aktiv Rechtsform GmbH

SKV GmbH

Marburg ·HRB 2322 Marburg ·skv-bautechnik.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Zu den Sandbeeten 4
35043 Marburg
Handelsregister
HRB 2322, Marburg
Eintragungsdatum
9. Juni 2000
Branche
Großhandel mit Anstrichmitteln
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der Produktgruppen
Eingetragenes Kapital
250.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden. Auch können Geschäftsführer durch Gesellschafterbeschluss ermächtigt werden, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten.

Unternehmenszweck
Der Handel mit Artikeln der Datenverarbeitung und der Bautechnik und insoweit insbesondere der Handel mit Boden- und Wandbelägen aller Art sowie sonstiger Artikel zur Raumausstattung.

Finanzen

Umsatz 2025
16,58 Mio. €
Mitarbeiter 2025
56
Jahresergebnis 2025
0 €
16 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 10,08 Mio
  • Umlaufvermögen 97,1 % 9,79 Mio
  • Anlagevermögen 7,9 % 793,8 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 9,8 k
Passivseite 10,08 Mio
  • Verbindlichkeiten 71,0 % 7,15 Mio
  • Eigenkapital 23,2 % 2,34 Mio
  • Rückstellungen 5,8 % 581,5 k
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Bilanzdaten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 17,32 Mio
  • Umsatzerlöse 95,8 % 16,58 Mio
  • Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Fehlbetrag 1,9 % 331,4 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,2 % 203,7 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,9 % 150,9 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 46,2 k
Aufwendungen 16,91 Mio
  • Materialaufwand 69,7 % 11,79 Mio
  • Personalaufwand 16,3 % 2,75 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,9 % 2,18 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,1 % 179,1 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 17,5 k
  • Ergebnis nach Steuern −313,9 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Peter Dr. Zillmer seit 2011 Geschäftsführer
  • Volker König seit 2008 Geschäftsführer
  • Ines Renate Buchholz seit 2010 Prokura
  • Ismail Simsek seit 2010 Prokura
  • Jan Wehnert seit 2018 Prokura
  • Jens Hungershausen seit 2019 Prokura
  • Joachim Klein seit 2014 Prokura
  • Matthias Monden seit 2012 Prokura
  • Olaf Gabor seit 2020 Prokura
13 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2024
  2. 10.12.
    Austritt einer Position
    Heinrich Schneider · Gesamtprokura
  3. 2020
  4. 19.02.
    Austritt einer Position
    H***** L****** · Gesamtprokura
  5. 19.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Olaf Gabor · Gesamtprokura
  6. 2019
  7. 26.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jens Hungershausen · Gesamtprokura
  8. 2018
  9. 07.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jan Wehnert · Gesamtprokura
  10. 2017
  11. 04.08.
    Austritt einer Position
    H****** S**** · Gesamtprokura
  12. 2015
  13. 02.10.
    Unternehmensvertrag
    SKV GmbH
  14. 10.02.
    Austritt einer Position
    P**** L***** · Gesamtprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

SKV GmbH

Marburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31.12.2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 793.175,72 929.485,04
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 600,00 793.775,72 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 16.700,00 20.400,00
2. Waren 2.162.600,00 2.179.300,00 2.229.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 879.803,19 1.020.473,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.143.950,55 5.170.145,85
3. Sonstige Vermögensgegenstände 60.914,10 7.084.667,84 53.090,98
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.807,66 51.947,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.839,33 7.601,01
10.078.390,55 9.482.143,41

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 1.750.000,00 1.750.000,00
III. Gewinnvortrag 343.121,15 2.343.121,15 343.121,15
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 132.763,00 138.368,00
2. Sonstige Rückstellungen 448.691,81 581.454,81 157.511,22
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.664.182,39 6.378.911,16
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.119,36 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 406.633,70 388.987,78
4. Sonstige Verbindlichkeiten 74.879,14 7.153.814,59 75.244,10
davon aus Steuern: EUR 17.545,48 (Vorjahr: T€ 18)
10.078.390,55 9.482.143,41

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024 2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.193.243,14 17.894.540,81
2. Sonstige betriebliche Erträge 56.007,20 18.249.250,34 70.534,03
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.879.873,46 12.568.835,73
5.369.376,88 5.396.239,11
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.735.203,22 2.378.159,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 543.029,01 508.571,99
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (Vorjahr T€ 2)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 186.744,25 188.548,76
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.589.474,95 2.505.991,82
-685.074,55 -185.032,70
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 137.133,87 115.589,41
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 126.536,22 (Vorjahr T€ 105)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 202.471,83 185.477,56
davon an verbundene Unternehmen: EUR 79.991,56 (Vorjahr T€ 25)
davon aus Aufzinsung: EUR 3.160,00 (Vorjahr T€ 3)
9. Ergebnis nach Steuern -750.412,51 -254.920,85
10. Sonstige Steuern 22.470,69 22.040,42
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Fehlbetrag 772.883,20 276.961,27
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG 2024

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die SKV GmbH hat den Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den rechtsformspezifischen Vorschriften aufgestellt. Die SKV GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB, die von den Aufstellungserleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch macht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese orientiert sich - falls zutreffend - an den von den Finanzverwaltungen veröffentlichten AfA-Tabellen. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe direkt als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250 nicht übersteigen. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 800 betragen, hat sich die SKV GmbH für das Wahlrecht entschieden, diese im Jahr der Anschaffung vollständig abzuschreiben.

Die Finanzanlagen sind zum Nennwert angesetzt.

