Stadtwerke Eutin GmbH
Eutin
Jahres- und Tätigkeitsabschluss
nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023
Lagebericht
1. Grundlagen des Unternehmens
Die Stadtwerke Eutin GmbH ist ein regionales
Energieversorgungsunternehmen und beliefert die Bürger
Eutins und der Holsteinischen Schweiz mit Strom, Gas,
Wasser, Wärme, Glasfaser- und
Telekommunikationsprodukten und bietet Energie- und
IT-Dienstleistungen an. Weiterhin übernimmt die
Stadtwerke Eutin GmbH die Betriebsführung für die
Städtischen Betriebe Eutin. Als lokal verankertes
Unternehmen arbeiten wir im engen Verbund mit der
Stadtwerke Plön Versorgungs GmbH, der Stadtwerke
Oldenburg in Holstein GmbH, der Stadtwerke Oldenburg in
Holstein Media GmbH und den Stadtwerken Heiligenhafen. Als
etablierter und zuverlässiger Energieversorger und
Netzbetreiber verfügen wir seit Jahren über eine
gefestigte Position am Markt.
2. Wirtschaftsbericht
a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung im
Jahr 2023
Die deutsche Wirtschaft war laut BMWK im gesamten
Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation
bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen
Inflationsraten geprägt. Ursächlich für
diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein
erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der
massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise,
die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen
die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft
sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen
Spannungen und Krisen.
Nach dem Rückgang des preis-, saison- und
kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3.
Quartal um 0,1 Prozent auf 107,9 Prozent ist angesichts der
aktuellen Monatsindikatoren wie Auftragseingänge und
Industrieproduktion auch für das Jahresendquartal ein
erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich.
Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung
dürfte sich angesichts der schwächeren
Auftragslage, der ungünstigeren
Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im
dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der
"Umweltprämie" abschwächen. Gleichzeitig lassen
jüngste konsumnahe Indikatoren wie die Umsätze im
Einzelhandel und im Gastgewerbe eine Stabilisierung des
privaten Konsums -allerdings auf niedrigem Niveau
-erwarten.
Jüngste Stimmungsindikatoren wie das ifo
Geschäftsklima, die ZEW Konjunkturerwartungen oder der
Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland
deuten darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer
zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
Auch private Haushalte scheinen im Zuge der
rückläufigen Inflationsraten und wieder
steigender Realeinkommen etwas optimistischer, was sich im
Gf-K-Konsumklima in einer gestiegenen Anschaffungsneigung
und rückläufigen Sparabsichten -wenn auch
ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau
-niederschlägt. Dennoch bleiben die Risiken
bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung
angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der
anhaltenden geopolitischen Krisen und damit
möglicherweise einhergehenden
Rohstoffpreisausschlägen hoch. Auch die sich aus dem
Urteil des BVerfG vom 15.11.2023 zum zweiten
Nachtragshaushalt 2021 ergebenden fiskalischen
Implikationen und die Unsicherheiten über die
Ausgestaltung der öffentlichen Haushalte stellen eine
Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven dar.
b) Branchenentwicklung
Marktbezogene Entwicklung
Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein
historisches Tief gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft
Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem
Rückgang um 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder
368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE).
Damit liegt der Verbrauch an Primärenergien in
Deutschland um mehr als ein Viertel unter dem bisherigen
Höchststand von 1990. Den größten Einfluss
auf den Rückgang des Energieverbrauchs hatte die
zurückgehende wirtschaftliche Leistung in Deutschland.
Insbesondere die energieintensiven Industriezweige
verzeichneten Produktionsrückgänge. Von der im
Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr leicht
wärmeren Witterung ging nur ein schwacher
verbrauchssenkender Effekt aus, witterungsbereinigt
hätte sich der Energieverbrauch um etwa 7,4 Prozent
vermindert. Den einzigen verbrauchssteigernden Effekt
bedingte 2023 die demographische Entwicklung.
Der Erdgasverbrauch verringerte sich 2023 um 4,3
Prozent auf 2.641 PJ (90,1 Mio. t SKE). Der
Nachfragerückgang betraf sowohl die Industrie wie auch
private Haushalte und den Bereich Gewerbe, Handel,
Dienstleistungen (GHD). Zur Stromerzeugung wurde
gegenüber dem Vorjahr etwas mehr Erdgas (+1 Prozent)
eingesetzt. Die Erzeugung von Fernwärme aus Erdgas
verminderte sich um 2 Prozent. Die Witterung hatte nur
einen eher geringen Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung.
Vielmehr geht der Verbrauchsrückgang vorrangig auf
Einsparungen bei den Verbrauchern zurück.
Die Stromerzeugung aus Kernenergie ging 2023 um knapp
80 Prozent zurück. Der starke Rückgang ist auf
den Streckbetrieb der letzten drei Kernkraftwerke und deren
endgültige Stilllegung zum 15. April 2023
zurückzuführen. Seit diesem Zeitpunkt leistet die
Kernenergie in Deutschland keinen Beitrag mehr zur
Energieversorgung.
2023 wurden 9,2 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh)
Strom mehr aus dem Ausland importiert als exportiert. Damit
wurde Deutschland erstmals seit 2002 wieder Netto-Importeur
von Strom. Die Ausfuhren sanken 2023 um 24 Prozent, die
Importe stiegen dagegen um 38 Prozent an.
Der Beitrag der erneuerbaren Energien erhöhte
sich 2023 insgesamt um 2,3 Prozent auf 2.118 PJ (72,3 Mio.
t SKE). Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wuchs
um etwa 5 Prozent. Wichtigste Ursache dieser Entwicklung
war die vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich
höhere Stromproduktion der Windenergieanlagen an Land
(plus 15 Prozent). Bei der Solarenergie gab es trotz eines
starken Zubaus bei den PV-Anlagen nur einen leichten
Zuwachs bei der Stromproduktion (plus 1 Prozent). Die
Stromerzeugung aus Wasserkraft erhöhte sich um 11
Prozent. Die Biomasse, auf die mehr als Hälfte des
gesamten Primärenergieverbrauchs der erneuerbaren
Energien entfällt, blieb um 4 Prozent hinter dem
Vorjahreswert zurück.
Wettbewerb im Energiemarkt
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat nicht
nur schwerwiegende geopolitische und humanitäre
Auswirkungen in Europa, sondern beeinflusst auch die
Energiemärkte weltweit. Deutschland ist von den
Auswirkungen dieses Konflikts auf die Energieversorgung und
die Energiemärkte in besonderem Maße betroffen.
Die Folgen des Ukrainekriegs auf die Energiemärkte in
Deutschland sind vielschichtig und reichen von extrem
gestiegenen Energiepreisen bis hin zu Bemühungen um
Energiesicherheit und Diversifizierung der Energiequellen.
Um eine stabile und sichere Strom- und
Wärmeversorgung zu gewährleisten, kehrten im Jahr
2022 insgesamt 6,9 GW Stein- und
Braunkohlekraftwerksleistung befristet durch das
Ersatzkraftwerkebereitstellungsgesetz während der
Ausrufung der Notfall- oder Alarmstufe Gas zurück an
den Strommarkt. Diese Kraftwerke trugen zu einer stabilen
Stromversorgung bei. Darüber hinaus hatte der
Gesetzgeber im Jahr 2022 mit Blick auf die
Versorgungssicherheit beschlossen, die Laufzeit der drei
verbliebenen Kernkraftwerke bis zum 15. April 2023 zu
verlängern. Mit dem am 30. April 2022 in Kraft
getretenen Gasspeichergesetz und der Einführung von
gesetzlichen Vorgaben für Füllstände wurde
zudem die Versorgungssicherheit mit Gas in Deutschland
erhöht. Die zum 1. November festgelegte Zielmarke von
95 Prozent konnte im Jahr 2023 bereits am 25. September
erreicht werden. Aufgrund eines gesunkenen Stromverbrauchs
nahm auch die deutschlandweite Nettostromerzeugung leicht
ab. Der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren
Energieträgern am Bruttostromverbrauch betrug damit 45
Prozent, nachdem er 2021 noch bei 40 Prozent lag. Die
Marktkonzentration bei der Stromerzeugung und dem
Stromerstabsatz ohne Zahlungsanspruch nach dem EEG hat im
Jahre 2022 -bezogen auf die Marktanteile der fünf
absatzstärksten Unternehmen gegenüber dem Vorjahr
abgenommen -sowohl mit Blick auf die erzeugten Mengen als
auch die Erzeugungskapazitäten. Bei der
Stromerzeugungsmenge und bei den
Stromerzeugungskapazitäten führt RWE weiter das
Feld der fünf größten Anbieter jeweils mit
deutlichem Abstand an.
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die
Ukraine im Februar 2022 hat sich die Situation beim
Gasimport in Folge der Verknappung des Angebots und der
eingestellten Lieferungen aus Russland deutlich
verändert. Die Gaslieferungen aus Russland über
die Nord Stream 1 sind im Jahresverlauf drastisch
zurückgegangen und sanken Anfang September
schließlich auf 0 TWh. Die ausbleibenden
Gaslieferungen aus Russland konnten durch zusätzliche
Importe, unter anderem über die Niederlande, Belgien
und aus Norwegen weitgehend kompensiert werden und lagen
nur leicht unter dem Vorjahreswert. Die wichtigsten
Bezugsquellen für nach Deutschland importiertes Gas
waren im Jahr 2022 Norwegen, die Niederlande und Belgien
mit einem Anteil von insgesamt 68 Prozent. Zusätzlich
nahm im Dezember 2022 das erste deutsche schwimmende
LNG-Terminal in Wilhelmshaven seinen Betrieb auf. Im Januar
bzw. März 2023 wurde dieses durch zwei weitere
schwimmende LNG-Terminals in Lubmin und Brunsbüttel
ergänzt. Im Gasbereich war im Jahr 2022 ein
Rückgang im Gasabsatz zu verzeichnen, welcher
insbesondere auf den deutlichen Rückgang russischer
Gaslieferungen und möglicherweise auch auf einen
verstärkten Fokus auf Gaseinsparmaßnahmen
zurückgeführt werden kann. Die Marktkonzentration
bei den für die Konzentrationsdarstellung
betrachteten, an das deutsche Gasnetz angeschlossenen
Untertageerdgasspeichern hat sich nicht wesentlich
verändert. Die Marktposition der Gazprom Germania GmbH
als eine der größten Erdgasspeicherbetreiberin
ist allerdings auf die "Securing Energy for Europe GmbH"
(SEFE) übergegangen, die sich nunmehr in
vollständigem Bundeseigentum befindet. Auf den
Endkundenmärkten lagen die jeweiligen kumulierten
Marktanteile der vier absatzstärksten Strom- und
Gaslieferanten bei der Belieferung von leistungsgemessenen
und Standardlastprofilkunden im Jahr 2022 wie auch in den
vergangenen Jahren unter den gesetzlichen
Vermutungsschwellen für eine marktbeherrschende
Stellung. Angesichts dessen ist jedenfalls derzeit davon
auszugehen, dass auf diesen Märkten kein Anbieter
marktbeherrschend ist.
Der starke Anstieg der Strom- und Gaspreise in Folge
des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat auch im
Wechselverhalten der Verbraucher deutliche Spuren
hinterlassen. So ist im Jahr 2022 die Zahl der
Lieferantenwechsel von Haushaltskunden im Bereich Strom mit
gut vier Mio. Wechseln deutlich gesunken. Auch die Anzahl
der Lieferantenwechsel von Haushaltskunden im Bereich Gas
sank im Jahr 2022 um rund ein Drittel auf 1,15 Mio. Dies
ist neben möglichen Auswirkungen der eingeführten
Preisbremsen auch auf den deutlichen Rückgang des
Angebots an attraktiven Neukundenverträgen
zurückzuführen. So gab es zeitweise keinen
Anreiz, aus der traditionell eher teureren Grundversorgung
in einen Wettbewerbstarif zu wechseln, weil entweder keine
oder nur wenige und teurere Angebote zur Verfügung
standen. Entgegen dem langfristigen Trend hat die im Rahmen
der Grundversorgung abgegebene Gasmenge erstmalig seit 2010
im Jahresvergleich sogar zugenommen. Inzwischen sind
vermehrt wieder günstige Wettbewerbstarife auch
unterhalb der Schwellenpreise der Preisbremsen
verfügbar, was sich möglicherweise positiv auf
die Wechselaktivitäten auswirken könnte.
