Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
PASSIVA
München, 12.03.2025
Gerd Häcker Tatjana Rogalli Markus Steinbeis Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024
München, 12.03.2025
Gerd Häcker Tatjana Rogalli Markus Steinbeis ANHANG für das Geschäftsjahr 2024der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh, MünchenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) unter Beachtung der für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute geltenden zusätzlichen Vorschriften (§§ 340 ff HGB) erstellt. Daneben wird die Verordnung über Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) berücksichtigt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein kleines Wertpapierinstitut, welches dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) unterliegt. Gemäß § 2 Abs. 2 WpIG i.V.m. § 340 Abs. 4 und § 340a Abs. 1 HGB hat die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Die Darstellung und Reihenfolge der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Abschlusswährung lautet auf Euro. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 229457 geführt und hat ihren Sitz in der Uhlandstraße 4, 80336 München. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrundeliegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt. Die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen an Kunden resultieren aus erbrachten Dienstleistungen und werden, unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken, zum Nennwert angesetzt. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Hierbei wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Abschreibungen zu Grunde gelegt. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde entsprechend der Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG verfahren. Die Abschreibung erfolgt unter Anwendung der linearen Methode. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist (gemildertes Niederstwertprinzip). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bewertet. Die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Eintrag im Handelsregister und der Satzung. Unter der Position Kapitalrücklage sind Zuzahlungen der Gesellschafter in das Kapital der Gesellschaft ausgewiesen. Erträge bzw. Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen nur in sehr geringen Umfang. Auf fremde Währung lautende Sachverhalte werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion maßgeblichen Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Angaben zur Bilanz Die Forderungen an Kreditinstitute mit TEUR 2.340 (Vj. TEUR 1.026) sind wie folgt fällig:
Forderungen an Kunden mit TEUR 1.165 (Vj. TEUR 761) haben eine Fristigkeit von unter drei Monaten und resultieren aus den Leistungen im Zusammenhang mit der Anlageberatung gegenüber Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie der Vermögensverwaltung. Die Entwicklung der Sachanlagen ist in nachfolgender Tabelle dargestellt:
Sonstige Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Kautionen mit einer Fälligkeit zwischen ein und fünf Jahren mit TEUR 17 (Vj. TEUR 17). Im Übrigen besteht eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen beruhen im Wesentlichen auf Personalkosten in Höhe von TEUR 553 (Vj. TEUR 294) und Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 33 (Vj. TEUR 32). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Provisionserträge Bei den Provisionserträgen handelt es sich zum einen um umsatzsteuerfreie Erlöse für Anlageberatungsleistungen gegenüber Kapitalverwaltungsgesellschaften. Diese betrugen TEUR 2.114 in 2024 (Vj. TEUR 780). Performanceabhängige Vergütungen sind in den o.g. Provisionserträgen enthalten. Zum anderen sind in den Provisionserträgen umsatzsteuerpflichtige Erlöse für Vermögensverwaltungsdienstleistungen (inklusive performanceabhängiger Vergütung) enthalten. Sie betrugen in 2024 TEUR 1.512 (Vj. TEUR 1.008). Allgemeine andere Verwaltungsaufwendungen In den Personalaufwendungen sind keine Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. Die allgemeinen anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 571 (Vj. TEUR 410) beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen, Aufwendungen für Lizenzen und Konzessionen, Research-Kosten, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufwendungen für die Wartung von Hard- und Software. Sonstige Angaben Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 4 RechKredV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Lizenzverträgen bestehen mit TEUR 271 mit einer Fälligkeit zwischen ein und fünf Jahren und mit TEUR 350 mit einer Fälligkeit binnen eines Jahres. Im vorliegenden Jahresabschluss sind Aufwendungen für den Abschlussprüfer mit TEUR 11 für die Prüfung des Wertpapierdienstleistungsgeschäftes nach § 89 Absatz 1 WpHG für das Jahr 2024 sowie mit TEUR 14 für die Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung des Lageberichts sowie der nach Wertpapierinstitutsgesetz geforderten aufsichtsrechtlichen Anforderungen für das Jahr 2024 enthalten. Andere Leistungen, außer der Abschluss- und WpHG-Prüfung, wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht. Im Berichtsjahr hatte die Gesellschaft durchschnittlich sechs (Vj. vier) Angestellte. Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Auf Angaben zu den Bezügen wird gemäß § 285 Nr. 9a HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft hat kein Aufsichtsorgan. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführer schlagen vor, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 1.133.996,39 eine Ausschüttung in Höhe von EUR 800.000,00 vorzunehmen und den Restbetrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem 31. Dezember 2024 sind keine Vorgänge, neben den nachfolgend genannten, von besonderer Bedeutung eingetreten und bekannt. Bezüglich der Ausführung zu den Auswirkungen von politischen Konflikten verweisen wir auf den Lagebericht der Gesellschaft. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 12.03.2025