Das Vorratsvermögen ist zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Bei der Bewertung sind zudem erhaltene Boni und Skonti anteilig anschaffungspreismindernd berücksichtigt. Für langsam bzw. nicht drehende Warenbestände sind entsprechende Wertabschläge vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von K. Heubeck bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei ist ein zum 31.12.2024 prognostizierter Zinssatz von 1,90 % p.a. (im Vorjahr 1,83 %) und ein Rententrend von 2 % angesetzt.

Der Unterschiedsbetrag bei der Berechnung des Erfüllungsbetrages der Pensionsrückstellungen vom durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre beträgt EUR -845,00. Dieser Betrag ist grundsätzlich, sofern positiv, zur Ausschüttung gesperrt.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei ist zum 31.12.2024 ein Zinssatz von 1,96 % p.a. und ein Gehaltstrend von 2,25 % angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Rückstellungen mit Restlaufzeiten größer als ein Jahr sind abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Anlagenspiegel

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2024
€ € € €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.197,34 0,00 0,00 0,00 3.197,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. ehemals Techn. Anlagen) 2.505.657,44 51.092,70 126.893,15 0,00 2.429.856,99
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 2.508.854,78 51.092,70 126.893,15 0,00 2.433.054,33
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 2.000,00 1.400,00 0,00 600,00
Summe Finanzananlagen 0,00 2.000,00 1.400,00 0,00 600,00
Summe Anlagevermögen 2.508.854,78 53.092,70 128.293,15 0,00 2.433.654,33
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Abschreibungen
Stand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
€ € € €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.197,34 0,00 0,00 3.197,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. ehemals Techn. Anlagen) 1.576.172,40 186.744,25 126.235,38 1.636.681,27
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 1.579.369,74 186.744,25 126.235,38 1.639.878,61
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzananlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.579.369,74 186.744,25 126.235,38 1.639.878,61
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Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
€ €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. ehemals Techn. Anlagen) 793.175,72 929.485,04
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 793.175,72 929.485,04
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 600,00 0,00
Summe Finanzananlagen 600,00 0,00
Summe Anlagevermögen 793.775,72 929.485,04

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Forderungen (nach Kompensation) mit TEUR 6.184 (Vorjahr TEUR 5.371) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach Kompensation) mit TEUR -40 (Vorjahr TEUR -201). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 449 (Vorjahr TEUR 29).

Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Berufsgenossenschaftsbeiträge mit TEUR 15 (Vorjahr TEUR 17) und für Personalkosten mit TEUR 362 (Vorjahr TEUR 47), sowie für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 39) gebildet.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Mithaftung der MEGA eG abgesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen entfallen auf:

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verbundene Unternehmen: TEUR 1.586 (Vorjahr TEUR 1.143)

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind verschiedene periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 30 (Vorjahr TEUR 53) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind im Rahmen der Forderungsbewertung, aus der Nachzahlung von Mieten sowie aus den Mindererlösen von Anlagenabgängen in Höhe von insgesamt TEUR 83 (Vorjahr TEUR 20) angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten weiterbelastete Kosten in Höhe von TEUR 613 (Vorjahr TEUR 580) von verbundenen Unternehmen für die Übernahme von Dienstleistungen in den Bereichen Rechnungswesen, IT, Personalgestellung und Sonstiges.

In den sonstigen Steuern werden KFZ-Steuern und Grundsteuern ausgewiesen.

Die Grundsteuern beinhalten Grundsteueranteile aus Mietnebenkostenabrechnungen.

D. Sonstige Angaben

Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, bestehen insbesondere für Miet- und Leasingverträge

―

Mieten für Geschäftsräume: Jahreswert TEUR 650 Laufzeit zwischen 1 bis 10 Jahren

―

Mieten/Leasing für Geschäftsausstattung Gesamtverpflichtung TEUR 118 (2025 - 2029)

Es bestehen Mithaftungsverpflichtungen für Verbindlichkeiten von Konzerngesellschaften gegenüber Kreditinstituten in Höhe von nominellen TEUR 28.500 (Valuta TEUR 27.407). Wir gehen davon aus, dass die einzelnen Konzerngesellschaften aufgrund ihrer sehr guten Bonität in der Lage sind, ihre Verpflichtungen gegenüber den Kreditinstituten selbstständig zu erfüllen.

Die Zahl der 2024 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

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Vollzeit Teilzeit
Kaufmännische Mitarbeiter 34 3
Gewerbliche Mitarbeiter 15 4

Außerdem wurden durchschnittlich 1 geringfügig Beschäftigter und 2 Auszubildende beschäftigt.

Prokuristen sind im Geschäftsjahr 2024:

Ines Buchholz

Olaf Gabor

Jens Hungershausen

Joachim Klein

Matthias Monden

Ismail Simsek

Heinrich Schneider (bis 10.12.2024)

Jan Wehnert

Die SKV GmbH wird in den Konzernabschluss der MEGA eG, Hamburg, einbezogen, der im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht wird. Die MEGA eG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der MEGA Unternehmensgruppe aufstellt.

Mit Zustimmung der Generalversammlung der MEGA eG am 26. Juni 2015 wurde im Vertrag vom 6. Juli 2015 rückwirkend zum 1. Januar 2015 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA eG abgeschlossen.

Geschäftsführer sind die Herren:

Volker König, Hamburg (Vorstandsvorsitzender der MEGA eG) Dr. Peter Zillmer, Hamburg (Vorstandsmitglied der MEGA eG)

Die Herren König und Dr. Zillmer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

 

Marburg, 21. März 2025

Die Geschäftsführung

Lagebericht 2024

der SKV GmbH

Grundlagen

Die SKV GmbH ist seit über 60 Jahren ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Bodenbeläge und technische Kunststoffe für Bau und Innenausstattung und seit 2008 ein Unternehmen der MEGA Gruppe. Der Großhändler agiert im Raum Hessen an den 3 Standorten Marburg, Kassel und Fulda als Spezialist für Bodenbeläge und Bautechnik. Durch die geografische Lage und zusätzliche Produktlinien ergänzt die SKV GmbH die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der MEGA Gruppe.