Energiepolitik
Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. Um
dieses Ziel zu erreichen, muss der Ausbau der Erneuerbaren
Energien massiv beschleunigt werden. Bereits bis 2030 ist
das Ziel, mindestens 80 Prozent des Stromverbrauchs aus
Erneuerbaren Energien -vor allem aus Wind- und Solarenergie
zu decken.
2021 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien bei
rund 41 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Er stieg im
folgenden Jahr auf 46,2 Prozent und erhöhte sich im
ersten Halbjahr 2023 weiter auf rund 52 Prozent.
In diesem Jahr ist das Ausbauziel bei der
Solarenergie von 9 Gigawatt (GW) bereits vier Monate vor
Jahresende erreicht. Ende August 2023 waren fast 700.000
neue Solaranlagen mit einer Leistung von 9 GW installiert.
Um den Ausbau zu beschleunigen, hat die
Bundesregierung die jährlichen Ausbauziele mit dem
Solarpaket erhöht: Der jährliche Leistungszubau
bei der Solarenergie soll 2024 weiter auf 13 GW, 2025 dann
18 GW und ab 2026 auf 22 GW steigen.
Der Anteil der Erneuerbaren Energien soll sich in
weniger als zehn Jahren fast verdoppeln. Die
Ausbaugeschwindigkeit muss sich dafür sogar
verdreifachen. Die Bundesregierung macht Tempo bei der
Energiewende, damit es gelingt, langfristig eine
günstige, unabhängige und sicherere
Energieversorgung sicherzustellen und gleichzeitig das
Klima zu schützen. Dafür hat sie zahlreiche
Maßnahmen auf den Weg gebracht.
c) Geschäftsverlauf
Vertrieb von Strom und Gas
Bereits seit vielen Jahren entfaltet die Stadtwerke
Eutin GmbH Vertriebstätigkeiten außerhalb des
ursprünglichen Netzgebietes Eutin. Diese Strategie
wurde im Jahr 2023 aufgrund der Turbulenzen an den
Energiebörsen weiterhin defensiv fortgeführt. Die
Stadtwerke Eutin GmbH hat damit auf das herausfordernde
Umfeld vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges reagiert und
seine Wettbewerbsstrategie angepasst.
Die Belieferung unserer Tarifkunden zu 100% mit
Ökostrom findet weiterhin großen Anklang bei den
Kunden. Zum Nachweis der Nachhaltigkeit hat die Stadtwerke
Eutin GmbH den Strom mit dem Gütesiegel "Ökostrom
Re" zertifizieren lassen. Durch diese Zertifizierung wird
den Tarifkunden in Eutin und Umgebung garantiert, dass die
Stromlieferung durch die Stadtwerke Eutin GmbH zu 100%
ökologisch ist und zum weiteren Ausbau erneuerbarer
Energien über das gesetzlich vorgeschriebene Maß
hinaus, und damit zur Entlastung unserer Umwelt,
beiträgt.
Wärmeversorgung und
Energieeffizienz
Im Jahr 2023 wurde mit der kommunalen
Wärmeplanung für die Stadt Eutin begonnen.
Für die Umsetzung der Ziele der Energiewende sind der
Ausbau effizienter Wärmeversorgungsanlagen und -netze
sowie der ressourcenschonende Einsatz von Energie
entscheidende Erfolgsfaktoren. In der Entwicklung befindet
sich eine gesamtunternehmerische Gesamtstrategie, mit dem
Ziel einer klimaneutralen Energieversorgung bis zum Jahr
2040.
Der Begleitung unserer Kunden im Bereich der
effizienten Energieverwendung kommt eine hohe Bedeutung zu,
weshalb die Beratungsleistungen in diesem Segment
kontinuierlich ausgebaut werden sollen.
Preisanpassungen für Strom, Gas
und Wasser
Die Preise in der Grundversorgung wurden sowohl im
Strom als auch Gas zum 01.01.2023 erhöht. Im Strom
erfolgte zum 01.10.2023 eine Senkung, im Gas wurden zum
01.04. und 01.10. die Preise reduziert. Die seit 01.07.2021
gültigen Wasserpreise wurden zum 01.10.2023 im Grund-
und Arbeitspreis angehoben.
Personal
Kernelement der Veränderungsfähigkeit und
Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sind die
Mitarbeiter. Die Stadtwerke Eutin GmbH ermöglicht
seinen Mitarbeitern regelmäßig Fort- und
Weiterbildungsmaßnahmen und investiert somit in die
Qualität und Motivation der Mitarbeiter. Die tariflich
vereinbarten Einmalzahlungen wurden von Juni bis Dezember
2023 umgesetzt.
d) Wirtschaftliche Lage und Analyse des
Geschäftsjahres 2023
Umsatz- und Ertragsentwicklung
Die Betriebserträge (Umsatzerlöse (TEUR
85.043), andere aktivierte Eigenleistungen, sonstige
betriebliche Erträge) sind im Geschäftsjahr
gegenüber dem Vorjahr wegen der massiv gestiegenen
Energiepreise um TEUR 35.955 auf TEUR 85.946 gestiegen.
Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe enthält im Wesentlichen Gas- und
Strombezugskosten. Im Materialaufwand für bezogene
Leistungen sind im Wesentlichen gezahlte
Netznutzungsentgelte u. Mehr-/Mindermengen von TEUR 12.906
(Vorjahr: TEUR 10.814) sowie die Konzessionsabgaben in
Höhe von TEUR 724 (Vorjahr: TEUR 769) enthalten.
Der nach Steuern 2023 verbleibende
Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.909 (Vorjahr
TEUR 122) liegt deshalb deutlich über dem geplanten
Ergebnis von TEUR 308.
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen
Lage
Wirtschaftlich steht die Stadtwerke Eutin GmbH gut
da. Die hohen Investitionen der letzten Jahre haben jedoch
ein Abschmelzen der Eigenkapitalquote zur Folge, so dass
diese aktuell handelsrechtlich bei 26,4 % liegt. Die
Geschäftsleitung ist zuversichtlich, dass die
Gesellschaft sich positiv entwickeln und entsprechende
Jahresergebnisse erwirtschaften wird.
Investitionen, Finanzierung,
Vermögenslage
Zur Sicherung der Versorgung investierten die
Stadtwerke Eutin GmbH im Geschäftsjahr TEUR 6.688,
darunter befinden sich TEUR 2.087 Anlagen im Bau. Die
Finanzierung erfolgte durch die aus laufender
Geschäftstätigkeit erwirtschafteten liquiden
Mittel sowie durch eine Darlehensaufnahme. Die Bilanzsumme
beträgt TEUR 82.928 (Vorjahr: TEUR 76.592).
Bei analytischer Betrachtung ergibt sich eine
wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 31,3% (Vj. 32,8 %).
Hierbei wurden der Eigenkapitalanteil der Sonderposten
(70%) dem wirtschaftlichen Eigenkapital zugerechnet, die
Kundenüberzahlungen mit den Forderungen gegen Kunden
saldiert und der voraussichtliche Ausschüttungsbetrag
bereits mit den Forderungen gegen die Stadt verrechnet bzw.
den Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt zugewiesen.
Das langfristige Vermögen ist nicht
vollständig durch Eigenkapital und langfristiges
Fremdkapital gedeckt. Die Bankguthaben betragen zum 31.
Dezember 2023 TEUR 4.071. Die Liquidität war jederzeit
gewährleistet.
Zum Bilanzstichtag bestehen nicht ausgeschöpfte
Kreditlinien in Höhe von 15.000 TEUR, die nicht
besichert sind.
CashFlow
Der CashFlow (Jahresüberschuss + Abschreibungen
- Auflösung Sonderposten) zum Ende des Berichtsjahres
beträgt 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR). Die
Liquidität war jederzeit gewährleistet. Es wurden
Darlehen in Höhe von TEUR 3.000 aufgenommen. Die
liquiden Mittel betragen TEUR 4.071.
Stromversorgung
Die von den Letztverbrauchern im Netzgebiet Eutin
abgeforderte Energiemenge reduzierte sich 2023 im Vergleich
zum Vorjahr um 5,9% auf 46,7 Mio. kWh. Die Versorgung von
Kunden in anderen Netzgebieten wurde erfolgreich
fortgesetzt. Die seit 2022 deutlich gestiegenen
Beschaffungskosten führten zu Endkundenpreisen, die zu
Beginn des Jahres 2023 deutlich über denen des
Vorjahres lagen. Zum 01.10.2023 und 01.01.2024 konnten die
Preise in der Grundversorgung wieder gesenkt werden. Im
Geschäftsjahr 2023 wurden Betriebserträge in
Höhe von MEUR 39,9 (Vorjahr: MEUR 28,9) erzielt. Neben
den Energiekosten stiegen auch die Netzentgelte im
Vergleich zum Vorjahr an.
Im Jahre 2023 belief sich das Investitionsvolumen der
Sparte Strom auf TEUR 1.675 (Vorjahr: TEUR 1.395).
Erdgasversorgung
Die Abgabemenge im Eutiner Netz lag mit 142,3 Mio.
kWh um 5,5% unter dem Vorjahresniveau. Die seit 2022
deutlich gestiegenen Beschaffungskosten führten zu
Endkundenpreisen, die zu Beginn des Jahres 2023 deutlich
über denen des Vorjahres lagen. Zum 01.10.2023 und
01.01.2024 konnten die Preise in der Grundversorgung wieder
gesenkt werden. Die Betriebserträge der Sparte
Erdgasversorgung betrugen im Geschäftsjahr MEUR 35,7
(Vorjahr: MEUR 12,5).
Die Gesamtinvestitionen im Gasnetz beliefen sich 2023
auf TEUR 351 (Vorjahr: TEUR 276).
Wasserversorgung
Die Anforderungen für Trinkwasser wurden vom
geförderten Grundwasser des Wasserwerkes Eutin
jederzeit erfüllt. Die Wasserabgabe lag 2023 mit 904
Tm
3 um 3,6% unter der des Vorjahres, die
Wasserverluste betrugen 4,2%. Die Preise wurden zum
01.10.2023 angehoben. Die Betriebserträge des
Geschäftsjahres betrugen MEUR 2,0 (Vorjahr: MEUR 1,9).
Die Investitionen in der Sparte Wasserversorgung
betrugen TEUR 223 (Vorjahr: TEUR 291).
Wärmeversorgung
Die Wärmeabgabe sank gegenüber dem Vorjahr
um 3,3% auf 15,1 Mio. kWh. Die Betriebserträge im
Geschäftsjahr 2023 betrugen MEUR 2,6 (Vorjahr: MEUR
1,4).
Es wurden im Geschäftsjahr 2023 TEUR 114
(Vorjahr: TEUR 167) in Erzeugungsanlagen und Infrastruktur
investiert.
Glasfaser/Telekommunikation
Im Bereich der Tätigkeit
Glasfaser/Telekommunikation wurden im Geschäftsjahr in
den Aufbau der Infrastruktur TEUR 1.023 (Vorjahr: TEUR 801)
investiert. Die Betriebserträge betrugen im
Geschäftsjahr MEUR 3,0 (Vorjahr: MEUR 2,1).
Schwimmbad (Kirsten-Bruhn-Bad)
Im Jahr 2023 stieg gegenüber dem Vorjahr die
Zahl der Einzelbesucher um 3,0%, die der Gruppen um 14,8%
an. Die Preise im Kirsten-Bruhn-Bad blieben 2023
unverändert. Die Betriebserträge betrugen im
Geschäftsjahr TEUR 402 (Vorjahr: TEUR 324).
