Stadtwerke Neuwied GmbHNeuwiedJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Stadtwerke Neuwied GmbHINHALTSVERZEICHNIS: 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung 2.2 Geschäftsentwicklung 2.3 Geschäftsverlauf und Ergebnisentwicklung 3. Entwicklung der Gesellschaft 3.1 Personalentwicklung 3.2 Wesentliche Investitionen 3.3 Entwicklung der Finanzanlagen 3.4 Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage 3.5 Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung 4. Tätigkeitsabschlüsse 5. Chancen- und Risikobericht 6. Prognosebericht 1. Grundlagen des Unternehmens Der Unternehmensgegenstand der Stadtwerke Neuwied GmbH (SWN) ist in dem Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 26. Oktober 2023 geregelt. Demnach zählen zu den wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten der SWN unter anderem die Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas, Wasser, Wärme bzw. Kälte, Telekommunikation sowie alle damit verbundenen Dienstleistungen, der Betrieb öffentlicher Verkehrsmittel für die Beförderung von Personen, der Betrieb von Parkhäusern, die Errichtung und der Betrieb von öffentlichen Schwimmbädern sowie der damit verbundenen Einrichtungen, der Betrieb der städtischen Häfen und Umschlagplätze, die Übernahme von Baumanagement- und Contracting- Tätigkeiten, der Betrieb von Werkstattdienstleistungen, das Vermitteln (Makeln) von Strom und Gas für die Bevölkerung, der Betrieb von Straßenbeleuchtung, der örtliche Betrieb von Industriegleisen zum Güterverkehr, die Geschäftsführung für andere örtliche kommunale Einrichtungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 durchlief die Energiebranche in Deutschland einen entscheidenden Transformationsprozess, der stark von der Energiewende und den geopolitischen Entwicklungen geprägt war. Laut dem Umweltbundesamt (UBA) stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch auf 51,8 %, was einen Anstieg von 5,6 % im Vergleich zu 2022 darstellt. 1 Die öffentliche Nettostromerzeugung von Windkraftanlagen erreichte 139,8 TWh, während die Photovoltaik-Anlagen 59,9 TWh erzeugt haben. 2 Die Investitionen in die Energiewende beliefen sich auf rund 36,6 Milliarden Euro in 2023, was eine Steigerung von 64 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. 3 Gleichzeitig stiegen die Energiepreise aufgrund von Angebotsengpässen und der Unsicherheiten auf den internationalen Märkten, was die Verbraucher vor Herausforderungen stellte. Infolgedessen reduzierte sich der Verbrauch bei leitungsgebundenen Energien (Erdgas, Strom, Fernwärme) um 4-6 %. 4 Die CO 2 -Emissionen im Energiesektor konnten mit 674 Mio. t jedoch um 10,1 % gesenkt werden, was auf die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien zurückzuführen ist. 5
1 Quelle: Umweltbundesamt (UBA) auf Basis UBA,
AGEE-Stat: "Zeitreihen zur Entwicklung der erneuerbaren
Energien in Deutschland" (Stand 02/2024)
Insgesamt zeigt die wirtschaftliche Entwicklung der Energiebranche in Deutschland im Jahr 2023 eine klare Richtung hin zu nachhaltigen Lösungen, während gleichzeitig die Herausforderungen der Energieversorgungssicherheit bestehen bleiben. 2.2 Geschäftsentwicklung Im Jahr 2023 stand neben den regelmäßigen Investitionen in die Netze der Stadtwerke Neuwied zur Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme die Bewältigung der Herausforderungen der Energiekrise weiterhin im Fokus. Neben den Investitionen in das Glasfasernetz lag der Schwerpunkt der Investitionen in den Netzen Strom, Gas und Wasser. Für die technischen Bereiche stellt die Sicherstellung der Versorgung auf gleichbleibend hohem Niveau die wichtigste Aufgabe dar. In diesem Zuge wurde in 2023 mit der Planung der Neuordnung der Wassergewinnung und -verteilung begonnen. Es sind Optimierungsmaßnahmen identifiziert worden, wie die Schaffung eines Pufferbehälters für die weitere Erhöhung der Versorgungssicherheit sowie die Erweiterungsmöglichkeit hinsichtlich eines Brunnenneubaus. Der Brunnenneubau kann helfen, Bedarfsspitzen im Sommer abzufangen und auch eine zukünftige Bedarfssteigerung durch den von der Stadt angestrebten Einwohnerzuwachs zu bewältigen. Die Wärmesparte konnte im Dezember 2022 zwei neue BHKWs in der Museumstraße in Betrieb nehmen und damit langfristig die Versorgungssicherheit in dieser Sparte verbessern. Im Rahmen des Ausbaus der Digitalisierung von Prozessen wurde in 2023 eine digitale Plattform zur Beantragung und Abwicklung von Netzanschlüssen implementiert, außerdem wurde eine App zur Einmessung von Hausanschlüssen eingeführt. Die SWN treibt als regionaler Versorger auch den Glasfaserausbau in Neuwied voran. Hier wurde der Ausbau fortgesetzt und der Stadtteil Irlich erschlossen. Im Stadtteil Engers wurden die 2022 begonnenen Ausbauarbeiten abgeschlossen, ebenso im Industriegebiet Weiß. Die Vorvermarktung im Stadtteil Rodenbach war erfolgreich und der Ausbau wird in 2024 realisiert. Aktuell laufen Projekte zur Bewältigung der Anforderungen aus dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende inklusive des Messstellenbetriebsgesetzes. Außerdem wurde das nachhaltigkeitsorientierte Energiemanagement fortgesetzt. Die Stadtwerke haben die Zertifizierung nach der DIN EN 50001 - Energiemanagement erhalten. Das vorhandene Allwetterbad Deichwelle wird weiterentwickelt zum Familienbad. Dazu gehört eine Infrastruktur, die es Kindern noch besser als in den vergangenen 15 Jahren ermöglicht, Schwimmen zu lernen. Außerdem soll die Attraktivität für Familien mit kleinen Kindern verbessert werden, durch Erhöhung der Aufenthaltsqualität mit einem verbesserten Angebot. Um diese Ziele zu erreichen, werden ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderspraypark an die Deichwelle angebaut. Mit dem Ausbau wurde 2023 begonnen. Mit der Umsetzung soll auch der Radius vergrößert werden, aus welchem die Deichwelle besucht wird. Im Rahmen der Energiekrise musste die SWN die Preisentwicklung an den Beschaffungsmärkten auch an ihre Kunden weitergeben. Die Preise befinden sich noch auf einem hohen Niveau, auch wenn die Börsenpreise in 2023 wieder zu fallen begannen. Im Rahmen der seriösen Versorgung unserer