Geschäftsmodell

Die SKV GmbH ist ein Tochterunternehmen der MEGA eG. Die MEGA Gruppe fungiert als umfassender Dienstleister für das Handwerk, spezialisiert auf Maler, Bodenleger und Stuckateure. Mit einem breiten Sortiment an Qualitätsprodukten der Marke MEGA und von zahlreichen renommierten Herstellern bedient das Unternehmen die spezifischen Bedürfnisse von Fachhandwerkern. Die MEGA Gruppe gewährleistet über ein weitreichendes Netzwerk gemeinsam mit ihren Beteiligungen von über 140 Standorten in Deutschland eine flächendeckende Materialversorgung ihrer gewerblichen Kunden. Als genossenschaftlich organisiertes Unternehmen verfolgt die MEGA eG das Ziel, Mehrwerte zu schaffen, die ausschließlich dem Handwerk zugutekommen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung des Branchennachwuchses: Die MEGA engagiert sich aktiv in der Förderung der Meisterausbildung. Ergänzend dazu bietet die MEGA Akademie ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm an, das sowohl auf die Bedürfnisse von Fachhandwerkern als auch auf die Entwicklung der eigenen Mitarbeiter ausgerichtet ist. Zusätzlich genießen unsere Mitglieder und Kunden ein umfangreiches Angebot an handwerksspezifischen Leistungen.

Die Struktur und die Beteiligungen der MEGA Gruppe stellen sich wie folgt dar:

Zum Jahresende 2024 besteht die SKV GmbH aus 3 Niederlassungen (MEGA Gruppe: 125). In Verbindung mit der MKB Mittelstandskreditbank AG und unseren Beteiligungen erstreckt sich die Präsenz für unsere insgesamt 60.000 Kunden auf 146 Standorte, verteilt über 14 Bundesländer.

Die Mitarbeiterzahlen der MEGA Gruppe zum Jahresende sind wie folgt aufgestellt:

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2023 2024 2024*
SKV GmbH 64 59
MEGA Gruppe 1.381 1.318 1.528
MEGA Gruppe inkl. Beteiligungen 1.700 1.591 1.801

* inklusive der zum 1. Januar 2024 übernommenen Mitarbeiter der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG (MEG)

Im vergangenen Jahr begannen 37 junge Menschen ihre Ausbildung in der MEGA Gruppe. Die Ausbildungsberufe umfassen Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute für E-Commerce, Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachlageristen und Fachinformatiker für Systemintegration. Dies unterstreicht das kontinuierliche Engagement der MEGA Gruppe in der Nachwuchsförderung und Fachkräfteentwicklung.

Ziele, Strategien und Entwicklung

Als traditionsreiches genossenschaftliches Unternehmen ist der Gedanke nachhaltiger Partnerschaft fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert. In unserer Rolle als Sortimentsgroßhandel sehen wir es als unsere zentrale Aufgabe, eine umfassende Produktvielfalt für das Handwerk zu gewährleisten. Ziel ist es, dass wir unser Leistungsportfolio und unseren Service gezielt an die Bedürfnisse unserer Geschäftspartner ausrichten und ausbauen und unsere Marke MEGA konsequent weiterentwickeln. Wir streben danach, unsere Position als führender Sortimentsgroßhändler zu stärken, indem wir uns in unserem Produktportfolio auf Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz konzentrieren. Unser Ziel ist es, unseren Handelspartnern Anwendungs- und Abnahmesicherheit zu bieten und sie aktiv bei ihren geschäftlichen Anforderungen zu unterstützen. Durch ein umfassendes und optimiertes Produktsortiment möchten wir der bevorzugte Lieferant für Handwerker sein und ihren Erfolg mit zuverlässigen Lösungen und fachkundiger Unterstützung sichern.

Verantwortungsvolles und zukunftsgerichtetes Handeln ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Unser Leitbild ist ein Leistungsversprechen, unter anderem mit dem Bekenntnis, Handlungsbedarf zu erkennen und bevorstehende Herausforderungen anzunehmen. Die Baubranche gehört zu den weltweit ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Als Großhandelsunternehmen für das Maler-, Bodenleger- und Stuckateurhandwerk sehen wir es als unsere Pflicht an, ökologische und soziale Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist unser MEGAgrün Sortiment. Mit dieser Produktfamilie setzen wir bereits Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Wohngesundheit. Unter dem Motto „Handeln fürs Handwerk“ überzeugen die entwickelten Produkte für Boden, Wand und Decke nicht nur durch Profiqualität, sondern auch durch Nachhaltigkeitsmerkmale wie konservierungsmittelfrei, recycelt, recycelbar, emissionsminimiert oder weichmacherfrei. Nachhaltigkeit und die Wahrung der Menschenrechte entlang unserer Wertschöpfungskette werden auch in Zukunft den Kurs der MEGA Gruppe bestimmen. Unsere Ziele: konventionelle Prozesse prüfen und neu denken, die Ressourcenschonung weiter vorantreiben, weiterhin in eine zukunftsfähige Infrastruktur investieren und unsere Produktentwicklung und Sortimentszusammenstellung konsequent an höchsten Standards ausrichten.