Im Berichtsjahr 2023 wurden TEUR 12,8 (Vorjahr: TEUR
40,4) in das Schwimmbad investiert.
3. Prognose-, Risiko- und
Chancenbericht
a) Prognosebericht
Marktsituation
Die Marktsituation im Vertrieb von Strom und Gas wird
insbesondere nach den herausfordernden Entwicklungen an den
Beschaffungsmärkten zukünftig wieder durch einen
intensiven Wettbewerb geprägt sein. Flexibilität
in den Produkten, eine intelligente Einkaufspolitik und
kundennahe, innovative Prozesse sind erforderlich, um im
Wettbewerb zu bestehen. Ein starker Fokus wird zudem in der
Umsetzung dezentraler Eigenerzeugung und von
Energieeffizienzmaßnahmen liegen.
Das Netzgeschäft ist durch die Ergebnisse der
Kostenprüfungen für die vierte
Anreizregulierungsperiode geprägt. Für das
Erdgasnetz kommt die aktuell durch die Bundesnetzagentur
festgesetzte Erlösobergrenze seit dem Jahr 2023 zur
Anwendung und für das Stromnetz ab dem Jahr 2024.
Entwicklung der Ertragslage
Für die folgenden Geschäftsjahre strebt die
Stadtwerke Eutin GmbH an, ihre erreichte Marktposition zu
festigen. Es wird ein Jahresüberschuss von TEUR 358
für das Jahr 2024 geplant.
Strom und Gasversorgung
Im Hinblick auf den sich weiter verschärfenden
Wettbewerb wird sich die Stadtwerke Eutin GmbH im Strom-
und Gasvertrieb weiter als lokaler Dienstleister
positionieren. Im Bereich der Stammkunden soll durch
weitere Intensivierung der Kundenbeziehung die Bindung der
Kunden erreicht werden. Die Stadtwerke Eutin grenzt sich
damit von den rein online agierenden Discount-Anbietern ab.
Dem Ausbau des Stromnetzes kommt im Zuge der
Konzeption einer klimaneutralen Energieversorgung eine
zentrale Bedeutung zu. Die vorhandene hohe
Netzqualität soll weiter gestärkt werden.
Die Bundesrepublik hat entschieden, bis zum Jahr 2045
aus der Erdgasversorgung auszusteigen. Auf dieses Szenario
bereitet sich die Stadtwerke Eutin GmbH vor.
Wasserversorgung
"Wasser ist Leben". Unter diesem Gesichtspunkt steht
die Qualität des Produkts Wasser im Vordergrund. Das
Sanierungsprogramm des Wasserleitungsnetzes und des
Wasserwerkes wird daher zielgerichtet fortgeführt.
Für die strategische Ausrichtung der Wassersparte sind
die stetigen Absatzrückgänge durch den Einsatz
wassersparender Technik und bewusstes Verbrauchsverhalten
von entscheidender Bedeutung.
Wärmeversorgung
Im Jahr 2023 wurde mit der kommunalen
Wärmeplanung für die Stadt Eutin begonnen.
Für die Umsetzung der Ziele der Energiewende sind der
Ausbau effizienter Wärmeversorgungsanlagen und -netze
sowie der ressourcenschonende Einsatz von Energie
entscheidende Erfolgsfaktoren. In der Entwicklung befindet
sich eine gesamtunternehmerische Gesamtstrategie, mit dem
Ziel einer klimaneutralen Energieversorgung bis zum Jahr
2040.
Energieeffizienz
Der Begleitung unserer Kunden im Bereich der
effizienten Energieverwendung kommt eine hohe Bedeutung zu,
weshalb die Beratungsleistungen in diesem Segment
kontinuierlich ausgebaut werden sollen.
Erzeugung
Der Ausbau von regenerativen
Eigenerzeugungskapazitäten spielt eine wesentliche
Rolle bei der Umstellung auf Klimaneutralität. Daher
wird sich die Stadtwerke Eutin GmbH diesem Thema
verstärkt zuwenden.
Glasfaserversorgung/Telekommunikation
Nachdem der Ausbau im Großteil des Eutiner
Stadtgebietes sowie einiger Ortschaften im Umland
erfolgreich abgeschlossen wurde, steht nun die
Nachverdichtung der erschlossenen Gebiete im Fokus.
Kirsten-Bruhn-Bad Eutin
Mit dem Kirsten-Bruhn-Bad steht den Badegästen
in Eutin ein modernes Bad für ihre sportlichen
Aktivitäten zur Verfügung. Diese Dienstleistung
gilt es nachhaltig im Sinne der Stadt Eutin und ihrer
Bürger zu gewährleisten.
Investitionen 2024
Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen mit
einem Gesamtvolumen von rund TEUR 7.392 vorgesehen. Davon
betreffen TEUR 1.930 die Elektrizitätsversorgung, TEUR
572 die Gasversorgung, TEUR 952 die Wasserversorgung, TEUR
1.435 die Wärmeversorgung sowie TEUR 1.373 die Sparte
Telekommunikation. Daneben kommen aus den Bereichen andere
Betriebszweige und gemeinsame Anlagen Investitionen in
Höhe von TEUR 1.050 sowie für das Schwimmbad TEUR
80. Hinzu kommen Investitionen in Finanzanlagen über
die Stadtwerke Eutin Beteiligungs GmbH als Einzahlung in
die Kapitalrücklage bzw. Gewährung von
Gesellschafterdarlehen über TEUR 6.000. Finanziert
werden diese Investitionen durch geplante
Darlehensaufnahmen von MEUR 12,4 und dem eigenen Cashflow.
Beteiligungsgeschäft
Zur Strukturierung bestehender und zukünftiger
Beteiligungen wurde im Frühjahr 2012 eine 100%ige
Tochter-Gesellschaft der Stadtwerke Eutin GmbH, die
Stadtwerke Eutin Beteiligungs GmbH, gegründet. Diese
hat den Erwerb, die Errichtung von, die Beteiligung an, die
Veräußerung und die Verwaltung von Unternehmen
und Beteiligungen an Unternehmen, deren Gesellschaftszweck
der Erfüllung der Aufgaben der Stadtwerke Eutin GmbH
dienlich ist, zum Ziel. Die Stadtwerke Eutin Beteiligungs
GmbH hält Beteiligungen an der SüdWestStrom
Windpark Suckow GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Oldenburg
in Holstein GmbH, der HSW Windpark Kladrum GmbH & Co.
KG, der Holsteiner Energieversorgungs GmbH, der Stadtwerke
Oldenburg in Holstein Media GmbH, der Stadtwerke Plön
Versorgungs GmbH, der Ingenieurbüro Höger und
Partner GmbH sowie der GREE Bosau-Hutzfeld GmbH & Co.
KG. Im Jahr 2024 soll zudem eine Gesellschaft für den
geplanten PV-Park in Liensfeld gegründet werden.
Bindung an Stadt und Region
Die Stadtwerke Eutin GmbH ist mit der Stadt Eutin,
den kommunalen Partnern in der Region sowie mit deren
Bürgerinnen und Bürgern traditionell eng
verbunden. Diese Verbundenheit zeigt sich sowohl in einem
wirtschaftlichen und kulturellen Engagement als auch einem
aktiven Sozial- und Sportsponsoring. Vertieft werden soll
diese Bindung mit dem neu initiierten Projekt Smart Region
Lab Eutin, in dem die digitale Vernetzung von Stadt und
Region gefördert werden soll.
b) Risiko- und Chancenbericht
Für erkennbare Risiken wurde angemessene
Vorsorge in Form von Wertberichtigungen und
Rückstellungen getroffen.
Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Folgen des
Ukraine-Krieges und der stark gestiegenen Inflationsraten
bestehen Risiken für negative Auswirkungen auf die
Geschäftsentwicklung der Stadtwerke Eutin GmbH. Zudem
kann der Kaufkraftverlust zu Zahlungsschwierigkeiten bei
Kunden führen. Weiterhin können Bauvorhaben,
insbesondere wegen unkalkulierbarer Preissteigerungen sowie
Lieferengpässen bei benötigten Vorprodukten nicht
wie geplant durchgeführt werden. Insbesondere im
Bereich der Netze können Lieferengpässe bei
technischen Bauteilen dazu führen, dass
Kundenschlüsse später fertiggestellt und folglich
Umsatzerlöse später als geplant realisiert
werden.
Der vielfältigen, globalen Krisen führen zu
einer hohen Volatilität an den
Beschaffungsmärkten. Dies wird die
Wettbewerbssituation unter den Energielieferanten stark
beeinflussen. Die von den Stadtwerken praktizierte,
strukturierte Beschaffung birgt bei fallendem Marktumfeld
Risiken.
Vor dem Hintergrund der energiewirtschaftlichen
Rahmenbedingungen sieht die Geschäftsführung in
einer Zweijahresvorschau folgende Chancen und Risiken:
Chancen:
| ― |
Festigung der Marktposition
durch Umsetzung der Gesamtstrategie
"Energieversorgung 2040 -klimaneutral"
|
| ― |
Ausweitung der
Eigenerzeugung
|
| ― |
Akquisition und Prolongation von
Kunden
|
| ― |
Agieren als flexibler und
kompetenter Ansprechpartner der Kunden vor Ort
|
| ― |
Erschließung neuer
Absatzmärkte durch die Ausweitung der
vorhandenen Vertriebsstrukturen bzw. durch
Zusammenarbeit mit Marktpartnern
|
| ― |
Ausweitung des
Dienstleistungsportfolios
|
| ― |
Beratungs- und Kompetenzzentrum
für Energieeffizienz
|
| ― |
Umsatz- und Ergebnissteigerung
durch glasfaserbasierte
Telekommunikationsprodukte
|
| ― |
Aufbau neuer
Geschäftsfelder durch Diversifizierung
|
Risiken:
| ― |
Weltwirtschaftliche Krisen
|
| ― |
sehr volatile und nachhaltig
hohe Preise auf den Energiemärkten
|
| ― |
Steigender Wettbewerb um den
Kunden
|
| ― |
Reduzierung der
genehmigungsfähigen Netzentgelte im Zuge der
Anreizregulierung
|
| ― |
Sinkende Verbräuche
|
| ― |
Steigende Ausfallrisiken im Zuge
von Konjunkturkrisen
|
| ― |
Verzögerungen und
Preissteigerungen sowie Lieferengpässe bei
Investitionen
|
| ― |
Änderung von
gesetzgeberischen Rahmenbedingungen
|
| ― |
Veränderung der
Geschäftsmodelle im Zuge der Energiewende
|
c) Risikoberichterstattung in Bezug auf
die Verwendung von Finanzinstrumenten
Die wesentlichen vorhandenen Finanzinstrumente sind
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und schwebende Energiebeschaffungskontrakte.
Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen werden insbesondere Risiken aus
Zahlungsausfällen gesehen. In Bezug auf die
Rechnungslegung steht die umgehende Fakturierung im Fokus.
Die Begrenzung von Ausfallrisiken erfolgt durch eine
Bonitätskontrolle bei größeren Kunden sowie
ggf. durch Vorauszahlungen und kurze Mahn- und
Sperrintervalle.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen ist es das Ziel, die fälligen Zahlungen
fristgerecht unter Inanspruchnahme von Skonto zu zahlen.
Die schwebenden Energieeinkaufskontrakte betreffen
vorrangig Termingeschäfte im Rahmen der strukturierten
Beschaffung, durch die Beschaffungsrisiken begrenzt sind.
gez. Marc Mißling Geschäftsführer
Bilanz zum 31. Dezember 2023
AKTIVA
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
TEUR |
| A. |
Anlagevermögen |
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
295.690,84 |
278 |
|
|
295.690,84 |
278 |
|
II. Sachanlagen |
|
|
|
1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
6.806.965,16 |
7.029 |
|
2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
455.702,39 |
463 |
|
3. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten |
193.195,15 |
208 |
|
4. Erzeugungs-,
Gewinnungs- und Bezugsanlagen |
4.916.323,00 |
5.071 |
|
5.