Bürger ist dies durch eine mittelfristige Durchschnittspreisbeschaffung nicht anders abbildbar. Das Niveau wird auch bei fallenden Börsenpreisen für Strom und Gas hoch bleiben, da die Netzentgelte und die staatlichen Abgaben voraussichtlich im Zuge der Energiewende weiter steigen werden. Die Preisbremsen haben vielen Bürgern dabei geholfen, bei aller Belastung durch die deutlich gestiegenen Preise diese auch bewältigen zu können. Das Privatkundengeschäft ist auch geprägt von medialen Einflüssen. Die Kunden wurden in der Energiekrise, in welcher auch einige Billiganbieter insolvent wurden, dahin gehend beeinflusst, doch die sichere Versorgung ihrer lokalen Stadtwerke zu nutzen. Genau diesen Kunden wurde jedoch zum Ende der Versorgungsängste hin und mit dem Erscheinen neuer Billiganbieter auch direkt wieder suggeriert, dass man doch Geld sparen könne beim Billiganbieter. In diesem Zuge hat auch die SWN einen Teil der Kunden wieder verloren, die zuvor die Versorgung von Billiganbietern aufgekündigt bekommen hatten oder aus Verunsicherung wegen plötzlich exorbitanten Preissprüngen von diesen kurzfristig orientierten Anbietern zur SWN gewechselt hatten. Der Wettbewerb hat in der 2. Jahreshälfte 2023 wieder verstärkt eingesetzt. Die Sorge um die Versorgungssicherheit ist vergessen, die Billiganbieter, aber auch die lokale Konkurrenz eifern wieder mit Sonderangeboten und -tarifen um Kunden. Die Stadtwerke Neuwied können sich aber auch in diesem Umfeld behaupten und passen sich den Kundenbedürfnissen dabei an. Somit konnten die Marktanteile und auch die Kundenzufriedenheit auf einem hohen Niveau gehalten werden. Für den Vertrieb stehen immer die Kundenbindung, Kundenrückgewinnung und Neukundenakquise mit höchster Priorität auf der Tagesordnung. Erfolgreich wurde Anfang 2023 ein neuer Partner für den Bau von PV-Anlagen gefunden. Die Zusammenarbeit hat sich sehr gut entwickelt, wodurch die Kundenzufriedenheit in diesem Segment deutlich gesteigert wurde. Die kurzfristigen gesetzlichen Änderungen (Preisbremsen, Umlagen) stellten die gesamte Mitarbeiterschaft vor enorme Herausforderungen. Insgesamt ist es gelungen, als SWN für die Bürger in der Krise alle Leistungen sicher und auf qualitativ hohem Niveau zu erbringen. Der Umgang zwischen Kunde und Mitarbeiter lief auch in der Krise zur beiderseitigen Zufriedenheit, was sich in einer nach wie vor guten Versorgungsquote ausdrückt. Die SWN engagiert sich als regionaler Versorger weiterhin umfassend für die Region. Das Projekt, die Stadt bei der Aufforstung des Neuwieder Waldes massiv zu unterstützen, schreitet gut voran - rund 52.000 Bäume konnten inzwischen gepflanzt werden und tragen zur Beseitigung der schweren Waldschäden bei. Die Stadtwerke Neuwied positionieren sich in Neuwied auch weiterhin als Partner der Vereine durch Spenden und Sponsoring. Die SWN wird mit Ihrem regionalen Engagement als seriöser Partner der Bürger vor Ort wahrgenommen. Auf Grund der aktuellen Entwicklungen steht die langfristige Nutzung des Gasnetzes auf dem Prüfstand. Nach jetziger Einschätzung muss zwingend damit gerechnet werden, dass die Bedarfe der Gasversorgung in den nächsten 10 - 15 Jahren deutlich rückläufig sein werden. Die SWN arbeiten bezüglich der zukünftigen Entwicklung nachhaltiger Energieversorgung, Klimaneutralität und Wärmewende eng mit der Stadt zusammen, um zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Nach Steuern erwirtschaftete die Stadtwerke Neuwied GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,296 Mio. € (Vorjahr 2,085 Mio. €). Somit konnten auch im Geschäftsjahr 2023 die gesteckten Ziele erreicht werden. Der Jahresüberschuss liegt mit 2.296 T€ leicht über dem Planniveau von 1.964 T€ (+ 332 T€). Die Stadtwerke Neuwied erzielen 2023 trotz der Auswirkungen der Energiekrise ein gutes Jahresergebnis und streben auch für die Zukunft eine stabile Ergebnisentwicklung unter Berücksichtigung der sich deutlich verschärfenden regulatorischen Rahmenbedingungen sowie den Herausforderungen der Energiewende an. Die Mittelfristplanung ist darauf ausgerichtet, eine stetige Weiterentwicklung und Anpassung des Geschäftsmodells erfolgreich zu gestalten. 2.3 Geschäftsverlauf und Ergebnisentwicklung Die folgenden Tabellen dokumentieren die Eckdaten der Energieversorgung der Stadtwerke Neuwied GmbH. Folgende Daten liegen der Energieversorgung zu Grunde: Stromversorgung
Die Menge ist etwas rückläufig. Die Absatzmenge liegt rund 4,6 % unter der von 2022. Insbesondere im Sonderkundensegment hat sich hier der Zubau von PV- Anlagen für den Eigenverbrauch negativ auf die ursprünglich geplanten Mengen ausgewirkt. Gasversorgung
Die Stadtwerke Neuwied erreichen eine hohe Kundenbindung, die sich in der geringe Fluktuationsrate widerspiegelt. Dieser Erfolg ist eng verbunden mit einem hohen regionalen Engagement für die Bürger in Neuwied. In Folge der Energiekrise wurden seitens der Kunden erhebliche Sparanstrengungen unternommen. Dieser Trend aus 2022 hat sich in 2023 abgeschwächt fortgesetzt. Neben einem milden Winter in 2023 führte dies in der Folge dazu, dass sich der Absatz um weitere 6 % in 2023 reduziert hat (nach einem Rückgang um 16,1 % in 2022). Wasserversorgung
Die Fördermenge liegt geringfügig über der des Vorjahres (+1 %). Die Abgabemenge liegt rund 1,3 % unter dem Niveau des Vorjahres. Der Sommer war nicht extrem. Insgesamt hat sich der Verbrauch infolgedessen leicht reduziert. Wärmeversorgung
