aktiv Rechtsform GmbH

Stadtwerke Jena Netze GmbH

Jena ·HRB 502086 Jena ·stadtwerke-jena.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Rudolstädter Str. 39
07745 Jena
Handelsregister
HRB 502086, Jena
Eintragungsdatum
5. November 2007
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Eingetragenes Kapital
8.000.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau der örtlichen Verteilungsanlagen für Elektrizität und Gas einschließlich der Wahrnehmung dazugehöriger Aufgaben sowie alle Service-, Dienst- und Logistikleistungen für den Betrieb, die Führung, die Errichtung, die Nutzung, die Bewirtschaftung und die Unterhaltung von sonstigen Ver- und Entsorgungsnetzen und Informations-/Kommunikationsnetzen und Erzeugungs-, Ver- und Entsorgungsanlagen und Informationstechnik sowie das Engineering für die Ver- und Entsorgungs- und Wohnungswirtschaft sowie für die Informations- und Kommunikationsbranche.

Finanzen

Umsatz 2024
117,20 Mio. €
Bilanzsumme 2024
110,85 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 110,85 Mio
  • Anlagevermögen 82,2 % 91,11 Mio
  • Umlaufvermögen 17,7 % 19,66 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 87,9 k
Passivseite 110,85 Mio
  • Verbindlichkeiten 48,6 % 53,83 Mio
  • Eigenkapital 25,1 % 27,79 Mio
  • Sonderposten für Investitionszuwendungen 19,1 % 21,16 Mio
  • Rückstellungen 7,3 % 8,08 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 960
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Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 134,56 Mio
  • Umsatzerlöse 87,1 % 117,20 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6,4 % −8,66 Mio
  • Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 2,6 % −3,50 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 1,9 % 2,61 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,9 % 2,50 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 95,3 k
Aufwendungen 110,23 Mio
  • Materialaufwand 68,9 % −75,93 Mio
  • Personalaufwand 16,4 % −18,05 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 13,8 % −15,23 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,9 % −1,01 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % −23,7 k
  • Ergebnis nach Steuern 3,52 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Kristin Weiß seit 2021 Geschäftsführer
  • Christian Dornack seit 2021 Prokura
  • Ralf Wöllner seit 2023 Prokura
  • Stephan Golembiewski seit 2018 Prokura
10 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2023
  2. 11.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ralf Wöllner · Gesamtprokura
  3. 2021
  4. 15.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG · Kommanditist
  5. 09.07.
    Austritt einer Position
    G**** S****** · Geschäftsführer
  6. 09.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Kristin Weiß · Geschäftsführer
  7. 09.07.
    Austritt einer Position
    Kristin Weiß · Gesamtprokura
  8. 09.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Dornack · Gesamtprokura
  9. 08.02.
    Austritt einer Position
    C****** B***** · Gesamtprokura
  10. 2020
  11. 26.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Kristin Weiß · Gesamtprokura
38 weitere Einträge API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Stadtwerke Jena Netze GmbH

Jena

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

1.1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur

Die Stadtwerke Jena Netze GmbH (Stadtwerke Netze), Jena, ist als 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH (Stadtwerke Energie) in den Unternehmensverbund Stadtwerke Jena eingegliedert.

1.1.2 Wesentliche Standorte

Die Betriebsstätte der Stadtwerke Netze befindet sich in Jena, von wo alle Tätigkeiten im Stadtgebiet und der Region koordiniert werden.

1.1.3 Produkte und Dienstleistungen

Die Stadtwerke Netze sind als Verteilnetzbetreiber in den Versorgungsarten Strom und Erdgas tätig. Darüber hinaus erbringen sie Leistungen für kommunale Unternehmen, Energieversorger, Gewerbe, Industrie, Kommunen und Haushalte. Zu den Kernkompetenzen gehören alle Service-, Dienst- und Logistikleistungen für Betrieb, Führung, Planung und Errichtung, Nutzung, Bewirtschaftung und Unterhaltung von Ver- und Entsorgungsnetzen, Informations-/Kommunikationsnetzen sowie Erzeugungs-, Ver- und Entsorgungsanlagen und Informationstechnik. Ebenso gehören Ingenieurleistungen für die Ver- und Entsorgungswirtschaft sowie für die Informations- und Kommunikationsbranche zum Leistungsumfang. Auch Energiekonzepte für die Wohnungswirtschaft und Kommunen sind Bestandteil des Leistungsportfolios.

Die Stadtwerke Netze erbringen als rechtlich selbständiges Unternehmen, das zur Stadtwerke Jena Gruppe gehört, neben den Tätigkeiten der Strom- und Gasverteilung energiespezifische Dienstleistungen und Tätigkeiten des grundzuständigen Messstellenbetriebs, d. h. Tätigkeiten innerhalb des Gas- und Elektrizitätssektors, sowie darüber hinaus Tätigkeiten außerhalb des Gas- und Elektrizitätssektors.

1.1.4 Wesentliche Versorgungsgebiete

Die Stadtwerke Netze sind über das Stadtgebiet von Jena hinaus unter anderem im Saale-HolzlandKreis sowie in Pößneck, Hermsdorf und Blankenhain tätig.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Stadtwerke Netze sind Konsortialführer im Forschungsprojekt JenErgieReal und stellen den Verbundkoordinator für das Gesamtprojekt. In diesem Reallabor der Energiewende werden acht Verbundpartner die nachhaltige Energieversorgung von Städten demonstrieren. Bis 2027 sollen Erzeuger, Verbraucher und Speicher von elektrischer und thermischer Energie zu einem virtuellen Kraftwerk verbunden werden.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Als Eigentümerin der Strom- und Gasnetze in Verbindung mit den IT-Netzen unterliegen die Stadtwerke Netze den regulatorischen Rahmenbedingungen der Energiebranche in Deutschland, d.h. die wirtschaftliche Entwicklung wird im Wesentlichen von politischen Entscheidungen auf nationaler und europäischer Ebene bestimmt. Darüber hinaus setzen die Regulierungsbehörden (Bundesnetzagentur und Regulierungskammer des Freistaates Thüringen) mit ihren Vorgaben innerhalb der Anreizregulierung für den Netzbetrieb Strom und Gas wesentliche Eckpunkte. Der gesetzliche Rahmen war zuletzt gekennzeichnet von einer hohen Taktrate an neuen bzw. geänderten Gesetzesanforderungen bezüglich der Energie- und Wärmewende, des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit.

Klimaschutzpolitik auf nationaler und EU-Ebene

Die Klimaziele auf EU-Ebene sowie auf Bundes- und Landesebene bestimmen weiterhin maßgeblich die energiepolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Netzbetreibern. Für die Stadtwerke Netze betrifft dies sowohl die Transformation der derzeitigen (Erd-) Gasnetze hin zu Wasserstoffnetzen als auch die Auswirkungen der steigenden Anforderungen an eine klimafreundliche Wärmebereitstellung auf die Strom- und Fernwärmenetze. Die Stadtwerke Netze begleiten die klimapolitischen Entwicklungen durch die Mitwirkung in Fachverbänden und Unternehmensinitiativen, prüfen laufend deren Auswirkungen auf den regulären Netzbetrieb sowie notwendige Investitionsmaßnahmen und unterstützen den Transformationsprozess der Gasnetze hin zu Wasserstoffnetzen mit besonderem Augenmerk.

Netzausbau und steuerbare Verbrauchseinrichtungen

Die Anforderungen an die Stromnetze steigen im Rahmen der Energiewende weiter an. Vor diesem Hintergrund sind auch die Regelungen der Bundesnetzagentur zur Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen auf Basis von § 14a EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) zu sehen. Diese sehen u. a. die Möglichkeit zur "Dimmung" des Strombezugs u. a. von Wallboxen und Wärmepumpen auf mindestens 4,2 kW vor. Gleichzeitig können Netzbetreiber den Anschluss von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen mit Verweis auf die Netzsituation nicht verwehren und die Pflicht zum vorausschauenden und bedarfsgerechten Netzausbau bleibt für den Netzbetreiber weiterhin bestehen.

Dieser Netzausbau, der durch die steigenden Anforderungen erforderlich wird, soll künftig auch auf Verteilernetzebene abgestimmt erfolgen. Hierzu wurden im Jahr 2023 erstmals entsprechende Regionalszenarien gemäß § 14d EnWG veröffentlicht. Diese Regionalszenarien, im Fall der Stadtwerke Netze handelt es sich um das Regionalszenario der Planungsregion Ost, bilden die Grundlage für im Jahr 2024 erstmals zu erstellende Netzausbaupläne der Stromverteilernetzbetreiber.

Regulatorische Rahmenbedingungen

Für die vierte Regulierungsperiode (Basisjahr 2020 für Gas, 2021 für Strom) hat die Bundesnetzagentur im Jahr 2021 eine zulässige kalkulatorische Eigenkapital-Verzinsung (EK-I) in Höhe von 5,07% vor Steuern (für Neuanlagen) sowohl für den Strom- als auch für den Gasnetzbetrieb festgelegt. In Anerkennung des gestiegenen Zinsumfeldes hat die Bundesnetzagentur Mitte 2023 weiterhin eine Konsultation über die Festlegung der Eigenkapitalzinsen im Kapitalkostenaufschlag eingeleitet, die in einen Beschluss gemündet ist. Diese von der Eigenkapitalverzinsung in der vierten Regulierungsperiode abweichenden, höheren Eigenkapitalzinsen gelten lediglich für Neuanlagen im Kapitalkostenaufschlag. Bereits früher im Jahr 2023 hatte die Bundesnetzagentur einen vergleichbaren Prozess für eine Festlegung von Regelungen zur Bestimmung des kalkulatorischen Fremdkapitalzinssatzes für Betreiber von Verteilernetzen im Kapitalkostenaufschlag gestartet, der ebenfalls in einen entsprechenden Beschluss mündete.

In Folge einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) bezüglich der Unabhängigkeit der Regulierungsbehörde wurde 2023 eine Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes auf den Weg gebracht. Künftig verfügt die Bundesnetzagentur über weitreichendere Befugnisse in der Regulierung von Strom- und Gasnetzbetreibern. Daher sind künftig Veränderungen im Regulierungsrahmen zu erwarten. Mit einem Eckpunktepapier, das insgesamt 15 Thesen umfasst, hat die Bundesnetzagentur Anfang 2024 erste Ideen skizziert, wie ein solcher, geänderter Regulierungsrahmen aussehen könnte.

Wärmewende

Das energiepolitische Jahr 2023 war zudem maßgeblich geprägt von der energiepolitischen Forcierung der Wärmewende. Mit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie mit dem Wärmeplanungsgesetz sind Anfang 2024 zwei hierfür wesentliche Gesetze in Kraft getreten, die inhaltlich miteinander verzahnt sind.