Verteilungsanlagen |
46.255.944,00 |
45.334 |
|
6. Maschinen und
maschinelle Anlagen, die nicht zu den Nr. 4 und 5
gehören |
1.421.243,00 |
928 |
|
7. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
851.655,48 |
756 |
|
8. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
2.941.228,04 |
1.610 |
|
|
63.842.256,22 |
61.399 |
|
III. Finanzanlagen |
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
3.756.000,00 |
2.776 |
|
2. Ausleihungen an
verbundenen Unternehmen |
800.000,00 |
900 |
|
3. Sonstige
Ausleihungen |
5.500,00 |
6 |
|
|
4.561.500,00 |
3.682 |
|
|
68.699.447,06 |
65.359 |
| B. |
Umlaufvermögen |
|
|
|
I. Vorräte |
|
|
|
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe |
1.246.934,95 |
1.384 |
|
2. Fertige Erzeugnisse
und Waren |
661,00 |
0 |
|
3. Entgeltlich erworbene
Emissionszertifikate |
593.600,00 |
0 |
|
|
1.841.195,95 |
1.384 |
|
II. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
5.293.550,75 |
5.638 |
|
2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
132.920,89 |
98 |
|
3. Forderungen gegen
Gesellschafter |
394.365,71 |
461 |
|
4. Sonstige
Vermögensgegenstände |
879.622,05 |
1.578 |
|
|
6.700.459,40 |
7.775 |
|
III. Guthaben bei
Kreditinstituten |
4.071.027,75 |
1.911 |
|
|
12.612.683,10 |
11.070 |
| C. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.615.504,21 |
163 |
|
|
82.927.634,37 |
76.592 |
PASSIVA
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
TEUR |
| A. |
Eigenkapital |
|
|
|
I. Gezeichnetes
Kapital |
7.000.000,00 |
7.000 |
|
II.
Kapitalrücklage |
9.376.955,74 |
9.377 |
|
III.
Gewinnrücklagen |
|
|
|
Andere
Gewinnrücklagen |
3.576.952,82 |
3.455 |
|
IV.
Jahresüberschuss |
1.909.000,38 |
122 |
|
|
21.862.908,94 |
19.954 |
| B. |
Sonderposten für
Investitionszuschüsse zum
Anlagevermögen |
|
|
|
Sonderposten für
Investitionszuschüsse |
4.178.310,00 |
3.996 |
|
|
4.178.310,00 |
3.996 |
| C. |
Rückstellungen |
|
|
|
1.
Steuerrückstellungen |
739.100,00 |
0 |
|
2. Sonstige
Rückstellungen |
4.166.493,00 |
2.130 |
|
|
4.905.593,00 |
2.130 |
| D. |
Verbindlichkeiten |
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
38.505.797,86 |
38.217 |
|
2. Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
41.546,24 |
0 |
|
3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen u. Leistungen |
6.304.825,89 |
3.754 |
|
4. Sonstige
Verbindlichkeiten |
6.740.615,44 |
7.770 |
|
-davon aus Steuern EUR
894.692,77 (Vj.: TEUR 549) |
51.592.785,43 |
49.741 |
| E. |
Passive latente
Steuern |
388.037,00 |
771 |
|
|
82.927.634,37 |
76.592 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1.
Januar bis 31. Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
TEUR |
| 1. Umsatzerlöse mit
Strom-/Energiesteuer |
86.829.984,30 |
50.007 |
| abzüglich
Strom-/Energiesteuer |
1.786.886,85 |
1.857 |
| Umsatzerlöse |
85.043.097,45 |
48.150 |
| 2. andere aktivierte
Eigenleistungen |
667.412,27 |
948 |
| 3. sonstige betriebliche
Erträge |
235.606,27 |
893 |
| 4. Materialaufwand |
|
|
| a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
53.859.726,31 |
23.795 |
| b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
15.201.139,80 |
13.043 |
|
69.060.866,11 |
36.838 |
| 5. Personalaufwand |
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
6.009.074,77 |
5.375 |
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung |
1.474.822,08 |
1.418 |
| -davon für
Altersversorgung: EUR 319.052,15 (Vj. TEUR 347) |
7.483.896,85 |
6.793 |
| 6. Abschreibungen |
|
|
| a) auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
3.240.885,50 |
2.883 |
| 7. sonstige betriebliche
Aufwendungen |
2.922.565,26 |
2.668 |
| 8. Erträge aus
Beteiligungen |
73.552,97 |
55 |
| -davon aus verbunden
Unternehmen: EUR 73.552,97 (Vj. TEUR 55) |
|
|
| 9. Erträge aus
anderen Wertpapieren u. Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens |
13.395,00 |
15 |
| -davon aus verbunden
Unternehmen: EUR 13.395,00 (Vj. TEUR 15) |
|
|
| 10. sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
49.538,41 |
30 |
| -davon aus
Auf-/Abzinsungen: EUR 5.300,00 (Vj. TEUR 27) |
|
|
| 11. Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
933.937,89 |
575 |
| -davon aus
Auf-/Abzinsungen: EUR 2.243,00 (Vj. TEUR 0) |
|
|
| 12. Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag |
531.215,35 |
174 |
| -davon aus der
Veränderung latenter Steuern EUR -382.744,00
(Vj. TEUR 220) |
|
|
| 13. Ergebnis nach
Steuern |
1.909.235,41 |
160 |
| 14. Sonstige
Steuern |
235,03 |
38 |
| 15.
Jahresüberschuss |
1.909.000,38 |
122 |
Anhang
1. Allgemeine Angaben zum
Jahresabschluss, Form und Darstellung von Bilanz sowie
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Stadtwerke Eutin GmbH mit Sitz in Eutin ist unter
HRB 759 EU im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck
eingetragen.
Die Gesellschaft ist als vertikal integriertes
Energieversorgungsunternehmen i.S.v. § 3 Nr. 38 EnWG
gemäß § 6b Abs. 1 EnWG verpflichtet, einen
Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen. Sie ist zum
Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft
i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der vorliegende
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den
für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften (§§ 242 bis 256a HGB), den
ergänzenden Vorschriften für
Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) und
den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Gemäß § 15 Abs. 1 des
Gesellschaftsvertrages hat die Gesellschaft den
Jahresabschluss sowie einen Lagebericht in entsprechender
Anwendung der Vorschriften des Dritten Buches des
Handelsgesetzbuches für große
Kapitalgesellschaften aufzustellen.
Die Gliederung der Bilanz erfolgte grundsätzlich
nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Abweichend
hiervon wurde die Gliederung der Sachanlagen entsprechend
§ 265 Abs. 6 HGB aufgrund der Besonderheiten der
Versorgungswirtschaft in Anlehnung an Formblatt 1 zu §
20 Abs. 1 Satz 1 EigVO SH vorgenommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB aufgestellt.
Soweit in der Bilanz oder in der Gewinn- und
Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, erfolgen
die entsprechenden Angaben weitgehend im Anhang.
2. Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden sowie Angaben zur Bilanz
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgeblich:
Aktivseite
2.1. Entwicklung des
Anlagevermögens
Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen
Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im
Jahr 2023 sind aus dem Anlagennachweis ersichtlich.
2.2. Immaterielle
Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden zu
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauern liegen
zwischen 3 und 20 Jahren.
2.3. Sachanlagen
Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs-
oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen und
Zuschüsse, bewertet. Bei der Herstellung von
Sachanlagen werden eigene Leistungen entsprechend §
255 Abs. 2 HGB einschließlich anteiliger notwendiger
Gemeinkosten (Material-, Fertigungs- und
Fremdleistungsgemeinkosten) in den Wertansatz einbezogen.
Von dem Einbeziehungswahlrecht gemäß § 255
Abs. 2 Satz 3 für allgemeine Verwaltungsaufwendungen
wurde im Berichtsjahr wie schon in den Vorjahren kein
Gebrauch gemacht. Baukostenzuschüsse wurden in
sinngemäßer Anwendung von R 6.5 Abs. 2 EStR von
2003 bis 2018 direkt von den Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abgesetzt; seit 2019 werden diese
passivisch als Sonderposten für
Investitionszuschüsse ausgewiesen. Abschreibungen
werden nach der linearen Methode unter
Berücksichtigung branchenüblicher Nutzungsdauern
und der von der Finanzverwaltung herausgegebenen Tabellen
vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen 1 bis 50 Jahre.
Bei Zugängen des Berichtsjahres wird die
Jahresabschreibung pro rata temporis vorgenommen. Seit 2014
orientieren sich die Nutzungsdauern der Anlagen im Bereich
der Gas- und Stromversorgung an den durch die
Bundesnetzagentur im Rahmen der Kostenprüfungen
genehmigten Nutzungsdauern. Dadurch weichen die
handelsrechtlichen von den steuerrechtlichen Nutzungsdauern
ab. Seit dem Geschäftsjahr 2011 wurden
Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR
410,00 grundsätzlich direkt in voller Höhe
abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2015, wie auch
schon in den Jahren 2008 bis 2010, werden bewegliche
Gegenstände des Anlagevermögens mit
Anschaffungskosten von EUR 150 bis zu EUR 1.000 als
Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.
Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden bewegliche
Gegenstände des Anlagevermögens mit
Anschaffungskosten EUR 250 bis zu EUR 1.000 als
Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.
2.4. Finanzanlagen
Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen
erfolgt zum Anschaffungswert bzw. zum niedrigeren
beizulegenden Wert. Außerplanmäßige
Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauernder
Wertminderung, welche im Geschäftsjahr nicht vorlagen.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die
Beteiligung an der mit einem Stammkapital von TEUR 500
ausgestatteten Stadtwerke Eutin Beteiligungs GmbH, Eutin.
Die Stadtwerke Eutin GmbH hält alle
Geschäftsanteile der Gesellschaft. Der Jahresabschluss
2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von
TEUR 161 und ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.218
aus.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum
Nennwert angesetzt. Diese betreffen zwei an die Stadtwerke
Eutin Beteiligungs GmbH gegebenes Darlehen in Höhe von
ursprünglich TEUR 1.278,75. Die Darlehen sind jeweils
endfällig. Vorzeitige Tilgungen sind möglich. Im
Geschäftsjahr wurden TEUR 100 getilgt, die
Zinserträge beliefen sich auf EUR 13.395,00.
2.5. Vorräte
Die Vorräte beinhalten Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe (Lagermaterial sowie Brenn- und Kraftstoffe)
und in geringem Umfang fertige Erzeugnisse. Sie sind mit
den fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten
bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten ausgewiesen.
Unter dem Posten Vorräte werden der Bestand an
Betriebsstoffen ausgewiesen. Die Emissionszertifikate gem.
BEHG werden mit Anschaffungskosten ausgewiesen.
2.6. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und Sonstigen
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw.
niedrigeren Barwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden
durch angemessene Einzelwertberichtigungen
berücksichtigt. Darüber hinaus wird zur Abdeckung
des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos eine
Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht
einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen vorgenommen.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von TEUR 5.294 (VJ. TEUR 5.638) sind insbesondere
Forderungen aus den Jahresverbrauchsabrechnungen für
Energie- und Wasserlieferungen gegenüber den Kunden
enthalten. Zudem sind mit TEUR 663 (VJ. TEUR 711)
Forderungen aus noch nicht abgelesenem Verbrauch
(Verbrauchsabgrenzung; Hochrechnung auf den 31. Dezember
2023) abgegrenzt. Etwaige Kundenguthaben aus der
Jahresverbrauchsabrechnung werden in den Sonstigen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Dabei erfolgte eine
kundenspezifische Saldierung von Kundenguthaben mit
entsprechenden Forderungen aus der Verbrauchsabgrenzung. Es
sind saldiert rechtlich noch nicht entstandene
Verbindlichkeiten aus der Abrechnung (EUR 1,2 Mio.)
enthalten, die erst in 2025 durch entsprechende
Wirtschaftsprüferbescheinigungen entstehen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR
133 (VJ. TEUR 98) betreffen die Stadtwerke Eutin
Beteiligungs GmbH und resultieren wie im Vorjahr
ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin in
Höhe von TEUR 394 (VJ. TEUR 461) resultieren aus
Lieferungen und Leistungen (TEUR 297; VJ. TEUR 267) sowie
aus sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 97; VJ.