Ähnlich wie die Gasabgabe sank auch die Wärmeabgabe noch einmal. Nach 15,7 % in 2022 ging die Abgabe in 2023 um weitere 8,4 % zurück. Die Warmwasserabgabe blieb fast unverändert (+0,3 %). Die Umsatzerlöse (vor Strom-/Energiesteuer) betragen im Jahr 2023 insgesamt 143.407 T€ (Vorjahr: 106.890 T€). Dieser Anstieg um 34,2 % resultiert aus den extremen Preisanstiegen für den Energiebezug in 2022, welche wir an die Kunden weiterreichen mussten. 3. Entwicklung der Gesellschaft 3.1 Personalentwicklung Zum Bilanzstichtag waren bei den SWN 316 Mitarbeiter beschäftigt, davon zwei geringfügig Beschäftigte und 36 Auszubildende. Die Ausbildungsquote lag bei 11,4 %. 3.2 Wesentliche Investitionen Die Stadtwerke Neuwied GmbH investierte im Geschäftsjahr 2023 rd. 13,4 Mio. € (Vorjahr 10,1 Mio. €). Wesentliche Investitionsschwerpunkte waren in 2023: In der Stromsparte wurden rund 8,13 Mio. € investiert. Schwerpunkte waren das Leitungsnetz und die Hausanschlüsse mit rund 7 Mio. €. Darin enthalten sind rund 5,6 Mio. € für den Ausbau des Glasfasernetzes. In Umspannanlagen wurden 0,39 Mio. € investiert. Weitere Investitionen in dieser Sparte betrafen Photovoltaik (0,52 Mio. €). Rund 1,44 Mio. € wurden in der Gassparte eingesetzt. Schwerpunkt waren auch hier das Leitungsnetz und die Hausanschlüsse. In der Wassersparte wurden rund 2,22 Mio. € investiert. Auch hier lag der Schwerpunkt im Leitungsnetz und den Hausanschlüssen. 0,29 Mio. € wurden in der Wärmesparte aufgewandt. Rund 1 Mio. € wurde in der Deichwelle investiert. Davon entfielen rund 900 T€ auf den neuen Anbau, der unter den Anlagen im Bau ausgewiesen ist. Rund 0,36 Mio. € entfielen auf den Standort (Lager, BGA), Fahrzeuge, Kfz- Werkstatt und eine Projektfinanzierung. 3.3 Entwicklung der Finanzanlagen Die Deichwelle Bäder GmbH ist eine 100 % Tochter der Stadtwerke Neuwied GmbH. Diese Gesellschaft ist die Betreibergesellschaft für den Betrieb des Allwetterbades, der Deichwelle Neuwied. Die Besucherzahlen liegen mit rund 250.500 (Vorjahr: 247.700) auf dem guten Niveau des Vorjahres. Die Deichwelle Bäder GmbH hat einen Zuschuss durch die Stadtwerke Neuwied in Höhe von 1,95 Mio. € für die Betriebsführung erhalten. Es besteht eine umsatzsteuerliche und ertragssteuerliche Organschaft, so dass das Ergebnis der Deichwelle in die Bädersparte der Stadtwerke Neuwied Eingang findet. Für 2023 liegen die Umsätze deutlich über dem Planansatz, die Bezugsaufwendungen stiegen nicht so deutlich an, wie im Rahmen der Planung noch befürchtet. Der Aufwand für die Betriebsführung wird durch eine Ergebnisabführung an die SWN um 646 T€ auf 1,3 Mio. € reduziert. Der Aufwand für die Betriebsführung durch die Deichwelle Bäder GmbH wird in 2024 vor dem Hintergrund von Revision, Inflation und Tarifabschlüssen voraussichtlich wieder steigen. Die Stadtwerke Neuwied GmbH hält eine 100 % Beteiligung an der ESM Verwaltungsgesellschaft mbH und ist Komplementär der ESM GmbH & Co. KG (ESM), welche der Stadtwerke Neuwied GmbH ein Biomassekraftwerk verpachtet hat. Die Stadtwerke Neuwied werden mit dem Biomassekraftwerk auch ihrem Anspruch gerecht, nachhaltige Energieversorgung auch mit regenerativer Energieerzeugung zu gewährleisten. Eine sichere Wärmeversorgung in unserem regionalen Wärmenetz in Neuwied ist damit sichergestellt. Die ESM erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 112 T€ (Vorjahr 141 T€). Seit dem 26.10.2017 sind die Stadtwerke Neuwied an der Energie GmbH Verbandsgemeinde Dierdorf mit 51 % beteiligt. Ziel dieser strategischen Beteiligung ist es, nachhaltige Energieerzeugung zu betreiben und regional als zuverlässiger Partner am Markt wahrgenommen zu werden. Die Gesellschaft erwirtschaftete in 2021 ein Ergebnis von 0 Euro. In 2022 konnte ein Gewinn von 77 T€ erwirtschaftet werden. An der IT-Gesellschaft Confer IT GmbH hält die Stadtwerke Neuwied GmbH eine Beteiligung von 41,76 %. Ziel der Gesellschaft ist es, Synergien zu nutzen und die Entwicklung der IT-Kosten positiv zu beeinflussen. Die Gesellschaft ist dabei so aufgestellt, dass die Akquise von Neukunden forciert wird, aber auch die Aufnahme neuer Gesellschafter als Option besteht, um die Basis der Synergieeffekte erweitern zu können. Der Jahresabschluss 2022 weist einen Verlust in Höhe von 12 T€ aus (2021 Gewinn 16 T€). Die Stadtwerke Neuwied GmbH hält eine Beteiligung in Höhe von 10 % an der MVB Mittelrheinischer Verkehrsbetrieb GmbH. In 2021 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Gewinn von 360 T€. Für 2022 wurde ein Gewinn von rund 220 T€ erwirtschaftet, ein geprüftes Ergebnis liegt nicht vor. Die Stadtwerke Neuwied GmbH hält eine Beteiligung in Höhe von 4,97 % an der Quantum GmbH. Die bisherige Beteiligung von 5,58 % verringerte sich in Folge einer Kapitalerhöhung durch Beitritt eines neuen Gesellschafters (Stadtwerke Dinslaken) und die damit verbundene Kapitalerhöhung. Die Quantum GmbH ist der Dienstleister der Stadtwerke Neuwied für die gesamte Energiebeschaffung. Das Geschäftsmodell der Quantum ist darauf ausgerichtet, für die Gesellschafter zu optimalen Konditionen Energie zu beschaffen. Ergeben sich aus der Geschäftstätigkeit größere Gewinne, so kommen diese den Gesellschaftern auf dem Wege günstiger Dienstleistungsentgelte wieder zugute. 2022 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 196 T€ erzielt (2021: 316 T€). 3.4 Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich durch die Investitionen vornehmlich in die Versorgungsnetze von 13,4 Mio. € bei planmäßigen Abschreibungen von 7,7 Mio. € und Anlagenabgängen von 0,3 Mio. € erhöht. Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert bei rückläufigen Abgabemengen im Wesentlichen aus den preisbedingt gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Durch das Jahresergebnis hat sich das Eigenkapital erhöht, die Eigenkapitalquote hat sich zum Bilanzstichtag wegen der gestiegenen Bilanzsumme auf 32,7 % (Vorjahr 34,4 %) verringert. Die Zunahme der Rückstellungen bildet die Risiken für drohende Verluste aus der Gasbeschaffung und Rückerstattungen im Zusammenhang mit den Preisbremsen ab. Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich durch die Aufnahme von Bankdarlehen zur Finanzierung von Investitionen erhöht. Bei der Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten wirkten sich die neben den im Folgejahr fälligen Tilgungsraten der Bankdarlehen im Wesentlichen die höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus. Ertragslage