Nicht finanzielle Leistungsfaktoren in der MEGA Gruppe ergeben sich aus unseren genossenschaftlichen Grundwerten, unserem genossenschaftlichen Förderauftrag und den Führungsgrundsätzen von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Im Einzelnen verfolgen wir folgende Ziele:

―

eine durch Mitgliederzahlen und Umsatzerlöse belegte enge Bindung unserer Mitglieder und Kunden an die Genossenschaft,

―

eine auf Kontinuität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensentwicklung und -politik,

―

eine verlässliche Personalpolitik mit der Folge gut ausgebildeter und qualifizierter, kundenorientierter und hoch motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

―

eine Standortpolitik, die unsere Funktion als Unternehmen in unserem originären Geschäftsgebiet festigt und

―

die Entwicklung einer Beteiligungsstruktur zur Sicherstellung unserer Aufgaben, die wir im Rahmen unseres genossenschaftlichen Förderauftrages wahrnehmen wollen oder müssen, jedoch nicht als MEGA Gruppe allein bewältigen können.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2024 fiel in Deutschland aus gesamtwirtschaftlicher Sicht abermals schwach aus. Gründe für die bis zum Jahresende andauernde Wirtschaftsflaute waren zum einen die verhalten globale Industriekonjunktur, wie die im internationalen Vergleich hohen Strom- und Gaspreise in Deutschland, der anhaltende Arbeitskräftemangel, die hohe Bürokratiebelastung und die in weiten Teilen vernachlässigte Verkehrsinfrastruktur. Belastend wirkten auch die hohen wirtschaftspolitischen Unsicherheiten, die mit dem Bruch der Ampel-Regierungskoalition in Deutschland und dem Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentenwahlen zum Jahresende nochmals zunahmen. Aufgrund der schwachen Binnenkonjunktur, der gesunkenen Wettbewerbsfähigkeit sowie der anhaltend wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheit halten sich die Unternehmen mit Aufträgen zurück.

Die dämpfenden Faktoren machten sich insbesondere im verarbeitenden Gewerbe bemerkbar. Auch im Baugewerbe gab die reale Wertschöpfung deutlich nach, obwohl die EZB seit Juni 2024 bis heute sechs Zinssenkungsschritte festgelegt hat, die zu weniger Finanzierungskosten führen werden. In vielen Dienstleistungsbereichen blieb die Entwicklung hinter den Erwartungen zurück, da sich die privaten Haushalte trotz steigender Realeinkommen mit Konsumausgaben zurückhielten.

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um - 0,2 %. Bereits im Vorjahr war die reale Wirtschaftsleistung aufgrund struktureller und konjunktureller Belastungen um - 0,3 % zurückgegangen. Damit zementiert Deutschland seine Rolle als globales Schlusslicht.

Die deutsche Wirtschaft kommt auch Anfang 2025 noch nicht in Schwung. Im Herbst 2024 waren die Erwartungen an die Konjunktur noch optimistischer. Sah die Bundesregierung im Jahreswirtschaftsbericht Herbst noch eine Steigerung um 1,1 %, waren es im Februar 2025 nur noch 0,3 %. Der IWF senkte die Prognose von 0,8 % auf 0,3 % und die Bundesbank sieht auch nur noch 0,2 %. Die Erwartungen für 2026 wurden ebenfalls gesenkt, sehen aber noch eine Steigerung von 0,8 bis 1,1 % vor. Ob dieses zu halten sein wird, wird sich vor dem Hintergrund der sich zurzeit aufbauenden Handelsbarrieren, verursacht durch den US-Präsidenten Donald Trump, zeigen. Andere Prognosen gehen dagegen von einem abermals negativen Wirtschaftswachstum aus. Eine dreijährige Rezession wäre historisch einmalig für Deutschland und würde die längste Rezessionsphase in der Geschichte der Bundesrepublik bedeuten.

Entscheidend ist, welche Maßnahmen die neue Bundesregierung zur Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft beschließt und wie effektiv diese dann umgesetzt werden. Fakt ist, dass die neue Bundesregierung viele Versäumnisse ihrer Vorgänger zur Stärkung der Baubranche beheben muss. Mit 500 Mrd. € wurde das größte Sondervermögen der Geschichte der Bundesrepublik für Infrastrukturprojekte beschlossen. Davon werden sofort jeweils 100 Mrd. € für den Klimaschutz und für die Länder und Kommunen bereitgestellt. Um die Industriekonjunktur wieder in die Rentabilität zu bekommen, müssen die Standortbedingungen in Deutschland endlich wieder besser werden; in den handelspolitischen Auseinandersetzungen müssen Deutschland und Europa einen kühlen Kopf behalten.

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2024 nur um 2,2 %, nachdem sie sich 2022 um 6,9 % und 2023 um 5,9 % verteuert hatten.

Das Wachstum des Privatverbrauchs fiel mit + 0,3 % verhalten aus, auch weil das bisher hohe Zinsniveau die Sparanreize verstärkte. Dämpfend auf die Konsumneigung wirkten zudem die eingetrübten Konsumausgaben vieler Verbraucher. Kräftig mit + 3,5 % (2023: - 0,1 %) legten die realen Konsumausgaben des Staates zu. Wachstumsimpulse kamen durch steigende Sachleistungen im Gesundheits- und Pflegebereich.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen prägen das Geschehen im Baugewerbe und seinen einzelnen Gewerken zurzeit negativ. Die Abwärtsbewegung am Bau setzte sich 2024 fort. Im Wohnungsbau und im Wirtschaftsbau wurde erheblich weniger investiert, während sich der öffentliche Bau vergleichsweise robust zeigte. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung des Baugewerbes verminderte sich um - 3,7 % und damit erheblich stärker als noch 2023 mit - 0,8 %. Die Entwicklung ist aber sehr unterschiedlich. So gab der Umsatz im Hochbau nach drei Quartalen um - 7 % (nicht preisbereinigt) nach, belastet durch hohe Finanzierungkosten und Baupreise. Im Ausbaugewerbe war in den ersten drei Quartalen ein Anstieg von moderaten, vor allem preisgetriebenen 3,8 % zu verzeichnen.