Das Wärmeplanungsgesetz sieht eine verpflichtende Wärmeplanung für Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern bis Mitte 2026 und für Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohnern bis Mitte 2028 vor. Als Ergebnis der Wärmeplanung werden etwaige Wärmenetzgebiete und Wasserstoffnetzausbaugebiete ausgewiesen. Vor allem in Gebieten, in denen dezentrale Lösungen zur Erfüllung der 65 % EE-Anforderung aus dem GEG zum Einsatz kommen, sind wiederum steigende Anforderungen an die Stromverteilernetze durch den vermehrten Einsatz von elektrischen Wärmepumpen zu erwarten. Damit hat die Wärmeplanung im Rahmen des Wärmeplanungsgesetzes erheblichen Einfluss auf die Strom- und Gasverteilernetze der Stadtwerke Netze sowie auf die Wärmenetze, für welche das Unternehmen die Betriebsführung übernimmt. Die Stadtwerke Netze ist von Datenlieferungspflichten im Zuge der Erstellung von Wärmeplanungen betroffen und wird sich darüber hinaus in die Planungsprozesse in den relevanten zu beplanenden Gebieten aktiv einbringen.

Wasserstoffnetze

Im Jahr 2023 wurde eine Reihe von Weichenstellungen für die künftige Entwicklung des Wasserstoffnetzes auf den Weg gebracht. Mit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes wurde über den § 28r EnWG die rechtliche Grundlage in Deutschland für ein Wasserstoff-Kernnetz geschaffen. Der Antragsentwurf der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB Gas) zum Wasserstoff-Kernnetz wurde zum Jahresende 2023 zur Konsultation gestellt. Ende 2023 wurde zudem eine Novellierung des EnWG zur Finanzierung dieses Wasserstoffnetzes auf den Weg gebracht. Vorgesehen sind gedeckelte Wasserstoff-Netzentgelte und ein Ausgleich über ein Amortisationskonto, welches der Bund absichert. Das Wasserstoff-Kernnetz soll den Ausgangspunkt für eine darauffolgende, systematische, integrierte Netzentwicklung von Gas und Wasserstoff bilden.

Ende 2023 wurden darüber hinaus die Ergebnisse für die künftigen Regelungen für Wasserstoffnetze aus den Trilogverhandlungen der EU zum EU-Gaspaket bekannt. Statt des lange diskutierten Ownership Unbundling, also der von der EU-Kommission ursprünglich vorgeschlagenen eigentumsrechtlichen Entflechtung von Wasserstoffnetzen und Gasnetzen, wird es Gasverteilernetzbetreibern möglich sein, künftig auch Wasserstoffnetze zu besitzen und zu betreiben.

Im Jahr 2023 haben sich die Stadtwerke Jena Netze als Mitglied der Initiative "H2vorOrt" bereits zum zweiten Mal an der Erstellung des "Gasnetzgebietstransformationsplans" (GTP) beteiligt. Dieser bildet das standardisierte Planungsinstrument für die Dekarbonisierung der Gasverteilernetze. Bis zum Jahr 2025 soll der GTP sukzessive in einem jährlichen Turnus weiterentwickelt und dabei inhaltlich immer detaillierter werden, so dass der "Härtegrad" der Ergebnisse in jedem Jahr steigt.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr war hauptsächlich durch den Betrieb der Strom-, Gas- und IT-Netze in Verbindung mit den notwendigen Investitionen geprägt. Die finanzielle Ausgestaltung des Strom- und Gasnetzbetriebes wird dabei maßgeblich durch die veränderten Regelungen der Anreizregulierungsverordnung bestimmt.

Das erreichte Jahresergebnis für 2023 war 4.387 T€ und liegt mit 332 T€ unter dem geplanten Wert. Der Rohertrag für Strom (14.979 T€) sowie der Rohertrag für Gas (6.865 T€) lagen unter dem Planansatz, diese konnten durch das höhere Ergebnis aus Betriebsführungen und Dienstleistungen weitestgehend kompensiert werden.

Ein weiterer wesentlicher Tätigkeitsbereich der Stadtwerke Netze ist die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Anlagen anderer Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe sowie des Zweckverbandes JenaWasser. Die Grundlage hierfür bilden entsprechende Betriebsführungsverträge.

Als Schwerpunkte des operativen Geschäftes im Jahr 2023 sind vor allem zu nennen:

- Wasserstoff-Transformation des Gasnetzes

Durch Recherche und Erörterungen zwischen der Stadtwerke Jena Netze und der DBI Gasund Umwelttechnik GmbH Leipzig wurden die für die Bewertung der H2 Readiness notwendigen Grundlagen geschaffen. Ende 2023 wurden alle Informationen an das DBI Leipzig übergeben, die Mitte 2024 in die finale Einschätzung und Investitionsstrategie einmünden werden.

- Die Investitionsmaßnahmen im Stromnetz unterliegen wesentlich der Steigerung von Neuanschlüssen und einem zunehmenden Bedarf an Ersatzinvestitionen im Kontext der Steigerung des Leistungsbedarfes durch die Wärmeversorgung und Ladeinfrastruktur. Die im technischen Jahresbericht beschriebene Notwendigkeit der Investitionen in die TrafoInfrastruktur wurde inhaltlich verifiziert und bewertet. Ab 2025 soll auf Basis priorisierter Erkenntnisse vermehrt in den Austausch der Stationen investiert werden.

- Die Dampfablösung der Fernwärme und einzelne Investitionen in Linienobjekte wurden weiter vorangetrieben. Eine der größten Herausforderungen ist dabei die statische Bewertung der Leitungsbrücke Sandweg sowie eine verbindliche Aussage zur Restnutzungsdauer. Mit der entsprechenden finalen Entscheidung / Bestätigung der statischen Sicherheit wird im ersten Quartal 2024 gerechnet. Parallel läuft die Planung für einen Ersatzneubau an.

- Das Wasserversorgungskonzept wird durch die Anpassung der Anforderungen an die Wasserversorgung stetig weiterentwickelt. Hierbei wird vor allem die Finalisierung der Hochbehälter und Rohwasserleitungen priorisiert. Versorgungsunterbrechungen, welche medial wirksam waren, werden durch die Implementierung einer Rehabilitationsstrategie zukünftig gemindert.

Elektrizitätsverteilung

Die BNetzA bzw. Regulierungsbehörden/-kammern der Länder weisen im Ergebnis einer Kostenprüfung und eines anschließenden Effizienzvergleiches allen Netzbetreibern in Deutschland Erlösobergrenzen für die nachfolgende Regulierungsperiode zu. Die Erlösobergrenzen bestimmen die Höhe der Umsatzerlöse, die ein Netzbetreiber über seine Netznutzungsentgelte einnehmen darf. Für die Stromnetze umfassen die Jahre 2019 bis 2023 die dritte Regulierungsperiode. Der Beschluss der BNetzA zur "Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenzen für die dritte Regulierungsperiode Strom (2019 - 2023)" liegt seit dem 16.05.2019 vor.

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 680 GWh (Vorjahr: 708 GWh) an Kunden mit registrierender Leistungsmessung und Kunden mit Standardlastprofil (RLM- und SLP-Kunden) verteilt. Die Umsatzerlöse aus der Netznutzung (inkl. Umlagen) sind auf 48,3 Mio. € (Vorjahr: 44,8 Mio. €) gestiegen.

Im Jahr 2022 erfolgte die Aufbereitung der Kostendaten im Rahmen der Kostenprüfung für die 4. Regulierungsperiode im Stromnetz. Der Anhörungsprozess zu den Kostendaten wurde im Jahr 2023 abgeschlossen. Die ersten Ergebnisse des Effizienzvergleiches werden im 1. Quartal 2024 und der Beschluss wird im 4. Quartal 2024 erwartet.

Gasverteilung

Im Gasnetzbetrieb gelten für die Anpassung der zulässigen Erlöse und die daraus abgeleitete Kalkulation der Netzentgelte grundsätzlich die gleichen Vorgaben aus dem Energiewirtschaftsgesetz und den entsprechenden Rechtsverordnungen, wie sie unter dem Punkt Elektrizitätsverteilung beschrieben sind. 2023 ist im Gasnetz das erste Jahr der 4. Regulierungsperiode.

Im Jahr 2021 wurde die Erhebung zur Kostenprüfung und des Effizienzvergleiches für die vierte Regulierungsperiode durchgeführt. Die mündliche Anhörung zur Kostenprüfung Gas für die vierte Regulierungsperiode hat im Jahr 2022 stattgefunden. Derzeit liegt seitens der Regulierungskammer Thüringen noch kein Beschluss zur "Festlegung der Erlösobergrenze (EOG) für die vierte Regulierungsperiode (2023 - 2027)" sowie des Effizienzwertes vor.

Im Netzbetrieb Gas hat sich die Abgabemenge (1.547 GWh) an RLM- und SLP-Kunden gegenüber dem Vorjahr (1.618 GWh) um 71 GWh verringert. Die Umsatzerlöse aus der Netznutzung sind auf 14,7 Mio. € gestiegen und überschreiten damit das Vorjahresniveau um 1,2 Mio. € (Vorjahr: 13,5 Mio.€).

Messstellenbetrieb

Der Rollout für moderne Messeinrichtungen hat gemäß Messstellenbetriebsgesetz im Jahr 2017 begonnen und muss bis 2032 abgeschlossen sein. Der Rollout umfasst aktuell in unserem Netzgebiet insgesamt ca. 93.000 Stromzähler. Durch die Stadtwerke Jena Netze als grundzuständigen Messstellenbetreiber wurden bis zum 31.12.2023 ca. 46.420 moderne Messeinrichtungen eingebaut. Somit müssen in den folgenden 9 Jahren, bis Ende 2032, noch ca. 46.800 moderne Messeinrichtungen verbaut werden.

Im Mai 2023 ist das neue Messstellenbetriebsgesetz in Kraft getreten. Der zwischenzeitlich ausgesetzte Rollout von intelligenten Messsystemen (iMSys) startet nun offiziell am 01.01.2025. Bis dahin können über den sogenannten "agilen Rollout" weiterhin intelligente Messsystem eingebaut werden. Um unsere Pflichteinbauten abzusichern und die dazu erforderlichen Prozesse weiter anzupassen und zu automatisieren wird der Einbau von iMSys im Netzgebiet weiter fortgesetzt. Nach aktuellem Stand sind in unserem Netzgebiet in Summe ca. 7.200 Messstellen mit iMSys auszustatten.

Der gesetzlich hierfür vorgegebene Zeitrahmen für den Pflichteinbau stellt sich wie folgt dar:

bis 31.12.2025 müssen 20% verbaut sein, entspricht 1440 iMSys

bis 31.12.2028 müssen 50% verbaut sein, entspricht 3600 iMSys

bis 31.12.2030 müssen 100% verbaut sein, entspricht 7200 iMSys

Mit Stand zum 31.12.2023 sind in unserem Netzgebiet insgesamt 760 intelligente Messysteme an 566 Smart Meter Gateways verbaut. Hiervon sind 570 iMSys den Pflichteinbaufällen zu zurechnen.