Der Anstieg der Betriebsleistungen ist bei rückläufigen Abgabemengen im Wesentlichen durch die preisbedingt höheren Umsatzerlöse bedingt, was sich entsprechend in den Aufwendungen widerspiegelt, die durch die deutlich gestiegenen Materialaufwendungen, aufgrund des Energiebezugs, geprägt sind. In der Verbesserung des Finanzergebnisses wirkten sich die gestiegenen Zinserträge aus. Finanzlage Die Investitionstätigkeit lag mit 13,43 Mio. € über der von 2022 (10,1 Mio. €). Die Abschreibungen liegen mit 7,69 Mio. € leicht über dem Niveau des Vorjahres (7,41 Mio. €). Der Jahresüberschuss liegt mit 2,296 Mio. € etwas über dem Niveau des Vorjahres (2,085 Mio. €). Die liquiden Mittel haben sich von 23,795 Mio. € auf 19,626 Mio. € reduziert. Der Rückgang des Finanzmittelfonds ist bei einem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 5,38 Mio. € und einem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 5,11 Mio. € auf den Mittelabfluss der laufenden Geschäftstätigkeit von 3.89 Mio. € bedingt. 3.5 Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung
Das Ergebnis liegt um 211 T€ über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis liegt 332 T€ über dem Planansatz für 2023, welcher einen Gewinn von 1,964 Mio. € aufzeigte. 4. Tätigkeitsabschlüsse Gemäß Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hat die SWN als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen jeweils getrennte Konten zu führen und für jede ihrer regulierten Tätigkeiten einen Tätigkeitsabschluss nach § 6b Abs. 3 und Abs. 7 EnWG zu erstellen und darüber zu berichten. Die Tätigkeitsbereiche gliedern sich wie folgt:
Entsprechende Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen für die einzelnen Tätigkeitsbereiche werden erstellt. Die in der Rechnungslegung angewandten Regeln der Kontenzuordnung wurden entsprechend dokumentiert. 5. Chancen- und Risikobericht Das Chancen- und Risikomanagement der Stadtwerke Neuwied GmbH ist ein formal in die Aufbau- und Ablauforganisation integrierter Prozess. Die erfassten Risiken werden regelmäßig überprüft und angepasst. Es erfolgen regelmäßige Abfragen nach neuen Risiken. Das Risiko-Portfolio wird somit aktuell gehalten und den sich verändernden Umfeldbedingungen angepasst. Aus den gemeldeten Risiken resultiert je nach Bewertung ein risikobezogener Handlungsbedarf, welcher in den jeweils betroffenen Geschäftsfeldern bewältigt wird. Als wesentliche Risikokategorien wurden identifiziert:
6. Prognosebericht Im Jahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 2,296 Mio. € erzielt werden. Damit lag das Ergebnis um 332 T€ über dem Planansatz (1,964 Mio. €). Das Ziel der Stadtwerke Neuwied ist die sichere Versorgung der Neuwieder Bürger im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Auch in 2024 werden die Stadtwerke Neuwied als regionaler Versorger zum einen aus vertrieblicher Sicht weiterhin die Kundenbindung, Kundenrückgewinnung und Neukundengewinnung in den Vordergrund stellen. Gleichzeitig agiert die SWN nachhaltig mit Blick auf die Klimaziele der Stadt. Der Ausbau des Glasfasernetzes, das Engagement für Elektromobilität und die stetige Investition in den Erhalt der Energienetze sind Kerngegenstand des Handelns der SWN. Die Ladeinfrastruktur ist aufgrund rechtlicher Vorgaben auf einen anderen Rechtsträger zu übertragen. Der soziale und gemeinschaftsfördernde Einsatz von Spenden und Sponsoring dient der Entwicklung von Neuwied. Auf diesem Wege fördern die Stadtwerke Neuwied das gesellschaftliche Miteinander in der Region in den verschiedensten Bereichen wie z. B. Brauchtum, Sport, soziales und caritatives Engagement. Es ist das Ziel des Vertriebes, für unsere Kunden Lösungen für eine optimale Versorgung mit Energie zu bieten, ergänzt um ein attraktives Angebot von Internet, Telefonie und TV. In 2022 und 2023 investierte die SWN über 8 Mio. € in den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes. Dieser Geschäftszweig soll in den kommenden Jahren gezielt ausgebaut werden. Die aktuellen Diskussionen zeigen in eine Richtung, die es für kommunale und integrierte Versorger, wie es auch die Stadtwerke Neuwied sind, schwieriger werden lässt, unternehmerisch sinnvoll alle Leistungen auf gleichbleibendem Niveau anzubieten. Neu hinzu kommt die Herausforderung, loslösend von der Gasversorgung langfristig gute Alternativen für die Wärmeversorgung der Bürger anzubieten. Außerdem führt auch der deutliche Zubau von PV-Anlagen im Stromnetz zu zunehmenden infrastrukturellen Herausforderungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau regenerativer Energie. In diesem Zuge fördern die SWN bereits heute massiv den Ausbau von Photovoltaikanlagen auch im privaten Bereich. Daneben sollen, ähnlich wie in Block, weitere größere Anlagen auf Freiflächen in Neuwied entstehen. Erste Ideen sehen hier Möglichkeiten an mehreren Standorten vor. So werden größere Flächen rein vorsorglich auch in Wasserschutzgebieten untersucht und eine Klärung der offenen Fragen hinsichtlich deren Nutzbarkeit forciert. Untersuchungen der Windenergiepotentiale in Neuwied haben ergeben, dass es auf den Höhenlagen um die Stadt mögliche Standorte gibt. Es werden Möglichkeiten gesehen, einen Windpark im städtischen Gebiet zu etablieren. Es wurde gemeinsam mit der Stadt Neuwied ein Projekt begonnen mit dem Ziel, eine möglichst umfassende, bezahlbare Versorgung der Bevölkerung mit regionalem, regenerativem Strom aufzubauen und möglich werden zu lassen. Die Stadtwerke Neuwied GmbH strebt im Rahmen der nachhaltigen Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 ein Ergebnis von rund 1,661 Mio. € Jahresüberschuss an. Wichtigste Geschäftsfelder sind die Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung in Neuwied. Darüber hinaus stehen die Themen Glasfaserausbau, erneuerbare Energien und das Energiemanagement im Fokus. Im Rahmen der stetigen Weiterentwicklung bestehender Geschäftsfelder bleiben die Stadtwerke Neuwied für Bürger, Politik und Wirtschaft ein verlässlicher Partner. Die SWN entwickelt neue Geschäftsbereiche wie Erzeugung und Glasfaser mit dem Ziel, auf Sicht schrumpfende Geschäftsbereiche wie die Gasversorgung substituieren zu können. Auf diesem Weg wurden in den vergangenen 3 Jahren erhebliche Vorarbeiten geleistet. Mittelfristig will die SWN einen hohen Anteil an eigener, nachhaltiger Erzeugung zur Versorgung in Neuwied beisteuern und einen ganzheitlichen Service im Rahmen der Daseinsvorsorge mit Strom, Gas, Wasser, Wärme, Telefonie, Internet und weiteren Dienstleistungen für die Bürger der Stadt Neuwied bieten. Meine Stadt. Meine Energie.