Bei durch Bauträger finanzierten Objekten, oft Mehrfamilienhäuser, ist die Anzahl begonnener Bauvorhaben stark rückläufig. Ein starker Anstieg der Finanzierungskosten durch hohe Material- und Arbeitskosten, die immer höheren Anforderungen an die Energieeffizienz und die wegbrechende Nachfrage wegen höherer Eigenkapitalanforderungen der Banken haben dazu geführt, geplante Objekte abzusagen. Die Baukosten in Deutschland sind von 2021 bis 2024 um ca. 30 % angestiegen (wobei 2024 gegenüber 2023 mit rund 3 % wieder moderat ausfiel). Einige Bauträger und Immobilienentwickler sind bereits in die Insolvenz geraten.

Das Ausbaugewerbe konnte die in Teilen auch coronabedingt hohen Umsatzzuwächse nicht halten. Das abermals abnehmende Neubaugeschäft sorgte 2024 für eine schwächere Umsatzentwicklung. Die gestiegenen Zinsen, die explorierenden Baukosten, insbesondere um die geforderte Energieeffizienz zu erreichen, haben für viele Familien die Hoffnung auf ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zunichtegemacht. Die Kreditvergabe an Privatkäufer schrumpfte auf das Finanzkrisenniveau des Jahres 2008. Die Ampel-Koalition hat zwar neue Fördermodelle über die KfW auf den Weg gebracht - beispielsweise Wohneigentum für Familien mit besonders niedrigen Zinsen ab 0,38 % - allerdings nur für den Erstkauf und auch nur für den Effizienzhausstandard EH 40. Für den Bestandskauf gibt es seit September 2024 „Jung kauft Alt“ mit einem Zinssatz von 1,5 %. Auch hier gelten strenge Voraussetzungen; es muss ein Haus der Energieklasse F oder schlechter sein. Als Drittes gibt es das KfW-Standard-Eigentumsprogramm mit aktuell 3,3 % Zinsen. Problem dabei ist, dass vor allem jüngeren Käufern und Familien Eigenkapital fehlt, um überhaupt den Sprung über die Schwelle ins Eigentum zu schaffen.

Das angestrebte Ziel der alten Bundesregierung lag bei 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Aktuell gibt es von der alten Bundesregierung noch eine beauftragte Studie, die den Bedarf bei nur 320.000 neuen Wohnungen sieht, aber bis 2030 eine um 1,3 % höhere Zahl an Haushalten auf dann 42,6 Millionen erwartet. Durch die geringen Neubauten der letzten Jahre gibt es mindestens 550.000 Wohnungen zu wenig. Besonders dramatisch ist der Mangel bei Sozialwohnungen mit über 900.000 Wohnungen. Im Jahr 2024 wurde in Deutschland der Bau von nur 215.900 Wohnungen genehmigt. Damit sank die Anzahl der Baugenehmigungen im dritten Jahr in Folge um weitere 43.700 Wohnungen bzw. - 16,8 %. Noch weniger Wohnungen wurden zuletzt im Jahr 2010 genehmigt. Nach Schätzungen dürften die Genehmigungen im Jahr 2025 nur bei 230.000 liegen, was die Wohnungsraumknappheit in den Ballungsräumen weiter verschärft. Die sieben größten Städte benötigen jährlich 60.000 neue Wohnungen.

Die Herausforderungen im Wohnungsbau erfordern ein umfassendes Maßnahmenpaket der Bundesregierung. Um die Baukosten zu reduzieren, ist eine Vereinfachung der Baustandards unerlässlich. Die Baubranche und Wohnungswirtschaft benötigen klare, stabile Rahmenbedingungen, um effizient planen und bauen zu können. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Planungssicherheit zu schaffen und die Baukosten zu senken. Die Bundesregierung hat bereits Schritte in diese Richtung unternommen, wie die Einführung des Gebäudetyps E, der auf nicht zwingend erforderliche Standards verzichtet, ohne Qualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Zusätzlich werden Verfahren zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen implementiert, wie der "Bau-Turbo-Pakt", der die Nutzung von Baulücken und die Umwandlung brachliegender Flächen in Wohnraum erleichtert. Diese Ansätze sollen dazu beitragen, den Wohnungsbau in Deutschland wieder in Schwung zu bringen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Das Baugewerbe nutzt noch wenig künstliche Intelligenz (KI) in ihrem Geschäftsalltag, hat zuletzt aber etwas aufgeholt. Das gilt nicht unbedingt für kleine Handwerksbetriebe, die sich den Herausforderungen noch stellen müssen. Lt. einer ifo-Konjunkturumfrage aus Juni 2024 gaben nur knapp 12 % der befragten Unternehmen aus dem Baugewerbe an, Kl zu nutzen; im Vergleich zu 27 % der Gesamtwirtschaft.

