.297.261,99 802.938,21
228.396.991,41 199.828.205,69

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 21.993.415,00 21.993.415,00
III. Gewinnrücklage 1.650.000,00 1.650.000,00
IV. Konzern-Gewinnvortrag 152.360.181,46 133.240.073,46
V. Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 24.700.505,97 19.120.108,00
VI. nicht beherrschende Anteile 88.914,49 82.260,82
200.819.016,92 176.111.857,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.255.193,37 1.416.216,19
2. Sonstige Rückstellungen 6.228.593,87 3.939.193,75
9.483.787,24 5.355.409,94
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.182.757,27 8.062.538,89
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 8.182.757,27 (Vorjahr: € 8.062.538,89)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 5.011.063,40 4.765.727,00
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 5.011.063,40 (Vorjahr: € 4.765.727,00)
davon aus Steuern: € 4.252.213,37 (Vorjahr: € 4.184.400,94)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 113.253,10 (Vorjahr: € 71.819,28)
13.193.820,67 12.828.265,89
D. Passive latente Steuer 4.900.366,58 5.532.672,58
228.396.991,41 199.828.205,69

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 239.536.948,59 227.771.401,91
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.761.288,11 5.935.195,48
davon aus Währungsumrechnung: € 1.442.996,04 (Vorjahr: € 4.680.894,14)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -119.023.479,86 -131.196.334,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -116.432,68 -169.115,28
-119.139.912,54 -131.365.449,57
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -20.693.475,37 -17.764.599,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.727.503,66 -3.182.774,84
davon für Altersversorgung: € -101.858,84 (Vorjahr: € -89.417,18)
-24.420.979,03 -20.947.374,70
5. a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.510.114,34 -3.444.173,66
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -61.444.388,03 -50.966.727,47
davon aus Währungsumrechnung: € -692.502,10 (Vorjahr: € -545.140,92)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 575.379,10 328.033,34
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.210.563,46 692.609,52
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -211.801,11 -206.882,62
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -62.617,44 -59.066,43
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.536.639,42 -8.588.212,48
davon Erträge aus latenten Steuern: € 632.306,00 (Vorjahr: € 632.306,00)
12. Ergebnis nach Steuern 24.757.727,35 19.149.353,32
13. Sonstige Steuern -20.567,71 -25.529,65
14. Konzernjahresüberschuss 24.737.159,64 19.123.823,67
15. auf nicht beherrschende Anteile enfallende Gewinne -36.653,67 -3.715,67
16. Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 24.700.505,97 19.120.108,00

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben und rechtliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der SIMPLICITY INVEST GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt und entspricht dem Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen. Die Gesellschaft ist nach § 290 HGB verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Herzebrock-Clarholz und ist unter der Nummer HRB 9926 beim Amtsgericht Gütersloh eingetragen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis

In den konsolidierten Abschluss zum 31. Dezember 2023 werden neben der SIMPLICITY INVEST GmbH folgende im Konsolidierungskreis stehende Gesellschaften einbezogen.

Anteil
simplicity networks GmbH, Oelde 100 %
OPUS GmbH, Oelde 100 %
someday GmbH, Oelde 100 %
tricks GmbH, Oelde 70 %
Simplicity trade GmbH, Bergheim, Österreich 100 %

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 HGB.

Zeitpunkt der Erstkonsolidierung war der 01.09.2016. Da die Anteile der simplicity networks GmbH durch Abspaltung zu Buchwerten in die SIMPLICITY INVEST GmbH eingebracht wurden, resultierte aus der Erstkonsolidierung ein technischer passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von € 43,9 Mio., der durch thesaurierte Gewinne der simplicity networks GmbH aus Vorjahren begründet war. Der passivische Unterschiedsbetrag wurde daher dem Eigenkapital zugeordnet und im Gewinnvortrag ausgewiesen.

Die simplicity networks GmbH, Oelde, die Opus GmbH, Oelde, und die someday GmbH, Oelde, haben von den Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung nach § 303 HGB aufgerechnet. Konzerninterne Umsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge sind mit den entsprechenden Aufwendungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 304 HGB verrechnet worden. Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen aus gruppeninternen Lieferungen wurde nicht vorgenommen, da es sich um unwesentliche Beträge im Sinne von § 304 Abs. 2 HGB handelte.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen in der Regel über drei Jahre vermindert. Im Rahmen der Neubewertung nach § 301 Abs. 1 HGB wurden immaterielle Vermögensgegenstände zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zu Zeitwerten bewertet; diese werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen zwei und elf Jahren der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen bei Finanzanlagen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. aufgrund erforderlicher Bewertungsabschläge mit einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anschaffungsnebenkosten wurden berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel sind mit ihren Nominalwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Sofern sie zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hatten, wurden sie mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen (Anlage).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich (1.178 TEUR), Rücknahmeverpflichtungen onlineshop (3.985 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten (84 TEUR), die Rückstellungen für Gewährleistungen (163 TEUR) und Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (151 TEUR).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 22.932 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen, die im Einzelnen Verbindlichkeiten aus Miet- und Pachtverträgen 7.252 TEUR (davon 1.667 TEUR mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) und übrige Verbindlichkeiten in Höhe von 15.679 TEUR (davon 15.343 TEUR mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) betreffen.

Angaben zu latenten Steuern

Die Abgrenzung latenter Steuern nach § 274 HGB beruht auf nicht dauerhaften Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Derartige Unterschiede ergeben sich in den Einzelabschlüssen im Anlagevermögen und bei den Rückstellungen. Da sich bei Gesamtdifferenzbetrachtung ein Aktivüberhang latenter Steuern in den Einzelabschlüssen ergibt, wird diese unter Inanspruchnahme von § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht gebildet.