Gerd Häcker, Geschäftsführer Tatjana Rogalli, Geschäftsführerin Markus Steinbeis, Geschäftsführer LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2024der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh, München1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh (im Folgenden „s&h“) wurde am 28. April 2016 gegründet und ist eine inhabergeführte Vermögensverwaltung. Am 29. August 2016 erhielt die Gesellschaft die Zulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), was ihr ermöglichte, zum 01. Januar 2017 ihre Geschäftstätigkeit aufzunehmen. Der Sitz der Gesellschaft ist München. s&h ist ein kleines Wertpapierinstitut gemäß Wertpapierinstitutsgesetz. Gegenstand des Unternehmens ist:
Die Gesellschaft ist weder berechtigt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen noch auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln. Seit 21.11.2024 hat s&h jedoch die Erlaubnis, gemäß § 15 Abs. 3 WpHG das Eigengeschäft zu betreiben. Im Jahr 2024 hat die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh die Finanzportfolioverwaltung sowohl für institutionelle als auch für private Anleger und die Anlageberatung gegenüber Kapitalverwaltungsgesellschaften in Form von Fonds-Advisory erbracht. 1.2 Geschäftsmodell und Strategie der Gesellschaft Geschäftsziel der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh ist die Betreuung privater und institutioneller Kunden sowie die Anlageberatung für Fondslösungen. Das Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Finanzportfolioverwaltung. Hierbei liegt der Schwerpunkt in der maßgeschneiderten Vermögensverwaltung für Privatkunden und Professionelle. Außerdem erbringt die Gesellschaft die Anlageberatung in Form von Fonds-Advisory gegenüber Kapitalverwaltungsgesellschaften (Beratung von Spezialfonds gegenüber der Universal und der Ampega sowie Advisor für Publikumsfonds mit der Ampega). s&h verfügt über ein bewährtes Team erfahrener und erfolgreicher Portfoliomanager (honoriert mit zahlreichen Auszeichnungen für Investmentfonds) mit langjähriger Erfahrung in der Vermögensverwaltung und im Fondsmanagement. Dieses wird ergänzt durch Spezialisten in Regulatorik und Abwicklung. 1.3 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1.3.1 Allgemeine Marktentwicklung Das Börsenjahr 2024 zeichnete sich durch außergewöhnlichen Erfolg aus und übertraf die Prognosen vieler Analysten deutlich. Hauptfaktoren für diese positive Entwicklung waren die Zinssenkungen zahlreicher Zentralbanken sowie wirtschaftspolitische Maßnahmen, die nach der Wiederwahl von Donald Trump erwartet wurden. Besonders die angekündigte massive Reindustrialisierung der USA weckte Optimismus und stärkte das Vertrauen der Anlegerinnen und Anleger. Neben den dominierenden High-Tech-Aktien rückten zyklische Werte stärker im Jahresverlauf in den Fokus. Tatsächlich gewannen zyklische Titel, die lange Zeit wenig Beachtung fanden, an Bedeutung und ergänzten die technologische Führungsrolle, was auf eine diversifiziertere und stabilere Marktdynamik hindeutete (Quelle: Bloomberg). Trotz vereinzelter Rückschläge, etwa im August, setzte sich der Aufwärtstrend an den Märkten unvermindert fort. Damit wurde das Jahr 2024 nicht nur durch beeindruckende Börsenrekorde geprägt, sondern entwickelte sich auch zu einem Sinnbild für wirtschaftliche Erholung und anhaltenden Aufschwung. Während 2023 vor allem die sogenannten „Magischen Sieben“ - die großen High-Tech-Konzerne - im Fokus standen, zeichnete sich 2024 durch eine breiter aufgestellte Marktbewegung aus. Ein entscheidender Impulsgeber für die positive Entwicklung der Börsen im Jahr 2024 waren die weltweiten Zinssenkungen, die den Aktienmarkt für Investoren attraktiver machten. Niedrigere Zinsen verbesserten nicht nur die Finanzierungsmöglichkeiten, sondern stärkten auch die Konjunktur, was sich insbesondere in den USA deutlich bemerkbar machte. Besonders der High-Tech-Sektor profitierte von den gesunkenen Finanzierungskosten, was zu einem Boom führte und die Bewertungen dieser Wachstumswerte weiter in die Höhe trieb. Gleichzeitig ermöglichten die Zinssenkungen der US-Wirtschaft, durch verstärkte Investitionen in Infrastruktur und Reindustrialisierung, ihre globale Führungsrolle weiter auszubauen. Die reduzierten Finanzierungskosten erwiesen sich als entscheidend für die Realwirtschaft. Sie stärkten Unternehmen, setzten Wachstumsimpulse frei und verliehen zahlreichen Branchen neuen Schwung - eine Dynamik, die sich 2024 als zentraler Faktor für den Erfolg an den Börsen herauskristallisierte. Das Börsenjahr 2024 war jedoch nicht ausschließlich von positiven Entwicklungen geprägt, sondern auch von anhaltenden geopolitischen Spannungen. Der Ukraine-Krieg, die Krisen in der Gaza-Region und die instabile Lage in Syrien stellten die Anlegerinnen und Anleger vor erhebliche Herausforderungen. Dennoch konnten die Großmächte eine Eskalation dieser Konflikte verhindern, was den Märkten ein gewisses Maß an Stabilität verlieh. Die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen nahm spürbar zu - insbesondere in Ländern, die sich zunehmend von US-Staatsanleihen abwenden (Quelle: Bloomberg). Ebenso beeindruckend war die Entwicklung des Bitcoin, der ebenfalls neue Rekordstände erreichte (Quelle: Bloomberg). Dabei spielen sowohl wirtschaftliche als auch politische Faktoren eine Rolle. Während US-Staatsanleihen unter Verkaufsdruck gerieten, erlebten chinesische Staatsanleihen eine Erholung. Im vierten Quartal stiegen die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen um etwa 80 Basispunkte, während die Renditen chinesischer Staatsanleihen um 50 Basispunkte sanken (Quelle: Bloomberg). 