Neuwied, den 3. September 2024 gez. Stefan Herschbach, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
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Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 (1. Januar bis 31. Dezember)
Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung II. Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung III. Berichterstattung nach § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz IV. Ergänzende Angaben V. Anlagegitter VI. Mengen- und Tarifstatistik I. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung Die Stadtwerke Neuwied GmbH, mit Sitz in Neuwied, ist beim Amtsgericht Montabaur unter der Handelsregisternummer HRB 10570 gemeldet. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften, des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG), sowie gem. § 16 des Gesellschaftervertrages und nach den für Eigenbetriebe des Landes Rheinland-Pfalz geltenden ergänzenden Bestimmungen aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Besonderheiten der Versorgungswirtschaft wurden berücksichtigt. Soweit für Pflichtangaben das Wahlrecht besteht, sie in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang aufzuführen, sind diese Angaben im Anhang dargestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Anteile an Tochtergesellschaften mit beherrschendem Einfluss werden unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Entsprechend wurde mit den Ausleihungen verfahren. II. Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, wobei auf die eigenen Leistungen auch angemessene Lohn- und Materialgemeinkostenzuschläge berechnet wurden, wobei Fremdkapitalzinsen nicht berücksichtigt sind. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Im Zugangsjahr ist die Abschreibung pro rata temporis ermittelt worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen für:
Aufgrund der andauernden ungewissen Situation auf dem Gasmarkt wurde im Geschäftsjahr 2021 die Nutzungsdauer für Hausanschlüsse und das Leitungsnetz von 30 Jahre auf 24 Jahre, mit dem Enddatum 31. Dezember 2045, verkürzt. Die Nutzungsdauer der ab dem Geschäftsjahr 2021 zugehenden Sachanlagen dieser Anlagenklassen enden zu diesem Datum. Die entsprechenden Anlagenzugänge im Geschäftjahr 2023 sind daher mit einer Restnutzungsdauer von 22 Jahren angesetzt, um den zum Bilanzstichtag voraussichtlichen dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert zu erreichen. Ansonsten wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Berichtsjahr unverändert gegenüber dem Vorjahr fortgeführt. Geleistete Anzahlungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.
* nach Ergebnisabführungsvertrag
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Unfertige Leistungen sind mit den Herstellungskosten einschließlich notwendiger Gemeinkosten aktiviert. Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Im Geschäftsjahr ergab sich aus den steuerlichen und handelsrechtlichen Bewertungsunterschieden der Bilanz eine Aktive Latente Steuer i.H.v. 6.224 TEUR und eine Passive Latente Steuer i.H.v. 226 TEUR. Die Stadtwerke Neuwied GmbH macht von dem Saldierungswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 3 HGB Gebrauch. Das Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht in Anspruch genommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen abzüglich einer Pauschalabwertung zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angesetzt. Zweifelhafte bzw. uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 345 TEUR (Vorjahr 347 TEUR) Liefer- und Leistungsforderungen und mit 673 TEUR (Vorjahr 594 TEUR) sonstige Forderungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen im Zusammenhang mit der Gas- und Wärmepreisbremsen mit 2.799 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) und Steuerforderungen mit 1.364 TEUR (Vorjahr 2.781 TEUR). Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
Den Gewinnrücklagen wurden 2.085 TEUR aus dem Jahresüberschuss 2022 zugeführt. Unter dem Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen werden Investitionszuschüsse ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt über die sonstigen betrieblichen Erträge und orientiert sich an der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter. Die Position Empfangene Ertragszuschüsse beinhaltet die Zahlungen für Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse, deren Auflösung analog der Abschreibung zu den aktivierten Anlagegütern erfolgt. Die daraus resultierenden Erträge werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellungen gliedert sich wie folgt:
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2018 G" ermittelt. Hierbei wurden auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82% (Vorjahr 1,78%) gerechnet. Der Marktzinssatz der letzten 7 Jahre beträgt 1,75% (Vorjahr 1,44%). Der hieraus in Höhe von 30.439 EUR ermittelte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt. Die Gehaltsdynamik wurde im Berichtsjahr mit 2,00% (Vorjahr 2,00%) und die Rentendynamik ebenfalls mit 2,00% (Vorjahr 2,00%) berechnet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle ungewissen Verbindlichkeiten, wobei die erkennbaren Risiken berücksichtigt wurden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach den "Heubeck-Richttafeln 2018 G" gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,07% (Vorjahr 0,67%) für bereits vereinbarte Verträge und 1,38% (Vorjahr 0,92%) für die möglichen Altersteilzeitverträge entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit berechnet. Die Aufstockungsbeträge haben Abfindungscharakter. Mögliche Altersteilzeitverträge wurden bezogen auf die Fälle, die 2023 Anspruch auf Altersteilzeit hätten, zu 47,37% (Vorjahr 45,95%) nach der voraussichtlichen Genehmigung zurückgestellt. Einkommenssteigerungen in Höhe von 2,00% p.a. (Vorjahr 5,00%) wurden zu Grunde gelegt. Im Geschäftsjahr wurden Drohverluste aus schwebenden Geschäften für den Bereich Strom in Höhe auf 1.910 TEUR (Vorjahr 2.625 TEUR) und für den Bereich Gas in Höhe auf 6.720 TEUR (Vorjahr 3.680 TEUR) angepasst. Die Rückstellung aufgrund zukünftiger Verpflichtungen, die Strassenbeleuchtung betreffend, wurde in Höhe von TEUR 2.050 (Vorjahr 1.920 TEUR) angepasst. Für Rückzahlungsverpflichtungen aus Preisbremsen wurde eine bilanzoelle Vorsorge von 2.070 TEUR gebildet. Für den zu erwartenden Rückbau des Gasnetzes ab dem Geschäftsjahr 2045, aufgrund des politisch beschlossenen weitgehenden Ausstiegs aus dem fossilen Energieträger Gas, wurde im Geschäftsjahr begonnen eine Ansammlungsrückstellung mit 743 TEUR zu bilden, die mit dem Barwert auf der Grundlage des Marktzinssatz der letzten 7 Jahre und einer Laufzeit von 23 Jahren angesetzt wurde. Die Bewertung der Rückstellung für Gleitzeitguthaben erfolgt mit dem Tabellenentgelt pro Stunde zuzüglich der Sozialabgaben und die Bewertung der Rückstellung für nicht genommene Urlaubstage mit dem monatlichen Bruttogehalt zuzüglich den Sozialabgaben. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert und gliedern sich lt. nachfolgender Aufstellung.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 14 TEUR und in den sonstigen Verbindlichkeiten 13 TEUR an zinslosen Förderdarlehen enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Rückzahlungsverpflichtungen an Kunden aus der Jahresabrechnung in Höhe von 8.301 TEUR. Die Darlehensverbindlichkeiten sind teilweise durch Ausfallbürgschaften der Gesellschafterin Stadt Neuwied und eine eingetragene Grundschuld 9 Mio. EUR (Vorjahr 9 Mio. EUR) gesichert. Die mit der Grundschuld gesicherten Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag mit rd. 5,0 Mio. EUR (Vorjahr rd. 5,6 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Gesellschaftern und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind im Wesentlichen solche aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus bestehen gegenüber den Gesellschaftern Verbindlichkeiten aus der Konzessionsabgabe in Höhe von 352 TEUR. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährliche Verpflichtung aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und sonstige Gegenstände beträgt Ende des Jahres 2023 436 TEUR. Weitere finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus rechtsverbindlich erteilten Bestellungen. Das Obligo dieser Bestellungen beträgt zum Bilanzstichtag 72.440 TEUR. Diese bestehen aus Beschaffungsverträgen im geschäftsüblichen Rahmen. Risiken wurden in den Rückstellungen berücksichtigt. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse beinhalten Verpflichtungen aus Bürgschaften und einer Patronatserklärung. Bei den Bürgschaften handelt es sich um eine Bürgschaft in Höhe von insgesamt 900 TEUR zugunsten von verbundenen Unternehmen sowie einen Bürgschaftsvertrag zur Absicherung von Wertguthaben aus dem Blockmodell Altersteilzeit gemäß § 8a AltTZG in Höhe von 634 TEUR. Im Zusammenhang mit einem Energielieferungsvertrag sind die Stadtwerke Neuwied neben 3 weiteren Gesellschaftern ein Primärsicherungsgeber mit einem Volumen in Höhe von 60 Mio. €. Dieser Betrag ist im Innenverhältnis durch Patronatserklärungen und Bürgschaften der übrigen Gesellschaftern und Kunden dahin gehend abgesichert, dass die Stadtwerke Neuwied im Falle einer Inanspruchnahme nur für den Teil haften, der anteilig im Verhältnis des Gesamtportfolios auf sie entfällt. Gründe für eine Inanspruchnahme des Haftungsobligos sind nicht ersichtlich; wir schließen dies aus dem jahrelang bestehenden Obligo ohne Inanspruchnahme unsererseits. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 1.332 TEUR enthalten. Diese resultieren größtenteils aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (829 TEUR), Versicherungsleistungen (271 TEUR) und aus Zahlungseingängen ausgebuchter Forderungen (216 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten die Risikobewertung der abgerechneten Preisbremsen in Höhe von 4.010 TEUR und Forderungsabschreibungen in Höhe von rd. 436 TEUR. Der Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhaltet Gutschriften aus der Betriebsprüfung in Höhe von rd. 1.310 TEUR. Bei der Wasserversorgung ergab sich auf Grund der durchgeführten Nachkalkulation ein Entgeltbedarf auf Basis von Vollkosten von 2,84 EUR je m 3. Dem stand ein Entgeltaufkommen von 2,68 EUR je m 3 gegenüber. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.295.592,42 EUR den Gewinnrücklagen zur Stärkung des Eigenkapitals zuzuführen. Nachtragsbericht Die weltwirtschaftlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg wird Auswirkungen auf die Güterknappheit, die Infation der Preise, der Anstieg langfristiger Zinsen sowie die nach wie vor extrem hohen Energiebeschaffunspreise zur Folge haben. Eine Qualifizierung, ob und zu welchem Zeitpunkt, dies für die SWN als regionales Stadtwerk Auswirkungen haben wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich. III. Berichterstattung nach § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz Derartige Geschäfte liegen nicht vor. IV. Ergänzende Angaben Geschäftsführer ist Herr Stefan Herschbach, Ass. Jur. Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern: Oberbürgermeister Jan Einig, Vorsitzender Markus Blank, Technischer Angestellter Tobias Härtling, Diplom- und Medienpädagoge Martin Hahn, Versicherungskaufmann Karl-Josef Heinrichs, Dipl. Sozialpädagoge Judith Klaes, Immobilienverwalterin Ruth Köfer, Rektorin a. D. Sven Lefkowitz, Angestellter Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Sigurd Remy, Pensionär (bis 07.12.2023) Uwe Siebenmorgen, Fertigungsplaner Regine Wilke, Diplom-Sozialarbeiterin Gudrun Vielmuth, Verwaltungsangestellte i. R. Dietrich G. Rühle, Hochschullehrer a. D. Dr. Jutta Etscheidt, Tierärztin Rene Bringezu, Berufssoldat Bernd Bauer, techn. Angestellter (Betriebsratsmitglied mit beratender Stimme) Anna Geil, Bertriebswirtin VWA (Betriebsratsmitglied mit beratender Stimme) Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden 22 TEUR vergütet. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse zugunsten der Organe ist die Gesellschaft nicht eingegangen. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene wurden in 2023 14 TEUR als Pensionen und Beihilfen gezahlt. Die für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene gebildete Rückstellung für Pensionen betrug zum 31. Dezember 2023 rd. 149 TEUR (Vorjahr rd. 156 TEUR). Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Berichtsjahr betrug 278 (Vorjahr 262). Daneben wurden 33 Auszubildende (Vorjahr 29) beschäftigt. Für das Geschäftsjahr wird ein Honorar für Abschlussprüfungsleistungen von 70 TEUR berechnet.