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Stadtwerke Netze sind neben dem Cashflow, das Ergebnis vor Steuern, die Umsatzerlöse sowie der Rohertrag.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Steuern i.H.v. 4.410 T€ (Vorjahr 5.906 T€, Plan: 4.738 T€) ab. Nach Abzug der sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss i.H.v. 4.387 T€ (VJ: 5.884 T€). Dieser wird vollständig an die Stadtwerke Energie abgeführt.

Der Umsatz des Geschäftsjahres beträgt 108.204 T€ (Vorjahr: 93.519 T€, Plan 98.202 T€). Davon entfallen 48.282 T€ auf Strom- und 14.728 T€ auf Gasnetznutzungsentgelte, 8.594 T€ auf Weiterverrechnungen der EEG-Vergütung an den Übertragungsnetzbetreiber sowie 25.787 T€ (Plan 22.647 T€) auf sonstige Umsatzerlöse u.a. auf Dienstleistungen und Nebengeschäfte, die Auflösung der Baukostenzuschüsse sowie die Umsatzerlöse aus dem Messstellenbetrieb. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus höheren Umsatzerlösen für Betriebsführung und Dienstleistungen (+ 3.140 T€).

Die Roherträge für die Sparten Strom und Gas liegen insgesamt 2.144 T€ unter dem Plan. Der Rohertrag im Stromnetz in Höhe von 14.979 T€ (Vorjahr: 14.721 T€, Plan: 15.928 T€) ist aufgrund von Mengenrückgängen in Höhe von 6 % um 949 T€ geringer als geplant. Der Rohertrag im Gasnetz liegt aufgrund von Mengenrückgängen in Höhe von 12 % bei 6.865 T€ (Vorjahr: 8.180 T€, Plan 8.060 T€). Im Gasnetz bedingen vor allem die überdurchschnittlich warmen Temperaturen im gesamten Jahr 2023 eine Verringerung der Umsatzerlöse aus Netznutzungsentgelten. Zudem ist ein anhaltendes Sparverhalten der SLP-Kunden sowie der RLM-Kunden aufgrund der gestiegenen Preise zu verzeichnen. Die nicht erzielten Umsatzerlöse aus Netznutzungsentgelten werden über den Saldo des Regulierungskontos ab dem Jahr 2026 über drei Jahre hinweg erlöst.

Die Abweichungen zum Plan bei den Roherträgen im Stromnetz (- 949 T€) und im Gasnetz (-1.195 T€) können durch höhere sonstige Umsatzerlöse für Betriebsführung und Dienstleistungen (+3.140 T€), höhere sonstige betriebliche Erträge (+190 T€), geringeren Personalaufwand (+255 T€), geringere sonstige betriebliche Aufwendungen (+ 542 T€), höhere aktivierte Eigenleistungen (+72 T€) einen geringeren Zinsaufwand (+259 T€) und höhere Zinserträge (+104 T€) mehr als ausgeglichen werden. Dem gegenüber stehen der analog zu den sonstigen Umsatzerlösen höhere Materialaufwand (-2.552 T€) sowie höhere Abschreibungen (-197 T€), so dass ein leicht unter Plan liegendes Ergebnis (-332 T€) verbleibt.

Personal- und Sozialbereich

In der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 241 Angestellte, davon 38 weibliche und 203 männliche Beschäftigte tätig (Vorjahr: 234).

Die Personalaufwendungen (17.246 T€) sind geringer als geplant (17.500 T€) und höher als das Vorjahr (16.182 T€), weil verschiedene Stellen nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt besetzt werden konnten.

2.3.2 Finanzlage

Die Stadtwerke Netze sind in den Cash- und Kapital-Pool der Stadtwerke Jena Gruppe integriert.

Kernziel des Finanzmanagements innerhalb der Stadtwerke Jena Gruppe ist die Deckung des kurz-, mittel- und langfristigen Finanzbedarfs der teilnehmenden Gesellschaften bei gleichzeitiger Förderung der Rentabilität, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit.

Das Finanzmanagement der Stadtwerke Jena Gruppe umfasst den gesamten Finanzierungsprozess. Darin eingeschlossen sind unter anderem die Bestandsverwaltung der Darlehensverträge, die Bewertung und Steuerung des Kreditportfolios sowie die Auswahl der Finanzierungsinstrumente. Grundlage für die optimale Abwicklung des Finanzierungsprozesses für die Stadtwerke Netze bildet die kurz- und mittelfristige Finanzplanung.

Die aus der Kapitalflussrechnung abgeleiteten Cashflows werden im Folgenden dargestellt:

2023
T€
2022
T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 13.271 12.843
Cashflow aus Investitionstätigkeit -8.418 -8.680
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -4.616 -1.958
Cashflow 237 2.205

Der Cashflow für das Geschäftsjahr und das Vorjahr wurde nach DRS21 aufgestellt. Es ergibt sich daher eine Anpassung und Neuberechnung des Vorjahres.

Der Zuwachs des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert insbesondere aus stichtagsbedingten Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten.

Der weitestgehend gleichbleibende Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich bei niedrigeren Auszahlungen für laufende Investitionen in die Netzbereiche Strom, Gas und Leittechnik aus niedrigeren Einzahlungen für Baukostenzuschüsse, die in den Sonderposten eingestellt und hier verrechnet wurden.

Der höhereMittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen von der Ausschüttung an die Gesellschafterin beeinflusst. Aus dem Ergebnis 2022 wurden 2,4 Mio. € im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags an die Stadtwerke Energie ausgezahlt sowie eine Vorabgewinnausschüttung für 2023 i.H.v. 3,5 Mio. € vorgenommen.

Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich ein Finanzmittelbestand von 2.606 T€, der vollständig auf das Cash-Pool-Guthaben entfällt.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Zur kurzfristigen Finanzierung der Gesellschaft stehen ausreichende Kontokorrentlinien zur Verfügung.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 104.072 T€ (im Vorjahr: 99.945 T€). Investitionstätigkeit

Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 10.131 T€ (Vorjahr: 10.021 T€).

Investitionsvolumen 2023
in T€
Investitionsvolumen Vorjahr
in T€
Investitionsvolumen Wirtschaftsplan 2023
in T€
Strom 6.127 5.880 5.703
Gas 1.367 1.843 2.214
IT 1.455 1.081 2.020
Finanzanlagen 62 265 0
Messstellenbetrieb 740 485 1.200
BGA 380 466 843

Die Minderung des gesamten Investitionsvolumens wird wesentlich durch Überhänge aufgrund technisch nicht durch die Stadtwerke Netze zu verantwortende Verzögerungen im Ablauf verursacht. Spezifische Überschreitungen im Strom sind durch Ersatzinvestitionen, durch ungeplante Koordinierung mit Kommunen und weiteren Baumaßnahmen, begründet.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Delta
T€ % T€ % T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.993 1,9% 1.524 1,5% 469
Sachanlagen 84.965 81,6% 83.557 83,6% 1.408
Finanzanlagen 563 0,5% 501 0,5% 62
Langfristiges Vermögen 87.521 84,1% 85.582 85,6% 1.939
Vorräte 1.520 1,5% 1.374 1,4% 146
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.371 11,9% 10.610 10,6% 1.761
Cash-Pool 2.606 2,5% 2.369 2,4% 237
Aktive Rechnungsabgrenzung 55 0,1% 10 0,0% 45
kurzfristiges Vermögen 16.552 15,9% 14.363 14,4% 2.189
Gesamtvermögen 104.073 100,0% 99.945 100,0% 4.128
31.12.2023 31.12.2022 Delta
T€ % T€ % T€
Gezeichnetes Kapital und Rücklagen 27.788 26,7% 27.788 27,80% 0
Eigenkapitalanteil des Sonderpostens (2/3) 12.763 12,3% 11.698 11,70% 1.065
Wirtschaftliches Eigenkapital 40.551 39,0% 39.486 39,5% 1.065
Fremdkapitalanteil des Sonderpostens (1/3) 6.382 6,1% 5.849 5,90% 533
Andere langfristige Rückstellungen 103 0,1% 104 0,10% -1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.290 25,2% 25.458 25,50% 832
Langfristiges Fremdkapital 32.775 31,5% 31.411 31,4% 1.364
Kurzfristige Rückstellungen 6.091 5,9% 8.003 8,00% -1.912
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.080 16,4% 15.756 15,80% 1.324
Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen 7.576 7,3% 5.289 5,30% 2.287
Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital 30.747 29,5% 29.048 29,1% 1.699
Fremdkapital insgesamt 63.522 61,0% 60.459 60,5% 3.063
Gesamtkapital 104.073 100,0% 99.945 100,0% 4.128

Der Anstieg des Anlagevermögens um 1.940 T€ resultiert aus getätigten Investitionen, welche die laufenden Abschreibungen (7.920 T€) übersteigen.

Der höhere Cashflow führt zu einer Erhöhung der Forderungen aus dem Cash-Pool.

Das wirtschaftliche Eigenkapital wurde durch den Anstieg der in den Sonderposten eingestellten Baukostenzuschüsse anteilig verstärkt.

3 Chancen- und Risikobericht

Die Stadtwerke Netze nutzen das zentrale Risikomanagementsystem des Konzerns. Durch regelmäßige Zyklen der Überarbeitung wird sichergestellt, frühzeitig Maßnahmen zur Risikominimierung ergreifen zu können.

Die Risikoberichterstattung als Bestandteil des Risikomanagements ist ein wichtiges Instrument zur Unternehmenssteuerung und wird laufend an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Dieses System gewährleistet ein rechtzeitiges Erkennen von Risiken sowie ein gezieltes Einleiten von gegensteuernden Maßnahmen. Regelmäßig bewertet werden organisatorische, strategische und Marktrisiken. Während die organisatorischen Risiken Zeit-, Kosten- und Inhaltsrisiken, Personalsowie IT-Risiken umfassen, werden innerhalb der Marktrisiken gesamtwirtschaftliche Risiken sowie Wettbewerbsrisiken und Risiken der für die Stadtwerke Netze relevanten Branchen betrachtet. Die strategischen Risiken beinhalten Entscheidungen mit strategischem Charakter. Diese sind durch eine Vielzahl von Abhängigkeiten, mit entsprechenden Veränderungen im Umfeld-Szenario, bedingt. Das regulatorische Umfeld und politische Entscheidungen, sowohl die Energiewende als auch weitere Themen betreffend, auf nationalen und europäischen politischen Ebenen beschäftigen die Gesellschaft im Besonderen. Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch die aktuelle Preisentwicklung der Märkte lassen neue Risiken entstehen, die zu erheblichen negativen Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage der Stadtwerke Netze führen können.