Maler und Lackierer sind moderne und vielseitige Handwerksberufe mit langer Tradition. Diese Branche ist sowohl im Neubau als auch in der Sanierung, Renovierung und Modernisierung bestehender Bauwerke tätig. Der Neubau ist wie beschrieben stark eingebrochen, etwas anders sieht es im Segment „Bau im Bestand“ aus. Studien belegen, dass jedes zweite Einfamilienhaus unter die Effizienzklassen F bis H fällt und somit Sanierungsfälle sind. Hier stehen die Eigentümer schon jetzt vor hohen Sanierungskosten - eine Chance für das Handwerk. Auch die demografische Entwicklung sorgt für Aufträge rund um die Sanierung. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen wird mit steigender Lebenserwartung immer höher.

Ende 2023 gab es noch 38.659 Maler- und Lackiererbetriebe in Deutschland. Den höchsten Wert mit 42.754 bzw. 11 % mehr Betriebe als heute gab es im Jahr 2011. Mit 205.546 Beschäftigten sank die Zahl abermals um - 3.000 bzw. -1,5 %. Zum Vergleich: 1995 waren es noch 275.000 Mitarbeitende, jede vierte Mitarbeiterstelle ist heute nicht mehr da. Auch die Anzahl der Auszubildenden hat sich in dem Zeitraum mit zurzeit 19.194 mehr als halbiert. Bei einer Umfrage sagten 23 % der Malerbetriebe aus, nicht mehr auszubilden, weitere 34 % haben wachsende Probleme, freie Plätze zu besetzen.

Die globale Rohstoffverfügbarkeit hat sich auf ein Niveau wie vor Corona normalisiert. Für unsere Branche, den Großhandel, gab es im Jahr 2024 keine Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2025 mit weniger stark ansteigenden Preisen und keinen nennenswerten Lieferengpässen.

Unsere Vorteile als Großhändler sind unser breites und tiefes Warensortiment sowie umfangreiche Lagerkapazitäten. Dieses versetzt uns in die Lage, die steigenden Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen und dem zunehmenden Fachkräftemangel auch in unserer Branche entgegenzuwirken. Als größter herstellerunabhängiger Großhändler unserer Branche gestalten wir den aktuellen Konsolidierungsprozess durch Beteiligungen und Übernahmen aktiv mit und behalten auch die Lieferanten- und Artikelvielfalt im Blick. Mit unserer Umsatzentwicklung liegen wir über dem Marktdurchschnitt.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der SKV GmbH wurde maßgeblich durch eine verhaltene Auftragsvergabe im deutschen Bauhaupt- und Baunebengewerbe beeinflusst. Im ersten Halbjahr führte insbesondere die anhaltende Investitionszurückhaltung im Immobiliensektor zu einem Rückgang. Weder eine moderate Zinsreduktion noch politische Maßnahmen zur Belebung des Marktes konnten eine Trendwende herbeiführen. Erst im dritten Quartal stabilisierten sich zentrale Rahmenbedingungen wie Zinsen und Baupreise, was zu ersten positiven Impulsen im Markt für Immobilienkäufe und -verkäufe führte. Auch die Situation im Ausbaugewerbe zeigte allmähliche Verbesserungen. Trotz der schwierigen Marktlage konnte die SKV GmbH die Umsätze im Geschäftsjahr 2024 leicht steigern.

Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr weiter nachhaltig in die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse investiert, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zunehmende Bedrohungen sowohl im Bereich der Cybersicherheit als auch Risiken im Datenschutz erfordern erhöhte Vorsichtsmaßnahmen in der digitalen Infrastruktur. Für das kommende Geschäftsjahr planen wir dort weitere Investitionen, aber auch die Entwicklung innovativer digitaler Lösungen. Im Jahr 2025 werden wir weitere Möglichkeiten des KI-Einsatzes in unserer Branche testen. Im Bereich der Rekrutierung von Logistikpersonal nutzen wir einen KI-gestützten Chatbot, der potenzielle Bewerber möglichst unkompliziert an uns heranführt. Auch in der Vertriebssteuerung werden wir auf KI zurückgreifen. Der permanente Ausbau unserer Social Media Strategie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer digitalen Aktivitäten. Analog unserer erfolgreichen Social Media-Kampagne „Angst vorm Schimmel?“ starteten wir zum Jahreswechsel eine gleichartige Kampagne für den Bereich Fußboden unter dem Motto „Ich steh‘ drauf“. Wir erwarten, dass diese Maßnahmen zu einer nachhaltigen Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität beitragen werden.

Lage der SKV GmbH

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie Liquidität

Die SKV GmbH schließt mit einem Umsatz von 18,2 Mio. € ab und liegt damit um 1,7 % leicht oberhalb des Vorjahreswertes von 17,9 Mio. €. Dabei war jedoch eine weiter anhaltende Kaufzurückhaltung unserer Kunden und deren Auftraggeber festzustellen, was im Wesentlichen aus dem schwachen Konjunkturverlauf in der Baubranche resultierte. Somit hat sich auch die Prognose im Lagebericht des Vorjahres 2023 im Umsatz (erwartet wurde damals eine Umsatzsteigerung von 5 % im Geschäftsjahr 2024) und entsprechend auch im Ergebnis nicht erfüllt.

Der Materialaufwand steigt leicht um 0,3 Mio. € auf 12,9 Mio. € (VJ 12,6 Mio. €). Damit sinkt auch die Handelsmarge leicht um 0,6 %-Punkte auf nunmehr 29,2 % (VJ 29,8 %).