Neuwied, den 3. September 2024 STADTWERKE NEUWIED GMBH gez. Stefan Herschbach, Geschäftsführer V. Anlagegitter für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
VI. Mengen- und TarifstatistikStrom (inkl. Stromsteuer)
Gas (inkl. Energiesteuer)
Wasser
BHKW's und Vollwärme
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stadtwerke Neuwied GmbH, Neuwied VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Neuwied GmbH, Neuwied, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Neuwied GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Tätigkeitsabschluss Strom", "Elektrizitätsverteilung" und "Ladepunkte für Elektromobile" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Saarbrücken, den 3. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Carsten Palm, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Michael Neutz , Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates Im Laufe des Geschäftsjahres hat sich der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung anhand von Berichten und Auskünften sowie in seinen Sitzungen über den Gang der Geschäfte und die Geschäftspolitik unterrichten lassen. Zustimmungsbedürftige Geschäfte wurden überprüft und mit der Geschäftsführung behandelt. Der Jahresabschluss 2023 wurde einschließlich des Anhangs, des Lageberichts und der Buchführung von der PWC, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat billigt den aufgestellten Jahresabschluss 2023 sowie den Geschäfts- und Lagebericht. Der Aufsichtsrat beschließt, dass der Jahresüberschuss in Höhe von 2.295.592,42 € den Gewinnrücklagen zur Verstärkung des Eigenkapitals zugeführt wird. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit spricht der Aufsichtsrat der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank aus.
Neuwied, im September 2024 Der Aufsichtsrat Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied und Vorsitzender des Aufsichtsrates Tätigkeitsabschlüsse für das Geschäftsjahr 2023Bilanz der Stadwerke Neuwied GmbH, Neuwied, zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Bilanz der Stadwerke Neuwied GmbH, Neuwied, zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 (1. Januar bis 31. Dezember)
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 (1. Januar bis 31. Dezember)
Erläuterungen Tätigkeitsabschlüsse für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Die Stadtwerke Neuwied GmbH sind als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG zur Aufstellung von Tätigkeitsabschlüssen verpflichtet, die insbesondere die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung (Strom-Netz) und Gasverteilung (Gas- Netz) sowie die Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile einzeln darstellen. Hierfür sind in der internen Rechnungslegung separate Konten zu führen. Für weitere Tätigkeiten innerhalb der Strom- u. Gassparte (z.B. Vertrieb) sind ebenfalls separate Konten zu führen, die innerhalb der jeweiligen Sparte zusammengefasst werden können. Weitere für Tätigkeiten / Sparten außerhalb der Sparten Strom und Gas (z.B. Fernwärme, Bäder etc.) separat zu führenden Konten können zusammengefasst werden. Die Stadtwerke Neuwied sind grundzuständiger Messstellenbetreiber gem. § 2 Nr. 4 MsbG. Für diese Marktrolle sind ebenfalls separate Konten zu führen. Die Ladesäulen werden separat ausgewiesen gem. §6b Abs. 3 Nr. 7 EnWG. 2. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Der nach § 6b Abs. 3 EnwG differenzierte Ausweis der Geschäftsvorfälle nach Tätigkeiten basiert auf einem Kostenstellenrahmen. Dieser berücksichtigt in seiner Systematik die unter Gliederungspunkt 1 genannten Anforderungen, indem die Kostenstellenstruktur explizit den Gliederungsvorgaben des § 6b Abs. 3 EnWG und § 2 Nr. 4 MsbG angepasst ist. Mit der eingerichteten Kostenstellenrechnung wird eine verursachungsgerechte direkte Zuordnung auf die einzelnen Tätigkeiten gewährleistet. Hierin eingeschlossen ist auch die interne Leistungsverrechnung zwischen den einzelnen Tätigkeiten, die auf Basis von Aufträgen als Be- und Entlastungen gebucht werden. Ergänzend hierzu werden allgemeine Sachverhalte, die zunächst auf die Stadtwerke insgesamt entfallen, im ersten Schritt im allgemeinen Bereich gebucht und den einzelnen Tätigkeiten anschließend im Rahmen einer indirekten Verteilung durch sachgerechte Schlüsselungen zugewiesen. 3. Bilanz Den Bilanzen der Tätigkeitsabschlüsse liegen keine aus dem Buchungssystem der Finanzbuchhaltung direkt entwickelte Darstellungen zugrunde. Hierfür wurde eine datenbankbasierte Umsetzung entwickelt. Die Erstellung der Tätigkeitsbilanzen erfolgt hierbei gleichermaßen schrittweise. Die meisten Konten der Finanzbuchhaltung werden aufgrund des eindeutigen Bezuges zu den einzelnen Tätigkeiten direkt zugeordnet. Für Konten, die tätigkeitsübergreifende bzw. allgemeine Geschäftsvorfälle beinhalten, wird eine Analyse der Kontensalden dahingehend vorgenommen, ob ggf. nachträglich noch eine direkte Zuordnung auf Belegebene möglich ist. Erst dann erfolgt eine indirekte Verteilung der bisher nicht zugewiesenen verbleibenden Kontensalden durch sachgerechte Schlüsselung. Die Vorgehensweise für nicht vollständig direkt zuordenbare Konten stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:
Gegebenenfalls verbleibende "Restbeträge" (dem allgemeinen Bereich zuzuordnen, bzw. nur mit unvertretbarem Aufwand direkt zuordenbar) werden im Anschluss indirekt durch sachgerechte Schlüsselungen verteilt. Die Verteilung der Konten des Eigenkapitals wird folgendermaßen vorgenommen:
4. Verteilungsschlüssel Die Kostenschlüsselung in der Tätigkeits-GuV basiert auf Grundlage der seitens des Controllings getroffenen Festlegungen. Die Umlagesystematik erfolgt dabei anhand eines Umlageverfahren, welches mehrstufig Kostenstellensalden aus den allgemeinen Bereichen auf nachgelagerte Kostenstellen verteilt. Somit wird gewährleistet, dass die aus den innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen entstehenden Kosten auch verursachungsgerecht den relevanten Tätigkeiten zugeordnet werden.