TEUR 194), welche ausschließlich Forderungen aus
Gewerbesteuer darstellen.
In den Sonstigen Vermögensgegenständen
werden u. a. debitorische Kreditoren mit TEUR 288 (VJ. TEUR
286) sowie Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer
über TEUR 264 (VJ. TEUR 845) und
Körperschaftsteuer über TEUR 158 (VJ. TEUR 281)
ausgewiesen.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen enthalten, die rechtlich erst nach dem
Bilanzstichtag entstehen. Es handelt sich dabei um die im
Folgejahr abziehbare Vorsteuer in Höhe von TEUR 264.
2.7. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag bewertet.
2.8. Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen
bzw. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag
bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten u.
a. gezahlte Prämien zur Zinsabsicherung für zwei
Darlehen in Höhe von TEUR 132 (VJ. TEUR 142), die
über die Vertragslaufzeit der Darlehen aufgelöst
werden.
Passivseite
2.9. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 7.000
wird von der Stadt Eutin gehalten. Die Kapitalrücklage
beträgt unverändert TEUR 9.377.
Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
|
Eigenkapitalposition |
Stand |
Zugang |
Abgang |
Stand |
|
01.01.2023 |
2023 |
2023 |
31.12.2023 |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| I. Gezeichnetes
Kapital |
7.000 |
|
|
7.000 |
| II.
Kapitalrücklage |
9.377 |
|
|
9.377 |
| III. Andere
Gewinnrücklagen |
3.455 |
122 |
|
3.577 |
| IV.
Jahresüberschuss |
122 |
1.909 |
122 |
1.909 |
|
|
Eigenkapital gesamt: |
21.863 |
Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe
von TEUR 122 wurde in die Gewinnrücklage eingestellt.
2.10. Sonderposten für
Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen
Seit dem Geschäftsjahr 2019 werden die
Investitionszuschüsse von Kunden als Sonderposten
für Investitionszuschüsse passiviert. Die
jährliche Auflösungsrate wird auf Basis der
Abschreibungsdauer des jeweils hierzu aktivierten
Vermögensgegenstandes ermittelt und als
Umsatzerlöse ausgewiesen.
2.11. Rückstellungen
Dem Grunde nach bestehende, der Höhe nach
ungewisse Verbindlichkeiten werden als Sonstige
Rückstellungen ausgewiesen und mit ihrem notwendigen
Erfüllungsbetrag in der Höhe angesetzt, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u. a.
Verpflichtungen für CO
2-Zertifikate (TEUR 630), aus dem
Personalbereich (TEUR 667), für Umweltschäden
(TEUR 198), für Bezugs-/Netzkosten Gas u. Strom und
Regulierungskonto (TEUR 854), für Jahresabschluss- u.
Prüfungskosten (TEUR 143), aus Wasserabgabe (TEUR 52),
für Archivierung (TEUR 31), für
Rechtstreitigkeiten (TEUR 15) sowie für drohende
Verluste (TEUR 353).
Langfristige Rückstellungen wurden
gemäß § 253 Absatz 2 HGB mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst.
2.12. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind u. a.
Guthaben der Tarifkunden aus der Jahresverbrauchsabrechnung
2023 in Höhe von TEUR 5.715 (VJ. TEUR 7.142)
enthalten.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind der
folgenden Tabelle zu entnehmen:
| Bilanzposition |
Summe |
bis zu 1 Jahr |
>1 - 5 Jahre |
über 5 Jahre |
|
(Vorjahr) |
(Vorjahr) |
(Vorjahr) |
(Vorjahr) |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
38.506 |
4.454 |
9.753 |
24.299 |
|
(38.217) |
(4.356) |
(9.439) |
(24.422) |
| -davon durch Grundschuld
besichert |
1.568 |
165 |
660 |
743 |
| Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
41 |
41 |
|
|
|
(0) |
(0) |
|
|
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
6.305 |
6.305 |
|
|
|
(3.754) |
(3.754) |
|
|
|
6.741 |
6.741 |
|
|
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
(7.770) |
(7.770) |
|
|
|
51.593 |
17.541 |
9.753 |
24.299 |
| Insgesamt |
(49.741) |
(15.880) |
(9.439) |
(24.422) |
Von dem Darlehensstand zum 31.12.2023 in Höhe
von TEUR 38.506 sind TEUR 1.568 über eine Grundschuld
besichert.
Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus
Bürgschaften für Verbindlichkeiten eines
verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 1.150. Die
Geschäftsführung schätzt aufgrund des
Geschäftsverlaufs des verbundenen Unternehmens die
Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering ein. Bis
zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung wurden keine
Ansprüche geltend gemacht. Die
Geschäftsführung rechnet auch künftig nicht
mit einer Inanspruchnahme.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind saldierte
Forderungen aus Umsatzsteuern auf Kundenguthaben in
Höhe von TEUR 598 enthalten, die rechtlich erst im
Folgejahr entstehen.
2.13. Passive latente Steuern
Aufgrund der Abschreibung der Anlagen im Bereich der
Gas- und Stromversorgung nach Maßgaben der durch die
Bundesnetzagentur im Rahmen der Kostenprüfungen
genehmigten Nutzungsdauern sowie dem Ansatz der Anteile an
verbundenen Unternehmen ergeben sich Abweichungen zu den
steuerlichen Wertansätzen. Für diese Differenzen
wurden passive latente Steuern (TEUR 2.026, Vorjahr TEUR
1.954) gebildet. Aus dem Ausweis des Sonderpostens für
Investitionszuschüsse sowie aus unterschiedlichen
Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen
zwischen der Handels- und der Steuerbilanz resultieren
aktive latente Steuern (TEUR 1.337, Vorjahr TEUR 1.183),
die gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB mit den
passiven latenten Steuern saldiert wurden. Der für die
Ermittlung der latenten Steuern angesetzte
Unternehmenssteuersatz betrug im Geschäftsjahr 29,13
%.
Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr
wie folgt entwickelt:
|
Stand |
Veränderung |
Stand |
|
01.01.2023 |
2023 |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
| Aktive latente
Steuern |
|
|
|
| -aus Differenzen |
1.182.866 |
454.600 |
1.637.466 |
| Passive latente
Steuern |
1.953.647 |
71.856 |
2.025.503 |
| Bilanzausweis |
770.781 |
-382.744 |
388.037 |
3. Angaben zur Gewinn- und
Verlustrechnung
3.1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse betragen insgesamt TEUR 85.043
und gliedern sich wie folgt auf:
|
Tätigkeitsbereich |
2023 |
2022 |
|
MEUR |
MEUR |
| Stromversorgung |
39,8 |
28,6 |
| Erdgasversorgung |
35,7 |
12,0 |
| Wasserversorgung |
1,9 |
1,9 |
|
Wärmeversorgung |
2,6 |
1,4 |
| Schwimmhalle |
0,3 |
0,3 |
| Breitband |
2,9 |
2,1 |
| Sonstiges |
1,8 |
1,8 |
| Umsatzerlöse
gesamt |
85,0 |
48,1 |
Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Strom und
Gas werden ohne Strom- und Energiesteueranteil ausgewiesen.
Die Umsätze wurden ausschließlich im
Inland erzielt.
3.2. Sonstige betriebliche
Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge (TEUR 19) u. a. aus der
Auflösung von Rückstellungen und Eingängen
aus in den Vorjahren abgeschriebenen Forderungen enthalten.
3.3. Materialaufwand
Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe enthält im Wesentlichen Gas- und
Strombezugskosten. Im Materialaufwand für bezogene
Leistungen sind im Wesentlichen gezahlte
Netznutzungsentgelte u. Mehr-/Mindermengen von TEUR 12.906
sowie die Konzessionsabgaben in Höhe von TEUR 724
enthalten. Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe
von TEUR 76 für die Abrechnung des Gemeinderabattes
enthalten.
3.4. Personalaufwand
Die Personalaufwendungen setzen sich aus Löhnen
und Gehältern in Höhe von TEUR 6.009 sowie aus
sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
in Höhe von TEUR 1.475 zusammen. Bei den Aufwendungen
für Altersversorgung handelt es sich um die
Arbeitgeberbeiträge der Gesellschaft für die
betriebliche Altersvorsorge der Arbeitnehmer
(Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes) bei der
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Im
Geschäftsjahr betrug der Arbeitgeberbeitragssatz
unverändert 5,49 % des zusatzversorgungspflichtigen
Entgelts.
3.5. Abschreibungen
In den Abschreibungen sind außerordentliche
Abschreibungen in Höhe von TEUR 267 enthalten. Diese
betreffen zwei durch die SWE betriebene BHKWs, bei denen
die Rest-Nutzungsdauer an die voraussichtliche Restdauer
der KWK-Förderung angepasst wurde.
3.6. Sonstige betriebliche
Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
als größte Posten Fremdleistungen für
Prüfung und Beratung sowie sonstige Fremdleistungen
inkl. IT-Dienstleistungen in Höhe von insgesamt TEUR
1.492.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 137, die
im Wesentlichen auf die Forderungsbewertung entfallen,
enthalten.
3.7. Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag
Insgesamt werden TEUR 531 ausgewiesen. Davon
entfallen TEUR -383 Steuerertrag auf die Veränderung
der latenten Steuern und TEUR 48 Ertrag aus zu viel
gezahlten Steuern aus Vorjahren.
3.8. Sonstige Steuern
Hierin enthalten sind die Grund- und Kfz-Steuern
(TEUR 32) sowie Strom- und Energiesteuern auf den
Eigenverbrauch (TEUR -32). Zudem sind TEUR 10
periodenfremde Erträge aus Energiesteuern enthalten.
4. Angaben gemäß § 6b
Abs. 2 EnWG
Im Geschäftsjahr 2023 hat die Stadtwerke Eutin
GmbH Leistungen für die Gesellschafterin, die Stadt
Eutin, im Bereich Strom von TEUR 426, im Bereich Gas von
TEUR 555, im Bereich Wärme von TEUR 287, im Bereich
Wasser von TEUR 34, im Bereich sonstige Dienstleistungen
von TEUR 1.247 erbracht.
Aus der Betriebsführung für die
Städtischen Betriebe resultieren TEUR 316 und aus
Betriebsführungs-/Dienstleistungsverträgen
für die Stadtwerke Eutin Beteiligungs GmbH TEUR 503.
Es besteht zum 31.12.2023 eine Bürgschafts- und
Garantieerklärung von TEUR 760 für ein bei einem
Kreditinstitut aufgenommenes Darlehen. Es wurden TEUR 2,9
Bürgschafts- und Garantieprovisionen geleistet.
5. Sonstige Angaben
5.1. Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Für Investitionen in das Anlagevermögen
besteht ein Bestellobligo für die Jahre 2023 bis 2024
von TEUR 1.318. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d.
§ 285 Nr. 3a HGB bestehen in Form von Leasing- und
Mietverträgen in üblicher Höhe.
Darüber hinaus bestehen folgende sonstige
finanzielle Verpflichtungen aus Energielieferverträgen
für die Jahre 2024 bis 2026:
|
davon mit
einer Fälligkeit von |
Summe |
|
bis zu 1 Jahr |
>1 - 5 Jahre |
über 5 Jahre |
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| Stromeinkauf
(Portfolio) |
15.603 |
2.458 |
0 |
18.061 |
| Gaseinkauf
(Portfolio) |
18.983 |
1.125 |
0 |
20.108 |
|
34.586 |
3.583 |
0 |
38.169 |
Zwischen diesen Energiebeschaffungsgeschäften
und den daraus resultierenden Absatzgeschäften besteht
ein sehr enger wirtschaftlicher Zusammenhang. Bei den
Energiebeschaffungsgeschäften wurde der
Einzelbewertungsgrundsatz angewandt. Dies führte zu
Drohverlustrückstellungen zum 31. Dezember 2023 von
rd. TEUR 1.386.