Trotz des rückläufigen durchschnittlichen Personalbestandes steigt der Personalaufwand im Berichtsjahr um 391,5 T€ (13,6 %) auf 3,3 Mio. €. Wesentliche Gründe dafür sind Tariferhöhungen und Abfindungsaufwand.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen liegen mit 186,7 T€ auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen um 83,5 T€ auf 2.589,5 T€. Wesentliche Aufwandspositionen sind hier mit 838,3 T€ Mieten und Nebenkosten, 250,3 T€ Frachten und Verpackungen, 495,9 T€ Kraftfahrzeugkosten und 460,9 T€ sonstiger Personalaufwand.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung liegt mit -772,9 T€ um 495,9 T€ unterhalb des Vorjahreswertes (-277,0 T€) und auch unterhalb des Planwertes. Der Hauptgrund dafür ist die rückläufige Handelsmarge bei gleichzeitig stärker als geplant gestiegenen Personalaufwendungen.

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA eG.

Die Bilanzsumme der SKV GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2024 10,1 Mio. € und steigt damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. €.

Das Anlagevermögen beträgt 793,8 T€ (Vorjahr 929,5 T€) und beinhaltet im Wesentlichen die Sachanlagen.

Das Umlaufvermögen zum 31.12.2024 beträgt 9,3 Mio. €. Das entspricht einer Steigerung um 0,7 Mio. € zum Vorjahr und resultiert vor allem aus dem Forderungsbereich.

Die Vorräte liegen mit 2.179,3 T€ um 3,1 % unter dem Vorjahreswert.

Im Bereich der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sinken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen leicht um 0,1 Mio. € auf 0,9 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen steigen um 1,0 Mio. € auf 6,1 Mio. €. Die sonstigen Vermögensgegenstände bleiben nahezu unverändert bei 0,1 Mio. €.

Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA eG bleibt das Eigenkapital unverändert.

Die Rückstellungen der SKV GmbH zum Bilanzstichtag steigen um 285,6 T€ auf 581,5 T€. Die wesentliche Rückstellungsposition betrifft den Abfindungsaufwand in Höhe von 314,0 T€.

Die Verbindlichkeiten steigen um 0,3 Mio. € auf 7,2 Mio. €. Innerhalb der Verbindlichkeiten betragen die Bankenverschuldung 6,7 Mio. €, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,4 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten 0,1 Mio. €.

Die Liquidität der SKV GmbH war auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung und den damit verbundenen Zugriff auf die Kreditlinien, die für die Unternehmen der Gruppe bei den beteiligten Banken bestehen, jederzeit gewährleistet. Die durchschnittliche Inanspruchnahme der zur Verfügung gestellten Kreditlinien der MEGA Gruppe lag im Jahr 2024 bei 79,5 %. Damit war die Finanzierung unserer Geschäftsaktivitäten jederzeit möglich.

Die bilanziellen Verhältnisse sind auch im Jahresabschluss 2024 geordnet. Alle Posten sind mit kaufmännischer Vorsicht bewertet und bilden eine solide Grundlage für die künftige Entwicklung des Unternehmens.

Kapitalstruktur

Bei der SKV GmbH handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafteranteile werden vollständig von der Muttergesellschaft MEGA eG gehalten, die einen Kapitalanteil von 250,0 T€ besitzt. Dieser Anteil entspricht 10,7 % des Eigenkapitals der Gesellschaft. Der Anteil der Rücklagen von 1.750,0 T€ bildet mit 74,7 % den wesentlichen Bestandteil des Eigenkapitals der Gesellschaft. Der Gewinnvortrag liegt bei 14,6 %. Der Eigenkapitalanteil beträgt somit 23,3 % der Bilanzsumme.

Investitionen

Im Jahr 2024 wurden im Wesentlichen im Bereich Fuhrpark in 1 PKW in Höhe von insgesamt 40,8 T€ investiert.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das vergangene Jahr haben wir für strukturelle Veränderungen genutzt, um im Jahr 2025 von einer reduzierten Kostenstruktur profitieren zu können. Aufgrund der verhaltenen Nachfrage nach Produkten in unserer Branche bei deutlich gestiegenen Kosten waren wir gezwungen, mit einem Abbau von Stellen zu reagieren. In diesem Jahr werden wir unsere Position im Markt durch intensive Marktbearbeitung und hohe Kostendisziplin festigen und weiterhin den Schwerpunkt auf Produktivitätsfortschritte durch Verbesserung unserer Prozesse legen. Mit großer Erwartung schauen wir auf politische Impulse nach der vorgezogenen Bundestagswahl. Der aufgelaufene Wohnungsmangel sowie die Notwendigkeit, durch energetische Sanierungen das Klimaziel zu erreichen, stimmen uns optimistisch. Für das Jahr 2025 gehen wir von einer mengenmäßigen Seitwärtsbewegung aus. Mit einer deutlichen Belebung rechnen wir erst in den nächsten Jahren.

Für das Jahr 2025 gehen wir von einem Anstieg der Umsätze um 3 % und einer wesentlichen Reduzierung des negativen Jahresergebnisses vor EAV aus. Für die Folgejahre rechnen mit einer Umsatzsteigerung von jeweils 3 %.

Risiko- und Chancenbericht

Das Risikomanagementsystem der MEGA Gruppe unterliegt einer kontinuierlichen Evaluierung und Aktualisierung, wobei neue potenzielle Gefahrenquellen identifiziert und integriert werden. Durch diesen Prozess können die möglichen Konsequenzen abgeschätzt und präventive Maßnahmen gegen aufkommende Risiken ergriffen werden. Eine detaillierte Darstellung der Risikoeinschätzungen erfolgt in dem jährlich erstellten Risikobericht.

Die MEGA Gruppe richtet ihr unternehmerisches Handeln nach den ESG-Kriterien (Environmental/Umwelt, Social/Soziales und Governance/Unternehmensführung). Die Nachhaltigkeitsziele sind Teil der Unternehmens-DNA und spiegeln sich im Handeln wider. Chancengleichheit, faire Arbeitsbedingungen, eine gesunde Work-Life-Balance, Gesundheitsförderung sowie die individuelle Förderung der Beschäftigten haben hierbei eine hohe Priorität. Verantwortungsbewusst zu handeln ist für uns ein zentrales Unternehmensziel und gehört zum Selbstverständnis der MEGA Gruppe.