1.3.2 Geschäftsverlauf und Entwicklung der Gesellschaft Das Branchenumfeld der Asset Management-Industrie zeigte sich ebenso im Jahresverlauf 2024 erfreulich. Auch weiterhin steigt vor dem Hintergrund der unsicheren wirtschaftliche Entwicklung die Nachfrage nach qualifizierter Vermögensverwaltung. Das betrifft sowohl Privatpersonen als auch institutionelle Anleger. Darüber hinaus profitierte die Gesellschaft ganzjährig von einer meist positiven Entwicklung der Kapitalmärkte, abgesehen von Rückschlägen im August und Dezember, so dass das verwaltete Vermögen deutlich gesteigert werden konnte. Durch gezielte Anlagestrategien und ein aktives Stock-Picking, auch abseits des Tech-Sektors, erreichte das Unternehmen eine positive Performance im Jahr 2024. Auch im Jahr 2024 konnte s&h nach bereits erfreulichen Mittelzuflüssen in den Jahren 2020 bis 2023 weitere Kunden hinzugewinnen und somit bei den Assets under Management (AuM) einen deutlichen Anstieg verbuchen. Hierbei profitierte die Gesellschaft - wie auch bereits in der Vergangenheit - insbesondere von erfolgreichen Ausschreibungen in Zusammenarbeit mit Family Offices sowie von Weiterempfehlungen seitens der Bestandskunden, vor allem in Bezug auf die Erbengeneration und Familienverbünde. Zudem herrschte nach wie vor eine hohe Zufriedenheit bei den bestehenden Kundenverbindungen, die ebenso zum Teil ihr Vermögen aufstockten. Zusätzlich konnten wir an der meist positiven Entwicklung der Kapitalmärkte partizipieren und durch eine aktive Aktienselektion eine Wertentwicklung erreichen, mit der wir bei einigen Mandaten eine Performance-Fee vereinnahmen konnten. Die Anzahl der betreuten Kunden stieg von 184 im Jahr 2023 auf 204 Kunden im Jahr 2024 an. Insgesamt geht die Gesellschaft weiterhin davon aus, die AuM innerhalb der nächsten drei Jahre mindestens auf dem aktuellen, hohen Niveau zu stabilisieren bzw. weiter leicht zu erhöhen. Für die Gesellschaft entwickelte sich das Berichtsjahr 2024 in Bezug auf die AuM deutliche über den Erwartungen. Der Nettozuwachs der AuM betrug nach rund EUR 123 Mio. im Jahr 2023 im Jahr 2024 EUR 163 Mio., so dass das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss vor Steuern) im Jahr 2024 auf EUR 1,69 Mio. nach EUR 0,46 Mio. Euro im Jahr 2023 deutlich gesteigert werden konnte. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Ertragslage Die Ertragslage im Jahr 2024 ist zum einen von Provisionserträgen geprägt, die um etwa 102 % von TEUR 1.789 (2023) auf TEUR 3.626 (2024) gesteigert werden konnten, was sowohl auf den deutlichen Zuwachs bei den AuM - sowohl in der Vermögensverwaltung als auch im Fonds-Advisory - zurückzuführen ist als auch aus den vereinnahmten Performance-Fees resultiert. Zum anderen dominieren auch im siebenten Jahr der operativen Geschäftstätigkeit insbesondere die Personalkosten in Höhe von TEUR 1.416, welche sich um 46 % im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 969) erhöhten, was vorrangig an Tantieme- und Bonus-Zahlungen sowie der Beschäftigung neuer Mitarbeiter liegt. Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 39 % auf insgesamt TEUR 571 (Vj.: TEUR 410), was insbesondere auf Mehrkosten im Bereich Research und Berichterstellung sowie für Lizenzen zurückzuführen ist. In Summe bewegten sich die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (TEUR 1.988) etwas über dem geplanten Budget (TEUR 1.755), was aber durch die gesteigerten Provisionserträge mehr als ausgeglichen werden konnte. Somit erzielte die Gesellschaft auch im Jahre 2024 einen positiven Jahresüberschuss - nach Steuern -, der mit TEUR 1.134 deutlich über dem Vorjahr (TEUR 306) liegt. Der Aufwand für die Steuern vom Einkommen und Ertrag beläuft sich auf TEUR 558 (Vj.: TEUR 151). 2.2 Vermögenslage Neben Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 2.340 (Vj.: TEUR 1.026) ist die Aktivseite der Bilanz durch Forderungen an Kunden für die Tätigkeit als Vermögensverwalter und Fonds-Advisor mit TEUR 1.165 (Vj.: TEUR 761) geprägt. Das sonstige Sachanlagevermögen mit TEUR 28 verharrte etwa auf Vorjahresniveau (TEUR 30). Auf der Passivseite dominieren zum einen das Eigenkapital mit TEUR 2.284 (Vj.: TEUR 1.350) und zum anderen die deutlich gestiegenen Rückstellungen mit TEUR 1.125 (Vj.: TEUR 399) bei einer Bilanzsumme von TEUR 3.607 (Vj.: TEUR 1.868). Daher liegt die Eigenkapitalquote mit 63 % unter der des Vorjahres (72 %). Der Jahresüberschuss, nach Steuern, in Höhe von TEUR 1.134 (Vj.: TEUR 306) stärkt das Eigenkapital weiterhin. 