5.2. Abschlussprüferhonorar
Das von dem Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt
TEUR 23 und betrifft ausschließlich die Prüfung
des Jahresabschlusses. Für andere
Bestätigungsleistungen beträgt das Honorar TEUR
3.
5.3. Anzahl der Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt 108 sowie 10 Auszubildende. Darunter sind 58
Angestellte, 41 gewerbliche Mitarbeiter sowie 9
geringfügig Beschäftigte.
5.4. Unterdeckung der
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
(VBL)
Es bestehen mittelbare Verpflichtungen aus
Unterdeckungen der Versorgungsanstalt des Bundes und der
Länder (VBL), auf deren Bilanzierung gem. Artikel 28
Abs. 1 EGHGB verzichtet wurde. Versicherungsrechtlich
handelt es sich um eine Pensionskasse. Tarifvertraglich
handelt es sich um eine Pflichtversicherung für alle
Arbeitnehmer der Gesellschaft. Die Versicherung erfolgt
unter eigener Beteiligung der Arbeitnehmer zum Zwecke einer
zusätzlichen Altersversorgung. Der Arbeitgeberanteil
betrug in 2023 5,49 Prozent, der Arbeitnehmeranteil 1,81
Prozent und bleibt für das Kalenderjahr 2024
unverändert. Die Summe der umlagepflichtigen
Löhne und Gehälter für 2023 betrug TEUR
5.131.
5.5. Organe der Gesellschaft und deren
Vergütung
Seit dem 01.07.2014 ist Herr Dipl.-Wirtschaftsjurist
(FH) Marc Mißling alleiniger
Geschäftsführer der Stadtwerke Eutin GmbH. Die
Bezüge (Gehalt, Leistungszulage) der
Geschäftsführung betrugen im Berichtsjahr TEUR
227. Zusätzlich wird ein PKW gestellt. Im Weiteren
bestehen Versorgungsansprüche aus der VBL sowie aus
einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr
wie folgt zusammen:
| Name |
|
Beruf |
|
Aufwandsentschädigung 2023 |
| Stadtvertreterin |
Elgin Lohse |
Unternehmerin |
-Vorsitzende- (bis
19.06.23) |
349,98 € |
|
Daniela Wallikewitz |
Geschäftsführerin |
-Vorsitzende- (a b
14.08.23) |
1.000,00 € |
|
Tom-Henry Machoy |
Bilanzbuchhalter |
-stellv. Vorsitzender-
(bis 19.06.23) |
240,00 € |
|
Malte Kuhr |
Student |
-stellv. Vorsitzender-
(a b 14.08.23) |
480,00 € |
|
Monika Obieray |
Bildungsreferentin
i.R. |
|
480,00 € |
| Stadtvertreter |
Marius Winkler |
Geschäftsführer |
|
240,00 € |
| Stadtvertreterin |
Juliane Kahlke |
Redakteurin |
|
240,00 € |
|
Wolfgang Meier |
Rentner |
|
1.000,00 € |
|
Thomas Richter |
Wirtschaftsprüfer |
|
750,00 € |
|
Sandra Limke |
Dipl.-Ing. (FH) |
|
1.000,00 € |
5.6. Nachtragsbericht
Die anhaltend weltwirtschaftliche Schwächephase
führt zu vielfältigen Verwerfungen. Somit sind
auch negative Auswirkungen, u. a. im Bereich der
Versorgungssicherheit auf den Energiemärkten oder
durch wirtschaftliche Schwierigkeiten bei den
Privathaushalten, auf die Stadtwerke Eutin GmbH zu
erwarten. Die Auswirkungen werden als mittel angesehen.
Andere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach
dem Bilanzstichtag, die wesentliche Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht
eingetreten.
5.7. Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss über EUR 1.909.000,38 in
Höhe von EUR 1.109.000,38 in die Gewinnrücklage
einzustellen und in Höhe von EUR 800.000,00 an die
Gesellschafterin auszuschütten.
gez. Marc Mißling Geschäftsführer
Übersicht über die
Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr vom
1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
Abschreibungen |
| Posten des
Anlagevermögens |
Anfangsstand |
Zugang |
Abgang |
Umbuchungen |
Endstand |
Anfangsstand |
|
01.01.2023 |
2023 |
2023 |
2023 |
31.12.2023 |
01.01.2023 |
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| 1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1.a. entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
2.302.084,13 |
137.887,60 |
10.052,10 |
0,00 |
2.429.919,63 |
2.024.539,29 |
| b. Geleistete
Anzahlungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Summe immaterieller
Vermögensgegenstände |
2.302.084,13 |
137.887,60 |
10.052,10 |
0,00 |
2.429.919,63 |
2.024.539,29 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
14.429.552,12 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
14.429.552,12 |
7.400.606,96 |
| 2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
709.051,78 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
709.051,78 |
245.982,39 |
| 3. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten |
433.334,50 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
433.334,50 |
224.940,35 |
| 4. Erzeugungs-,
Gewinnungs- und Bezugsanlagen |
13.014.468,28 |
341.912,88 |
10.247,30 |
258.009,63 |
13.604.143,49 |
7.943.569,28 |
| 5.
Verteilungsanlagen |
|
|
|
|
|
|
| a. Umspannungs- und
Umformungsanlagen |
4.137.072,82 |
49.638,46 |
0,00 |
0,00 |
4.186.711,28 |
2.322.583,82 |
| b. Speicherung,
Verdichtung, Druckregelung |
732.925,11 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
732.925,11 |
268.963,11 |
| c. Leitungsnetz und
Hausanschlüsse |
69.492.411,64 |
2.013.078,56 |
25.788,82 |
496.842,26 |
71.976.543,64 |
27.074.567,64 |
| d.
Meßeinrichtungen |
1.722.804,83 |
187.205,45 |
44.500,42 |
0,00 |
1.865.509,86 |
1.084.747,83 |
| 6. Maschinen und
maschinelle Anlagen, die nicht zu den Nrn. 4 und 5
gehören |
1.467.751,67 |
580.209,41 |
0,00 |
0,00 |
2.047.961,08 |
539.868,67 |
| 7. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
3.023.261,08 |
311.349,02 |
143.382,30 |
0,00 |
3.191.227,80 |
2.267.467,60 |
| 8. Anlagen im Bau |
1.609.509,46 |
2.086.570,47 |
0,00 |
-754.851,89 |
2.941.228,04 |
0,00 |
| Summe Sachanlagen |
110.772.143,29 |
5.569.964,25 |
223.918,84 |
0,00 |
116.118.188,70 |
49.373.297,65 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
2.776.000,00 |
980.000,00 |
0,00 |
0,00 |
3.756.000,00 |
0,00 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
900.000,00 |
0,00 |
100.000,00 |
0,00 |
800.000,00 |
0,00 |
| 3. Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 4. Wertpapiere des
Anlagevermögens |
5.500,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
5.500,00 |
0,00 |
| Summe Finanzanlagen |
3.681.500,00 |
980.000,00 |
100.000,00 |
0,00 |
4.561.500,00 |
0,00 |
| Gesamtbetrieb |
116.755.727,42 |
6.687.851,85 |
333.970,94 |
0,00 |
123.109.608,33 |
51.397.836,94 |
|
Abschreibungen |
|
|
| Posten des
Anlagevermögens |
Zugang, d.h.
Abschreibungen |
Abgang, d.h.
angesammelte Abschreibungen |
Umbuchungen |
Endstand |
Restbuchwerte am Ende
des |
Restbuchwerte am Ende
des |
|
im Wirtschaftsjahr |
auf die in Spalte 4
ausg. Abgänge |
2023 |
31.12.2023 |
Wirtschaftsjahres
31.12.2023 |
vorangegangenen
Wirtschaftsjahres |
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| 1 |
8 |
9 |
10 |
11 |
12 |
13 |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1.a. entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
119.741,60 |
10.052,10 |
0,00 |
2.134.228,79 |
295.690,84 |
277.544,84 |
| b. Geleistete
Anzahlungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Summe immaterieller
Vermögensgegenstände |
119.741,60 |
10.052,10 |
0,00 |
2.134.228,79 |
295.690,84 |
277.544,84 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
221.980,00 |
0,00 |
0,00 |
7.622.586,96 |
6.806.965,16 |
7.028.945,16 |
| 2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
7.367,00 |
0,00 |
0,00 |
253.349,39 |
455.702,39 |
463.069,39 |
| 3. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten |
15.199,00 |
0,00 |
0,00 |
240.139,35 |
193.195,15 |
208.394,15 |
| 4. Erzeugungs-,
Gewinnungs- und Bezugsanlagen |
751.536,51 |
7.285,30 |
0,00 |
8.687.820,49 |
4.916.323,00 |
5.070.899,00 |
| 5.
Verteilungsanlagen |
|
|
|
|
|
|
| a. Umspannungs- und
Umformungsanlagen |
85.120,46 |
0,00 |
0,00 |
2.407.704,28 |
1.779.007,00 |
1.814.489,00 |
| b. Speicherung,
Verdichtung, Druckregelung |
13.177,00 |
0,00 |
0,00 |
282.140,11 |
450.785,00 |
463.962,00 |
| c. Leitungsnetz und
Hausanschlüsse |
1.617.553,05 |
24.159,05 |
0,00 |
28.667.961,64 |
43.308.582,00 |
42.417.844,00 |
| d.
Meßeinrichtungen |
107.692,45 |
44.500,42 |
0,00 |
1.147.939,86 |
717.570,00 |
638.057,00 |
| 6. Maschinen und
maschinelle Anlagen, die nicht zu den Nrn. 4 und 5
gehören |
86.849,41 |
0,00 |
0,00 |
626.718,08 |
1.421.243,00 |
927.883,00 |
| 7. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
214.669,02 |
142.564,30 |
0,00 |
2.339.572,32 |
851.655,48 |
755.793,48 |
| 8. Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
2.941.228,04 |
1.609.509,46 |
| Summe Sachanlagen |
3.121.143,90 |
218.509,07 |
0,00 |
52.275.932,48 |
63.842.256,22 |
61.398.845,64 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
3.756.000,00 |
2.776.000,00 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
800.000,00 |
900.000,00 |
| 3. Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 4. Wertpapiere des
Anlagevermögens |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
5.500,00 |
5.500,00 |
| Summe Finanzanlagen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
4.561.500,00 |
3.681.500,00 |
| Gesamtbetrieb |
3.240.885,50 |
228.561,17 |
0,00 |
54.410.161,27 |
68.699.447,06 |
65.357.890,48 |
Erläuterungen zu den
Tätigkeitsabschlüssen
Die Konten- und Kostenstellenstruktur der Stadtwerke
Eutin GmbH ist so beschaffen, dass die Einhaltung der aus
dem Energiewirtschaftsgesetz und dem
Messstellenbetriebsgesetz resultierenden Anforderungen
hinsichtlich getrennter Kontenführung für die
unterschiedlichen Tätigkeiten gewährleistet ist.
Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge in
der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erfolgte im
Wesentlichen durch direkte Buchung auf Kostenstellen und
Kostenarten.
Nicht direkt zuordbare Aktiv-/Passiv-/GuV-Posten
werden über Schlüssel verteilt. Dabei wurden das
Eigenkapital, die Bankschulden und die langfristigen
Zinsaufwendungen nach den Eigen- und
Fremdfinanzierungsanteilen des Anlagevermögens den
einzelnen Tätigkeiten zugewiesen.
Die Personalkosten werden anhand der auf
Aufträgen geschriebenen Stunden bzw. der
Stammkostenstellen zugeordnet.