Das immer noch größte Risiko besteht in geopolitischen Einflüssen auf die Gasversorgung. Die Gefährdung des Ergebnisbeitrages der Stadtwerke Netze im Medium Gas aufgrund geopolitischer Krisen wird durch eine deutliche Minderung des Gasabsatzes begründet. Wesentliche Treiber sind Mengenminderung durch Einsparung auf Kundenseite oder eine zu befürchtende Gasmangellage, die entsprechend der Kaskade des Notfallplans Gas bis hin zur temporären Abschaltung einzelner Kundengruppen und Sektoren führen kann. Die Mindererlöse werden über das sogenannte Regulierungskonto mit einem zeitlichen Versatz in den Jahren 2026 bis 2028 ausgeglichen.

Ein weiteres Risiko besteht aktuell im Bilanzkreismanagement für Gas. Aufgrund technischer Probleme (z.B. technische Störungen der Fernauslesetechnik, Datenübertragungstechnik und der Systemschnittstellen) können ggf. die Daten nicht fristgemäß oder in ausreichender Qualität bereitgestellt werden. Aufgrund gestiegener Beschaffungskosten wirken sich diese Bilanzierungs- und Allokationsabweichungen stärker als bisher aus, so dass ein erhöhtes wirtschaftliches Risiko entsteht.

Die BNetzA legt im Rahmen der Anreizregulierung individuelle effizienzbasierte Erlösobergrenzen für Strom und Gas fest. Im Rahmen dieser Regulierung entstehen weitere Risiken wie z.B., dass überdurchschnittliche Ausfallzeiten der Stromversorgungsanlagen nach Störungen, Fehlhandlungen oder Unfällen zu negativer Qualitätsbewertung und damit zur Verminderung der Erlösobergrenze führen.

Im Ergebnis sind keine existenzbedrohenden Risiken identifiziert worden.

Als Chance der Stadtwerke Netze wird die Optimierung und Ausweitung der Erbringung von Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette gesehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Weiterentwicklung des Dienstleistungsgeschäftes im Umfeld der Erzeugung und der Smart City Ansätze. Zur Realisierung dient die schlanke, prozessoptimierte und damit effiziente Ablauforganisation der Gesellschaft mit einer zielgerichteten Personalentwicklung.

Eine weitere Chance wird in dem Forschungsprojekt JenErgieReal gesehen. Bei erfolgreicher Umsetzung des Projektes kann das vorhandene Stromnetz ohne Netzausbau stärker ausgelastet und genutzt werden, was zu einer Steigerung der Einnahmen aus den Netzentgelten bei gleichzeitig reduzierten Kosten für den Netzausbau führt. Weiterhin erfolgen aus dem Projekt heraus ab dem Jahr 2024 umfangreiche Investitionen in Ladeinfrastruktur, welche durch die Stadtwerke Netze im Rahmen einer Dienstleistung errichtet und betriebsgeführt werden.

4 Prognosebericht

Das geplante Jahresergebnis 2024 beträgt 3.375 T€ und sinkt aufgrund der erwarteten regulatorischen Rahmenbedingungen auf 3.088 T€ im Jahr 2028. Im Jahr 2026 beträgt das geplante Jahresergebnis 4.046 T€. Diese unregelmäßige Entwicklung des Jahresergebnisses setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:

1. Höherer EKI-Zinssatz für Neuanlagen ab 2024: von 5,07 % auf 7,09 % gestiegen

2. Höhere Dauerhaft-Nicht-Beeinflussbare-Kosten (DNBK) im Rohertrag Strom und Gas enthalten (Grund: acht neue Trainee-Stellen in den Aus- und Weiterbildungskosten ab 2026 im Rohertrag enthalten, allerdings schon ab 2024 bis 2026 in den Personalkosten enthalten, da Dauerhaft-Nicht-Beeinflussbare-Kosten Ansatz mit t-2)

3. Höherer Effizienzwert für Gas: von 93,61 % auf 95,40 % gestiegen

Unter den Rahmenbedingungen der 4. Regulierungsperiode verändert sich der Rohertrag des Stromnetzes im Planungszeitraum von 16.348 T€ im Jahr 2024 auf 19.503 T€ im Jahr 2028. Im Vergleich zur letztjährigen Planung erhöht sich der Rohertrag signifikant 2024 um 804 T€, 2025 um 1.813 T€, 2026 um 2.151 T€ und 2027 um 2.502 T€ zum einen durch eine deutliche Erhöhung des Verbraucherpreisindexes. Hieraus resultiert kein Ergebnisanstieg. Dieser Anstieg des Rohertrags wird durch die aktuellen sowie erwarteten Kostensteigerungen ausgeglichen. Zum anderen erhöht sich der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Erhöhung des EKI-Zinssatzes. Diese Erhöhung wird ergebnisverbessernd im aktuellen Wirtschaftsplan 2024 ff. ausgewiesen.

Unter den Rahmenbedingungen der 4. und 5. Regulierungsperiode steigt der Rohertrag des Gasnetzes im Planungszeitraum von 8.462 T€ im Jahr 2024 auf 9.768 T€ im Jahr 2028. Im Vergleich zur letztjährigen Planung erhöht sich der Rohertrag ab 2024 um 286 T€, ab 2025 um 710 T€ und ab 2026 um 1.199 T€ und ab 2027 um1.497 T€ zum einen durch eine deutliche Erhöhung des Verbraucherpreisindexes. Hieraus resultiert jedoch kein Ergebnisanstieg, da dieser Anstieg des Rohertrags durch die aktuellen sowie erwarteten Kostensteigerungen ausgeglichen wird. Zum anderen erhöht sich der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Erhöhung des EKIZinssatzes sowie aus der Steigerung des Effizienzwertes. Diese Erhöhung wird ergebnisverbessernd im aktuellen Wirtschaftsplan ausgewiesen.

Im Planungszeitraum werden Kreditaufnahmen i. H. v. insgesamt 47,0 Mio. € geplant, davon 8,1 Mio. € in 2024. Diesen stehen Kredittilgungen von insgesamt 21,6 Mio. € gegenüber, aus der sich eine Netto-Neuverschuldung über den Planungszeitraum i. H. v. 25,4 Mio. € ergibt.

Eine wesentliche Aufgabe der Stadtwerke Netze wird in den nächsten Jahren das Projektvorhaben "Zukunft der Gasnetze" sein. Innerhalb dieses Projektvorhabens sollen die künftigen Anforderungen an die Gasnetze der Zukunft untersucht werden und die Gasverteilnetze der Stadtwerke Netze perspektivisch für die Verteilung von grünen Gasen, insbesondere Wasserstoff, vorbereitet werden. Hierzu ist die Stadtwerke Netze u. a. der Initiative "H2vorOrt" beigetreten, welche die sukzessive Transformation der Gasverteilnetze hin zu Wasserstoffnetzen auf Basis eines Gasnetzgebietstransformationsplans (GTP) unterstützt.

Eine weitere wesentliche Aufgabe wird in den nächsten Jahren die Umsetzung des Forschungsprojektes JenErgieReal sein. Neben der inhaltlichen Bearbeitung der Themen gilt es, eigene investive Maßnahmen vorzubereiten und umzusetzen sowie die Maßnahmen der Projektpartner zu begleiten.

Die Lage der Energiebranche insgesamt bleibt weiterhin gekennzeichnet durch eine Vielzahl an aufeinanderfolgenden Krisen mit Auswirkungen auf die Energieversorgung, den Energieverbrauch und damit die Geschäftsentwicklung. Auf die Besonderheiten durch die Corona-Krise ab dem Jahr 2020 folgten die im letzten Quartal 2021 auf Grund vielerlei Effekte stark angestiegenen Energiepreise. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führte dann ab dem Frühjahr 2022 zu erheblichen Versorgungsrisiken und Preisausschlägen, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. In der Summe haben diese Sondereffekte anhaltenden und erheblichen Einfluss auf die Energieverbräuche von RLM- und SLP-Kunden und damit auch auf die Mengenentwicklungen bei Strom und Gas in den Netzen der Stadtwerke Netze. Diese Sondereffekte scheinen auch erwartete Entwicklungen, wie den Hochlauf der Elektromobilität und von elektrischen Wärmepumpen, die zu zusätzlichem Strombedarf führen, aktuell (noch) zu überlagern. Weiterhin lässt sich eine steigende Bedeutung dezentraler PVErzeugung, insbesondere sogenannter Balkon-PV-Anlagen, verzeichnen. Vor diesem Hintergrund erfolgen Planungen und Prognosen, insbesondere Mengenprognosen, im Bewusstsein dieser Unsicherheiten und Sondereffekte.

 

Jena, 16. April 2024

Geschäftsführung

Kristin Weiß

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 529.457,00 552.606,00
2. Entgeltlich erworbene Software 468.436,00 62.901,00
3. Geleistete Anzahlungen 995.063,07 908.000,57
1.992.956,07 1.523.507,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 960.783,18 967.012,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.958.520,35 76.039.434,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.779.938,00 1.910.454,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.266.279,20 4.640.309,13
84.965.520,73 83.557.209,66
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 390.600,00 328.600,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 102.275,45 102.275,45
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 70.000,00 70.000,00
87.521.352,25 85.581.592,68
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.449.768,50 1.338.122,63
2. Geleistete Anzahlungen 70.202,51 35.550,00
1.519.971,01 1.373.672,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.149.300,57 7.458.305,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.376.779,03 4.349.829,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 449.814,09 1.170.700,40
14.975.893,69 12.978.835,53
III. Kassenbestand 192,67 145,79
16.496.057,37 14.352.653,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.198,28 10.299,19
Bilanzsumme 104.072.607,90 99.944.545,82

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.000.000,00 8.000.000,00
II. Kapitalrücklage 16.288.396,22 16.288.396,22
III. Gewinnrücklagen 3.500.000,00 3.500.000,00
27.788.396,22 27.788.396,22
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 19.145.219,32 17.547.183,41
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 6.193.927,25 8.106.507,84
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 43.369.973,14 41.214.145,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.810.313,58 4.944.774,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.104.444,86 169.982,94
4. Sonstige Verbindlichkeiten 659.373,53 172.594,95
(davon aus Steuern € 451.128,88; Vorjahr € 0,00) 0,00
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr € 70,00) 70,00
50.944.105,11 46.501.498,35
E. Rechnungsabgrenzungsposten 960,00 960,00
Bilanzsumme 104.072.607,90 99.944.545,82

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
2022
1. Umsatzerlöse 108.215.847,77 93.530.315,21
abzüglich Strom- und Energiesteuer -11.443,65 -11.242,45
108.204.404,12 93.519.072,76
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.272.073,74 1.943.809,48
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.332.824,94 3.140.647,02
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -31.905.116,03 -23.437.782,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -36.653.351,68 -30.816.384,80
-68.558.467,71 -54.254.166,88
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.057.039,43 -13.139.325,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -3.188.609,16 -3.042.670,34
(davon für Altersversorgung € 426.706,67; im Vorjahr € 431.005,40)
-17.245.648,59 -16.181.996,07
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -8.176.989,59 -7.531.275,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.634.141,96 -14.031.196,42
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.817,46 20.619,41
(davon aus verbundenen Unternehmen € 98.737,14; Vorjahr € 16.748,14)
(davon aus Abzinsung € 4.255,46; im Vorjahr € 426,81)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -888.189,44 -719.102,93
(davon an verbundene Unternehmen € 2.605,49; Vorjahr € 10,14)
(davon aus Aufzinsung € 9.869,75; im Vorjahr € 11.109,15)
10. Ergebnis nach Steuern 4.409.682,97 5.906.410,43
11. Sonstige Steuern -22.246,34 -22.016,60
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -4.387.436,63 -5.884.393,83
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

1 Aufstellungsgrundsätze

Die Stadtwerke Jena Netze GmbH (Stadtwerke Netze) hat ihren Sitz in Jena und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter der Registernummer HRB 502086.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften (HGB) und unter Beachtung des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie des Gesellschaftsvertrages.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH (Stadtwerke Energie), Jena.

Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft sind latente Steuern grundsätzlich dem Organträger zuzurechnen, so dass nach § 285 Nr. 29 HGB keine Angaben gemacht werden.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Gemeinkostenzuschläge (Material- und Fertigungsgemeinkosten). Das abnutzbare Anlagevermögen wird nach der linearen Methode abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betrieblichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert.

In den Vorjahren wurden steuerliche Sonderabschreibungen vorgenommen. Diesbezüglich wurde von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht und die steuerlichen Sonderabschreibungen beibehalten.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis bis zu 800,- € werden voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe für eine solche Abschreibung nicht mehr bestehen, wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung wieder zugeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Entsprechend dem Vorjahr wurden im Geschäftsjahr Gängigkeitsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Geschäftskunden beruhen grundsätzlich auf Stichtagsablesungen. Den Forderungen gegen Händler, die Privatkunden versorgen, liegt die rollierende Jahresverbrauchsabrechnung zugrunde, wobei die zum Bilanzstichtag abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Lieferungen auf Grundlage einer Hochrechnung ermittelt wurden. Von diesen Forderungen wurden die erhaltenen Abschlagszahlungen abgesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Auszahlungen bis zum Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2.2 Passiva

Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuwendungen umfasst erhaltene Baukostenzuschüsse sowie Investitionszuschüsse und -zulagen und wird entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgswirksam aufgelöst.

Die Auflösungsbeträge des Sonderpostens für Baukostenzuschüsse werden für bis zum 31. Dezember 2002 vereinnahmte Zuschüsse unter den Umsatzerlösen, für die nach diesem Datum vereinnahmten Baukostenzuschüsse unter den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt. Die bis zum 31. Dezember 2002 vereinnahmten Baukostenzuschüsse werden pauschal mit 5 % p. a. aufgelöst.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und allen ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen.

Die Rückstellungen werden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurden, mit dem durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten, Durchschnittszinssatz der letzten sieben Jahre diskontiert. Für die Rückstellungen für Altlasten und für Gewährleistung wurde eine Preis- und Kostendynamik von 2,0 % zugrunde gelegt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ergeben sich wie folgt:

Stammkapital Haftkapital Grundkapital
Anteil
%
Buchwert zum 31.12.2023
Eigenkapital zum 31.12.2023
Jahresergebnis 2023
Systa System-Automatisierung GmbH 1) 26.000,00 100,00 102.275,45 127.235,16 28.827,29
verbundene Unternehmen 102.275,45
Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG 2) 2.916.500,00 1,09 390.600,00 300.316,11 -9.556,67
Beteiligungen 390.600,00

1) Vorläufige ungeprüfte Zahlen

2) Zahlen zum 31. Dezember 2022

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 7.149 T€ (Vorjahr 7.458 T€) ist auch die abgegrenzte, zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Netznutzung von 8.277 T€ (Vorjahr 7.908 T€) enthalten. Hiervon sind Abschläge in Höhe von 7.806 T€ (Vorjahr 7.335 T€) abgesetzt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen:

Jahr Lieferungen und Leistungen
T€
Finanz- verkehr
T€
Unternehmensverträge
T€
Sonstiges
T€
Gesamt
T€
Forderungen gegen Gesellschafterin 2023 5.584 0 -781 0 4.803
2022 4.389 0 -2.384 0 2.005
Forderungen gegen sonstige verbundene Unternehmen 2023 24 2.550 0 0 2.574
2022 -31 2.376 0 0 2.345
2023 5.608 2.550 -781 0 7.377
2022 4.358 2.376 -2.384 0 4.350

Für 2023 wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgerechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen (6.194 T€) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1.478 T€, Rückstellungen für energiewirtschaftliche Themen in Höhe von 1.293 T€, Rückstellungen für Abrechnungsverpflichtungen (615 T€) und mit 1.222 T€ personalbezogene Rückstellungen (u.a. für rückständigen Urlaub und Mehrarbeit).

Die Gesellschaft hat für die Aufwandsrückstellung für Altlastenverpflichtungen zum 1. Januar 2010 das Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Rückstellung für Altlastenverpflichtungen 97 T€.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 stellen sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit
Jahr Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
davon mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2023 43.370 3.450 39.920 26.290
2022 41.214 3.187 38.027 25.458
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2023 5.810 5.714 97 0
2022 4.945 4.878 67 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2023 1.104 1.105 0 0
2022 170 170 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2023 659 659 0 0
2022 173 172 0 0
2023 50.943 10.928 40.017 26.290
2022 46.502 8.407 38.094 25.458

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten unbesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

Jahr Lieferungen und Leistungen
T€
Finanzverkehr
T€
Unternehmensverträge
T€
Sonstiges
T€
Gesamt
T€
Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen 2023 1.104 0 0 0 1.104
2022 170 0 0 0 170

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse (abzüglich Strom- und Energiesteuer) gliedern sich wie folgt auf:

2023
T€
2022
T€
Strom (einschließlich Mehrerlösabschöpfung/Periodenübergreifende Saldierung/ Regulierungskonto) 63.524 54.544
Erdgas (einschließlich Mehrerlösabschöpfung/Periodenübergreifende Saldierung/Regulierungskonto) 18.893 16.035
UE aus Dienstleistungen 23.723 20.965
Nebengeschäfte 2.051 1.950
Auflösung Baukostenzuschüsse 24 36
abzgl. Strom- und Energiesteuer -11 -11
Gesamtumsätze 108.204 93.519

Die Umsatzerlöse enthalten periodenfremde Umsätze in Höhe von 990 T€, im Wesentlichen aufgrund von Mehr- und Mindermengenabrechnungen für Vorjahre und Umsatzkorrekturen aus der Verbrauchsabgrenzung sowie der Abrechnung der EEG-Vergütung von 50Hertz für Vorjahre.

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (2.333 T€) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 828 T€, die im Wesentlichen die Auflösung der sonstigen Rückstellungen (654 T€) betreffen.

Der Materialaufwand enthält 1.138 T€ periodenfremde Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, welche - korrespondierend zu den periodenfremden Umsatzerlösen - vor allem aus Mehr- und Mindermengenabrechnungen für Vorjahre resultieren.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 165 T€ periodenfremde Aufwendungen enthalten, darunter 108 T€ aus der Abschreibung aus Forderungen sowie 45 T€ aus Konzessionsabgaben.

Die in den Vorjahren vorgenommenen Sonderabschreibungen wirkten sich im Geschäftsjahr 2023 durch niedrigere planmäßige Abschreibungen von 60 T€ erhöhend auf das Jahresergebnis aus.

5 Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse aus technischen Dienstleistungen und Betriebsführungen der Stadtwerke Netze im Rahmen der Errichtung und Instandhaltung von Erzeugungs- und Fernwärmeanlagen in Höhe von 22.203 T€ erzielt. Davon betreffen 20.944 T€ Umsatzerlöse gegenüber der Stadtwerke Energie.

Die Umsatzerlöse aus Netznutzungsentgelten gegenüber der Stadtwerke Energie betrugen für das Jahr 2023 in der Sparte Strom 15.446 T€ und in der Sparte Gas 9.035 T€.

Die Aufwendungen aus Geschäftsbesorgungen und technischen Dienstleistungen mit verbundenen Unternehmen betrugen 5.994 T€. Davon entfallen 1.535 T€ auf die Abrechnungsdienstleistungen der Stadtwerke Energie, 1.220 T€ auf kaufmännische Geschäftsbesorgungen der Stadtwerke Energie, 1.286 T€ auf die IT-Dienstleistungen der Stadtwerke Jena und 1.013 T€ auf kaufmännische Geschäftsbesorgungen der Stadtwerke Jena.

6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von 3.714 T€ aus dem Bestellobligo.

Aus kaufmännischen Geschäftsbesorgungsverträgen und der IT-Dienstleistung erwachsen jährliche Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von ca. 5.073 T€ sowie aus Miete und Leasing von 1.362 T€.

Aus langfristigen Konzessions- und Gestattungsverträgen mit Städten und Kommunen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen zur Zahlung entsprechender Entgelte in Abhängigkeit von den jeweiligen Energiemengen. In 2023 betrugen die entsprechenden Aufwendungen 4.402 T€.

Die Stadtwerke Netze nehmen für die Umsetzung ihrer betrieblichen Altersversorgung die Zusatzversorgungskasse Thüringen in Anspruch. Die Zusatzversorgungskasse erbringt Leistungen der Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung an die Beschäftigten ihrer Mitglieder. Der Umlagesatz 2023 betrug für das gesamte Jahr 1,5 %, bezogen auf die umlagepflichtigen Gehälter. Darüber hinaus war ein Zusatzbeitrag in Höhe von 4,4 % der umlagepflichtigen Gehälter zu leisten (davon umfasste der Arbeitgeberanteil in den Monaten Januar bis Dezember 2023 jeweils 2,0 %). Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter betrug im laufenden Geschäftsjahr 13.018 T€. Der Umlagesatz für 2024 beträgt 1,7 % der umlagepflichtigen Gehälter. Außerdem ist zukünftig ein Zusatzbeitrag von 4,4 % der Gehälter zu leisten.

Zur Deckung von Fehlbeträgen kann die Zusatzversorgungskasse von den Arbeitgebern pauschale Sanierungsgelder erheben.

7 Nachtragsbericht

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, ist nicht zu berichten.

8 Ergänzende Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführerin ist Kristin Weiß, Ilmtal-Weinstraße bestellt und tätig.