2.3 Finanzlage Mit der Liquidität aus dem einbezahlten Kapital sowie den Erlösen aus der Vermögensverwaltung und dem Fonds-Advisory ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Finanzkraft der Gesellschaft zeigt sich positiv und die Liquiditätslage ist mittlerweile sehr komfortabel und von guter Substanz. Engpässe sind nicht zu erwarten. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 1.523 (Vj.: TEUR 180). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf Minus TEUR 9 (Vj.: Minus TEUR 20), während der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit bei Minus TEUR 200 (Vj.: TEUR 0) liegt. Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2024 TEUR 2.340 (Vj.: TEUR 1.026). Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2024 insgesamt neun Personen (inklusive drei Geschäftsführer). 2.4 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung zum einen die Assets under Management und die Entwicklung der Kundenanzahl sowie die daraus resultierenden Provisionserlöse und zum anderen die laufende Kostenkontrolle. Weiterhin wird die Liquiditätslage der Gesellschaft laufend überwacht. Darüber hinaus werden auch nicht finanzielle Leistungsindikatoren wie die Kundenzufriedenheit und Arbeitnehmerbelange für die Steuerung der Gesellschaft berücksichtigt. Hierzu werden regelmäßige persönliche Gespräche sowohl mit den Kunden als auch mit den Mitarbeitern geführt. 2.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage für 2024 Der von uns am Jahresende 2023 geplante Provisionsertrag für das Jahr 2024 in Höhe von rund TEUR 2.330 sowie das für das Jahr 2024 geplante Ergebnis vor Steuern (TEUR 575) haben wir mit einem Provisionsertrag von TEUR 3.626 und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 1.693 deutlich übertreffen können. Dies lag vor allem an der Steigerung der AuM und an der positiven Entwicklung an den Kapitalmärkten sowie an der Erzielung erfolgsabhängiger Vergütung. Das Ergebnis im Jahr 2024 ist gegenüber den Planzahlen für das Jahr 2024 somit mehr als eine Verdopplung, so dass die Geschäftsführung mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft äußerst zufrieden ist. 2.6 Wirtschaftliche Lage zum Zeitpunkt des Lageberichts Die Gesellschaft entwickelte sich in den ersten zwei Monaten 2025 stabil. Das verwaltete Kundenvermögen konnte durch die Gewinnung weiterer Neukunden bei turbulenten Märkten leicht gesteigert werden. Unsicherheitsfaktoren bleiben zum einen weiterhin der andauernde Krisenherde (Ukraine und Nahost) sowie die geopolitischen Spannungen, insbesondere zwischen den Großmächten China und den USA. 3. Risikobericht und Prognosebericht 3.1 Risikobericht a) Risikostrategie Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung GmbH ist ein Institut mit Fokus auf die Finanzportfolioverwaltung gegenüber institutionellen und privaten Anlegern sowie auf die Anlageberatung gegenüber Kapitalverwaltungsgesellschaften in Form von Fonds-Advisory. Im Rahmen dieser Geschäftsfelder ist das Erzielen von Erträgen in der Regel ohne Risiko nicht möglich. Vor dem Hintergrund unserer erlaubnispflichtigen Geschäftsaktivitäten ist es daher unerlässlich, Risiken zu identifizieren, zu messen, zu bewerten, zu überwachen und zu steuern. Im Hinblick auf die risikoaverse Ausrichtung der Gesellschaft steht eine frühzeitige Identifizierung und Beherrschung der mit der Generierung von Erträgen verbundenen Risiken im Vordergrund. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen gewährleistet werden:
Zur Umsetzung dieser Risikostrategie existiert ein der Größe und Geschäftstätigkeit angemessenes Risikomanagementsystem. Im Rahmen dieses Risikomanagementsystems werden die von der Gesellschaft eingegangenen Risiken identifiziert, gemessen, bewertet und mit Hilfe der genannten Maßnahmen überwacht und beherrscht. Darüber hinaus werden mögliche Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken innerhalb der nachstehenden Einzelrisiken analysiert und in unser Risikomanagement mit einbezogen. Unter Nachhaltigkeitsrisiken werden Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (sog. ESG-Risiken - Environmental, Social and Governance) verstanden, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens haben könnte. Die Identifizierung und Bemessung der Risiken erfolgt zum einen durch eine vierteljährlich durchzuführende Risikoinventur. Im Rahmen dieser Risikoinventur werden sämtliche Risiken der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in einen Risikokatalog aufgenommen. Es werden allgemeine Angaben des vorhandenen Risikos sowie Angaben zu den Möglichkeiten der Risikominderung, eventueller Wechselwirkungen und gegebenenfalls vorhandener Indikatoren gemacht. Ebenso wird eine Einschätzung über die Eintrittswahrscheinlichkeit und die eventuelle Schadenshöhe abgegeben. Die Risikoinventur bildet die Grundlage für die Ermittlung des operationellen Risikos, das wiederum in die Risikotragfähigkeitsberechnung einfließt. Das Liquiditätsrisiko bleibt zum Zwecke der Risikotragfähigkeitsberechnung außer Betracht, da es nicht mit Eigenmitteln zu unterlegen ist. Das Liquiditätsrisiko wird jedoch separat besonders engmaschig überwacht. Das Risikomanagementsystem und die zugrunde liegende Szenario-Betrachtung werden im Rahmen einer Risikoinventur vierteljährlich überprüft. Bei unterjährigen Veränderungen der Risikolandschaft erfolgt die Anpassung unverzüglich. Es erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung (vierteljährlich) an die Geschäftsführung. Darüber hinaus erfolgt halbjährlich zum 