Die auf die für mehrere Tätigkeiten
tätigen Servicebereiche entfallenen Aufwendungen
wurden nach einem Verwaltungsschlüssel auf die
einzelnen Tätigkeiten verteilt.
Abschreibungen wurden linear ermittelt. Es kommen
folgende wesentliche Nutzungsdauern für die
Strom-/Gasnetze zur Anwendung:
| (in Jahren) |
Strom |
Gas |
| Verteilungsanlagen |
25 bzw. 30 |
30/33/45 |
| Hausanschlüsse |
35 |
45 |
|
Trafos/Gasregelstationen |
30 |
31 |
Die Aufwendungen für die Beschaffung der
Verlustenergie Strom wurden verursachungsgerecht dem
Stromnetz zugeordnet.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert, soweit
keine verursachungsgerechtere Verteilung erfolgte.
Die Zuordnung der einzelnen Posten der Bilanz auf die
Tätigkeiten wird nachstehend erläutert:
Sämtlichen Anlagegütern des
Anlagevermögens sind Kostenstellen zugewiesen, so dass
eine direkte Zuordnung zu den Tätigkeiten möglich
ist. Wie bei der GuV erfolgte eine Verteilung der
Anlagengüter des gemeinsamen Bereichs auf Basis des
Verwaltungsschlüssels. Eine genaue Aufgliederung des
Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Im Umlaufvermögen wurden Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen überwiegend direkt
über eine entsprechende Kontierung zugeordnet. Weitere
Posten des Umlaufvermögens wurden nach verschiedenen
Schlüsseln (Umsatz, Gewinn, Personal u.a.) verteilt.
Auf der Passivseite wurde das Eigenkapital nach den
Eigenfinanzierungsanteilen des Anlagevermögens den
einzelnen Tätigkeiten zugeordnet und kumuliert als
"Zugeordnetes Eigenkapital" ausgewiesen. Enthalten sind
jeweils die Kapitalausgleichsposten, die der Höhe nach
in den Tätigkeitsbilanzen mit einem Davon-Vermerk
angegeben werden.
Ertragszuschüsse sind direkt zugeordnet.
Rückstellungen wurden einzeln betrachtet und
verteilt.
Die Bankschulden und die korrespondierenden
langfristigen Zinsaufwendungen wurden nach den
Fremdfinanzierungsanteilen des Anlagevermögens
verteilt.
Die größten Posten aus den
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden
einzeln betrachtet und verteilt.
gez. Marc Mißling Geschäftsführer
Bilanz nach Tätigkeiten zum 31. Dezember 2023
| Aktivseite |
Strom-Netz |
Gas-Netz |
moderner/intelligenter Messstellenbetrieb |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
|
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1. Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten |
114.171 |
101.890 |
25.470 |
19.971 |
|
|
|
114.171 |
101.890 |
25.470 |
19.971 |
0 |
0 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
1.823.150 |
1.875.755 |
1.129.297 |
1.160.868 |
|
|
| 2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
112.940 |
114.677 |
34.568 |
35.284 |
|
|
| 3. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten |
53.544 |
58.657 |
21.281 |
23.328 |
|
|
| 4. Erzeugungs-,
Gewinnungs- und Bezugsanlagen |
938.501 |
1.002.484 |
0 |
0 |
|
|
| 5.
Verteilungsanlagen |
11.549.996 |
11.027.943 |
7.799.052 |
7.644.447 |
257.413 |
192.442 |
| 6. Maschinen und
maschinelle Anlagen, die nicht zu den Nr. 4 und 5
gehören |
48.427 |
47.901 |
3.474 |
4.181 |
|
|
| 7. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
257.841 |
252.178 |
98.440 |
88.540 |
|
|
| 8. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
558.005 |
123.013 |
172.834 |
120.579 |
|
|
|
15.342.404 |
14.502.608 |
9.258.946 |
9.077.227 |
257.413 |
192.442 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
970.898 |
717.575 |
23.779 |
17.575 |
|
|
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
| 3. Beteiligungen |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
| 4.
Genossenschaftsanteile |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
|
970.898 |
717.575 |
23.779 |
17.575 |
0 |
0 |
|
16.427.473 |
15.322.073 |
9.308.195 |
9.114.773 |
257.413 |
192.442 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
|
|
|
|
| I. Vorräte |
|
|
|
|
|
|
| 1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe |
247.564 |
269.226 |
96.175 |
104.499 |
|
|
| 2. Fertige Erzeugnisse
und Waren |
0 |
0 |
661 |
393 |
|
|
|
247.564 |
269.226 |
96.836 |
104.892 |
0 |
0 |
| II. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
778.294 |
233.703 |
865.324 |
186.088 |
18.462 |
14.172 |
| 2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
34.359 |
25.420 |
842 |
623 |
|
|
| 3. Forderungen
Beteiligungsunternehmen |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
| 4. Forderungen gegen den
Gesellschafter Stadt Eutin |
111.716 |
68.099 |
52.737 |
22.818 |
|
|
| 5. Sonstige
Vermögensgegenstände |
186.260 |
217.527 |
53.493 |
97.859 |
|
|
|
1.110.629 |
544.749 |
972.396 |
307.388 |
18.462 |
14.172 |
| III. Kassenbestand und
Guthaben bei Kreditinstituten |
395.485 |
52.259 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
1.753.678 |
866.234 |
1.069.232 |
412.280 |
18.462 |
14.172 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
17.159 |
23.058 |
10.809 |
11.842 |
0 |
0 |
|
18.198.310 |
16.211.365 |
10.388.236 |
9.538.895 |
275.875 |
206.614 |
| Passivseite |
Stromverteilung |
Gasverteilung |
moderner/intelligenter Messstellenbetrieb |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| A. Eigenkapital |
|
|
|
|
|
|
| Zugeordnetes
Eigenkapital |
4.254.144 |
4.600.307 |
2.000.617 |
2.873.233 |
107.871 |
37.821 |
| B. Sonderposten für
Investitionszuschüsse zum
Anlagevermögen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Sonderposten für
Investitionszuschüsse |
2.064.983 |
1.879.400 |
994.046 |
952.778 |
|
|
| 2. Empfangene
Ertragszuschüsse |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
|
2.064.983 |
1.879.400 |
994.046 |
952.778 |
0 |
0 |
| C.
Rückstellungen |
|
|
|
|
|
|
| 1.
Steuerrückstellungen |
98.343 |
0 |
0 |
0 |
|
|
| 2. Sonstige
Rückstellungen |
533.857 |
290.907 |
397.907 |
366.256 |
|
|
|
632.200 |
290.907 |
397.907 |
366.256 |
0 |
0 |
| D.
Verbindlichkeiten |
|
|
|
|
|
|
| 1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
8.985.192 |
8.117.844 |
6.100.436 |
4.768.290 |
167.971 |
168.793 |
| davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
992.677 |
925.335 |
705.643 |
543.527 |
19.147 |
19.240 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
24.012 |
0 |
9.703 |
0 |
|
|
| davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
| 3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
1.232.038 |
955.301 |
454.360 |
350.684 |
|
|
| davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.232.038 |
955.301 |
454.360 |
350.684 |
|
|
| 4. Verbindlichkeiten
ggü. dem Gesellschafter |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
| davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
| 5. Sonstige
Verbindlichkeiten |
930.229 |
133.366 |
446.844 |
143.331 |
33 |
|
| davon |
|
|
|
|
|
|
| a) mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
930.229 |
133.366 |
446.844 |
143.331 |
33 |
|
| b) aus Steuern |
70.276 |
15.578 |
29.556 |
9.298 |
0 |
|
| c) im Rahmen der
sozialen Sicherheit |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
|
11.171.471 |
9.206.511 |
7.011.343 |
5.262.305 |
168.004 |
168.793 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
75.512 |
234.240 |
-15.677 |
84.323 |
0 |
0 |
|
18.198.310 |
16.211.365 |
10.388.236 |
9.538.895 |
275.875 |
206.614 |
Gewinn-
und Verlustrechnung nach Tätigkeiten vom 1.1. bis
31.12.2023
|
Strom-Netz |
Gas-Netz |
moderner/intelligenter Messstellenbetrieb |
|
2023 |
2022 |
2023 |
2022 |
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
7.077.540 |
7.311.321 |
2.999.621 |
2.836.133 |
81.798 |
67.550 |
| 2. Andere aktivierte
Eigenleistungen |
168.730 |
120.162 |
23.593 |
59.856 |
|
|
| 3. Sonstige betriebliche
Erträge |
22.685 |
85.637 |
5.013 |
11.427 |
|
|
|
7.268.955 |
7.517.120 |
3.028.227 |
2.907.416 |
81.798 |
67.550 |
| 4 .Materialaufwand |
|
|
|
|
|
|
| a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
3.705.191 |
4.353.087 |
1.188.614 |
1.398.047 |
-7.483 |
-4.525 |
| b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
227.048 |
222.268 |
198.084 |
153.081 |
8.740 |
6.362 |
|
3.932.239 |
4.575.355 |
1.386.698 |
1.551.128 |
1.257 |
1.837 |
| 5. Personalaufwand |
|
|
|
|
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
1.110.554 |
1.117.818 |
732.475 |
669.115 |
470 |
1.930 |
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung |
280.459 |
300.819 |
182.394 |
177.602 |
190 |
783 |
|
1.391.013 |
1.418.637 |
914.869 |
846.717 |
660 |
2.713 |
| 6. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
735.008 |
744.288 |
345.247 |
332.180 |
22.600 |
16.497 |
| 7. Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
637.717 |
623.931 |
333.199 |
316.614 |
31.954 |
16.850 |
| 8. Erträge aus
anderen Wertpapieren u. Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens |
264 |
264 |
6 |
6 |
0 |
0 |
| 9. Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
12.328 |
7.739 |
4.982 |
2.786 |
0 |
0 |
| 10. Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
225.023 |
124.015 |
141.751 |
71.463 |
4.155 |
2.695 |
| 11. Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag |
103.378 |
12.545 |
-21.481 |
-56.015 |
5.921 |
7.461 |
| 12. Ergebnis nach
Steuern |
257.169 |
26.352 |
-67.068 |
-151.879 |
15.251 |
19.497 |
| 13. Sonstige
Steuern |
5.183 |
5.923 |
2.750 |
2.694 |
59 |
151 |
| 14.
Jahresüberschuss |
251.986 |
20.429 |
-69.818 |
-154.573 |
15.192 |
19.346 |
Anlagennachweis zum 31.12.2023 nach Tätigkeiten
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
Abschreibungen |
| Posten des
Anlagevermögens |
Anfangsstand |
Zugang |
Abgang |
Umbuchungen |
Endstand |
Anfangsstand |
|
01.01.2023 |
|
|
|
31.12.2023 |
01.01.2023 |
| Strom-Netz |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
986.442 |
54.399 |
3.332 |
0 |
1.037.509 |
884.552 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
2.488.446 |
0 |
0 |
0 |
2.488.446 |
612.691 |
| 2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
176.776 |
0 |
0 |
0 |
176.776 |
62.099 |
| 3. Grundstücke ohne
Bauten |
113.223 |
0 |
0 |
0 |
113.223 |
54.566 |
| 4. Erzeugungs- und
Bezugsanlagen |
2.082.561 |
-2.822 |
0 |
18.408 |
2.098.147 |
1.080.077 |
| 5.