Bezüglich der Angabe der Organbezüge (einschließlich der Bezüge an ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung) wurde von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Beschäftigte

In der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 241 Angestellte (davon 38 weibliche und 203 männliche Beschäftigte) tätig.

Konzernabschluss

Die Stadtwerke Jena Netze wird mit ihren Tochterunternehmen in den Konzernabschluss des Konzernmutterunternehmens Stadtwerke Jena GmbH einbezogen und ist gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die Stadtwerke Jena haben ihren Sitz in Jena und halten über ihre Mehrheitsbeteiligung an den Stadtwerken Energie mittelbar die Anteile an der Stadtwerken Jena Netze GmbH. Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister eingereicht und ist unter der HRB Nr. 200602 (Amtsgericht Jena) abrufbar.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB zum Honorar des Abschlussprüfers werden im Konzernabschluss der Stadtwerke Jena GmbH (Stadtwerke Jena), Jena, zum 31. Dezember 2023 gemacht.

Geschäfte mit nahe stehenden Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen werden nicht durchgeführt.

 

Jena, den 28. März 2024

Geschäftsführerin

Kristin Weiß

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugang
Umbuchungen
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 957.649,11 12.261,66 449,64 0,00 970.360,41
2. Entgeltlich erworbene Software 1.390.201,33 626.711,14 0,00 0,00 2.016.912,47
3. Geleistete Anzahlungen 908.000,57 87.062,50 0,00 0,00 995.063,07
3.255.851,01 726.035,30 449,64 0,00 3.982.335,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.899.675,58 44,00 0,00 0,00 2.899.719,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 259.266.869,76 6.270.127,96 2.085.696,71 27.364,76 267.595.329,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.561.768,53 359.367,49 0,00 58.798,70 6.862.337,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.640.309,13 2.713.644,02 -2.086.146,35 1.527,60 5.266.279,20
273.368.623,00 9.343.183,47 -449,64 87.691,06 282.623.665,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 102.275,45 0,00 0,00 0,00 102.275,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 70.000,00 0,00 0,00 0,00 70.000,00
3. Beteiligungen 328.600,00 62.000,00 0,00 0,00 390.600,00
500.875,45 62.000,00 0,00 0,00 562.875,45
277.125.349,46 10.131.218,77 0,00 87.691,06 287.168.877,17
Abschreibungen
01.01.2023
Zugang
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 405.043,11 35.860,30 0,00 440.903,41
2. Entgeltlich erworbene Software 1.327.300,33 221.176,14 0,00 1.548.476,47
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.732.343,44 257.036,44 0,00 1.989.379,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.932.663,40 6.273,00 0,00 1.938.936,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 183.227.435,41 7.423.796,66 14.422,75 190.636.809,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.651.314,53 489.883,49 58.798,70 5.082.399,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
189.811.413,34 7.919.953,15 73.221,45 197.658.145,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundeneUnternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
191.543.756,78 8.176.989,59 73.221,45 199.647.524,92
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 529.457,00 552.606,00
2. Entgeltlich erworbene Software 468.436,00 62.901,00
3. Geleistete Anzahlungen 995.063,07 908.000,57
1.992.956,07 1.523.507,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 960.783,18 967.012,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.958.520,35 76.039.434,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.779.938,00 1.910.454,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.266.279,20 4.640.309,13
84.965.520,73 83.557.209,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 102.275,45 102.275,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 70.000,00 70.000,00
3. Beteiligungen 390.600,00 328.600,00
562.875,45 500.875,45
87.521.352,25 85.581.592,68

Segmentberichterstattung

Tätigkeitsabschluss und Anlagen gem. § 6 Abs. 3 Satz 7 EnWG für die Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und den Messstellenbetrieb zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Elektrizitätsverteilung

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 189.384,07 21.323,09
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 401.493,69 416.806,29
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG 377.113,31 967.991,07 299.640,19 737.769,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 702.358,15 699.796,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.523.280,94 49.486.773,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 797.003,24 802.804,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.086.169,01 56.108.811,34 3.351.140,13 54.340.514,07
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.114,97 49.092,22
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 34.300,00 33.600,00
3. Beteiligungen 191.394,00 157.728,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 275.808,97 0,00 240.420,22
57.352.611,38 55.318.703,85
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 338.665,73 334.513,26
2. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 16,50 338.682,23 5,50 334.518,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
davon gegen Gesellschafter: 1.299 T€ (Vorjahr 10 T€)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.000.359,75 5.412.544,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.559.887,69 1.116.753,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 352.860,41 827.691,21
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
5. Interne Forderungen 0,00 7.913.107,85 0,00 7.356.988,94
davon aus Ausgleichszahlung: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 94,41 69,98
8.251.884,48 7.691.577,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.423,90 3.202,93
65.621.919,76 63.013.484,47

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Zugeordnetes Kapital 15.802.004,57 15.802.004,57
II. Gewinnrücklagen 1.471.261,06 1.471.261,06
17.273.265,63 17.273.265,63
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 15.958.572,34 14.737.499,38
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.238.686,02 5.259.263,15
4.238.686,02 5.259.263,15
D. Verbindlichkeiten
davon gegenüber Gesellschaftern:0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.838.716,89 21.194.514,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.906 T€ (Vorjahr: 1.739 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 20.933 T€ (Vorjahr: 19.456 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 13.389 T€ (Vorjahr: 12.585 T€)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.828.670,80 3.366.386,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 3.788 T€ (Vorjahr: 3.334 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr : 194 T€ (Vorjahr: 33 T€)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.059.712,00 111.563,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.060 T€ (Vorjahr: 112 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0T€ (Vorjahr: 0 T€)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 350.585,26 136.638,69
davon aus Steuern: 194 T€ (Vorjahr: 8 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 351 T€ (Vorjahr: 137 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
6. Interne Verbindlichkeiten 73.240,42 933.892,69
28.150.925,38 25.742.995,51
E. Rechnungsabgrenzungsposten 470,40 460,80
65.621.919,76 63.013.484,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - Elektrizitätsverteilung

2023
2022
1. Umsatzerlöse 63.862.152,23 54.892.351,26
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.248.467,64 1.228.392,77
3. Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.712.259,08 2.215.606,16
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -26.058.855,85 -18.924.210,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -19.898.399,22 -18.547.053,04
-45.957.255,07 -37.471.263,96
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.683.015,59 -4.354.290,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.049.109,21 -991.127,24
(davon für Altersversorgung € 150.447,85)
-5.732.124,80 -5.345.417,34
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.675.134,62 -4.462.292,77
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.456.855,01 -9.160.319,25
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.388,28 8.677,47
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -452.396,45 -370.455,21
(davon an verbundene Unternehmen € 1.311,92)
(davon aus Aufzinsung € 9.229,62)
12. Ergebnis nach Steuern 1.601.501,28 1.535.279,14
13. Sonstige Steuern -8.161,88 -8.303,89
14. Jahresergebnis vor Gewinnabführung und Ergebnisverwendung 1.593.339,40 1.526.975,25
15. Gewinnabführung 1.593.339,40 1.526.975,25
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - Elektrizitätsverteilung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Korrektur
korr. Stand 01.01.2023
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 702.188,56 302,98 702.491,54 12.027,25
2. Entgeltlich erworbene Software 960.669,52 -298.704,25 661.965,27 244.153,74
3. Geleistete Anzahlungen 299.640,19 299.640,19 77.473,13
1.662.858,08 1.238,92 1.664.097,00 333.654,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.433.020,30 2.817,93 2.435.838,23 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 159.666.500,84 0,00 159.666.500,84 3.746.546,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.604.727,22 10.838,39 2.615.565,61 162.860,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.351.140,13 0,00 3.351.140,13 2.449.602,19
168.055.388,49 13.656,32 168.069.044,81 6.359.009,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 49.092,22 1.022,75 50.114,97 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 33.600,00 700,00 34.300,00 0,00
3. Beteiligungen 157.728,00 3.286,00 161.014,00 30.380,00
240.420,22 5.008,75 245.428,97 30.380,00
169.958.666,79 19.903,99 169.978.570,78 6.723.043,79
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 421,74 0,00 714.940,52
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 906.119,01
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 377.113,31
421,74 0,00 1.998.172,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 2.435.838,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.714.101,47 -17.920,78 165.109.228,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -6.315,08 2.772.111,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.714.523,21 -50,09 4.086.169,01
-421,74 -24.285,95 174.403.346,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 50.114,97
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 34.300,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 191.394,00
0,00 0,00 275.808,97
0,00 -24.285,95 176.677.328,58
Abschreibungen
01.01.2023
Korrektur
korr. Stand 01.01.2023
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 285.382,27 302,98 285.685,25 27.761,58
2. Entgeltlich erworbene Software 639.706,24 892,42 640.598,66 76.136,28
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
925.088,51 1.195,40 926.283,91 103.897,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.733.224,08 0,00 1.733.224,08 256,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 110.179.727,18 0,00 110.179.727,18 4.413.856,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.801.923,16 8.424,35 1.810.347,51 171.075,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
113.714.874,42 8.424,35 113.723.298,77 4.585.188,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
114.639.962,93 9.619,75 114.649.582,68 4.689.086,40
Abschreibungen
Umbuchungen
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 0,00 0,00 313.446,83
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 716.734,94
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 1.030.181,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 1.733.480,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.636,77 114.585.947,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.315,08 1.975.108,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 13.951,85 118.294.535,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
0,00 13.951,85 119.324.717,20
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 401.493,69 416.806,29
2. Entgeltlich erworbene Software 189.384,07 320.963,28
3. Geleistete Anzahlungen 377.113,31 0,00
967.991,07 737.769,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 702.358,15 699.796,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.523.280,94 49.486.773,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 797.003,24 802.804,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.086.169,01 3.351.140,13
56.108.811,34 54.340.514,07
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.114,97 49.092,22
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 34.300,00 33.600,00
3. Beteiligungen 191.394,00 157.728,00
275.808,97 240.420,22
57.352.611,38 55.318.703,86

Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Gasverteilung

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 23.256,09 3.210,33
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 90.767,65 97.103,65
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle VG 46.115,65 160.139,39 45.400,03 145.714,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 131.618,34 141.818,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.834.454,83 22.614.134,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.050,22 209.387,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 628.823,47 22.814.946,86 829.951,47 23.795.292,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.455,09 21.477,84
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 14.000,00 14.700,00
3. Beteiligungen 78.120,00 69.006,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 112.575,09 0,00 105.183,84
23.087.661,34 24.046.189,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 138.238,13 154.390,74
2. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 35.038,50 173.276,63 35.055,00 189.445,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
davon gegen Gesellschafter: 245 T€ (Vorjahr: 0 T€)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.354.036,32 1.384.608,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 753.412,37 484.406,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 12.559,19 193.844,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
5. Interne Forderungen 0,00 2.120.007,89 0,00 2.062.859,27
davon aus Ausgleichszahlung: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 38,53 30,62
2.293.323,05 2.252.335,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.246,14 514,96
25.384.230,53 26.299.040,52