Passive latente Steuern wurden auf Bewertungsunterschiede aus der Neubewertung nach § 301 HGB im Rahmen der Erstkonsolidierung unter Berücksichtigung von Abschreibungen und eines Steuersatzes von 30,25 % gebildet. Die passiven latenten Steuern betragen am Jahresende 4.900 TEUR und reduzierten sich im Geschäftsjahr um 632 TEUR.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit dem Vertrieb von Textilien erzielt. Geographisch entfallen für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 182.834 TEUR auf das Inland und 57.793 TEUR auf das Ausland.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Stefan Leewe, Geschäftsführer der simplicity networks GmbH, geführt. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der durchschnittlich in diesem Zeitraum beschäftigen Arbeitnehmer beträgt 367. Davon entfallen auf die Lohnempfänger 33 und auf die Gehaltsempfänger 334 Personen.

Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar 2023 für die einbezogenen Unternehmen betrug für Abschlussprüfungsleistungen 78 TEUR und 104 TEUR für Steuerberatungsleistungen, die von einem mit dem Abschlussprüfer verbundenen Unternehmen erbracht wurden.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und weder in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt wurden, haben sich nicht ereignet.

 

Herzebrock-Clarholz, 16.06.2025

Stefan Leewe

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.168.812,43 48.861,85 0,00 0,00 1.217.674,28
2. Markenrecht 31.424.075,31 0,00 0,00 0,00 31.424.075,31
32.592.887,74 48.861,85 0,00 0,00 32.641.749,59
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 424.128,80 0,00 0,00 0,00 424.128,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.304.725,18 209.245,79 0,00 0,00 1.513.970,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.634.723,48 1.231.521,56 0,00 684.891,24 12.181.353,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 69.307,58 3.947,00 0,00 0,00 73.254,58
13.432.885,04 1.444.714,35 0,00 684.891,24 14.192.708,15
Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 47.999.131,19 18.767.830,52 0,00 21.704.473,63 45.062.488,08
94.024.903,97 20.261.406,72 0,00 22.389.364,87 91.896.945,82
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zuführung
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.053.949,43 101.513,85 0,00 1.155.463,28
2. Markenrecht 13.073.169,00 2.093.267,00 0,00 15.166.436,00
14.127.118,43 2.194.780,85 0,00 16.321.899,28
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.085,60 9.032,00 0,00 68.117,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 181.731,18 104.769,79 0,00 286.500,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.775.599,75 1.201.531,70 606.845,24 8.370.286,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.016.416,53 1.315.333,49 606.845,24 8.724.904,78
Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 211.801,11 0,00 211.801,11
22.143.534,96 3.721.915,45 606.845,24 25.258.605,17
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.211,00 114.863,00
2. Markenrecht 16.257.639,31 18.350.906,31
16.319.850,31 18.465.769,31
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 356.011,20 365.043,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.227.470,00 1.122.994,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.811.067,59 3.859.123,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.254,58 69.307,58
5.467.803,37 5.416.468,51
Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 44.850.686,97 47.999.131,19
66.638.340,65 71.881.369,01

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

EUR
Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 24.737.159,64
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.510.114,34
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen 211.801,11
- Zahlungsunwirksame Erträge -632.306,00
Cash-Flow 27.826.769,09
+ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus 1.239.162,92
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind + Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen 2.289.400,12
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 674.340,37
+ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 921.283,07
+/- Zinssaldo -2.147.946,02
+ Ertragsteueraufwand 11.536.639,42
-/+ Ertragsteuerzahlungen/Ertragsteuererstattungen -9.697.662,24
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 32.641.986,73
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -48.861,85
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.444.714,35
- Auszahlung für Investition in das Finanzanlagevermögen -18.767.830,52
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0,00
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens -843.237,07
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 21.704.473,63
+ Erhaltene Zinsen 2.210.563,46
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit 2.810.393,30
- Ausschüttungen -30.000,00
- Gezahlte Zinsen -62.617,44
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -92.617,44
Veränderung des Finanzmittelfonds 35.359.762,59
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 52.066.087,11
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 87.425.849,70
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 87.425.849,70
87.425.849,70

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Gezeichnetes Kapital
EUR
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen
EUR
Summe
EUR
Kapitalrücklage
EUR
andere Gewinnrücklagen
EUR
Summe Rücklagen
EUR
Stand am 31.12.2022 26.000 0 26.000 21.993.415 1.650.000 23.643.415
Ausschüttung 0 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0 0 0
Stand am 31.12.2023 26.000 0 26.000 21.993.415 1.650.000 23.643.415
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzern- Gewinnvortrag
EUR
Konzern-Jahresüberschuss soweit er dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
EUR
Summe
EUR
Stand am 31.12.2022 152.360.181 0 152.360.181
Ausschüttung 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 24.700.506 24.700.506
Stand am 31.12.2023 152.360.181 24.700.506 177.060.687
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteil vor Eigenkapitaldifferenz, Währungsumrechnung und Jahresergebnis
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne und Verluste
EUR
Summe
EUR
EUR
Stand am 31.12.2022 3.666 78.596 82.261 176.111.857
Ausschüttung 0 -30.000 -30.000 -30.000
Konzernjahresüberschuss 0 36.654 36.654 24.737.160
Stand am 31.12.2023 3.666 85.250 88.915 200.819.017

Die Gewinnrücklagen sowie der Konzern-Bilanzgewinn stehen am Stichtag zur Ausschüttung zur Verfügung.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SIMPLICITY INVEST GmbH, Herzebrock-Clarholz

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der SIMPLICITY INVEST GmbH, Herzebrock-Clarholz, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SIMPLICITY INVEST GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 23. Juni 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Godt, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. Juni 2025 gebilligt.

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
Mit API-Key abrufen API-Key holen →

Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

Mit API-Key abrufen API-Key holen →
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.