Seit dem Jahr 2015 schreibt der Gesetzgeber für Nicht-KMU (Nicht-Kleine und Mittlere Unternehmen) ein sogenanntes Energieaudit zur Überprüfung des Energieverbrauchs vor. Diese Verpflichtung gilt für Unternehmen, die mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllen: mehr als 250 Mitarbeiter, einen Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. € und/oder eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Mio. €. Das Energieaudit muss alle vier Jahre wiederholt werden. Nach der turnusmäßigen Erneuerung im Jahr 2019 stand die zweite Erneuerung des Audits im Jahr 2023 an. Mit Inkrafttreten des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) am 18. November 2023 wurden die Anforderungen weiter verschärft. Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresgesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 Gigawattstunden (GWh) über einen Zeitraum von drei Jahren müssen nun bis zum 18. Juli 2025 ein Energie- oder Umweltmanagementsystem nach ISO 50001 oder EMAS einführen. Die Vorgaben werden mithilfe eines externen Dienstleisters umgesetzt.

Die MEGA Gruppe steht vor umfassenden regulatorischen Veränderungen im Bereich der IT-Sicherheit. Am 24. Juli 2024 hat die Bundesregierung den Entwurf des NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetzes (NIS2UmsuCG) beschlossen, der nun dem Bundestag zur Beratung vorliegt. Dieses Gesetz setzt die europäische NIS2-Richtlinie um, die darauf abzielt, die Cybersicherheit in der EU zu verbessern. Als Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern im Bereich Produktion oder Handel mit chemischen Produkten fällt die MEGA Gruppe unter den Geltungsbereich der NIS2-Richtlinie. Dies bedeutet, dass wir bis Mitte 2026 unsere bestehenden Richtlinien und Prozesse überprüfen und an die neuen Anforderungen anpassen müssen.

Turnusgemäß fand in 2024 ein Wiederholungsaudit nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015 für die MEGA Gruppe statt. Die Zertifizierungsgesellschaft TÜV Austria führte das Audit durch und bestätigte erneut die vollständige Einhaltung der Normanforderungen ohne Feststellung von Abweichungen. Das erfolgreiche Audit unterstreicht die kontinuierliche Verpflichtung der MEGA Gruppe zu höchsten Qualitätsstandards und die effektive Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems.

Unser Unternehmen sichert seinen Erfolg durch eine nachhaltige Steigerung der Produktivität und eine konsequente Kosteneffizienz. Dabei bewerten wir unsere Geschäftsbereiche und Prozesse systematisch anhand von Benchmarks, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren und umzusetzen. Derzeit liegt unser Schwerpunkt auf der Effizienzsteigerung der internen Prozesse, der Erweiterung unserer Social-Media-Aktivitäten sowie der Stärkung unserer Marke MEGA und der Fokussierung auf unsere Kernpartner. Dadurch schaffen wir eine langfristige Differenzierung gegenüber unseren Wettbewerbern. Im ersten Halbjahr 2024 arbeiteten wir zudem an der technologischen Migration unseres Onlineshops in die Cloud, um eine zukunftssichere Online-Infrastruktur für unsere Kunden zu gewährleisten.

Durch sorgfältige Analyse der Wettbewerbslandschaft identifizieren wir potenzielle Synergien und Wachstumschancen. Wir streben danach, unsere Rolle als führender unabhängiger Großhändler in der Branche weiter auszubauen, indem wir aktiv am Konsolidierungsprozess teilnehmen und gleichzeitig die Vielfalt unseres Angebots bewahren. Unseren genossenschaftlichen Prinzipien und dem Ziel einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung bleiben wir dabei stets treu.

Die MEGA Gruppe verfügt stets über ausreichende liquide Mittel, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Wir überprüfen kontinuierlich unseren Finanzierungsbedarf und passen die Finanzierungsstruktur bei Bedarf an die aktuellen Marktbedingungen an. Die Kapitalversorgung wird durch den operativen Cashflow sowie durch kurz- und langfristige Fremdfinanzierungen sichergestellt.

Unserer Beurteilung zufolge sind weder existenzbedrohende Risiken noch solche mit signifikanten Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens in irgendeinem Bereich unserer Geschäftstätigkeit erkennbar.

Wir möchten unseren Mitgliedern, Kunden, Industriepartnern und Geschäftsfreunden herzlich danken, dass wir gemeinsam die großen Herausforderungen des Jahres 2024 erfolgreich meistern konnten. Ihre Treue und Unterstützung waren dabei von unschätzbarem Wert. Ebenso gilt unser Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Engagement und herausragende Leistungen wesentlich zum Erfolg der MEGA Gruppe beigetragen haben. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft auf ihre Verbundenheit zählen zu dürfen und gemeinsam die Chancen des Jahres 2025 zu nutzen.

 

Marburg, 27. März 2025

Volker König, Geschäftsführer

Dr. Peter Zillmer, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SKV GmbH, Marburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SKV GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKV GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 30. Juni 2025

AWADO GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Michael Grimme, Wirtschaftsprüfer

Michael Krone, Wirtschaftsprüfer

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von SKV GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 61e49d4d3c9d1a416b9c366b855b1c7e",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Dieses Unternehmen abfragen

Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:

Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von SKV GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.

entity_id61e49d4d3c9d1a416b9c366b855b1c7e