Neuwied, den 3. September 2024 gez. Stefan Herschbach, Geschäftsführer Anlagegitter zum 31.12.2023 nach Geschäftsbereichen
Verbindlichkeitenspiegel Stromnetz Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert und gliedern sich lt. nachfolgender Aufstellung.
Anlagegitter zum 31.12.2023 nach Geschäftsbereichen
Verbindlichkeitenspiegel Gasnetz Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert und gliedern sich It. nachfolgender Aufstellung.
Anlagegitter zum 31.12.2023 nach Geschäftsbereichen
Verbindlichkeitenspiegel Ladesäulen Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert und gliedern sich lt. nachfolgender Aufstellung.
Anlagegitter zum 31.12.2023 nach Geschäftsbereichen
Verbindlichkeitenspiegel Intelligenter MessstellenbetriebVerbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert und gliedern sich It. nachfolgender Aufstellung.
Andere Berichtsbestandteile Auf Grund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 02.12.2024 wurde der vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Stadtwerke Neuwied GmbH festgestellt. Der Jahresüberschuss 2023 wird verwendet zur Einstellung in die Gewinnrücklagen. |
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Stadtwerke Neuwied GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Hafenstraße 90
56564 Neuwied - Handelsregister
- HRB 10570, Montabaur
- Eintragungsdatum
- 20. Dezember 1974
- Branche
-
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern - Eingetragenes Kapital
- 25.882.654,06 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- die Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas, Wasser, Wärme bzw. Kälte, Telekommunikation sowie alle damit verbundenen Dienstleistungen °die Erzeugung von Energie sowie der Betrieb von BHKW`s °der Betrieb öffentlicher Verkehrsmittel für die Beförderung von Personen; °der Betrieb von Parkhäusern; °die Errichtung und der Betrieb von öffentlichen Schwimmbädern sowie der damit verbundenen Einrichtungen; °der Betrieb der städtischen Häfen und Umschlagplätze; °die Übernahme von Baumanagement- und Contracting-Tätigkeiten; °der Betrieb von Werkstattdienstleistungen, die im Wesentlichen zur Instandhaltung von städtischen Fahrzeugen und solchen, die im Strecken-netz der Gesellschaft oder anderen Unternehmen betrieben werden, die durch Kooperationsverträge mit der Gesellschaft verbunden und im Öffentli-chen Personennahverkehr tätig sind; °das Vermitteln (Makeln) von Strom und Gas für die Bevölkerung; °der Betrieb von Straßenbeleuchtung; °der örtliche Betrieb von Industriegleisen zum Güterverkehr; °die Geschäftsführung für andere örtliche kommunale Einrichtungen.
Finanzen
Bilanz
- Anlagevermögen 69,9 % 122,20 Mio
- Umlaufvermögen 30,0 % 52,42 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 130,9 k
- Verbindlichkeiten 45,8 % 80,02 Mio
- Eigenkapital 33,6 % 58,72 Mio
- Rückstellungen 14,1 % 24,58 Mio
- Empfangene Ertragszuschüsse 4,6 % 8,05 Mio
- Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen 1,9 % 3,37 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 8,8 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 85,7 % 117,66 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5,7 % −7,90 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 3,4 % 4,62 Mio
- Konzessionsabgabe an Gesellschafter 2,3 % −3,14 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 2,2 % 3,03 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,6 % 776,2 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % −67,5 k
- Erträge aus Ergebnisübernahmeverträgen 0,0 % 60,9 k
- Konzessionsabgabe an Dritte 0,0 % −51,6 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 23,0 k
- Materialaufwand 70,7 % −80,25 Mio
- Personalaufwand 20,3 % −23,06 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,5 % −8,46 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,2 % −1,31 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,3 % 318,2 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −51,0 k
- Ergebnis nach Steuern 2,26 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,21 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Stefan Herschbach
seit 2009 Geschäftsführer
-
Andrea Haupt
seit 2018 Prokura
-
Michael Krose
seit 2008 Prokura
-
Thomas Endres
seit 2018 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Stadt Neuwied DEU 100,0 % 25,9M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- Deichwelle Bäder GmbH 100,0 %
- Energie-Service-Mittelrhein Verwaltungsgesellschaft mbH GmbH 100,0 %
- Erneuerbare Energien Neuwied GmbH 50,0 %
Historie
- 2026
-
07.04.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsStadtwerke Neuwied GmbH
-
07.04.
SatzungsänderungStadtwerke Neuwied GmbH
- 2023
-
06.11.
SatzungsänderungStadtwerke Neuwied GmbH
-
28.03.
SatzungsänderungStadtwerke Neuwied GmbH
- 2021
-
20.09.
SatzungsänderungStadtwerke Neuwied GmbH
-
20.09.
Änderung des Unternehmensgegenstandsdie Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas, Wasser, Wärme bzw. Kälte, Telekommunikation sowie alle damit verbundenen Dienstleistungen °die Erzeugung von Energie sowie der Betrieb von BHKW`s °der Betrieb öffentlicher Verkehrsmittel für die Beförderung von Personen; °der Betrieb von Parkhäusern; °die Errichtung und der Betrieb von öffentlichen Schwimmbädern sowie der damit verbundenen Einrichtungen; °der Betrieb der städtischen Häfen und Umschlagplätze; °die Übernahme von Baumanagement- und Contracting-Tätigkeiten; °der Betrieb von Werkstattdienstleistungen, die im Wesentlichen zur Instandhaltung von städtischen Fahrzeugen und solchen, die im Strecken-netz der Gesellschaft oder anderen Unternehmen betrieben werden, die durch Kooperationsverträge mit der Gesellschaft verbunden und im Öffentli-chen Personennahverkehr tätig sind; °das Vermitteln (Makeln) von Strom und Gas für die Bevölkerung; °der Betrieb von Straßenbeleuchtung; °der örtliche Betrieb von Industriegleisen zum Güterverkehr; °die Geschäftsführung für andere örtliche kommunale Einrichtungen.
-
08.02.
Austritt einer PositionU** E**** · Gesamtprokura
- 2018
-
02.02.
Eintritt eines MitgliedsThomas Endres · Gesamtprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Stadtwerke Neuwied GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 040245db682978f4ae2eb23073692bd4",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Stadtwerke Neuwied GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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