30.06. und 31.12. ein Stresstest, um auch veränderte Marktgegebenheiten im Auge zu behalten und die Gesellschaft entsprechend steuern zu können. b) Interne Revision Die Innenrevision ist in den Händen des Geschäftsführers Gerd Häcker. Gegenstand der Prüfungshandlungen der Innenrevision waren im Jahr 2024 wie auch in den Vorjahren vor allem die Einhaltung der Vorschriften des Geldwäschegesetzes, der Compliance, des WpHG und der MiFID II sowie die Funktionsweise des Meldewesens und der Ablauforganisation. c) Risikocontrolling Um ein effizientes Risikocontrolling zu gewährleisten, werden die Risikoverantwortlichen und Risikomanager im Rahmen des existierenden Risikomanagementsystems so gut als möglich für die Erkennung und Vermeidung von Risiken sensibilisiert. Die Grundlage für den permanenten und systematischen Umgang mit den Risiken bilden Vorgaben und Entscheidungen der Geschäftsleitung zur Risikotoleranz, die sich aus der Unternehmens- und Risikostrategie und Risikopolitik ableiten und sich an der Kapital- und Liquiditätsausstattung orientieren. Im Bereich der operationellen Risiken, die ihren Ursprung in Prozessen, Personen, Technologien oder externen Ereignissen haben können, werden bestehende Risiken konsequent mit einem vielfältigen, ursachenbezogenen Risikomanagement verringert. Insbesondere trägt das im Jahr 2020 eingeführte Portfoliomanagementsystem zu einer Minimierung der prozessualen operationellen Risiken bei und wird zu diesem Nutzen stetig weiterentwickelt. Seitens der Gesellschaft wird zudem größter Wert daraufgelegt, von Veränderungen in der Börsenlandschaft, des Investorenverhaltens und der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erfahren. Die Gesellschaft fördert generell die Besuche von Seminaren und Informationsveranstaltungen durch ihre Mitarbeiter. Darstellung der wesentlichen Einzelrisiken: Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft die folgenden wesentlichen Risiken ihrer voraussichtlichen Entwicklung identifiziert: Liquiditätsrisiken Wesentliches Risiko ist das Liquiditätsrisiko - genauer das Cash-Liquiditätsrisiko. Cash-Liquiditätsrisiken beschreiben die Gefahr, dass eine Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt nachkommen kann. Dies kann eintreten durch den unvorhergesehenen Abruf von Geldern oder durch nicht eingehende Zahlungen, sofern dann die Auszahlungsverpflichtungen die liquiden Mittel übersteigen. Bleiben Erträge aus und kann sich die Gesellschaft nicht mehr aus dem eigenen Liquiditätspolster finanzieren, muss zwingend neues Kapital zugeführt werden. Zu den Liquiditätsrisiken zählt auch das Eigenkapitalrisiko: Dieses Risiko besteht darin, dass Verluste die aktuell ausreichende Eigenkapitalausstattung so stark angreifen, dass aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen (z.B. aus den Vorschriften des Wertpapierinstitutsgesetzes) nicht mehr nachgekommen werden kann. Eine dauerhafte Verfehlung aufsichtsrechtlicher Kennzahlen könnte zu einem Verlust der erteilten Erlaubnis führen oder diese auf bestimmte Sachverhalte beschränken. Die Beschränkung auf erlaubnisfreie Tätigkeiten oder eine Einschränkung der Erlaubnis könnte der Gesellschaft wichtige Einnahmequellen verschließen. Um diesem Risiko entgegenzusteuern, bemüht sich die Gesellschaft um eine realistische Unternehmensplanung mit detaillierten Prognosen von Erträgen und Kosten. Die Überwachung erfolgt kontinuierlich durch einen Abgleich des Ist- mit dem Sollzustand der Kontokorrentkonten. Die Ergebnisse werden im Kreis der Geschäftsführung erörtert. Operationelle Risiken Das operationelle Risiko ist die Gefahr von unmittelbaren oder mittelbaren Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten. Unter dieser Risikokategorie sind auch Rechts- und Reputationsrisiken sowie z.B. der Verlust, der durch menschliche Fehler, kriminelle und unautorisierte Handlungen, fehlerhafte Prozesse, Ausfall von Mitarbeitern, unzureichende Vertriebspraktiken, Natur- und sonstige Katastrophen, Technologieversagen o. ä. eintreten könnten, eingeordnet. Zudem besteht das Risiko des dauerhaften oder temporären Ausfalls eines Geschäftsführers aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit. Die Branche der Vermögensverwalter, insbesondere die Tätigkeit als Finanzdienstleister, unterliegt einer Regulierung, deren Anforderungen stetig zunehmen. Die Einhaltung der Vorschriften ist Voraussetzung für das Aufrechterhalten der Zulassung als Wertpapierinstitut. Entsprechend der Vorgaben der Regulierungsbehörden sind interne Abläufe zu entwickeln und künftig bei Bedarf anzupassen und Mitarbeiter auf deren Einhaltung fortlaufend zu schulen und zu überwachen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, bemüht sich die Gesellschaft, operationelle Risiken durch die Aufbau- und Ablauforganisation zu managen. Wir erachten die operationellen Risiken aufgrund unseres beschränkten Dienstleistungsangebots für überschaubar. Aufgrund unserer Unternehmensgröße ist eine wirksame Vertretungsregelung im Personalbereich wichtig. Durch die Erweiterung der Geschäftsführung von zwei auf drei Geschäftsführer konnten Schlüsselfunktionen noch mehr gestreut werden. Durch die Einstellung von zwei neuen Mitarbeitern wurde der positiven Geschäftsentwicklung Rechnung getragen und damit die Personalrisiken weiter reduziert. Zusätzliche Neueinstellungen befinden sich in Planung. Unsere EDV-Ausstattung und Notfallprozesse