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Zugeordnetes Kapital 7.561.753,82 7.561.753,82
II. Gewinnrücklagen 1.104.373,30 1.104.373,30
8.666.127,12 8.666.127,12
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 2.846.254,17 2.459.366,23
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 870.328,76 1.523.342,08
870.328,76 1.523.342,08
D. Verbindlichkeiten
davon gegenüber Gesellschaftern: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.332.626,97 12.415.518,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.061 T€ (Vorjahr: 1.016 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 11.271 T€ (Vorjahr: 11.400 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 7.088 T€ (Vorjahr: 7.399 T€)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 360.623,09 489.623,93
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 351 T€ (Vorjahr: 484 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 10 T€ (Vorjahr 6 T€)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.900,88 11.117,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 8 T€ (Vorjahr: 11 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 126.851,74 34.312,75
davon aus Steuern: 76 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 127 T€ (Vorjahr: 34 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
6. Interne Verbindlichkeiten 173.325,81 699.430,65
13.001.328,49 13.650.003,49
E. Rechnungsabgrenzungsposten 192,00 201,60
25.384.230,54 26.299.040,52

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - Gasverteilung

2023
2022
1. Umsatzerlöse 18.922.104,82 16.072.255,48
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 629.108,95 420.482,97
3. Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 494.380,33 883.089,11
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -4.380.567,52 -2.702.438,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.035.264,54 -5.926.553,79
-12.415.832,06 -8.628.992,13
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.792.137,56 -1.705.838,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -406.195,02 -394.275,74
(davon für Altersversorgung € 57.781,07)
-2.198.332,58 -2.100.114,50
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.439.120,32 -2.192.806,07
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.866.109,29 -1.757.666,93
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.010,78 3.636,99
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -282.936,49 -253.173,46
(davon an verbundene Unternehmen € 529,11)
(davon aus Aufzinsung € 640,13)
12. Ergebnis nach Steuern 864.274,16 2.446.711,44
13. Sonstige Steuern -2.807,29 -2.753,82
14. Jahresergebnis vor Gewinnabführung und Ergebnisverwendung 861.466,87 2.443.957,62
15. Gewinnabführung 861.466,87 2.443.957,62
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - Gasverteilung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Korrektur
korr. Stand 01.01.2023
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 204.642,20 -302,98 204.339,22 86,37
2. Entgeltlich erworbene Software 119.209,54 -46.224,62 72.984,92 31.466,72
3. Geleistete Anzahlungen 323.851,74 45.400,03 45.400,03 715,63
-1.127,57 322.724,17 32.268,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 341.257,55 -4.226,89 337.030,66 44,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 88.891.176,30 0,00 88.891.176,30 1.432.593,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 788.862,92 -7.669,00 781.193,92 69.663,09
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 829.951,47 0,00 829.951,47 -20.866,62
90.851.248,24 -11.895,89 90.839.352,35 1.481.433,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.477,84 -1.022,75 20.455,09 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 14.700,00 -700,00 14.000,00 0,00
3. Beteiligungen 69.006,00 -3.286,00 65.720,00 12.400,00
105.183,84 -5.008,75 100.175,09 12.400,00
91.280.283,82 -18.032,21 91.262.251,61 1.526.102,71
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 16,47 0,00 204.442,07
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 104.451,64
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 46.115,65
16,47 0,00 355.009,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 337.074,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 178.861,51 -9.443,98 90.493.187,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -20.751,29 830.105,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -178.877,98 -1.383,39 628.823,47
-16,47 -31.578,66 92.289.191,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 20.455,09
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 14.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 78.120,00
0,00 0,00 112.575,09
0,00 -31.578,66 92.756.775,61
Abschreibungen
01.01.2023
Korrektur
korr. Stand 01.01.2023
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 107.538,55 -302,98 107.235,57 6.438,84
2. Entgeltlich erworbene Software 70.599,18 -802,83 69.796,35 11.399,20
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
178.137,73 -1.105,81 177.031,92 17.838,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 199.439,32 0,00 199.439,32 6.017,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 66.277.041,85 0,00 66.277.041,85 2.388.476,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 579.474,99 -2.994,13 576.480,86 54.325,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
67.055.956,16 -2.994,13 67.052.962,03 2.448.819,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
67.234.093,89 -4.099,94 67.229.993,95 2.466.657,60
Abschreibungen
Umbuchungen
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 0,00 0,00 113.674,42
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 81.195,55
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 0,00 0,00 194.869,97
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 205.456,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.785,98 68.658.732,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 20.751,29 610.055,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 27.537,27 69.474.244,30
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
0,00 27.537,27 69.669.114,27
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 90.767,65 97.103,65
2. Entgeltlich erworbene Software 23.256,09 48.610,36
3. Geleistete Anzahlungen 46.115,65 0,00
160.139,39 145.714,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 131.618,34 141.818,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.834.454,83 22.614.134,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.050,22 209.387,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 628.823,47 829.951,47
22.814.946,86 23.795.292,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.455,09 21.477,84
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 14.000,00 14.700,00
3. Beteiligungen 78.120,00 69.006,00
112.575,09 105.183,84
23.087.661,34 24.046.189,93

Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Grundzuständiger Messstellenbetrieb

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 0,00 239,36
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 0,00 0,00 0,00 239,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.029.564,62 1.682.097,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.939,57 8.302,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.048.504,19 0,00 1.690.399,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.045,51 1.022,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.400,00 700,00
3. Beteiligungen 7.812,00 3.286,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 11.257,51 0,00 5.008,75
2.059.761,70 1.695.647,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 180.843,74 90.061,26
2. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 0,00 180.843,74 0,00 90.061,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
davon gegen Gesellschafter: 253 T€ (Vorjahr:0 T€)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 220.257,94 140.516,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 304.275,08 41.552,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 102,42 4.372,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
5. Interne Forderungen 0,00 524.635,43 467.104,59 653.546,25
davon aus Ausgleichszahlung: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3,85 1,46
705.483,02 743.608,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96,40 0,00
2.765.341,12 2.439.256,35

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Zugeordnetes Kapital 0,00 0,00
II. Gewinnrücklagen 43.385,83 43.385,83
43.385,83 43.385,83
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 0,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 263.849,44 277.783,22
263.849,44 277.783,22
D. Verbindlichkeiten
davon gegenüber Gesellschaftern: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.439.555,66 2.063.846,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 144 T€ (Vorjahr: 119 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr bis zu 5 Jahren: 2.296 T€ (Vorjahr: 1.944 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 1.739 T€ (Vorjahr: 1.486 T€)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.996,89 53.329,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 7 T€ (Vorjahr: 53 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 0 T€ (Vorjahr 0 T€)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.084,55 875,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1 T€ (Vorjahr: 1 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.039,25 25,98
davon aus Steuern: 9 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 9 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
6. Interne Verbindlichkeiten 1.410,29 0,00
2.458.086,65 2.118.077,69
E. Rechnungsabgrenzungsposten 19,20 9,60
2.765.341,12 2.439.256,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - Grundzuständiger Messstellenbetrieb

2023
2022
1. Umsatzerlöse 703.788,22 587.103,64
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 303.797,09 202.309,76
3. Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 40.523,13 6.124,05
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -9.272,83 -8.558,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -63.356,04 -6.397,95
-72.628,87 -14.956,82
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -248.666,87 -185.712,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -59.065,34 -43.602,50
(davon für Altersversorgung € 7.681,17)
-307.732,20 -229.314,76
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -398.283,77 -303.264,61
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -231.582,56 -230.663,29
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.275,16 304,16
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28.868,18 -36.719,32
(davon an verbundene Unternehmen € 56,31)
(davon aus Aufzinsung € 0,00)
12. Ergebnis nach Steuern 11.288,01 -19.077,20
13. Sonstige Steuern -331,33 -266,15
14. Jahresergebnis vor Gewinnabführung und Ergebnisverwendung 10.956,68 -19.343,35
15. Gewinnabführung 10.956,68 -19.343,35
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - Grundzuständiger Messstellenbetrieb

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Korrektur
korr. Stand 01.01.2023
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 302,98 302,98 605,96 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1.811,15 990,22 2.801,37 0,00
2.114,13 1.293,20 3.407,33 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.523.956,81 0,00 2.523.956,81 738.597,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.118,11 37.500,11 69.618,22 6.762,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.556.074,92 37.500,11 2.593.575,03 745.359,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.022,75 1.022,76 2.045,51 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 700,00 700,00 1.400,00 0,00
3. Beteiligungen 3.286,00 3.286,00 6.572,00 1.240,00
5.008,75 5.008,76 10.017,51 1.240,00
2.563.197,80 43.802,07 2.606.999,87 746.599,48
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 0,00 0,00 605,96
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 2.801,37
0,00 0,00 3.407,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 3.262.553,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -206,71 76.173,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 -206,71 3.338.727,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 2.045,51
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 1.400,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 7.812,00
0,00 0,00 11.257,51
0,00 -206,71 3.353.392,64
Abschreibungen
01.01.2023
Korrektur
korr. Stand 01.01.2023
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 302,98 302,98 605,96 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1.571,79 946,70 2.518,49 282,88
1.874,77 1.249,68 3.124,45 282,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 841.859,81 0,00 841.859,81 391.129,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.815,85 26.547,04 50.362,89 7.078,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
865.675,66 26.547,04 892.222,70 398.207,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
867.550,43 27.796,72 895.347,15 398.490,50
Abschreibungen
Umbuchungen
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 0,00 0,00 605,96
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 2.801,37
0,00 0,00 3.407,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 1.232.989,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 206,71 57.234,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 206,71 1.290.223,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
0,00 206,71 1.293.630,94
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen, sonstige Rechte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 239,36
0,00 239,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.029.564,62 1.682.097,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.939,57 8.302,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
2.048.504,19 1.690.399,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.045,51 1.022,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.400,00 700,00
3. Beteiligungen 7.812,00 3.286,00
11.257,51 5.008,75
2.059.761,70 1.695.647,37

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für die Tätigkeitsbereiche

Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und den grundständigen Messstellenbetrieb Strom für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeines

Die Stadtwerke Jena Netze GmbH (Stadtwerke Netze) hat gem. § 6b Abs. 1 EnWG ihre Tätigkeiten im Geschäftsjahr in die Bereiche

• Elektrizitätsverteilung,

• Gasverteilung,

aufzuteilen. Zudem ist die Stadtwerke Netze gemäß § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6 b EnWG und § 264 HGB dazu verpflichtet, einen separaten Tätigkeitsabschluss für den grundzuständigen Messstellenbetrieb von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen (Grundständiger Messstellenbetrieb) aufzustellen.