Verteilungsanlagen |
23.125.232 |
956.302 |
47.184 |
55.008 |
24.089.358 |
12.097.289 |
| 6. Maschinen und
maschinelle Anlagen |
66.908 |
4.176 |
0 |
0 |
71.084 |
19.007 |
| 7. Betriebs- und
Geschäftsausstattungen |
1.032.587 |
66.763 |
56.273 |
0 |
1.043.077 |
780.409 |
| 8. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
123.013 |
508.408 |
0 |
-73.416 |
558.005 |
0 |
|
29.208.746 |
1.532.827 |
103.457 |
0 |
30.638.116 |
14.706.138 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
717.575 |
253.323 |
0 |
0 |
970.898 |
0 |
| Gesamt |
30.912.763 |
1.840.549 |
106.789 |
0 |
32.646.523 |
15.590.690 |
|
Abschreibungen |
Restbuchwert |
| Posten des
Anlagevermögens |
Zugang |
Abgang |
Umbuchungen |
Endstand |
Restbuchwerte am Ende
des Wirtschaftsjahres |
Restbuchwerte am Ende
des Vorangegangenen Wirtschaftsjahres |
|
|
|
|
31.12.2023 |
|
|
| Strom-Netz |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
42.118 |
3.332 |
0 |
923.338 |
114.171 |
101.890 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
52.605 |
0 |
0 |
665.296 |
1.823.150 |
1.875.755 |
| 2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
1.737 |
0 |
0 |
63.836 |
112.940 |
114.677 |
| 3. Grundstücke ohne
Bauten |
5.113 |
0 |
0 |
59.679 |
53.544 |
58.657 |
| 4. Erzeugungs- und
Bezugsanlagen |
79.569 |
0 |
0 |
1.159.646 |
938.501 |
1.002.484 |
| 5.
Verteilungsanlagen |
489.257 |
47.184 |
0 |
12.539.362 |
11.549.996 |
11.027.943 |
| 6. Maschinen und
maschinelle Anlagen |
3.650 |
0 |
0 |
22.657 |
48.427 |
47.901 |
| 7. Betriebs- und
Geschäftsausstattungen |
60.959 |
56.132 |
0 |
785.236 |
257.841 |
252.178 |
| 8. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0 |
0 |
0 |
0 |
558.005 |
123.013 |
|
692.890 |
103.316 |
|
15.295.712 |
15.342.404 |
14.502.608 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
0 |
0 |
0 |
0 |
970.898 |
717.575 |
| Gesamt |
735.008 |
106.648 |
0 |
16.219.050 |
16.427.473 |
15.322.073 |
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
Abschreibungen |
| Posten des
Anlagevermögens |
Anfangsstand |
Zugang |
Abgang |
Umbuchungen |
Endstand |
Anfangsstand |
|
01.01.2023 |
|
|
|
31.12.2023 |
01.01.2023 |
| Gas-Netz |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
313.526 |
16.174 |
0 |
0 |
329.700 |
293.555 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
1.497.530 |
0 |
0 |
0 |
1.497.530 |
336.662 |
| 2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
62.284 |
0 |
0 |
0 |
62.284 |
26.999 |
| 3. Grundstücke ohne
Bauten |
45.881 |
0 |
0 |
0 |
45.881 |
22.554 |
| 4.
Verteilungsanlagen |
14.927.928 |
321.719 |
4.576 |
105.742 |
15.350.813 |
7.283.481 |
| 5. Maschinen und
maschinelle Anlagen |
11.177 |
0 |
0 |
0 |
11.177 |
6.996 |
| 6. Betriebs- und
Geschäftsausstattungen |
343.119 |
37.122 |
18.061 |
0 |
362.180 |
254.579 |
| 7. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
120.579 |
157.997 |
0 |
-105.742 |
172.834 |
0 |
|
17.008.498 |
516.838 |
22.637 |
0 |
17.502.699 |
7.931.271 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
17.575 |
6.204 |
0 |
0 |
23.779 |
0 |
| Gesamt |
17.339.599 |
539.216 |
22.637 |
0 |
17.856.178 |
8.224.826 |
|
Abschreibungen |
Restbuchwert |
| Posten des
Anlagevermögens |
Zugang |
Abgang |
Umbuchungen |
Endstand |
Restbuchwerte am Ende
des Wirtschaftsjahres |
Restbuchwerte am Ende
des Vorangegangenen Wirtschaftsjahres |
|
|
|
|
31.12.2023 |
|
|
| Gas-Netz |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| 1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
10.675 |
0 |
0 |
304.230 |
25.470 |
19.971 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten |
31.571 |
0 |
0 |
368.233 |
1.129.297 |
1.160.868 |
| 2. Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten |
717 |
0 |
0 |
27.716 |
34.568 |
35.285 |
| 3. Grundstücke ohne
Bauten |
2.046 |
0 |
0 |
24.600 |
21.281 |
23.327 |
| 4.
Verteilungsanlagen |
272.776 |
4.496 |
0 |
7.551.761 |
7.799.052 |
7.644.447 |
| 5. Maschinen und
maschinelle Anlagen |
707 |
0 |
0 |
7.703 |
3.474 |
4.181 |
| 6. Betriebs- und
Geschäftsausstattungen |
26.755 |
17.594 |
0 |
263.740 |
98.440 |
88.540 |
| 7. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0 |
0 |
0 |
0 |
172.834 |
120.579 |
|
334.572 |
22.090 |
0 |
8.243.753 |
9.258.946 |
9.077.227 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
0 |
0 |
0 |
0 |
23.779 |
17.575 |
| Gesamt |
345.247 |
22.090 |
0 |
8.547.983 |
9.308.195 |
9.114.773 |
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
Abschreibungen |
| Posten des
Anlagevermögens |
Anfangsstand |
Zugang |
Abgang |
Umbuchungen |
Endstand |
Anfangsstand |
|
01.01.2023 |
|
|
|
31.12.2023 |
01.01.2023 |
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| Moderne
Meßeinrichtungen |
|
|
|
|
|
|
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1.
Verteilungsanlagen |
231.685 |
87.571 |
0 |
0 |
319.256 |
39.243 |
| Gesamt |
231.685 |
87.571 |
0 |
0 |
319.256 |
39.243 |
|
Abschreibungen |
Restbuchwert |
| Posten des
Anlagevermögens |
Zugang |
Abgang |
Umbuchungen |
Endstand |
Restbuchwerte am Ende
des Wirtschaftsjahres |
Restbuchwerte am Ende
des Vorangegangenen Wirtschaftsjahres |
|
|
|
|
31.12.2023 |
|
|
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| Moderne
Meßeinrichtungen |
|
|
|
|
|
|
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1.
Verteilungsanlagen |
22.600 |
|
0 0 |
61.843 |
257.413 |
192.442 |
| Gesamt |
22.600 |
|
0 0 |
61.843 |
257.413 |
192.442 |
Bericht des Aufsichtsrates
Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat
regelmäßig über die geschäftliche
Entwicklung, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und
alle bedeutenden Geschäftsvorfälle unterrichtet.
In 5 Sitzungen wurden alle anstehenden Fragen beraten
und die erforderlichen Beschlüsse gefasst.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023, die
Buchführung und der Lagebericht 2023 wurden durch den
Wirtschaftsprüfer, Dipl.-Kfm. Harm Lorenzen von Ehler
Ermer & Partner aus Rendsburg geprüft. Die
Prüfung ergab keinen Anlass zu Beanstandungen, die
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung
wurde bestätigt.
Der Aufsichtsrat hat den schriftlichen
Prüfungsbericht in Anwesenheit des
Wirtschaftsprüfers ausführlich erörtert und
keine Einwendungen gegen das Prüfungsergebnis erhoben.
Den von der Geschäftsführung aufgestellten
Jahresabschluss zum 31.12.2023 (Bilanz, Gewinn- und
Verlustrechnung, Anhang) und den Lagebericht für das
Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat geprüft.
Er billigt den Jahresabschluss und stimmt dem Lagebericht
zu.
Nach ausführlicher Beratung in der
Aufsichtsratssitzung vom 02.07.2024 empfiehlt der
Aufsichtsrat, den Jahresüberschuss in Höhe von
EUR 1.909.000,38 in Höhe von EUR 1.109.000,38 in die
Gewinnrücklage einzustellen und in Höhe von EUR
800.000,00 an die Gesellschafterin auszuschütten.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der
Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss
festzustellen, dem Lagebericht 2023 zuzustimmen und dem
Geschäftsführer Entlastung zu erteilen. Sogleich
bittet der Aufsichtsrat um seine eigene Entlastung.
Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung
und seinen Mitarbeitern für Ihren Beitrag, den sie zur
erfolgreichen Arbeit der Stadtwerke Eutin GmbH geleistet
haben.
Mit freundlichen Grüßen Stadtwerke Eutin
GmbH
- Der Aufsichtsrat -
gez. Daniela Wallikewitz Aufsichtsratsvorsitzende
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Stadtwerke Eutin GmbH,
Eutin
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES
JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Stadtwerke Eutin
GmbH -bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus habe
ich den Lagebericht der Stadtwerke Eutin GmbH für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei
der Prüfung gewonnen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit
diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung,
dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter und des Aufsichtsrates für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit zu
erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von
wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifiziere und beurteile ich
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und
führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlange
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinne ich ein Verständnis
von dem für die Prüfung des
Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem
und den für die Prüfung des Lageberichts
relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur
Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft
abzugeben.
|
| ― |
beurteile ich die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehe ich Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche
Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen
Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, mein jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum
Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteile ich Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrundeliegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteile ich den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führe ich
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei
insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten
bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe
ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Ich erörtere mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die ich während meiner
Prüfung feststelle.
VERMERK
ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER
RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN
NACH § 6B ABS. 3 ENWG UND § 3
ABS. 4 SATZ 2 MSBG
Prüfungsurteile
Ich habe geprüft, ob die Stadtwerke Eutin GmbH
ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5
EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung
getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 01.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten haben.
Darüber hinaus habe ich die
Tätigkeitsabschlüsse für die
Tätigkeiten Stromnetzbetrieb, Gasnetzbetrieb und
Messstellenbetrieb im Bereich moderner
Messeinrichtungen/intelligenter Messsysteme nach § 6b
Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
-bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den
Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der
Tätigkeitsabschlüsse -geprüft.
| ― |
Nach meiner Beurteilung wurden
die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur
Führung getrennter Konten in allen wesentlichen
Belangen eingehalten.
|
| ― |
Nach meiner Beurteilung aufgrund
der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entsprechen die beigefügten
Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen
Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b
Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs.
4 Satz 2 MsbG.
|
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung der Einhaltung der
Pflichten zur Führung getrennter Konten und der
Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit
§ 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW
Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b
Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021))
durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten
nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG"
weitergehend beschrieben. Ich bin von der Gesellschaft
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Ich wende als Wirtschaftsprüfer die Anforderungen des
IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die
Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis
(IDW QS 1) an. Ich bin der Auffassung, dass die von mir
erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile
zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b
Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter und des Aufsichtsrates für die Einhaltung
der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3
Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur
Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter
sind auch verantwortlich für die Aufstellung der
Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen
Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG
und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie
als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur
Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für
die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im
Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den
Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses
beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der
jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und
Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung der Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b
Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung der Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und
§ 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen,
| ― |
ob die gesetzlichen Vertreter
ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur
Führung getrennter Konten in allen wesentlichen
Belangen eingehalten haben und
|
| ― |
ob die
Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen
Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b
Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs.
4 Satz 2 MsbG entsprechen.
|
Ferner umfasst meine Zielsetzung, einen Vermerk in
den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der meine
Prüfungsurteile zur Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und
§ 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach
§ 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs.
4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst
die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den
Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4
EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und
nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der
Stetigkeit beachtet wurde.
Meine Verantwortung für die Prüfung der
Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen
Verantwortung mit der Ausnahme, dass ich für den
jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der
sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen kann.
Rendsburg, den 02. Juli
2024
gez. Harm Lorenzen Wirtschaftsprüfer
Beschluss über die Verwendung des
Jahresergebnisses des Geschäftsjahres 2023
Die Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am
28.10.2024 den Jahresabschluss und den Lagebericht 2023
festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in
Höhe von EUR 1.909.000,38 in Höhe von EUR
1.109.000,38 in die Gewinnrücklagen einzustellen und
in Höhe von EUR 800.000,00 an die Gesellschafterin
auszuschütten.
|