stellen sicher, dass technische Risiken begrenzt bleiben. Durch unsere Vermögensschadenhaftpflichtversicherung besteht ein angemessener Versicherungsschutz. Durch unser Portfoliomanagementsystem wurden fehleranfällige manuelle Prozesse von einem systembasierten Automatismus abgelöst und damit mögliche Risiken weiter reduziert. Dies wird kontinuierlich ausgebaut. Marktrisiko Das Marktrisiko ist der potenzielle Verlust aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen bzw. preisbeeinflussenden Parametern. Hierzu zählen insbesondere Zinsänderungsrisiko, Kursrisiko und Währungsrisiko. Marktpreisrisiken werden von uns aktiv verwaltet. Mit modernen Informationssystemen wie Bloomberg und vielfältigen Research-Publikationen verfolgen wir die Entwicklung an den Kapitalmärkten sehr genau. Wir achten auf eine breite Diversifikation der von uns betreuten Kundengelder. Somit vermeiden wir Klumpenrisiken in einzelnen Anlageklassen. Risikomanagement ist ein integraler Baustein unseres Investmentprozesses. Zusätzliche Kontrolle des Downside-Risikos des Kundenvermögens erreichen wir durch den Einsatz von Derivaten und durch aktives Portfoliomanagement, was durch das Portfoliomanagementsystem mit hinterlegten Anlagestrategien und einem definierten Anlageuniversum maßgeblich unterstützt wird. Zur Quantifizierung der Marktpreisrisiken führen wir Stresstests durch, anhand derer wir die Risikotragfähigkeit des Unternehmens im Hinblick auf negative Ereignisse an den Kapitalmärkten analysieren. Die Gesellschaft ist als Nichthandelsbuchinstitut eingestuft und betreibt keinen Eigenhandel. Seit 21.11.2024 besteht die Erlaubnis, gemäß § 15 Abs. 3 WpHG das Eigengeschäft zu betreiben, jedoch wurde davon im Geschäftsjahr 2024 noch kein Gebrauch gemacht. Nachhaltigkeitsrisiken Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (Nachhaltigkeitsrisiken) teilt unser Institut in drei Kategorien ein: a) Innere Risiken, b) Äußere Risiken und c) Strategierisiken. Unter inneren Risiken verstehen wir Nachhaltigkeitsrisiken, die direkt in unserem Institut auftreten und sich darauf auswirken können, z.B. Verteuerung von Rohstoffen (Strom, Heizung etc.); steigende Personalkosten und Kosten für Aus- und Weiterbildung; Aufwand zur Umsetzung rechtlicher Vorschriften (insbesondere Transparenzanforderungen und Datenschutz) sowie Aufwand für das Nachhaltigkeitsmanagement und Risiken bei Versäumnissen. Diese bewerten wir für unser Institut als überschaubar. Sie können durch unser Risikomanagement direkt gesteuert werden. Maßnahmen dazu sind z.B. vorausschauende Kostenminimierung; Kompensationsmaßnahmen und Rücklagen für steigenden Aufwand; Suche nach Synergieeffekten; rechtzeitige Umsetzung von Vorschriften sowie wirksame Controlling-Maßnahmen. Unter äußeren Nachhaltigkeitsrisiken verstehen wir Risiken, die bei anderen Unternehmen auftreten und sich auf unser Institut auswirken können. Eine Gefährdung entsteht hier insbesondere durch Unternehmen, die hohen Nachhaltigkeitsrisiken unterliegen und/oder Schwächen im Nachhaltigkeitsmanagement haben. Mögliche Folgen für uns wären, z.B. eine Wertminderung in den Kundendepots, mit der Folge von Ertragseinbußen für uns, Kundenabgängen, Reputationsschäden und Rechtsrisiken. Diese Risiken stellen verglichen mit inneren Risiken ein höheres Risiko dar. Sie sind schwerer zu identifizieren, ihr Eintritt ist unsicherer vorherzusehen und liegt eher nicht in unserem Einflussbereich. Die Folgen sind schwer zu kalkulieren und die Auswirkungen für unser Institut können bedeutsamer sein. Eine Steuerung durch unser Risikomanagement ist nur indirekt möglich. Dazu legen wir folgende Maßnahmen fest: Vor Investition in einen Unternehmenswert sind die für dieses Unternehmen relevanten Nachhaltigkeitsrisiken sowie das Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens sorgfältig zu analysieren. Dazu sind alle verfügbaren Informationen einzuholen, also allgemein verfügbare sowie die vom Unternehmen zu veröffentlichenden Informationen. Die Nachhaltigkeitsrecherche ist fester Bestandteil unseres Researchs. Wenn das Risikomanagement eines Unternehmens dieses nicht angemessen gegen Nachhaltigkeitsrisiken absichert, darf über eine Investition in diesen Unternehmenswert für Kundendepots nur die Geschäftsleitung entscheiden. Vorhandene Unternehmenswerte in den Kundendepots sind permanent auf Nachhaltigkeitsrisiken und Nachhaltigkeitsmanagement zu überwachen. Werden die Risiken aus einem Unternehmenswert zu groß, entscheidet die Geschäftsleitung über das weitere Halten oder einen eventuellen Verkauf. Werden Unternehmenswerte mit hohen Nachhaltigkeitsrisiken und/oder nicht angemessenem Nachhaltigkeitsmanagement gehalten, sind diese Titel und die Risiken aus ihnen einer verstärkten Überwachung zu unterziehen. Ggf. sind Steuerungsmaßnahmen einzuleiten, z.B. Sicherungsinstrumente anzuschaffen. Unter Strategierisiken in Verbindung mit Nachhaltigkeit verstehen wir Risiken, die aus unseren Geschäftsstrategien (Geschäftsfelder, Art und Umfang unseres Leistungsangebots) entstehen können, wenn diese dem Erfordernis nach Nachhaltigkeit nicht entsprechen oder aufgrund hoher Nachhaltigkeitsrisiken nicht marktfähig wären, oder unseren Anlagestrategien für Kunden, wenn diese der Nachfrage nach nachhaltigen Vermögensanlagen nicht entsprechen oder aufgrund hoher Nachhaltigkeitsrisiken der Risikobereitschaft der Kunden nicht gerecht werden würden. Diese