Grundlage für die Aufteilung auf die Bereiche sind die in SAP auf Kostenstellen gebuchten Aufwendungen und Erträge. Der Kostenstellenaufbau der Stadtwerke Netze unterteilt sich in Geschäftsbereichs- und Servicebereichs-Kostenstellen.

Typische Geschäftsbereiche sind dabei die "Elektrizitätsverteilung", die "Gasverteilung" und der "Messstellenbetrieb". Auf diesen Geschäftsbereichs-Kostenstellen werden alle den Bereichen unmittelbar zuordenbaren Geschäftsvorfälle - dies betrifft im Wesentlichen die Umsatzerlöse, Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen, Abschreibungen auf die Gas- und Strominfrastruktur sowie Zinsaufwendungen - direkt gebucht.

Die organisatorische Struktur der Stadtwerke Netze spiegelt sich in den Servicebereichs-Kostenstellen wider. Auf diesen personalführenden Kostenstellen fallen im Wesentlichen der Personalaufwand, Abschreibungen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung und der sonstige betriebliche Aufwand an.

Die Gesellschaft ist in folgende Bereiche/Sachgebiete unterteilt:

• Bereich Geschäftsführung einschl. Sachgebiet Tiefbau Service,

• Bereich Strategie,

• Bereich Technischer Kundenservice (mit den Sachgebieten Technischer Vertrieb, Netzanschlussbetreuung und Messtechnik),

• Bereich Planung/Baubegleitung (mit den Sachgebieten Planung und Projekte),

• Bereich Netzführung (mit den Sachgebieten Informationsnetze, Prozessdatenverarbeitung, Leitstelle, Dokumentation und Vermessung),

• Bereich Netzbetrieb Gas/Wasser (mit den Sachgebieten Technik Gas/Wasser, Betrieb Gas, Betrieb Wasser),

• Bereich Netzbetrieb Strom (mit den Sachgebieten Technik Strom und Betrieb Strom),

• Bereich Netzbetrieb Fernwärme/Erzeugung (mit den Sachgebieten Technik Fernwärme/Erzeugung, Betrieb Fernwärme, Betrieb Erzeugung und Lager).

Die einzelnen Sachgebiete werden jeweils durch eine eigene Kostenstelle in SAP abgebildet.

Ausgangspunkt für die Ermittlung der Aktivitäten-Gewinn- und Verlustrechnung und der Aktivitäten-Bilanzen ist die Kostenstellen- bzw. Profitcenter-Auswertung aus dem SAP-Buchhaltungssystem. Die direkt auf den Geschäftsbereichs-Kostenstellen gebuchten Sachverhalte werden unverändert übernommen.

Die auf den Servicekostenstellen erfassten Geschäftsvorfälle werden im Rahmen des Unbundling mittels geeigneter Schlüssel den Geschäftsbereichen anteilig zugeordnet.

Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Ermittlung der Aktivitäten-Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Schritte durchgeführt:

Schritt 1 - Ermittlung der Gesamtkosten der produktiven Servicekostenstellen, das heißt

• Eliminierung der gebuchten internen Verrechnungen (zwecks Ermittlung der Gesamtkosten),

• Schlüsselung der Aufwendungen/Erträge des Servicebereichs Geschäftsführung für die anderen Servicebereiche anhand der jeweiligen Personalkosten,

• Schlüsselung der Aufwendungen/Erträge der Bereichsleiterkostenstellen auf die anderen Bereichskostenstellen anhand der jeweiligen Personalkosten.

Schritt 2 - Ermittlung des geeigneten Schlüssels je produktiver Servicekostenstelle

Je Servicekostenstelle gibt es einen eigenen Schlüssel, mit dem die Aufwendungen und Erträge möglichst verursachungsgerecht auf die Bereiche verteilt werden. Hierbei gibt es folgende drei Schlüsselungsprinzipien:

Schlüsselungsprinzip "Stundenverrechnung"

Bei den unten genannten Kostenstellen werden für die Ermittlung des Schlüssels ausschließlich die in SAP erfassten internen Verrechnungen (Stundenverrechnungen, Materialzuschläge und Maschinenstundensätze) zwischen der jeweiligen Servicekostenstelle und den diversen Geschäftsbereichen zu Grunde gelegt.

Dies betrifft im aktuellen Geschäftsjahr die Bereiche/Sachgebiete:

- Bereich Netzbetrieb Gas/Wasser

- Bereich Netzbetrieb Strom,

- Bereich Netzbetrieb Fernwärme/Erzeugung,

- Sachgebiet Tiefbau Service,

- Sachgebiet Messtechnik,

Schlüsselungsprinzip "anderer Schlüssel"

Servicekostenstellen, bei denen die Stundenverrechnung der Mitarbeiter kein geeigneter Maßstab für die Schlüsselung auf Geschäftsbereiche ist, werden mittels anderer geeigneter Schlüssel umgelegt.

Dies betrifft im aktuellen Geschäftsjahr die Bereiche/Sachgebiete:

- Bereich Strategie (Schlüsselung nach Aufgaben/Arbeitszeiten oder Netzlänge),

- Sachgebiet Technischer Kundenservice (Schlüsselung nach Aufgaben/Arbeitszeiten),

- Sachgebiet Leitstelle (Schlüsselung nach Datenpunkten),

- Sachgebiet Dokumentation (Schlüsselung nach Netzlänge),

- Bereich Geschäftsführung (Kostenanteil; Schlüsselung nach SAP-Restbuchwerten der Anlagen der Geschäftsbereiche).

Schlüsselungsprinzip "Stundenverrechnung und anderer Schlüssel kombiniert"

Bei einigen Kostenstellen werden die Erkenntnisse der Stundenverrechnung mit geeigneten anderen Schlüsseln kombiniert als Schlüssel zu Grunde gelegt.

Dies betrifft im aktuellen Geschäftsjahr die Bereiche/Sachgebiete:

- Sachgebiet Netzanschlussbetreuung (Schlüsselung nach interner Verrechnung und Fallzahlen),

- Bereich Planung/Baubegleitung (Schlüsselung nach interner Verrechnung und Baukosten),

- Sachgebiet IT-Netz (Schlüsselung nach interner Verrechnung und Netzlänge),

- Sachgebiet Vermessung (Schlüsselung nach interner Verrechnung und Fallzahlen),

- Sachgebiet Prozessdatenverarbeitung (Schlüsselung nach interner Verrechnung und Leitstelle-Datenpunkten).

Schritt 3 - Ermittlung der Aktivitäten-Gewinn- und Verlustrechnung der Bereiche Elektrizitäts- und Gasverteilung

Die Aktivitäten-Gewinn- und Verlustrechnung der Bereiche ist die Summe aus den direkt auf den Bereichskostenstellen gebuchten Sachverhalten zuzüglich der anhand obiger Schlüsselungssystematik ermittelten Anteile an den Aufwendungen und Erträgen der einzelnen Servicekostenstellen.

Bilanz

Die direkt zurechenbaren Bilanzpositionen werden auf Grundlage der Profit-Center-Auswertung direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet.

Zur Aufteilung aller nicht direkt zuordenbaren Beträge der Servicebereichs-Profitcenter auf die Geschäftsbereiche wird der sich aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der Tätigkeitsbereiche ergebende Mischschlüssel verwendet (vgl. Schritt 2 zur Gewinn- und Verlustrechnung).

Auf der Aktivseite wird einzig für die Aufteilung der Vorräte ein abweichender Schlüssel (Materialaufwandsschlüssel der Lagerkostenstelle) verwendet, um eine verursachungsgerechte Verteilung zu gewährleisten.

Unter dem Posten Interne Forderungen und Verbindlichkeiten werden die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen die / gegenüber den anderen Tätigkeitsbereiche(n) ausgewiesen.

Die Zuordnung des Eigenkapitals auf die Tätigkeitsbereiche wird aus dem Vorjahr beibehalten. Hierzu wurde in 2017 der Schlüssel aus dem Verhältnis des Anlagevermögens des jeweiligen Tätigkeitsbereiches zum Gesamt-Anlagevermögen verwendet.

Die Gesellschaft weist die Gewinnabführung auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages, wie sie im Gesamtabschluss ausgewiesen ist, auch für jeden Tätigkeitsbereich aus.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse in den Tätigkeitsbereichen Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie Messstellenbetrieb.

Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse aus technischen Dienstleistungen und Betriebsführungen der Stadtwerke Netze im Rahmen der Errichtung und Instandhaltung von Erzeugungs- und Fernwärmeanlagen in Höhe von 22.203 T€ erzielt. Davon betreffen 20.944 T€ Umsatzerlöse gegenüber der Stadtwerke Energie.

Die Umsatzerlöse aus Netznutzungsentgelten gegenüber der Stadtwerke Energie betrugen für das Jahr 2023 in der Sparte Strom 15.446 T€ und in der Sparte Gas 9.035 T€.

Die Aufwendungen aus Geschäftsbesorgungen und technischen Dienstleistungen mit verbundenen Unternehmen betrugen 5.994 T€. Davon entfallen 1.535 T€ auf die Abrechnungsdienstleistungen der Stadtwerke Energie, 1.220 T€ auf kaufmännische Geschäftsbesorgungen der Stadtwerke Energie, 1.286 T€ auf die IT-Dienstleistungen der Stadtwerke Jena und 1.013 T€ auf kaufmännische Geschäftsbesorgungen der Stadtwerke Jena.

Die Erträge und Aufwendungen wurden den Aktivitäten einzeln zugeordnet und im Übrigen geschlüsselt.

Zusätzliche Angaben

Grundlage für die Verrechnung der Leistungsbeziehungen zwischen den Tätigkeitsbereichen sind die angefallenen Kosten.

Bezüglich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlusses 2023.

 

Jena, 28. März 2024

Geschäftsführerin

Kristin Weiß

Sonstiger Berichtsteil

Auszug aus der Gesellschafterversammlung der Jena Netze GmbH vom 7. Mai 2024

TOP 3 Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

2. Die Gesellschafterversammlung stellt den von der Geschäftsführung aufgestellten und von der BBH AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 fest.

3. Der Jahresüberschuss in Höhe von 4.387.436,63 € wird entsprechend des mit den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck GmbH am 14. Dezember 2007 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH abgeführt.

 

Jena, den 10. Mai 2024

gez André Sack, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung

gez. Andreas Müller, Protokollant

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stadtwerke Jena Netze GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Jena Netze GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Jena Netze GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorien steht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABS. 3 ENWG UND § 3 ABS. 4 S. 2 MSBG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

• Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

• Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften der § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG " weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

• ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

• ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften der § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Jürgen Gold, Wirtschaftsprüfer

Bianca Engel, Wirtschaftsprüferin

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