Nachhaltigkeitsrisiken stellen für unser Institut wesentliche Risiken dar, da sie unmittelbar unser Kerngeschäft berühren und bei Nichtbeachtung zu strategischen Krisen führen könnten. Sie liegen aber in unserem Einflussbereich und können durch unser Risikomanagement direkt gesteuert werden. Dazu legen wir folgende Maßnahmen fest: Unsere Geschäftsstrategien werden regelmäßig daraufhin überprüft, ob sie der Nachfrage am Markt und den Bedürfnissen unserer Kundenzielgruppen gerecht werden und somit geeignet sind, unseren Unternehmenszielen, Ertragsplanungen und Wachstumserwartungen zu dienen. In diesem Zusammenhang sind sie daraufhin zu prüfen, ob sie den Nachhaltigkeitskriterien - Umwelt, Soziales und Unternehmensführung - entsprechen. Dabei ist zu analysieren, welche Nachhaltigkeitskriterien für unser Institut relevant sind und wie diese so eingebunden werden können, dass sie unter Berücksichtigung unserer gesellschaftlichen Mitverantwortung zu unserem Geschäftserfolg beitragen können. Unsere Anlagestrategien werden regelmäßig daraufhin überprüft, ob sie den gewünschten Rendite- sowie Sicherheitserwartungen und damit den Anlagezielen der jeweiligen Kundenzielgruppe gerecht werden. In diesem Zusammenhang ist die Nachfrage der Kunden nach der Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien und -risiken zu beachten. Um einer wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Vermögensanlagen gerecht zu werden, können Anlagestrategien mit konkreten Nachhaltigkeitszielen entwickelt werden, die in Unternehmenstitel mit jeweils zu definierenden Nachhaltigkeitszielen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung investieren. Die dafür zu erfüllenden Kriterien wären im Einzelfall festzulegen. 3.2 Chancen Wir schätzen die Aussichten für die produkt- und bankenunabhängige Vermögensverwaltung weiterhin positiv ein, auch wenn der Markt zunehmend umkämpfter ist. Doch in einem immer vielschichtiger und komplexer werdenden Kapitalmarkt wächst die Nachfrage nach kompetenter und vertrauensvoller Beratung. Privatanleger und institutionelle Anleger fühlen sich in diesem Umfeld mit ihrer Geldanlage bei Großbanken oft nicht ausreichend informiert und individuell betreut. Daher gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach professioneller Vermögensverwaltung voraussichtlich auch im Jahr 2025 weiterhin hoch bleiben wird. 3.3 Prognosebericht Wir gehen von einem gefestigten Wirtschaftswachstum in den USA aus, das durch starken Konsum, eine expansive Fiskalpolitik und fallende Zinssätze gestützt wird. Asien und Europa stehen jedoch unter Druck aufgrund der drohenden Zölle. Sollte es zur Umsetzung dieser Zölle kommen, könnten reaktive konjunkturelle Maßnahmen in China die Auswirkungen teilweise abmildern. Für Europa rechnen wir mit einer mäßigen Wachstumssteigerung, die vor allem auf niedrigere Zinssätze zurückzuführen ist. Das Jahr 2025 wird ebenfalls von politischen Umwälzungen und globalen wirtschaftlichen Veränderungen geprägt sein. Derzeit herrscht die überwiegende Einschätzung, dass eine Rezession abgewendet werden kann und die Industrieländer eine stabile Anpassung mit moderater Inflation erleben könnten. In diesem Kontext dürften Zinssenkungen folgen, die sich bereits in den vergangenen Wochen und Monaten durch positive Entwicklungen an den Anleihe- und Aktienmärkten andeuteten. Wir bewerten die Perspektiven für globale Aktien sowohl aus makroökonomischer, struktureller als auch aus Bottom-up-Perspektive als positiv. Historisch betrachtet erweist sich die Kombination aus solidem Wirtschaftswachstum in den USA und niedrigeren Fed-Zinsen als äußerst förderlich für Aktienmärkte. Wir erwarten einen weiteren Anstieg des von uns verwalteten Vermögens in den kommenden Jahren, wobei die geopolitischen Unsicherheiten wie beispielsweise der andauernde USA-China-Konflikt, der Krisenherd im Nahen Osten sowie der Ukraine-Russland-Krieg und deren Folgen darauf Einfluss haben werden. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 und in dem ersten Quartal 2025 konnten weitere Kunden akquiriert werden, so dass an den Wachstumskurs des verwalteten Vermögens der Jahre 2021 bis 2023 angeknüpft werden konnte und dieser soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Um dies umzusetzen, hat die Gesellschaft zum 01.04.2024 einen neuen Portfoliomanager eingestellt, der das Team tatkräftig unterstützt. Für 2025 kalkuliert die Gesellschaft mit einem Verbleib der Assets under Management auf Jahresendniveau sowie stabilen Kosten. Für 2026 planen wir mit einer Steigerung von etwa 10 % für die AuM. Unser Ziel für die kommenden zwei Jahre ist es, mit dem Provisionsergebnis die laufenden Kosten abzudecken und einen positiven Jahresüberschuss zwischen ca. TEUR 300 und TEUR 500 vor Steuern für das Jahr 2025 und zwischen ca. TEUR 400 und TEUR 600 vor Steuern für das Jahr 2026 zu erreichen. Unseren Annahmen liegen Erfahrungswerte der Vergangenheit, relativ sicher prognostizierbare Provisionserträge aus bestehenden Kundenbeziehungen und planbare Kosten zugrunde. Jedoch können sich unerwartete Ereignisse und damit verbundene Marktschwankungen direkt auf unsere Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage auswirken und diese negativ beeinträchtigen. Die Geschäftsführung ist überzeugt davon, mit dem auf absolute Wertentwicklung fokussierten Managementansatz, in dem stark umkämpften Markt für vermögende Privatkunden und Unternehmer, weitere Mandate gewinnen zu können. Die Gesellschaft ist in diesem Marktsegment mittlerweile als konservative und seriöse Marke positioniert. Darüber hinaus sollen - bei Bedarf - zukünftig auch nachhaltige Aspekte in unsere Investmententscheidungen mit einfließen, so dass auch diese neue Zielgruppe bedient werden kann. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft konzentriert sich ausschließlich auf die Bereiche Finanzportfolioverwaltung sowie Fonds-Advisory. Wir gehen davon aus, dass sich daran in den nächsten Jahren nichts ändern wird. Die Umsatz- und Ertragssituation unserer Gesellschaft wird auch zukünftig von diesen Geschäftsfeldern geprägt sein. 4. Sonstige Angaben Neben dem Sitz der Gesellschaft in München bestanden keine weiteren Niederlassungen. Als Geschäftsführer der Gesellschaft versichern wir, dass der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft in diesem Lagebericht nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken unserer Beurteilung entsprechend beschrieben sind.
München, den 25.03.2025 Gerd Häcker, Geschäftsführer Tatjana Rogalli, Geschäftsführerin Markus Steinbeis, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, 28. März 2025 ETL AG Alfons Ambros, Wirtschaftsprüfer Clemens Dornseifer, Wirtschaftsprüfer |
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Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Uhlandstraße 4
80336 München - Handelsregister
- HRB 229457, München
- Eintragungsdatum
- 28. April 2016
- Branche
-
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte - Unternehmenszweck
- Betreuung und Verwaltung von fremdem Kapital und Vermögen, insbesondere Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung, Anlageberatung sowie Finanzportfolioverwaltung gemäß § 15 WpIG die Beratung, Verwaltung und Betreuung von Unternehmen und Privatpersonen in allen Finanz-, Wirtschafts- und Vermögensangelegenheiten, ausgenommen steuerliche und rechtliche Beratung die Vermittlung von Immobilien, Finanzierungen, Versicherungen und Anlageprodukten aller Art Konzeption, Analyse und Vertrieb neuer Anlageprodukte Die Gesellschaft ist weder berechtigt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen noch auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.
Finanzen
Bilanz
2025- Forderungen an Kreditinstitute 64,7 % 3,69 Mio
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 33,6 % 1,91 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 42,5 k
- Sachanlagen 0,6 % 33,7 k
- Sonstige Vermögensgegenstände 0,3 % 17,1 k
- Immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 % 0
- Eigenkapital 59,5 % 3,39 Mio
- Sonstige Rückstellungen 35,5 % 2,02 Mio
- Sonstige Verbindlichkeiten 5,0 % 282,3 k
Bilanzdaten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Provisionserträge 44,5 % 5,28 Mio
- Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 24,0 % 2,84 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 23,5 % 2,79 Mio
- Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 7,5 % 884,0 k
- Zinserträge aus 0,3 % 37,7 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 21,3 k
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,0 % 5,5 k
- Allgemeine Verwaltungskosten 72,6 % 2,49 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 27,3 % 937,7 k
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,1 % 2,3 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 570
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,90 Mio
- 27a. Jahresüberschuss (Ergebnisverwendung) 1,90 Mio
GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Gerd Häcker
seit 2016 Geschäftsführer
-
Markus Steinbeis
seit 2016 Geschäftsführer
-
Tatjana Rogalli
seit 2021 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Markus Steinbeis
46,4 %
51k €
-
Gerd Häcker
45,5 %
50k €
-
P*** C*****
1,8 %
2k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
M***** S******
≥25%
46,4 %
-
G*** H*****
≥25%
45,5 %
Historie
- 2021
-
04.11.
Eintritt eines MitgliedsTatjana Rogalli · Geschäftsführer
-
04.11.
Änderung des UnternehmensgegenstandsBetreuung und Verwaltung von fremdem Kapital und Vermögen, insbesondere Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung, Anlageberatung sowie Finanzportfolioverwaltung gemäß § 15 WpIG die Beratung, Verwaltung und Betreuung von Unternehmen und Privatpersonen in allen Finanz-, Wirtschafts- und Vermögensangelegenheiten, ausgenommen steuerliche und rechtliche Beratung die Vermittlung von Immobilien, Finanzierungen, Versicherungen und Anlageprodukten aller Art Konzeption, Analyse und Vertrieb neuer Anlageprodukte Die Gesellschaft ist weder berechtigt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen noch auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.
-
04.11.
SatzungsänderungSteinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbH
- 2018
-
04.06.
AdressänderungSteinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbH
- 2017
-
09.02.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsSteinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbH
-
09.02.
SatzungsänderungSteinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbH
-
09.02.
AdressänderungSteinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbH
- 2016
-
18.11.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsSteinbeis & Häcker Vermögensverwaltung GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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